Gärtnerin · 05. August 2006, 10:55

Feigenbaum-Pflegetipps / Feigen frisch aus dem Garten

Nicht ursprünglich einheimisch, aber doch seit Jahren im Garten kultivierbar, ist der Feigenbaum (Ficus carica). Die tollen Feigen-Früchte, die ich mit römischen Fressgelagen verbinde, sind lecker und der Feigenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit seit dem Paradies.

Feigenbaum überwintern

Als mediterrane Pflanze ist der Feigenbaum (Ficus carica) grundsätzlich nicht völlig winterhart und wird oft als Kübelpflanze mit indoor-Überwintern gehalten. Um Null oder ein paar wenige Frostgrade verträgt die Feige gerade noch, aber dann ist der Erfrierungstod vorprogrammiert. Es sei denn es sind spezielle neuere Sorten, die frosthart gezüchtet wurden, wie der Feigenbaum Bayernfeige Violetta. Diese sind auch sicherer im Fruchtansatz, denn bei der ursprünglichen echten Feige ist die Befruchtung derart kompliziert, dass sie Pflanzen einer anderen Gattung in der Nähe braucht.

Feigenbäume sind Bäume, und zwar richtige. Im Bekanntenkreis finden sich zwei ausgepflanzte Exemplare. Der eine Feigenbaum wird regelmäßig beschnitten und hat daher ein knorriges Aussehen bei begrenzter Größe, der andere wächst relativ frei und dürfte z.Zt. Maße von (HxB) 5 Meter x 5 Meter haben. Nicht unbedingt etwas für kleine Gärten also oder man muss regelmäßig schneiden!

Feigenbaum-Standortansprüche:

Ihrer Herkunft gemäß fühlen sich Feigenbäume im Garten am wohlsten an einem geschützten, sonnigen Platz. Ihre großen Blätter und die volumenreichen Früchte verratens schon: Die Feige benötigt zum optimalen Wachstum reichlich Nährstoffe und Wasser.

Frische Feigen aus dem Garten:

Die Feigen-Ernte im Garten läuft ab August auf Hochtouren. Da kann so ein Feigenbaum einen schon mal mit Feigen verwöhnen, bis man sie nicht mehr sehen kann. Geerntet wird, wenn die Feigen fast vollreif sind, also auf Druck weich nachgeben. Tückisch dabei vor allem die geringe Lagerfähigkeit der Feigen-Früchte, die im reifen Zustand gegen Null geht. Die Früchte fangen dann sehr schnell an zu schimmeln, weswegen man sie nicht aufeinanderlegen, sondern luftig einzeln positionieren und innerhalb kurzer Zeit verarbeiten oder verzehren sollte. Von dem 5-Meter-Baum durften wir letztes Jahr über 6 Kilo Feigen übernehmen, weil die Besitzer mit dem Verzehr nicht mehr hinterherkamen. Es ist also angebracht, über ausreichend Verzehr-, Konservierungs- oder Verteilmöglichkeiten zu verfügen, wenn die Feigenschwemme einsetzt. Deswegen soll unser Garten-Koch-Event August der Feige gelten.

Ein Foto wird nachgereicht.

Update 7.8.: Zum Feigenbaum bin ich fotografisch noch nicht vorgedrungen, aber ich kann trotzdem was von ihm zeigen! ;-)

feigen früchte garten

mehr Feigenbaum-Beiträge

Feigen-Fruchtansatz
Feige wächst nicht
eigener Feigenbaum
Feigen-Rezepte

Feigen-Verwandte:

Ficus robusta, Ficus elastica, Gummibaum
Ficus Ginseng
Ficus benjamini
Ficus alii
alle Ficus-Arten auf dem Gartenblog

andere Obstgehölze
Pflanzen überwintern

eingewurzelt unter: Obst im Garten



86 Kommentare bisher

Kommentieren
Franz, 30. August 2006, 09:01

Hallo,
ich habe seit ca. 6 Jahren einen recht stattlichen Feigenbaum der an einer Backsteinmauer wahnsinnig gut gedeiht. Leider hat er bis auf das "Superjahr" 2003 keinen besonderen Ertrag gebracht. Dieses Jahr hatte ich ihn vor der Ernte an den Spitzen gestutzt, um eine gute Ernte zu erreichen. Es kamen zwar eine Unmenge neuer Früchte, aber reif wurden nur ein Teil. Frage: Lag es an der ungünstigen Witterung? Wir leben ca. 20 km südlich von Köln und haben einen recht sonnigen und geschützten Garten. Außerdem wird der Feigenbaum sehr groß, deshablb wollen wir im Herbst das gute Stück um einige mächtige ßste verkleinern. Vielleicht kann ich ein paar Tipps erhalten oder einen Buchtipp, der mir bei der Pflege behilflich ist.
Danke
Franz Keller

Goldkind, 30. August 2006, 13:55

Hallo,
also im Garten meiner Eltern steht ebenfalls ein prächtiger Feigenbaum. Wir wohnen zufälig auch in der Nähe von Köln und erleben dieses Jahr auch die besagte Feigenschwemme. In Jahren wo es relativ spät im Jahr nochmal ordentlich friert fallen die ersten Feigen alle ab und der Ertrag ist sehr gering, da viele der nachwachsenden nicht mehr dazu kommen reif zu werden. Dieses Jahr war das kein Problem. Pflege bekommt der Baum kurz gesagt keine, trotzdem haben wir jede Menge Feigen zum essen und Marmelade kochen (sehr zu empfehlen!). Es könnte allerdings auch an der Sorte liegen. Die Früchte sind grün, werden maximal etwas gelblich wenn sie reif sind. Bekannte haben einen Baum mit rotwerdenden Feigen, der auch deutlich weniger trägt.

