Gärtnerin · 11. August 2005, 00:07

Großbaustelle: Pflastermacher-Gartenweg/Platz

Dieses Jahr habe ich mir dann eine Befestigung für den lose gemulchten Weg gegönnt. Die Vorüberlegungen waren folgende:

1. Auch bei Schmuddelwetter laufen ohne Matsche
= ca. 25 m Weg, eine Kurve und ein kleiner Platz
2. Selbstmachen-will!
3. Fundament, Kiesbett, Rüttler, Plattenlegen, Pflasterarbeiten…
theoretisch ja, aber praktisch keine Ahnung … :-(
4. beschränktekeine Transport- und Lager-Möglichkeiten für Material

Nach Diskussion diverser Szenarien und Möglichkeiten und Unmöglichkeiten und Unfähigkeiten und überhaupt scheiterte meine Favoriten-Idee – der Pflastermacher – vor allem an einer Sache: kein Betonmischer.

Manchmal unterschätzt man Freunde. ;-)
Kurze Zeit später klingelten sie und stellten unter Ausrufung zahlreicher Ermutigungen so ein Teil in den Garten.

Und dann gings eher nur noch vorwärts. 1,5 Tonnen Sackware Estrichbeton (so handlich, nur 40kg am Stück – uahhh) gekauft (Was ich noch nicht wußte, aber höchst beglückend fand: gute Baumärkte verleihen für solche Fälle Anhänger gleich mit.) und losgelegt. Vielen Dank den lieben Helferlein, denen, die mit mir geschleppt und geschwitzt haben und denen, die sich freundlicherweise eines Kommentars enthalten haben, als meine Arme bei 30 Grad immer länger und länger wurden.

Am 20.6. war das Schauspiel endgültig vorbei und das ist das Ergebnis:

Pflastermacher-Wegstück mit „Kreuzung“ zum Terrassenaufgang

Pflastermacher-Weg

Die gefällige Kurve – Beton am Ende noch frisch –

Pflastermacher-Weg mit Kurve

Der kleine Platz am Ende des Weges – zwischen Staudenbeet und Hang –

Pflastermacher-Platz aus Beton

Es läuft sich prima. Vielleicht gieße ich nächstes Jahr noch die Fugen aus. Oder ich säe Rasen ein. Mal sehen. Unkraut gedeiht in den Fugen jedenfalls wie zu erwarten prima. Die verwendet Form heißt Pflastermacher(.de).

Pflastermacher-Weg später:

Update 2006, weil es Kommentatoren interessiert hat. So sieht der Weg nach fast einem Jahr aus: Nicht mehr ganz frisch betoniert, aber in Ordnung.

Pflastermacher-Weg nach 1 Jahr

Pflastermacher-Weg nach 2 Wintern ansehen.

Einzelne Mosaik-Trittplatten selbermachen Anleitung auf dem Gärtnerblog
mehr Garten-Bastelideen

eingewurzelt unter: Basteln im Garten

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45 Kommentare bisher

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Jan Theofel, 14. August 2005, 11:01

Wow, sieht nach echter Profi-Arbeit aus. ;-)

Gärtnerin, 14. August 2005, 12:26

„Profi-Beton-Anmisching“ und „-Hinklatsching“ ;-)

Nina, 31. März 2006, 17:03

Die Bilder sehen Toll aus. Ich bin schon länger am ßberlegen ob es gut geht mit dem Plastermacher solche Wege zu gestallten und ob es auch hält. Ich weiss Das der Beitrag letzts jahr reingeschreiben wurde aber vieleicht könnte ich trotzdem eine antwort bekommen das Wäre sehr nett. Es würde auch gerne wissen wie diese Platten den Winter überstanden haben.

Ich würde mich über eine antwort sehr freuen.

