Gärtnerin · 27. Juni 2006, 19:36

Kapuzinerkresse jetzt auch in Quietscheentchengelb

Kein Ende der Überraschungen bei den Kapuzinerkresse-Samen vom vergangenen Jahr. Was eigentlich wie in den Vorjahren nach Kapuzinerkresse „Milk Maid“ – zartgelb – aussehen sollte, erblüht dieses Jahr nicht nur in orange, sondern auch noch in Knallgelb! Es lebe die Genetik! ;-)

kapuzinerkresse gelb

Service:
Kapuzinerkresse ist essbar und schmeckt sehr würzig! Nach Rezepten mit Kapuzinerkresse googlen

Mehr über Kapuzinerkresse:
Kapuzinerkresse-Samen-Raub auf der Autobahn
Mein Sommerblumen-Aussaatkalender

eingewurzelt unter: Einjährige Sommerblumen



12 Kommentare bisher

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youdid, 02. Juni 2010, 21:26

Hallo! Habe meine Kapuzinerkresse Ende März angepflanzt und sie hat sehr lange gebraucht bis sie gewachsen ist. Aber jetzt steht sie draußen und hat viele Blätter, keine Blüten. Wenn ich jetzt die Blätter ein bisschen essen möchte, wie ernte ich sie dann? Den ganzen Stengel mit abmachen oder nur das Blatt? Vielen Dank für Tipps!

Keisha, 02. Juni 2010, 22:09

Kapuzinerkresse braucht die älteste Erde, die du finden kannst, und bloß nicht düngen. Je weniger Nährstoffe, desto blüh.
Es sind ALLE Teile essbar, es ist also egal, ob du mit oder ohne Stengel erntest :)
Und vorsicht, sie kann manchmal ganz schön scharf werden ;)

youdid, 03. Juni 2010, 17:25

Danke für den Tipp! Jetzt habe ich gerade gesehen, dass an der Unterseite einiger Blätter kleine „Häufchen schwarzer Pünktchen“, die sich beim genaueren Hingucken als winzige Käfer?? Oder wie so kleine Zecken ausschauen. Habe die dann alle mit einem Taschentuch abgerieben wobei ich bestimmt welche übersehen habe. Die sitzen jetzt auch in Horden an den Kerzen vom Spinat!! :-( wo ich sie nicht so wegbekomme. An den anderen Pflanzen (Ringelblume, Kornblume, Fenchel, Rauke, Tomaten…) sitzen sie aber garnicht. Was sind das für kleine Tierchen und was mache ich am besten? Da alles biologisch-dynamisch ist, würde ich nicht auf chemische Sachen zurückgreifen wollen. Jemand eine Idee?

youdid, 03. Juni 2010, 17:55

kleiner Nachtrag: Es kann natürlich auch harmlos oder gut sein, dann lasse ich sie da!Ich wüsst es nur gerne…

Keisha, 03. Juni 2010, 19:05

Das sind sicherlich schwarze Blattläuse. Kapuzinerkresse zieht die magisch an. Allerdings sitzen sie da meist nur an vereinzelten Blättern und ich knips das betroffene Blatt einfach ab und entsorge es. Nach zwei Wochen sitzen sie dann halt am nächsten Blatt.
Am besten sorgst du (zukünftig) dafür, daß sich in deinem Garten (?) auch diverse Nützlinge heimisch fühlen können.
Als Präventivschlag hilft eine kräftige Dusche mit dem Schlauch. Einfach erstmal abspülen, die Biesters

Maren, 04. Juni 2010, 11:24

Nicht lachen jetzt, aber ich pinsele die Blattläuse jetzt immer für unsere Frösche ab. Die lieben Blattläuse und ich habe quasi 2 in 1. Schöne Pflanzen und Futter für unsere Frösche. :-)

youdid, 06. Juni 2010, 17:28

ohje, die Läuse werde ich nicht los! Sie sitzen jetzt ganz viel an den gewundenen Stielen und es ist wirklich schwer alle ab zu bekommen und es werden immer mehr! Besonders ärgert es mich beim Spinat, da habe ich absolut garkeine Chance, sie abzupinseln! Finde ich übrigens eine super Idee! Aber ich habe ja nur eine Dachterasse und garkeinen Garten geschweige denn Teich! Leider…
Mit Wasser abspritzen funktioniert auch nicht, sind richtig hartnäckig! Mein Vater meinte, ich könnte Brennesseln sammeln, die ein paar Tage in Wasser legen und dann damit gießen. Wenn ich Brennesseln finden sollte, werde ich das ausprobieren! Hat jemand sonst noch eine Idee?