Viele Grüße, Goldkind

Gärtnerin, 30. August 2006, 15:00

Ich schlage gegenseitigen Gartenbesuch und gegenseitige Beratung vor! ;-)

Bertram, Maria-Verena, 01. Mai 2007, 22:07

Hallöchen, wir haben seit ca. 4 Jahren zwei Feigenbäume. Unsere Tochter hat zwei Ableger aus Tunesien mitgebracht. Sie gedeihen prächtig. Wir wohnen in der Nähe von Köln/Düsseldorf. Letztes Jahr hatten wir EINE Feige, die erste! Sie ist aber leider abgefallen. So’n Pech aber auch…! Können wir die beiden Bäume einfach so wachsen lassen und werden trotzdem irgendwann mit Früchten belohnt oder gibt es Tipps, wie man die Feige pflegt?? Die beiden Bäume stehen nicht unmittelbar nebeneinander, haben sie trotzdem eine Chance, Früchte zu bekommen??? Ich habe irgendwo gelesen, dass man eine weibliche und eine männliche Feige benötigt?! Wir sind mit Feigen noch total unerfahren und würden uns über einen Tipp sehr freuen. Danke im voraus. Viele Grüße an alle Hobbygärtner und vorallem Feigen-Erntner von Verena und Berti

Gärtnerin, 02. Mai 2007, 11:58

Hallo Maria-Verena, ich gratuliere zum Feigenbaum-Wunder! Damit die Früchte nicht abfallen, brauchen die Feigenbäume während der Fruchtphase relativ viel Wasser. Ihr könnt die Bäume einfach so wachsen lassen und bekommt Früchte, wenn ich mal von der mir bekannten Feige ausgehe, die nur Schnittmaßnahmen erfährt, wenn Äste im Weg sind. Feigen sind einhäusig, d.h. sie tragen männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze. Man braucht daher keine zwei Pflanzen, um Feigen zu ernten, soweit ich weiß. Beim Kiwi ist das z.B. anders. Dort braucht man männliche und weibliche Pflanze oder eine Sorte, die zwittrig ist.

Vielleicht brauchen Eure Feigenbäume einfach noch etwas Zeit. Ganz viel Ernteerfolg für diese Saison!

Larissa, 07. Mai 2007, 17:20

Hallo,
Meine Nachbarn haben einen Feigenbaum. Ich schreibe im Moment gerade eine Arbeit darüber. Sie wollen gerne wissen, ob man mit den Feigen, welche jeweils im Herbst nicht richtig reif werden etwas machen kann? Oder kann man etwas dafür machen, dass diese Feigen auch noch reif werden?
Ich würde mich über eine Antwort freuen, wenn jmd. eine kennt!
Herzliche Grüsse, Larissa

Gärtnerin, 07. Mai 2007, 23:42

Man kann versuchen, die unreifen Feigen im Zimmer nachreifen zu lassen. Einige werden noch reif, andere nicht mehr. Aber selbst wenn sie reif werden, schmecken sie vom Aroma her nicht halb so gut wie die direkt vom Baum geernteten Feigen.

Bertram, Maria-Verena, 08. Mai 2007, 12:16

Hallo Gärtnerin! Danke für Deinen Tipp. Nun werde ich den Feigenbäumen einfach mal etwas Zeit lassen und mich in Geduld üben. Kiwi haben wir auch. Eine weibliche und eine zwittrige. Sie gedeihen auch prächtig, aber von Früchten oder Blüten auch keine Spur. Ich denke mal, Gut Ding will Weile haben…
In dem Sinne, ein gutes Gartenjahr und reichlich Ernte. Liebe Grüße Verena

Melanie B., 12. Mai 2007, 19:16

Hallo!
Wir haben einen Feigenbaum im Garten der bereits gut ausgewachsen ist und eine Menge Früchte ausbildet. Leider fallen jedoch ALLE ab bevor sie reif sind.
Gibt es irgendwelche Tipps wie man auch mal reife Früchte ernten kann?

Viele Grüße,
Melanie B. aus Langenfeld

Elvira, 13. Mai 2007, 18:35

Hallo,
das sind sehr interessante Artikel über Feigenbäume. Wir haben 2 relativ kleine Bäume. Einen hatte ich Frankreich gekauft und er hatte vergangenes Jahr einiges an Früchten, die rötlich werden.
Der 3. Baum steht sehr geschützt im Weinberg und ist ca. 3 m hoch – also ein riesiger Buschbaum und hat jedes Jahr unheimlich viele Früchte. Leider fallen sie jedes Jahr plötzlich ab. Allerdings wird er nie gegossen – das kann wohl das Problem sein ?
Viele Grüße
Elvira

Angela, 08. Juni 2007, 21:59

Hallo,
ich habe heute einen Feigen”baum” geschenkt bekommen und freue mich riesig darüber! Denn ich bin ein absoluter Feigenfan!
Wie lange braucht denn so ein gezogener Zweig bis er zu einem stattlichen Baum – als Schattenspender im Hof zum drunter sitzen – herangewachsen ist?
Liebe Grüße
Angela

Gärtnerin, 11. Juni 2007, 09:01

Gegen Fruchtfall am Feigenbaum fällt mir auch nur zu wenig Wasser ein.

Hallo Angela, also Feigen wachsen recht zügig eigentlich, aber vom Ableger bis zum Baum-Riesen dauerts schon ein paar Jahre. 5-10, würde ich schätzen, wenn ich mal von nem kleinen Steckling ausgehe. Aber ist nur geschätzt.

Tengler, 13. Juni 2007, 12:28

Hallo
Ich Habe seid 7 Monaten einen Ficus Pumila. Seit einiger Zeit verliert er Blätter und Welkt.
Woran kann es Liegen.
Gruß G.Tengler

Gärtnerin, 17. Juni 2007, 12:13

Hallo G.Tengler, Ficus pumila hat bei mir Welkesymptome gekriegt, wenn
1. er zu trocken stand (ist eine Kletterpflanze, die wirklich viel Wasser und regelmäßig Dünger braucht, wenn sie im Wachstum ist.)
2. Spinnmilben am Werk waren. Die feinen Gespinste sind nicht unbedingt gut sichtbar.
3. Bei Wollaus-Befall (manchmal unterirdisch an den Wurzeln sichtbar, aber oberirdisch ziemlich unauffällig.
4. Es gibt auch eine Pilz-Krankheit, die die Blätter absterben lässt. Dann sterben sie aber nicht einfach nur ab, sondern haben vorher unregelmäßig geformte dunklere Blattflecken.

Hoffe, das hilft. Ggf. nen Fachmann fragen!

Harald Beyer, 10. Juli 2007, 11:30

Hallo,
ich habe seit letztem Frühjahr einen Feigenbaum im Kübel.Im Moment ist er ca. 2m hoch. Denke er ist groß genug ca. 40cm im Durchmsser und ca. 60 cm hoch. Letztes Jahr hatte ich ca. 10 Feigen, die ich reif ernten konnte.Im Frühherbst wurden die Blatter fleckig und gelb und fielen ab.Frühjahr trieb er wieder schön aus. Im Moment hat der Baum ca. 15 halbreife Früchte. Doch schon wieder werden die unteren Blätter fleckig und gelb und scheinen bald abzufallen. Was mache ich falsch. Erbitte Rat.