Gärtnerin, 02. April 2006, 20:54

Hallo Nina,

bis jetzt ist alles heil geblieben. Ich hatte damit gerechnet, dass die Platten den Winter über hochfrieren oder sich absenken. Es liegt aber noch alles genau so da wie letztes Jahr. Ich bin damit sehr zufrieden. Ansonsten ist das Ganze nicht besonders schwer abgesehen von dem schweren Material… ;-)

Karen, 06. April 2006, 09:37

Das habt ihr wirklich schön hinbekommen. Find ich klasse. Ich wollte mir bei Ebay auch den Pflastermacher holen, allerdings ist mein Mann noch nicht so völlig überzeugt, tja, bei uns bin eher ich der Handwerker. Kannst Du mir sagen, für wie viele m² so ein Sack von 40 kg ungefähr gereicht hat? Und wie schnell man so vorwärts gekommen ist, wenn man sich erst einmal reingefuchst hat? War es einfach, eine ebene Fläche hinzubekommen?
ßber eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Gärtnerin, 06. April 2006, 11:20

Hallo Karen,
soweit ich mich erinnere reicht ein Sack für etwas weniger als 1,5 Füllungen der Schablone. Am Ende ging es rapide. Wir haben den kleinen Platz (18 Füllungen, soweit ich weiß) an einem Tag geschafft. Einer hat geschleppt, der andere hingeklatscht. Restriktionen in der Geschwindigkeit entstehen v.a. durch die begrenzten körperlichen Kräfte. Es sind eben doch Tonnen, die nach und nach bewegt werden müssen. Die Arme werden irgendwann lang und wie Pudding. Mit gut vorbéreiteter Fläche war es nicht schwer, das einigermaßen glatt hinzubekommen.

Kerstin, 08. Mai 2006, 08:54

Hallo, ist wirklich toll geworden. Wir interessieren uns auch für den Pflastermacher und wollten mal nachfragen wie denn der Untergrund vorbereitet werden muß. Könnte man die Steine auch mit dem Auto befahren oder sackt das ganze dann ab??? Viele Grüße, Kerstin

Gärtnerin, 08. Mai 2006, 12:59

Hallo Kerstin,

wir haben untendrunter nur begradigt und kräftig festgestampft. Wie das mit Auto-Befahrbarkeit aussieht, weiß ich nicht. Am besten mal den Hersteller fragen…

Manfred Griebel, 10. Mai 2006, 22:49

Wenn der Untergrund aus einem 20cm dicken und verdichteten Kiesbett (proffessionell, mit Rüttelplatte) besteht, ist die Fläche durchaus befahrbar. Natürlich nicht mit einem 40-Tonner. Dabei ist es für die Haltbarkeit von Vorteil, wenn die Fugen ausgegossen sind.

Thomas Vestewig, 16. August 2006, 18:14

Große Frage…
Welche Sorte Estrich wurde verwendet, bzw welcher Anbieter ist zu empfehlen ???
Ich hab ne Probe mit dem Pflastermacher und normalem Estrichbeton gemacht, sah zuerst super aus, nach einigen Tagen ist die Oberfläche allerdings sehr rauh und sandet unheimlich.
Gibt es eventuell eine Dauerhafte Versiegelung dafür?
Wer kann mir bitte helfen ???

Gärtnerin, 16. August 2006, 18:50

ßhm also… Ich habe einfach Säcke Estrichbeton im Baumarkt gekauft, ohne mir weitere Gedanken zu machen. :-)

Die Oberfläche ist relativ rauh, aber es sandet nix bei mir.

K. Reichel, 27. März 2007, 10:10

Hallo Gärtnerin,

wir haben uns letztes Jahr auch den Pflastermacher bei Ebay gekauft, konnten bisher aber noch nicht damit beginnen, da der Garten erst mal von rechts auf links gekrämpelt wurde. Wir müssen jetzt noch den Untergrund abrütteln, dann kann’s losgehen. Die Fotos oben sehen sehr vielversprechend aus – aber wir bekommt man mit dem Pflastermacher so eine Kurve hin ????

Dann noch eine Frage zum Farbton: bei den Bildern aus 2005 sieht das „Pflaster“ grau aus (verständlich) … aber auf den Bildern nach 2 Wintern meinen wir einen Sandton zu erkennen. Ist das so oder waren die Lichtverhältnisse dementsprechend?

