Gärtnerin · 09. August 2006, 22:48

Grasmilben-Tipps

Wah…Ich krieg die Krätze! Wie jedes Jahr so schlagen auch diesen Sommer die Herbst-Grasmilben/Erntemilben wieder erbarmungslos zu, wenn ich im Garten arbeite. Der Aufenthalt im Beet wird dann anschließend mit Juckreiz gebüßt. Die Grasmilben-Biester sitzen im Gesträuch und fallen nackte Arme, Beine, Füße an, um sich an unseren Körpersäften zu bereichern und juckende Bläschen zu hinterlassen. Grasmilben-Quaddeln jucken bestialisch und können sich sehen lassen, auch zahlenmäßig. Sie sehen Mücken-Stichen ziemlich ähnlich und haben aber manchmal in der Mitte ein kleines Bläschen, in dem sich die Grasmilbe noch vergnügt, soweit ich weiß.

Sie jucken auch deutlich länger als Mückenstiche und entstehen an den fiesesten Stellen auch unter der Kleidung (vorzugsweise u.a. Kniekehle, Leistengegend, Achseln etc.), weil die Grasmilben, wenn sie erstmal an einem sind, noch gern ein Stückchen wandern. Das ist wirklich eine lästige Angelegenheit, zumal wenn es wärmer ist als zur Zeit. Im Hochsommer gehe ich dann immer „grasmilben-geschützt“ gärtnern, was aber auch lästig ist.

Mein Grasmilben-Schutzpaket besteht aus:

Autan an Armen und Beinen,
mind. Halbarmshirts,
lange Jeans
Socken/Kniestrümpfe (möglichst dichte) ßBER die Hosenbeine gezogen, Handschuhe.

Nach dem Gärtnern schnell raus aus den Klamotten und ALLES in die Wäsche, ausgiebig duschen und abseifen, eincremen.

!!!Gehe niemals ungeduscht ins Bett und bring die Viecher da rein, sonst hast Du tagelang gar keine Freude mehr an Deiner Nachtruhe!!!!

Ansonsten weiß ich noch, dass man Rasen und so möglichst kurz halten soll, damit die Grasmilben nicht so in die Höhe wandern und dort lauern können. Das nutzt mir persönlich aber wenig, denn ich hab keinen Rasen und werde das Blumenbeet jetzt nicht mähen.

Was macht Ihr gegen Grasmilben? Noch weitere Tipps auf Lager?

Update 10.9.:
Wenn man die Stiche von Grasmilben aufkratzt, kriegt man hässliche Narben. Ich kann trotzdem nicht anders. Hier mein Schienbein mit den Narben:

Grasmilben-Stiche Narben

Update 04/08: Grasmilben-Bisse-Fotos und Grasmilben-Kommentar einer „anonymen Gärtnerin“, die nicht so zeigefreudig ist normalerweise. :-)

„Mein Garten ist ziemlich feucht, naturnah und wild, und ich kniee oft im Rindenmulchweg, wenn ich jäte oder pflanze. Danach werde ich auch an Tagen mit nur 10 Grad immer wieder von Bissen und Juckreiz an Bauch und Beinen geplagt, die etwa 10 Tage lang bleiben und nerven. Dabei zeigen sich die Rötungen nicht an allen Stellen, wo es zuvor gepiekst und gejuckt hatte. Eine Desinfektion mit Alkohol lindert den Juckreiz.

Grasmilben-Stiche Herbstgrasmilben-Stiche

Grasmilben-Bisse

Grasmilben-juckende Quaddeln

Die Fotos sind nach einem Gartenaufenthalt entstanden, bei dem ich nicht nur dicke Baumwollstrumpfhosen trug, sondern auch sonst vollständig eingepackt war. Allerdings hatte ich an jenem Abend wieder mal den Rat der Gärtnerin nicht beherzigt, und war zum Umfallen müde ohne Dusche zu Bett gegangen. Dass ich Hose, Jacke und Schuhe im Gartenhaus lasse, scheint den Biestern einerlei: Sie sind beim Umziehen wohl längst in tieferen Schichten meiner Bekleidung angekommen… Und die Oberfrechheit : Sie stürzen sich nur auf mich ! Der Mitgärtner kann exakt die gleichen Grassoden aufschichten wie ich – er bekommt nicht einen Biss ab !
Die Herbstmilbe ist für mich ein ziemlich unangenehmer Anzeiger des Klimawandels – vor allem, wenn sie schon im Vorfrühling munter zubeisst. Eine deutlichere Warnung geht wohl nicht.“


andere Spinnentiere

Zecken
rote Milben
andere Schädlinge

eingewurzelt unter: Schadbilder,Tiere im Garten

Alle anzeigen mit Stichwort:



895 Kommentare bisher

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Sumsehummel, 10. August 2006, 10:44

Ohja, das kenne ich! Nachdem ich nur in Latschen den Rasen gemäht hatte, sah ich am Abend aus wie ein Streuselkuchen. Und gejuckt hat das! Bis dahin wußte ich nicht, um was es sich dabei handelt. Das habe ich erst durch ausgiebige Internetrecherche herausgefunden. Bin dann in unserem Naturkostladen mit der Verkäuferin ins Gespräch gekommen, habe ihr meine zerschundenen Beine gezeigt und sie hat mir Teebaumsalbe empfohlen. Und ich kann diese Empfehlung nur weitergeben. Riecht zwar etwas ungewöhnlich aber hilft sofort – wenn man denn schon gebissen wurde. Wobei der Duft des Teebaums wohl auch abschrecken soll, wenn man sich vor der Gartenarbeit einreibt. Habe ich aber nicht probiert. Wähle jetzt eher die Dschungel-Schlangen-Abwehr-Variante – lange Hose mit Socken darüber :-)

Gärtnerin, 10. August 2006, 11:00

Mein Beileid, Sumsehummel! Und danke für den Tipp!

UTa Zeidler, 17. August 2006, 18:45

Hallo Sumsehummel,
also versuche ich es mit meiner Familie nun mit Teebaumsalbe. Bis jetzt haben alle anderen Versuche nicht gefruchtet.
Aber die Biester sind eine entsetzliche Plage…
Uta

Pusteblume, 25. August 2006, 20:43

Ich habe folgende Methode entwickelt: bei allen Arbeiten im Garten Gummistiefel, an der Oberkante außen doppelseitiges Klebeband, ebenso an den Gummihandschuhen, oder – wenn ohne Gummistiefel und Handschuhe – das Klebeband oberhalb der Handgelenke und Knöchel auf die nackte Haut. Da geht keine Milbe drüber. Aber Achtung: nicht mit den Händen ins Gesicht, keine Haarstränen nach hinten zurücksortieren o.ä., da muss man einige Disziplin entwickeln gegen "automatische" Bewegungen und Berührungen. Einreiben mit Lavendelöl soll auch hilfreich sein, auf jeden Fall riecht es gut. Gründlich Hände und Füße waschen ist wichtig, und wenn’s doch anfängt zu jucken, reichlich 70%igen Alkohol auf einen Wattebausch und drüberstreichen, der soll die Milben abtöten. Ich wähle dann noch die brutale Tour und kratze alle "Köpfchen" ab – da sitzen die Milben nämlich drin – und streiche nochmal Alkohol drüber zum desinfizieren, das brennt zwar etwas, erspart mir aber im Endeffekt die tagelange Juck-Tortur.

wühlmaus, 26. August 2006, 22:25

Ich bin sehr oft und gern im Garten,aber von Grasmilben habe ich heute das erste mal gehört.Ich bin vor zwei Tagen von einer Biene und einer Wespe gestochen worden und dachte diese juckenden Pusteln wären eine allergische Reaktion.In der letzten Nacht kam dann noch Schüttelfrost dazu…also bin ich heute zum Doc.Da er kein Hautarzt ist(weil Wochenende),wußte er auch nicht so recht was es genau ist.Ich habe die meisten Pusteln an Stellen,wo meine Kleidung doch recht eng anliegt(wie z.B. BH,Gürtellinie).Habe dann eine Cortisonspritze bekommen.Von einer Bekannten habe ich danach erfahren,dass es nach Grasmilben ausehen würde.Jetzt wo ich mich im Net etwas umgesehen habe,bin ich mir fast sicher das es wirklich Grasmilben sind und keine Reaktion auf die Wespenstiche.
Ist es denn sinnvoll,die Dinger aufzukratzen und dann zu desinfizieren?So wie ich es verstanden habe,sitzen die ja noch unter der Haut und bedienen sich an mir.Wie und wann verschwinden diese Winzlinge wieder?Oder leben sie im Bett eine Zeitlang weiter?

Gärtnerin, 27. August 2006, 13:33

Genial, Pusteblume! Das werd ich auch probieren!!!

Wie lang die Biester bleiben, kann ich nicht sagen, weil ich meistens auch aufkratze, weil es so juckt. Gibt aber mit der Zeit hässliche Narben. Ihr solltet meine Schienbeine mal sehen.

Im Bett leben sie auf jeden Fall ein paar Tage weiter, allerdings weiß ich nicht, ob die Gleichen nochmal zuschlagen, wenn sie sich schon bedient haben, oder ob es welche sind, die sich erst dort ihr Plätzchen suchen.

SILVANA CORRADO, 30. August 2006, 07:38

ICH KENNE HERBST MILBE SEID 20J,ABER KEIN ARZT KßNNTE UNS HELFEN,BIS ICH DEUTSCHE ZEITSCHRIFT GELESEN HABE ßBER SIE,AM ANFANG SCHULD SOLLTE BßSI SEIN,UND UND ABER NIEMAND HATT VON HERBST MILBE GESCHPROCHEN,JETZT MIT ALKOHOL ,UND ANTI ALLERGIKUM,IST VIEL GEHOLFEN,SALUTI

Gärtnerin, 30. August 2006, 13:18

Das klingt schlimm. Kannst Du etwas zum Thema Grasmilben und Antiallergikum sagen? Darüber habe ich noch nichts gehört.

Libelle, 01. September 2006, 08:41

Ich hatte bis vor drei Jahren auch noch nie von Grasmilben zu tun. Als ich zum ersten Mal davon befallen wurde, habe ich allen Ernstes geglaubt, ich hätte mir irgendwo Flöhe eingefallen, weil meine Beine komplett bis zum Slip zerstochen waren. Auffällig war auch, dass Stiche bevorzugt dort auftraten, wo die Sockengummibündchen anliegen. Mein Hautarzt hat mich dann aber beruhigt und gemeint, dass es ganz nach Grasmilben aussähe und mir eine Juckreizstillende Salbe verschrieben, die aber eigentlich nicht so toll wirkte. In diesem Jahr bin ich erst drei mal gebissen worden, scheinbar meistens, wenn ich mich auf dem Rasen oder in der Nähe des Bio-Komposters aufhielt, wo auch die anderen Mülltonnen stehen. Dieses Jahr fand ich, dass mir Tavegilgel (aus dem Kühlschrank) sehr gut gegen den Juckreiz geholfen hat. Im letzten Jahr benutzte ich meist einen AZARON-Stift (Apotheke), hilft auch super bei Mückenstichen gegen den Juckreiz. Zukünftig habe ich allerdings auch vor in der Grasmilbenzeit die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Auf einer anderen Site empfahl jemand Meersalzwasseer (Meersalz gibts glaube ich bei Schlecker), das werde ich auch mal probieren.

Gärtnerin, 01. September 2006, 08:53

Hallo Libelle,
vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Dass man da erstmal auf Flöhe kommt, liegt nahe, finde ich. Ich freue mich tierisch, dass hier so langsam richtig viele Tipps zusammenkommen!

Wehret den Grasmilben!!!

Marion, 04. September 2006, 15:08

Hallo zusammen,

seit kurzem sind wir neue Gartenbesitzer und wie sich rausstellte auch Grasmilbenbesitzer. Die halbe Familie wurde schon befallen und gut half 70% Alkohol und ein Mittel aus der Apotheke zum abtöten.
Aber eine andere Frage. Wie werde ich den die Tierchen im Garten los???
Der Garten ist sehr verwildert. Es wurde 6 Jahre nix gemacht. Die Tiere ignorieren ist schwer, den wir haben eine 9 Monate alte Tochter und einen Kater. Und die wollen natürlich in den Garten.
Habt Ihr Erfahrungen, wie man die Milben im Garten los wird??

Libelle, 05. September 2006, 18:31

Hallo Marion,

unser Garten ist gepflegt, aber wir werden trotzdem gebissen. Wir wohnen hier seit 7 Jahren, haben aber erst seit 3 Jahren diese Viecher. Am Wochenende hat mein Mann in einer Trockenphase, geschützt mit alter langer Hose und Socken bis über die Hosenbeine den Rasen gemäht, die Kleidung hat er in der Garage gelassen. Heute habe ich mich mit knielanger Hose auf den Rasen gewagt und – ich verstehs nicht – bin bisher noch nicht gebissen worden. Vielleicht beissen die nur, wenn’s kühler (herbstlich) wird und wir mit unseren warmen Knöcheln vorbei kommen … Kann mich erinnern, dass ich letztes Jahr den ersten Frost zwecks Erlösung herbei gesehnt habe. Helfen soll angeblich das Kurzhalten des Rasens und eine Neemlösung, die man auf den Rasen aufträgt. Hab’s aber selber noch nicht ausprobiert.

Gärtnerin, 06. September 2006, 12:58

Soweit ich weiß, gibts ansonsten noch nichts zur Bekämpfung der Milben direkt im Gelände. :-(

Gartenfreundin, 07. September 2006, 22:13

Ich bin echt froh diese Seite gefunden zu haben. Nach meinem letzten ausgiebigen Gartenbesuch habe ich abends eine Menge " Mückenstiche " registriert. Auch ich hatte einen Tag später, wie Wühlmaus beschrieben hat, Schüttelfrost und habe eine allergische Reaktion vermutet. Meine Nachbarin schaute sich dann meine Stiche an und sagte sofort, es wären Grasmilben, da auch die sockenbedeckten Stellen verstochen waren. Sie hat mir einen Stick mit Aloe Vera gegeben, der auch gut gegen den Juckreiz geholfen hat. Leider habe ich die Biester in die Wohnung getragen und mein Freund erfreut sich jetzt auch an Stichen. Hat jemand einen Tipp, wie ich sie aus den Bettdecken bekomme?

Adele Schüwa, 08. September 2006, 02:06

Danke für Eure vielen Kommentare. Ich sitze hier weil ich wegen der Vielen Stiche nicht schlafen kann. hab‘ sie seit fast einer Woche. Außer an Bauch Arme Achselhöhlen, sind auch meine Hände befallen. Vor allem die Rechte zwischen den Fingern; da haben sich die Stiche zu Blutergußähnlichen ‚Beulen‘ verändert. Tut höllisch weh u. juckt. Es entstehen als neue kleine Bläschen, oder wie die Dinger heißen. Kriechen die Dinger denn als weiter, auch wenn sie schon Gast unter meiner Haut waren? Kann kaum den Haushalt machen. Das mit dem Alkohol hab ich auch gemacht und vom Arzt eine Cortison ähnliche Tinktur, die aber nur 2 Stunden anhält. Danach mache ich Teebaumöl drauf und kühle mit Eiswürfel.Die Allergietabl Ceterizin hilft kaum.Nehme noch Teebaumöl u. Soventol Gel. Ich weiß aber nicht obs von meinem Garten kommt, bin auch Gassigeher im Tierheim. Das kann ich jetzt einige Zeit nicht machen, da ich keine Hundeleine halten kann. Schon Schit der ganze Kram. Ich wünsche Euch allen gute Besserung u. ’ne Gute Nacht :-)

Gärtnerin, 08. September 2006, 03:16

Gartenfreundin:

Betten auf jeden Fall komplett abziehen, Bettwäsche und wenn möglich auch Decken und Kissen waschen. Matratzen absaugen und evtl. Milbenspray o.ß. (Apotheke) drauf. Wenn das Bettzeug nicht waschbar ist, einfrieren. Wenn das nicht möglich ist, würde ich es für einige Tage beiseite legen und auf Ersatzdecken umsteigen. Kann nicht sagen, wie lang die Biester darin weiterleben, aber ich hatte guten Erfolg mit einer Woche.

Adele:

Eigentlich kriechen Grasmilben nicht, jedenfalls meine nicht. Das was Du beschreibst, erinnert mich an Räudemilben bzw. Grabmilben, die häufig bei Haustieren (Hund, Katze, Meerschweinchen, Vögel,…) vorkommen. Ich bin überempfindlich gegen Grabmilben bei Meerschweinchen, deswegen weiß ich es. Bei Meerschweinchen wird Ivomec gespritzt, um die Milben in den Griff zu kriegen. Was man beim Mensch macht, weiß ich nicht, weil ich das Anfassen der Tiere vermeide oder mir verflucht schnell die Hände abseife wenn denn mal kurz…
Mein Tipp: mal hier über Krätze lesen und Tierarzt und Hautarzt fragen.

Marion, 09. September 2006, 20:28

Hallo,

nachdem in unserem Garten die halbe Familie gebissen wurde, war meine Schwiema beim Gärtner und Apotheker.
Zum Befall.
Angeblich können die Milbenlarven unter der Haut weiterleben und auch weiterkriechen. Ekeliger Gedanke. Es gibt wohl eine Tinktur in der Apotheke dafür.
Was die Milben wohl gar nicht mögen, ist z.B. Autan gegen Mücken. Also wer im Garten arbeitet und diese Mitbewohner hat. Gut einsprühen.
Und zum Garten.
Laut Gärtner ist "vertikulieren" gut. Danach Sticksoff einarbeiten und viel giessen.
Hab meinen Garten jetzt mal vertikuliert und giesse viel und hoffe das die Tierchen sich verabschieden. Hab mich dazu übrigens mit Autan eingesprüht, hat lange Hosen und Gummistiefel an und man glaube es kaum. Bin nicht gebissen worden! :-) Jetzt hoffe ich es hilft und hoffe noch mehr, dass meine kleine Tochter von diesen schrecklichen Bissen verschont bleibt!!
Hoffe Eure Bisse heilen bald. Bei mir hats auch 5 Tage gedauert!

Hans, 10. September 2006, 03:09

Guten morgen,

Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
Ich bin auch sehr stark am Fuß, Rücken und Händen ??zerstochen??
Das hat alles angefangen als ich ohne Schuhe und ohne Socken über den Rasen gegangen bin.
Erst ging ich von Mückenstichen aus aber es ist sehr unwahrscheinlich das ich auf dem Fuß und am Rücken Mückenstiche habe und die wunden gehen auch bis jetzt nicht weg es wird immer schlimmer das ist jetzt schon drei tage her ich dusche seid dem zweimal am tag und alle drei tage beziehe ich mein bett neu. Ich bin sehr verzweifelt ich kann nicht mehr schlafen und immer diese jucken, grausam!
Hat einer schon mal diese Milben mit dem Auge gesehen wenn es mich am Bein schon mal stark juckt gucke ich auf die stelle dann kann ich etwas kleines Schwarzes sehen wenn ich es berühren will ist es auf einmal weg. Ich wunder mich wo die immer noch herkommen weil ich mich ja zweimal am tag dusche und gar nicht mehr in den garten gehe. Das ist echt schlimm ich kann so gut wie nicht mehr schlafen.

Brigitte, 12. September 2006, 11:18

Hallo Hans,
ob das Grasmilben sind, kannst du gut prüfen in dem du eine weiße Fliese auf den Rasen legst, das dauert Sekunden und die Milben sind da; man kann sie am Besten mit einer Lupe sehen, aber auch mit dem blosen Auge, es sind rote, ganz kleine Tiere. Nach deiner Beschreibung "schwarz und ist auf einmal weg" würde ich auf Flöhe tippen.

Gärtnerin, 12. September 2006, 13:15

Ich würde gern ein Foto von Grasmilben-Stichen mit in meinen Artikel reinpacken. Da ich gerade keine frischen habe, wäre ich super-dankbar, wenn mir jemand von denen, die sich sicher sind, dass es Grasmilben sind, eins schicken könnte (Email siehe unter Gartenblog-Autoren)?!

Mein vernarbtes Schienbein hab ich schon oben reingepackt. ;-)

Walter, 22. September 2006, 19:24

Verfluchte Grasmilben !!!

Ich könnte vor lauter Wut über die Gradmilben in meinem Garten den Rasen in die Luft jagen.

Erst die letzten Jahre habe ich das Grasmilben Problem.

Wenn ich nur daran Denke dass ich auf den Rasen gehe,fängt es schon zu Jucken bei mir an.

DEr Sommer wird immer teuerer durch das Kaufen von Salben gegen diese Grabmilben.
Habe mir ( CROTAMITEX GEL) gekauft hat 19,95.-Euro gekostet geholfen hat es nur dem Apotheker als er mir dieses Zeig verkaufte.

Aber jetzt habe ich mir ( JAKUTIN EMULSION )gekauft,ich kanmn nur sagen,dieses Mittel hilft gegen Jucken, und nach ein paar tagen bin ich diese Milben los.

Euer Grasmilbenhasser !!!

Flowerfan, 26. September 2006, 22:29

Bin zufällig auf Eure Grasmilben- Erfahrungen gestoßen. Vor einigen Jahren haben mich nicht nur die unbekannten Stiche verrückt gemacht, sondern auch die Befürchtung,Flöhe oder Schlimmeres zu haben. Alles Baden -mit Kleidung-, Bettzeug wechseln etc. hat nichts geholfen. Apotheker, Arzt, Tierärztin!! wußten keinen Tipp. Vor einigen Jahren fand ich dann in der Rhein-Zeitung eine Information über "Erntebeiß", "Augustpocken", sprich Grasmilben: Die winzigen Tiere bleiben etwa drei Tage am Körper, bevor sie genug haben und abfallen. Das erklärt, wieso auf einem 5-tägigen Urlaub alle Stiche abheilten und keine neuen auftraten. Es erklärt auch, warum anfangs nur meine ältere Tochter und ich betroffen waren: Wir waren jeden Tage auf einer Weide, um Gras für die Meerschweinchen zu holen, und die armen Tiere kratzten sich auch! Wir gehen nicht mehr auf diese Weide, aber seit einigen Jahren sind die Grasmilben auch auf unserem Rasen. Wenn mir also die Stiche zu viel werden, gehe ich ein paar Tage nicht in meinen Garten -schluchz-, dann gibt’s Ruhe. Meistens genügt es mir aber, die Stiche mehrmals am Tag mit Systral-Creme einzureiben (Apotheke, juckreizstillendes Antiallergikum). Manchmal treten auch Bläschen auf, die kratze ich leider auch auf. Aber Vorsicht, dabei könnten Bakterien in die Blutbahn kommen und zu einer Infektion führen.Zum Glück ziemlich selten. Gute Besserung!

Gärtnerin, 27. September 2006, 17:57

Hallo Flowerfan, hallo Walter,

auch Euch ganz vielen Dank für Euren Grasmilben-Erfahrungsbericht.

Helmi, 27. September 2006, 20:05

Hallo mitleidende Gartenliebhaber!
Euer Problem ist seit etwa 5 Jahren auch unseres. (Wir konnten immer barfuß durch den Garten laufen.)
Was haben wir nicht schon alles versucht: Teebaumöl, Neemöl, 10 Dosen Fliegenspray, Nexalotteblätter (das alte mit Lindan in die Stiefel und Hosentaschen half) Teppichklebeband um die Stiefel und fast totale Vermummung. Die Biester sitzen übrigens auch in den Obstbäumen, momentan habe ich ßpfel gepflückt und jetzt den ganzen Nacken und das Kinn zerbissen. Die Salben, Cremes, Alkohol u.v.a. mehr haben wir alles probiert, der beißende Juckreiz kommt schnell wieder und die allergischen Reaktionen werden auch schlimmer. Habe eine Bißstelle probeweise mit einer glühenden Nähnadel ausgebrannt, die Dauer der Abheilung wurde dadurch auch nicht kürzer und jetzt hab ich an der Stelle noch eine größere Narbe.
Nichts hilft mehr; wir überlegen aufzugeben und den Garten nicht mehr zu betreten.-

juergen, 05. Oktober 2006, 13:33

HAllo,

hier ein guter Rat, der wirklich funktioniert.
Nach dem Aufenthalt auf der Wiese duschen und dann mit der Ant-Mücken Lotion von Schlecker einreiben. Funktioniert wirklich: habe das mal getestet: eine Körperseite mit und eine ohne Lotion: und nun ratet mal, wo die Bisse auftraten?
Kann mich jetzt bedenkenlos im Garten aufhalten – i.d.R. keine Bisse nach dem Einreiben mehr. Beschränke mich beim Einreiben vom Bauch abwärts. Hatte noch nie Bisse oberhalb des Bauchnabels.

Tobi, 03. November 2006, 11:38

Ja, die widerlichen Grasmilben.
Nach etlichen Versuchen mit allem möglichem finde ich, dass hauptsächlich eins hilft, um die Tierchen nicht an sich herankommen zu lassen:
Die Beine bis zum Unterschenkel dick mit einer Fettcreme (zB Ringelblumensalbe, Melkfett o.ä.) oder Sonnenöl eincremen. Da kommen sie nicht drüber hinweg.

Gärtnerin, 03. November 2006, 12:49

Danke für den Tipp, Tobi. Dann ziehst Du über das Gefette aber wahrscheinlich keine Hosen mehr an, oder?

Raimund, 03. November 2006, 22:03

Meine Erfahrungen decken sich so ziemlich mit den von Euch was den Befall und die Reaktionen anbelangt. Ich mähte meinen Rasen vor dem Wohnwagen in der Regel wöchentlich. Folge war, dass der Boden schnell austrocknete. Genau das mögen diese Viecher über alles. Seither lasse ich das Gras deutlich länger wachsen und habe auch den Rasenmäher höher gestellt. Wenn sich eine längere Trockenperiode einstellt, wird der Rasen Abends nach Sonnenuntergang gewässert. Das mögen nun die Milben garnicht. Regelmässig durchgeführt, erzielte ich damit fast einen milbenfreien Platz. ßbrigens, in meinem gewässerten Rasen kann ich dann ohne Sorge vor Milbenbefall barfuß rumspazieren.
Vorsorge für das Bett erziele ich durch einsprühen des Bettes mit Milbenspray. Hält dann gut zwei Monate an. Wenn doch wieder am Morgen Einstiche erkennbar sind, das Bett gleich wieder einsprühen. Natürlich gut ablüften lassen.
Die Einstiche selber sind für jeden Betroffenen unterschiedlich in der Lästigkeit und Auswirkung. Leider kann man selten sofort nach dem Stich die Stelle erkennen, sondern erst nach etwas mehr als 6 Stunden. Damit ist eine sofortige Behandlung so gut wie nicht möglich. Meistens verspürt man zwar den Biß/Stich aber da es nicht sofort zu Hautreaktionen kommt, vergeht erst mal eine Nacht. Prophylaktisch kann man sich natürlich gut reinigen vor dem zu Bett gehen und dann aber mit viel Creme oder Körperöl (ich nehm Frei ßl) etwas vorbeugen. Das Thema Socken finde ich nicht sehr hilfreich, denn da bietet sich ja üppig Möglichkeit für die max 1/2 mm großen Milben reinzuschlüpfen. Die wollen dahin wo es warm und feucht ist. Darum sind auch die Körperstellen wie Leistenbeuge, Gesäßfalte, Armbeuge, Kniekehle, Brustunterseite (bei Frauen), ect. die hauptsächlich betroffenen Regionen. Also erst garnicht in die Wohnung schleppen durch Kleidung, Schuhe, Socken.
Ich kann nur raten die Lebensbedingungen der Milben zu verändern und das bedeutet kein tockener oder sandiger Boden.

Gärtnerin, 03. November 2006, 23:52

Danke Raimund, besonders der Rasen-Pflege-Tipp erstaunt mich. Höchst interessant!

Gabriela, 08. November 2006, 11:56

Kann seit diesem Jahr leider auch mitreden. Dazu noch folgendes: In einem Artikel der Erlanger Nachrichten (Tageszeitung)vom 26./27.08.2006 stand folgendes: …. bekämpfen lassen sich Gras- oder Erntemilben im Garten kaum. Man kann ihr Vorkommen aber mit einem so genannten ‚Kacheltest‘ nachweisen… nach kurzer Zeit lässt ich per Lupe kontrollieren, ob die rötlich gefärbten Tierchen darauf herumkrabbeln. Ist der Test positiv verlaufen, kann man versuchen, den Rasen mit Neembaumpräparaten zu besprühen. Ansonst bleibt nichts anderes übrig, als sich mit dicht schließender Kleidung ….
….
Das einzige Positive an den Milben: Sie übertragen keine Krankheiten und die Milben, die am Menschen gesaugt haben, haben Pech, sie vertragen "Mensch" nicht so gut und müssen sterben. Ist aber auch kein Trost, wenn es so grauenhaft juckt!!! Hat schon jemand Erfahrung mit "Neembaumpräparaten" gemacht? Da wir einen Hund haben – merke aber an ihm keine Juckreize! – will ich erst wissen, wie schädlich das Präparat evtl. für Tiere ist. Ansonsten werde ich die Rasenflächen in Reisfelder umsetzen!!!

Stefan, 05. Dezember 2006, 18:57

Neem ist relativ breit gegen verschiedene Arten von Milben wirksam. Problem bei Grasmilben ist deren extrem weite Verbreitung. Gelingt es durch eine Spritzung z.B. eine Rasenfläche zu entwesen, droht ständig die Neueinwanderung von Grasmilben (Bryobia graminum).

Eine Entwesung macht deshalb nur bei ausgeprägt starkem Befall einer Fläche Sinn. Neben Neem würde ich dann ein Rapsölpräparat dazu spritzen. Die Milben ersticken unter dem ßlfilm. Die Anwendung von ßlpräparaten kann ggf. ohne Resistenzprobleme wiederholt werden.

Neem und Rapsöl sind für Haustiere nicht giftig. Es sind auch Hundepflegemittel etc. mit Neem erhältlich.

Gärtnerin, 06. Dezember 2006, 13:10

Danke für die kundige Info, Stefan. Das dürfte einigen Rasen-Gärtnern weiterhelfen.

Sanne, 25. Mai 2007, 19:58

Habe gestern einer Bekannten meine Bläschen gezeigt und sie hat sofort gesagt, dass das nach Grasmilben aussieht.
Sie gab mir den Tipp die befallenen Stellen mit Essigwasser zu betupfen. Der Juckreiz hat jetzt nachgelassen und auch die Stiche sind kleiner geworden. Vielleicht liegt es ja aber auch daran, dass heute ca. der 5. Tag ist.
Bin auf jeden Fall froh, diese Seite entdeckt zu haben.
Treten denn die Grasmilben auch zu dieser Jahreszeit auf?
Hatten bis jetzt ja schon irre Temperaturen. Kann nur hoffen, dass mir der Spaß am Garten zukünftig nicht vergeht.

Jan Krüger, 26. Mai 2007, 10:25

Grasmilben: Duschen und Seife nach dem Rasenmähen hilft genausowenig wie Einreiben mit Mückenmittel (Autan etc) vorher. Mein System: Lange Hose über Gummistiefel ziehen, möglichst Sweatshirt mit Kapuze über dem Kopf (sehr zu empfehlen bei 30 Grad im Schatten, spart die Sauna) denn die Biester gehen sonst am Hemdkragen an den Hals und an den Haaransatz, Handschuhe. Nachher: natürlich Duschen, nachster Tag: Bläschen aufkratzen und mit 90%igem Alkohol abreiben. Viel Spass beim Rasenmähen wünscht JAN

Gärtnerin, 26. Mai 2007, 14:51

Ich hatte schon Grasmilben-Bisse dieses Jahr. Das warme Wetter tut sein Übriges. Allen Grasmilben-Geplagten auch diese Jahr: Lasst Euch den Garten nicht vermiesen!

Julia, 07. Juni 2007, 23:11

Ich habe auch gerade das Vergnügen mit den netten Grasmilben. Dachte erst es seien Mückenstiche. Als diese jedoch mehr wurden,vermutete ich mal wieder eine Allergie. Und als meine Allergieblasen noch immer jeguckt haben obwohl ich sie aufgekratzt habe, ging ich zum Hautarzt! Nix da mit Allergie- meine Tochter und ich haben uns bei unserem Ostsee-Urlaub diese üblen Dinger eingefangen. Auch Nachts sind wir schon beide wach geworden weil es so gejuckt hat. Haben nun eine Salbe mit Cortison. Bin mal auf das Ergebnis gespannt.

Gärtnerin, 07. Juni 2007, 23:58

Beileid, Julia und Julias Tochter!

Jenny, 08. Juni 2007, 09:27

Hallöle,
gestern (Mittwoch) sind mir ganz merkwürdige stichähnliche Pusteln an meinen Füßen aufgefallen, bin jedoch das letzte Mal am Montag barfuß über Rasen gelaufen, kann es sein, dass die Stiche erst einige Tage später sichtbar werden???? ICh geh später gleich mal noch in die Apotheke, hab keine Lust, dass sich das noch mehr ausbreitet. Bin für jeden Rat dankbar.

Julischka, 08. Juni 2007, 14:43

Hallo Gras-Milben-Geplagte,
auch mich hat es vor einer Woche „erwischt“.
Meine Hausärztin meinte es sei ansteckend. Wahrscheinlich hüpfen die von einem zum anderen?Ich musste 3 Tage zu Hause bleiben und mit „Jacutin Gel“ (Wirkstoff Lindan) aus der Apotheke (leider verschreibungspflichtig) den Juckreiz bekämpfen. Jetzt heilen sie gaaanz langsam ab….
Gute Besserung

Angelika, 09. Juni 2007, 10:10

Hallo zusammen !

Weiß jemand von euch, ob die auch auf Katzen gehen können ? Ich hab gestern im Graten gearbeitet und meine Kleine Katze mußte sich an jeder Stelle wälzen, die ich bearbeitet hatte.
Jetzt hoppst sie wie verrückt geworden durch das Haus und hört nicht auf sich zu kratzen.
Wir werden gleich ein Flohhalsband kaufen, aber da ich oft von den Milben gestochen werde, frage ich mich : kann es sein, das meine Katze sie auch hat ?
Euch allen einen möglichst Stich-freien Sommer,

Anja, 10. Juni 2007, 14:45

Hallo Leidgenossen
Bei uns hilft eigenlich duschen nach den Garten und mit gewöhnlichen Schnaps abreiben sehr gut. Falls wir doch Stiche haben auch mit Schnaps abreiben danach Fenistilgel auftragen. Stiche sind am nächsten Tag kaum mehr zu sehen. Probieren jetzt ein Mittel von der Baywa gegen beißende und stechende Insekten aus. Berichten Euch weiteres.
Stechfreie Zeit

Keisha, 10. Juni 2007, 15:56

Hallo Angelika,
ich gehe stark davon aus, daß die Milben auch Katzen befallen können. Ich bezweifele, daß das Halsband dagegen wirken wird, aber versuch macht kluch ^^ Als Vorbeugung gegen Zecken und Flöhe hilft es jedenfalls, und eine kleine Freigängerin ohne Halsband bringt immer mal Flöhe heim :-)
Wenn es ganz akut wird, ruf einfach mal deinen Tierarzt an, der wird dir am Tele sagen können, ob Katzen auch unter Grasmilben leiden können. Oder probiere mal ein Ungezieferpuder von Beaphar oder Bolfo aus, das gegen Flöhe, Haarlinge und Milben wirkt. Auch gibt es sicherlich Präparate mit Teebaum, Neem etc für Tiere. Einfach mal den Tierarzt oder Zoohandel fragen.
Gut Kratz an die Mieze :-)

Marc, 11. Juni 2007, 11:11

Hallo zusammen…
Ich wollte eigentlich ein neues Forum ins Inet stellen… „Hilfe… Ich bin ein Streuselkuchen!!!“ Ich war übers We Zelten und bin morgens mit 100ten von Pusteln am Körper aufgewacht. Mein erster gedanke waren Gras… bzw. Laubmilben. Ich hatte nie etwas damit zu tun. Aber der gang zum Notdienst gestern abend hat mir meinen Gedanken bestätigt. Es sind Milben. Uaaa… und es juckt :(
Ich muss sagen das mir die ganzen Hausmittelschen mit denen ich zugeschüttet worden bin kaum Hilfe verschafft haben. Abreiben mit Essig.. Zwiebel… Zitrone.. Selbst der Alkohol hat mir nur 5min Ruhe verschafft. Bis jetzt war das abkühlen immer noch das schönste. Also wers ab kann, dem empfehle ich ne kalte Dusche :) Der Doc hat mir auch „Jacutin“ verschrieben. Ich hoffe es hilft und wünsche den zukünftigen Milbenopfern ein frohes Jucken und schnelle Heilung :)

Anja, 11. Juni 2007, 13:59

Hallo Marc
Duschen beseitigt die Milben halt nicht. Du mußt mit einen Baumwolllappen (altes T-Shirt) die Einstichstelle abrubbeln, um die Milbe zu entfernen. Danach mit Fenistil oder einen andren juckreizstillenden Mittel behandeln.

Doris, 11. Juni 2007, 16:38

unsere Gruppe war am langen Wochenende auf Radtour am Main (viele Grasstücke und Felder). Seit Freitagabend sind 8 von 12 Leuten befallen. Beim Gang in die Apotheke ernteten wir nur ein müdes Lächeln und Fenistil-Salbe, die anscheinend gar nichts nutzt. Nach den Beschreibungen zu urteilen, wurde umeine Vermutung, also Grasmilben, bestätigt. Die Pusteln an Beinen, Armen, Hals, Bauch und und und… jucken fürchterlich. Ich werde jetzt verschiedene Empfehlungen versuchen. Mich interessiert vor allem, ob wir diese Viecher durch unsere Wäsche mit nach Hauses geschleppt haben und wieso eine einige Leute nicht befallen wurden, obwohl die Gruppe zusammen war. Dieses Jucken verdirbt mir den Spaß an weiteren Radtouren.

Marc, 12. Juni 2007, 14:46

Also ich habe mir sagen lassen das die Milben auch in den Klamotten sind. In der Packungsbeilage des Medikamentes das ich verschrieben bekommen habe steht drin, dass man am besten jeden Tag die Klamotten wechselt. Die getragenen müssen entweder gekocht, oder in einer Reinigung zum Desinfizieren gegeben werden. Die Bettwäsche sollte auch SPÄTESTENS alle 3Tage gewechselt werden. Einfaches Waschen reicht nicht. Sollte man diese Möglichkeit nicht haben, müssen die getragenen Klamotten in einen Plastiksack gesteckt und gut verschlossen mehrere Tage liegen bleiben. Ich habe inzwischen einen neuen Arzt um gefragt… er hatte einen anderen Befund :)
Es sind doch keine Milben… Ich hatte Kontakt mit der Eichenprozessionsspinner-Raupe. Die Haare von den Viechern fliegen gute Hundert meter weit nur durch den Wind und verursachen gleiche Sympthome wie Milben und glaubt mir…. es juckt bestimmt auch so :D Also Vorsicht ist geboten in diesem und im nächsten Monat. Die Giftigen Haare können zu allergischen Schockreaktionen (Personenabhängig) führen, welche weniger spaßig sind. Diese kann zu Atemnot und „bis jetzt Gott sei Dank erst zu einem“ Tod (in den Niederlanden) führen. Besonders bei Kindern sollte man acht geben, da diese die Raupen mit sicherheit schnuckelig finden und sie anfassen. Ansonsten ist es weiter nicht schlimm und wird ebenfalls mit Cortison behandelt.

Evelyn, 13. Juni 2007, 09:23

Ich bekomme meine Stiche auf meinem Balkon, entweder hocken die Biester in meinen vielen Blumen oder vielleicht auf meinem Balkonteppich? Wenn das Wetter schlecht ist und ich den Balkon nicht betrete, ist das Problem bei mir nach 3 Tagen verschwunden. Die Stiche mit Teebaumöl betupfen beseitigt bei mir sofort den Juckreiz.

Meine 4 Katzen übrigens haben kein Problem mit den Biestern und kratzen sich nicht, obwohl sie jeden Tag mehrere Stunden und bei jedem Wetter auf dem Balkon sind. Bei Freigängern würde ich daher auf Flöhe tippen. (Teebaumöl nicht bei Katzen anwenden, ist Gift für sie)

Anja, 13. Juni 2007, 23:01

Hallo Leidensgenossen, Hallo Marc!
Gern geschen! Du kannst Deine Klamotten auch einfrieren und nach einen Tag wieder auftauen. Bei Dir ist es aber eh ein anderes Problem. Falls diese Seitenspinnerraupen Überhand nehmen muß die Feuerwehr sie absaugen und verbrennen. Hatten dieses Problem erst letzte Woche in einen Freibad. Dies nur mal so nebenbei. Ich hab neulich wirklich mal so ein Biest(Grasmilbe) bei uns auf der Terasse entdeckt. Wenn mal helle Fliesen hat sieht man sie ja. Bei uns sind es also tatsächlich Grasmilben.Fahren jetzt am Samstag in Urlaub und spritzen vorher dieses Zeug von der Baywa gegen stechende und beißende Insekten. Meld mich dann so in 2 Wochen wieder.

Doris, 17. Juni 2007, 10:26

muss nachtürlich heißen „Herbstgrasmilben“

Doris, 17. Juni 2007, 10:26

empfehle allen Stichgeplagten „Herstgrasmilben“ bei Wikipedia

bernd, 18. Juni 2007, 10:42

Hallo,

wollte nur sagen wir verwenden so ein „Bite away“ (ca. 20,–) teil, welches die stelle wo der Stich ist erhitzt. Danach ist der Juckreiz weg. Hilft auch bei Bienen oder Wespenstichen.

Isen, 20. Juni 2007, 11:39

Hallo,
ich habe eventuell auh Grasmilbenstiche abbekommen – wenn dann zum erstenmal und sehr heftig: Weil ich jetzt eine geschwollene Entzündung ca. 15cm rund um den Stich (das Bläschen?) entdeckt habe. Es juckt und tut weh und spannt. Gehe nachher zum Arzt und werde berichten. Wenn ich das aber alles richtig interpretiere, gibts kaum Möglichkeiten dem zu entgehen….
Wie ärgerlich. aua. Grüsse Isen

Gärtnerin, 20. Juni 2007, 11:52

Hallo Isen,
das klingt ja gar nicht gut. So eine flächige Entzündung hab ich allerdings noch nie gehört. Vielleicht doch ne Kuh- oder Pferdebremse oder so was? Bin gespannt was der Arzt sagt.

Heidi, 23. Juni 2007, 22:16

hallo ihr geschädigten,
manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
obwohl ich im Pflanzenschutzbereich tätig bin, bin ich nicht auf Grasmilben gekommen. Ich bin überall zerstochen, auch an ganz versteckten Stellen am Körper.
Vor kurzem hat mir mein Lieferant für Pflanzenschutz geraten,den Rasen mit Decis(eigentlich geg. Kartoffelkäfer)abzuspritzen,24 Stunden einwirken lassen und dann gründlich mit Wasser abspritzen. Den Rasen während der 24 Stunden nicht betreten. Decis hat dafür zwar keine Zulassung aber es hilft wohl. Eure Tips gegen den Juckreiz, werde ich einfach mal ausprobieren. Hoffentlich hilft mir einer davon.

Gärtnerin, 25. Juni 2007, 13:23

Ich freu mich riesig, dass hier so ein reger Austausch mit so vielen Tipps zustande gekommen ist. Da ich mit meiner obigen Methode nach wie vor hinkomme, wäre es natürlich auch besonders spannend zu erfahren, wenn jemand Grasmilben-Tipps von anderen probiert hat, obs geholfen hat.

aski, 25. Juni 2007, 21:41

Habe zum 1. Mal mit diesen Viechern zu tun, sehe aus wie ein Streuselkuchen und traue mich gar nicht mehr in meinen Garten. Ich habe vom Hautarzt eine Lotion bekommen, die ca. 2-3 Std. hilft gegen diesen extremen Juckreiz.
Hat jemand Erfahrung und weiß wie diese Biester zu bekämpfen sind????
Ich wäre dankbar für jede Info!!!!!!!

Gärtnerin, 26. Juni 2007, 12:49

Hallo Aski, Beileid zur Grasmilben-Plage. Einfach lesen, was oberhalb Deines Kommentars steht. Es geht in der ganzen Diskussion um nichts anderes. ;-)

Anja, 27. Juni 2007, 14:15

Sind wieder aus den Urlaub zurück. Haben nichts gespritzt wie angekündigt, weil es dauernd geregnet hat. Seitdem sind aber auch die Grasmilben verschwunden.Scheinbar ist der Tip, den Rasen täglich gut zu wässern und nicht zu kurz zu mähen nicht ganz blöd. Wenn es was Neues gibt, meld ich mich.

Anja, 27. Juni 2007, 14:23

War übrigens gerade auf Wikipedia. Da steht nichts was wir nicht schon wissen.

Anna, 01. Juli 2007, 13:54

HI , ich danke euech für eure Tips! Auch ich bin dei Grasmilbe zum Opfer gefallen , sogar mein Bauch ist voller Stiche ! Wann verschwinden diese Stiche denn wieder ,ich habe sie sicher schon3 Wochen lang .

bia, 03. Juli 2007, 13:43

aha, also alle das gleiche problem – nur immernoch ist die frage offen was mit den milben passiert wenn sie satt sind und abfallen… leben die dann weiter, kriegen wieder hunger, wieso mögen sie mensch nicht – sterben die dann wirklich, was sagen die biologen dazu, hab auch rumgesurft, wiki und so aber nix neues gefunden … und wieso sind es so viele bläschen, sind es dann auch mehrere milben oder ist tatsächlich nur eine so rumgewandert ??? meine kleine tochter kam nachts zu uns ins bett weil es so juckt, zwei tage später waren es noch mehr stellen und die ersten waren sehr stark geschwollen. kinderarzt hat gleich grasmilben diagnostiziert und ne salbe mit kortison verschrieben welche ich nachher holen gehe. aber die hilft vermutlich nur gegen den juckreiz, die milben werden, wenn noch in der haut vorhanden, dadurch doch nicht abgetötet oder ? wenn es in einigen berichten heisst, das nach ca. 5 tagen ruhe ist sterben die offensichtlich doch endgültig ab oder? bis auf meine offenen fragen ist hier wirklich ne menge info zu finden – echt klasse – danke schon mal und gruss an alle die es juckt :-)

Anja, 09. Juli 2007, 22:42

Hallo hier mal wieder Anja
Sie haben wieder zugeschlagen, aber nicht wie ihr denkt vom Gras, sondern vom lange nicht genutzten, schön feuchten Sandkasten. Mein Mann lag im Gras und hatte nichts. Mein Sohn und ich haben im Sandkasten gespielt und sind wieder verstochen, wie nochmal einer. Sch….!

Anja, 09. Juli 2007, 22:52

Hallo Bia!
Hab gerade nochmal geschaut. Gib mal bei Google den Begriff:“Grasmilbe“ ein und nimm den ersten Artikel mit den Namen: Herbstgrasmilbe (Neotrombicula autumnalis). Da steht alles drin mit den Vollsaugen, Abfallen und Behandlung. Hab es ausprobiert. Es funktioniert.

Barbara, 10. Juli 2007, 21:40

Hallo Leidensgenossen,
mir hat nach 2 Tagen Leiden das alte Hausmittel Magerquark gut geholfen – als richtig weiße Schicht aufgetragen, trocknen lassen bis es anfängt ab zu bröseln. Es kühlt, die Schwellung und der Juckreiz nimmt ab. So hoffe ich auf eine bessere Nacht.

BeeZee, 15. Juli 2007, 13:40

Um Seite 222 herum ist die ökologische Bekämpfungsmethode, klingt sehr aufwendig!, erklärt.

Viel Spaß!
BeeZee

uta, 15. Juli 2007, 22:03

Wir haben die ekligen Viecher schon seit 5 Jahren. Sie befallen sowohl Katzen als Hunde (unsere Hunde leben aber nicht mehr). Wir haben aber vier Katzen; zuerst finde ich sie meistens in den doppelten Ohren unten (also wo die Ohren außen beginnen und halt am Anfang so doppelt sind), da sind bei unseren Katzen teilweise ganz orange-rote Nester drin. Manche Jahre sind besonders schlimm, da haben sie auch die Ohrspitzen ganz orange, oder wo die Schnurrhaare angewachsen sind.
Mein Tipp: Möglichst WENIG Kleidung tragen, Bikini oder so und vorher Unterarme, Hals und Unterschenkel mit Autan einspritzen. Auch Fettcreme mögen die Viecher nicht. Wenn Ihr gestochen seid, die ersten beiden Tage bißchen Spucke drauf und dann das Eiterbläschen aufdrücken nicht aufkratzen. So komm zumindest ich am besten klar.
Stichfreien Sommer an alle
(mich haben sie vorgestern zum ersten Mal heuer wieder eiskalt erwischt)
Uta

Barbara, 16. Juli 2007, 16:15

Herrlich, die vielen leidgeprüften Mitgenossen!!
Ich weiß, dass Calcium frubiase bei Überreaktionen nach diversten Stichen hilft. Letztes Jahr trank ich täglich eines dieser leckeren Inhalte in den Glasfläschchen auf und die Reaktion auf die Milben fiel einiges geringer aus. Ich versuche es dieses Jahr wieder, und wie es scheint, muß ich die nächsten Tage damit beginnen,- es juckt bereits am Hals unter den Haaren!

Gärtnerin, 16. Juli 2007, 16:41

Ich finds genial, wie viele Grasmilben-Tipps und Erfahrungen hier zusammenkommen! Vielen Dank an alle, die mitmachen!!!

techen, 18. Juli 2007, 10:40

Hallo ihr da draußen.hallo gärtnerin.
du kannst es ruhig glauben wenn man etwas von großflächigen endzündungen spricht da es mir nicht anders geht kein stich sieht aus wie der andere.ich habe sogar angeschwolene handgelenke und knöchel.da wo die biester es am wärmsten haben wie zb.der sockenrand oder unter der uhr wo man richtig schön schwitzt beim arbeiten.ich habe die erfahrung gemacht das diese milben sich vermährt aufhalten wo viele tannen stehn und noch ein teich in der nähe ist wie bei mir.erst gestern wagte ich mich wieder an die arbeit und seh wieder genauso aus wie die tage zuvor.;-(aber irgendwie muss die arbeit ja auch fertig werden.aber eine heilende methode ist mir auch noch nicht über den weg gekommen.na dann lasst uech nicht all zu doll ärgern von den plagegeistern.

Keisha, 18. Juli 2007, 12:52

Hallo techen, Entzündungen und starke Schwellungen nach Insekten- oder Milbenstichen sprechen eher für eine allergische Reaktion! Da sollte unbedingt ein Arzt testen, denn bei einer Allergie kann es noch ganz andere, weit unangenehmere Nebenwirkungen geben, als nur ein bisschen Jucken. Bei dir könnte vielleicht die Gabe von zB Cetirizin den Befund mildern. Aber das solle ein Arzt klären.

Eva Hofmann, 19. Juli 2007, 14:30

Neulich habe ich gelesen, daß Grasmilben zur Familie der Zecken zählen. Glaube ich gerne, da sie sich ja ähnlich verhalten. Jetzt habe ich mir ein Spray gegen Zecken besorgt und das werde ich dieses Jahr ausprobieren. Es heißt AZARON before Antizecken Pflegelotion. Damit werde ich vor jedem Gartenbesuch die gefährdeten Stellen einsprayen. Ich habe Hoffnung, das das hilft. Sollte jemand die Idee aufgreifen, so bitte ich um Erfahrungsbericht.

barbara, 23. Juli 2007, 12:06

Ich muß nochmal auf meinen Tip vom 16. Juli zu sprechen kommen. Die Frubiase Calcium Trinkampullen haben mir wieder eine spürbare Erleichterung gebracht. Es gibt diese in der Apotheke. Es ist das dritte Jahr, dass ich darauf einen Erfolg merke. Vielleicht will es ja jemand mal versuchen, ob es bei ihm auch klappt. Ich denke, dass man damit auch nichts falsch machen kann, denn man trinkt nur eine Ampulle am Tag und das nur in der akuten Phase.
Wäre schon interessant, ob es bei anderen auch was nützt.

Keisha, 23. Juli 2007, 13:00

Calcium wird nunmal auch in der Medizin als Mittel gegen allergische Schocks verwendet (oder wurde früher benutzt)speziell bei Insektenstichen mit allergischer Reaktion. Ich kann mir schon vorstellen, daß es in diesem Falle die Hautreizungen nach Milbenbefall lindert.

@Eva Hoffmann: Milben zählen wie die Zecken zu den Spinnentieren. Daher kann es schon sein, daß ein Anti-Zeckenmittel gegen Milbenbefall hilft. Aber beschwören würde ich das nicht…

Petra, 24. Juli 2007, 01:21

Mein Hundchen und mich haben die Grasmilben voll im Griff. Meine Beine sehen aus, als hätte ich Pocken oder sonst was ansteckendes. Seit vier Nächten können wir nicht schlafen. Grauenhaft. Ein bißchen gelindert wird der Juckreiz durch Ebenol mit Hydrocortison (nicht verschreibungspflichtig). Die Lust an Gartenarbeit ist mir vergangen. Der Dauerregen der letzten Tage hat übrigens nicht geholfen. Da hat man schon einen Garten und hat gar nichts davon, zumindest nichts Gutes. Wie ich meinem Hund helfen soll, weiß ich leider auch nicht. Der leckt sich die halbe Nacht die Schenkelchen – der Tierarzt wußte auch nicht viel.
Ich fürchte, da hilft nur durchhalten und abwarten. Allerdings müßte ich dringend mal wieder schlafen…

Gigi, 31. Juli 2007, 09:23

Hallo, all Ihr Leidensgenossen!
Da wir in Bonn wohnen, haben wir leider schon seit mindestens 15 Jahren Kontakt mit diesen „Ungeheuern“.Kaum zu glauben, dass solche Winzlinge einem Menschen das Leben ab Mai bis Ende Oktober so zur Hölle machen können! Meine Erfahrung ist es allerdings, dass man nach etlichen Jahren nicht mehr ganz so stark allergisch auf das Einnisten dieser Minim onster reagiert. Vielleicht liegt es bei mir aber auch daran, dass ich seit einiger Zeit im zeitigen Frühjahr bereits ‚Volon‘ (Kortison bei allen möglichen Allergien) gespritzt bekomme.
Was mich immer wieder irritiert, ist die Tatsache, dass die Milben anscheinend manche Menschen meiden, wie z.B. meinen Mann. Der kann im Garten soviel arbeiten, wie er will! Nicht ein Milbenbiss ist bei ihm zu entdecken, obwohl er sich kein bisschen anders verhält als ich!!!! Was also finden die Biester an mir so toll, was mein Mann nicht haben könnte?
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gesammelt?

In der Hoffnung, dass sich mal ein Biologe dieses Themas innerhalb einer Forschungarbeit annimmt und uns allen Abhilfe bringt,

Sabine, 31. Juli 2007, 11:28

Hallo zusammen.
Wir werden auch seit ungefähr fünf Jahren gestochen, gebissen und gequält.

Gigi: Wir sind nur Frauen die befallen werden. Meine Mutter, meine Schwägerin und ich. Die Männer in unserem Haus bleiben alle verschont. Ist schon komisch. Vielleicht haben Frauen einen besonderen Duft an sich, das auf die Tiere extra wirkt.
Seit ca. drei Wochen ist es ganz extrem. 5 bis 10 Stiche am Tag. Es ist zum verrückt werden. Wir haben sie jetzt mitlerweile auch im Teppich und in der Badzimmergarnitur.

Sabine

Gigi, 31. Juli 2007, 11:45

Hallo Sabine und all Ihr anderen Milbenbeschädigten,

unter dem Titel ‚Trombiculiden und Trombidiose‘ habe ich bei google eine wissenschaftliche Abhandlung über unsere ‚Lieblinge‘ gefunden, die auch ein Normal-Sterblicher gut verstehen kann. Jetzt müssen wir nur noch darauf warten, dass jemand herausfindet, wie wir die Ei-Ablage durch die weiblichen Tierche verhindern können.

Das das möglichst bald passiert wünscht sich auch für Euch
gigi

Okapi, 31. Juli 2007, 14:56

Aber hallo, ihr armen Grasmückengeschädigten.
Gehört habe ich ja schon viel von den Grasmücken.
Aber bisher habe ich in meiner Gärtnerlaufbahn noch nie Ärger mit den Viechern gehabt. Naja vieleicht sind sie hier oben an der Küste auch noch nicht so weit verbreitet.

niXda, 31. Juli 2007, 16:01

Hallo Okapi (Okapia johnstoni – Kurzhalsgiraffe),
mit der Familie der Grasmücken -Sylviidae sollte man sicherlich keinen Ärger haben, diese schädigen uns auch in keinster Weise!

mona91, 03. August 2007, 18:37

Weis jemand was ich gegen Eichenprozessionsspinner tun kann?
Ich habe am ganzen Körper Mückenstichähnliche wölbungen die schrecklich jucken
Kann mir jemand helfen der solche Erfahrungen auch schon machen musste oder mir sagen kann was dagegen hilft

Jürgen, 05. August 2007, 19:29

Hallo ihr Milbenopfer,
ich überlege, ob ich wohl selber dazu gehöre oder nicht. Ich habe den Verdacht, dass mich Grasmilben auf dem Speiseplan haben – allerdings passt einiges nicht mit dem zusammen, was ich hier und woanders lese.Also, ich habe immer nur EINZELNE Stiche/Bisse. Die haben einen Durchmesser von vielleicht einem halben bis knapp einem Millimeter. Gestern hat es sogar ein wenig geblutet. Irgendwo las ich, das die Milben eher „lecken“ und daher die Einstichstelle flächiger ist als z. B. bei Mücken etc. Danach wird es rundherum rot (ca. 1 cm Durchmesser), aber es bildet sich kein Quaddel und auch keine Blase – da ist niemand mehr, den man vertreiben könnte. :-)Anschließend beginnt der Bereich warm zu werden und anzuschwellen, aber großflächig und tiefer im Gewebe. Unbehandelt hatte ich einmal einen riesig geschwollenen Arm von der Hand bis über den Ellenbogen, der geschwollene Bereich warm, hart und schmerzend, außerdem Schmerzen in den Gelenken. Dazu Juckreiz im gesamten Bereich. Ärzte ratlos, ich habe dann selber irgendwann auf eine allergische Reaktion getippt und angefangen, Fenistil-Tropfen zu trinken. :-)) Das half dann (Salbe war natürlich machtlos bei solchen Ausmaßen).Tja, was sagt ihr armen, aber erfahrenen „Grasmilbenbesitzer“ dazu? Passt die Stichbeschreibung tortzdem auf Grasmilben? Oder hat jemand eine andere Idee, um welches unsichtbare Monster es sich da handeln könnte? Ohne eine Vorstellung, wer mich da beißt, ist natürlich keine (vorbeugende) Allergie-Behandlung möglich.Schon mal vielen Dank

Keisha, 05. August 2007, 21:54

Wie fühlen sich die Stiche an? Ein richtiges Pieksen? Hast du Haustiere? Von der Beschreibung des Stiches an sich würde ich mal einen Floh vermuten. Selbst meine Flohhalsband tragende Mieze bringt hin und wieder mal einen Reisenden heim. Den lädt sie dann beim Hallo sagen bei mir ab, geht wieder auf die Gass und ich krieg den Biss ab^^ Sind aber zum Glück nur vereinzelte Flöhe.
Flöhe kann man aber auch auf andere Arten einfangen: Ein Vogelnest im Gebüsch neben der Sonnenliege, Eichhörnchen, die zum Sonnenblumenkerneklauen auf den Balkon kommen etc.
Flöhe mögen zB die Stellen mit dünner Haut: An den Knöcheln unter(!) dem Sockenbund zB beißen sie gerne. Allerdings kann man sie da auch leicht entdecken, weil sie aus dem Stoff erst mal rauskrabbeln müssen. Haben sie dann freie Bahn, schnellen sie davon mit einem Riesensatz.
Flöhe übrigens nie nur mit dem Finger platt drücken, das bringt nix. Sie sind dann vielleicht ne Minute regungslos, bis sie sich „darappeln“ und weiter nerven. Immer mit zB dem Fingernagel zerquetschen und am Besten via Waschbecken auf die Große Reise schicken.

Proxy, 06. August 2007, 18:33

Hallo,
wir haben bei uns im Garten auch Grassmilben,
und ich kann als einzige Hilfe irgendwas Heisses an der Bisstelle aufzulegen empfehlen (nicht die Haut verbrennen)oder das „Bite away“ Gerät aus der apotheke.

nicole, 07. August 2007, 09:27

Hallo,
man bin ich froh, dass ich nicht allein mit den Symptomen da stehe. Seit 3 Wochen plagen mich diese schrecklichen Viecher. Gestern habe ich allein 20!! neue Stiche an mir festgestellt. Lange wußte ich gar nicht was ich da für Stiche habe. Da ich keinen Garten habe, bin ich gar nicht auf die Idee von Grasmilben gekommen. Erst als mein Hausarzt fragte ob ich Haustiere habe, sind wir dahinter gekommen. Im Stroh für mein Kaninchen waren jede Menge Milben. Trotz Wechsel und Desinfektion werden wir immer noch zerstochen. Weiß mir schon keinen Rat mehr, wie ich die Viecher aus der Wohnung bekommen. Habe auch schon alles geschwaschen was zu waschen geht. Was kann ich noch tun? Gibt es irgend ein Mittel für die Wohnung, was die Viecher vertreibt? Bitte helft mir! Ich sehe echt schlimm aus und raste bald aus mit dem Juckreiz. Selbst Kortisonsalbe,Alkohol und Co. helfen nicht. Danke jedem für eine Antwort

rob, 07. August 2007, 18:06

hi leidenden

als angler kenn ich die viecher…und es gibt keine lösung dort grasmilben zu vertreiben

nachdem mich regelmässig milben beissen momentan so ca 70 gezählte stiche :-(
bleibt mir nichts anderes übrig als den stich und juckreiz zu bekämpfen

hab viel probiert und kann zur vorbeugung zanzarin lotion empfehlen

aber auch das ist sicher kein wundermittel

das bereits oft genannte cetirizin antiallergikum wirkt auch sehr gut bei mir

und eine creme die mir mein hautarzt vor 2 wochen gab wirkt wahre wunder „advantan milch“

es ist sicher keine lösung mit medikamenten dauerhafte gartenfreude zu haben

wens allerdings richtig schlimm erwischt hat dem werden die letzten 2 mittel helfen

gruss

rob

Uli Augsten, 07. August 2007, 22:10

Hilfe, es juckt schon!
Ich habe heute meine Kinder über Nacht zu Besuch. Die sind zur Zeit im Ferienlager und der kleine Stefan wurde von Grasmilben befallen. Jetzt liegen die im Bett und mein großer Martin fängt schon an, sich zu kratzen.
Als ich hier die Beiträge gelesen habe, hat es bei mir schon angefangen zu jucken.
Ich trau mich gar nicht, zu meinen Kindern ins Bett zu liegen, vielleicht werde ich dann morgen früh als Streuselkuchen wiedergeboren……….

Sus, 08. August 2007, 09:32

@Jürgen!

Das, was Du da beschreibst, könnte auch auf einen Biss einer Kriebelmücke schließen lassen. Die Biss-Stelle wird dick und hart und heiß und JUCKT! Und das ca. eine Woche lang. Aber bloß nicht dran kratzen, sonst entsteht eine Wunde, die durch die von der Mücke eingespritzten Antigerinnungsmittel noch viel länger zum Abheilen braucht und Narben hinterläßt.
Bei mir hat es geholfen, sofort nach dem Biss Soventol-Gel draufzuschmieren, in schlimmen Fällen Ceterizin-Tabletten.

Leider stimmt die weit verbreitete Aussage nicht, dass Kriebelmücken nur in der Nähe von offenen Gewässern auftauchen. In meinem Garten ist das ca. 6 km weit entfernt.

Kriebelmücken sind ganz kleine, ca. 1-2 mm große Fliegen, die in feuchtem Gras oder sonstigem Grünfutter sitzen und vorzugsweise morgens oder abends ihre Beute heimsuchen. Mich befallen sie meist an den Beinen, gelegentlich auch an den Armen und Händen. Vollständige Bekleidung (lange Hosen, Socken, Schuhe, etc.) könnte evtl. helfen, aber ich habe keine Lust, mich für meinen Garten zu vermummen.

roswitha siebeck, 08. August 2007, 17:40

ich kühle mittlerweile sämtliche Insektenstiche mit Retterspitz aus der Apotheke. Ich werde him Garten hüfig vo einem winzigen, schwarz-weißem Insekt in die Beine gestochen. Nach 2 Tagen schwoll das ganze Knöchelgelenk sehr dick an, das Bein wurde heiß, eventuell hatte ich erhöhte Temperatur. Trotz einem Antiallergikum blieb das Bein fast eine Woche dick,sodass ich mehrere Tage kaum laufen konnte und dienstunfähig war. Seit mir ein Freund den Tipp mit Retterspitzumschlägen gab,ist alles nur noch halb so schlimm und ich brauche keine weiteren Medikamente mehr.
Vielleicht hilft es auch bei Milbenstichen!!!

Moni, 08. August 2007, 19:05

Hurra, endlich habe ich als Internet-Neuling ein Forum gefunden, in dem ich bei meinem Krieg gegen die Grasmilben viele Mitstreiter gefunden habe.

Seit etwa 1985 bin ich Opfer dieser netten kleinen Viecher, und ich kann euch versichern, ich habe schon fast alles ausprobiert. Ihr könnt mir glauben, ich habe schon so einen massiven Juckreiz gehabt, dass ich nur noch geheult habe. Nächte ohne Schlaf und dass ich nicht wusste, was ich anziehen sollte, weil jede Berührung von Stoff an den Beinen den Juckreiz stärker werden ließen. Ein wenig Linderung verschaffte mir nur Anaestesin Salbe 20 %, das betäubt die Stellen wenigstens für einige Zeit. Fenistil oder andere juckreizstillende Salben mit 0,5 % Hydrocortison helfen auch ein wenig, aber auch nicht immer. Ich habe sogar den Tip einer Bekannten ausprobiert. Bissstelle aufkratzen und Tabasco draufpinseln. Brennt fürchterlich und hilft auch nur kurzzeitig. Übrigens, der Name Herbstgrasmilbe oder auch Erntemilbe ist eigentlich ein Scherz ! Meine ersten Bisse in diesem Jahr hatte ich schon Mitte April, wahrscheinlich wegen des milden Winters und der hohen Temperaturen im April.

Warum diese Biester tatsächlich manche Menschen verschonen, weiß ich nicht. Bei mir und meinem Mann ist das jedenfalls auch so. Er kann sich den ganzen Tag im Garten und auf dem Rasen aufhalten. Ich darf noch nicht mal in die Nähe der Rasenkante kommen.

Vorbeugen kann ich tatsächlich, wenn ich mich ganz sorgfältig mit Hansaplast „Isect“ neu oder Autan einschmiere. Die Prozedur muss aber nach etwa 5 Stunden wiederholt werden. Wichtig ist auch, wie schon mehrfach hier im Forum erwaähnt, dass ich mit meiner Gartenkleidung nicht in die Wohnung gehe, sondern alles im Keller ausziehe und nach gründlichem Duschen neue Sachen anziehe, auch Unterwäsche.

Zur indentifikation, ob es sich tatsächlich um Grasmilbenbisse handelt kann ich noch folgendes beitragen. Die Grasmilbenbisse verlaufen oft in sogenannten „Straßen“, das heißt in Linien, ein Biss neben dem anderen, muss aber nicht immer so sein.

Heute abend war in „Daheim und Unterwegs“ ein Parasitologe anwesend, der offensichtlich ein Mittel gefunden hat, mit dem man seinen Rasen tränken kann, um die Viecher auszurotten. Leider habe ich unter WDR.de keine genauen Angaben über das Mittel und die Anwendung gefunden. Werde mich aber weiter darum kümmern.

Bis dahin, Moni

Nicole, 09. August 2007, 09:52

Hi,
da ich auf der Arbeit sitze :) konnte ich leider nicht ALLE Beiträge lesen, aber ich kann sagen, dass wir seit ein paar Tagen auf dem Rasen SICHTBAR Grasmilben haben. Im ersten Moment dachte ich, dass unser Rasen (leider im Moment sehr lang, weil ständig Regen…) an den Spitzen ausgetrocknet war, aber die Farbe dafür war zu gelb-rötlich… Dann beim näheren Hinsehen der Schock…. alles voller dieser widerlichen Viecher…
Klar dass die da schon länger sitzen, weil so fünf bis 10 Einstiche hatte ich auch schon in den letzten Wochen, aber soo viele und von „einem Tag auf den anderen“ sichtbar…. *schüttel*
Da wir einen Hund haben, ist es ein Riesenproblem für uns die Dinger jetzt auch aus dem Haus (Bett) zu bekommen…
Ich werde euch auf dem laufenden halten… Wenn ich was gefunden habe :)

Bis dahin, viel Glück beim Kampf gegen diese winzigen Ungeheuer

Nicole

Nicole, 09. August 2007, 10:10

Hallo,
nachdem ich schon über mehrere Wochen mit (wahrscheinlich) Grasmilben zu kämpfen habe, die ich über das Stroh oder Heu meines Kaninchens eingeschleppt habe, habe ich mich gestern zu einer Radikalmaßnahme entschieden. Wir haben uns in einer Zoohandlung Fogger Spray von trixie besorgt. Das wird im Wohnraum aufgestellt und versprüht dann bis in die kleinsten Ritzen ein Mittel, dass zum Teil aus natürlichen und zum Teil aus einem chemischen Mitteln besteht. Man verlässt 2 Stunden die Wohnung, lüftet 1 Std. durch und dann sollte der Spuk vorbei sein. Ich hoffe es hat geholfen. Wenn nicht, lande ich bald in der Klapse – so wie ich mittlerweile aussehe!! Überall Pusteln.

Moni, 10. August 2007, 10:09

Habe gerade auf Anfrage eine e-mail vom „daheim & unterwegs team erhalten !

Das von Prof. Mehlhorn entwickelte pflanzliche Mittel heißt „Mite Stop“ von der Firma Alpha Biocare und ist in Apotheken zu bekommen.

Vielleicht finde ich ja im Internet noch Informationen hierzu über Anwendung, Wirkungsweise, Kosten etc.

Ich halte meine Leidensgenossen gerne auf dem Laufenden, bis dahin

Moni

Sabine, 10. August 2007, 12:54

Hallo,
auch mich haben die Biester „angegriffen“ allerdings war es nicht in meinem Garten…
Als Tipp, aber ich bin mir nicht so sicher ob es überall funktioniert:
Den Rasen mit Ameisen-Pulver gießen. (ca. 1 x jährlich)

Karin, 10. August 2007, 21:11

Hallo Leidensgenossen und -genossinnen!
Ich kenne diese Ekelviecher auch erst seitdem wir vor einem Jahr umgezogen sind.
Auch ich leide heftigst unter dem Juckreiz, an meinen Mann gehen sie überhaupt nicht.

Meine Gegenmittel sind: Autan oder Azaron an Arme bis zur Achselhöhle und Beine bis zur Leiste.
Nach dem Aufenthalt im Garten sofort unter die Dusche und mit einem Peelinghandschuh abschrubbeln, danach mit Franzbranntwein Arme und Beine großzügig abreiben. Erst dann Bodylotion!

Neue Kleider anziehen – nix passiert, kein Stich!

Wenn ich keine Zeit für den Aufwand hatte und doch einen Stich erwischt hab, dann kratze ich sofort auf und reibe heftig mit Franzbranntwein ab. Brennt kurz, aber Juckreiz lässt deutlich nach.

Den Tipp mit dem Klebeband, Klebeseite nach außen, werde ich nach dem sintflutartigen Regen auch mal ausprobieren. Hört sich gut an!

Beste Wünsche für erfolgreiches Kämpfen gegen diese Plage!

Karin

Isa, 12. August 2007, 23:49

Hallo,
Ich habe seit etwa einer Woche überall diese Stiche, überwiegend an Beinen, Füßen, Knöcheln, Händen und Unterarmen aber ich habe das Gefühl das da noch mehr kommen. Es ist kaum auszuhalten, beim Azt war ich zwar auch schon aber der konnte mir nicht sagen was es ist. Er hat gemeint es wäre ja auch egal. Jetzt habe ich das Problem das ich in einem Supermarkt arbeite. Kann ich da ohne Probleme trotzdem arbeiten oder sollte ich die Kunden lieber meinden? Was wäre wenn erstmal auf die Wiesen und Felder verzichte gehen die dann Automatisch weg oder bekomme ich trotzdem neue. das Ding ist halt auch mein Hund die Plagegeister auch.

Würde mich freuen wenn mir jemand helfen könnte.
Bis dahin viel Glück euch allen beim loswerden.

Iami, 14. August 2007, 16:35

Isa,

wenn Du die Stiche erst bemerkst, sind die Milben schon wieder weg. Geh ruhig zur Arbeit hin. Ich würde halt nach einem Aufenthalt aufm Rasen regelmäßig duschen und den Hund auch (bzw. da den Tierazt konsultieren). Ich versuche es selbst mit Teebaumöl, das ich mir heute in der Apotheke besorgt habe. Laut Beilage soll es Wunder wirken und auch als Abwehrmittel gegen allerlei Krabbelzeug wirken.

Viel Glück!

Christine Schaab-Engels, 14. August 2007, 15:45

Hallo Mit-Leidende,

seit 2-3 Wochen werde ich auch geplagt, und die „Flohstiche“ sind laut Hautarzt Herbstmilben. Wir sind im Herbst letzten Jahres aus dem Norden in die Mitte Deutschlands umgezogen, und im Frühjahr wurde in unserem kleinen Garten wg. schlechter Qualität die Erde durch neuen Mutterboden ausgetauscht. Die neue Erde müßte dann also verseucht sein, oder?

Ich habe mit viel Elan den Garten angelegt, an dem ich mich bis vor kurzem NUR gefreut habe. Sehen kann ich per Lupe nur wenige von diesen orangenen Viechern, wenn ich auf den Rasen – wie vorgeschlagen – eine weiße Fliese lege. Ich frage mich, an welchen Kräutern sie wohl sitzen?

Jedenfalls ist meine plötzliche Milbenanfälligkeit ein Schock für mich, da ich gern raus gehe in die Natur, im Garten mal eben Unkraut rupfe und auch gern in der Erde wühle. Einen Komposthaufen habe ich natürlich auch angelegt. Wie es aussieht, kann ich nur noch vermummt u. präpariert in den Garten. Weiß jemand, ob man diese „Allergie“ auch wieder loswerden kann? Mein Mann ist bisher nicht befallen. Es wäre schön, wenn dieser Spuk wieder vorbeiginge, vielleicht nächsten Jahr, und ich wieder unbeschwert in den Garten könnte…

Irene, 14. August 2007, 18:09

Hallo an Euch,
zufällig bin ich hier gelandet und nun auch wohl etwas schlauer. Samstag vor einer Woche hatte ich am rechten Bein furchtbaren Juckreiz durch Stiche – kratzen tut da gut, wenn Fenestil Cort. nicht hilft…Sonntags hatte ich dann viele Bläschen, gemeinen Juckreiz und ein totales Brennen am Bein, so dass ich (da Diabetiker) den Ärztl. Notdienst in Anspruch nehemn musste. Auch waren meine Beine so richtig steif, dass ich kaum laufen konnte. Ein Verband mit etwas Cortisonsalbe war das einzige was die Ärztin bieten konnte…..Am Montag hatte ich dann eine feuerrotes Bein bis zum Knie, jucken ohen Ende und eine gewisse stärke Starre in den Beinen. Der Hausarzt hat mir einen Verband mit Rivenol an beiden Beinen verpasst, eine Cortisonspritze in die Vene, Allergikertabletten und Antibiotika, da mein rechtes Bein schon anfing „aufzugehn“. Letzen Sonntag ging es mir dann besser und heute fängt da linke Bein wieder an zu jucken, obwohl ich seither nicht mehr im Garten war…Nun lese ich hier hier von Grasmilben – werde dann wohl den Arzt mal drauf ansprechen müssen. Denn ab nächste Woche sind wir wohl wieder jeden Tag im Garten – nun grauts mir aber schon vor dem Gartenurlaub.

Steffi, 14. August 2007, 22:20

achja…die Bekämpfungsansätze finden sich ab seite 229

Steffi, 14. August 2007, 21:55

Hallo Leidensgenossen!
Auch unser Garten ist seit ca. 10 Jahren befallen, gemerkt habe ich es zum erstenmal an den Katzen, die waren so stark befallen, dass die Schwanzspitze das Fell verlor und ringsrum mit einem orangenen Pelz geschmückt wurde. auch das Gesäuge sah ähnlich aus. Und da ich meine Kätzchen gern trage, sah ich aus, als hätte ich die Krätze.
Seitdem ist für die Katzen ca. ab dem 1. August Stubenarrest angesagt. Und der Garten wird nur in Schutzkleidung gemäht, die anschließend sofort gewaschen wird…gleichzeitig wird der Mensch geduscht. Auf meinen langen wegen durchs netz bin ich auf einen Herrn A. Schöler gestoßen, der sich ausgiebig mit dem Thema befasst. Hier ein Link auf die 300 Seiten lange Arbeit

Interessand fände ich mal eine Ausbreitungskarte der Milben. Ich würde in eine Freie Zone ziehen.

Y., 15. August 2007, 16:37

Hallo zusammen.
Meine Familie leidet seit ca.3 Jahren unter der Grasmilbenplage.
Bis die „Diagnose“ gefallen ist, hat es lange gedauert. Ich selber bin Arzt und war mit meinem Latein am Ende. Die Kollegin aus der Dermatologie vermutete die Grätze (Skabies). Vor lauter Panik habe ich mich dann selber schlau gemacht und bin dann über den sog. „Kacheltest“ auf die Biester aufmerksam geworden.
Ein paar Einträge über mir findet ihr einen Beitrag von „Moni“, welche im WDR einen Bericht gelesen hat, in dem ein Prof. Mehlhorn ein neues Präparat entwickelt haben soll, mit dem sich die sog. Grasmilben (flächendeckend) beseitigen lassen sollen.
Eine Anfrage beim WDR brachte mich auf die Seite der Firma Alpha-Biocare GmbH. Dort wurde meine Anfrage auch rasch beantwortet. Den Text habe ich jetzt kopiert und werde ihn hier einfügen.
Werde es Versuchen. Beim dem Präparat handelt es sich um ein Neem-Präparat, welches besonders hergestellt wurde.
Bei dem großen Leidensdruck, ist ein Versuch sicher gerechtfertigt.

Anwendung: Das Konzentrat 1:100 mit Wasser verdünnen (z.B. 10 ml Konzentrat mit 1 Liter Wasser) und gut mischen. Die Sprühlösung sollte kurz vor Anwendung angesetzt werden; sie ist bis zu 3 Tage verwendbar. Die mit Milben befallenen Grünflächen mit einer handelsüblichen Gartenspritze dünn besprühen (etwa 0,5 – 1 Liter je 10 m2). Die Grasmilbenlarven, die sich auf der Erdoberfläche und der niedrigen Vegetation befinden, sollten vom Sprühnebel erfasst werden. Es empfiehlt sich, die Grünfläche an wärmeren Tagen am späten Nachmittag zu besprühen, wenn ein Auftreten der Grasmilben zu erwarten ist. Der Wirkstoff des Neems tötet die Grasmilbenlarven in etwa 30 min. Da weitere Gras-milbenlarven zu einem späteren Zeitpunkt aus der Erde hervorkommen können, sollte nach 3 Tagen eine zweite Behandlung durchgeführt werden.

Hinweise: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Den Sprühnebel nicht einatmen. Die Flasche nur völlig entleert der Wertstoffsammlung zuführen.

Wirkstoff: 89g/100g Margosa-Extrakt

Alpha-Biocare GmbH

Life Science Center baua:Reg.-Nr. N-28547

Merowinger Platz 1a

40225 Düsseldorf Charge: H-25-01

Tel: 0211 3368615 Haltbar bis: Juni 09

Zu bestellen sei es bei einer Frau Walter
Tel 02118113404 Fax 02118114499
Alpha-Biocare GmbH

Das Mittel heißt übrigens MITE-STOP

Werde es versuchen. Sollte es einer von euch versuchen, würde ich mich über einen kleinen Erfahrungsaustausch freuen.

Gärtnerin, 15. August 2007, 20:05

Y., Dein Eintrag riecht ein wenig nach Schleichwerbung. Sonst hättest Du es vielleicht selbst ausprobiert und Deine Erfahrungen berichtet, oder?

Ich lass es mal stehen. Möge jeder sich seinen Reim drauf machen.

linda, 15. August 2007, 21:40

Hallo
das einzige was mit geholfen hat gegen den furchtbaren Juckreiz ist diese Methode:
ich wickele Küchentücher aus Zellstoff zu einer Rolle und tauche das Ende in kochendes Wasser. Damit betupfe ich die juckenden Stellen kurz und mehrmals hintereinander, so dass man sich nicht verbrennt. Mir hat es jedenfalls geholfen nachdem ich schon fast verückt wurde. Seitdem ist der Juckreiz verschwunden.
Bitte „vorsichtig“ ausprobieren.
Hoffe dass es euch Leidgeplagten auch hilft.

Y., 16. August 2007, 08:43

Hallo Gärtnerin

Sicher keine Schleichwerbung. Nur ein Versuch eine mögliche Lösung (Linderung) für unser gemeinsames Problem zu finden.
Werde das Präparat heute bestellen, selber versuchen und dann berichten.

Auf die Idee kam ich erst durch Moni, welche im TV die Sendung gesehen hatte und hier davon berichtete.

Anmerkung zu Linda und der „kochendes Wasser Methode“- ja es hilft (ob sie zu empfehlen ist, weiß ich nicht- Verbrennungen…). Der Schmerzreiz, welcher sich einstellt überlagert den Juckreiz.
Ein Fön tut es übrigens auch- Vorsicht Verbrennungen.

Tom, 16. August 2007, 13:02

Hallo,

absolut super diese Tips, mein Apotheker hat mir zu einem Gel geraten, Name: Crotamitex Gel, Wirkstoff Crotamiton, eigentlich wohl gegen Zeckenbisse. Rezeptfrei.

Also gekauft, mich hatte es unter den Achseln erwischt, der juckreiz ist so höllisch dass ein Kratzen unvermeidbar ist, deshalb hat es wohl auch wie Hölle gebrannt als ich das Gel auftrug, ABER: Der Juckreiz war sofort weg (nachdem der Brandschmerz sich verflüchtigte) und lieber es mal ordentlich brennen lassen, als dieser Juckreiz, oder?

Cheers
Tom

loony, 20. August 2007, 02:06

Hallo,
bin gerade zufällig auf diese Seite hier gestoßen.
Hatte vorher nie was von Grasmilben gehört.
Mein Vater hat seit einigen Wochen wieder (letztes Jahr auch schonmal) viele „Mückenstiche“ an den Unterschenkeln. Bis jetzt dachten wir immer, dass es sich dabei um Flohstiche handelt. Er ist schon fast wahnsinnig geworden.Wir hatten vor einiger Zeit an nem Abend mal kleine Nachbarskätzchen zu Besuch, die letztens Flöhe hatten und deshalb lag die Vermutung nahe, dass die sich irgendwo in Haus und Kleidung eingenistet haben könnten. Seitdem wird bei uns jeden tag gesaugt und mein Vater springt dreimal am Tag unter die Dusche. Aber fast jeden Morgen tauchen bei ihm neue Stiche auf. Eine Floh haben wir bisher aber noch nicht gesehen.
Seit vorgestern hab ich nun auch vereinzelte (ca.6) Pusteln da wo normalerweise die Socken sitzen. War aber schon seit 2 Tagen nicht zu Hause.
Nachdem ich nun hier gelesen habe, dass diese Grasmilben genau diese Symptome hervorrufen bin ich gar nicht mehr so von der „Flohtheorie“ überzeugt. Was meint ihr dazu?

Nun zu meinen eigentlichen Fragen:
1. Kann ein Hautarzt eindeutig zwischen Flohbissen und Grasmilben unterscheiden?
2. Können diese Milben sich z.b. in Socken festsetzen und da länger überleben?
3. Wenn ja, wie lange??? Wie lange muss man Kleidung in Plastiksäcke packen, damit die Viecher verschwinden?

Wäre sooo nett, wenn mir jemand Antwort geben könnte (besonders zu Frage 1)

Siggi, 20. August 2007, 14:00

Habe endlich Eure Ratschläge gegen die Milbenplage gefunden! Aber meine Frage ist: Sitzen diese Viecher auch in den Kopfhaaren? Ich habe sehr dichtes und lockiges Haar, am Haaransatz (Nacken haben diese Drecksviecher sich ausgetobt. Kann doch nicht nach jedem Aufenthalt in meinem Garten meine Haare waschen?
Vielleicht kann mir das jemand sagen! Danke Siggi

kaludi, 20. August 2007, 17:37

hallo, muss man die pusteln aufkratzen?? Ich würde gerne die hässliche Narben lieber vermeiden???

Danke kaludi

Sigrid, 20. August 2007, 18:26

So blöd diese Viecher auch sind: es ist doch schlimm, sich selbst (Cortison, Lindan etc.) oder den Garten mit Chemie zu verseuchen. Schließlich leben im Garten noch andere Kleinsttiere, die werden gleich alle mit vernichtet.
Mich fallen die Grasmilben auch reichlich an, und der Garten war mir schon richtig verleidet. Seit Jahren aber schrecken mich die Blutsauger nicht mehr. Sie können mich ruhig anfallen, ich mach ihnen sogleich den Garaus. Über meinen Tipp wird man wahrscheinlich erst mal lachen oder sich wundern. Die Firma Wala hat eine Salbe, die schmiere ich gut auf die Stiche, der Juckreiz hört auf und die Milben scheinen unter dem aromatisch duftenden Film sofort abzusterben (paar Minuten antrocknen lassen!) Ich weiß, es klingt verrückt und unmöglich, denn die Salbe ist eigentlich ein Gel für ganz was anderes, was ich hier jetzt mal nicht schreiben will. Sie heißt „Majorana…“ und der Apotheker wird sich weniger wundern, wenn eine Frau das hilfreiche Gel kauft…

Chris, 21. August 2007, 00:51

Hallo LG, mir ist es genauso ergangen, hatte nie was von Herbstgrasmilben gehört und wollte in der Apotheke was gegen Flohbisse kaufen. Die Apothekerin fragte, ob ich Gartenarbeit gemacht hätte, – ja -, schaute sich ein paar der Stiche an (Gürtellinie, Achselhöhle, Arme) und meinte: Grasmilben. Der Hautarzt, dem ich meine Stiche zeigte, ca. 30 am ganzen Körper, war sich sehr sicher, daß es keine Flohstiche sind, wohl weil sie in ganz unterschiedlichen Formen und Größen auftreten und sich auch teilweise verändern.

Oft haben die roten Pusteln bzw. Quaddeln auch einen etwas helleren Ring drumherum.

Das war vor einer Woche. Seither bin ich auch davon überzeugt, daß es diese lästigen winzigen Viecher sind, die mir plötzlich den Garten verleiden…Das Gel, das Sigrid empfiehlt, werde ich sicher ausprobieren, danke für den Tip.

Chris

Gärtnerin, 21. August 2007, 11:53

loony: Das kann m.E. sogar ein Laie. Flohbisse haben meist eine charakteristische Form. Sie sind dreieckig (drei Punkte im Dreieck).

Siggi: evtl. Läuse?

Clara, 22. August 2007, 00:20

Hallo,
haben uns im Frühjahr ein Freizeitgrundstück gekauft und seit einer Woche bin ich fürchterlich zerstochen. Traurige Gewissheit, dass es die HG-Milbe ist, erhielten wir, nachdem wir die Pfoten unserer Hunde untersucht hatten. Ich könnte heulen, endlich ein eigener Garten und dann das.
Hat denn jemand schon positive Erfahrungen mit Neem- oder Niem-Öl gemacht um die Plagegeister etwas zu dezimieren??

Chris, 23. August 2007, 09:44

Ach Clara, mir geht es auch so. Ich bin soooo verzweifelt, auch wir haben uns eine Wohnung mit einer herrlichen Terrasse und kleiner Rasenfläche gekauft und nun können wir nicht raus. Es hilft NICHTS. Sogar in der Wohnung. Es gibt wohl nur eine einzige Chance: den Garten weg und pflastern! Es ist wirklich zum Weinen, bin totaler Naturfreund und eigentlich gegen diese Radikalmaßnahme. Aber den Rest meines Lebens nicht rausgehen dürfen entspricht absolut nicht meinem Lebenstraum. Mein Enkel wurde letztens so zerbissen, dass er keine Stunde länger bei uns bleiben konnte. Ja, so zerplatzen Träume… Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann wird es was gegen die Biester geben, es wird ja intensivst geforscht. Dr. Mehlhorn hat mir auch schon das Mite-Stop empfohlen. Es ist wohl einen Versuch wert, glaube allerdingt immer, die wollen alle nur was verkaufen… Aber das ist wohl immer so. Danke fürs Zuhören und allen alles GUTE! chris

Gigi, 23. August 2007, 11:44

Hallo, all Ihr Opfer dieser biestigen Milbenmonster,

bereits vor Jahren hat meine damals 16jährige Tochter – neugierig, wie sie nun mal ist – sich mit Hilfe einer Stecknadel solch ein nickeliges Tierchen aus einem Stich „herausoperiert“ und unter ihr Mikroskop gelegt.Das war ganz eindeutig ei LEBENDES Viech !!!!! Die Hautärztin wollte das damals nicht glauben, denn die Milbenpopulation befand sich zu der Zeit hier in Bonn wophl erst auf dem Vormarsch.
Nachdem ich anfang August alle Eure Informationen und Tipps gelesen hatte, entschied ich mich, weil ich trotzig weiterhin in meinen Garten gehen wollte, ohne mich zu vermummen, für den Kauf des „BITE AWAY“- Gerätes, das eine Mitleidende empfohlen hatte. Es arbeitet mit einem 3 bis 6 Sekunden dauernden Hitzestoß von angeblich 50 Grad. Und was soll ich sagen? Es gibt zwar einen ganz kurzen Schmerz, aber: DER JUCKREIZ IST WEG !!!!!!!! Die Pusteln verschwinden in Kürze,bzw. entwickeln sich gar nicht erst richtig!!! Ansonsten kann ich noch – bitte nicht lachen !!- Zimtpantoffeln empfehlen, die über die Firma Spinnrad in einigen Apotheken und Reformhäusern zu haben sind. Das ist keine Schleichwerbung sondern Erfahrung!!! Es scheint, dass die Minimonster den Zimtgeruch nicht ausstehen können und deshalb den Duftträger meiden!!

Ich wünsche Euch allen eine stichfreie Zeit und wieder Freude im Garten!!!!

Gigi

Keisha, 23. August 2007, 12:41

Ich verfolge diesen Blog ja schon ne ganze Weile, auch wenn ich, da kein Garten, keine Betroffene bin. Allerdings sind meine Miezenmädels Freigänger…. Ich finde, es sollte dringend mal dran geforscht werden, warum zu, wie es scheint, 90% nur Frauen und Tiere gebissen werden, aber offenbar selten Männer.
Sigrid, enthält „Majorana“, wie es naheliegend klingt, Majoran? Vielleicht könnte man mit Majoran und Zimt sich im Garten behelfen… Majoran anpflanzen und Zimt ausstreuen (soll ja angeblich, wie Backpulver, auch gegen Ameisen helfen…)
Sind nur Gedankengänge, vielleicht, wie viele meiner Gedanken, völliger Blödsinn *g* Aber wenn ich sie nicht laut andenke, kann sie kein anderer zuende denken ;-)
@ Chris: Klar, wollen die alle ihr Zeug verkaufen, aber sieh es mal so: Wenns keiner kauft und ausprobiert, weiß man nicht, obs hilft. Mein Opi sagte immer: Nichts genaues weiß man nicht, bevor man nichts genaues weiß!

Sigrid, 24. August 2007, 10:26

Hallo Chris, Keisha und andere Gestochene,
das ist doch nur eine gewisse Zeit, in denen die Biester da sind, warum denn den Garten deswegen zupflastern wollen!? Das wäre die schlechteste Lösung in Sachen Natur. Wie gesagt, ich wäre vorsichtig, irgendwelches Zeug auszustreuen, denn wo Milben, Ameisen u.a. sterben, da gehen noch weitere Tiere zugrunde.
Hier gibt´s doch bessere Lösungen. Zu deiner Frage, Keisha (schöner Name!) in der Salbe, die bei Stichen hilft, ist Majoran,Calendula, Rosmarin, Thymian u.v.a. lecker Duftende! Nach dem Auftragen einige Minuten keinen Stoff auf die Stellen kommen lassen, damit der Film gut antrocknen kann. Es hilft wirklich!!

Chris, 24. August 2007, 12:51

Hallo Sigrid, die Stiche behandeln ist ja das eine, es ist diese absolute Lästigkeit! Bis die Stiche zu sehen sind, haben sich die Tiere ja tagelang auf mir vergnügt und es sich überall auch in der Wohnung, in Polstermöbeln, gemütlich gemacht. Jeder Besuch wird mächtig belästigt! Seit ich die Herbstmilben kenne, mag ich Spinnen etc. noch mehr, denn die kann man alle sehen. Und dass die Biester so harmlos sind glaube ich leider auch nicht mehr, ich hatte noch nie angeschwollene Lymphknoten in meinem Leben, aber jetzt öfter. Bei den Zecken wußte man früher auch nicht, was die so alles anrichten. Mein Mann hatte schon die Borreliose… und nun jeden Tag massenhaft Stiche von den neuen Mitbewohnern. Das macht mir schon Angst. Welche Möglichkeiten siehst Du denn noch, Sigrid? Du schreibst, hier gibt es doch bessere Lösungen…. Welche? Dankbar für jeden Tipp Chris

Karin, 24. August 2007, 14:26

Seit einigen Jahren werde ich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen fast regelmäßig gebissen. Selbst kleinste „Grünstreifen“ zwischen Gehwegpflaster reichen den Biestern aus. Ich werde, Gott sei Dank, aber fast nur im Bereich der Füße und Knöchel gebissen. Diese schwellen dann aber unglaublich an, so dass ich 1-2 Tage nicht laufen kann und in keinen Schuh mehr passe. Bin dann sogar für 1-2 Tage arbeitsunfähig. Ich habe regelrechte Löcher an den Knöcheln, die dann auch unschön vernarben und lange Zeit fleckig sind. Bis alles restlos und nicht mehr juckend verheilt ist, dauert es bei mir Monate. Auch ich wollte den Rasen schon umgraben. Hilft aber auch nicht wirklich, denn die sind auch woanders. Selbst mein Hautarzt ist über meine allergische Reaktion überrascht gewesen, kann mir aber auch nicht wirklich helfen. Ich solle nicht auf Wiesen gehen und nicht kratzen. Ha, ha. Wer die Bisse kennt, weiß, dass nur der Schmerz das Jucken lindern kann.
Durch eine Fernsehsendung bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es jetzt erstmals ein Mittel geben soll, dass diese Bestien vernichten soll. Das Mittel wurde durch Prof. Mehlhorn entwickelt und wird vertrieben durch Alpha-Biocare Düsseldorf (Tel. 0211-8113404) für 34,-€ der Liter oder der 1/2 l für 17,-€ Konzentrat (reicht für 100/50 l Lösung).
Habe mir dieses Mittel gerade bestellt und werde es ausprobieren. Sollte es klappen, wäre es hilfreich, wenn so viele Leute wie nur möglich dieses Mittel anwenden, damit diese Biester so schnell wie möglich verschwinden.

Keisha, 24. August 2007, 14:38

Wenn man nicht allergisch auf solche Viecher reagiert, mag ne Salbe eine gute Lösung sein.
Natürlich sind diverse Mittelchen zum Spritzen nicht toll, weil sie ja auch andere Lebenwesen in Mitleidenschaft ziehen. Und wenn man nicht allerunbedingt muß, sollte man auch nicht spritzen. Schon klar. Aber wenn man allerdings, wie hier viele beschreiben, allergisch wird, und massivst an eigener Lebensqualität verliert, von gesundheitlichen Schäden nicht zu reden, dann muß man wohl einen Tod sterben. Und dann bleibt wohl nur spritzen, alles betonieren, oder ins Hochhaus ziehen, und die Wohnung nimmer verlassen.
Welche dieser drei Alternativen würdest du bevorzugen?
Wie gesagt, ich bin KEINE Betroffene, was Grasmilben angeht, aber weiß sehr wohl, was es heißt, sich das Leben von Milben kaputt machen zu lassen. Bei mir sind es Hausstaubmilben und Gefiedermilben. Was für mich heißt, keine Stubenvögel mehr halten, beim Abstauben Atemmasken tragen und immer einen Großvorrat an Cetirizin im Schrank zu haben, ansonsten riskiere ich einen Asthmaanfall.

Anja, 25. August 2007, 08:39

Hallo Ihr!
Was Karin am 10. August geschrieben hat ist genau das was hilft( man kann auch irgendeinen Alkohol nehmen, statt Franzbranntwein). Was ich nicht verstehe ist, ein Beitrag in dem es heißt, daß bei längerem Gras auch Milben sind. Seit es soviel regnet und mein Mann das Gras nicht mehr so kurz mäht, haben wir keine Probleme mehr.

Susanne, 25. August 2007, 10:09

Hallo,
wir sind seit 12 Jahren geplagt, wissen allerdings erst seit 2003, dank eines Kammerjägers, dass es Herbstgrasmilben sind. Egal wen wir fragen, es hat in unserer Gegend noch nie jemand von diesen Viechern gehört.
Nachdem ich also Stunden im Internet in den diversen Foren verbracht, ein Mikroskop gekauft und eigene Studien gemacht habe, kann ich euch folgende Tipps geben:
Seit März ist unser gesamter Garten (wo Gras war) mit Rindenmulch bedeckt. Haben wir im Wald kostenlos bei Baumfällarbeiten abholen können. Ca. 10cm dick erstickte es sämtliches Gras. Es sieht gar nicht schlecht aus und zur Auflockerung haben wir ein paar Beete mit schönen einheimischen Blühpflanzen angelegt, die wir aber kaum (nur zum Unkraut jäten im ersten Jahr) betreten. Ein angenehmer Nebeneffekt: Nie wieder Rasenmähen!!!
In unserer Familie waren alle befallen: Mann, Frau und Katzen.
Mein Mann hat dieses Jahr kaum einen Stich abbekommen, ich leider doch ein paar, weil ich mich um unsere zahlreichen Tomatenpflanzen kümmere.
Unsere Katzen sind weiterhin sehr geplagt, da sie sich gerne auf Nachbars Wiese aufhalten. Alle Mittel vom Tierarzt (ich bin TA-Helferin) haben bisher versagt. Morgen kommt eine Tier-Homöopathin, vielleicht bekommt sie das Problem in den Griff, ich werde berichten.
Zu den „Tierversuchen“: Ich habe die lebenden Milben von meinem Kater (er hat gerne hingehalten) mit der Pinzette abgepflückt, auf ein Stück Klopapier gesetzt und unters Mikroskop gelegt. Die Viecher waren teilweise so lebendig, dass sie mir aus dem Fokus krabbelten, bevor ich zuschlagen konnte. Bei den anderen, die ich gut beobachten konnte, habe ich das Klopapier mit verschiedenen Flüssigkeiten getränkt, um zu schauen, wie lange die Larve sich noch bewegt. Hier die Ergebnisse:
Kampfer: ca. 30 Sekunden
Alkohol: ca. 5 Minuten (teilweise auch länger)
Spiritus: s. Alkohol
Kamillosan: ca. 2 Minuten
In einem Forum habe ich auch von Tabasco gelesen: Hat die Milben allerdings überhaupt nicht beeindruckt.
Auch milbenabtötende Medikamente für Tiere blieben sehr lange ohne Wirkung.
Meine Methode: Ich kratze den Stich vorsichtig auf und betupfe ihn mit reichlich Kampfer. Die Milben sind sehr empfindlich, d.h. wenn man sie zerdrückt, sind sie sofort platt- anders als z.B. Flöhe. Und der Kampfer kühlt schön und tötet ein noch u.U. lebendes Tier wirkungsvoll ab. Es bildet sich dann meist eine kleine Quaddel, die aber relativ schnell verschwindet.
Bei meinem Kater habe ich Kampfer in die „Ohrtäschchen“ wo die Milben gerne sitzen mit einem Wattestäbchen getupft. Am nächsten Tag waren die orangen Kolonien grau und tot.
Leider kann ich die Katzen nicht damit baden. Neemshampoos haben auch versagt.
So. Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen.

Sigrid, 25. August 2007, 16:25

Hallo Chris, Keisha, Susanne und andere…
habe wie Susanne bei ihren interessanten Beobachtungen die Erfahrung gemacht, dass diese Biester sehr schnell sind und sich entsprechend eilig eine passende Stichstelle suchen. Deswegen, Chris, sie machen es sich nicht tagelang auf dir bequem, ohne dass du was merkst. Die Folgen dieser Gierschlünde werden schnell fühl- und sichtbar. Ich behaupte sogar, innerhalb von Minuten, so war es bei mir neulich.
Seit ich ihnen dann gleich mit der Salbe komme, merke ich nix mehr von ihnen auf Polstern oder im Bett – zum Glück, denn das ständige Waschen und Saugen wäre mir doch zuviel Arbeit. Mit besseren Lösungen meine ich solche Vorschläge, die die Stiche behandeln, z.B. wie Susanne es beschreibt oder eben das von mir wärmstens empfohlene Gel.
Natürlich hast du auch recht, es ist kein Verhindern der Stiche selbst. Da probierte ich heute zum ersten Mal das Körperöl von Dr. Hauschka (Bioladen) Moor-Lavendel. Riecht extrem gut und mir scheint, ich brauche heute nach meinem Gartenbesuch die Salbe gar nicht. Werde weiter berichten.
Ganz schlecht ist es übrigens wirklich (da hatte der Doc mal recht), an den Stichen zu kratzen, da werden die erst so richtig schlimm. Vielleicht kommen daher auch so Reaktionen wie Anschwellen der Lymphknoten, Allergie usw.
Keisha, erlaube mir, keine deiner Lösungen anzunehmen. Ich würde lieber meinen Garten einige Wochen meiden als ihn zubetonieren oder chemisch zu vergiften – denn dann hätt ich ja gar nix mehr von ihm.

Susen, 26. August 2007, 05:08

Zur Vorbeugung benutze ich seit 2 Jahren Azaron- before und beswtätige somit o.getroffene Aussage und auch,daß man es nach 4Std.wiederholen sollte stimmt.
Ich wär die Biester am Liebsten aber auch komplett los.

Susen, 26. August 2007, 05:23

Ach ja…und mein 6jähriger Sohn wird ebenso -wie andere hier erwähnte männliche Gartennutzer- nicht befallen !

Moni, 26. August 2007, 08:41

Hallo Susen,

der Leidensdruck muss ja schon ganz schön hoch sein, wenn wir armen Grasmilben-Opfer am Sonntagmorgen schon so früh am Computer sitzen und nach Neuem in unserem Kampf gegen diese Viecher Ausschau halten. Aber, was hat mein Opa immer gesagt: „Wissen ist Macht“. Also weitersuchen !!! Ich bin heute morgen auf einer Seite gelandet unter der Adresse: http://www.bio-gaertner.de. Dort gibt es ausführliche Infos zu den beiden hier bei uns vorkommenden Arten der Grasmilbe und deren Bekämpfung. Du kannst auch in Google unter Stichwort: Bryobia gramineum oder Neotrombicula autumnalis mal nachsehen, dort findest du noch einige interessante Informationen.

Zu dem Phänomen, warum mehr weibliche als männliche Personen gebissen (nicht gestochen) werden, kann ich nur vermuten, dass das mit dem ganz normalen Hautgeruch zusammen hängt. Wahrscheinlich duften wir Frauen im Allgemeinen wegen unserer Hormone eben attraktiver für saugende und beißende Viecher. Das ist zwar kein Trost, aber vielleicht irgendwann ein Lösungsansatz, wenn sich die richtigen Leute mal damit befassen würden. Bis dahin werde ich auf jeden Fall weiter meine Arme und Beine einschmieren oder nur mit Leggins und Socken bekleidet Rasenmähen und in meinem Garten die Neem-Kur ausprobieren. Gegen Blattläuse und Spinnmilben und Co. hilft das jedenfalls super.

Keisha, 26. August 2007, 10:05

Zitat von Moni:
„Zu dem Phänomen, warum mehr weibliche als männliche Personen gebissen (nicht gestochen) werden, kann ich nur vermuten, dass das mit dem ganz normalen Hautgeruch zusammen hängt. Wahrscheinlich duften wir Frauen im Allgemeinen wegen unserer Hormone eben attraktiver für saugende und beißende Viecher. Das ist zwar kein Trost, aber vielleicht irgendwann ein Lösungsansatz, wenn sich die richtigen Leute mal damit befassen würden.“

– Genau das und nichts anderes hatte ich in einem meiner Posts darüber gemeint. Der eventuell richtige Lösungsansatz, wenn sich mal wer konkret damit befassen würde.

Barbero, 26. August 2007, 12:29

Dank an alle für die Tipps gegen den Juckreiz. Uns hilft Anesthecomp mit Lindocain innerhalb zwei Minuten und über viele Stunden anhaltend.

Das Rasenspraymittel „Mite Stop von Alpha Biocare“ werde ich für unseren kleinen Rasen sofort kaufen. Danke für diesen Hinweis des WDR mit Prof. Mehlhorn.
Allen gute Besserung wünscht Barbero

Andrea, 26. August 2007, 16:22

Servus, Ihr Milben- und Mückengeplagten!
Wir sind seit 3 Jahren ebenfalls stolze Gartenbesitzer und bei uns lebt ALLES, was sticht,beißt und saugt.
Die beste Lösung,die ich kenne,ist das weiter oben erwähnte Retterspitz-präparat aus der Apotheke.Gibt´s für innere Anwendung (Bauchweh, Sodbrennen etc.) und Äusserliche:Stiche, Quetschungen,blaue Flecken etc-also das, was jeder Gärtner braucht ;-)
Am besten aus dem Kühlschrank,mit dem Zeug einen Lappen tränken und auf die Bisstelle packen.An Armen und Beinen geht das mit einem alten Socken oder einem Tubigripschlauch ganz gut.
Hilft sogar bei Hornissenstich!