Gartenfreundin, 10. Juli 2007, 13:11

Vermutlich hat der Baum zu wenig Platz für die Wurzeln, bekommt zu wenig Wasser, zu wenig Dünger oder ein Schädling wohnt mit im Topf…?
Feigenbäume scheinen sich ausgepflanzt im Garten wohler zu fühlen und brauchen dort, einmal etabliert, weder Dünger noch zusätzlich Wasser.

Eli, 10. Juli 2007, 14:13

Hi!
Habe so was auch bei meiner Feige beobachten können.Gelb oder leicht schwarz fleckige Blätter die abfliegen und sogar ein Teil der Früchte ging flöten.Habe umgetopft mit frischer Erde weil ich auch den verdacht hatte zu wenig Platz.Düngen tu ich regelmäßig drum konnte ich das ausschießen.Geholfen hat EISEN.Gelbe Blätter sind oft ein Zeichen von Eisenmangel.Eisen in flüssigform kann man in jedem gut sortierten Gartencenter kaufen.Habe ab der zweiten Eisenbahandlung schon Besserung erkannt.Mittlerweile erholt sich mein Bäumchen bestens.

Flo, 16. Juli 2007, 10:55

Hallo,
ich habe einen Feigenbaum im Garten ausfeflanzt, der mittlerweile auch schon viele violette Früchte trägt…die auch schon ziemlich reif aussehen!
Habe dann auch mal eine probiert und sie hat leider nach garnichts geschmechkt!
Woran kann das liegen…. müssen die Früchte vielleicht noch etwas reifen??

Gärtnerin, 16. Juli 2007, 16:29

Bestimmt, Flo. Die Feigen werden erst richtig süß, wenn sie weich sind.

Martina, 22. Juli 2007, 10:41

Wir haben zwei kleine Baeumchen aus Italien mitgebracht und wuerden sie gerne bei uns im Garten auspflanzen. Muessen das spezielle winterharte Sorten sein, oder ueberleben die Baeume den Frost? Wir wohnen suedlich von Muenchen.
Danke und Gruss, Martina

stefan fux, 23. Juli 2007, 11:47

Ich habe mir vor 5 jahren von berliner ruinengrundstücken einige ableger gut tragender wilder feigenbäume abgezwackt und diese in meinem garten in der uckermark direkt an haus und scheune gepflanzt. alle sind angewachsen und haben mitlerweile 3- 4 m höhe erreicht. im winter 2003 sowie 2005 haben sie bis 22 grad frost gut überstanden (der wurzelstock war mit stroh geschützt. reife feigen erntete ich seltsamerweise immer nach den kalten wintern, fiel der winter völlig aus wie letztes jahr, gab es starken blattwuchs aber kaum fruchtansatz.
stefan 22.7.07

Achim Forisch, 23. Juli 2007, 20:45

Hallo an Alle
Auch ich möchte mich in die schier unendliche Reihe der Feigenfreunde einreihen….!
In meinem Garten steht seit ca. 15 Jahren ein Feigenbaum. Ca. 2,5m breit und genauso hoch. Ist mir seither etwa 3x komplett abgefroren!!!! Hat aber immer wieder im Frühjahr neu ausgetrieben. Den ersten Ableger habe ich etwa vor 4-5 Jahren gepflanzt. Dieser ist mittlerweile genauso groß geworden. Früchte dieses Jahr jeweils 50 Stück. Andere Ableger die etwa 2-3 Jahre alt sind, haben bestimmt 10 Früchte, von denen aber lediglich 2 Stück ausreifen werden. Alle stehen relativ geschützt in Haus oder Wandnähe. Wohnort Pforzheim.

Werner Steffens, 23. Juli 2007, 21:13

Melanie B. aus Langenfeld kann sich unseren Feigenbaum mit fast reifen Früchten ansehen.
Alt Gladbach 4

monika, 23. Juli 2007, 21:46

hallo
seit 10 jahren haben wier einen türkischen feigenbaum vorm haus (rüsselsheim) stehen,er wächst schneller als wier schneiden können,und liefert früchte,die wir garnicht so schnell verarbeiten können,wie können wir ihn bremsen ?

Gärtnerin, 24. Juli 2007, 22:17

Super! Mittlerweile sind sogar ein paar Ansichts-Feigenbäume lokalisiert und jede Menge Erfahrungen dazugekommen.

Monika: Mehr als schneiden fällt mir jetzt auch nicht ein. Komme gern und hole mir Ableger. Bin ja auch in Rüsselsheim. Feigen könnt ich auch gebrauchen. ;-)
Bei Bedarf gerne mailen.

Patrick, 30. Juli 2007, 21:37

Hallo,
habe letztes Jahr ein kleines Feigenbäumlein gekauft (ficus carica). Steht im Garten an der Hauswand, hat ca 8h Sonne – wenn diese mal scheinen sollte. Im Frühjahr zeigten sich sogar schnell 6 Fruchtansätze und neue Austriebe. Im Mai verlor er plötlich seine Blätter (diese hatten braune Pünktchen), die Feigen fielen ab, gleichzeitig kamen aber neue Austriebe und neue Fruchtansätze (ca 10). Nun werden diese aktuell auch wieder braun und fallen ab, gleichzeitig treibt er an den Spitzen neu aus, ebenfalls mit Fruchtansätzen. Irgendwie erscheint mir dies nicht normal. Hat irgendjemand Ideen – Krankheit, Nährstoffmangel? Haben lehmigen Boden, regelmäßige Bewässerung. Hätte aus so gerne ein paar saftige Feigen…
Grüße aus Freiburg

monika, 31. Juli 2007, 18:21

hallo Gärtnerin
schau mal in hassloch gegenüber vom brauhaus
herzlich
monika

Brigitte M., 01. August 2007, 11:33

Hallo, wir haben seit April einen kleinen Feigenbaum im Garten gepflanzt. Er hat einen sonnigen Platz, direkt am Gartenteich. Gleich zu Beginn hatte er ca. 6- 8 Früchte angesetzt, die jetzt mittlerweile einen Durchmesser von ca. 3 cm haben und nicht mehr größer werden. Die Feigen sind noch fest und grün. Habe ich irgendwelche Chancen, dass ich diese Feigen ernten kann. Wann werden Sie reif? Wir düngen ihn regelmäßig und er wird auch regelmäßig gewässert.
Bitte gebt mir evtl. mal einen Tipp.
Viele Grüße B. Müller

Karl-Heinz Fischer, 05. August 2007, 11:14

Mein Feigenbaum ist inzwischer recht groß geworden.
Wann kann ich Ihn schneiden ?
Danke für eine Antwort.

