Christian Bohren · 26. September 2006, 12:40

Ambrosia artemisiifolia schöne Pflanze mit schlechten Eigenschaften

Info vom 20. September 2006

Ambrosia

Die Ambrosia (deutscher Name: Beifussblättriges Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia L.) ist eine einjährige Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird bei uns als ?Neophyt? bezeichnet.

Im zweiten Weltkrieg konnte sie sich mit den Getreidevorräten der amerikanischen Armee in ganz Europa verbreiten. Heute ist dieses Unkraut in vielen Teilen Frankreichs, in der Poebene und in weiten Teilen Osteuropas vertreten. In der Schweiz und in anderen Ländern Europas wurde die Ambrosia zwar bereits vor 140 Jahren beschrieben, aber danach kaum beachtet.



Schlechte Eigenschaft: Allergien durch Blütenstaub

Die Ambrosia ist eine Pflanze, die sich vor allem in Familiengärten in der ganzen Schweiz ausbreitet. Ihr Pollen kann schwere Allergien, Heuschnupfen und Nesselfieber beim Menschen hervorrufen. Ab Mitte Juni ist sie gut erkennbar ? der beste Moment sie wirkungsvoll zu bekämpfen.

Die Ambrosia produziert von Mitte August bis Ende Oktober aggressiven Pollen. Gemäss amerikanischen Angaben können etwa 10-15 % der gesamten Bevölkerung von Ambrosia-Allergien betroffen sein. Mit ihrem vermehrten Vorkommen verlängert die Ambrosia die Pollensaison für Allergiker ganz empfindlich bis in den Herbst.

Ambrosiapollen enthalten sehr aggressive Eiweisse, die Allergien der Atemwege verursachen können. Bei empfindlichen Personen treten Heuschnupfen, triefende, juckende Nase, tränende geschwollene Augen und Entzündungen der Bronchialschleimhaut auf. In einigen Fällen kann schweres Asthma auftreten. 25 % der Ambrosia-Allergiker werden unter solchen Asthmaanfällen leiden. Laut amerikanischen Angaben können auch Personen betroffen sein, die sonst keine Allergien kennen.

Im St.Galler Rheintal war gemäss Bericht des Allergologen Dr. Markus Gassner, Grabs (SG) im Jahr 2004 bereits bei 10,6 % der untersuchten 15 jährigen Schüler eine allergologische Sensibilisierung auf Ambrosiapollen nachweisbar. Prof. Conrad Hauser von der allergologischen Klinik des Universitätsspitals in Genf berichtet von 8 praktizierenden genfer ßrzten, welche im Jahr 2004 je 1 oder 2 Patienten mit ambrosia-allergischen Symptomen behandeln mussten. In Canada und den USA liegen zahlreiche Publikationen zu Ambrosia-Allergien vor.

Allergien und Asthma

Gemäss einer Studie der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW im Jahr 2005 ist damit zu rechnen, dass die Ambrosia bereits an vielen Orten des Schweizer Mittellandes vorkommt. Im Jahr 2006 bestätigten sich die Vermutungen in mehreren Kantonen.

Die Ambrosia-Vorkommen in der Schweiz reichen sehr lokal aus, um Allergien bei der Bevölkerung hervorzurufen. Allerdings vermischt sich der im Land produzierte Pollen mit solchem, der aus verseuchten Gebieten vom Wind hergetragen wird.
In verseuchten Regionen wie der Poebene, Ungarn, Balkan, Rhône-Alpes entwickeln fast 15 % der Bevölkerung Allergien und in schweren Fällen Asthma. In den USA ist Ambrosiapollen das Allergen Nummer Eins.

Nesselfieber

Es ist medizinisch belegt, dass in seltenen Fällen bei Personen mit empfindlicher Haut Nesselfieber auftreten kann. Deshalb wird das Tragen von Handschuhen beim Ausreissen der Ambrosia immer empfohlen.

Schlechte Eigenschaft: Invasive Verbreitung

Heute breitet sich diese Pflanze ? nicht zuletzt wegen der Klimaerwärmung ? rasch aus. In Europa gibt es drei massiv verseuchte Regionen: auf dem Balkan hat sich Ambrosia nicht zuletzt wegen der Bürgerkriege in den letzten Jahren massiv verbreitet; in Frankreich befinden sich massive Ambrosiavorkommen in der Region Lyon bis Avignon sowie Richtung Dijon und nach Nordwesten; in Italien ist die Poebene massiv verseucht. Von Sizilien bis Südschweden und von der Normandie bis in die Ukraine kann Ambrosiapollen in der Luft nachgewiesen werden. Die Schweiz liegt da mitten drin.