Clara, 27. August 2007, 11:09

Hallo Leidensgenossen,

am 10.08. und am 15.08. haben Moni und Y. von Mite Stop berichtet und zumindest Y. wollte es selbst ausprobieren. Bisher gibt es von ihnen und auch allen anderen keinen Bericht über Erfolge oder Mißerfolge. für mich sieht es so aus, als wolle jemand das Mittel mit Hilfe des Blogs gut verkaufen wollen. Wirklich zu helfen schein es aber nicht. Wirklich schade.

Gärtnerin, 27. August 2007, 12:32

Hallo Clara, nicht auszuschließen, dass sich hier Schleichwerber untermischen. Hast Du denn Erfahrung mit dem Mittel gesammelt?

Clara, 27. August 2007, 13:11

Hallo Gärtnerin,

nein, ich wollte die Ergebnisse abwarten, die leider ausblieben.

susanne tlamacz, 27. August 2007, 19:35

Hallo Ihr.Wir werden auch schon seit Jahren von diesen Biestern geplagt.Egal ob Rasen oder Erde,die sind überall.Ich krempel mir die Hose hoch,oder zieh sie aus und ziehe mit den Fingern einen dicken Ring aus stinknormaler hautcreme um die Knöchel.Da kommen die nicht drüber.Immer mal nachschmieren.Vor dem nach hause gehen,Creme ab,Socken und schuhe wechseln und schnell raus aus dem garten,ehe die biester einen wieder verfolgen.Habe damit die besten Erfahrungen gemacht.

giny marquardt, 27. August 2007, 21:22

Hallo!
werde auch schon seit Jahren gestochen. Mir hilft folgendes: Bevor ich im Garten gehe, reibe ich mich mit einem Koerperlotion ein. Ist auch noch gut für die Haut! Vor allem Arme und Beine. Und alle Stellen wo die Milben besonders gerne stechen. Auf Stiche tue ich Zahnpasta, am Besten Sensodyn. Das trocknet nicht so schnell aus. Mir hilft das am Besten. Notfalls tue ich ein Pflaster drauf, damit die Kleidung nicht scheuert. Seitdem kann ich mich im Garten aufhalten. Da wir 2 Katzen haben und die gerne bei mir auf dem Schoss sitzen, bekomme ich doch hin und wieder einen Stich. Ich habe auch alles ausprobiert aber habe mit Zahnpasta die beste Ergebnisse. Der Juckreuiz ist sofort weg.

Susen, 27. August 2007, 22:21

Ich hab irgendwie nicht mitbekommen,was Neem eigentlich ist.Klärt mich bitte jmd.auf ;-)?

Sigrid, 28. August 2007, 10:20

Für Susen (bei Google gibt´s noch mehr Infos!)
(finde übrigens, dass es hier doch eine Menge von Tipps gibt, vor allem, wie man sich selbst schützt, ohne etwas versprühen zu müssen, von dem man nicht weiß, wie es auf andere Tiere wirkt, z.B. auf solche, die diese blöden Milben auffressen)

Neem
zusammengestellt und bearbeitet von:
Dr. habil. Stefan Kühne, Britta Friedrich – Institut für integrierten Pflanzenschutz, Kleinmachnow

Stammpflanze: Azadirachta indica

Herkunft: Der tropische Niembaum (engl. neem) ist in Asien, Afrika und Amerika verbreitet.

Inhaltsstoffe: Wichtigster Bestandteil ist das Triterpenoid Azadirachtin.

Verwendung: Neembaumextrakte können als natürlicher Fraßhemmer und Insektizid im Pflanzenschutz eingesetzt werden. Neem wird auch im Vorratsschutz als vielversprechender Naturstoff angesehen (NEEB, 1986).

Neempreßkuchen und Neemblattpulver eignen sich auch zur Düngung von Gemüse. Neempreßkuchen ist sogar als Viehfutter geeignet. Neemöl wird in Indien zur Seifenherstellung verwendet, es eignet sich überdies zur Fabrikation von Kerzen.
Neemkuchen in Kombination mit Harnstoff wurde in Reisfeldern Indiens erfolgreich getestet (KETKAR 1984); Neemextrakt hat indirekte Wirkung auf erhöhte Stickstoffixierung in Reisfeldern aufgrund der Bekämpfung algenfressender Crustaceen (GRANT et al. 1984).

Anwendung:
entsprechend: EU-Verordnung (EWG) 2092/91

Zugelassene Pflanzenschutzmittel in Deutschland: NeemAzal/ T-S

Toxizität:

Giftliste ROTH DAUNDERER (1998) Azadirachtin:
Giftgruppe: Reizstoff
Einstufung: Xn, Gesundheitsschädlich
R u. S- Sätze:
R22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken
S22 Staub nicht einatmen
S(2) darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

Reinhod Reschke, 28. August 2007, 18:45

Hallo Leidensgenossen,
leider gibt es kein Mittel zur Vorbeugung von
Grasmilbenstichen,aber zur bekämpfung des Juck-
reizes nehme ich Cetirizin von HEXAL (Antiallergikum)1 Filmtablette pro Tag und der
Juckreiz ist wie weggeblasen.

Andy, 28. August 2007, 23:53

Hallo Ihr Schwergeplagten,

möchte unsere Leidensgeschichte hier nicht großartig schildern.

Ich verwende zur Bekämpfung ein unter Vogelzüchtern sehr bekanntes und beliebtes Mittel.

Ich möchte nicht in den Verdacht der Schleichwerbung kommen, daher nur die

Inhaltsstoffe: Permethrin, Cypermethrin
einfach mal „googlen“, Ihr findet schon das richtige.

Das gibt es als Spray (z.B. für den Wohnraum) oder als Konzentrat (für Rasenflächenbehandlung).

Und damit es auch richtig wirkt, nicht erst im Spätsommer damit anfangen, sondern schon im Frühjahr, damit es erst gar keine Larven gibt.

Auch evtl. Probleme mit Zecken, Ameisen oder anderen Tierchen sind damit erledigt.

Zur generellen Behandlung von Stichen und Bissen verwenden wir „Systral-Gel“ aus der Apotheke.
Und damit die Heilung schneller von statten geht und keine hässlichen Narben zurückbleiben, waschen wir uns im Fall der Fälle mit „SELSUN“ (Schwefelpräparat) ebenfalls aus der Apotheke.

ABER immer dran denken: Packungsbeilage genau lesen! Mir persönlich sind zwar noch keine Fälle von Unverträglichkeit bekannt, aber ausschliessen kann man es nie. Deshalb immer mit vorsichtigen Dosierungen beginnen.

Andy, 29. August 2007, 00:08

Ich nochmal!

In eigenem Interesse möchte ich noch bitten:
Im Falle einer Rasenbehandlung doch für die Wildvögel eine oder mehrere unbelastete Futter- und Wasserstellen zu schaffen.

Ein vergiftetes Insekt tötet noch keinen Vogel aber die Masse machts.

Und, wenn die Wildvögel im Garten sterben, können sich „unsere Plagegeister“ in Nachbars unbehandeltem Garten um so heftiger vermehren.

Zum Abschluss noch ein bischen Vogelkunde. Insekten vertilgende Vögel fressen in der Regel keine Körner, eigentlich ist das Körnerfutter nur NOTNAHRUNG magels Insekten im Winter.
Vögel, welche keine Körner fressen können, sind uns als Zugvögel bekannt.
Daher bitte Weichfutter geben. Danke!

Clara, 29. August 2007, 10:46

Hallo,
dank dieses tollen blogs habe ich nun meine eigene Strategie entwickelt:
Gummistiefel mit Autan einsprühen und oben am Schaft einen dicken Streifen mit Vaseline daraufstreichen.
Gummihandschuhe tragen (falls man am Boden arbeitet) und diese ebenfalls mit Autan einsprühen.
Nach dem Gartenbesuch duschen und Kleidung waschen.
Seit ich diese Vorsichtsmaßnahmen getroffen habe, hatte ich keinen einzigen Biss mehr. Ist zwar etwas umständlich, aber damit kann ich leben.
Mein Mann und mein Sohn (7) werden übrigens auch ohne Schutz nicht gebissen, diese Viecher scheinen wirklich besonders Frauen zu mögen.

Jana Hitzschke, 30. August 2007, 08:14

Hallo und Guten Morgen,
ich bin serh froh, diese Seite gefunden zu haben. Mit dem Juckreiz habe ich komplett keine Probleme, wenn ich das Aloe-Geel von Herbalife (am besten im Kühlschrank aufbewahren) verwende. Die Stiche heilen gut ab. Wichtig!! Geel mehrfach dick auftragen. Es macht keine Flecke, kühlt super, unterstützt den Heilungsprozeß und es höhrt auf zu jucken. Viel Erfol Jana Hitzschke

Brigitte Decker, 30. August 2007, 11:15

Hallo

Ich leide seit rund 30 Jahren schon an Grasmilben. Damals waren selbst bei Ärzten Grasmilben nicht bekannt. Mir wurde Salbe gegen Krätze verordnet. Ich war darüber sehr schokiert und geholfen hat es auch nicht.Im Laufe der Zeit habe ich einiges herausgefunden. Ich wohne in einem landwirtschaftlich stark genutzten Gebiet. Die Milbenzeit beginnt mit der ersten Ernte von Getreide. Ich habe einen großen Garten und kann mich nicht jedesmal vermummen, wenn ich einmal durch den Garten gehe. Hifreich ist es nach Befall, so heiß wie möglich zu duschen. Außerdem hefen gegen den Juckreiz Teebaum- oder Pfefferminzöl, was auch die Entzündung aufgekratzter Pusteln verhindert. Leider riecht man dann nicht so gut. Ich Akutfall hilft auch ein Deoroller, auch wegen des Geruchs.

Y., 30. August 2007, 19:59

Hallo zusammen.
Das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe es aber endlich geschafft, das von mir weiter oben beschriebene Produkt zu testen. Es soll an einem heißen Nachmittag aufgesprüht werden, was in letzter Zeit einfach schwierig war (Dauerschlechtwetter in Hessen). Meine Frau war so fleißig und hat es vor 2 Tagen versucht (dabei wie immer Gummistiefel und „Mückenspray“ ). Ein erneutes Auftragen soll etwa 3 Tage später erfolgen. Also wird morgen nach Feierabend fleißig gesprüht.
Mein Sohn war in der Zwischenzeit auch im Garten und hat bis jetzt (!) noch keinen Biß (was nicht ist, kann aber noch werden – ja, er ist regelmäßig opfer der GM, im Gegensatz zu mir ).
Werde weiter berichten. Sollte es nicht funktionieren, werde ich auch darüber berichten.
PS: die Biester beißen sich nicht fest und verbleiben dann dort lange an Ort und Stelle. Also nicht aufkratzen, kann üble Entzündungen geben. Habe mich schlau gemacht, die Biester beißen zwar, können aber leicht abgerubbelt werden, wenn man sie auf frischer Tat ertappt.

Gärtnerin, 31. August 2007, 12:12

Ich ergänze mal zu Andy: Das Mittel dürfte Zeck-Ex oder Ardap heißen, schätze ich mal. Ist mir im Zusammenhang mit Meerschweinchen-Haltung schon untergekommen.

Chris, 31. August 2007, 13:25

Hallo, bitte schreibt doch immer dazu, wie die Mittel heißen, die Ihr benutzt oder testet! Das mit der Schleichwerbung ist doch absoluter Quatsch! Ich werde jeden Tag und überall mit Werbung zugeballert, ob ich will oder nicht. Aber hier wollen wir uns doch gegenseitig helfen, weil wir echt ein Riesenproblem haben! Ich verfolge dieses Forum intensivst und bin sooooo dankbar für jeden Rat! … vor 4 Wochen wußte ich noch nicht mal, dass es Herbstmilben auf dieser Welt überhaupt gibt! Heute träume ich schon von den Monstern, die verderben mir nämlich jedes Rausgehen. Bei uns sind übrigens vor allem mein Mann und mein Enkel total zerstochen! Also nix nur Frauen.
Also bitte, schreibt die Bezeichnungen/Namen der Präparate dazu!!! Zum intensivsten googeln keine Zeit! Chriss

Sascha Bender, 02. September 2007, 09:31

Hallo
die Herbstgrasmilbe ist schon ein fieses Vieh.
Ich habe sie auch im Garten und mache seit längerem gute Erfahrungen mit Schädingsfrei Naturen von Scotts Celaflor. Wirkstoff Rapsöl. Eine 5 l Spritze reicht bei mit für 150 – 200 qm Rasenfläche.
Nach dem Spritzen ist der Befall deutlich geringer. Ich kaufe das Mittel im Raiffeisenmarkt, da ich festgestellt habe das es dort günstiger ist als im Baumarkt. Auch ist dort die Packungsgröße 500ml erhältlich, reicht für 5 Anwendungen. Bei ebay wird es auch angeboten. Es herrschen große Preisunterschiede! Unbedingt Preise vergleichen. Das Hauptproblem bei den Herbstgrasmilben ist doch das man sie nicht sieht. Ich habe diese und andere hier erwähnte Seiten durchgelesen, aber trotz allem noch nie eine Herbstgrasmibe in meinem Garten entdecken können. Daher ist es schwierig gegen die Milbe gezielt zu spritzen. Ich benetze meinen gesamten Rasen inKlusive der Tomaten.
Wenn die Stiche an uns wieder zunehmen spritze ich erneut. Gegen die Stiche nehme ich eine freiverkäufliche Cortisonhaltige Stichsalbe.
P.S. Wer Herbstgrasmilbenbisse kratzt verliert.

Ingrid, 04. September 2007, 20:29

Hallo leidensgenossen,
ich wusste bis vor 24 Stunden gar nicht, daß es Herbstgrasmilben überhaupt gibt. Am Sonntag Nachmittag war ich kurz im Garten (Bonn!), habe danach natürlich nicht geduscht, sondern mich auf dem Sofa mit einer Decke vor den Fernseher gekuschelt… Der Erfolg: jetzt habe ich (geschätzt) 150-200 Bisse am ganzen Körper. Die meisten in den Kniekehlen, allein dort sind es sicher 2 Dutzend pro Kniekehle. Erst dachte ich an Mücken oder Stechfliegen, und als es gestern Abend so richtig schlimm wurde mit dem Juckreiz, habe ich mich im Internet schlaugemacht + heute Morgen diese Seite gefunden. Gottseidank.
Ich war völlig verzweifelt, sah aus wie ein Streuselkuchen, der Juckreiz war so übermächtig, daß ich keine Minute schlafen konnte. Da die Pusteln so massiv auftreten und z.T. aufgescheuert / aufgekratzt waren, hatte ich auch Angst vor Folgeinfektionen.
Einen Arzttermin kriegt man natürlich auf die Schnelle nicht. Ich konnte frühestens für morgen früh einen ergattern. Also bleibt bis dahin die Selbsthilfe.

Zuerst habe ich die betroffenen Hautpartien mit Alkohol abgerieben, etwa 3 mal wiederholt. Das lindert schon mal, und es hält Infektionen ab. Wo es ganz schlimm war, z.B. in der Leiste und in den Kniekehlen, habe ich Bepanthen-Salbe draufgetan. Aus der Apotheke habe ich Fenistil-Spray mit etwas Cortison gekauft. Das hat so gut geholfen, daß ich heute Nachmittag 6 Stunden schlafen konnte.
In der Wohnung habe ich ein Spray gegen Milben (Staubmilben) angewendet (mosquito). Das tötet die Milbenlarven durch einen Ölfilm, der sie erstickt, und ist sonst völlig unschädlich. Aber soweit ich weiß, leben die Viecher sowieso nicht lange in Decken und Teppichen, max. 3 Tage, und wenn sie Menschen gebissen haben, sind sie innerhalb weniger Stunden tot. Auf das Sofa trau ich mich trotzdem noch nicht. Werde die Decken auswaschen.
Arbeiten gehen kann man in der Lage vergessen, man kann ja über den wunden Stellen nichts anziehen; überall, wo ein Gummizug sitzt oder die Keidung an der Haut scheuert, sind Pusteln. Ich konnte nur eine dünne Sommer-Flatterhose ertragen, und das ist bei 13 Grad zu kalt.

Die Hautpartien, die ich vor dem Gartenbesuch mit Autan behandelt hatte, waren übrigens kaum bis gar nicht befallen, d.h. Fesseln und Handgelenke.
In den ersten Stunden habe ich unwissentlich die Sache verschlimmert, indem ich weiteres Autan auf die bereits entstehenden Quaddeln auftrug.
Man bemerkt so einen Biß offenbar erst viele Stunden später, z.T. sogar 1-2 Tage, was auch den Eindruck erklärt, daß die Viecher im Bett sind.

Da ich den Garten weder zubetonieren kann – ist gemietet! – noch vorhabe, gar nicht mehr oder nur vermummt rauszugehen, werde ich den einen oder anderen Tipp aufgreifen und spritzen. Natürlich erst, wenn die schlimmste Entzündung weg ist und ich wieder Autan verwenden kann.
Ich werde dann berichten.

stefanie, 05. September 2007, 19:31

Wow! Habe gerade Eure kompletten Kommentare gelesen. Aber nichts Vergleichbares gefunden zu dem, was bei mir aus der Grasmilbenbekanntschaft entstanden ist. An der Innenseite der Wade habe ich seit 2 Wochen unter der Haut eine inzwischen haselnußgroße Verhärtung. War mit dem Knubbel beim Arzt, der sofort Grasmilben diagnostiziert hat und mir geraten hat, noch eine Woche abzuwarten. Bin nach der Lektüre Eurer Erfahrungen jetzt aber beunruhigt: leben die Viecher da jetzt noch weiter in mir, oder ist die Verhärtung eine Infektion, die durchs Aufkratzen entstanden ist? War zum Glück 5 Tage verreist und seit dem nicht im Garten, so dass auch die Milben, die ich vorher mit ins Bett genommen habe, ja wohl tot sein dürften?

Entgeistert
Stefanie

Ingrid, 06. September 2007, 01:43

Inzwischen hat Fenistil mit Cortison sehr geholfen. Ich kann wieder arbeiten gehen und leichte, weite Klamotten tragen. Morgen probiere ich Jeans anzuziehen.

Habe grad den Müll entsorgt, in dem auch evtl. verseuchte Zweige waren. Natürlich mit Autan-Schutz an den Händen, Fesseln + Unterarmen. Vorher hatte ich den Mülleimer samt Inhalt und Umgebung mit „mosquito“-Milbenspray behandelt. Wie es aussieht, war das erfolgreich; ich bemerke keine nneuen Bisse.
Außerdem habe ich die erste Sofadecke in die Waschmaschine gebracht.
Ich habe irgendwoher einen neuen Stich im Gesicht :-{{ Hoffe, das lässt sich irgendwie unter Kontrolle kriegen.

@Stefanie: Ich glaube, die Viecher sind alle schon tot. Zur Not desinfiziere den Knubbel mit Alkohol. Vielleicht ist es das, wovor auch ich Angst habe: eine allergische Überreaktion des Körpers.

ina, 06. September 2007, 12:54

meine jahrelangen erfahrungen sind ähnlich, allerdings nicht ganz so schlimm wie in den horrormeldungen beschrieben, aber 20-30 bisse reichen auch schon! in diesem jahr, und das widerspricht den theorien von wässern und längerem rasen begann das beißen erst mitte august nach dem urlaub. im frühsommer nichts! der juckreiz ist auch in diesem jahr nicht so schlimm wie sonst, gilt auch für zahlreiche mücken. mich hatte allerdings ostern ein ekliges vieh gestochen (stich war zu merken) mit schwellung, fieber, eisbeutel und juckreiz erst als krönender abschluss – vielleicht war das auch eine art schocktherapie???
den rasen lasse ich meinen mann mähen, auch bei uns werden nur die frauen befallen, gehe möglichst am selben tag nicht mehr über die wiese, ansonsten werden die stiche trotz aller warnungen aufgekratzt und fenistil drauf, hilft ansatzweise. zum vermummen und dauernden einschmieren habe ich keine lust, sitze lieber auf der terrasse und jäte nur im frühling und herbst. trotzdem verleidet es einem die gartenfreude…
also eine möglichst dauerhafte lösung würde ich auch begrüßen.

Tina, 06. September 2007, 15:15

Hallo zusammen, komme gerade von meinem Kinderarzt. Wollte mich jetzt auch mal äußern, weil ich von dem Problem, das uns (besser gesagt, meinen 2jährigen Sohn) plagt, hier nichts lese. Er hat seit 14 Tagen dicke Krusten an fünf Stellen auf der Kopfhaut. Zunächst dachte ich, er hätte sich irgendwo angestoßen, aber nachdem die Stellen immer häufiger auftraten, bin ich nach dem Internisten, der völlig ratlos war, nun zum Kinderarzt. Der sagt mir nun, auch hier sei die Grasmilbe Urheber. Mein Kind wälzt sich nämlich manchmal richtig im Gras umher. Und nachdem er letztes Jahr natürlich auch (jedoch an den typischen Stellen) befallen war, also Leistengegend, Beine etc., war ich nun gar nicht überrascht. Das einzige, was mir komisch vorkommt, ist halt, dass niemand etwas vom Befall der Kopfhaut schreibt. Ich selbst weiß, dass an den herkömmlichen Stellen nichts besser hilft, als Teebaumöl. Nimmt sofort den Juckreiz und fördert die Abheilung, und das werde ich nun auch bei meines Sohnes Kopfhaut probieren. Der Arzt hat nur gemeint, ich solle die Krusten mit Babyöl beträufeln, es einwirken lassen und sie dann lösen. Und ich für meinen Teil hätte gute Lust, endlich die Rasenfläche in unserem Garten komplett gegen Sandsteinfliesen auszutauschen und denselben in einen Atriumhof umzugestalten. Rasenmähen entfällt und Grasmilbe adé. Dummerweise sind wir hier nur zur Miete, daher ist das Ganze nicht umsetzbar.

Chris, 07. September 2007, 08:53

Hallo Tina, davon habe ich auch noch nichts gehört oder gelesen. Bei uns krabbeln die Biester auch auf dem Kopf herum, doch stechen sie immer woanders. Armer kleiner Kerl, drück ihn mal von seinen Leidensgefährten! Bei mir ist es etwas besser geworden, seitdem ich Vitamin B Komplextabletten nehme, sie befallen mich nicht mehr ganz so hemmungslos. Doch nun wollen auch wir das lästige Problem an der Wurzel packen und die Rasenfläche umgestalten. Es ist einfach lästig, nicht rausgehen zu können, jeden Besuch zu warnen, jedes Kleidungsstück einzufrieren… Was ist denn ein Atriumhof? – Du solltest mit Deinem Vermieter sprechen, vielleicht hilft er Dir und ihm ist daran gelegen, dass Ihr Euch wohlfühlt. Wir haben unsere echt schöne Wohnung gekauft, ohne von diesem Problem was zu ahnen… Wo lebt Ihr eigentlich alle? Ist hier auch jemand von der Mosel dabei?

Eva, 07. September 2007, 13:07

Mit Erschrecken lese ich, welche unangenehmen und gesundheitsbedrohlichen Formen diese Milbenbisse haben können. Eigentlich wäre es endlich an der Zeit, daß sich offizielle Stellen um dieses Problem kümmern. Dbei habe ich selbst keine Vorstellung, welche Stelle das sein könnte, die Pharmazie oder das Gesundheitsministerium? Die Frage von Chris, „wo lebt Ihr eigentlich alle?“ ist doch Anlass, so etwas wie eine Erhebung zu starten. Das wäre doch mal ein Anfang. Also ich lebe in Mannheim, mein Garten liegt am Stadtrand und ich weiß von Gartennachbarn, daß sie mindestens seit 15 Jahren von den Viechern geplagt werden. Aber auch die ländliche Pfalz ist betroffen, wie ich von Bekannten erfahren habe. Ich selbst kann mich nur schützen, indem ich mich von Hals bis zu den Füßen mit Azaron before besprühe und einreibe. Wehe,ich vergesse es einmal!
Hat jemand eine Idee, wie man eine offizielle Stelle aktivieren könnte??

Chris, 07. September 2007, 13:58

Hallo Eva, gib doch mal „Dr. Mehlhorn grasmilben“ bei google ein. Du wirst sehen, dass sich schon einige Leute mit der Plage beschäftigen, ganze Doktorarbeiten wurden schon geschrieben. Wir daheim lesen einfach alles, was so zu finden ist. Allerdings wird hier immer nur der Raum Bonn als betroffen genannt.
… un also auch noch Mosel, Mannheim, mal sehen, was noch so dazukommt!

Edie, 07. September 2007, 19:28

Hat einer von Euch schon mal einen Saunabesuch ausprobiert nachdem er gepeinigt wurde?
Hitze soll ja hielfreich sein beim abtöten der Viechert.

Gärtnerin, 08. September 2007, 08:02

Offizielle Stelle? Gesundheitsministerium? Ich weiß nicht, ob die sich dafür interessieren.

Ich komme aus Rhein-Main, hier auch. Glaube aber, dass das ein ziemlich universelles Problem ist.

Saunabesuch habe ich danach noch nie probiert, bin Winter-Saunagänger. ;-)

Claudia Wieser, 08. September 2007, 16:58

Hier meine heute erhaltene Information zu diesem Problem. Laut Apotheker sei die Anfälligkeit für die Grasmilben von der Blutgruppe abhängig.

Nach meinen eigenen Beobachtungen haben Menschen die leicht Zecken bekommen, auch mehr Probleme mit Stechmücken und Grasmilben. Die Häufung kann aber auch zufällig sein. Vielleicht könnten die Betroffenen neben den Ortsangaben auch schildern, ob sie leichter von Zecken und Stechmücken angefallen werden.

Ich habe einen Garten in Bayreuth und wie es aussieht, auch Grasmilben. Obwohl ich mehr im Garten bin als andere, gibt es 3 Menschen, die sofort von den Tieren angefallen und übel zugerichtet werden. Ich selbst habe keinerlei Problem, aber ich bleibe auch von Zecken und Stechmücken nahezu verschont.

Moni, 09. September 2007, 08:38

Nicht nur im Rhein-Main-Gebiet oder in Süddeutschland, sondern auch im schönen Ostwestfalen, nämlich in Bielefeld, gibt es Gärten, die fest in Grasmilbenhand sind. Wir leben in einem von drei Reihenhäusern, von denen nur unser Garten kontaminiert zu sein scheint. Da ich dieses Jahr schon im Frühling die ersten Bisse hatte, werde ich Ende des nächsten Winters mit dem Neem-Mittel Beette und Rasenfläche spritzen und abwarten.

Bis dahin hilft mir zur Zeit das wahnsinnig gut riechende Majorana-Vaginal-Gel (siehe weiter oben) von Wala. Ich reibe mir das Zeug auf Beine, Füße, Arme und wenn nötig bei leichter Kleidung auch auf den Bauch. Meine beiden Katzen finden den Geruch übrigens ganz toll !!!! Seitdem ich diese Salbe benutze, habe ich noch keinen neuen Biß bemerkt!!!

Die Sache mit der Blutgruppe finde ich ganz interessant. Man soll ja alles versuchen, aber ändern kann man die ja leider nicht. Ich habe jedenfalls A-neg.

Chris, 10. September 2007, 17:29

Also, bisherige Zusammenfassung:

******************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:
Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth –
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos

******************
Vielleicht kopiert Ihr das da zwischen den Sternchen und fügt Eure Angaben immer hinzu? :)
Wir können ja mal ein klein wenig System in unser Misere bringen. Wer weiß, vielleicht finden wir ja irgendeine Lösung, irgendwelche Vorlieben der Biester.
Mit kribbelt es heute wieder überall, immer nach dem schönen Wochenende…. Chris

Claudia Wieser, 10. September 2007, 18:09

Hmmm, die Information des Apothekers hinsichtlich der Blutgruppe, ist wahrscheinlich weiterführend.
Ich habe meinen Blutspendepass rausgekramt und ich habe Blutgruppe AB neg.

Noch ein bisserl Statistik:

Quelle: Wikipedia
Blutgruppe Häufigkeit weltweit
0+ 38%
A+ 34%
B+ 9%
0− 7%
A− 6%
AB+ 3%
B− 2%
AB− 1%

Somit habe ich eine ziemlich seltene BG, vielleicht ist das eine Erklärung weshalb mich fast alle Stech- und Saugtiere nahezu verschont lassen??
Ich denke es lohnt, diesen BG-Gedanken weiter zu verfolgen. Die Idee von Chris ist klasse, ich kopiere und vervollständige die Liste…

******************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:
Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos

******************

Leonie, 10. September 2007, 18:31

Hallo, Ihr alle!

Auch wir und zumindest einer der direkten Nachbarn (von den anderen wissen wir es nicht) sind nun das 2. Jahr extrem grasmilbengeschädigt, weswegen ich mit großem Interesse die Beiträge hier verfolge.

Haben bislang auch die Neembehandlung ausprobiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass es kurzfristig (sprich für den Tag der Behandlung) die Situation verbessert. Aber eine Dauerlösung ist das auch nicht. Wir hoffen also mit Euch, dass sich da irgendwas findet oder es einen extrem harten Winter gibt, der die Biester ausrottet :-)

Gute Idee, mit der Ortsanalyse, interessiert mich auch!

*****************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:

Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos
Ostalbkreis: BG 0-pos

******************

Ingrid, 11. September 2007, 01:08

*****************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:

Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos
Ostalbkreis: BG 0-pos
Bonn : BG 0-neg
******************

Ingrid, 11. September 2007, 01:21

@Tina: Ich hatte auch ein paar Stiche in der Kopfhaut. Das ist wohl deshalb selten, weil die Viecher immer von den Füßen nach oben krabbeln und die meisten wohl am Körper bleiben.
Dein Sohn hat sich im Gras gewälzt, ich lag auf dem Sofa. Da sind halt auch welche an den Kopf gekommen. Ich hoffe, das wird bei dem Kleinen bald besser.

Floh, 11. September 2007, 00:52

Hallo
Diese Seite ist ja richtig super!! Da ich auch Erfahrung mit der Grasmilbe gemacht habe und im Internet nach Lösungen gesucht habe bin ich auf diese Seite gestossen. Ich Danke Euch für die viele Tipps werde sie ausprobieren. Aber ich wollte Euch nur noch mitteilen das die Grasmilben nicht nur über das Gras und so weiter übertragen werden, sondern wie es bei mir ist( ich war nicht im Gras) über meine Hunde. Meine beide Hunde sind befallen mit Grasmilben. Durch die Streicheleinheiten haben sie diese an mich weiter gegeben. Ich war bei meiner Tierärztin und sie hat es bestätigt, das dies möglich ist. Bei Tieren hilft das Präparat Frontline damit kann man die Milben bekämpfen und den Tieren den Juckreiz lindern. Ich habe sie sofort eingesprüht und man kann sie nach ein paar Tage von den Stellen kratzen. Ich hoffe das ich jetzt wieder Ruhe bekomme und werde einige Ratschläge von Euch ausprobieren. Vielen Dank moch mal für diese Tolle Seite.

Ingrid, 11. September 2007, 01:03

Hallo nochmal!
habe inzwischen herausgefunden, daß man die Pusteln auch mit Zinkpaste gut behandeln kann. Kortison ist halt nur was für 1-2 Tage, dann greift es die Haut an. Zinkpaste oder Zinksalbe kann man sich in der Apotheke anmischen lassen, 20g kosten etwa 1,50 Euro. Das reicht erstmal für einen Ganzkörperbefall nach Vorbehandlung mit Fenistil + Kortison. Die Pusteln werden von innen ausgetrocknet.

Heute habe ich mein biologisches Waffenarsenal von der Post geholt. (Bestellt bei schneckenprofi) Sobald es hier in Bonn etwas trockener wird, gehe ich ans Werk.
Ich denke, es ist auch ein guter Tipp, den Rasen kurzzuhalten und das Schnittgut immer zu verbrennen. Soweit das geht natürlich, bei mir ist das wohl nicht möglich.
Übrigens: Ich habe Blutgruppe 0 negativ, und mich mögen alle Stechviecher. Wenn eine große Runde Menschen zusammensitzt, bin ich oft die einzige, die gestochen wird. Das aber zuverlässig immer. Seit Geburt.

kerstin, 11. September 2007, 03:42

hallo,
hier mal mein beitrag zum thema herbstgrasmilben)
mit großem interesse habe ich hier alle beiträge gelesen, nachdem ich diese seite in meiner not heute ergoogled hab.
wir haben seit über 20 jahren unseren garten (in ludwigshafen/rhein)- mal mehr mal weniger gepflegt. seit ca. 6 jahren nehmen die stiche und der juckreiz zu. früher hatte nur ich vereinzelt welche (nicht der rede wert), mittlerweile jammert auch mein mann, der mich sonst auslachte. zuerst bemerkte ich diese orangenen viecher bei meinen katzen (damals freigänger). wie schon von andren beschrieben an den ohrspitzen, -läppchen und zehenzwischenräumen. das sind dann regelrecht orangerote kolonien. bei den katzen habe ich dann meist an den betroffenen stellen dick vaseline aufgetragen, in der hoffnung, die viecher damit zu ersticken (und auch besser mit klopapier abreiben zu können) was sie nach kurzer zeit auch verschwinden ließ. meine katzen sind mittlerweile hauskatzen (auch aus andren gründen), somit besteht ihr problem nimmer, aber mein hund fängt sie sich jetzt regelmäßig ein (an den augenbrauenansätzen, zehenzwischenräume, wenig behaarte bauchseite). letztens verteilte ich den rasenschnitt unserer nachbarin wie immer unter meinem kleinzoo – eine meiner 5 mäuse juckt sich seitdem tierisch, die andren mäuse und kaninchen nicht. meine meerschweinchen, die sogar im garten im freigehege leben, zeigen keine symptome. warum reagiert plötzlich auch eine maus darauf und sonst noch nie eines meiner tiere, obwohl wir das schon jahre so machen? aufgetreten sind die milben immer im zeitraum ende juli bis ende oktober. bei meinen ersten stichen machte ich die beobachtung, dass beim genaueren hinsehen in der mitte der juckenden stelle ein winziger orangener punkt zu sehen ist. aber nur, wenn man noch nicht gekratzt hat. also legte auch ich so ein pünktchen unters mikroskop und bekam das horrovieh zu sehen. die sind so klein, dass man mühe hat, es mit den fingern zu zerquetschen, weil sich in die hautrillen (wie in einen schutzgraben) setzen. genauso sitzen sie an der einstichstelle und sind von einem schützenden wall umgeben (geschwollener außenbereich). ich vermute durch starkes kratzen (meist aufkratzen) tötet oder entfernt man diese milben nicht, sondern verschleppt sie meist unversehrt (unter den nägeln/in hautrillen)an neue orte, wo sie wieder zubeißen (hatten sie noch nicht lange genug gesaugt?). ich versuchte bisher mir durch eine heiße dusche/bad mit kräftigem abrubbeln (waschlappen/anschl. handtuch) linderung zu verschaffen. anschließend rieb ich mich von kopf bis fuß dick mit körperöl ein und der juckreiz verschwindet erst mal. es kann passieren dass die gleichen stellen nach einiger zeit nochmal anfangen zu jucken, dann aber spätestens nach 5 tagen (und nochmaligem aufkratzen) aufhören. (konnten sich an dieser stelle die milben halten und werden dann von einer kruste umbacken bzw. beim kratzen dann mit der kruste entfernt? da war mir das quark-rezept ganz einleuchtend). meist sind wärmeren regionen (hinter den ohren, knöchel, kniekehlen,intimzone, achseln, ellbeuge etc.) betroffen. seit vorgestern ist es besonders schlimm, obwohl ich nich außergewöhnlich lange im garten war.
von kopf bis fuß verstochen, begann ich mich zornig aufzukratzen und hatte gestern eine schlaflose nacht, die mich heute dazu trieb, erneut zu googlen. ich schob den starken befall auf den milden winter, aber vielleicht wirds auch mit der vermehrung von jahr zu jahr schlimmer – ich kanns nicht abschätzen. oder war füher meine körpereigene abwehr besser? warum hatte mein mann erst gar keine , dann vereinzelt und in diesem jahr auch besonders viele (trotzdem kein vergleich zu mir) stiche? warum ist es bei mir diesmal so augeprägt (allein 19 um den rechten fußknöchel, insgesmt bestimmt über 100)) obwohl nichts anders ist, als bisher? ich bin auf dem land aufgewachsen und kann mich nicht erinnern je solch eine plage erlebt zu haben. so langsam seh ich da ein problem auf uns zukommen, besonders nachdem ich eure ganzen beiträge gelesen hab *grimassezieh* vielleicht frag ich mal morgen in der apotheke nach dieser majoransalbe. die hörte sich noch ganz gut an…ansonsten greif ich ungern auf chemische mittel zurück und versuch das ganze durchzustehn – meiner gesundheit und auch der umwelt (im garten) zuliebe.
baldige erleichterung für alle geplagten

Sylvia Bradshaw, 12. September 2007, 14:02

Hallo Allerseits,

ich bin zwar auch Grasmilbengeschädigte, aber mir hilft meine Aloe Vera Pflanze super gegen den Juckreiz. Ich breche etwas von der Pflanze ab und reibe dann die betroffenen Stellen ein. Juckreiz ist sofort weg. Nach einiger Zeit die Stellen nochmals mit Aloe abreiben und Ruh ist. Es gibt keine Narben und man kann wieder schlafen. Ich wende die Aloe Pflanze auch bei meinem Hund an. Es hilft ebenso. Außerdem reibe ich ihn und mich mit einem in Kamillosan getränkten Lappen ab. Das riecht nicht so schlecht und der Befall mit den Plagegeistern ist sehr zurückgegangen.

Frank, 15. September 2007, 22:12

Hallo zusammen,
zufällig bin ich auf der Suche nach einem Mittel gegen Grasmilben, auf diese Seite gestoßen.
Ich kann nur die Probleme wie zuvor beschrieben, bestättigen. Wir haben seit ca. 8 Jahren die Plage und eine Vermumung Stiefel/Hose abgedichtet) ist z.b. beim Rasen mähen unbedingt erforderlich !!!
Die Dauer des Juckens beträgt wie bereits erwähnt ca. 5 Tage. Die betroffenen Stellen werden genau wie bei einen Schnackenstich dick und juckt wie Sa…. ! (sorry) habe halt zur Zeit wieder Stiche , zum Glück ungefähr nur ca. 10 !
Die betroffenen Stellen sind immer an den Bündchen der Bekleidung und an Orten an denen man selbst schnell schwitzt und es schön warm ist, außer am Kopf, also bisher ging es nur bis zum Hals (Kette-Schmuckstück). Anschließendes Duschen (öfters) hilft wirklich.

Lorano oder Cetericin, hilft gegen das Jucken so
daß man zumindest Schlafen kann !!!!!

Gruss an alle Geplagten….

Suse, 20. September 2007, 15:19

Hallo Allerseits,
ich habe diese kleinen Tierchen neulich erst am eigenen Leib „kennengelernt“ (für regional Interessierte: Südniedersachen). Nach meiner Internet-Recherche habe ich auch noch mal ganz herkömmlich im Lexikon nachgeschaut. Es war ein 20-bändiges dtv-Lexikon. Die Grasmilbe ist dort gar nicht genannt!?! Es ist eine Ausgabe von 1985. Kann es sein, das die kleinen Tierchen zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch nicht vorkamen – ähnlich der spanischen Wegschnecke, die auch erst seit 10-20 Jahren bei uns so stark verbreitet ist?
Vielleicht weiß ja jemand etwas darüber, ich fänd’s ganz interessant.

Anne, 20. September 2007, 15:27

Wir haben seit 16 Jahren Erfahrungen mit GM., zunächst bei Saalfeld in Thüringen. Dann sind wir für 5 Jahre nach Ilmenau gezogen (liegt über 400 m hoch), da gab es keine. Auch bei meinen Eltern in der Dresdner Gegend: Milbenfreier Gartengenuß! Leipzig:Starker Befall. Jetzt wohnen wir seit 4 Jahren in Gotha (Thüringen) und die bekannten Stiche begrüßen mich, meine Tochter und auch die beiden Söhne, nicht jedoch meinen Mann.
Mir hilft am besten:
– barfuß, weites Kleid mit sowenig wie möglich drunter,v.a. nichts Engem
– alle warmen, engen Körperstelle wie Kniekehlen, Leisten, Achseln, unter BH-Trägern usw. vorbeugend mit „Anti-Brumm forte“(gibts z.B. in Müller-Drogerien) einreiben
– wenn doch Stiche, dann Cortisonsalbe, bei ganz starkem Juckreiz mal eine Tbl. Zyrtec, auch als Saft.
Wenn ich konsequent die kritischen Stellen einreibe, kann ich zumindest in diesem Jahr Stiche weitgehend vermeiden! Viele andere Mittel habe ich auch schon ausprobiert, fand sie aber (z.B. Klebeband) nicht so wirkungsvoll oder praktikabel. Ich glaube aber, dass das individuell auch sehr unterschiedlich ist.
Es gab auch schon Sommer, in denen ich nur noch bei Regenwetter in meinen Garten gegangen bin – schon sehr traurig!

Chris, 21. September 2007, 10:16

Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:

Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos
Ostalbkreis: BG 0-pos
Bonn : BG 0-neg
Saalfeld/Thüringen:
Gotha:
Leipzig:

******************
… ich habe mal aktualisiert!
Wie man sieht, sind zunehmend regional unabhängig immer mehr Gebiete betroffen. Ich finde es wirklich ÄTZEND! Ich mache es genauso wie Du, Anne… barfuß und vorher einreiben.
Wir haben uns nun fürs „Einmulchen mit Rindenmulch“ entschieden – schweren Herzens. Wir hoffen, dass das den Biestern die Luft zum Atmen und auch jeden Lebensraum nimmt. Ehrlich, ich hab keine Lust darauf, nicht auf die Terrasse zu dürfen! Dann hätte ich diese Wohnung jedenfalls nicht gekauft. Mein Mann mäht schon wie ein Bekloppter jedes Wochenende den Rasen fast bodentief-kurz, in der Hoffnung, es wird weniger. Denkste…

Sigrid, 26. September 2007, 12:13

Hallo Moni,
freut mich, dass Majorana dir so gut hilft – also Kerstin, probier´s, es hilft Klasse gegen die Stiche. Und ist eben besser und gesünder als Cortison.
Um möglichst erst gar nicht gestochen zu werden, macht eine Bekannte vor mir folgendes: sie spritzt die Gartensträucher und Pflanzen mit dem Wasserschlauch nass und fängt danach erst im Garten an zu werkeln. Also ich finde, es hilft!

Clara, 01. Oktober 2007, 21:08

hallo,

nur der statistik wegen! bei mir scheinen die biester wieder weg zu sein. nachdem auf den kacheln seit ein paar tagen keine milben mehr zu sehen waren, war ich gestern im garten, zwar mit gummistiefeln aber ohne autan, duschen und kleiderwaschen – und nicht ein biss. wie ist es bei euch? unser garten liegt im südlichen münchner umland.

Erklärung kacheltest:
die milben werden von weißen kacheln, die man auf die wiese legt magisch angezogen, man kann sie dann als winzige punkte darauf herumlaufen sehen. je mehr milben, umso näher ist der herd.

Karola, 14. Oktober 2007, 23:29

Tolle Seite.
Bin auf dem Land aufgewachsen.
Hatte bis vor ca. 4 Wochen noch nie mit Grasmilben zu tun.
Bei mir ging es mit den Stichen Mitte September los, als ich den Kompost wendete. Danach quälender Juckreiz. Bei mir jucken die Stiche immer abends, wenn ich zur Ruhe komme. Geholfen hat mir Einreiben mit Essig. Das nimmt den Juckreiz innerhalb weniger MInuten für einige Stunden. Irgendwann fängt es dann wieder an.
Aber ich mag auch nicht ständig nach Essig stinken.
Werde einige der Ideen ausprobieren.
Wer kann mir näheres zu „Schädingsfrei Naturen von Scotts Celaflor“ sagen? Ich habe mir das Präperat im Baumarkt gekauft. Zuerst erschien es mir als natürliches Mittel. Beim genauen Durchlesen scheint es sich doch eher um eine Chemikalie zu handeln mit dem Wirkstoff Raps. Leider ist die genaue Zusammensetzung auf meiner Flasche nicht aufgeführt. Und Gift möchte ich nicht im meinem Garten verspritzen.
Wir leben in Brühl.

imone, 15. Oktober 2007, 09:45

Hallo, Ihr Mit-Geplagten.

Schaut mal hier:

“ Da Grasmilben keine Pflanzenschädlinge sind, gibt es derzeit kein zugelassenes Pflanzenschutzmittel gegen diese Tiere. Aus diesem Grunde liegen auch keine Erfahrungswerte über die Anwendung von Brennesselsud (eigentlich ein Pflanzenstärkungsmittel) und Niemtee (nachgewiesen wirksam gegen Blattläuse) vor.

Erwachsene Grasmilben, auch Erntemilben oder Herbstgrasmilben genannt, leben im Boden und sind in diesem Entwicklungsstadium für den Menschen weder sichtbar noch lästig. Meist legen sie im Juni ihre Eier ab, aus denen bis zum Spätsommer die Larven herangewachsen sind, die uns Menschen, aber auch anderen Warmblütern, wie Hunden, Katzen, Kaninchen und Mäusen, für einige Tage als Wirte für ihre weitere Entwicklung benötigen. Besonders an dünnhäutigen und feuchten Körperstellen, also Kniekehlen, Leistenbeugen, Bauchnabel, Achselhöhlen, nisten sich die Parasiten für drei bis fünf Tage ein, stechen mit ihrem sichelförmigen Mundwerkzeug in die Haut und verlassen ihren Wirt, sobald sie “satt” sind. Unter einer Lupe betrachtet, sind die Larven gut zu erkennen. Sie haben einen ungegliederten rund 0,4 mm langen gelblich-orangen Körper und sind mit kräftigen Mundwerkzeugen ausgestattet. Besonders bei feuchter und warmer Witterung halten sich die Larven im Gras oder an Sträuchern auf – leider also bei einer Witterung, die auch wir Menschen für einen Aufenthalt im Garten nutzen – und können vor dort aus gut auf den Menschen übergehen.

Obwohl die Begleiterscheinungen der saugenden Larven auf der Haut – stark juckende, rote und erhitzte Quaddeln – ausgesprochen unangenehm sind, wurde bisher von keiner schwerwiegenden Erkrankung in Zusammenhang mit Grasmilben berichtet. Sollten andere, als die hier beschriebenen Symptome auftreten, ist der Arztbesuch allerdings unerlässlich. Da man die Larven nicht vernichten kann, muss man vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört in erster Linie schützende Kleidung, die man mit abwehrenden Mitteln, wie ätherischen Ölen von Zedernholz, Eukalyptus, Citronelle, aber auch Autan, versehen kann. Die Kleidung sollte man sicherheitshalber nach dem Gartenbesuch wechseln. Abwehrende Mittel kann man aber auch direkt auf die Haut auftragen und so die Larven abwehren. Bereits schmarotzende Larven kann man mit einem Wattebausch, der mit hochprozentigem Alkohol oder mit Desinfektionsmitteln getränkt ist, von der Haut wischen. Durch Wasser und Seife lassen sich die Tiere leider nicht entfernen. Gegen den Juckreiz kann man einfache juckreizstillende Mittel verwenden, zum Beispiel kühlende Umschläge mit destilliertem Wasser. Die Verwendung von Medikamenten, die normalerweise gegen Dauerparasiten, wie Krätze, angewendet werden, ist umstritten. “

(Quelle: http://www.landwirtschaftskammer.de/verbraucher/garten/gartentipp089.htm )

und hier:
http://www.drc-online.org/gesund/milben.html
(mit Bild)

Gute Besserung – und jaaa nich kratzen!

Christian, 18. Oktober 2007, 11:08

Hallo zusammen,

ich wurde am vergangenen Wochenende zum ersten Mal befallen. Wie die meisten vermutete ich am Anfang Mückenstiche. Wir haben im Garten das Dach unseres Gartenhauses neu gedeckt. Und am nächsten Tag waren wir alle (3 Männer) komplett zerstochen und berichteten uns gegenseitig von einer schlaflosen Nacht.
Unsere Frauen hatten übrigens keinerlei Bisse, obwohl sie seit 3 Uhr nachmittags mit uns im Garten saßen. Das nur als Anmerkung, weil in den Kommentaren oben oft davon berichtet wurde, dass nur die Frauen gebissen wurden.

Bei mir sind nur die Waden, die Unterarme und der Bauch (Gürtelzone) betroffen. An Achseln, Kniekehlen, Leisten oder Hals habe ich keine Bisse. Vermutlich liegt es daran, dass wegen der stets hockenden Haltung auf dem Dach die Jeans-Hose an den Waden eng anliegend war. Durch die körperliche Anstrengung war es dort vermutlich auch schön feucht und warm.

Ich kann mich aber nicht mit dem Gedanken anfreunden, zukünftig nur noch mit Schutzkleidung und Nachbehandlung (duschen, Alkohol, eincremen) den Garten zu betreten. Das trübt die Freude doch gewaltig. Da muss doch was zu machen sein. Jetzt im bevorstehenden Winter wird sich das Problem von selbst erledigen. Aber wie soll es im kommenden Sommer weitergehen? Hat schon jemand positive Erfahrungen mit den genannten Mitteln (wie z.B. Mite Stop) gemacht?

Wenn ich mir meine Streuselkuchen-Waden anschaue, bekomme ich schon Juckreiz am ganzen Körper, wenn ich nur in die Nähe des Gartens komme. :-(

Chris, 28. Oktober 2007, 16:42

Es ist nicht zu fassen, draußen scheint die Grasmilbenzeit vorbei zu sein und trotzdem haben wir die Biester wieder am Körper!!! Entweder von 2 Blumentöpfen, die im Sommer auch draußen standen oder von den Rasenmäh-Klamotten, die seit dem letzten Mähen (vor 3 Wochen) noch im Keller – ungewaschen – hingen. Der Horror nimmt wieder seinen Lauf und erinnert uns unmißverständlich daran, das Problem dringend zum nächsten Jahr zu lösen! Habt Ihr irgendwelche positiven Erfahrungen gemacht bei der Grasmilben-Bekämpfung? Chris

Chris, 29. Oktober 2007, 09:03

Hallo! Oh Grusel! Nun atmeten wir schon auf, weil die Hoch-Zeit der Biester wohl vorbei ist! Am Wochenende bei uns allen wieder dieses eklige Gepiekste am ganzen Körper… Die Milben haben sich wohl auch in 2 Blumentöpfen eingenistet, die wir wegen des Frostes in die Wohnung geholt haben. Für das nächste Jahr muss eine Lösung her. Hat jemand irgendwelche neuen positiven Erfahrungen oder Erkenntnisse? Chris

Chris, 29. Oktober 2007, 09:07

… Entschuldigung, 2 x das gleiche … zeigt aber wie sehr dieses Problem belastet.

Verena, 07. November 2007, 16:38

Tach Leuts!
Hier also noch ein weiterer Beitrag: Ich hab die Dinger das erste Mal bei meinen amerikanischen Gasteltern kennengelernt. Die Antwort meiner Gastmutter: Nagellack auf die Stiche streichen, dann erstickt das Viechzeugs und es kommt zu keiner weiteren Übertragung. Gegen den Juckreiz wußte sie auch nix, aber mir schien das nicht so lang zu dauern wie ohne Nagellack… Hoffentlich hilfts.

ulla, 13. November 2007, 15:14

Hallo,
die GMs gibts nicht nur in Deutschland, bin gerade aus Sanien, Extremadura, von einer Finca zurueck und kann nur alle unangenehmen Erfahrungen bestaetigen.
Das moeglichst sofortige Abreiben mit Alkohol plus anschliessend Soventol bzw. eine spanische Variante
hat etwas geholfen. Ich kann noch die Frauentheorie bestaetigen, mein Mann hatte so gut wie nichts, ich dagegen einige fast schlaflose Naechte. Autan hatte so gut wie keine Wirkung.
Einige Tipps, die ich hier gefunden habe, klingen gut, z.B. Teebaumoel werde ich bestimmt ausprobieren. Bin fuer jeden neuen Ratschlag dankbar, da ich immer wieder auf die Finca muss und moechte. Gruss Ulla

Klaus, 18. November 2007, 20:50

Grasmilben. Habe sehr unter den Bissen gelitten, viel probiert. Gegen Grasmilbenbisse hilft am besten 70-80 prozentiger Alkohol, mit einem Wattebausch vorsichtig aufgetragen. Nicht kratzen!

Diana, 19. November 2007, 10:14

Ich hab da mal ne Frage zum Thema Grasmilben.

Meine Tochter kommt seit ca. 1 Woche jeden Tag mit einem „Stich“ aus dem Kindergarten nach Hause.
Am Anfang hab ich da noch keinen Zusammenhang gesehen und dachte vielleicht hat sich eine letzte Mücke in unsere Wohnung verirrt,dachte sogar schon an Windpocken, aber jetzt nach dem Wochenende sind keine neuen „Stiche“ dazugekommen.
Die „Stiche“ sehen ähnlich wie Mückenstiche aus, aber wenn man sie genauer betrachtet sieht man das sich unter der Haut eine Stelle abzeichnet die sehr hell und hart ist.
Die Kinder sind im Kindergarten oft draussen und ich dachte es läge vielleicht am Sand, aber dann habe ich die Grasmilben entdeckt.
Kann mir jemand helfen, oder vielleicht sagen wo ich ein Foto von solchen „Stichen“ finden kann.
Danke erstmal.

Diana

Gärtnerin, 19. November 2007, 12:38

Hallo Diana, beim Thema Kindergarten würde ich auch immer Läuse in Betracht ziehen. Mit denen kenne ich mich leider überhaupt nicht aus und weiß nicht, wie deren Bisse aussehen.

Alessandra, 19. Januar 2008, 16:48

Hallo alle zusammen!

ich komme aus Brasilien und erst hier kenne ich dieses Grassmilbenproblem. Seit drei Jahren werde ich jedem Sommer fast Verrückt Lauter Milbenstiche. Daher möchte ich demnächst was ausprobieren und frage, ob jemand schon so gemacht hat. Und zwar, ich habe vor, Künstlichen Rasen auf meinem Garten zu legen. Habe aber die Befürchtung, dass ich viel Geld damit ausgebe und danach hilft es nicht. Außer dieser Möglichkeit, habe ich überlegen zu betonieren! Radikal, aber ich möchte mich wieder auf Somemer und auf meinen Garten freuen können.. Bitte, gib mir eure Meinung dazu. Danke und viel Glück!

Gärtnerin, 20. Januar 2008, 18:32

Hallo Alessandra. Meine Meinung: Die Natur zu versiegeln, finde ich sch… Ich verstehe mit am besten, wie lästig Grasmilben sein können, aber ich käme nicht im Traum auf so eine Idee.

Alessandra, 20. Januar 2008, 21:28

Hallo Gärtnerin, ich danke dir für deine Meinung. Meine Tochter und ich leiden Fürchterlich darünter, so dass ich mich in der Milbenzeit gar nicht in den Garten traue. Wenn ich das tue, egal wie ich mich schütze, merke ich mindestens 10 neue Stiche am nächsten Tag. Das ist ein Horror, weil sie eine Woche lang jucken. Nicht mal fürs Kräuter holen, gehe ich in den Garten. Was sollte ich ansonsten tun? Wie man sieht, ich bin schon sehr verzweifelt…

Roland, 20. Januar 2008, 22:42

Eine Flasche vom billigsten Kornschnaps,hilft garantiert 3-4Jahre vorbeugend gegen Milben und Schnakenstiche. Wenn man in den Kornschnaps ,ein kleines Fläschen mit weiter Einfüllöffnung wäre ideal, mit Lavendelblüten füllt ein oder zwei Wochen dunkel und warm stehen läßt ,dann in eine Handsprühflasche umfüllt, sich damit, bevor man auf den Rasen geht einsprüht,nicht die Problemzone Schweißbund vergessen! . P S. diese Tinktur läßt sich natürlich auch verdünnt anwenden 1zu3 mit Wasser.Es müssen nicht immer Lavendelblüten sein,im Frühjahr zb tut es auch Abraum vom Lavendelbusch.Noch Fragen dazu? ich antworte gerne

Chris, 21. Januar 2008, 13:24

Hallo Alessandra! Ich kann Dich gut verstehen, mir geht es exakt genauso. Der ganze Sommer ist uns verleidet. Wenn der Garten oder Rasen nicht direkt an die Wohnung bzw. Terrassentür grenzt, mag es gehen. Wir können nicht raus. Und ich kann Dir sagen, es hilft nichts gegen das Übel an sich. Du kannst Dich nur einreiben, einsprühen etc. Aber das musst Du mit Jedem tun, der Dich besucht etc. Ich finde es mehr als belastend. Wir werden den Rasen – wenigstens ein Stückchen zum Sitzen, Liegen und so – pflastern. Kunstrasen wird gehen, denn die Viecher brauchen ja zum Existieren echtes Grün. Nur sieht Kunstrasen, glaube ich, nicht so gut aus.
Hallo Roland, hast Du noch mehr Tipps? Oder vielleicht rettende Lösungen unseres Problems?

Leonie, 27. Januar 2008, 21:36

Hallo Mitleidende,

es gibt also noch andere, die dieses lästige Thema im Winter beschäftigt. Meine Hoffnung auf einen harten Winter, der den Viechern zumindest etwas den Garaus macht wurde bisher ja leider zunichte gemacht. Hatte nämlich den Eindruck, dass es letztes Jahr nach einem sehr milden Winter extrem schlimmer war als im Jahr zuvor. Wie seht Ihr das?

Damit es nicht in Vergessenheit gerät, weils mich persönlich interessiert: tragt Euch doch bitte weiterhin in die „Analyseliste“ ein, ich hänge sie nochmal mit an, zum kopieren und vervollständigen:

******************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:

Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos
Ostalbkreis: BG 0-pos
Bonn : BG 0-neg
Saalfeld/Thüringen:
Gotha:
Leipzig:

******************

Chris, 28. Januar 2008, 09:29

Hallo Leonie, Du sprichst mir aus dem Herzen! Bei uns hier an der Mosel ist es fast Frühling, auch wir hofften auf einen kernigen Winter, wenigstens so mal für eine Woche. Aber vielleicht kommt er ja noch!!!
Damit jeder auch einträgt, kopiere ich die bisherige Analyse rein: (Schön, dass Du dran gedacht hast!)
LG Chris
******************
Analyse Grasmilbenbefall (Ort) + Blutgruppe:

Bielefeld – BG A-neg
Bayreuth – BG AB-neg
Mittelmosel – 1. BG B-pos; 2. BG 0-pos
Ostalbkreis: BG 0-pos
Bonn : BG 0-neg
Saalfeld/Thüringen:
Gotha:
Leipzig:

******************

Roland, 28. Januar 2008, 13:52

Hi Chris,
Bevor du auf den Rasen gehst nimm doch mal ein weisses Tuch, Tischtuch oder Betttuch, muß ja nicht so groß sein und ziehe das mal über den Rasen. Wenn die Viecher da sind springen sie das Tuch an und du siehst sie . Wenn nicht dann nicht,und du kannst gefahrlos dein geliebtes Stückchen Rasen betreten

Alessandra, 29. Januar 2008, 16:27

Hallo Chris !
Ich danke dir für dein Mitgefühl. Jedenfalls werde ich gut überlegen, bevor ich Kunstrasen im Garten lege. Mein Mann muss ich auch noch davon überzeugen :-)Ich weiß nur, der Kampf gegen die Grasmilben wird nicht leicht sein und ich krieg schon jetzt Panik..

Gärtnerin, 29. Januar 2008, 19:32

Lass es lieber sein, Alessandra. Der Kunstrasen fault Dir nur weg.

Chris, 12. Februar 2008, 13:40

Hallo, letztes Wochenende hat der herrliche Sonnenschein uns auf den Rasen gelockt. Natürlich auch im Glauben, die Biester sind jetzt in der Erde…. Aber es krabbelt schon wieder auf dem Körper, nur eben haben wir noch keinen Biss, doch die kommen ja immer erst nach 2-3 Tagen! Geht es Euch auch so? Kann das überhaupt sein?

Gärtnerin, 12. Februar 2008, 15:11

Das kann schon sein, Chris. Ich hatte im frühen Frühjahr schon Bisse. :-(

Chris, 14. Februar 2008, 18:25

Das ist doch wirklich gruselig… Da machst Du mir ja richtig Mut, Gärtnerin! Bisher dachte ich, jetzt ist Ruhe bis zum Sommer. Aber obwohl sie auf dem Körper waren (es krabbelte wie im Sommer-Herbst) haben wir alle keinen Biss bekommen.
Die Bister wurden wohl auch von der herrlichen Sonne rausgelockt. Gibt es irgendwas Neues auf dem Gebiet der Bekämpfung? Ich glaub immer noch an ein Wunder…

Moni, 24. Februar 2008, 06:55

Hallo Grasmilbengeschädigte !

Letztes Jahr im Frühjahr war ich regelmäßiger Gast in diesem Forum und konnte mir viele Tipps holen, wie man den Sommer im Garten ohne all zu viele Bisse übersteht. Ich kann allen nur raten, wenn Ihr in den Garten geht, schmiert Euch mit Autan oder sonstigen derartigen Lotionen oder Salben ein. Bei mittleren Temperaturen, zieht eine leichte lange Hose an und stopft diese unten in die Socken. Nach der Gartenarbeit, draußen ausziehen (sehr zur Freunde der Nachbarn) und dann schnell unter die Dusche. Die Gartensachen sofort in die Waschmaschine, 30 ° reicht. Bislang habe ich erst zwei Bisse aber das zeigt mir, die Saison ist eröffnet !!!

Eine Behandlung der Rasenflächen mit Gießmitteln kann eigentlich gar nicht funktionieren, da die Hauptübeltäter, ich nenn sie mal die „Muttertiere“ ziemlich tief im Boden sitzen und immer fleißig für Nachschub sorgen. Außerdem sitzen die Biester nicht nur auf dem Rasen, sondern auch in den Beetflächen, vor allen Dingen, wenn Mulch drauf ist.

Ich habe trotzdem die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass irgendjemand mal was entdeckt, womit man diese Biester vollständig entfernen kann.

Heike, 24. Februar 2008, 08:39

Hallo Mitleidende,

bei uns sieht es auch nicht anders aus. Meine Fußoberseiten sind beide geschwollen. Sie beißen schon wieder. Morgen werde ich mir erstmal Autan kaufen. Im letzten Jahr war es so schlimm und angeschwollen, daß ich meine Halbschuhe nicht mehr anbekam.
Ich meine, es ist in den letzten Jahren erst so massiv aufgetreten. Früher hatte ich mal 2-3 Stiche im Jahr. Das wars dann aber auch.

Sonnigen Sonntag ohne diese Biester – Heike

Bei angesagten 18 Grad hält mich nix im Haus.

Chris, 25. Februar 2008, 13:04

Hallo Moni, hilft also Mulchen auch nicht gegen diese Biester?

GM-Geplagte :-(, 12. März 2008, 16:36

Hallo an Alle!

Im letzten Jahr fand ich diese Seite und war froh, wenigstens Antworten gefunden zu haben.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich/wir allein sooo ein Problem hatten. Ich dachte schon an Flöhe etc. aber hier wurde ich endlich fündig. Man konnte meinen, dass alle dieses besch… Thema totschweigen, oder eben kein Problem haben.

Seit ein paar Wochen bin ich schon sehr rege im Garten tätig, denn das Grundstück ist einfach zu riesig um auf schöneres Wetter zu warten.

Menschens Kinder, was bin ich schon wieder zerbissen/zerstochen oder was auch immer diese Biester anstellen.
Es ist so schlimm, dass ich den Garten am liebsten verwildern lassen möchte. Noch so eine Attacke mag ich nicht mehr aushalten müssen, es ist einfach bestialisch!!!

Dass es Grasmilben sind, daran habe ich keinen Zweifel mehr. Ich dachte allerdings auch, dass sie erst im Sommer kommen…

Ganz bestimmt erfindet bald jemand etwas was hilft (die Hoffnung stirbt zuletzt)

Ilona, 01. April 2008, 17:46

Meeeeeeensch!!! ik werd bekloppt, wa???
Gut, dass ich hier immer so viel nachlese. Jetzt weiß ich endlich, was ich im letzten Jahr hatte. Ich hab mir nämlich schon gedacht, dass es keine Mückenstiche sein konnten und das hörte und hörte nicht auf. Immer Knöchelgegend. Wahrscheinlich hab ich die dann mit ins Bett genommen. Morgens wars nämlich immer besonders schlimm.
Dieses Jahr bin ich gerüstet!!! ;-)

Gärtnerin, 02. April 2008, 09:30

Wünsche gute Verteidigung in der neuen Gartensaison, Ilona. Natürlich auch alle anderen Grasmilben-Geplagten!

Gabi, 17. April 2008, 09:39

Anfang April ging ich mit meinen Jungs zum Kinderspielplatz und bot dort etwa zwei Stunden auf einer Bank sitzend anscheinend das ideale Ziel für gefräßige Grasmilben. Da ich mit der Aktivität der Tierchen noch lange nicht gerechnet hatte, ging ich nach dem Aufenthalt im Freien auch nicht duschen. Am übernächsten Tag dann das böse Erwachen: mehrere Hundert Bisse zierten meinen Körper und das Jucken brachte mich fast um den Verstand. Da ich zwischenzeitlich auch mal in unserem Garten was tun musste, sind auch ständig neue Tierchen/Bisse dazu gekommen, so daß ich auch heute noch das Gefühl habe: etwas krabbelt auf mir rum! Meine Pein habe ich so gelindert: jeden Abend 1 Cetirizin Tablette und ein heißes Bad mit 20 Tropfen Teebaumöl, morgens 1 Calciumtablette und nach dem Duschen mit Franzbranntwein einreiben. Vielleicht kann dies dem einen oder anderen von Euch ja auch helfen.

Hans-Joachim, 14. Mai 2008, 11:56

Ich bin männlich und leide hauptsächlich in den warmen Zonen zwischen den Beinen (von vorne nach hinten).Grasmilben waren mir bisher unbekannt, aber hier in Kerpen und Erftstadt sind sie vorhanden.

Vielen Dank für die vielen Tips. Ich werde einiges ausprobieren. Meine Blutgruppe ist A 1 neg.
Mich mögen alle Arten von Blutsaugern. Auch die kleinen schwarzen Griebel-Mücken, die ich hier im Raum Köln erst kennengelernt habe.

Viel Erfolg wünsche ich uns allen bei der individuellen Anwendungsfindung an Personen und Gärten.

Hans-Joachim

Klaus Peter, 15. Mai 2008, 00:26

Ersatz für JACUTIN ?

Mit Jacutin konnte man die Grasmilben einigermaßen bekämpfen, aber das gibts nicht mehr, weil Lindan drin ist. Wer weiß einen Ersatz – zum Bekämpfen, nicht zum Juckreiz-Stillen, da hilft dann FENISTIL.

Rebecca, 26. Mai 2008, 11:12

hallo alle zusammen,

ich leide seit anfang letztem jahr unter den sch.. Biestern. Irgendwie habe ich hier jetzt nur rausgefunden was ich tun kann wenn ich draußen im grünen war. Ich hab aber das Problem das sie bei mir in der Wohnung sind erst nur im Bett und mittlerweile auch auf dem Sofa. Ich beziehe alle zwei wochen mein Bett und untersuche mein Bett von oben bis unten und ich finde immer wieder „einige“ Graßmilben die aber schon etwas größer und schwarz sind. Ganz selten mal ne kleine rote. Ich weiß nicht was ich da gegen machen soll. hab jetzt schon zwei mal meinen kompletten Kleiderschrank gewaschen und ich hab das gefühl die haben irgendwo ein Nest das ich nicht finde.

Meine frage ist ob ich irgendwas in der wohnung versprühen kann das die Viecher sterben. Es gibt ja auch so Floh spray.

Danke schon mal für jeden Tipp.

Keisha, 26. Mai 2008, 11:32

Nach Grasmilben klingt das aber nicht mehr, Rebecca! Ich bezweifele, daß Grasmilben sich in einem Habitat wie der Wohnung längerfristig halten können. Es gibt aber viele andere Milben, die das können. (Krätze/Räudemilben, nur mal als Beispiel, die vom Tier auf den Menschen wandern)

Auch gegen Milben gibt es diverse Sprays und Puder. Schau mal in der Zoohandlung nach oder in GUTEN Drogerien und Apotheken.
Was du machen kannst, ist diese Milben, wenn du sie findest, mit einem Tesastreifen auf einem Blatt Papier fixieren und zu einem Arzt mit Labor oder, wenn du auch Haustiere hast, zu einem Tierarzt bringen. Die können sie eventuell identifizieren.
Ich würde auch auf jeden Fall zum Hautarzt gehen, denn mit zB Krätzemilben ist nicht zu spaßen und die müssen ununununbedingt behandelt werden!

Christel B., 26. Mai 2008, 10:51

Heute reihe ich mich ein (weiblich, 65 Jahre, zum erstenmal im Leben ein Insektenproblem, obwohl bereits seit 4 Jahren Hobby-Gärtnerin).
Alles, was ich bei euch gelesen habe, kommt meinem Problem sehr nahe und ich werde vieles, was ihr schreibt, ausprobieren. Danke.
Habe diese Stiche seit ca. 5 Wochen und kriege sie nicht weg. Zuerst waren es über 40, was meine Hautärztin ratlos machte. Nach einer „Operation“ bekam ich nur den Befund: „Insektenstiche“, aber keine nähere Bezeichnung.
Zurzeit plage ich mich aber täglich mit zwei, drei neuen Stichen herum. Ich hab auch Sagrotan und das billigere Impressan gekauft. Das sind Wäsche-Hygienespüler und beseitigen angeblich über 99,9 % der Bakterien aus Klamotten!
Bin nur noch am waschen und putzen und sprühen und langsam am Ende meiner Geduld.
Meinen Mann „juckt“ das gar nicht – er bleibt verschont.
Ich werde dieses Forum öfter mal lesen und hoffen, dass e i n Tipp irgendwann mal hilft!!!
Lasst euch den Garten trotzdem nicht vermiesen.

Gärtnerin, 26. Mai 2008, 13:09

Ganz zu schweigen von Bettwanzen, die ja wieder mehr verbreitet sein sollen.

Hier isses heute auch eine Katastrophe mit den Grasmilben. Je trockener der Garten, desto aggressiver werden die. Hab grad die Nachbarhecke am Gemüsebeet bissi beschnippelt und jetzt beide Arme bis zum T-Shirt-Ärmel komplett zerbissen. Ist nicht so, dass Grasmilben unbedingt nur am Boden sind. *grrrrrr*

Rebecca, 26. Mai 2008, 15:08

also ich hab ja die Tierchen gesehen und die sehen genauso aus wie die graßmilben winzig klein und rot. Nur das auch ein paar halt schon größer und dunkler sind. also die anderen tiere hab ich mir jetzt auch mal angekuckt und die sehen nicht so aus.

ihr macht mir da jetzt ein bißchen angst mit euren Räudemilben und so…

Kann das nicht sein das die sich bei mir einfach nur heimisch fühlen???

Rebecca, 26. Mai 2008, 16:35

Danke für den link..

Ich kauf mir jetzt bald ein neues Bett und dann denke ich das die Viecher mich in ruhe lassen.

Das Problem ist das wir auch einen kleinen Hund haben der mir die Tiere heim bringt.

Nochmal danke für die Tipps.

Gärtnerin, 27. Mai 2008, 13:30

Beim Thema Hund würd ich eher auf Flöhe tippen.

Chris, 10. Juni 2008, 10:27

Hallo Grasmilbengeplagte…
Unsere Grasmilben-Terrasse wird gerade gepflastert und dann hoffe ich wenigstens dort, in Ruhe gelassen zu werden. MlG
chrissi
… aber ich werde das Forum weiter verfolgen denn wir haben noch mehr Grünflächen am Haus…

Susanne, 14. Juni 2008, 22:10

Hallo, alle Geplagten!
Bin absolut dankbar für die vielen Tipps! Waren letztes Jahr TOTAL geplagt von diesen Bestien – dieses Jahr noch gar nicht!!! Machen uns schon fast Gedanken…..!
Habe von einem Umgebungsspray „PETVITAL“ (welch lustiger Name für unser Problem!!!!) gehört. Wirkung soll bis zu 3 Monaten anhalten!! Hat jemand Erfahrung damit? Wäre ja zu schön, um wahr zu sein!

In banger Erwartung…
Susanne

Andrea, 16. Juni 2008, 13:29

Hallo, alle Geplagten !
Hab dieses Jahr das zweite mal mit Grasmilben zu kämpfen. Folgende „Gegenmittel“ sind bei mir erfolgreich: Täglich nach dem Aufenthalt im Freien ausgiebig duschen und gut abrubbeln. Für den Aufenthalt im Freien mit Autan oder Azaron before einsprühen. Wenn ihr schon Bisse habt, dann hilft nur noch die Gewaltkur: für 14 Tage täglich das Bettzeug wechseln, täglich saugen, Wäsche bei 60° waschen und dann in den Trockner, wenn Wäsche nur bei 30/40° gewaschen werden kann, dann danach für einen Tag ins Gefrierfach. Das gilt auch für Schuhe, Hundeleinen und alles was nicht bei 60° gewaschen werden kann. Nicht vergessen: für 14 Tage müsst Ihr das durchhalten aber danach ist erst mal Ruhe. Geholfen hat bei mir auch: Rosenöl einreiben für den Außenaufenthalt. Für richtig viele Stiche mit Entzündungen holt ihr euch am besten eine Creme vom Hautarzt mit Permethrin. Die müßt ihr nur einmal abends dick auftragen, am nächsten Morgen gut abduschen und dann sind alle Milben auf/in eurer Haut abgetötet. Vorbeugen müsst ihr aber weiterhin bis ca. Ende Oktober. Übrigens, auch wenn alle Milben mit dieser Creme abgetötet sind, der Juckreiz kann noch bis zu 7 Tage danach in unterschiedlichen Phasen auftreten. Ist irgendwie fies und macht sofort wieder Angst, daß da noch irgendwelche Viecher überlebt haben.
Hoffe, diese Tips waren etwas hilfreich.

Trackback Gärtner-Blog, 22. Juni 2008, 11:34

Herbstgrasmilben-Garten-TV…

“Herbstgrasmilben-erfahrene Gärtner von verzweifelter Redakteurin gesucht.” :-))))
Wegen des Herbstgrasmilben-Beitrags, wir diskutieren das schlimme Thema ja schon eine Weile, bin ich von einer Redakteurin angesprochen worden, die ge…

Eva Hofmann, 28. Juni 2008, 13:15

Es wäre super, wenn an dieser Stelle der Sendetermin angekündigt würde. Ist das machbar?

Gärtnerin, 28. Juni 2008, 15:58

Klick Dich durch, Eva. Da hängt ein Beitrag dahinter und die Info auch. ;-)

Uzzi, 03. Juli 2008, 00:12

Hallo Ihr „ebenfalls“ Betroffenen,
ich melde mich nun nicht aus D-Land, obwohl ich deutschsprachig bin. Lebe in Portugal an der Algarve. Ich hatte bis letztes Jahr einen kleinen Garten in dem immer nur der „Besuch“ von den Viechern „heimgesucht wurde. (Meine Blutgruppe ist meines Wissens = 0 -). Inzwichen habe ich „Nebenbeijob´s“ hier angefangen, > „Gärtnern“! Habe da drei verschiedene Gärten am Start: Einen mit viel Rasen, einen mit viel Büschen und Bäumen (ein Urwald), und einen der nur in Terrassen angelegt ist und nur ein kleiner ist.
Ich hatte mit den „Tierchen“ ansich über die Jahre recht wenig zu tun, denn befallen wurde eigentlich immer nur „mein Besuch“…!
Damals habe ich eigends aus D-Land „Jakutin“ bestellt (wieso gibt es das nicht mehr? Und warum ist das umstritten?)
Inzwischen bin ich selbst betroffen und zwar auf´s heftigste seit 2 Tagen…; vielleicht doch der Klimawandel?
Ich muss dazu sagen daß ich mich seit geraumer Zeit nicht sehr gesund ernähre und mein Immunsystem offensichtlich mit mir „hadert“!
Vielleicht hat es damit zu tun (meine Überlegung!).
Auch ich bin ehemals mal auf dem „Land“ in D-Land aufgewachsen und eigentlich eher -was man so sagt- „die kernigere Natur“ und nicht zimperlich…!
Es gab sogar Zeiten hier in Portugal (20 Jahre) in denen ich mich mit den „Moskito-Biestern“ so angefreundet hatte, daß sie (weil in der Überzahl) mich nicht mehr gestochen haben (…offensichtlich kein Interesse mehr…). Dabei habe ich nichts weiter getan als mich mit „dem Übel“ abgefunden, -ehrlich! Ich habe sie mental aufgefordert gehabt mich doch jetzt mal vollends „fertig“ zu machen…! Was passiert? Ich sehe ihnen beim Stechen in meine Haut zu, weiß genau, daß sie wenn sie sich festgesogen haben, nicht mehr blitzartig wegfliegen können und schlage dann zu…!
Tja, -was soll ich sagen? Immerhin sind sie „satt“ gestorben und haben mich tatsächlich irgendwann in Ruhe gelassen (und zwar alle, auch wenn ich mal wieder umziehen musste!).
Mit den GM´s verhält sich das jetzt aber mal ganz ander´s. Habe eben „diese Pest“ nun auch seit zwei Tagen. Ich vermute, daß mir der Gartenjob (der mit dem Rasen) dies eingebracht hat. War zu müde danach und bin nur noch auf mein Sofa gefallen, um danach die halbe Nacht vor´m Fernseher einzuschlafen. Tage später (keine Gartenarbeit) erwischte es mich erst richtig…! Eben wieder beim Einschlafen vor´m Fernseher auf dem Sofa…!
Ich wäre ohne Eure „Forum´s-Hilfe“ jetzt mal gar nicht drauf gekommen, daß die Biester auch im Sofa leben (-wenn auch nur für eine bestimmte Zeit!).
In meinem eigenen Vorgarten wächst auch „Aloe“, -stimmt, -das hilft eigentlich häufig bei solchen Sachen, -wie blind ich manchmal bin-! Mein Haushalt führt auch „Teebaumöl“, aber das riecht mir nunmal nicht so gut! Die „Rosenöl-Variante“ werde ich auch ausprobieren. Ansonsten kenne ich auch die Essig-Waschungen, die ich zunächst probiert habe (hält für 1-2 Stunden, dann fängt der Juckreiz wieder an!)
Nun im Gegensatzt zur Mosel und Bayreuth habe ich hier immer mal wieder die Möglichkeit „in´s Meer“ zu „hopsen“, nicht oft, aber immerhin…!
Das tat ich dann heute, -und glaubt´s, oder glaubt´s nicht…; -es juckt nicht mehr…!
Nun bin ich aber nicht vor den „Biestern“ gefeit, denn es gilt ja nun schließlich herauszufinden woran sie so einen Spaß haben, bzw. sie „loszuwerden“…! Ich glaube nicht, das „Chemie“ hilft…! Ich selber habe „Rasen“ auch ohne Ende, obwohl es in diesem meinem „Wahl-Land“ eher „Luxus“ bedeutet!!!
Ich versuch mich diesbezüglich mal „schlau“ zu machen.
Die „alten Portugiesen“ hier (…die allmählich aussterben…), wissen oft mehr, als man für möglich hält…!
Ich bin beispielsweise jemand, der sich mal mit den „Mond-Rhythmen“ auseinandergesetzt hat, -speziell, was Gartenarbeit anbelangt. Ich hatte damit schon „verblüffende“ Erfolge…!
Dies sollte mir auch mit „meiner“ Belästigung der GM´s gelingen…!
Habe nicht viel Zeit zu schreiben, werde mich aber bemühen, weiterhin diesen Kontakt zu halten, o.k?
Jetzt köpf´ich ein Aloe-Blatt… !
Ich wünsch´ Euch allen (einschließlich mir) „gute Besserung“…!!!

Chris, 03. Juli 2008, 13:32

Hallo Uzzi, das Lesen deines Beitrages macht ja richtig Spaß! Bei diesem leidigen Thema wird mir doch sonst immer nur gruselig… Wäre schön, öfter mal von dir zu lesen, deine Denke gefällt mir. Du klingst so herrlich entspannt.Gute Besserung auch dir (und allen anderen…) chris

Jörg, 08. Juli 2008, 10:55

Nachdem ich die ersten Stiche(Bisse)in diesem Jahr
erhalten habe würde ich gern von Y erfahren, ob
das Mite stop geholfen hat.Gibt es zur Behandlung
als Ersatz für das Jacutin ein anderes Mittel?

Uta, 11. Juli 2008, 07:25

Als Service für alle Leser fasse ich jetzt mal die 223 Milben-Tipps zusammen

1.Konservatives Vorgehen:

Essig, Zwiebel, Zitrone , Franzbranntwein, Teebaumöl, Kampfer, Tabasco, Magerquark oder Nagellack (Barbara, moni, susehummel, gabi, Verena) werden auf die Stiche aufgetragen, nicht auf die Milben.
Steigerung: 80prozentiger Alkohol (Klaus), Lavendelblüten in Kornschnaps (beides bei Schmerz ggf. auch innerlich anwenden)
Höchste Steigerung: Ausbrennen mit einer glühenden Nähnadel (Helmi)

2. Chemisches Vorgehen:

Autan, Cortison, Azavon, Systral-Creme, Jakutin-Emulsion, Crotamitex-Gel, Bite-away, Mite-Stop, Bolfo-Ungezieferpulver(!!!) (Flowerfan, Walter, gigi, bernd, chris). Auch diese Mittel werden auf das potenzielle Opfer aufgetragen.

3.Unkonventionell- kreatives Vorgehen:

Flohhalsband tragen (angelika), Ausräuchern der Wohnung mit Fogger-Spray (nicole), Tragen von Zimtpantoffeln (gigi), Ersetzen der Rasenfläche durch Reisanbau (gabriela) , Einreibungen mit Majoran-Vaginal-Gel (!!!)bis in Kniehöhe (Moni).

4.Outfit im Milben-Krieg:

a) Totalvermummung und Tragen von mit doppelseitigem Klebeband präparierten Gummistifeln (Pusteblume)
b) Melkfett- oder Ringelblumencreme-gestütztes Nackgärtnern, um zu verhindern, dass die Milbe sich festkrallen kann (tobi)

5. Kombiniertes ökologisch-kreatives Vorgehen:

Nacktgärtnern mit Flohhalsband und Zimtlatschen nach Ganzkörper-Einreibung mit Vaginal-Gel bzw. Totalrasur (für Allergiker), dazu Frubias-Calcium-Trinkampullen trinken. Dies macht den Gärtner unattraktiv für Ungeziefer – oder es lacht sich tot.

Eva Hofmann, 11. Juli 2008, 10:49

Hallo Uta,
täusche ich mich, oder nimmst Du uns auf den Arm? Eigentlich hast Du aber recht, Dein Beitrag zeigt nur zu deutlich, wie hilflos wir sind und daß es endlich an der Zeit ist, daß die Pharmaforschung sich intensiver mit diesem Problem beschäftigt!

Uta, 11. Juli 2008, 11:46

Nein, Eva, ich täusche euch nicht :) und ich nehme alle IN den Arm, die sich hier gegenseitig dabei helfen, ihre Haut zu retten.

Ich fand, es wäre an der Zeit, mal Ordnung in den großen Chor der klagenden Gestochenen zu bringen. Man schafft es ja nicht mehr, die ganzen Tipps zu lesen. Ich habe, glaube ich, auch nicht alle erwischt, vor allem auf der Chemie-Strecke.

Beim „Aufräumen“ fiel mir auf, wie rührend-unerschrocken viele Vorschläge doch waren:
Ausbrennen!
In-kaum-Sachen-Gärtnern!
und diese Einreibungen!!!
Ich dachte, das müsste man mal feiern, in einem solchen (virtuellen) Helden-Verbund zu sein. Und da hab ich mir am Computer ein Glas Wein hingestellt und eine Liste gemacht…

Reinhard, 11. Juli 2008, 12:10

Reinhard hat gestern auch gemilbt. Statt Nähnadel doch besser die Lötspitze ( siehe Zeckenstiche) nehmen, RAMBO! Methode.
Oder Betonieren, grün anstreichen Rasen Ade, ist natürlich Ironie – verlass mich nie.
Finde ausser fremdländischen Käfern, nun auch auf Eichenblättern sonderbare rote Pusten, ebenfalls auf einem jungen Birnbäumchen ( nicht von Herrn Ribbeck zu Ribbeck im Havelland ) auch so gelbe Pusteln. Ich hatte das mal vor Jahren auf einem alten Zwetschgenbaum auf den Blättern. Auf meine Anfrage beim Botanischen Institut der UNI Hamburg, sagte man mir : einige Blätter einschicken – gemacht – Antwort : Gallmilben.
Gegenmassnahmen: GIFT – Schutzanzug – Atemmaske – 50 meter Abstand halten für 2 Wochen.
Alternativ KETTENSÄGE . Das wars mit Zwetschgen.So jetzt hab ich mir über MILBEN Luft gemacht.

Reinhard, 11. Juli 2008, 18:38

Habe ohne Grausen und ohne GRASMILBENbelästugung meinen Rasen gemäht,vorsichtshalber gleich geduscht, jetzt gehts zum Veschbere. Bier steht kalt.
Maaaaalzeit
sagt Reinhard

Hasdrubal, 14. Juli 2008, 09:07

Habe gerade mal die blogs zum Thema durchgelesen – bin also weiteres Mitglied im Milbengplagten Club. Selbst wenn ich nur ein paar Holzscheite hinterm Gartnehaus spalte, fange ich mir an den Armen welche ein – ganz zu schweigen, wenn ich in der Wiese arbeite. Lange Klamotten anziehen und nach der Arbeit ablegen hilft schon viel. Aber ganz ohne Stiche gehts diesen Sommer überhaupt nicht – Wetter zu feucht und warm. Wenn sie Stiche da sind lindert Lavedel Aromaöl in der Sprühflasche(Primavera) auf die Haut am besten. Beim Einsprühem vor der Arbeit nur bedingt, da der Schweiß wohl wieder einiges „wegspült“.

Gabi, 15. Juli 2008, 16:49

Hallo! Ich habe bisher in meinem Garten noch keine Person gehabt, die geraucht hat und danach über die Milbenplage gejammert hat. Wer kann meine Vermutung bestätigen oder meine These: Milben stechen keine RaucherInnen widerlegen?
Dummerweise rauche ich nicht jammere also lauthals mit!

Andrej, 15. Juli 2008, 19:18

Wir haben auch das Problem im Garten, ich habe auch einiges im Internet gelesen und gute Sachen über Neemöl gehört, werde mir jetzt das bei e-bay bestellen (gibts natürlich im Laden auch aber viel teurer) und damit versuchen die Viecher los zu werden, sollte gegen 200 Arten helfen, kommt aus Indien.

petra mann, 16. Juli 2008, 14:11

da scheine ich ja auf der richtigen seite angelangt zu sein. habe seit einigen wochen auch ominöse bisse oder dergleichen. starker juckreiz über min. 1 woche und rötung mit wahnsinnigen schwellungen. beim letzen mal offensichtlich mit allergischer komponente. der arzt war relativ ratlos. werde ihm mal den tipp geben, sich über grasmilben zu belesen. und in zukunft nur mit vollschutz am teich sitzen.

Gärtnerin, 17. Juli 2008, 11:36

Widerlege die Hypothese, dass Herbstgrasmilben Raucher verschonen. Bei mir hilft das ungesunde Hobby dagegen kein Stück.

Gabi, 17. Juli 2008, 16:55

Ach schaaaaade, da dachte ich mit Nikotin wäre den Viechern beizukommen. Danke der Gärtnerin für die Widerlegung der These: Die Milbe beißt nicht gerne Rauchzeug.
Ich habe mittlerweile etwas gegen das Jucken gefunden, das hilft phantastisch. Ich reibe (dick) Tigerbalsam auf die Stiche. Das hilft sofort und dauerhaft gegen das Jucken, die knallroten Stiche sind „nur“ noch zu sehen. Tigerbalsam ist aus Menthol, Nelkenöl, Pfefferminzöl etc.zusammengesetzt. Ob die Viecher aufgrund des Geruches abhauen oder da das Öl sie erstickt – ich weiß es nicht, ich forsche noch. Ist mir aber auch egal, hauptsache ich kratz‘ mich nicht mehr blutig. Tigerbalsam gibt es bei Drogeriemärkten und wird in der Regel bei Gelenkschmerzen, Husten, Bronchitis genommen/eingerieben.
Versucht es mal! Ich freue mich über weitere Erfahrungen von euch!
Meine Studie, ob sich durch Tigerbalsam auch neue Bisse vermeiden lassen, ist noch nicht abgeschlossen.

mamalinda, 21. Juli 2008, 15:06

Hallo
meine Tochter bald 2 jahre wurde wohl auch von diesen milben aufgesucht.jedenfalls habe ich auch erst gedacht oh da wurde sie aber ganz schön gestochen. und als es nicht weg ging sind wir zu meiner hausärztin die sagte sie wisse nicht was es ist aber fenistil tropfen müssten helfen. als das auch nicht besser wurde und sonntags richtige quaddeln da waren(das knie sah total geschwollen aus) bin ich zum notdienst der dann sagte ich weis nicht was es ist aber gehen sie doch mal zum hautarzt. toll jetzt war ich beim Kinderarzt und der hat gleich gesagt es sind diese milben. toll aber er hat gesagt ich kann nichts dagegen tun und wenn es in 2 wochen nicht weg ist soll ich noch mal kommen. ich kann doch meinem Kind wenn es drausen 30 grad sind nicht socken und lange hosen anziehen und nur drinnen bleiben. das macht die kleine nicht mit und ich werde dann wohl auch verrückt werden. naja jedenfalls haben wir auch katzen und die bring ich jetzt erstaml zum tierarzt und hoffe das wir das alles in den griff bekommen. naja aber ich hatte schon mit einer lebensmittelunverträglichkeit gerechnet da sind mir diese milben dann doch eher als iergendwelche lebensmittel allergien.

bruni, 25. Juli 2008, 16:04

Ich möchte nur mitteilen, dass ich eben vom Hautarzt komme. Ich habe diesen Ärger mit den Milben schon seit 13 Jahren und es wird immer schlimmer. Dicke Quaddeln überall u. fast unerträgliches Jucken. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass ich fast alles schon probiert habe, angefangen von Hausmitteln, Einreibungen, bis hin zu Kortison. Es hilft nichts nur raus aus dem Garten.

Ivonne R., 26. Juli 2008, 21:17

Hallo Mitleidende, ich habe durch Zufall ein wirklich wirkendes Mittel ,zwar nicht gegen die Milben im Garten, aber dafür gegen die Bisse gefunden.

Es war vor ca. 2 Jahren als unser Sohn über und über mit Bissen übersäht aus dem Garten kam, diese in der Nacht noch richtig auf kratzte und wir am nächsten Tag auch so aussahen.

Natürlich ahnten wir noch nichts von Grasmilben. Also auf zum Kinderarzt. Dort sehr peinlich, wurde als Diagnose „Krätze“ gestellt und gleich alles nach unserem Besuch desinfiziert. Das wollte ich aber so nicht hinnehmen und hörte mich noch einmal genauer um. Also: Grasmilben waren das. Doch der Kinderarzt hatte uns ein Rezept für die Krätze aufgeschrieben und das wirkte gleich sofort. Juckreiz war/ist gleich weg (flecke bleiben aber noch, damit kann man aber ja leben). und das beste: es tötet auch gleich noch die Larven bzw. die unter der Haut mit ab. Fazit: nach 3 Tagen ist alles wieder gut Zum Glück. Man muß halt aber doch jeden Biss damit einreiben und bei extrem Befall sich total.

Wir können es nur empfehlen, hilft sogar bei den Haustieren super gut.

Und jetzt das Mittel (leider Verschreibungspflichtig): “ INFECTOSCAB 5% Wirkstoff:Permethrin “

Probiert es aus, es hilft auch gegen alle anderen Arten von Milben bei Mensch und Tier. Wir haben es ausprobiert, es gab auch keinerlei Gegenanzeichen bei den Tieren von Hund bis Huhn.

Reinhard, 27. Juli 2008, 10:43

Moin, moin, Reinhard trägt auch noch was zum Thema Grasmi.. bei. Vor 3 Jahren haben mich Erdhummeln angegriffen. Von wegen die stechen nicht, wenn dann aber hallo !!
Dickes ganz rotes Bein, ich hab Tigerbalm – den ECHTEN – aus Asien draufgeschmiert. Ergebnis:
Bein noch dicker – noch roter – noch röterer.
Also zu meinem Hautdoc. Von Tigerbalm erzählt.er fragt welcher ? Ich hab das Dösle mitgenommen. Darin ist Perubalsam , auf den viele Allergiker heftig reagieren. Nelkenöl hat sich bei mir noch am brauchbarsten und verträglichsten erwiesen.
Doc meinte: Allergien können sich auch im Lauf des Lebens stetig weiter aufbauen, sodaß man eines tages auf alles mögliche reagiert.
Ich bin zum Glück nicht von Grasmilben betroffen, hab schon mal so einen weißes Tuch Test gemacht.
Aber was nicht ist kann ja noch ( leider ) werden.
Wetter HH heiter soll wie gestern auf 31 ° gehen.
Tschüss sagt Reinhard

katja, 28. Juli 2008, 15:45

hallo,

bin soeben auf diese hilfreiche seite gestoßen. mit diesen milben habe ich seit ca. 3 jahren zu kämpfen.
dieses jahr ist es besonders schlimm, an den beinen, armen am dicken bauch, füßen, im nacken… und was noch erschwerend hinzu kommt, ich bin schwanger und ca 4,5 wochen vor der entbindung.
meine nächte sind eh schon sehr bescheiden, aber das jucken bringt mich tag und nacht um den verstand.

hat jemand einen tipp für mich, wie ich den juckreiz lindern kann und was ich als schwangere auch bedenklos nehmen kann bzw. ausprobieren sollte?

vielen dank
katja

flintstone, 29. Juli 2008, 21:54

Hallo zusammen,
wir wohnen in Oberbayern und ich habe Blutgruppe O/-. Seit fünf Jahren haben wir das Grasmilben-Problem.
Bisher haben wir auspobiert: Raubmilben ausgesetzt (hab ich aus dem Internet, hat aber nicht wiklich geholfen!)
Ansonsten treffen wir keine Gegenmaßnahmen, wenn wir im Garten sind, die Kinder würden sich sowieso nicht vermummen oder mit Autan einebeln lassen. Abends wird geduscht. Muss allerdings dazusagen, dass wir nicht total zerstochen sind, sondern es sich auf einzelne Stiche unter der Achsel und im Unterwäschebereich beschränkt (die wirklich höllisch weh tun!)
Abtupfen mit Schnaps hilft nur für kurze Zeit.
Trotzdem ist uns der Sommer (Juli-Oktober) total
vermiest!!!
Am liebsten würde ich den Rasen mit einem Gasbrenner „abfackeln“ in der Hoffnung, die Biester damit zu töten. Leider ist dazu der Garten zu gross und die Nachbarn würden sich bestimmt wundern, die wissen nämlich nichts von unserem Problem; meine Kinder schämen sich so schon genug, wenn andere die Stiche sehen und sie sich ständig an den unmöglichsten Stellen kratzen müssen!!!Auch vereisen mit Flüssigstickstoff ist mir schon in den Sinn gekommen, hab allerdings keine Ahnung, woher man´s bekommt und handhabt!
Habe auch schon mal im Internet gelesen, dass es ein Mittel in der Schweiz geben soll; weiss leider den Namen nicht mehr, ist auch in Deutschland nicht erlaubt (was mir in dem Fall ziemlich egal wäre).
Die Lebensqualität leidet enorm, wenn man betroffen ist und es ist nur zu hoffen, dass sich endlich jemand zuständig fühlt und das Problem löst!
Ich habe hier im Blog von Kampfer gelesen, das die Biester innerhalb von 30 Sek. tötet. Wäre das nicht eine Möglichkeit? Kann man das spritzen???
Ich würde alles machen, damit diese Leidenszeit endlich zu Ende wäre. Wir sind mit unseren paar Stichen schon verzweifelt, wie muss es dann erst denen gehen, die hunderte von Stichen haben?
Viele Grüsse
flintstone

Reinhard, 30. Juli 2008, 10:10

Gegen die Stiche der berüchtigten Grasmilben soll
auch gut TEEBAUMÖL helfen, auch Einreibungen mit diesem sind für die Viecher abschreckend. Hat man mir erzählt. Es muss aber das E C H T E
Australische Teatree Oil sein. Wo man das kriegt?
In Canberra im Drugstore,von da hat man es mal vor X jahren mir jemand mitgebracht.Laut Auskunft eines Rasenprofis soll nur die BRUTALE Chemische Keule wirken. Gartensaison fällt dann aber aus.
Rasen nur mit Ganzkörperkondom betreten. Also nicht praktikabel. Haben die auch nur auf Zierrasen vor Firmengebäuden zum Testen angewendet. Auch Unsinn, wenn keiner auf den rasen geht, stören die Biester ja auch nicht.
Durchhalten, vielleicht verschwinden die von allein wieder.
Das wünscht Euch Reinhard aus 22457 HH
Tschüss für heute

Nil, 01. August 2008, 01:41

super eure tipps ich bin seit 2 Tg. befallen.Habe mich durchgelesen. Habe mir diese bei meinem letzten Besuch im Freibad geholt. Dachte auch erst an Flöhe! Aber eindeutig diese dreckigen Milbenficher.Obwohl ich mich im Freibad geduscht hatte habe ich sie wohl doch mitgenommen.Bin nur noch am duschen.Erst habe ich die juckenden Stellen aufgekrazt und bin anschliessend duschen gegangen. Danach habe ich die Stellen mit Teebaumöl eingerieben und mich noch eingecremt,frische Wäsche. Hoffentlich kann ich heute schlafen. Morgen DR. und dann wieder Grundreinigung daheim. Bettwäsche usw. Werde euch berichten wie es mir gegangen ist. Übrigens mein Mann hat noch garnichts.KOMISCH!!!!Gute Nacht bzw. Guten Morgen euch allen.

Nil, 01. August 2008, 02:21

Hallo Roland,habe soeben dein Bericht mit dem Kornschnaps gelesen. Habe es leider nicht so recht verstanden.Wie in den Kornschnapsflasche eine andere Flasche?Nochmal erklären bitte !Jetzt aber endlich hoffe ich Gute Nacht. Momentan jucken die Stellen nicht!Mal gucken

Grasmilben, 03. August 2008, 09:41

Hallo an alle Gelagten, wie ich eine bin!
Ich habe nun im 2ten Jahr mit Grasmilben zu tun. Nachdem ich letztes Jahr leider erst einmal alles über mich hab ergehen lassen und erst meine Nachbarin hat mich auf das Thema Grasmilben aufmerksam gemacht hat, habe ich etwas Linderung erfahren. Wir haben uns August´07 einen Welpen geholt und sie hatte Grasmilbenbefall. Das habe ich aber erst nach 2 Wochen Leidenskanpf am eigenen Körper erfahren. Ob die Tierchen durch den Hund auf mich übertragen wurden, konnte ich nicht sagen. Ich hatte es erst vermutet. Da wir aber nun auch in diesem jahr mit Grasmilben zu kämpfen haben, denke ich dann letzteres doch nicht. Ich habe für den Hund mir vom Tierarzt ein Flohshampoo geben lassen (Bolfo), das hat beim Tier jedenfalls den Befall auch schon im letzten Jahr erfolgreich runtergeholt. Wichtig dabei ist, dass das Shampoo auch pur zwischen den Zehen gut eingerieben wird, mit einem Wattestäbchen zum Bsp.. Etwas einwirken lassen und wieder abspülen, das Tier sollte daran gehindert werden, sich das Shampoo abzulecken. Auch wenn der Befall nicht überall zu sehen ist, sollte das Tier komplett gereinigt werden. Dies muss man nicht täglich machen, man sollte den Befall kontrollieren und gegebenenfalls die Prozedur wiederholen.
Persönlich war meine „Befreiung“ nciht so erfolgreich. Ich habe es erst mit Essig versucht und dann stinkt irgendwann die ganze Bude danach, selber gewöhnt man sich schnell daran, nur Kollegen und Besuch nicht. Danach kam essigsaure Tonerde aus der Apotheke, da die Mittel Fenistil uä bei mir nicht anschlagen, als Kühlmittel oder Juckreizunterbinder. Als einziges hat mir dann ein Antiallergikum geholfen. CETIRIZIN! – Antiallergikum – Das unterbindet für ca. 10-12 h den Juckreiz, hat allerdings bei mir als „Nebenwirkung“, dass ich abends nach der Einnahme ne Stunde später eingeschlafen bin und auch 7-8h durchschlafe, für gewöhnlich schlaf ich nur 5-6h. Morgens sollte man Cetirizin gleich nach dem Aufstehen nehmen, bevor der Kreislauf richtig in Schwung ist und die roten Stellen richtig gut durchblutet sind, da man sonst bis ne halbe Stunde nach der Einnahme auf die Wirkung warten muss und man vll schon wieder anfängt zu kratzen. Für die schon geröteten Stellen wär es ratsam sich eine hydrocortisonhaltige Salbe zu holen, die unterbindet bei mir zusätzlich den Juckreiz und heilt die Stellen, so dass sich die Lbäschen etwas zurückbilden und es keine Narben gibt. Wenn man bereits alles aufgekratzt hat, hilft dann vll nur noch eine Narbensalbe, zB Kelofibrase, habe ich nach ner OP bekommen und ist richtig gut. Ansonsten als Desinfektion Octenisept drauf machen.
Als Allheilmittel für den Garten habe ich noch nichts gefunden, da ich ein großes Grundstück mit 1800 qm habe und nicht überall rumsprühen kann, wie es mir beliebt. Im Haus, ob die Viecher nun reingeschleppt werden oder nicht, bietet sich auf alle Fälle an die Bettwäsche spätestens aller 3 Tage zu wechseln und zu kochen, damit tötet man auch alle anderen Kleintiere wie eventuelle Flöhe ab. Bei ca. 70°C sterben die meisten kleinen Tierchen. Wenn man Wäsche hat, die diese Temperatur in der WM nicht überlebt, dann auf alte Hausfrauenart behandeln, ein großen Topf auf den Herd, Wasser kochen lassen und die Wäsche darin eintauchen, nur ne Minute drin umrühren und dann sollte dem ungeliebten Untermieter auch beigekommen sein.
Da der Hund durch Kontakt mit anderen Tieren immer mal was „mitbringt“, empfiehlt es sich mit den Hundeplätzen/Katzenkörbchen die Prozedur ebenso durchzuziehen. Die Matrazen und Kissen aller Bewohner mit Milbenspray einsprühen, morgens am besten, da das Durchlüften und Abtrocknen des Sprays auch ne Weile dauert. Wenn man einen Dampfreiniger hat, kann man den noch vor dem Milbenspray zum Einatz kommen lassen und dann das Spray auftragen. Hat bei mir alles gewirkt letztes Jahr und wird nun auch wieder fällig.
Bei Tieren kann man Grasmilben sehr gut erkennen, da sie sich gut haftend in den feuchten „Ecken“ der vierbeinigen Mitbewohner einnisten. Zwischen den Zehen, an den Kniebeugen, da sitzen sie bei unsrem Hund. Bei Meerschweinchen auch unterm Kinn und auch zwischen den Hinterbeinen nachschauen. Gelb-orangene Flecken sind ein deutlicher Beweis für die Grasmilbe. Je orangener des stärker der Befall. Im Übrigen verhält es sich mit dieser Milbe ähnlich wie mit Mücken, sie haben bestimmte Vorlieben. Mein Hund zBsp. hat keine Reaktionen, beißt sich nicht wund oder ähnliches, mein Mann ist auch nicht betroffen, ich allerdings extrem. Von 100 Mücken setzen sich 99 sofort auf mich und eine auf meinen Mann, bis sie merkt, dass sie sich verirrt hat und auch zu mir kommt. Man muss sich dabei auf alle Fälle die gute Laune bewahren, sonst steht man kurz vor nem Nervenzusammenbruch.
Ich weiß das ist viel Text und wenig hilfreiche Ratschläge, ich mußte mir aber das mal von der Seele schreiben. Vll ist für den einen oder anderen ja doch was dabei

Axel Schon, 03. August 2008, 22:15

Hallo Leidensgenossen es ist ein Elend mit diesen Viechern seit mehreren Jahren werden wir ab mitte Juli bis ende August im Garten zerbissen und es hilft nichts.Beim Grillen was meine Aufgabe ist sptringe ich von einer Gartenplatte auf die andere und keiner von meinem Besuch hat ein Interesse bei mir zu stehen und zuzuschauen.Die Lebensqualität ist dadurch sehr eingeschränkt im Garten.Jeder wird irgendwann erwischt egal wie er sich schützt.Im moment versuch ich es mit der Variante Rasen kurz halten trotzdem haben wir schon einige Bisse.Auch wenn man nach dem Gartenbesuch duscht ist mann nie sicher alle los zu sein(hatte am nächsten Morgen trotzdem Bisse)Habe im Netz gelesen es wäre eine sich ausbreitende Seuch gegen die noch nichts hilft.SO TSCHÜSS und auf ein KRÄFTIGES JUCKEN (-:

Steffi, 05. August 2008, 17:36

Moin zusammen, habe gestern mal eine Nachfrage bei Bayer gemacht. Und folgende Antwort erhalten
Direkt zugelassen und getestet ist für diese Indikation nichts, da es sich bei
Grasmilben nicht um einen Pflanzenschädling handelt. Im Terassenbereich und
Außenbereich des Hauses kann das Mittel „Bayer Garten Spezial-Spritzmittel“
angewendet werden.
Sie waren telefonisch leider nicht zu erreichen.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Information geholfen zu haben und würden uns
freuen, Sie gelegentlich auf unserer Homepage wiederzutreffen.

