Gärtnerin · 05. Juli 2006, 11:46

Ohrenkneifer bekämpfen?

Bei uns hießen die eigentlich immer nur Ohrschlitz, die Ohrwürmer, Ohrenzwicker, Ohrenkneifer.

In meinem Garten gibts von Beginn vor drei Jahren an massig viele davon, die teils auch in die Wohnung laufen und manchmal grabe ich aus Versehen in ein Nest im Boden rein, so dass zich Baby-Ohrenkneifer aufgeschreckt durch die Gegend rennen. Okay, sie sind optisch nicht gerade die Sympathischsten und die alten Gerüchte, dass sie einem nachts im Schlaf in die Ohren krabbeln und sich dort festzwicken, tragen auch nicht zu ihrer allgemeinen Beliebtheit oder der Senkung der Ekelschwelle bei.

Eines sollte man aber nicht vergessen:
Ohrenkneifer sind Nützlinge! Sie vertilgen jede Menge Blattläuse & Co. und sind deswegen mindestens ebenso wertvolle Mitarbeiter im Garten wie die Marienkäfer/-Larven!

Wenn es viele Schädlinge gibt, werden die Ohris auch umso mehr. Sind die Schädlinge dann vertilgt und finden sie keine gescheite Nahrung mehr, fangen sie manchmal an, sich an weichem Blattgewebe gütlich zu tun wie hier an den Blättern meiner Engelstrompete.

Ohrenkneifer-Plage bekämpfen?

Das ist unschön, kann aber passieren und trägt leider dazu bei, dass sich just um diese Zeit viele Betroffene Gedanken machen, wie sie die Ohrenkneifer bekämpfen können. Dass es sich einfach um die Folgen eines natürlichen Ungleichgewichts (erst zu viel Schädlinge, dann zu viel Nützlinge) handelt, wird dabei leicht übersehen. Einzugreifen, um nun die Nützlinge, die man anfangs vermisst hat, wieder zu killen, finde ich nicht gut, aber für den Fall, dass das Problem auftritt, ist “umziehen” der Ohrenkneifer erlaubt.

Was man “gegen” Ohrenkneifer machen kann: Ohrenkneifer-Töpfe

Ohrenkneifer sind nachtaktive Tiere und verstecken sich tagsüber gern vor der prallen Sonne. Man kann ihnen umgedrehte Tontöpfe, die mit Stroh, Heu, Holzwolle o.Ä. gefüllt sind, aufgehängt oder hingestellt anbieten, in denen sie sich dann einfinden. Notfalls tuts auch ein aufgehängtes Reisigbündel. Sogar in meinen hängenden Lavendelsträußchen sammeln sie sich. Es ist ein Leichtes, diese Töpfe oder Bündel tagsüber zu nehmen und an eine andere Stelle im Garten zu tragen, wo es noch Schädlinge gibt. Auch berichten viele Hobbygärtner, die nicht genügend Nützlinge haben, im Moment noch von Läuseplagen. Vielleicht gehts auch dem Nachbarn so. Schenkt ihm doch einfach einen Topf voll Ohris, damit er seine Probleme auch in den Griff kriegt!

andere Nützlinge als Ohrenkneifer

Florfliegen, Florfliegenkasten
Marienkäferlarven
Marienkäfer
mehr Nützlinge ansiedeln und Wildbienen schützen: Insektenhotel mit Florfliegenkasten!
Schädlings-Liste

eingewurzelt unter: Schadbilder,Tiere im Garten

Alle anzeigen mit Stichwort:



98 Kommentare bisher

Kommentieren
Keisha, 10. März 2008, 11:25

Hallo Sue,

ich würde erst einmal noch dieses Jahr und vllt das nächste abwarten, bevor du in die Offensive gehst. Letztes Jahr war Klimatechnisch für Insekten und Pflanzen sowieso alles total anders und mir haben die Ohrenzwicker auch lieber den Basilikum gefressen statt der Blattläuse.
Ich denke, letztes Jahr haben sich viele Lebewesen anders verhalten als sonst und wer weiß, dieses Jahr hast du vielleicht ja deine Ruhe.

Sue Piesche, 10. März 2008, 11:16

Hatten keine Probleme mit Schädlingen sondern tolle volle Kletterpflanzen mit superschönen und großen Blüten. Trotzdem kamen die Ohrenkneifer und haben in nur einer Woche alles zerstört. Wir wohnen im 2 Stock und sind echt extrem genervt von diesen Tieren und unsere Freunde auch wenn sie zu Besuch kommen. War letztes Jahr das 1. Mal in fünf Jahren. Nester ignorieren sie einfach. Beim umsetzen dauert es vielleicht 2 Std. dann sind sie wieder an der Hauswand hochgelaufen. Sie sind auch sehr lange geblieben obwohl eigentlich nichts mehr zum fressen übrig wahr. Sind extrem Tier lieb aber da hätten wir wirklich gerne eine Methode die uns hilft. Sind nicht in der glücklichen Lage einen Garten zu haben nur einen Balkon und den hätten wir gerne für die Kinder und uns. Vielen Dank fürs zuhören und evtl. antworten. Sue

Marlies, 10. Juni 2008, 16:49

Hab ein ähnliches Problem: Jeden Tag die Viecher überall in der Wohnung: unterm Bett, in der Küche… die Wohnung ist sehr klein und kaum hab ich die Terassentür kurz auf sind sie da. Egal, wie nützlich die sind, das ist einfach eklig! Das mit den Töpfen nützt gar nix. Hat niemand eine Idee, was man sonst noch machen kann??