Gärtnerin, 27. März 2007, 12:45

Hallo K. Reichel,

die Kurve ist einfach. Man legt die Pflastermacher-Form nicht einfach an das letzte Betonierte an, sondern drückt sie eben leicht schräg in die noch feuchte Betonmasse der letzten Füllung. Die Steine der vorhergehenden Füllung werden dadurch quasi verkürzt. Dadurch kann man Kurven machen wie man will. Ich hatte bloß die Außenlinie so grob mit zwei Seilen gelegt und dann dazwischen ge-pflastermacher-t.

Der Weg ist immer noch grau (das waren die Lichtverhältnisse), hat aber ein bisschen Patina angenommen. Also nicht mehr so blank und frisch wie am Anfang. Mir gefällts so besser.

Wenn Ihr es gemacht habt, schickt doch mal Bilder. :)

Silvia, 13. April 2007, 15:17

Hallo!
Wollen unseren Carport mit dem Pflastermacher machen. Du sagtest, dass es besser ist zwischen den Fugen auszugießen. Was nimmt man da?
Lieben Gruß
Silvia

Gärtnerin, 14. April 2007, 14:50

Dazu kann ich leider nichts sagen. Der von mir verwendete Estrichbeton scheint mir jedenfalls für die Fugen zu grob zu sein. Vielleicht mal bei Pflastermachers selbst nachfragen. :-)

Silvia, 15. April 2007, 16:56

Trotzdem vielen Dank für den Tipp! Vielleicht noch eine kleine Frage, reicht es, wenn wir kies festrütteln und damit verdichten und dann gleich mit dem Pflastermacher loslegen, oder müssen wir noch Sand als Ausgleich auf den Kies bringen? Vielen Dank für die Beantwortung!
Lieben Gruß
Silvia

Gärtnerin, 16. April 2007, 06:33

Auch dazu kann ich leider nichts sagen. Ich habe auch keinen Kies drunter, sondern mit Füßen gestampfte Erde. ;-)

Heinrich, 04. Juni 2007, 22:43

Hallo Gärtnerin,
wir hatten auch lange überlegt, ob wir das mit dem Pflastermacher angehen sollen und sind dann vor ein paar Monaten auf Deinen Blog gestoßen. Danach haben wir (meine Frau und ich) dann beschlossen es zu versuchen und es hat gut funktioniert, obwohl es doch mehr Arbeit war als erwartet.
Gruß
H.Bär

Gärtnerin, 05. Juni 2007, 06:33

Hallo Heinrich,

freut mich, dass Ihr so erfolgreich wart mit dem Pflastermacher. Das sind ja wunderschöne Ideen, die Ihr umgesetzt habt. Ein bunter Weg und dann auch noch mit Beleuchtung… cool! Interessierte, schaut Euch Heinrichs HP an!

Christine, 23. September 2007, 19:40

Hallo Ihr fleißigen Arbeiter/innen,

ich wurde dieses Jahr mit solch einer Natursteinpflaster-Schablone beschenkt und krieche seit dem jede freie Minute durch den Garten. puuuuhhhh… Nettes Geschenk – Hast Du Freunde brauchst Du keine Feinde :o) Ich nutze jedenfalls Estrichbeton und überlege nun wie man denn der Unkrautbewucherung entgegentreten kann. Ich habe bereits in Baumärkten gefragt aber eine richtige Lösung haben diese nicht angeboten. Jemand schon Erfahrung mit dem Verfugen oder vielleicht eine Idee was man da nehmen könnte/wie man´s macht?

