Gärtnerin · 12. Oktober 2005, 16:39

Gründüngung

Gründüngung ist die natürlichste Art der Bodenverbesserung und ich bin mittlerweile ein Fan davon.

Durch den Bewuchs mit Gründüngungspflanzen wird der Boden beschattet, vor Auswaschung und Verdichtung und Erosion durch Regen geschützt, trocknet nicht so aus, wird das Bodenleben aktiviert.

Viele Gründüngungspflanzen tun dem Boden außerdem noch was Gutes, indem sie ihn durch ihr Wurzelwachstum kräftig und zum Teil auch tiefgründig lockern. Und – last but not least: Das Unkraut hat weniger Platz zum Wachsen, solange die Gründüngungspflanzen auf dem Beet stehen. Wenn es soweit ist – im allgemeinen zur/vor der Blüte des jeweiligen Gründüngers, wenn man Selbstaussaat nicht haben möchte, mäht oder schneidet man die Pflanzen ab.

Man lässt sie als Mulchschicht einfach auf dem Beet liegen (Die Würmer ziehen sich das schon selbst rein), kompostiert sie oder gräbt sie nach dem Anwelken als zusätzliche Humusgabe leicht unter. Die Würmer und sonstigen Bodenorganismen freuen sich und tun das Ihrige dazu, dem Boden das Gute daraus als Humus zur Verfügung zu stellen. ;-)

Wenn man das auf freien Flächen immer wieder mal macht, erhält man mit der Zeit tollen, fruchtbaren, humosen, lockeren Boden. Ich kann das mittlerweile beurteilen. Nach Weidelgras, Perserklee, 2x Bienenfreund (Phacelia) und Inkarnatklee und im ersten Jahr etwas Bentonit (Bodenhilfsstoff Tonmehl für Verbesserung der Wasserhaltefähigkeit; nicht ganz billig!) auf meinem Gemüsebeet ist der Boden ganz anders geworden. Statt trockenem Sand mittlerweile eine fast schon saftige, sogar großkrümelige Struktur. Ich wollte, mein Staudenbeet wäre auch schon so weit. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben.

Dieses Jahr probiere ich zum ersten Mal Gelbsenf ((Sinapis alba, Kreuzblütler) als Gründünger auf meinem Gemüsebeet aus, was bedeutet, dass ich nächstes Jahr keinen Kohl, keinen Rettich und keine anderen Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler anbauen darf, um die Kohlhernie (Pilzerkrankung bei Kohlgewächsen) nicht zu fördern.

Frisch gesät auf dem abgeräumten Tomatenbeet am 27.9.:

Gründüngung säen

Am 8.10.:

Gründüngung Senf nach der Aussaat

Man sollte, um das Richtige auswählen zu können, also schon ein bisschen was über die Gründüngungspflanzen wissen, die verschiedenste Talente haben.

Es gibt winterharte und nicht winterharte Gründüngungspflanzen (und solche, die sich im milden Rhein-Main-Gebiet wie Winterharte verhalten, im Frühjahr mühsam untergegraben werden müssen und daher von mir nicht mehr angebaut werden :-)

Winterhart sind z.B. Inkarnatklee (Trifolium incarnatum), Spinat (Spinacia oleracea), Winterraps (Brassica napus), Winterroggen (Secale cereale).

Nicht-winterharte Gründüngungspflanzen frieren ab und ich brauche mir weniger Sorgen zu machen, dass da etwas immer weiter wächst, was nicht soll. Dazu gehören Gelbsenf (Sinapis alba), Sommerwicken (Vicia sativa), Buchweizen, gelbe und blaue Lupinen (Lupinus…), Perserklee (Trifolium resupinatum, eigentlich… bei mir ausdauernd), Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia), Studentenblumen (Tagetes), Ringelblumen (Calendula officinalis), …

Es gibt Leguminosen (Schmetterlingsblütler), die sich besonders dadurch auszeichnen, dass ihre Wurzeln in Symbiose mit Knöllchenbakterien leben, die Stickstoff sammeln. Wenn man also mehr Stickstoff haben möchte, sollte man z.B. Bohnen, Erbsen, Klee, Lupinen, Wicken als Gründüngung auswählen.