Gärtnerin, 10. Juni 2008, 17:14

Versteckmöglichkeiten in Türnähe installieren und regelmäßig drunter abräumen? Bei mir hat ein Ohrenkneifer letzte Jahr ortstreu im Bad unterm Kosmetiktäschchen gelebt. Das Quartier, wenn es behagt, wird so schnell nicht gewechselt. ;-)

familienfrau, 26. Juni 2008, 10:35

bei mir liefs etwa gleich wie schon beschrieben: schädlinge hab ich nirgends, aber mein basilikum ist ratzeputz weggefressen. und mit drei türen im parterre des hauses, die alle in den garten führen und von den kids rege benutzt werden, sind sie schnell im haus – und dann im brotkasten, in den schuhen, der jacke, die wände hoch… also im haus drin merke ich nicht viel von nachtaktivität:( – letztes jahr wars das erste mal ziemlich arg: wir hattens zähneknirschend zu ignorieren versucht. aber dieses jahr ists noch mehr.. das mit den töpfen hat leider auch nicht funktioniert. weiss jemand hilfe, BITTE?!

Leeluna, 26. Juni 2008, 13:54

Hallo.

Also ich hab jetzt schon soooo viele Seiten im Netz über Ohrwürmer/Ohrenzwicker/Ohrenkäfer usw. durchgelesen, dass ich schon fast dusselig bin. Nur eine andere Methode als einfangen bzw. umsiedeln etc. scheint es ums verrecken nicht zu geben.

Bei uns ist es das gleiche! Ohrwürmer ohne Ende! Sorry, aber wenn die Viecher anfangen ins Haus zu krabbeln, hörts es sich bei mir mit der Nützlichkeit auf! DAS IST MIR AUCH LANGSAM SCH*** EGAL!!! Es sind einfach ZU VIELE!!! Ich bin bestimmt nicht zimperlich, aber irgendwo hört sich der Spass auf, und der Ekel beginnt.

Ich bitte insändig darum, wenn irgendjemand ein “natürliches” Mittel kennt, dass er uns das mitteilt.
Sorry, aber natürliche Mittelchen gegen Blattläuse gibt es ja auch!!!
Ist mir auch egal ob das ne Mischung aus Essig und Zigarettenwasser ist, aber da muss es doch was geben. Denn wie schon so viele geschrieben haben, das Umsiedeln funktioniert gar nicht oder nur begrenzt. Und das ist nicht Sinn der Sache und löst das Problem leider nicht!

Auch finde ich ALLE angaben über diese Umsiedelungs-Töpfe ungenau! Keiner schreibt, was genau er jetzt benutzt hat, bzw. ob der Inhalt leicht feucht sein muss etc. Da die Ohrwürmer ja dunkle UND feuchte Plätze lieben. Aber trotzdem in manchen Artikeln von trockenem Rasenschnitt gesprochen wird. Das verstehe ich leider nicht!
Was denn nun?

Also BITTE BITTE BITTE! Jeder der die “erfolgreich” bekämpft hat, wäre ich dankbar um Details, damit auch die Geplagten unter uns endlich wieder Ruhig schlafen können!

Und wenns gar nicht anders geht, bitte ich um Namen von “Chemiekeulen”! Auch wenns nicht schön ist!

Gärtnerin, 27. Juni 2008, 15:12

Es ist ziemlich wurscht, ob feucht oder trocken und was es ist und notfalls gehts auch ohne Topf. In zum Trocknen aufgehängten Lavendelsträußen verkrümeln sie sich genauso wie in Strauchschnitt-Haufen, umgedrehten Töpfen gefüllt mit Gebüsch, Heu, Stroh,… etc. Hauptsache verkriechen. Vielleicht hilfts, draußen vor dem Eingangsbereich wasauchimmer zum Verkriechen anzubieten und dieses dann regelmäßig zu entsorgen. Je weniger Möglichkeiten auf der Terrasse/ im Garten, desto Wohnung, schätze ich mal. Als mein Garten noch ziemlich unbewachsen war, hatte ich die Hütte voll, jetzt sinds nur noch wenige. Ich habe am Tag 10-20 Ohrenkneifer im Haus und bemerke sie schon gar nicht mehr.

Sango, 02. Juli 2008, 01:37

Bitte helft mir, mich kotzen diese Ohrwürmen auch total an unterm Bett etc. ich kotz gleich, was kann ich gegen sie tun?

Gärtnerin, 02. Juli 2008, 12:35

Sorry Sango, aber Deine Ausdrucksweise ist unter aller Kanone. Ansonsten vielleicht mal die Kommentare über Deinem lesen.

stollentroll, 04. Juli 2008, 09:03

Habe alle Kommentare aufmerksam gelesen und bin ja so froh, das es noch Andere gibt, die von den Viechern genervt sind. Wohnen in der 4. Etage! und haben dauernd welche und auch jetzt in der Wohnung und heute Früh in der Schale mit meinen Tomaten (auf dem Herd in der Küche!!)-igitt. Gibt`s denn nun was – außer umsiedeln (wohin denn, die fliegen zur Zeit schön übers Balkongeländer)???

Gärtnerin, 06. Juli 2008, 21:16

Hallo Stollentroll,
mein Beileid.
Wenn ich doch etwas wüsste, was ultimativ hilft, ich würde es Euch so gern verraten. Leider bin ich mit den obigen Ausführungen so ziemlich am Ende mit Tipps und habe halt gelernt, mit den paar Ohrkneifern zu leben, die hier noch krabbeln, seit es draußen genug Unterschlupf gibt. Vielleicht kann ein richtiger, echter Schädlingsbekämpfer weiterhelfen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und hätte in meiner Wohnung auch ungern nen Giftspritzer….

familienfrau, 09. Juli 2008, 18:09

aaaaalso… ich habe jetzt *schäm* kurzen prozess gemacht, nachdem die ohrenkneifer wirklich auch im haus drin überhand nahmen! ich habe GIFT gekauft und es bei den fenstern und aussentüren in den rahmen gespritzt. funktioniert bisher recht gut als “grenze” für diejenigen tierchen, die unbedingt ins haus rein wollen… draussen fressen sie munter weiter meinen basilikum, die radieschen und die paprika-blätter (lustig eigentlich, dass sie die feinzarten salatsetzlinge verschmähen…) verzeiht mir, liebe nützlinge, ich konnte nicht anders…