Vielen Dank und einen schönen Abend.
Christine

Gärtnerin, 25. September 2007, 14:08

Hähä, Christine, da haste Recht. Bin ja nun selbst lang genug auf allen Vieren im Beton gewatet. :-)))

Ich habe nach wie vor nicht verfugt, weil mir das zu viel Gefrickel wäre. Gehe gelegentlich mit nem Unkrauthaken durch die Ritzen und gut. Vielleicht tut man sich leichter, wenn man in die Fugen Splitt einfüllt. Dann lässt sich Unkraut leichter rausziehen…

Christine, 25. September 2007, 20:19

Hi Gärtnerin,
ich dank für die schnelle Antwort u. verstehe,
a b e r bin für Arbeit mit Happyend, da soll in den Fugen nichts mehr fruchten können, habe genug wuchernde und pflegebedürftige Fläche (ächz)u. z. B. eine große Birke mit viel Laub, daß sich gewiß in die Ritzen setzt. So überlege ich an Varianten: flüssiger Estrich mit Farbpigmentzusatz oder Fertig-Fugenmörtel, wobei ich bei letztere vermutlich mein „Vermögen“ los werde.

Alex, 08. November 2007, 21:31

Guten Abend!

Also meine Frau hatte besondere Wünsche was den Gartenweg angeht und wollte zuerst überteuerte Platten kaufen. Dann sind wir auf so ein Primateil gestossen. Und vor 2 Wochen haben wir einen Teil auch direkt gemacht. Sieht prima aus… Nur unsere Katze ist über die frische Stellen gegangen, jetzt haben wir Löcher… Muss später reparieren.

Was die Fugen angeht. Also auf der Homepage von dem Verkäufer wurde gleich vorgeschlagen – 1-2 cm flüssig Zement zuerst und dann einfach darauf gleich die Platte legen. Also bei uns sieht prima aus. Und die Fugen werde ich dann später mit den kleinsten Splitt befüllen.

Hat sich auf jefen Fall gelohnt so ein Teil…

Gärtnerin, 11. November 2007, 11:13

Glückwunsch zum eigenen Gartenweg, Alex. Ich hab untendrunter keine Ebene gegossen, weil ich den Boden nicht vollständig versiegeln wollte. Ist aber für akkurate Gärtner sicher ne Möglichkeit.

michael, 15. Januar 2008, 17:21

welchen betonestrich verwendet man am besten?
B25 oder C25.
welche unterschiede gibt es?
vielen dank für eure antworten

Astrid, 11. März 2008, 14:35

Hallo ihr lieben Gärtner!
Wir haben uns auch die Pflasterschablone gekauft und sind gleich angefangen.Nachdem wir dann fertig waren ist der ganze weg(14m länge) bis auf ein paar Steine kaputt gebrochen.Wer kann mir erzählen woran das liegt.Welchen Beton sollte man nehmen und wielange sollte der Estrich/Beton trocknen? Wir haben Estrich/Beton aus dem Baumarkt benutzt und haben den weg begradigt und angestampft.Was könnten wir falsch gemacht haben? Und wer hätte die Adresse vom hersteller?
Über eine schnelle antwort würden wir uns sehr freuen!

Gärtnerin, 11. März 2008, 14:45

Wie, der Weg ist kaputtgebrochen? Meiner kann das gar nicht. Sind doch nur einzelne Steine, die nebeneinander liegen. Habe wie gesagt auch Estrichbeton genommen und da ist nichts, was brechen könnte. Was ich mir vorstellen könnte: Euer Untergrund ist nicht gut verdichtet gewesen/sehr nachgiebig und Ihr habt unter den Steinen durchgehend ein Fundament gegossen oder die Zwischenräume zwischen den Steinen ausgegossen? Den Hersteller findest Du via Google sofort. ;-)

Heinrich, 11. März 2008, 23:33

Bei mir sind auch 2 Steine gebrochen. Das lag bei mir daran, dass ich bei den beiden Formen zu wenig Füllung hatte und schnell noch was nachgemischt habe. Genau da, wo die beiden Mischungen sich trafen sind die beiden Steine gebrochen.
Könnte es bei dir evtl. damit zusammen hängen, dass es zu kalt war. Estrich sollte auf keinen Fall bei unter 5°C verarbeitet werden und diese Temperatur sollte während der Trocknungszeit auch nicht unterschritten werden. Wird es kälter, dehnt sich die Feuchtigkeit (das Wasser) wieder aus und sprengt den noch weichen Estrich einfach auf.