Hat Bayer Garten Spezial-Spritzmittel jemand von euch mal ausprobiert und konnte erfolge verzeichnen?

herta, 08. August 2008, 18:14

Hallo, Ihr Leidgeplagten,
Wie wir ja nun wissen, sind GM eine Zeckenart, die wahrscheinlich besonders stark in „Zeckengebieten“ vorkommen (?) Könnte man ja mal überprüfen, nach dem Motto vielleicht hilfts.
Es ist ja nicht zu glauben, wie Ihre alle leidet – und keiner tut was.

Mich (und meinen Hund) haben diese Mistviecher auch Jahre geplagt- dachte aber es wären Ameisen, die in Massen in meinem Garten waren.
Mein Sohn erzuählte mir mal, dass Nikotin eines der stärksten Gifte sei. Also sammle ich im Winter alle meine „Kippen“ und setze diese 2-3 Tage in einem Eimer mit Wasser an – und dann giesse ich die Stellen mit den meisten Ameisen.
Ihr werdet es nicht glauben – aber es hat geholfen. Zwar juckt es mich nach dem Rasenmähen – aber nur kurz und ich habe keine Quaddeln mehr.
Da man ja festgestellt hat, daß diese GM auch in Nestern (stärker befallenen Stellen) vorkommen, wäre es doch einen Versuch wert – Bevor man betoniert oder so. Mit weißem Papier sollte man ja diese Nester ausmachen können (müssen es denn weisse Kacheln sein?)
Also, wenns bei uns – Oberbayern-Ammersee) aufhört zu Regnen, gieße ich sofort.
Für meine Hunde verwende ich Neemaum-Öl-Shampoo-(Trixie/Obi) -sollte doch auch zum Duschen bei Menschen helfen-
damit diese Viecher „nicht erst satt“ sterben.Über Feedback würde ich mich freuen
mfg Herta

Susanne, 08. August 2008, 22:51

Hallo,
ich habe letztes Jahr schon einmal über meine „Tierversuche“ mit den GM unterm Mikroskop berichtet. Hier noch ein paar Hinweise: Das Mittel, mit dem sie am schnellsten absterben, nennt sich Kampferspiritus. (Ist wohl nicht geeignet um im Garten zu versprühen, da viel zu teuer.) Ich schaue mir den neuen Biss genau an und wenn ich das Vieh noch auf der Haut sitzen sehe, tropfe ich von dem Kampferspiritus drauf. Danach entferne ich die Milbe vorsichtig mit der Pinzette und betupfe die Rötung mit Kamillosan. Bei mir jucken die Bisse dann nur noch ca. einen Tag lang. Dann ist Ruhe. Das ständige Duschen nach der Gartenarbeit habe ich aufgegeben. Ich rubble mich lieber mit einem groben Handtuch ab und wechsle die Kleidung.
Unser Garten ist inzwischen Rasenfrei, d.h. wir haben überall Rindenmulch und sind sehr glücklich damit. Erstens entfällt das Rasenmähen und Milbenbisse gibts nur noch beim Tomaten ernten.
Die Homöopathie hat wie sämtliche konventionelle Mittel bei meinen Katzen leider versagt. Ich werde jetzt auch mal das Bolfo-Shampoo testen.
Wenig Juckreiz wünscht euch
Susanne

Armin, 10. August 2008, 12:00

Hallo.
Mich plagen diese Viecher auch schon seit mehrern Jahren. Habe schon einiges ausprobiert, hat alles nichts geholfen. Könnte es vielleicht auch an der Grassorte liegen? Habe schon mit meinen Gartennachbarn gesprochen, die aber keine Probleme haben und nicht einmal wussten von was ich spreche (seltsam).Kann mir jemand was dazu sagen oder hat ähnliche Beobachtungen gemacht.
Ich hoffe ich muß meinen Garten nicht umgraben.
Fröhliches jucken wünscht Armin.

Weasel, 11. August 2008, 02:04

Hallo bzw. guten Morgen!
Wir waren die letzten 2 Wochen auf einem Campingplatz in Italien. Dort wurde 2x pro Woche ein Mittel gegen Stechmücken großflächig versprüht. Im gemieteten Mobilheim schwirrten aber trotzdem ständig diese Viecher rum :-((
Daher vermutete ich bis gestern auch, dass diese ätzenden, juckenden Beulen von Stechmücken stammen! Heute sagte mir eine Freundin, dass sie immer Probleme mit Grasmilben hat und ähnlich darauf reagiert…
Nachdem ich jetzt eure Beiträge gelesen habe, glaube ich nicht mehr an Mücken.
Bei mir waren hauptsächlich die Unterarme und die Unterschenkel/Knöchel befallen. Einige (nicht alle) Stiche schwollen furchtbar an, juckten unerträglich und wurden rot und heiß. An der Einstichstelle bildete sich eine Art Brandblase, aus der dann eine gelbliche, rasch kristallisierende Flüssigkeit austrat. Habe versucht mit Brandsalbe und einem „After bite“-Stift zu behandeln, aber ohne Erfolg. Jetzt sind wir wieder daheim, der Fuß, der 3 Tage in keinen Schuh passte, ist wieder abgeschwollen und es ist „nur“ noch eine Verkrustung übrig. Wenn ich allerdings daran denke, fängt es gleich wieder an zu jucken….

Zu den Begleitumständen:
1. Der Platz war mit einer riesigen, eigentlich sehr gepflegten Grünanlage versehen, der Boden war allerdings stellenweise richtig rissig und trocken und wir haben oft auf der Wiese am Pool gelegen. In den ersten Tagen, als wir hauptsächlich am Sandstrand waren, hatte ich auch keine Probleme…
2. Mein Mann hatte nur ein paar „normale“ Stiche, mein Sohn KEINE (!), die kleinste Tochter ca 40 Stiche, aber keine Schwellungen, unsere mittlere ca 20 Stiche, davon 2 geschwollen und ich sah aus, als hätte ich die Beulenpest!
3. Wir haben einen eigenen Garten und wir hatten noch nie Probleme mit diesen Viechern. Und das, obwohl unsere Wiese nicht immer die kürzeste ist!

Kann es jetzt passieren, dass wir uns die Mistbiester eingeschleppt haben und die uns im nächsten Jahr auch zuhause beglücken??? Oder ist das wie bei Heuschnupfen, jahrelang keine Probleme und plötzlich trifft´s einen und man hat´s auf ewig mit der Allergie?
Hatte erst vermutet, dass es Sprühmittel-resistente Mutantenmücken waren ;-))

Danke für´s Ausheulen und hoffentlich eine juckreizfreie Zeit für uns alle!

Petra, 11. August 2008, 08:56

Eure Beiträge sind zwar teilweise alle eine Weile her, aber das Thema ist ja immer aktuell. Ich empfehle bei Grasmilbenbissen das gleiche Mittel, was man gegen Windpocken nimmt (Tannosynt o.ä.). Das lindert den Juckreiz und trocknet die Bisse ziemlich schnell aus. Abends und morgens auftragen. Viel Erfolg!

martina, 11. August 2008, 22:02

Hallo an alle Geplagten,
leide seit 3 Tagen das erste mal an extrem juckenden Stichen. Dachte erst auch an Schnaken (weil aus der Südpfalz). Komme aber gerade vom Hautarzt, und der meint „GRASMILBEN“ und hat mir eine Salbe mit Schwefel und Cortison verschrieben…vorsicht die ist schneeweiß! Für die Nacht isses o.k.Bin mal gespannt ob`s was hilft. Vielleicht wird diese Nacht ruhiger.

Chris, 12. August 2008, 09:25

Hallo Weasel,

mach Dir keine Sorgen, Du hast Dir die Milben sicherlich nicht eingeschleppt.
Da der Mensch ein Fehlwirt ist, sterben die Milben nach den Bissen.
Wir haben unser Milbenproblem auf unserem Freizeitgrundstück auf dem Land. Obwohl wir Hunde haben (die kein Fehlwirt sind) haben wir uns nie Milben in unseren Garten ums Wohnhaus im Stadtgebiet geholt. Die Milben bauchen ganz besondere Umstände um sich wohl zu fühlen – nur weiß leider keiner welche das sind.

holzi, 12. August 2008, 13:56

Hallo Leidensgenossen,
bei uns hilft gegen die Bisse ein Einreiben mit Autan (wie bereits in vorherigen Beiträgen beschrieben) – bevor es in den Garten geht ausziehen, sprühen und einreiben (Beine unten, Kniekehlen, Arme unten, Nacken (Haaransatz), beim Kind auch Haare, bei der Frau auch unterm BH, Achselhöhlen, Hüfte und im Gen-Bereich (halt da, wo’s am gemeinsten juckt), Gartenklamotten an und es kann losgehen – geht es wieder in’s Haus, Gartenklamotten aus (nicht mit Wechselsachen übereinanderlegen) – zum Nachmittag und vor der Nacht reibe ich nochmal Autan ein – einfach auf die Hand gesprüht und dann verteilt!
Ein bissel Lebensqualität ist wieder zurückgekehrt – und wir spielen auch wieder Fußball auf unserer Wiese!!! Vergißt man es mal, wird man sehr unfein darauf aufmerksam gemacht – ach so, und noch etwas – unsere Katze muß im Sommer draußen bleiben – die Katze (oder der Hund) verteilt die Milben sicherlich unfreiwillig im ganzen Haus (aber auch Sitzkissen, Hollywood-Schaukel…) – sollte man immer bedenken!

Meine Versuche, gegen die Milben im Garten vorzugehen, waren bisher nicht so erfolgreich – habe mir ein paar Grasmilben (bzw. es sind ja die Larven) gesammelt und in einem weißen Becher „bekämpft“! Sammeln könnt ihr die Milben einfach mit einem hellen Tuch (ich habe ein T-Shirt ausrangiert), indem ihr mit dem Tuch über die Wiese, Blätter, Sträucher streicht – man kann wunderbar das „Aufkommen“ erkennen – Nester und so – als Nachweis ideal! Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert – den besten Erfolg hatte ich mit Schädlingsfrei Naturen (Celaflor) – die Milben sind abgestorben – es verklebt wohl auf Grund des enthaltenen Rapsöls die Atemwege!
Ich habe selbst Rapsöl mit Fit gemischt, Naturen dazugegeben, in Wasser gemischt und auf der Wiese versprüht – ein kleiner Erfolg hat sich wohl eingestellt – aber die Milben verbreiten sich über Mäuse, Igel, Hunde, Katzen… – also selbst wenn es zwischenzeitlich Erfolg gibt, so richtig ausrotten kann man sie wohl nicht!?

Es bleibt wohl vorerst beim Schutz!

Berenice, 15. August 2008, 22:14

Wow, ich lese seit 1,5 h das anscheinend die halbe Welt betroffen ist. das beruhigt wenigstens ein bischen, man steht nicht alleine da. wir sind im Mai umgezogen und seit 1 monat ungefähr habe ich grasmilbenbisse, bäh. Fenistil hilft garnicht. werde mir morgen alkohol kaufen und es ausprobieren.
ansonsten hat mir jemand gesagt, mann sollte die Wiese kalken, das würde die milben ersticken. hat damit schon jemand erfahrungen gesammelt. habe schon keinen bock mehr in den Garten zu gehen. übrigens, mein mann hat nichts, mein sohn 2 bisse meine tochter auch nicht so viele. Bin aus köln und Blutgruppe A neg.

Gutes Kratzen

Tinabella, 16. August 2008, 22:50

Wir sind auch geschädigt…. Unser Hund ist fast frei durch regelmäßiges einreiben mit Frintline. Mein Mann hat 3x den ganzen Rasen abgebrannt in diesem Sommer und doch sind wir wieder befallen.Neemöl gespritzt, hilft ein paar Tage, aber wenn es lange regnet, wird alles abgespült und man müßte es tatsächlich wöchentlich spritzen auf alles: Obstbäume,Hecken, Beete + Rasen.Ist ja auch nicht ganz billig!!!
Ich warte auf die Chemie-Keule, sonst wird man die Viecher nicht los. Wohne übrigens in der Nähe von Hannover auf dem Land.
Tinabella

ziegenpeter, 17. August 2008, 02:11

Hilfeeee! ich bekomme einerseits die krise bei dieser informationsflut, andererseits tut es sehr gut, so viele leidensgenossen anzutreffen.
Wohne in der Schweiz im Raum Zürich und kaum jemand unserer Nachbarn kannte das Problem der Grasmilben. Mittlerweile das dritte Jahr in diesem Garten (der Rasen wurde zwecks Umbau letztes Jahr total erneuert und die Viecher sind immer noch da) gehen meine drei Kinder und ich nur noch mit „antibrumm“ besprüht in den Garten und nachher wird gebadet. Meine Kinder haben übrigens massiven Befall auf der Kopfhaut. Vielleicht ist der Weg nicht so weit bis dort, sie sitzen in dieser Höhe in Büschen und deren Kopfhaut noch wesentlich dünner als auf meinem Schädel…? jedenfalls ist uns der Gartenaufenthalt seit Mittel Juli wieder extrem verleidet…! Morgen mache ich mich mit weissem Tuch und Lupe mit den Kids auf die Suche.
Hoffe nun nur, dass der Sommer noch lange geht und die Mistviecher ihren Lebenszyklus mal verkürzen und mir nicht den Spass am Garten nehmen….
grüsse aus Zürich.

Reinhard, 17. August 2008, 10:16

Habe bisher !!! noch keinen Befall mit Grasmilben gehabt, wohl habe ich mich auch schon mal über juckende Steen an den Beinen nach dem Rasenmähen geärgert, aber so ganz schlimm war es BISHER nicht. Seit einiger Zeit ( 4-5 Wochen ) bin ich aber auch betroffen. Gestern z.B. am abend noch mal im Garten , nach dem Rundgang ging die Juckerei los,also wieder mit Tigerbalm-original eingerieben – Linderung. Was man aber gegen die Viecher machen kann ?????
Transportbeton GRÜN. sehr pflegeleicht, lässt sich gut mit DDT – LINDAN – Agent orange – usw. beschichten.Garteninspektion kann dann auch entfallen.
Ich denke mal – das System ,die NATUR schlägt zurück.Wir müssen uns vergegenwärtigen, daß wir ein Fremdkörper auf dieser Kugel sind. die wir grade versuchen zu vergiften- mit allem was den kranken Hirnen so einfällt. Also lassen wir Grasmilben Grasmilben sein. Bald wirds was dagegen geben, ist dann nur eine Frage des Preises.Wenn die ChemIndustrie da ein Geschäft drin sieht wird bald im TV die erste Werbung dafür laufen.
Fragen Sie Ihren A.. und die Gärtnerin nach Nebenwirkungen und lesen Sie die Wegwerfanleitung.
So genug der Ätze – es juckt.
auch bei Reinhard in 22457 HH-

Moin, moin und schönen juckfreien Sonntag wünscht
Reinhard

Gabi Schettler, 17. August 2008, 13:10

Hallo im Club der Juckenden, ich werde z. Zt. auch ganz schön genervt von den orangenen Viehchern. Mein Hundi übrigens auch. Ich nehme Penaten-Baby-Öl. Die Tierchen ersticken durch Öl. Öfter mal am Tag einreiben. Das hilft mir und auch meinem Yorky. Und öfter mal zwischendurch duschen. So, ich wünsche eine kratzfreie Zeit.

Uwe, 17. August 2008, 22:26

Mit dem Öl, das finde ich nicht so gut, dann können sie noch Giftstoffe absetzen. Jeder denkt jetzt an Holzböcke, das kenne ich auch. Aber ich meine wirklich Grasmilben. Von einer älteren Dame habe ich ein Mittel erfahren, was bei mir super gut gegen die kleinen Tierchen geholfen hat. Und jetzt kommt es endlich:
Vor dem Besuch im Garten einfach die Beine von den Zehen bis zum Knie mit Franzbranntwein einreiben. Das hilft einige Stunden und ist nicht schädlich. Wenn ich mich in das Gras setzen möchte, dann mache ich das ganze schon bis zum Poppes hoch.

Katha, 18. August 2008, 10:40

Danke für die vielen Informationen, die ich hier finden kann. Hat denn jemand Erfahrungen gemacht mit dem Milbenspray aus der Apotheke: Milbiol? Wirkt das wirklich nur gegen Hausstaubmilben oder auch gegen die blöden Grasmilben? Oder was schlagt ihr vor, mit was ich Sofa, Bett und Teppiche einsprühen kann, ohne dass ich Angst um die Gesundheit meiner kleinen Tochter und um die meines Ungeboren haben muss? Ich habe die Stiche an Kniebeugen, Leiste, Bauch, Lenden und Brust…obwohl ich nicht ungeduscht ins Bett gehe. Wie krieg ich die nur aus der Wohnung raus? Meine Tochter hat sie auch vor allem auf der Kopfhaut. Und mein Mann gar nicht! Fenistil wirkt bei mir noch immer am besten. Helft mir bitte!!!

Reinhard, 18. August 2008, 10:05

Reinhard hat gestern abend einen stechenden Geruch aus der Nachbarschaft bemerkt , Luftzug in mein Wohnzimmer, es stank bestialisch, bis ca. 22.ooh . dann hab ich es gewagt das Fenster aufzumachen.Heute im Gespräch mit Nachbar – hat wohl jemand was gegen die Rasenbiester unternommen.Er kennt den Begriff GRASMILBEN NICHT. Vielleicht hat jemand eine – wenn auch stinkende Methode erfunden -GEFUNDEN. Wenn ich was weiß, berichte ich. Heute Haustag ohne Grasmilben.

Sabine Krischkofsky, 18. August 2008, 11:30

Habe doch noch etwas gefunden….aber noch nicht probiert: NIEMÖL § EMULGATOR empfohlrn auf einer Seite von Jean Pütz.
Das Produkt ist jedoch scheinbar nicht vorrätig, ob es doch eine gute Wirkung hat und es viele kaufen?
LG Sabine

Sabine Krischkofsky, 18. August 2008, 10:57

….Willkommen im Club !!
Sind seit mindestens 6 Jahren betroffen und hatten mehrere Jahre UNIKILL im Haus, da wir dachten, dass es sich um Flöhe o.Ä. handelt….enormer Kostenaufwand!
Fand den Vorschlag mit überbrühten Zigarettenkippen gut undwerden ihn probieren, da nicht so sehr chemisch kanoniert.
Ansonsten stechen unsere GM auch an Stellen, das wollt ihr gar nicht wissen ….
Freue mich auf kühlere Tage, dann geht es einigermaßen.

Gerd Müller, 18. August 2008, 13:50

Ich sitze hier im Flur und schaue in den Garten,wo´s was zu tun gibt,mag aber nicht rausgehen.(aus erwähntem Grunde)
Hier jetzt mein Supermittel,wenn´s dann doch passiert ist:RÖWO Sportgel von Sporto-med GmbH,Willy-Brandt-Ring 12,67592 Flörsheim-Dalsheim
Eigentlich gegen muskelkater,Tennisarm,Prellungen usw.,aber hilft super bei Insektenstichen und eben auch bei Milbenbissen.Hoffentlich hilft´s bei Euch auch.

Yvonne Radig, 18. August 2008, 16:33

Guten Tag,
ich bin heute fast verrückt geworden! Habe seit gestern Abend am Rücken u. an der Kniekehle Quaddeln die aussehen wie Mückenstiche und dachte, mensch ich habe gar keine Mücke bemerkt. Heute juckt es mich in der anderen Kniekehle u. habe einen direkt im Bauchnabel u. das juckt wie Hanne.
Nun habe ich mir gedacht, ok Du bist Allergiker u. das wird eine Reaktion sein. Ich machte mich darauf hin im Internet zu suchen. Nun glaube ich nachdem ich diese Seite gelesen habe, das genau diese Biester mich überfallen haben. Ich arbeite schon 2Jahre in meinen Garten u. soetwas ist mir noch nie passiert u. ich kenne auch niemanden, der soetwas schon einmal hatte.
Danke Euch für die Aufklärung. Lg

Claudia Kiery, 18. August 2008, 22:27

Hallo Sabine,

VORSICHT!!! mit den Kippen.Nikotin in gelöster (nicht gerauchter)Form ist ein stark wirkendes Nervengift. Daher fallen auch Blattläuse sofort tot um. Also beim Ausbringen nicht auf die Haut oder einatmen. Und erst mal nicht die Kinder in den Garten lassen.

Aber falls du damit Erfolg hast klau ich mir irgendwo ’nen Schutzanzug und mach es nach. Nervengift hin oder her.Ich HASSE diese Viecher!

Beate, 18. August 2008, 23:25

Hallo an alle, ich muss sagen, dass ich beeindruckt bin. Ein Kommentar-Forum, dass sich über zwei Jahre hält ist selten ! Habe mit großem Interesse alles gelesen und möchte gerne auf einges davon antworten.
# Zu der erwähnten Blutgruppen-Theorie: So einfach ist es wohl nicht. Es hängt sicherlich mit körpereigenen Stoffen zusammen, aber die Blutgruppe ist ein lebenslanges Merkmal und es gibt Personen, die mal stärker und mal weniger anfällig sind. Jedenfalls bei uns.
# Zu der angesprochenen Raucher-/Nichtraucher-Theorie: Herbstgrasmilben mögen auch Raucher, denn hier werden Raucher/-innen ebenso befallen wie Nichtraucher-/innen.
# Zu der Beobachtung, dass Frauen häufiger befallen werden als Männer:
Ja, das kann ich bestätigen. Und Kleinkinder auch; da sowohl Mädchen als auch Jungen.
Jedenfalls ist es hier in der Gegend so.
# Hier heißt: In Fulda am Frauenberg. Es sind schon Familien aus dieser eigentlich wunderschönen Wohngegend weggezogen, weil ihr Garten ab etwa Mitte Juli nicht mehr benutzt werden konnte ohne anschließende Quälerei. Und neu-Hinzugezogene werden von alt-Eingesessenen gewarnt, damit sie nicht erst durch einen Leidensweg entdecken müssen, wo sie hingeraten sind.
# Die hiesigen Grasmilben nisten sich übrigens NICHT in Wohnungen ein. Das heißt, es gibt kei-nen Neu-Befall, wenn man den Garten meidet. Könnte es sein, dass die erwähnten Wohnungen alle irgendwelche Haustiere als Mitbewohner haben ? (Bitte nicht übelnehmen diese Frage – ich habe nichts gegen Haustiere :-)
# Zu Eurer Vermutung, dass die Plage in den letzten Jahren schlimmer geworden ist:
Leider muss ich das auch bestätigen; es scheint in jedem Jahr früher los zu gehen und länger anzu-halten.
# Vielen, vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps und Hinweise. Leider muss wohl jeder für sich selbst herausfinden, was ihm am besten hilft gegen Juckreiz und andere Reaktionen auf die Sti-che, denn es scheint da keine allgemeingültige Regel zu geben: Was beim einen wirkt, wirkt beim anderen noch lange nicht.
# Mein Tipp: Schwedenbitter. Das ist ein Kräuterauszug auf Alkoholbasis. Wenn die Stiche schon aufgekratzt sind, brennt es ein wenig, aber erträglich. Eigentlich schwöre ich auf den sog. „Großen Schwedenbitter“ (unbedingt ohne Kampfer !), aber gegen diese Grasmilben ist wohl der sog. „Kleine Schwedenbitter“ MIT Kampfer das bessere Mittel. Und: Es sollte sowieso jeder Schwedenbitter im Haus haben – das ist ein geniales fast universell einsetzbares Naturheilmittel. Wer den Herstellern nicht traut, kann ihn auch selber ansetzen (Rezept von Maria Treben veröffentlicht).
# Als letztes noch: Alle stechenden Insekten und sonstigen Blutsauger mögen mich. Zecken zum Beispiel kosten mich nur noch ein müdes Lächeln, weil ich von jedem Spaziergang mindestens eine mit nach Hause bringe. Und für eine Gartenparty bin ich ein prima Mückenschutz, da außer mir praktisch niemand mehr gestochen wird. Aber diese Herbstgrasmilben sind wirklich (fast) das Schlimmste, was ich kenne. Meine Mitgefühl an alle aktuell Betroffenen, jetzt ist ja grad Hochsai-son.
P.S.: Die rezeptur zum Ansetzen des Schwedenbitters gebe ich gerne weiter, falls jemand Iteresse hat.

Chrissi, 20. August 2008, 11:41

Hallo, leider könnt ihr alle nur eure Juckqualen irgendwie versuchen zu lindern. Gegen diese Biester im Rasen hilft NICHTS! Wir haben alles versucht und nun Ruhe, weil wir die Rasenfläche zugepflastert haben. Es war ein Albtraum bis dahin. Haus gekauft, rundum Rasen verseucht. Bin echt froh, dass es vorbei ist. Ein paar Stellen sind noch plattenfrei (aber ohne Rasen), sowie ich die betrete, habe ich Stiche. Mein Mann übrigens mehr als ich. Gutes Durchhalten!

Reinhard, 20. August 2008, 12:30

Chrissi, hast wohl meinen Kommentar wegen Transportbeton aufgegriffen, ganz gaaaaanz früher
hat man ums Haus keinen Rasen gehabt, Blumenrabatten, Gemüsebeete, Beeren,Kartoffeln,
Gras war auf der Wiese, am Graben haben wir Löwenzahn und Co mit der Sichel gerupft,in einen Sack gesteckt, hinten aufs Fahrrad-so man hatte-
für die Kaninchen,es gab auch reichlich -heute als Unkraut bezeichnete Kräuter die wir mir der Wurzel rausgezogen haben, Oma hat was damit gemacht.alle unsere kleinen Schrammen wenn wir mal hingeflogen sind oder beim Fussbalbolzen die Knie aufgeschrammt, dann ist man nicht gleich mit dem Auto von der M A M A zu Dokter gefahren worden, sondern irgenwann am Tag ist man bei der Oma vorbei , die hat dann etwas aus einem Töpfle draufgeschmiert und hat irgendein Blatt drübergelgt, dann einen Streifen von einem alten Hemd- Altkleidersammlung kam erst später auf- alles wurde irgendeinem vernünftigen Verwendungszweck zugeführt- drübergebunden. Dann kriegte man noch ein Stück von Omas berühmten Hefezopf in die Hand gedrückt, von der Strasse haben schon die Kumpels durch die Finger gepiffen,
kein Handy, kommsch bald, sonst spielen wir ohne dich weiter. Also gings weiter.
Irgendwann hat die Rasenmanie angefangen, Supervelvetrasenmischung- Englischer Zierrasen, -Sportrasen-Gebrauchsrasen-Schattenrasen-RasenRasen Rasen- möglichst unkrautfrei, die ersten Knieschäden traten auf ( wegen Rasenkantenschneiden) Unkrautfrei- Moosvernichter- Super langzeitrasendünger.
Plötzlich gingen die Kinder nicht mehr auf den Rasen BETRETEN VERBOTEN – NICHT AUF DEM RASEN LIEGEN- Die Schilderindustrie hatte auch wieder ein neues Produkt im Angebot. Von den unzähligen Herstellern von Rasenmähern(ab 500m² Rasentraktor)
Elektrisch Zweitakter-stank bestialisch, viertakter – sehr laut – Batterie -Rasen robot -mäht automatisch- demnächst aus dem Urlaub per Handy fernabgefragt ob er auch fleißig war-sprechende gibts schon- wie Waschmaschine und Geschirrspüler- bis dahin gabs noch keine Grasmilben. Ich habe den Verdacht, daß die Agrochemgenindustrie die Grasmilben unters Rasenliebhaberdüngerzeug gemischt wurden. Spätestens in 2 Jahren liegen in den Giftschränken der Garten und Baumärkten mindestens 10 Mittel GARANTIERT WIRKSAM GEGEN GRASMILBEN- ein neues einträgliches Geschäftsfeld ist erschlossen. Ich weiß mein Kommentar ist ätzend – aber stimmts nicht ?
Widerspruch nimmet gern entgegen. Klabautermann
Reinhard Rasenhasser
Tschüss und gut juck

Iris, 20. August 2008, 13:04

Nun ist es also bei mir auch soweit! Ich kannte die Bister nur vom Hörensagen und hatte sie schon wieder völlig vergessen, aber dieses Jahr haben sie mich zum ersten Mal gekriegt. Mein fast 2jähriger Sohn ist leider auch stark betroffen (er geht halt supergerne in den Garten). Vielen Dank für die vielen Tipps. Als Neuling auf dem Gebiet, werde ich jetzt wohl mal vieles durchprobieren müssen. Ich habe ja noch die Hoffung, dass die GM aus der Wohnung von alleine wieder verschwinden, wenn man keinen neuen reinschleppt. Ich hab das Gefühl, die sind überall (Bett, Sofa, etc.). Werde den Garten jetzt erstmal meiden.

Iris

Reinhard, 20. August 2008, 13:50

Iris , ich hab schon vor längerer zeit konsequent nach Gartenarbei mich auf der Terrasse umgezogen,manchmal sogar im Garten mich mit dem Gartenschlauch abgespritzt,kannte damals die GM noch nicht,meine Frau bleibt wenn ich Rasen mähe- was sie nie tut- im Haus.
Na vielleicht werden ja bald Nützlinge angeboten.
Übrigens ist mir aufgefallen , dass wir fast garkeine Schmetterlinge mehr zu sehen bekommen.
War auch kürzlich Thema im Hamburger Abendblatt.
Mast und Schobruch und immer Rum im Grog
das wünscht Klabautermann Reinhard Rasenhasser

marie-ann, 20. August 2008, 15:52

;-)))

soo, mal wieder (wie in den letzten jahren auch) von grasmilben beplagt, weil ich in diesem jahr einfach noch gar nicht mit ihnen gerechnet hatte…

was ich tue, wenn ich schon die ersten „bisse“ spüre: duschen, mit nadel die bissstellen anpieksen, ausdrücken, mit alkohol kräftig betupfen und abreiben, tyrosur gegen entzündungen drauf und ein homöopathisches mittel gegen heuschnupfen (antiallergikum) nehmen (dhu-heuschnupfenmittel) – letzteres hilft eben gegen sehr viel allergische reaktionen. 10-15 tropfen genügen. kein jucken, keine entzündungen, kein anschwellen, nach 3-4 tagen kaum noch was zu sehen.
mache ich all das nicht, gehts mir wie vieln von euch: ich bin ein von tierischem juckreiz geplagter streuselkuchen.

was man grundsätzlich gegen die gm tun kann, um sie aus der eigenen wiese fernzuhalten? keine ahnung, leider.

lg, ann-marie

Reinhard, 20. August 2008, 18:11

Ein professioneller Gartenpfleger hat sich angesagt. Da werde ich Grasmilben zum Thema machen, bin gespannt, ob andere was wissen.Ich warte halt auf den Winter, da brauche ich keinen Rasen zu hassen.

Andrej, 20. August 2008, 21:06

Sabine Krischkofsky am 18. August 2008

Hallo Sabine,
von dem Öl habe ich schon hier geschrieben,
habe bei ebay gekauft da es günstiger ist als im
Laden, habe einmal gemacht, leider spielt das Wetter
jetzt nicht mit um es noch mal zu durchführen,
ob das nach dem ersten mal was gebracht hat kann noch nicht’s sagen. Wir kämpfen weiter :-)

Keisha, 21. August 2008, 09:16

Eventuell hat Reinhard ja recht, und es hängt mit bestimmten Rasensorten zusammen? …

By the way: Vorsicht beim Gebrauch von Neemöl und Katzen. Katzen können (nicht unbedingt sofort) mit einer Kontaktallergie auf Neem reagieren und sich, wenn man nix dagegen tut, dermaßen blutig scheuern…
Meine Katzen reagierten beide auf Neem Spotons mit Kratzanfällen innerhalb weniger Minuten und mein Tierarzt meinte, allergische Reaktionen gegen Neem seien häufig. Manche Tiere würden aber nicht sofort reagieren, sondern eventuell erst nach Monaten.
Ähnlich ist es ja bei diversen Nahrungsmittelallergien. Die allererste Portion Erdbeeren wird noch vertragen, aber die nächste dann uiuiui

Power-Kick, 21. August 2008, 09:29

Vielen Dank für den Hinweis wegen Neemöl, dann werde ich das lieber sein lassen. Meine Katze habe ich mit Frontlinie (Flüssigkeit, die auf den Nacken aufgetragen wird und ca. 6 – 8 Wochen wirkt) behandelt, auch gegen Zecken und Flöhe. Sie hat bisher offensichtlich keine Grasmilben, da sie sich nicht kratzt.
In meiner Wohnung versuche ich den Grasmilben den Garaus zu machen, indem ich in kurzen Abständen das Bett, Sofa und Teppiche mit meinem Dampfreiniger intensiv behandle. So hohe Temperaturen dürften diese Viecher nicht überleben.
Durch viel Arbeit habe ich meinen Unkrautrasen mit Komposterde, Düngen, Vertikutieren und Neusäen von überwiegend Schattenrasen in einen beinahe englischen Rasen verwandelt. Meine Nachbarn haben immer noch ihren Unkrautrasen. Vielleicht liegt es ja wirklich daran, daß sie keine Stiche haben ? !

Keisha, 21. August 2008, 09:42

Den großen Aufwand mit der Wohnung kannst du dir theoretisch sparen. Die Grasmilben überleben in der Wohnung nicht, vermehren sich da auch nicht, anders als zB Flöhe und Hausstaubmilben.
Spotons kommen bei mir leider gar nicht mehr in Frage, da meine Mädels alleine auf den Versuch, was aufzutragen inzwischen reagieren, als wolle man sie umbringen. Meine Bella hat damals auf das Neemzeug reagiert, als hätte man ihr brennende Eisen ins Genick drücken wollen. Der Schrecken sitzt zu tief.

Vielleicht liegt es ja wirklich daran, daß die Nachbarn eine Unkrautrasen haben. Ich hab im Fernsehen mal gesehen, hochgepflegte Englische Rasen seien biologisch gesehen Wüsten, in denen kaum was lebt.
Vielleicht liegt es auch ganz einfach an der Biochemie eines jeden Menschen, daß die einen Milbenprobleme kriegen, die anderen nicht. Das Thema ist ziemlich komplex.

Power-Kick, 21. August 2008, 08:55

Seit letztem Jahr habe ich einen Garten – und – man glaubt es kaum – auch Plage mit den Grasmilben. Im letzten Jahr waren um alle elend juckenden Stiche herum riesige Blutergüsse, ich sah aus, als wenn ich durch den Fleischwolf gedreht wurde. Mein Arzt sagte mir, daß die Viecher örtlich die Blutgerinnung herabsetzen, deshalb die vielen Blutergüsse. Da ich eine Freigängerkatze habe, möchte ich nicht mit der chemischen Keule arbeiten, zumal das offensichtlich auch nicht wirklich hilft.Heute werde ich es mal mit Neemöl probieren. Sitzen die Viecher auch in Ligusterhecken ? Kann mir das jemand sagen ? Ich habe nämlich in der Hecke einen Durchschlupf zu den Mülltonnen, den ich oft benutze. Meine Nachbarn haben übrigens keine Stiche, das ist mir unbegreiflich, da die Gärten ineinander übergehen.
Gut juck

holzi, 21. August 2008, 11:34

Hallo alle zusammen,

nimm ein helles Tuch und wische(!!!) über Stellen an der Ligusterhecke, schau Dir das Tuch nach jedem Wisch genau an (die Larven der GM sind sehr klein, aber auch agil – die flitzen sofort los, kann man also gut erkennen – notfalls Lupe zu Hilfe nehmen), dann weißt Du, ob Sie in der Hecke sind!

Wir haben jetzt eine Lotion (meine Frau veträgt das Autan nicht so gut) gegen die Bisse als Vorsorge ausprobiert, genauso erfolgreich wie Autan! Man muß aber immer die Kleidung wechseln – nie mit den Gartenklamotten auf’s Sofa, Stuhl oder Bett setzen, dann bringt’s gar nichts! Die GM-Larven krabbeln einen dann doch wieder an und man hat am nächsten Tag wieder mit dem Juckreiz zu tun!

Bei der Bekämpfung sollte man berücksichtigen, dass die Larven der GM immer neu aus der Erde kommen – man muß also wahrscheinlich jede Woche sprühen bzw. spritzen, um Erfolge verzeichnen zu können, egal ob Rapsöl oder Neemöl oder Schädlingsfrei Naturen! Bei meinen 2500qm Garten bleibe ich bei der Vorbeuge – alles andere wird mir zu teuer, zu aufwendig und am Ende zu unsicher, ob die Behandlung bleibenden Erfolg hat!
Ich habe 2 Behandlungen durchgeführt (mit Rapsöl, als Emulgator Fit, in Wasser gemischt – dazu noch etwas Naturen) – am gleichen Tag konnte ich keine Milbenlarven an den behandelten Stellen feststellen – am nächsten Tag waren wieder welche da! Jedoch möchte ich meinen, es sind weniger geworden! Vielleicht hat schon jemand ähnliches probiert – auf einem kleineren Grundstück?

Reinhard, 21. August 2008, 11:54

Reinhard an Keisha, ich erinnere mich an meinen Freund W.. in Thailand, der sich extra aus Europa Grassamen für seinen neuanzulegenden Garten mitgebracht hat. War wunderschön, viel Wasserverbrauch ( wie die Golfplätze ) dann sagte eines Tages der Thaigärtner Khun W.. Gras no good.
Warum ? Animals in Gras. Der Rasen wurde mit der Machete geschnitten- Rasenmäher sind dort nicht üblich. Die Maid am Swimmingpool hat mein Badetuch in einen Plstikbeutelgepackt und über Nacht in die Gefriertruhe. Ich konnte mir auf all das keinen Reim machen, habe nur bemerkt , dass einige Gäste mit kleinen Kindern rumgejammert haben – mei Allheilmittel war Teebaumöl, hatte ich fast immer dabei.Zu der zeit kannte ich noch keinen Gartenblog und keine GM. Das kommt heute alles bei der Globalisierung raus. Rollrasen aus Holland für die Fussballplätze,Fächerahorn aus China u.s.w. das Rad können WIR nicht mehr zurückdrehen. Habe mal eine kleine Fläche 1 Jahr nicht gemäht, bin dann von Nachbarn komisch angeschaut worden.Warum gibts wohl immer weniger Schmetterlinge??Mit der ganzen Chemie , die wir im gelände verbreiten, schaden wir den Kleinlebewesen, die im Untergrund werkeln. Ich bin auf heute abend gespannt, was in derProfigesprächsrunde für Meinungen rumgehen.
Je länger ich mich mit diesem Thema befasse, destomehr kommt aus dem Langzeitgedächtnis hoch.
In meiner Rasenauflistung hab ich noch was vergessen – für Poloplätze wird eine spezielle Mischung verwendet – Argentinisches Pampagras –
sehr widerstandsfähig- beim Polosport wird der Untergrund ja auch enorm strapaziert.

Mara, 21. August 2008, 18:18

Hallo Mitleidende,

mein Freund hat dieses Forum für mich entdeckt und nach ein paar Stunden Lesen bin ich froh, daß ich nicht die Einzige bin! Danke für die vielen Tips, werde noch Einige ausprobieren.

Ich hatte die Biester schon mal vor ein paar Jahren (ohne Garten!), mittlerweile wieder verdrängt – und nach 4 Wochen Urlaub in Schweden und Frankreich habe ich sie plötzlich im August irgendwo wieder in heimischen Gefilden (Mittelhessen) aufgesammelt. Sei es vom See, von den Brombeerhecken oder aus meinem jetzigen, halbwilden Garten…?

Meine Freundin empfiehlt: nach dem Draußensein mit Waschlappen und Essigwasser abreiben – dadurch sollen sie loslassen und können sich abwaschen lassen. Duschen allein hilft nicht! Zuviel davon trocknet eher die Haut aus.

Mein Hausarzt hat die GM sofort erkannt und mir Tannosynt Lotion verschrieben, lindert etwas den Juckreiz und verhindert Entzündungen. Teebaumöl ist neben kaltem Wasser oder Kühlpaketen eine Erleichterung. Wie Ihr damit heiß baden oder gar in die Sauna gehen könnt, ist mir allerdings schleierhaft – mir ist es schon unter der Bettdecke zu warm mit den fiesen Quaddeln…

Astridluise, 22. August 2008, 01:00

Auch ich bin eine Leidgeplagte seit ein paar Jahren.

Vieles von dem, was hier steht, habe ich ausprobiert – der Stein der Weisen war noch nicht dabei :-(. doch darauf wartet Ihr ja auch ….

Nachdem mein Verhältnis zum Garten allmählich in Hass umschlägt, hat mein Mann heute mit Celaflor gespritzt.

Einige schrieben ja schon, dass das nur kurzzeitig hilft. Ich bin gespannt und werde berichten, ob sich wenigstens ein gewisser Erfolg einstellt.

Meine Reaktionen auf die Bisse sind schon ziemlich heftig, da ich auch sonst ein ziemlich allergisch reagierender Mensch bin. Mitunter bin ich regelrecht am Ende durch die massiven Beschwerden und könnt nur noch heulen.

Ich wohne übrigens im Schwäbischen!

Schau immer wieder hier rein, vielleicht gibt es ja doch irgendwann die große Rettung? Und hier wird sie mit Sicherheit zuerst stehen.

Berichte Euch, ob’s was genutzt hat mit dem Spritzen …

Anett Werner, 22. August 2008, 10:14

Hallo leidgeprüfte GM-Gemeinde,

ich bin auf der Suche nach Hilfe für meine Kleinen auf Eure Seite
gestoßen.
Auch wir sind seit 4 Jahren extrem betroffen, wir haben schon alles
Mögliche ausprobiert, haben aber leider noch nichts wirkungsvolles gefunden.

Erschwerend kommt bei meinem Sohn hinzu, dass er die meisten GM
im Kindergarten aufliest. Daher üben wir uns eigentlich mehr in Schadensbegrenzung.
Was natürlich bei einem 4 ½ jährigen nicht immer einfach ist.

Nun hat mein Kleiner seit 3 Tagen extrem großflächige Quaddeln, die ich eigentlich auch unter der Kategorie GM abgelegt hatte.
Nun hat mich aber gestern selbst etwas im KiGa gestochen, und zwar eine winzig kleine
schwarz-weiße Fliege oder so etwas ähnliches.

Nun hoffe ich auf Euch – Was könnte das gewesen sein?

Vielen Dank schon einmal –
Und einen juckfreien Tag

Reinhard, 22. August 2008, 12:18

Gestern spät im TV ZDF lief eine Sendung = WUT IM BAUCH = ein Betrag hat mich wieder in Rage gebracht. Auf den Phillipinen wird Verlegerasen produziert, der für Golfplätze und auch bis nach USA für Häusle-Gartenfans geliefert wird. Die Phlippinen importieren Reis aus den USA – sodass die ienheimischen Bauern nicht mehr konkurrenzfähig sind und den Reisanbau einstellen. Ausweich – Lösung , RASEN ANBAUEN.
Ist das nicht perverser Irrsinn, da brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir allerhand unerwünschtes Getier bei uns antreffen, auch stechendes . Von Profis ist auch noch kein hilfreicher Rat zu erhalten.

Power-Kick, 22. August 2008, 14:55

An Aett:
Mich hat kürzlich ebenfalls auf der Terrasse ein ganz winziges Tier gestochen und habe darauf eine große Quaddel bekommen, die auch sehr stark und tagelang juckte. Das war jedenfalls keine GM. Da hilft nur Fenistil oder so, event. mit etwas Hydrocortison.
An Holzi:
Ich habe deinen Rat befolgt und mit einem weissen Tuch über die Ligusterhecke gewischt. Es waren GM zu sehen, aber erst mit der Lupe, die Viecher sind einfach zu klein, um sie mit dem blossen Auge zu erkennen.
Ich denke auch, dass es keine ideale Lösung für das Problem gibt. Gegen die Symptome habe ich Franzbranntwein, Teebaumöl und etliche andere Tipps versucht – mit meist weniger Erfolg. Vielleicht bin ich auch besonders prädestiniert für Insektenstiche, reagiere meist auch auf Schnakenstiche sehr heftig.
Nun ja, irgendwann wird die Saison zu Ende sein und damit vorübergehen auch das Problem mit GM.
Neemöl und chemische Keulen werde ich nicht anwenden. Meinen lang ersehnten Garten lasse ich mir trotzdem von den GM nicht vermiesen.
Meine Katze verträgt und toleriert übrigens das Frontline-Spoton sehr gut.
An Reinhard:
Ich bin ganz deiner Meinung – nur – dieser Wahnsinn hat sich derart verselbständigt, dass nichts mehr aufzuhalten ist. Ein selbstgemachtes Problem der Menschheit und der Globalisierung !

Diana, 23. August 2008, 00:55

Hallo an alle Geplagten,
bin seit ein paar Tagen aus dem Urlaub zurück und von unseren GM zur Eröffnung der Saison sehr innig begrüßt worden. Wir leben seit drei Jahren in einem Haus mit „verseuchtem“ Garten, wußten aber dank der Mitmieter wenigstens die Ursache der ominösen Stiche. Sie treten bei uns zum Glück tatsächlich erst im August auf, dann allerdings ordentlich. Auch unsere Kaninchen sind ebenfalls betroffen. Bei den Menschen ist die Beliebtheit von Frauen und Kleinkindern wie mehrfach beobachtet deutlich höher gegenüber den Männern. Allerdings halten wir uns auch öfter hier auf. Ich gehöre bei Mücken und anderen stechenden Zeitgenossen zur favorisierten Hauptspeise und erfreue mich daher bei den GM ebenfalls großer Beliebtheit. Was ich jedoch dieses Jahr zum ersten Mal beobachtet, wenn auch hier mittlerweile schon gelesen habe, ist das Auftreten der GM auf dem Kopf von Kleinkindern. Unser 1-Jähriger, der den Garten heiß und innig liebt, hatte heute nach dem Spielen richtige Nester auf dem Kopf… ihhh, das kannte ich nur von den Kaninchen bisher. Dort haben wir die immer abgekratzt (mit Alkohol und Wattestäbchen). Habe Alkohol jetzt auch mal im Selbstversuch getestet, es brennt trotz Rubbeln mit dem Bausch nur bei den vorher sehr wund gekratzten.Hoffe, dass sie jetzt tot sind, obwohl unter dem Mikroskop das ganze nicht so einfach ging, wie ich las.. Der juckreiz lässt allerdings bei mir nicht nach davon, obwohl ich mehrfach wiederholt habe. Bin aber selbst bei Erfolg trotzdem skeptisch – auf meinen Kleinen großflächig Alkohol verteilen, ist das i.O.? Ich bin ja überrascht, wie viele der Blogger bedenkenlos die chemische Keule auf ihre Haut schmieren oder schlucken… ich meine, ich juck mich jetzt schon seit zwei Tagen (seit drei wieder im Garten), aber bei Autan oder gar dem ganzen Tablettenkram hätte ich ja schon Zweifel, den Teufel mit dem Beezlebub auszutreiben. Die Vaginalsalbe werde ich allerdings testen, Apotheker hin oder her, so ein paar ätherische Öle scheinen mit doch nicht schlecht. Auch Schwedenbitter hab ich noch im Haus. Ist aber mehrheitlich ja auch nur Alkohol. Ich danke an dieser Stelle Allen, die Tips und Ratschläge hatten, habe vieles aufgeschrieben und werde nun testen. Bin nun blos ein bischen verwirrt, weil sie vieles widerspricht: Duschen ja oder bringt nichts, Betten abziehen oder nicht, lange Kleidung oder keine…

Aus meiner Erfahrung kann ich soviel sagen, dass die Ausbreitung regional wohl zunimmt. Wir wohnen in Weimar und dort hat uns das Problem erstmals getroffen vor drei Jahren. Besucher bei uns, denen GM bislang ebenfalls unbekannt waren, fanden sich im letzten JAhr plötzlich erstmal in ihrem Garten in Ostthrüingen ebenfalls mit GM konfrontiert. Uns sowohl der Haus- als auch der Tierarzt meinten, dass sie sich in den letzten Jahren massiv vermehrt hätten.
Übringens zeigen unsere Kaninchen keine Quaddeln- reagieren nur Menschen so als allergische Reaktion? Oder reagieren wir heutzutage so, und früher war es für Menschen ebenfalls kein Problem?
Zur Vorbeugung verwendeten wir bisher ein Mittel von Zedan, was es in einer Sprühflasche zu kaufen gab und rein durch ätherische Öle Insekten abwehren soll, d.h. es ist auch für Kleinkinder geeignet. Ich muss allerdings zugeben, dass es eher reuzierend, nicht aber vollständig wirkt.
Die ganzen Massnahmen mit Gummistiefeln und Klebeband usw. sind mir ein wenig umständlich und vor allem mit Kindern nicht realisierbar. Zudem ist die Mühe nach 5 min umsonst, wenn sie sich hinsetzen…. Daher wäre ich dankbar, wenn jemand noch über seine Erfahrungen mit Kindern schreiben könnte, denn auch mit Nachsorgen durch radikales Ausbrennen o.ä., lang einwirkende Salben… sind da ja wenig praktikabel.
So eine biologische „Waffe“ für den Garten wäre doch wirklich toll, schade dass die Raubmiben nicht helfen, dass hatte ich immer noch als letzte Hoffnung angesehen…

Diana

Power-Kick, 23. August 2008, 15:29

Hallo zusammen,
gerade habe ich in einem anderen Forum (www.hausgarten.net) gelesen, daß in heissem Wasser aufgelöstes „Kaiser Natron“ gegen den Juckreiz bei GM-Befall helfen soll. Ebenfalls der Pflanzensaft aus den zerriebenen Blättern und Stielen von Schöllkraut (überall häufig vorkommende Pflanze mit gelben Blüten und gelb-orangem Pflanzensaft). Aber Achtung : Schöllkraut ist giftig und sollte nicht auf Schleimhäute und in die Augen geraten. Auch Vorsicht bei Kindern ! Hier ist es, wie so oft, die Dosis, die das Gift macht. Probiert habe ich es selbst noch nicht, werde es aber schnellstens machen. Schöllkraut soll übrigens auch gegen Warzen und Hühneraugen helfen.
Hat jemand von euch auch grosse Blutergüsse um die meisten Stiche herum, vor allem an der Innenseite der Oberschenkel ?
Im Gartenmarkt wurde mir gesagt, dass selbst aggressive Schädlingsbekämpfungsmittel wenn überhaupt, nur ganz kurzfristig helfen, den Rasen GM-frei zu bekommen. Man verkauft das Zeugs zwar sehr gerne, allerdings mit wenig oder überhaupt keinem Effekt.
Viele Grüsse aus Kempten / Allgäu
Power-Kick

Tina Leistner, 23. August 2008, 15:04

Hallo an alle,
seit zwei Stunden habe ich nun alle Kommentare gelesen. Danke!
Wir haben einen wildromantischen Garten (auch wild ungepflegt) mit Bach, Lagerfeuer und einem Sumpfeck. Nachdem wir dieses Sumpfeck trockengelegt haben, hat es bei uns angefangen. Grasmilben.
Ich, weiblicher Raucher aus Bayreuth, mein8jähriger Sohn, mein Mann und unser Hund, sind alle vier betroffen. Klassisch in den Kniekehlen bei mir. Hauptsächlich in der Leiste bei meinem Mann, vereinzelte Bisse am ganzen Körper bei meinem Sohn, und der Hund (bei ihm scheint es nicht zu jucken)am Bauch. Auch Gäste leiden darunter(ob Alt, ob Jung, völlig egal)
Ich kann mich an einen Beitrag erinnern, aus dem Münchner Raum, der geschrieben hat, bei ihm seien die Biester verschwunden? Hallo, bist du noch da drausen, stimmt das wirklich, was hast du gemacht?
Meine Blutgruppe kenn ich nicht, aber ich werde auch von Zecken geliebt.
Duschen hilft ein bischen. Da der Garten ein WE-Grundstück ist, verschwinden die Bisse auch nach drei bis fünf Tagen.
Wir werden den Sumpf wiederbeleben, und sollte dies wirken, geb ich euch Bescheid. Vielleicht war es ja nur Zufall.
So, nun fahr ich in die Apotheke und kauf Autan, Ringelblumensalbe hab ich schon, und die Kleidung? Ob leicht oder vermummt (schon beides ausprobiert) ist eh egal.

sunshine, 24. August 2008, 13:16

Hallo,
haben die Viecher auch in unseren Garten, am besten half bis jetzt aufkratzen und mit 70% Alkohol desinfizieren. Was ich aus den Kommentaren rauslese bleiben Grasmilben einmal bei der Person die Sie im Gras angesprungen haben, d. h. sie können nicht auf unser Baby „rüberspringen“, oder ??
Danke für ne Antwort sunshine

ingride´, 24. August 2008, 13:29

Hallo Geplagten,
melde mich hier mit meiner Grasmilben-„History“
Ich lebe seit meiner Geburt(1962) im selben Haus mit demselben seither grösstenteils unveränderten Garten.
Dieser ist naturbelassen, Kunstdünger, Schneckenkorn und Spritzmittel wurden hier noch nie verwendet. Wo´s nicht stört darf „Unkraut“ wachsen die Rasenflächen dürfen moosig sein was das Gesamtbild des Gartens (Blumengarten, Gemüsegarten, viel Gebüsch und alter Baumbestand) in keinster Weise stört.Und Rasensamen haben wir noch nie gekauft,ich hole beim Bauer nebenan immer Heublumen, das gibt auch Gras. Nun zum Thema: soweit mein Erinnerungsvermögen zurückreicht – ich schätze mal bis 1966 – werden alle Hausbewohner einschliesslich Hund von Grasmilben geplagt. Es beginnt im August und endet dann, wenn die Nächte kühler werden. Identifiziert hab ich die Plagegeister allerdings erst vor ca. 10 Jahren als ich mal eine Lupe zur Hand nahm und so ein kleines Biest auf frischer Tat an einer juckenden Stelle ertappte. Ich klebte die Milbe auf Tesa-Film ging damit zum Arzt und sagte dasda hat mich gebissen. Diagnose Grasmilbe. Somit hatten wir endlich eine Erklärung für das „August Phänomen“.
Bis dahin, also mehr als vierzig Jahre lang hiess das Phänomen bei meiner Mutter abwechselnd Hitzepusteln oder Pfirsichpusteln weil das Leiden immer zur Pfirsichzeit auftrat und wenn´s heiss war. Als wir Kinder waren litten wir schrecklich darunter, die Kopfhaut verpustelt, der Bauchnabel geschwollen, am ganzen Körper verkratzt und immer wieder geschwollene Augenlider, weil eine Milbe am Lidrand saugte. Wir wussten nicht was es war, aber wir wussten schnell, es geht vorbei. Mein Opa, der unser Haus 1930 gebaut hat tröstete uns dann immer und sagte “ des isch bloss dr Beiß, in vier Wocha hert des wieder auf „. Er war Jahrgang 1898 und ihm war das Problem mehr als vertraut weil er es ebenso wie wir schon als kleines Kind kannte ohne zu wissen was es war.
Klimawandel und Globalisierung war damals noch kein Thema. Ich denke es sind einfach bestimmte Naturgegebenheiten, die die Milben mögen. Nun mein wirkungsvollster Tipp: bei allen Aktivitäten im Garten um beide Beine etwas oberhalb der Knöchel einen fünf cm breiten Streifen mit Salatöl einschmieren, dann barfuss laufen oder immer die gleichen Schuhe anziehen. Nach der Arbeit Schuhe mit Autan einsprühen und draussen lassen, Öl an den Beinen mit Wasser u. Seife gut abwaschen. Die Milben haben keine Chance, bleiben im Öl stecken(guckts euch mit der Lupe an, pure Erleichterung, wenn man sich vorstellt wo die sich alle niedergelassen hätten) und saugen höchstens unterhalb des Knöchels und damit kann ich sehr sehr gut leben. Auf diese Weise habe ich auch festgestellt dass die Milben nur im Gras sind, also nicht in Hecken. Ich kann gefahrlos im Top die Ligusterhecke schneiden oder Sträucher stutzen, es passiert nix solange die Beine geölt sind. Also probiert es aus und bitte keine Chemie , bleibt cool so wie mein Opa, es ist zwar lästig aber es geht vorbei.
Grüssle aus Oberschwaben, Ingride´

michaela, 25. August 2008, 15:44

Ich kenne dieses lästige Problem auch erst seit ca. 6-7 Jahren.
Jacutin Gel hilft bei vorhandenen Stichen sehr gut, sobald ich die Natur betrete, sprühe ich mich komplett mit Exopic ein und mein Kater bekommt alle 2-3 Wochen Frontline in den Nacken, sonst bringt er auch noch diese ekligen Milben heim. Bevor ich in’s Bett gehe sprühe ich mich auch noch mal ein, und das Bett wird auch mit Exopic eingesprüht. Das Aufkratzen der Bläschen ist bei mir schon fast zwanghaft, weil ich den Gedanken nicht ertrage die Viecher unter der Haut zu haben. Kleidung einmal in der Natur getragen, sofort in die Wäsche. Scheinbar ist aber nicht jeder so empfindlich auf die hässlichen Gesellen, meinen Freund lassen sie immer in Ruhe.

Reinhard, 25. August 2008, 16:50

Hallo Michaela, der Link ist ja vielsagend, da brauchts jetzt keine weitern Kommentare.
Also:
Seemann hol die Seife raus – Land in Sicht.
Das war früher bei der bescheetenen seefohrt
der Spruch wenn man noch Hoffnung hatte.

holzi, 26. August 2008, 12:46

Hallo alle zusammen,

an Diana:
Du hast schon Recht – das ganze chemische Zeug hinterläßt bei mir auch kein gutes Gefühl – aber ein wirksames natürliches Mittel vorbeugend gegen Mücken/Zecken/Milbenbisse, lang anhaltend, habe ich bis jetzt nicht finden können! Wer kennt sich also aus und weiß etwas aus Großmutters Zeiten oder bzw. aus der Hexenküche?
Duschen hilft gegen die Larven, die auf dem Körper noch auf der Suche sind – und das können viele sein – lohnt sich also wahrscheinlich! Die Sachen sollten nicht beim Fernsehen oder Spielen im Haus angelassen werden – bei Kindern würde ich empfehlen, die Klamotten sofort in die Wäsche zu werfen, auf jeden Fall unterscheiden zwischen Haus- und Gartenklamotten! Ist man darin Konsequent, läßt die Haustiere draußen (oder drinnen), dann muß man auch das Bettzeug nicht waschen! Bei der Kleidung ist es egal, ob kurz oder lang, wenn zwischen Haus und Garten gewechselt wird! Wenn nicht, dann ist die kurze Kleidung eher besser, da die Larven nicht so viele „Brücken“ haben, um an die beliebten Bißstellen zu gelangen! Aber wie gesagt, ich reibe mich mit an Autan ein, um das zu verhindern!

an ingride´:
Bei uns sind die Milben auch in den Bäumen – sogar im Essigbaum – beim Äpfelpflücken hatten wir immer Bisse besonders am Oberkörper und am Kopf!

an sunshine:
Die Larven krabbeln – und wenn sie eine geeignete Stelle am Körper gefunden haben, dann beißen sie und fallen dann irgendwann ab und sterben (der Mensch ist ein Fehlwirt)! Sind sie auf der Kleidung oder am Körper, dann suchen sie noch und können natürlich auch auf das Baby runterfallen bzw. rüberkrabbeln und dann dort zuschlagen!

Frontline schlägt bei unserer Katze gegen Milbenlarven leider nicht an – gegen Zecken hilft es!

So – das soll es erst einmal gewesen sein.

Tine, 27. August 2008, 11:21

Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal betroffen von diesen lästigen Biestern, ich kannte die vorher gar nicht.
Setze nun große Hoffnungen in unseren Urlaub hoch oben auf 1.000m. Weiß jemand, ob die Grasmilben dort oben noch leben können? Hausstaubmilben gibt es ja ab 1.000m nicht mehr.

aljoscha, 27. August 2008, 14:39

Hallo.

Ich habe gestern das halbe Forum durchgelesen, weil ich seit etwa zwei Wochen eine Ursache für meinen Ausschlag suche (hab schon die totale Flohbekämpfungsaktion in meiner Wohnung hinter mir…). Dann war ich beim Hautarzt und er bestätigte mit: Erntekrätze (wird durch Herbstgrasmilben ausgelöst).

Da ich nach dem halben Forum noch nichts über Allergien gelesen haben, poste ich mal meine Story:

Mein Hautarzt erklärte mir, dass meine Reaktion (rote Stichwunden und starker Juckreiz) allergisch ist. Allergien können plötzlich da sein, können auch plötzlich wieder verschwinden.

Ich z.B. war noch nie allergisch UND ich GÄRTNERE noch NICHT einmal. Ich lebe in der Stadt und das Maximum an Natur sind die Rasenflächen und Bäume in den anliegenden Parks.

„Allergie“ erklärt auch, warum der eine gestochen wird und der andere wiederum nicht: alle werden gestochen; der eine reagiert halt normal, nämlich gar nicht, der andere total über.

Mein Hautarzt erklärte mir weiterhin, dass ich nicht der richtige Wirt für Grasmilben bin. Sie lösen einen kleinen Teil der obersten Hautschicht an (das Lösemittel löst die Reaktion aus), fressen und lassen wieder von uns ab. Der Juckreiz setzt viel später ein.

Ich habe heute zum ersten mal ein Antihistaminikum genommen und spüre gleich wie der Juckreiz nachlässt und die Pusteln abschwillen. Das Zeug gibt es rezeptfrei in der Apotheke, heißt Lora-ADGC und ist sehr günstig (20er Packung €2,70; im Internet noch billiger).

Sehr genau kann man sich darüber bei Wikipedia informieren; mein Fazit war: scheint sicher und vertretbar in Anbetracht des Leiden. Allerdings: für Kleinkinder (unter 2 Jahren) ist es noch nicht ausreichend erforscht und auch Kinder unter 30kg müssen vorsichtig und mit kleineren Dosen behandelt werden.

Hoffe ich konnte behilflich sein.

aljoscha, 27. August 2008, 14:45

Achso: an michaela

der Link ist gut;
es gibt allerdings trotzdem AUCH Milben die unter der Haut bleiben und dort ihre Eier ablegen etc. Die Krankheit nennt sich dann KRÄTZE. Ist scheinbar extrem ansteckend, aber auch leicht heilbar. Ein Freund von mir hatte das schon einmal und kurz später sein Bruder. Sie sind es aber auch beide schnell wieder los geworden.

yvonne2, 28. August 2008, 12:20

Ich kannte bis dieses Jahr die Viecher gar nicht. Bin auch keine Gärtnerin. Zu spüren bekam ich sie beim Bogenschießen auf unserem Vereinsgelände (ich hab nach Jahren wieder mit Schießen angefangen). Zur Verdeutlichung: Es ist kein gepflegter Rasen, sondern eine relativ nätürliche Wiese, die ab und zu gemäht wird, damit wir einigermaßen bequem zu den Scheiben laufen können. Ringsum sind Äcker. Am Rand fließt ein kleiner Bach.
Ich wurde zwar informiert über die Biester, hatte aber leider kein Autan dabei. Naja der Erfolg waren ca. 20 Quaddeln, die sich über eine Woche juckend hielten, trotz Systral-Einschmierungen. Die roten Flecken hielten sich sogar zwei Wochen. Ich kann nicht sagen, dass mir mein Sport da noch viel Spass macht. Der Tipp mit barfuß mag ja ganz nett sein, aber ich geh ungern so über eine Wiese, da schon mal von ner Wespe in den Fuß gestochen.
Also werd ich mir Autan besorgen oder auch im Sommer in der Halle schießen :-((

Larsifari, 28. August 2008, 16:46

Ich hab die Schnauze voll und werde unseren Garten im nächsten Jahr zementieren!

Willi, 28. August 2008, 17:25

Hallo,

ich habe nun das erste Mal auch ein Problem mit den Grasmilben. Da wir auch 2 Katzen haben (allerdings Wohnungskatzen die nur auf den Balkon können) dachte ich zuerst an Flöhe. Aber die Beschreibungen der Pusteln usw. passen besser auf Grasmilben. Das Jucken hält sich zum Glück so in Grenzen das ich im Moment gut damit leben kann. nun wollte ich, vor allem auch in Bezug auf meine Katzen, sicher gehen das der Befall in der Wohnung (Bett, Sofa), an den Katzen und auch an mir recht bald wieder vorbei ist sofern ich nicht wieder in den Garten gehe.

Vielen Dank und beste Linderung allen Geplagten,
Willi

chipie, 28. August 2008, 17:48

*seufz*, da haben wir uns so gefreut, als wir vor knapp 2 Jahren diese schöne Wohnung mit herrlichem Garten auf dem Lande bekommen haben, und jetzt das: Wir kratzen uns alle seit einiger Zeit wie irre, die Verdachtsmomente gingen von Mücken („Was lüftest Du auch immer so spät noch!!!“ O-Ton mein Mann) über Flöhe (wäre nicht das erste Mal, wegen der Katzen, aber der „Kerzentest“ war nagativ) bishin zu Läusen. Aber seit heute, dem Internet sei Dank, haben wir die Lösung: Grasmilben!!! WAAAAAH!!! Ich könnte k…! Ich kann doch den Kindern nicht verbieten, im Garten zu spielen…!? die Kleine (15 Monate) hat die meissten Stiche/Bisse im Windelbereich (dort, wo das Bündchen sitzt), der Große (6 Jahre) im Schulter/Nackenbereich, an den Beinen und im Intimbereich. Wir „Großen“ haben eigentlich überall diese fiesen Pustelchen, insbesondere an den Beinen und in den Achselhöhlen (massiv unangenehm :-((( ).
Ich werde jetzt die Beiträge hier noch einmal genauestens studieren und mir ALLE Tipps notieren.
Überigens hat uns Fenistil-Gel, auf die Stellen aufgetragen, bislang bei uns etwas Linderung verschafft.

PS: Überigens, schöne Seite hier, ist schon als Favorit gespeichert :-)!

gabi, 29. August 2008, 11:24

habe das problem mit den grasmilben auch.
ich denke das kommt alles vom klimawandel.
die grasmilben gehen unter die haut und sterben dort beim menschen ab.
wie es bei tieren ist weiß ich nicht???
habe 2 katzen die jucken sich auch öfters.
um das jucken zu lindern hilft sehr gut melissengeist oder soventol HC creme (soventol gel hilft nicht).
bin schon am überlegen ob ich meinen garten aufgebe…..hoffe immer noch, dass es was neues gibt das die grasmilben nicht mehr an einen gehen.
die grasmilben an sich sind nicht gefährlich, aber sehr sehr unangenehm, lästig und jucken fürchterlich.

Gabriel aus Röblingen im Mansfelder Land, 29. August 2008, 17:36

Wir haben seit 10 Jahren einen sehr großen Garten und seit vier Jahren immer mitten im Sommer geht es los. Grasmilben… Furchtbare Hautkrätze aufgekratzt schlaflose Nächte trotz duschen. Ich würde am liebsten den ganzen Garten chemisch neutralisieren. Es macht keienn Spass mehr. Neulich hab ich nicht mal einen Fuss auf die Wiese gesetzt nur auf der terrasse geblieben und trotzdem die Nacht dannach war eine Invasion und mein armer Hund der hat sich die Pfoten aufgebissen.

Silke Fischer aus Nierstein, 29. August 2008, 21:46

Bei mir fing es anfang August an mit bildung von den Ausschlag und diesen Jückreiz(der sehr schlimm und nervig ist)an und es wurde nicht besser.Wir haben auch ein Garten.Auf die Idee das es die Grasmilbe ist,bin ich durch ein sehr guten Freund gekommen,der gestern mit seinen Hund bei uns im garten war und heute mit diesen beim Tierarzt gehen musste,weil dieser rote Stellen hatte.Der Tierarzt meint das dies die Grasmilbe ist.Da ich selbst sehr schlimm aussehen bis zum Bauchnabel voll mit diesen Ausschlag bin ich im Netz auf eure Seite gestoßen und habe mir viele Ideen rausgeschrieben die ich mir morgen gleich aus der Apotheke holen werde.Aber wie ich selbst aus eigener Erfahrung sagen kann das nicht alle von diesen viechern überfallen werden.Mein Mann und auch Freunde von uns, sind nicht „angefallen “ wurden.Leider sind wir Frauen doch immer die leidtragenden.Aber unseren Garten werde ich trotzdem nicht aufgeben,dafür haben wir schon soviel arbeit reingesteckt,als das wir uns von diesen viechern verscheuchen lassen.

holzi, 29. August 2008, 22:32

an Gabriel:
nicht aufgeben – es hilft zumindest ein vorbeugendes Einreiben mit Mückenschutz – Autan, Zeckito,…
Wichtig ist, dass man bewußt mit den Milbenlarven umgeht – sie werden auch von Haustieren (Hunde, Katzen etc.) eingesammelt und beim Streicheln, auf-den-Schoß-nehmen,… abgestreift und suchen sich auf UNS eine leckere Stelle zum Reinbeißen! Läßt man die Haustiere, die vorher im Garten (Wiese, sonstwo) waren, auf Sofa, Bett oder andere Möbel, auf die man sich legt oder setzt, krabbeln sie auf einen rüber – ganz selbstverständlich! Also so etwas unterbinden oder vermeiden!
Ich wurde lange nicht gebissen – und die GM-Larven sind da – beuge ich nicht vor und halte nicht bestimmte Regeln ein, bin ich dran – und dann macht es keinen Spaß!!!

cordel, 30. August 2008, 14:27

habe gerade en Tipp bekommen, die Stiche großflächig mit Lavendel-Öl einzureiben. Lindert den Juckreiz. Und soll angeblich die Milben lähmen (die in der Haut sitzen und dann weiterlaufen und pieksen)- und töten.
Das mit dem Juckreiz stimmt auf jeden Fall. Ich bleibe dran….

gabi, 30. August 2008, 14:25

hi, weiß jemand ob die grasmilben bei meinen katzen überleben können???
wenn ja, was kann man dagegen machen?
beim menschen können sie nicht überleben wie ich gelesen hatte.
meine katzen sind nur in der wohnung und balkon.
leider befallen mich die grasmilben in meinen garten und so kommen sie wohl in meine wohnung und die katzen leiden dann auch darunter.
werde jetzt schuhe, hosen, t-shirt, arme mit autan einsprühen und dann schauen wir mal, ob sie mich immer noch beißen.
habe auch gehört, dass grasmilben besonders morgens und mittag sehr aktiv sind. gegen spätnachmittag werden sie langsamer.
die grasmilben lösen einen kleinen teil der obersten hautschicht an (das lösemittel löst die reaktion aus), fressen und lassen wieder von uns ab. der juckreiz setzt viel später ein.
ach ja, werde jetzt erst ab 17 uhr in meinen garten gehen, wenn die grasmilben nicht mehr so aktiv sind und bevor ich mit irgend einer gartenarbeit anfange, sprenge ich meinen garten mit viel wasser und hoffe das es die grasmilben vertreibt.
ein versuch ist es wert.

gabi, 31. August 2008, 11:34

ich war gestern in meinen garten. eine nachbarin sagte mir das die grasmilben bei feuchte rauskommen, also wenn ich gieße/sprenge. bin nun wieder verunsichert, habe genau das gegenteil gehört. was stimmt den jetzt????

Eva Hofmann, 31. August 2008, 13:29

Villeicht ein Hoffnungsschimmer?: Als mein Mann und ich vor über 10 Jahren unseren Garten übernahmen, wurden wir beide fürchterlich befallen, d.h. von ganzen „Straßen“ von Stichen geradezu verunstaltet. Seit ein Paar Jahren merken wir deutlich, daß der Druck immer geringer wird. Eine Erklärung habe ich nicht aber die Vermutung, daß entweder die Viecher langsam abziehen, oder unsere Körper haben sich an die Bisse gewöhnt und reagieren nicht mehr so allergisch.
Ich bin jedenfalls froh, daß wir nicht aufgegeben haben.

ingride´, 31. August 2008, 21:00

An Doris
Bei uns scheint das auch der Fall zu sein, unsere Nachbarn streuen einmal jährlich eimerweise Kunstdünger auf ihren Rasen und kennen das Problem nicht. Deren Rasen hat mehr Sonne als unserer, ich hab schon mal vermutet, dass die Grasmilben sich vielleicht eher im Schatten oder Halbschatten aufhalten, wir haben nur Nachmittags Sonne im Garten. Würde mich interessieren wie das bei anderen ist. Vielleicht berichtet jemand darüber.

Doris, 31. August 2008, 20:32

Hallo,
Auch wir werden seit mind. 10 Jahren hier bei Paderborn von diesen Viechern gequält.
Spricht man aber Nachbarn und Bekannte an,so kennen sie das Problem nicht.Die meisten haben aber auch sehr gepflegte Gärten und Rasen und düngen und spritzen das ganze Jahr gegen dies und jenes.Kann es sein,daß diese Milben deshalb da nicht auftreten?

nina, 01. September 2008, 10:28

hallo,
was macht ihr denn bei Kindern?? Ich kann doch nicht meinem Sohn vom Spielen im Garten abhalten. Er ist daraufhin immer sehr zerstochen. Vor allem ist die Gegend auf dem Kopf bei Kindern sehr beliebt. Leistengegend natürlich auch. Wenn ich ihn einöle, gehen die Milben dort hin wo kein Öl ist; sprich ins Gesicht und sogar Augenlieder.
Das schlimmste daran sind die schlaflosen Nächte…
Hat da jemand ein Tipp?

Berni, 01. September 2008, 14:30

Hallo GM-Geschädigte –

erstmal ein großes DANKE! an die Betreiberin dieses Forums und an alle die sich mit mit den vielen guten Ratschlägen beteiligt haben.

Seit ca. 25 Jahren haben wir einen großen Waldgarten im östlichen Niedersachsen in dem weder gespritzt noch gedüngt wird. Vor ca. 8 Jahren hatte unser Sohn an den Fesseln die ersten wie Mückenstiche aussehenden Quaddeln. Unser Kinderarzt sah es sich an: Grasmilben! und verschrieb eine kortisonhaltige Salbe. Das half fürs Nötigste und aus irgendeinem Grund war die weitern Jahre Schluß mit den Plagegeistern. Aber zu früh gefreut: Seit 4 Jahren erwischt es uns regelmäßig ab August bis Oktober. Je wärmer das Wetter ist umso früher und länger – und umgekehrt umgekehrt.
Hier meine Gegenmaßnahmen die anfangs etwas mühsam sind:
Feststellen wo im Garten die Viecher sind. Da die GM sich „lichttaktisch“ verhalten, wie in diesem Forum schon oft genannt, je nach Gartengröße in einem regelmäßigen Muster weiße Untertassen umgekehrt auf die Erde legen und andrücken. Umgekehrt deswegen, damit der Rand schön auf der Erde liegt und die Viecher gut hochkrabbeln können. Danach vorsichtig mit ölbesprühten Handschuhen einsammeln und mit ´ner Lupe grob gucken ob und wie viele da sind. Es gibt Stellen da wimmelt es und andere Flächen da ist nichts zu sehen. Da wo nichts ist, sind die Flächen für Spaß, Spiel und die Liegestühle.
Auffällig ist, daß eher Flächen mit niedrigem Bewuchs (bis ca. 20cm) die meisten Milben haben.
Dabei spielt es keine Rolle ob es Gras oder irgendetwas Anderes ist. Zur Sicherheit kann man nochmal mit einem Papiertaschentuch o.ä. hochwachsendere Pflanzen abstreifen und gucken.

In der kritischen Zeit gehe ich in die befallenen Stellen nie ohne Gummistiefel, die ich vorher mit von oben bis unten mit Öl eingesprüht habe. Ölbesprühte Handschuhe natürlich auch. Frisches doppelseitiges Klebeband habe ich auch probiert hat aber nicht richtig funktioniert. War am Abend zwar nicht extrem aber doch mit ca. 10 Bissen wieder bedient worden. Unter dem Mikroskop habe ich GM´s gesehen, die über das Klebeband spaziert sind!
Ein paar Mal habe ich Wäsche von der Leine genommen, angezogen und war ein paar Stunden später an den bekannten Stellen mit fetten Quaddeln übersät. Meine Vermutung: An hellen Tagen krabbeln die Viecher die Wäschestange hoch an die Leinen, was dann passiert brauche ich hier nicht weiter zu schildern.
Deshalb kommt dieses Jahr ALLES was angezogen wird vorher entweder in die Gefriertruhe oder wenn die voll ist, in die Mikrowelle. (Bitte mit der Mikrowelle vorsicht und vorher mir irgendwelchen Stoffteilen ausprobieren: Ich habe schon diverse Slips und U-Hemden abgefackelt.)
Erfahrungswert: 500 Watt und je nach Stoffmenge zwischen 30 und 60 Sekunden. So daß die Teile richtig heiß werden ohne zu qualmen.

Zu den Quaddeln:
Vor ein paar Jahren wollte ich, nachdem ich ein paar mal gebissen wurde, meinem Hautarzt die verschiedenen Stadien der Bissstellen zeigen damit wir ausprobieren können was am besten hilft.

Nach zwei Wochen (ich bin in der Zeit vor Juckerei fast irre geworden) waren die kleinen Bläschen auf den Quaddelspitzen so perfekt erhalten und verjuckt wie nach den ersten drei Tagen. Erst als ich sie aufkratzte fing die Heilung an.
Seitdem gibt es für mich nur eins: Wenn ich mir trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mal einen Biss einfange: Sobald die Schwellung anfängt – aufkratzen, zur Not auch ein zweites Mal, ein bißchen Alkohol drauf und nach ein paar Tagen ist „nur“ noch ein ein bis zwei Millimeter großer roter Fleck zu sehen.

Ansonsten freue ich mich schon auf ein paar kühlere Tage, damit die Viecher es etwas schwerer haben.

Bis dann
Berni

Waibel Marianne, 01. September 2008, 16:34

da es Menschen gibt von denen die Biester nichts wollen, wäre es von der Arzneimittelindustrie dringnd nötig zu forschen, welche Substanz im Blut oder in der Haut die Grasmilben nicht mögen und diese dann als Präparat zum Einehmen auf den Markt bringen. wahrscheinlich wäre es die menschlichste und sicher auch die billigste Lösung.

Ulla Jung, 02. September 2008, 12:51

Ich leide auch unter diesen Milbenstichen, mein Mann, der neben mir arbeitet, wird überhaupt nicht befallen. Ich helfe mir mit : Abendlichem brutalem ABschrubbeln mit der Bürste unter der Dusche mit viel Duschgel. Es hilft ganz gut. Und dann natürlich Anti-Juck cremes… aber warum ich ? Warum andere nicht `??????

Heike, 02. September 2008, 18:48

hallo ihr geplagten,ich bin selbst schon jahrelang opfer dieser biester.ich habe unzählige cremes und lotiones ausprobiert,auch cortison haltige.
mir hilft am besten Anaesthesulf Lotio,es nimmt den juckreiz und trocknet die pusteln aus.zur unterstützung nehme ich noch ledum c 200 tropfen.
durchhalten,wir haben es bad geschafft!

Doris, 02. September 2008, 20:45

Hallo Ingrid,
unser Garten liegt zur Südseite.Haben allerdings ein paar schattenspendende Bäume.Wir spritzen und düngen eigentlich nie.Der Garten unserer Nachbarn liegt voll in der Sonne,ist sehr übersichtlich mit englischem Rasen,der regelmäßig gedüngt und sehr kurz gehalten wird .Sie sind sehr viel im Garten,haben aber keine Probleme mit den Milben.

Keisha, 02. September 2008, 22:21

Über Knoblauch habe ich erst gestern auch eingehender nachgedacht. Im Stall, in dem meine Tochter grade ab und zu rumhoppelt, werden die Pferde sommers täglich mit Knoblauchzehen (5 pro Pferd)gefüttert, was Fliegen und Bremsen ganz brauchbar abhält. In einer Pferdezeitschrift las ich zudem folgendes: Die Kombination aus Knoblauch und B-Vitaminen verändere den Körpergeruch so, daß stechende Insekten das Interesse verlören.
Was ich bislang nicht rausgefunden habe ist, ob das auch für Zecken und Milben gilt, denn das sind ja keine Insekten sondern Spinnentiere.

Ich hatte noch überlegt, ob ich mal die Frage stellen sollte, ob die, die in der Familie NICHT geplagt werden, vielleicht mehr Knoblauch essen, eventuell Vegetarier sind etc. Ich hatte das dann aber verworfen, weil diese Sache doch ein wenig zu komplex ist. Um da ein taugliches Ergebnis zu bekommen, müßte man Hunderte von Betroffenen und deren Familienmitglieder befragen und beobachten.

sylvia schubert, 02. September 2008, 21:38

Ich – Kleingärtnerin – bin auch eine Grasmilben-Geplagte! „Viel, viel Knoblauch essen“ – diesen Tipp gab mir eine Bekannte. Ich probierte es aus, zum Leidwesen meiner Mitmenschen, und ich habe fast den Eindruck, es hilft. Gegen Mücken auf alle Fälle! Einreiben tu ich mich aber zusätzlich immer. Ziemlich dicke Schicht: Melkfett, Ringelblumensalbe, Lotions vermischt mit Minzöl usw. – aber diese Viecher finden immer noch eine Stelle zum Angriff. Trotzdem werde ich alle angebotenen Mittel, die hier genannt wurden – vom Kornschnaps bist zum Natron – auch noch testen.

monika steiner, 02. September 2008, 22:38

hab nicht alle beiträge lesen können, sind zu viele. mein tip: homöopathie. vorbeugend regelmässig einmal täglich (in der „heissen“ zeit) STAPHYSAGRIA und wenns juckt LEDUM bzw APIS MELL. C30 globuli.
hat bei mir bis jetzt immer geholfen bei allem was beisst und sticht. viel glück. übrigens: ist nicht teuer und ein glas reicht jahre.

Gerda, 03. September 2008, 17:49

Wir haben vor 20 Jahren ein Haus am Stadtrand gebaut.Im ersten Sommer waren die Kinder übersät mit Stichen. Ich bin damals in Büchereien herumgelaufen und habe Bücher über Schädlinge gekauft(wir hatten noch kein Internet) und habe mir überall distanzierte Blicke eingefangen. Daher finde ich es, nach dem Lesen dieses Forums, besonders tröstlich, dass es des Nachts viele Menschen genauso juckt wie uns!Am stärksten ist mein Mann betroffen und er hat die besten Erfahrungen mit der Einreibung mit hochprozentigem Alkohol gemacht. Ansonsten sind wir auch mit allen hier bereits erwähnten Maßnahmen wie häufiges Waschen der Kleidung, duschen, eincremen, ölen ect. beschäftigt.
Über die Jahre haben wir festgestellt, dass die warmen und eher trockenen Sommer den stärksten Befall auslösen. Die Kinder sind inzwischen erwachsen und haben keinen Schaden genommen.
Wir sind halt nicht allein auf dieser Welt und müssen uns doch immer wieder auch mit unangenehmen Zeitgenossen rumschlagen. Im September freuen wir uns dann gemeinsam auf die ersten Nachtfröste, die unseren Grasmilben den Garaus machen. In diesem Sinne fröhliches Jucken

Lothar, 03. September 2008, 18:59

Habe einen großen Zier- und Nutzgarten und bin regelmäßig gepiesackt. Aufgefallen ist mir, dass die „Tierchen“ abends mit Sonnenuntergang zuschlagen. In der prallen Hitze oder nachts bin ich noch nie befallen worden. Aber wohlwissend…man will nur noch mal schnell etwas Petersilie abends holen..

Miriam, 03. September 2008, 20:09

DDD Hautbalsam (rezeptfrei in der Apotheke, 30ml 4 EUR) ist eine uralte Salbe, die sehr lange den Juckreiz stillt, auch bei Mückenstichen und allem was sonst so juckt. Meine Tochter ist total zerstochen von den Grasmilben, Schei… Alkohol zum desinfizieren ist sicher eine sinnvolle Sache, werde ich mal probieren. Danke!

Nora, 04. September 2008, 19:23

Die lästigen Grasmilben… Leider werden ncht nur fleißige Gärtner befallen, es reicht, wenn man Katzen hat, die Freigänger sind… Sie bringen die eindrucksvollen Winzlinge mit und am Liebsten ins Bett!!! Ganz toll, wenn man morgens wach wird und feststellt, dass man als Drive-In genutzt wurde. Warum manche Menschen eher als Opfer dienen ist leicht erklärt; es hat mit der Hautbeschaffenheit (Dichte/Stärke, Fettgehalt und Sekretproduktion) zu tun. Menschen mit feiner Haut, wenig Talgproduktion und recht dünner Haut sind ideale Opfer. Die Larven der Grasmilbe sind die eigentlichen Übeltäter, sie saugen nämlich an nicht an unserer Haut, nehmen also kein Blut auf und übertragen auch keine Krankheiten. ABER: Sie bringen ihren Speichel unter unsere Haut und dieser Speichel enthält Enzyme, welche die obere Hautschicht löst.So entstehen diese Bläschen. Die Larven fallen irgenwann auch wieder ab, aber sie befinden sich nicht unter der Blase, das ist eine Bauernweisheit…. Also auf gar keinen Fall aufkratzen!!!! So hat man nur häßliche Narben und die Hautstellen entzünden sich leichter. Kratzen macht den Juckreiz in den ersten Tagen sogar noch schlimmer. Das Abtupfen mit Alkohol, Salzwasser, Essig oder Zitronensaft kann helfen, kühlende und juckreizstillende Gele auftragen und nicht kratzen… Ich weiß wovon ich speche, weil ich schon mal mit über 40 Stichen in den Tag starten durfte. Haltet alle durch!

Mara, 05. September 2008, 14:07

Jetzt habe ich’s raus, die Biester sind DOCH in meinem Garten (schattig)! Nachdem ich einige Tage nicht dort war, das Bett abgesaugt & alle Wäsche in Plastik verpackt hatte (zu viel zum gleich waschen) hatte ich keine neuen Bisse!

Doch vorgestern (ein feuchter Tag!) war ich hinten an den Himbeersträuchern zum Beschneiden & Unkraut entfernen – und fand 1 Stunde später eine regelrechte Kolonie von hellroten Larven an ihrer Lieblingsstelle (Falte zw. Beinen und Becken). Die meisten hatten noch nicht zugebissen, also habe ich mich sofort abgeschrubbt, geduscht und die Gartenklamotten „eingeschweißt“.
Trotzdem hatte ich abends noch viel mehr Bisse, auch oben an der Bikinizone. Wo ich rankomme, zupfe ich die GMs von den Quaddeln ab & zerquetsche sie zw. den Nägeln. Alkohol drauf zum Desinfizieren. Systral Gel lindert den Reiz genz gut.

Hoffentlich wird es ihnen bald zu kalt, ich will doch noch Brombeeren pflücken und Walnüsse ernten…

Ich bin übrigens Vegetarierin.
Die Homöopathie und den Knobi werde ich mal ausprobieren. :-)

Sigrid, 06. September 2008, 15:48

Hallo an alle!
Möchte hier nochmal meinen Tipp wiederholen, weil mir die Salbe wirklich gut hilft (auch wenn´s komisch klingt):die Stiche mit Majorana Vaginalgel eincremen und (ganz wichtig) die ersten Minuten antrocknen lassen, ohne dass Stoff drauf kommt. Danach heilt der Stich gleich ab.
Eva, ich musste ja über deine Auflistung sehr lachen, aber das Majorana ist wirklich eine gute Sache. Keine Chemie, sodass man sich auch großflächig damit einreiben kann. Riecht lecker nach Salbei usw.
Bevor ich in den Garten gehe, reibe ich Arme und Beine übrigens mit Zedan ein (ist auch ein Naturprodukt), das riecht aber weniger gut. Seitdem hab ich aber viel weniger Stiche.
Also lasst euch den Garten nicht vermiesen, die Stiche lassen wieder nach, Zement oder Beton aber bleibt und der Garten würde so arm dadurch werden.
Hallo Rasenhasser, warum lässt du keine Wiese wachsen??

Hasenpeter, 06. September 2008, 21:18

Sorry für die Tippfehler. ich hoffe ihr könnt es dennoch lesen.

Hasenpeter, 06. September 2008, 21:16

ein freundliches Hallo an die Gemeinde der Grasmilbengeschädigten.
Ich habe Hasen und muss regelmäßig Gras mähen. Vor ca. 7 Jahren hatte ich plötzlich diese Pusteln in der Innenseite des linken Ellenbogens. Da diese Fürchterlich juckten suchte ich einen Hautarzt auf. Ergebnis nach unzähligen Akllegietest: NICHTS. Meine Tochter brachte vor ca. 3 Jahren das erste Mal Grasmilben ins Gespräch. Ich habe dem ganzen aber nicht viel Beachtung geschenkt und war für jede „Pustelfreie Zeit“ dankbar. Die Pustel traten im Laufe der Zeit in unterschiedlicher Stärke auf. Allerdings verlagerten sich die „Pustelplätze“ von der Ellenbogeninnenseite auf den Bereich Handgelenk und Handrücken (beidseitig!!) Nur noch ganz wenig im Ellenbogenbereich( max. 10 Pusteln). Vor ca. 1 1/2 Woche war ich dann nach dem Urlaub wieder auf der Wiese und habe Gras gemäht. Ohne Verletzungen. Zwei Tage später, also am Donnerstag vergangener Woche, war ich dann wieder dort mähte Gras und eine größere Menge Gras um nochmals Heu zu machen. Auch nichts. Am Sonntag brachte ich das Heu rein und mähte wieder Gras. Stunden späte waren die Pusteln wieder da. Handgelenke beidseitig Innenseite bestimmt jeweils 50-60 Stück. Das mit dem Wässern soll aber nach Aussage meiner Tochter bzw. deren Hausarzt (die war schon vor Jahren deswegen beim Arzt)nicht zutreffen. Der Arzt meinte wenn das Gras zu hoch und zu Nass steht dann kommen die Viecher. Ich kann aber weder das eine noch das andere bestätigen.
Und übrigens: ich gehe speziell in der Sommerzeit imemr in kurzer Kleidung (T-Shirt, kurze Hose (zeitweilig auch ohne Socken)) und hatte ausser dem Befall an den Armen und den Händen keine weiteren Probleme. Allerdings sehr lange Anhaltend, was mich mittlerweile auch nicht mehr wundert wenn man sieht das die Tierchen so mal eben 10 Tage mit mir durchs Leben gehen.
Weiss denn jemand ob es hilft wenn man die Grasfläche abbrennt (z.B.im Herbst od. Frühjahr(ich weiss es ist nicht zulässig aber das beissen ist es auch nicht))

Reinhard, 06. September 2008, 22:47

Rasenhasser für Sigrid
ich habs mal versucht mit der Wiese. Ist aber nicht so mein Fall. Bevor ich meine Knieoperation hatte ( 17.Juni ) hab ich den Rasen geliebt.
Die Problematik mit den GM kann ich ertragen. War bei mir schon mal schlimmer. Aber Interessant was da so alles ausprobiert wird. Bald macht der Herbst aber den GM den Garaus.
Schönen Sonntag
Reinhard ( fast schon wieder Rasenliebhaber )

Kubitz, 06. September 2008, 22:51

Wir haben seit Jahren das Grasmilbenproblem Fakt ist, sie mögen keine Kälte und keinen Wind sie sind vorerst im südlichen wie im mittleren Deutschland verbreitet.Im Norden findet man sie nicht. Wobei das durch den Klimawandel nur noch eine Frage der Zeit ist .Meine Aphothekerin hat mir eine Milbensalbe empfohlen ihr Name Crothamitex ,sie stinkt bestialisch aber sie hilft.Ansonsten habe ich immer mit einem kleinen Küchenmesser mir die Haut abgeschabt.Besonders an den Stellen wo sie am meisten auftauchen:Kniekehlen,Elmbogen,Achselhöhle,Gürtelbereich ,Hautfalten eben,bei Frauen Brustfalte im Bereich der Bügel.Wenn Ihr dann das Messer an einem weißen Blatt Papier abstreicht könnt Ihr die Biester meistens sogar sehen,kleine rote Punkte,fangen mitunter auch an sich zu bewegen.Aufgrund ihrer Größe sitzen Grasmilben überall,im Mauerwerk in den Städten ,der Wind treibt sie während der Getreideernte,übrigens in der Nähe von Geteidefeldern findet man sie am meisten.So überleben sie auch den Winter ,im Korn,welches als Saatgut gut gewärmt gelagert und
dann wieder ausgebracht wird.Menschen wie Tiere sind nicht die richtigen Wirte weil sich Grasmilben von Pflanzensäften ernähren

Leonie, 07. September 2008, 20:44

Hallo Experten,

wer kann über Rindenmulch-Erfahrungen berichten? Wir überlegen ernsthaft, ob wir den Rasen abtragen und versuchen sollen, die Viecher damit zu ersticken.

Leonie

Michael, 08. September 2008, 09:08

An alle hier im Forum

Herzlichen Dank für die zahlreichen Infos.

Noch nie habe ich (55 Jahre) an GM gelitten, bis vor 4 Tagen. Auch ich dachte an alles Mögliche, von Flohstiche bis allergische Reaktionen. Dieser irre Juckreiz ist für mich schlimmer, als die Pickel. Erst durch die Nachbarin, deren Kind stark unter GM leidet, wurde ich auf dieses Forum aufmerksam.

Ich habe jahrelang barfüßig Rasen gemaht, jahrelang auf der Wiese gelegen – kein Befall. Aber seit 8 Tagen habe ich das Haus nicht verlassen und habe etwa 180 Stiche zwischen Kniekehle und Hals. Auch 5 Stiche sind zwischen Ohr und Auge auszumachen. Ich war nachweislich nicht im Garten und bin trotzdem befallen.

Ich werde jetzt Autan und ein Antihistaminikum mir besorgen und hoffen, dass der Juckreiz sich legt.

gestrige Selbstheilungsversuche mit Betaisadonnasalbe und Fenistil brachten über Nacht keine Verbesserung des Krankheitsbildes.

Michael

Reinhard, 08. September 2008, 12:29

Reinhard fast nicht mehr Rasenhasser fällt noch was ein:
Vor über 30 Jahren habe ich mit meinem Jung in Schweden-Norwegen Urlaub ( Wildwestmanier ) gemacht. Ganz nördlich in Lappland wurden wir von winzigen Stechfliegen derart überfallen-gelbes Auto- mussten dann Ortswechsel vornehmen.
Junge Schweden die in der Nähe zelteten, sagten uns, wenn man vor dem Urlaub im Norden es war im Juli kein Vitamin B schluckt , wird man Opfer dieser Insekten. Diese Jungs hatten Räucherringe an allen 4 Ecken ihrer Zelte, obs was genutzt hat weiß ich nicht, gegen 1 Uhr in der NACHT – es war hell, da wir überm Polarkreis waren- sind wir abgehauen. Wir haben dann wild an einem Fluss gecampt. Ungestochen.
Ich hab jetzt mal verstärkt auf GM geachtet, aber es sieht so aus , als obs bei mir keine gibt.
Obwohl ich , da ich den Rasen hasse – ihn regelmäßig schneiden muss.
Den arg geplagten kann ich ja mal einen Denkanstoß geben – Rasen umgraben , Sodengras nach unten, im kommenden April Kartoffeln anbauen. Lohnt sich bei den Preisen. Aber dann muss gegen Krautund Braunfäule gespritz werden, auch Kartoffelkäfer und noch was wird sich drüber hermachen. Also weiterjammern.
Merke :

Gut Septemberjucken wünscht Klabautermann RHZ

Ralph, 08. September 2008, 19:49

Neotrombicula autumnalis,( mal eingeben bei google Bilder ) heisst diese Grasmilbe welche uns so peinigt. Das ausgewachsene Tier, kennt jeder von uns im Garten. Meine Mutter nannte sie „rote Spinne“ was bezeichnungsweise ist aber nicht ganz richtig. Die roten pelzigen kleinen Spinnen mit dicken Körper, ca. 2-3 mm groß, leben in Gärten und auf Wiesen. Nach der Eiablage dieser Tiere schlüpfen die ca. 0,2-0,6 mm großen „Grasmilben“ welche bei Kleintieren und auch Menschen auf Beutefang gehen um selber Blut zu saugen um sich selber wieder als Nymphe umwandeln zu können.
Hunde werden meisst von Gruppen befallen. Es bilden sich kleine orangerote Flecken voll besetzt mit Grasmilben. Den Menschen befallen zum Glück nur einzelne Tiere. Aber man kann schon mal Pech haben und 10-50 und mehr Tierchen einfangen.
Vorsicht wenn der Hund abends noch mal in den Garten geht. Er bringt die kleinen Tierchen mit. Wenn Sie auf dem gleichen Sofa platz nehmen, finden die Tierchen auch den Weg zu Ihnen.
Der Juckreiz beginnt ca. 8 Stunden nach Befall. Ich habe die Tierchen mal mit der Lupe ( 6-10x ) und einer Pinzette auf der Haut meiner Frau gesucht und wurde fündig. Circa 6 Stunden nach dem Rasenmähen bildeten sich rötliche Flecken, jedoch noch ohne Juckreiz, welcher erst später eintritt. Mitten im Zentrum der Stiche, steckt Hals über Kopf die winzige orang-rosa Milbe und streckt ihren Hinterleib nach oben. Man kann sie mit einer spitzen Pinzette abnehmen. Allerdings fällt die Milbe später auch von selbst ab.
Ein Video in Englisch gibts unter http://videos.howstuffworks.com/howstuffworks/379-how-chiggers-work-video.htm

Ich selber habe vorheriges Jahr mit Neembaum-Rindensund den Rasen mehrmals gesprizt. Der Befall ging scheinbar zurück, aber ist in diesem Jahr wieder voll da. Besonders alte Gärten scheinen ein Problem zu sein. Und die Milben kennen keine Zäune. Wir wohnen im Aachener Südviertel und die Gärten sind im Spätsommer nicht zu benutzen. Anstatt doppelseitiges Klebeband habe ich zum Rasenmähen Arme und Gummistiefel rundherum ca. 5 cm breit mit Niveacreme bestrichen und anschließend geduscht. Glück gehabt. Die roten Tierchen stecken gut sichtbar in der Creme fest.
Viel Glück bei den Abwehrversuchen.

Helmut, 11. September 2008, 11:20

Tja, nun hatte es auch mich erwischt! Überall Bisse in allen warmen und feuchten Gebieten des Körpers. Sogar unter der Armabanduhr! Nach dem Durchlesen aller hier aufgeführten Komentare und Erfahrungen, füge ich noch eine Erfahrung hinzu: ich habe mir vor ein paar Jahren, weil es gegen Mückenstiche helfen sollte, eine sogenannte „Hitzemaus“ zugelegt. Sie wirkt durch Hitzeeinwirkung juckhemmend auf das Eiweis ein. Dies habe ich auch bei den rötlichen Stellen, die die Grasmilben hinterlassen, auch angewandt – auch um die, noch in den Pusteln sitzenden, Viecher zu töten! Und siehe da – es funktioniert!!! Der Juckreiz läßt sofort nach und in ein paar Tagen sind die Rötungen auch verschwunden. Am Besten ist es, diese Hitzebhandlung (man muß etwas Schmerz in Kauf nehmen) gleich sofort zweimal hintereinander durchzuführen. Das Ding heißt „MosQuit Stichheiler“ und ist in vielen Apotheken zu finden. Mir hilfts – vielleicht auch euch!

Martina, 11. September 2008, 13:29

Hallo an alle hier im Forum,

wir haben seit 4 Jahren Milben im Garten. Pünktlich ab 25. Juli kann ich den Garten nicht mehr betreten.

Ich habe alles ausprobiert. Cremes, Salben, Teebaumöl, Zimt, Nelken, Vitamin B, Gummistiefel mit Doppelklebeband usw. Nichts hat mir wirklich geholfen.

Wir haben uns gewundert, warum mein Mann nicht von den Milben befallen wird. Er mäht den Rasen, gießt die Blumen, ohne Probleme. Ich habe nach 1 Stunde im Garten ca. 30 Stück.

Also haben wir unsere Ernährung verglichen. Wir essen beide so ziemlich dasselbe. Mit einem Unterschied, er isst keine Milchprodukte. Ich esse sehr viel Joghurt und Käse und trinke auch viel Milch.

Seit 10 Tage verzichte ich probeweise auf Milchprodukte. Das Calcium hole ich mir aus anderen Quellen (Broccoli, Fenchel, Sesam usw.).

Und siehe da! Die Milben lassen mich auch in Ruhe. Ich hatte keine mehr. Den Garten kann ich wieder richtig genießen.

Jürgen, 11. September 2008, 19:33

Hallo Milben“freunde“,auch wir haben diese kleinen fast unsichtbaren Viecher im Garten (Juli-Sept.).Ich dusche mich nach der Gartenarbeit ab der Gürtellinie abwärts heiß (Vorsicht:nicht verbrühen)ab, halte den Wasserstrahl einige Sekunden auf alle Hautstellen.Das hilft.Probiert es mal aus!

Stephi, 12. September 2008, 20:19

Ich bin das erste Mal leidgeplagt,habe bisher aber die besten Erfahrungen mit Franzbranntwein gemacht.Das nimmt zumindst den Juckreiz.
Aber bitte,kann mir einer sagen,wie lang ich damit jetzt beschäftigt werde?Irgendwie hab ich auch den Eindruck,dass die Viecher immer noch da sind,obwohl Bett abgezogen und neu bezogen.Hilfe….

iris, 13. September 2008, 12:41

hallo ihr Milbensammler,
ich bin vor 20 Jahren nach Koblenz gezogen und habe hier meine ersten Erfahrungen mit der GM gesammelt.In meiner früheren Heimat bei Freiburg im Breisgau waren GM kein Thema (und das obwohl ich auf dem Land und in einer Gärtnerei aufgewachsen bin)wie es heute ist, weiß ich nicht. Ich glaube aber auch GM sind regional sehr unterschiedlich verbreitet. Wir sind vor 12 Jahren innerhalb unseres Ortes umgezogen. Bei unserer alten Wohnung war eine Wiese, die brauchte man nur „anschauen“ und war schon verseucht :-( . Unser Kinderarzt gab uns den Tip die Kinder vor dem ins Bett gehen immer abzuduschen, weil die Milben tagsüber am Körper hochkrabbeln bis auf den Kopf um dann in der Nacht die schönsten und beliebtesten Bissstellen zu suchen. Ob das so stimmt,weiß ich nicht, aber das Duchen hat geholfen. Der Garten unserer neuen „Behausung“ war milbenfrei(freu). Er war seit einiger Zeit nicht mehr richtig gepflegt worden und ein bischen verwildert. Wir haben dann erst mal für Ordnung gesorgt und einen Spielrasen für die Kinder angelegt. Seit einigen Jahren nun ist auch dieses Gärtchen mit GM verseucht.
Ich glaube nicht, daß die Ausbreitung der GM etwas mit der Globalisierung zu tun hat, wie das schon in vorangeschriebenen Beiträgen Thema war (höchstens indirekt durch den Klimawandel, daß sie vielleicht immer früher im Jahr auftritt weil es wärmer wird)sondern durch günstige oder ungünstige Lebensbedingungen mehr oder weniger in Erscheinung tritt.
Am Besten gar nicht so sehr darüber aufregen, was man sowieso nicht ändern kann und auch nicht braucht, weil es wieder von selber verschwindet und auch nicht gefährlich ist. Bei Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln, wenn es denn nun eins gibt, wär ich sowiso eher vorsichtig und würde Nutzen und Schaden vergleichen.
Ein gutes natürliches Mittel gegen den Juckreiz kann ich noch empfehlen: Kieselsäure,zum Auftragen auf die Stiche(es hört sofort auf zu jucken,es gibt keine Nebenwirkungen, brennt nicht)günstig erhältlich in der Apotheke unter dem Namen
SILICEA Balsam der Firma Hübner http://www.sikapur.de/index.php?locale=de
oder unter anderer Bezeichnung aber gleicher Inhaltsstoff:
SIKAPUR, Liquit.

Turida, 16. September 2008, 11:18

Milbenbefall, sei es Gras-Hausstaub-oder sonstige Milben kann man gut mit der Bioresonanztherapie behandeln. Dazu braucht man lediglich den Verursacher, sprich die Milbe ( im Gras oder Hausstaub ) und „löscht“ diese Information dann im Körper, sprich man reduziert die Allergiebereitschaft des Patienten. Gegebenenfalls behandelt man noch die ( falls vorhanden ) Nahrungsmittelunverträglichkeit, die meist entweder auf Milch, Weizen, oder Ei besteht.
Allergiker haben immer eine deutlich höhere Affinität zu Insektenstichen.

Ilona, 19. September 2008, 11:50

….seit dem unten rum Ruhe hat…..

ÖHM….

Ich hasse Grasmilben nach wie vor! Hab jetzt schon die zweite Attake diese Jahr! Und ich war NICHT im Garten. Vermutlich bin ich mal über den Rasen gelaufen….

SCH…. Viecher!!!!!!!!

Gerd Müller, 19. September 2008, 11:03

….habe eben von meinem Nachbarn gehört,daß er zur Gartenarbeit(Rasenmähen etc.)alte Strumpfhosen seiner Frau anzieht und seitdem unten rum Ruhe hat.Vielleicht hilft´s!

christa bartels, 22. September 2008, 18:33

Hallo Leidensgenossen.