Leeluna, 14. Juli 2008, 10:01

Hallo an alle Geplagten,

also ich hab jetzt seit ein paar Wochen 3 umgedrehte Blumentöpfe im Garten. Diese sind aus Plastik (hab keine anderen gefunden, und extra welche kaufen seh ich nicht ein) sind mit trockenem Rasenschnitt gefüllt, mit Eierkartons mit extra Löchern unten abgeschirmt (wollte keinen Draht, da der nicht natürlich ist) und oben mit Alufolie abedeckt, damit es nicht reinregnet und das Heu nass macht. Die hängen knapp über den Boden mit einem Holzstäbchen und einer Kordel durch eines der Löcher im Topf, deshalb auch die Folie.

Frage1: Wie weiß ich dass sich tatsächlich Ohrkäfer drinn befinden ohne was drann zu machen?
(Hab jetzt keine Angst aber über die Finger krabbeln müssen die mir nicht gerade)

Frage2: Wie transportiere ich jetzt den ganzen Topf ohne die kleinen Biester daraus zu verlieren? (gleiches Problem wie oben, will se im Wald aussetzen, und mag den Topf so wenig wie möglich erschüttern)

Frage3: Wäre es eine Möglichkeit, die Töpfe in einem Eimer auszuschütteln oder krabbeln die da auch raus? Oder wie bekomm ich die in den Wald?

Danke für Eure Hilfreichen Kommentare im voraus!

Gärtnerin, 14. Juli 2008, 11:00

Ich würde meinen, am besten schüttest Du den Inhalt in einen Eimer, Leeluna. Dann dürftest Du die Ohris sehen. Keine Panik, die brechen sich nicht so schnell den Hals. Sie krabbeln ganz gut. Kommt wahrscheinlich auf den Eimer an, aber den könntest Du ja notfalls kurzzeitig abdecken. Oder du packst einfach den Topf schnell mal in eine Tüte und drehst sie oben zu.

Notfalls zieh Dir ein paar Handschuhe an. Das entspannt. :-)

Katrin, 27. Juli 2008, 13:59

Hallo liebe Gartenfreunde,

erst mal ein RIESIGES Kompliment für alle eure Beiträge, es ist wirklich unheimlich interessant und lehrreich und ich hab sehr viele Tipps rauslesen können, die mir in meinem kleinen Garten nützlich sein werden.

Das Problem mit den Ohrkneifern an der Engelstrompete habe ich auch. Da ich die Engelstrompete erst vor ca 6 Wochen geschenkt bekommen und überhaupt keine Erfahrung damit habe, wende ich mich mal an Euch. Das Goggeln konnte mir auch nicht wirklich helfen.
Meine Engelstrompete hat in den Blättern auch etliche Löcher zu verzeichnen.
Jetzt meine Frage: Beeinträchtigen die Ohrkneifer
das Gesamtwachstum der Engelstrompete, bzw. schädigen Sie die Pflanze?
Und außerdem bekommt meine Engelstrompete immer gelbe Blätter, die ich zwar fast täglich entferne, aber selbst neue kleinste Blätter werden gelb.
Sie steht bis zum Nachmittag sonnig, erst ab ca.16.00 steht sie schattig und ich giese wenn im Unterteller kein Wasser mehr ist, der Unterteller
ist ca. 2cm höher als der Topfboden, eigentlich dürfte sie nicht zu nass sein. Da ich tagsüber auf der Arbeit bin, hab ich Angst, dass sie mir verdurstet, meine bessere Hälfte gibt zwar auch Wasser bei Bedarf, aber deshalb lass ich im Teller immer Wasser drin.
Falls mir jemand Tipps geben kann, wär ich sehr dankbar.

Ganz liebe Grüße und immer schöne gesunde Pflanzen wünscht Euch
Katrin

Gärtner Karl Jolly, 27. Juli 2008, 19:02

Liebe Katrin !
Auch ich siedele die Ohrwürmer mittels Töpfen mit Strohwolle um in unseren Obstgarten, wo sie jetzt viel “Arbeit” vorfinden. Einfach den Topf in einen Eimer legen ( wenn man hat, kann man ja auch einen Eimer mit Deckel nehmen )und den Topf dann am neuen Ort in den Baum hängen.Ein paar sind immer lose im Eimer drin, die lasse ich dann einfach auf dem Boden laufen . . .
Es sieht zwar doof aus mit den Löchern in den Datura-Blättern, aber die wachsen munter weiter !
Meine Engelstrompeten stehen hell und werden je nach Wachstum und Wetter gegossen; wenn viel Wärme ( und damit viel Wachstum ) ist, brauchen sie auch stärkere Düngergaben. Damit keine Schäden durch Überdüngen entstehen, verwende ich Erde mit Tonmineralienanteilen, das “puffert” den Dünger ab und es kommt nicht so schnell zu Verbrenungen an den Blättern.
Teller drunter ist gut; wenn der Wurzelballen zu trocken geworden ist, dauert es nicht so lange ihn wieder feucht zu bekommen. Es ist allerdings nicht immer so, dass das Wasser durch Kapillarwirkung “hochgezogen” wird, diese Erfahrung hatte ich bei unserem Kartoffelbaum ( Solanum ) – ich merkte erst, als die Blätter sich rollten, das das Wasser im Teller nicht nach oben gekommen war . . .