Gruß
Heinrich

Martin, 11. April 2008, 08:57

Hallo,
danke erst einmal für diesen interessanten Blog!

Wir haben auch vor mit dem Pflastermacher Wege, Terrasse und Carport zu machen und habe da noch ein paar Fragen:

Macht es Sinn, zur Steigerung der Stabilität, zuerst eine Schicht Beton zu verteilen und die Schablone dann auf dieses noch feuchte Fundament zu setzen? So müßte ein dickerer Stein entsehen. Die untere duchgehende Schicht reißt dann natürlich mit der Zeit an den Fugen, was ja nicht weiter schlimm ist.

Wie fest sollte der Beton sein?

Wann werden die Farbpigmente beigemischt? Je eine Mischmaschinenfüllung pro Farbe ist wohl zu viel. Da wird mir der Beton wohl fest, bevor ich alles verfüllt habe.

Die Wegkanten sind bei mir teilweise durch Wände begrenzt. Wie kann ich die Kanten dann am besten sauber mit dem Pflastermacher hinbekommen? Ich hatte mir vorgestellt, einfach ein paar Steine auf einer Unterlage vorzubereiten, und dann nach dem Trocknen passend zu schneiden und einzusetzen.
Gute Idee – oder gibt es bessere?

Gruß

Martin

Gärtnerin, 14. April 2008, 09:34

Hi Martin,

ad 1: Eher nicht m.E. Ich würde lieber „einzeln“ pflastern. Wenn Du die Stabilität steigern willst und je nach Untergrund sollte eher ein gescheiter Unterbau (verdichteter Splitt, Sand, was man halt so typischerweise macht) drunter. Wenn Du die zusammenbackst mit Unterschicht, hast Du mit der Zeit vermutlich größere gerissene Stücke, die dann wie dicke schwer Beton-Terrassenplatten ohne Unterbau vermutlich doof einsinken.

ad 2: Kann ich nicht sagen, muss man ausprobieren.

ad 3: Beim Mischen. Wieso zu viel? So eine Füllung ist ratzfatz in 2-3 x die Form verarbeitet.

ad 4: Cool, wenn Du sowas kannst. Klappt bestimmt. Ich kann leider keine Steine schneiden, deswegen habe ich die Form einfach nur so weit wie möglich an meinen Treppenaufgang rangelegt und den entstehenden Spalt mit Kiesel aufgefüllt.

thomas, 05. Mai 2008, 10:24

hallo und schönen guten tag.
ich habe mir auch eine pflastermacher form gekauft.nun habe ich ein problem.ich möchte keinen estrich kaufen.ich möchte den beton selber anmischen.was wäre das beste was ich dafür nehmen kann und das der beton auch hell ist.
ich möchte mir eine poolumrandung bauen.ich habe jetzt ring rum rasenkanten gesetzt.aud die fläche habe ich erst sand und dann kies getan.die steine sind abgesackt.nun will ich es neu probieren.wie muss ich genau den untergrund machen?ich möchte das nicht nochmal falsch machen.und verfugen möchte ich es auch irgendwie.können sie mir sagen,wie und womit ich das am besten machen kann?ich schicke mal ein foto mit,wie ich mir das ganze vorstelle.es wäre super nett,wenn sie mir genaustens beschreiben könnten,wie ich das machen soll.(untergrund,mischung,körnung usw)
vielen dank

Silvia, 09. Juli 2008, 20:10

Welchen Beton/ Zement sollte man denn eigentlich nehmen? Der B25 scheint mir sehr grobkörnig zu sein. Ich möchte ein feineres Bild erreichen. Des Weiteren möchte ich gern den Beton/ Zement sandsteinfarben einfärben, welche Farbe nehme ich da am besten? Oder der graue Zement sollte etwas weißer werden, was könnt ihr mir empfehlen? Vielen Dank für die reichlichen Antworten :-) Gruß Silvia