Und dann sollte es auch noch jahreszeitlich passend sein. Senf/Gelbsenf ist z.B. so ziemlich dauernd anbaubar, überwinternde Gründünger sind logischerweise im Herbst zu verwenden. Manche sind besser für die Vorkultur, andere für die Nachkultur u.Ä.

Es gibt Gründüngungspflanzen, die besonders gegen Nematoden im Boden hilfreich sind – allen voran Tagetes und Ringelblumen. Was Gelbsenf betrifft wiedersprechen sich die Angaben diesbezüglich, die ich gelesen habe. Einmal soll er dagegen helfen, ein andermal soll er Nematoden fördern. Na ja… man muss eben seine eigenen Erfahrungen sammeln.

Das sind meine:

Bienenfreund (Phacelia):

Ich liebe es! Abgesehen von den hübschen blauen Blüten, die Bienenmagnete sind, eine bei mir unproblematische, schnellwachsende Pflanze, die viel Blattmasse bringt und sogar ziergartengeeignet ist. Bienenfreunde sind Flachwurzler und durchdringen die obersten Bodenschichten mit einem feinen Geflecht an Wurzeln. Er darf sich selbst aussäen, weil er schön blüht und fast nirgends stört. Soll für alle Böden geeignet sein.

Gelbsenf:

Dazu kann ich noch nicht viel sagen, außer dass er zuverlässig und schnell keimt. Auf der Packung angegeben sind 3-5 Wochen Kulturdauer. Kreuzblütler, daher nicht vor oder nach Kohlgewächsen/Kreuzblütlern kultivieren. Soll als in die Tiefe reichender Pfahlwurzler den Boden gut lockern. Laut Packungsangabe beeinflussen Senföle das Bakterien- und Pilzleben im Boden günstig. Soll für alle Böden gut sein.
Update: Mit Gelbsenf war ich sehr zufrieden. Der Gelbsenf liefert massig Blattmasse und bis auf wenige Pflanzen war der Senf bis zum Frühjahr erfroren. Hier übrigens mal eine Senf-Blüte (klar, dass der Gelbsenf heisst!).

Blaue Lupine:

Pfahlwurzelnder Stickstoffsammler, 60 cm hoch, schön blühend. Die Samentüte steht hier fürs nächste Jahr. Hier die gemachten Erfahrungen mit Blauer Lupine

Perserklee:

Schmetterlingsblütler, Stickstoffsammler, für eher schwere Böden. Hat obwohl nicht winterhart angegeben bei mir überlebt. Das Umgraben zur Ausrottung im Frühjahr hätte ich mir gern erspart. Soll gegen Kohlfliegen und Kohlweißlinge helfen

Ringelblume:

Problemlos in der Aussaat, zuverlässig gekeimt, hübsche orange Blüten, Nematodenbekämpfer.

Serradella:

Schmetterlingsblütler, Stickstoffsammler. Hat ebenfalls den Winter überlebt und Umgraben zur Folge gehabt. Sieht ganz hübsch aus mit den kleinen rosaweißlichen Blütchen. Nehm ich trotzdem nicht mehr.

Weidelgras:

Dickbüscheliges winterhartes Gras, das den Boden so heftig bedeckt, das Unkraut wirklich wenig Chance hat. Soll gegen Kohlhernie helfen. Das nehme ich aber auch nicht mehr.

Inkarnatklee:
Ich steh auf seine Blüten. Winterharter Schmetterlingsblütler, Stickstoffsammler, soll gegen Kohlfliege und Kohlweisslinge helfen. Laut Packungsangabe auf mittelschweren Böden. Nehme ich aber auch nicht mehr.

Luzerne:

Ich hatte eine Packung gekauft und gesät, aber was sich daraus entwickelte, war keinesfalls Luzerne (weiß der Teufel). Wohl ein Abfüllproblem seitens des Herstellers, dessen Tüte ich natürlich weggeworfen hatte. :-(

Probieren möchte ich unbedingt noch Puffbohnen (Saubohnen/Dicke Bohnen). Die kann man schon ab Februar/März aussäen und hat auch noch was für den Gaumen davon. Update: Dicke Bohnen-Säen

Früher zu Gründüngung auf dem Gärtnerblog

Service Gründüngung:

Späterer Artikel zum Umgang mit Gründüngung
Gründüngung-Menge pro Fläche

Weiterführende Infos über Gründüngung in der Wikipedia

mehr über Bodenverbesserung

eingewurzelt unter: Garten-Boden

Alle anzeigen mit Stichwort:



30 Kommentare bisher

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Gärtnerin, 28. Februar 2006, 17:40

Hallo Wiebke, freut mich, dass Du hier was Interessantes für Dich gefunden hast. :-)
Ich bin leider auch noch kein Profi und kann Deine Fragen daher nicht mit Sicherheit richtig beantworten. Ich habe bisher mit Ausnahmen nur leere Flächen eingesät. Die Ausnahmen waren der Platz unter meinen Johannisbeerbüschen, den ich mit Bienenfreund bestückt habe und die Bienenfreund-ßberreste im Staudenbeet. Durch Selbstaussaat kommt da immer mal wieder was vom Bienenfreund hoch, das ich dann irgendwann abschnipsele und liegen lasse. Das klappt also ganz gut. Da manche Gründüngungspflanzen doch schon relativ hoch werden, stelle ich mir gewissen Kombinationen mit Gemüsen schwierig vor, weil die sich eventuell gegenseitig das Licht, Nährstoffe und Wasser streitig machen könnten.

Bücher zum Thema habe ich noch nicht gelesen, gibts aber reichhaltig.

Wiebke, 28. Februar 2006, 17:15

Hallo, das ist eine ganz tolle Zusammenstellung, danke. Ich habe auch keinen Kompost wegen Platzmangel und möchte gerne mehr über die se mir völlig neuen Gründüngpflanzen erfahren.
Die sät man also nur, wenn das jeweilige Beet leer ist, also nach der Ernt? Oder schon mittendrinnen, zB unter den Tomaten?
Wie oft im Jahr machst du das?
Kannst du mir vielleicht gute Literatur zum Thema empfehlen?
Schöne Grüße, Wiebke

claus schanzenbach, 17. Juli 2006, 14:03

Hallo,

zur Gründüngung kann ich nur sagen, dass man sich dadurch viel arbeit spart. Einfach nach dem abräumen der Beete im September Phacelia säen und stehen lassen. Die Pflanze erfriert im Winter und kann im Frühjahr mit einem Sauzahn eingearbeitet werden. Die Erde wird dadurch schön locker und man spart sich sich das umgraben. Die Beete sollten im Frühjahr aber erst betreten werden, wenn sie abgetrocknet sind da man ansonsten die Erde verdichtet.

Gärtnerin, 17. Juli 2006, 14:28

Wie wahr, Claus. Danke für Deinen Kommentar!

moritz, 18. Februar 2007, 17:47

bei Tomaten während wachstum eher nicht schattengare fördert botrytis und krautfaüle lieber nach der ernte landsberger gemenge ist die beste gründüngung ein mal im jahr sollte reichen da du die fläche ja nicht zu sehr bewirtschaftest wie z.B.ein erwerbsgärtnerei ciaoooooooooooooooooooo

Pingback Gründüngung für locker sandigen Boden, 24. Juli 2008, 10:46

[…] besser lesbaren Erfahrungsbericht las ich im Gärtnerblog. Die Gärtnerin hat mal verschiedene der empfohlenen bodenverbesser Pflanzen ausgebracht und […]

Maria, 29. März 2009, 20:27

1. In wie weit trägt Rindenmulch zur Bodenverbesserung bei?
2. Kann der Schnitt der Gründüngungspflanzen auch NACH deren Blüte erfolgen? Ich hätte es nämlich gerne,dass die Blüten dieser Pflanzen zur Schönheit meines eher kleinen Gartens beitragen.

Gärtnerin, 30. März 2009, 09:17

1. Gar nicht, Maria, er versäuert den Boden, und verbraucht Stickstoff.
2. Ja klar kann das. Eventuell haben sie sich dann aber schon wieder ausgesät. Wenns nicht stört, ist das ja ok.

Doris, 10. April 2010, 17:12

Hallo, habe auf unserem Erdbeerfeld alle Pflanzen nach ca. 5 Jahren entfernt und möchte nun Gründüngung zur Bodenverbesserung anwenden, damit die Ernte im nächsten Jahr hoffentlich besser ausfällt. Was kann ich aussähen? Der Boden ist eher schwer und weiter unten ziemlich lehmig.
Danke und viele Grüße
Doris

Klaus, 10. April 2010, 19:44

Rindenmulch grundsätzlich nur zur Bodenabdeckung,
gegen Unkraut, einsetzen. Auch bei Koniferen.
Die Gärtnerin hat wieder mal recht. Das ist ein
Kompliment.
Zur Gründüngung bei schweren Böden wird oft Lupine
eingesetzt und dann so verfahren wie Claus
Schanzenbach vorschlägt. Zudem ist die Blüte der
Lupine eine gute Futtergrundlage für die
nützlichen Bienen.