Freundliche Grüsse von Karl

Gärtner Karl Jolly, 27. Juli 2008, 19:14

Gerade find ich bei Google noch einen Tip zu den Schadbildern an der Datura Engelstrompete :

Hier der kopierte Text :

Erreger

Weich- oder Blindwanzen sind etwa 5 mm grosse Insekten, die durch Besaugen von Blättern, Knospen oder Früchten eine Vielzahl von Pflanzen schädigen können. Da die Basis ihrer Flügeldecken im Vergleich zu anderen Wanzen nur leicht verhornt ist, werden sie Weichwanzen genannt. Neben den pflanzenschädlichen Arten treten bei uns auch verschiedene räuberisch lebende, nützliche Weichwanzen auf. Die wichtigsten pflanzenschädlichen Arten sind bei uns die grüne Futterwanze und die nordische Apfelwanze. Beide können an verschiedenen Gehölzen und krautigen Pflanzen auftreten. Häufig betroffen sind z.B. Engelstrompeten (Datura), Fuchsien, Schmetterlingsflieder und Johannisbeeren. Die Tiere sind sehr beweglich und flugfähig. Sie treten im Frühjahr zunächst an den Gehölzen auf, an denen sie meist als Ei überwintert haben und wechseln dann auf krautige Pflanzen über von wo sie im Herbst wieder zur Eiablage zu den Gehölzen zurückkehren. Da sich das Schadbild der Tiere erst nach Tagen bis Wochen ausprägt, sind die Tiere oft schon nicht mehr an der Pflanze anzutreffen, wenn der Schaden sichtbar wird.

Schadbild

An den von Weichwanzen besaugten Blättern entstehen Löcher und Verkrüppelungen, bei manchen Pflanzen auch rötliche Verfärbungen. Dies entsteht dadurch, daß die von den Tieren besaugten Zellen absterben. Wenn die besaugten Blätter noch im Wachstum sind, reissen die betroffenen Stellen auf und Löcher entstehen. Je jünger die Blätter zum Zeitpunkt des Saugens sind, desto größer sind hinterher die Löcher und Verkrüppelungen der Blätter. Das Schadbild wird häufig mit Fraßschäden von beißenden Insekten verwechselt. Zum Teil saugen die Tiere auch an den Knospen der Pflanze. Aus diesen Knospen treiben dann ebenfalls durchlöcherte oder verkrüppelte Blätter aus. Bei Fuchsien, Clematis und Dahlien kann es durch Besaugen der Blütenknospen auch zu verkrüppelten Blüten oder zum Absterben der Blütenknospen kommen. Bei Apfelbäumen kann es neben Blattschäden auch zu Verkrüppelungen an den Früchten kommen, wenn die Tiere die jungen Blätter besaugt haben.

Vorbeugung und Bekämpfung

Vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Weichwanzen sind kaum möglich, stärkerer Befall ist aber häufig in Waldnähe zu beobachten. Schäden an den Blättern sind insbesondere bei größeren Pflanzen meist zu vernachlässigen und eine Bekämpfung ist hier nicht notwendig. Da die Tiere sich nicht ständig an der Pflanze aufhalten und die Schäden erst zeitversetzt auftreten, ist eine Bekämpfung der Weichwanzen generell schwierig. Wo wiederholt Probleme mit diesen Wanzen auftreten, kann eine Bekämpfung mit dem Mittel Provado 5 WG erfolgen. Da das Mittel bienengefährlich ist, darf es allerdings nicht bei blühenden Pflanzen eingesetzt werden.

Quelle : http://www.biologie.uni-hamburg.de

Das mit abgebildete Foto zeigt den Schaden ganz deutlich.

Gruß

Gärtner Karl

Familienvater, 27. Juni 2009, 16:06

Hallo Familienfrau, wie heist dieses Gift, und wo hast Du das gekauft??
Habe das selbe problem, eine echte Invasion von Ohrengrübler im Garten, ein Kollege hat mir gesagt
das die effektiefste Lösung der vernichtung dieser Insekten, eine mischung mit Terpentinersatz und Petrol ist, einfach im Garte versprühen, 2xWöchentlich, während maximal 1 Monat. Wäre froh von dir deine Giftsorte zu erfahren. Vielen Dank, bis bald.
Hausmann

Gärtnerin, 28. Juni 2009, 14:41

Na danke. Es sei an sich jedem selbst überlassen, ob er sich mit Schwermetallen, Erdölprodukten usw. den ganzen Garten verseucht, soweit das im Rahmen der örtlichen Vorschriften überhaupt erlaubt ist und nicht noch auch das uns allen gehörende Grundwasser verseucht. Solche “Tipps” zu geben, halte ich aber für gefährlich.

Familienvater, 29. Juni 2009, 12:21

Hallo Gärtnerin, ich bin auch nicht für eine Verschmutzung im Garten, jedoch in keinem der aufgeführten Mailbeispiele finde ich ein konkretes spezifisches Giftmittel, wie schon bereits auch von Leeluna erwähnt, nebst den aufgehängten Tontöpfe… Vielleicht wurden die Mails noch nicht von einem Schädlingsbekämpfungs Spezialist gelesen, also warten wir doch einfach ab und lassen die Ohrenflitzer noch ein bischen krabbeln.
LG. an allen
Familienvater

Gärtnerin, 29. Juni 2009, 12:33

Ohrenkneifer sind keine Schädlinge, und eine Umsiedelung oder Einsammlung ist giftfrei möglich. Vielleicht noch mal oben lesen. ;-)

besserwisser, 08. Juli 2009, 15:12

… etliche leute, incl. mir, haben inzwischen ein schweres, vll sogar schon psychisches (ich töte jeden knieper den ich sehe!), problem mit diesen lebewesen.
egal ob stadtmensch oder waldläufer …

!!!
wir suchen eine lösung gegen ohrenknieper im haus,
in, der wäsche, der zahnpasta, den küchenschränken, socken, betten, türritzen, kaffetassen, zuckerdosen, bügeleisen …

HIILFEE BITTE!!
(… und keine nichtthemenbezogenen besserwissereien)
!!!