Ins Tessin – Alpensüdseite – wandert Ambrosia aus der nahen Poebene ein. Auf der Alpennordseite ist die Pflanze von Frankreich her in die Schweiz eingewandert. In der Stadt Genf kommt sie bereits in einigen Quartieren vor. Ambrosia verbreitet sich an Strassenrändern und auf ßckern der Kantone Genf und Waadt in Richtung Deutschschweiz. Samen werden mit Bodenrückständen an Geräten und Fahrzeugen verschleppt. Mit Humustransporten von Baustellen und Kiesgruben können Ambrosia-Samen über weite Distanzen transportiert werden.
Zwei Eigenschaften verhelfen der Ambrosia zur erfolgreichen Verbreitung: sie gedeiht auf allen Bodenarten, und sie kann sich sehr rasch vermehren.
Mit ihrer Wuchskraft verdrängt sie wertvolle einheimische Pflanzenarten, wenn sie an einem Standort günstige Bedingungen vorfindet. Deshalb hat die Schweizerische Kommission zur Erhaltung der Wildpflanzen (SKEW) sie 2001 auf ihre schwarze Liste der gefährlichen Unkräuter gesetzt. Diese Liste enthält ?invasive Neophyten der Schweiz, also jene Neophyten, die leicht verwildern und sich sehr effizient ausbreiten und die erwiesenermassen naturschützerische, gesundheitliche und/oder wirtschaftliche Schäden verursachen?.
Ab Ende Juli steht Ambrosia ? die Pflanze mit dem Heuschnupfenallergie und Asthma auslösenden Pollen ? in voller Blüte. Pollenkörner werden vom Wind zur Bestäubung verbreitet. Die Ambrosia-Samen werden ab Ende August heranreifen. Eine gut entwickelte Pflanze bildet durchschnittlich 3000 Samen. Diese bilden das Vermehrungspotential im nächsten Jahr. Vor der Samenreife ist es höchste Zeit, die Pflanzen zu vernichten, um ihre Verbreitung wirksam zu verhindern.
Der Mensch hilft aktiv und ungewollt der Pflanze, sich im Siedlungsgebiet zu verbreiten. Ambrosia-Samen findet sich als Verunreinigung im Vogelfutter und in anderen Samenmischungen für Kleintiere.

Biologie

Die Vermehrung der Pflanze kann wirksam verhindert werden, weil Ambrosia als grüne Pflanze den Winter nicht erträgt. Einzig der keimfähige Samen überdauert die Winterkälte. Wird die Samenreife durch Ausreissen der Pflanze unterbunden, kann sich Ambrosia nicht vermehren.
Ambrosia keimt ab Mitte April, unter feucht-warmen Bedingungen mitunter bis in den Herbst. Blüten und damit Pollen bildet die Pflanze ab Ende Juli bis in den Oktober hinein. Reife Samen fallen ab September aus. Sie werden nicht vom Wind verfrachtet. Die feingliedrigen Blätter und die traubenförmigen Blüten sind typische Merkmale. Die Pflanze kann allerdings leicht mit dem gemeinen Beifuss (Artemisia vulgaris), mit Tagetes, weissem Gänsefuss und manchen anderen Arten verwechselt werden.
Ab Ende Juli produziert die Ambrosia sehr viel Pollen ? bis zu 1 Mia. Pollenkörner je ausgewachsene Pflanze ? um damit ihre weiblichen Blüten zu bestäuben. Bienen haben mit der Bestäubung nichts zu tun. Die samenbildenden Blüten lassen ihre relativ schweren Früchte (Achänen) ab Mitte September zu Boden fallen. Da die Samen nicht fliegen können wie beispielsweise die Löwenzahn-Fallschirmchen, verbreitet sich Ambrosia ausschliesslich durch Transport- und Reisetätigkeit der Menschen.
Abgerissene oder gemähte Ambrosia Pflanzen treiben wieder aus und bilden Blüten und Samen. Die Samen sind in jedem Fall, ob die betreffende Pflanze einmal gemäht oder abgerissen wurde oder nicht, ab Mitte September reif.

In der Schweiz kommt die Pflanze meist als Einzelpflanze oder in Mini-Populationen vor. Solche Populationen sind meist nicht beständig. Ein Zurückdrängen der Art ist deshalb noch möglich.

Ambrosia-Bekämpfung

Vor Beginn der Blüte kann man sie mit Handschuhen gefahrlos ausreissen und damit die Pollen- sowie die Samenbildung in diesem Jahr verhindern. Nach Beginn der Pollenproduktion wird zusätzlich ein einfacher Atemschutz (Feinstaubmaske) beim Ausreissen empfohlen. Ausgerissene Pflanzen immer der Kehrichtabfuhr beigeben; im Kompost könnten sie überleben. Abgerissenen oder abgemähte Pflanzen treiben wieder aus und beginnen zu blühen.

