Gärtnerin · 25. September 2005, 19:56

Kirschlorbeer-Hecke wieder rausgerissen

Heute habe ich meine vor 2 Jahren am Gartenrand gesetzte Kirschlorbeer-Hecke (Absicht: Blickdicht, Privatsphäre) wieder rausgerissen. Die Hecken-Pflanzen hatte ich als Sämlinge von einer Bekannten bekommen und war die ganze Zeit hin- und hergerissen, ob diese Sorte denn auch hoch genug wird. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher gewesen, dass das nix wird. Die Kirschlorbeerpflanze war auch nur knapp 1,5 hoch. Wenn ich das gewusst hätte…

Glücklicherweise habe ich vorletztes Jahr ganz viele Stecklinge vom Pfaffenhütchen gemacht – ich bin mir nicht sicher, ob es eine Lorbeerkirsche ist, aber das Zeuch wurde bei meinen Eltern locker 3 Meter hoch. Die standen die ganze Zeit im Topf rum und sind diesen Sommer so richtig verwöhnt worden, damit sie ganz schnell wachsen.

Gestern habe ich die bisherigen Kirschlorbeer-Pflanzen allesamt rausgerissen…

Kirschlorbeer-hecke pflanzen wieder rausgerissen

… und gleich getopft. Die werden weitervertickt. ;-)

Kirschlorbeere alt getopft

Und die Nachfolger standen schon parat:

Kirschlorbeer Hecke neu

Das Endergebnis kann ich nicht mehr zeigen, weil es schon zu dunkel zum Fotografieren ist. So viel niedriger als die Alten sind die neuen Immergrünen gar nicht. Nur noch zierlicher. Dafür wird das auch mal eine schöne, exakt geschnittene Hecken-Wand. Aber nächstes Jahr… da werden sie explodieren und mir ganz schnell Sichtschutz bieten. Na ja… vielleicht noch nicht direkt nächstes Jahr … aber dann irgendwann bestimmt!

weitere Kirschlorbeer-Beiträge auf dem Gärtnerblog:

braune Blätter am Kirschlorbeer

Kirschlorbeer vermehren

andere Heckenpflanzen:

Buchsbaum
Eibe
Feuerdorn
Heckenkirsche
Liguster
Pfaffenhütchen
Thuja

eingewurzelt unter: Gehölze,immergrün im Garten,Sichtschutz



4 Kommentare bisher

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Matthias, 19. März 2007, 16:14

An Kischlorbeer hatten wir auch gedacht, bevor wir unsere Pflanzkauforgie gestartet haben. Die sahen uns dann doch zu künstlich aus und man sieht ihn hier in Berlin auch ständig als Hecke im Park.
LG

Gärtnerin, 19. März 2007, 16:22

Na ja ich bin nicht sein größter Fan, verstehe aber, warum man ihn so häufig verwendet. Gegenüber anderen immergrünen Gewächsen wie Eibe ist er vergleichsweise günstig und robust, wächst schnell und macht blickdicht, auch im Winter. Darauf kommts vielen – und auch mir – halt an. Je kleiner/nichtvorhandener der Sozialabstand, desto mehr Sehnsucht nach Privatsphäre, bis zu der es nicht 12 Jahre dauert.

Ich hab übrigens gerade wieder eine Schale von Kirschlorbeer-Sämlingen weitergereicht bekommen, die ich unters Volk bringen werde. Spätestens zur Pflanzenbörse. Vielleicht freut sich ja ein Neubau-Gärtner über 12 Stück am Stück. ;-)

Bastelprofi, 29. Juli 2010, 00:01

Kirschlorbeer ist eine wirklich schöne Pflanze. 4 milde Winter haben unseren Kirschlorbeer zu einer schönen Hecke wachsen lassen. Die letzten 2 kalten Winter haben alles zunichte gemacht. Der Lorbeer ist zu 60 % verfroren, mit braunen Blättern und abgestorbenen Zweigen… Dieses Jahr ist Gnadenfrist – noch mal und die Pflanzen fliegen raus.

Gärtnerin, 29. Juli 2010, 09:34

Kirschlorbeer erfriert nicht, er vertrocknet. Siehe Beitrag braune Blätter, der oben verlinkt ist. :-)

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