Guddat, Gabi, 19. August 2007, 09:38

Unser Nachbar hat einen tollen Feigenstrauch. Es treiben leider keine Ableger aus. Wir haben schon versucht geschnittene Äste in Wasser zu stellen oder auch direkt in Aussaaterde zu pflanzen. Leider wurden die Blätter sofort welk! Wie bekomme ich davon einen Ableger, der anwächst? und welche Jahreszeit ist hierfür die Beste? Viele Grüße von Gabi

Markus, 04. Oktober 2007, 19:15

Hallo.

Ich habe vor Jahren (bestimmt schon 5 Jahre her) einen Feigenbaum im Topf aus einem Gartencenter gekauft. Nun warte ich und ware ich, aber ausser Blätter tut sich nichts. Er hat auch ein kleines Stämmchen, dort hat er aber alle Blätter verloren und von unten wieder neu ausgetrieben. Der Topf mit Erde ist genau so groß wie die Pflanze über der Erde (ca. 50cm). Ich weiß nicht, warum der aum nicht mehr wächst und keine Früchte bekommt…… was mache ich falsch?

Viele Grüße

Markus

Gärtnerin, 08. Oktober 2007, 16:31

Wenn er oben abgestorben ist/ alle Blätter fallen ließ, hat er vermutlich irgendwann mal zu viel Trockenheit gehabt und regeneriert sich ejtzt von unten. Ansonsten denke ich, dass er in so einem Topf zu wenig Platz hat, um ein stattlicher Baum zu werden. Und oder Du düngst nicht?

Markus, 08. Oktober 2007, 17:19

Danke erstmal für die schnelle Antwort.
Hm, also der Topf ist eigentlich riesig, denke ich. Gut, ob für die Feige, daß weiß ich nicht. Der Topf ist 32cm hoch, der Durchmesser ist 36cm oben und unten 30cm.
Zu düngen habe ich vor 3 Jahren aufgehört, nachdem ich gemerkt habe, daß die Blätter zwar später, aber dann trotzdem komplett abgefallen sind.
Soll ich ihn trotzdem düngen? Er scheint sich wirklich zu erholen. Wir wohnen zur Miete, da geht es nicht anders als im Topf…..

Liebe Grüße

Markus

Gärtnerin, 08. Oktober 2007, 17:35

Markus, das ist ein BAUM. Der kann sich in einem Töpfchen nicht wirklich zu einem solchen entwickeln. Und ohne Nährstoffe wächst nichts. Stell Dir vor, Du würdest von einem Kind verlangen, ohne Nahrung groß zu werden…. Unrealistisch, oder?

Gartenfreundin, 08. Oktober 2007, 21:24

Feigen im Topf werfen wie die Feigen im Freiland auch im Winter die Blätter ab und gehen ein bißchen schlafen – jedenfalls tat meine das als sie noch im Kübel war. Habe sie dann kühler gestellt und nur ab und an mal ein wenig gegossen, damit die Erde nicht knochentrocken wurde. Wenns wieder heller wird, treibt sie dann normalerweise wieder durch. Dann kann man wieder normal gießen und düngen.

Yomugasuki, 09. Oktober 2007, 07:01

Die Gartenfreundin hat recht. Die Feige ist ein sommergrüner Baum und die Winterruhe mit Blattabwurf ist normal. Ein Feigenbaum (Ficus carica) ist für’s Zimmer auf Dauer nicht geeignet. Hast Du vielleicht einen Balkon? Dann kannst Du die Feige -windgeschützt- auch dort überwintern. Lt. Bärtels: Enzyklopädie der Gartengehölze ist die Feige bei der Winterhärtezone 8a einzuordnen, was heißt: Sie hält kurzfristig durchaus Temperaturen bis -12 Grad aus.

Kurt, 23. Oktober 2007, 20:10

Hallo,in unserem Garten,20km westlich von Köln, steht ein ca.8 Jahre alter Feigenbaum, ca 3,5 m
hoch mit einem ebenso großen Kronendurchmesser.In jungen Jahren 3x verpflanzt,mit großzügigem Ballen. Ohne geringsten Schaden.Im Gegenteil,das kräftigt ja bekanntlich.(Ein Wurzelausläufer steht seit 4 Jahren im Garten meines Sohnes im Westerwald in ca 300m Höhe.) Bei anhaltender Trockenheit-die großen Blätter hängen denn etwas schlaff- geben wir abends 1-2 Gießkannen Wasser.Kein mineralischer Dünger.Vom eigenen Kompost eine Schubkarre voll im Spätherbst über dem Wurzelstock verteilt, dazu etwas Blattwerk als Frostschutz.Die Ernten der letzen Jahre sind üppig,(2x im Jahr)besonders in diesem Jahr.
Zur Zt. reifen die letzen Früchte, tief violett,groß, weich und süß.Habe eben-es soll ja Nachtfrost geben-noch 30 Früchte gepfückt.Die diesjährige Gesamternte,in etwa 200 Früchte.(Auch aus dem Ableger im Westerwald ist mitlerweile ein prächtiger, ertragreicher “Baum” geworden.)

Gärtnerin, 24. Oktober 2007, 11:43

Gratuliere, Kurt! Und Danke für Deine Erfahrungen. ;-)

hejiro, 06. November 2007, 00:31

hallo ich habe mir heute ein Feigenbaum gekauft und ist noch in tof und möchte gerne wissen ab ich den Feigenbaum in boden geben kann

Adolf, 10. November 2007, 17:43

Hallo habe seit 10 Jahren 2 Feigenbäume in Töpfen
mit mäßigen Ertrag.Genügend Wasser u.Naturdünger
ist notwendig.Im Winter stelle ich sie in den Keller bei ca. +15 Grad,dabei verliern sie sämtliche Bätter.Ab April kommen sie wieder ins Freie.

Can Davut, 13. November 2007, 22:37

Hallo Leute ich würde gerne ableger planzen .auf was mus ich aufpassen um nichts falsch zu machen bin um jeden ratschlag dankbar.