Seit geraumer Zeit plagt mich ein Leiden, von dem ich annahm mein Kater Nickelchen beschert es mir.:Flohbisse. Da sie sich extrem vergrößerten und höllisch juckten nahm ich an ich sei eben besonders allergisch. Das arme Vieh hab ich jetzt zum dritten !!!! Mal mit Flohmittel behandelt.
Er hasst mich jetzt, weil das letzte besonders stinkt.
Ich dacht daran die Wohnung auszuräuchern.
Hab nachts Gefäße mit Wasser (Samt Spülmittel) aufgestellt und eine brennende Kerze hinein.
Fazid: Kein Floh ist ersoffen.
Hab die Betten bis auf ihre Gerippe abgetragen und stundenlang Staubgesaugt.
Sonntagabend (gestern) bin ich erneut das Opfer dieser Stechereien geworden.
Heute morgen der Arzt tippte ebenfalls auf Flöhe und verordnete Fenistil-Tropfen.
Diese beteubten zwar mich insgesamt, aber gejuckt hat es weiter.
Also das 2. Mal in die Apotheke und Cortison-Fenistilsalbe (13,00 Euro) gekauft. Ich hatt allerdings eine gute Beratung. Nach Betrachtung der Quaddeln durch die Apotherkerin meinte sie, sie sei ganz sicher es handelt sich hier um Grasmilben.
Von diesen hatte ich noch nichts gehört und hab gleich bei Google nachgesehen. Hier finde ich all die Leserbriefe der Geplagten.
Gleich will ich auf den Dachboden, da lagert von Ostereierfärben mein 80%iger Alkohol.
Leidensgenossen!
Mir ist sehr sehr geholfen….. und der Kater darf wieder ins Bett.
Christa Bartels

Anna, 01. Oktober 2008, 09:22

Wir haben in unserem Garten auch Grasmilben. Aber seit ca. 2 Jahren plagen sie uns nicht mehr so sehr. Geschafft haben wir das mit NIEMSAMEN! Ein echtes Wundermittel. Für unsere ca.1800qm Garten brauch ich ca.200g Niemsamen. Die setz ich mit Wasser an (kann ruhig kalt sein) und lass sie ca.3Stunden stehen. Anschließend geb ich alles durch ein Sieb und versprühe den „Tee“ im Garten. Dass mus ungefähr alle drei Wochen wiederholt werden und man hat seine Ruhe.
Es klappt wiklich. Man muss allerdings Gedult haben. Im ersten Jahr ist die Wirkung noch nicht so überzeugend, aber ab dem zweiten Jahr hatten wir weitestgehend Ruhe. Und das Zeug ist auch noch gut als Dünger für die Pflanzen und hilft gegen Blattläuse. Und das alles ganz ohne Chemie. Sogar unseren Hunde, Katzen und Hühner schades das Zeug nicht. Ich kann es also nur weiter empfehlen. Gibts übrigens bei Jean Pütz Produkte.
Lg Anna

iris, 02. Oktober 2008, 08:56

hallo Anna,
den Tipp mit den Niemsamen würde ich nächstes Jahr gerne ausprobieren. Mit wieviel Wasser setzt du den Niemsamen an?
Lg Iris

Philip, 08. Oktober 2008, 20:46

nabend zusammen,

bin auch extrem geplagt von ausschlag, der erst aussieht als ob n schwarm mückem mich gepiesackt haben, denke aber es sind grasmilben. unterarme, beine , hals, nacken und n paar stellen im gesicht jucken wie juchte. bin baumsteiger und waren bei nem älteren herren im garten und haben drei eichen gefällt. habe sowas noch nie gehabt, kam über nacht. sehe aus wie schwein. weiß nicht was ich gegen machen soll…..

Markus aus Maintal, 12. Oktober 2008, 08:11

Moin zusammen ! Wieder mal eine schlaflose und juckende Nacht hinter mir, ganz toll ! Vergessen rechtzeitig Cetrizin zu holen ! Wollte ja eigentlich die 8 Mille im Lotto gewinnen, aber für diese endlich gefundene Seite über mein tatsächliches Leiden seit Jahren, ist jeder Euro nichts wert ! Ich glaube das kann jeder Betroffene nachvollziehen. Nach unzähligen Hautärzten, Allergietests, Lichtbehandlungen, Cremes und schlaflosen Nächten, endlich ein Lichtblick ! Habe mich sofort mit Essig eingerieben und das jucken hat aufgehört. Welche Wohltat ! Schnell noch eine Notfallapotheke ausfindig gemacht, um einige öfters genannte Mittel zu besorgen. Habe auch einen Garten, der wahrscheinlich verseucht ist, aber auch einen kleinen Hund…

Markus aus Maintal, 12. Oktober 2008, 08:25

…auch einen kleinen Hund, der im Garten spielt und natürlich überall im Haus sich bewegt. Die betreffenden Stellen befinden sich bei mir am rechten, vordern Unterschenkel, linke und rechte Kniekehlen und Fußknöcheln, Achseln, Bauch, Hüfte, Handgelenk, Nacken und Hinterkopf. Jeweils 2-5 ca. 1 Cent große Pusteln.

Markus aus Maintal, 12. Oktober 2008, 08:35

Geholfen, sofern die Bezeichnung zutreffen kann, hat mir bisher immer 2-3 mal die Woche ein Bad mit Totes Meer Salz 20 min und danach noch eingecremt mit demselbigen als Creme ! Und natürlich 2 Tabletten Cetrizin, wenns ganz schlimm wahr. Im Urlaub in Spanien (ohne Hund)und nach einen Freibadbesuch, sofern möglich, verschwanden die Syntome immer relativ schnell.

Balg Andreas, 23. Oktober 2008, 00:15

Habe seit 10 Tagen, täglich neue Stiche oder Bisse von Grasmilben. Selbst Salben,Tabletten und einreiben mit Essig linderten nur kurzzeitig den Juckreiz.
Hilfe??? was kann ich noch tun und wann wird das zu Ende sein???
Euer Weiler Andi

Markus aus Maintal, 26. Oktober 2008, 18:28

Sorry, heisst richtig TEBAMOL !
Markus

Markus aus Maintal, 26. Oktober 2008, 18:20

Hallo Andi, probiers mal mit Tebanol Dusch Gel, danach 70 % Alkohol auf die Stellen auftragen und danach mit Tebanol Aktiv Creme !

Elisabeth, 27. November 2008, 10:53

Hallo an alle Grasmilbengeplagten,
besteht die Möglichkeit, dass diese Quälgeister immer noch ihr Unwesen treiben? Am Wochenende schnitt ich für diverse Weihnachtsdeko verschiedene Koniferenzweige in meinem, im Sommer von Grasmilben bevölkerten Südhang-Garten ab. Bis oben zugepackt war ich, denn es war empfindlich kalt. Am Montag hatte ich eine schöne Quaddelformation am Nacken unterhalb des Haaransatzes und auch an den Beinen. An Grasmilben dachte ich erst einmal nicht, die Zeit dafür schien vorbei zu sein. Doch die Symptome mit ihren Bläschen sehen ganz danach aus, wir haben jahrelange Erfahrung damit, aber eben nicht um diese Zeit. Im übrigen sitzen sie in unserem Garten nicht nur am Gras, auch in Hecken und auf Staudenrabatten kann man sie mit dem weißen-Tuch-Trick abnehmen. Können die Biester auch an im Keller gelagerter Gartenkleidung über Wochen überleben?
Übrigens las ich bei Neudorff am 26.09.08 die Mitteilung, dass in der nächsten Saison ein spezielles Produkt gegen Grasmilben als Konzentrat gegen diese und Zecken erhältlich sein wird, wollen wir es hoffen!
Elisabeth

Stefan, 27. November 2008, 11:10

Wirklich interessant zu welchem Dauerbrenner sich das Thema hier entwickelt hat.

Stefan, 27. November 2008, 11:32

Bei dem erwähnten Zecken- und GrasmilbenKonzentrat von Neudorf handelt es sich um ein lang bekanntes Insektizid (übrigens überhaupt nicht „bio“), nämlich Pyrethrin. Es mus großflächig auf befallene Gebiete als Spritzlösung ausgebracht werden. Die Wirkung ist relativ breit gegen so ziemlich alle Insekten, es tötet auch Spinnen und zahlreiche Nützlinge. Die Anwendung sollte daher mit Bedacht erfolgen.

Immerhin wird der Wirkstoff sehr rasch abgebaut, so dass nur direkt getroffene Grasmilben abgetötet werden. Folgerichtig wird auch eine Wiederholung der Anwendung nach einer Woche empfohlen.

Hans, 08. März 2009, 16:47

Es geht schon wieder los!!
Am 2. Februar war ich auf meiner Wiese und habe mir die ersten Biester eingehandelt.Seit 3 Jahren kenne ich das Problem und weiß also wovon ich schreibe.
Drei Tage später habe ich den Test mit weißem Papier gemacht. Nichts zu sehen.Wahrscheinlich verschwinden die Biester bei kälterem Wetter wieder in der Erde.Man weiß gar nicht mehr wie man die notwendigen Arbeiten erledigen soll.Aber es bleibt wohl nichts Anderes übrig als sich zu vermummen.Gartenfeste mit Freunden kann man vergessen, das wäre unzumutbar. Obwohl, meine Frau und auch meine Schwiegertochter bleiben verschont, mein Enkel (4) allerdings kann nicht mehr dort spielen.
Die Frage: gibt es neue Informationen über Bekämpfungs mittel? Für Hinweise wie man das Ungeziefer dauerhaft vertreiben kann, wäre ich sehr dankbar.
Hans, 8.Februar 2009

Katrin, 21. März 2009, 19:00

Hallo an alle Geplagten!
Auch bei uns geht es wieder los: es juckt erbämlich! Ich dachte, das die Viecher durch den eisigen Winter vernichtet worden sind – aber Fehlanzeige!
Ich kann doch nicht den ganzen Sommer vermummt im Garten rumlaufen – wir wollen baden, uns sonnen und einfach den Sommer genießen! Hilfe – auf welchen Weg kann man die Tierchen denn nun wirklich loswerden?????

LG
Katrin

Keisha, 22. März 2009, 18:10

Das sind ganz eindeutig Flöhe, Dieter. Da sie sich nur sporadisch auf dem Wirt aufhalten, müßtest du mit dafür vorgesehenen Sprays/Pudern die Wohnung mitbehandeln. Besonders wichtig: Hochflorige Teppiche, Kuscheldecken, die Strickjacke auf der Sofalehne und natürlich, falls vorhanden, sämtliche Schlafplätze der Haustiere!

Dieter Panknin, 22. März 2009, 17:31

Also ich glaube nicht, dass es Milben sind; oder können Milben springen? Flöhe, 0,5 bis 1 mm groß und schwarz.
Trage weisse Socken und weisse lange Unterwäsche.
Da kann man sie dann so richtig sehen. Meistens sitzen sie unter dem Bündchen. Wenn es juckt, sofort nachsehen und die Dinger zerquetschen.
Nur nicht mit der Untersuchung der Wäsche zu lange warten.

Rainer Daxl, 23. März 2009, 01:40

Niem hat meiner Mutter geholfen. In der Apotheke gibt es Niemsalbe, Niembalsam, Niemöl. Der Niembaum, engl. Neem, Azadirachta indica, wächst in den Tropen. Seine Früchte enthalten ein Biozid, das Azadirachtin. In Indien gibt es Niemseife, Niemshampoo, sogar Niemzahnpasta.

Friedhelm, 09. April 2009, 08:01

Hallo alle geplackten,
ich hatte bis dieses Jahr noch nicht mahl von der Existenz dieser Viecher gehört. Jetzt bin ich und meine Frau mit Hunderten von Stichen übersät.
Hat schon einer Erfahrung über die Wirksamkeit von Neem bei den Viecher gemacht?
Bei anderen Schädlingen hilft es.

mfg Friedhelm

Guido, 14. April 2009, 15:56

Hallo,

gibt es denn Erfahrungen welche Mittel gegen die Milben helfen? Vermummt den Garten zu betreten kann doch nicht ernst gemeint sein. Könnte mal jemand seine Erfahrungen mit Neemöl oder anderen chemischen Mitteln (z.B. Fa. Neudorff) posten?

Friedhelm, 18. April 2009, 07:40

Ich habe Neem Pulver verstreut und bis jetzt sind die Viecher verschwunden.
Mal sehen ob es wirksam bleibt.

Walter, 20. April 2009, 20:23

bin seit paar Tagen befallen. habe es aus Unwissenheit erst nur mit einfachem Fenistil versucht. Am dritten Tag zum Hautarzt. Der ist ein Fachmann aus Sibirien.
Auf Rezept wurde in der Apotheke eine Emulsion gemixt (0,1 Teile TRIAMCINOLONUM und 99,9 Teile LOTIO ZINKI AQUOSA). Damit bestreiche ich die Bissstellen morgens und abends. Das Zeug trocknet auf der Haut uns das Jucken ist sofort weg und die Bläschen trocknen langsam ein. Nach 5 Tagen Behandlung sind nur noch winzige rote Punkte zu sehen. Mann sollte so lange es geht über den Stellen keine Kleidung tragen, denn das Reiben führt dann doch wieder zu Jucken. Wenn es drumherum juckt, nehme ich Fenistil Hydrocort Creme. Vorbeugend habe ich für 7 Tage Antiallergikum-Tabletten zu schlucken, falls beim Aufkratzen was passiert (habe mich aber bisher zusammenreißen können und nicht direkt gekratzt, höchstens mal drumherum – das entspannt auch schon).

elke, 21. April 2009, 11:46

Hallo,bin erst seit diesem Jahr von Gm geplagt.Am besten hilf bei mir Vermummung, drunter (um die Fußknöchel und am Handgelenk) Lavendelöl. Danach alle Klamotten im Keller ausziehe (alles!!) und gleich mit Duschöl duschen. Falls es mich doch erwischt hat,Crotamitex Gel an 3 aufeinanderfolgenden Tagen, dazwischen Voltaren Gel dick auf die Stiche, das hilft gegen die Schwellung.Ein Freund (Forstwirt) hat mir empfohlen, das Gras nach dem Mähen zu Kalken.Binn gespannt…

jessi, 23. April 2009, 08:16

hallo! leider habe auch ich in diesem jahr zum ersten mal (haben den gharten seit 11 jahren!!)diese erfahrung machen müßen. gehen denn die viecher,- wenn sie denn zum ersten mal auftreten – nie wieder von selbst weg ? hat man dann für den rest seines gartenlebens die milben in seinem garten, oder können die auch irgendwann wieder von selbst verschwinden? ich kann doch meine kinder (und auch mich selbst) nicht das ganze jahr über wie einen weltraumfahrer in den garten schcken, was ist das denn?

Gärtnerin, 23. April 2009, 14:00

Bei mir sind sie in den letzten sechs Jahren nicht weggegangen. Wer weiß…?

Moni, 16. Mai 2009, 11:27

Hallo !

Melde mich auch mal wieder. Mittlerweile habe ich so ziemlich alles gelesen, was für uns arme Grasmilben-Opfer eine Hilfe bringen könnte, aber leider leider leider scheint die dauerhafte Vernichtung der Grasmilben im Garten und anderswo draußen nicht möglich zu sein.

Also gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder vermummen, dass heißt Socken an und Jogginghose in die Socke stecken und alles schnell ausziehen und waschen, wenn man das Haus wieder betritt, oder einschmieren mit Autan oder Zeckito ! Diese beiden Lotionen haben mich in diesem Jahr bisher vor Schlimmerem bewahrt.

Was ich aber in Erfahrung bringen konnte ist, dass nicht alle Menschen solche juckenden Stellen bekommen. Offensichtlich werden diese Menschen auch gebissen, aber sie reagieren nicht so allergisch darauf.

Was mich zu der Frage bringt, ob man hier nicht ganz anders ansetzen muss.

Da ich sehr viel von homöopathischen Ansätzen halte, werde ich jetzt von unserem Hausarzt eine Nosode (spezielle homöopathische Aufbereitung) aus der Flüssigkeit herstellen lassen, die sich in diesen winzigen Hautbläschen befindet und mich damit behandeln.

Mal sehen, was das bewirkt. Werde Euch auf dem Laufenden halten.

Melanie, 17. Mai 2009, 20:27

Habe mit großem Interesse eure Beiträge gelesen!
Meine Eltern haben sich vor 10 Jahren eine Gartenparzelle gepachtet, da fing das große Jucken bei uns und unseren Hunden und Katzen an. Nach x Tierarztbesuchen und Rechnungen, und viel Eigenrecherche haben wir zumindest die Tierarztrechnungen eindämmen können. Nach absoluter Ratlosigkeit, was die allergischen Reaktionen der Bisse oder Stiche an unseren Tieren betrifft, hab ich einfach mal versucht, die kleinen orangen Kolonien bei unserer Hündin mit ganz normalem Speiseöl zu behandeln.
E S W I R K T ! ! !
Einfach in ein kleines Glas Speiseöl füllen und die befallenen Stellen ganz dick mit Speiseöl tränken, nach ca. 2 Std. Vorgang wiederholen. Bei großen Flächen am besten eine Einwegspritze mit Speiseöl aufziehen und eine gute Ladung verteilen, auch wiederholen. Die Plagegeister sterben ab, und die Haare bleiben tatsächlich erhalten. Auch die entzündeten Stellen heilen schnell ab. Ist ultrabillig und hilft 100%. Was die Vorbeugung bei uns betrifft, werde ich es jetzt auch mal mit dem Schleckerlotion probieren.

Chris, 16. Juni 2009, 07:50

Hallo,

bisher wurden wir nur ab Anfang August von den Miben geplagt. Dieses Jahr fängt es nun schon Mitte Juni an. Ich könnte verzweifeln. Hat jemand mal das Mittel von Neudorf ausprobiert?

Mona, 24. Juni 2009, 10:51

Hallo, Ihr Mitgeplagten,
vor ein paar Wochen bekam ich über mehrere Tage verteilt leuchtend rote, großflächige leicht erhabene Stellen, nicht juckend die mir etwas Angst machten. Zu erst gaubte ich an Flohstiche, weil die Flecken in einer Linie lagen. Dann kam mir der Gedanke an Gürtelrose, weil ich in den Tagen davor viel Stress hatte. Meine Hautärztin beruhigte mich , in dem sie mit dem Vergrößerungsglas Einstiche in der Mitte der Flecken fand. Mit Cortisoncreme, die ich eh zu Hause hatte sollte ich diese Flecken bekämpfen. Doch in den Tagen darauf bekam ich immer mehr Stellen die dann auch noch anfingen schrecklich zu jucken. Bis dahin dachte ich immer noch an Mücken, obwohl ich nie eine sah oder hörte.
Ich habe zwar einen Garten, ohne Rasenfläche, glaube auch nicht, dass ich mir da diese Quälerei zugelegt habe sondern auf meinen Wanderungen, die ich mindestens 2x die Woche mache. Dachte, nachdem alle Stellen abgeheilt waren, dass ich nun meine Ruhe haben werde.
Pustekuchen, nach einer Wanderung vor 3 Tagen durch Wiesen und Wäldern ging die ganze Prozedur wieder von vorne los. Ich werde fast verrückt von dem Jucken und könnte mir fast die Haut von den Beinen reißen. Bisher habe ich diese großen Quaddeln erst bis zum Oberschenkel. Habe mich kräftig nach dem Abrubbeln unter der Dusche mit Körperlotion eingerieben und die Wäsche und Bettwäsche in die Waschmaschine gesteckt. Werde auch noch den Trockner benutzen trotz des schönen Wetters. Werde mir gleich bei Schlecker, wie oben erwähnt,die Mücken Lotion und Teebaumöl holen und hoffe, dass dann endlich das Jucken aufhört. es ist furchtbar. Während ich schreibe juckt es unentwegs an immer wieder anderen Stellen und ich schau sofort nach, doch kann ich selbst bei schärfsten Sehen nichts entdecken. Sollten die Viecher etwa in der Haut weiter wandern???
Ich wünsch Euch allen noch einen kratzfreien Sommer.
Mona, 24.06. 2009

Stephan B., 28. Juni 2009, 22:48

Hallo an Alle!
So, nun hat es auch mich erwischt!!!
Ich habe schon viel im Garten gearbeitet und nie irgendwelche Probleme gehabt, außer mal Mückenstiche.
Diesmal habe ich den Garten meiner Lebensgefährtin (nach am See und sehr schattig) auf Vordermann bringen wollen.
Nach der Gartenarbeit natürlich geduscht und das übliche Hautpflegeprogramm.
Am nächsten Morgen hab ich gedacht mich trifft der Schlag. An beiden Armen 70 rote Flecken und am Rücken und den Beinen ca. 12.
Es fing direkt nach dem Aufstehen an. Es hat sehr gejuckt. Also schnell ins Internet und nachgesehen.
Schnell kam raus: Grasmilben!
Oha…
Das ganze ist jetzt 3 Tage her.

Was habe ich gemacht:
– Isopropylalkohol gekauft (mind. 70%ig)-Ethanol ist wesentlich teurer
– Fenestil Gel gekauft
– Destilliertes Wasser bereitgestellt (nicht das aus dem Kondenstrockner verwenden)
– Handtücher bereitlegen

Behandlung:
– Mit Isopropyl die betreffenden Stellen sehr feucht betupfen (evtl. direkt aus der Flasche)
– In regelmäßigen Abständen den Juckreiz mit Fenestil Gel behandeln
– Abends vor dem Schlafen gehen die Handtücher (Spültuch) mit destilliertem Wasser tränken und kurz in den Tiefkühlschrank legen, anschließend die betroffenen Stellen umwickeln und mit einem Handtuch fixieren

Was passiert:
Der Isopropylalkohol tötet 1. die Milben ab, 2. trocknet es die Biss-Stellen aus. Fenestil und die kalten Umschläge lindern den Juckreiz.
Die kleinen mit Sekret gefüllten Blasen trocknen und werden hart. Sie fallen später einfach ab, so wie sich die Haut darunter regeneriert.
Das Destillierte Wasser sorgt zudem für eine Austrocknung der Haut (Osmose)

Morgen kaufe ich Crotamitex, um noch hiermit einen Test durchzuführen um die Wirkung und die evtl. schnellere Linderung nachzuprüfen.
Ich werde hierzu nochmal meine Erfahrungen schildern.

Probleme:
In den ersten Nächten können Schlafstörungen durch das Jucken auftreten. Der Kontakt mit Kleidung fördert den Juckreiz, daher am besten leichte Kleidung tragen.

Nicht verwenden:
Jacutin: Es ist krebserregend und wird seit Anfang der 90er in Deutschland nicht mehr hergestellt
Leitungswasser: Es findet keine Austrocknung der Hautpartieen statt (destilliertes Wasser verwenden)

Vorbeugung:
Ich wurde am Freitag von den Grasmilben befallen. Am Samstag habe ich wieder im Garten gearbeitet und mich vorher mit Autan eingesprüht = keine neuen Bisse
Es soll wohl auch Teebaumöl helfen. Werde auch dieses Testen.

Das Problem der Grasmilben werden ich versuchen zu beheben und auch hier meine Erfahrungen schildern.

Ich hoffe ich konnte allen interessierten helfen und freue mich auf Rückmeldungen.

Lutz, 06. Juli 2009, 01:51

Ergänzend:

Rechts-Regulat

ist ein Allzweck-Heilmittel aus speziell fermentierten Früchten, Nüssen, Gemüse das den Körper in seinem Aufbau und seiner Funktion unterstützt.
Es kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Ich habe selbst super Erfahrungen gemacht und fantastisches gehört:
Von Verdauungsbeschwerden bis zur unterstützenden Therapie nach einer Chemo

Da hab ichs mir halt auch mal auf meine Beine geschmiert und es hat echt supergeholfen.

Probiert es einfach aus …

Lutz, 06. Juli 2009, 01:43

Hallo zusammen!
Ich habe mir Ostern die ersten Bisse auf einer Waldwiese zugezogen. Typisch Mann natürlich nichts gemacht und fleissig gekratzt.
Die ersten sind mitlerweile vernarbt.
Wie viele neue dazu gekommen sind weiss ich nicht.
Überwiegend die Oberschenkel sind betroffen.

Erste wirklich positive Erfahrungen habe ich mit Rechts-Regulat gemacht.
Mehrmals täglich 1:1 großzügig aufgetragen.
Das Regulat unterstützt die Heilung von Schnitten, Rissen, Blasen, etc unglaublich gut!
Hat auch den Juckreiz sofort gestillt und die Abheilung extrem beschleunigt.
Ich glaube das ist so eine Art Lachgaseinspritzung für die Körpereigene Abwehr.

@ Stephan B.
Das klingt verdammt professionell was Du da machst … ich hoffe Dir kommt noch eine Idee zur Vorbeugung!!!

Gibt es keine natürlichen Feinde von GMs?!?

Ohrhöhler züchten oder Igel oder den maskierten Milbenmörder – oder so …

P.S.: Kratzen ist glaube ich echt gar keine gute Idee. Vielleicht das Regulat mit destilliertem Wasser verdünnen?!? Wär ein Versuch wert!

Gemeinsam sind wir stark!

Gisa10, 11. Juli 2009, 15:54

Mich hatten im Juni auf dem Golfplatz in Ruhpolding in Bayern – als wir durch eine Wiese mit hohen Gras mußten – weil ein Weg neu geteert wurde, wohl Grasmücken gestochen, rund um beide Fußgelenke, obwohl Socken und lange Hosen an.

Von den Stichen nichts gemerkt, erst abens im Auto Juckreiz verspürt und 1 Quaddel gefunden.
Abends im Hotel dann an beiden Füssen jeweils 4 große Quaddeln, unerträglicher Juckreiz, qualvolles Brennen, Stechen, kein Schlaf gefunden. Nach Aufdrücken am nächsten Morgen entstanden viele Bläschen nebeneinander innerhalb eines Quaddels, sah fast aus wie Herpes. Die Füße rund um die Fußgelenke schwollen an.
Breitwegerich half gegen den Juckreiz nur solange er feucht war.
Notfall-Ambulanz im Krankenhaus Ruhpolding konnte nicht feststellen, welche Tiere mich gestochen hatten, bekam Tavegil-Gel, welches ich 3 Tage lang 4 – 5 x täglich auftrug, linderte den Juckreiz von Anfang an sehr stark, mußte aber alle paar Stunden nachcremen.

1 Woche nach den Stichen bekam ich Schmerzen in beiden Knien. Diese wurden immer stärker.
2 Wochen nach den Stichen schwollen meine Knie an (obwohl dort keinerlei Stiche waren) und an der Innenseite der Kniescheibe bekam ich einen Erguß, halb so groß wie ein Golfball und meine Knie machen seitdem eigenartige Geräusche, wie Schaben beim Gehen.
Jetzt 4 Wochen nach den Stichen ist alles weg, nur Schmerzen in den Knien und das Geräusch, schaben beim Gehen in beiden Knien ist geblieben. Ich muß dazu sagen, daß meine Knie bis zu den Stichen beide gesund waren.
Kein Arzt weiß, was das ist. Man vermutet, das hängt mit dem Gift zusammen, das die Grasmilben mir eingespritzt haben. Seit 1 Woche habe ich jetzt auch eine Art Muskelkrämpfe im Brustbereich, als wenn das Gift nach oben wandert und meine Lymphknoten in beiden Achseln sind leicht angeschwollen, obwohl dort auch keine Stiche waren.
Hat von dem Schaben der Kniescheiben nach Stichen der Grasmücke und dem Wandern des Giftes schon einmal jemand etwas gehört, es würde mich sehr interessieren. War vorher gesund. Borrelien-Test war negativ.

Gisa10, 11. Juli 2009, 16:02

Noch eine Nachfrage zu meinem Beitrag:
Hat jemand davon gehört, dass durch Grasmilbenstiche, wenn „nur“ beide Füße betroffen sind, sonst kein Körperteil, in den Knien neben den Schmerzen und dem Schaben eine Entzündung auftreten kann.

Gisa10, 11. Juli 2009, 16:08

Sorry, das Schaben in den Knien ist nicht richtig, es ist vielmehr ein „Knacken“ bei jedem Schritt in beiden Knien.

Albertini1969, 12. Juli 2009, 00:25

Hallo,

mein neunjähriger Sohn war letztens nur 3 Minuten mit einem anderen Kind in einer Wiese unterterwegs und war am nächsten Morgen so zerstochen, dass unterhalb des Bauchnabels fast keine unbetroffene Haut mehr zu sehen war. Furchtbar. Soventol-Gel hat ihm zum Glück geholfen. Ich bin daraufhin aber nochmal auf die Suche nach Ursachen, Gegenmitteln etc. gegangen und hier auf diese Seite gekommen. Nachdem ich stundenlang alle Beiträge gelesen habe, kam mir der Gedanke, dass sich vielleicht doch gar nicht die Grasmilben so sehr ausbreiten, sondern die Allergiebildung gegen Grasmilbenbisse. Was ich – auch in verschiedenen Links – gelesen habe, so werden manche Leute doch wohl gebissen, merken das aber gar nicht, andere entwickeln die fiesen Pusteln als allergische Reaktion. Dann würden die allergischen Reaktionen auf Grasmilbenbisse ‚einfach’genauso zunehmen, wie die allergischen Reaktionen auf Lebensmittel, Pollen, Haussstaub etc. Dann wär’s doch am Ende müßig, die Tierchen zu bekämpfen – das wäre dann irgendwie ’ne Art ‚Symptomdoktorei’….
Albertini1969

Albertini1969, 12. Juli 2009, 00:42

Nachtrag von Albertini1969:
Lutz wollte ich noch fragen, wo man ‚Rechts-Regulat‘ bekommt und was er mit ‚1:1 auftragen‘ meint.
Gisa10 wollte ich noch mein Beileid ausdrücken. Das blöde ist, dass was Du schreibst mich sehr an meine Ringelröteln-Infektion im Winter erinnert. Frag doch mal bei Bekannten nach, ob in Schulen oder Kindergärten im Umkreis Ringelröteln rumgehen. Bei uns – Raum Mainz – wurde gerade letzte Woche wieder ein Zettel über einen Ringelrötel-Fall ausgehängt. Kinder haben knallrote Wangen und Hände und so – ziemlich eindeutig. Der Verlauf ist bei Erwachsenen aber völlig ‚atypisch‘, d.h. der eine hat dies, der andere das. Dazu gehören aber häufig heftige Gelenkentzündungen. Ich hatte Entzündungen in a l l e n Gelenken – und das mitten im Umzug! Vielleicht waren an der Geschichte in den Knien gar nicht die Grasmilben schuld. Mein linkes Knie knackt übrigens immer noch – und ich hatte – sehr sehr sehr wahrscheinlich – die Ringelröteln im Januar. Wenn man in die Sonne kommt, kann das noch für eine ganze Weile immer wieder hochkommen. Dann tun mir auch wieder die Hände weh.
Vielleicht sind also bei Dir nur zufälligerweise die Bisse mit einer ganz anderen Infektion zusammengekommen, haben aber gar nichts miteinander zu tun.

Andrej, 18. Juli 2009, 10:37

Hallo,
bis jetzt hatten wir noch nichts gehabt, versuche aber immer auf dem neuesten Stand zu bleiben ;-)
gibt’s ein neues Mittel vom Neudorff, angeblich noch nicht in jeedem Laden erhältlich, info auf dieser Seite http://www.neudorff.de/produkte/produkt-katalog/katalog/zecken-und-grasmilbenkonzentrat.html,
mit dem Niemöl hatte ich auch probiert, damit es wirklich hilft, muß man regelmäßig es machen.

Viel Glück

Andrej

Leonie, 19. Juli 2009, 10:27

Hallo, wir haben wie erwartet auch wieder Grasmilben, trotz des harten Winters, ich dachte mir schon, dass auch diese Hoffnung zerschlagen wird. Mitte Julie gings wie immer los :-( Haben nun das bereits mehrfach erwähnte Mittel von Neudorff ausprobiert. Ich werde von unseren Erfahrungen berichten. Wenn es mal nochmal Sommer werden sollte, in diesem Jahr.

Matze45, 22. Juli 2009, 13:02

Nachtrag
Ich glaube schon, dass das Gift von diesen Viechern bei jedem sehr unterschiedlich wirkt. Die Milben sollen sich ja schließlich in die Haut bohren und von der Lymphflüssigkeit ernähren. Dabei sondern sie ihr Gift ab. Die Vermutung liegt dann doch nahe, dass sie unter Umständen auch den ganzen Körper damit erreichen können. Der eine bekommt nur eine juckende rote Stelle, der andere ist krankenhausreif.

Matze45, 22. Juli 2009, 12:28

Hallo Gisa10, auch ich musste mit heftigen Reaktionen aufgrund von nur einem(!) Grasmilbenbiss bekanntschaft machen. Vor ca. 4 Wochen hatte ich insgesamt 3 Bisse (an einem Bein einen und am anderen 2). Es entstanden dicke Quaddeln und „Knubbel“ unter den Stichen. Ging aber dann gaaaaanz langsam zurück. Vor 3 Wochen dann ein Biss am Fußgelenk, die Folge: Halbes Bein dick, roter Strich bis Knie, Jucken, Schmerzen, Drüse in Leiste dick und tat weh, der aus dem Biss „sabberte“ es heraus,allgemeines Unwohlsein (wie bei Grippe).Bin dann sofort zur Ärtztin: Antibiotikabehandlung, die zum Glück auch erfolgreich war. Es kam aber noch schlimmer: Letzten Samstag wieder kurz nach der Gartenarbeit, entdeckte ich 2 Bisse wieder am Fußgelenk nebeneinander. Den Rest kannst Du Dir denken. Ich hoffte diesmal von einer nicht so „giftigen“ gebissen worden zu sein, aber von wegen. Gleiche Reaktion, am Sonntag schwoll wieder das Bein an, dicker Fuß, diesmal allerdings kein roter Strich. Dennoch: Nehme jetzt wieder Antibiotika, ab heute fühle ich mich auch wieder ein bisschen besser und die Rötung (betraf wieder das halbe Bein) geht langsam zurück. Irgendwie habe ich jetzt keinen Spaß mehr im Garten. Die Antibiotikabehandlung ist anscheinend bei mir immer notwendig, da ich immer kurz vor einer Blutvergiftung stand, warum auch immer. (habe wirklich nicht gekratzt, gerade bei den neusten Bissen war ich ganz vorsichtig, sofort desinfiziert, Cortisonsalbe, usw. aber trotzdem der gleiche Verlauf wie bei dem vorherigen Biss)Danach dauert es übrgens sehr lange, bis die Knubbel verschwinden und es bleiben dann dennoch richtige Narben zurück.
Zur Zeit, nach dem 3.Tag Antibiotika, ist immer noch eine große Schwellung vorhanden,die Bisse „sabbern“ noch in wenig, aber kaum mehr Schmerzen und das Lymphsystem scheint sich auch wieder zu erholen.

Ackerfrau, 23. Juli 2009, 22:04

Hallo Zusammen,

leider hat es mich in dieser Woche auch erwischt.
Wurde am Schienbein erwischt, der Unterschenkel ist angeschwollen und wurde sehr heiß.

Habe erst mit Fenestil versucht und das linderte den Juckreiz nicht.
Einen Tag später dann mit Umschlägen mit Essigwasser – kühlte und die Hitze ging weg.

Dann habe ich die Salbe Ichtholan auf den roten Punkt getupft und hoffte, es würde sich etwas ändern.

Heute fühlt sich das Bein allgemein dicker an und das Fußgelenk ist angeschwollen.

Werde wohl nicht darum kommen, zum Arzt zu gehen.

Elisabeth, 24. Juli 2009, 08:57

Wenn ich die Beiträge der letzten Zeit lese, habe ich das Gefühl, dass den Grasmilben so einiges untergejubelt wird. Wir und unsere Nachbarn leiden seit einigen Jahren auch unter dieser Plage, aber zu 80 % ist der Rumpf, Leisten- und benachbarte Gegenden, Hals, Haaransatz und Kopf befallen. Achselhöhlen und der BH-Ansatz ebenso, also viele Feuchtgebiete. Habt ihr schon mal an Mücken oder Gnitzen gedacht. Die letzteren sind ganz ekelhaft, ich bekomme davon dicke Schwellungen an Beinen und Armen, die vom Arzt mit Kortison behandelt werden, vielleicht bin ich auch allergisch dagegen. Den gräßlichen Gnitzen (kleine schwarze käferähnliche Tierchen, die in anderen Gegenden vielleicht anders benannt werden) sind ebenfalls ganze Internetseiten gewidmet, die findet man beim Googeln sofort. Manche Infektionen werden auch hervorgerufen, so ist jedenfalls mein Eindruck, dass der Beißer oder Stecher vorher auf einem, unseren Körper nicht so bekömmlichen oder infiziertem Gegenstand gesessen hat, einige Mückenstiche schwellen eben mehr an als andere.
Grasmilben sind übelst, aber nicht alle Stiche werden von ihnen verursacht.
Elisabeth

Sus, 24. Juli 2009, 09:31

@Elisabeth: Da kann ich Dir nur voll zustimmen – einige der hier beschriebenen Symptome passen auch auf meinen Erzfeind: die Kriebelmücke. Ich sehe gerade, daß ich in diesen Kommentaren weiter oben im August 2007 was darüber geschrieben habe. Leider sind sie immer noch in meinem Garten. Abends muß ich aufpassen, in welche Ecken ich gehen kann, oder wo ich aufgefressen werde. :-(

Matze45, 24. Juli 2009, 17:52

Hallo zusammen,
klar, Ihr habt schon recht, nicht immer ist sicher was da sticht oder beisst. Am Anfang war mir auch unklar was mich da erwischt hat. Aber in meinem Fall habe ich die Grasmilben wirklich identifiziern können. Bei der 2.“Attacke“ hatte ich nachvollziehbar mit dem „nackten“ Fußgelenk (meine Gartenarbeitshose hatte nämlich Hochwasser ;-) eine Zeit lang Kontakt mit ungeschnittetem Gras, welches einen Terrakottatopf umringt hat. Genau an der Stelle des Fußgelenks hatte ich die Bisse. Dann habe ich einige Tage später den besagten „Kacheltrick“ angewendet. (eine weiße Fliese an die Rasenstelle gelegt) Das Ergebnis: Ein Gewusel von genau diesen winzigen orange/rot-schwarzen Spinnentierchen, die sehr gut unter der Lupe zu erkennen sind. In meinem Fall gehe ich also davon aus, dass es sich tatsächlich um Grasmilben gehandelt hat. Allerdings reagiere ich aber anscheinend auch sehr extrem darauf.

marion, 28. Juli 2009, 09:04

Hallo Ihr Geplagten !!!
Mich hatt es auch wieder erwischt ;O(
aber versucht es mal mit Rivanol gibt es als salbe oder flüssig (bitte im Kühlschrank aufbewahren) kühlt dann saupergut.Hatt mir Sehr geholfen,am besten einen umschlag über Nacht.Aber vorsicht das zeug gibt gelbe flecken. Viel erfolg Gruss Marion

mila, 29. Juli 2009, 19:52

halo meine tochter hat grasmilben allergie bekommt das juckt ohne ende hände ,gesicht ,arme,ich habe fenestil salbe und fenestil tropfen, was ist grasmilben ist das insekt kan jemand antworten bitte

Leonie, 04. August 2009, 10:36

Hallo! Ich wollte über unsere Erfahrungen mit dem Neudorffmittel berichten. Wir sprühen es einmal wöchentlich nach dem Rasenmähen. Es muss dann trocknen, damit „Hund und Katze den Rasen wieder betreten dürfen“. Giftig ist es vermutlich dennoch, wie oben ja auch schon jemand schrieb. Aber was haben wir für eine Alternative? Konnten den Garten in den vergangenen JAhren von Mitte Juli bis Ende September gar nicht betreten. Vor allem mit Kindern ist das KEINE Alternative. Jetzt können wir uns am Garten wieder erfreuen und die Kinder im Sommer draußen spielen. Es hilft!

Rolf Metzger, 06. August 2009, 14:30

Nachdem meine Tochter vor kurzem im Garten von Freunden von GM heimgesucht wurde, stieß ich auf der Suche nach den Übeltätern auf diese Web-Seite. Ich bin beeindruckt von der Äktivität der Blogteilnehmer, werte dies aber gleichzeitig auch als Ausdruck eines starken Leidensdruckes. Ich bin , gottlob, nicht davon betroffen, unser Garten ist GM-frei. Beim Durchlesen fiel mir auf, dass in aller erster Linie Frauen von dem Befall betroffen sind. Da kommt mir damit natürlich sofort der Verdacht, dass geschlechterspezifische Merkmale dafür verantwortlich sind. In aller erster Linie das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das auch eine geruchliche Ausdünstung verursacht. Die Tatsache, dass dennoch einige Männer von GM attackiert werden, spricht nicht dagegen, denn 1. sind die Blutkonzentrationen individuell unterschiedlich hoch, 2. schwanken sie innerhalb des Tagesverlaufs (am frühen Morgen am höchsten) und 3. sind die Konzentrationen altersabhängig. Männer zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr haben die höchsten Testosteronwerte, danach nimmt die Konzentration kontinuierlch ab. Dies mag also eine Erklärung für das häufig zitierte Phänomen sein, dass Frauen wesentlich mehr betroffen sind. Leider ist die Vermutung zwar wissenschaftlich interessant, hilft den geplagten Frauen aber nicht weiter. Was also hilft? Leonie schrieb am 4.8.09, dass sie gute Erfahrung mit dem Neudorffmittel gemacht hat (http://www.neudorff.de/produkte/produkt-katalog/katalog/zecken-und-grasmilbenkonzentrat.html). Hierbei werden Insektizide aufgebracht. Es steht mir nicht an, darüber zu urteilen, warum und wer dies in seinem Garten ausbringt, denn die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Verlust, den Garten genießen zu können, ist natürlich durchaus eine Überlegung wert. Vielleicht ist auch ein anderer Ansatz möglich: Es wäre mal interessant herauszufinden, ob in gedüngten Grasflächen die Plage ebenso häufig auftritt, wie in ungedüngten Flächen. Ich dünge und vertikutiere regelmäßig im Frühjahr und Herbst und habe seit 11 Jahren keinen Befall durch GM. Durch die Behandlung wird natürlich die Fauna und Flora des Bodens beeinflusst, was seinerseits Einfluss auf die Lebensvoraussetzungen für die geschlechtsreifen erwachsenen Tiere und /oder für die Larven nach sich ziehen könnte. Aber dies ist nur eine Gedanke, der sich mir aufdrängt. Vielleicht kann der eine oder andere von Euch dazu seine Erfahrung einbringen. Es würde mich interessieren.

Moni, 09. August 2009, 09:23

Hallo Leidensgenossen !

Ich wollte mich auch mal wieder melden.

Nachdem ich mit Zeckito von Rossmann einigermaßen gut über die letzten Wochen gekommen bin und mir n u r etwa fünf Bisse eingefangen habe, bin ich vor drei Tagen e i n m a l nachlässig gewesen und hab mir nicht die Beine eingeschmiert, bevor ich unsere Terrasse in Richtung Garten verlassen habe und prompt war es denn wieder soweit. Nicht nur an den Unterschenkeln, sondern diesmal auch am Bauch, in der Leistengegend und unter den Armen habe ich Bisse.

Soventol H oder ähnliche Salben helfen bei mir fast gar nicht gegen den mörderischen Juckreiz. Das einzige, was wirklich hilft, so schlimm sich das auch anhört, ist aufkratzen, 70 % Alkohol drauf und zwar mehrfach und dann mit Anaestesin Salbe 20 % einschmieren. So hab ich wenigstens ein paar Stunden Ruhe und kann schlafen.

Das Desinfizieren mit Alkohol hat offensichtlich eine doppelte Wirkung. Erstens tötet es die Larve und zweitens entzünden sich die Bisse nicht so fürchterlich.

Ich quäle mich mit den Viechern ja nun schon seit 1986 rum und habe viel ausprobiert. Jetzt haben wir auch das Neudorff-Mittel zum Spritzen gekaut und bisher einmal nach dem Mähen aufgebracht.

Was aber ist mit den Beeten ? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Biester nicht nur im Rasen, sondern auch in den Blumenbeeten sitzen. Das würde ja bedeuten, dass ich überalle spritzen muss und das sind dann 600 qm !!!! Und wenn man mal woanders ist, zum Beispiel beim Spazierengehen oder beim Flohmarkt auf der grünen Wiese ? Dann bleibt doch nur noch einmummeln oder einschmieren.

Übrigens, wenn ihr Haustiere habt, zum Beispiel Katzen, so wie ich, habt ihr eigentlich sowieso verloren. Die Fellnasen bringen die Viecher nämlich mit in die Wohnung und verteilen sie recht großzügig.

Also bleibt doch nur aufkratzen, desinfizieren und einschmieren.

Daniela Gottschalk, 09. August 2009, 18:16

Hallo Mitleidende…ich leide wahrscheinlich auch an Grasmilbe. WAHRSCHEINLICH, weil mir weder 3 Hautaerzte noch 2 Kammerjaeger eindeutige Auskunft daruber geben konnten. Es fing im Februar an, wurde immer mehr. Ich spruehte erstmal auf Verdacht was gegen Floehe, was nicht half. Der Kammerjaeger „vergaste“ gegen bettwanzen und Floehe. Ebenfalls auf Verdacht. Ebenfalls erfolglos. Der erste Hautarzt behandelte ebenfalls erfolglos gegen Kraetzemilbe und vertroestete mich dann mit Autan…der 2. Arzt entnahm Gewebe vom stich, was auch kein genaues Ergebnis brachte.Er vermutete aber dann Grasmilbe und meinte „Ich solle in Urlaub fahren“…ich fragte nur: „Wie lange“…in der uniklinik wusste man auch nicht mehr, kein Wunder, da der Biss nichtmal richtig unter die Lupe genommen wurde. Der 2.Kammerjaeger konnte auch nichts feststellen, obwohl mein Bett schon seit Wochen mit Doppelseitigem Klebeband umzingelt ist. Meine Kleider wechsel ich seit Monaten taeglich ebenso wie die Bettwaesche. Was ich nicht kochen kann kommt in Plastiksaecke, ich habe Kieselgur gesprueht und Neem im Garten.Ich hab mich selbst mit Uru Uru eingesprueht..dusche mittlerweile 5x am tag und…..ES HOERT NICHT AUF. Da der ganze Horror schon 6 Monate andauert bin ich auch psychisch ziemlich mitgenommen, und das schlimmste ist eigentlich das „Nicht Ernstnehmen“ der Aerzte, die statt emphatisch flappsig sind und auch keine Anstalten machen weitere Vorschlaege auf den Tisch zu bringen. Wenn ich denen sage, dass ich das Gefuehl habe die Viecher mittlerweile auf mir krabbeln zu fuehlen, guckt mich eh jeder an, als muesste er gleich die Zwangsjacke holen.tatsaechlich bin ich (ueber)sensibilisiert. Es ist echt Psychoterror. Der Witz ist, dass ich nur einen minikleinen Garten direkt vor meiner Wohnung in Frankfurt habe, in dem eigentlich gar kein Gras waechst und den ich vor allem in diesem Jahr noch gar nicht betreten habe. Bis vor 2 Tagen stand hier noch eine Eibe, die mir fast direkt ins Schalfzimmerfenster wuchs und jetzt gefaellt wurde. Hoffe es wird jetzt besser. Glaubs aber auch nicht! Bin kurz vor Ausziehen. Hoffe nur nicht, dass ich die Viecher dann mitnehmen!!!

HIIIIIIIIIILLLFEEEEEE!!!

Petra, 12. August 2009, 13:23

Hallo zusammen!

Auch ich gehöre seit eingen Jahren zum Kreise der Geplagten. Allerdings wunderte ich mich schon, dass ich in diesem Sommer so gut wie verschont geblieben bin von den kleine Biestern. Ich schob es bisher auf den eisigen Winter … Jetzt bin ich aber über Rolf’s Beitrag gestolpert in dem er schreibt, dass er regelmäßig düngt und keine Probleme mit Grasmilben hat.

Wir haben in diesem Frühjahr auch den Rasen gedüngt und zwar erstmalig seit einigen Jahren. Sollte es da wirklich einen Zusammenhang geben?

Alicia, 15. August 2009, 10:58

Hallo zusammen!
ich werde seit vielen Jahren regelrecht von diesen Biestern gebissen, wenn ich im Garten arbeite.
Das Einzige, was mir hilft, ist Tannolac Lotio.
Das ist ein Mittel, welches Kinder bei Windpocken bekommen.
Wenn ich es aufgetragen habe, bekommen die Milben keine Luft und sterben ab. Sie hinterlassen mir braune Flecken.Aber es juckt ncht mehr.
Viel Glück!

emsiges bienchen, 15. August 2009, 14:18

auch ich musste gestern erfahrung mit den nervigen beißern sammeln. kaum 10 minuten im garten gesessen, da brannte und juckte es schon wie feuer.ich geh jetzt nur noch in meinem spiderman kostüm in den garten. das schützt und schreckt ab!
gutte besserung an alle betroffenen user!

Gartenfreund, 17. August 2009, 18:40

Jahre habe ich gebraucht, um festzustellen, dass diese ekligen Stiche von Grasmilben kommen.
Zur Zeit am Rand der Socken, Rand Unterwäsche, Oberschenkel und Achsel betroffen.
Sind also nicht gerade Stellen, wo man(n) sich ungeniert jucken kann.
Lindern kann ein Lappen mit Alkohol, aber auch ein Stück Clopapier mit Essig getränkt und aufgelegt hilft.
Zuschlagen tun die Viecher abends. Man sollte nach dem die Sonne sinkt nicht mehr ins Gras gehen. Tagsüber, bei Hitze oder auch Regen verkriechen sie sich.

Berenice, 18. August 2009, 13:28

Hallo alle zusammen,
ich habe letztes Jahr auch viel hier gelesen, jetzt ist es bei uns auch wieder soweit, wir sind alle total zerstochen. Haben sie letztes Jahr meinen Mann noch verschont,ist er jetzt auch dran. Habe jetzt ein Paar Liter Chrysamed geholt, sprühen wir heute abend, werde über Ergebnisse berichten. Soll auch ungefährlich im Bett sein. Besonders wichtig, da die Scheiß-Viecher ja da noch überleben. Werde mein Haus komplett einsprühen. Soll angeblich 3 Monate anhalten, zumindest drinnen. Drückt mir die Daumen, vielleicht kommt hier das Allheilmittel!!!!!!!!!
Gebt die Hoffnung nicht auf, bis Bald.

Ruby, 19. August 2009, 23:14

hallo zusammen,
ich hab mir fast alle Beiträge hier durchgelesen, in der Hoffnung, dass man inzwischen ETWAS GEGEN DIE GRASMILBEN, was auch 100% hilft, gefunden hat; aber wie es aussieht sind diese Viecher nicht tot zu kriegen :o(

Bei uns fing es schon in März an…und es hört nicht auf, ich kann nicht mal Kräuter oder Gemüse aus dem Garten holen ohne ein Paar Bisse mitzuernten. sehr lästig!!!
ich will den Garten schon wieder zurück geben (obwohl wir haben ihn erst seit dem letzen Oktober gepachtet haben), so sehr hab ich die Schnauze davon voll; die Grasmilben machen das Ganze unmöglich und brigen mich eher dazu den Garten zu HASSEN, obwohl ich gerne Frisches ernte. Also befinde mich in einem Dilemma: behalten-aufgeben; fluchen-gut reden; entspannen-Milbenstiche….

zu den Beitrag von Daniela: alles was du geschrieben hast, kann ich voll nachvollziehen!!!
Ich verstehe dich sooooooooo gut ;o)

P.S. Brauchen eigentlich diese Viecher jetzt feucht und schwül oder trocken und heiß???

♥♥♥ Mein Mitgefühl an alle Mitgeplagten ♥♥♥

Alex, 22. August 2009, 13:06

Ich bin platt über dieses Formu und die vielfältigen Beiträge über diese Viecher. Seit knapp 2 Stunden lese ich Eure Beiträge und wusste
bis gestern nicht, was Grasmilben sind bzw. was Grasmilben anrichten können.
Den vergangenen Donnerstag (der heißeste Tag) verbrachten wir am Baggersee. Zuerst im Schatten, am frühen Abend wechselten wir in die Sonne (gut einceremt mit Sonnenschutz).
Zuhause duschen, mit Feuchtigkeitscreme „pflegen“ und dann ins Bett. Am nächsten Morgen erkannte ich meinen Körper nicht mehr. Übersäht mit Pusteln die furchtbar jucken. Meine erste Vermutung, Flöhe oder Milben. Aber wir haben ein Wasserbett und dies wurde vor kurzem kpl. gereinigt. Keine Ahnung. Meine Freundin hatte gar nichts und war mit am See.
Leider konnte ich keinen Arzt aufsuchen und half mir mit Fenistilgel. Ergab aber nur eine kurze Linderung. Kalt duschen half am besten gegen den Juckreiz. Am Abend zeigte ich meinen geschundenen Körper im Freundeskreis und eine Freundin tippte sofort auf Grasmilben.
Vor einigen Wochen hatte ich die gleichen Symptome nur am linken Wadenbein.
Ich werde jetzt mal Eure zahlreichen Tipps ausprobieren und Euch berichten. Meine Mutter kaufte vor längerer Zeit in einem TV-Shop (QVC, will hier keine Werbung machen)ein Mittel, das gegen allerlei Ungeziefer helfen soll. Nur aufsprühen (an Türen und Fensterrahmen, Pavillons…) und kein Blutsauger verirrt sich in die eingesprühten Bereiche. Das gleiche Mittel gibt es auch zum Einreiben / einsprühen (lt. Aussage meiner Mutter).
Das Mittel heißt: AL FARAS (schütz vor Ungeziefer und Parasiten wie Fliegen, Mücken, Zecken, Milben, Ameisen und Läusen (steht auf der Flasche). Meine Mutter ist begeistert von dem Zeugs, ich selbst habe noch keine Erfahrungen gemacht. Ich probiers mal aus und werds Euch mitteilen und auch mal die Lotion bestellen. Wünsche Euch allen eine juckfreie Zeit.

Berenice, 24. August 2009, 22:50

Da bin ich wieder,
also wir haben das chrysamed gesprüht und bis jetzt wirkt es. ich weiß aber noch nicht, wie es nach dem ersten Regen ist. was ich aber schon sagen kann, ist das die Viecher im Bett nicht mehr sind. Auch im Sofa sind sie weg und darüber bin ich schon sehr froh. Ich habe es gegoogelt und es ist für den Menschen absolut ungefährlich (hoffe das das in ein paar Jahren auch noch so ist). Habe auch eine flasche zum einreiben gekauft, ist aber ein anderer Wirkstoff und der hält die GM leider nicht ab. Habe aber ein Anti-Zecken-Spray vom DM was gut hilft, nur leider stinkt es zum Gotterbarmen.Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. Haltet die Ohren steif….

Carmen, 26. August 2009, 21:01

Hallo, meine beste Empfehlung um den Juckreiz, bzw. die Viecher wieder von der Haut zu kriegen ist:Isopropylalkohol
Den kriegt man in jeder Apotheke. Auf einen Wattebausch auftragen und dann mit etwas Druck auf den betroffenen Bereich reiben. Hilft auch bei Mückenstiche.

RosiR, 28. August 2009, 12:29

Hallo Ihr Geplagten,
auch wir werden seit ca. 3 Jahren von diesen Biestern heimgesucht. Aus der Vielzahl der Beiträge schließe ich eine immer weiter fortschreitende Verbreitung dieser Plage. Was mir dabei auffällt, – wieso hält sich die Wissenschaft ( Biologen, Pharmazie) aus diesem Thema raus ??? Schließlich kann man von einem Gegenmittel provitieren. Mich würde z.B. interessieren, wie diese Tiere auf meinen Körper gelangen? Können Sie springen, fliegen oder nur krabbeln – und wenn ja wie schnell ???
Vielleicht kann man daraus Verhaltensregeln ableiten.
Eventuell hat sie ja jemand von euch schon beobachtet ?!?
Gut Juck – euer Rosi

Gärtnerin, 28. August 2009, 16:10

Grasmilben sind wie alle Milben Spinnentiere, RosiR. Wie Spinnen können sie sich auch bewegen.

Tina, 28. August 2009, 15:49

Bin eben auf dieses Forum gestossen und doch froh, dass es Schicksalsgenossen gibt.

Bei mir trat das Phänomen Grasmilben zuletzt vor einigen Jahren auf… da waren nur die Waden befallen…wobei das schon schlimm genug ist.

Doch nun habe ich die Dinger im GESICHT, könnt Ihr Euch vorstellen wie ich aussehe?
Ein Streuselkuchen oder jemand der mit einer Schrotflinte malträtiert wurde, ist nichts dagegen.
Der Hautarzt hat mir drei verschiedene Cremes und eine Alkohollösung verschrieben….benutze ich seit gestern abend…jedoch noch keine nennenswerte Besserung aufgetreten…
Vor allem juckt es bei mir um die Augen und auf den Beipackzetteln steht meistens nicht in die Nähe der Augen gelangen lassen…..
Hat jemand einen Tipp?
Danke schon mal – Eure Tina

Anja Güntzel, 28. August 2009, 18:16

Also ich bin vor 1,5jahren aufs land gezogen zu meinem freund.mit garten, katze usw.der 1.sommer…ich war vom haaransatz bis knöcheln über wochen mit elend juckenden pusteln übersät.flöhe von der katze,dachte ich!zum tierarzt mit der katze,weil zeitgleich ne impfung fällig war,katze total sauber, keine anzeichen von flohbefall.mücken,dacht ich dann,hier ist ein kiesteich gleich paar 100meter weiter.waren aber kaum mücken im haus.so.dieses jahr das selbe!über und über von einem tag zum anderen pusteln und körperjucken,egal wo!dann sagte mir eine kollegin:grasmilben! jetzt wo ich diese seite und die erfahrungen von allen lese,ist es mir völlig klar!mein freund hat übrigens null beschwerden,obwohl er zb meist den rasen mäht,ich kümmere ich nur um die beete.unsere katze ist natürlich ein freigänger,kommt aber nachts für 1-2stunden in mein bett, kuschelt und schläft auf meiner brust.da hab ich die meisten bisse/stiche,was auch immer.perlenkettenartig angereiht unter der brust,auf dem dekolltier(wird das so geschrieben? egal,unterm hals),die achselhöhlen und am bauch.kniekehlen und rückseiten der schenkel kamen später dazu.es ist sehr lästig und sieht scheisse aus,ein paar werden narben bleiben,so¹n bisschen.aber daß ich nicht mehr in den heißgeliebten garten gehe deswegen,kommt überhaupt nicht in frage!und wenns der garten nicht ist,ist es meine katze,auf deren kuschelstunden kann ich definitiv nicht verzichten!na ja,ich habe ca 40puaddeln im moment,wie gesagt,der ganze körper juckt,duschen hilft nur im moment des duschens….ich versuche nix bis zur entzündung aufzukratzen,weil dann kriegste natürlich dicke lymphknoten vor allem am hals,wenn man sich den nacken aufkratzt.ich betupfe meine puaddeln mit teebaumöl,das hat schon den soldaten im feld bei allen beschwerden geholfen.ob´s meiner katze schmeckt,weiß ich nicht.weil ich gelesen habe,das wäre schlecht für katzen.sie leckt mich ja nicht ab beim kuscheln.

Heli Helten, 31. August 2009, 17:25

Interssante hilfreiche Hinweise, vielen Dank!
Meine Erfahrung in Sachen Grasmilben.
Vorgeschichte:
70 jährige Erfahrung mit Garten, Katzen, Hunden und Kindern
Erster Grasmilbenbefall vor ca 5 Jahren.Hunde und
3 von 4 Katzen nicht befallen. 3 von 4 Kindern
schwach befallen. 1 besonders stark.
Frau und Tochter mehr befallen als Sohn und ich.
Fünf von sechs Tierärzten stellten sich doof oder
waren es auch.
Jetzt hat die am meisten befallene Katze, ein
Norwegischer Waldkater eine Tierärztin anders als
die Kollegen/innen behandelt.
Sie hat ihm 2 Spritzen verabreicht.
1 x Cortison 1 x Antibiotikum
Hat binnen 24 Stunden gewirkt.
Das Antbiotikum war eine 1mal Gabe.
Das Kortison müssen wir als tablette weiter verabreichen. Jetzt kann der arme Kerl wieder schlafen.

Heli Helten, August 2009

vivien, 02. September 2009, 20:05

hallo

ich habe das auch bekommen ich habe das am rücken in den oberschenkeln im innen berreich am becken und an der brust also mann kann sagen eigentlich überall meine tochter hat das auch aber nur am hinter kopf….!!!!
Wie bekomme ich das den weg der doc kann mir auch keinen richtigen satz sagen woran und wie ich das weg bekomme….!!!!
Ich weiss nur das ich mir das schon alles blutig gekratzt habe und jetz der hoffnung bin das mir einer von euch vielleicht schreiben kann was da gegen hilft wie ich es weg bekomme da es mal verdammt dolle nervt

Hummelline, 03. September 2009, 15:03

Hallo ihr armen mitgetochenen …….. woh ich könnt wieder mal ausrasten …….. kaum geh ich in den Garten kann ich drei tage lang nur noch kratzen und juken !!! hat vor ca. drei jahren angefangen ……….. das erste jahr hatte es mich so arg erwischt das ich sogar am wochenende zu doc gegangen bin !!! aber helfen tut nichts wirklich ……… heute nacht hab ich mir einige diese jukenden riesenhügel aufgekratzt und bin mit kaltem wasser drübergegangen …….. anschließent mit einem trokenen hantuch abgerubbelt das es weh tat ………. komisch die stellen juken heute nicht mehr aber alle anderen ……….. aber ich warte noch die heutige nacht ab befor ich zur selbstzerstümmelung über gehen und alle aufkratze und abrubble wie wild ;-)
ihr seit nicht alleine ………. und ich dank diese seite etwas beruhigt das es doch wirklich die milben sind und nicht irgend etwas anderes das mich so zurichtet………. auch wenn es keine körperlich linderung verschaffte !!!

Hummelline,03.September 2009, 15:03

schmetterling, 03. September 2009, 17:55

hallo
ich war vor ca.5 tagen spazieren seid 4 tagen zieren dicke und weniger dicke stiche mein knie, oberschenkel, wade. ich habe bisher nie etwas über grasmilben gehört und dachte erst an flöhe, eine bekannte sagte, dass es grasmilbenstiche seien.
ich habe viele eurer einträge gelesen,
aber weiß jemand wie lange die viecher überleben? und wann ich sie endlich wieder los bin?
meine beine sind schrecklich verpustelt und ich muss mich die ganze zeit darauf konzentrieren mich nicht zu kratzen.
für morgen habe ich mir einen hautartzttermin gemacht und hoffe er kann mir auch etwas helfen.

eure kommentare haben mir sehr geholfen, danke!
und an alle mitgestochenen: ich wünsche euch, dass eure stiche schnell wieder abheilen bevor ihr euch ganz verstümmelt habt :)

Ecki, 04. September 2009, 19:10

Thema „Garten“:
Ich glaube die Gärten mit den Milbenproblemen sind nicht richtig bewirtschaftet!
Ich meine: nicht intensiv genug. Ideal wäre täglich etwas tun!
Wichtig wohl:
1. je weniger Rasen, um so besser
2. Gebüschränder weiter weg von den Wegen
3. Gemüse regelmäßig hacken und:
4. alles dauerhaft feuchthalten!

Zu Punkt (4): ist in Hitze-Sommern wie 2006 und 2009 fast unmöglich !!

Ich bin vor allem dagegen nichts mehr im Garten verbrennen zu dürfen!

Martin Schneider, 08. September 2009, 23:45

Hallo,

ich bin über Google Thema Grasmilbe auf dieses Forum gekommen. Ich habe seit nun fast Ende mai/Anfang Juni diesen Jahres eine höllische Entzündung wieder zuerst auf dem Rücken gehabt. Zuerst nahm ic an, das es sich wieder um eine aufgebrochen Akne handelt, diese hatte ich als junger Mensch zw. 17-25 Jahren, extrem auf dem Rücken. Nun kamen diesen Eigenscaften dieses Jahr wieder durch, genau fast der gleiche Zeitraum wie im Jahr 2008. Erst ein kleiner „brauner unscheinbarer Punkt“, fährt man mit der Hand bzw. de Zeigefinger leicht darüber hinweg merke ich kleinen Unterschied wie z.B. ein kleiner Pickel. Es fängt dann irgendwann mal an, höllisch zu jucken, dann fängst Du an zu kratzen, diese Stelle entzündet sich extrem schnell und wird rot und länglich. Hinter der vermutlich eigentlichen Einstichstelle(?) bilden sich dann scwarze kleine Punkte – was dieses ist oder bedeutet weissich nicht? Wenn ich nicht weiter gekratzt habe, verkapselt sich diese Stelle, krazte ic sehe ich einen klenen weissen Punkt und die Wunde ist wie „von einem Messer längs aufgeschlitzt. Handelt es sich hier um eine Grasmilbe. Mein Rückne sieht aus als ob ich ein „Leprakranker “ war oder bin….es fängt es unter den Achseln Richtung vorderer Brustbereich a und an den Beinen. Hier habe ich schon bestimmt auf beide Beine verteilt ca. 20 rote Einstiche bzw. Wunden.
Der Hautarzt (wir wohnen in einem ländliche Bereich) sagte nur in der Anmeldung: „kommen Sie Ende September wieder…!“ Toll…!!!!!
Die Apothekerin zeigte ich es und diese meinte betimmt Grasmilben ich solle auf jeden Fall mir Kortisoncreme verschreiben lassen und mit Franzbranntwein ordentlich alles einreiben und duschen und Hosen usw. alles nach Rasenmähen waschen!
Wir haben auch einen Hund, Beagle(kurzes Haar), dieser hatte auch letztes und dieses Jahr ein „Exem zwischen de Vorderpfoten was immer lt. Tierärztin wiederkam. Ha er evtl. dieses Schei…s Vieh mit rein gebracht?
Muss zu meiner Schande gesteh, der Hund schlief bisher Nachts am Bettende bei uns…bestimmt nicht gut oder?
Für Hilfe und Rat würde ich mich sehr freunen und Danke Euch im voraus.

LG Martin
31096 Weenzen

EvaMoni, 09. September 2009, 21:39

Seit letztem Jahr haben wir die Begegnung der dritten Art mit diesen Viechern gemacht. Unsere Hündin kratzt sich ohne Ende. Heute haben wir ihr – wie letztes Jahr – eine Spritze gegen den Juckreiz geben lassen.
Moni selbst bekommt die Bisse auch ab, Eva nicht. Süßes Blut? Wir behandeln mit Fenestil und Fenestil-Tabletten gegen den Juckreiz.
Man hat uns erzählt, es gäbe Gegenden, in denen diese Viecher besonders auftreten und andere, wo sie überhaupt nicht sind. Hm. Frankfurt am Main gehört zu den Gegenden, in denen sie sich sehr intensiv aufhalten. Probieren wir’s also weiter.

Annette, 12. September 2009, 14:21

Ein Arzt hat jetzt das Mittel Antiscabiosum 25% (Mittel gegen Krätze, nicht verschreibungspflichtig, gibt es auch für Kinder 10%) empfohlen. Es handelt sich hier um eine Emulsion mit Benzylbenzoat.
Ich habe mich gerade von meinem Urlaub in unserem Ferienhaus in Ungarn erholt (ich hatte die Grasmilben wohl mit ins Bett genommen). Nächstes Jahr werde ich das Mittel dann testen. Ansonsten hatten mir und meinem Mann Umschläge mit essigsaurer Tonerde geholfen. Der Ruckreiz hörte auf und die Stellen trockneten ab. Die Wunde dick mit Tonerde einpacken, wenn möglich mit einem Verband fixieren und über Nacht drauf lassen. Ist nur etwas lästig, wenn die Milben sich auf den ganzen Körper ausgebreitet haben. Bei einem ersten Befall sofort angewendet, hilft es auch gegen eine Ausbreitung.
Vielleicht hat jemand schon Erfahrungen mit Antiscabiosum gemacht?

martin schneider, 12. September 2009, 18:32

Hallo,

nachdem ich nun hier die vielen Tipps gelesen habe war ich heute im Garten Rasen mähen (3000qm)
Gut gewappnet gegen dieses „lästige Unkraut“ habe ich folgendes getan: Lange Jeanshose a, lange Socken, diese über die Hose und dann zum Abschluss der Socken bzw. zum Übergng zur Hose glattes, 6cm starkes braunes Packband paar mal herumgewicklt – bei beiden Beinen, dann lange Gummistiefel an unddas gleiche was ich an den Hosenbeinen tat habe ich an den Händen gemact:Sweatshirt, fest Handscuhe und dieses band wieder herumgerödelt.´Nac 3Std. mähen sofortdie lamotten in den 40Grad Waschgang und ich selber unte die Dusche mit anschl. Franzbranntwein eingerieben (kompletten Körper) Für die Haare hat mir Hatarut ein Haarwasser verschrieben, was u.a. einen gew. Alkoholanteil hat-kompl. di Haare nach Wasche eingerieben.
Bishe juckt nix, hat alles so geholfen. Will mal hoffe das es endlich kalt wird ….dann sind die Biester erstmal weg.

Marion Sattler, 13. September 2009, 07:58

Ich bin auch schon Jahre betroffen. Mir hilft Fenistil-Hydrocort Creme und die Homöopathischen Kügelchen“Apis mellifica D6″ diese regelmäßig eingenommen.So helfe ich mir über diese lässtige Zeit. Leider ist jetzt auch unsere 1jährige Tochter betroffen.Aber ich hoffe das es jetzt bald dem Ende zu geht

martin schneider, 13. September 2009, 09:30

Werden diese Plagegeister auch von Hunden (unser Beagle hat diese an den Hinterpfoten ! übertragen?
Die Tierärztin behauptet stock und steif NEINich solle nicht so viel im Internet lesen es stimme nicht!?
Ich bemerke nur das ich totz allen Anweisungen hier aus dem Forum ( s.Bericht v.2.09.09) schon weider über Nacht 10 Stiche mehr habe…..trotz Franzbranntwein (den ganzen Körpereingerieben vor zu ett gehen)

Eva, 13. September 2009, 11:28

Hier ein Ergebnisbericht zur Spritzaktion mit Neemöl:es nützt so gut wie nichts.Hat jemand andere Erfahrungen? Allerdings konnte ich nicht (Urlaub, Zeitaufwand)konsequent jede Woche den ganzen Garten spritzen. Am wenigsten befallen werde ich, wenn ich mich vor dem Gartengang von Hals bis Zehen mit „Azaron before, Zeckenschutz“ einreibe. Ist etwas umständlich, aber doch recht schnell erledigt. Also: es interessiert mich sehr, welche Erfahrungen andere mit Neemöl haben. Es ist ja nicht gerade billig!

Ute, 13. September 2009, 14:05

Man Ihr seid ja alle arg geplagt von den Milben oder Erdflöhen wie wir in Sachsen auch sagen. Die Mistviehcher haben mich 3x am Fuß erwischt und ich hatte eine Entzündung, dass ich 1 Woche nicht laufen konnte.Im Ganzen brauchte die Stelle 4 Wochen zum abheilen und die Haut ist dort noch heute Druckempfindlich.Wir haben immer gleich Teebaumöl zur Hand,stinkt aber verhindert die Entzündung. Fenistil und Essigumschläge helfen gegen den Juckreiz.Ganz wichtig- nicht kratzen!!!
Die Milben haben auch meinen Hund gebissen, er hilft sich selber mit lecken der betroffenen Stelle. Manchmal läßt er sich auch einen kalten Umschlag machen.
In den Beeten soll es helfen, vor der Arbeit mit einem Besen drüber zu fegen!?
Rasenflächen soll man leicht mit Wasser übersprühen- ich hab es noch nicht probiert.
Wünsch allen Geplagten baldige Besserung!

Liane Schmitt, 14. September 2009, 02:48

Hallo, ihr Geplagten. Habe heute durch Zufall diese Seite entdeckt und die Berichte über Grasmilben. Was man dagegen tun kann, wusste ich bis jetzt nicht. Aber das es arg schlimm sein kann, weiss ich aus eigener Erfahrung. Hatte im letzten Sommer den ersten Kontakt mit diesen Biestern und gleich höllisch gelitten. Mein linkes Bein war total geschwollen, rot und hatte eine Temperatur von 39 Grad!!! Ich konnte nur mit größter Mühe laufen und war nicht mehr fähig, Auto zu fahren. Musste mich von meinem Mann zum Arzt bringen lassen. Der wusste aber nicht zu helfen. Der Apotheker hat mir dann Angocin gegeben (natürliches Antibiotikium) und zum Einreiben Salviathymol (ist eigentlich fürs Zahnfleisch), welches einen kühlenden und juckrizlindernden Effekt hatte. Aber ich hatte eine Woche Probleme mit dem Laufen. Soweit mein Bericht. Vielleicht helfen die angegebenen Mittel ja dem Einen oder Anderen von Euch

HaPe, 14. September 2009, 22:18

Diese Milben sind im Sommer eine richtige Plage und med/biolog.Forschungen für die Prävention und Bekämpfung sind eigentlich jetzt gefragt. Nach dem fünften Sommer Stechen und Jucken mit diesen üblen Viechern habe ich es neben den üblicherweise empfohlenen Cremes und Sprays, die nicht spürbar wirkten (Hautarzt empfiehlt Cortisonsalbe, wenn es bereits zu spät ist), einmal mit einem „Ausschlussverfahren“ probiert. Kein Gartenaufenthalt mehr (Schade). Trotzdem Stechangriffe ! Dann: Wohnen nur noch in meiner Zweitwohnung in der Stadt. Hat nichts genutzt.Auch dort üble Stechangriffe, Hautarzt hat Grasmilbenstiche diagnostiziert. Chemiekeule für Matratzen. Bettwäsche, Kleider, soweit möglich gekocht und/oder eingefroren, Cemes, Sprays, etc. Alles hat nichts genutzt. Ich bin ziemlich sicher, dass sich die Viecher inzwischen auch im Auto eingenistet haben.
Übrigens, Grasmilben sind Zecken, also höchste FSME- und Borreliosegefahr, sehe ich das richtig ? ( Tip: Prüfen, ob Unfallversicherung greift !!)

Gärtnerin, 15. September 2009, 10:27

Nein, Grasmilben sind keine Zecken. Beide gehören zu den Spinnentieren, sonst haben sie nicht so viel gemeinsam.

Mim, 15. September 2009, 13:45

hallo,
also mich hat es jetzt wohl auch erwischt.. dachte erst was für lästige mückenstiche aber da es so viele sind (ca 10 pro kniekehle und am ganzen rücken verteilt ) hab ich mal im internet nachgeschaut und bin auf diese seite gestossen- bin mir relativ sicher das es diese biester sind ..hab nämlich vor ein paar tagen mit unserem hund schön im garten auf dem rasen gelegen und die sonne genossen…da hab ich mich wohl selbst zum opfer gemacht.. werde heut abend aber lieber nochmal zum arzt gehen vielleicht kann er mir ja irgendwas gegen den juckreiz geben…
viele grüsse

HaPe, 15. September 2009, 18:28

Spielt es eine Rolle was das für Biester sind ?
Zecken oder Spinnen ?
Ich habe jetzt im Internet recherchiert und habe eine Arbeit gefunden von Ingrid Fonk, Rickettsiose, Klinik und Diagnostik. Danach sind Borrelien und FSME-Viren in der Grasmilbe nachgewiesen worden und:
Krankheitsbilder im übrigen u.a.: Gehirnhaut-, Herzinnenhaut-, Herzmuskelentzündungen, Atypische Pneumonie, Lungenfibrose, Hepatitis, Polyarthritis, Polyradikulitis, Neurodermitis, Lymphome wie Non-Hodgkin-Lymphom, T-Zell-Lymphom u.a. bis hin zum „Malignom. Differentialdiagnostisch von den Ärzten mehr oder weniger nicht berücksichtigt, schreibt sie.
Sehe ich die Gefahr immer noch völlig falsch ?

Gärtnerin, 16. September 2009, 20:55

Du hast gefragt, ob Du mit Grasmilben sind Zecken richtig liegst, HaPe. Das habe ich verneint. Ich habe noch nichts darüber gehört, dass irgendwer an den genannten Pflanzen nach Spinnmilbenbiss erkrankt wäre, und auch noch nicht, dass Spinnmilben wie die Zecken standardmäßig nacheinander an mehrere Wirtstiere gehen. So gesehen würde ich jetzt nicht gleich Panik schieben. Jedenfalls nicht, bevor ich was anderes gehört habe.

HaPe, 17. September 2009, 22:07

Wie sagt gerade meine Frau, sie kanns nicht brauchen, dass man nur ein Gejammer hört.
Sie selber ist -bis auf eine einmalige Attacke, über 10 Stellen auf dem Rücken verteilt- , nicht betroffen. Also dann, wenn sie das sagt…
Ein paar Ideen noch für mögliche freie Forschungkapazitäten: Milbentourismus über Marder? Klimawandel? Einschleppung? und und.
Wie war das ? Fruchtfliegen und Nobelpreis !
und dann noch ein Zitat von Einstein: „Holzhacken ist deswegen so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht“. Nichts für Ungut, aber alles Gute noch für alle Betroffenen !!

Holzi, 17. September 2009, 23:10

Hallo HaPe,
etwas weiter oben steht eine Komplettanleitung von mir, wie man gut, ohne Milbenbisse, über den Sommer kommt! Sie hat sich bewährt! Man muß dabei konsequent sein!

martin, 19. September 2009, 10:30

Ich habe aufgrund vom Tipp (Carmen) aus diesem Forum jetzt Isopropylalkohol ausprobiert. Kann ich nur empfehlen. Die Geafhr der Entzündung wird minimiert, ferner, falls der Juckreiz schon aufgetreten ist, wirkt dieser wie Wunder!
Ich habe heute mal gezählt…114 Stiche u.a. jetzt auch im Gesicht (Augenbrauen) und im Haar (Kopfhaut) und Haaransatz! Du bist mit der einen Baustelle fertig, das kommt direkt nebenan die nächste! Ich reibe mich schon kompplett damit ab und reibe das ganze Haar damit ein.
Am liebsten würde ich in der Stadt wohnen, wo viel viel Beton ist…..hier meide ich jegliche Art von Rasen und Waldwege…..!
Ein Trost: der nächste Winter kommt bestimmt!

LG Martin

Moni, 19. September 2009, 10:57

Schon mehrfach habe ich hier geschrieben und gehörte bislang zur „Fraktion“ der: Aufkratzen, Salbe drauf und fertig !

Was ich allerdings seit vierzehn Tagen mitmachen muss, hat meine Meinung dazu hundertprozentig geändert. Ich sitze nämlich hier mit einem ca. 3 cm großen Loch im Bein, das furchtbar weh tut und bin ganz knapp an einer Blutvergiftung vorbeigerutscht.

Da ich zur Zeit sowieso nicht gut laufen kann, hatte ich in den letzten Tagen auch nochmal Zeit, sämtliche Beiträge zu lesen und werde jetzt nochmal versuchen, das Ganze mal wieder etwas zusammenzufassen:

Der Täter:

Die Larve der Grasmilbe. Ein o,2 mm großes, orang/rötliches Spinnentier, das ein Verdauungssekret in die Haut injiziert und sich dann von den vorverdauten Hautbestandteilen ernährt. Die Bisse unterscheiden sich von anderen Insektenstichen dadurch, dass oftmals mehrere Bisse nebeneinander liegen und dass sich meistens in der Mitte ein kleines Lymphbläschen bildet. Die Fotos ganz oben im Blog sind sehr anschaulich und aussagekräftig.

Das erwachsene Tier sitzt im Boden, je nach Wetterlage und Temperatur in 30 bis 60 cm Tiefe und schickt seine Kinder zur Nahrungsaufnahme einfach nach oben, wo sich dieses kleine Biest dann auf uns und unsere Haustiere stürzt.

Ich habe festgestellt, dass es unbedeutend ist, ob feuchte oder trockene Witterung herrscht oder ob der Rasen lang oder kurz ist. Die Biester haben immer Hunger ! Lediglich bei Temperaturen unter 8 Grad ist Ruhe !

Die Opfer :

Mensch, Katze, Hund, Kaninchen, Mäuse etc., also im Prinzip alle Warmblüter, die sich irgendwie in Garten, Feld und Flur aufhalten.

Bekämpfung im Garten:

Praktisch unmöglich !!! So deprimierend das auch ist, weder chemische Spritzmittel, noch Neem, noch das Spitzmittel von Neudorff bringen dauerhaft Abhilfe, da die Biester ja nicht nur im eigenen Garten sind, sondern auch bei den Nachbarn, in Parks, auf Flohmarktwiesen, auf Fußballfeldern mit Rasen, im Schrebergarten, und eigentlich überall, wo bepflanzte Flächen, auch die mit Mulch abgedeckten, Rasen oder Wiese ist.

Die Symptome nach einem Biss:

Fest steht, dass zwischen dem eigentlichen Biss und der Hautreaktion eine gewisse Zeitspanne liegt. Diese kann zwischen 4 und 12 Stunden liegen. Offensichtlich kann man auch die Reaktionen beim Menschen in mehrere Gruppen unterteilen:

Da zum erstmal die Glücklichen, die aufgrund des Hautgeruches oder anderer Besonderheiten der Hautoberfläche entweder gar nicht erst gebissen werden oder gebissen werden und keine oder nur eine minimale, kaum bemerkte Reaktion zeigen. Zu dieser beneidenswerten Spezies gehört auch mein Mann.

Die nächste Gruppe sind diejenigen, die einige Stunden nach einem Biss eine leichte juckende Hautrötung bekommen, die aber gut mit Soventol, Systral, Fenistil o. Ä. in den Griff zu kriegen ist.

Dann sind da Diejenigen, und zu denen zähle auch ich, bei denen die Biester schon Spalier stehen, wenn ich nur daran denke in den Garten zu gehen ! Die Bisse fangen nach einigen Stunden mörderisch an zu jucken, und zwar nicht nur der eigentliche Biss, sondern auch die umgebende Haut in einem Abstand von etwa 5 cm zum eigentlichen Biss. Die Bisse bilden ziemlich schnell dicke Bläschen, die bei der geringsten Berührung aufplatzen. Jetzt hilft weder Salbe gegen Juckreiz noch irgendwelche cortisonhaltigen Präparate, denn Cortisen schädigt die ohnehin schon durch das Verdauungssekret der Grasmilbe angelösten Hautschichten noch weiter.

Mir hilft dann folgendes, zumindest für ein paar Stunden: Bisse mit 70%-igem Isopropylalkohol abtupfen, nicht abreiben !!!. Den Bereich um den Biss herum mit 20 %-iger Anaestesin-Salbe einreiben. Auf den Biss Anaestesulf-Lotio (hilft auch bei Windpocken) tupfen und Pflaster drüber.

Ganz, ganz wichtig: N i c h t kratzen !!!!

Durch das Kratzen wird die Verdauungsflüssigkeit, die die Grasmilbe ja injiziert hat, nur in das umliegende Gewebe transportiert und außerdem wird sich die Bissstelle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entzünden. Das gibt im harmlosesten Fall tiefe Narben oder wie bei mir, einen 3 Zentimeter großen Krater, der schon fast an ein „offenes Bein“ erinnert.

Da der Juckreiz bei Wärme besonders schlimm ist, hilft auch eine Kältpackung sehr gut, zumindest für eine Weile. Zur Nacht gönne ich mir eine Antiallergietablette, damit ich wenigstens ein paar Stunden schlafen kann.

Dann wäre da noch die Gruppe, bei denen es zu einer so starken Reaktion kommt, dass ganze Beine anschwellen. Meiner Meinung nach sollte man mit solchen Beschwerden sofort zum Arzt und genau so behandelt werden, wie bei einem allergischen Schock nach Wespen- oder Bienenstichen. Leider werden wir Leidenden von den meisten Ärzten nicht ernst genommen, wenn von Grasmilbenbissen die Rede ist. Die Haus- und Hautärzte sollten sich hierzu besser informieren und uns nicht belächeln.

Vorbeugung:

Die meisten Patienten haben ja schon selbst festgestellt, dass diese Mittelchen zum Einreiben, wie Autan, Zeckito usw. ganz gut schützen, wenn man wirklich jede freie Stelle alle vier Stunden einreibt. Allerdings trocknen diese Sachen die Haut dermaßen aus, dass hiermit auch irgendwann mal Schluss ist. Auch das Einmummeln bei Temperaturen von mehr als 20 Grad ist bei der Gartenarbeit nicht erträglich.

Ich mache jedenfalls jetzt Folgendes:

Sobald ich in den Garten gehe, ziehe ich hohe Gummistiefel an, auch wenn ich nur eben mal zum Mülleimer gehe. Die Gummistiefel präpariere ich regelmäßig mit Autan ! Nur bei warmem Wetter schmiere ich mich ein und zwar gründlich. Für die Gartenarbeit habe ich mir eine ganz lange Jogginghose aus dünnem Stoff gekauft, die mir über die Hacke bis zu den Zehen reicht und da durch ein eingenähtes Gummiband fixiert. Die Füße stecken in geschlossenen Gartenclocs. Ansonsten trage ich Socken und lange Hosen und schmier mir nur dünn die Waden ein.

Eigentlich bin ich ja ein Mensch, der die warme Jahreszeit liebt, aber in diesem Jahr freue ich mich schon auf die Zeit zwischen November und Februar, denn das sind die einzigen Wochen im Jahr, in denen die Biester Ruhe geben.

Übrigens, meine ersten Grasmilbenbisse hatte ich 1986. Jetzt könnt ihr euch ausmalen, was ich schon durchgemacht habe.

Abschließend noch einem Tipp an die Tierhalter. Hunde und Katzen, die nach Draußen gehen, haben absolutes Bettverbot. Ich weiß, wie schwierig das ist, ich habe selbst zwei Draußenkatzen, die sogar Schlafzimmerverbot haben und das nach mehreren Wochen ärgstem Protest auch mittlerweile hinnehmen.

Ich hoffe, dass irgendjemand irgendwann noch eine Salbe erfindet, die diese Biester vom Körper fernhält, ohne Nebenwirkungen für die Haut und so… Die Wala Majorana-Vaginal-Salbe hat bei mir leider keinen Erfolg gehabt, ich hatte danach fünf neue Bisse.

Tina, 20. September 2009, 19:59

Hallo,
besuche immer noch regelmäßig diese Seite, in der Hoffnung, dass irgendjemand etwas gegen diese Plage gefunden hat.
Wie Ende August geschrieben haben sich bei mir die Viecher im Gesicht niedergelassen.
Es ist zwar nach einem Hautarztbesuch und drei verschiedenen Cremes deutlich besser geworden, doch treten pro Tag ein bis zwei neue Stellen auf die nur von Grasmilben stammen können.
Das heißt ich benutze die Cremes, die teilweise nur für 4-5 Tage sind inzwischen über Wochen.
Langsam aber sicher werde ich wahnsinnig und mein Garten sieht aus wie die komplette Verwahrlosung, da ich mir kaum mehr getraue ihn zu zu betreten.

Sonja, 21. September 2009, 13:08

Hallo!
Danke, danke an alle die hier Aufklärungsarbeit über die GM leisten und über ihre Versuche berichten.
Jetzt weiß ich wenigstens was mich seit drei Jahren immer im Sommer plagt. Der Arzt kannte die Milbe übrigens nicht und glaubt mir wahrscheinlich auch nicht… aber egal, ich gehe heute mit einer langen Liste (die ich mir hier aufgeschrieben habe) zur Apotheke und lasse mich beraten.
Danke nochmals Ihr wisst ja gar nicht wie sehr ihr mir geholfen habt!!!

HaPe, 22. September 2009, 23:12

Nachtrag zu meinen Kommentaren: war beim Hautarzt, Angriffe durch die Bestien, obwohl mal wieder gründlich mit Autan eingesprüht und eingerieben. Der Hautarzt (noch jung und engagiert) hat jetzt „AntiBrumm Forte“ empfohlen. Das Mittel wird vom Schweizer Tropeninstitut speziell zum Parasitenschutz in den Tropen empfohlen und das Pumpspray gibt es bei uns nur in Apotheken. Ziemlich teuer. Er sagt, es sei wirksamer als Autan. Ich werde berichten.

martin, 24. September 2009, 07:25

Ich bin machtlos! Nun habe ich diese Pest schon seit über 8 Wochen, betrete keinen Rasen mehr, meide Waldwege, gehe nur noch auf Betonwegen und Strassen……und bekomme tagtäglich neue Stiche hinzu! Heute morgen habe ich gezählt: knapp 250 Einstiche, zum Teil nicht entzündet und zum Teil solch`Quadeln (die schon 5 Wochen alt sind)die entzündet sind! Ich wache in derfrüh auf, merke schon wo es juckt und entdecke laufend neue Grasmilben. Nachdem Duschen reinige bzw. tupfe ich alle Stellen mit dem sogar 99%-igem Isopropylalkohol ab. Ich „verballere“ in der Woche 2Flaschen und mein Apotheker nimmt schon bald an das ich ein Alkoholiker bin! Da wir einen Hund haben habe ich mich schon seit über 2Wochen auf einem Feldbett ausquartiert, wechsele jede Nacht neu den Schlafanzug, täglich (und die Jeanshosen, Hemden, Shirts etc.) und …die Pest bildet sich weiter!!!!!!!! Ich habe das Gefühl ich bestehe nur noch aus dieser! Schuhwerk wird täglich mit Azzeron (hier das Spray) eingesprüht.
Unseren Hund faße ich schon überhaupt nicht mehr an, weil ich das Gefühl habe, die „springen mich dann schon an“….Dieser hatte auch Milben in den Hinterläufen die nun nachdem er was von der Tierärztin bekommen hat, nicht mehr vorhanden sind. Sitzen diese im Fell eines Hundes? Die Tierärztin verneint dieses und behauptet sogar, das der Hund die Grasmilben nicht übertrage.
Ich weiss nun nicht mehr weiter….vielleicht sollte ich mal ein Vollbad mit dem Isopropylalkohol machen, geht ja leider nicht….
Die Hautcreme der Hautärztin wird nachdem abtupfen aufgetragen, diese hilft auch…aber schon kommen neue dazu!
Früh – und Abends benötige ich jeweils eine gute halbe Stunde mit der Desinfektion und einreiben der Stellen.
Wo mache ich hier noch Fehler, reiner als rein kann man doch nicht sein….

Martin

Moni, 28. September 2009, 19:59

Hallo Martin, hallo all Ihr anderen Leidenden !

Deine Leidensgeschichte beeindruckt mich doch sehr und ich schicke Dir hiermit mein aufrichtiges Mitgefühl !!! Immer wieder muss ich erfahren, dass diejenigen, die für diese Biester uninteresant sind oder eben auf die Bisse nicht so reagieren wie wir, nur höhnisch lächeln, nach dem Motto „kann doch wohl nicht so schlimm sein, so ein paar Pünktchen“. Diese Menschen können sich nicht vorstellen, wie absolut unerträglich dieser Juckreiz ist und welche Beeinträchtigung des täglichen Lebens damit einhergeht.

Ich hatte hier ja schon geschrieben, dass ich knapp an einer Blutvergiftung vorbeigeruscht bin, weil ich mir nachts im Schlaf am Unterschenkel eine Bissstelle mit der Hacke des anderen Fusses so aufgescheuert hatte, dass sich da eine ganz böse Entzündung entwickelt hat.

Mittlerweile habe ich auch das Internet ziemlich abgegrast und weitere Informationen zu unserem Problem zu erhalten. Ich bin da auf eine Dissertation eines Wissenschaftlers an der Uni Bonn mit über 300 Seiten in Sachen Herbstgrasmilbe gestossen, die ich mir reingezogen habe.

Alles, was ich da gelesen habe, ergänzt oder widerspricht auch dem, was ich bisher wusste. Leider widersprechen sich auch andere Seiten im Netz über das regional beschränkte Auftreten, die Temperaturvoraussetzungen für die Aktivität der Biester und die Möglichkeit der Einschleppung in Häuser doch ganz erheblich, aber ich sage immer „Wissen ist Macht“, also alles lesen, was es überhaupt zum Thema Neotrombicula autumnalis gibt.

In Deinem krassen Fall sehe ich das Problem im Haus tatsächlich in Deinem Hundi. Die Aussage der Tierärztin finde ich schon ein bißchen krass, dass Herbstgrasmilben n i c h t vom Tier auf den Menschen überwechseln. Ich erlebe das doch am eigenen Leib! Ich habe einen Freigänger-Kater, der mehrere Bisse in der Haut hat, und sich dauernd kratzen musste. Glücklicherweise konnte ich ihm mit Apis D 6 helfen. Der Juckreiz war weg und die Bisse heilten ab. Normalerweise habe ich die Bisse nur an den Beinen, an den Händen und Unterarmen oder auch am Bauch. Wenn ich mit Katerchen geschmust habe, kriege ich die Stellen auch am Hals und auf dem Dekolltee, also genau da, wo er sich beim Schmusen immer reibt.

Es ist bekannt, dass sich die Biester fallen lassen, wenn sie genug an uns rumgeknabbert haben, ganz egal ob wir draußen oder drinnen sind. Angeblich können die Biester im Haus nicht überleben, weil der Entwicklungszyklus ohne die Möglichkeit, sich nach der Mahlzeit ins Erdreich zu verkriechen, unterbrochen wird. Was ist aber mit den Larven, die Dein Hund von draußen mitbringt und die abfallen, ohne bei ihm gefressen zu haben ? Diese hungrigen Larven können angeblich bis zu 3 Monaten ohne Nahrung überleben und finden das natürlich ganz toll, dass ein für sie attraktives Objekt, wie Du, sich im Haus aufhält.

Also, Hundie und Kater kriegen erstmal ein Floh- und Zeckenhalsband oder Spot-On (Frontline) und haben absolutes Schlafzimmerverbot.

Großflächige Waschungen mit Alkohol bewirken wahrscheinlich genau das Gegenteil, da die Ausdünstung von bestimmten Kohlenstoffverbindungen aus der Haut, den Fressreiz der Milben erst stimuliert. Alkohol ist ja eine Kohlenstoffverbindung. Das erklärt auch, warum bei mir oft direkt neben den mit Alkohol behandelten Stellen neue Bisse gesetzt werden.

Alles, was unseren Körpergeruch irgendwie verändert, also unattraktiv macht, wird ausprobiert. Auf Empfehlung habe ich mal zermatschte Breitwegerichblätter auf meine Beine geschmiert und hatte an dem Tag keine neuen Bisse, zumindest nicht an den Beinen.

Seit vier Wochen schlucke ich jetzt Vitamin-B-Kapseln. Ein Wirkung hat sich allerdings noch nicht gezeigt.

Bis wirklich mal jemand etwas zum Einschmieren findet, was wirklich hilft, heißt es also weiter einmummeln, Klamotten im Keller ausziehen, sofort Duschen und neue Sachen anziehen und die vorhandenen Bisse und den Juckreiz irgendwie in den Griff zu kriegen.

Gegen den ganz irren Juckreiz haben mir in den letzten Tagen Fenistil Tropfen doch gut geholfen, so dass ich wenigstens schlafen konnte.

Ich werde natürlich weiter alles ausprobieren, um die Biester von mir fern zu halten und gebe natürlich bei Erfolg sofort hier Bescheid.

Lucy Löwenzahn, 29. September 2009, 07:53

Hallo, Grasmilbenbesitzer!
Auch wir sind glückliche Garten- und unglückliche Milbenbesitzer.
Folgendes kann helfen (hähä): Vor dem Anziehen großzügig mit Autan/ Autan-Milch eincremen:Beine, Arme, Hals, Achtung im Gesicht.
Klamotten wie von anderen schon beschrieben, möglichst milbendicht(Astronautenanzug?? Helm?? Taucherbrille?)
Nach der Gartenarbeit irgendwo ausziehen – nicht Bad, nicht Schlafzimmer, nicht zu anderer Kleidun
legen. Und möglichst komplette Montur gleich separat waschen.
Sofort ausgiebig und möglichst heiß duschen. Nix von dem verseuchten Zeugs anziehen!
Beim ersten zarten (hähä Nr. 2) Jucken: Äußerlich: Azaron (Apotheke), Crotamix-Salbe (Apotheke, tötet Milben ab lt. Beipackzettel).
Innerlich: Lorano oder Fenistil (Apotheke)oder anderes Antihistaminikum (gegen die gemeine Allergie)-
In einem Gartenmarkt (Praktiker) habe ich ein Gieß/Spritzmittel entdeckt, das gegen Grasmilben wirken soll. Ich habs noch nicht gekauft…
Noch wichtig:
nach Geschmack relativ häufig die Bettwäsche wechseln.
Meine Sohn(Schulkind) geht mit folgender Ausrüstung in die Schule: Lorano-Tablette, Azaron-Stift. Schreib mal ne Mathearbeit und kratz dich unentwegt: da ist dir jedes kleinste gemeinsame Vielfache wurschtegal…
Lucy Löwenzahn

Moni, 29. September 2009, 20:20

Hallo Lucy !

Das mit dem Spritzmittel kannst Du Dir schenken, es sei denn, Du machst auch eine hohe Mauer um Deinen Garten und wiederholst die Spritzungen alle paar Tage.

Möglicherweise kriegst Du Deinen eigenen Garten für viel Geld grasmilbenfrei, aber dann darfst Du nicht mehr zu den Nachbarn gehen, nicht spazierengehen, nicht auf den Flohmarkt auf einer Wiese gehen, usw. usw., da Du die Biester ja möglicherweise in Deiner Kleidung wieder einschleppst !

Also bleibt doch tatsächlich nur: Bisse durch Einschmieren mit irgendwelchen Salben und Lotionen verhindern, die Gartenkleidung niemals mit in die Wohnung nehmen, Haustiere aus dem Schlafzimmer verbannen und nach dem Aufenthalt draußen gründlich duschen, am Besten abrubbeln mit Peeling oder so !

Martin, 30. September 2009, 21:36

Hallo Moni,
vielen Dank für Deine vielen wertvollen Tipps und Erfahrungen bezüglich unserer Plagegeister.
Mit dem Alkohol gebe ich Dir schon 100% Recht. Ich tupfe nun jeden einzelnen roten Punkt der ja schon ein Stich ist und eine weisse Blase bildet erstmal ab, das nimmt zumindest den Juckreiz.
99%-igem Isopropylalkohol lindert wie gesagt im ersten Moment. Gestern Abend sah es eigentlich recht gut aus, die akutellen Stellen gingen zurück. Aber…! die letzte Nacht war wieder voll die PEST. Meine Bettwäsche hatte ich nun schon 4 Tage drauf….zu lange, wie ich nun merkte, obwohl mit Azzeron Spray vor zu Bett gehen alles eingenebelt hatte. Heute morgen alles raus..in die Waschmaschine…90Grad Waschgang und einweichen nachdem Motto „Euch mache ich fertig“!!!!(hatte so richtig Wut im Bauch) denn soviel neue Stiche und jetzt stelle ich auch fest so Art braune, längliche Punkte/Striche hatte ich auch reichlich neu…also wenn man an diesen dann kratzt (bitte nicht!) bilden sich die weissen Bläschen und schon hast den Scheiß!!! Entschuldigung, das musste mal raus. Heute war jedenfalls mehr als Pflegetag. Mein Beagle fasse ich nun schon nicht mehr an…und wie gesagt habe Feldbett und mich ausquartiert aus Eheschlafzimmer. Der Hund kommt mir nicht in mein Zimmer-basta. Und wenn ich in streichle, ziehe ich OP(Latex)Handschuhe an..der Hund versteht wahrscheinlich die Welt nicht mehr.

Wann ist diese PEST vorbei??????? Ab wieviel Grad darf ich wieder bitte mal normal Leben…oder muss ich nach Grönland auswandern????? Gibt es Temp.-Werte, wann diese Biester sich endlich verpieseln?????

LG
Martin

**lasst Euch nicht Ärgern, zeigt der PEST die Hygienekeule **

HaPe, 30. September 2009, 23:41

Hallo Lucy, der Tipp mit dem Astronautenanzug ist gut gemeint, aber zu teuer. Besser wäre ein Taucheranzug ( klar mit Taucherbrille, wenns sein muß oder Ausführung Minentaucher) und den größten Flossen, z.B. Splitfin Geräteflossen 10XXL. Bei jedem Schritt im Garten gibt es dann „Platsch“ und tote GMs. Besser als jedes Computerspiel, Knallgeräusche sind erwünscht. ( obs der Vorstand in einer Kleingartenanlage per Satzung erlaubt, wäre auszuprobieren, aber ich denke schon, da sind ja intelligente, weltoffene und tolerante Gartenordnungshüter zu Gange oder ? sieht man immer mal wieder im Fernsehn)
Wir denken derzeit an die effiziente Beendigung des Problems: Garten wird eingeebnet und asphaltiert. Wie heißt es: Ende im Gelände.

Nadine Kaiser, 01. Oktober 2009, 12:11

Genau das gleiche kenne ich auch, da will man einen schönen Tag im Garten verbringen und wenn man abends nachhause kommt sieht man aus wie…. das schlimme ist nur das es meine kleine Tochter (10 Mon.) auch hat obwohl sie nicht im Garten umher läuft. Gibt es denn nicht irgendein Zeug damit man diese Fiecher los wird???? Gegen andere Insekten kann man auch alles mögliche Spritzen gibt es da nicht bei ‚Graßmilben auch was?

LG Nadine

Moni, 03. Oktober 2009, 18:43

Nach zwei schlimmen Tagen mit neuen Bissen an den Unterschenkeln ist meine Leidensfähigkeit in Sachen Juckreiz erschöpft. Wenn ich bloß wüsste, wo ich mir die neuen Bisse eingefangen habe ? Da ich mich ab Terrassentür nur vollständig eingepackt nach Draußen wage, können doch nur noch die Miezen als Grasmilbenlarven-Bus in Frage kommen! Leider mussten beide jetzt dran glauben und haben Frontline ins Nackenfells geschmiert bekommen, obwohl ich das gerne vermieden hätte, denn dieses Spot-On ist ja wirklich nicht besonders gesund.

Außerdem habe ich heute an die Universitäts-Hautklinik in Münster geschrieben. Dort gibt es eine Juckreiz-Ambulanz. Ich hoffe, dass ich dort einen Termin bekomme und werde Euch weiter auf dem laufenden halten.

Informationen zur Juckreiz-Ambulanz gibt es übrigens im Internet reichlich. Auch zu neuen Behandlungsmöglichkeiten bei starkem Juckreiz.

ute, 03. Oktober 2009, 21:13

Hallo,

ich werde jedes jahr am Anfang der Barfuss-Saison (also Ende April oder Anfang Mai) von irgendwelchen Viechern heftig angenagt. Die Stiche sehen aus wie bei Euren Grasmilben, einige zig auf beiden Waden, und sie jucken viiiiel länger als der üblichen Mückenstiche. Nur passt weder die Jahreszeit, noch die Tatsache, dass das pro Jahr genau einmal passiert, und zwar auf unterschiedlichstem Gelände. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte?

Neugierig
Ute

martin, 04. Oktober 2009, 14:07

Ich möchte Euch allen geplagten Grassmilben „Anhängern“ mal ein Rezept hier Creme und deren Zusammenstellung die meine Hautärztin mir verschrieb hier mal vermitteln. Die Gesamtmenge bezieht sich auf 30Gramm! und ist verschreibungspflichtig. Die gesetzlichen KK übernehmen die Kosten!

Hydrophile Clobetasolpropionat Creme
0,05 NRF 11.76

So steht es genau auf Rezept. Anwendung: nachdem ich sie alten und neuen Bisse zzgl.Blasen mit Iso-Alkohol 99% abgetupft habe trage ich die Creme hier immer nur auf die entsprechenden Bisse bzw. entzündete Hautteile. Die Wirkung zeigt sich sehr schnell u.a. das der Juckreiz sehr schnell verschwindet und die Entzündung sich rasch zurückbildet.
Evtl. sollte man vorher Hausarzt fragen, glaube aber nicht das diese alles über Grasmilben wissen!
Am besten gelich Hautarzt und fragen wie es mit der Creme bzw. ob Rezept möglich, da jeder unterchiedliche Verträglichkeiten hat.

Ansonsten: die Plage ist im Haus durch den Hund…ich weiss auch nicht mehr weiter. Heute ist Großwaschtag mit 90%…wasche selber, da meine Frau schon Befürchtung hat, da Sie auch von dieser Plage etwas abbekommen hat.

Sehr es positiv, bolss anders als Rudi Carell der ssang u.a. “ ..wann wird es endlich wieder Sommer..
..ich singe: „wann wird es endlich wieder Winter!!!“

LG
Martin

HaPe, 04. Oktober 2009, 21:37

Mein Hautarzt verschreibt Soderm, auch so eine hochgiftige starke Cortisonsalbe, das hilft wenigstens etwas gegen den Juckreiz. Vorbeugen ist derzeit sinnlos meine ich, auch wenn noch so konsequent durchgeführt, mit welchen Mittelchen, Sprays und was weiß ich noch alles, Duschen, Taucheranzug vor der Türe lassen, keine Haustiere etc. – Nutzt alles nichts. Ich bekomme den Verdacht nicht los, daß die Bestien zwischenzeitlich in der Wohnung und im Auto lauern. Dann wäre die Asphaltierung des Gartens sinnlos.Die Viecher kommen dann vom Nachbargrundstück oder vom Marder, wenn man sonst keine Haustiere hat.
Einem Hautarzt, der GM nicht kennt, bzw. nicht genau differentialdiagnostisch andere Tierchen oder Allergien ausschließen kann, würde ich eine Fortbildung empfehlen und die Praxis sofort verlassen.

HaPe, 04. Oktober 2009, 22:27

Clobetasolpropionat, was ich gerade noch gefunden habe: nur zur lokalen Anwendung bei therapieresistenten, steroid-sensiblen
Dermatosen, besonders in Zusammenhang mit Lichenifikation und
Keratosen; strenge Indikationsstellung (Aufbereitungsmonographie);
sehr stark wirksames Glucocorticoid (Wirkstärkeklasse IV);
nur kurzzeitig und kleinflächig anwenden, nicht im Augenbereich
auftragen

Moni, 05. Oktober 2009, 08:01

Hallo Martin, hallo HaPe !

Wie schon geschrieben, kommen für mich diese starken cortisonhaltigen Präparate nicht in Betracht. Ich habe bei mir die Beobachtung gemacht, dass die Bisse, die ich mit Cortisonsalbe behandelt habe (Tuttozem vom Arzt verschrieben), wesentlich länger brauchen, um in das Abheilstatium zu kommen. Die Ränder der Bisse werden bei mir richtig weich und die Bissstelle selbst bekommt eine kraterartige Borke, die sich nur schwer löst. Außerdem sollen ja diese ständigen Cortisongaben, auch wenn sie „nur“ durch die Haut in den Körper gelangen, möglicherweise dazu führen, dass die Nebennieren die körpereigene Produktion von Cortison einstellen und was das für den Patienten bedeutet, wage ich mir gar nicht vorzustellen.

Martin, ich denke dass sich Deine Frau entspannen kann. Wenn im Haus GM-Larven sind und sie für die Biester genau so attraktiv wäre, wie Du, hätte sie das schon längst mitgekriegt. Mein Mann kann sich stundenlang im Garten aufhalten, mit nackten Beiden Rasen mähen und mit kurzer Hose Spaziergänge machen. Er hat nicht e i n e n Biss!!!!