Jacki, 15. Juli 2008, 18:07

Hallo Silvia,
es gibt im Baustoffhandel weißen Zement.25kg kosten ca.10 bis 12€. Aber es kommt auch auf die Farbe des Sandes an. Man hat mir empfohlen 2cm ganz normales Zementgemisch zu nehmen und die letzte Schicht dann mit weißen Sand und weißen Zement aufzutragen. Es soll aber nach der Trocknung schneeweiß aussehen. Danach noch die Platten versiegeln, da gibt es aber auch verschiedenes. Habe es selber noch nicht ausprobiert. Für Sandstein brauchst Du Farbpikmente, muß in den Baumärkten meistens erst bestellt werden und dann am Besten ausprobieren welcher Farbton Dir gefällt und ganz wichtig, jede Probemischung dokumentieren,damit Du dann das richtige Mischungsverhältnis hast.

Angie Fischer, 24. Juli 2008, 08:19

Hallo, habe seit längerem diesen Blog gelesen. Wir haben auch dieses Teil und gleich Rasenkantenmacher mit gekauft über ebay! Mein Mann hatte die Kanten noch bei kaltem Wetter gemacht und die waren nicht so der Hit! Wir haben um unseren Pool herum mit dem Pflastermacher begonnen alles zu umranden! Wir haben Sie eingefärbt in rot. Wir haben nochmalen Estrich Beton (2,75€) aus dem Baumarkt genommen und ihn dann in rot eingefärbt. Wir hatten erst die die flüssige Farbe vom Hersteller. Die ist nicht so der Hit. Erst ist sie rot dann wird sie bräunlich und teuer ist sie auch noch. Wir haben dann weil wir ja auch mehr brauchten Farbe in Pulverform nachgekauft und nun mischt mein Mann 1 kl. Becher auf eine Füllung im Mischer und es sieht supi rot raus. Sind immer noch nicht fertig, weil es Tagelang geregnet hatte. Er hatte immer wieder Zwischenräume wo die Form nicht reinging weil der Pool ja oval ist. Nun hat er gestern und vorgestern einige Steine wieder hochgenommen und die Zwischenräume damit ausgefüllt. Außerdem hat er mit einer Trennscheibe die Pflastersteine so zugeschnitten das es paßt. Von der Poolwand sind wir etwas weggeblieben und haben es mit weißen Kieseln ausgefüllt. Sieht supi aus. Aber wir müssen noch einige toll rote Pflaster mit einigen bräunlichen austauschen damit der Unterschied nicht so zu sehen ist. Hälfte der Fläche haben wir schon und ich habe Bilder davon gemacht! Weiß leider nicht wie ich die hier reinstellen kann. Aber wenn es fertig ist, möchte ich auch in Heinrich-Art das einstellen damit die Leute mal sehen können wie es aussieht. Wir wollten auch die Auffahrt damit machen, aber wegen der intensiven Arbeit haben wir davon wieder Abstand genommen! Mein Mann zieht auch Gummihandschuhe an, macht den gefärbten Estrich in die Form und stopft dann mit den Händen den feuchten Estrich ganz doll in die Ecken, weil die Form sonst nicht so schön aussieht! Wir werden dann die Fugen, damit nicht alles wieder vollgeschmiert wird, so dünn machen und meine Idee war/ist es dann mit einer kl. Gießkanne die Fugen volllaufen zu lassen. Ob es klappt wissen wir noch nicht. Ich werde Euch dann gerne weiter berichten. Noch ein Tipp: man sollte lt. Hersteller die Form nicht mit Öl od. ähnlichem einschmieren. Aber wir hatten erst Öl genommen und dann haben wir uns über ebay Backspray besorgt. Schwups eingesprüht und es flutscht viel besser! So das wars erstmal von mir ….. mfg angie

Gärtnerin, 24. Juli 2008, 13:48

Hi Angie, das klingt ja im Vergleich sehr kompliziert, wie Ihr das gemacht habt. Ich bin gespannt zu sehen, wie es geworden ist. Fotos kannst Du mir gerne schicken. Meine Mailadresse oben rechts unter Autoren.

