Gärtnerin · 12. September 2006, 15:01

Brix-Gehalt

Wusstet Ihr, dass die Fruchtsüße in “Grad Brix” gemessen wird? Ich bin beim Lesen eines Artikels in der Mainspitze vom 13.8. (Thema Tomaten, Autorin Stephanie Meyer) drüber gefallen. Dort steht geschrieben:

“Der Geschmack einer Tomate wird vor allem bestimmt durch den Brixgehalt, also den Zuckeranteil, sowie durch den Säuregehalt einer Frucht.”

Frisch gegooglet und bei Wikipedia fündig geworden:

Demzufolge ist Grad Brix (nach Adolf Ferdinand Wenceslaus Brix) eine Maßeinheit für die spezifische Dichte von Flüssigkeit und

1% Brix = selbe Dichte wie 1 g Saccharose in 99 g Wasser.

Was der Unterschied zu Grad Öchsle ist, kann man auch über diese Wikipedia-Seite finden.

Soso, aha!

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Vor einem Jahr
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6 Kommentare bisher

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tomatenblog.de, 12. September 2006, 21:09

Sehr interessant! Was jetzt aber genau der Unterschied zwischen ° ßchsle und ° Brix sein soll, erschließt sich mir mit den Wiki-Artikeln nicht so ganz. Wieviel °Brix hat denn idealerweise eine Tomate?

Gärtnerin, 12. September 2006, 21:37

Hi tomatenblog.de, wer bist denn Du? Gar kein über-Dich gefunden.

Wieviel Grad Brix eine Tomate ideal hat, stand in dem Artikel leider nicht drin. Nur, dass im Frühsommer Säure eher hoch, Zuckergehalt eher niedrig und im Spätsommer umgekehrt. Und dass Tomaten zu Saisonende fade schmecken können, weil die Säure stark reduziert ist. So in etwa.

Zum Unterschied zwischen Brix und ßchsle: Ich hab das so verstanden, dass beides Dichtemaße sind, sich der Brix-Grad aber auf den Zuckergehalt direkt bezieht und ßchsle auf den Mostgehalt (Anteil gelöster Stoffe), und mir das so vorgestellt, dass Anteil gelöster Stoffe > Zucker ist. Sicher bin ich aber nicht. Vielleicht kommt jemand und macht uns kluch! ;-)

Ralf B., 12. September 2006, 22:23

Das ist ne echte Herausforderung mit dem "Grand Prix" ;-) .Selbst Recherchen über landwirtschaftliche Hochschulen haben mir nicht weitergeholfen. Kleiner Hinweis dann doch über die FH Weihenstephan. Dort ist ein Artikel, der dem Tomatenkäuferverhalten auf die Spur kommen wollte und dabei einen Grenzwert von 4,5 Grad Brix nennt.
Ralf B.

Gärtnerin, 12. September 2006, 22:39

Danke Ralf! Wow! Und noch was gelernt: die "hedonische Klassifikationsmethode". Ich war dem Hedonismus immer schon sehr zugetan. ;-)

Claudia, 12. September 2006, 23:01

Sorry, mit dem Namen, Fehler bei der Eingabe. Der Tomatenblog ist mein neues Baby, http://www.kuechengarten.de gibts ja schon seit 1998.

Im Artikel zum Brix-Grad steht ja: "Dichte von Flüssigkeiten", und weiter unten noch einmal, dass die "untersuchte Flüssigkeit muss keine Saccharose enthalten" muss.

Der Artikel von der FH-Weihenstephan war sehr interessant. Besonders würde mich interessieren, wie sie die flüchtigen Aromastoffe gemessen haben ;-)

Ralf B., 12. September 2006, 23:30

Hallo Claudia, am besten, Du fragst direkt bei Gisela Westermeier (mailto:gisela.westermeier@fh-weihenstephan.de) an. Ausser, dass ich ab und zu mal etwas von Weihenstephan trinke, hab ich dorthin keinen Draht.

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