Nach dem, was ich mittlerweile weiss, bin ich mir absolut sicher, dass die Larven mittlerweile auch i m Haus sind. Wie das funktioniert, stelle ich mir so vor: Unsere beiden Katzen werden bei ihren Spaziergängen in den Gärten und im Park von den Larven befallen. Einige beissen sich fest, fressen Katzenhaut, lassen sich wieder fallen und verschwinden ins Erdreich, um ihren Entwicklungsprozess fortzusetzen.

Einige Larven kommen aber aus irgendwelchen Gründen nicht dazu, sich rechtzeitig festzubeissen und werden an der Katzenklappe oder wenn sich die Katzen schütteln oder irgendwo dran reiben, zum Beispiel an Menschenbeinen, wieder abgestreift, ohne gefressen zu haben.

Jetzt muss man sich vor Augen halten, dass diese L a u f – Milben, bei Temperaturen über 20 Grad ca. 20 cm in einer Minute zurücklegen können. Bei einer Größe von nur 0,2 bis 0,3 mm ist das schon ganz beachtlich.

Jetzt kommen wir ins Spiel. Die Larven können ohne Nahrung mehrere Monate überleben, dass heißt, sie können ganz in Ruhe abwarten, bis wir vorbeikommen und dann über die Puschen unsere Beine entern und dann gehts los. Wenn sie allerdings ihren Hunger im Haus an uns gestillt haben, werden sie kurzfristig absterben, da sie zur Weiterführung ihres Entwicklungszyklusses im Haus ja keine Erde haben. Wie tröstlich !

HaPe, 05. Oktober 2009, 23:19

Ich würde weiter gehen und sagen, die Bestien kommen von allein ins Haus. Zugangsmöglichkeiten bei der „Größe“ haben sie genug. Sie sind gierig nach Blut und haben Hunger. Sie finden Andockstationen, sei es Mensch, Tier oder sonstigen „Basisstationen“, in denen sie lauern und dann zuschlagen.
Das Thema Borreliose ist übrigens noch nicht vom Tisch. Die hier erwähnte Dr.-Arbeit eines Biologen ist diesbezüglich wenig verbindlich. Einerseits werden einmal Borreliosebakterien nachgewiesen, die Übertragbarkeit auf den Menschen wird dann aber wieder relativiert. Es gibt viele Fragen, die für den Mediziner von Interesse wären: Gibt es medizinhistorische Quellen? Gibt es GM aus anderen Ländern ( Import, Mitbringsel)?, Südliche Länder ? Spielt die Klimaerwärmung eine Rolle für Vermehrung und Verbreitung? Wie groß ist die Dunkelziffer der Betroffenen ?
Mein Titer ist demnächst fällig. Na ja , ich lass mir Zeit. Und, wie war das, Prof. Dr. med Herzer, München, spricht von einer „iatrogenen Lyme-Borreliose – Angststörung“ – au Backe, was ein Garten so alles anrichten kann….

Martin, 05. Oktober 2009, 23:27

Zitat:
Jetzt kommen wir ins Spiel. Die Larven können ohne Nahrung mehrere Monate überleben, dass heißt, sie können ganz in Ruhe abwarten, bis wir vorbeikommen und dann über die Puschen unsere Beine entern und dann gehts los. Wenn sie allerdings ihren Hunger im Haus an uns gestillt haben, werden sie kurzfristig absterben, da sie zur Weiterführung ihres Entwicklungszyklusses im Haus ja keine Erde haben. Wie tröstlich !

Hallo Moni,

das ist voll die Wahrheit, ich merke es direkt, das die Scheissfiecher in den Puschen sitzen.
Beispiel: habe so offene Hausschuhe, weil diese halt gutes und glattes Fussbett haben, aber…die Schnallen sind zu Teil ja mit so Art Klett, wo man enger stellen kann. Da ich auf dem Fuß oben im Bereich von einer Stelle von 10cm breit und 5cm tiefe gleich 15(!) Stiche hatte und der Mist akm über Nacht, kann ich mir nur vorstellen, das diese Larven im Klett lag was sich auf den Socken oder Haut (wenn Strumpf ausgezogen) festgebissen haben?
Ich bin jedenfalls bald am Ende mit meinem Kräften. Heute Nacht wache ich auf…es juckt..bitte nicht Lachen..am Geschlechtsteil des Mannes und was entdecke ich :5 Stiche..näheres möchte ich nun nicht mehr schreiben. Mir fallen um 03.00 Uhr fast die Augen aus, was man sich auch denken kann. Nun habe ich diese Pest schon dort. Die Haare juucken wie die Pest..es kribbelt ohne Ende. An den Schläfen habe ich so feine, schware Punkte, sieht aus manchesmal aus wie ein Mitesser..nicht nur ein Punkt auch mal so wie ein feiner schwarzer Strich. Das müssen larven im Anfangsstadium sein? Den dort juckt es auch und Mitesser sind es nicht(die drückste aus).Und mit 52….haste die nicht mehr(hallooo, Reifestadium mit 52*lach*)
Wenn das nicht alles so bescheiden wäre….ich weiß auch nicht mehr weiter. Mittwoch geht es wieder zur Hautärztin, die muss sich nun mal meinen ganzen Körper anschauen, denn das zählen der Bisse und der schwarzen Punkte (Larven in Lauerstellung???) habe ich aufgegeben. Bin am überlegen, ob ich mich nicht zur Mutter ausquartiere, den wir haben ja den Hund(Beagle), den ich ja wie erwähnte schon nicht mehr anfaße.

Wann geht die Page draussen ein?
Welche Temp.-Werte gibt es da überhaupt?
Und….drei Wochen in der Wohnung, nach prima, wenn der Hund immer wieder welche reinschleppt(hängen bestimmt auch am Fell) und bis der erste Frost kommt und dann plus 3Wochen Überlebenszeit dieser Plaage dann ist ja bald Dezember????

Ist das der Fall,ziehe ich in die Kühltruhe…..

Moni, mal eine Frage, möchte mal Fotos(3-4 Stck) reinstellen….wenn es geht und dient zur Hilfe der mitbefallenenden Leidensgenossen, dann kurze Info.

Vielen Dank!

LG
Martin

Moni, 06. Oktober 2009, 08:26

Hallo Martin !

Wie das mit Fotos geht, da musst Du wohl die Betreiberin dieses Blogs fragen. Ich weiß nämlich nur, dass das irgendwie geht, aber nicht wie !

Zu Deiner Frage nach der für die Aktivität der Larven nötigen Temperatur kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich die ersten Bisse etwa Mitte Februar kriege und da sind ja selten mehr als 8 bis 10 Grad.

Ich bin jetzt dazu übergegangen, meine Beine auch im Haus mit Zeckito oder Antibrumm einzuschmieren, und zwar gleich morgens früh um 5 Uhr, also direkt nach dem Aufstehen und bevor ich die Miezen füttere. Ohne lange Jogginghose und feste Socken drüber, sieht mich zuhause keiner mehr. Nicht sehr kleidsam das ganze, aber ich hab da wohl keine Wahl ! Zumindest kann ich die Bisse so auf ein Minimum beschränken.

Ziemlich deprimiert war ich nach meinem Telefonat mit der Juckreiz-Ambulanz der Uniklinik Münster heute morgen. Der früheste Termin für die Sprechstunde ist am 22. Dezember 2009. Ich hab mich erstmal eintragen lassen. Im Hinblick auf die „Saison“ 2010 werden ich nach jedem Strohhalm greifen.

Das mit diesen kleinen schwarzen „Strichen“ habe ich bei mir noch nicht beobachtet. Dein Hautarzt sollte hier wirklich mal so ein Ding abschaben und es unter dem Mikroskop ansehen, vielleicht ist das ja auch noch irgendwas anderes.

Moni, 06. Oktober 2009, 10:09

Nachtrag !

Habe gerade im Internet etwas Interessantes über Laurinsäure gefunden, die ja bekanntlich in Kokosöl zu einem hohen Prozentsatz (ca. 50%) enthalten ist.

Ich werde mich mal für einen Selbsttest zur Verfügung stellen, mir die Beine damit einschmieren, heute mit bloßen Beinen durch die Bude marschieren und falls es noch ein bißchen trockener draußen wird und ich ganz mutig bin, auch noch Rasenmähen.

Falls ich mich in drei Tagen nicht melde, hab ich mich zwischenzeitlich totgekratzt, weil das gute Kokosöl aus dem Bioladen nicht geholfen hat.

Immer nach dem Motto, solange man noch seinen Humor hat…….

Martin, 06. Oktober 2009, 15:23

Hallo Moni, Hallo alle Leitgeplagten,

ich habe gerade diesen Hinweis nzw. Link erhalten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4tze

Wenn ich all`meine Symthome die auftreten hiermit bzw. mit dieser Beschreibung vergleiche bin ich mir fast 99% sicher, das ich die Krätze habe.

Gerade das Bild mit Milbe und Bohrkanal ist bei mir über den ganzen Körper einschl. z.Teil Gesicht und Ohren genauso vorhanden.

Das letzte Bild hier mit dem Text:

„Scabies norvegica bei einem (durch AIDS) immungeschwächten Patienten“

ruft bei mir regelrechtes Erbrechen vor!!!!

Heute habe ich mal nicht mit 99%-igem Isopropylalkohol abgetupt und wirklich nur die extrem strk befallenen Stellen mit der von der Hautärztin verschriebenen Salbe eingerieben.

Dann das ewige (und auch angenommene Jucken?) in den Haaren und auf der Kopfhaut: war beim Friseur, Haare ab, ratz fatz 3mm Schnitt, Kopfhaut (fast) sichtbar…..nun fühle ich mich schon wohler! Wer weiß, was da in den zwar noch nicht langen Haaren noch drin gesessen hat.

Zur aller Vorsicht trage ich ab heute nur noch Einmalhansdchuhe und wechsele die alle 3-4Std. aus.

Leider gibt es das nicht für die Füße…..

Jetzt bin ich gespannt, was die Ärztin morgen feststellt?!

LG
Martin

HaPe, 06. Oktober 2009, 20:51

Krätze ist doch diagnostisch klar abgrenzbar von der GM-Verletzung !!! Martin, sind Sie etwa falsch behandelt worden ? Unnötige Schmerzen lösen eigentlich Arzthaftung aus !! In der NVA beispielsweise gab es schon öfters die „Krätze“. Das wurde klar diagnostiziert. Die armen Kerle mussten tagelang im Ganzkörperverband auf der „Station“ liegen, dann war der Spuk vorbei.

Moni, 07. Oktober 2009, 08:26

Hallo Martin und all Ihr Anderen !

Wie HaPe bin ich eigentlich auch der Ansicht, dass Dein Arzt hätte erkennen müssen, dass es sich bei diesen doch eindeutigen Fraßgängen um Krätze handelt. Es kann natürlich sein, dass unsere Haus- und Hautärzte für diese Erkrankung kein Auge mehr haben, da das ja offensichtlich nicht mehr so oft vorkommt. Auf jeden Fall hat „das Kind jetzt einen Namen“ und Du kannst auf schnelle Hilfe hoffen ! Hierzu von mir gute Besserung.

Wie schon geschrieben, habe ich mir gestern mehrmals mit dem Kokosöl aus dem Bioladen die Beine eingeschmiert. Ich muss schon sagen, sehr hautfreundlich und wohltuend ist das ja. Neue Bisse habe ich seit gestern nicht feststellen können, wage aber noch keine Jubelschreie, denn ich will das auch noch mit dem Rasenmähen abwarten.

Im Übrigen dufte ich jetzt wie ein leckeres Bounty und ich muss aufpassen, dass mein Gatte mich nicht anknabbert. Den Rest, den ich nach dem Eincremen noch an den Händen habe, streiche ich den Katzen aufs Fell. Auch für die Zeckenprophylaxe bei Katzen und Hunden soll das nämlich ganz toll geeignet sein.

Über den weiteren Verlauf des Experimentes werde ich natürlich berichten.

Martin, 07. Oktober 2009, 16:35

Hallo Moni, hallo an den Rest der Leitgeplagten,

was ich heute nun bei meiner Hautärztin erlebt habe, haut mich jetzt nach fast 4,5 Stunden immer noch um!!!
Ablauf: 10.45 Uhr Termin-Eingang/Meldung bei Arztpersonal 10.44Uhr/Mitarbeiterin notiert Namen und Uhrzeit(Ankunft-10.50Uhr)..was das soll*wundert sich Martin schon*
11.50Uhr: vorsichtige Anfrage vorn in der Anmeldung mit netter Frage: wann komme ich dran…habe heute um 14.00Uhr nächsten Termim bei Facharzt…Antwort harsch: „Sie kommen alles nächster dran….!“

Behandlungszimmer platz genommen-Ärztin kommt rein: total „besch…ne Miene!“ Schaut mich an, erwidert nicht meine Tagesbegrüßung mit den Worten:..“WAS WOLLEN SIE SCHON WIEDER HIER!“

Also ich war im ersten Moment so platt das mir die Worte fehlten. Zeigte ihr die Wade (hier ein 6cm langer feiner und blutiger Schnitt, am Ende sichtbar der Einstich! Kam die Antwort:“Sie haben dort gekrazt…“ Ne…also ich Hände bzw. Fingernägel gezeigt die ganz kurz sind (so geschnitten weil gerade wenn ich kratze dort extreme Wunden durch Nägel und darunterliegende Bakterien kommen) Von Ärztin keine Reaktion nein Sie schaute sich weder Oberkörper noch Beine/Füße an. Als ich dann aufgestanden bin, ansatz zeigte den Oberkörper frei zumachen kam die Antwort:

BEI MIR SIND SIE FALSCH…ich überweisen Sie in eine Hautklinik.

Gespäch nein Dialog beeendet..Überweisung und Adresse aber keinen Termin dort bekommen..(den machen Sie bitte selber!)

So….ich raus, aber nett und Auf Wiedersehen mich verabschiedet…!

Sagt mal, spinne ich oder war ich im falschen Film? Wenn es sich bewahrheitet und es sieht mit 99% dem Krankheitsbild enstprechend aus ich die Krätze habe, die mich beim ersten Mal falsch und beim zweiten mal überhaupt nicht behandelt hat ist die dran…Kassenärztliche Vereinigung anschreiben und ein Leserbrief in die regionale Zeitung wo die ihre Praxis hat.

Ich bin jedenfalls für heute bedient…durch diesen Ärger vergesse ich glatt die akt.Stiche oder die Blasen, wenn die Plaage zuschlägt…!

So, das musste ich mal los werden… wer hat den so etwas auch schon einmal erlebt (oder ähnlich)?

LG
Martin

HaPe, 07. Oktober 2009, 20:49

Falls das so sein sollte: den „Leserbrief“ im Entwurf exakt nach der chronologischen Abfolge ausarbeiten, aber nicht an die Zeitung schicken, bringt nix, sondern mit dieser Textdokumentation : Sofort zum Anwalt !!! Stichwort : Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen groben (!) Behandlungsfehlers.
(Tss,tss, was ein Garten so alles mit sich bringen kann….)

Moni, 08. Oktober 2009, 20:13

Hallo Mitleidenden !

Tag „3“ mit Kokosöl an den Beinen und noch immer keine neuen Bisse. Ich kann es kaum glauben !

Der Juckreiz an den noch aktiven Stellen der letzten Bisse lässt sich mittlerweile aushalten, außer wenn ich lange gestanden habe oder wenn die Beine bettwarm sind.

Wenn ich mich eingeschmiert habe, das mache ich so alle 6 Stunden, streiche ich mit meinen noch etwas fettigen Händen über das Fell meiner Miezen. Die finden das zwar nicht so toll, aber da Katzen Kokosöl ruhig ablecken dürfen, ist das ja nicht ganz so schlimm.

Morgen soll das Wetter ja richtig toll werden und daher ist Gartenarbeit abgesagt. Natürlich mit gesalbten Beinen und Armen. Mal sehen, wie sich das Kokosöl im Grasmilben-Krisengebiet bewährt !

HaPe, 12. Oktober 2009, 00:41

Ich mache natürlich als Betroffener auch neue „Experimente“, z.B. bezogen auf den längeren Aufenthalt im Garten: es muß schnell gehen, Beine und Arme mit einem Billigöl (z.B.Salatöl) einschmieren und dann dazu etwas Antibrumm, welches sich dann sparsam, weil so teuer, (ein Spritzer in die Hand) in die Ölschicht auf der Haut „einarbeiten“ lässt.
Beine, bzw. die eingeschmierten Körperabschnitte waren unverletzt von Stichen des Beißapparatus der Bestien. ABER: es gab viele Stiche in der Haut um die Gürtellinie herum und einige in den Füßen. Die Tierchen kriechen entweder außerhalb der Hose (Jeans) oder innen in der Hose hoch, da sie schnell merken, dass das Öl und Antibrumm sie auf der so geschützten Haut nicht zu ihrem parasitologischen Erfolg kommen lässt. Sie wandern unermüdlich die Hose hoch (oder ein paar Wenige in die Socken, die Füße waren nicht eingeölt) bis sie zum Ziel kommen. Ich glaube, dass sie außerhalb der Hose hochsprinten, da ich nur die Fußknöchel bis etwas über der Kniescheibe eingeschmiert habe: An den Oberschenkeln waren keine Verletzungen festzustellen, nur an der Gürtellinie.
Jedenfalls erfreulich hier ist: so langsam kommen wir aus dem überwiegenden Jammerstadium heraus und stellen brauchbare Tipps gegen GM zur Diskussion: Öl auf der Haut hilft wahrscheinlich. Wahrscheinlich noch besser hilft etwas Anibrumm nach der „Ölung“.
Ganzkörperbehandlung ist vermutlich optimal.
Eine andere Frage ist die tägliche Möglichkeit, sich einzuschmieren oder einschmieren zu lassen.
(Tss..zu was ein Garten so alles hilfreich sein kann….)

Martin, 12. Oktober 2009, 08:00

Hallo HaPe,

ich als Betroffener und aufmerksamer Leser dieses Forums finde es schon gut, wie hier im letztem Beispiel erwähnt und beschrieben der Betroffene ein neueses Experiment macht. Billigöl und Antibrumm waren mir, der Krätze und ja auch von Milben befallen ist, nicht bekannt.
Ich selber habe aufgehört die neuen Einstiche zu zählen! In meiner Verzweifelung habe ich gestern eine email an das hiesige Gesundheitsamt geschrieben, mit klarer Beschreibung des Istzustandes, welche hygenischen Maßnahmen ich j e d e n Tag treffe und umsetze, um noch evtl. „Herr dieser Plage zu werden“. Fakt ist:
keiner der aufgesuchten Ärzte nimmt sich dem Problem an. Somit war der Weg nun üer email ein regelrechter Hilferuf meinerseits. Ich wechsele jeden Tag die complette Bettwäsche, wasche alle Bekleidungsstücke mit min. 60Grad Kochwäsche.
Bettwäsche, Handtücher 90Grad!. Pullover oder ähnl. Textilien, di das nicht vertraen werden mit 40%Pflegeleicht Waschvorgang gewaschen(sonst sind diese Textilien hinüber..und laufen ein)
Tagsüber trage ich an den Händen OP-Handschuhe, nachdem Motto:“ bloß kein Kontakt mit irgendwelch befallenen Text. oder Gegenständen.“
Sämtl. Hundesachen(Handtücher, Kissen v.Stuhl wo der Hub drauf liegt etc.) sind mit 90Grad gewaschen wurden! Aber: es wird nicht besser, im Gegenteil, trotz das wir letzte Woche schon einmal Nachtfrost hatten (ich habe richtig hurra gerufen!) sind diese Scheissfiecher hier im gesamten Haus noch. Teppich, Brücken usw….jetzt habe ich ja hier im Forum gelsen, wie lange es noch dauern kann, bis den männl. und weibl. Larven die Nahrung entzogn werden muß, bis dann hier Ruhe für mich herrscht. Im ünrigen (wir haben leider keine Truhe) schmeiße ich die tägl. gewechselte bettwäsche in diesen Plastiksack, zu damit, Datum des Tages der „Einlagerung§ vermerkt und die ganzen Beutel min. 4 Tage in die kalte Garage. Abr langsam weicht der anfängliche Humor bei mir..die Nerven bei meiner Frau und mir liegen schon blank! meine Frau hatte gestern nach Kontrolle meinerseits auch Einstiche, also hat sich bewarheitet, das die Übertragungs-bzw. Infektionszeit zw. 4-6 Wochen bis zum Ausbruch der Krätze betragen kann!
Ich bin mal gespannt, was das Gesundheitsamt macht. Krätze ist übertragsbar, ansteckend von Mensch zu Mensch. Eine Notfallaufnahmebescheinigung für eine Hautklinik (hier z.B. Hannover) reichen mir aus, um das ich erstmal einen Arzt zu sehen bekomme.

Ich habe nur ein Trost: irgendwann ist mal hier Ruhe im Haus! Überlege schon, mir einen Kammerjäger auf eigene Kosten zubesorgen!

LG
Martin

Moni, 14. Oktober 2009, 19:03

Hallo Martin, hallo HaPe !

Wie Du, HaPe schon sagst: Es wird nicht mehr gejammert, es wird gehandelt ! Allerdings ist es doch wirklich sehr bedrückend, auf wieviel Unwissen und Hilflosigkeit man mit unserem Problem in Ärztekreisen stösst !!!

Mein Experiment mit dem nativen Kokosöl und der darin enthaltenen Laurinsäure als Abwehrstoff zeigt gute Erfolge. Wenn ich meine Beine ganz diszipliniert schon morgens, direkt nach dem Duschen damit gut einsalbe, bleiben mir neue Bisse erspart. Allerdings, und da muss ich hier für alle nochmal ganz eindringlich drauf hinweisen, das Kokosöl darf nicht an bereits aufgekratzte Bisse kommen, denn das führt an diesen Stellen zu so starken Reizungen, dass sich Bisse, die schon am Abheilen waren, wieder entzünden, und das ziemlich heftig. Also, offene Bisse erst mit Pflasterstrips gut abkleben und dann mit Kokosöl einreiben.

Da ich bei der Kälte draußen sowieso den ganzen Tag lange Hose trage und die Hose unten auch in die Socken stecke, kann ich mir das Einschmieren am Mittag ersparen. Allerdings lege ich abends für die Zeit im Pölter auf dem Sofa noch mal nach.

Ich bin absolut sicher, dass wir Milbenlarven im Haus haben, den unser Kater schubbelt sich immer noch mehr als sonst. Ein Kammerjäger, Martin, wird da nicht viel ausrichten können, denn die Viecher sind ja leider für uns unsichtbar. Außerdem gibt es ja tatsächlich noch keine zugelassenen Stoffe, die die Behandlung einer Wohnung oder gar eines ganzen Hauses möglich machen. Ganz zu schweigen davon, dass Mensch und Tier über lange Zeit im Haus Giften ausgesetzt würden, die sicherlich nicht gesundheitsfördernd sind.

Gestern abend war im WDR 3 die Sendung Quarks und Co. mit einem Beitrag über Parasiten und ihre Wirte. Sehr informativ das Ganze. Es ist man bloß gut, dass sich die Milbenlarven, nachdem sie uns angeknabbert haben, wieder fallen lassen. Wenn ich mir vorstelle, dass die in meinem Körper bleiben würden, schreckliche Vorstellung !!!!

D u r c h h a l t e n !

Martin, 14. Oktober 2009, 22:52

Hallo Moni,

ich habe es geschafft… ich habe meinem Hausarzt heute meinen ganzen Körper mal gezeigt, von der Kopfhaut bis zu den Zehenspitzen. Der Hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen (er ist Internist und hat einen Prof.-Titel, schätze mal so Mitte fünziger Jahre) und sagte: warum die Hautärztin nicht gleich zum Telefon gegriffen hätte, nur eine Überweisung in diesem Zustand an eine Hautklinik zu schreiben wäre schon sträflich!
Somit gesagt getan: die Einweisung in die Haut-
klinik nach Hildesheim/b.Hannover habe ich. Da rufe ich gleich morgen früh um 8.00 Uhr an, weil heute nach Arztbesuch dort keiner mehr das telefon abnahm. Abweisen lasse ich mich nicht, es handelt sich um eine Einweisung aufgrund einer Infektionskrankheit der Krätze, die von mensch zu mensch übertragen werden kann. Was die morgen mit mir machen ist mir wurscht, aber Sie müssen eine Untersuchung machen und mich notfalls dabehalten.
(*freu mich schon.Quarantäne, EZ, Fernseher, alles kommt mit Handschuh und ich voll einbalsamiert im Bett und „töte dank Salbe und medikament die Milben weg“…Spaß beiseite, es ist alles viel zu ernst, aber wenn ich nicht ab und zu mich mal aufmuntere denke ich ich müßte bald in die Klapse. Auf jeden Fall wird der Zustand mehr als bedenklich, den die vielen Bohrkanäle von Kopf bis Fu0ß ( nun schon an der Seite der Nase!) machen ein wahnsinnig-geschweige denn wenn die Milben Nachts aktiv werden. Sie sitzen im Körper, ich wechsele jeden Tag die komplette bettwäsche, Ober-Unterbekleidung , Schueh aussprühen und und und…Bettwäsche liegt jetzt min 5Tage inm Plastikbeutel gut eingepackt und verschlossen in der klaten Garage, dann 95Grad und Vorwäsche incl. 4Stf. Einweichen…habe noch min 5 Garn. wieder zu waschen. Aber mal sehen, wer am längerem Hebel sitzt …Tante Klementine von Ariel verpaßt den Milben erstmal den Rest!

Irgendwie ist es paradox, aber ich freue mich auf ein erstes mal auf ein Krankenhaus…na ja, irgendwie evtl. verständlich wenn man eine Blutkrnakheit hat, noch zusätzlich eine Polyneuropathie (PnP) und schon nicht mehr viel Lebensqualität am Leben hat….und das mit 53 Jahren…So, ich schleich mich..haltet Euch tapfer…und hat „unserer Viechern alles um die Ohren“, was die Hyghiene bietet!

LG
Martin

Martin, 17. Oktober 2009, 10:37

Guten Morgen zuammen,

so, ich habe nun endlich einen stationären Platz in der Hautklinik, kommenden Freitag ab 8.00Uhr werde ich aufgenommen. Jetzt heißt es nur noch durchhalten!
Meine Frage bitte: gestern bekam ich auf die Schilderung meiner Krankheit an die Mitarbeiterin meiner Krankenkasse die Antwort:“..evtl. könnten die Krätze, ausgelöst durch Kratzmilben auch von einem medikament kommen!“

????? Für mich nicht nachvollziehbar. Wer von uns Betroffenen hat hier evtl. schon solch Aussage auch gehört oder vom Hautarzt eine Bestätigung erhalten?

LG
Martin

Moni, 17. Oktober 2009, 11:43

Hallo Martin !

Mir graust ganz fürchterlich, wenn ich nur darüber nachdenke, dass ein Patient mit dieser hochgradig übertragbaren Erkrankung, wie der Krätze, über eine Woche auf einen Platz in einer Hautklinik warten muss.

Dass eine Mitarbeiterin der Krankenkasse, die ja über keinerlei medizinische Fachkenntnisse verfügt, sich zu der Aussage verleiten lässt, dass Krätze möglicherweise als Nebenwirkung eines Medikamentes auftreten könnte, ist ja vielleicht noch zu verzeihen, aber dass Dein Hautarzt offensichtlich den Ernst der Sache nicht sieht und für Dich alle Hebel in Bewegung setzt, damit Du s o f o r t einen Platz in der Klinik bekommst, finde ich schon sehr bedenklich.

Fest steht ja wohl, dass die Krätze nur durch Krätzemilben verursacht wird und auch nur geheilt werden kann, wenn diese Milben dauerhaft abgetötet werden und zwar nicht nur an Deinem Körper, sondern auch in Deinem Umfeld.

Auf jeden Fall finde ich es Klasse, dass Du uns weiter auf dem Laufenden hälst. Für uns Grasmilbenopfer ist es nämlich schon wichtig, Grasmilbenbisse von anderen Bissen unterscheiden und rechtzeitig reagieren zu können.

Ich drück Dir auf jeden Fall für Freitag schon mal die Daumen.

Martin, 18. Oktober 2009, 21:05

Hallo Moni,

vielen Dank für Deine Antwort und für die bis Freitag für mich durchhaltenden Antworten!
Ich bin jeden falls fix und alle und kann auch bald nicht mehr. Aber ich muß bis Freitag noch „gedulden“, dann ist endlich der Rettungstag für mich.

LG
Martin

Martina, 22. Oktober 2009, 13:46

Ein Hallo an alle Geplagten,
bin ich froh, diese Seite gefunden zu haben. Und ich lese schon seit geraumer Zeit in diesem Forum mit. Hier im Voralpenraum sind Grasmilben kaum bekannt, erst als diese Viecher mir beim Fensterputzen entgegenkamen wurde ich auf sie aufmerksam. Zu hunderten saßen sie in den Lüftungsschlitzen der Fenster fest und auch haben sich einige von ihnen im Haus verteilt. Was mich nur wundert ist, dass keiner meiner Familienmitglieder jemals Bisse davongetragen hat. Und wir sind viel im Garten (500 Quadratmeter) unterwegs. Auch kann ich hosenbeinfrei den Rasen mähen. Aber jetzt bin ich hellhörig geworden durch Eure Kommentare. Als ich dieses Jahr wieder mal die Hausmauer kontrollierte, saßen diese Viecher überall. Habe sie dann an der Hausmauer mit dem Mittel von der Firma Neudorff besprüht: Mittel gegen Zecken- und Grasmilben. Im Rasen wären mir diese Tierchen egal aber am und im Haus …. ohhh nein. Dieses Frühjahr hat der Rasen eine Kur erhalten mit kurzschneiden, dann ausbringen von Brandkalk mit einwässern und dann wurde der Rasen noch vertikutiert. Den ganzen Sommer über hatten wir Ruhe, bis vor ca. drei Wochen die Milben wieder zurückkamen und sich verbreiteten. Gestern habe ich von einem Doktor der Biologie gehört, wenn ein Grasmilbenbefall stattfindet, wäre das Gleichgewicht des Bodens gestört. Er rieht mir zum Einsatz von Raubmilben mit dem Namen „Amblyseius cucumeris“. Hat jemand von Euch damit schon Erfahrung gesammelt? Bin auch auf die Beiträge von Karin, 24.08.2007, und Y. gestoßen. Wie haben denn die Milben auf das Mittel, das ihr im Rasen ausgebracht habt, reagiert? Ich werde weiterhin den Rasen 2 x jährlich vertikutieren und düngen, wie es auch Rolf Metzger am 06. August 2009 geschrieben hat.
An Rolf Metzger: Mit welchen Mittelchen düngst Du denn Deinen Rasen? Düngst und vertikutierst Du erst bei Befall oder nach Witterungslage im Frühjahr und Herbst?
Ich denke nicht, dass man die Biester ausrotten kann. Aber der Befall von GM auf den Rasen könnte man in Schacht halten, oder was meint Ihr.

Martina

Martin Schneider, 24. Oktober 2009, 14:39

Hallo Martina,

Dein Zitat:

Aber der Befall von GM auf den Rasen könnte man in Schacht halten, oder was meint Ihr.

finde ich doch ein wenig eigenartig. Ich sehe in der Grasmilbe ein Insekt, was nicht den geringsten Nutzen für unsMenschen bringt – geschweige dem Rasen!
Im Gegenteil: ich stelle mir die Frage, wann hier die Industrie endlich ein Mittel heraus bringt, damit diese Pest ausgerottet werden kann!
Ein rasen kann sicherlich anders gepflegt werden, dazu benötigt man keine Grasmilbe! Ich für meine Person bin jedenfalls mit egal welcher Art von Milbe ( siehe Beiträge) nicht nur „bestens bedient“ , nein vielmehr sind alle Arten von Milben nur Parasiten, die dem Mensch nur Krankheiten überbringen!

LG
Martin

Elke (Mainzauber), 24. Oktober 2009, 18:23

Leider ist das Präparat „Jacutin“ nicht mehr im Handel. Ich habe seit Jahren eine Flasche davon im Badezimmerschränkchen und obwohl das Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist, wirkt es immer noch zuverlässig gegen die Gartenmilben. Alternativ wird inzwischen ein Präparat auf der Basis von Permethrin angeboten (Infectopedicul), das genauso gut helfen soll. Offenbar handelt es sich jeweils um Präparate, die auch gegen Läuse und Nissen eingesetzt werden. Im Garten großflächig Insektizide auszubringen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ich ziehe im Spätsommer zum Rasen mähen inzwischen immer Socken und Jeans an und stecke die Hosenbeine in Gummistiefel, das hilft auch (wir haben einen großen Garten und ich kenne das Problem aus leidvoller Erfahrung). Ich habe aber den Verdacht, dass hier verschiedene Parasiten über „einen Kamm geschoren“ werden.
LG – Elke

Martina, 24. Oktober 2009, 17:26

Hallo Martin,
ich weiß, Grasmilben sind keine Nützlinge, sondern lästig und ekelhaft. Ich träume schon nachts von den Viechern. Einen Bekannten von mir (Doktor der Chemie) habe ich gebeten, sich in manche Artikel einzulesen und dann sein Wissen an seinem Giftschrank auszulassen und mir eine Mixtur zu übersenden. Die Möglichkeit der chemischen Bekämpfung hat die rot-grüne Umweltpolitik (oder das, was die Veranlasser dafür halten) sehr erschwert. Aber auch ich werde die chemische Keule schwingen, sonst habe ich nächstes Frühjahr abertausende kleiner Viecher im Garten, an der Hauswand kleben und durchs Haus wandern. Werde berichten, sobald ich die Mixtur in der Hand halte bzw. auf dem Rasen ausgebracht habe.
Bitte um Geduld (was mir sehr schwer fällt)

Sigrid Mülheim-Ruhr, 26. Oktober 2009, 14:19

Hallo, Grasmilbengeschädigte!

Verfolge diese Seite seit ca. 2 Monaten. Wir haben uns ein Haus gekauft mit grossem Garten.Nach den ersten Rundgängen im Garten waren mein Mann und ich erst einmal verblüfft, über so viele „Mückenstiche in Reihe“ an den Beinen, Armen und teilweise auf dem Rücken. Auch unser kleiner Hund kratzte sich immerzu. Wir wurden durch Bekannte dann aufgeklärt, dass es sich nicht um Mückenstiche handelt, sondern um Grasmilbenbisse. Warum hat „Gott“ nur so ein Viehzeug erschaffen! Anfang Oktober wurde es hier im Ruhrgebiet kälter und wir hatten Ruhe vor der Plage. Am Wochenende 24. u. 25 Okt. -hier in Mülheim ca. 17 Grad- hatte ich wieder diese Stiche! In einem Landhandel wurde mir geraten, im Frühjahr den kompl. Rasen mit Unkrautex zu behandeln, dann wären auch diese Biester weg.
Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt? Auch wurde hier im Forum ein Mittel angesprochen, welches vom WDR empfohlen wurde „Mite stop“ von Alpha Biocare. Liegen hier schon Erfahrungswerte vor?
Bin für jede Antwort dankbar, damit wir unseren schönen Garten auch geniessen können.

mfG
Sigrid aus Mülheim a.d. Ruhr

Moni, 27. Oktober 2009, 18:21

Hallo Martina, hallo Elke, halle Sigrid !

Also erstmal back to the roots: Die Grasmilbe mit dem botanischen Namen Bryobia gramineum oder Bryobia cristata ist nicht verwandt mit der sogenannten Herbstmilbe, Neotrombicula autumnalis.

Die Bryobia klettert an Hauswänden hoch und dringt auch gerne in Massen in Wohnungen ein. Meines Wissens befällt diese Art den Menschen nicht, sondern ist nur durch das massive Vorkommen eklig und lästig.

Die Herbstmilbe ist es, die uns Menschen und andere Wirbeltiere so zu schaffen macht, obwohl wir Menschen mit unserer dicken Haut eigentlich ein „Fehlwirt“ sind.

Ich kann Euch nur versichern, lasst die Giftspritze im Schrank, es nützt überhaupt nichts !!! Selbst wenn Ihr Eure Gärten absolut herbstmilbenrein spritzt, die Biester wandern aus Nachbargärten wieder zu und sind außerdem überall da, wo Ihr Euch auf oder in bepflanzten Flächen aufhaltet.

Da ich schon seit 1986 an den Bissen leide, hab ich mittlerweile so einiges ausprobiert und bin jetzt seit Wochen, zumindest an den Beinen, durch Einreiben mit Kokosöl bester Bioqualität ohne neue Bisse.

Unglücklicherweise war unser Katerchen auch befallen und schleppte die Biester ins Haus, so dass ich jetzt dazu übergegangen bin, mich auch drinnen mit Kokosöl einzureiben, und zwar dreimal täglich Arme, Beine und den Halsausschnitt-bereich. Es wirkt wirklich gut und ist zumindest eine gesunde Alternative zu sonstigen chemischen Abwehrmitteln zum Einreiben.

Hoffentlich ist die Saison bald zu Ende. Wenn das im nächsten Jahr wieder so schlimm wird, wie in 2009, dann werde ich wohl ab Februar städig duften wie ein „Bounty“.

Martina, 28. Oktober 2009, 12:02

Hallo Ihr Geplagten!

Ich hatte Kontakt zu einem Landwirtschaftsspezialisten, der folgenden Weg vorschlägt:

1. Rasen kurz mähen und Mähgut weit wegfahren

2. Kalkstickstoff streuen (ist in Baumärkten als Dünger erhältlich und hat eine ätzende Wirkung, aber die Versorgung des Bodens verbessert). Aber hier sollte die Dosiervorschrift beachtet werden, sonst könnte der Rasen einen Schaden nach sich ziehen. 2 x jährlich (Frühjahr und Herbst)

3. Im Frühjahr Wiesenkräuter einsäen, denn eine Mischkultur gibt den natürlichen Gegenspielern der Milben eine Chance, sich breit zu machen.

4. Gegen die Tierchen an der Hauswand eine 20 %-ige Essigsäure ansetzen oder technischen Alkohol nehmen (Essigsäureethylesther).

Jetzt habe ich erst mal noch meinen Rasen kurz gemäht und setze heute Nachmittag Mite-Stop ein, denn die Plagen sind schon wieder aus der Erde gekrochen.

Silvie, 07. November 2009, 21:08

Hilfe….
Weiß nicht mehr weiter.
Seit 1 Jahr bin ich Eigentümerin einer Wohnung im EG mit Garten und nun hab ich diese Biester. Hatte sie auch schon in meinem Wohnzimmer!!!
Im Wohnzimmer habe ich sie wegbekommen indem ich die ganze Wand mit Tesafilm abgegangen bin und die Viecher aufgelesen habe.
Aber was mach ich nun mit meinem Garten bzw. Terrasse??? Es kann ja schlecht sein das ich mich nicht mehr auf meine Terrasse setzten kann oder?
Kennt sich jemand da aus? Am liebsten würde ich die Wohnung wieder zurückgeben aber ich glaub da hab ich schlechte chancen :-(.

Moni, 08. November 2009, 11:01

Hallo Silvie !

Wenn ich das richtig verstehe, konntest Du die Viecher mit bloßem Auge auf der Tapete erkennen und mit Tesa abpflücken. Das spricht dafür, dass es sich in Deinem Fall tatsächlich um Grasmilben (Bryobia) und nicht um die Herbstmilbe (Neotrombicula) handelt.

Wenn Du dazu noch zu den Menschen gehörst, die nicht gebissen werden oder die die Bisse nicht merken, kannst Du versuchen, Deinen Garten mit diesem Grasmilbenpräparat von Neudorff zu spritzen und zwar mehrmals im Abstand von ein paar Tagen.

Die Bryobia ist etwas größer als die Neotrombicula und die Brybia zieht es auch aus Wärmebedürfnis in die Häuser, während die Neotrombicula nur über Gartenkleidung und Haustiere in die Häuser eingeschleppt werden.

Spritzmittel fürs Haus gibt es nicht, da ist Deine Methode mit dem Tesafilm schon eine gute Lösung.

Viele weitere Infos findest Du weiter oben im Blog oder auch sonst im Internet.

Silvie, 08. November 2009, 14:38

Hi Moni!

Danke für den Tipp. Werde das Mittel gleich nächste Woche ausprobieren!

Hoffe ich krieg die Viecher in Griff und kann im Sommer auf meiner Terrasse noch einen Kaffee trinken und die Sonne genießen.

Weißt du vielleicht auch ob die Milben eine Wand hochklettern z.B. 1 OG?

Moni, 09. November 2009, 19:28

Hallo Silvie,

nach dem, was ich gelesen habe, krabbeln die Grasmilben (Bryobia) auch an Wand bis in den ersten Stock.

HaPe, 13. November 2009, 23:18

So viel Leidende, so viel Betroffene und keine Antwort der Forschung ? Arme Wissenschaft, arme parasitologische Forschung !!!! Ein Trauerspiel.

Moni, 14. November 2009, 20:31

HaPe, da kann ich Dir nur beipflichten. Vor allen Dingen, weil sich ja selbst der Herbstmilben-Papst, Dr. Arne Schoeler von der Uni in Bonn nicht ganz sicher ist, ob die Neotrombicula nicht vielleicht doch Überträger irgendwelcher Krankheiten ist!!!!!

Immer noch gehen die meisten Insider davon aus, dass die Herbstmilbe eine Temperatur von mindestens 20 Grad benötigt, damit sie überhaupt Kohldampf kriegt. Ich kann nur sagen: Großer großer Irrtum !!!! Ab 8 Grad Celsius werden Eier gelegt und die Larven werden aktiv. Wenn ich nicht schon so viele Jahre Erfahrungen damit hätte, würde ich ja nicht so vehement protestieren, aber ich weiß es wirklich besser.

Dann dieser ganze Blödsinn mit den Spritzmitteln für den Garten ! Das ist doch alles vergebene Liebesmühe, die Bieter sind doch überall !

Was mich wirklich interessieren würde, ist, warum die meisten Menschen über unsere Probleme nur lächeln können, weil sie davon absolut nichts mitkriegen. Mein beneidenswerter Gatte kann stundenlang mit bloßen Beinen Rasen mähen und kriegt nicht einen Biss. Da sollte mal die Forschung ansetzen !

Natürlich möchte ich all meine Leidensgenossen über meine weiteren Versuche mit diversen Repellentien informieren. Kokosöl ist wirklich klasse und pflegt die Haut ganz toll. Allerdings ist es ziemlich gefährlich, wenn das Kokosöl an offene Bisse oder andere – wenn auch nur kleine – Wunden gelangt. Es entzündet sich mörderisch und es dauert dann ewig bis die Stelle heilt.

Jetzt habe ich schon seit einiger Zeit Viticks Cool plus. Etwas blöd anzuwenden, da ein Spray, aber absolut zuverlässig in Sachen Abwehr.Im Gegensatz zum Kokosöl kann ich das nicht bei meinen Miezen anwenden.

Ich war heute morgen 4 Stunden im Garten, Blätter fegen. Eigentlich müsste ich jetzt schon Bisse sehen, wenn ich mir Larven eingefangen hätte, aber bis jetzt tut sich nix. Wär ja zu schön um wahr zu sein!

Martina, 15. November 2009, 08:20

Hallo Silvie und alle anderen Geplagten,
ich kann Moni nur zustimmen: Wie lange dauert es noch, bis sich einer der Wissenschaftler unserem Problem annimmt und endlich ein wirkungsvolles Mittel gegen diese Biester entwickelt. Natur hin, Politik her, die Leidenden sind wir und unsere Familien. Gegen (fast) alle Parasiten ist ein Mittel entwickelt worden, aber gegen so kleine Viecher noch nicht. Ich habe auch vor Kurzem mit dem Leiter unseres Veterinäramtes gesprochen und auch er meinte, es gibt keine wirksamen Mittel auf dem Markt gegen die Gras-/Herbstmilben. Ich habe da noch einen Apotheker, der deutsche Soldaten im Ausland betreut (Afghanistan) und er versucht aus der „roten Liste“ ein Mittel zu finden. Momentan ist er wieder im Ausland unterwegs und nach seiner Rückkehr wird er sich dem Krabbler-Problem annehmen. Obwohl ich im Voralpenraum lebe und es hier schon Frost gegeben hat, einige Viecher sind immer wieder da. Auch im Haus entdecke ich ab und an wieder welche. Damit die Tierchen nicht in Massen mein Hausinneres belagern (kommen über Fenster- und Türspalt), treffe ich Vorkehrungen wie breites und doppelseitiges Klebeband an den Fensterrahmen anbringen und auch innen an der Fensterbank wird geklebt. Aber bitte breites und starkes Klebeband verwenden. Nächstes Frühjahr werde ich rund um unser Haus einen Sprühkleber an der bodennahen Hausmauer anbringen, damit die Viecher nicht wie in diesem Jahr die Wände erklimmen. Es werden dann auch andere Tierchen hängen bleiben, aber das ist mir egal. Und wegen des Gartens mache ich mir über den Winter meine Gedanken. Aber ich werde nicht davon abkommen, die chemische Keule anzusetzen um die Krabbler in Zaum zu halten.

Martin, 15. November 2009, 13:55

Hallo,

können Gras-/Herbstmilben sich auch im Haar eines Menschen befinden, falls ja, wie erkenne ich diese (u.a. jucken im Haar?)
Wie groß sind diese Plagegeister? Wenn die betreffende Person sich z.B. über einem weissem Waschbecken die Haare ausschüttelt, sind hier im Waschbecken „so kleine, feine Striche“ erkennbar.
Sind das etwa die benannten Viecher?

LG
Martin

Moni, 17. November 2009, 20:43

Hallo Martin !

Ich würde mal Tesafilm nehmen und diese kleinen „Striche“, von denen Du schreibst, fixieren. Dann besorg Dir eine wirklich gute Lupe und schau mal, ob das, was Du da siehst, irgendwie spinnenähnlich aussieht.

Die Larve der Herbstmilbe (Neotrombicula) ist ziemlich gleichmäßig orange gefärbt. Die der Grasmilbe (Bryobia) vorne rötlich und hinten braun.

Ich hatte übrigens auch schon einige Bisse auf der Kopfhaut, allerdings mehr so am Hinterkopf und meistens auch nur dann, wenn ich unvorsichtig und ganz dolle mit unserem Kater geschmust habe.

Die Herbstmilben sind zwar fix auf den Beinen (20 cm in der Minute) und krabbeln angeblich immer gegen die Schwerkraft, aber wieso sollten die Biester sich erst in der Kopfhaut festbeißen, wenn auf dem Weg dahin noch ein meistens unbedeckter Hals zum Anbeissen zur Verfügung steht.

Was ich mittlerweile über diese Larve, deren Vorkommen und Lebensbedingungen schon alles gelesen habe, da könnte ich ein Buch drüber schreiben. Leider gibt es seit 2002 keine durchgreifenden neuen Erkenntnisse in Sachen Herbstmilbenlarven, so dass man leider immer noch viel zu wenig darüber weiß.

HaPe, 18. November 2009, 19:46

Wissenschaftler werden von uns eingestellt und bezahlt, genauso wie Richter, Lehrer und alle anderen Landesbeamten. Leider steht der Kostenlast keine Kündigungsmöglichkeit zur Verfügung. Wir müssen sie auf Lebenszeit durchfüttern. Sie bekommen regelmäßig monatlich die gleiche Vergütung. Egal, wie und (überhaupt)
ob sie sich engagieren.(Was ein Garten so alles zum Nachdenken bringt….)

Martin, 04. Dezember 2009, 00:30

Wie lange halten sich eigentlich unsere „Freunde“ zu dieser Jahreszeit auf, bevor diese sich in den Winterschlaf verabschieden?
Besteht die Möglichkeit, das Milben sich auch über evtl. 2 Monate und mehr in den Wohnungen aufhalten?

Moni, 12. Dezember 2009, 08:10

Hallo Martin !

Habe Deine Frage leider erst heute morgen gelesen. Es wird doch etwas ruhiger jetzt an der „Herbstmilbenfront“. Was aber nicht heißt, dass sich noch so die eine oder andere Milbenlarve in der Wohnung aufhält!

Wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du ja einen Hund, oder ? Das kann natürlich bedeuten, dass dieser beim Aufenthalt im Haus die eine oder andere Milbenlarve abgestreift hat, die er von draußen reingebracht hat. Genau so gut können Menschen natürlich die Transportmedien sein.

Herbstmilbenlarven können ohne Nahrung bis zu 3 Monaten überleben, das bedeutet, dass auch jetzt noch aktive Larven im Haus sein können, die sich natürlich freuen, dass da ein potentielles Opfer rumläuft.

Ich kann Dir nur nochmals raten, Dich mit den richtigen Sachen einzuschmieren, und zwar erstens hochwertiges natives Bio-Kokosöl, erste Kaltpressung, mit einem Lauringehalt von mindestens 50 %, das kriegst Du im Bio-Laden von verschiedenen Firmen, und zweitens Viticks-Cool-Plus Spray, das kannst Du in der Apotheke bestellen.

Beides ist sehr pflegend für unsere arg strapazierte Haut und duftet toll. Das beste aber ist, es wirkt !!!! Ich habe, seitdem ich mich morgens und abends mit Kokosöl dünn einreibe, keine neuen Bisse mehr gekriegt. Allerdings hab ich einmal geschlampt und promt hatte ich wieder einen. Der war zwar nicht mehr ganz so schlimm, wie noch im Sommer, aber gejuckt hat es trotzdem wie verrückt !

Probier es einfach mal aus. Übrigens kann man das Kokosöl auch den Haustieren ganz dünn übers Fell streichen, das hält sämtliche Beißer fern !

Andrea, 14. Dezember 2009, 21:17

sehr informativ… danke an alle fleißigen schreiberlinge!! ich habe auch eine lange geschichte zu erzählen, die ich aber kurz halten werde.
lebe in südafrika, hier kehrt der sommer ein. ich und mein sohn (3 Jahre alt) haben seit 10 tagen stiche an kniekehle, bauchnabel, fußknöchel, leistengegend, hals und kopf. jucken abartig. mein mann hat nichts!!!!
habe auf hundeflöhe getippt, bin dann auf die grasmilbe gestoßen, nun aber denke ich das wir vogelmilben im haus haben. haben ein vogelnest unterm dach und die kleinen milben-biester rennen die wände hoch und runter. unter der lupe sehen sie der grasmilbe sehr ähnlich, bzw würde sogar eher auf grasmilbe tippen. werde das morgen von rentokill abklären lassen um was es sich tatsächlich handelt. habe einige tierchen im einmachglas gefangen. und natürlich auch einige versuche gestartet. wenn sie mit öl (olivenöl, massageöl etc) in kontakt kommen sterben sie!! habe ein milbenspray gegen hausmilben, auch das vertragen die biester nicht. beim beträufeln von spiritus laufen sie munter weiter! alles unter einem sehr starken vergrößerungsglas beobachtet.
öle mich nun seit gestern mit hautöl ein. da hat man ruhe, bis das öl eingezogen ist. heute nacht um 3 uhr haben wir uns wieder angefangen zu kratzen. mit teebaumöl deodoriere ich verschiedenste hautstellen….. ich habe diese krabbeltiere so satt… betten abziehen, wäscheberge waschen, klamotten einfrieren usw… und an den wänden rennen sie munter weiter.

Moni, 16. Dezember 2009, 17:43

Hallo Andrea !

Ich glaube nicht, dass das Herbstmilbenlarven sind, die da bei Dir die Wände hochlaufen.Schnapp Dir doch nochmal eine und leg sie unter eine gute Lupe. Herbstmilbenlarven sind nur 0,2 mm groß, orange gefärbt und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Mittlerweile weiß ich aber, dass es regional verschiedene Unterarten der Herbstmilbe und auch der Grasmilbe gibt, die es hervorragend geschafft haben, sich an die Klimabedingungen anzupassen und eben nicht nur im Herbst ihr Unwesen zu treiben.

Es gibt neben Neotrombicula (Herbstmilbe) und Bryobia (Grasmilbe) noch so etliche Laufmilben, deren Larven parasität leben. Einige von den anderen Arten benutzen tatsächlich auch den Menschen als Wirt.

Ich bin ja mal gespannt, was die Firma Rentokill dazu sagt, lass mal von Dir hören !

Bei Euch in Südafrika ist jetzt ja allerdings Sommer und daher die beste Zeit für die Biester.

Horst, 08. März 2010, 13:39

Wenn ich hier über die Leiden einiger Betroffener lese, dann war ich ja zu meinen schlimmsten Zeiten noch gut dran.

Hunde hatte ich immer, aber nie Problem mit Grasmilben. Die kamen, nachdem ich begonnen hatte, im Garten Hühner und Tauben zu halten. In der Zeit war mir der Aufenthalt im Garten wirklich verleidet. Sonstwo auf einer Wiese hatte ich das Problem nicht. Andere Leute in meinem Garten hatten es auch nicht. Scheinbar reagiere ich also äußerst „dankbar“ auf die Viecher.

Den Eindruck, dass sich die Viecher in den Klamotten aufhalten, hatte ich auch ganz schnell.

Dramatisch besser wurde es, als bei mir im Garten ein Paar Laufenten Einzug hielten.

Seit etwa einem Jahr habe ich wieder gelegentlich einige Bisse – auch im Januar -, aber durchaus in einem Rahmen, der sich mit Klamottenwechsel und Baden nach der Gartenarbeit aushalten lässt.

Zum Glück finde ich den Juckreiz auch nicht so schlimm. Dafür juckt’s mich manchmal, wenn ich nur an die Viecher denke. Und Wunden im Bereich der Knöchel heilen eh schlecht ab bei mir.

Ein geeignetes Abwehrmittel suche ich dennoch. Ich hatte mal ein Spray, das half einigermaßen, habe ich aber wieder vergessen.

Kann die Beobachtung mit den Laufenten jemand bestätigen? (Die Hühner sind nur im Hühnerhof, die Enten im ganzen Garten.

Ich wohne bei Bonn.

Horst

Steffi, 08. März 2010, 16:16

Hallo Horst.

Leider habe ich keine Laufenten…ich hätte gern welche, wegen der Schnecken.

Ich hatte allerdings eher das Gefühl, das die Milbenmenge mit dem ableben des Hundes auch abgenommen hat. Also ich denke eher, wo kein Wirt- da keine Milbe.

Aber da Du haus Bonn kommst… da krame ich doch gleich mal die 2007 von mir erwähnte Dr. Arbeit raus ;-)

Für jeden der sie noch nicht gelesen hat viel Spaß

Horst, 10. März 2010, 10:25

Der Hund lebt ja noch, zusammen mit den anderen Viechern. Hunde hatte ich immer, aber die anderen Viechern erst seit ein paar Jahren.
Horst

Martin, 10. März 2010, 15:36

Hallo,

ich möchte gern mal meinen „Winterbericht“ bezüglich Milben abgeben. Grundsätzlich ist es bei mir, Gott sei Dank der andauernden Kälte bei uns (Nähe Harz)wesentlich besser als im Sommer.
Nun scheint es aber wieder los zu gehen. Ich habe am Körper verteilt vereinzelt schware, kleine „Striche“. z.Teil 0,3 bis 0,5 mm lang, ca. 0,5mm schmal. Können das Herbstmilbenlarven sein?
Wenn ich kratze, entstehen in unmittelbarer Nähe ein bzw. mehrere Bläschen, die jucken dann höllisch. Mein Hausarzt hat nun Difrosis Salbe und Gel verschrieben, hilft auch und nimmt den Juckreiz. Diese „feinen schwarzen Striche“ entstehen überwiegend über Nacht und tauchen nun vermehrt auf!
LG
Martin
Martin

Moni, 14. März 2010, 19:48

Hallo Leidensgenossen !

Ich hab schon gedacht, ich wär die Erste in diesem Jahr, die einen Herbstmilbenlarvenbiss vorzuweisen hat ! Vor vierzehn Tagen hatten wir mal eine Wochenende so ca. 9 Grad plus und aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass die Biester bei uns ab 8 Grad plus aktiv werden. Es ist zwar noch nicht so massiv, wie im Frühsommer/Hochsommer/Herbst, aber so ein paar Neotrombicularien haben sicherlich den frostfreien Boden schon verlassen um ihre Eier abzulegen aus denen sich dann ja ziemlich flott die Larven entwickeln.

Nach dem ersten Biss bin ich natürlich schon juckreizmäßig bedient und werde jetzt wieder ganz diszipliniert Vorbeugung betreiben.

Bevor ich überhaupt nach draußen gehe, reibe ich meine Beine mit Kokosöl ein und das mindestens zweimal täglich. Wenn ich mich länger im Garten aufhalte, lege ich noch eine Schicht „Viticks Cool Plus“ drauf. Unterarme bei Gartenarbeiten nicht vergessen !!!

Bis jetzt kein neuer Biss. Die Miezen kriegen übrigens auch Kokosöl ins Fell. Ich hatte die Larven letzten Herbst sogar im Haus. Es hat bis nach Weihnachten gedauert, bis wir das überstanden hatten.

@ Martin: Die feinen schwarzen Striche sind keine Herbstmilbenbisse, sondern meines Wissens Krätzemilbenbisse. Google mal !

tine, 15. März 2010, 23:29

Hilfe!
Mein Sohn sieht aus als hätte er Windpocken! Die Ärztin tippt auf Grassmilben weil es für die Pocken untypisch verläuft.(Haben aber auch Hund und Katz). An den Beinen kann man auch so etwas wie eine „Bissrichtung (abwärts) segen und um das Bündchen der Socken herum. Sein Körper ist übersäät und juckt so doll dass er es ständig aufkratzt.Haben den Zauber schon über eine Woche!liegen wir da wohl richtig?

tine, 16. März 2010, 10:43

…ps. wir wohnen in Portugal bei uns ist es schon länger um die15 Grad..aber viel Regen. Seit ca 1 Wo scheint die Sonne und es wird wärmer scheint ja nicht nur uns zu freuen :-(

Sigrid Mülheim-Ruhr, 16. März 2010, 14:29

Hallo Grasmilben“freunde“!

Grüsse aus Mülheim a.d. Ruhr. Bei uns im Garten scheint es auch wieder loszugehen. Wir hatten hier nach dem strengen Winter schon die Hoffnung, dass es den Biestern evtl. doch zu kalt war. Unsere Hoffnung ist leider dahin. Ich hatte jetzt nach einigen frostfreien Tagen nach der Gartenarbeit auch die ersten Stiche…trotz Gummistiefeln und langen Hosen.
Ich hatte hier im Oktober schon einmal nachgefragt, ob jemand mit dem Mittel „mite stop“
empfohlen vom WDR Erfahrungen gesammelt hat.
Ich habe nämlich keine Lust, meinen schönen Garten nur vom Fenster aus zu betrachten.

MfG
Sigrid

P.S. mit dem Kokosöl werde ich jetzt auch mal testen

Martin Schneider, 18. März 2010, 12:16

Hallo Sigrid,

bei uns Nähe Hannover geht es auch los.
War nur kurz im Garten heute und siehe da…die Schei.. Viecher stechen wieder zu.
Wir haben über 2000qm Grundstück incl. Haus gemietet. Also wenn sich das wieder dieses Jahr bewahrheitet ziehe ich mit Frau und Hund in die Stadt bzw. Stadtgebiet Hannover, wo viel Beton ist…
LG
Martin

Moni, 20. März 2010, 18:25

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mittlerweile kein Plätzchen mehr in Deutschland gibt, dass nicht mit Erntemilben und/oder Grasmilben kontaminiert ist.

Es mag zwar deprimierend klingen, aber wir armen Opfer müssen einfach damit zurecht kommen, dass:

1. Eine Vertreibung oder Eliminierung aus unseren Gärten nicht möglich ist.
2. Nur bestimmte Individuen attraktiv für die Larven sind und andere nicht.
3. Nicht jeder Mensch auf die Bisse mit Juckreiz reagiert, der das Opfer schier zum Verzweifeln bringt.

Das Einzige, was wir wirklich machen können, ist, uns mit geeigneten Repellentien präparieren. Dabei kann ich nur empfehlen, hautschonende Präparate zu verwenden und auf die üblichen Antimück-Granaten zu verzichten. Eure Haut wird es Euch danken.

Kokosöl und Viticks Cool Plus sind eine Möglichkeit. Über alle anderen pflegenden Produkte haben meine Erntemilbenlarven sich kaputtgelacht und zugebissen.

berliner-kindl, 20. März 2010, 19:00

Hallo Ihr „Mitbefallenen“,
auch bei mir im Garten sind seit Jahren diese Mitbewohner. Ich merkte es zum 1. Mal, als ich die Holzrasenkante (ca. 30 m) mit Holzfarbe gestrichen habe, mich im Schneidersitz mit kurzen Hosen und T-Shirt bekleidet auf den Rasen setzte und immer ein Stück weiterrutschte bei streichen. Am Abend hatte ich in der den ganzen Körper voller Stiche, besonders in der Leistengegend, Bauch, Beine, Arme, Oberkörper, also überall außer im Gesicht. Nachts hatte ich Schüttelfrost, Fieber und war eine Woche außer Gefecht gesetzt. Auf meiner Arbeitstelle hat mir unsere Oberärztin geraten, mit einem alten Hausmittel den Viechern zu Leibe zu rücken.
Bevor ich in den Garten (Rasen oder Beete) gehe, reibe ich mich am ganzen Körper mit Essig ein, den Geruch mögen die Tierchen nämlich nicht, ziehe einen Blaumann an und Gummistiefel darüber. Nach Beendigung der Arbeiten ziehe ich alles aus, hänge es die Nacht über in den Garten, dusche, ziehe frische Wäsche an und seitdem habe ich keine größeren Probleme mehr damit.
Ich hoffe, dass dieser Hinweis auch bei Euch hilft.

Moni, 21. März 2010, 18:11

Hallo Rosie !

Vielen Dank für Deinen Hinweis mit dem Essig !
Klamotten wechseln ist ja sowieso oberstes Gebot, auch wenn das manchmal etwas lästig ist. Gummistiefel und lange Hosen, Gummihandschuhe usw. sind wirklich ein guter zusätzlicher Schutz, aber bei 28 Grad im Schatten kriegt man als Gartenfreak doch schnell einen roten Kopf vor Hitze.

Gestern war ich gut eingeschmiert und eingemummelt im Garten. Zwischendurch musste ich denn mal Händewaschen und hab nicht sofort wieder Kokosöl draufgeschmiert. Prompt hatte ich auf dem Handrücken einen Biss.

Das kann ja wieder heiten werden, dieses Jahr !!!

Klaus, 21. März 2010, 19:41

Ich stelle mir das furchtbar vor bei schönem
Wetter gegen das Vermummungsverbot zu verstoßen
und den Garten zu geniesen.
Warum negierst du die Erfahrungen von Rosie ?
Auch ich hatte die Probleme mit Grasmilben und
Zecken.
Gegen die Zecken hilft bei uns am besten Teebaum-
öl. Etwas auf die Hände schütten und damit die
Beine einreiben.
Seit vorigem Jahr verwende ich u.a. gegen die
Kräuselkrankheit an Pfirsich und Nektarinen
Branntweinessig als Spritzmittel.
Da ich damit großzügig umgehe hatten wir im
2. Halbjahr 09 keine Probleme mehr mit Gras-
milben. Gegen Milben reicht eine Konzentration
von 1:3-5. Höhere Konzentration schadet dem
Rasen.
Für dieses Jahr habe ich schon gespritzt.
Viel Glück !!!

Sonja, 22. März 2010, 13:45

Hallo an alle Leidgeplagten,

ich komme heute zum Jammern. Wir hatten seit drei Jahren, seit wir eben den Garten haben die juckenden Stiche. Seit letztem Jahr weiß ich dank diesem Blog wenigstens um was es sich hierbei überhaupt handelt.
Aber die Bisse kamen immer erst ab August und heute sitzt ich hier und bin echt frustriert, ca 40 Bisse(BH+Hosenbund+Kniekehlen) und das im März!!!
Klaus wie oft spritzt Du denn den Rasen?
Schöne Tage

Klaus, 22. März 2010, 15:47

Hallo Sonja !
Im März wenn ich meine Pfirsiche und die
Nektarine gegen die Kräuselkrankheit spritze,pur.
Jedoch gegen die Milben nur verdünnt s.o.
Ich sprühe dann auch gleich mal in die Gänge der
Wühlmäuse denn ich mag diese Viecher nicht.
Versuch es doch erst mal die Beine bis zu den
Knieen und die Arme bis zum Ellenbogen mit
Branntweinessig einzureiben. Dies sind die
Brücken über die sie kommen. Deos bitte erst nach
der Gartenarbeit anwenden denn es lockt die
Viecher an. Die Bisse kannst du mit Essig abtupfen
oder mit einer halbierten Zwiebel einreiben.
Ich nehme Teebaumöl.
Wie oft spritzen ? Ich würde sagen wenn die ersten
Bisse auftreten und kein Besuch zu erwarten ist.
Sieh doch auch mal bei „Patient Pfirsich“.
Gute Besserung !

Martina, 24. März 2010, 10:47

Hallo Ihr Leidgeplagten,

„alle Jahre wieder“ kann man schon sagen. Auch hier im Voralpenland, hat doch der Winter satte sechs Monate gedauert, kommen die Milben wieder an die Oberfläche.

Auch ich habe eine Rasenfläche von über 1.000 m² und werde jetzt einiges davon mit Polygonalplatten als Gehweg anlegen und ansonsten Vertikutieren und das Mittel gegen Grasmilben von Neudorff einsetzen. In der Anfangszeit spritze ich das Mittel jeden Tag aus, ca. eine Woche lang, dann alle drei Tage und nach einer Weile jede Woche. Die Adulten-Tiere sollen sich nicht wieder in der Erde breit machen, sondern verenden.

Unser Rasen ist die Spielfläche meiner Kinder und der Kinder unserer Gäste. Da ich Ferienwohnungen habe kann ich den Leuten nicht verbieten, die Rasenfläche zu betreten. Das käme bei den Leuten nicht gut an und wäre geschäftsschädigend. Und in der heutigen Zeit darf man froh sein, wenn die Feriengäste nicht ausbleiben.

Ich werde mich den Viechern stellen und habe schon jetzt den Kampf angesagt. Arrangieren kann und werde ich mich nicht.

Alles Gute und eine juckfreie Zeit
Martina

Sigrid Mülheim-Ruhr, 24. März 2010, 12:14

Hallo Klaus, Rosi u. Martina!

Herzlichen Dank für Eure Kommentare. Ich schöpfe wieder Hoffnung!!
Martina, ich habe gestern einen Gärtner mit
der Vertikutierung meines Rasens beauftragt. Er gab mir den gleichen Tipp bezgl. des Mittels von Neudorff und ebenfalls empfahl er mir die gleiche Vorgehensweise.
Aber der Tipp von Klaus und Rosi scheint mir ebenfalls sehr logisch. Essiggeruch mögen ja bekanntlich viele Insekten nicht.

Ich werde alles ausprobieren und Euch berichten.

Mein Enkelsohn und mein kleiner Hund…mein Mann und ich natürlich auch werden Euch „auf ewig dankbar“ sein…wenns es klappt!!!

Grüsse aus Mülheim a.d. Ruhr
Sigrid

Leo, 24. März 2010, 15:36

Hallo Ihr Leidensgenossen,

wir haben erst im August letzten Jahres unser Haus mit tollem Garten gekauft und ich hatte natürlich prompt die ersten, damals noch für mich unbekannten Stiche. Dachte eigentlich, dass nach dem super Winter alles besser werden würde, dem war aber leider nicht so. Dieses Jahr bin nicht nur ich, sondern auch meine Tochter total zerstochen. Wollte eigentlich mal das Zeckenmittel von Neuendorff ausprobieren und den kompletten Garten einsprühen. Hat jemand Erfahrung damit, oder werfe ich mein Geld wieder nur aus dem Fenster?

Klaus, 24. März 2010, 17:57

Hallo Leo !
Und was macht ihr wenn ihr aus dem Garten geht ?
Versuch es doch mal so wie ich vorgestern schrieb.
Teebaumöl riecht nicht besonders gut aber es hilft sehr gut gegen die Angriffe der Viecher.
Aber bitte vorher testen auf Verträglichkeit.
Die Gefahr einer allergischen Reaktion ist zwar
nur 1:10 000 aber es kann vorkommen.
Das Ungeziefer orientiert sich nach dem Körper-
geruch und befällt nicht jeden.
Die Soldaten im asiatischen Raum, Deutsche und
auch die Japaner, hatten alle ein kleines
Fläschchen Teebaumöl im Tornister. Und die Alten
waren auch nicht dümmer als wir.
Wenn sich jemand an dem Geruch stört dann sagst du einfach du hast Koniferen beschnitten.
Wichtig sind Arme und Beine.

Sonja, 25. März 2010, 08:09

Hallo Klaus,

danke für die Antwort und für deinen Hinweis. Da werd ich mich mal auf die Suche machen nach dem Patient Pfirsich.
Teebaumöl steht ja noch vom Vorjahr herum, aber die Aussicht sich jedes Mal rüsten zu müssen, wenn man kurz durch den Garten läuft, ist echt frustrierend.

Trotzdem ein schönes Gartenjahr

Martina, 25. März 2010, 11:36

Hallo Leo,

scrolle mal etwas weiter hoch, da habe ich einen Bericht geschrieben, wie ich es mit den Plagegeistern halte. Das Mittel von Neudorff und auch Mite-Stop kommen bei mir jetzt täglich zum Einsatz. Die Viecher rennen Aussenwände des Hauses hoch und dringen so in das Haus ein.
Wenn ich in den Garten gehe, werde ich mich jetzt auch einreiben. Bin aber, obwohl ich schon seit geraumen Jahren mit Grasmilben lebe, noch nie gestochen worden, auch meine Kinder nicht. Wir gehen auch nicht vermummt in den Garten.
Du musst konsequent mit dem Mittel gegen Grasmilben umgehen. Aber denke immer daran, die Plagegeister werden immer in Deinem Garten zu finden sein.

Eine juckfreie Zeit wünscht Dir und allen anderen Geplagten
Martina

Franzi, 31. März 2010, 21:39

Hallo, ich habe mir heute das Mittel gegen Grasmilben besorgt aber ich frage mich gerade ob das gut ist da wir auch Obstbäume wie (Äpfel, Kirschen) auf der Rasenfläche stehen haben und die dann bedenken los auch essen können? Und ob das ausreicht einmal und dann nochmal nach 10 Tagen die Rasenfläche einzusprühen?

Franzi, 31. März 2010, 21:51

Ach ja was ich noch wissen möchte ist, was ist wenn es regnet? Wirkt das Zeug dann noch gegen die Grasmilben oder muss man das dann immer wieder neu einsprühen? Und wie oft soll man das machen im Jahr?

Lg

Claudi, 09. April 2010, 22:41

hallo!

ich habe seit wochen hunderte fiese stiche und ich denke es sind grasmilben. nur…ich wohne in berlin und war nicht in einem garten oder auf einer wiese oder so…woher könnten die noch kommen??

Sigrid Mülheim-Ruhr, 12. April 2010, 09:22

hallo, Claudi,

Grasmilbenstiche sind es dann gewiss nicht. Es gibt dann aber verschiedene Möglichkeiten. Wenn Du ein Haustier hast, könnten es Flohstiche sein.
Bettwanzen hinterlassen ebenfalls ähnliche Stiche.
Ich kenne ja leider deine Wohnsituation nicht, aber sollte über einem Fenster Deiner Wohnung ein Vogelnest sein, dann verirren sich um diese Jahreszeit auch schon mal Vogelflöhe in Wohnungen.

Gruss Sigrid aus Mülheim

Franzi, 12. April 2010, 22:06

Haaallllooooo….

kann mir denn keiner eine Antwort auf meine Fragen geben? Das wetter ist doch so schlecht im moment. Da sitzten doch bestimmt ein mal leute am PC.

Klaus, 13. April 2010, 08:11

Hallo Franzi !
Einen Teil deiner Fragen hast du dir bereits selbst beantwortet. Die Populationszeit der
Grasmilben beträgt 1 – 2 Wochen. Die 2. Spritzung
erfolgt um die frisch geschlüpften Milben abzu-
töten. Das Spritzmittel greift nur die Milben und
nicht die Nissen (Eier) an. Dann hast du erst mal
längere Zeit Ruhe. Aber sie kommen wieder.
Es wird zwar Monate dauern aber du wirst es dann
schon merken. Wenn das dann passiert wiederholst du die ganze Prozetur. Sie werden vom Wind in deinen Garten geweht.
Auf der Packung steht sicher die Karenzzeit d.h.
die Wartezeit bis sich der Wirkstoff abgebaut hat.
Aber diese Frage hast du dir auch schon selbst
beantwortet, denn du sollst ja nach 10 Tagen, wenn
die Wirkung nachlässt, nachbehandeln.
In einem Monat ist dein Obst sicher noch nicht
reif. Die Beete solltest du nicht unbedingt
spritzen. Da die Wirkung des Mittels sofort einsetzt kann ein folgender Regen nicht schaden.
Über ein weiteres ungefährliches Mittel kann ich
frühestens im Herbst berichten, wenn die Tests
abgeschlossen sind.
Übrigens das Wetter ist gut denn der Garten brauchte den Regen.

die

gunda, 13. April 2010, 20:12

hallo! bin seid Tagen con grasmilben befallen, habe viele Salben ausbrobiert, hat alles nichts geholfen, bin nun bei bei Balsam mit Teebaumöl gelandet was mir am besten hilft, dies gibts bei der Firma Haka.

Klaus, 13. April 2010, 21:22

Hallo Gunda !
Nimm das Teebaumöl pur. Das hilft noch besser.
Denke bitte auch an die aktuelle Warnung vor
Zecken. Auch hier hilft es sehr gut.
Wenn dir allerdings bereits die geringe Konzentration in dem Balsam geholfen hat, dann
kannst du auch dabei bleiben.
Auf jeden Fall riecht es besser als pur.

gunda, 14. April 2010, 10:28

Hallo Klaus ! danke dir , bekomme ich das in derApotheke? Ich war seit Tagen nicht mehr im Garten und heute morgen als ich aus dem Bett ging hatte ich schon wieder 2 Stiche, obwohl ich alles abgezogen und gewaschen habe, kann es sein das die Biester auch auf dem Teppichboden sind?
es ist einfach zum davonlaufen.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 14. April 2010, 11:09

Hallo, Klaus!

Wollte mal einen kleinen Zwischenbericht von der Milbenfront geben!
Gestern habe ich auf dem Rasen mehrere weisse Kacheln verteilt, um zu sehen, ob wirklich meine ersten Stiche von Grasmilben verursacht wurden.
Es waren nur ein paar Tierchen nach einer halben Stunde auf den Kacheln vorhanden, aber mit Lupe sehr gut zu erkennen. Habe sodann meinen Spüher mit der von Dir empfohlenen Branntweinessigmischung 1:3 geladen und den kompl. Rasen damit eingesprüht.
Werde heute noch mal den Kacheltest machen und dann berichten.

Grüsse aus dem Ruhrgebiet!

Sigrid aus Mülheim a.d. Ruhr

Klaus, 14. April 2010, 12:19

Teebaumöl gibt es in jeder Drogerie und Apotheke.Sigrid bitte nicht erschrecken aber dein Rasen wird erst einmal etwas gebleicht, aber das
geht wieder weg. Dem Nachbarn sagst du einfach
es ist eine neue Rasensorte damit man die Blumen
besser erkennt.

Claudi, 14. April 2010, 20:15

hallo. danke für die antwort…..hmmm ich habe so n matratzenschutz gegen milben und habe meine tiere testen lassen und keiner hat flöhe oder ähnliches. wpher kommen diese stiche nur???? habe auch kein vogelnest in der nähe.

Klaus, 15. April 2010, 07:40

Hallo Claudi !
Bist du dir sicher das es sich wirklich um
Insektenstiche handelt ???
Es kann auch neurologische Ursachen haben oder
eine Allergie.
Im vergangenen Jahr hatte ich ein ähnliches
Problem. Nachdem ich ein bestimmtes Medikament
abgesetzt habe, waren nach wenigen Tagen die
vermuteten Insektenstiche weg.
Am besten du sprichst mit deinem Arzt über einen
Allergietest. Mehr kann ich dir nicht raten.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 15. April 2010, 10:04

Von der Milbenfront aus Mülheim a.d. Ruhr!

Einen Tag nach der Essigspritzung haben ich keine Milben auf den Kacheln gefunden!!!!
Werde weiter berichten.

Klaus, 15. April 2010, 10:58

Sorry Sigrid !
Ich habe dich in meine Experimente einbezogen.
Auch habe ich dir verschwiegen das du jetzt
weniger Moos im Garten haben wirst.
Du kannst es ja im Wiederholungsfall mit 1:5
versuchen,dann wird der Rasen nicht gebleicht.
Nochmals SORRY !

Sigrid Mülheim-Ruhr, 15. April 2010, 13:37

Hallo! Klaus!

Wenn das Moos auch noch durch Essig verschwindet…um so besser! Ich lebe lieber mit einem etwas gebleichten Rasen..als mit diesen kleinen Mistviechern.
Werde weiter berichten.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 19. April 2010, 11:52

Bericht von der Milbenfront!Hallo, Klaus!

Am Wochenende hatten wir hier in Mülheim a.d. Ruhr herrliches Wetter – ca. 20 Grad -. Kacheltest durchgeführt..ohne Ergebnis-keine Milben! Rasen kurz gemäht… und k e i n e Stiche! Sollte die Essigspritzung geholfen haben?!

Da sich auf den Kacheln keine Spur von Milben zeigte, drehte ich die Kacheln um, um mir die Unterseite mal anzusehen. Dort krabbelten winzige schwarze, fast kugelrunde Tierchen (mit der Lupe zu erkennen. Was mögen das für Tierchen sein?

Grüsse aus Mülheim a.d. Ruhr!

petra, 19. April 2010, 12:58

hallo
ich habe auch das erste mal mit der Grasmilbe zu tun.Ich brauche mich nur im Freien bewegen und habe etliche Stiche, sogar oberhalb der Gürtellinie.War deswegen schon beim Hausarzt, der hat mir eine Salbe verschrieben(wurde in der Apotheke erst zusammen gemixt).Hilft ganz gut gegen den Juckreiz,aber das NON-Plus-Ultra ist es nicht.Hat jemand Ahnung, ob man sich dagegen Imunisieren lassen kann?

Sigrid Mülheim-Ruhr, 19. April 2010, 13:17

Hallo Petra!

Ich habe diesen Blog auch durch Zufall gefunden. Lies ihn mal durch! Du wirst gute Tips finden.
So soll beispielsweise ein Vitamin-B Präparat helfen. Habe es allerdings noch nicht ausprobiert, sondern ich versuche, das Übel an der Wurzel zu packen…d.h. ich möchte die Milben aus dem Rasen entfernen.

petra, 19. April 2010, 15:58

Hallo Sigrid
Mein Problem ist ja, dass ich diese fiesen Dinger auch ohne Rasenberührung habe. Auf der Terrasse ebenso, wie auf Pflastersteinen, denke die gedeihen sogar auf den bißchen Grün in den Fugen.Gestern Abend war ich in einem gepflasterten Biergarten und meine Beine sehen aus wie ein Streuselkuchen.

Klaus, 19. April 2010, 18:25

Hallo Petra !
Lies doch bitte meinen Kommentar vom 13.04.2010.
Und wenn du die Zeit hast dann diese ganze Seite.
Immunisieren kann man sich dagegen nicht.

petra, 25. April 2010, 09:04

Hallo
Da mir der Rasen nicht gehört(ich wohne in Miete), kann ich da wenig tun.Die Dinger stechen mich immer noch,aber Einreibungen mit Franzbranntwein(70%Alkohol) bringen gute Erfolge bei mir. Erstens jucken die Stiche nicht mehr, bilden sich relativ rasch zurück und es bleiben vorallem keine Narben.

Lg Petra

Klaus, 25. April 2010, 12:17

Aber Hände und Füsse waschen darfst du sicher.
Und da einen kräftigen Schuß Branntweinessig rein.Versuch es doch einfach mal denn schaden
kann es nicht. Dann kannst du auch wieder in die
Stadt.

Leo, 27. April 2010, 13:41

Hallo, das Mittel von Neuendorff scheint zu funktionieren. Habe Sonntag mit den Kindern ganz mutig barfuss auf dem Rasen gespielt und siehe da, kein einziger Stich. Habe jetzt 2 x gesprüht und werde das in dieser Woche dann vorsichtshalber wieder tun. Teebaumöl finde ich ganz schrecklich, das stinkt wirklich wie die Pest.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 28. April 2010, 12:15

Von der Milbenfront aus Mülheim a.d. Ruhr!
Hallo, Klaus!

Nach Essigsprühung am 13. April immer noch

k e i n e Milben!!!!!

Auch ist der Rasen nicht ausgebleicht. Soll ich zur Vorsicht noch eine Sprühung vornehmen?

Grüsse von Sigrid

Klaus, 28. April 2010, 19:46

Hallo Pieter !
Empfehlung: Lies bitte diesen Blog von Anfang an.
Nichts gegen deine Mittel.aber sie helfen nur gegen die Symptome und nicht gegen die Ursachen.

Hallo Sigrid !
Ich freue mich riesig für dich.
Spritzen erst wenn es wieder Befall gibt, aber dann sofort.
Nach dem ersten Mähen sieht man nichts mehr von der Bleiche.
Da ich, auch für euch, die Versuche mache,habe ich vermutlich etwas überdosiert.
Du hattest das glücklichere Händchen.

Pieter, 28. April 2010, 19:07

was für ein Glück, dass ich diese Seite gefunden habe.Jetzt weiß ich was mich erwischt hat.Mein Kater und meine Katze, beide sehr verschmust und immer an meiner Seite haben mich damit bedacht. Zuerst glaubte ich es sind Flohbisse. Hab die Katzen verbannt, Kleidung, Bettwäsche, Decken usw im Trockner heißgetrocknet, mehrmals. bin sogar zum schlafengehen in einen frischen Leinen Bettbezug geschlüpft. Geholfen hat Bepanthen und Diprogenta Salbe gegen den Juckreiz. jetzt endlich nach 14 Tagen ist alles weg.
Grüsse von Pieter

Pieter, 28. April 2010, 22:24

Kallo Klaus
Ja Du hast schon recht, hab auch schon alles gelesen und werde das Mittel von Neudorff nehmen auch wenn ich eigentlich das Pyretrum nicht so gerne habe. Hab heute gemäht, die Grashaufen mit ungeschützten Händen weggeschafft und schon hab ichs wieder abgekriegt, selber schuld :=(.
Danke für Deine vielen Tips+

Pieter

Klaus, 29. April 2010, 06:38

Vorschlag an Pieter!
Stell dir eine Schüssel mit Wasser in den Garten
und gib einen Schuss Branntweinessig hinein.
Bevor du mit der Gartenarbeit beginnst tauchst du
die Hände in die Mischung.
Ich habe immer eine Handsprühflasche mit der
Mischung parat stehen.

Pieter, 29. April 2010, 09:42

Danke Klaus,

Wird gleich beherzigt

Sigrid Mülheim-Ruhr, 04. Mai 2010, 14:46

Von der Milbenfront aus Mülheim a.d. Ruhr

Hallo Klaus!

Unser Garten ist immer noch milbenfrei!

Habe in einer wissenschaftlichen Studio gelesen, dass unsere „Freunde“ gerne in und auf ph-neutralen und alkalischen Böden leben. Sie brauchen es also n i c h t sauer! Sollte hier die Lösung unseres Problems liegen?! Werde in der nächsten Woche noch einmal mit einer leichten Brandweinessigmischung vorsorglich sprühen.

Gruss Sigrid

Klaus, 04. Mai 2010, 17:10

Hallo Sigrid !
Ich kann dir leider nicht weiterhelfen.
Bedauerlicherweise habe ich auch keine mehr.
Vielleicht darf ich in Nachbars Garten
weiterexperimentieren.
Mit dem gleichen Mittel, das ja so sündhaft teuer
ist, habe ich jetzt auch meine Nashi-Birne und eine andere ,deren Name mir im Moment nicht
einfällt vom Birnengitterrost geheilt.
Gib doch bitte oben rechts mal „klaus garten“
ein.
Noch nicht wieder sprühen !
Ich freue mich riesig, denn wenn du auch nur einem Menschen geholfen hast, dann war dein
Leben nicht umsonst. Sagt auch auch mein KP.

Klaus, 06. Mai 2010, 12:06

Hallo Henning !
Guter rat ist nicht teuer, hier ist er umsonst !!!
Geh einfach ein klein wenig höher und Sigrid hat dir schon geantwortet !

Henning, 06. Mai 2010, 11:45

Hallo an alle Leidensgenossen.
Wir sind eine 4 köpfige Familie und leben am Niederrhein.
Wir haben diese Mistviecher seit diesem Jahr.
Da nun die Zeit da ist, wo meine Kinder (7 Jahre und 1 Jahr) alleine oder mit Freunden bei uns im Garten spielen und permanent befallen werden, ist guter Rat teuer.
Ich habe vorgestern den Rasen gemäht. Gestern kurz durchgelaufen und heute Morgen juckende Stiche bemerkt. 
Ich habe letztens noch dieses Präparat von Neudorff in den Fingern gehabt, aber aus dem Grund das die Kinder im Garten spielen darauf verzichtet.
Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie lange muss ich nach dem Einsatz die Kinder aus dem Garten verbannen?
Aber die wichtigste Frage für uns ist:
-Hab ich nun bis zum Winter das Vergnügen meinen Garten teilen zu müssen? Oder hört das zum Sommer hin auf.
-Hab ich die Genossen nun mein Leben lang im Rasen.
Wäre nett, wenn jemand darauf Antworten hätte.
Ansonsten bin ich für jeden Rat offen.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 06. Mai 2010, 13:23

Hallo Henning!

hier ist die „Milbenfront“ aus Mülheim a.d. Ruhr.
Ich habe diesen Blog auch erst im letzten Jahr durch Zufall gefunden. Wir haben uns ein neues Haus gekauft mit einem herrlichen alten Garten.
Leider wurde die Gartenfreude durch ständiges Zerstochensein getrübt. Wie die Stiche aussehen und angeordnet sind, wird hier im Blog sehr gut beschrieben.
Ich habe sofort den Kacheltest gemacht und die winzigen, kaum mit blossem Auge zu erkennenden Mistviecher gefunden. Da ich mit Chemie im Garten sehr vorsichtig bin -habe einen kleinen Enkelsohn und einen Hund – habe ich mich bezgl. der Herbstgrasmilben im Internet versucht schlau zu machen.

Wir hatten die ersten Milben trotz des harten Winters hier in Mülheim im März. Hier im blog fand ich dann die Anleitung und den Erfahrungsbericht von Klaus bezgl. des Branntweinessigs. Er hatte damit einen kleinen Pfirsichbaum gespritzt und dabei festgestellt, dass der letzte Sommer milbenfrei verlief.
Wir haben nun unsere Rasenflächen mit einer 1:5 Mischung Branntweinessig u. Wasser gesprüht.
Bei mir sind keine Milben mehr vorhanden. Werde natürlich weiterhin den Kacheltest machen und bei Bedarf sofort wieder sprühen. In einem wissenschaftlichen Bericht konnte ich lesen, dass die Milben ph-neutrale und alkalische (nicht sauer)Böden bevorzugen. Deshalb setze ich nun meine ganze Hoffnung auf den Essig, denn das Mittel von Neudorff beseitigt nur die auf dem Gras sitzenden Milben und nicht die Milben, die in nächster Zeit neu aus der Erde kriechen.

Die Anwender des Neudorff Präparates hier im blog schreiben, dass sie nach jedem wöchentlichen Mähen das Mittel spritzen.

Gruss aus Mülheim!

Moni, 07. Mai 2010, 09:28

Hallo Klaus,

der Tipp mit der Essiglösung als Spritzmittel für den eigenen Garten ist spitze, aber was sollen die potentiellen Opfer denn machen, wenn sie bei Nachbars zum Grillen eingeladen sind oder sonntags zum Flohmarkt auf eine Wiese gehen ?

Meine Umwelt ist dann nicht so begeistert, wenn alles nach Essig riecht und daher bevorzuge ich natives Kokosöl und Viticks Cool plus.

Ich kämpfe seit 1986 an der Herbstmilbenfront und habe die ersten Bisse immer schon Ende Februar, Anfang März, je nach Temperatur. In diesem Jahr habe ich noch nicht einen Biss. Allerdings gehe ich auch ungesalbt niiie nach draußen.

Meine beiden Miezen kriegen „auch ihr Fett“. Es hält sogar die blöden Zecken fern !

Sigrid Mülheim-Ruhr, 07. Mai 2010, 12:08

Hallo Moni!

Deinen Tip „Kokosöl“ habe ich mir auch aufgeschrieben. Öle mögen unsere „Freunde“ nämlich auch nicht..wegen Ihrer Atmung.

Mit liegt es allerdings sehr daran, die Ursache des Übels zu beseitigen…d.h. die Milben aus meinem Garten zu entfernen. Denn wenn ich mir Besuch in den Garten einlade, kann ich von meinen Gästen kaum verlangen, dass sie sich vor Betreten des Gartens mit Öl einreiben müssen.

Auch riecht es bei uns im Garten nicht nach Essig.
Bei einem Mischungsverhältnis von 1:5 riecht es lediglich während des Spritzvorganges…. und das beste daran ist der Preis für eine Spritzung = 0,49 cent. Branntweinessig 1 l Aldi Süd.

Ich hoffe, dass mein Garten weiterhin milbenfrei bleibt! Ich werde gerne weiter berichten.

Grüsse aus Mülheim a.d. Ruhr

Klaus, 07. Mai 2010, 15:23

Hallo Sigrid !
Du hast wie immer die Nase vorn.
Ich mußte 60 Cent berappen, aber du hattest den Vorteil das du meinen Preis kanntest.
Ich finde immer eine Ausrede.

Martina, 10. Mai 2010, 06:40

Guten Morgen Klaus und hallo Sigrid,

ich finde es super, wenn hier die Selbstversuche aufgezeigt werden, und andere Milbengeplagte davon provitieren können.

Nachdem ich den Rasen vertikutiert habe, bin ich mit dem Kalk angerückt, um die Viecher bis auf Weiteres aus meinem Rasen zu verbannen. Wer darunter gelitten hat, war/ist der Rasen, aber die Milben haben sich weiterhin fröhlich an der Hausmauer gesonnt, waahhhhh ich bekomme die Krätze. Nächstes Jahr werde ich nicht mehr düngen mit Kalk, sondern nur noch vertikutieren und dann wie ihr den Branntweinessig anwenden. Die teueren Mittel wie Mite-Stop oder das Mittelchen von Neudorff halten auch nicht das, was sie versprechen. Habe damit keine guten Erfahrungen gemacht, obwohl ich regelmäßig gespritzt habe.

Nun muss ich erst mal wieder die verbrannten Grasnarben in Ordnung bringen und desweiteren werdee ich Branntweinessig spritzen.

Ein Dankeschön geht an Klaus und Sigrid.

Alles Gute
Martina

Henning, 10. Mai 2010, 15:08

Hallo Allerseits,
habe am Samstag 08.05.2010 meine Rasenfläche mit Brandweinessig bespritzt.
Habe dazu das empfohlene Mischungsverhältnis von 1:5 benutzt.

Ich hoffe, damit den Anfang in die richtige Richtung gemacht zu haben.

Werde mal wieder dazu berichten.

Was meint Ihr?
Sollte man präventiv alle 4 Wochen spritzen?
Schadet das dem Rasen?
Erst dann wieder spritzen wenn die Milben da sind?

Also bis dann.

Henning

Klaus, 10. Mai 2010, 16:56

Hallo Henning !
Nicht präventiv, du machst dann nur den Boden
sauer, aber sofort wenn sie wieder da sind.
Mein Rasen ist, obwohl ich die Konzentration
1:3 anwandte, nach dem nächsten Mähen wieder grün.
Das Gleiche gilt, wenn du die Bäume und Sträucher
spritzt.
Zweckmässig ist jedoch, präventiv vor dem Austrieb, dann nimmt der Rasen überhaupt keinen
Schaden.

Markus, 20. Mai 2010, 08:16

Hallo Moni und alle anderen Leidgenossen,

uns hat es erwischt ! Mama, Tochter und den Papa.

Alle kratzen und jucken sich jetzt schon seit etwa 10 Tagen.
Zuerst war der Verdacht der Flöhe da, aber keine gefunden, alles Gewaschen, Dampfreiniger, wieder gewaschen,alles hat nichts geholfen.
Nun sind wir ziemlich sicher das es Grasmilben sind.
Betroffene Stellen: Fußgelenke, Bauch, Achseln, bei unsere Kleinen 3 Jahre alt—an Beinen und Rücken ,einfach überall.

Wir halten das nicht mehr aus, vor allem die kleine ist uns wichtig, Sie wird um Ihren wichtigen Schlaf gebracht.
Rasenfläche ist 3 m vor der Haustür, was sollen wir am besten tun?? Zuerst geht es darum den Juckreiz zu stoppen, danach darum Dauerhaft der Sache Herr zu werden, vielen Dank für Eure Hilfe.

Markus

Moni, 23. Mai 2010, 11:07

Hallo Marcus, tut mir Leid, ich habe Deinen Hilferuf erst heute morgen gelesen! Ich will Klaus nicht unbedingt widersprechen ! Die Maßnahmen zur Eindämmung der erwachsenen Milben im eigenen Garten ist eine durchaus nützliche Maßnahme. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Neotrombicula autumnalis überall da auftritt, wo sie das passende Umfeld findet. Es sind auch nicht die erwachsenen Milben, die uns Probleme machen, sondern die Larven im zweiten Entwicklungsstadium, denn nur diese leben parasitär.

Da ich schon seit 1986 extrem unter den Bissen leide, habe ich mittlerweile so ziemlich alles gelesen, was überhaupt publiziert wurde. Ich bin sogar in der Juckreizambulanz der Uniklinik in Münster gewesen, um mir dort Rat zu holen.

In den vergangenen Jahren war ich um diese Zeit schon übersäht mit Bissen und an Nachtschlaf war wegen des mörderischen Juckreizes nur mit Eispackungen an den Beinen auszuhalten. Selbst in voller Montur bei 25 Grad im Schatten hatte ich nach der Arbeit im Garten oder nur nach kurzem Aufenthalt in der Nähe irgendwelcher Vegetation duzende neue Bisse. Dazu kommt, dass ich 2 Freigängerkatzen habe und der Kater auch ein Herbstmilbenlarvenopfer ist, dass bedeutet, er bringt die Biester mit ins Haus.

Seit Oktober letzten Jahres reibe ich mir morgens und nachmittags meine Beine und meine Arme mit Kokosöl ein. Wenn ich nach draußen gehe, präpariere ich mich mit Viticks Cool Plus. Infos über diese Sachen findest Du reichlich im Netz.

Wir haben Mai und ich habe noch nicht einen Biss. ein bißchen Disziplin muss sein mit dem Eincremen. Kokosöl wirkt etwa 4 bis 5 Stunden, Viticks Cool Plus etwa 6 bis 8 Stunden. Die Miezen kriegen übrigens auch Kokosöl ins Fell, das hilft auch gegen Zecken und Flöhe.

Eure Lütte kannst Du mit beidem einschmieren. Kokosöl ist ein Lebensmittel und absolut unschädlich. Viticks Cool Plus pflegt die Haut, auf der Flasche steht allerdings: Nicht für Kinder unter 2 Jahren !

Gegen den Juckreiz bei der Kleinen kannst Du Optiderm Creme versuchen, die hatte man mir in Münster empfohlen. Abtupfen mit 70 %-igem Alkohol hilft auch ein bißchen, muss aber möglichst schnell nach dem Biss passieren. Ansonsten gibt es Salben, die auch bei Windpocken verschrieben werden, frag mal den Kinderarzt.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 02. Juni 2010, 11:28

Kurze Nachricht aus Mülheim von der Milbenfront:

Nach der Essigsprühung im April bisher keine Milben!!!

Sigrid

Jolanta Gajewski, 03. Juni 2010, 09:28

Hallo alleseits,
hat jemand vielleicht schon mit Niemöl probiert?
hier aktuelle Tipps von Jaen Pütz:
http://www.jean-puetz-produkte.de/news/news_grasmilben.php
Jola

Moni, 04. Juni 2010, 08:18

Hallo Jolanta,

in einigen meiner früheren Beiträge hier, habe ich schon auf den Unterschied zwischen Neotrombicula und Bryobia hingewiesen, denn ich habe mir aus purer Verzweifelung die gesamte Disserttion von Arne Schoeler zu diesem Thema reingezogen.

Der Artikel von Jean Pütz war mir auch bekannt und erläutert die Probleme eigentlich ganz gut. Wenn man bei gleicher Wirkung auf die erwachsenen Milben mit Neemlösung und Essiglösung jedoch den gleichen Erfolg hat, guckt man schon auf den Preis, oder ? Der Rat in Sachen „Juckreizstillung“ ruft bei mir nur ein müdes Lächeln hervor, denn mit einfachen juckreizstillenden Salben und kaltem destilliertem Wasser läuft da bei mir gar nix. Was auch nicht erwähnt wird, ist, dass die durch Tiere (Hund oder Katze) ins Haus getragenen Larven etwa 3 Monate ohne Nahrung überleben können, das heißt, die Chance im Haus gebissen zu werden ist gar nicht so gering.

Das Kokosöl, das ich ja jetzt ganz konsequent auf meine Beine schmiere, hat noch einen anderen Vorteil. Meine Beine sind ja übersäht mit dunklen Narben von den entzündeten Bissen des letzten Jahres. Das Kokosöl scheint die Narben verblassen zu lassen und vielleicht kann ich bald auch mal wieder einen Rock anziehen.

Jolanta, 04. Juni 2010, 11:37

Hallo Moni,
besten Dank:)
ich habe meinerseits gestern das doppelseitige Klebeband getestet.es sah zumindest lustig aus, ob es geholfen hat, zeigt sich spätestens morgen,aber ich hab da wenig Hoffnung, denn nach kürzester Zeit war es voll mit diversen Zeug beklebt und nicht mehr klebrig… mit der Spritzung tue ich mir etwas schwer-es sind knapp 800 m² und somit viel Arbeit, aber wenn es doch zu wild wird, werde ich den Tipp mit Essiglösung dankbar ausprobieren…Da braucht man sicher ein größeres Spritzgerät?
wo kauft man denn Kokosöl? und-schützt es auch vor Sonne ?

Moni, 05. Juni 2010, 09:10

Hallo Jolanta,

ich hole mir mein Kokosöl entweder im Bioladen oder Reformhaus, oder ich bestelle es im Internet bei Dr. Goerg. Einen Lichtschutzfaktor hat Kokosöl meines Wissens nicht, denn es enthält ja keine Chemie.

Kokosöl ist eine feste weiße Masse, die bei etwa 25 Grad flüssig wird, das heißt, wenn Du ein wenig in die Hand nimmst und auf den Beinen verreibst, wird es wunderbar flüssig und lässt sich gut verteilen.

Es ist übrigens nicht der Kokosduft, der saugende und beißende Viecher vertreibt bzw. fernhält, sondern der hohe Gehalt an Laurinsäure im Kokosöl.

Es gibt auch ein Präparat in der Apotheke, das heißt Plantalaurin und ist eigentlich für Hunde gedacht, kann aber von Menschen auch benutzt werden.

Das Viticks Cool Plus ist auf anderer Basis, nämlich mit Mönchspfefferauszügen. Allerdings enthält dieses Mittel auch Geraniol und das kann bei empfindlichen Menschen eine Allergie auslösen. Auch mit diesem Spray habe ich gute bis beste Erfahrungen gemacht.

Jolanta, 05. Juni 2010, 17:24

Hallo Moni,
Danke für Deine wertvollen Tips:)
das Klebeband hat wenig bis nix genützt, was zu erwarten war-es juckt seit gestern abend überall…also hab ich heute früh bei Aldi süd Weinessig gekauft, die erste Spritzung (1:5) hab ich hinter mir und bin sehr gespannt, ob es von der Menge her ausreichend war und die Plage eindämmt…

Gestern hatte ich gute Linderung erreicht durch einreiben der Juckstellen und Stiche nach der Dusche mit Kamilenextrakt( 45% Alkohollösung) und dann irgendein Pflegeöl (orange-sandel, das ich gerade daheim hatte).heute sind die Juckstellen nur sporadisch merkbar.

heute hatte ich vor der Gartenarbeit auch Beine und Arme mit Viticks Cool Plus eingesprüht, wenn morgen keine neuen Stellen auffällig werden,dann hat es geholfen:)Das scheint auch ein Bio- oder zumindest pflanzliches Preparat zu sein? Kommt meinem Bio-Garten und der generellen Einstellung sehr entgegen, mit richtigen Chemie-Gift möchte ich doch nicht großflächig herumspritzen…
Mit dem Kokosöl überlege ich noch, da ich doch viele wunde und aufgekratzte Stellen habe und da ist wohl Vorsicht geboten.

Wann muss man eigentlich noch mal mit der Essiglösung nachspritzen?

Ihr habt das alles bestimmt schon oft geschrieben, aber ich las gestern 2,5 Stunden herum und bin immer noch nicht mit allem fertig und die Arbeit ruft…
Danke noch mal.

Moni, 05. Juni 2010, 21:14

Hallo Jolanta,

in Sachen Essigspritzung lies dir mal die Beiträge von Klaus weiter oben durch. Er hat da so einiges drüber geschrieben.

Kokosöl auf Wunden zu schmieren ist keine gute Idee. Jedenfalls entzündeten sich die aufgekrazten Bisse bei mir. Ich habe die aufgekratzten Bisse dann mit Pflaster abgeklebt und dann trotzdem Kokosöl eingerieben, das ging ganz gut, vor allen Dingen, weil ja keine neuen Bisse mehr dazu kamen.

Lass mich wissen, welchen Erfolgt Du mit Viticks hast. Wichtig ist, dass Du auch die Füße einspühst, denn die Larven krabbeln ja von unten hoch. Und alle sechs bis acht Stunden nachschmieren, je nachdem, wieviel Du schwitzt.

Martina, 06. Juni 2010, 14:20

Hallo Sigrid, hallo Klaus,

ich möchte jetzt doch mal den Branntweinessig von Aldi ausprobieren (Kosten EUR 0,39). Ihr schreibt das Mischungsverhältnis von 1:3 bzw. 1:5 vor. Bedeutet das, dass Ihr 1 Liter Wasser und 3 Liter Branntweinessig nehmt oder 1 Liter Branntweinessig mit 3 Liter Wasser mischt. Da jetzt die Regentage vorbei sind, werde ich Eure Essigspritzung vornehmen.

Danke und einen schönen Sonntag
Martina

Jolanta, 06. Juni 2010, 14:42

Hallo Martina:)
ich gehe davon aus, dass die „1“ den Essig und die 3 bzw 5 das Wasser angibt. das ergibt sich aus dem Kontext: Klaus schrieb mal: „Du kannst es ja im Wiederholungsfall mit 1:5 versuchen,dann wird der Rasen nicht gebleicht“ Bei 1:3 wurde wohl der Rasen bei Sigrid gebleicht, es war also stärker als 1:5(weil weniger Wasser auf 1 Liter Essig beigemengt wurde)
Hab gestern auch gespritzt, ob es was genutzt hat, weiss ich noch nicht.
Milbenfreien Sonntag :)

Emma, 07. Juni 2010, 13:10

Ach und dann noch eine Frage:
Ist das richtig, dass die Stiche teilweise an einer Stelle vermehrt auftreten … also dass die Viecher eine Art „Straße“ stechen … also sie beißen und krabbeln dann 5 mm weiter und beißen erneut oder sind dass einfach nur so viele tiere? also das ist ja schon irgendwie echt gruselig!
danke schonmal für die anworten … ;)

Sigrid Mülheim-Ruhr, 07. Juni 2010, 12:17

Hallo Martina und Jolanta!

Schöne Grüsse aus Mülheim an der Ruhr! Leider habe ich Eure mails erst heute gelesen. War aufgrund des tollen Wetters hier natürlich nur im Garten!… o h n e Milben! Bisher wirkt meine Essigspritzung aus dem Monat April. Wie ich gelesen habe, wusstet Ihr Euch ja zu helfen.
Die Mischung, die ich aufgebracht habe war natürlich 1 Teil Essig und 5 Teile Wasser. Klaus hatte die Mischung 1 zu 3.
Ich mache natürlich ständig den Kacheltest…bei den Temperaturen in den letzten Tagen habe ich eigentlich mit dem Auftauchen meiner „Freunde“ gerechnet.. aber sie sind nicht erschienen!