Gärtnerin, 17. November 2007, 15:23

Hallo Can,

hier klicken: Vermehrung durch Stecklinge Anleitung

Barbara, 10. Januar 2008, 09:24

Hallo, ich lese mit Erstaunen, dass viele Feigen Früchte tragen. Unsere Feigenbaum steht seit ca. 15 Jahren an seinem Platz – Südseite am Haus. Er treibt jedes Jahr von unten neu aus (weshalb ich das auch für eine Staude hielt) und setzt ein paar wenige Früchte an. Aber noch nie wurden die Früchte groß oder reiften aus. Im Spätherbst fallen sie dann mit den Blättern ab.
Ich würde auch gern mal ein paar Früchte ernten – deshalb frage ich hier nach, ob jemand einen Rat hat.
Danke, Barbara

Gärtnerin, 11. Januar 2008, 12:07

Hallo Barbara, wenn die Pflanze jedes Jahr im Winter oberirdisch abstirbt, klingt mir das danach, als ob Du eine nicht-winterharte Feigensorte hast, die draußen nur mit Mühe über den Winter kommt. Falls ich Recht habe, würde es vielleicht helfen, die Feige auszugraben, einzutopfen und drinnen zu überwintern wie andere Kübelpflanzen.

Sigi Bechtold, 01. Juni 2008, 17:56

Hilfe!!! An meiner sonnigen Hauswand steht ein stattlicher Feigenbau (ca. 4m hoch), voll mit Feigen und Blättern, der nun leider akut mit Schildläusen, sowohl an den Blattunterseiten als auch z.T. an der Früchten, befallen ist. Wer hat Erfahrung und kennt wirkungsvolle Methoden? Reifen die Früchte trotzdem und sind sie noch genießbar?
Danke Sigi

Gärtnerin, 03. Juni 2008, 12:48

Sorry, Sigi, keine Erfahrung. Warum sollten die Früchte aber nicht genießbar sein. Solange keine Läuse dran sitzen, ist doch eigentlich nix dran…

Sigi Bechtold, 05. Juni 2008, 18:45

Hallo Gärtnerin,
Danke für die Antwort. Das Problem ist dass die Früchte z. T. eben auch befallen sind und ich denke dass sich die Läuse bis zur Reife noch ausbreiten. Hast Du Erfahrung mit ” Naturen – Schädlingsfrei Neem” von “Celaflor”? Das ist nicht explizit gegen Schildläuse aber gegen beißende und saugende Insekten. Wird im ökologischen Landbau verwendet.

caty, 09. Juni 2008, 12:11

hallo liebe gartenfreunde
brauche dringend hilfe
hab letztes jahr eine wohnung gekauft und im garten steht ein feigenbaum
der hatte letzten herbst sehr viele früchte die bei der kleinsten berührung abgefallen sind und dann hat er dieses jahr wieder angefangen zu blühen und seit einigen tagen sind die blätter total verdorrt manche äste sehn verdorrt aus und die kleinen früchte sind geschrumpelt
durch nachfragen bei nachbarn hab ich erfahren das der baum scho seit etwa 5 jahren dort steht
bitte helft mir den schönen feigenbaum zu retten

Gärtnerin, 09. Juni 2008, 14:12

Nein, Sigi. Aber Schildläuse sind zäh. Lies mal den Beitrag über Wolläuse hier. :-)

Caty, da kann ich leider nicht helfen. Vielleicht jemand anderes…

caty, 09. Juni 2008, 19:24

liebe gärtnerin
meinst du es bringt was den baum radikal zurück zu schneiden

Gärtnerin, 10. Juni 2008, 16:51

Jein. Ich hab nur durch Rückschnitt noch keine Pflanze von Wolläusen oder Schildläusen saubergekriegt. Die Biester sitzen je nach Sorte sogar an den Wurzeln.

Gerlinde , Heidesheim, 30. Juni 2008, 15:26

Hallo liebe Gärtnerin, mein Feigenbaum ist gut 15 Jahre alt. In den letzten 3 bis 5 Jahren ist er voller Früchte, ohne vorher eine Blüte zu haben. Leider werden im Juni die Früchte nach und nach gelb und fallen ab!Was kann ich tun, möchte gern mal eigene Feigen ernten! Gruß Gerlinde , Heidesheim

Gärtnerin, 01. Juli 2008, 10:21

Ohne vorher Blüten zu haben, Gerlinde? Das wäre ja ein Wunder der Natur. Im Prinzip kannst Du nur hier in den Kommentaren gucken, ob Du was findest. Mehr als Wassermangel habe ich dazu nicht anzubieten.

Ulrike, 02. Juli 2008, 08:52

Hallo zusammen,

wir haben seit ca. 5-6 Jahren einen wunderschönen mittlerweile 4 m hohen Feigenbaum. Er steht in Südlage und geschützt. Im Winter decken wir den Boden um die Wurzeln ab. Jahr für Jahr setzt er sehr viele Früchte an, die aber alle gelb werden und abfallen. Schädlingsbefall ist nicht zu entdecken. Im letzten Jahr haben wir nicht zusätzlich gewässert. Dieses Jahr haben wir gedüngt und wässern. Trotzdem werden wieder alle Feigen gelb und sind innen mehr oder weniger trocken.
Wir werden weiter wässern – vielleicht ernten wir ja irgendwann einmal ein paar Früchte…

Gruß Ulrike

Helga Nirmaier, 02. August 2008, 14:21

Meine Mutter hat in der Pfalz im Garten einen Feigenbaum mit wahnsinnig vielen Früchten. Was außer Marmelade kann man damit machen? Hat jemand Erfahrung mit Dörren?

Elmar Ott, 03. August 2008, 12:54

Hallo, mein Feigenbaum bekommt bereits die zweiten Früchte, die erfahrungsgemäß aber nicht mehr reif werden. Habe sogar den Eindruck, dass die Zweiten den Reifeprozess der ERsten hindert. Kann das sein? Wenn ja, sollt eich dann die Zweiten entfernen?

Gruß Elmar

anuscha, 06. August 2008, 17:11

Guten Tag!

ich bin erstaunt, dass hier alle nur über zu wenige Früchte klagen. Ich würde mir wünschen, keine Früchte an meinem Baum zu haben und habe schon über eine Sterilisierung nachgedacht!
Ob es so etwas für Bäume gibt?

Denn – ich lebe in Spanien und habe auf meinem Grundstück einen ca. 6m hohen wunderschön gewachsenen Feigenbaum mit ca. 5 m Krone. Und jeden Sommer (nicht erst im Herbst) unendlich viele Früchte. Rundherum sind sandfarbene Terrassen! Das Problem ist, dass die Früchte, sobald sie reif sind, auf die Terrassen fallen und dabei aufplatzen. Resultat: überall grosse lila Flecken. Teilweise auch Flecken von Saft der aus den vollreifen Früchten tropft. Mindestens drei mal täglich sammele ich die vielen aufgeplatzten Feigen auf und versuche die Flecken zu entfernen. Leider nur mit sehr mässigem Erfolg.