Töpfe: sind bekannt, erprobt und funktionieren nicht -> denn, warum soll ich denen gras innen topf stecken wenn sie in dem gras auf der wiese, wos echt schön ist …. den ganzen tag rumlaufen können aber keine lust haben weils ihnen IN MEINER WOHNUNG BESSER GEFÄLLT???

die haben doch da draussen alles was sie NORMALERWEISE! brauchen.
aber das scheint nicht zu reichen oder zu bekommen und das scheint mir eher das problem!!!

hab schon überlegt mir vögel zuzulegen die die aufressen.
aber inzischen machen mich die ohrenknieper so krank … ich will sie nur noch loswerden, egal wie!
umziehen kommt grad nicht in frage.

also: ich bitte auch im namen der anderen “opfer” dringend um hilfe oder konkrete lösungsansätze wie zb. gründe für das massenhafte verlassen des ohrenkniepers seiner natürlichen umgebung und aufenthalt an eig unnatürlichen stellen (kaffesatz, waschbecken/dusche, bett, zahnpasta, …)

besserwisser, 08. Juli 2009, 15:18

… ich habe jeden kommentar in diesem thema ausführlich analysiert (;-)) und auch unzählige andere foren studiert ….

die beste lösung scheint mir bis jetzt: Essig.
… auf lappen oder handtücher hält die viecher weg. stinkt halt wie sau…

-> ist nicht umweltschädlich, wirkt, ist einfach und billig

Gärtnerin, 08. Juli 2009, 15:50

Ich fühle mich jetzt mal als nicht themenbezogene Besserwisserin angesprochen ;-), und weise darauf hin, dass Ihr Euch in meinem GARTENTagebuch befindet und das Thema oben von mir für den Garten gesetzt wurde, und das hier kein Schädlingsbekämpfer-Forum ist. Dass ich außerdem auch selbst in der Wohnung Ohrenkneifer habe, und daran noch nicht kaputtgegangen bin. Allerdings immer weniger, weil die Anlage des Gartens mit passenden Verstecken sie mittlerweile mehrheitlich draußen hält. Bei psychischen Problemen wegen Ohrenkneifern bitte einen Therapeuten aufsuchen!

Ohrenkneifer sind keine Kakerlaken, keine Wespen, keine Ratten, keine Giftschlangen, keine Schädlinge und trachten auch niemandem nach dem Leben. Wenn Ihr dennoch eine temporär wirkende großflächige Vergiftung wollt, dann ruft bitte einen Kammerjäger an, und schraubt Eure Ansprüche an mein Gartentagebuch zurück. Es ist legitim, nach einfachen Tipps zur Lösung von Problemen im Internet zu suchen, und ich habe mich bemüht, alles was ich zum Thema zu sagen habe, hier hinzuschreiben. Wenn damit Eure Erwartungen nicht erfüllt werden, ruft doch bitte einen Profi an.

Ansonsten noch mal zur Sache:

“gründe für das massenhafte verlassen des ohrenkniepers seiner natürlichen umgebung und aufenthalt an eig unnatürlichen stellen ”

Warum tun sie das überhaupt? Ohrenkneifer suchen nur nach schattigen Versteckmöglichkeiten vor der Hitze, und das auch in von Menschenhand unnatürlich geschaffener Umgebung bei fehlender Bepflanzung. Sie können nichts dafür, wenn sie nirgendwo Unterschlupf finden können in dieser Umgebung. Schatten und Kühle suchen sie in der Sommerhitze. Weiter nichts. Das ist alles. Wenn vor der Haustür alles unwirtlich und sonnig ist, und nur eine Wiese, ists halt so. Auf der Wiese finden sie keinen Schutz vor der Sonne und keine Kühle. Draußen mehr anbieten (Töpfe, Bewuchs, Gebüsch, Gesträuch, schattige, bewachsene Bereiche…. ), drinnen unattraktiver machen. Das ist die einzige natürliche Möglichkeit, sie langfristig gesehen eher draußen zu halten, und btw. auch ihren Fressfeinden eine einigermaßen wirtliche Umgebung zu bieten. Kaffeedosen etc. verschließen, keine Kleidungsstücke rumliegen lassen, Schranktüren ggf. offen stehen lassen etc. Es ist ja nicht so, dass ich da nicht gerne eine schnell wirkende Patentlösung bereit hätte, aber ich habe keine. Mehr KANN ich dazu einfach beim besten Willen nicht sagen.

besserwisser, 08. Juli 2009, 16:35

sorry, vll hab ich mich auch zuviel mit dem thema rumgeschlagen. ich hab ehrlich gesagt garnicht geschaut wo ich mich hier befinde.
tschuldigung das ich so “kribbelig” war.
die dinger nerven halt…
hab mir grad ne hose von der leine genommen (vor ca 30 min ohne scheiß), fast schon “ausverprügelt” weil ich weis das da gern mal einer drin schläft und dann lag die da ne paar min aufm fußboden neben meiner balkontür (offen, draussen sonne). die sonne knallt voll auf die wäsche und da drin sitzen die, feucht-heiß, schwarze hose! sind sicher mehr als 35°.

und das raff ich net. is denen kalt???
… ach ja, die hose lag und als ich sie so hochnehm und nochmal kurz schüttel kommen nach und nach 4 völlig verwirrte, verschlafene ohris raus und versuchen sich zu verstecken….

kurz davor saß einer halb betäubt inm meinem küchenschrank in ein paar zucker und kafferesten.

und manche werden frech: die stellen ihre zangen auf und drohen mir XD fehlt nur noch das die zischen oder so.

<- siehste, ich hab fast schon ne beziehung mit denen ;-)

ich versuchs sie halt irgenwie fernzuhalten.
ich leg mir irgendeinen insektenfresser als haustier zu. was großes. eins das 15-20 ohris am tag frisst ;-) n leguan oder so.

sry nochmal für den aufruhr.
danke.