Emma, 07. Juni 2010, 13:04

Hallo, hier mal meine Story … ich werde nämlich sonst noch wahnsinnig!
Bereits im DEZEMBER hatte ich schonmal zweitweise zwei-drei Stiche an den Unterschenkeln. Ich war total verwundert und hab mich gefragt, welche fiese Mücke denn da bei mir überwintert. Dann wars aber irgendwann wieder weg. Leider sind die Stiche (ich glaub) Mitte/Ende März wieder aufgetaucht … diesmal viel schlimmer … anfangs hatte ich im Nacken und am Steißbein kleine Quaddeln und irgendwann eine kleine Straße von Stichen von der Taille über die Hüfte bis fast unter die Achseln! Da hat’s mir dann gereicht und ich bin zum Hautarzt. Die Ärztin hat sich dass angeschaut und fasselte sofort etwas von Flöhen. Das war allerdings eher unwahrscheinlich, denn ich selbst habe keine Haustiere und keinen Garten. Nur meine Eltern und mein Freund haben Katzen – und von denen hatte niemand irgendwas (auch die Katzen selbst nicht weil die zu der Zeit alle regelmäßig beim Tierarzt waren). Ich hab dann aber so eine Kortisonsalbe verschrieben bekommen… war ja ganz nett… hat halt gegen den Juckreiz geholfen. Aber die Stiche kamen immer wieder – diesmal zwar eigentlich nur an den Unterschenkeln, aber trotzdem. Ich hab auch dann die komplette Wohnung auf den Kopf gestellt und gesaugt und gewaschen und so … dann wars auch ne zeitlang gut. Aber es war ja klar – sie kamen wieder!! Ich bin also wieder zum Hautarzt und seit dem hat man mich da wohl als geistig unzurechnungsfähig oder so abgestempelt. Ich mein die Bisse/Stiche sind ja da, aber meine Ärztin hat mich echt nicht für voll genommen und konnte mir auch nichts sagen, dann hab ich aber einen Termin bekommen, wo mir ein Biss herausgeschnitten werden sollte um dann zu testen, ob es sich um Insektenstiche oder vielleicht doch eine Allergie oder so handelt (ich denke mal die Ärztin hat gedacht, die stiche würde nur entstehen, weil ich mir irgendwelche tiere einbilde …) Zeitweise hab ich dann echt gedacht „na wer weiß, vielleicht bildest du dir das echt nur ein“ – aber so was kann doch nicht sein!! Zufällig war ich in dieser Zeit auch mal bei meinem normalen Hausarzt und der hat mir dann was von Bettwanzen erzählt. Das hat mir echt den Rest gegeben – ich war ne zeitlang echt total verstört, weil mich der Gedanke, dass da nachts irgendwelche Tiere in meinem Bett auf mich warten echt wahnsinnig gemacht hat! Ständig hab ich das Gefühl irgendwo würde etwas krabbeln und jucken (dass Gefühl hab ich allerdings heute noch-allerdings nur wenn auch Stiche da sind)! Aber ich hab jede Ritze und Fuge kontrolliert … da ist nirgendswo eine Bettwanze und nachdem ich dann auch mit einem Fachmann (Schädlingsbekämpfer) gesprochen habe, der gesagt hat, dass ich dann nicht nur ab und zu sondern jeden Tag neue viele Stiche haben müsste und sich die Tiere auch sehr schnell vermehren so dass es irgendwann auffallen müsste (die tiere sind nämlich auch gar nicht soo klein) – war die Sache mit den Bettwanzen auch erstmal wieder gegessen. Dann kam der Termin zum herausschneiden (sehr geil hier auch die Terminvergaben meiner Ärztin – drei Wochen nach dem ich die Stiche gezeigt habe)! Und was passiert? Natürlich an dem Termin waren keine Bisse zu sehen!! SUPER … Na ja ich hab mich dann irgendwie mit dem Gedanken abgefunden und es ist ja wirklich so, dass ich nur ab und zu mal 3 – 10 Stiche/Bisse habe und teilweise auch mal eben 2 Wochen gar nichts!
Jedenfalls war ich heute wieder bei meiner Hautärztin (aus anderen Gründen), aber ich hatte auch wieder Stiche und hab sie nochmal darauf angesprochen … und jetzt meinte sie: „Ja, das sind Grasmilben! Da kann man nichts machen – die hätte Sie auch manchmal!“
Ich weiß jetzt nicht, ob sie mir dass nur gesagt hat, damit ich endlich Ruhe geben oder obs ernst gemeint war, aber nachdem ich hier die vorherigen Beiträge gelesen habe – könnte dass auf jeden Fall zu treffen! Denn mein Freund und meine Eltern haben jeweils einen Garten und generell bin ich auch gerne draußen.
Wie verhält sich dass denn jetzt mit den Viechern? Wenn ich die mit ins Haus trage – bleiben die dann da? sterben die nach ner Zeit ab? oder finden die automatisch wieder den weg nach draußen?

Martina, 07. Juni 2010, 13:33

Hallo Sigrid, hallo Jolanta,

vielen Dank für Eure Hilfe bezüglich des Mischungsverhältnisses. Als ich gestern meinen Mann fragte nach der Mischung 1:3 meinte er, dass es 1 Teil Wasser und 3 Teile Essig sind. Aber der gesunde Menschenverstand sagte mir, da verbrennt doch der Rasen. Deshalb musste ich mich nochmals rückversichern. Bis heute habe ich keine Bisse von den Viechern abbekommen, obwohl wir immer viel im Rasen unterwegs sind. Aber sie mögen halt mal unsere Hausmauer und da finden sich die Tierchen an den warmen Tagen zahlreich.

Nochmals Danke für Eure Antworten und einen schönen Wochenbeginn

Jolanta, 07. Juni 2010, 20:07

Es gab Jahre, da hatte ich gar keine Stiche abbekommen. Meistens gabs sie im August und immer nur kurze Zeit, sie heißen auch in meiner Gegend im Volksmund „Augustbolzen“.. So früh, wie dieses Jahr hatten wir sie noch nie. Sie sind auch irgendwie „giftiger“: einiger meine Stiche haben rundum Rötung mit einem Durchmesser von 5-6 cm. Das hatte ich noch nie.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 08. Juni 2010, 13:12

Martina,

ich habe gerade deine Nachricht vom 7.6. gelesen.
Ich muss Dir sagen, dass Ihr keine Herbstgrasmilben im Garten habt!! Was da an Deiner Mauer sitzt, sind andere Tierchen! Leider weiss ich den Namen nicht… sie sind auch rot..aber harmlos. Sie sind auch grösser als Herbstgrasmilben. Diese sind so klein, dass man nur mit der Lupe ihre Farbe (orange) erkennt und sie sitzen nicht an der Mauer.

Grüsse von Sigrid

Sigrid Mülheim-Ruhr, 08. Juni 2010, 13:28

Hallo Emma!

Ich habe Deine Geschichte aufmerksam gelesen. Das einen so etwas wahnsinnig macht, kann ich gut nachvollziehen. Wenn Du Zeit hast, lies mal den Blog durch. Ob es sich bei Dir um Herbstgrasmilben handelt, kann ich natürlich nicht sagen. Im Dezember sollten diese Milben nicht aktiv sein. Beobachte bitte, ob diese Stiche nach einem Gartenaufenthalt auftreten…dies kann sogar manchmal erst nach 2 Tagen sichtbar werden. Die Milben stechen gerne dort, wo Kleidung eng anliegt. Also Sockenränder, Hosengummis etc. Sie bilden beim Anstechen Muster.
Also vermehrt Stiche aneinander. Sie saugen auch kein Blut sondern unsere Lymphe. Dann fallen Sie ab und sterben, weil der Mensch für diese Tiere ein Fehlwirt ist. Im Haus überleben sie nicht, da sie eine feuchtere Umgebung brauchen. Ähnliche Stichmuster werden von den Vogelflöhen verursacht.
Schaue mal unter „Vogelflöhe“ im Internet nach.
Ich hatte eine Freundin, die auch ständig über Stiche klagte, bis sich herausgestellt hat, dass von aussen unter dem Dachüberstand im Bereich des Schlafzimmerfensters ein Vogelnest war, welches von den Vogelflöhen verseucht war. Diese Biester fanden dann wohl bei offenem Fenster den Weg ins Schlafzimmer.

Grüsse von Sigrid

Emma, 08. Juni 2010, 21:39

Hallo Sigrid, vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe heute auch direkt mal Ausschau nach Vogelnestern gehalten. „Leider“ habe ich weder an „meinem“ Haus noch an dem Haus meines Freundes irgendwas Verdächtiges gesehen. Und an „meinem“ Haus wurde auch vor zwei Jahren die komplette Außenfassade erneuert. Daher halte ich Vogelflöhe also eher für unwahrscheinlich, aber ich behalte es mal im Hinterkopf!
Worauf ich aber auf jeden Fall achten muss, ist wann die Stiche tatsächlich auftreten. Die jetzigen könnten wirklich von Milben aus dem Garten meines Freundes stammen, da ich mich Freitagabend und Samstag dort aufgehalten habe. Aber bei den vorherigen Stichen weiß ich einfach nie was ich (bis zu 2 Tage) davor getan habe. Ich sollte vielleicht anfangen Tagebuch zu schreiben ;)
Aber die Körperstellen passen ja schon mal (Knöchel und Unterschenkel, auch Oberschenkel, Schritt und an der Hüfte hatte ich sie auch schon mal) … bei mir ist der Juckreiz allerdings nicht soo schlimm bzw. er lässt sich durch kalte Umschläge, Fenistilgel oder Kortisonsalbe gut unterdrücken. Was mich aber total nervt ist, dass ich die ganze Zeit das Gefühl habe irgendwas würde an mir rumkrabbeln bzw. dass ich ständig das Bedürfnis habe mich zu kratzen – auch an Stellen wo gar keine Stiche sind – ich gehe stark davon aus, dass das tatsächlich nur Einbildung ist, denn wenn keine Stiche da sind ist auch das „Krabbeln“ weg und ich seh ja auch gar nichts krabbeln … anfangs habe ich tatsächlich jeden Fussel den ich in meinem Bett gefunden habe aufgehoben und überprüft ob er Beine hat – aber es waren immer wirklich nur Fussel ;) es ist einfach zum Verzweifeln …
Na ja, was ich aber auf jeden Fall auch bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren werden ist der „weiße Kacheltest“ ;) … und falls sich da was zeigt, dann versuch ist es auch gleich mal mit der Essig/Wasser-Sprühung ;) Dazu noch eine Frage (da ich absolut keine Ahnung von Gartenarbeit habe *schäm*) -> Womit spritz ich das Zeig denn bzw. wie viel auf eine Stelle? Gartenschlauch? Gießkanne? Leicht beträufeln oder doch lieber ein bisschen mehr? Ich muss dazu sagen, dass der Garten nicht besonders groß ist! Und außerdem werde ich mir Kokosöl zu legen – hat sogar was positives – mein Freund liebt Kokosduft ;)
Und auch wenn mich die meisten Geschichten hier wirklich schockieren, wäre ich doch irgendwie auch froh, wenn ich es mit diese Milben zu tun hätte, denn dann wäre mein Leben im Ungewissen endlich vorbei und ich wüsste wo ich kompetente Ansprechpartner finden kann ;) (denn Ärzte stehen mittlerweile auf meiner Kompetenzskala nicht mehr sehr weit oben…)

Martina, 09. Juni 2010, 06:07

Guten Morgen Sigrid,

danke für Deine Antwort. Anfangs wusste ich mit diesen Viechern auch nichts anzufangen, denn zu tausenden waren die an der Hausmauer und drangen sogar durch die Lüftungsschlitze der Fenster in das Haus ein. Warum wir bis heute keine Stiche haben, kann ich Dir nicht sagen. Aber: Ich habe die Viecher untersuchen lassen in einem Institut und ebenfalls bei einem Kammerjäger und die meinten, das sind GRASMILBEN. Ich meine mal einen Bericht von Moni gelesen zu haben, dessen Inhalt sich auch auf Grasmilben bezieht, die den Menschen nicht quälen. ABER: Seit ich den Essig auf dem Rasen verwendet habe (ca. 500 m²), sind keine Milben mehr an den Wänden zu entdecken. Den Kacheltest habe ich noch nicht gemacht, denn unsere Gästekinder meinen dann, die Kacheln haben im Garten nichts verloren und gehören in das Haus.
Wenn Dir, Sigrid, der Name dieser Tierchen noch einfällt, bitte gerne hier berichten. Ansonsten werde ich weiter auf der Hut sein und diese Viecher als Grasmilben behandeln.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 09. Juni 2010, 08:21

Habe mir das Kokosöl über Dr. Goerg bestellt und erhalten. Das Öl ist super! Ich benutze es gern und schlage damit gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe“! Es ist herrlich für die Haut und sollten meine „Freunde“ unbemerkt wieder auftauchen, ist es gleichzeitig eine Vorbeugung.
Herzlichen Dank für den Tipp! Dank meiner Essigsprühung bisher keine Milben!

Sigrid Mülheim-Ruhr, 09. Juni 2010, 08:26

Hallo Emma!

Besorge Dir im Baumarkt oder im Gartencenter ein
Drucksprühgerät. Ich benutze ein solches Gerät von Gloria Inhalt 5 l mit Sprühdüse. Kostet glaube ich ca. 20,00 €. Sodann 1 l Branntweinessig und 4 l Wasser einfüllen und mit der Düse über Rasen und Beete versprühen. Geht ganz einfach. Sollte der Garten klein sein, müsstest Du mit einer Füllung hinkommen.

Gärtnerin, 11. Juni 2010, 10:51

Wenn das an der Hauswand so rote Milben sind, lies mal das.

Ulrike, 11. Juni 2010, 14:27

hallo.
habe am sonntag schön mit meinem hund af dem rasen gespielt. es dauerte nicht lange, bis sich an meinem zeh ein „mückenstich“ bildete. einen tag später dann hatte ich einen doppelten Zeh :-) so doll angeschwollen und es waren kleine bläschen drauf. heute ist freitag. die ganze woche über hatte ich kurioser weise jeden tag 2 stiche mehr. war auch schon beim arzt. er meinte Mückenstichallergie… leider hilft keine dieser salben ect.
ich frage mich auch, ob ich diese bläschen öffnen soll?! bitte um schnelle antwort, weil ich langsam verzweifel mit diesem juckreiz…und zu alledem tut es auch noch weh!

Sus, 11. Juni 2010, 16:40

Hallo, Ulrike!

Zum Einen herzliches Beileid, zum Anderen schau Dich doch unter dem Stichwort „Kriebelmücke“ im Internet um. So langsam findet man dort etwas über sie. Diese Viecher gibt es immer häufiger, auch ohne fließende Gewässer, eine feuchte Wiese reicht schon.
Wenn Du es aushalten kannst, NICHT kratzen! Eine Wunde näßt evtl. tagelang und könnte zur Narbe werden.

Kühlen hilft, Salben eigentlich auch, im Notfall nimm ein Anti-Histaminikum, dann juckt’s wenigstens nicht so.

Das Einzige, was mich stutzig macht, ist Deine Bemerkung, daß Du täglich mehr Stiche/Bisse hast. Kriebelmücken sind eigentlich recht standorttreu und gehen auch nicht in die Kleidung. Bist Du wieder auf den Rasen gegangen?

Stechmücken sind im Moment bei diesem schwülen Wetter natürlich auch extrem unterwegs, aber da werden die Stiche normalerweise nicht so dick und blasig.

Martina, 12. Juni 2010, 05:54

… ich kann es nicht glauben …

guten Morgen erstmal,
wir hatten in den vergangenen Tagen schönstes Wetter und immer wieder habe ich nachgesehen, ob tatsächlich keine Milben vorhanden sind. Und … tatsächlich, seit der Sprühung mit Essig sind die Übeltäter verschwunden. Das kann ich nicht glauben, alle anderen Mittel -teuer und nicht helfend- haben versagt und der günstige Aldi-Essig hat gesiegt. Vielen Dank an Klaus und Sigrid, die mich auf den richtigen Weg gebracht haben, werde weiterhin berichten. Ach ja, die kleinen Tierchen, die rot sind und an den Hausmauern hochklettern und in das Haus eindringen habe ich auch, die sind harmlos und nur lästig und hässlich. Aber meine Milben sind „identifiziert“ worden von Kammerjäger und Institut als Grasmilbe.

Bettina, 13. Juni 2010, 11:21

Hallo Leidensgenossen,
ich bin echt froh, diese Seite gefunden zu haben, denn auch ich gehöre zu denjenigen, die extrem unter diesen üblen Mitbewohnern unseres Gartens zu leiden hat. Vor 2 Jahren habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit diesen Biestern gemacht. Damals haben sie mich an den Kniegelenken erwischt und so ahnungslos wie ich war, ging ich davon aus, daß mir Ameisen an den Beinen hochgekrabbelt sind und zugeschlagen haben, weil ich ihre Nester vernichtet habe. :)Wie naiv!! Mein Arzt sagte mir, daß es Grasmilben sind und verschrieb mir was, hat aber kaum geholfen. 2 Wochen lang mußte ich die Zähne zusammenbeißen.Letztes Jahr blieb ich kurrioserweise verschont aber vor 2 Tagen hat mich eine am Oberarm kurz über dem Ellenbogen erwischt. Seitdem wandert die Entzündung immer tiefer meinen Unterarm hinunter (ca. 20 cm vom Einstich)Ich hab es schon mit Essig- und Eisumschlägen versucht, doch das hilft nur kurzfristig gegen das Brennen und Jucken. Außerdem ist er auch noch dick geschwollen und ich kann kaum mein Ellenbogengelenk bewegen.Hat jemand schon mal so extreme Auswirkungen auf einen Biß oder Stich gehabt? Ich hab noch nicht den ganzen Blog gelesen, aber einige Tips zur Behandlung der Stiche probiere ich auf jeden Fall noch aus, da Arztbesuche ja wohl nicht viel bringen. Auch die Essig-Wasser-Lösung für den Garten wird bei mir zum Einsatz kommen.
Danke an alle, die hier ihre Erfahrungen schildern, denn in meinem Umfeld bin ich wohl die einzige, die mitleidet.

Jolanta, 15. Juni 2010, 23:56

ob meine Essigspritzungen was gebracht haben, wird sich morgen rausstellen: ich habe mich heute erstmalig nach der zweiten Spritzung wieder in den Garten getraut.jedenfalls hat der Essig eine sehr gute Nebenwirkung: Nachbars Katze hat sich einen anderen Garten für ihr tägliches Geschäft gesucht -meiner blieb sauber:)Sie mag wohl Essiggeruch nicht. Wenn ich also morgen wieder Milbenquaddeln habe, war der Essig wenigstens im wahren Sinne „für die Katze“:)

Martina, 16. Juni 2010, 06:59

Hallo Jolanta,

bin mal gespannt, ob sich die Milben bei Dir zeigen. Ich habe seit der Essigspritzung keine einzige Milbe entdeckt, nur der Rasen hat in einigen Abschnitten etwas gelitten. Aber diese Bereiche werden nach dem jetzigen Regen wieder grün. Bei meiner nächsten Spritzung werde ich das Mischverhältnis etwas abschwächen.

Alles Gute

Claudia Preuninger, 16. Juni 2010, 07:00

Hallo meine dreieinhalb Jahre alte Tochter war am Montag mit der Kita im Wald , gestern bemerkte ich wie einen Schorff an ihrem Kopf und siehe da die obere Kopfhaut war voll mit Bissen bzw. mit Quadeln ich dachte die Vieher gehen an die weichteile aber ihr Kopf wäre sogar sehr hart . Der Kinderarzt hat ihr ein Shampoo verschrieben doch leider muß dies erst bestellt werden und man darf dies dann auch noch selber Zahlen. Habe leider diesen Block jetzt erst gefunden .

Jolanta, 25. Juni 2010, 14:06

bin wieder hoffnungslos zerstochen, trotz Gummistiefel,trotz Essigspritzungen, trotz Kokosöl und sonstiger Vorsichtsmaßnahmen…
Und was gibts denn bei anderen Leidensgenossen konstruktives zu berichten?
LG
Jolanta

Moni, 27. Juni 2010, 17:00

Tja, da will ich mich mal anschließen. Ich hatte schon schon gedacht, ich käme ohne Bisse durch den Sommer und da hat mich doch vorgestern einer vorne an der Zehenspitze erwischt. Jetzt weiß ich auch wieder, wie fürchterlich dieser Juckreiz war im letzten Sommer. Ich hatte das schon fast vergessen. Na ja, Schuld war ich wohl selbst, hatte wohl meine Füße nicht so richtig gut eingeschmiert mit Kokosöl oder Viticks Cool plus.
Ansonsten klappt das vorzüglich. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich schon über hundert Bisse. Es war die Hölle !!!

Es nützt nix, man muss beim Einschmieren wirklich sorgsam vorgehen und mindestens alle 6 Stunden nachlegen. Wenn es warm ist und man schmitzt, noch mindestens eine Stunde eher.

Jolanta, 27. Juni 2010, 21:58

ich werde nun doch mit Niemöl probieren…irgendwo muss bei uns ein richtiges Nest und Milbenparadis sein. Mein Freund ist mindesten 2 bis 3 mal stärker betroffen als ich, mindestes hundert Stiche, -er hat keine Schutzmaßnahmen befolgt,ich dagegen hatte Arme und Beine mit Viticks Cool eingesprüht,
die HAut mit Kokosöl nach dem duschen eingekremt und ich arbeite IMMER mit Handschuhen (einweg).Immerhin geschätzte 30 Quaddeln. selbst unsere Besucher, die nur kurz über den Rasen gegangen sind sehen aus, wie Streuselkuchen…
So was hatten wir solange wir hier wohnen,nämlich seit 16 Jahren noch nicht.

Sonja, 27. Juni 2010, 22:41

Hallo,

tut mir echt leid für Dich Jolanta.

Bei uns hat scheinbar die Essigspritzung geholfen.
Der Rasen hat keinen Schaden genommen und ich zweimal gleich nach dem Mähen gespritzt.
Da ich dem Frieden noch nicht so ganz traue, sprühe ich mich gleich, wenn ich zur Haustüre raus gehe mit einer Essigwassermischung ein.
Was ich allerdings bei meiner 2jährigen Tochter nicht mache. Ich bin bissfrei geblieben und sie hat einige Bisse abbekommen (weit weniger, wie letztes Jahr).
Die schlimme Zeit kommt ja erst noch, bei uns war immer der August/September zum verrückt werden.
Aber ich bin guter Hoffnung.

Klaus hast Du weitere Experimente mit der Essiglösung gemacht? Vielleicht schon mal bei der weißen Fliege oder anderen Schädlingen ausprobiert?

Martina, 28. Juni 2010, 06:50

Guten Morgen,

bei mir hat die Essigspritzung ihre Wirkung gezeigt. Keine einzige Milbe ist mehr weit und breit zu sehen. Und im April habe ich Kalk ausgebracht und vertikutiert. Die Kette im Wachstum der Milben muss mehrmals im Jahr unterbrochen werden, dann könnte es sein, dass die Viecher weniger werden. Und sobald ich einen Befall bemerke, wird die Essigspritzung vorgenommen. Aber meinen Rasen halte ich ziemlich kurz und mähe mindestens alle 14 Tage. Hier ein dickes DANKE an Klaus.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 28. Juni 2010, 13:27

Hallo Jolanta!

Du und Deine Familie tun mir wirklich leid! Bei mir sind die „Freunde“ nach meiner Essigspritzung im April nicht mehr aufgetaucht. Der Rasen wird bei uns ein- bis zweimal wöchentlich gemäht und jeden Abend gewässert. Über Tag liegen mehrere weisse Kacheln im Gras, damit ich sofort sehe, wenn meine“Freunde“ wieder da sind.
Jolanta, es wäre nett, wenn Du mal schreiben könntest, in welcher Gegend Ihr wohnt.

Jolanta, 28. Juni 2010, 19:23

Wir wohnen in Koblenz, aber wem und was bringt es dies zu wissen?
ich habe auch zwei mal Essig gesprüht mal 1:5, mal 1:4 -es war im 5-liter Behälter einfacher zu vermengen. aber ich habe kein Gefühl dafür, wie gut und wie vollständig die Rasenfläche damit benetzt wurde -man sieht es beim sprühen nicht. Habe für etwa 500 m² ca 11 Liter Essiglösung pro Spritzvorgang gebraucht. war das zu wenig?
Ja, auch ich habe weisse Kacheln liegen.und neuerdings habe ich selbst auf der Terrasse erwachsene Exemplare gesichtet, es wurden auch einige unserer Gäste ohne den Rasen betreten zu haben gestochen, zwar etwas weniger aber trotzdem…können die Viehcher vielleicht auch im Holz(kaminholz) unterschlüpfen???
oder können die sogar von einem zum anderen „hüpfen“? Einer der Gäste war nämlich todesmutig in den Garten, der war dann richtig derb zerstochen, seine Frau, ohne im Garten gewesen zu sein, etwas weniger und noch zwei andere so mit 5 bis 10 Stichen (auch ohne den Rasen zu betreten).

LIEGT DAS GEHEIMNIS VIELLEICHT IN DEM REGELMÄSSIGEN WÄSSERN?? wir wässern nie-nur die Gemüsebete. der Rasen muss so überleben…
-werde mich gleich widerwillig aber pflichtbewußt vermummen, einsprühen und dann meine Pflanzen gießen…Ich hoffe das Niemöl wird noch die Tage geliefert…

Sonja, 28. Juni 2010, 22:07

Hallo Jolanta,

wir wässern den Rasen auch nie. Aber ich habe ebenso wie Du 1:5 und 1:4 die Essigwasserlösung gemischt. Ich habe sogar weniger an Litern verspritzt.

Hier in Bayern habe ich die Milben vertreiben können, vielleicht versuchst Du es einfach nochmal?

Alles Gute bei der Bekämpfung!

Sonja

Daniela, 29. Juni 2010, 13:47

Hallo,

mich hat es am Sonntag bei einem Spaziergang im Wald erwischt, bei dem wir die Wege verlassen hatten. Es sind ungelogen über hundert Bisse und die letzte Nacht dachte ich, ich werde verrückt vor Juckreiz.

Auf alle Fälle müssen die Kleider komplett in die Wäsche und wenn man die Tierchen ins Bett geschleppt hat, muss auch dieses komplett abgezogen werden.
Gegen den Juckreiz hilft eine Antihistamintablette und man kann auch noch Fenistil benutzen. Hat man die Stiche aufgekratzt, sollte man sie mit Alkohol desinfizieren. Und dann schwört man sich am besten, nie, nie, nie mehr den Weg zu verlassen und nur noch mit Autan beschmiert durch die Wiese zu laufen.

Allen Betroffenen gute Besserung

Anna, 30. Juni 2010, 00:01

Hallo an Alle,

ich bin so froh diesen Blog gefunden zu haben. Endlich weiß ich was für Stiche mich die letzten Jahre – immer im Sommer – gequält haben. Diese Jahr hat es mich mal wieder übel erwischt. Reagiert einer von euch auch überempfindlich auf die Bisse? Gerade die Stiche an den Knöcheln sind sehr schlimm…mir ist es schon des öfteren passiert, dass sich die Stiche entzündet haben und meine Knöchel so angeschwollen sind, dass nur noch Antibitika geholfen haben.. Ich werde es nun auch mal mit dem Kokosöl versuchen.

Ich wünsche allen eine gute Besserung…und viel Glück ;-)

Kroppy, 01. Juli 2010, 10:52

Bin ich froh auf diese Seite gestoßen zu sein. Ich dachte schon, ich hab sie nicht alle…
Wir besitzen keinen Garten, aber vor 2 Wochen bin ich mit kurzen Hosen über eine Wiese gelaufen auf der abgemähtes, trockenes Gras lag. Die Nacht darauf hätte ich mich tot kratzen können. Mein Mann vermutete Mückenstiche, es waren jedoch keine Mücken ausfindig zu machen. Die Stiche sind genau am Hosenrand gewesen, außerdem sind sie größer als Mückenstiche und das übliche Fenitstil hilft überhaupt nicht. Inzwischen sind noch einige Stiche dazu gekommen, allerdings nur am rechten Bein. Das juckt!!! Mein Mann hingegen hat keinerlei Probleme. Ich werde mal die Sache mit dem Franzbranntwein probieren. Nun frage ich mich ob die Viecher in meiner Wohnung überleben können, so ganz ohne Gras? Die Vorstellung sie los zu werden, indem ich mich einfach von Rasenflächen fern halte, klingt verlockend.

Ruby.thefirst, 02. Juli 2010, 00:33

Hallo zusammen,

ich habe mir hier die meisten Beiträge durgelesen und auch schon Einiges ausprobiert, nun bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Biester nicht tot zu kriegen sind.
Ich nehme auch das Kokosöl, ob es hilft sei es dahin gestellt, verwende auch Antihistaminika – da ich Allergikerin bin, ist das kein Problem – ich esse auch Knoblauch und nutze die Antimückensprays, dennoch bin ich gebissen worden.
Mein Mann hat den Rasen mit Branntweinessig gespritzt und zwar PUR, aber wie es aussieht sind diese Biester sehr schlau und haben ein starken Überlebenswillen.
Am Samstag wiederholt er die Spritzung, mal sehen, ob sich was ändert.
Jedenfalls, bin ich immer auf den Hut, wenn ich in den Garten gehe. Wenn ich mal gebissen worden bin, wie neulich, dann nehme ich ein Wattepad, tauche es in Isoprophylalkohol und reibe gut die betroffene Stelle damit ein. So kriegt man zumindest den Juckreiz in Griff, leider muss ich mit den Pusteln Wochen leben, denn meine Haut ist sehr empfindlich und heilt nicht so schnell…damit kann man sich aber schlecht im Freibad sehen lassen.
Wenn man versucht den Leuten, Ärzten inbegriffen zu erklären was Sache ist, wird man nur Blöde angeguckt und für verrückt erklärt. Die meisten Ärzte sind da ratlos.
Meine Schwester hatte es mal ganz schlimm erwischt und da ist meine Mama mit ihr zum Kinderarzt gegangen. Dort hat der Kinderarzt verwundert geschaut und gestaunt und meinte: „…sie haben bestimmt ein Hund!“ Mutter hat dann von Aufenthalt meiner Schwester bei uns im Garten und dass sie keine Haustiere hat, aber der Arzt sah sie nur ungläubig an und wusste kein Rat. Letzten Endes bekam meine Schwester eine Juckreiz stillende Salbe und das war’s.

Nun zu Kroppy…leider sind diese Viecher so was von schlau, dass sie sich nicht nur auf dem Rasen aufhalten, sondern auch auf großblättrigen Pflanzen. Theoretisch müsste man sich vom Kopf bis Fuß gut einpacken oder einsprühen, einölen oder was auch immer.
DANK geht an die, die hier Tipps geben und uns an ihren Erfahrungen bzw. Erfolgserlebnisse teil haben lassen.

Kroppy, 02. Juli 2010, 12:01

Also, ich habe heute meine Hausärztin aufgesucht.

Nach einem Blick meinte sie: Typische Flohbisse.
Ich sagte: Ich habe aber keine Haustiere und auch sonst keinen „tierischen“ Kontakt.
Daraufhin sie: Die können auch von Igeln stammen, die es sich in der oben erwähnten Wiese bequem gemacht haben.
Wenn das wirklich Flohbisse sind, hätte ich hier doch schon welche springen sehen, oder?

Ruby.thefirst, 02. Juli 2010, 15:33

da siehst du, wie *Ahnungslos* manche Ärzte sind!!! Wenn man das Wort „Grasmilben“ erwähnt, wird man schon doof angeguckt, als hätte man Aliens erwähnt.
Heutzutage ist es so, dass vieles in Vergessenheit geraten ist. Diese Grasmilben/Herbstmilben/Erntebeiss waren früher nur zur Erntezeit zu spüren, aber durch den Klimawandel und andere Faktoren machen sie sich schon ab dem Frühjahr bemerkbar.

Flohbisse, meines Wissens nach, sehen in Vergleich zu Grasmilbenbisse ganz anders aus.

Es gibt außerdem Biester die z. B. spät abends, während man gießt oder wenn das Wetter von schön auf Regen/Unwetter umstellt die ganz schön heftig beißen. Der Biss ist schmerzhafter als der von der Stechmücke und der juckt auch. Ich weiß nicht wie diese Biester heißen. Die sind groß wie eine Ameise, schwarz und haben Flügel und lieben anscheinend den Geruch des Wassers, ganz spät am Abend, soweit ich das beobachten konnte.

Richard, 07. Juli 2010, 18:22

Ja, soviel zum Naturgarten. Bei uns haben die Biester auch zugeschlagen. Kleine rote Bisse, 2 Tage Ruhe, dann kleine irre juckende Blasen, danach ca. 1 cm große wassergefüllte Blasen. Und nach dem Aufkratzen natürlich Entzündung. Mein Bein sieht aus als wenn ich die Beulenpest hätte. War damit beim Arzt, der hat sich gewundert und als ich am nächsten Tag mit nochmehr Blasen zurückkam, hat der mich erst mal in Panik zum Hautarzt geschickt. Selbst die Hautärztin hat mindestens 1,5 m Abstand gehalten während der Behandlung, aber vorsichtshalber mal Photos von den Blasen gemacht, für die Studenten. Hab ne Salbe bekommen, „Sulmycin“ mit Antibiotikum (Getamycin) drin. Mal sehen, scheint aber wenigstens die Blasen abheilen zu lassen.

Klaus, 07. Juli 2010, 19:27

Hallo ihr Grasmilbengeplagten !
Beim Spritzen mit unverdünntem Branntweinessig
verbrennt der Rasen.
1:5 reicht aus. Lieber die Spritzung wiederholen.
Besser ist natürlich die Einreibung von Hand und
Unterarm sowie der Fesseln mit dem Essig.
Auch hier nur verdünnt anwenden.
Noch besser ist natürlich die Anwendung von
Teebaumöl, aber nicht das gepanschte Zeug vom
Wochenmarkt.
Allergiker sollten erst die Verträglichkeit
prüfen. 1 von 10 000 reagieren allergisch.
Auch die Behandlung der Bissstellen ist erfolg-
versprechend. Der Juckreiz geht sofort weg.

Ruby.thefirst, 08. Juli 2010, 07:04

Nun, obwohl wir den Branntweinessig unverdünnt gespritzt haben, sieht der Rasen noch ganz gut aus, zwar nicht so saftig grün,(was natürlich auch an den fehlenden Regen liegen kann) aber mir egal, wenn ich damit die Biester los werde…..lieber radikal!!!!!!

Weiß jemand, ob die Biester schon morgens aktiv sind? Sind sie langschläfer? ;o)

Elisabeth, 08. Juli 2010, 07:32

Hallo Ruby,
die schwarzen, beißenden Biester sind Kriebelmücken oder Gnitzen (bei Wikipedia steht darüber eine Menge). Die sind beide auch eklig und erscheinen erst abends. Ich reagiere auf sie allergisch, so wie viele Menschen, und meist wird Arm oder Bein mörderisch dick, da hilft bei mir nur Kortison.
LG

Sigrid Mülheim-Ruhr, 08. Juli 2010, 12:28

Hallo, aus Mülheim!

Hallo Klaus! Nach meiner Essigspritzung 1:5 aus April und noch einmal im Juni …immer noch keine Milben!! Freue mich riesig.
Hallo Moni! Dank Deiner Empfehlung -Bio Kokosöl-
auch keine anderen Insektenstiche!

Klaus, 08. Juli 2010, 14:30

Hallo Sigrid !
Ich vermute sehr stark das es am Geruch liegt.
Der angenehmste ist vermutlich der von Kokosöl.
Desweiteren hat Kokosöl auch eine hautpflegende
Eigenschaft.
Es zeigt sich wieder einmal, daß sich Experimente
lohnen. Und dazu noch der Erfahrungsaustausch im
Blog.

Ruby.thefirst, 08. Juli 2010, 23:04

Hallo zusammen,

sagt mal, könnte es sein, dass wir mit der Essigspritzung die Biester vertrieben haben????
Ohhh, das wäre viel zu schön um wahr zu sein…

Das ist doch alles viel zu einfach, glaubt ihr nicht?

Ich befürchte, dass die Biester uns in Sicherheit wiegen wollen und dann wenn wir nicht damit rechnen, schlagen sie richtig zu.
Ich traue mich noch nicht „Unbewaffnet“ in Garten zu gehen.

Jedenfalls, bin ich euch sehr dankbar für die Tipps….rum experimentieren finde ich besser als nichts gegen diesen Biester zu tun.

Klaus, 09. Juli 2010, 08:02

Hallo Ruby !
Wie wahr, wie wahr !
Der Essig wird in den Pflanzen, oberirdisch,
gespeichert und macht das Gras zu sauer für diese
Insekten.
Nach der zweiten Grasmahd ist die Pflanze wieder
für diese Milben geniessbar und sie kommen wieder.
Essig ist nicht unbedingt das „Non plus ultra“,
aber es verschafft zumindest eine Pause bei der
Belästigung.
„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat
schon verloren“.

Moni, 10. Juli 2010, 17:38

Der Spruch ist gut, Klaus und ich kann dem nur zustimmen. Wir armen Herbstmilbenopfer können leider nicht darauf hoffen, dass uns eine umfassende und vor allen Dingen grundsätzliche Lösung unseres Problems von Seiten der Forschung präsentiert wird, dazu ist die Thematik wirtschaftlich nicht interessant genug. Selbst die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Herbstgrasmilbe von Dr. Arne Schöler datieren aus dem Jahr 2002 und sind offensichtlich nicht mehr aktuell, was die Verbreitung und die klimatischen Voraussetzungen für den Lebenszyklus der Herbstgrasmilbe betrifft.

Wir müssen uns selbst helfen und jede positive und auch negative Erfahrung mit diesen Biestern anderen Geschädigten zur Verfügung stellen. Was ich dazu tun kann, will ich gerne tun, denn ich weiß, wie verzweifelt ich so manche Nacht gegen den Juckreiz gekämpft habe.

Bislang habe ich nur 3 Bisse abgekriegt und da war ich selbst Schuld, da ich Beine nicht gründlich mit Kokosöl eingeschmiert hatte. Meine erste Amtshandlung morgens früh, und da meine ich noch vor der ersten Tasse Kaffee, ist „Beine einschmieren“. Bei der Hitze wiederhole ich das alle drei bis vier Stunden, denn durchs Schwitzen lässt die Wirkung nach. Das Glas mit dem Kokosöl steht zur Zeit auf der Kellerinnentreppe, denn im Kühlschrank wird es zu fest und im Schrank wird es bei 25 Grad ganz schnell flüssig.

Klaus, 10. Juli 2010, 19:16

Hallo Moni !
Ein sehr schöner Kommentar von dir.
Sicher hast du zum Saisonende Sreichelhände und
– füße.

Enemy, 12. Juli 2010, 22:12

Hallo Leidensgenossen,
ich werde ebenfalls alljährlich Opfer der s.g. Herbstgrasmilbe. Bei mir hilft hervorragend das Einreiben von Händen, Beinen und Armen mit Zedan -so bekomme ich nicht einen Stich ab. Wenn es (so wie heute – hab mich heute morgen mal nicht einschmiert und nun 13 Stiche Innenseite Oberschenkel bis Slipansatz) dann doch mal passiert ist, schmiere ich Eimermachers Pferdebalsam drauf – der Juckreiz lässt sofort nach und die üblen Schwellungen (bei mir und meinem Sohn werden die Taubenei groß) treten nicht auf.

Bartholomäus, 13. Juli 2010, 12:18

Hallo zusammen,
mich hat es zum ersten mal auch erwischt. Hab mich auch weitgehend alles hier durchgelesen, aber habe noch ein paar Fragen. Bin immer etwas überängstlich bei sowas …

Muss ich oder eher sollte ich die Bissstellen mit Alkohol betupfen, um die Viecher abzutöten oder ähnliches? Haben Spiritus hier.

Muss irgendwie noch Angst haben, dass ich eins von den Tierchen noch rumflitzen habe? Die Bisse stammen bei mir wohl von Samstag und heute noch zwei neue Juckstellen entdeckt.

Danke,

Bartholomäus

Enemy, 13. Juli 2010, 21:45

P.S. Ebenfalls wunderbar wirkt Traumeel Salbe – zumindestens bei mir. Die gebe ich auch auf aufgekratzte Stiche (ich gebe zu, manchmal kann ich nicht anders und gehe mit dem Bimsstein drüber, bis sie bluten)- brennt zwar im ersten Moment, aber danach ist für lange Zeit Ruhe…

Klaus, 14. Juli 2010, 07:36

Von der Behandlung von Bissstellen mit Bimsstein
halte ich nicht viel. Sie vergrößert nur die
Infektionsgefahr und sieht auch nicht gut aus.
Enemy, vielleicht versuchst du es einmal mit einer aufgeschnittenen Zwiebel oder mit Teebaumöl.Alkohol wirkt desinfizierend und ist
sehr zweckmäßig gegen den Juckreiz.
Als Kinder haben wir auf einen flachen Stein gepinkelt und diesen dann auf die Stelle gelegt.
Es ist zwar effektiv und jederzeit verfügbar,
aber doch nicht jedermanns Sache.

Elisabeth, 14. Juli 2010, 08:34

Auf Wunden pinkeln hat eine lange Tradition, aber eher wegen der Desinfektion. Soll diese Eigenurintherapie auch bei Stichen helfen? Kann man ja mal probieren.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 19. Juli 2010, 12:31

Hallo !

Heute haben wir den 19. Juli, seit ca. 2 Wochen können wir uns über richtig heisses Wetter freuen …oder auch nicht…und bei mir im Garten haben sich unsere „Freunde“ Gott sei Dank immer noch nicht eingefunden!!
Mache aber stets meine Kachelkontrolle.

Klaus, nun habe ich eine Frage an Dich…ich bin ja eigentlich ein Gärtnerlaie.
In unserem verwunschenen alten Garten habe ich eine alte Magnolie, die im Frühjahr wunderschön geblüht hat. Nun machte mich mein Mann darauf aufmerksam, dass die Magnolie im oberen Teil erneut blüht und das jetzt im Juli. Ist das normal?

Klaus, 19. Juli 2010, 14:58

Hallo Elisabeth !
Als Kinder waren wir sehr viel in der freien Natur
unterwegs. Gras mähen, Rüben hacken und was es sonst noch alles für Bauern zu tun gab.
Wir hatten nur die Hausmittel zur Verfügung.
An Chemie war in den Fünfzigern und Sechzigern
nicht zu denken.
Besonders an die Attacken der Wespen kann ich mich
noch sehr gut erinnern.
Uns haben die Hausmittel, wie Urin auf Kieselstein, sehr gut geholfen.
Ob das nun an der Desinfektion durch den Urin
oder an der kühlenden Wirkung des Kieselsteins lag war uns einerlei.
Hallo Sigrid !
Über den Sieg über unsere „Freunde“ freue ich
mich riesig. Du hast eben gute Arbeit geleistet.
Zur zweimal blühenden Magnolie kann ich nur
soviel sagen: Es ist meines Wissens ein Novum.
Meine hat sich aus unerfindlichen Gründen
verabschiedet.
Hier könnte uns sicher die Dame aus Griechenland
helfen. Aber auch in D gibt es sicher jemand
der dir helfen kann und wenn nicht,dann freu
dich trotzdem über den Erfolg.
Normal ist das sicher nicht, aber schön !

Bettina, 21. Juli 2010, 23:52

Hallo Miteinander,

ich wurde vor etwa 2 wochen auch gebissen – im garten. mehrfach an oberkörper, arme und gesicht. es schwoll an, es juckte furchtbar und es war gerötet. ich ging zum arzt, der verschrieb mir eine kortisonsalbe. die symptome klangen ab. nur jetzt kommen einige schwellungen wieder! ist das normal? :(

Henning, 22. Juli 2010, 09:38

Hallo Gartenfreunde,
mein Erfahrungsbericht mit unseren gemeinsamen Freunden sieht folgendermaßen aus:
1) Ich muss etwa einmal pro Quartal meinen Rasen spritzen. Ich mähe ihn vorher kurz, und spritze dann mit einem Mischungsverhältnis 1:5.
Klappt prima, denn seitdem ich dieses Prinzip durchführe, ist kein neuer Befall zu vermelden. Die Grashalmspitzen färben sich danach leicht bräunlich, was aber nach dem nächsten Mähen wieder verschwindet. Mähen sollte man schon so etwa 2-mal die Woche. Dient auch dem gesunden Wachstum des Rasens und bringt mit ein wenig Zugabe von Langzeitdünger ein sattes Grün des Rasens. Da das Mischungsverhältnis von 1:5 nicht wirklich intensiv ist, kann man auch präventiv vorgehen und pro Quartal einmal spritzen ob nun Befall vorhanden ist oder nicht. Sicher ist Sicher.
2) Sollten Körperstellen befallen sein, die Stellen mit hochprozentigem Alkohol und einem Wattetupfer bestreichen. Diesen Alkohol bekommt am gut und günstig in der Apotheke. Hilft bei uns super. Juckreiz lässt sofort und länger anhaltend nach.
3) Ich denke, dass Spritzen des Rasens mit Brandweinessig sollte auch für Terrassen und Hauswände helfen. Hilft ja auch beim Rasen. Hier könnte man auch eventuell über den Einsatz von Essigessenz nachdenken. Desweiteren eliminiert man damit auch den lästigen Grünspanbefall.
4) Warum die eine Person befallen ist und die andere nicht, lässt sich damit erklären, dass unsere kleinen Freunde auf Körpergeruch reagieren. Auch wenn dieser noch so gering ist. Sie warten förmlich darauf, dass ein passender „Wirt“ daherkommt und sie sich „andocken“ können. Da jeder Mensch dahingehend anders ist, erklärt das die Situation. Es ist ähnlich wie bei Mücken. Warum ist der eine zerstochen und der andere hat Garnichts, obwohl beide in einem Zimmer schlafen.

Und wenn gar nichts hilft, kann man noch über den Einsatz von Atomaren Waffen nachdenken.
War nur Spaß.

So, nun hoffe ich, dass meine Tipps dem einen oder anderen ein wenig helfen.

Sigrid Mülheim-Ruhr, 22. Juli 2010, 14:50

Hallo, Henning!

Freue mich, dass es bei Euch auch geklappt hat!
Habe ja hier im Blog schon geschrieben, dass ich keine Grasmilben mehr habe seit meinen Spritzungen im April und präventiv im Juni.

Bin nun mal gespannt, wenn es in die „heisse Phase“ August und September geht. Hauptzeit für Herbstgrasmilben!

Auch wir halten den Rasen kurz und er wird regelmässig gewässert. Gedüngt haben wir im Frühjahr.

Weiterhin viel Erfolgt!

Maike, 24. Juli 2010, 22:52

Hallo,
auch ich bin ein seit Jahren geplagtes Opfer dieser Viecher. Ich weiß allerdings erst durch diese Homepage seit einigen Wochen das es Grasmilben sind, die komischerweise nur mich und gelegentlich meine Mutter (wenn sie mal zu Besuch war), „angefallen“ haben.

Mein Mann und ich waren ratlos was die Ursache für diese wahnsinnig juckenden Blasen sind.Mein Beine sahen schlimm aus, eine juckende Beule an der anderen. Also hab ich mich im Mai an meinen PC gesetzt und recherchiert und Gott sei Dank diese HP gefunden. Ich habe mir dann gleich Kokosöl aus dem Reformhaus besorgt und seither ist Ruhe.

Juhuu!! Ich bin begeistert.

Habe allerdings ziemliche Narben durch die Bisse im Frühjahr. Tagsüber hatte ich viel gekühlt, nachts hab ich mich allerdings gekratzt wie verrückt.
Dieser Juckreiz war schlimm, Mückenstiche sind nichts dagegen. Naja, nun bin ich ja gewappnet.

Vielleicht kann mir trotzdem jemand noch eine Frage beantworten: Warum beißen die Grasmilben nur mich und nicht meinen Mann?

Vielen Dank für die tollen Ratschläge hier

Klaus, 25. Juli 2010, 07:50

Hallo Maike !
Die meisten Insekten reagieren auf den Körper-
geruch und suchen sich danach ihr Opfer aus.
Du riechst für sie angenehmer.
Gegen die Stiche und den Juckreiz nimm am besten
Teebaumöl, das mögen sie garnicht und es hilft
sofort.
Nichts gegen das Kokosöl, aber sie mögen dich
vermutlich besonders gern.
Vielleicht auch dein Deo oder andere Duftstoffe
wie Seife. Es lohnt sich zu experimentieren.

Stefan, 31. Juli 2010, 14:45

Hallo,
es gibt ein Mittel gegen die Herbstgrasmilbe von einem bekannten Professor von mir. Es wurde wohl mit mehreren Feldversuche die Wirksamkeit bewiesen.
Es ist mit Neem versehen. Wenn Interesse besteht gebe ich die Adresse raus wo man das Mittel bestellen kann.

[…] Körper haben sich, wie die zahlreichen Kommentare im Gärtnerblog zeigen, beispielsweise Kokosöl mit hohem Laurinsäure-Gehalt (mindestens 50 %), kombiniert […]

Martina, 03. August 2010, 07:02

… das grosse Krabbeln ist vorerst eingedämmt …
Ein großes Dankeschön an alle Schreiber für die Tipps. Seit der Essigspritzung (danke an Klaus) sind die Viecher nicht wiedergekommen. Vorbeugend habe ich nicht gespritzt sondern nur, wenn ein Befall von Milben aufgetreten ist. Dann heisst es für die Kinder, raus aus dem Garten und 3 Tage nicht mehr betreten. Nun können wir doch den Spielplatz für die Kinder erweitern, dank Euch.

Alles Gute
Martina

Frank Peter Weichenhain, 03. August 2010, 20:52

Also, mich haben vor 10 Tagen so Stiche geplagt, ich konnte sie nicht einordnen, heutegab es im Radio eine Reportage über Grasmilben, und ich weiß
jetzt auch nach dem ich hier gelesen habe mehr.
Aber ich habe die Stiche mit Colloidalem Silber
behaNDE

Frank Peter Weichenhain, 03. August 2010, 20:54

HANDELT; ich habe Kompressen gemacht und hatte ca nach2 Tagen Ruhe

Sigi, 06. August 2010, 10:31

Ich hab nun viel – nicht alles – gelesen und dachte nur „Oh mein Gott! Die Natur schlägt zurück.“ Wenn ich mich so einmummeln müsste bei der Gartenarbeit…. Oh neee! Da würde ich mich doch totschwitzen! Mir fällt wieder auf, wie gut ich es habe. Mich wollen die Milben oder Zecken nicht! Gottseidank! Ich renne ohne Strümpfe, mit kurzen Hosen durch meine Wiese, wo das Gras Knöchelhoch steht und mir passiert nix. Das einzige, was mich ab und zu mal erwischt und was mich dann „lahmlegt“ sind diese Erdmücken oder was auch immer das ist. In kleiner Stich, den man erst gar nicht so richtig wahr nimmt und dann hab ich nen dicken Arm, vom feinsten :-) Da hilft dann nur noch. Abwarten und kühlen. Nach dem ich das zwei drei mal hatte, hat sich mein Körper ein Gegengift oder was auch immer zurecht gelegt und es juckt nur noch bissel, aber dick wird es dann nicht mehr.
Allesn Grasmilbengeschädigten wünsche ich alles gute und ziehe den Hut vor Euch, denn ich würde, wenn ich nur noch in solcher Schutzkleidung gärteln kann, den Garten aufgeben. Das macht ja dann keinen Spaß mehr.
glg

Moni, 08. August 2010, 08:04

Ach, wie beneidenswert ! Ich möchte auch mal wieder ohne Gummistiefel Rasenmähen ! Bei „normaler“ Gartenarbeit reicht ja das Einschmieren mit Kokosöl, aber Rasenschnitt und alles was da so drin ist, bedarf doch weiterer Vorsichtsmaßnahmen, vor allen Dingen, wenn ich schwitze.

Maike hatte gefragt, warum sie und nicht ihr Mann gebissen wird. Darüber hab ich folgendes gelesen:

Jeder Mensch dünstet mit dem Schweiß Stoffe aus, die bestimmte Kohlenstoffverbindungen enthalten. Diese bestimmten Verbindungen sind es, die bei den Larven das Signal geben: hier ist ein Wirbeltier, das sich als Wirt eignet. Manche Menschen riechen einfach unpassend, andere wieder total attraktiv und die werden befallen. Dazu kommt, dass dieser Enzymcoctail, den die Larve zur Vorverdauung in die Bissstelle injiziert, bei manchen Menschen eine massive allergische Reaktion auslöst, die sich dann in mehr oder weniger starkem Juckreiz äußert.

Ich habe übrigens noch folgendes festgestellt. Wenn ich so etwa 3 bis 6 Stunden nach einem Biss den ersten, noch erträglichen Juckreiz merke, bearbeite ich die Stelle mit 70 % Isopropylalkohol und zwar in der Weise, dass ich immer von außen nach innen reibe und zwar richtig gründlich. Offensichtlich gelingt es dadurch, den schon in der Bissstelle befindlichen Verdauungssaft zumindest größtelteils herauszureiben. Die Stelle nervt zwar noch ein paar Tage, heilt aber mit Cortisonsalbe relativ schnell wieder ab.

Leonie, 08. August 2010, 22:45

Hallo Essig-Experten!

Ich wollte nochmal nachfragen, wie Ihr es mit dem Essig gehalten habt. Wir hatten dieses Jahr wesentlich länger Ruhe als bisher, aber nun haben sie uns doch wieder erwischt, diese Scheißviecher…

Also Konzentration 1:3-5,
aber:
* wie oft hintereinander?
* auch bei schlechtem Wetter? oder nur bei Sonnenschein?

* und was sind Eure (jetzt vielleicht doch schon) „Langzeit“erfahrungen?

Ich danke für eure Antworten
Leonie

Sonja, 10. August 2010, 13:31

Hallo Leonie,

ich habe nach jedem Rasenmähen Essig gesprüht. Aber bei uns sind leider seit 14 Tagen doch wieder die lästigen Bisse zu finden. Vielleicht weil jetzt die „Hochsaison“ ist? Ich habe es zuerst einfach wieder hingenommen, aber meine 2Jährige Tochter zerkratzt sich schlimm, dass ich jetzt noch mal aktiver werden muss.
Ich werde nun 2 Tage hintereinander Essig spühen und auch 1:3 . Die Hoffnung ist noch vorhanden.
Leider weiß man ja auch nicht, ob sie überhaupt vom eigenen Rasen kommen oder ob man sie wo anders
„mitgenommen“ hat.

In diesem Sinne auf zu weiteren Versuchen

Sonja

Klaus, 10. August 2010, 13:49

Hallo !
Bitte nicht übelnehmen was ich jetzt schreibe,
aber es scheint doch überwiegend am Körperduft
zu liegen.
Den einen erwischt es und den anderen nicht.
Vielleicht mal die Arme und Beine mit Essig
einstreichen.
Einen Versuch ist es wert.
Ihr riecht einfach zu gut für die Viecher !!!

Thomas, 10. August 2010, 15:47

Hallo Essig-Experten,

ihr macht mir Mut! Ich will den Mistviechern jetzt auch mal das Leben versauern. Ich habe einen Staudengarten und keinen Rasen und daher noch folgende Fragen:
Gibt es Erfahrungen wie Stauden auf den Essig reagieren?
Was sollte alles besprüht werden, Pflanzen plus Boden?
Außerdem laufen meine Katzen durch den Garten. Die erwischt es immer besonders schlimm. Ekzeme und kahle blutig gekratzte Stellen. Ist der Essig im Garten für Katzen schädlich?

Besten Dank für Eure Erfahrungen

Thomas

Ka, 10. August 2010, 16:51

Ich habe eben das Neudorff Mittel aufgebracht und werde von meinen Erfahrungen berichten.

Klaus, 10. August 2010, 17:32

Hallo Thomas !
Ursprünglich habe ich den Essig gegen die
Kräuselkrankheit beim Pfirsich erfolgreich
eingesetzt.
Wenn du den Essig 1:3 bzw. 1:5 einsetzt schadet
es deinen Stauden keinesfalls.
Wenn du die Stauden spritzt, dann kommt ausreichend Essig auf den Boden um die Viecher
einzudämmen.
Es kann natürlich passieren dass deine Katzen
den Garten eine gewisse Zeit meiden.
Ansonsten passiert ihnen nichts.
Da ich persönlich den Viechern nicht gut genug
rieche und deshalb weder Probleme mit den Milben
noch mit den Zecken habe, fehlen mir auch persönliche Erfahrungen und ich kann auch nichts testen.
G.s.D.

Maike, 12. August 2010, 09:31

Hallo Moni,

vielen Dank für Deine Info. Fürchterlich diese Viecher. Fahre mit dem Kokosöl echt gut, nur vor 4 Tagen hab ichs vergessen. Ich hab unser Gartenhaus gestrichen und hatte abends 7 Stiche gezählt. Die hab ich sofort mit Teebaumöl behandelt (wie Klaus mir geraten hat :). Hat super geholfen, kein Juckreiz, keine Schwellung. 2-3 mal am Tag reibe ich die Stellen ein, halt immer wenn ich gemerkt hab das es anfängt zu jucken. Ist auch schon fast nichts mehr zu sehen. Klasse, wenn ich bedenke das ich vorher gut 2 Wochen damit zu kämpfen hatte.

Klaus, 12. August 2010, 11:05

Hallo Maike !
Ich freue mich riesig für dich !!!
Das Teebaumöl hilft auch bei anderen Insekten-
stichen !

Sigrid Mülheim-Ruhr, 12. August 2010, 13:25

Hallo Garten- u. Grasmilbenbesitzer!
Hallo Klaus!

Meine Familie und ich sind bisher richtig glücklich. Wir haben Mitte August und unsere Freunde sind bisher nicht aufgetaucht…dank Essigsprühung!

Hallo Moni!

Auch Dir noch mal ein herzliches Danke für die Empfehlung Kokosöl. Keinerlei Insektenstiche mehr!

Klaus, 12. August 2010, 14:39

Hallo Sigrid !
Du hast es richtig gemacht !
Ausprobieren was für euch am wirksamsten ist und
dann deine Erfahrungen weitergeben um Anderen zu
helfen.
Nicht alles funktioniert auch bei Allen anderen
in gleichem Maße.
Es wäre zu schön um wahr zu sein.
Und trotzdem kann ich mir immer noch nicht
erklären wie es funktioniert.
Ist es das Öl, die saure Wirkung, der Duft oder
was auch immer.

Sabine, 13. August 2010, 09:22

Hallo!

Wir gehören auch zu den Milbengeplagten. Wir haben seit einigen Jahren einen Schrebergarten. Seit ca. 3 Jahren werden wir von den Milben dort fast aufgefressen. Wir halten seit Jahrzehnten Hunde und unsere Haustiere waren die ersten welche Kontakt mit den netten Tierchen hatten. Zuerst wussten wir nicht was los ist, die Hunde benagten und kratzten sich wie irr. Da ich gleichzeitig auch mit Pustelchen behaftet war, war ich mir sicher, dass wir verfloht sind. Besuche beim Tierarzt und Hautarzt ergaben nichts, bis ich dann bei den Hunden fündig wurde. Die armen Tiere waren voll mit Grasmilben. Damals waren wir noch zuversichtlich und haben die Hunde mit spot-ons behandelt und uns selber mit Repellentien. Genutzt hat alles nichts, im Gegenteil der Befall wurde von Jahr zu Jahr schlimmer, so das wir schon ernsthaft daran dachten das Grundstück aufzugeben. Dieses Jahr hatten wir schon im April Probleme mit Grasmilben, getroffen hatte es am schlimmsten meine Mutter (Beine bis zum Knie nahezu bündig voll mit Bissen), – die Hunde an den Zehen schön voll mit orangenen Pünktchen! Spätestens da war klar, entweder einen Versuch der Bekämpfung der Milben oder zum Jahresende definitive Aufgabe des Gartens. Interessant ist, dass wir am Hausgarten keinen Befall mit Grasmilben habe, ist also ein lokales Problem. Ich habe also, das Grundstück kurz gemäht, (machen wir eigentlich immer- im wöch. Rhythmus)und dann die ganze grosse Fläche mit Neemöl (aufemulgiert mit Spüli) gegossen. Eine Woche später nochmal. Wir hatten Ruhe- bis vor ein paar Tagen der ganze Spass wieder von vorne los ging. Allerdings deutlich weniger, Hund ein kleine lokale Stelle, mein Sohn 3 Stiche, ich ebenfalls 3, mein Mann null Stiche! Habe jetzt die ganze Prozedur nochmal wiederholt, leider hat mir wahrscheinlich das Wetter einen Strich durch die Rechung gemacht, da es in der Nacht drauf geregnet hat. Mit Interesse habe ich die Anwendung von Essigspritzungen verfolgt und das nächste was ich in Angriff nehme ist mit Essigwasser mein Grundstück zu spritzen. Ich hoffe sehr, den Befall zu minimieren, weil eigentlich möchten wir unser Kleinod nicht verlassen, aber so verbissen mag auch keiner mehr hingehen.

Klaus, 13. August 2010, 11:38

Hallo Sabine !
Bei einem Preis von unter 10,- Euro für 10 Liter
Branntweinessig kannst du den Versuch schon mal
wagen.
Wir haben vor 20 Jahren „Lama-betten“ für mehrere
Tausend D-Mark gekauft, nur damit uns die
Milliarden von Mikroben in der Nacht nicht
auffressen.
Wir waren noch so richtig treu-doof und blau-
äugig.
Viel Erfolg !!!

Betula, 13. August 2010, 16:18

Zum Essigpreis hätte ich mal ’ne Anmerkung: Essigessenz ist noch billiger: 1l Essenz kostet unter 3 Euro und ergibt 5l Essig mit 5% Säure, den man dann weiter verdünnen kann wie oben beschrieben.

Sabine, 14. August 2010, 08:19

Guten Morgen!

Ich hatte noch vergessen zu berichten was wir „taten“ nach den Bissen. Wir haben die Stiche mit Alkohol abgerieben, noch besser fand ich aber die Behandlung und Abreibung mit Calendula-Tinktur, bilde mir ein, dass das Jucken schneller aufhört und die Quaddeln auch schneller weg sind. Unsere Hunde habe ich mit folgenden Spot-ons erfolglos behandelt. Also – bei uns blieben, Frontline, Advantix völlig wirkungslos. Was geholfen hat aber aufwendig ist, waren Waschungen der Pfoten mit Neemseife. Noch besser war ein Ansatz von Neemöl mit Spüli, das Ganze mit einem Wattestäbchen zwischen die Pfoten aufgebracht und am Bauch aufgebracht, bescherten uns milbenfreie Mittage. Allerdings habe ich Hunde, welche nicht schlecken, weiss nicht inwiefern Neem toxisch wirkt, wenn es oral aufgenommen wird!

P.S. Habe den Kacheltip gestern umgesetzt und mir weisse Fliesen im Baumarkt besorgt, hoffe damit die grössten Milbennester identifizieren zu können.

Klaus, 14. August 2010, 11:49

Hallo Sabine !
Weisse Tücher tuns auch.
Dann kannst du auch gleich einen Zeckenbefall
feststellen.
Bei Befall das Tuch mit dem zu testenden Mittel
einsprühen und dann weist du auch was hilft.
Aber an der gleichen Stelle auslegen.
Kam mal im TV.

Uli, 15. August 2010, 13:48

Hallo,
ich habe den ganzen Block gelesen, trage mein Rasenmähen immer Gummistiefel, habe trotzdem aber immer mal wieder meine Stiche, evtl. auch von meinen Katzen. Zu Essig fiel mir plötzlich ein, dass sich vor Jahren bei meiner Katze das Nasenfell löste, ganz komisch, der Tierarzt stellte Grabmilben (micht Gras!) fest. die lösten sein schönes Näschenfell auf bzw. es fiel ab, die verordnete Salbe brachte null.
Damals verzweifelt Naturheilbücher gelesen und das Näschen laut Buch mit Essigverdünnung öfter eingereiben. Es war phantastisch!!!! Hatte absoluten, sofortigen Erfolg!!!!
Essig hat was!
Uli

Klaus, 15. August 2010, 18:21

Hallo Uli !
Vielleicht glaubt man dir das mit dem Essig und
auch damit ihn als vorbeugende Einreibung zu
verwenden.

norway, 18. August 2010, 22:23

Hallo… macht der Essig nicht den Rasen kaputt?

Klaus, 19. August 2010, 07:40

Hallo norway !
Nur wenn du Essig pur anwendest.
Bei 1:5 besteht keine Gefahr.
Selbst bei pur erholt er sich wieder.

norway, 19. August 2010, 22:28

Hallo Klaus,
mein Rasen ist eh nicht der Beste…. habe ihn erst wieder seit einem Jahr wg. Umbauarbeiten in Hof und Garten…
Der Rasen hat sich nach mehrmaligem Aussähen erholt und hat nur geringe kleine kahle Stellen…
Essig ist dann wohl keine gute Lösung.
Die Milben werde ich aber leider nicht los… hat
bis jetzt noch keiner geschafft…
Aber: danke für deinen Rat….
Wir leiden einfach weiter….
Noch eine Frage an alle: hat jemand Tiere auf dem
Rasen und trotzdem Grasmilben? Habe gehört… die
Haare der Tiere können das beeinflussen…
Freue mich auf Antwort…
LG Jörg (Norway)

Klaus, 20. August 2010, 07:48

Hallo norway !
Lies bitte den Beitrag von Uli vom 15.08.2010
über das Verhältnis zwischen Grasmilben und
Haustieren.
Nur wenn du den Rasen mit Essig Pur spritzt
kommt es zu oberirdischen Schäden am Rasen.
Er bleicht dann aus und erholt sich dann auch wieder.
Je nach Befall mit 1:3 bzw. 1:5 spritzen und du
bist auf der sicheren Seite.
Die Haare der Haustiere wehren die Milben nicht
ab, da die Haustiere,wie alle Warmblüter,zu den Wirten der Milben gehören.

Helene, 20. August 2010, 11:30

Hallo,
ich habe seit Jahren mit diesen Lästlingen zu kämpfen.
Nun leidet auch mein Hund, gerade heute war ich beim Tierarzt, denn die kleine hat so viele Milben und juckt sich wie verrückt.
Er hat mir gesagt es hilft nix gegen Herbstgrassmilben.
Nun habe ich hier alles gelesen und hab wieder neue Hoffnung.
Werde sofort Essig kaufen gehen und sprühen.
Danke

Sascha, 21. August 2010, 11:39

Hi,
Ich habe schon seit über 2 Monaten diese Grasmilben.Anfangs dachte ich es sei eine Allergie und habe deshalb Cetirizin genommen.
Unterdrückt die Symptome abr nur und wenn man es absetzt,kommen die juckenden Quaddeln nach 2 Tagen
wieder.Mein Hautarzt,hat eine Cortisoncreme verschrieben.Hilft überhaupt nicht.Nun habe ich Infectoscab 5 % bekommen.Werde es heute abend einreiben.Soll die Viecher abtöten und man hat seine Ruhe.Habe dies vor ein paar Tagen auch Im Net gelesen.Erfahrungsberichte von anderen Patienten.

Ralph, 23. August 2010, 18:30

Hallo an alle Geplagten,
ich habe als gelegentlich von diesen Herbstgrasmilben Betroffener eine einfache und wirkungsfolle Linderung, wenn die Symtome des Bisses auftreten: Zahncreme auftragen und trocknen lassen. Das kühlt, läßt den Juckreiz unmittelbar verschwinden und verhindert die Schwellungen und Entzündungen. Nach dem 2. Auftragen am nächsten Tag sind die Rötungen schon fast verschwunden. Es gibt keine Narben. Vor der Gartenarbeit habe ich meißt eine einfache Teebaumöl-Lotion eines Drogeriediscounters aufgetragen. Bisher hilft das ganz gut. Die Essigspritzung werde ich noch testen.

Ruby, 26. August 2010, 00:14

Hallo Moni,

ich hätte eine Frage das Kokosöl betreffend und zwar:
Muss man sich damit vom Kopf bis Fuß einölen oder nur Beine und Arme???
Außerdem, sollte man nach dem Einölen ein wenig warten bevor man in den Garten geht oder nicht???
„Danke Moni vorab“

Ich habe mich gefragt, ob man diese Biester auch mit andere Ölen fern halten kann, wie Lavendelöl, indem man nur ein Paar Tropfen auf die Haut tut wie Parfüm.

Dieses Jahr sind die Viecher irgendwie agressiver, hab ich den Eindruck.

Was die Essigspritzung angeht, mag sein dass die funktioniert aber bei dem Wetter ist es für die Katz da es ständig regnet und alles weg gewaschen wird.

Ich wünsche allen Mitgeplagten alles Gute und bleibt taff.

Peggy, 26. August 2010, 10:12

Wir haben knoblauch pulver im garten und das hilft fur etwas wochen

Ute, 26. August 2010, 23:37

Ich nehme zusätzlich zu den Vorsichtsmaßnahmen wie schützende Gartenkleidung und Duschen auch noch
APIS MELLIFICA D6 Streukügelchen ein.
Das nimmt dem Juckreiz die Intensität und so kann ich das besser ertragen und der Juckreiz verschwindet schneller.
Aufgekratzte Bisse behandele ich mit Propolis.

Andrea, 29. August 2010, 14:31

Hallo, habe mit Interesse euren Blog gelesen. Auch wir haben seit Jahren mit diesen Viechern zu tun. Bei uns (mein Mann wird auch gebissen) haben Gummistiefel schon viel ausgemacht. Falls wir doch Bisse haben: Crotamitex-Gel (nicht Salbe/ viel teurer). Leider will unsere Katze weder Gummistiefel noch Gel und kratzt sich alles auf, allerdings ohne die Milben weiter zu geben. Deswegen habe ich euren Essigtrick versucht, muss die Tage mal den Kacheltest machen. Wird der Boden eigentlich nicht übersäuert von dem Essig?
Bin auf weiter Essig-Erfahrungsbericht gespannt!

Klaus, 29. August 2010, 18:47

Hallo Andrea !
Sollte es doch mal zu einer Übersäuerung des
Bodens kommen, wenn du es zu gut gemeint hast,
dann streust du einfach etwas Kalk.
Mir ging es beim ersten Versuch, gegen die
Kräuselkrankheit am Pfirsich,so.
Bei deiner Katze empfehle ich dir Teebaumöl.
Etwas auf die Hände und die Katze dann streicheln.
Es hilft auch gegen Zecken.
Keine Lotion, die verklebt das Fell, sondern pur.
Gibts in jeder Apotheke und in den meisten
Drogerien. Ist auch preiswert !
Essig nur verdünnt anwenden 1:3 bis 1:5.

Bernd, 01. September 2010, 00:45

Hallo Geplagte.
Ich habe mir den Blog von 2007 an angelesen und hab dann irgendwann ganz aktuell runtergescrollt, weil es ja ne Menge an Infos und Postings ist seitdem. Großen Respekt Euch allen.

Sehr gefallen hat mir der Eintrag der Tierarzthelferin, die die Biester per Eigenversuch zu vernichten versucht hat :-)

Nur leider sind diese Kleinstlebewesen sehr resistent.

Zu unserem Fall:

Wir sind Garten- und Hundbesitzer. Im Garten haben wir wohl (3x auf Holz geklopft) keinen Befall – dort pinkeln mich bei Gartenarbeiten lediglich die roten Ameisen an (gibt auch tolle Pusteln mein lieber Herr Gesangsverein).

Aber wohl beim Gassi-Gehen mit unserer Hündin (auf Frauen gehen se ja besonders gern wie die Blog lehrt) ist es wohl zu einem Befall gekommen.

Speziell die Pfoten, Beine, Bauch, Ellbogen, Achselhöhlen und Hinterläufe (Hüftbereich) sind übersäht gewesen von den orange-farbenen und dunklen Exkrementen dieser Herbstgrasmilben.

Der Tierarzt hat Cortison gegen die Entzündung gespritzt und einen Spot-On in den Nacken.

Seither bin ich am Internet-Recherchieren und bin bestens gewillt etwas homogenes gegen diese Viecher zu finden.

Meine Ergebnisse am Hund:

Hygienehandgel von Balea, (dm Drogeriemarkt):

Hat zu einem Aufweichen der Pusteln geführt, so dass man diese dann leicht mit den Fingernägeln hat abschabbeln können. Der Alkoholgehalt soll einen angenehmen Kühlungseffekt beim Wegtrocknen haben = weniger kein Juckreiz.

Fazit: Hat gut geholfen. Zumindest waren die Ohren dann wieder total sauber. Am Körper sind diese Viecher einfach schwerer zu orten (wegen des Fells).

Olivenöl:

Ein Tipp einer Freundin. Hab unseren Vierbeiner dann ne Ölung (nicht seine Letzte) verabreicht, so dass es ganz schön fettig ausgesehen hat. Es war ihm sichtlich unangnehm. Das Ganze wirkte sodann 2 Tage ein. Soll angeblich diese Viecher auch ersticken.

Fazit: Könnte neue Milben verhalten. Bereits aufgenommene bleiben ggf. unbeeindruckt. Milben-Herde waren weiterhin vorhanden.

Kernseife:

Habe unseren Hund dann in ein zweitägiges Kernseifen-Badeerlebnis entführt. Dick eingeschäumt und einwirken lassen.

Fazit: Verschlechterung. Neue Krisenherde sind entstanden. Hündin schabbelt bzw. kratzt sich vermehrt. Auch ein danach aufgetragenes Spot-On (Frontline) hat da wohl nix gebracht. Außer dass das Fell wieder toll aussah, nach der Olivenöl-Attacke.

Apfel-Essig:

Eine verdünnte Apfel-Essig-Wasser-Mischung per Zerstäuber an bzw. in das Fell eingebracht.

Fazit: Außer dass es dem Hund sichtlich geschmeckt hat (abgeleckt), keine Besserung beobachtet.

Generelles Fazit:

Solange sich unsere Hündin nicht irgendwie anknabbert wegen des evtl. Juckreizes werde ich jetzt mit dem Hygiene-Gel vom dm Drogeriemarkt nochmals loslegen. Hat meiner Meinung am Besten geholfen.

Insofern es allerdings nicht besser und schlimmer wird, gehts sofort zum TA (nicht das hier von Euch noch denkt ich sei ein Neffe von Graf Frankenstein alias Tierversuchs-Fetischist) :-)

Zusammen + vereint gegen diese Herbstgrasmilben !!

Attacke !!

Klaus, 01. September 2010, 14:53

Hallo Bernd !
Du musst zwischen Apfel-Essig und Branntweinessig
unterscheiden. Unsere Versuche bezogen sich auf
den Branntweinessig und auch die Erfolge.
Apfelessig lockt die Viecher wahrscheinlich nur noch mehr an. Somit hast du herausgefunden, dass
der Geruch eine große Rolle spielt.
Der Grund für die scheinbar größere Anzahl von Damen als Opfer sehe ich darin, dass hier im Blog
die Damen als Kommentatoren überwiegen.
Oder sie riechen den Viechern einfach besser.
Für deinen Hund empfehle ich dir Teebaumöl.
Bei meinem Hund hat es wunderbar funktioniert.
Nur ein paar Tropfen auf die Hand und dann den
Hund streicheln.

Bernd, 03. September 2010, 21:38

Hi Klaus.

Danke für Deinen Tipp.

Werde ich gleich ausprobieren :-)

… dann muss die Männer-Quote aufgebessert werden :-)

Klaus, 04. September 2010, 11:44

Ich habe kein Problem mit der Quote.
Die Damen sind irgendwie kreativer und feinfühliger.
Gerade das Richtige für einen Garten !

Gabriele, 05. September 2010, 13:18

Wir haben die Viecher jedes Jahr im Kleingarten. Wir sprühen uns, bevor wir in den Garten gehen, ausgiebig mit AUTAN ein, besonders die Arme, Hände und Beine. Nach dem Gartenbesuch die Kleidung ausziehen, in die Wäsche tun und sofort Duschen. Damit haben wir nur selten Stiche.

Bernd, 05. September 2010, 21:54

Kurz-Info nach 3 Tage ohne Behandlung der orangenen Pustel-Stellen (zuvor intensives Einreiben und Kontakt mit Hygienehandgel von Balea):

Die Pusteln sind verhärtet und lassen sich mit dem Fingernagel wegkratzen.

Vormals waren sie orange-braun-farben und klebrig bzw. talgig. Jetzt sind sie beige-gelb-farben und wie gesagt hart.

Das einzige was bei so manchem Pustel passiert ist, dass ein Haarbüschel mit rausgeht, und darunter dann rosa-farbene frische Haut ist. Ab und an ist es auch etwas frisch (feucht).

Ich habe zumindest keinerlei neue „Brandherde“ gefunden, auch nicht nach 3 Tagen ohne Behandlung.

Unsere Gassistrecke hat sich nicht geändert und sie geht auch weiterhin ins Gras zum Geschäftmachen. (das ist ihre Hunde-Freiheit, die nehm ich ihr auch nicht).

Zusätzlich geben wir ihr am Tag 15 Tabletten von Cartosan, welches zeitgleich mit der Absetzung der Hygiene-Gel-Behandlung gestartet ist.

Gelegentlich besprühe ich ihren Hundeplatz mit Essig-Verdünnung.

Auf jeden Fall haben sich die Kratz-Attacken von anfangs 3-4x pro Stunde auf ca. 2x am Tag (war normal auch vor dem Befall der Viecher) reduziert.

Ich berichte falls es was Neues gibt.

Klaus, 07. September 2010, 08:15

Heute früh in Sat 1 !
Nachweislich werden Menschen mit einer stärkeren
Körperausstrahlung (Körperduft) eher als andere
von Milben, Mücken u.a. angegriffen.
Auf die genauen Untersuchungen möchte ich nicht
eingehen, da sie nur verwirren.
Durch Veränderung des Körperduftes kann man den
Befall verringern oder sogar verhindern.
Dies erreicht man mit Neemöl, Branntweinessig, Teebaumöl u.a. natürlichen Düften.
Welches jeder einzelne nimmt ist eine Frage der
Nase und der Kosten.
Auch die Verwendung eines Benzinrasenmähers ist
gegenüber einem Elektro günstiger, da die Sog-
wirkung (Absaugen der Milben) entschieden größer
ist.
Zur Behandlung von Stichen kommt noch das Einreiben mit einer Zwiebel dazu. Es hilft sofort und kostet nur wenige Cent.

Andrea, 07. September 2010, 18:20

Hallo Gartenfreunde,
habe jetzt nach 10 Tagen meine zweite Essigsprühung (branntweinessig 1 zu 5) auf den Rasen gebracht, dann haben ich und meinen Mann als Test lange im Garten gearbeitet (ohne Gummistiefel). Leider, leider: Wir hatten wieder Stiche, dafür sieht der Rasen ziemlich schlimm aus, wie nach 2 Wochen Dürre mit 35 Grad. Ich hatte so gehofft! Vieleicht hilf die Essigaktion besser im Frühsommer?

Jolanta, 07. September 2010, 20:23

Nach dem wir noch im Juli trotz mehrfacher Essigspritzung fürchterlich zerstochen wurden, , hatte ich die Behandlung mit Neemöl getestet. Offensichtlich war es erfolgreicher als Essig-bis vor einer Woche -also ca 3 Monate nach der Neemspritzung waren wir milbenfrei!!:) jabadabadau!letzte woche hab ich bei der Bohnenernte etwa 5 Stiche abbekommen, aber da lache ich drüber:)nächste woche nach dem mähen spritze ich wieder. Obwohl Neem relativ teuer ist, ist es ziemlich ergebig: auf den 5 liter Behälter brauch ich etwa 1 Weingläschen.Da reicht der 0,5 liter Behälter für ein paar Jahre…8 €uro pro JAhr, ist mir die milbefreiheit doch wert:)
Gute Erfahrung habe ich auch mit Franzbranntwein/ gemacht:nach der Gartenarbeit/mähen duschen und direkt mit dem zeug einreiben. Auch bei neuen Stichen:direkt mit dem zeug einreiben und es geht schneller und weniger juckend weg

Andrea, 07. September 2010, 22:21

Hallo Jolanta,
woher bekommst du so preiswertes Neemöl?

Jolanta, 08. September 2010, 22:47

es ist keineswegs wirklich preiswert…keine Konkurenz für die hier angepriesenen Essigspritzungen, die jedoch bei mir leider nicht zum Erfolg geführt haben…
0,5 liter Niem & Emulgator hat knapp 25 Teuro gekostet..aber es reicht für lange, daher rechnet es sich trotzdem. Aus dem bisherigem Verbrauch schließe ich, dass es mindestens noch für nächtes, wenn nicht auch für übernächstes Jahr reichen wird. daher: grob gerechnet 24 Euro:3 Jahre macht etwa 8 Euro pro Jahr.
Das spritzfertige Niemkonzentrat mit Emulgator hab ich bei Jean Pütz erworben…Es hat einigen Pflanzen auch sichtlich gut getan,es hat wohl auch noch andere Qualitäten als nur Milben vernichten..:)

Kira, 09. September 2010, 14:55

Wir waren letztes Wochenende mit unserer 3 jährigen Tochterauf einem Mittelalterlichen Spectaculum. Da hat man für die Kinder aus Strohballen eine Kletterburg gebaut. In der nacht von sonntag auf Montag hat sie fürchterlich geweint. Am nächsten morgen habe ich allein um einen Knöchel ca 50 Stiche gezählt (das andere Bein sieht genauso aus).
Ich habe das der Erzieherin im Kiga gezeigt damit sie meine Tochter evtl mit Fenistil eincremt falls es sie so juckt. Sie brachte mich dann darauf das es eher nach Grasmilben aussieht, und da ist mir dann die Sache mit dem Stroh eingefallen.
Mittlerweile haben sich die Stiche zu einem Flächendeckenden Ausschlag zusammengeschlossen sind geschwollen und tun ihr weh. An den Oberschenkeln (aussenseite) bekommt sie auch schon Ausschlag.
Unser Kinderarzt hat uns gestern Combudoronsalbe verschrieben, gegen Mückenstiche, hilft aber gar nicht.
Alkohol und Essig würde ich bei mir probieren, aber lieber nicht bei meiner kleinen.
Ich denke ich gehe gleich mit ihr nochmal zu einem Hautarzt, mal sehen was der dazu sagt. Kann er sich auch gleich die entzündeten Dellwarzen an ihren Oberschenkeln (innenseite) angucken. :-((

Armes Mäuschen, tut mir richtig leid, ist viel am jammern

Klaus, 09. September 2010, 18:21

Hallo Kira !
Geh doch bitte mal auf Suche (Google) nach
Neemöl. Dort wird ausführlich die Anwendung
beschrieben.
Teste es am besten an einer nicht befallenen
kleinen Stelle.
Gute Besserung für das Mäuschen !

Kira, 10. September 2010, 22:28

Danke schön für den tip!!!
War ja gestern bei der Hautärztin. Was die sich geleistet hat war echt der Hammer. Das sich die Stiche bei Lilith entzündet haben liegt ja nur an ihr, sie ist halt hibbelig und undiszipliniert ( ja nee, is klar, mit ca 100 Stichen nur an den Knöcheln wär ich das auch). Auf meinen Hinweis, das das Kind ja erst 3 Jahre alt ist meinte sie nur das sie schon Kinder in der Praxis hatte die das verstehen, das man nicht jucken darf . Ich war so entsetz und wütend das es mir die Sprache verschlagen hat.
Da mir die (entschuldigung..) blöde Kuh nix gegen den Juckreiz gegeben hat hab ich nochmal den Kinderarzt angerufen. jetzt haben wir Tropfen bekommen die ihr etwas erleichterung verschaffen sollen, zumindest in der Nacht.
Außerdem haben wir ihr die Beine Ganz dick mit Fenistil eingecremt und mit Mullbinden verbunden. Heute morgen sah es schon besser aus. Wir waren auch im Schwimmbad, mir hat das chlorwasser auch immer gut geholfen wenn ich einen Neurodermitisschub hatte, noch dazu hats Spaß gemacht :-))
Auf meine Frage ob wir jetzt die Bettwäsche jeden Tag wechseln müssen etc bekam ich von der blöden Kuh als antwort das Grasmilben auch im Gras etc leben, nicht am Menschen.Ok, da das zu meinen Gunsten aussfiel hab ich ihr zumindest das geglaubt.

Kira, 10. September 2010, 22:48

Ach noch eine Frage,
Wie würde ich das Neemöl denn anwenden, lese dauernd nur über die behandlung von Hühnern, aber nicht am Menschen.
Danke schonmal

Klaus, 11. September 2010, 08:59

Hallo Kira !
Über die Aussagen der Ärztin möchte ich mich
nicht auslassen, aber nicht nur Kinder haben das Problem des nichtkratzens, wie du im Blog vielfach nachlesen kannst.
Da du offensichtlich auf der falschen Seite
gelesen hast möchte ich dir weiterhelfen.
Erst einmal zu Neemöl und Teebaumöl.
Beide haben annähernd die gleiche Wirkung auf
den Menschen und die Milben.
Die Anwendung hat sich nur unterschiedlich entwickelt. Einerseits durch die Ureinwohner
Australiens (Teebaumöl) und in Asien (Neemöl)insbes in der Traditionellen Chin. Medizin.
Abhängig ist diese vom Vorkommen der Bäume.
Beide verändern die Aura der Haut und wehren
dadurch die Insekten ab.
Beide haben auch eine antiseptische Wirkung und
helfen gegen Juckreiz bei Insektenstichen.
Noch in den beiden Weltkriegen hatten die Soldaten
in den Tropen das Teebaumöl im Tornister.
Da es von 1000 Menschen einen gibt der auf beides
allergisch reagiert sollte man es auf der Haut
testen.
Sicher hilft es auch bei Geflügel aber wichtiger
ist die positive Wirkung beim Menschen.
Was nützt es wenn ich meinen Rasen damit behandle
und beim Nachbarn vermehren sie sich explosions-
artig. Also am eigenen Körper anwenden.
Einfach die Haut (Arme und Beine) damit
bestreichen. Auch bei Haustieren !
Ob Neemöl oder Teebaumöl ist nicht entscheidend.
Je nach Marktlage wird durch die Pharmaindustrie
einmal das und dann jenes favorisiert.
Mir hat z.B. das Teebaumöl auch sehr gut bei meinem Tennisarm geholfen.
Da viele Plagiate auf dem Markt sind am besten
in der Apotheke kaufen.
Ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.
Noch eines. Das Neemöl ist für die menschliche
Nase angenehmer.

Martin, 12. September 2010, 10:26

Hallo,

ich habe war in der letzten Woche bei einem Hautarzt, dieser hat, nach einer „sehr gründlichen Visite“ festgestellt, es wären keine Milben….für mich eine Diagnose, die nicht nachvollziehbar ist.
Meine Frage: wir haben einen Beagle, dieser kann ja eine Art von Milben mit in das Haus schleppen. Ich stelle immer wieder fest, das ich bei gewissen Temperaturen an den Oberschenkel und an den unter Beinpartien kleine, rote Punkte habe, die auch z.Teil jucken. Diese sind so groß wie Stecknadelköpfe. Kann es sich hier um eine Milbenart handeln? (evtl. Hausstaubmilbe oder ähnliches?)

Martin

Andrea, 13. September 2010, 18:48

Danke für die Nimöltipps.
Für die kleine Maus:
Ich kann nur immer wieder Crotamitex gel empfehlen, einmal auf den Stich aufgetragen hilft es sofort. Zum abschwellen der Stiche eignet sich gerade bei Kindern immer sehr gut hochdosiertes Kalzium (Ampullen , aus der Apotheke). Gute Besserung
Andrea

Sabrina, 13. September 2010, 23:54

Hallo zusammen,
Kompliment: Das ist ja wahnsinnig interessant, was ihr hier alles zusammengetragen habt!
Grasmilben kenne ich auch, leider! Allerdings komme ich mittlerweile sehr gut mit den Viechern zurecht. Bevor ich in den Garten gehe, besprühe ich den Knöchelbereich ringsherum mit Autan. Das hält sie mir irgendwie vom Leib. Ein anschließendes Duschen wirkt auch Wunder. Sollte doch mal eine Milbe den Weg schaffen, tupfe ich auf den Stich etwas Vaseline: kaum Juckreiz!
Vor einiger Zeit hat mich, glaube ich zumindest, das erste Mal so ne Kriebelmücke gestochen. Gemerkt hab ich nix, nur als ich am nächsten Morgen aufgestanden war, hatte ich zwischen der Brust ein wässriges Bläschen, welches gleichzeitig juckte und weh tat. Nach 2-3 Tagen ohne Besserung, starker Rötung und einer eitrigen Entzündung benutzte ich eine antibakterielle Cortisonsalbe(Fuzicord) und nach einigen Tagen, ich glaube es waren mindestens 14! ging dieses kleine, entzündete, ständig nässende „Ding“ etwas weg. Nach über einer Woche juckte die Stelle erneut, ich kratzte unbedacht ein wenig und schwupps, war der Mist schon wieder da… kennt das jemand? Was kann ich denn noch tun?

Friederike, 14. September 2010, 13:56

Niembaum – Neem
kann ich da nur sagen!!!!!!! Wohl ein Wundermittel.

Sabrina, 14. September 2010, 14:56

Danke, Friederike aber egal wo ich suche, als fertige Salbe, die ich punktuell nur noch auftragen muss, gibt’s das wohl nicht? Weiß jemand vielleicht, von welcher Firma ich das Neembaum-Öl als Salbe bestellen kann? Oder darf ich das Öl direkt auf die Haut auftragen?
Danke schonmal, für’s Bemühen :-)

Klaus, 14. September 2010, 16:32

Hallo Friederike !
Nix mit Wundermittel. Solche werden nur zu
Kaffeefahrten verkauft !
Hallo Sabrina !
Lies doch bitte meinen Beitrag vom 11.09.2010.
Du kannst das Neemöl direkt und pur auf die Haut
auftragen. So hilft es am besten.
Wenn du es als Salbe verwenden willst, dann einfach das Öl mit Vaseline mischen und fertig
zum auftragen auf die Haut.
So hast du mit Sicherheit auch die gewünschte
Konzentration und keine Mogelpackung.
Bei unseren vierbeinigen Lieblingen bitte nur pur auftragen, damit das Fell nicht verklebt.
Verdünnen kannst du es mit einfachem Pflanzenöl.

Sabrina, 14. September 2010, 18:02

Vielen Dank, Klaus. Habe mir das Öl gerade in der Apo meines Vertrauens ;-) bestellt.
Werde es ausprobieren und euch meine Erfahrungen mitteilen.

Kira, 19. September 2010, 20:34

Sorry,
Ein Wort zuviel, es soll heissen, wenn es auch gut bei normalen insektenstichen hilft, ohne – man -.

Und ein Wort zu wenig, Vielen dank für die guten Tips UND Erfahrungsberichte.

Kira, 19. September 2010, 20:30

@ Klaus, vielen Dank für deine Tips, das nächste mal weiß ich bescheid und kann sofort besser reagieren. Der Ausschlag ist jetzt weg, allerdings sieht man noch wo er war, ich denke das wird Narben geben.
Ich werde mir auf jeden fall Neemöl besorgen, wir sind ja auch gerade im Herbst ständig mit den kleinen im Wald unterwegs, da kreucht und fleucht ja auch so einiges, und wenn man es auch gut bei normalen Insektenstichen hilft, nehme ich lieber natürliche öle als fenistil.

Mich würde noch interessieren ob man damit auch Zecken weg bekommt, wenn die sich festgesaugt haben.

Vielen Dank an alle für die guten tips Erfahrungsberichte

Klaus, 20. September 2010, 08:28

Hallo Kira !
Die Zecken kann man, meines Wissens, nur mit einer
Zeckenzange entfernen.
Aber durch die Anwendung von Teebaum- und oder
Neemöl soll ja der Befall mit dem Ungeziefer
verhindert werden.
Wenn du von den Viechern gebissen bist ist
es fast schon zu spät.
Ob die Milben und Zecken nach der Behandlung mit
dem Öl abfallen kann ich nicht sagen, da ich zu den Glücklichen gehöre die nicht befallen werden.
Sicher ist nur eines, dass das Gift neutralisiert
werden kann.
Wenn sich der Biss ausweitet dann unbedingt den
Arzt aufsuchen. Sicher ist Sicher.

Stefanie, 04. Oktober 2010, 18:19

hi

seit letzte Woche Montag habe ich erst in den Kniekehlen und dann überall Stiche, die Aussehen wie Mückenstiche. Es sind auch kleine Tierchen auf meiner Haut lang gekrabbelt hab sie festgeklebt und zum Hautarzt mitgenommen und unter dem Mikroskop anschauen lassen(die Tierchen sahen aus wie zecken ,hatten aber kleine Haare am Körper)Der Arzt meinte er weiß nicht was das ist und ich sollte so weiter leben wie bisher und nix ändern.Nach 1 woche waren die Stiche zurückgegegangen und seit gestern hab ich sie wieder und mein Freund auch.
was kann das nur sein?Sind das eventl. auch Grasmilben???
was kann ich tun?Hab mir jetzt Teebaumöl gekauft wie wende ich das an??
und wie lange leben diese Tiere überhaupt noch??

Freu mich auf ne Antwort von euch

Gärtnerin, 07. Oktober 2010, 09:46

Hallo Stefanie, auch immer mal an Bettwanzen denken!

Klaus, 07. Oktober 2010, 11:16

Hallo Stefanie !
Einfach etwas auf die Hand und dann Arme und Beine
damit einstreichen.
Wenn du mehr wissen willst, dann mal Neemöl bei
Google eingeben und du erfährst alles über die Wirkung von Neemöl und dazu analog wirkt Teebaum-
öl.

Susanne, 22. Oktober 2010, 23:15

@ Klaus und Andrea:
Teebaumöl ist giftig für Katzen. Bitte nicht damit einreiben.
Susanne

Klaus, 23. Oktober 2010, 09:13

Bei Katzen habe ich Teebaumöl noch nicht
versucht, deshalb danke für den Hinweis.
Sicher trifft das dann zu wenn man die Katze an Stellen einreibt an denen sie sich lecken kann.
Auch bei anderen Tieren sollte man nur dort einreiben wo sie mit der Zunge nicht hinkommen.
Dies gilt auch für andere Insektizite.
Susanne dein Hinweis ist wichtig und richtig.
Es ist Vorsicht geboten denn auch ich möchte
kein Teebaumöl im Magen haben.
In der Speiseröhre kann es zu schlimmem Aua
führen.

Sigrid Effmert, 26. Oktober 2010, 13:55

Hallo Grasmilben“freunde“
Hier der Gartensaisonabschlussbericht aus Mülheim a.d. Ruhr:

Keine Grasmilben in diesem Jahr!! Herrlich!
Wie ich im Blog schon berichtet habe: erste Brandweinessigsprühung 1:5 imApril 2010. Rasen immer kurz gehalten. Im Juni zweite Essigsprühung. Im Juli war es sehr heiss und wir haben den Rasen jeden Abend gewässert. Da wir viel Klee im Rasen hatten, haben wir im August Unkrautvernichter aufgesprüht. Haben jetzt einen tollen Rasen und ..Juchhee! keine Grasmilben.
Diese ganzen Behandlungen waren ihnen wohl zuviel.
Werde im nächsten Jahr wieder so verfahren. Ich denke mit Schrecken an das Jahr 2009. Nie wieder!
Klaus, hier nochmal herzlichen Dank für den „Essigrat“!

Klaus, 26. Oktober 2010, 15:39

Hallo Sigrid !
Danke für deinen Erfolgsbericht und ich freue mich
sehr für euch.
Ich sehe mehrere Ursachen für deinen Erfolg.
Erstens : Durch das Spritzen mit BWE wurde der
Rasen für die Viecher ungeniessbar und die
Population wurde geringer.
Zweitens : Durch das ständige Kurzhalten des
Rasens hast du die Überlebenden regelrecht
abgesaugt.
Leider werden sie in wenigen Jahren ihren Geschmack umgestellt haben.
Ich persönlich schmecke ihnen nicht gut genug.
Auch den Zecken nicht.
Oder sollte es bei mir am Benzinrasenmäher liegen,
der der stärkere Grasmilbensauger ist als der
Elektro.

Moni, 09. Januar 2011, 17:36

Es ist nicht zu fassen, aber ich habe bereits den ersten Biss. Eigentlich hätte ich es wissen müssen, denn in den vergangenen Jahren ging es auch los bei ca. 9 bis 10 Grad Plus. Der Biss ist zwar noch winzig, aber absolut identisch mit dem, war mich die letzten 20 Jahre so gepeinigt hat. Aber ich weiß jetzt ja, wie ich mir helfen kann, nämlich, dadurch dass ich meine Beine zwei- bis dreimal täglich mit dem guten Kokosöl einschmiere und wenn mich denn doch mal eine erwischt, dann sofort bei Auftreten des Juckreizes mit 70 %-igem Isopropylalkohol das Sekret von außen nach innen ausreiben und dann etwas Cortisonsalbe draufschmieren.

Man, hab ich mich gefreut, dass der doofe Schnee endlich weg ist, aber dass die „Saison“ schon wieder losgeht, darauf war ich nicht vorbereitet.

Ich wünsche allen Leidensgenossen, dass sie dieses Herbstgrasmilbenjahr einigermaßen gut überstehen und dass wir uns immer mit neuen Tipps und Erfolgsmeldungen auf dem Laufenden halten.

Romana, 15. März 2011, 13:06

hallo! hatte 2010 auch massive probleme mit den biestern!!!! aber ein tipp eines blogers hat dieses problem billigst und über nacht bereinigt- leute kauft euch einfach ein sprüchgerät und mischt brantweinessig 1:3-1:5 mit wasser und besprüht euren garten!!!-die biester haben gleich am nächsten tag W.O gegeben! heuer blüht ihnen beim ersten stich das gleiche!!! danke nochmals für den tipp!

Romana, 15. März 2011, 13:21

Noch ein Zusatz am Rande- Hautärzte haben keine Ahnung von diesen Biestern, und helfen tut gegen den Juckreiz gar nichts! Hab so ziemlich alles am Markt erhältliche probiert – umsonst! Hab mich täglich für den Freieinsatz im Garten vorher mit Kokosöl eingeölt-am zweiten Tag bereits lästig- da alles fett wird!!! Aber mit Essig waren sie weg!!!!! Versucht es wirklich und gebt den Tipp jedem weiter-es hilft!!!!

Klaus, 15. März 2011, 17:39

Danke Romana !
Und vergesst bitte nicht die Pfirsichbäume.Gegen die Kräuselkrankheit hilft Branntweinessig auch.
Siehe „Patient Pfirsich“.
Der neueste Versuch ist spritzen gegen Woll-Läuse.
Leider liegt noch kein Ergebnis vor. Bisher hat noch nichts anderes geholfen. Bei mir haben sie sich in die Pfefferpflanzen verliebt.
Den Versuch habe ich erst heute gestartet.

Moni, 20. März 2011, 17:23

Die Essigspritzung ist in diesem Jahr natürlich auch in meinem Programm gegen diese Biester. Du hast natürlich Rest, Romana, das Kokoksöl ist eben reines Fett, aber an meinem Beinen zieht das innerhalb von Minuten ein und hinterlässt nur weiche glatte Haut. Ich schmiere jetzt schon einmal morgens und einmal nachmittags. Im letzten Jahr waren es nur noch 4 Bisse die ich ertragen musste. Wenn ich da an 2009 denke, mit duzenden von zum Teil entzündeten Bissen und verzweifeltem Juckreiz. Das möchte ich nie nie wieder durchmachen. Sag mal Klaus, wann muss man denn am besten anfangen mit der Spritzung ?

Ruby, 25. März 2011, 23:00

Hallo zusammen,

könnt ihr mir vielleicht sagen wie oft die Essigspritzung angewendet werden muss um Ruhe vor den Biestern zu haben????
Ich freue mich so auf die Gartensaison, jedoch verderben mir diesse Grasmilben den Spaß :o(
Auf ein gutes Gartenjahr!!!!!

Maike, 29. März 2011, 12:42

Hallo Moni,
ich hatte vor 2 Wochen auch schon meinen ersten Biss, bei uns war es aber höchstens 6 Grad (kalt). Auch meiner war kleiner wie die Bisse im letzten Jahr. Seither ist das Kokosöl wieder mein Begleiter :)

Elsbeth, 31. März 2011, 10:11

Hallo Leidensgenossen!!!!!
Auch ich werde es mit dieser Essigspritzung versuchen. Aber muss ich da wirklich den ganzen Garten abspritzen? Oder haben diese Milben ihre Lieblingsplätze:sonnige oder schattige Orte oder in der Nähe von Büschen oder können sie sogar neben der Rasenfläche auf den porösen Steinplatten verweilen?

Martina, 04. April 2011, 06:21

Guten Morgen (liebe Sorgen)!
Obwohl wir in den Bergen einen strengen und sehr kalten Winter haben, sind meine „kleinen Freunde“ auch wieder da. Habe gestern gleich eine Essigspritzung 1:5 vorgenommen, da der Rasen im Winter doch sehr gelitten hat. Werde aber die Mischung 1:3 bevorzugen und wenn ich es jede Woche machen muss. Die Tierchen machen es sich auch schon wieder an der warmen Hausmauer gemütlich. Bin dann gestern nachmittag nochmals mit der Spritze losgezogen, und habe dann auch das Mittelchen gegen Zecken/Grasmilben ausgeteilt. Wie ich dieses Jahr verfahren werde mit der Spritzung, werden die Gegebenheiten zeigen. Da wir in einer Woche einen Hund bekommen, werde ich noch mehr spritzen müssen. Die Kids fanden es in Ordnung, bei der Hitze nicht die befallenen Rasenflächen zu betreten, aber meinem Hund kann ich nicht sagen, da darf er nicht hin. Werde ihm auch die Pfoten und Teile der Füße mit Kokosöl einreiben, damit Hundchen nicht befallen wird. Mein Motto lautet dieses Jahr, auf in den Kampf.

Jessica, 14. April 2011, 23:13

Hallo

Ich habe zwei Mädels im alter von 6 und 2. Seit drei Jahren leben wir in einem Mietshaus mit Garten. Letztes Jahr habe ich immer wieder ein paar Sticke oder Bisse bei meiner Tochter entdeckt. Die einem mückenstich sehr ähnlich sahen und stark und lange juckten. Sie waren mal als Gruppe mal einzeln. Letztes Jahrs sagte mir unser Kinderarzt, das das wohl Grasmilben sein. Man da aber nicht viel machen könnte.Da es sich nur um einige handelte, dachte ich ok… da muß man durc wie beim Mückenstich auch.
Meine kleinste hatte keine, sie war aber auch noch zu klein um im Garten zu toben. Sie geht nun seit Oktober letzten Jahres in die Kita und seitdem die nun wieder raus in die Wiesen gehen und auch wir die ersten schönen warmen Tage im Garten verbringen, bin ich fast vom Hocker gefallen, als sich meine2 jährige Tochter nachts den Rücken blutig aufgekrazt hat und ich dann nur am Oberkörper 100 Stiche/ Bisse gesehen habe. Ich bin sofort mit ihr zum Hautarzt und er meinte, das es für Grasmilben hier am Fuße des Westerwaldes noch zu früh wäre. Hallo. Im Internet steht doch das sie schon seit März unterwegs sind.Mein vorheriges nachfragen auch in Apotheken zeigte mir nur, das weder Ärzte noch Apothekerinnen irgendwas über Grasmilben wußten. Geschweige denn, das wir hier sowas haben. Der Hautarzt meinte dann, das das wahrscheinlich eher irgendwelche Tiere aus dem Unterholz wären. Er verschrieb uns eine Cortisonmilch und ein Antialergikum zum einnehmen.Nach einigen Tagen wurden die Pusteln weniger. Bzw sie waren nicht mehr so rot und die kleine juckte sich auch weniger. Auch bei meinem Mann sind einige dieser Stellen aufgetreten nachdem wir im Garten gearbeitet haben. Nur ich bin verschont geblieben. Woran kann das liegen. Wir hatten alles lange Hosen und Socken an, sowie geschlossene Schuhe.
Ich hatte schon einige Wochen zuvor beim ersten Auftreten der Stiche auch im Kindergarten mal nachgefragt ob dort noch jemand anderes solche hat. Zu dem Zeitpunkt dann noch nicht. Erst nachdem meine Tochter so viele hatte und ich gezielt alle Mitarbeiter angesprochen habe und drum gebeten habe, das sie vielleicht mal Informationsmaterial aushängen sollten und auch Eltern mal befragen sollten, stellte sich raus, das eine Erzieherin mit der ich gesprochen hatte mir ihre am Bein zeigte und nachdem ich sie fragte wie lang sie die schon hat, hab ich sie darüber informiert, das das wohl eher Grasmilbenbisse als Mückenstiche sind. Sie erzählte mir, das ein Kind ein Atest vorgelegt habe, wo man erst verdacht hatte das sie viellecht Windpocken habe, das es sich hierbei wohl um Mückensticke handele. Sehr seltsam nur, das sich einer davon unter der Unterhose direkt auf dem Schambereich befand und sehr juckte und nicht so schnell weg ging und die anderen auch nicht die sie um die Unterhose herum verteilt hatte. Ich unterhielt mich mit der Mutter und teilte ihr mit auf welche Symptome sie so achten mußte, damit sie wußte ob es ein Mückenstich oder Grasmilben wären. Und das ich auch nur die Cortisonmilch und das Fenestilgel kenne, die den Juckreiz lindern können.

Mein Problem ist, ich habe echt Angst die Kinder jetzt noch irgendwie in die Wiese zu lassen. Aber ich kann sie im Sommer ja nicht drin behalten und verbieten im Kindergarten raus zu gehen. Was kann ich bloß tun? Warum weiß man hier so wenig darüber? Die sind doch von irgendwo gekommen, wo man sie gewiss schon erfolgreich beklämpfen kann oder Mittel zur vorbeugung haben. Und warum wissen werder Ärzte noch Apotheken so wenig über diese Tier und die Behandlungsmöglichkeiten.
Und was kann man Kinder von den Mitteln geben? Meine Kinder haben so empfindliche und trockene Haut, das ich sie schon immer mit Linola Ölbad baden oder duschen muß. Da muß man ja dann auch noch mal aufpassen. Wie kann ich die in unserem Garten denn bekämpfen?
Und das Kindergartengelände?
Das weiße Blatt was ich an einigen Stellen gelegt habe, bleibt weiss. Ich konnte mit bloßem Auge keine Milben entdecken. Aber unsere NAchbarin hatte auch welche am Hals, also müssen die ja auch bei uns im Garten vorkommen.
Oh man, ich hatte echt Angst um die kleine. Gott sei dank hat sie keinen Allergischen Schock bekommen, bzw allergisch darauf reagiert.
Wäre schön, wenn mir einer ein wenig weiter helfen kann. Und warum werden das von Jahr zu Jahr mehr.

