Gärtnerin · 04. April 2006, 18:05

Hornspäne-Düngerunde

Bin genauso spät dran wie die Vegetation dieses Jahr. Habe heute die große Hornspäne-Düngung vorgenommen. Da Hornspäne sich langsam zersetzen und ihre Nährstoffe freigeben, gelten sie als organischer Langzeitdünger. Man kann damit praktisch nicht überdüngen und sie wirken nicht so wusch! wie beispielsweise Blaukorn, sondern schön gleichmäßig. Ich benutze sie für fast alles – insofern sind heute die ersten 3 kg für Ziersträucher, Stauden, Rosen, Beerensträucher, Blumenzwiebeln, Buchskübel etc. draufgegangen. ;-)

hornspäne

andere Dünger-Beiträge
über Perlit

eingewurzelt unter: Garten-Boden

Alle anzeigen mit Stichwort:



4 Kommentare bisher

Kommentieren
Keisha, 07. März 2010, 16:56

Hornspäne eignen sich für Kübel nur bedingt, da sie von Kleinstlebewesen zersetzt werden müssen, um ihre Spurenelemente frei zu geben.
Diese Zersetzung ist in Töpfen und Kübeln nicht in dem Maße gegeben.

In die Erde einarbeiten wäre wohl sinnvoll. Wie lange dann nicht mehr nachgedüngt werden braucht, müssen die Gärtner unter euch beantworten ;)

Jana, 07. März 2010, 16:40

Muss die Hornspäne richtig im Boden eingearbeitet werden?
Ich kann sie also auch für Blumenkübel nutzen?
Wie lange brauch ich nicht mehr nachdüngen?

Da ich das erste Mal in diesem Jahr Hornspäne benutzen möchte, habe ich gleich soviele Fragen.

Gärtnerin, 08. März 2010, 08:41

Wenig hinzuzufügen zu Keishas Hornspäne-Ausführungen: Hält dann quasi die ganze Gartensaison vor.

Dominique, 31. Januar 2014, 12:15

Wie lange Horn als klassischer rein organischer Stickstoffdünger wirkt, hängt vom Mahlgrad ab, je feiner das Horn gemahlen ist, aber auch von Bodentemperatur und Feuchtigkeit, von zwei Wochen bis zu mehreren Monaten…

Kommentar hinterlassen

Deine Mailadresse wird nicht angezeigt.

zur Gartenblog-Startseite