Gärtnerin, 08. Juli 2009, 17:53

Hey, kein Problem! Ich kenn das Ding doch, und auch, dass es nervt. Wenn das in Deiner Wohnanlage geht, hau einfach mal eine Reihe schnellwachsende Sträucher irgendwo in den Boden, das dämpft das Problem recht bald. Sie suchen tagsüber halt Schatten und Kühle, und unlieber in unnatürlicher Umgebung als in natürlicher, wenn´s irgend möglich ist. Da sind sie halt einfach wie wir – menschlich. :-)

Anderswo giften Gärtner rum, um Blattläuse loszukriegen. Ohris fressen die nachts umsonst für uns weg und sind eine 1a Bio-Armee. Deswegen lohnt sich´s, was für sie statt gegen sie zu tun. Dauerhaft gibt´s nur diese Lösung. Alles andere speziell Giftige ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen und mit Sicherheit keine dauerhafte Lösung. Wobei das mit dem Leguan schon was hat. :-)

Katta, 15. Juli 2009, 10:03

Guten Morgen, ich habe alles sehr aufmerksam gelesen. Verstehe auch die Leute die sich für unsere Ohris einsetzen. Aber wer hat hier verständnis für unsere Blumen ? Sie werden gefressen ! Kann es auch nicht mehr ab jeden Morgen, jeden Abend diese Ohris ab zu schütteln.Freue mich jedes Jahr auf meine Engelstrumpete, sie hat kaum ne Chance zu überleben. Eine von denen wurde komplett zerfressen, obwohl ich mich 2x täglich gekümmert habe. Da kommt mir alles hoch !!! Klar es sind kleine Tierchen . Was ist mit den Pflanzen, die man sich zieht ? Ich bemühe mich den Winter über sie durch zu bekommen, freue mich wenn sie es geschafft haben. Kurz vor der Blüte wird alles gefressen, da kommt die Hasskappe auf diese Ohris.

Gärtnerin, 15. Juli 2009, 10:51

Ja, verstehe ich doch absolut, Katta, aber Hasskappe nutzt halt absolut nix. Ohrenkneifer werden nur da zur Plage, wo die Umgebungsbedingungen nicht stimmen. Mehr kann ich dazu leider immer noch nicht sagen. Nicht hassen, sondern was dagegen tun am besten. :-)

Muttchen, 18. Juli 2009, 12:59

Das mit dem Essig, verscheucht das wirklich?

Familienvater, 20. Juli 2009, 16:36

Hallo Zusammen und hallo Muttchen, etwas weniger stinkig, soeben gerade ausprobiert, tipp vom Nachbar, heisses Wasser verdünnt mit Chlor, versprühen, ist anscheinend auch sehr wirksam, mal schauen ob die Ohris Morgen nicht mehr am selben Ort erscheinen.
Saletti
Familienvater

Gärtnerin, 22. Juli 2009, 10:40

Mannmannmann. Vernunft ist echt so eine Sache. Wie wär´s mit einer Atombombe? :-(

Woku, 24. Juli 2009, 20:19

Hollo Balkon und Treibhausfreunde ein Tipp von mir-einen grösseren Blumentopfuntersatz mit Wasser füllen zwei Steine oder ähnliches (höher als der Wasserstand den Rand aber nicht berühren.
Kein Ohrenkneifer schwimmt rüber.Garantiert Ihre
Pflanzen haben ruhe.Euer WoKu

Familienvater, 27. Juli 2009, 21:28

Hurra, Hurra es klapt mit Jawel Wasser, 2 Liter kurz aufkochen und über die Steinplatten leeren die Ohris haben nicht mal Zeit wegzurennen. Beim versprühen in einer Sprühpumpe, sollte vorher das kochende Wasser unbegingt noch ein wenig abkalten lassen, da die Sprühbumpe sonst kaputtgeht.
Und dieser typ ist, liebe Gärtnerin, sicher vernünftiger als eine Atombombe. Bum Bum

Keisha, 28. Juli 2009, 06:30

Nicht zu fassen…. und ich hab mich seinerzeit von einer gewissen Dame wegen eines einzelnen Engerlings dermaßen beleidigen lassen müssen hier… wo ist diese Frau Umweltschützerin denn hier bitte?
Wegen Leuten wie euch mußten die Worte Umweltschutz und Tierschutz überhaupt erst erfunden werden…
Das läßt einen nur noch kopfschütteln…

Marina, 08. August 2009, 12:43

Hallo Gartenfreunde,

Ich hab da mal’ne Frage zu meinen Hortensien:
Meine Bauernhortensien, haben so große und schwere Blüten, an manchen Ästen sind sogar zwei bis drei Blüten dran das ihre Äste sie schon nicht mehr tragen können, daher legen sie sich schon auf den Boden und alle Pflanzen darunter verkümmern, ich habe auch schon versucht sie hoch zubinden, aber das hält nicht. Außerdem ist der Hortensienbusch etwa einen Meter groß, wann kann ich ihn am besten einkürzen, um wieder ein wenig Platz in meinem Garten zu bekommen?

Außerdem möchte ich gerne erfahern, wie ich Kellerasseln und Ohrwürmer aus meinem Garten vertreiben kann denn sie machen sich über meine Erdbeeren und meinen Basilikum her?
Vielen Dank für Eure Hilfe

Marina

Wasserhexe, 09. August 2009, 12:07

Am besten ziehen sich manche hier eine Mauer um den Garten und setzen ein Dach oben drauf vorher natürlich erst mal die Chemie-Keule kreisen lassen. Nun kommt ein Beitrag wo man schon die Kellerasseln und die Ohrenkneifer komplett aus dem Garten vertreiben will. Was kommt als nächstes? Hilfe, meine Singvögel singen mir zu laut darf ich sie abschießen???? Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß…

Gartenmaus, 25. August 2009, 20:29

Hallo alle miteinander , ist schon lustig hier alles durch zulesen , aber auch interresant und vielen Dank für die tollen Tipps , ich habe auch diese Ohrenkneifer auf Terrasse und find sie eklich da sie sich von der Überdachung fallen lassen und überall rumkrabbeln. Also ich werd mal einiges ausprobieren , Danke

Mamilein, 08. September 2009, 18:20

Ich hab da noch nen Tip. Bei mir auf dem Balkon hab ich auch Ohrenkneifer, kommen aber nicht in die Wohnung obwohl bei schönem Wetter die Tür den ganzen Tag offen ist. Sie verstecken sich lieber unter meinem Rasenteppich.
Vielleicht hilft es ja, einfach vor die Eingänge (Terasse usw.) ein Stück Rasenteppich zu legen und diesen bei Hitze/Trockenheit etwas feucht zu halten (nicht nass, nur feucht).