Klaus, 15. April 2011, 08:24

Hallo Jessica !
Es werden nicht von Jahr zu Jahr mehr Grasmilben, sondern auch wir Menschen reagieren stärker auf diese Insekten. Du kannst nicht die ganze Welt gegen die Grasmilben spritzen, aber du kannst verhindern dass sie dich angreifen. Sie werden durch die Körperausstrahlung angezogen oder abgewehrt. Du sagst selbst, dass deine Kinder befallen werden und du selbst nicht. Auch in meiner Familie habe ich dieses Problem. Das gleiche trifft auch auf Zecken zu. Ich persönlich werde weder von Grasmilben noch von Zecken angefallen obwohl es der gleiche Garten ist in dem wir uns aufhalten.
Versuch es doch mal mit Teebaumöl aus der Apotheke. Einfach etwas auf die Handflächen und dann Unterarme und Beine bis zum Knie einstreichen. Da sich manche Leute am Geruch nach Kiefernadeln stören mach es am besten am Wochenende. Die etwa 5,- Euro kann man für das Experiment ausgeben. Vielleicht gibt es noch andere Mittel die den Körpergeruch ändern.
Das von dir verwendete Ölbad scheint auf jeden Fall das falsche zu sein. Mach bei deinen Kindern auf jeden Fall den Allergietest. Erst mal eine kleine Stelle benetzen und einen Tag warten. Ich wünsche dir viel Erfolg !!!
LG Klaus

Milbenstich, 15. April 2011, 20:02

Also, wir haben keinen Rasen, nur Terrassen und Beete. Letzes Jahr hatten wir die Idee zu mulchen. Und letztes Wochenende (Anfang April!) haben wir uns je Bein 12 Stiche zugezogen. Ein Traum, es hat ewig gejuckt und nichts hat geholfen – außer die Spucke von unserem Hund, der hatte schwer Mitleid mit den dicken Pusteln und leckte drüber…es war deutlich besser! Naja, aber aufpassen, sauber ist so ein Hundemaul ja nicht und wenn schon alles kaputtgekratzt ist nicht zu empfehlen.
Allen Betroffenen eine möglichst ruhige Saison, M

Martina, 19. April 2011, 16:20

Hallo Ihr Mitleidenden,

ich bin gestern Abend schier den Tränen nahe gewesen:
So einen Befall an Grasmilben wie dieses Jahr hatten wir noch nie. Ich konnte spritzen was ich wollte, Essig beinahe pur auf den Rasen gekippt, Zecken- und Grasmilbenmittel gespritzt und und und … nichts hat geholfen. Dann hat mir ein Bekannter den Tipp gegeben, von der Firma EM ein hochkonzentriertes Mittel auszuprobieren, alles reine Natur und biologisch abbaubar. Die Viecher haben sich kaputt gelacht in der Erde und es war mir so, als ob eine Invasion ausgebrochen ist. Dann kam mir heute Nacht die Idee, den Rasen zu wässern, das habe ich in einem Eurer Kommentare gelesen. Siehe da, dort wo ich das Nest der Viecher vermute, habe ich heute den Rasen ertränkt. Das werde ich auch in den nächsten Tagen machen, denn die Wetteraussichten sind wunderbar, für die Viecher, aber nicht für uns Geplagte. Und da wir einen neuen Vierbeiner im Haus haben, kann ich den Rasen von beinahe 500 m² nicht abstecken. Von nun an wässere ich am Vormittag ca. 3 Stunden und am frühen Nachmittag nochmals 3 Stunden. Da wir direkt am Bach wohnen, kostet uns das Wasser nichts, sondern nur der Strom für die Pumpe. Heute ist der erste Tag seit Wochen, an dem ich entspannt mich auf die Terrasse setzen kann. Die Viecher hatte ich bis gestern auch im Haus, die können vielleicht klettern, das kann ich Euch sagen. Und seitdem ich wässere, sind auch an den „Nebenhausmauern“ kaum noch Grasmilben zu entdecken. Bei uns sind die Viecher dieses Jahr so groß, dass sogar mein „blinder“ Mann die Teile entdecken kann. Essig, so scheint es, hat bei mir das Gegenteil bewirkt, die Viecher sind immer aggressiver und mehr geworden. Auch das Unkrautvernichtungsmittel bzw. der Dünger hat denen nichts ausgemacht. Solange ich keine Chemie einsetzen muss, bin ich echt zufrieden mit der Lösung „Wasser marsch“.

Alles Gute für Euch aus der Chiemgauer Milbenfront
Martina

Peggy, 21. April 2011, 09:35

Ich versuch es im mein besten deutsch…..

wann wir ameizen haben streuen wir mit backmehl (fur cake oder torte)? Ameizen nimmen es mit und sterben, glauben wegen der gist. Hat jemand das schon probiert ?, milben bekampfen mit backmehl ?

Betula, 21. April 2011, 21:19

Hi Peggy, du meinst Backpulver. Das ist auch bei uns ein altbekannts Mittel gegen Ameisen. Probiert habe ich es aber noch nicht, da ich noch nie Probleme mit Ameisen hatte.

Betula, 21. April 2011, 21:21

Ähm, habe eben erst gemerkt, dass hier der Beitrag über Grasmilben ist. Das sind andere Tiere als Ameisen, Backpulver hilft da wahrscheinlich nicht.

Peggy, 22. April 2011, 16:23

Doch sind es die mit backpulver versucht haben in ein terranium und dort gehn die milben tot von

Melli, 29. April 2011, 19:46

Hallo alle Zusammen,
Habe jetzt gerade mal ein viertel aller Kommentare gelesen und bin erstaunt, dass das Thema auf dieser Seite nach vielen Jahren immer noch behandelt wird. Meine Geschichte in Kurzform:
Seit März immer wieder mehrere Stiche. Hautarzt meinte Grasmilben und schien das lustig zu finden. Ich sei wohl im Garten gewesen, bin aber überhaupt kein Naturmensch, so dass ich mir das nur so erklären kann, dass meine Mieze mir die Viecher reinschleppt. Habe ihr und dem Kater, der allerdings nur auf dem Balkon rumläuft, advocate verordnet (Tierärztin hatte aber auch keine Milben auf den Tieren gefunden). Dann alles mit Antimilbenzeug eingesprüht und KLamotten gewaschen. Das war vor zwei Tagen. Seitdem befinde ich mich in Hab Acht Stellung und es juckt allein schon aus Einbildung.
Gegen das Jucken hat übrigens vom Hautarzt verordnete „BetaGalen-Lösung“ perfekt geholfen. Ist ja nur leider keine Dauerlösung.
Kann mir jemand sagen, ob die Milben tatsächlich auch durch die Fenster kommen, hab bisher hier nichts dazu gefunden. Oder könnte es sein, dass die Katzen sie auch nur hereintragen, haben nämlich, wie erwähnt keine Symptome.

Martina, 07. Mai 2011, 07:48

Hallo Melli,

Deine „hab acht“ Stellung kenne ich, seit ich einen Hund habe. Ja, die Milben können auch durch Fenster und Türen in das Haus gelangen, bei mir ist das so. Ich habe von der Firma Pfitzer stronhold für meinen Hund vom Tierarzt bekommen und reibe gleichzeitig die Beine immer mit Öl ein. Da ich aber einen Hund habe, der immer an meiner/unserer Seite ist habe ich keine Befürchtungen wegen der Milben. Gestern habe ich eine Probe der Tierchen an die Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising geschickt, denn so einen Befall wie dieses Jahr hatten wir noch nie. Und gestern habe ich von einem MA des Landwirtschaftsamtes Traunstein gehört „solche Tierchen habe ich in 40 Jahren noch nicht gesehen“, aber am Telefon zu mir sagen „ach ja, Grasmilben, die haben wir auch“. Ha ha, haben wir gelacht. Bin mal gespannt, was die in Freising-Weihenstephan zu den Plagegeistern sagen. Ich würde mich kringelig lachen, wenn ich seit Jahren Grasmilben bekämpfe und dann ist es doch eine andere Sorte. Im Laufe der nächsten Woche weiß ich mehr und halte Euch auf dem Laufenden. Gestern habe ich auf dem Rasen Kalkstickstoff ausgebracht, ist ätzend für die Viecherei und wir haben mal wieder ein paar Tage Ruhe. Der Hund geht auf diese Rasenfläche nicht und auch meine Kinder wissen, dass dort nur mit Schuhen gespielt werden darf. Also, auf in den Kampf.
Ein schönes Wochenende und den Müttern unter uns einen stressfreien Sonntag.
Martina

Melli, 08. Mai 2011, 12:34

Hallo Zusammen,
bin immer noch stichfrei. Die Katzen habe ich erstmal drinnen gelassen, nur um andere Faktoren ausschließen zu können. Also scheinen die Milben bei mir zum Glück nicht durchs Fenster zu kommen. Werde die Tage die Mietze wieder rauslassen und hoffen, dass die Milben sich wegen des Advocates fernhalten.
@Martina: Bin auch gespannt auf das Ergebnis.

Peggy, 09. Mai 2011, 12:57

fur tieren hilfen stronghold und advocate nur dan wann es aufgebracht wird….so nur milben die auf moment von anbringen auf die hund uder katze sind wirden getotet. Neue bleiben leider leben.

Wir haben ohr salben mit milben mittel drin bekommen aber das gleiche wie oben

Martina, 11. Mai 2011, 14:16

Hallo Ihr Geplagten,

heute habe ich den Bericht von der Landesanstalt für Landwirtschaft -Oberregierungsrat- erhalten und stellt Euch vor, es sind Bryobia graminum (als ob ich das nicht schon gewusst hätte). Der gute Mann hat mir empfohlen, im Internet zu forschen gegen Abhilfe und was meint Ihr hat er mir empfohlen: Von Neudorff das Zecken- und Grasmilbenkonzentrat. Hilft mir nicht weiter und jetzt bin ich genauso schlau, wie vor 3 Jahren. Es gibt noch kein geeignetes Mittelchen gegen die Lästlinge. Ich werde jetzt mit Kalk-Stickstoff weitermachen, erst den Rasen vertikutieren, dann Kalkstickstoff geperlt ausbringen und dann 8-12 Tage warten, dann nochmals eine Gabe Kalkstickstoff, insgesamt werden es 3-4 Gaben über das Jahr verteilt werden. Der Rasen ist jetzt schon mehr Stroh als Rasen, meinen Gästen sage ich, dass wir im Garten zu viel Unkraut haben, denn wir leben vom Fremdenverkehr. Morgen werde ich nochmals jemanden anrufen, der mir vielleicht auch noch helfen kann.
Alles Gute für Euch
Martina

Martina, 14. Mai 2011, 06:57

Hallo,

muss Euch noch berichten von diversen Gesprächen mit Fachleuten. Alle sind sich einer Meinung sicher: 1. vorhandene Grasmilben kann man n i c h t ausrotten, sondern nur minimieren. Sind sie einmal vorhanden, bekommt man sie niemals wieder weg. 2. Das Problem nicht aussitzen, ansonsten können die Milben überhand nehmen und dann muss massiv dagegen vorgegangen werden. 3. Die „Vertreibungen“ über Jahre hinweg durchführen. Wenn ein Patient Husten hat, dann nimmt er auch nicht nur 1x die Arznei, sondern länger andauernd. 4. Bryobia gramineum gehört zur Gattung der Spinnmilben (Tetranychidae), so lautet die Aussage von Weihenstehpan.

Freising-Weihenstephan:
Habe nochmals mit dem Oberregierungsrat für Pflanzenschutz telefoniert, weil das Mittel von Neudorff, das er mir vorgeschlagen hat, keine Langzeitwirkung hat. Er hat mir vorgeschlagen, Akarizide (keine Insektizide) zu benutzen, um den Befall einzudämmen. Er hat mir auch einige Namen genannt, die für das Freiland zugelassen sind (ansonsten Problem mit Hund, Katz, Kind, Grundwasser). Alle Jahre soll das Spritzmittel gewechselt werden, denn die Tierchen werden innerhalb von 3 Jahren resistent auf das immer gleiche Spritzmittel. Die Anwendung so lange betreiben, bis der Befall massiv zurückgegangen ist. Jetzt sieht mein Rasen aus wie Stroh, aber die Viecher krabbeln nicht mehr zu hunderten die Hauswand hoch. Vereinzelt sehe ich noch welche, aber durch den geperlten Kalkstickstoff und das Vertikutieren sind doch viele nicht mehr vorhanden. Jetzt kann wieder neuer Rasensamen eingesäht werden und in vier Wochen ist der Rasen dann grün (und wenn nicht, dann spritze ich ihn grün an :-)

Allen Geplagten wünsche ich ein schönes Wochenende mit hoffentlich mal ein bisschen Regen.
Martina

Melli, 15. Mai 2011, 10:32

Hallo Zusammen,
dass das immer schlimmer wird ist ja eine schreckliche Nachricht, vor allem weil ich als Mieterin keinen Einfluß auf die Bearbeitung des Gartens habe und der Vermieter, dem der Garten gehört und der sich kümmert selber keine Probleme hat. Für meine Katze habe ich jetzt Kokosöl geholt. Bisher keine weiteren Stiche.
Melli

Sigrid Effmert, 16. Mai 2011, 13:28

Nochmals Sigrid Aus Mülheim a.d. Ruhr

P.S. siehe unser Bericht vom 26.Okt.2010

Sigrid Effmert, 16. Mai 2011, 13:20

Hallo Grasmilbenfreunde!

Melde mich mal wieder hier aus Mülheim a.d. Ruhr.
Nach den „Essiganwendungen“ im letzten Jahr und weiteren Massnahmen sind wir auch jetzt noch milbenfrei!

Martina, wir hatten ja schon im letzten Jahr in diesem Blog Kontakt. Was bei Euch die Wände rauf läuft und mit bloßem Auge erkennbar ist sind n i c h t die Herbgrasmilben (Neotrombicula autumnalis). Bei Euch sind es die Grasmilben (bryobia graminum)die meines Wissens nach nicht stechen oder saugen. Die Herbstgrasmilben mögen alkalische (nicht sauer)
Böden. Mit Kalk kann man diese Biester nur erfreuen!

Jolanta, 06. Juni 2011, 23:00

Hallo milbengeplagte Gemeinde;)
Hier mein Erfahrungsbericht:
Hatte letztes Jahr auch ganz früh (Mai) ganz viele von den Herbstmilben-Viehchen (habe im Blog berichtet).Nach mehreren Essigspritzungen, die bei mir leider ohne Erfolg blieben, probierte ich verzweifelt trotz höheren Preises mit Niemöl.Nach 3 Spritzungen (wg der Larven) war es mit den Milben vorbei und dieses Jahr hatte ich noch nichts, trotz des extrem trockenen Wetters. Mein Fazit- Grasmilben mögen kein Niemöl, die Pflanzen dafür sehr.Der Preis hat sich für mich gelohnt und im Gartenschuppen hab ich noch Vorrat für mindestens 3-Milbenjahre. Habe dieses Jahr aus Zeitgründen noch nicht gespritzt, aber werde es bald tun, denn ich will nicht dass sie aus versehen zu mir zurückkehren.

Martina, 08. Juni 2011, 06:30

Guten Morgen,

auch heute nochmals meine Erfahrungen aus der Milbenfront:

Da bei uns das Frühjahr ziemlich trocken war, hatte ich einen Wahnsinns-Befall von Grasmilben im Gras und an der Hausmauer. Auch waren schon wieder einige dieser Viecher im Haus. Nach langem Hin und Her hatte mir aus Weihenstephan der leitende Mitarbeiter der Abteilung Garten- und Obstbau ein Mittel an die Hand gegeben gegen Spinnmilben. Alles hatte in den letzten Jahren bei mir nichts geholfen und aussitzen soll man das Problem nicht. So habe ich vergangenen Samstag ein Akarizid auf der Rasenfläche und an der Hausmauer gespritzt und siehe da, es wirkt. Die Viecher sehe ich nur noch vereinzelt, und jetzt werde ich noch die Rasenfläche verkleinern und den Abstand zum Haus auf 5m vergrößern. Dann werden als Abschluß zu den Terrassenplatten Stauden gepflanzt, die auch eine Abwehr der Milben sein sollen. Die in Weihenstephan haben alte Bücher über den Obst- und Gartenbau dort steht drinnen, welche Pflanzen die Milben mögen und welche nicht. Ich sehe nun mal positiv in die Zukunft und hoffe, das Problem eindämmen zu können.

Velvi, 12. Juni 2011, 08:52

Hallo,
kann mir mal jemand bitte helfen ?
Ich habe seit sicher 6 Wochen (!) ständig neue Stiche, jeden Morgen irgendwo anders. Sie jucken entsetzlich. Die Apothekerin meinte, das wären Milben. Aber sie gehen nicht weg. ich habe schon xmal meinen Bettbezug gewechselt und dusche mich abends und morgens. Nichts bessert sich. Ich befürchte, irgendwelche Tiere sind in meinem Bett oder irgendwo. Ich habe keinen Garten, und bin daher nicht jeden Tag im Grünen oder so.

Ich weiss überhaupt nicht mehr, was ich noch tun soll. :(

Gärtnerin, 12. Juni 2011, 11:04

„Alternativen“ wären z.B. Bettwanzen oder Flöhe.

Velvi, 12. Juni 2011, 17:08

Hallo Gärtnerin,

glaubst Du, es sind keine Milben ?
Was kann ich denn dagegen tun und wie kann ich rausfinden, welches Tier es ist ?

Velvi, 12. Juni 2011, 18:22

Danke Melli!

Ich habe gelesen, Bettwanzen würden blutige Stellen und Rückstände (z.b. Kot) hinterlassen. Ich habe aber nur sehr juckende, rote Punkte auf Dekolleté, Beinen und Armen.
Auf der Matratze sehe ich gar nichts :-/ Ich habe schon gesaugt, bringt wohl auch nichts.
Was machst du denn mit dem Kokosöl? Dich eincremen ???
Ok, dann muss ich wohl zum Hautarzt :(

Melli, 12. Juni 2011, 18:33

Hallo Velvi,
mit dem Kokosöl reib ich die Mietze ein. Ein Mitglied dieses Forums hat aber auch geschrieben, dass sie sich selber damit einreibt, um die Viecher wegzuhalten.
Da sich Milben ein paar Tage in der Wohnung halten und weil ichs ja nicht ganau wußte, hab ich Zeug gesprüht, das gibts im Tierhandel, wirkt gegen mehrere Viecher, hab damit wirklich alle Polster eingesprüht, Mietze erstmal Hausarrest und weg war.

Velvi, 12. Juni 2011, 18:45

Achso, ok. Ich habe diese Stiche aber schon seit mehreren Wochen :((

Melli, 12. Juni 2011, 18:05

Hallo Velvi,
da ich vor ein paar Wochen ebenfalls von ungeklärten Stichen geplagt wurde, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt.
verschiedene Möglichkeiten:
1. Bettwanzen
sind schwer zu finden, weil sie sich tagsüber ganz gut verstecken, man hat aber wohl im Schlafzimmer einen typischen süßlichen Geruch. Eingeschleppt werden die Viecher meist nach Reisen in Länder, wo die Viecher heimisch sind.
2. Flöhe
bei starkem Befall müsstest du sie eigentlich hüpfen sehen, bzw. schwarze Punkte auf der Bettwäsche. Weiß nicht, ob man sie auch anders als durch Haustiere einschleppt.
3. Milben:
Bei mir hat sich herausgestellt, dass sie meine Mietze als Taxi benutzt haben. Dagegen hilft bisher Kokosöl Wunder und ich bin seit Wochen stichfrei.
Das ist alles, was ich als Laie zu dem Thema zum Besten geben kann. Besser ist es natürlich mal einen Hautarzt draufschauen zu lassen.

Melli, 12. Juni 2011, 19:07

Grundsätzlich überleben/ vermehren die sich in der Wohnung nicht, solange du aber die Quelle nicht findest, kommen ja immer wieder neue rein. Ich hatte auch mehrere Wochen „Spaß“ damit.
Aber alles Rätsel raten hilft ja nix. Geh am besten mal zum Arzt. Viel Erfolg.

Velvi, 12. Juni 2011, 19:16

Danke Melli, werd ich tun ! GlG

Karin Hopf, 17. Juni 2011, 17:11

Ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben. Die 30 bis 40 juckenden Grasmilbenstiche setzten mir seit 1 Woche sehr zu.
Karin 17.06.11

Heinz, 18. Juni 2011, 16:13

@Jolanta wo hast du denn dein Niemöl, gekauft?
Wie teuer war das, und du sagst das du noch Vorrat für 3 Jahre hast das Zeug ist doch sehr Teuer oder? In welcher Dosierung wendest du das an Aufsprühen?
Danke für die Antworten :-)

Kletterin, 20. Juni 2011, 03:19

Zum Glück habe ich diese Seite gefunden.

Nach unserem letzten Klettertrip (vor drei Tagen) sind wir durch eine hohe, wilde Wiese gelaufen, um zurück zum Auto zu gelangen. Seitdem plagen mich und Freunde diese Quälgeister. Dank eures Forums, weiß ich endlich, dass es Grasmilben sind. Da ich nicht mehr schlafen kann (schrecklicher Juckreiz) werde ich alle Tips rausschreiben und bin hoffentlich bald befreit :)

Vielen Dank!

Kletterin, 20. Juni 2011, 15:24

hier mein Kamikaze-Plan:

1. alle betroffenen Hautpartien mit Isopropylalkohol (Apotheke ca. 3,70 Euro)reinigen

2. Crotamitex auftragen (Milbensalbe Apotheke ca. 13 Euro)

3. vorbeugend habe ich den ganzen Körper mit Autan besprüht

4. sobald es irgendwo juckt – sofort wie 1. und 2. verfahren

5. Bett komplett, sowie Kleidung kochen

6. Milbiol (Apotheke 16 Euro) auf die Matratze (nach saugen)

Der Aufwand ist zwar imens, aber ich denke an dieser Stelle angebracht, wenn man die unangenehmen (Lebens)umstände betrachtet.
Innerhalb der letzten Stunden habe ich damit große Erfolge erzielt.

Beste Wünsche!

Katja, 30. Juni 2011, 07:53

Wir haben seit letztem Jahr auch Grasmilben im Garten. Ich betupfe mich mit Teebaumöl, immer wenn ich in den Garten gehe. So habe ich keinen einzigen Biss mehr bekommen. Auf meiner Fensterbank steht immer ein kleines Fläschchen davon, dann ein, zwei Tropfen auf die Beine oder die Socken, und ich kann rausgehen. Vielleicht hilft es euch ja auch.

Martin, 02. Juli 2011, 15:00

Ich habe diese Plage auch von diesen Grasmilben.
Am rechten Bein ab Oberschenkel abwärts bis Fußknöchel sind ca. 60 (!) Sticke bzw. auch Bläschen die höllisch jucken. Mein Arbeitszimmer habe ich mit PVC Belag ausgelegt (ist im Keller) trotzdem habe ich das Gefühl, das diese Viecher immer noch zuschlagen. Wo halten sich Grasmilben auf? Auf glatten Böden doch unmöglich. Evtl. an Wänden?
Ich habe schon spez. Milbenbezüge einschl. Matratze gekauft, wechsele die Bettwäsche wöchentlich, trotzdem ummer wieder diese Stiche (rote Punkte) und Bläschenbildung an den Beinen. Der Rücken und am Unterarm habe ich kleine, schwarze Punkte, die auch Jucken.
Ich weiss nicht mehr was ich tun soll – Hautärzte stellen nach Untersuchung immer wieder fest: „das sind Bakterien??!!!
Im Wohnbereich haben wir keinen Teppich mehr, nur noch Fliesen, Laminat und Kork.
Kann evtl der Hund der Übertragungstäter sein, wenn er aus dem Garten (haben einen Rasenfläche von 2000qm am Haus) rein kommt?
Auch er hat zwischen den Vorderpfoten im wieder Entzündungen?
Wie kann ich mein Schlfbereich noch schützen? Kommen diese Viecher auch durch das Fenster?

Martin

Klaus, 02. Juli 2011, 17:42

Hallo Martin !
Lies doch einfach mal den Beitrag von Katja vom 30.06. Man kann ja schließlich nicht die gesamte Umwelt spritzen. Die Fesseln und die Unterarme damit einreiben. Auch deinem Hund würde es guttun. Keine Angst. Selbst wenn er sich lecken sollte schadet ihm das nicht. Ein paar Tropfen reichen. Stimmts Katja !

Martin, 05. Juli 2011, 16:25

Vielen Dank für den Tipp. Auf jeden Fall hat der extreme Juckreiz an beiden Beinen nachgelassen.
Bezgl. Einreiben von Teebaumöl habe ich noch eine Frage: ist es egal von welchem Hersteller?
Ferner habe ich noch eine Frage: ich reibe mit einem Watttebälchen bzw. mit mehreren die kompletten Beine ein – ist das evtl schädlich? Denn bei meiner vielen Anzahl von Sticheen ist das besser.
Können die Grasmileb auch durch die Fenster kommen, wenn dieses z.B. nur zum Teil aufgeklppt ist?
Wenn ja, wie kann ich hier etwas dagegen unternehmen?

Martin

Klaus, 05. Juli 2011, 18:01

Hallo Martin !
Wenn du das Teebaumöl nur zum Einreiben nimmst, dann ist es gleich von welchem Hersteller. Aus der Apotheke bist du natürlich auf der sicheren Seite. Den Hersteller bzw. Abfüllerangaben kann man eh nicht mehr vertrauen. Die Grasmilben können zwar nicht fliegen aber sie krabbeln durch die kleinste Ritze. Das Teebaumöl, wenn aus der Apotheke, kannst du auch zur Behandlung der Stiche verwenden. Und das nicht nur bei Grasmilbenstichen sondern auch bei Wespen o.ä.Versuch es doch mal mit etwas Teebaumöl auf der Fensterbank, da die Milben den Duft nicht mögen. Gute Besserung wünscht Klaus aus Thüringen

Sebastian, 11. Juli 2011, 14:44

Hallo alle zusammen,

Ich war am Wochenende auf nem Musikfestival (mit Badesee und Grasufer) und habe nun vollkommen zerbissene Beine und Arme (sogar die Hände sind teilweise mit je 5 Stichen betroffen). Ich schätze wirklich mehr als 80 Bisse. Was mich nur stutzig macht, ist, dass ich nur an den Stellen zerstochen bin, die nicht bedeckt waren. Ich hab aber am gesamten WE nichts gemerkt. Auf Grund der Lage einzelner Stiche habe ich nun allerdings auch Angst, es könnte sich auch um Flöhe handeln. Wie erkenne ich den Unterschied in den Bissspuren? Und vor allem: was kann ich nun tun.
Ich danke schon vorab für eure hilfe!

Klaus, 11. Juli 2011, 18:08

Hallo Sebastian !
Lies doch bitte die letzten vorhergehenden Kommentare. Da du vermutlich zu den Lieblingen der Insekten gehörst vermeide doch bei Aufenthalt im Freien die Anwendung von Parfüm in jeglicher Form. Sicher mögen die Insekten deinen Körperduft in Verbindung mit anderen Duftstoffen.

Moni, 30. Juli 2011, 16:27

Ich weiß, es ist mühseelig, alle Berichte und Fragen seit 2006 durchzulesen, deshalb möchte ich einmal wieder den Unterscheid zwischen Grasmilben und Herbstmilben aufschreiben. Grasmilben (Bryobia graminea) sind orangerot und wenigstens so groß, dass man Ansammlungen dieser Viecher mit bloßem Auge erkennen kann. Die Bryobia ist auch diejenige, die an Hauswänden hochkrabbelt und über die Fensterbänke in die Innenräume gelangt. Da man Bryobia wenigstens sehen kann, wenn man genau hinguckt, kann man sie auch direkt bekämpfen. Ob mit Teebaumöl oder Neem oder anderen Insektiziden ist eigentlich egal. Kommt drauf an, was man seiner Umwelt zumuten möchte.

Ich persönlich finde den Befall mit der Herbstmilbe wesentlich nerviger. Die Herbstmilbe (Neotrombicula autumnalis) ist nur 0,2 mm !!!! groß und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Sie ist auch eher ein Einzelkämpfer. Orangerote Verklumpungen bildet sie nicht.

Zur Vorbeugung gegen beide Beißer benutze ich zwei verschiedene Stoffe. Bevor ich überhaupt das Haus verlasse, reibe ich meine Beine ganz dünn mit ganz hochwertigem Kokosöl ein (von Dr. Goerg oder ähnlich). Auf jeden Fall sollte dieses Kokosöl einen Laurinsäuregehalt von mindestens
50 % haben, denn die Laurinsäure ist es, die die Viecher fernhält. Wenn ich im Garten arbeite oder irgendwo hingehe, wo ich Grünes unter den Füßen habe, kommt bei mir Viticks Cool Plus Spray zum Einsatz und zwar auf die Beine, auf die Arme und überall dort, wo diese Biester eben gerne so hinkrabbeln.

Im Jahr 2009 war ich der Verzweiflung nahe. Dieser Juckreiz Tag und Nacht, es war einfach nicht zum Aushalten. Die ersten Bisse hatte ich schon im Februar und das ging weiter bis in den November hinein.

Im Jahr 2010 mit meiner Vorsorgebehandlung hatte ich noch insgesamt 6 Bisse und dafür hat mein Kater gesorgt, der die Biester im Fell mit in die Wohnung gebracht hat. Kater Merlin kriegt jetzt übrigens auch Kokosöl ins Fell und zwar ganz dünn. Wenn er brav stillhält, kriegt er noch eine Messerspitze extra und schlabbert das mit Genuss weg. Sehr gesund !

Ich kann jedem Leidensgenossen nur raten, schmiert euch ein bevor ihr nach draußen geht. Die Gras/Herbstmilben lauern überall und suchen sich ihre Opfer.

Nicht jeder leidet so wie wir unter den starken Juckreiz. Bei uns ist das eben eine Überreaktion, eine Allergie gegen dieses Enzym, das die Milben in die Haus injizieren. Wenn mich doch mal eine erwischt hat, hilft mir eine gründliche Abreibung mit 70 % Aethanol, Einschmieren der Bissstelle mit Advantan Salbe und auf die Nacht eine Xusal Tablette (Rezept gibt es beim Hautarzt).

Übrigens, Gras/Herbstmilben können bis zu 3 Monaten ohne Nahrung, also ohne einen Wirt, überleben. Das erklärt auch, warum wir auch im Haus gebissen werden können. Irgendwer wird die Viecher schon eingeschleppt haben, vielleicht der Hund oder die Katze oder auch ihr selbst.

Hier hilft ein wenig, wenn ihr in euren Staubsaugerbeutel ein Stückchen Flohhalsband steckt. So macht Ihr den Viechern beim Staubsaugen den Garaus (hilft auch bei Flohbefall).

Martina, 02. August 2011, 06:47

Danke Moni für Deinen Kommentar,
jedem Wort kann ich nur zustimmen. Bis heute habe ich keine Viecher an den Wänden entdeckt, da ich Ende Mai mit Hilfe der Leute in Weihenstephan ein Akarizide gespritzt habe. Sofort nach einem weiteren Befall werde ich die Spritzung nochmals vornehmen und das über weitere Jahre hinweg praktizieren.

Alles Gute
Martina

Moni, 02. August 2011, 18:21

Ich kann Dir versichern, Martina, dass ich mir so ziemlich alles reingezogen habe, was die Literatur und das Internet zum Thema Neotrombicula autumnalis so hergibt. Ich leide seid 1986 an den Bissen und habe in der Vergangenheit schon Phasen gehabt, in denen ich mich nachts blutig gekratzt habe. Sekundärinfektionen gab es natürlich dann gratis dazu. Mittlerweile denke ich, dass ich mit ein paar Bissen einigermaßen leben kann. Hauptsache, es sind nicht zu viele und ich habe Medikamente, die zumindest vorübergehend den Juckreiz nehmen.

Die letzte umfassende Untersuchung dieser Biester stammt aus dem Jahr 2002 und solange noch mindestens 80 % unserer Hautärzte noch nichtmal eine Ahnung davon haben, was die Ursache der Bisse ist, wird sich daran auch nichts ändern. Ich bin kein Biologe oder Mediziner. Trotzdem scheint es mir doch ein Ansatz zur Bekämpfung der Milben zu sein, den Lebenszyklus zu unterbrechen, wie auch immer !

ingo, 05. August 2011, 21:27

hallo ihr geplagten. Jetzt gehöre auch ich dazu, dachte ich hätte einen Ausschlag mit Juckreiz. War wohl nichts, ist die krätze, also milben, bin von der Hautärztin gar nicht richtig untersucht worden welche das jetzt sind, Gras- oder Hühnermilben. Meine Hunde haben nichts, war mit denen extra beim Tierarzt. Der sah sich das bei mir an und meinte wären bestimmt Grasmilben, da ich viel mit Heu in Berührung komme. Verschrieben hat mir die Ärztin Antiscabiosum, mal schaun ob es hilft. Hab so 25 stiche verteilt an Armen und am Bauch, werden kurzzeitig dick, jucken ordentlich und schwellen wieder ab. Hin und wieder kommt ein juckreiz der dann auch wieder verschwindet.Meistens kratze ich ganz nett dran rum. Scheißendreck das Zeug. Hoffentlich hilft das Mittel, hab da keinen Bock drauf.

Angelika, 11. August 2011, 23:27

Hallo,
ich gehöre inzwischen auch zu den „Geplagten“. Ich wusste gar nicht, dass es solche „Viecher“ gibt. Wahnsinn wie ich aussehe, alles zerkratzt, teilweise schon blaue Flecken vom kratzen. Viele Stiche in den Kniekehlen, im Intimbereich. Anfangs dachte ich noch an Insektenstiche, wir haben schon die ganze Wohnung abgesucht. Und heute dachte, ich suche mal im Internet. Und dann bin ich auf diese Seite der „Mitleidenden“ gestoßen. Ich danke Euch für die vielen Tipps.

ingo, 12. August 2011, 20:41

hallo ihr. hatte jetzt eine woche komplett ruhe vor den viechern, hatte diese emulsion 5 tage lang aufgetragen. tolles mittel, hat echt geholfen. aber, heute war ich wieder auf der weide, 15 minuten, da hatte ich wieder den ersten flatschen, könnte echt kotzen. bin gespannt was morgen passiert. krieg schon wieder das große kribbeln, scheißendreck.

Tobinia, 17. August 2011, 23:14

Hallo zusammen. Ich habe jetzt zwei Stunden lang alle Kommentare seit 2006 (!)gelesen. Wahnsinn…
Meine 70-jährige Mutter wird seit zwei Wochen von diesen Biestern geplagt – und dies zum ersten mal in ihrem Leben. Leider reagiert sie extrem allergisch auf die Stiche. Sie hat regelrechte bis zu 2cm! grosse Blasen an einigen Stichen bekommen (v.a. die Stiche an den Füssen und Beinen werden zu grossen Blasen – die anderen Stiche an Armen und am Bauch füllen sich nur wenig)Sie sieht aus, als hätte sie Lepra (hat sie nicht – der Dermatologe hat die Diagnose Herbstmilben bestätigt ;-)). Sie tut mir wirklich echt leid! Der Dermatologe hat übrigens noch gemeint, dass er diese heftige Reaktion dieses Jahr bereits einige Male gesehen habe (wir wohnen in der Schweiz). Angefangen hat es, als sie eines Tages im Garten ihres Freundes kleine Gartenarbeiten machte. Am nächsten Morgen war sie voller Stiche. Seither hat sie den Garten gemieden, aber die Stiche haben nicht ganz aufgehört. Ich habe in den Kommentaren nun etliche Male gelesen, man solle die gefüllten Stiche aufkratzen, aufstechen oder sonstwie öffnen. Aber nirgends wurde erklärt, wieso man dies tun sollte. Die Infektionsgefahr ist doch so sehr gross? Oder wäre es besser, die Stiche zu öffnen? Kann mir jemand helfen?

Ruby, 18. August 2011, 10:59

Nun Tobinia, man sollte die Stiche aufkratzen um sie dann mit 70% Isoprophylalkohol zu reiben! Das hat zur Folge das die Biester krepieren :o)
Anschließend wäre es gut die betroffenen Stellen mit eine Salbe gegen Juckreiz einzureiben.Danach hat man einigermaßen ruhe.

Tja, ich hoffe dir ein wenig Klarheit verschafft zu haben. Noch ein Tip: „Bevor deine Mutter in den Garten geht, sollte sie sich die Beine und Arme mit Teebaumöl einschmieren. Das hilft zu 90%!!!

Tobinia, 18. August 2011, 21:54

Vielen Dank für die Antwort Ruby!Ich habe bereits alles in der Apotheke besorgt und ich hoffe, dass es etwas besser wird.

Martin Schneider, 20. August 2011, 16:35

Hallo Ruby,

bitte bei dem 70% Isoprophylalkohol vorsichtig mit umgehen.
Es sind Schädigungen in den oberer Hautschichten, die nicht mehr reparabel sind.
Ich leide seit ca. 3 Jahren an dieser Plage.
Kommende Woche habe ich einen Termin in einer der besten Hautkliniken – Münster/Westf.
Der Arzt, mit dem ich von der Tagesklinik konatkt hatte, kennt die Problematik. Man würde dort eine entsprechende Therapie einschl. Medikation erstellen.

LG
Martin

Tobinia, 21. August 2011, 17:02

Hallo Martin

Schädigungen von den Milben oder vom Alkohol? Das Einreiben mit Alkohol hat aber bei meiner Mutter tasächlicheine Linderung bezüglich Juckreiz gebracht…. Meine Mutter hat noch frische Wunden, aber sie sind z.T. ziemlich gross – bis zu 2cm Durchmesser (schon vor dem Einreiben mit Alkohol).
Ich wäre sehr interessiert an dem was dir die Ärzte in Münster empfehlen. Gute Besserung!
Tobinia

Heike Hackenbroich, 22. August 2011, 12:34

Hallo zusammen,

war am Samstag, im Garten und habe mich in meiner grünen Hölle amüsiert, und zwar in dicken Arbeitsschuhen und Socken, bis ans Knie. Leider war meine Hose kurz und bot den Viechern genug Raum, kräftig zuzubeißen. Den Bis habe ich noch gespürt, so als wenn man mit einer spitzen Pinzette gekniffen wird und nachher brennt es dann, aber da wars auch schon zu spät. Jetzt quäl ich mich mit diesen übelst juckenden Quaddeln rum, die auch ziemlich heiß sind. Blos nicht kratzen.
Bisher haben mich die Biester schon 2mal rund um die Knöchel zerbissen. Das gab dann nicht nur diese grauenhaft juckenden Riesenquaddeln, sondern (erstmals in 2006)einen Fuß, der aussah, als hätte ihn jemand aufgeblasen. Er war voller Wasser und vollkommen unbeweglich. Dank einer antiallergischen Spritze ließ dieser Spuk dann innerhalb von 2 Tagen nach. Aber offensichtlich hausen die Viecher in diesen Riesenquaddeln und irgendwann platzen die dann auf. Das lympht dann und irgendwann hat man häßliche lochartige Narben am Bein. Selbst einige Zeit später, und hier rede ich von mind. 2 Monaten, hatte ich noch an den Einbissstellen Kribbeln und auch Lähmungserscheinungen in diesem Bereich. Also vorsicht, mit den Bissen von diesen Viechern. Für Allergiker können die auch ganz schön gefährlich werden. Jetzt warte ich dann mal ab, was mit den Bissen oberhalb meines Knies wird. Sieht auf jeden Fall schonmal wieder schön geschwollen und quaddelig aus.

Ruby, 22. August 2011, 14:06

hallo Martin,

sicher muss man mit dem Isoprophylalkohol vorsichtig umgehen, jedoch ist es bisher nicht zur irgendwelchen Hautbeschädigungen gekommen – Klar, kann es passieren, dass man auf die Bisse allergisch reagiert, außerdem heilt die Haut nicht bei Allen gleich schnell. Demzufolge sind die Narben unterschiedlich lange sichtbar.

Gute Besserung an allen Mitgeplagten !

WAIBEL Marianne, 01. September 2011, 15:22

Grasmilbe: Sogar auf dem „gepflasterten“ Weg zum Briefkasten werde ich von den Ungeheuern überfallen, nach einer Stunde krabbelt es ganz fein am Bauch, ich betupfe die Stelle mit Teebaumöl aber es gibt trotzdem ein kleines juckendes Bläschen das ich abkratze damit das Vieh nicht weitersaugt. Ich sehe aus wie ein Streuselkuchen. Toll wenn man zum Arzt muß, überall wo die Unterwäsche anliegt rote und aufgekratzte Pusteln, erster Verdacht „Filzläuse“, die Arzthelferinnen gucken schon sonderbar, in der Stadt ist das Problem wohl nicht so bekannt.
Warum erfindet Die Industrie keine Gelbtafeln (hier weiße) mit Menschenduft wie es das auch für andere Insekten gibt? Die hängt man sich in den Garten und die Milben denken: fein lecker Mensch und bleiben kleben. Ich würde echt viel bezahlen für sowas.
Wie ich hier lese, sind doch offenbar zigtausende Menschen betroffen, Vielleicht müssen wir Betroffenen erst mit Transparenten über unsere Probleme auf die Straße gehen damit uns geholfen werden kann.
Gut hilft mir zur Abwehr Salatöl um die Handgelenke und Knöchel geschmiert, ist aber ein ziemliche Sauerei nur anzuwenden z.B. zum Rasenmähen.

Ich wünsche allen Geplagten einen beschwerdefreien Rest-Sommer

Martina, 02. September 2011, 07:30

Guten Morgen,

nachdem ich im April mit Akariziden den Viechern auf den Leib gerückt bin, hatte ich bis Ende August !!! Ruhe. Jetzt habe ich mal wieder die Hauswand kontrolliert und ein paar kleine Milben festgestellt. Habe dann gleich wieder Akarizid gespritzt und werde in den nächsten Tagen weiterhin meinen Kontrollgang durchführen. Wenn es gelingen würde, den Lebenszyklus zu unterbrechen, hat man gute Chancen, die Plagegeister einzudämmen. Verschwinden werden die Krabbeltiere nicht mehr, aber reduzieren, das könnte gehen.

Schön, dass wir uns in diesem Forum austauschen können, so weiß ich, dass ich mit der Plage nicht alleine bin.

Werde weiterhin berichten und hoffe, dieses Jahr nicht mehr spritzen zu müssen. Abwarten und kontrollieren, das ist meine Devise.

Ein schönes Wochenende aus dem Chiemgau
Martina

Kira, 02. September 2011, 23:54

So, dieses Jahr ist es wieder soweit, morgen gehen wir auf das mittelalterliche Spectaculum!!! Um meiner kleinen Maus das Grasmilben Desaster vom letzten Jahr zu ersparen habe ich heute Neemöl in der Apotheke besorgt. Ich werde es mit etwas selbstgemachtem Calendulaöl mischen und hoffen das es hilft.
In unserem bekanntenkreis sind schon 2 Kinder befallen, scheint also wieder rumzugehen! Hoffentlich bleibt die kleine Maus verschont! Drückt die Daumen

Frauke, 15. September 2011, 11:22

Hallo Gartenfreunde,
Ich habe da eine Frage, mein Garten liegt im südlichen Schleswig-Holstein.
Bisher hatte ich vor der Grasmilbe relativ Ruhe. Kann es sein, das es bei uns für dieses Vich zu kühl ist?
Nich dass ich sie vermissen würde, aber ich habe hier auch von den Nachbarn keine Klagen gehört.

Klaus, 15. September 2011, 14:58

Hallo Frauke!
Die Existenz der Grasmilben ist an bestimmte Klima- und Bodenverhältnisse gebunden. Aber,wie auch die spanischen Schnecken,passen sie sich sehr schnell an.Deshalb kann ich dir nur empfehlen die Infos auf diesem Blog nicht zu schnell ad acta zu legen. Desweiteren wird nicht jeder von ihnen befallen,sondern nur Menschen und Tiere mit einem besonderen Duft. Auch bei Zecken ist dies der Fall.Wenn sich die Milben,möge es bis dahin noch recht lange dauern,auch bei euch zeigen und sie euch angehen,dann versuch es erst einmal mit dem Wechsel des Deos oder Parfüms. Die Milben mögen weiche warme Duftnoten und weichen vor herb frischen aus. Ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben!

Maike, 20. September 2011, 21:46

Hallo Frauke,
unser Garten liegt im nördlichen Schleswig-Holstein und ich hatte bereits im April letzten Jahres (es war ziemlich kühl) etliche Bisse dieser Plagegeister. Sie mochten nur mich =) Habe dann mit Kokosöl vorgesorgt und ich hatte Ruhe. Hat auch in diesem Jahr wunderbar funktioniert.

Jens Ruprecht, 24. September 2011, 23:04

Hallo,
bin ziemlich verzweifelt, wir haben einen kleinen Jungen und richtig schönes Wetter.
(Worms am Rhein) hier in unserem Garten haben sich es die Grasmilben richtig gemütlich gemacht. Unsere Familie + Freunde haben sich hier alle beim Grillen mit Milben eingedeckt, Kampf über 2 Wochen – Auah! Jetzt waren wir 2 Wochen in Urlaub – alles gut. Gestern wieder angekommen, juckt es mich schon wieder bei dem Gedanken in den Garten zu gehen… Schöne Schei…

Muss mal in die Apotheke, oder Gartenfachhandel…

Ich wollte das nur mal loswerden – Jens

Martina, 20. Oktober 2011, 14:05

Hallo Miteinander,
obwohl es bei uns vergangene Nacht geschneit hat und der Frost in den letzten Tagen sich über das Land gelegt hat, sind meine Freunde wieder an der Hausmauer. Nächstes Jahr im Frühjahr werde ich meinen Rasen verkleinern und viel mit Platten und Holz arbeiten. Auch habe ich mir heute wieder ein anderes Akarizid schicken lassen, denn irgendwann werden die Viecher resistent. Das Mittel ist von Dr. Stähler und heißt Kanemite Sc und Kiron Milben-Ex. Das werde ich ausprobieren und Euch davon berichten.

Alles Gute für Euch
Martina

Gartenneuling, 03. November 2011, 10:40

Hallo,
ich bin erst seit kurzem Gartenbesitzer mit vielen seit 20 Jahren unbearbeiteten Obstbäumen. Bei mir sind es nicht die Grasmilben. Denn bei mir fing es nach den ersten Apfelernten an. Der Kopf juckte wie wild, ich bekam reizende Pusteln und alles, was hier so beschrieben wird. Werde mich jetzt wohl nach und nach durch alle Empfehlungen arbeiten und ab nächster Saison in den Bäumen nur nach mit Basecup sitzen. Aber bin auch noch an Extra-Tipps gegen Obstmilben interessiert, wenn es da noch etwas Wissenswertes gibt.

Moni, 03. Dezember 2011, 19:49

Wenn Ihr glaubt, dass unsere Feinde jetzt brav in Winterschlaf gehen, der täuscht Ihr Euch. Noch vor einigen Jahren beschränkte sich die Aktivität der Herbstmilbe oder Erntemilbe auf Jahreszeiten mit Temperaturen über 20 Grad. Dass sich in den letzten Jahren Unterarten gebildet haben, die mit wesentlich geringeren Temperaturen zufrieden sind und auch gerne noch bei 6 Grad plus beissen,das heißt, ihren Lebenzyklus vollenden wollen, scheinen viele der Mitleidenden schon am eigenen Leibe erfahren zu haben.Ich schreibe hier übrigens über Neotrombicula und nicht über die Bryobia (Grasmilbe).
Den ganzen Sommer und auch in den Monaten September/Oktober hab ich mich immer sorgfältig mit nativem Bio-Kokosöl oder Vitics Cool plus eingeschmiert und hatte nicht einen Biss. Nachlässig geworden und ohne Einschmieren hab ich dann in der letzten Woche Blätter gefegt, schon muss ich es ausbaden. Sechs neue Bisse am Schienenbein, an den Waden und eine ist sogar weiter gewandert bis in die Leiste.
Juckreiz vom Feinsten ! Alles wie gehabt! Glücklicherweise hat mein Hautarzt mir das richtige Medikament für solche Notfälle aufgeschrieben. Es heißt Xusal und ist ein Antiallergicum neuerer Bauform. Mir bekommt es prima und macht mich auch nicht müde ! Nach etwa 10 Minuten lässt der Juckreiz nach und ist nach 20 Minuten total verschwunden. Wenn ich das doch schon 2008 gehabt hätte !!!
Auf jeden Fall werde ich wieder schmieren, schmieren und nochmal schmieren und zwar so lange, bis der Schnee mindestens einen halben Meter hoch ist und die Temperaturen auch tagsüber nicht über dem Gefrierpunkt liegen.

Martin Schneider, 13. Dezember 2011, 13:47

Hallo Moni,

ich habe dieses Medikament auch schoneinmal verschrieben bekommen… ohne Wirkung aber mit einer Menge anderer Nebenwirkungen.!

Ich habe jetzt ein Produkt getestet-mit Erfolg:
BEDAN MILCH mit KalianderÖl.
Zumindest sind es bei mir weniger Stiche. Trotzdem sitzten die Plagegeister in den Klamotten. Hierzu nehme ich dann Antihausstaubmilben Waschzusatz. Kommt in die Vorwäsche und ist erhältlich bei PSN Lüneck.

Kennt jemand einen Arzt, der auch Milbenstiche erkennt. Die meisten Hautärzte erkennen diese überhaupt nicht.

Moni, 16. Dezember 2011, 18:45

Hallo Martin !
in Bezug auf die Ahnungslosigkeit von Hautärzten in Sachen Herbstmilbe kann ich Dir nur zustimmen. Im Winter 2009/2010 war ich in der Universitätshautklinik Münster. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt schon durch alles durchgelesen hatte, was es zum Thema Herbstmilbenbisse gibt und es für mich außer Frage stand, was da zu diesen Bissen und dem mörderischen Juckreiz führt, hatte ich eigentlich mehr Hilfe erwartet. Auf meinen Bericht und meinen Hinweis auf die Herbstmilbe kriegte ich lapidar nur zu hören: Tja, wenn das Küken schlauer sein will, als die Henne…….! Immerhin saß ich ja Fachärzten gegenüber.

Und jetzt kommts: Die Herren und Damen Mediziner wollten mich gleich stationär aufnehmen, um an einer Studie zum Thema „Köhlmeier/Degos“ teilzunehmen, da dies möglicherweise die Ursache meiner „Hautveränderungen“ sein könnte. Das ich nicht lache !!!!, denn das Hauptproblem bei den Herbstmilbenbissen, nämlich der enorme Juckreiz, ist bei Köhlmeier/Degos überhaupt nicht feststellbar. Soviel zu den Hautärzten !

Die Empfehlung mit dem Waschzusatz werde ich mal aufgreifen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass meine beiden Freigängermiezen wieder Herbstmilben ins Haus geschleppt und gleichmäßig verteilt haben.

ingo, 26. Dezember 2011, 06:04

Ich lese grade mit erschrecken das sich diese Mistviecher von ihrer Art her auch noch verändern können. Merk ich bei mir, hab sonst immer ab den Herbst bis zum Frühjahr Ruhe gehabt, Seit einer Woche, nachdem ich wieder auf der Weide gearbeitet habe, hab ich jetzt wieder dieses extreme Kopfjucken mit Stiche oder kleine Beulen oder Pusteln im Nackenbereich. Trotz 2 mal am Tage duschen, sowie wechseln der Kleidung jeden Tag. Hab auch schon beim Arzt gesessen der mir dann nur sagte man soll sich nicht verrückt machen. Könnte manchmal echt kotzen.

Moni, 26. Dezember 2011, 07:31

Hallo Ingo, es wundert mich ein wenig, dass Du nur im oberen Körperbereich Bisse hast ! Herbstmilben haben nämlich die genetische Programmierung, immer entgegen der Schwerkraft zu krabbeln. Da die Biester ja nun nicht auf Bäumen sitzen, müssten sie beim Hochkrabbeln über Deine Schuhe, in deinen Hosenbeinen usw. schon mal irgendwo angedockt haben. Eine Beschränkung der Bisse auf den Kopf- und Nackenbereich ist erstmal relativ untypisch für Herbstmilben. Allerdings ist es möglich, dass Du selbst einige Exemplare über die Schuhe und Kleidung mit ins Haus geschleppt hast. Wenn Du einen Hund hast, der Dich draußen begleitet, kann er er als „Transportmittel“ gedient haben. Wenn man die Biester im Haus hat, hat man erstmal schlechte Karten. Ich kann da ein Lied von singen ! Da hilft nur Einschmieren und zwar regelmäßig.

Ich würde trotzdem mal nach Läusen oder Flöhen Ausschau halten ! Wenn man mit Tieren zu tun hat, kann man sich diese Viecher immer einfangen !

ingo, 26. Dezember 2011, 22:42

Hallo Moni. Das ist ja das schlimme das ich überhaupt nicht weiss, wie ich an diesem Viehzeugs drankomme.Hab heute auch wieder am Fuß 3 Stiche gehabt aber nur kleine, lach.Du glaubst gar nicht was ich alles am machen bin, intensiv seit nem halben Jahr. Ziehe mich 2 mal am Tag um, dusche 2 mal, alles wird nur ein mal getragen und danach bei 90 grad gewaschen. Mein Stoffsofa hab ich rausgeschmissen, hab mir ein Ledersofa gekauft. Habe mein Haus schon mit Fogger ausgegast, meine Hunde regelmäßig mit Frontline behandelt, jetzt im Moment haben die eine neue Art von Ungezieferhalsbändern. Der Tierarzt hat natürlich auch schon meine Hunde untersucht, die haben aber nichts. Hab ja auch einen kleinen Hühnerstall, da muß ich ja jeden Tag auch kurz rein, tippe eher dadrauf, hab vor 1.5 Wochen den Stall ausgemistet und 2 Tage später gabs den ersten Stich, hatte dann eine Woche Ruhe und dann ging das kribbeln wieder los. Hab aber jemanden hiergehabt der mir sagte das meine Hühner vollkommen OK wären, ein paar Milben lassen sich da aber trotzdem nicht ausschließen. Der wiederrum sagte mir es könnten aber auch normale Grasmilben sein, oder Getreidemilben, weil ich auch alle 14 tage Getreide mahle für die Schafe. Wenn ich wüßte was es wirklich ist ich würde sofort gegen reagieren. Mehr rumgiften kann ich einfach nicht. Hab schon gesagt wenn das so weiter geht werd ich meine Tiere nach und nach abschaffen. Hab das ganze aber schon seit bestimmt 6 Jahren, normalerweise ist aber im Herbst immer Schluß mit dem Viehzeugs, bis zum Frühjahr, wo dann alles wieder anfängt. Ich war diesen Sommer auch bei einer Hautärztin, die sich das aber erst gar nicht richtig angesehen hatte und meinte, wäre die Krätzmilbe, weil ich mich kratzen würde.Wie gesagt, die hatte erst gar nicht nachgesehen und gefragt wo ich welche Stiche habe. Der Tierarzt und mein Hausarzt meinten nur es wäre dem nicht so und ich solle mich nicht verrückt machen. Ich bin völlig ratlos

Moni, 29. Dezember 2011, 18:02

…. ist ja klasse, wenn man solche Sprüche hört, wie: einfach nicht dran denken, oder nicht verrückt machen !!! Ich wette mit Dir, wenn diese Leute mal eine Saison, und das heißt ja möglicherweise nicht mehr 6 sondern 12 Monate, diesen peinigenden Juckreiz aushalten müssten, würden sie anders reden ! Ich kann Dir nur nochmal raten, lass die Finger von Frontline für die Hunde oder anderen chemischen Abwehrmitteln für Dich. Es tut Deinen Hunden nicht gut. Gib mal „Nebenwirkungen Frontline“ in Google ein und Du wirst blass ! Abwehrmittel auf chemischer Basis hab ich alle durch mit dem Erfolg, dass ich mir die Pelle in Flatschen von den Schienbeinen abziehen konnte. Übrigens ist ein Befall mit Krätzemilbe gut zu identifizieren, nämlich durch die schwarzen Fraßgänge, die diese Biester in der Haut hinter-lassen. Grasmilbe (Bryobia graminea) kann es auch nicht sein, da die nicht auf Menschen gehen. Lies mal hierzu die Seite der Uni Bonn in Sachen Milben ! Vielleicht kannst Du Dein Problem auch dort mal direkt vortragen, eine Kontakt-e-mail-Adresse findest Du auf der Seite.

Vorerst kannst Du ja nur versuchen, Dir irgendwie Linderung zu verschaffen und Dich so gut es geht vor den Bissen zu schützen. Besorg Dir doch mal aus der Apotheke Viticks Cool Plus Spray und sprüh Deine Schuhe, Hosenbeine und Arbeitshandschuhe ein, bevor Du in den Stall und auf die Weide gehst. Die allergische Reaktion auf die Bisse, welches Viech auch immer es sein mag, das seine juckreizverursachende Spucke in die Haut injiziert, kann mit einem guten Antiallergicum gelindert werden. Du musst wahrscheinlich, genau wie ich, verschiedene ausprobieren, bis Du das richtige für Dich findest. Hier sollte ein Hautarzt wirklich mitziehen, meiner tut es nämlich jetzt endlich !

Wünsche für 2012. Möge unser Leid bei Forschern mal wieder auf offene Ohren stoßen, damit sich vielleicht irgendwann mal was tut mit unserem Problem.

ingo, 01. Januar 2012, 14:08

Ein frohes neues euch allen. Hallo Moni. Vielen Dank für den Tip, werd ich mal reinschauen in der Seite von Uni Bonn. Was ich an allem immer so Schitte finde, das ich nie irgendetwas sehe von diesen Viechern, ich merke manchmal, dann meine ich mir läuft was übers Gesicht, schaue in den Spiegel und sehe einfach gar nichts. Ja, die Kratzmilbe kann es nicht sein, meinte auch mein Hausarzt, keine dunklen Gänge und fast keine Stiche im Intimbereich. Vor allem ist das bei mir Phasenweise, krieg ein paar Stiche, mal mehr mal weniger, die bleiben ein paar Tage, dann hab ich wieder ein paar wenige Wochen Ruhe. Und jedes mal wenn die weg sind denke ich das wars, aber Pustekuchen. Manchmal meine ich wenn ich mich ordentlich einschmiere, egal womit, wird es etwas besser. Als wenn die Viecher den Duft nicht mögen. Nur ich mag das leider auch nicht so. Im Sommer war es so schlimm, da hab ich mir schon von den Hunden das Frontline selber in den Nacken geschmiert, dann noch Autan, Hautschutzcreme und Teebaumöl, alles an einem Abend. Das sah am nächsten morgen aus, alles Feuerrot, lach. Das Problem mit den Ärzten hat aber anscheinend fast jeder. Der eine sagt, das ist nicht so schlimm, bei dem anderen kriegste nach anruf einen Termin in einer Woche und der nächste sagt nicht dran knibbeln, wieder ein anderer schaut es sich erst gar nicht an. Manchmal frag ich mich was die gelernt haben. Die eine war am besten, Herr Plog, für ihren 2 Termin kriege ich 16 Euro von der Krankenkasse, da kann ich mich nicht mit ihnen hinsetzen um mit ihnen über die Ursache zu sprechen. Gibt es eigentlich noch kein Bewertungsportal für Ärzte? lach, ich wüßte einiges zu schreiben

Moni, 02. Januar 2012, 19:34

Ich kann Dir nur zustimmen, Ingo ! Ein Geschäft können die Hautärzte mit uns Geplagten ja wohl nicht machen. Dabei gäbe es Möglichkeiten, zumindest den Verursacher exakt zu identifizieren ! Reste des Verdauungssekrets, das ja für den Juckreiz verantwortlich ist, sind in den Bissstellen nachweisbar. In Münster hat man mir gesagt, dass es Gen-Vergleichsproben gibt und eine Identifizierung unter Umständen möglich ist. Das ist natürlich teuer und ob die Krankenkasse das bezahlt ?????
Im Übrigen wirst Du Herbstmilbenlarven höchstwahrscheinlich nie zu sehen kriegen. Erstens sind die nur
0,2 mm !!!! groß und da sie sich unmittelbar nach dem Biss, also nachdem sie von ihrem Wirt (Wirbeltier) oder Fehlwirt (Mensch) ein bißchen Blut oder Lymphe gefuttert haben, wieder fallen lassen, sind sie schon lange wieder weg, wenn es anfängt zu jucken ! Daher hilft auch kein Abkratzen der kleinen Bläschen, das verzögert nur den Heilungsprozess, weil man das in dem Bläschen noch vorhandene Allergen nur noch weiter ins Gewebe verteilt. Was ich mir wünschen würde, wäre eine gut zu verteilende Emulsion, die mindestens 8 Stunden schützt, gut riecht,nicht klebt, die Haut nicht austrocknet und dabei absolut keine unerwünschten Nebenwirkungen hat. Außerdem wäre es toll, wenn es ein Medikament gäbe, dass den Juckreiz bzw. die allergische Reaktion so unterdrückt, dass man wirklich ruhig schlafen kann und das auch sonst dafür sorgt, dass wir Herbstmilbenspucke-Allergiker uns genau so sorglos im Garten und in der Natur aufhalten können, wie die meisten anderen Menschen. LG Moni

Bernd, 07. Februar 2012, 13:13

Hallo zusammen!

Nachdem ich seit fast 1 jahr jucke und kratze, weiß ich mittlerweile u.a. dank dieser Seite, dass ich auch „befallen“ bin. Zwar nicht sooo stark, aber es reicht. Vielen Dank schon einmal für die víelen Tipps und Berichte.

Was mich nun noch interessiert: Kriegt man die Milben nicht evtl. durch Saunagänge weg?

Bernd, 07. Februar 2012, 13:18

Und noch ne Frage… ;-)

Ich hab einen Garten – und einen Freigänger-Kater. Da ich auch jetzt den ganzen Winter durch diese Milben habe, vermute ich eher den Kater als Überträger; denn im garten war ich seit Wochen nicht. Gibt es da ein Mittel, um die Viecher an der Katze zu vertreiben? Der Tierarzt hat zwar nichts Auffälliges bei der letzten Routineuntersuchung entdeckt und mir auch ein Mittel gegeben… aber ich hab alt immer noch diesen schönen Juckreiz und suche nach jedem Strohhalm.

Moni, 14. Februar 2012, 11:35

Hallo Bernd,

klar kannste Du die Viecher, ob das nun Hernstmilben oder sonstige Milben sind, aus dem Fell deines Katers vertreiben und zwar ohne ihn mit Chemie zu traktieren. Hol Dir aus dem Reformhaus das wirklich hochwertige Bio-Kokosöl und massier ihm das ins Fell. Ich würde allerdings noch ein paar Tage warten damit, denn bei Temperaturen unter Null wird das Fett auch im Fell ziemlich hart und verringert möglicherweise den Wärmeschutz des Winterfells. Abtöten kannst Du die Biester mit Kokosöl natürlich nicht. Der Geruch von Laurinsäure, die im Kokosöl enthalten ist, ist jedoch so widerlich für saugende Insekten, dass die aus dem Fell verschwinden. Also schmier ihn lieber ein bevor er rausgeht !

LG Moni

ingo, 24. Februar 2012, 00:14

Hi zusammen. War heute bei nem neuen Hautarzt, hört ja nicht auf mit den Viechern. Der hat mir heute Blut abgenommen und sagte das man darüber auch viel rauskriegen könnte. Er meinte das mich die Milben als Felwirt nehmen. Müßt ihr mal unter den Begriff Cheylletiellose im Internet nachsehen. Hab heute die Salbe Jellin-Neomycin-creme verschrieben bekommen. Die funktioniert sogar bei mir. Aber weg sind die Viecher dadurch natürlich noch immer nicht.

Moni, 28. Februar 2012, 19:45

Hallo Ingo, etwas Gutes haben Deine Milben ja gegenüber den Herbstmilben ! Man sieht sie wenigstens und kann ganz gezielt dagegen vorgehen. Jellin-Neomycin-Creme kenne ich schon seit 40 Jahren. Ob die wohl auch gegen den Juckreiz bei Herbstmilbenbissen wirkt ? Ich werd mal meine Hausärztin fragen.

Seitdem wir wieder Temperaturen über Null haben draußen, geh ich nicht mehr in den Garten, auch nicht zum Müll wegbringen, ohne meine Beine vorher mit dem guten Kokosöl eingeschmiert zu haben. Bis jetzt, toi, toi, toi, ist noch keine juckende Quaddel da !
LG Moni

ingo, 29. Februar 2012, 16:25

Hallo Moni. Wenn das mal so einfach wäre, die Milben die ich da habe sieht man ja auch nicht, das ist ja der Mist an der ganzen Sache. Ich weiß nur ich habe sie, merke ich ja an den Stichen und das gekribbel was ich halt manchmal habe. Meine Blutuntersuchung hat auch nichts ergeben, die Werte sagen alles OK. Wäre auch zu schön gewesen daran was zu erkennen. Werd mich aber morgen wieder beim Hautarzt hinsetzen. Das mit der Salbe habe ich jetzt am Telefon erklärt bekommen. Ich dachte das die die Viecher abtötet, falsch gedacht, da ist Kortison drin, das beruhigt nur die Haut, ist aber leider nicht die Endlösung.Ich weiß mir langsam echt keinen Rat mehr, seit zwei Tagen ist es wieder recht schlimm bei mir. lg Ingo

Martina, 28. März 2012, 05:05

Guten Morgen,

seit Ende letzter Woche habe ich meine Grünflächen reduziert und bis dato sind keine Grasmilben an den Wänden unseres Hauses aufgetaucht. Die MA von Weihenstephan haben mir geraten, mindestens 5 m vom Haus entfernt aufkiesen, damit die Bryobia Gramineum nicht in das Haus eindringen kann. Werde dennoch die restlichen Grünflächen mit Akariziden abspritzen und das über eine längere Periode hinweg. Denn wer weis, was diesen Viechern alles noch einfällt: Vielleicht werden die auch mal so aggressiv und nehmen den Menschen als Zwischenwirt. Alles Gute für Euch.
Grüße Martina

Moni, 29. März 2012, 11:11

Hallo Martina,

ich meine mich zu erinnern, dass Du mal geschrieben hast, dass die Grasmilbeninvasion sogar über geöffnete Fenster in die Wohnung eindringt. Da hab ich mir folgendes überlegt: Wenn man an der Unterseite der Außenfensterbänke stabiles Doppelklebeband anbringt, dann müsste das doch eigentlich wie eine Sperre wirken. Allerdings ist damit ja dir Ursache nicht beseitigt. Offensichtlich hast Du in Deinem Garten mehrere Ansiedlungen von Bryobia. Verteil doch mal bei Trockenwetter an mehreren Stellen im Garten weiße alte Putzlappen. So wie ich gelesen habe, sollen weiße Flächen für Bryobia eine magische Anziehungskraft haben und Du könntest feststellen, an welchen Stellen im Garten sich diese kleinen orangen Biester vermehrt aufhalten. Vielleicht kann man dann diese Stellen auch besser gezielt mit einer Essigspritzung behandeln.

Auf jeden Fall ist bei dem tollen Wetter in den letzten Tagen schon wieder richtig was los an der Herbstmilbenfront. Einen Biss habe ich mir schon eingefangen, dabei hatte ich nur schnell einen Eimer über mein Tränendes Herz gestülpt, weil Nachfrost angesagt war. Selbst Schuld, wenn man zu faul ist, sich orgendtlich mit Kokosöl einzuschmieren. Mittlerweile müsste ich das doch gelernt haben !
Grüße Moni

Martina, 31. März 2012, 13:42

Hallo Moni,

danke für Deine Nachricht zwecks Absperrung für die kleine Biester. Das habe ich alles schon probiert, aber die Tierchen können durch jede noch so kleine Ritze in das Haus eindringen und an dem doppelseitigen Klebeband waren dann nicht nur die kleine Biester, sondern auch anderes Getier zu finden. Und das Band wurde durch die Sonne aufgelöst und mit Müh konnte ich das Band entfernen, sah nicht toll aus auf neuen Fensterrahmen. Auch habe ich mit der Essigspritzung den Rasen eingesprüht. Die Vieher wehrten sich und ich glaube, die wurden so richtig „giftig“ durch den Essig, so viele Bryobien habe ich noch nie an meiner Hauswand gesehen. Die dachten sich, jetzt dringen wir erst recht über die Hausmauern in das Haus ein. Das war übel und ich bin froh, dann ein Akarizid aus Weihenstephan bekommen zu haben. Dann war erst mal ein wenig Ruhe mit den Viechern, und bei der nächsten Hauswandbelagerung wurde gleich nochmal gespritzt.

Auch habe ich mir ein Kokosöl aus dem Reformhaus geholt, das tut nicht nur der Haut gut, hoffentlich hilft es auch gegen die Viecher, wenn ich im Garten arbeite.

Viele Grüße
Martina

Annette, 01. April 2012, 00:06

Nachdem ich irgendwo gelesen haben, dass die netten Tierchen die Audünstungen bestimmter Vitamin B Kombinationen nicht mögen, nehme ich das als logische Erklärung dafür, dass mein Mann nicht gebissen wird, ich direkt daneben aber ständig. Er trinkt sich jeden Abend sein Glas Bier. Ab sofort teste ich das auch mal.

Klaus, 01. April 2012, 08:55

Seit fast zwei Jahren trinke ich fast keinen Alkohol mehr, die Brauereien mögen es mir verzeihen, und werde trotzdem nicht gebissen. Toi,toi,toi! Wie ich schon mehrfach geschrieben habe liegt es an der „körperlichen Duftnote“ ob jemand von Milben oder auch von Zecken gebissen (befallen) wird. Ob Kokos- oder Teebaumöl ist nicht entscheidend, sondern der eigene Duft verbunden mit fremden Düften. Dies ist wissenschaftlich nachgewiesen. Probieren hilft besser als studieren. Bei Anettes Gatten ist es eben Bier. Nimm doch einfach mal etwas Bier und reibe deine Fesseln damit ein. Einen Versuch ist es wert.

Soili, 01. April 2012, 11:50

Ich habe momentan bestimmt 30 Bisse an den Beinen. Tonsaure Essigerde hilft nur für 2 Stunden vielleicht. In meiner Verzweiflung nehme ich Cetirizin, das hilft, macht aber müde…

Soili, 01. April 2012, 17:57

Eehm, Essigsaure Tonerde heißt es :-)

Angelika, 18. April 2012, 15:44

Hallo,
auch bei mir ist es „wieder so weit“ … ich habe schon wieder überall Bisse. Heute habe ich mir Kokosöl bestellt. Leider hatte ich schon vergessen, wie es mir letztes Jahr ging. Gartenarbeit ohne Schutz … ich glaube unser Hund hat inzwischen auch diese Bisse …

Moni, 20. April 2012, 20:14

Man kann gar nicht vorsichtig genug sein und manchmal hilft eben auch die beste Vorsorge nichts. Ich hab da nämlich so ein Umschlagtuch, das ich mir immer umhänge, wenn ich denn schnell mal in den Garten muss. Neulich hatte ich einfach vergessen, das Tuch abends in den Flur zu legen und mein Kater hatte sich nachts draufgekuschelt. Das Ende von Lied war dann, dass ich mir acht Bisse im Schulter/Nackenbereich eingefangen habe. Das Tuch ist natürlich sofort in die Wäsche gewandert. Arme Miezen ! Auch sie leider schon wieder unter Juckreiz. Wenn ich sie wirklich schützen wollte, müsste ich alle Beide mindestens dreimal täglich mit Kokosöl einschmieren. Mein Kater hätte bestimmt nichts dagegen, aber meine Katze gibt schon Fersengeld, wenn ich das Döschen mit dem Kokosfett nur in die Hand nehme.

Martin, 20. April 2012, 20:26

Hallo,

ich möchte einmal wissen, wie diese Grasmilbenstiche aussehen?
Ich habe heute wieder am Oberschenkel 3 rote Punkte, wie an der „Schnur gezogen“ bei mir enddeckt. Diese sind dunkelrot, haben unterschiedliche Durchmesser von ca. 0,5 mm bis 1,5 mm Durchmesser. Diese jucken nicht!
Ferner entdecke ich an beiden Oberarmen mehr und mehr kleine, schwarze Punkte. Diese sind aussen sichtbar- jucken auch nicht, nur wenn ich mit den Zeigefinger darüber gehe habe ich leichte Schmerzen.

Dann passiert es, wenn ich auch gereinigte Wäsche anfasse, das ich plötzlich einen kurzen Schmerz verspühre, als wenn jemand mit der Nadel sticht! Anschl. fängt es dort an zubluten…? Evtl. Hausstaubmilben????

Martin

Martina, 23. April 2012, 11:46

Wenn ich an vergangenes Jahr denke und den Befall an der Hauswand und im Hausinneren bekomme ich immer noch das Grauen. Wie muss es denn Euch ergehen, vorallendingen Dir Moni, wenn Du nicht mal ein Umschlagtuch liegen lassen kannst. Vor einem Jahr haben wir einen lieben Hundi bekommen und die „Pest“ an der Hauswand war nicht zu toppen. Erst mal bin ich in Tränen ausgebrochen, als ein Bekannter mir sagte, diese Viecher bekommt man nicht in den Griff und so sollte ich meinen Hundi verkaufen, wenn gleich auch das komplette Grundstück incl. Haus. Er wäre wahrscheinlich der Erst gewesen, der alles gekauft hätte. So habe ich den Viechern (Bryobia Gramineum) den Kampf angesagt unter der Anleitung von Mitarbeitern des Weihenstephaner Institutes. Jetzt ist der Garten zu 2/3 geschrumpft und eine natürliche Sperre für die Viecher ergibt sich jetzt aus dem Kies, der bis zu 7 m um das Haus reicht. Der Rest an Rasenfläche wird bei Befall wieder eingenebelt mit Akariziden. Ich war schon so weit, die komplette Rasenfläche zu entfernen und zu betonieren, hätte das Ganze dann auch noch grün angesprüht. Locker konnte ich die Situation nie sehen, denn keiner kann so richtig helfen. Deshalb bin ich froh, dieses Forum gefunden zu haben und bin dankbar für jeden Hinweis und für jeden Strohhalm, der einem gereicht wird. Verkaufen würde ich nie, vorher wird alles betoniert und eine riiiiiesige Terrasse daraus gemacht. Mein Bekannter hat ein Bauunternehmen und würde für jede Schandtat offen sein. Obwohl ich „nur“ mit Bryobia Gramineum zu tun habe, bekomme ich Pusteln wenn ich schon an die Viecher denke.

Den Geplagten unter Euch viel Erfolg und Geduld bei der Bekämpfung der Viecher.

Grüße
Martina

Angelika, 04. Juni 2012, 18:36

Hallo,
super jetzt hat sich auch noch so eine „blöde“ Pustel entzündet. Die Apothekerin hat meinem Mann „Crotamitex Salbe“ empfohlen. Hat jemand vielleicht Erfahrungen damit?
Viele Grüsse
Angelika

Martin Schneider, 06. Juni 2012, 12:07

Hallo Angelika,

ich halte diese Medikation für sehr zweifelhaft. Hier u.a. die „Wirkung“ dieses Medikament lt. Hersteller:

„….So wirkt Crotamitex Salbe
Crotamitex Salbe enthält den Wirkstoff Crotamiton. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Crotamiton. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Mittel gegen Läuse, Milben und Flöhe, zu welcher der Wirkstoff Crotamiton gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs: Crotamiton
Crotamiton wird hauptsächlich gegen Krätzmilben eingesetzt. Allerdings scheint der Wirkstoff auch Läuse bekämpfen zu können. Für diese Anwendung ist Crotamiton allerdings nicht offiziell zugelassen, da es gegen Läuse wirksamere Alternativen gibt.

Jetzt die ernsthafte Frage, ob sich die Apothekerin mal die Pustel“ angeschaut hat. Hier wird doch gleich mit „Kanonnen“ auf die Haut geschossen!

Wenn ich alleine nur Krätzemilben und Läuse lese….
War Dein Mann diesbezgl. schon einmal bei einem Hautarzt? Wie lange bzw. wie stark sind die Beschwerden?

Ich habe jetzt folgenden Weg als Kassenpatient eingeschlagen:

-alle Untersuchungsergebnisse von 5 Aufenthalten in den Hautkliniken Münster, Hildesheim und Göttingen bei der >Krankenkasse eingereicht
– anschl. prüft der medez.Di3enst die Notwendigkeit in dieser KliniK:

Deutsche Klinik für Diagnostik GmbH
Aukammallee 33
65191 Wiesbaden

Dieses hat man sofort genehmigt. Der Patient wird für max. 2Tage „auf den Kopf gestellt“ und genaustens untersucht.
Ich habe einen Termin in 3Wochen in der:

Der Fachbereich Dermatologie verfügt über folgende Ausstattung:

Moderner Eingriffsraum
Lichtabteilung mit modernsten Geräten (z.B. Saalmann-Kabine und entsprechende Standgeräte) (Lichttestung)
Prototyp in der Lichtabteilung zur Psoriasis-Therapie
Andrologisches Labor
Mykologisches Labor
Allergologischer Testraum
Neueste Auflichtmikroskope
Gepulster Farbstofflaser
Gynäkologischer Untersuchungsraum

In der Regel gehen von 100 Pat. 95 Pat. mit einer richtigen Diagnose aus der Klinik (Angaben aus der Tageszeitung „Die Welt“ vom 01/2012

Ich hoffe nun auch das endlich ein Facharzt erkennt ob es Grasmilben oder ähnliche Erkrankung handelt.

Mit dem Medikament wäre ich aber vorsichtig!

Grüsse
Martin

ingo, 28. Juli 2012, 16:23

Hallo Ihr. Ich würde gerne mal mit jemanden am Telefon Kontakt aufnehmen zwecks Erfahrungsaustauschs. Weiß nur nicht wie das gehen könnte hier. gruß Ingo

Martina, 29. Juli 2012, 07:39

Hallo Martin,

habe Deine Leidensgeschichte verfolgt. Hast Du denn schon Ergebnisse Deiner Untersuchung in der Wiesbadener Klinik erhalten ?

Gruß Martina

Peggy, 01. August 2012, 15:34

dieses jahr ganz fruh angefangen mit bierhefe tabletten aus der niederlande die sind nicht gleich wie im deutschland bis jetzt kein mucken und milben stichen. Mein 7 kleine hunde bekommen biotin.bierhefe tabletten von ebay und bis jetzt….kein stichen hoffentlich is das fur uns das wundermittel

Vogelweide, 01. August 2012, 19:40

Was ist denn an der niederländischen Bierhefe anders?

Gegen den Juckreiz nehme ich seit letztem Jahr Fenistil-Gel. Das hilft prima und wenn nicht gekratzt wird, wird der Stich nicht erst so schlimm und es heilt besser.
Zur Vorbeugung sprühe ich mich dies Jahr regelmäßig mit einem milden Insektizid ein (auch für Babies geeignet)und es scheint zu wirken :)

Zu Milbenbefall haben die Hühnerzüchter übrigens auch gute Ideen, -könnte ich letztens in einem Forum lesen.
Sicher sind das andere Arten, aber die quälen die armen Federtiere bis aufs Blut.
Die Ställe werden regelmäßig ausgeflammt und die Tiere zB mit Diatomeenerde eingepudert.

Das kenne auch schon aus Hundeforen – scheint effektiv zu wirken und nebenwirkungsfrei zu sein, wenn man den Staub nun nicht grade direkt einatmet.

peggy, 03. August 2012, 14:48

Artz hat es gesagt

Moni, 05. August 2012, 11:33

Das mit den Bierhefetabletten aus den Niederlanden würde mich auch interessieren.

Elke, 08. August 2012, 17:24

Hallo allerseits,
Habe jetzt endlich alle Kommentare gelesen.
Mittlerweile sind auch meine ca 150 Bisse in Leisten, auf Bauch und Busen am abklingen und meinen Garten habe ich nicht mehr betreten. Den Rest der Familie hat es nicht ganz so schlimm erwischt, da quälen nur 20 bis 50 Stiche und verhindern die Nachtruhe.
Der absolute Horror !!!!
Ich habe wirklich jeden einzelnen eurer Kommentare gelesen und ihr seid mir alle richtig ans Herz gewachsen.
Ich habe geschwankt von absoluter Hoffnungslosigkeit bis zur trotzigen Kampfansage.
Was mir nicht ganz klar ist, bei dem Kacheltest krabbeln nach schon 2 Minuten sehr viele rote Tierchen auf der Fließe. Das sind ja dann ab wohl nicht die Larven, die müssten doch kleiner sein. Sind das die adulten Tiere ? Leben die aber nicht eigentlich im Boden ?
Wir hatten die letzten 5 Jahre, die wir hier wohnen nie irgendwas und jetzt von einem Tag auf den anderen so massiv ?
Ich vermute, dass es an dem Kompost liegt, den die Nachbarin an unserer Grundstücksgrenze aufgestellt hat. Die lässt sich doch nie im Leben darauf ein, diesen Riesenhaufen wegen mir wieder abzutragen oder sich einen biomülleimer zuzulegen.
Mir ist zum Heulen. Ich muss das jetzt einfach auch mal irgendwo loswerden, man erntet ja sonst eher komische Blicke, wenn man sich wegen ein paar Insektenstichen so aufregt.
Morgen will ich Essigwasser spritzen, in 10 Tagen wiederholen und anschließend noch mit Neemöl ran. Ist es wohl besser vorher zu mähen oder nachher ?
Ich mache übrigens im Moment gerade meinen Heilpraktiker und befasse mich schon seit 20 Jahren mit klassischer Homöopathie. Soll heißen…..ich bin absolut gegen die Chemiekeule und vermute hinter der Anfälligkeit eine konstitutionelle Schwäche, für die es bestimmt das eine oder andere Mittel gibt, was sich aber nicht verallgemeinern lässt.
Das Kokosfett von Dr.Goerg verwende ich schon seit Jahren in unserer Küche und reibe damit erfolgreich unsere 2Hunde vor jedem Spaziergang gegen Zecken ein. Sie haben dann nur noch alle 2-3 Wochen mal eine. Allerdings kommt in diese Mischung noch eiin wenig japanische Heilpflanzenöl , Teebaumöl und eine Mischung aus naturreinen ätherischen Ölen, das ich von Maienfelder Naturkosmetik beziehe. Zum Mischen erhitze ich das Kokosfett nur ganz sachte auf ca 30 Grad.
Die Hunde haben trotz Gartenaufenthalt nur sehr vereinzelt Grasmilben und das obwohl ich sie nicht direkt vorher einbalsamiert habe. Zudem bekommen die beiden nach dem ersten Zeckenbiss das homöopathische Mittel Ledum in einer etwas höheren Potenz in einer Doppelgabe. Das soll erstens als Infektionsschutz dienen und zweitens hält das die Biester wohl auch etwas ab, wie homöopathisch arbeitende Tierärzte berichten.
Anscheinend wirkt das Ganze auch gegen die Milben. meine Hunde haben sich nämlich deutlich mehr im Gras gewälzt als ich ;-)
Was uns bei den Bissen gegen den entsetzlichen Juckreiz am meisten geholfen hat, war das Betupfen mit 60 Grad heißem Wasser, so dass es schon brennt und das einreiben mit Bachblüten GEL.
Ölen mit was auch immer verschlimmert entsetzlich. Wahrscheinlich durch die Wärmeentwicklung.
Jetzt könnte ich noch ein paar mutspendende Worte brauchen für meine Kampfansage….

Eure Mitstreiterin

Elke

Martina, 09. August 2012, 08:13

Guten Morgen Elke,

Du bist in diesem Forum sehr gut aufgehoben. Auch ich musste mich der Tatsache stellen, Grasmilben von heute auf morgen im Garten zu haben. Jetzt allerdings habe ich die Grünfläche reduziert und siehe da, meine Milben sind weder im noch am Haus zu entdecken. Allerdings habe ich nicht die „böse“ Grasmilbe sondern „nur“ die Bryobia Gramineum. Du siehst die Viecher mit blosem Auge. Und wenn Du Essig sprühst, dann erst den Rasen mähen und danach gleich Essig darüber. Sollte vielleicht in den Nachmittagsstunden erfolgen, wenn die Biester an der Erdoberfläche sind und der Rasen aufgrund der Essigspritzung nicht durch die Sonneneinstrahlung verbrennt. Homöopathie ist alles recht und gut. Aber wenn Du wirklich so einen starken Befall hast, dann würde ich doch meine Meinung ändern und zu Akariziden wechseln. In meinen Kommentaren habe ich schon einige Mittel aufgezählt, die ich im Garten gespritzt habe, mit Erfolg. Jedoch Achtung dann auf Tier und Kind, der Rasen sollte 2-3 Tage nicht betreten werden. Erst Rasen mähen (nachmittags), Akarizide spritzen und dann den Rasen nicht mehr betreten. Akarizide haben einen starken Geruch, deshalb mit der Windrichtung spritzen und Fenster schließen. Habe mich bei den Weihenstepahnern informiert, das Problem nicht aussitzen sondern handeln.
Ich drücke Dir die Daumen für einen schnellen Erfolg. Und denke daran, wenn die Viecher einmal in Deinem Garten/Rasen sind, bekommst Du sie nicht mehr auf „Null“, nur reduzieren ist möglich.

Alles Gute
Martina

Elke, 09. August 2012, 12:13

Hallo Martina,
danke dir für deine schnelle Antwort.
wir versuchen es jetzt mal mit der Essigspritzung…..
Wie kann ich verhindern, dass die Viecher zu Hauf aus meinem Biomülleimer krabbeln, bis dieser geleert wird ?
Die bleiben doch da nicht drin und warten auf die netten Müllmänner. Ob es reicht, den Tonneninnenrand oben mit Essig pur zu behandeln ?
Die chemische Keule bleibt als Notlösung, wenn gar nix mehr geht ! Das Zeug möchte ich irgendwie nicht so gern an Obst und Beeren haben, geschweige denn an Mensch und Hund.

ob das regelmässige Wässern wohl sehr wichtig ist ?
Wir haben im Garten nicht mal einen Wasseranschluss, wäre eine Riesenaktion, jedesmal den SChlauch durch Keller, Garage und Hof zu legen. Der Garten liegt auf der Nordseite und ist sehr schattig, da viel alter Baumbestand.
Der Rasen ist auch kein wirklicher Rasen sondern eher eine eher spärliche Wiese mit Moos.
Macht die Bryobia Gramineum ähnliche Stiche ?

Viele Grüße

Elke

Moni, 11. August 2012, 09:58

Liebe Elke, liebe Martina,

ich kann verstehen, dass Ihr versucht, zumindest den Bereich um Euer Haus herum frei von Bryobia graminea (Grasmilbe)bzw. Neotrombicula autumnalis (Herbstmilbe) zu halten, aber ich kann Euch nur sagen, auf die Dauer wird das nichts nützen, weil die Biester wieder einwandern. Hier in Ostwestfalen sind sie nämlich großflächig vertreten. Ganz egal, ob ich in meinem Garten bin oder auf dem Flohmarkt, spazierengehe oder ob ich unseren Kater in den Park begleite, o h n e Kokosöl oder Viticks Cool Plus auf Armen und Beinen geh ich nirgendwo mehr hin !!!!

Wenn ich länger im Garten bin, wie beim Rasenmähen, dann zieh ich Gummistiefel an und die werden dann zusätzlich noch mit „Antibrumm“ eingesprüht. Antibrumm gegen Zecken schützt super ! Allerdings ist das hochdosierte Chemie und meine Pelle verträgt das nicht !

Wenn ich mal kurz nachzähle, dann habe ich mir, trotz aller Vorsorge, in diesem Sommer so etwa 15 Bisse eingehandelt. Erträglich wird der Juckreiz, wenn ich 10 mg Ceterizin einnehme und den Biss erst mit Alkohol und dann mit Cortisonsalbe einschmiere.

Meine Hoffnung für die Zukunft geht dahin, dass mal jemand wirklich etwas verträgliches entdeckt, was den Körpergeruch so verändert, dass ich (so wie mein Gatte) uninteressant für die Biester werde. Ausrotten werden wir die Milben mit Sicherheit nicht. Die sind in der Überzahl und aufgrund ihres Lebenzyklusses uns einfach überlegen !

Liebe Grüß
Moni

Martina, 12. August 2012, 07:58

Liebe Elke,

ich kann Moni nur beisteuern. Die Biester, einmal im Garten, können nicht ausgerottet werden. Und Dein Vorhaben, den Garten zu wässern, damit die Biester nicht an die Oberfläche kommen, ist ein Trugschluss. Die vermehren sich zu Tausenden unter der Erde weiter. Sinn macht es, die erwachsenen Tierchen zu reduzieren, damit es keine Nachkommen gibt oder sich der Bestand reduziert. Bei meinen Essigspritzungen wurden es immer mehr Viecher, deshalb habe ich mir Hilfe in Weihenstephan geholt. Das Fraß- und Kontaktgift hat dieses Jahr schon gewirkt, an der Mauer unseres Hauses und im Haus habe ich noch keine entdeckt. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich im Frühjahr den Bagger habe kommen lassen, und um das Haus, vorallendingen an der Südseite eine Kiesfläche von ca. 7 Metern habe anlegen lassen.

Die Bryobia Gramineum, die bei uns lebt, soll allerdings für den Menschen „harmlos“ sein. Aber ich denke, wenn sich die Umwelteinflüsse ändern, wird sich das auch irgendwann auf den Lebenszykluss dieser Viecher auswirken und irgendwann werden auch die Bryobias den Menschen als Wirt entdecken. Aber, wie bereits Moni schon geschrieben hat, gibt es einen klugen Kopf, der ein wirksames Mittelchen entwickelt.

Aussitzen solltest Du dieses Problem nicht, denn auch ich habe 4 Jahre nicht gewußt, was da in unser Haus eindringt, Blumen auf der Terrasse befällt und die Hausmauern besetzt. Die Viecher konnten sich in der Zwischenzeit wunderbar vermehren und hingen zu zig-tausenden an der Hausmauer. Auch jetzt spritze ich noch mit Akariziden nach dem Rasenmähen, obwohl monentan an der Hausmauer nichts zu sehen ist.

Ich würde mir überlegen, den Biomüll ganz aufzugeben und mit der Essispritzung vergrämst Du die Biester nur, aber gehen die davon auch kaputt ?

Ich drücke Dir die Daumen für Deinen Kampf

Martina

Elke, 12. August 2012, 10:34

Hallo Martina, Hallo Moni,

meine einzige Hoffnung ist, dass die Viecher, da sie hier ja ganz neu aufgetreten sind, wenigstens daran gehindert werden können, sich ins unendliche zu vermehren.
Wir werden jetzt mal versuchen den Rasen sehr kurz zu halten, dan Schnitt sofort in dichten Plastisäcken in den Restmüll schmeißen und Essigwasser und Neem zu spritzen Dadurch versuche ich wenigstens mal unserern Garten unattraktiv für die Milben zu machen, die vom nachbarlichen Kompost kommen.
So kann ich dann vielleicht wenigstens über die Steinplatten gehen.
Ich will nur gar nicht mehr die Hundchen mit in den Garten nehmen. Die bleiben zwar mit meiner Kokosmischung einigermaßen verschont, schleppen mir doch aber bestimmt die Viecher mit ins Haus.
Das Schlafzimmer ist mittlerweile schon absolut Tabu für alle 4-Beiner.
Ich werde euch berichten, was meine Maßnahmen bewirken und mich weiter schlau machen.

Liebe Grüße

Elke

Angelika, 14. August 2012, 14:52

Hallo,
bei mir ist es im Moment wieder besonders schlimm. An allen möglichen und unmöglichen Stellen habe ich Quaddeln. In unserer Familie bin ich wirklich die einzige die geplagt ist. Ich fürchte nur, dass unsere beiden Hunde auch Probleme haben. Unsere „Große“ hat rote Flecken an der Schwanzwurzel, die wohl teilweise auch bluten, vielleicht auch, weil sie sich nachts so lange leckt. Bei uns weiß ich jetzt schon, dass wir die Biester nicht loswerden, direkt hinter dem Haus ist ein großer freier Platz zum Fußball spielen und ein Kinderspielplatz. Ich denke, dann würden sie ganz schnell wieder „einwandern“.

Das Mittel aus der Apotheke habe ich mir nicht besorgt. Ich hatte selbst nachgesehen und festgestellt, dass das nicht das „Mittel der Wahl“ für mich ist.

Viele Grüsse
Angelika

Martin, 17. August 2012, 16:49

Hallo,

wollte mal wieder ein feedback gebe. Also ich behandele zur Zeit wie es Moni im Beitrag geschreiben hat:

ZitaWenn ich mal kurz nachzähle, dann habe ich mir, trotz aller Vorsorge, in diesem Sommer so etwa 15 Bisse eingehandelt. Erträglich wird der Juckreiz, wenn ich 10 mg Ceterizin einnehme und den Biss erst mit Alkohol und dann mit Cortisonsalbe einschmiere.

Ich habe einen interessanten Beitag in der Apotheken Umschau vom 15.07.2012 aufgehoben..üüber Grasmilben mit der Überschrift“Quälgeister auf der Lauer“. Sehr gut beschriben und eine sehr gute Stellungsnahme von Herrn Prof.Dr.Bieber, Chefarzt der Klinik für Poliklinik für Dermatologie und Allerlogie der Uni Bonn. Hier scheint endlich mal ein Arzt zu sein, der diese Krankheit erkennt.
Ich selber komme am 27.09.12 erst zur DKD, Wiesbanden. Nur Diagnose und Untersuchungen ..10 tage lang. Behandlung dann beim Facharzt daheim. Bin mal gespannt. Grundsätzlich sagte mir eine Oberärztin in der hautklinik Hildesheim: „…Vierbeiner gehören grundsätzlich nicht in das Schlafzimmer und auf das Sofa. Gerade Hunde sind der Wirt und die Grasmilben können bis zu 1,5 metern springen!!!
Ich habe sep. Zimmer. Hund kommt nicht mehr aus das Sofa und in mein Schlafzimmer.
Viele Grüße
Martin

Martin, 18. August 2012, 11:23

Hallo,

wer kann mir helfen, ich möchte Fotos und einen eingescannten Text hier hochladen?.
Vielen Dank!
Martin

Moni, 19. August 2012, 17:12

Hallo Martin !

Selten so gelacht !!!! Die Ärztin müsste doch nur mal das Stichwort Neotrombicula autumnalis googlen, dann wüsste sie aus vielfältigen Quellen, dass unsere kleinen Plagegeister eben Laufmilben sind und keineswegs springen. Allerdings ist es schon richtig, dass Hunde und Katzen als Transportmittel infrage kommen, aber das weist Du ja schon alles.

Es wäre für mich sehr interessant, was Dein Aufenthalt in der Diagnoseklinik ergibt. Also melde Dich bitte, wenn Du neue Erkenntnisse hast.

In einem meiner früheren Beiträge hatte ich ja mal geschrieben, dass ich in Münster in der Uni-Hautklinik war. Dort hatte man mir gesagt, dass man tatsächlich anhand des Erbgutes in frischen Bissen, den Verursacher ermitteln kann. Da es mir schon seinerzeit mehr um die Vorbeugung und die Milderung des unerträglichen Juckreizes ging, habe ich von einer solchen Untersuchung abgesehen. Es hätte doch sowieso nichts gebracht !!!!

ingo, 27. August 2012, 18:27

Hallo. Wer kann mir denn einen guten Hautarzt in der Nähe von Moers empfehlen, der sich mit diesen Milben auch wirklich auskennt? Für jeden guten Tip, gibts ne Einladung zum Essen :-))

Martin Schneider, 28. August 2012, 17:33

Von Moers bei Düsseldorf bis Bonn ist ja nicht so weit. Hier der Arzt:
Prof.Dr.Bieber Chefarzt der Polilinik für dematologie und Allergologie der Uni Bonn. Hat 2 Seitenbericht in der Apothekenumschau aus Juli 2012 zu Stellungsnahme abgegeben. Der kennt sich bestimmt damit aus. Anrufen…Termin machen!
Mfg
Martin

ingo, 03. September 2012, 19:06

Hallo Martin. Das ist ja das Problem, rufst du in ner guten Klinik an kriegste nen Termin in 4 Monaten, da hab ich dann wieder keine Stiche und man schaut mich nur dumm an. War letzte Woche in Rheinberg bei ner Hautärztin, die fünfte in 2 Jahren, die hat sich gar nichts richtig angeschaut und sagte das wäre eine einfache „Haarwurzelentzündung“, und das jucken würde ich mir einbilden. Ich hätte nichts, so ihre Aussage. Mein Hausarzt schüttelte nur den Kopf, kann mir aber auch nicht weiterhelfen. Was für ein Scheiß es alles gibt

Martin, 05. September 2012, 15:09

Hallo,

muss doch einmal einen weiteren Tipp(s) gegen unsere Plagegeister mitteilen:

Bekleidung: Jeanshose schüttle ich Abends erstmal richtig aus und dann „maschiert“ diese und meine Addidas Turnschue in jeweils sep. Beuteln in unsere Gefriertruhe die auf -25Grad eingestellt ist.
Morgens kurz Hose in den Trockner für 1 Min. und die Biester sind durch die Kälte in Hose und Schuhe dahin….
Mache ich jetzt jeden Abend. Bemerkenswert: das jucken hat nachgelassen und ich muss nicht immer waschen!
Mache ich jetzt auch mit meiner Bettwäsche mal (Bezug Zudecke und Kopfkissen) hilft bestimmt!

Dann sprühe ich mich morgens nachdem ich Jeanshose „trockengelegt“ habe mit
Neudorff Zeckenschutzmittel ein. Nicht auf die Haut sondern ab Knie abwärts volle Kanne auf Hosen und Schuhe,das alle $Stunden – hilft zusätzl. Firma Neudorff teilte mir telef. mit, das dieses auch gegen Grasmilben hilft.
Meine Frau meint zawr ich stinke wie verrückt, ist mir aber egal…hauptsache es hilft!
Grüsse
Martin

Moni, 08. September 2012, 16:50

Hallo Martin und Ihr Anderen !
Das mit dem Kleidung einsprühen praktiziere ich auch, aber etwas anders ! Da ich ja nun sehr viel im Garten zu tun habe oder auch nur mal eben die Schälchen mit dem Igelfutter reinholen will, dafür stehen neben unserer Terrassentür Gummistiefel, die ich mit Antibrumm einsprühe. Zusätzlich reibe ich meine Beine und auch meine Arme und den Hals nach wie vor mindestens zweimal am Tag dünn mit Kokosöl ein. Ich bin mittlerweile hundertprozentig sicher, dass Kokosöl die Beisser abhält. Wenn ich meine Vorsichtsmaßnahmen nur einen Tag außer acht lasse, habe ich nämlich sofort mindestens einen Biss.

Martin Schneider, 09. September 2012, 12:55

Hallo Moni

bist Du Dir sicher wenn Du mit Kokosöl die Beine einreibst, das es die Milben abhält.
Wie weit reibst Du ein? Bis Oberschenkel?
Ich würde es auch mal probieren. Wie stark ist der Geruch?
Was aber auch hilft, zumindest muss ich nicht waschen wie „ein Verückerter“..Klamotten (Jeans) in Plastiktüte und 12 Std. b. minus 21Grad in die Gefriertruhe.
Die Milben sind dann abgetötet. Mit Turnschuhen aus Wildleder mache ich das auch.
Grüsse
Martin

Moni, 09. September 2012, 14:58

Lieber Martin,
wenn ich mir nicht absolut sicher wäre, dass das Kokosöl die Herbstmilben fernhält, würde ich das hier nicht schreiben ! Ich habe wirklich genug unter den Bissen gelitten und mich über das Unverständnis und die Ignoranz der Hautärzte geärgert. Wenn Du meine Beine sehen könntest mit den hunderten von tiefen runden Narben, die erst nach über einem Jahr etwas verblassen, dann wüsstest Du, was ich durchgemacht habe und dass ich ganz viel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft für alle Leidensgenossen empfinde.

Wichtig ist, dass Du das richtige Kokosöl nimmst. Es muss nativ sein, erste Kaltpressung und einen Lauringehalt von mindestens 50 % oder mehr haben, denn die Laurinsäure ist es, die die Beisser abhält. Das Kokosöl ist bis 25 Grad plus eine feste weiße wohlriechende Masse. Es duftet wirklich lecker und schmeckt ausgezeichnet !!! Ich fülle mir aus dem Glas immer ein handliches Töpfchen ab und schmiere mir dünn aber gleichmäßig die Füße, die Waden und die Fesseln etwa bis zum halben Oberschenkel ein, wobei ich im unteren Beinbereich etwas großzügiger bin. Wenn ich in den Garten gehe, natürlich auch die Arme und alles, was unterm losen T-shirt nackig ist. Das Öl zieht bei mir relativ schnell ein, so dass ich keineswegs schmierig rumlaufe oder auf Polstern Fettflecke mache. Bin ich länger draußen, wiederhole ich das Einschmieren nach etwa 4 Stunden ganz ganz dünn, das reicht !

Meine Gartensachen oder die Kleidung, die ich bei Spaziergängen anhatte, wechsle ich, wenn ich wieder im Haus bin gegen frische. Das muss einfach sein, weil die Milben in der Kleidung bis zu 3 Monaten ohne Biss ausharren könnten.

Da ich zwei Freigängerkatzen habe, bin ich dazu übergegangen, mich jeden Morgen und jeden Nachmittag einzuschmieren. Geht ja ganz schnell. So bin ich auch im Haus präpariert und der Erfolg gibt mir Recht.

Wie schon geschrieben, wenn ich nur einmal nachlässig bin, hat mich sofort wieder einer angeknabbert und das muss ich dann büßen !

Die Sache mit der Gefriertruhe für Sachen, die ich nicht so oft waschen möchte, werde ich mal in mein Anti-Grasmilben-Programm aufnehmen.

Grüße
Moni

Kleinstadtdiva, 13. September 2012, 11:51

Hallo Zusammen,

ich kann auch ein Lied von diesen kleinen Biestern singen. War am Montag mit meinem Freund den Garten meiner Eltern gießen und bin nur mit langen Hosen und offenen Schuhen durch den Garten. Am nächsten Morgen hatte ich in der Leistengegend, an den Oberschenkeln und am Hals kleine, mückenstich ähnliche Stiche die unendlich gejuckt haben. Zuerst dachte ich auch an Mückenstiche, aber meine Arbeitskollegin meinte es seien defintiv keine.

Dann habe ich im Internet gesucht was die Stiche sein könnten und bin auf Flöhe gestoßen. Da war die Panik gross, denn Flöhe in der Wohnung dauerhaft wieder los zu werden dauert sehr lange und soll auch sehr aufwendig sein.

Habe heute erstmal meinen Arzt aufgesucht und der hat mich beruhigt das es höchstwarscheinlich Grasmilben seien, da sie noch nicht gehört hat das man vom Gartenbewässern Flöhe bekommen hat. Im Gegensatz zu Flöhen bin ich dann doch beruhigt, dass es „nur“ diese kleinen Biester sind.

Habe jetzt Bettwäsche und Kissen in die Reinigung gegeben und Kleidung und Bettzeug in die Kochwäsche.
Teebaumöl hilft mir ganz gut gegen den Juckreiz.

An alle Grasmilben geplagten: Gemeinsam kratzt es einen weniger :-)

Grüßle
Anne

ingo, 13. September 2012, 21:50

Hallo Anne. Du schreibst „nur Milben“, sei froh wenn du sie schnell wieder los wirst, ich hab sie fast regelmäßig wenn ich auf dem Feld oder im Garten bin. Geht im Sommer zur Erntezeit los und hält sich bis Weihnachten.Vor kurzem 60 Stiche im Hemdknopfbereich und an den Armen. Ich wünschte ich hätte Flöhe, dann wüßte ich wie ich dagegen vorgehen muß :-)) liebe Grüße Ingo

Moni, 15. September 2012, 08:27

Hallo Anne, ich kann Ingo nur zustimmen: „Nur“ Herbstmilben, das kannst Du vergessen !!! Aber es ist natürlich wieder mal ganz typisch. Offensichtlich haben sich die Beisser in Deiner gewohnten Umgebung noch nicht angesiedelt, denn sonst hättest Du ja schon vorher Bisse gehabt. Bei Deinen Eltern im Garten scheinen ja sehrwohl welche zu sein, was Du ja nicht wissen konntest. Nun lies Dir erstmal ganz in Ruhe auch die älteren Beiträge hier durch. Dann kannst Du entscheiden, welche Vorbeugemaßnahmen und Vernichtungsstrategien für Dich am Besten sind. Ansonsten nochmal fragen, fragen, fragen !!!!!

ingo, 16. September 2012, 10:33

Hallo ihr. War gestern wieder draußen aufm Feld und im Garten, bis jetzt rund 20 Stiche an den Armen und drei am Bauch, ganz toll, freue mich schon drauf gleich draußen weiter zu machen :-(. Hier haben schon einige geschrieben das Neemöl oder Teebaumöl helfen soll, hab ich schon alles probiert, gibt es hier auch andere wo das Zeug nicht funktioniert. Bringt bei mir nichts meine ich. Wieso habe eigentlich nur ich immer so Stiche wenn ich draußen bin, wenn meine Patenjungs hier sind, spielen die auch immer stundenlang draußen, haben aber, Gott sei Dank, keine Stiche danach. Die Viecher sind echt ne Plage

Martin Schneider, 16. September 2012, 12:40

Hallo zusammen,

also ich schreibe nochmal was ich gegen diese Scheissviecher (Entschuldigung für den Ausdruck) mache:

Nachdem morgenlichen Duschen:
ganzen Körper reibe ich mit einer Creme ein die die Hautklinik verordent hat und zwar folgende Zusammensetzung: 5 % Tesit und 95% DAC Basiscreme. Diese Creme beruhigt die Haut, ist fettend und betäubt die Haut durch die 5% Tesit.

Mittags: nächste Salbung:
komplett mit Kokosöl bzw. ab Bauchnabel bis Fußspitzen!

Abends:
reibe ich die evtl neuen Stiche mit der Kortisoncreme Diprosis Gel ein. Die hilft 100%. Bei Neustichen sofort reinen Alkohol mit Wattebausch behandeln!

Dann „wandern“ sämtliche Klamotten, wie Jeanshose einschl. der Turnschuhe in der Plastiktüte in die Gefriertruhe für min. 24Stunden bei minus 25Grad!
Die Viecher, die evtl in der Hose noch sitzen, werden somit abgetötet und ich vermeide das ewige Waschen der Hosen!

Zum weiteren Schutz für die Bekleidung nehme ich von Neudorf einen Spray gegen zecken, hilft auch bei Grasmilben, hat Neudorf auch telef. bestätigt.
Das sprühe ich morgens ab Pberschenkel auf die Hosebn und Schuhe! Gibt keine Flecken!

Leider habe ich immer wieder Stiche, obwohl ich seit fünf Jahren nicht mehr in den Garten gehe. (wir haben 2500qm Rasen..leider!)

Ich schütze mich zusätzlich (bitte nicht lachen) zusätzlich mit langen Unterhosen, egal was wir für eine Temp. haben und ziehe jeweils 2 Paar leichte Socken an!
Hilft, da die Milben nicht durch dickes Textilgewebe kommen.

LG
Martin

ingo, 16. September 2012, 21:47

Hallo Martin. Heute hab ich se wieder nur gekriegt von den Viechern. Jeder Arm rund 15 Stiche, plus die von Gestern, das wird eine Nacht werden. Bei mir kommt dieser Juckreiz immer alle paar Stunden, dann aber recht heftig. Der ist bei mir nicht kontinuierlich. Dann schwellen die Stiche auch immer recht nett an, ich behandel meine dann immer mit Sterillium, ein normales Händedesinfektionsmittel oder reibe mich nach dem duschen mit Franzbrandwein ein, das verschafft mir dann wenigstens mal eine kurze Linderung. Die ganzen Salben und Gels von den Hautärzten kannste ja vergessen, sind bestimmt Placebosalben :-)). Scheiße, weiß wieder gar nicht was ich machen soll????

