Gärtnerin · 24. April 2006, 23:26

Gartenglossar: Resistent/Widerstandsfähig/Tolerant

Bei manchen Samenangeboten, v.a. bei Gemüsesamen, kann man lesen “resistent gegen”….. meistens werden dann einschlägige verdächtige Schadbilder genannt: resistent gegen Echten Mehltau, Salat-blattlaus-resistent, resistent gegen Schorf, resistent gegen Brennfleckenkrankheit, gegen Nematoden …

“Resistent gegen” soll bedeuten, dass diese Sorten diese Krankheiten nicht bekommen können, wodurch der Anbauerfolg sicherer wird.

Von resistenten Sorten werden oft noch “Widerstandsfähige” oder “Tolerante” unterschieden. Sie sind wohl weniger anfällig für die Krankheitsbilder als andere Sorten, aber können die Krankheiten laut den gemachten Angaben trotzdem bekommen – beispielsweise wenn drumherum viele kranke andere Pflanzen stehen.

Was ist von Resistenz und Toleranz zu halten? Ich habe auch schon als resistent bezeichnete Sorten gesehen, die trotzdem Echten Mehltau bekommen haben. Insofern glaube ich an die absolute Zuverlässigkeit solcher Aussagen nicht, bei bestimmten Anschaffungen lege ich trotzdem Wert darauf, resistent zu kaufen, in der Hoffnung, dass es stimmt oder die Pflanzen zumindest zäher sind als andere Sorten. Z.B. habe ich mir gerade eine mehltauresistente Stachelbeere gekauft und hoffe nun, dass sie hält was sie verspricht.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit resistenten/toleranten Sorten gemacht? Würde mich interessieren…

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