Gärtner, 30. Juli 2008, 09:54

Hallo Gärtnerin,
ich trage mich auch mit der Idee des Pflastermachers. Ich muss viele Wege und Flächen umgestalten/anlegen und habe mir vor längerer Zeit das Teil schon mal angesehen.
Gibt es noch eine Möglichkeit die Fotos zu bekommen? Leider funktioniert kein einziger Bilder-Link in diesem und deinen anderen Blogs.
Gruß aus Ostfriesland
:-)

Gärtnerin, 30. Juli 2008, 13:51

Wars vielleicht ne vorübergehende Störung? Jetzt sind sie jedenfalls alle da, die Bilder….

Gärtner, 30. Juli 2008, 14:40

vielleicht hängt das auch mit meinem Spam-Schutz zusammen. Ich schaue heute Abend noch mal…

Was mich wundert und wozu ich noch keinen Kommentar gelesen habe: wie schwer/leicht ist es die Form und damit den Weg horizontal – sowohl in der Breite als auch auf der Länge – auszurichten? Wenn man den „nackten“ Untergrund ohne Unterbau verwendet, kann ich mir schwer vorstellen, dass der Weg hinterher gerade wird.

Christian, 16. Juli 2010, 11:05

Hallo Gärtnersleut,

ich hätte da einen durchaus interessanten Tipp für eine günstige Unkrautsperre in den Fugen (funktioniert übrigens auch bei andern Wegen). Es gibt im Baumärkten als sog. Meterware Unkrautvlies für kleines Geld. Dieses unter den Split oder direkt unter den gepflasterten Weg ausgelegt wirkt wie eine natürliche Sperre gegen Unkraut. Man sollte allerdings darauf achten, dass man Wasserdurchlässiges Unkrautvlies nimmt. Mit dieser einfachen Methode ist zumindest dafür gesorgt, dass von unten her nichts durchkommt.

Grüße aus Hessen !

Maik, 12. August 2010, 13:02

Hallo Gärtnerin,

ich spiele mit Gedanken die Terasse und die Gehwege unseres neuen Schrebergartens mit dem Pflastermacher zu gestalten. Wie sieht Dein Weg nun nach 5 Jahren aus ? Würdest Du es im nachhinein nocheinmal so machen ?
So eine ‚Langzeitstudie‘ würde mich wirklich brennend interessieren. Vielleicht könntest Du jetzt ja nocheinmal ein Bild einstellen ?

Auf Jedenfall hertzlichen Dank für die bereits vorhandenen Infos.

Gruß

Maik

Gärtnerin, 16. August 2010, 09:53

Hallo Maik,

nach 5 Jahren kann ich leider nicht zeigen, weil ich aus dem Garten letzten Dezember ausgezogen bin. Ich würde es wieder machen. Der Estrichbeton ist halt mit der Zeit immer dunkler und „natürlicher“ geworden, was mir entgegenkam, die fand, dass sich das besser in einen Garten einfügt als sauberste neue Betonware.

Kunstleder Meterware, 06. Oktober 2010, 22:19

Estrichbeton scheint mir für die Fugen zu grob zu sein, deswegen sollte ich mit einem anderen Material versuchen …

Heinrich, 10. Juli 2012, 21:02

wollte mich doch auch noch mal melden. Unsere Pflastermacher Sitzecke mit dem Weg ist inzwischen 6 Jahre alt. Man muss zwar von Zeit zu Zeit das Unkraut aus den Fugen kratzen, aber ansonsten sieht der Weg nicht viel anders aus als vor 6 Jahren. Alle 2 Jahre mal mit den Kärcher drüber, dann neuen Sand in die Fugen einschlämmen und das war’s.

Marcus, 19. Juli 2014, 10:02

Danke für diese Beitrag!
So etwas enliches habe ich auch bei mir in Garten, jedoch bei uns ist es aus alten Ziegeln. Einfach schön und praktisch, weil es rutscht nicht und es bleibt kein Regenwasser an Weg.

Ivonne, 03. April 2016, 17:35

hallo wie lange muss es in der Schablone sein (beton) bis ich sie runterziehen Kann.

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