Wir haben auch einen schönen Essplatz unter dem Feigenbaum, wunderbar schattig, aber wir können ihn im Sommer gar nicht nutzen, weil die Feigen auf die Stühle, den Tisch und die Gäste fallen.

Wir haben schon viele Feigen – von klein und grün bis lila und dick – vorbeugend vom Baum gepflückt, aber durch den Kontakt mit der Milch und den Blättern hatten wir schreckliche Hautirritationen bis hin zum Fieber.
Ausserdem kommen wir an die meisten Früchte nicht mal ran.

Ich wäre wirklich sehr dankbar für einen Lösungsansatz.

Herzliche Grüsse
anuscha

Gärtnerin, 12. August 2008, 13:50

Hallo Helga, wir hatten ein Feigen-Rezept-Event zum Feigen-Verarbeiten genau wegen dieser Überfluss-Probleme.

Elmar, da weiß ich leider auch nicht weiter.

Anuschka, das ist ja auch unschön. Ich würde vermutlich in der Reifezeit eine Plane unterlegen oder unterhängen, damit runterfallende Feigen und Saft nicht so viel machen können. Mehr fällt mir dazu leider auch nicht ein. Kräftiger Rückschnitt, damit Ihr alles mit den Armen erreichen könnt? Wäre aber schade…

Pipa06, 17. August 2008, 16:39

Hallo liebe Gartenfreunde,
seit wenigen Stunden bin ich stolze Besitzerin eines Feigenbaumes aus einem Garten-Zenter.Es ist
die winterharte, bayerische Sorte. Es sind ca 20
kleine bis mittelgroße grüne Früchte daran. Was soll ich machen, damit ich dieses Jahr noch ernten kann? Soll ich den Baum vor unser Haus pflanzen, Ost / Südost -Lage,und im Winter durchaus kalt und stürmisch durch Ostwind, an die Südseite des Hauses sehr trocken, aber geschützt, oder die direkt in den Garten Südwest -Lagean eine Steinmauer gelehnt,ab Spätvormittag bis Abend Sonne?, Wir wohnen in Neumünster /Schleswig-Holstein, also hoher Norden. Aber im Sommer ist es inzwischen häufig trocken und warm, allerdings auch viel Wind.
Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar, möchte doch auch zu den Feigenbaum-Freunden gehören und möglichst heute Abend noch pflanzen.Herzliche Grüße Pipa 06

Gabi, 17. August 2008, 19:49

Hallo!
Soweit mir bekannt ist, blühen Feigen nicht mit sichtbaren Blüten, sondern diese sitzen dort, wo auch die Blätter rauskommen direkt im Ast/Stämmchen. Überall dort, wo ein neues Blatt gebildet wird, bilden sich in diesen Blattachseln auch die Früchte.
Ich selber pflege seit 2 Jahren ein Bäumchen mit Früchten, die bei der Reife weiß sind. Sind nicht so geschmacksintensiv wie die lila Variante, aber auch sehr lecker. Unser Bäumchen sitzt im 60cm Topf, braucht reichlich Wasser und Dünger und zwischen Ende August und Ende September reifen die Früchte heran. Sie steht ab den ersten warmen Frühlingstagen so, daß sie volle Sonne von Mittag bis Abend hat, allerdings auch massig viel Wind. Im Winter steht die Pflanze dann auf der Terrasse, wo sie windgeschützter ist, aber sie bekommt keinen extra Winterschutz und hat im letzten Winter die wenigen Tage unter minus 10 Grad ohne Probleme überstanden. Gegossen wird sie im Winter nur, wenn es frostfrei ist und da auch nur minimal. Gelbe Blätter mit braunen Stellen hat sie auch jedes Jahr und es fallen auch einige Früchte (die, die zu dem gelben Blatt gehören) ab. Sobald man aber wieder nachdüngt und ordentlich mit Wasser versorgt, verlangsamt sich dieser “Befall” bzw er stoppt komplett.
LG, Gabi

Gärtnerin, 19. August 2008, 13:49

Pipa, ich würde gefühlsmäßig für die C-Variante plädieren. Aber nicht so nah an die Mauer. Das kann wirklich ein Riesenbaum werden!

Toni, 23. August 2008, 13:48

Hallo,

ich habe auch seit zwei Jahren einen Feigenbaum im Kübel und würde diesen nun gerne in unseren Garten pflanzen. Mir wurde beim Kauf geraten den Wurzelwuchs zu begrenzen und ihn samt Topf einzuplanzen in den Garten zu pflanzen. Muss das wirklich sein? Warum muss das überhaupt gemacht werden? Was für einen Topf bzw. welche Größe nehme ich da am besten, da der Baum auch noch wachsen soll?
Wer hat damit Erfahrung?

Danke!

Toni

Gärtnerin, 23. August 2008, 16:25

Nicht dass ich wüsste, Toni. Vielleicht wollte der Verkäufer Dir irgendwie helfen, den Feigenbaum durch begrenzten Wurzelraum klein zu halten. Wird aber eh nix nutzen, da sich die Wurzeln einen Weg durch die Topflöcher suchen und dann außerhalb weiterwachsen werden. Ich würde es nicht machen. Stell Dich aber drauf ein, dass das ein richtiger großer Feigenbaum wird, also Platz einplanen. ;-)

Gerhard, 02. September 2008, 13:49

Hallo, liebe Feigenbaum-Freunde,
ein Genuss zu lesen, wie viel Freude diese Baumart
doch bereitet. Gehöre auch zu den Glücklichen.
Aus einem ehem. Bonsei wurde ein 4m-Baum mit 2m-Krone, der an einer Südwand steht und ohne S-Behandlung prächtig wächst. Ableger – einfach in den schlichten Boden gesteckt, zeigen schon schöne Blätter des Mutterbaumes.
Die Hoffnung auf Früchte ist leider gedämpft, ca. 50 Stck. von etwa 2-4 cm Durchm. und violetter Farbe fallen ohne Fruchtfleisch wie `Wìndeier`vom
Baum. Die Haut ist fast wie Kunstleder, innen zeigt sich an der Aussenhaut ein grün beharter Belag von ca. 5 mm.
Was fehlt hier ?
Mit Dank voraus für evtl. Hinweise und einem herzl. Glückauf aus Essen grüßt Gerhard 02.09.08