Als Hausgartenbesitzer haben Sie jetzt noch die Möglichkeit, eine weitere Verbreitung dieses lästigen und gefährlichen Unkrautes sehr wirkungsvoll zu verzögern und damit die Belastung von Allergikern zu lindern. Haben Sie im Winter die Singvögel gefüttert? Haben Sie frischen Humus in Ihren Garten gebracht?
Schauen Sie ab Anfang Juni – wenn die Frühjahrswärme richtig da ist – ist in Ihrem Garten nach, ob Sie eine Ambrosia finden.

In Hausgärten und öffentlichem Grün, vor allem in Bereichen wo Vogelfutter verwendet wurde, kann Ambrosia vor der Blüte wirkungsvoll bekämpft werden. Mit dem Ausreissen von Einzelpflanzen kann die Bildung von Samen und damit die Verbreitung der Art wirksam verhindert werden.

Agroscope ACW Changins informiert mit einem farbigen Faltblatt Gemeindebehörden in der Schweiz sowie Privatpersonen und ruft dazu auf, Ambrosiabestände zu vernichten. Ziel der Aktion ist es, die Ausbreitung der Ambrosia auf landwirtschaftlich genutzte Flächen möglichst zu verzögern. Einmal auf dem Feld angelangt, kann sich die Ambrosia invasionsartig über ihre Samen verbreiten, welche 40 Jahre lang im Boden keimfähig bleiben. Mit Herbiziden oder mit Hacken kann die Ambrosia in der Landwirtschaft nicht hundertprozentig bekämpft werden.

In der Schweiz ruft der Bund die Kantone, Gemeinden und die Bevölkerung auf, sich gemeinsam am Kampf gegen die Ambrosia zu beteiligen. Um die Pflanze wirkungsvoll an ihrer weiteren Ausbreitung zu hindern, ist ein gemeinsames Vorgehen aller betroffenen Personen (z.B. Gärtner, Landwirte, Strassenunterhaltsdienste, Naturschutzpfleger, Hausgartenbesitzer) unerlässlich. Gärtner allein, Landwirte allein, Strassenunterhaltsdienste allein, Naturschutzpfleger allein, Hausgartenbesitzer allein können Ambrosia nicht wirkungsvoll bekämpfen, da diese sich nicht an Berufs- und andere Grenzen hält.

Wir Menschen denken in unseren Zeiträumen als Individuen. Eine wirksame Kontrolle von Pflanzen bedingt ein Denken in Zeiträumen, in welchen sich eine Pflanzenart entwickelt, wo das Individuum nicht die zentrale Rolle spielt.

Ambrosia Bekämpfungsstrategie

Jede und jeder kann mithelfen, der Pflanze einen Riegel zu schieben:
1) Ambrosia mit Handschuhen samt Wurzel ausreissen, in der Blütezeit eine Atemschutzmaske tragen.
2) Ambrosia gehört in die Kehrrichtverbrennung (im Kompost hat sie ßberlebenschancen)
3) Ambrosia-Herde der zuständigen Fachstelle melden.

Kosten von Ambrosia-Allergien

Die Schweizer Behörden, genauer das Bundesamt für Landwirtschaft, haben per Ende Juni 2006 die Ambrosia zur bekämpfungspflichtigen Pflanze erklärt. Präventives Handeln kann enorm hohe Kosten für die Heilung von Ambrosia-Allergien einsparen. Allein in Quebec, CDN müssen jährlich 50 Mio. $ dafür ausgegeben werden.
In Nordamerika ist die Ambrosia das Allergen Nummer 1. Agroscope schätzt für die Schweiz Mehrkosten zur Behandlung von Allergien von 350 Millionen CHF, wenn sich die Pflanze ungehindert verbreiten kann.

Ambrosia-Bilder

Die Samen (2-4 mm) werden ab Mitte September reif und fallen zu Boden

Ambrosia Beifussblättriges Traubenkraut

Junge Ambrosia-Pflanze:

Nach der Keimung ab Ende April kann Ambrosia klein und unerkannt bis zur Blütenbildung überleben

Beifussblättriges Traubenkraut Ambrosia Pflanze identifizieren

Ambrosia-Blüte:

Vor Blühbeginn (ab Mitte Juli) wächst die Pflanze in die Höhe und kann auch von ungeübten Personen erkannt werden:

Ambrosia artemisiifolia Bestimmung der Blüte

Eine schön entwickelte Ambrosia bildet bis zu 3000 Samen und 1 Mia. Pollenkörner:

Ambrosia Aussehen

Die männlichen Blüten (Pollenspender) sitzen als traubenförmige Ähre auf den Stengelspitzen:

Ambrosia artemisiifolia männliche Pflanze

Ein einziger Samen reift in einer weiblichen Blüten heran:

Ambrosia artemisiifolia bestimmen weibliche Pflanze

Auch ganz kleine Pflanzen bilden Pollen und Samen; die Pflanze rechts bildet nur Samen:

Ambrosia Verbreitung

Ambrosia-Linkliste:

ACW Spezialdossier Ambrosia (deutsch)
Swiss Medical Weekly 2005 Issue 37-38 S. 538 ff zur Verbreitung von Ambrosia und gesundheitliche Gefährdung. (englisch)
Eine Bestimmungshilfe
Die französische Ambrosia Seite
Die schweizer schwarze Liste der Neophyten
Beschreibung aus der Sicht der Unkrautbekämpfung in der Landwirtschaft: Ambrosia artemisiifolia – eine herbologische Herausforderung, Agrarforschung Heft 01/2005
Die Seite für Deutschland.

Zur Person:

Christian Bohren ist Herbologe an der staatlichen Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau Agroscope Changins-Wädenswil ACW in Nyon, Schweiz. Invasive Pflanzen (Alien Invasive Species) und die Wirkung von Herbiziden im Ackerbau sind seine Hauptarbeitsgebiete.

auch gefährlich: Herkulesstaude

zur Unkraut-Liste auf dem Gartenblog

eingewurzelt unter: Garten allgemein

Vor einem Jahr
Reichhaltige Karotten-Ernte ;-), Kürbis-Shopping in Trebur



5 Kommentare bisher

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Fa. Mohr Hr. Huber, 17. August 2007, 08:21

wie besprochen

Reinhard Zoller, 06. Januar 2008, 16:27

Hallo Unkrautfeinde, bereits im Juni 2006 ist im Hamburger Abendblatt eine Beschreibung dieser gefährlichen Pflanze erschienen. Leider wird das von vielen Menschen nicht richtig erkannt. Zitat:
Der Botanische Verein zu Hamburg beobachtet die Ausbreitung.Wer Ambrosia entdeckt,kann das dort melden. Standorte melden:
Horst.F.Bertram@gmx.de

Bitte das Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin Allergiker und habe etliche Probleme mit Pollenallergie.

melufee, 09. Juni 2008, 00:32

Hallo eventuelle Leser dieser Seite,
ich suchte und fand nicht! Mich würde nämlich interessieren, ob diese angeblich so gefährliche Pflanze wohl auch in ihrer Heimat (Nordamerika?) allergene Wirkung hat?
Ich bin MCS-Allergikerin, Pollen kümmern mich herzlich wenig. Aber vor einigen Jahren gab es ein grosses Geschrei um die angeblich allergene Wirkung der Riesenbärenklaue. Dieses Gewächs wuchs im Garten meiner Eltern als Bienenweide. Mein Vater war Hobby-Imker. Eine Allergie hat damals niemand von uns von der stattlichen Pflanze bekommen. Giftig wurde sie erst Jahrzehnte später, als ich ein paar Samen mit nach Luxemburg nahm und da wachsen liess. Mein Schluss aus diesen Fakten: die Luftverschmutzung durch irgendwelche chemischen Substanzen, die mich inzwischen zur MCS-Allergikerin gemacht hat, hat möglicherweise damals auch die Pflanze vergiftet. Sie war ausserdem von einer Unmenge kleiner Raupen befallen, was vorher auch nie der Fall gewesen war. Wer etwas dazu weiss, kann mich über die Website http://www.hfmelusina.net erreichen. melufee

Trackback Gärtner-Blog, 27. Juli 2008, 14:54

Ambrosia-Ausbreitungs-Wahrscheinlichkeit…

Christian Bohren von der staatlichen Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau Agroscope Changins-Wädenswil ACW, Schweiz, hier vertreten als Gastautor zur gesundheitsgefährdenden, weil allergie-auslösenden Ambrosia arte…

Heike Mirlieb, 13. September 2012, 14:13

Ich arbeite seit über 10 Jahren mit großem Erfolg mit Allergikern, und ich glaube eher nicht, dass eine Pflanze durch einen Standortwechsel „giftig wird“. Ich schätze eher, dass eine Sensibilisierung des Immunsystems stattgefunden hat. Beispielsweise durch jahrelangen Kontakt zu den entsprechenden Pollen, Umweltverschmutzung, Stress… Der Ausbruch von Allergien hat immer mehrere Ursachen. Möglich ist ein „Umprogrammieren“ des Immunsystems durch Klopfakupunktur oder -akupressur, wodurch in sehr vielen Fällen eine Beschwerdefreiheit hergestellt werden kann.

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