Lampionblume-Blüte, Standort, etc.
Die ersten Lampionblume-Blüten im Garten. Die Blüten der Lampionblume, die auch Blasenkirsche bzw. Physalis alkekengi heißt, sind nicht so klein und unscheinbar wie die der Andenbeere (Physalis peruviana), aber auch nicht besonders eindrucksvoll. In der Regel wird man die Lampionblume wohl eher wegen ihrer orangen Fruchtstände im Garten haben.
Service:
Lampionblume-Bedürfnisse und -Eigenheiten:
Lampionblumen sind relativ anspruchslose Stauden was die Bodenverhältnisse betrifft und benötigen es nicht mal besonders feucht. Sie gedeihen in der Sonne und im Halbschatten am besten. Diese auf dem Bild steht ganz gesund im Garten im Vollschatten, die Lampionblume quittiert den Standortnachteil aber mit weniger Blüten und Fruchtständen.
Die Lampionblume ist ein rechter Wucherer. Sie verbreitern und vermehren sich durch Ausläufer und überwachsen auch gnadenlos kleinere benachbarte Pflanzen im Garten. Wenn man z.B. von einer Bambus-Pflanzaktion noch ein Restchen Wurzelsperre übrig hat, kann man es beim Pflanzen einer Lampionblume einbauen, um den Ausbreitungsraum von vornherein zu begrenzen. Selbstverständlich braucht man dabei nicht so tief zu gehen wie beim Bambus. Die mit der Schere halbierte Bahn reicht sicherlich aus. Eine andere Möglichkeit wäre, einen wirklich großen Blumentopf oder Blumenkasten o.Ä. ohne Boden so ins Pflanzloch einzugraben, dass die Lampionblume in der Erde in diesen Grenzen gesetzt werden kann.
Lampions und Dekoration:
Die orangeroten “Lampions” der Lampionblume werden getrocknet in Trockenblumensträußen und zur Dekoration verwendet. Zum Trocknen kann man die Äste der Lampionblume samt der Fruchtstände von der Pflanze abschneiden und luftig umgedreht aufhängen. Ein Foto der leuchtend-orangen Lampionblumen-Fruchtstände.
Dekotipp: Schön finde ich als Schlichtheitsfanatiker, der nicht gerne lang rumfrickelt, eine Schale nur mit einzelnen Lampions zu befüllen. Ggf. ein wenig Efeu dazu und fertig ist die Tischdekoration! Oder das hier: Lampionblume-Dekostecker.
Verwandte der Lampionblume:
Blaue Lampionblume (Nicandra physaloides)
Andenbeere (Physalis peruviana)
zur Unterscheidung
andere Nachtschattengewächse
eingewurzelt unter: Deko, Stauden
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4 Kommentare bisher
KommentierenHallo,
meine Tochter hatte vorletztes Jahr eine witzige Weihnachtsdeko-Idee.
Sie hat die leuchten orangen “Lampinons” über eine Beleuchtungskette gestülpt, das sah total schön aus.
Kann man ja auch für draußen, z.B. auf der Terasse verwenden.
http://bilder-hoster.de/show.php/21326_PICT0984.JPG.html
LG
jey-Key, 01. Juni 2008, 15:09jK
Sehr coole Idee!
Gärtnerin, 01. Juni 2008, 15:57ich hab auch eine große vase mit den lampions drin, sieht klasse aus
auch schön ist, kleine stöcke zusammen binden, ein lampion rein und ne getrocknete (ich glaub kornblumen heißen sie), kann man sich hinlegen oder hinhängen, sieht super aus
suse, 21. September 2008, 22:53Hallo,
wir haben die Lampionblume im letzten Jahr in eine Ecke gesetzt, wo eigentlich nichts wachsen kann. Die Ableger kümmerten vor sich hin und nach dem strengen Winter war ich der Meinung, da wächst nichts mehr. Um so erstaunter war ich im Mai, als die Lampionblume vor sich hin wucherte. Erstaunlich. Einige grüne Lampions hängen schon an den Stängeln. Mal schaun, wie das in orange wirkt. Ich bin gespannt.
Bastelprofi, 28. Juli 2010, 23:53Kommentar hinterlassen