Jakobsleiter-/Himmelsleiter-Blüte
Außerdem blüht die Jakobsleiter (Polemonium), die auch Himmelsleiter oder Sperrkraut genannt wird.
Es gibt diese Staude mit den fein gefiederten Blättern in blau und in weiß. Die Jakobsleiter ist kurzlebig, wird bei mir etwa 40 cm hoch und vermehrt sich an nicht zu trockenen Standorten mit nicht zu schwerem Boden durch Selbstaussaat der Samen. Natürlich kann man Jakobsleiter-Samen auch sammeln und aussäen.
verwandt: Gilia tricolor
eingewurzelt unter: Stauden
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5 Kommentare bisher
KommentierenHeute habe ich die erste Etappe des Gartenjahres, zur Grünzeugbörse, mit Erfolg gemeistert. U.a. habe ich eine “Jacobsleiter” unbekannter Farbe erstanden. Sie soll mehrjährig und winterfest sein. Was ist nun richtig und was soll kurzlebig bedeuten?
Ich habe vor vier Jahren eine weiße Jakobsleiter erstanden, die mir viel Freude bereitet. Sie blüht jedes Jahr zuverlässig und samt sich, da ich meine Staudenbeete erst im Frühjahr aufräume, kräftig aus. Auch die Mutterpflanze ist bis jetzt trotz tiefster Temperaturen im Winter, noch nicht abgestorben. Kurzlebig heißt ja meist, dass sie sich nach einigen Jahren verabschiedet, aber durch die vielen, vielen Sämlinge wäre das auch nicht so schlimm.
Die Sämlinge lassen sich übrigens gut herauszupfen und werden nicht zur Plage, wie der Goldfelbereich im Garten meiner Mutter.
Auch jetzt stehen die Jakobsleitern kurz vor dem Erblühen.
Die wirklich dankbare Staude mit wunderschönem grünem Laub und den weißen “Blütenleitern” stehen sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten.
Hallo Angela!
Herzlichen Dank für die schnelle und umfassende Information zur Jakobsleiter.Beim genaueren Hinschauen habe ich festgestellt das sie blau blühen wird. Jetzt kann ja fast nichts mehr schiefgehen und ich kann im kommenden Jahr andere Gartenfreunde mit dieser schönen Blume beglücken.
LG aus Thüringen
Kurzlebig bedeutet, dass sie nicht wie langlebige Stauden ewig lang an derselben Stelle zu finden sind (z.B. Pfingstrosen, die gefühlte 1000 Jahre an derselben Stelle stehen, ohne zu vergreisen) gedeihen. Oft verschwinden sie nach wenigen Jahren an der Stelle, nachdem sie sich reichlich woanders ausgesät haben, wie z.B. Akelei oder Fingerhut. Die Grenze zu Zweijährigen ist fließend, würde ich sagen.
Danke Gärtnerin!
Wieder was dazugelernt!
Ich habe dir eine Mail über die Indianerbanane geschickt.
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