stefan fux, 23. September 2008, 00:22

zum gerhard kommentar , deine feige ist eine sorte die nicht essbar ist. die reifen zwar aus schmecken aber nicht (bocksfeigen) . die einzige lösung sind in unseren breiten selbstfruchtende exemplare. zur winterhärte ist zu sagen, dass alle von mir gepflanzten feigen winterhart bis -20 °c sind . der trick mit den sogenannten bayernfeigen macht nur die gartenmärkte reich. in unserem garten in der uckermark wachsen neben ablegern von berliner parkfeigen auch ableger von feigen aus italien von la gomera und aus griechenland alle wachsen gut und einige tragen gut andere nicht ,das wechselt aber von jahr zu jahr und von baum zu baum. die ersten früchte welche die bäume im april und mai bilden werden im august reif , die sogenannten sommerfeigen (2. ernte) werden nicht jedes jahr reif. als letztes empfehle ich feigen erst 2 jahre im topf vorzuziehen und dann auszupflanzen.sobald die äste verholzen erfrieren sie auch nicht mehr.

Barbara-Carola, 27. Januar 2009, 14:52

Habe im letzten Jahr einen kleinen Feigenbaum geschenkt bekommen. Im Herbst vielen alle Blätter ab. Im Winter habe ich ihn im Topf mit in die Wohnung genommen, Zimmer ca. 18 Grad. Er wächst zwar wieder, hat auch wieder Blätter und schon eine Frucht, aber die Äste sind wie Gummi. Was tun?
Barbara-Carola

Manuela Nowak, 02. März 2009, 19:55

Hallo,
ich habe mir letztes Frühjahr einen kleinen Feigenbaum gekauft der ziemlich schnell gewachsen ist, er hat im Spätsommer kleine Früchte bekommen und im Herbst alle Blätter abgeworfen. Habe ihn dann im Kübel im Keller verstaut und nicht mehr viel gegossen. Jetzt sind die Früchte vom letzten Jahr ungefähr Eier groß und von der Farbe her eher weiß.
Ich verstehe nicht wie im Winter die Früchte weiter wachsen konnten, die Zweige und Blätter treiben auch wieder aus.
Meine Frage kann man die Früchte ernten und auch essen und kann man ihn dann zurück schneiden und ins Beet pflanzen ?
Ich wäre sehr dankbar wenn mir einer darauf eine Antwort geben könnte.

Manuela

Hans, 03. März 2009, 10:17

Also ich wohn in der Pfalz an der Weinstrasse.Ich hab ein Feigenbaum schon 50 Jahr.3 mal im Jahr wird geerntet.Wasser holt der sich selber von unten.Und reif werden alle.Und die Stare freuen sich auch

Hans, 03. März 2009, 10:19

Bei uns wachsen auf der Strasse an jedem Haus ein Feigenbaum.

Winfried, 06. September 2009, 21:55

Habe im letzten Herbst eine Feige gesetzt. Gedieh prächtig. Unglücklicherweise, ich wollte sie als Stamm ziehen, brach im Winter die Krone ab. (selber schuld).Jetzt, 6. Sept. 09, hat sie wieder eine Krone und 17 Früchte zwischen 1 und 3 cm. Können die noch reif werden?
Winfried, 6.9.09

Gärtnerin, 12. September 2009, 14:03

Klar können die Feigen noch reif werden, Winfried. Ich drücke die Daumen für einige extra versüßende, sonnig-milde Herbsttage.

Imola, 27. September 2009, 12:05

Hallo an alle!

Ich habe 2 heiß geliebte Feigenbäumchen, und jetzt, wo Herbst ist, weiß ich wieder mal nicht, was ich mit ihnen am besten tue.
Feige 1: habe ich vor 3-4 Jahren aus Italien gekauft. Hat zwar raue, aber eher feine/dünne mittelgrüne Blätter, die sehr groß sind und nicht so fein gegliedert. Sie ist im Topf, ca. 1,5m hoch, war bis jetzt im Sommer immer auf dem Balkon und sonst in der Wohnung, wie eine Zimmerpflanze (hat keine Blätter verloren), hat noch nie Früchte getragen.
Feige2: hab ich in Wien gekauft, ist offenbar eine andere Sorte, dunkle, eher dicke, sehr raue Blätter, sehr fein gegliedert (lange “Finger”), hat seit August einige grüne Früchte, obwohl sie noch ganz klein ist, ca. 50-60cm hoch, auch im Topf. Die hab ich erst seit ein paar Monaten, deshalb keine Wintererfahrung, aber sie macht den Anschein (im Gegenteil zu meiner anderen, auch z.Z. ganz grünen Feige), als ob sie sich auf den Winter vorbereiten würde: die Blätter werden teilweise leicht gelblich, etwas trocken, eingerollt.
DIE FRAGE: gleich vorweg, Früchte oder sonstiges sind mir total egal, ich will nur, dass meine 2 Lieblinge den Winter gut überstehen. Wie mach ich das am Besten? Rein intuitiv würde ich Feige 1 jetzt in die Wohnung tun, und Feige 2 bis zum ersten Frost und Blattabfall draußen lassen, dann in den Keller stellen. Aber wie kann ich wissen, ob das das richtige ist? Was habt ihr für Ideen?
Oder wie könnte ich herausfinden, um welche Sorte es sich handelt, um sie “artgerecht” zu pflegen?

Vienel Dank für die Hilfe!

Gärtnerin, 29. September 2009, 10:37

Im Detail bin ich da überfragt, Imola. Sofern es sich aber um “richtige” Feigen / Ficus carica handelt: Leichten Frost können sie alle ab. Ich würde bei Feige 2 wahrscheinlich auch so ungefähr verfahren, vor allem, wenn sie im Topf und noch nicht so richtig groß ist.

Eckermann Manfred, 07. November 2009, 15:21

Hallo
Wir haben einen Ableger aus Ungarn nach 1 jähriger Topfbepflanzung an geschützten Platz (viel Sonne)in Garten gesetzt.Letztes Jahr ganz gewaltig gestutzt. Jetzt ein 3 m Busch hoch wie breit.Unglaublich viele Früchte.Leider werden nicht alle reif.( zart violett )Frage: Was können wir mit den noch grünen Feigen anfangen.

Danke im Voraus M. E.

Unglaublich wieviele Früchte er trägt.

Anni Nelles-Jost, 18. Mai 2010, 11:46

Hallo Habe vor,mir einen Feigenbaum für meinen kl.Garten anzuschaffen,und zwar im Kübel,da mein Gärtchen nur 5mal 7 Meter misst.Ich will ihn in einem 65 Liter Mörtelkübel pflanzen.Im Winter kann er auf den Balkon.Wohne in Bonn-Duisdorf.Gibt es in der Nähe einen Ableger ?