Gärtnerin, 11. April 2010, 09:28

Danke für das Kompliment, Klaus. :-)
Ich würde auch zu Lupine tendieren. Schwerer Boden braucht am besten einen Gründünger, der starke Wurzeln ausbildet.

Corinna, 20. Juni 2010, 10:53

Hallo! Habe sehr schweren Boden, der 30 Jahre nicht bearbeitet wurde. Habe verschiedene Gründüngungspflanzen gesät (super wächst Raps), aber auch ein paar andere Einjährige. Kann ich im Herbst alle Pflanzen (auch die Sommerblumen) als Gründüngung unterarbeiten oder nur die „Klassiker“ der Gründüngung? Danke im Voraus!

Gärtnerin, 21. Juni 2010, 09:33

Klar. Humus ist Humus. :-)))

Henri, 19. August 2010, 12:50

Hallo,
Wann kann ich am besten Gründungpflanzen wie Phacelia oder Gelbsenf(welches ist am besten für Bienen,Hummeln und Falter) aussäen.Und kann ich zur selben Zeit auch Agastachestauden pflanzen.Stört das eine das andere nicht.
Mit bestem Dank im Vorraus.
Henri,19 August 2010

Neptuno, 19. September 2010, 12:44

Toll, die Seite über die Gründüngung. Ich will dies auch mal probieren (habe keine Erfahrung).Im Beet hatte ich letztes und dieses Jahr Stangenbohnen. Dieses Jahr war der Ertrag nicht so berauschend. Was würdet ihr mir empfehlen zu sähen und wie weiter bearbeiten?

Gärtnerin, 21. September 2010, 12:29

Bei mir war die Bohnenernte auch nicht toll, daran ist aber m.E. auch das Wetter schuld. Bohnen sind Leguminosen, also Stickstoffsammler. Deswegen vielleicht nicht unbedingt wieder eine Leguminose als Gründüngung?! Kommt halt drauf an, wie Dein Boden ist und was er möglicherweise vermisst. Bodenanalyse machen würde da vielleicht helfen. Ansonsten probier einfach mal aus und sammel Deine Erfahrungen.

Neptuno, 21. September 2010, 18:21

Hallo, Gärtnerin, erstmals Danke für die Antwort. Ich werde Deinen Rat befolgen. Dann, ich habe irgendwo im Block gelesen, dass hier die Ansprache das vertraute „Du“ ist. Dann musst Du aber auch hier im Formular schreiben: „Dein Kommentar“.
Tschüss bis demnächst, neptuno.

Fred Schwager, 06. November 2010, 11:50

Hallo!
Habe diese Seite im Intern. zum erstenmal entdeckt.
Ich bin entzückt!
Mein Boden ist fein krümelig.Gelb Senf gut, aber ersetzt das alle weiteren Düngungen?
Fred

Gärtnerin, 07. November 2010, 11:27

Das kann man schwerlich sagen, immerhin ist jeder Boden anders.

Alfred, 31. Dezember 2010, 10:33

Ich will in meinen Garten Kartoffeln stecken.
Frage? Ist es ratsam jetzt auf den Schnee
Gartenkalk aufzubringen
Schon jetzt vielen Dank Alfred

Sebastian, 30. August 2011, 15:44

Hallo Gärtnerin,
ich habe seit kurzer Zeit einen Garten und würde ihn gerne umgraben und anschließend eine Gründüngung darauf pflanzen damit der Boden über den Winter nicht do „nackt“ dasteht. Ich würde auch gerne ganz viel Gemüse und Blumen im nächsten Jahr darauf anpflanzen.Hast du vielleicht einen Tip, mit was ich den Boden bepflanzen kann, was sich gut mit allem möglichem verträgt?
Danke schonmal im vorraus :)

Betula, 05. April 2012, 18:40

Ich möchte auf einigen meiner Gemüsebeete die Zeit bis Mitte Mai überbrücken (Bohnen, Zucchini). Lohnt es sich bis dahin noch Gründüngung(Luzerne)auszusähen?