Familienvater, 15. September 2009, 14:58

Aber Mamilein, was ist wenns unterem Teppich keinen platz mehr hat??…und wie siehts aus wenn deine Kinder beim spielen auf dem Teppich trampeln? Ich finde das keine gute Idee, die Ohris vermehren zu lassen und dann Jammern wenn sie in die Wohnung kommen.
Es sei denn, Du lässt sie unter dem Teppich vermehren, und jeden Sonntag gibts Pasta a la Ohris.

Mamilein, 15. September 2009, 20:13

Tja Familienvater, ich wohne nicht erst seit gestern da und der Teppich liegt das ganze Jahr. Hatte noch nicht einen in der Wohnung.
Man könnte ja evtl. den Teppich dann von Zeit zu Zeit mal ausklopfen (in der hintersten Gartenecke oder so). Ein kleiner reicht ja, muss ja nicht gleich 20 qm haben.

Mamilein, 15. September 2009, 20:17

und noch was: dann lass ich lieber meine Kinder auf diesen Teppich trampeln (sie finden die Ohris übrigends interessant) als in einem giftverseuchten Garten spielen.

Trackback Gärtner-Blog, 29. September 2009, 10:03

Ohrenkneifer-Töpfe getöpfert…

Auch gesehen, und zwar in einem Laden für Gartendeko: Kreative Ohrenkneifer-Töpfe auf Stab, getöpfert aus Ton, und glasiert. Coole Idee für Gartendeko-Fimmler, finde ich! Meine Handmade Holzwolle-Töpfe, die den Ohrenkneifern als Quartier dienen, sind d…

Marina, 29. September 2009, 14:03

Habe mir eure Kommentare gründlich durchgelesen, und werde einiges testen, vertreiben, kann man die Ohrenkneifer ja auchg garnicht wirklich , weiß ich ja, ich hab mich halt nur drüber geärgert, weil von meinen Erdbeeren eben nichts übrig geblieben ist…. so kennt sich jemand mit Geranien aus? Kann ich geranien auch ohne Keller überwintern?
Liebe Grüße
Marina

Gärtnerin, 30. September 2009, 08:53

Ja, z.B in der Garage.

marmier, 19. Oktober 2009, 08:23

Hallo alle ihr Geplagten. Etwas beruhigt es mich, dass Ohrenkneifer in anderen Wohnungen sind. Bei mir halten sie sich im Schlafzimmer auf. Keine Ahnung woher sie kommen. Es ist nicht gerade angenehm, auch wenn sie nichts tun. Weiß jemand etwas, wie man die Tierchen aus dem Schlafzimmer bekommt. Hab immer mal eins im Bett.
Liebe Grüße
Marlene

Ute Katt, 02. März 2010, 20:29

Hallo liebe Mitstreiter,

Ich habe heute versucht über Google was über Ohrenknieper zu erfahren und dies hatte auch einen besonderen Grund.
An meiner Haustür fand ich heute ein lebender Ohrenknieper natürlich innen sitzend.
Dies ist wohl nichts Außergewöhnliches aber jetzt kommts.
Ich bin immer noch der Meinung das Ohrenknieper
nützlich sind.
Ich wollte diesen Überwinterer aber nicht im Haus haben und habe ihn vorsichtig zwiscnen die Finger genommen um ihn an die “frische” Luft zu befördern.
Nachdem ich die Haustür geöffnet hatte fühlte ich einen stechenden Scmerz ähnlich einer Spritze.
Der Ohrwurm hatte mich in den linken Finger gekniebt und es hat sogar geblutet.
In meiner Panik habe ich den Ohrwurm vom Finger gerissen und vor die Haustür geschleudert.
Ob der Ohrwurm überlebt hat kann ich leider nicht sagen da es a dunkel war und b habe ich schnell die Wunde mit dem Rasierwasser meines Mannes versorgt.
Ich schreibe dies nur hier herein um zu fragen ob jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich habe einen Garten auf dem Land um mir ist noch nie ähnliches passiert.

Gruß an Alle
Ute

Ute Katt, 02. March 2010, 20:18

Gärtnerin, 06. März 2010, 12:27

Doch, ja, Ute. Ohrenkneifer zwicken schon mal. Das habe ich auch schon erlebt. Dafür müssen sie sich aber persönlich höchst bedroht fühlen.

Leeluna, 17. März 2010, 13:16

Hallo Gartenfreunde,

jaa, nach etlicher Zeit, da sich lange nichts hier geregt hat, habe ich mal wieder die vielen Kommentare und Meinungen durchgelesen.

Ich finde es schon sehr interessant, in wie weit manchen das “Problem” Ohrenkneifer betrifft. Und erschüttert bin ich auch.

Zum meinen Erfahrungen aus den letzten Jahr kann ich nur sagen, dass die umgedrehten Blumentöpfe nichts, also rein gar nichts, gebracht haben. Leider!

Was wiederum die Lage sehr verändert hat, war lustigerweise, unser Kompost!!! Da dieser jetzt nach 2 Jahren endlich die passene “Betriebstemperatur” hat, sind die Ohrenkäfer am Haus deutlich weniger geworden. Auch haben wir uns einen Holzunterstand für unseren kleinen Kamin angeschafft, und diesen vom Haus AB-gewendet aufgebaut. Bis jetzt (so scheint es) haben unsere Ohrenkneifer-Armeen, den Kompost und den Holzunterstand als neues Quartier akzeptiert, und wir sind alle sehr erleichtert darüber.