Moni, 19. September 2012, 08:36

Hallo Ingo, das was Du da beschreibst, scheint typisch für Herbstmilbenbisse zu sein, nämlich diese Pausen im Juckreiz. Sie sind anfangs recht kurz und werden von Tag zu Tag länger. So ist das jedenfalls bei mir. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass manche Bisse sogar dann noch, wenn sie schon verschorft sind und sich länger nicht bemerkbar gemacht haben, plötzlich wieder anfangen zu jucken und das auch nach Wochen !!!! Wenn man dann nicht die Finger davon lässt, sondern die Borke abknibbelt, kriegt man diese tiefen Krater in der Haut, denn die Zerstörung des Hautgewebes durch das eingetragene Milbensekret geht doch ziemlich tief !

Das was Du noch ansprichst, nämlich die mangelhafte Wirkung der meisten juckreizstillenden Salben, kann ich nur bestätigen. Manche Bisse erzeugen so einen Juckreiz, dass man gerade nachts im warmen Bett schier wahnsinnig wird. Mir haben da in den schlimmen Jahren Eiskompressen geholfen, die ich mir um die Beine gewickelt habe.

Wenn ich jetzt mal wieder so einen Monsterbiss habe, dann zögere ich nicht, eine 10 mg Ceterizin Tablette einzunehmen. Bei mir wirkt das dann spätestens nach einer halben Stunde und ich kann wenigstens gut schlafen. Zum draufschmieren nehme ich seit einiger Zeit Advantan Creme. Die hilft zwar nicht sofort und nicht absolut, lindert aber wenigstens ein wenig.

Ich kann Dir nur nochmal raten, reib auch Deine Arme, Deinen Bauch und die Halsregion mit Kokosöl ein, wenn Du draußen arbeiten musst. Kokosöl hält etwa 4 Stunden. Danan muss eben nachgelegt werden. Zieh Gummistiefel und Arbeitshandschuhe an und besprüh diese ausgiebig mit Antibrumm oder auch Autan gegen Zecken. Herbstmilbenlarven bewegen sich eigentlich immer vom Erdmittelpunkt weg, das heißt, sie entern Dich zuerst an den Stellen, die dem Boden am nächsten sind. Wenn Du das verhindern kannst, hast Du schon die halbe Miete !!!
LG Moni

Silvie, 19. September 2012, 09:16

Hallo,

ja, diese Biester können echt gemein sein. Habe desöfteren schon beim Gärteln juckende Stellen bekommen.
Danke für die Tipps und Anregungen, ich werde diese mal beherzigen, mal sehen ob es wirkt…

Einen schönen Tag & Grüßle Silvie

Martin, 19. September 2012, 17:17

Also lieber Ingo, wollte mich auch nochmal zu Wort und Schrift melden:

Grundsätzlich für den Schlafzimmerbereich:

Milben sind meistens unter 0,5 mm groß und leben in Futter- und Nahrungsmitteln und im Hausstaub von Polstermöbeln, Matratzen und Teppichböden. Hausstaub aus Matratzen und Polstergarnituren enthält zum größten Teil menschliche Hautschuppen, die täglich in großen Mengen abgegeben werden. Sie stellen die hauptsächliche Nahrungsquelle der hier lebenden Milben dar. In Mitteleuropa ist Dermatophagoides sp. die häufigste Gattung und macht bis zu 90% aller hier lebenden Milben aus. Milben sind in starkem Maße von der relativen Luftfeuchtigkeit der sie umgebenden Luft abhängig. Dermatophagoides pteronyssinus und D. farinae können bereits bei einer relativen Feuchte von 55 bis 65% und einer Temperatur von 25°C überleben. Eine Vermehrung findet jedoch erst ab 60% relativer Luftfeuchtigkeit statt. Menschliche Hautschuppen sind die wesentlichen Nahrungsquellen der im Staub von Matratzen lebenden Milben. Die Milben können diese aber nicht direkt verwerten. Xerophile, d. h. die Trockenheit liebende Aspergillus-Arten sind für die Vorverdauung der fetthaltigen Hautschuppen notwendig. Die Pilze (Aspergillus&bpsp;repens) können bereits bei einer Luftfeuchtigkeit von 60% wachsen. Sie leben in einer Symbiose mit den Milben. Die Pilze verdauen die fetthaltigen Hautschuppen, bilden dabei Vitamine, und die Milben nehmen die Pilze in ihren Darm auf, wo sie geschützt und in feuchterem Milieu weiter wachsen können. Dieses gilt nicht nur für Hausstaubmilben auch für Grasmilben!

Weiter und WICHTIG:
Das Biotop für die Milben ist das Bett. Hier konnten etwa 66% aller im Haus lebenden Milben festgestellt werden. Die Hälfte davon entfällt auf die Matratzen und der Rest auf Oberbetten, Matratzenabdeckungen und Decken. An zweiter Stelle stehen die Polstermöbel, in denen immerhin noch etwa 20% nachgewiesen werden konnten. In den Teppichböden konnten im Schlafzimmer nur etwa 4% und im Wohnzimmer etwa 10% isoliert werden. Die Milben im Teppichboden sind zum Großteil vermutlich Tiere, die aus Matratzen und Polstermöbeln ausgewandert sind und hier häufig verenden. Ein Kontaminationsrisiko geht also in erster Linie in Wohnungen von den Matratzen und Polstermöbeln und nicht von den Bodenbelägen aus.

LG Martin

Martin, 19. September 2012, 17:26

Ingo, Du wohnst doch in der Nähe von Bonn. Mach mal einen termin beim Prof. (siehe Beitrag von mir) in der Uniklinik Bonn. Der hat in der Apothekenumschau 2 Seitenlangen Bereicht über Milben geschrieben. Ich nehme jetzt zusätzlich reines Thesit Gel, 50mg ca.€15 Kosten
Hiermal ein Link zum Produkt:

http://www.juvalis.de/index.php?partnerstart=1&partnerid=apomio&auswahl=produkt&Nummer=1887011

Polidocanol ist in diesem kühlenden Gel enthalten und zeigt zumindest bei mir gute Wirkung!

Bitte nicht lachen: ich trage egal was für Temp. lange Unterhosen und ein Jeanshose mit dichtem Gewebe. Ferner an jedem Fuß jeweils 2dünne Socken (Gesundheitssocken) .Dadurch mache ich es den Biestern schwer überhaupt an meine Haut an Ober- oder Unterschenkel zu kommen!

Ich tröste mich nur in dem ich mir sage: meine Jahreszeit kommt, viel Regen 5Grad Lufttemp. oder noch weniger, dann hat meine Haut Urlaub…!

LG Martin

Elisabeth, 20. September 2012, 07:45

Hallo Martin,
bezüglich der Hausstaubmilben kann ich dir nur zustimmen, die leben in Massen in den Matratzen. Seit einigen Jahren haben wir Wasserbetten, seitdem keine kalten Füße und fast keine Rückenprobleme mehr und auch keine Hausstaubmilben im Bett. Beim Bettwäschewechsel wird die Oberfläche der Wasserbetten feucht abgewischt und mir kommt jedesmal das Grausen, was da so draufliegt. Ich kann es leicht säubern, beim evtl. Absaugen von Matratzen (wenn überhaupt) bleibt sicher immer noch eine Menge zurück. Zum Glück sind wir keine Hausstauballergiker, leiden allerdings seit einigen Wochen massiv unter Grasmilben an unserem Südhang, das nervt!

ingo, 21. September 2012, 20:53

Hallo zusammen. Ich krieg die meisten Stiche wenn ich draußen am arbeiten bin. Hab vor 2 Jahren schon mein Stoffsofa rausgeschmissen und mir ein Ledersofa gekauft. Decken werden nur einmal benutzt und dann läuft die Waschmaschine. Sofa wird hin und wieder eingesprüht. Hab mir letztes Jahr ein Metallbett und ne neue Matratze geholt, mit Moltovauflage, oder so ähnlich, wird alle 3-4 Tage abgezogen und gekocht. Hält natürlich alles nicht Jahrelang, aber egal. Hab auch komischerweise im Bett gar keine Probleme, da fühle ich mich noch immer am wohlsten. Teppich gibts unten auch keinen mehr. Also im Haus hab ich nicht so die Probleme, am besten bleib ich nur drinne :-)

Martin Schneider, 30. September 2012, 12:26

Hallo,

wie ich in einem der Beiträge schon erwähnte war ich am letzten Donnerstag und Freitag in der DKD Wiesbaden 8Deutsche Klinik für Diagnostik)
An beiden Untersuchungstagen die von 8-16.00 Uhr dauerten und Hauptsächlich in den fachabteilungen Allerlogie und Dermatologie. Es wurden u.a. Ultralschalluntersuchungen innergen Organe, Helicobacterpylori-Atemtest, Allerlogische kons.Untersuchungen, Blutentnahmen (8Röhrchen!)Urinabgabe, Röntgenuntersuchung, HNO-Untersuchung, Ernährungsberatung, Untersuchung Schilddrüse, Urologische kons.Untersuchung, Schlussgespräch mit leitender Oberärztin Bereich Dermatologie durchgeführt.
Grundsätzlich: die leitende Ärztin hat sich viel Zeit für das Eingangsgespräch und Abschlussgespräch genommen.
Als ich die Hautstellen, die sogar noch recht neu wren Ihr zeigte, sagte Sie gleich:
Sie haben Grasmilbenstiche, daruafhin wurde der ganze(!) Körper von Ihr auf Einstiche, die auch schon zurückliegen, untersucht.Verhaltensregeln gab Sie mir mit, die u.a,. lauten: kein Rasen betreten, keine Haustiere(!) halten, denn die sind u.a. der Wirt. Die Enntstehung dieser unangenehmen Krankjeit sind laut Ihrer Aussage vielschichtig, da sich unser Körper im Zyklos von 7-10 Jahren ändert – u.a. auch das Imunsystem des Menschen. Grasmilben und auch haustaubmilben reagieren auf „Ausdünstungsgerüche“ der menschlichen Haut. Ferner sollte die betroffenen Patienten möglichst jeden Tag(!) Handtücher, Unterwäsche, Hemden wechseln ferner Bettwäsche mit Milbenbezügen beziehen, diese alle 3Wochen waschen, Bettwäsche jede Woche(!) wechseln. Ferner alle Teppiche aus den Wohnräumen entfernen, Schlafzimmer möglichst jeden Tag wwischen (Empfehlung Laminat oder Korkbelag).Was die Milbenbezüge für matratze, Kopfkissen und Zudecke betrifft ein Attest ausstellen lassen vom entsprechenden Hautarzt, falls dieser diese Krankheit erkennt. Die Kosten werden von den gesetzl. Krankenkassen dann übernommen, da die Kosten nicht unerheblich sind!
Grundsätzlich ist es, nach Ihrer Diagnose, diese Krankheit/Ausschlag ganz zu unterbinden. Ich bekomme in den nächsten Tagen ein Ernährungsplan zugeschickt-hängt wohl auch mit der Ernährung, zum Teil zusammen.
Ich muss nun noch die Ergebnisse der Prickteste, die an beiden Unterarmen durchgeführt worden, abwarten. Ferner muss ich am 18.12.2012 nochmals für 2 tage in die Klinik, da dann weitere Untersuchungen durchgeführt werden.
Die Klinik gibt sich sehr große Mühe, erkennt auch diese Krankheitssymthome, was ja bei „normalen“ Ärzten und Hautärzten nicht der Fall ist.
Ich kann diese Klinik nun empfeheln-noch nie hat sich ein Arzt so lange Zeit genommen und alles erkannt. Ferner die umfassenden Untersuchungen, die ja auch nicht alle Hautspezifisch sind.

Viele Grüße
Martin

Klaus, 30. September 2012, 17:05

Bekanntermaßen bestimmt die Nahrung auch die „Ausdünstungsgerüche“ der Haut, die dann von Mensch zu Mensch verschieden sind. Daraus resultiert dann auch warum einer von den Plagegeistern gepeinigt wird und andere nicht. Durch die Nahrungsumstellung wird sich dann auch deine Aura verändern. Dies ist jedoch keine Entdeckung der Neuzeit, sondern wurde bereits im Altertum, sicher unbewußt, genutzt. Z.B. von den Truppen „Alexander des Großen“. Aber das Fahrrad muß ja immer wieder neu erfunden werden.

Martina, 04. Oktober 2012, 11:41

Ich drücke Dir die Daumen, Martin, dass Deine Leidensgeschichte etwas gemildert wird durch die Ernährungsumstellung. Nimm den Rat an und schmeisse alle Teppiche aus Deiner Wohnung/Haus und versuche, die (vierbeinigen) Haustiere aus dem Schlafbereich fernzuhalten. Ein Haustier, das bei mir schon lange wohnt, könnte ich jetzt nicht hergeben wegen der Grasmilben. Dann könnte es doch etwas auf sich haben mit den Tabletten, die man über Holland bekommt. Vielleicht gibt es solche Tabletten auch für unsere Vierbeiner.
Berichte weiter über Deine Ergebnisse.
Alles Gute
Martina

Martin Schneider, 11. Oktober 2012, 08:54

Hallo,

kann mir bitte jemand sagen bzw. eine Info geben, wnn die Gras-bzw. Erntemileb bei minus Temperaturen wirklich kaputt sind?

Ich hatte übrigens gestern ein sehr aufschlußreiches Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Firma Ökoplanet (stehen im Internet. Die Mitarbeiterin war diesen Sommer in den Vogesen, lag nur mit Bikin(!) bekelidet auf Gras und dann passierte das, was wir leider alle kennen. zerbissen und zerstochen ohne Ende. Sie sagte nur: nie in die vogesen fahren…
Ich habe mir dort ein Allergiker Schlafsack gekauft
hier mal der Link:
http://www.oeko-planet.com/allergiker-bettwaren/allergiker-schlafsack/allergiker-schlafsack-ideal-fuer-die-reise-unterwegs

Vorteil: in diesem Schlafanzug ist man komplett „abgeschottet, besser als Bettwäsche, auch wenn die noch mit extra Milbenbezüge bezogen worden sind. Lass mich mal überraschen, weil wir nach Nordjütland/Dänemärk Urlaub machen. Gott sei Dank, da gibt es nur Seegras….Kur für meine Haut!
Martin

Martin Schneider, 03. Dezember 2012, 10:41

Hallo, dachte jetzt im Winter das ich Ruhe vor den Schei.. Viechern habe – aber im Gegenteil: es geht munter weiter. Trotz frischer Nachtwäsche und Schlafsack bin ich heute Nacht wieder masakriert wurden. An beiden Beinen beginnend ab Oberschenkel ca. 60 Stiche, z.Teil Blutunterlaufen. Diese haben eine Größe von ca. 3mm.

Weiss nicht mehr weiter…. Alles lacht und sagt:“das bildest Du Dir nur ein!“..
Was machen…bleibt die Milbe auf der Haut und nehme ich diese evtl. mit ins Bett???
Tagsüber schon lnge Unterhosen an, 2 Paar socken je Fuß, damit die Viecher nicht zuschlagen. Als ich heute Nacht wach wurde, brannte die ganze Haut ab Oberschenkel abwärts bis Fuß. Die Füße waren feuerrot und brannten-trotz Schlafsack?
Bitte dringend um Hilfe bzw. Ratschläge.

Manchmal träume ich schon Nachts , das ich eine neue Haut habe….

Viele Grüße Martin

ingo, 14. Dezember 2012, 23:01

Hallo Martin. Hört sich ja nicht gut an bei dir. Ich hab zum Glück im Moment fast Ruhe vor den Viechern. Aber ich weiß genau die sind da !!! Bin auch schon ganz irre wenn es wieder nen Stich gibt, da reagiert man irgendwann einfach über. Das gleiche krieg ich auch immer zu hören, da ist nichts, da krabbelt nichts und die Stiche sind ne „Haarwurzelentzündung“, alles Idioten. Ich persönlich denke das sich die Milbe, egal welcher Art, sich zum Teil in den Hautporen versteckt, dewegen kannste dich auch duschen sooft du willst, bringt eh nichts. Hab im Januar auch wieder nen Termin beim 7-8-9 Hautarzt, freu ich mich schon drauf :-). Was hat dir denn dein Hautarzt verschrieben wenn es wieder sticht und juckt???

Martin Schneider, 22. Dezember 2012, 15:09

Hallo Ingo,

ich habe von der Hautklinik in Hildesheim bei Hannover die DIPROSIS GEL Salbe. Ich reibe bzw. die Einstiche vorher mit 99% Isopropylalkohol ein bzw. betupfe diese. Anschl. die Creme auftragen-aber Vorsicht: es handelt sich um Kortisoncreme, je mehr die bzw. längerem Zeitraum diese nutzt, wird die Haut dünner!
Anschl. behandele ich am Tag nachdem duschen eine Hautcreme (auch von der Klinik empfoheln) mit folgender Zusammensetzung: 95% DAC Creme (sehr fetthaltig) und mit 5% Thesit. Dieser Wirkstoff Thesit betäubt die Einstiche. Das mache ich 2mal am Tag-die Haut bleibt also „fetthaltig“ und trocknet nicht aus!
Heute Nacht habe ich am linkem Wadenbein ca. 20 Stiche, die nicht immer rote Punkte haben, aber eine Art von „Quaddeln “ bilden-diese jucken extrem stark.
Auch auf dem Rücken habe ich die z.Teil.
Man kann diese Viecher nicht verbannen- es geht nur eins:
raus aus dem Haus. Alle Klamotten die nicht mit 60Grad und höher gewaschen werden können, in die Reinigung. Tja und den Rest der nicht zu reinigen bzw. zu waschen ist, kannste wegschmeissen.
Milben halten sich auch in Textilien bis zu 4Monate auf-also null Chance.
Im Prinzip neue Wohnung , kein Hund, Klamotten neu… dann bist Du evtl. die Plage los.
Ich habe feststellen müssen, das Milbenstiche die extrem groß sind, irgendwann mal wieder aufbrechen..da wie Du meinst, in den Hautporen noch sitzen. Das denke ich auch bald.
LG Martin

Martin Schneider, 22. Dezember 2012, 15:15

Das habe ich gearde im Netz gefunden:

Eines ist sicher, Sie können die Bettmilben nicht mit dem bloßen Auge erkennen – und dass sie überhaupt in Ihren Betten sind, liegt nicht an mangelnder Hygiene. Menschen verlieren in der Nacht Hautschuppen und dadurch werden die Tiere angelockt.

Wie erkennt man Bisse von Bettmilben?
Wenn Sie nach dem Aufwachen plötzlich rote und juckende Hautstellen haben, könnten das die Bisse der Bettmilben sein, sie ähneln denen von Mücken, nur dass sie großflächig über den Körper verteilt sind. Zudem verströmt die Haut rund um die Bisse einen süßlichen Duft.
1Untersuchen Sie die Matratze, denn hier lässt sich erkennen, ob hier Milben zu Hause sind, und zwar an den Ausscheidungen.
Google Anzeigen
So verhindern Sie Bisse von Bettmilben
Sie könnten jetzt hergehen und sich neue Matratzen kaufen, was die einfachste Variante ist, um sich vor Bettmilben-Bissen zu schützen, doch nicht jeder kann sich das leisten.

Sie können einen Kammerjäger damit beauftragen, die Bettmilben zu vertreiben.
1Lüften Sie die Matratze an einem sonnigen Ort, das kann die Milben eventuell schon vertreiben, Bettmilben mögen kein grelles Licht.
2Klopfen Sie die Matratze mit einem Teppichklopfer aus.
3Sobald Sie die ersten Bisse von Bettmilben bemerken, müssen Sie handeln. Ziehen Sie die Bettwäsche ab und waschen Sie diese bei mindestens 60 Grad. Auch der Schlafanzug und Leintücher müssen gewaschen werden.
4Saugen Sie ihre Matratze regelmäßig ab und besprühen diese anschließend mit Antimilbenspray.
5Kaufen Sie sich spezielle Bezüge, die auf die Matratze kommen, diese machen es unmöglich, dass Bettmilben eindringen können.
6Zudem könnten Sie vorübergehend in einem anderen Bett schlafen, um somit den Bettmilben die Nahrung zu entziehen.
7Milben werden oft von Urlaubsorten eingeschleppt, deshalb ist es wichtig, die ganze Kleidung, die im Koffer war, zu waschen, das ist der beste Schutz, um sich vor den Bissen der Bettmilben zu schützen.

ingo, 24. Dezember 2012, 14:30

Hallo Martin. Das mit dem „aufbrechen“ alter Milbenstiche kenn ich, erst dauert es wochenlang bis es abheilt, cremst und schmierst ein und irgenwann, Monate später gehen die wieder auf. Dachte schon das ist nur bei mir :-). Das mit der Matratze kannste auch fast knicken, hab ich alles durch, neue gekauft, eingesprüht, schlafe wenn ich gar nicht weiterweiss aufm Ledersofa, extra dafür gekauft, aber auch das bringt nichts, irgendwann im Winter verpissen sich diese Viecher und zur nächsten Erntezeit wenn es mit dem Heu und Getreide losgeht sind sie wieder da. Hab mit jetzt kurzerhand dazu entschloßen den Haus- und Hautarzt zu wechseln. Mein letzter Hausarzt gab mir mit auf den Weg“ Sie leben ja noch“, toll, ne :-).Ich wünsche uns allen „ein frohes Fest“, wobei mir Milbenfrei schon reichen würde

Martin Schneider, 01. Februar 2013, 15:28

Hallo,

bitte das Forum doch einmal um Rückmeldung zu folgendem Problem:

ich stelle seit ca. 4 Wochen fest, das ich eine nun fast komplette Bauchdecke wie einschl. der Hüften mit Knötchen unterschiedlicher Grösse habe. Auf der Haut in diesem Bereich bilden sich zum Teil kleine Bläschen, also direkt auf dem Knoten der direkt unter der Hautschicht liegt. Die Knoten haben verschiedene Größen und sind voll abtastbar. Sie verursachen einen z.T. strakren Schmerz. Es kommen von Tag zu Tag immer mehr dazu. Ich habe diese nun schon auf den vorderen Rippenbögen. Rein Chirogisch wurde das schon „abgeklärt“ mit der Argumentation des Chirogen: “ Sie haben Fettknötchen“. Da bin ich schlank wie eine Tanne und wiege 70kg bei 1,82 mtr. Grösse.
Wer hat dieses Problem evtl. auch???
Sollte es sich um Grasmilben handeln, die evtl. unter die Haut gehen????

Grüße
Martin

Moni, 10. Februar 2013, 20:36

Hallo Martin ! Das sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Herbstmilbenbisse. Ich vermute ganz stark, dass Du unter atopischem Ekzem leidest. Ich empfehle Dir dringend, nochmal den Arzt zu wechseln oder Dich in einer guten Hautklinik vorzustellen. Atopisches Ekzem kann, wohlgemerkt kann, seine Ursache im psychischen Bereich haben. Da darf man natürlich auch diesen Hintergrund nicht außer acht lassen.

Unsere Peiniger, die Herbstmilbenlarven, stehen bestimmt schon in den Startlöchern. Ab 6 Grad Außentemperatur steht bei mir die Dose mit dem Kokosöl wieder griffbereit, denn ich weiß aus Erfahrung, dass gerade die Bisse im zeitigen Frühjahr oder am Ende des Winters ziemlich heftig und hartnäckig waren.

Versuch es doch mal mit Anaesthesulf Lotio gegen den Juckreiz. Das wird auch bei Windpocken verschrieben und hilft den Kindern gut, ohne Juckreiz über die Nacht zu kommen.

LG Moni

Carolin, 17. April 2013, 08:16

Hallo alle zusammen!

Ich suche schon ewig nach einem Forum, wo es so zahlreiche Antworten gibt bzw so viele die helfen. Ich lebe momentan in Ecuador und war vor ca 3 Wochen reiten. Und bis auf den Muskelkater fing meine Beine nach 2 Tagen oder so an zu jucken. Ich hatte das schon mal vorher: Alles gewaschen und sauber gemacht, danach war es gut, bis auf den Juckreiz der noch ein paar Tage anhielt. Nunja, diesmal ging es nicht so toll, und jetzt habe ich seit 3 Wochen extremen Juckreiz und über all rote Pnkte. Meine Beine sehen aus als wäre meine kleine Schwester mit einem roten Maker drüber gegangen. Und seit 2 Tagen habe ich auch noch Grippe. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich weiß nicht ob die Ärzte hier etwas taugen bis jetzt habe ich immer einen Bogen um die gemacht. Vielleicht habt ihr noch ein paar Tips, bin total ratlos. Danke im Voraus!!!

Gute Besserung und schnelles Loswerden an alle anderen Beteiligten.!

Klara, 29. April 2013, 12:49

Hallo zusammen,
hab seit letzter Woche auch mit diesen Stichen/Bissen zu kämpfen.. Fing an den Händen an und nachts kamen dann immer neue juckende Stellenen und quaddeln hinzu durch die Wärme..tagsüber gings dann meist mehr oder weniger mit dem jucken und am nächsten Morgen hatte ich wieder neue dazubekommen.. dachte erst an alles mögliche andere Viehzeugs, bis meine Hautärztin heute meinte, dass es nach Grasmilben aussieht. Nun war ich aber seit mindestens zwei Wochen nicht draußen, außer mal kurz in der Innenstadt.. aber jedenfalls nicht in der Nähe von Gras, Büschen oder Bäumen. Als ich ihr das sagte, stutzte sie auch kurz und hat es dann einfach mal auf alle Milbenarten erweitert. Die einzige Möglichkeit die ich mir vorstellen könnte wäre, dass vielleicht welche in den Bäumen vor meinem Fenster sind.. aber die sind auch mindestens zwei Meter entfernt. Meint ihr die Milben könnten so zu mir gekommen sein? Oder von Vögeln auf mein Fensterbrett geschleppt wurden.. habs Fenster öfters länger weit auf.. und durchaus auch schon den ein oder andern Vogel gehabt der dann da reingeschaut hat.. Sie meinte dann auch noch, dass es durchaus auch vorkommen kann, dass sich erst nach nen paar Wochen überhaupt irgendeine Reaktion zeigt. Habt ihr diese Erfahrungen auch gemacht? Oder hattet ihr immer innerhalb weniger Stunden/Tage diese nervenden juckenden Stellen?
Meine Hautärztin hat mir jetzt erstmal ne Salbe gegen das jucken verschrieben, die ich zwei/dreimal am Tag auf die betroffenen Stellen auftragen soll.. mal sehn, ob das hilft. Ansonsten hilft vor allem nen kalter feuchter Lappen. Und ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass meine Beine wenn sie nachts nicht unter der Decke sind (und deshalb nicht so aufheizen) kaum was abbekommen :)
Gute Besserung an alle, die auch unter diesen Biestern leiden

Martina, 30. April 2013, 15:28

Hallo zusammen,
ich habe (fast) den ganzen Blog gelesen, wirklich geholfen hat mir bei meinem Problem leider noch nichts. Wir haben die roten Grasmilben (Bryobia gramineum ) im Garten, die stechen überhaupt nicht, ernähren sich lt. Jean Pütz.de nur von Gras und Pflanzensäften, bevölkern aber zu tausenden unsere Hauswände und kommen selbst bei geschlossenen Fenstern ins Haus (wohl weil sie so winzig sind…)! Ich will diese ekligen Viecher einfach nur loswerden!!!!! Bitte sagt mir, was ich innen + außen sprühen muß, damit sie verschwinden, darf aber nicht zu giftig sein, da meine kleine Tochter erst 3 ist… Danke, falls jemand sich auskennt mit diesem – etwas anders geartetem – Problem.

Martina, 30. April 2013, 15:31

Ach ja, das mit dem Kies zwischen Haus und Wiese hilft übrigens nicht! :-)
Kann es wohl sein, daß die Forschung sich mit diesen lieben Tierchen bislang zu wenig beschäftigt? ;-)

Elena, 02. Mai 2013, 06:32

Guten Morgen Martina,

ich kann Dir folgendes auf Deinen Beitrag berichten: Habe selbst seit Jahren B.G. im Garten (und hatte sie zu Tausenden an der Hausmauer hängen). Geholfen hat nichts, auch die doppelseitigen Klebebänder rund um die Fenster ließen die Tierchen in’s Haus kommen. Ich war mit meinen Nerven am Ende, denn meinen Hund sollte ich auch hergeben wegen der Viecher. Nix da, ich war schon soweit, dass ich den kompletten Rasen umändere zu einer Asphaltfläche. Habe mich dann mit Weihenstephan in Verbindung gesetzt und die meinten auch, bitte das Problem nicht aussetzen, werde sonst jedes Jahr mehr Tierchen, sondern bekämpfen. Also habe ich letztes Jahr im Frühjahr rund um das Haus erst bis auf 100 cm ausgebaggert und die Kiesschicht bis auf 8 Meter um das Haus eingerichtet. Wir h, aben einen großen Garten mit über 3.000 m,² da fallen ein paar Quadratmeter mehr oder weniger nicht auf. Bin auch seit 4 Wochen am suchen an den Mauern, nix. Ich habe vor 3 Wochen ein Akarizid gespritzt, der Rasen darf dann 48 Stunden nicht betreten werden. Und die Spritztour habe ich 14 Tage nach der ersten Spritzung wiederholt. Ich weiß auch, wo die Viecher das Nest haben. Bis heute habe ich Ruhe und meine Kinder können auch wieder barfuß durch den Rasen sausen. Die Spritzung muss man für sich selbst entscheiden. Aber: Eine Kiesschicht, bei der nicht ausgekoffert wurde, hilft nix.
Gruß
Elena

Martin, 02. Mai 2013, 14:16

Hallo,

habe nochmal ein paar Fragen zu den Milben:
– Stiche sind bei mir am Bein vom Oberschenkel angefangen bis Fuß. Merkmal kleine rote Punkte, bei mir z.T. grösser als 5mm, da ich ACC100 (Blutverdünner) einnehmen muß.
Ferner im Schritt weisse Quaddeln, mit einem weissem Ring um einen nicht roten Punkt. Diese Quaddeln sind haben z.T. einen Durchmesser von 1-1,5 cm.
Dann Einstiche, die nicht roten Punkt haben, haben aber eine Verhärtung, bekomme ich mit kratzen nicht weg.
Bei Berührung habe ich Schmerzen.

Wenn so eine Milbe sticht, was ich bemerke fühlt sich das so an als ob einer mit einer Nadel in diese Stelle einsticht.

Denke, es sind nach diesen Symthomen bestimmt Milben oder?

Ringelblume, 04. Mai 2013, 09:19

Seit ca. einer Woche haben auch wir das Problem mit unbekannten Stichen. Als es das erste Mal richtig schön war, war meine Tochter auf dem Spielplatz im Garten (auf dem Rasen). Etwa einen Tag später hatte sie diverse Quaddeln am Körper (Bein, Arme, Hüfte usw.). Aufgrund der komischen Anordnung (einig in Reihe) hatte ich schon Panik, dass sie sich Flöhe eingefangen hat. Wir haben überhaupt keine Haustiere. Beim googeln bin ich dann auf diese komischen Grasmilben gekommen. Ich hatte mittlerweile nach einem Gartenbesuch auch einige Einstiche. Der Juckreiz ließ manchmal nach und wurde dann nach ein paar Tagen wieder richtig schlimm. Eigentlich dann, wenn man dachte jetzt ist der Mist fast abgeheilt. Habe dann versucht, diesen Test mit dem Blatt Papier zu machen. War ein wenig windig und ich habe mich mit beiden Füßen auf die Enden des Papier gestellt. Mit bloßem Auge konnte ich auf dem Papier jetzt nichts erkennen. Leider hatte ich dann aber sofort das Gefühl, dass mich am Sockenrand etwas gepiekst hat….und richtig, am nächsten Tag hatte ich dann genau dort zwei dicke Quaddeln und den Mega-Juckreiz. Ich denke also schon, dass wir Grasmilben haben und ich sie nur auf dem Blatt mit bloßem Auge nicht erkennen konnte. Gestern habe ich dann meinen Mann (der immer keine Stiche bekommt) dazu verdonnert den Rasen zu mähen und zu vertiekutieren. Bin jetzt am überlegen, ob wir die Variante mit dem Niemöl ausprobieren. Irgendwie hat mich das mit den Milben in der Wohnung noch echt irritiert. Die Kleidung meiner Tochter wandert direkt nach dem Baden in die Waschmaschine. Jetzt habe ich aber in verschiedenen anderen Beiträgen gelesen, dass die Milben in der Wohnung überhaupt nicht weiterleben können (auch auf Seiten vom Gesundheitsamt usw.). Dann wären doch diese Vorsichtsmaßnahmen gar nicht notwendig, oder? Warum muß ich dann ggf. Betten besprühen und Kleidung auskochen oder einfrieren. Ich denke diese Grasmilben verlassen wenn Sie satt sind den Wirt und fallen einfach ab. Wenn ich es richtig verstanden habe brauchen die den Menschen doch nur für den weiteren Entwicklungsschritt und die ausgewachsenen Milben wollen dann gar nichts mehr von uns…..Außerdem wird z. B. in einem Artikel des Landesgesundheitsamtes Baden-Würtemberg geschrieben:Eine Bekämpfung von ins Haus eingedrungenen Grasmiben ist nicht erforderlich, da die Tiere im Haus
kein entsprechendes Nahrungsangebot vorfinden und bald verhungern. Das macht mich jetzt irgendwie echt unsicher. Muß ich jetzt noch irgendetwas im Haus unternehmen, oder reicht das normale reinigen. Warum muß ich bei der Wäsche so einen Riesenaufwand betreiben? Würde mich echt freuen, wenn ihr mir Eure Quellen für die Verbreitung im Haus und in der Wäsche nennen könntet.

Elena, 04. Mai 2013, 14:05

Hallo Ringelblume;

studiere doch mal einige Beiträge Deiner Vorschreiber/innen, dann wirst Du sehen, warum die Milben auch im Haus -ohne Wirt- weiterleben können. Ich müsste jetzt sehr weit ausholen, um Dir das zu erklären. Aber wie gesagt, lies mal die Text durch.
Gruß
Elena

Martin, 04. Mai 2013, 14:29

Hallo,

also ich glaube nun (fast) wirklich an Milben. Gestern Abend habe ich ca. 10 rote, z.Teil dunkel blaube runde Flecken gehabt. Waren am Schienenbein aber auf der Rückseite des beines, wo die Haut schömn weich ist. Hattten ca. einen Durchmesser von fast 1 cm! Und dann am Oberarm Innenseite, wie an „einer Schnur 2 gezogen 6 Stiche. Schön rund und Durchmesser versch. Grössen bis 0,5 cm.
Obwohl ich mich Abends nochmals komplett dusche, eine Duschlotion ohne Parfümstoffe , kein Rasierwasser nehme , keine Deo, habe ich nachdem Duschen wenn ich mich dann mit einem frischem sauberen handtuch abtrockene, z.T. am Oberschenkel 3 oder manchmal 4 neue kleine rote Punkte. Also müssen die Viecher doch noch auf oder z,T. in der Haut sitzen obwohl ich gründlich mich einseife?

Ich bin mit meinem Latein am Ende. Wenn das so weiter geht, ich habe am rechten und linken Bein insges. schon 30 Narben dann ziehe ich in eine 1Zi.-Wohnung und haue hier ab. >Wir haben 2000qm Rasen ums Haus und ein Hund, aber meine Frau meint die roten Flecken kommen von Ihnen!! So ein Scheiss habe ich noch nie gehört!

Ringelblume, 05. Mai 2013, 09:13

Hallo Elena,

ich habe die Vorberichte schon gelesen, wundere mich aber über die unterschiedlichen Aussagen zum Thema „Überleben im Haus“. Vor allen Dingen verstehe ich nicht, dass ein Landesgesundheitsamt, auf der Seite von Jean Pütz und anderen konkret gesagt wird, dass die Grasmilben nicht im Haus überleben können und keine weiteren Maßnahmen notwendig sind. Ich habe nach den ersten Stichen die komplette Bettwäsche abgezogen und normal gewaschen. Dann habe ich die Wohnung wie sonst auch immer gründlich sauber gemacht. Werde jetzt mal abwarten, was passiert.

Momentan haben wir keine neuen Stiche. Wir haben uns aber auch in den letzten Tagen gar nicht oder nur mit dick Autan an den Rasen rangetraut. Außerdem hat mein Mann den Rasen gemäht, vertikultiert und alles gründlich abgehakt. Zusätzlich haben wir uns noch das Mittel gegen Grasmilben und Zecken von Neudorff geholt und über dem Rasen verteilt. Lt. Mann von Raiffeisen soll man das nach ca. 10 Tagen nochmal wiederholen. Mal schauen, ob das etwas bringt. Wir hatten wahnsinnig viel Moos im Spielrasen und da sollen die sich ja ziemlich wohl fühlen. Ich werde mal berichten, ob es jetzt endlich vorbei ist.

Klara, 06. Mai 2013, 12:43

@ Martin
das mit den neuen Stichen/roten Punkten nach dem Duschen kenn ich auch.. bei mir hängts damit zusammen dass ich immer warm dusche wodurch natürlich die Durchblutung gefördert wird, mit dem Ergbenis, dass die Nervenenden in den oberen Hautschichten empfindlicher reagieren.. und wenn dann an den Stellen vorher schon einstiche warn, die man vielleicht nur nicht so wahrgenommen hat (weil zum Beispiel ohnehin alles juckt wegen den Biestern, können grade durchs duschen neue Juckstellen entstehen (hat mir meine Hautärztin erklärt)

Bei mir ist es mittlerweile dank der Salbe von meiner Ärztin schon erheblich besser geworden.. sind zwar immer noch ein paar „Nachzügler“ die mir erst jetzt, seit sich die Umgebungshaut etwas beruhigt hat, bewusst werden, aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie letzte Woche :)

Robbi aus Bonn, 06. Mai 2013, 22:17

Hallo Sigrid Aus Mülheim a.d. Ruhr,
hallo Klaus,
ihr hattet euer Herbstmilbenproblem mit der Essigmischung gelöst. Sigrid, dein letzter Eintrag (Erfolgsmeldung) ist inzwischen zwei Jahre alt. Ist dein Garten immer noch milbenfrei?
Habe die erste Spritzung vorgenommen und wüste gerne wie erfolgreich diese Behandlung langfristig wirkt.
Spritzt du immer noch regelmäßig? Wenn ja, wie oft, wann und in welchem Mischungsverhältnis?
Wäre toll, wenn du noch mal eine Aktualisierung posten könntest :)

Vielen Dank schon mal vorab!

Klaus, 07. Mai 2013, 07:31

@ Robbi !
Ich persönlich habe ein positives Problem mit diesen Tierchen. Habe ich sie nun vertrieben oder mögen sie uns nur einfach nicht mehr. In diesem Jahr habe ich noch nicht gespritzt. Vielleicht kann dir Sigrid mehr helfen. Da inzwischen auch der Wacholderbusch des Nachbarn weg ist, hat sich evtl. auch das Problem Kräuselkrankheit am Pfirsich erledigt und ich kann mir auch hier die Spritzung ersparen. Ich wünsche euch allen den gleichen Erfolg!

Martin, 07. Mai 2013, 14:33

@Klara

HalloKlara, hab Dank für Deine Antwort. Welche Salbe bekommst Du von Deiner Hautärztin?

Meine Frau wandert lustig auf dem Rasen und hat nicht einen einzigen Stich!

Ich grübel immer wieder, woran es liegen kann! Evtl. am Geruchsaustritt von meiner Haut? Bedingt durch Zunahme von Lebensmitteln, die über die Haut einen Geruch abgeben, der diese Biester bei mir magisch anzieht? Wer hat hier Erfahrung sammeln können. Es muss evtl. auch mit dem Blut zusammenhängen?

Nehme schon kein Rasierwasser mehr,kein Deo ferner Dusch Lotion von der Firm Alergika, das absolut Parfümfrei ist und keine Gerüche abgibt.

Ferner Waschmittel, da keine Düfte besitzen (meistens Biowaschmittel) . Weichspüler nehme ich schon lange nicht mehr.

Klara, 13. Mai 2013, 09:37

@ Martin

Bei der Ursache kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen.. kann mir aber vorstellen, dass die Viecher ähnlich wie Zecken oder Mücken manche Leute einfach „riechen“ können und andere eben nicht..Glaub aber eigentlich eher nicht dass das mit Deo, Duschlotion und Co. zu tun hat.

Die Salbe war eine Zusammenmischung aus Dexamethasoneum (gegen den Juckreiz und mögliche Entzündungen der bereits aufgekratzten Stellen) und noch etwas, auf dessen Namen ich leider grad nicht komm (ist mittlerweile alle..meine Bisse dafür aber auch gänzlich weg) .. war aber soweit ich das überblicke nur als Grundlage für die Salbe gedacht, damit die eine halbwegs salbenartige Konsistenz hat.. sollte ich dann im Kühlschrank aufbewahren (weil die Kälte den Juckreiz natürlich noch mal zusätzlich gemildert hat) und zwei bis dreimal täglich auf die betroffenen Stellen aufschmieren..
Am Besten du gehst (falls du nicht schon warst) einfach mal zu nem Hautarzt und fragst nach.. die können dir am ehesten was dagegen geben oder dir vielleicht auch sagen wie es kommt, dass die Biester es nur auf dich abgesehn haben.
Gute Besserung :)

Moni, 13. Juni 2013, 18:49

Hallo, Ihr Leidensgenossen !

Auch bei mir ist das Herbstmilbenlarven-Problem wieder ganz aktuell. Trotzdem gebe ich nicht auf. Immerhin gibt es etliche Möglichkeiten, die Bissattacken zumindest auf ein Minimum zu beschränken. Was ich da so alles praktiziere, will ich hier gerne nochmal aufschreiben:

Auch ich habe einen großen Garten und ich gehe nie nie niemals in den bepflanzten Bereich, ohne vorher meine Beine komplett bis in die Leiste, meine Arme, meinen Hals und mein Dekoltee mit einer gleichmäßigen aber dünnen Schicht an Kokosöl eingeschmiert zu haben. Zusätzlich kommt noch ein Sprühnebel Antibrumm auf die Gartenschlappen und die Gartenhandschuhe. Ich weiß nämlich genau, wenn ich nur einmal nachlässig bin, habe ich so viele Bisse, dass ich vor Juckreiz schreien könnte. Wenn ich mich schön brav und umfassend präpariere, habe ich nämlich überhaupt keinen Biss. Meine Terrasse wird regelmäßig gesaugt und die Beutel dann schnell entsorgt, so dass ich wenigstens direkt am Haus eine milbenfrei Zone habe.

Ich bin der Meinung, dass man sich diese Aktionen mit diversen Spritzungen der Rasenfläche und der übrigen Gartenflächen getrost sparen kann. Die Biester sind nämlich überall und wandern nach Vertreibung immer wieder ein. Für den Gang zum Mülleimer stehen bei mir direkt neben der Tür leichte Gummistiefel bereit, die mit Antibrumm besprüht sind.

Soviel zum Garten, aber das ist ja nicht alles. Ich habe zwei Freigängerkatzen. Der Kater scheint sehr attraktiv für die Milbenlarven zu sein. Unsere Katze eben nicht. Beide werden trotzdem einmal pro Tag mit Kokosöl präpariert. Ich habe dafür eine sogenannte Bartbürste aus Naturborsten. Ich nehme dann einen Klecks Kokosöl in die Hand und verreibe es in der Bürste. Damit striegele ich meine Miezen. Ein Teil Fett wird zwar abgeschlabbert, das Meiste bleibt aber im Fell und schützt so nicht nur gegen Herbstmilbenlarven, sondern auch gegen Zecken. Nebeneffektdavon ist natürlich, dass die Beiden mir jetzt keine Biester mehr ins Haus schlüren.

Ein großer Irrtum ist, dass die Larven nur im Garten sind. Überall in der Stadt warten sie auf bepflanzten Flächen auf ihre Opfer. Auch beim Spaziergang und vor allen Dingen auf Weiden und großen Rasenflächen fallen sie einen an. Wenn ich dann keine Möglichkeit habe, mich schnell einzuschmieren, bleibt mir nur, die Hose in die Socken zu stecken und das mach ich dann auch.

Wenn mich denn trotz aller Vorsicht mal eine erwischt hat, kommt mein Notprogramm zm Einsatz. Erstens mit 70%-igem Isopropyalkohol die Stelle von außen nach innen auswischen. Dadurch wird zumindest noch ein Teil des Juckreiz verursachenden Sekrets ausgeputzt. Dann Advantan Salbe (die gibt es beim Hausarzt auf Rezept) richtig gut einmassieren. Wenn es immer noch sehr juckt, klebe ich ein kleines Pflaster mit Emla-Salbe (Lidocain) auf den Biss und wenn das noch nicht die erwünschte Ruhe vor dem Juckreiz bringt, dann nehme ich noch eine Ceterizin Tablette. Die möglichst aber nur abends, denn die macht doch ein wenig müde.

Noch ein Hinweis zum Kokosöl. Es sollte unbedingt das aller aller Beste sein, Bio sowieso, Kaltpressung, mit einem Lauringehalt von mindestens 50 %, denn das ist der Inhaltsstoff, der die Bieter abhält. Manche werden sagen: Das schmiert doch so ! Bei mir zieht das innerhalb von 10 Minuten in die Haut ein und dann schmiert nix mehr. Lagern sollte man das Töpfchen oder Glas bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank wird es zu hart und über 25 Grad wird es flüssig.

Zum Ende nur nochmal ein paar Hinweise:

Bryobia graminea Larven benutzen den Menschen tatsächlich nicht als Zwischenwirt.

Neutrombicula autumnalis Larven können bis zu 3 Monaten ohne Blut oder Lymphe ihrer potentiellen Wirte überleben. Also auch im Haus. Allerdings können sie dann ihre weitere Entwicklung nicht vollenden, da sie dafür ja wieder ins Erdreich zurück müssen.

Welchen „Siegeszug“ diese Milbenart in den letzten Jahren vollzogen hat, sieht man daran, dass sie bekanntlich vor der Jahrtausendwende zwar großflächig in Südwestdeutschland auftraten, in der restlichen Republik dagegen nur regional begrenzt.

Liebe Grüße
Moni

Martin, 19. Juni 2013, 17:18

@Moni

Hab Dank für Deine wertvollen Tipps. Einen Teil von der Medikation wende ich regelmässig an. Wir selber haben eine riesen Grasfläche…und einen Hund, zu meinem Leid, auch wenn ich unseren Beagle gern habe. Das Tier ist jetzt 11 Jahre alt. Wenn er mal nicht mehr da ist, werden wir uns kein Haustier mehr anschaffen, denn der Hund ist ptentieller Wirt der Milben!
Ich selber musste schon feststellen, das nach jedem abendlichen Duschen und nach dem abtrocknen die Milbe doch noch zum Teil auf der Haut sitzt. Stelle dieses fest, das die kleinen roten Punkte in diesem Bereich regelrecht vermehren.
Leider konnte mir bisher kein Arzt sagen, wie man sich dagegen schützen kann, wenn es überhaupt Ärzte gibt, die diese Stiche erkennen. Vielfach bekomme ich die Antwort :“ Sie haben gekratzt!“……
Diw Frage die sich mir stellt, warum gehen Milben auf den einen Menschen los..den anderen lassen sie zufrieden…!
Ernährung? Geruch des Menschen, den wir abgeben, aber selber nicht „riechen“ können?
Meine Frau geht durch Gras…hat nix….!
Wenn ich nur Gras sehe, fängts bei mir an zu jucken!

Wir waren jetzt eine Woche auf Amrum. Herrlich, kein Gras und wenn nur Dünengras und da sind die Plagegeister nicht da. Wohnung für Allergiker.

Hat kaum Juckreiz nur an 1 Tag und ich denke, da war die Milbe in der Kleidung, denn alles kannst ja auch nicht mit 0 Grad waschen.

Gott sei Dank wohnen wir nur zur Miete. Die nächste Wohnung ist garantiert ohne Garten im 1 Stock und einem Balkon und möglichst keine Pflanzen auf diesem.!

LG
Martin

****Durchhalten…der nächste Winter kommt bestimmt****

Moni, 19. Juni 2013, 17:49

Armer Martin ! Deine Frage, warum ein Mensch so unter diesen Bissen leiden muss und ein anderer nicht, ist doch leicht zu beantworten. Einer reagiert eben allergisch auf bestimmte Stoffe, die bei dem anderen keinerlei Reaktion hervor rufen. Das ist doch bei Heuschnupfen nicht anders ! Ich bin sicher, dass mein Göttergatte auch gebissen wird, diesen mörderischen Juckreiz und die entzündeten Bissstellen muss aber nur ich aushalten.

Sicherlich ist auch ein Mensch attraktiver für die Larven als andere. Jeder Mensch schwitzt ständig, auch wenn man das manchmal nicht so merkt. Die Zusammensetzung des Schweisses ist es, was die Biester anzieht und das muss man eben versuchen zu überdecken.

Ich habe übrigens festgestellt, dass meine Beine auch einen ziemlich guten Schutz haben, wenn ich Breitwegerichblätter in den Händen zerreibe und meine Beine mit dem Pflanzensaft parfümiere.

Gut zu wissen übrigens, dass Amrum offensichtlich noch herbstmilbenlarvenfrei ist. An der Ostsee hatte ich bisher noch keine Probleme.

LG Moni

Martin Schneider, 22. Juni 2013, 12:09

@Moni,

hab Dank für Deine Antwort. Bezüglich Amrum werde ich mit meiner Mutter im September für 3 Wochen Urlaub machen. Urlaub für meine haut!

Ich habe gestren etwas erlebt, was hier dem Forum kurz schildern möchte und ggfl. auf Antworten bitte und sage vorab dafür Danke!

Folgende Situation: meine Frau ist ja vollkommen immun vor Milben jeglicher Art. Da ich bei uns der „Waschmeister“ bezgl. Kleidungsstücken/Wäsche bin, habe ich gestern Klamotten (Jeans , T-Shirts) von meiner Frau mit 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen. Nachdem Trocknungsvorgang im Trockner habe ich u.a. Jeans wieder umgedreht (auf die richtige Seite). In diesem Momont , ich hatte ein kurzes Sommerhemd an, sticht es furchtbar auf dem rechten Oberarm( Nachdem ich die Jeans umgedreht hatte)

Ich hatte einen Bluterguß von 3×3 cm!!!! und eine ca. 1 cm langen Schnitt in diesem Bereich. Die Jeans bzw.Wäsche hatte keine Glasscherben oder ähnliches wo man sich so verletzen kann.

Frage: können Milben derartige Bisse verursachen?

Ich würde gern diese Stelle mal fotografieren und ins Netz stellen, weiis aber nicht wie oder ob es überhaupt möglich ist?!

LG Martin

Jolanta, 23. Juni 2013, 14:05

Hier mein Erfahrungsbericht:
Hatte 2010 auch ganz früh (Mai) ganz viele von den Herbstmilben-Viehchen (habe im Blog berichtet).Nach mehreren Essigspritzungen, die bei mir leider ohne Erfolg blieben, probierte ich verzweifelt trotz höheren Preises mit Niemöl.Nach 3 Spritzungen (wg der Larven) war es mit den Milben vorbei und seit 2010 hatte ich nichts mehr. Mein Fazit- Grasmilben mögen kein Niemöl, die Pflanzen dafür sehr.Der Preis hat sich für mich gelohnt und im Gartenschuppen hab ich noch Vorrat für mindestens 3-Milbenjahre. Habe dieses Jahr aus Zeitgründen noch nicht gespritzt, aber werde es bald tun, denn ich will nicht dass sie aus versehen zu mir zurückkehren.

Nach dem wir 2010 noch im Juli trotz mehrfacher Essigspritzung fürchterlich zerstochen wurden, , hatte ich die Behandlung mit Neemöl getestet. Offensichtlich war es erfolgreicher als Essig-bis vor einer Woche -also ca 3 Monate nach der Neemspritzung waren wir milbenfrei!!:) hab bei der Bohnenernte etwa 5 Stiche abbekommen, aber da lache ich drüber:) Obwohl Neem relativ teuer ist, ist es ziemlich ergebig: auf den 5 liter Behälter brauch ich etwa 1 Weingläschen.Da reicht der 0,5 liter Behälter für ein paar Jahre…8 €uro pro JAhr, ist mir die milbefreiheit doch wert:)
Gute Erfahrung habe ich auch mit Franzbranntwein/ gemacht:nach der Gartenarbeit/mähen duschen und direkt mit dem zeug einreiben. Auch bei neuen Stichen:direkt mit dem zeug einreiben und es geht schneller und weniger juckend weg. auch der Tipp mit Kokosbutter war super-das geht aber nur vorbeugend so lang es keine entzündeten stiche gibt. bei wundenstellen soll man es nicht mehr auf die haut auftragen.

0,5 liter Niem & Emulgator hat knapp 25 Teuro gekostet..aber es reicht für lange, daher rechnet es sich trotzdem. Aus dem bisherigem Verbrauch schließe ich, dass es mindestens noch für nächtes, wenn nicht auch für übernächstes Jahr reichen wird. daher: grob gerechnet 24 Euro:3 Jahre macht etwa 8 Euro pro Jahr.
Das spritzfertige Niemkonzentrat mit Emulgator hab ich damals 2010 bei Jean Pütz online erworben,weiss aber nicht, ob es dort noch im sortiment drin ist…Es hat einigen Pflanzen auch sichtlich gut getan,es hat wohl auch noch andere Qualitäten als nur Milben vernichten..:)
heute juni 2013 habe ich weiterhin keine milbenbelastung in meinem garten.

Martin Schneider, 24. Juni 2013, 17:34

Hört sich gut an, aber was machtst Du wenn Du wie wir einen Hund haben und ferner fast 1500qm Rasen????
(Gott sei Dank kein Eigentum…schon auf Wohnungssuche am besten 1.OG, am besten keinen garten mehr und in Zukunft wenn unser Hund nicht mehr lebt kein Tier mehr im Haus, da sind die „besten Wirte“!)

Robbi aus Bonn, 01. Juli 2013, 15:41

Haben 2011 ein Haus mit Garten (ca. 500qm inkl. Herbstmilben) gekauft. Dieses Jahr habe ich seit April im Abstand von jeweils 2-3 Wochen drei Maßnahmen ergriffen in der Hoffnung, dass diese den Befall reduzieren. Bisher (Stand 30.06.2013) haben wir (trotz intensiver Gartennutzung an schönen Tagen) noch gar keine Milbenbisse abbekommen.

Maßname 1: Aldi Branntweinessig (39ct/liter) im Verhältnis 1:4 gesprüht (soll angeblich die Viecher vertreiben. Einige in diesem Forum hatten damit Erfolg)

Maßname 2: 3%ige Neemöl Emulsion gesprüht (soll angeblich insbesondere Auswirkung auf die Fortpflanzung haben, auch hier gibt es in diesem Forum einige Erfolgsmeldungen)

Maßname 3: Kalkstickstoff (gekörnt) gedüngt (soll die Eier abtöten, bei Schneckeneiern funktioniert es jedenfalls)

Alle drei Maßnamen schadeten dem Rasen nicht. Zumindest nicht in den genannten Dosierungen. Für die ersten beiden Maßnamen hatte ich bei Amazon für weniger als 20 Euro ein Drucksprühgerät mit 16 Liter Fassungsvermögen bestellt. Diesen kann man sich relativ bequem auf den Rücken schnallen und über einen Hebel den Druck aufbauen während das Gerät auf dem Rücken geschnallt ist. Mit einem solchen Gerät ist das Prozedere sehr einfach und schnell erledigt.

Wie bereits beschrieben, scheinen die Maßnamen bisher (oder vieleicht auch nur eine davon) zu wirken. Auf dem ausgelegten weißen Papier war (noch) nichts zu erkennen, allerdings fängt ja jetzt erst (Juli/August) die wirkliche Saison an.

Werde nächsten Monat wieder berichten.

Robbi aus Bonn, 02. Juli 2013, 09:24

Hallo Jolanta,
in welchem Abstand hattest du 2010 deine drei Neem Spritzungen vorgenommen und in welcher Konzentration?

Sigrid Effmert, 09. Juli 2013, 13:56

Hallo an alle Milbengeplagten aus Mülheim/Ruhr …Sigrid…
Hallo, Rubi!
Die Essigkur für meinen Rasen vor zwei bis drei Jahren hat zu einem vollen Erfolgt geführt.
Seither ist das Milbenproblem bei uns erledigt.
Ferner halte ich den Rasen kurz, bei Trockenheit jeden Tag sprengen und einmal im Jahr wende ich ein Unkrautvernichtungsmittel an.

Viel Erfolg!

Robbi aus Bonn, 10. Juli 2013, 11:46

Hallo Sigrid,
vielen Dank für dein Update!
Deine Nachricht macht mir Hoffnung dieses leidige Thema gut und günstig beenden zu können :-)
Kannst du mir vieleicht noch sagen, wie häufig bzw. in welchen Abständen zu vor zwei Jahren die Essiglösung gespritzt hattest?
Herzlichen Dank vorab!

mutti Annett, 10. Juli 2013, 19:57

mein Enkelkind ist heute mit stichen an den Beiden alles hinten und 4 am Bauch und rücken aus der Kita gekommen auch meine Tochter hat welche am Bein sie geht auch dort in den Hort sollte ich denken das es auch Grasmilben sind weil die Kinder alle dort durch die Wiese und Bäume herum laufen
Was soll ich bei so einem kind(ca 3 Jahre alt /10 Jahre) tun
alle Ratschläge sind herzlichst willkommen

Sigrid Effmert, 18. Juli 2013, 12:38

Hallo, hier ist Sigrid aus Mülheim/Ruhr

Hallo Robbi,

Schau mal in diesen Kommentaren unter Mai und Juni 2010 nach.
Ich habe den Rasen damals mit einer Mischung 1:5 = 1 Teil Essig und 5 Teile Wasser behandelt mittels eines 5 Liter Druckluftsprühbehälters.
Bitte nicht bei Sonnenschein und längerer Trockenheit anwenden, die Rasenfläche könnte ansonsten leicht gelb verfärben. Ist nämlich bei mir passiert…ist aber schnell rausgewachsen.Ich habe diese Spühung 2 x gemacht, in einem Abstand von 4 Wochen.
Danach war bei uns Ruhe…bis heute!
Den Tip von Moni aus 2010 bezgl. des Kokosöls (damit die Haut einreiben) habe ich beibehalten, seither mögen mich auch die Mücken nicht mehr.

Liebe Grüße
Sigrid

Martin Schneider, 21. Juli 2013, 14:02

Ich habe an beiden Unterarmen auf den oberen Seiten insgesamt 12 Stiche! Das Jucken wird schnell unterbunden mit Isopropylalkohol. Die Biester sitzen auf unserem Raen mi 1500qm zu hauf!(weisses Blatt papier und dann eine Std. liegen lassen….rote und schwarte Punkte angroh!) Nun ist das kein Eigentum und der Aufsitzmäher des Vermieters steht sogar bei uns in der Garage die sich im Haus befindet……!
Kokusöl…..das schein die Biester bei mir darüber „zu lachen“ – ohne Wirkung.
Die Milbe sitz bei un im Kellerbereich überall.
´Vorgestern im Keller trotz Einmalhandschuhe eine leere Plastiktüte angefaßt…10 Min. später drei Stiche-Bluterguß ca 1,5 cm Durchmesser. Kommt daher da ich Blutverdünner ASS 100 einnehmen muss, was dieses natürlich beschleunigt. Ich war letzten Monatg bei einer Naturheilpraktikerin Frau Lienek, Gifhorn (mal googeln) diese hat eine Dunkelfeldmikrosopie gemacht. Viele Krankheiten die Sie durch 1 Tropen Blut erkannt hat wurde durch Ihre Untersuchung bestätigt. Ihre Meinung zu Hautkrankheiten und Milben: diese kommen wenn der Körper zu wenig Abwehrstoffe besitzt (Immunsystem) und wie bei mir einer Über oder Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt, was schon von 2 Fachärzten / Schulmedizin unabhängig bestätigt wurde. Sie war der Meinung, das alles wie z.B. Kokusöl usw. nicht hilft, wenn dieses Immun System / hier Schilddrüse die auch Hautkrankheiten hervorrufen kann, nicht i.O. ist.
Wir werden hier wegziehen. Mein Ziel: 1OG. Balkon, Kunstblumen und nix mehr mit natürlichen Blumen wo evtl. die Milben auch sein können(?)
Meine Klamotten werde ich vor Umzug, die nicht mit 60 Grad gewaschen werden können, alle entsorgen bzw. in einer sozialenStation abgeben, den Milben können hier ganz locker bis zu einem Jahr sich „einnisten“. Im Prinzip „clean “ in eine neue Wohnung einziehen..
Rasen und Garten: Nein Danke, nie wieder, diesen Sch….s brauche ich nicht mehr. Anschauen ja, aber nix anderes!

LG Martin

Otto Nagel, 15. August 2013, 23:36

Hallo, Grasmilben Leidensgefährten,ich bin Otto.
Ich habe dieses Portal ausfürlich durchgelesen und auch andere Portale. Dann Wikipedia-Herbstgrasmilbe.Da wird als Vorbeugung; Einnehmen von Vitamin-B-Komplex-Tabletten für die Zeit die Gefährdung angeraten. Es soll Milbenlarven vertreiben, da diese den Körpergeruch dann nicht mehr mögen. Da hat mir eingefallen, dass ich Freunde habe die gerne Angeln gehen und seit Jahren Vitamin-B-Komplex-Tabletten nehmen gegen Mücken und es hilft. In jedes Portal wird gegen Grasmilben auch verschiedene Salben und Sprays gegen Mücken vorgeschlagen. Jeden Tag eine Kapsel von vitamin-B einnehmen is gesund, hilft außerdem bei Energiestoffwechsel-, gut für des Nervensystems und wenn Milben auch von uns vernhält, dann sind wir zufrieden. Ich habe von ratiopharm ein Packung gekauft mit 60 Kapseln für 11,95 EU. Es reicht für 2 Monate. Ich hoffe von diesem Nahrungsergänzungsmittel 2 Packungen reichen für ein Jahr aus. Ich habe gestern angefangen,aber will nicht abwarten, bis es bei mir wirkt. Ich will gleich weitergeben für andere Leidensgenossen. Hoffe, dass ich später günstige Rückmeldungen erhalten werde.

Robbi aus Bonn, 05. September 2013, 19:57

Liebe Leidensgenossen,
ich habe seit April diesen Jahres (wie oben schon mal beschrieben drei Maßnahmen ergriffen um die Herbstmilbenplage in unserem Rasen loszuwerden.
1) Neemöl gespritzt (alle paar Wochen)
2) Brantweinessig (1:4) gespritzt (alle paar Wochen)
3) Kalkstickstoff gedüngt
Da wir seit Anfang August wieder völlig zerstochen sind, habe ich darüber hinaus bereits zwei mal Neudorff Zecken und Milbenkonzentrat gespritzt

Bisher sind alle diese Maßnahmen Erfolglos geblieben. Beim Test mit zwei großen weißen Papierbögen musste ich insgesamt 43 von diesen Viechern zählen (und dann zerdrücken)

Ich werde es jetzt mit Decis von Bayer versuchen. Chemie im Garten finde ich zwar auch ausgesprochen bescheiden, aber eine Nutzung des Gartens muss auch einfach wieder möglich sein.

Ich berichte bald wieder

Maßname 2: 3%ige Neemöl Emulsion gesprüht (soll angeblich insbesondere Auswirkung auf die Fortpflanzung haben, auch hier gibt es in diesem Forum einige Erfolgsmeldungen)

Maßname 3: Kalkstickstoff (gekörnt) gedüngt (soll die Eier abtöten, bei Schneckeneiern funktioniert es jedenfalls)

Martina, 09. September 2013, 10:40

Hallo Robbi,

kann Dich sehr gut verstehen. Auch ich habe jahrelang alles ausprobiert. Dann bin ich auch auf ein Kontakt- und Fraß-Insektizid gestoßen und seit geraumer Zeit habe ich Ruhe vor den Viechern. Bin über Weihenstephan gegangen und dort konnte man mir schließlich weiterhelfen. Bitte bringe das Mittel nicht am frühen Morgen aus, sondern in der jetzigen Jahreszeit erst gegen Spätnachmittag und nicht bei feuchtem Rasen. Das sind so meine Erfahrungen.

Drücke Dir die Daumen für die Aktion.
Martina

Martina, 09. September 2013, 10:42

… hätte ich beinahe vergessen: Die Ausbringung sollte innerhalb der nächsten 8-10 Tage nochmals wiederholt werden, vier Wochen warten und nochmals ausbringen. Dann die ganze Aktion in Frühjahr wieder: ausbringen, 8-10 Tage warten, nochmals ausbringen, vier Wochen warten und nochmals sprühen.

Martina

Elisabeth, 09. September 2013, 12:11

Hallo Martina,
was ist das für ein Insektizid von Weihenstephan? Habe im Internet nichts darüber gefunden. In diesem Jahr ist es mit den Grasmilben an unserem Südhang besonders schlimm. Wahrscheinlich wegen des schönen warmen Sommers, denn trotz mehrmaliger Essig- und auch Neemölspritzung und das macht Mühe bei 1700 m² Naturrasen, leben sie munter weiter. Hast du direkt bei Weihenstephan angerufen oder gibt es eine andere Kontaktstelle?
Viele Grüße
Elisabeth

Klaus, 09. September 2013, 19:10

Meine „Bella“ ein Harzer-Fuchs-Mischling hat mir extrem leid getan und deshalb habe ich den Hinweis meiner Tochter in die Tat umgesetzt und bin mit meinem Hund zum Tierarzt gefahren. Er brauchte eh eine Auffrischung gegen Tollwut.
Gegen die Grasmilben gibt es eine Spritze und auch Tabletten. Wegen der Tollwutspritze kamen jedoch nur die Tabletten in Frage und diese haben dann auch sehr gut geholfen. Seit etwa 14 Tagen gibt es die Kratz- und Scharrattacken bei Bella nicht mehr. Schade das es diese Mittel noch nicht für Menschen gibt. Oder doch?

Robbi aus Bonn, 11. September 2013, 15:56

Hallo Martina,
vielen Dank für deine Hinweise. Werde ich beherzigen. Mich würde brennend interessieren welches Mittel du seinerzeit so erfolgreich eingesetzt hattest.
Ich habe vor zwei Tagen gespritzt und gestern HURRA! keine einzige Milbe auf dem ausgelegten Papier entdecken können. Ich will dennoch noch nicht zu euphorisch sein, da es ja in den letzten Tagen deutlich kühler war und es auch immer wieder geregnet hat. Möglicherweise sind die Viecher ja auch nur deshalb „in Deckung“ gegangen.
Werde in den kommenden Wochen über den (Miss)Erfolg berichten.
Gruß

Ronnie, 22. September 2013, 10:06

Als ich zum zweiten Mal völlig zerstochen aus dem Garten gekommen bin, hab ich mich an einem Sonntag in den Beiträgen dieses Forums vergraben. Vielen Dank für Eure Hilfe! Monis Tipp mit dem Kokosöl ist der Hammer! Ich konnte das gleich ausprobieren, weil ich das sowieso immer da habe (schmeckt super unter Marmelade, beugt Alzheimer vor). Es pflegt die Haut sogar, was will man mehr? Also: am ganzen Körper mit Kokosfett eingerieben (wie Moni schon betont: es muss das gute, native sein, damit genug Laurinsäure drin ist). Ich ziehe die Hose in die Gummistiefel und sprühe diese mit Autan ein – ob Letzteres wirklich sein muss, weiß ich nicht, das werde ich ausprobieren. Außerdem trage ich Gummihandschuhe, aber die sprühe ich nicht ein – ich will ja essen, was ich im Garten anfasse. Nach der Gartenarbeit ziehe ich die Sachen im Keller aus, aber ich wasche sie nicht, sondern ziehe sie beim nächsten Mal wieder an, das scheint nichts auszumachen. Dann am besten sofort duschen und entweder vorher oder währenddessen (Peelinghandschuh) die Haut schön abrubbeln. Wenn man das verschlampt – ich weiß noch nicht, ob Duschen oder Rubbeln wichtiger ist – gibt es doch Stiche, aber nur vereinzelt. An diesen konnte ich dann ausprobieren, dass HAMMERMÄSSIG gut hilft, sie erst mit hochprozentigem Alkohol abzureiben und dann mit Aloe Vera Gel direkt von der Pflanze. Nach kurzer Zeit hört das Jucken auf, für Stunden. Danach kann man die Kombi einfach wieder anwenden, auch ohne den Alkohol, denn Aloe ist ja auch hautpflegend. Wenn man ein Blatt abgeschnitten hat, muss man allerdings erst mal die gelbliche Flüssigkeit ablaufen lassen, die kann hautreizend sein. Von Santaverde gibt es ein Produkt, das zu 90 Prozent reines Aloe Vera Gel ist, das werde ich demnächst auch mal ausprobieren (ich bin Journalistin und werde einen Artikel zum Thema schreiben, deshalb muss ich da ein bisschen herumforschen). Vielversprechend scheint es auch, gutes ätherisches Lavendelöl nach dem Alkohol auf den Stich zu geben, aber ob es so gut wirkt wie Aloe, kann ich noch nicht sagen.
Ich liebe Pflanzen und bin total happy, dass die von ihnen geschenkten natürlichen Wirkstoffe tatsächlich besser wirken als die Chemiekeulen. Ich hoffe, mit meinem Beitrag konnte ich Euch helfen.

Gruß Ronnie

Irmgard Christel, 25. September 2013, 10:44

Hallo, beim Thai Chi im Park muß mich wohl die Grasmilbe besucht haben. Vom Bauchnabel bis in die Leisten bildeten sich große, stark juckende Beulen. Ich wusch die Wäsche und zog mein Bett ab. Da ich in den Urlaub fahren wollte ging ich zur Abgleichung zum Haus- und Hautarzt. Von Flohstichen, Gürtelrose, Windpocken , Hautpilz.. keine klare Diagnose. Eine Salbe die alles noch schlimmer machte und Antbiotika.
Was hat mir geholfen? Calendumedsalbe N (DHU) und Gaben von Sulfur-Globoli (gegen den Juckreiz) hat mir wie schon sooft die
Homöopathie geholfen. Der Urlaub war gerettet und ich konnte meine Rucksacktour durchführen ohne jegliche Einschränkung. Gesamtdauer 6 Tage.
Übrigens Antibiotika habe ich nicht eingenommen.

Gruß Irmgard

Anna, 19. Oktober 2013, 21:02

Hallo geplagte Opfer der Grasmilben,

obwohl ohne Garten, werde ich seit einigen Jahren von den Spinnentieren belästigt. Regelmäßig, ca. zwei Tage nach einem Friedhofbesuch welcher mit Grabpflege verbunden ist, sehe ich aus wie eine wandelnde Werbeerdbeere von einem Marmeladenglas.
Auch zu dieser Jahreszeit schmücken mich wieder hellrote Quaddeln.

Angefangen hat es, seitdem auf dem Friedhof das Laub nicht mehr weggeräumt und kompostiert, sondern gleichmäßig großflächig Jahr für Jahr auf den Grünflächen verteilt und an den Gehwegen das Laub nur noch mit lautem Gebläse in eine Ecke gepustet wird. Auch das abgemähte Gras wird wieder ausgebracht. Somit wird befallenes Schnittgut und Laub nicht mehr vernichtet. Auch die angrenzenden Randbereiche werden verstärkt kontaminiert und es wundert nicht, dass auch in naher Stadtlage dieses Problem verstärkt entsteht. Natürlich verbreiten sich die Plagegeister immer schneller, wenn derart hantiert wird.

Sicherlich ist die Zahl der „Befallenen“ deutlich höher. Nur fallen diese nicht sonderlich auf, weil natürlich nur die Allergiker mit den seltsamen Quaddeln am Körper das miese Karma getroffen hat.

Meine Versuche mit Essigwasser sowie Desinfektionsspray (Haut) und der Gebrauch von einem Insektenpen zeigen etwas Erfolg.Zusätzlich Vitamin B einzunemen kann generell nicht schaden.
Zusätzliches Duschen und stetes Waschen der getragenen Teile inbegriffen.

Letztendlich sind wir aber nur die Spitze eines Eisberges, die zwar immer breiter emporsteigt, aber dennoch ignoriert wird.

Es geht nicht alleine darum, wie die Bisse der Plagegeister erfolgreich behandelt werden – sondern darum, wie die Anzahl der Grasmilben wieder auf ein erträgliches Maß reduziert werden kann.

Auch der weit oben angeführte Beitrag, einen Lockstoff auf eine Klebeflache aufzubringen,ist nicht falsch. Vielleicht wäre es einen Versuch wert, ein etwas länger getragenes T-Shirt vom Sport mit einer kleinen Wärmflasche in ein Netz zu stecken und dieses mit einem doppelseitigen Klebeband umwickelt an eine niedrige Stange hängend in eine befallene Böschung zu platzieren.;O)
Allerdings bitte ich die Kosten, die wegen Störung der Friedhofsruhe anfallen,zu berücksichtigen.

Allen Betroffenen wünsche ich eine von Bissen freie Winterzeit.

Gruß Anna

Moni, 29. November 2013, 10:08

Hallo Anna, nach längerer Zeit habe ich heute morgen mal wieder einen Blick in den „Grasmilben-Block“ riskiert. Dreimal klopf auf Holz, aber in diesem Jahr kann ich meine Bisse wirklich an einer, na sagen wir, an zwei Händen abzählen. Diese sind aber auf meine Schusseligkeit und Nachlässigkeit in Sachen „Einschmieren“ zurückzuführen, denn wenn ich mich gut mit Kokosöl präpariert hatte, konnte ich stundenlang mit nackigen Beinen und Armen im Garten wuseln, ohne dass mich auch nur eine Larve geentert hat.

Ich bin ganz Deiner Meinung in Sachen Blätter liegen lassen und Rasenschnitt verteilen ! So positiv sich diese Maßnahmen auch auf die Beschaffenheit und die Vitalität des Erdreiches auswirken, so gefährlich sind sie für Herbstmilbenlarvensekret-Allergiker. Bei mir kommt der Rasenschnitt notgedrungen in die Biotonne und die Blätter, die ich jetzt, gut verpackt natürlich, zusammenharke, natürlich auch.

Vorsichtig sein muss ich dennoch nach wie vor. Offensichtlich treibt sich hier in Ostwestfalen eine Unterart herum, die schon bei Plus 5 Grad Appetit auf ein Häppchen Mensch oder Hund oder Katze oder Maus kriegt. Erst bei Minus-
temperaturen kann ich mich wirklich entspannen.

Ich komme also zu dem Schluss, dass alle Maßnahmen draußen, wie Spritzen mit Gift oder Neem oder Essiglösung absolut nichts nutzen oder vielleicht nur für kurze Zeit. Die Nachbarn haben ja schließlich auch Gärten !!! Meine Devise lautet, nie nie niemals ohne Kokosöl in den Garten oder sonstwie nach Draußen, wenn auch nur ein Grashalm oder eine Staude oder kleine Büsche zu sehen sind.

Auch ich wünsche allen Leidensgenossen einen nicht zu kalten aber trotzdem bissfreien Winter und erst einmal eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße Moni

Tina, 07. März 2014, 22:23

Wir wohnen seit 28 Jahren in unserem Haus und haben erst seit ca. 4 Jahren das Problem mit den Grasmilben. Besser gesagt: Wir wohnen mit 7 Personen in einem Haus mit drei Wohnungen und jeder hat einen Garten, aber nur 3 Personen haben das Problem. Meine Hautärztin meinte, dass manche halt auf Milbenbisse allergisch reagieren und andere gar nichts davon merken. Na toll.

Komischerweise hatten wir letztes Jahr überhaupt kein Problem mit Milben, aber dieses Jahr fing es schon ganz früh (Ende Januar) an. Kein Schritt in den Garten oder in den angrenzenden Wald ist möglich, ohne das man von Milben zerfressen wird. Letztes Jahr haben wir nach dem Prinzip von Jean Pütz Neemöl auf Rasen und Sträucher gesprüht. Vielleicht hat uns das letztes Jahr geschützt. Es ist wirklich zum verzweifeln, aber ich kann mich auch nicht davor schützen, weil ich mit meinem Hund in den Wald Gassi gehe. Gehe ich nicht in den Garten oder in den Wald, habe ich auch keine Stiche.

Dieses Jahr werden wir wie folgt vorgehen:
Rasen vertikutieren. Kalkstickstoffdünger drauf verteilen. Immer gut wässern.
Eine Woche später Neemöllösung auf Rasen und Büsche (evtl. auch Obstbäume) gleichmäßig versprühen. 5 Tage später wiederholen und dann noch mal 14 Tage später wiederholen.
Evtl. 1 x im Monat machen.
Beine und Schuhe mit Insektenspray einreiben.
Und/oder abends duschen und den Körper (evtl. nach dem Eincremen) mit Franzbrandwein einreiben. Davon werden die Viecher auch abgetötet.

Ich hoffe, ich konnte helfen.
LG

Aurika, 19. März 2014, 09:11

Hallo Tina,
deinen Tipp mit dem Franzbranntwein werde ich ausprobieren. Meine Hautärztin hat sofort erkannt was ich habe. Allerdings habe ich weder einen Garten noch war ich in einem…. AAAABER ich wohne im ersten Stock über einer Gartenwohnung! Kann es wirklich sein, dass die Viecher über die Mauer nach oben klettern? Ich bin verzweifelt, weil ich das Gefühl habe, die Stiche vermehren sich, allerdings über Nacht?!
Ich werde jetzt auf alle Fälle weiterhin die Cortisoncrme einschmieren, mehrmals am Tag hilft mir halbwegs Arganöl, das ich jetzt noch mit Teebaumöl mischen werde und den Franzbranntwein wende ich jetzt als erstes an, obwohl meine Ärztin gemeint hat, die Viecher sind nicht mehr auf mir – ich hoffe, sie hat recht!
Also die Milben können einen befallen auch wenn man gar keinen Garten hat….
LG Aurika

Martina, 20. März 2014, 15:44

Hallo Ihr Mitleidenden,

einige von Euch wollten wissen, welche Spritzung ich gegen die Grasmilben vornehme, nachdem Essig und Nemöl und Pfütz und und und nichts genutzt haben.

Ich bereite meinen Rasen mit mähen oder vertikutieren vor und nehme dann entweder

Vertimec von Syngenta
oder
Milben Ex (Kiron) von Dr. Stähler
oder
Spinnmilben frei (Kanemite) von Dr. Stähler.

Die 1. Spritzung erfolgte am heutigen Tage, dann wiederhole ich mit dem selben Mittel nach einer Woche die 2. Spritzung und nach 4 Wochen die 3. Spritzung, allerdings mit einem anderen Mittel, das oben genannt wurde. So wurde es mir von Weihenstephan erklärt, damit die Milben keine Resistenz aufbauen. Ich variiere also in einem Jahr 3 Mittel. Bis dato bin ich gut damit zurechtgekommen, alles andere hat gegen die Viecher nix genutzt.

Alles Gute und ein juckfreies Frühjahr

Grüße
Martina

Moni, 20. März 2014, 19:38

Liebe Martina ! Nichts liegt mir ferner, als das, was Du bezüglich der Spritzungen geschrieben hast, in den Kakao zu ziehen, aber gehst Du nie zum Flohmarkt auf der grünen Wiese oder sonstwo hin, wo eben gemulchte oder sonstige Pflanzstreifen oder auch nur Wegränder sind ? Ich habe hier bei uns in Ostwestfalen leider die Erfahrung gemacht, dass die Biester überall sind. Ich habe es aufgegeben, meinen eigenen Garten irgendwie zu präparieren und schütze mich so gut es eben geht selbst. Wenn ich keine Zeit oder keine Lust habe, meine Beine mit dem bewährten Kokosfett einzuschmieren, stecke ich eben die Jogginghose in die Socken oder ziehe Gummistiefel an. Ohne Gartenhandschuhe pack ich nichts mehr an im Garten, wenn ich nicht zumindest meine Hände und Unterarme mit Kokosöl eingeschmiert habe. Im letzten Jahr bin ich tatsächlich mit nur 7 Bissen davongekommen. In diesem Jahr hatte ich tatsächlich schon einen und der hat sich natürlich auch prompt entzündet. Da ich jetzt weiß, dass die Biester wieder aktiv sind, muss ich einfach sorgsam mit dem Einschmieren sein damit mir dieser absolut nervtötende Juckreiz erspart bleibt.
LG Moni

Martina, 21. März 2014, 13:11

Liebe Moni,
in unserer Region ist die Grasmilbe noch nicht so aktiv, wie in Euren Gefilden. Wenn ich jemanden um Rat frage und sage „Grasmilbe“, dann ziehen viele meiner Gesprächspartner nur die Augenbrauen und Schultern hoch. Aber, auch diese Zeit wird kommen, dass sich bei uns die Grasmilbe ausbreitet. Du musst wissen, dass ich vom Fremdenverkehr lebe und viele unserer Gästekinder unseren Rasen belagern. Wenn ich mir nur ausdenke, dass ich alle Kinder eingemummt auf die Rasenfläche schicke oder in meinen Ferienwohnungen Kokosöl auslege, bin ich so schnell von der Bildfläche mit meinem Betrieb verschwunden. Deshalb muss ich mit diesen härteren Mittelchen arbeiten. Ich habe meine Rasenfläche um gut 2/3 reduziert, auf 80 cm ausgekoffert und mit Sand und Kiesel aufgefüllt. Und in dieser Saison werde ich mir einen automatischen Rasenmäher zulegen, der die restlichen Viecher vielleicht etwas durcheinanderwirbelt. Ich bin Naturliebhaber aber habe etwas dagegen, meinen Betrieb aufzugeben geschweige denn, mich und meine Familie maltretieren zu lassen.
Alles Gute
Martina

[…] Körper haben sich, wie die zahlreichen Kommentare im Gärtnerblog zeigen, beispielsweise Kokosöl mit hohem Laurinsäure-Gehalt (mindestens 50 %), kombiniert […]

Otto Kayser, 27. Juli 2014, 13:51

Hallo,
Bin dankbar diese vielen Grasmilbenerfahrungen gelesen zu habe. Scheint in Deutschland in diesem Ausmass eine relativ neue Erscheinung zu sein. Bin aber auch erstaunt keinen Hinweis auf CYPERMETRIN gefunden zu haben. Sicher das ist Chemie und für Biogärtner wahrscheinlich indiskutabel, aber manchmal wohl die letzte Rettung. Meine Meinung: der Mensch darf sich von der Natur auch nicht tyrannisieren lassen.
Ich lebe hier in Bulgarien und da sind diese Biester seit „ewig“ bekannt und es wird in fast jedem Garten mit CYPERMETRIN gespritzt. Es ist für alle stechenden, saugenden und beissenden Insekten ein Nervengift, daher auch für Ameisen … Für den Menschen wohl unschädlich, na ja was weiss man schon.
Für die, welche aus Not mal eine Ausnahme versuchen …

CK, 29. Juli 2014, 01:27

ich habe in deutschland an einem festival im freien insektenbisse erhalten. denke, es sind gras / herbstgrasmilben. FRAGE: sind die eier noch aktiv in meinem zelt nächstes jahr? wie soll ich das zelt behandeln, dass ich die viecher los werde? danke

Moni, 03. August 2014, 18:09

Hallo CK, erst nachdem die Herbstgrasmilbenlarven Dich angeknabbert haben, können sie sich weiterentwickeln. Sie müssen dazu aber im Erdreich verschwinden können. Die satten Larven überleben aber bis zu 3 Monaten in Deinem Zelt und vor allen Dingen in Deiner Kleidung. Das Schlimmste, was Du machen kannst, ist, Dein Zelt im Garten auszubreiten, denn dann haben die Biester ja dort den Untergrund, den sie brauchen und von dem Zeitpunkt an, hast Du ihnen und den nächsten Generationen ein neues Zuhause gegeben. Jetzt erklärt sich auch, wie sich dieser Viecher überall verbreiten konnten !!! Nämlich entweder mit ihrem Wirt, dem Mensch, dem Hund oder so, oder in Zelten, Wohnwagen und vielleicht auch Autos. Lass Dein Zelt also erstmal irgendwo liegen, wo keine Erde drunter ist und dann schüttel es vielleicht auf einem Parkplatz oder so kräftig aus. Du kannst das Ganze auch abkürzen, in dem Du Dein Zelt mit Insektenvernichter einsprühst, aber denk daran, Du willst dadrinnen ja auch sicherlich nochmal ruhige Nächte verbringen. LG Moni

Charly, 05. August 2014, 10:00

Hallo zusammen!
Durch den Beitrag von Otto Kayser kam ich auf den Gedanken, dass diese Biester womöglich in diesen billigen Gartenerden, die überall angeboten werden, regelrecht „importiert“ werden. Diese Erde kommt nämlich sehr oft aus Bulgarien.
Ich werde nach 2-jähriger Tortur zu diesem CYPERMETRIN greifen… und keine billige Erde mehr kaufen.
Viel Glück bei der Bekämpfung, euch allen!

Eva, 28. August 2014, 15:10

Ich wohne im Raum Mannheim. Seit 15 Jahren haben wir einen Garten und plagen uns Jahr für Jahr im Sommer mit Grasmilben herum. Dieses Jahr scheinen sie auszubleiben. Wer macht noch diese Beobachtung oder wirken endlich die diversen Spritzmaßnahmen der letzten Jahre?
Mit hoffnungsvollen Grüßen
Eva

Robbi aus Bonn, 04. September 2014, 11:12

Hallo Eva,
interessant, dass bei dir die Milben dieses Jahr ausbleiben. Ich stelle das gleiche in unserem Garten fest. Dieses Jahr hatte ich (nachdem viele andere Maßnahmen nicht gefruchtet hatten, siehe oben) im frühen Sommer Raubmilben ausgebracht und Mitte August Cypermetrin (Hinweis aus diesem Forum)gespritzt.
Da der Sommer dieses Jahr allerdings sehr verregnet war, kann das vieleicht auch einfach daran liegen.
Darf ich fragen welche(s) Mittel du gespritzt hast?
@all: Wie sieht es bei euch aus? Hat sich der Herbstmilbenbefall dieses Jahr verändert?

Eva, 06. September 2014, 17:31

Hallo Robbi,
die letzten zwei Jahre habe ich mehrmals mit dem häufig empfohlenen 1:4 verdünnten Essigbranndtwein gespritzt und durchaus eine Verbesserung gemerkt. Diesen Sommer versuchte ich es mit (von Bekannten empfohlenen) Spritzung mit Netzschwefelit, das in erster Linie gegen Pilzbefall, aber auch gegen Milben eingesetzt wird und zwar 30g auf 10 Liter Wasser. Im Verlauf des August habe ich 3x gespritzt. Der Rasen nahm keinen Schaden, wirkte vielleicht etwas stumpf bis zum nächsten Regen. Bisher konnte ich erst einmal einen Bissbefall feststellen. Mal sehen, wie es weitergeht.
Gruß Eva

Robbi aus Bonn, 09. September 2014, 14:40

Hallo Eva,
vielen Dank für deinen Hinweis. Ich hatte es in den letzten beiden Jahren auch mit mehrfachen Essigbrandtwein Spritzungen versucht. Der Erfolg blieb bei mir leider aus. Neem war leider ebenfalls wirkungslos. Genauso wie die Kalkstickstoff Düngung.
Normalerweise ist jetzt (seit Mitte August) Hochsaison in unserem Garten, aber bisher bin ich komplett verschont geblieben. Ich habe Cypermetrin und Decis gespritzt. Netzschwefelit werde ich jetzt auch einsetzen, da man ja (um Resistenzbildungen zu vermeiden) unterschiedliche Wirkstoffe nutzen soll.
Vielen Dank für den Tip!
Ich drücke dir die Daumen!
Gruß Robbi

Martin, 29. September 2014, 18:31

Hallo, also bei uns in Südniedersachsen ein Plage! Obwohl in Rasen und Co. absolut meide hatte ich letzte Woche insgesamjT 80(!) Stiche. Mus z.Zt. Maccoma einnehmen. Der Größte Bluterguss war 25 X 25 cm….Ich habe bald aufgegebn, wasche mich /Dusche mich jeden Abend, Stiche kommen immer wieder. Trage auch lange U-Hosen und darüber Idelbinden bis Knie, nutzt nichts. Allles hierf schon MAL AUSPROBIERT::NIX HILFT:
zU WASCHEBN EINE fRAGE. HABE IM Internet GELESEN DAS WÜRDE NICHT HELFEN ZU aBEND WENN MAN INS bETT GEHTß

mARTIN

Martin, 05. Oktober 2014, 17:46

Hier ein weiteres „Hilfsmittel“:
Hier das Rezept / Zubereitung:

Das im folgenden beschriebene altchinesische Heilmittel wurde 1971 von einer Unesco-
Kommission wieder entdeckt. Man fand es in einem zerstörten Kloster in Tibet,
aufgeschrieben auf Tontafeln. Die Kommission übersetzte dieses Rezept in alle
Weltsprachen, um es der Medizin des 20. Jahrhunderts näher zu bringen. Mit Namen
NAPATI, ist ein Naturheilmittel, das nach einem chinesischen Rezept aus Knoblauchzehen
und 96%igem Alkohol ( 70% geht auch ) hergestellt wurde.

Die Herstellung:

Die Tinktur sollte möglichst bei Beginn von zunehmendem Mond bis +5 Tage angesetzt
werden.

350 g Geschälte Knoblauchzehen, am besten fein püriert oder ganz klein gehackt, mit
350g 96% Alkohol vermengen und in ein 1,5 L. Gurkenglas, bitte nicht mit Metalldeckel,
am besten Einweckglas nehmen, füllen und gut verschließen. ( 70%iger Alkohol geht auch )

10 Tage in dunklem Raum abstellen, nachdem man den Deckel mit dem Herstellungsdatum
versehen hat. Nicht erschrecken wenn der Knoblauch grünlich bis blau werden sollte.
Das liegt an der Oxidation des Schwefels. Das ist nicht giftig. Nach den 10 Tagen den
Inhalt in einem Leinentuch per Hand auspressen. Dazu vorzugsweise eine Niro-Schüssel,
keine Kunststoffschüssel, verwenden!

Das Tuch mit Trester in den Müll.
Die ausgepresste Flüssigkeit wieder in das ausgespülte Gurkenglas gießen und wieder
gut verschließen und weiter zwei Tage stehen lassen.

Die inzwischen klare ( oder gelbliche ) Flüssigkeit in vier 100 ml Tropfflaschen abfüllen und beschriften:

Wichtig: immer wieder vorher die Flasche schütteln, sonst setzen sich wertvollen Knoblauchbestandteile
auf dem Flaschenboden ab. Die Kur gelingt dann nicht und die Tropfen
werden am Ende zu stark.

Dieses Mittel wird wie folgt auf einem Esslöffel Milch vor dem Essen eingenommen
In der Einleitungsphase, mit Beginn des abnehmenden Monds, nimmt man wie folgt:
Tropfen

morgens mittags abends
1. Tag 1 2 3
2. Tag 4 5 6
3. Tag 7 8 9
4. Tag 10 11 12
5. Tag 13 14 15
6. Tag 15 14 13
7. Tag 12 11 10
8. Tag 9 8 7
9. Tag 6 5 4
10. Tag 1 2 1

Dann nimmt man weiterhin 3 x täglich 25 Tropfen – immer auf einem
Esslöffel Milch- bis ca. 350 Milliliter Knoblauch-Auszug verbraucht sind.

Sollte man die Einnahme vergessen haben, ganz normal weiter einnehmen. Keinesfalls
die versäumten Tropfen mit den Tropfen der nächsten Einnahme addieren.

Martina, 10. Oktober 2014, 13:29

@ Robbi

Hallo Robbi,

welche Art der Raubmilbe hast Du gegen die Grasmilbe eingesetzt ?
Danke und Gruß
Martina

Robbi aus Bonn, 13. Oktober 2014, 11:43

Hallo Martina,
in den letzten Jahren hatte ich ab Mitte August schwer mit den Herbstmilben zu kämpfen. Im Juni/Juli habe folgende Milben ausgesetzt (einfach im Rasen und Beeten ausgestreut):
Hypoaspis aculeifer
Hypoaspis miles
Amblyseius cucumeris

Ich kann leider wirklich nicht sagen, ob es diese Maßnahme war, die für einen absolut plagefreien Spätsommer gesorgt hat.
Fest steht, dass meine ganze Familie diese Saison überhaupt keine Herbstmilbenbisse hatte.
Ich hatte aber auch im August Chemie eingesetzt (siehe oben). Darüber hinaus war es diese Saison auch relativ kalt und es hat häufig geregnet.

Moni aus Wiesbaden, 28. Oktober 2014, 10:01

Ich war am Wochenende walken durchs Feld aber auf asphaltierten Wegen. Bin total zerstochen vorwiegend an den Beinen überall rote Flecken. Hatte so was noch nie obwohl ich das ganze Jahr walken gehe selbst durch hohes Gras im Sommer und jetzt sehe aus können das Gras oder Herbstmilben sein?

Chris`Milbenrezept, 18. Februar 2015, 14:00

2013 und 2014 war es in Thüringen – oder zumindest in unserer Ecke – ganz schlimm. Ich war oft den ganzen Tag auf der Wiese am basteln, später hatte ich die Grasmilben auch im Bett. Nun war es vorbei mit der Patience. Es ist wie eine lautlose Mückenattacke – an Schlaf nicht zu denken. Hab sogar die alten giftigen Moskitocoils rausgekramt – ohne jeden Anflug von Erfolg.

Weit nach Mitternacht kam die Erleuchtung. Hab schnell mal nachgeschaut wie man eine Öl-Wasser-Emulsion fabriziert, und schon war es geboren – das

REZEPT für Milbentötolin:
welches durchschlagenden Erfolg hatte:
—Holt Euch eine kleine Flasche NEEMÖL aus der Apotheke, Drogerie oder aus dem Netz. Mein Neemöl war schon über 10 Jahre alt und noch von -RIP- Spinnrad.
—Nehmt eine leere Sprühflasche vom Fensterputzmittel o.ä..
—Füllt die Flasche zu 3/4 mit warmem Wasser und etwas Seife eurer Wahl. Habe in meiner Not die olle Flüssighandseife genommen; den Spender ca. 2 Mal gedrückt.
—Gut schütteln.
—Ca. 2-3ml Neemöl dazugeben und wieder kurz schütteln.
— Das Öl löst sich gut im Seifenwasser und ihr habt eine perfekte wässrige Emulsion, die sich auch einige Zeit hält.

Nicht zu viel Seife nehmen, die Lösung soll nur das Neem-Öl aufnehmen und dünn wie Wasser bleiben.

Vor dem Sprühen immer schütteln. Ich habe die Anti-Milben-Emulsion auf Beine, Klamotten, Schuhe, Handgelenke, Ärmel und Bett (auch unters Laken) EINMAL PRO JAHR genebelt und vorbei war der Spuk. Und das zur Gänze!

Es gibt nichts besseres!

Ich nenne die Emulsion mal Milbentötolin. Das Zeug ist wohl zumindest für Säuger ungiftig. Ich denke auch daß sich die Milben eher verziehen als sterben. Sie haben vielleicht einen feineren Geruchssinn.

Jeder gut sortierte Tierarzt empfiehlt Neem für milbengeplagte Vierbeiner.
In Afrika wird auch in der (experimentellen?) Landwirtschaft mit Neempulver gearbeitet, was gute Erfolge bei bestimmtem Schädlichsbefall auf dem Feld zeigt aber hier immer eine Kostenfrage ist. Es lebe der Neembaum!

Nora, 05. März 2015, 19:06

Hallo! Ich kenne das Problem auch, ich habe das aber nicht nur wenn ich in meinem Garten unterwegs war^^, sondern auch wenn ich im botanischen Garten bin. Deswegen glaube ich im Moment schon nicht mehr, dass das an den Grasmilben liegt, sondern dass ich wahrscheinlich schon gegen was anderes allergisch bin :/ Mal gucken wie es diesen Frühling wird, aber schon letztes Jahr war der Allergietest nicht aufschlussreich…Liebe Grüße aus Meran!Nora

Michael, 05. April 2015, 09:51

Gegen die Stiche hilft sofort und 100%ig. Topf mit wenig Wasser zum kochen bringen. Eßlöffel erhitzen. An der Luft kurz abkühlen lassen (ca. 60°C) und dann auf den Stich drücken. Eiweiss im Stich wird denaturiert und das Jucken verschwindet sofort! Risiko: Verbrennung am zu heissen Löffel oder keine Wirkung, wenn er zu kalt ist. Also eben Übungssache.

Yvonne, 29. Juni 2015, 23:07

wir haben eine ungemähte wiese direkt an unserem grundstück im rheinland und haben die grasmilben seit 4 wochen im haus, d.h. sie gehen nicht von alleine weg, zumindest solange wir noch die pflanzen im haus hatten. seitdem SÄMTLICHE pflanzen draußen sind wird es besser. natürlich jeden abend duschen, die klamotten direkt in die wäsche und bettwäsche alle 2-3 tage waschen (kochen). und seitdem wir uns am körper mit der milch von mosquito gegen grasmilben einreiben auch alles besser. zusätzlich haben wir die
grundstücksgrenze mit dem „gift“ aus dem baumarkt gegen grasmilben besprüht. hält nur bis zum nächsten regen, aber habe auch noch mite stop bestellt. diese
kombination hilft wirklich endlich. wir haben wirklich schlimme wochen mit schlimmen nächten hinter uns… ich hoffe, mein rat hilft jemanden weiter :) ich habe viele nürzliche tipps hier bekommen, danke!

Penelope, 02. Juli 2015, 12:28

In Salzwasser baden und die Plage ist sofort weg!

Anna, 23. Juli 2015, 07:46

Hallo und Guten Tag an alle Geplagte,

wie kann man an Autoren in diesem Formum herantreten, wenn man noch Fragen hat?

Am 27.07.14 schrieb ein Otto Kayser, daß er in Bulgarien lebt und dort spritzt, weil es ohne einfach nicht auszuhalten ist. Auch ein Charly schrieb am 05.08.14, daß er nun spritzen will.

Ich würde jetzt gerne diese beiden fragen, wie oft sie spritzen. Alle 14 Tage (die Viecher kommen ja zeitversetzt aus der Erde – es gibt also immer Nachschub)oder weniger oder häufiger?

Die Frage geht natürlich auch an alle anderen, die mit Chemie spritzen. Wir haben letztes Jahr nur ein einziges Mal mit Blattanex gespritzt, dann kippte der Sommer um und es gab nur noch Regen, wo man eh kaum im Garten ist. So konnten wir nicht feststellen, wie man es am besten macht.

Also noch mal die Frage: wie kann man an die Autoren herantreten, um gezielte Fragen zu stellen? Ich wüßte keine bessere Plattform, als diese hier, um sich auszutauschen.

Viele Grüße an alle!
Anna

Gärtnerin, 23. Juli 2015, 09:20

Leider gar nicht, Anna. Hier kann man sich austauschen und viele kommen regelmäßig wieder, aber mehr ist nicht möglich.

Martina, 28. Juli 2015, 06:30

Hallo Anna,

ich nenne mich mal nicht „AutorIn“, sondern Milbengeplate. In diesem Forum findest du viele interessante Tipps und Beiträge. Habe mich durch „alle“ Beiträge tagelang durchgesucht.

Du solltest mal den Beipackzettel des Spritzmittels, das du verwenden möchtest, lesen. Also: Erst mähe ich meinen Rasen, dann 1. Milbenbehandlung und nach 14 Tagen die 2. Milbenbehandlung, kommt aber auf die Witterungslage an. Weitere Behandlungen der Rasenfläche mache ich dann Witterungsabhängig. Ich habe allerdings „nur“ die FrühjahrsHerbstgrasmilbe in meinem Garten. Wie andere mit der Herbstgrasmilbe umgehen, kann ich dir leider nicht sagen.
Alles Gute
Martina

Irena, 29. Juli 2015, 23:02

Hallo zusammen,
vielen Dank an Gärtnerin für dieses Thema!
Habe Garten seit 2006, ein Paar Jahre es war neu für mich und echt schlimm mit Plage.Nicht nur ich, auch Nachbarschaft, was intressant: hauptsächlich südländer, leiden davon. Sie nennen das „Augustallergie“…
Was mir hilft: Dusche je 2 Stunden Arbeit. Habe draußen Solardusche. Danach fett einkremen, egal was für Kreme, aber mit paar Tropfen Teebaumöl. Klamotten in plastiksack und bei -18 über Nacht lassen.
Und was ist sehr wichtig: Immunsystem stärken! Barfuß laufen, kalte Dusche, täglich 2 Tabletten Schüßler Salz nr 3 und 7. Mir hat es geholfen.
Sorry für mein Deutsch, bin ausländerin.
Liebe Grüße

Ecki, 31. August 2015, 18:57

Lieber Martin!
Letztes Mittel: direkt in 70-%igem Alkohol baden! Ich nehm statt Alkohol gleich Aceton-Tupfer, einige Sekunden fest draufdrücken und dann so lassen!
Vielleicht ist sogar Methanol am wirkungsvollsten weil toxischer als die anderen Alkohole (aber nicht trinken)!

Richtig: Viele Gärten und erst recht die städtischen Anlagen werden zu wenig intesiv bewirtschaftet und immer wieder mit Milben-Mulch „gedüngt“, so das die Vermehrung begünstigt wird.

Moni, 08. September 2015, 21:29

Danke für die vielen Guten Hinweise.
Besonders für das Milbentötolin. Ich werde es ausprobieren.
… und meiner Ärztin erzählen. Sie sagte nur: Das sehe ich jetzt (wieder) öfter. Ist normal und geht auch wieder weg: Die geöffnete Blase hatte 4 Tage nicht aufgehört zu sabbern, egal, was ich machte. Jetzt weiß ich, wieso es nach dem 5. Tag besser wurde. Jetzt ist es verheilt und ich bin heil-froh.
Ja, ich habe es auch immer wieder unten/ an den Beinen – und dachte an Flöhe…
Es ist gut zu wissen, daß es Hilfen gibt.
Wie Neembaum-Öl, Teebaum-Öl, und der 60 Grad heiße Löffel.
Ob Salzbad oder Alkoholbad auch helfen?
Danke.
Danke, daß Ihr hier alles beschrieben habt, was Ihr ausprobiert hab.
Danke.
Moni

Lu, 17. September 2015, 00:20

Hallo,
ich und meine Tochter (2) sind auch Milben geplagt. Sie nerven uns nun seit etwa einer Woche. Wir baden seit ich es weiss, also gestern, täglich abends möglichst heiß und ich koche alle Kleidung und Bettzeug täglich mit Desi aus….Bei mir ist seitdem nur noch hier und da mal ein Pieksen, nix ernstes. Aber mein Kind hat ständig neue Stiche. Ich frage mich, ob sie die aus der Kita mitbringt? Kann es sein, das sie dort Milben hingetragen hat, die sich nun vermehren? Sie schläft erst seit dieser Woche wieder dort. Sollen wir nun einfach abwarten oder dort sagen, das sie bitte alles in die Wäsche geben sollen? Die Bettbezüge wurden heute gewechselt, soll ich einfach warten wie es weiter geht? Die Ärmste kommt zwar tags damit gut klar, aber wenn sie nackt ist, fängt sie sofort an zu jucken. Ich traue mich aber nicht an Alkohol ran, das brennt doch,oder hat das schon jmd beim Kind getestet? Sie spielt auch meines Wissens nach nicht mehr auf Wiesen und schläft im Elternbett. Allerdings fasst sie eben draussen alles an, weshalb ich grad ständig das Feuchtuch im Einsatz habe. Bei ihr ist es so schlimm, das sie kleine rote Beulen am Kopf hat und rund um die Leiste komplett zerbissen ist :-( Aber der Hautarzt sagte nur: abwarten und Tannosynt drauf machen…Hilft leider nicht. Werde mal Teebaumöl testen.
Bin sehr froh über diese Kommentarsammlung, da die Infos im Netz ansonsten eher spärlich sind. Am besten fand ich noch das:
http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gesundheit/grasmilben-herbstgrasmilbe100.html
http://www.rhein-erft-kreis.de/Internet/Themen/Jugend_Soziales_und_Gesundheit/gesundheit/umwelt_und_hygiene/article/Herbstgrasmilbe.html

@yvonne: meintest du ihr habt eure üblichen Pflanzen aus den Innenräumen rausgetan? Für wielange?

Übrigens hab ich Neempulver zuhause, weiss nur nicht wie ich es bei uns verwenden könnte-wir haben keinen Garten…

Allen gute Besserung

Irena, 03. Oktober 2015, 00:18

Hallo Lu,
beim Juckreiz als naturmittel hilft Bad mit Lordbeerblätter,das kennen wir als Gewürz; 20 Blätter halbe Stunde langsam köcheln.Auch Bad mit haushaltsoda,ca.100 g für 1 Bad, oder Meersalzbad.
Gute Besserung!

Gisela, 06. März 2016, 17:06

habe seit drei Tagen mindestens 10 so Pusteln an Fußgelenkt, Handgelenk etc, die tierisch jucken. wenn ichs dann bekratze, bildet sich ein „Kristall“. Habe vor paar Tagen die Tujahecke geschnitten. Aber jetzt ist ja eigentlich noch keine Zeit für die Herbstgrasmilbe – und auch noch nicht für Stechmücken. Bin ratlos, werde jetzt erstmal mit Alkohol abtupfen. Und mein Rasen ist von Haus aus gut feucht, wohne in einer Au.

Roadrunner, 27. März 2016, 11:34

Hitze wirkt am besten. Es reicht aber 45-60 Grad warmes Wasser (je nachdem, wie viel Hitze man aushält). Diese Temperaturen zerstören die Eiweiße, die im Speichel der Milben enthalten sind und die Abwehrreaktion des Körpers auslösen.
Immer wenn es juckt, einfach die Stelle in warmem Wasser baden oder einen Waschlappen in warmes Wasser tauchen und auf die Stellen legen. Diese Wärmebehandlung muss man nur ca. an zwei bis drei Tagen (wenn es wieder anfangen sollte zu jucken) wiederholen, dann ist der Juckreiz völlig verschwunden.

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