Gärtnerin, 06. April 2012, 11:06

Wenn so kurzfristig, dann würde ich eher zu Senf-Aussaat tendieren.

Martin, 10. April 2012, 17:27

Hi!

Ich kümmer mich um einen sehr großen, ehemals verwilderten Garten. Nun ist der Garten relativ kahl und ich habe bedenken, dass das Unkraut, hauptsächlich Brombeeren einfach wiederkommt. In dieser Woche wollte ein bekannter mit ner Fräse vorbeikommen. Nur was mach ich danach?

Ich hatte mit dem Gedanken gespielt Gelbsenf auszusähen um dem Unkraut zuvor zu kommen und dem Boden auch etwas Gutes zu tun. Dazu habe ich dann noch folgende Fragen:

1. Säht sich der Gelbsenf, wenn ich ihn Blühen und Samen ausbilden lasse fürs nächste Jahr wieder aus?
Ich kann nicht 1600m² auf einmal auf fordermann bringen, das wird ein Projekt über ein paar Jahre. Dafür brauch ich nen Platzhalter, den ich leicht wieder loswerden kann.

2. Was bedeutet 3-5 Wochen Kulturdauer?

Danke für die Hilfe.
mfg Martin

Flocke, 03. Februar 2013, 11:24

Hallo Gärtnerin,
bist du hier noch aktiv?
Die Antwort auf die Fragen von martin würden mich auch interessieren.
Wir haben einen Garten (Sandboden, Verwilderte Wiesen-Unkraut-Moosschicht) übernommen und möchten auxh große Teile umgraben, düngen und dann Gemüse anbauen. Ist Gelbsenf da auch günstig?

Gärtnerin, 03. Februar 2013, 12:38

Ja, Flocke, allerdings überles ich manchmal was und manchmal weiß ich auch einfach nichts. :-)

Sich aussamender Gelbsenf sät sich wieder aus, ja.

Die 3-5 Wochen bedeuten, dass man den GS nach dieser Zeit unterarbeiten kann, um danach was anderes zu machen, jedenfalls hab ich das so interpretiert.

Ansonsten einfach probieren. Ich hab nur meine eigenen Erfahrungen und kann nicht für verschiedene Böden und Situationen raten.

mario rauschenbach, 28. August 2013, 11:33

ich habe vorriges Jahr meinen Boden komplett aussgetauscht, da ich ich nur sandigen Waldboden hatte. Da wuchs so ziemlich nichts. Jetzt habe ich Mutterboden ca 20cm aufgetragen. Es wuchs zwar alle besser, aber nicht gerade sehr üppig. Ich vermute das mineralischer Dünger fehlt. Jetzt will ich Lehm und Ton noch beimischen. Könnte das helfen?

Paul, 27. Januar 2014, 00:33

Toller Artikel. :)

Stephan, 08. August 2014, 15:19

Wirklich wahr. Eine tolle Informationsquelle für Gründüngung-Einsteiger wie mich. SUPER! Heute habe ich bereits Phacelia auf meine noch ungenutzen Beete ausgebracht. Dann habe ich noch ca. 100 qm verdichteten, schweren Boden, auf dem alles mögliche wie Löwenzahn, Gras, Klee, Wegeriche etc. Dort will ich mit der Gartenfräse die oberste Erdschicht lockern und dann Gelbsenf aussäen. Bin mal gespannt obs klappt bzw welche Bodenveränderungen eintreten.

Veronika, 23. Oktober 2014, 14:29

Hy, habe diese Seite auf der Suche nach Gründüngungsratschlägen gefunden. Habe nach dem abernten meiner Beete das erste mal Gründünger gesät – Klee und Gelbsenf, allerdings bei letzterem nicht beachtet oder nicht gewusst, dass man dann keine Kohlgemüse pflanzen sollte … sehr, sehr wichtig und hoffentlich vergess ichs nicht. Werde den Senf abmähen und liegenlassen und wenn der Boden im Frühjahr frostfrei ist, eingraben oder ? Den Klee lass ich über den Winter stehen, das Grünzeug kommt dann auf den Kompost – Wurzeln im Boden lassen !! Toll der Tip mit dem Rindenmulch – hab ich auch schon mal falsch gemacht.( wegen saurem Boden, den brauchen Rosen auf keinen Fall)Veronika

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