sui, 06. Juni 2010, 21:41

Erstmal Lob: ein tolles, richtig beeindruckendes Blog – zu einem Nachschlagewerk angewachsen und kontinuierlich aktualisiert! Mir eine tägliche Freude darin zu lesen und Anregungen und Informationen zu finden! Mein Kompliment, Madamme ;o)

Zu den Läusen eine Idee, die ich vor einigen Jahren mit Erfolg an meinen Rosen ausprobiert habe, als weit und breit keine Nützlinge in Sicht waren.
Ich habe Urgesteinsmehl, Bentonit o.ä. über die Läusekolonien an den Triebspitzen gestäubt. Also händisch, ohne Pumpe (es gibt solche Geräte zum Stäuben): Blatt festhalten, eine Prise Gesteinsmehl zwischen die Finger und direkt auf die kleinen Krabbler rieseln lassen.
Die Überlegung dabei war, dass die Kauwerkzeuge, die auf zartes Blattgrün optimiert sind, sich von knirschenden Mineralien vielleicht beeindrucken, besser beeinträchtigen lassen würden. Halt sowas wie Sand zwischen Blattlauszähnen. Bei allgemeinem z.B. auch witterungsbedingtem Befall erstmal ziemlich viel Arbeit. Nach kurzer Zeit war die Plage aber verschwunden.
Die behandelten Blätter sehen zwar deutlich staubig aus, aber der Regen hats später abgewaschen. Ob es ein Tipp sei Spinat zu entkolonialisieren, möchte ich nicht beurteilen. Ich weiß nicht, ob sich der Gesteinsstaub so wirklich restlos abwaschen lässt.
Wobei ich das Mitessen der Staubreste irgendwie unbedenklicher finde, als das Einatmen beim Ausbringen. Da sollte man wohl vorsichtig sein.
Ausdrücklich erwähnen möchte ich noch, dass es sich um grüne Blattläuse handelte. Die schwarzen scheinen ja um einiges robuster zu sein ~ vielleicht kommt’s mir auch nur so vor, weil sie optisch aggressiver sind und in größen Gruppen erscheinen. Auch habe ich noch nie einen Nützling eine schwarze Laus vertilgen sehen …
Ja, und die Seite http://www.blattlaus.de hält noch einige interessante Informationen und Tipps bereit … Tabaksud, Behandlung mit Niem/Neem und Sicherheitshinweise zur Anwendung von Zeugs, das Schaden anrichten kann, wenns auf den Boden kommt usw. …

Ob’s meinen Stäubetipp hier schon gab, ist schwer zu beurteilen, bei den vielen Beiträgen und Kommentaren ~ echt üppig hier ;o)
lieben Gruß an Die Gärtnerin !
und alle anderen Gärtner und -innen
Sui

Gärtnerin, 07. Juni 2010, 09:20

Sehr cooler Läuse-Tipp, Sui! Das sollte direkt noch in die Läuse-Schädlings-Tipps-Sammlung. Ich kommentiers mal rüber. Lieben Gruß zurück und vielen Dank. :-)

youdid, 12. Juni 2010, 19:24

Hallo! Wow, das klingt wirklich nach einem tollen Tipp! Danke! Ich habe heute einmal einen Sack Brennesseln gesammelt und werde es jetzt erstmal damit probieren, wobei die natürlich erst noch eine Weile im Wasser ziehen müssen. Aber ich bin gespannt! Und wenn es nicht funktioniert, dann probiere ich Urgesteinsstaub! Vielen Dank, bis bald…

Olaf aus Bremen, 21. Juni 2010, 00:49

Wer hätte den Lust die Samen der Kapuzierkresse zu tauschen? Ich glaub das hält die Genetik aufrecht, oder? Ich bin ein richtiger Fan der Kapuzinerkresse…

Sam, 08. Juni 2013, 20:38

Hallo! Ich kenne mich noch nicht so aus mit Garten und so, aber uch habe jetzt schon oft gehört, dass Brennnessel eine Abwehr gegen Befall ist und auch gut düngt(?)
Für den Menschen ist auf jeden Fall super gesund lt. Maria Treben!!
Ich habe habe unsere Pflanzen jetzt eingesprüht mit Brennnesselsud und bin gespannt. Ich hoff es hilft gegen jegliche Kleintiere!
Noch besser aber auch stinkender ist die Brennnesseljauche, wie oben beschrieben (viel Brennnessel in Wasser einlegen und zwei Wochen lang ziehen lassen und umrühren nicht vergessen!
Youdid wie ist es dir mit der Brennnessel gegangen?

Lg, Sam

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