FeigenbaumSchnorrer, 19. Mai 2010, 14:12

Hallo,
ich wohne im Kölner Süden und bin auf der suche nach einem kleinen Feigenbaum oder -busch (wenn Möglichkeit ein Winterharter) der auch gute Früchte abwirft.Wer mag, kann sich gerne bei mir melden unter “onemail12@yahoo.de”

Gonul, 01. Juli 2010, 00:40

Hallo an alle,
Ich habe mir vor einer einen kleinen (besteht nur aus einem ca. 2 cm starken Stamm und 3 Aesten mit ein paar Blaettern) Feigenbaeumchen gekauft. Leider sind die meisten Blaetter schon ausgetrocknet und abgefallen. Ich lebe in der Karibik (Trinidad), d. h. sehr viel Sonne. Ist die Sonne vielleicht zu stark? Der Baum ist noch im Topf. Ich habe ihn jeden Tag gegossen. Bin jetzt etwas aengstlich, dass er bald stirbt, was ich absolut nicht moechte. Auf was muss ich denn achten, dass er zu einem schoenen grossen Baum wird?
Ich wuerde mich sehr auf eure Ratschlaege freuen.
Gruss
Goenuel

Theo, 05. August 2010, 11:20

Wie kann ich Feigen pflücken? Gibt es einen Feigenpflücker? Wenn ja, wo?
Theo

Evelyn Kastl, 16. September 2010, 13:34

Hallo, ich habe einen Feigenbaum dieses Jahr geschenkt bekommen, er hat eine Größe von ca. 70 cm. Ich kultiviere ihn noch im Topf. Ich habe ja gar keine Ahnung, möchte mich aber hier im Forum gelehren lassen, da ich Feigen sehr gerne mag und ich hoffe ich komme mal mit meinem Bäumchen zu genießbaren Früchtchen. Kann ich denn mein Bäumchen draußen einbuddeln und gut ohne Winterschutz über den Winter bringen, ich wohne bei Augsburg. Wann kann man die Früchte im Allgemeinen bei uns in Deutschland ernten.Kann man sie nach der Ernte auch für längere Zeit konservieren, ohne eine Marmelade herzustellen. Ich freue mich auf Eure Antwort.
Gruß Evelyn

Gärtnerin, 21. September 2010, 12:09

Hallo Evelyn, Feigenbäume sind bei uns eingeschränkt winterhart. Von winterharten Sorten mal abgesehen können Feigen draußen ggf. überleben, je geschützter, desto sicherer, ggf. frieren sie in kalten Wintern stark zurück, oder erfrieren ganz, wenn sie noch jung sind. Ältere, eingewachsene Bäume überstehen das mühelos. Meine noch kleine Feige, letztes Jahr gepflanzt, ist zur Hälfte zurückgefroren im strengen Winter, hats aber überlebt. Feigenernte ist so gen August. Feigen-Rezepte vom Garten-Koch-Event findest Du via den Link oben. Lagerfähig einfach so sind sie jedenfalls nicht, wenn sie reif sind.

Meinzer Rolf, 05. November 2010, 14:56

Unser Feigenbaum ist schon ca 8 Jahre alt auch 3-5 meter hoch 4-5 starke Stämme. Manche Jahre auch schon schön geerntet. Diesmal haben wir Früchte
jetzt vor dem Frost weggemacht. Eine große Anzahl.
Sie sind rel,klein 4 cm lang 2,5 cm dick.und habem
eine dunkle Farbe angenommen. Sie sind hart . Das ” Fleisch” ist zwar rot aber doch alles ziemlich hart und schmeckt nach nichts.Werden sie bei Lagerung weicher? . reifen sie nach.? oder kann man sie so sogar zu Marmelade kochen. Macht man die grün schwarze Schale besser weg ?

gerhard mittelstädt, 31. Januar 2011, 19:19

Hallo Ihr Feigenliebhaber,
bin selbst auch einer und hätte sehr gern gewußt mit welchen Dünger die Feigen denn nun gedüngt werden sollen. In sehr vielen Beiträgen wird immer wieder aufs düngen und genügend Wasser verwiesen aber keiner sagt mit was. Ich hätte da an Stallmist gedacht.( Kaninchen )
Viele Grüße von Gerry aus Friedrichswalde
31.01.2011

Klaus, 31. Januar 2011, 20:04

Hallo Gerhard !
Bei Feigen ist das Düngen mit Mist das gleiche
Problem wie die Mistdüngung bei Kürbissen.
Sie wachsen sehr gut aber der Geschmack verändert sich in den negativen Bereich.
Vor Jahren gab ich einer Bekannten einen jungen,
selbst gezogenen , Feigenbaum der Sorte”Violetta”.
Ihre Feigen sind, durch das starke Düngen mit
Pferdemist, eine Augenweide, durch die dreifache
Größe, aber im Geschmack sind sie Meinen weit
unterlegen.
Geringe Mengen an Mist schaden sicher nicht, aber
hüte dich vor zuviel.
Hasenmist ist ja auch nicht so scharf wie der von
Pferden.Am Besten den Mist vergären.
Ich halte meine Feigen immer feucht, aber nicht nass.

gerhard mittelstädt, 02. Februar 2011, 20:54

Hey Klaus,
vielen Dank für Deinen Tipp. Ich bin auch der Meinung das Kaninchendung eine verträgliche Düngung darstellt und wenn er dann noch vergoren ist dann müßte es was werden.

Gerhard

Bettina, 25. April 2011, 21:55

Wir haben seit 3 Jahren einen Feigenbaum, der letztes Jahr sehr viele Früchte getragen hat, wovon allerdings nur 2 reif wurden. Dieses Jahr sind wieder sehr viele Früchte gekommen. Ist es richtig, dass man einige Früchte jetzt abmachen muss, damit die verbliebenen reifen können? Wenn ja, wieviele Früchte darf ich pro Ast stehen lassen?

Erich Reichl, 18. Oktober 2011, 11:58

Hallo, ich wohne 30 km südlich von Köln, Weinbauklima, und habe heute am 18.10.2011 die erste Feige geerntet. Köstlich. Viele sind unreif, manche schon verschimmelt. Im nächsten Jahr passe ich besser auf. Tschö!

Kommentar hinterlassen

Deine Mailadresse wird nicht angezeigt.

zur Gartenblog-Startseite