Schade nur, dass es den Geplagten Balkon-Besitzern nicht besonders viel hilft.

Trotzden: Ich hoffe, dass jemand mit meinen Erfahrungen etwas anfangen konnte. Werde euch auch in diesem Jahr auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße Eure

Gärtnerin, 18. März 2010, 08:55

Prima Erfolg, Leeluna! Sachichdoch, andere Versteckmöglichkeiten helfen.

waldfee, 17. Juli 2010, 00:30

Nun…. Danke erstmal für die Tipps…
Aber die scheissviecher hat unsere Verwaltung nicht mal mit gift weggekriegt…
bei uns ist es soweit das wir täglich! bis zu 40 Tiere auschütteln müssen.. sei das vom Gartenstuhl… Wäsche… Spielzeug… Hasenkäfig… Hängematte… Jetzt sogar in der wohnung… Badezimmer.. Kinderzimmer…
es ist ein purer Alptraum….

Werde morgen den ganzen Sitzplatz mit Javel schruppen,….
Liebe Tierschützer… seit mir nicht böse aber so gehts nicht…
Meine Kinder han^ben schon angst von den Viechern… und der kleine ist 3… :-(

Hilde, 20. Oktober 2010, 22:48

Ohrenkneifer in der Wohnung? Gibts bei mir nicht, wir haben an den Fenstern Fliegengitter und die Tür zum Garten hat eine Fliegengittertür, deshalb auch keine Fliegen, Schnaken und anderes Getier im Haus. Solche Türen gibt für ca. 40 € bei Obi usw. zu kaufen.

Bettina Heiniger, 04. Januar 2011, 18:25

Liebe Mitmenschen,
eigentlich wollte ich nur ein wenig über Pflanzensamen erfahren, bin auf diese Webseite gestossen und fand nun all die tollen Kommantare zu den “beliebten” Ohrenkneifern, die ich mir nun alle durchgelesen habe, weil ich nicht aufhören konnte, es war einfach spannend….
Nun mein kleiner und hoffentlich hilfreicher Kommentar an alle, die ihn lesen mögen:
Wir können die Welt und das, was uns geschieht, von der rationalen Seite aus betrachten und dort nach Lösungen suchen, wir können aber darüber hinaus auch hinterfragen, WARUM geschieht mir das eigentlich, welche geistige Botschaft steckt dahinter, was will es mir sagen?
Nun zu den Ohrenkneifern:
sie sind ja wohl einerseits wundervolle Geschöpfe der Natur und haben ihre Aufgabe innerhalb dieser Natur, aber andererseits kann alles so umschlagen, dass diese Tierchen wie viele andere auch, zu Schädlichen, zu Plagen werden.
Und dann, aber erst dann sollten wir uns die Frage stellen, wo wir uns im Leben plagen, plagen lassen, andere Menschen eventuell plagen, womit wir uns ständig selbst schädigen, andere eventuell schädigen etc. Diese sind in diesem Fall die eigentlichen Themen. Es gibt keine Zufälle, alles ist eine umfassende Gesetzmässigkeit von Ursache und Wirkung auf der geistigen Ebene und deshalb dann auch auf der real sichtbaren Ebene. Wenn wir nur auf der realen Ebene nach der Lösung suchen, sie bekämpfen und dann denken, das war’s, dann bekommen wir das gleiche Problem erneut, womöglich auf einem anderen Schauplatz und wundern uns dann. Das kann dann zum Hamsterrad werden. Wenn Sie aber die Situation geistig aufschlüsseln, die Antwort finden und DIESE im Leben umsetzen, also verändern, was verändert werden möchte, dann wird sich auch die Realität wiederum ändern. Manchmal wie von Geisterhand, spätestens aber dann nach einem physischen Eingriff, um den wir nicht immer herumkommen.
Wir können das Pro-blem auch noch genau einkreisen, indem wir z.B. Fengshui-Gesetzmässigkeiten (auch ein geistiges Gesetz) miteinbeziehen und die örtliche Lage des Geschehens miteinbeziehen. Energetisch stellt jeder Platz und jeder Raum und auch wiederum jeder Raumteil einen bestimmten Bezug zum Bewohner dar. Wenn wir nun festgestellt haben, wo diese “Schädlinge” sich mit Vorliebe aufhalten, können wir sehr konkret interpretieren, auf welcher Lebensebene, in welchem Lebensbereich wir bei uns selbst einmal hinschauen müssen, um genau dort eine Einstellung, ein Verhalten zu ändern. Es geht im Leben immer um Bewusstwerdungsprozesse. Die äussere Darstellung der Lebenssituation ist eben nur die äussere Auswirkung der geistigen Gesetze, die ich durch meine Einstellung zu mir selbst und zum Leben energetisch angezogen habe.
Ihnen allen jetzt viel Freude beim Aufschlüsseln und Hinterfragen.
Ihre Bettina Heiniger

Helmut Lütgert, 01. Mai 2011, 19:02

Für mich sind diese Ohrwürmer überwiegend Plage. Seit einigen Jahren Fresenius sie mir junge Tagetespflanzen in einer Nacht restlos kahl – für mich mehr ärgerlich als nützlich.
Meine Methode: Ich stehe in der Nacht auf – mit Taschenlampe und Fliegenspray ausgerüstet. In 2 Nächten ist die Plage dann beseitigt und meine Jungpflanzen gedeihen wieder.
Hoffe damit allen einen Tipp vermittelt zu haben, die von diesen Viechern genug haben.
MfG H. Lütgert
1. Mai 2011

Bettina Rodenbeck, 08. Juni 2011, 15:38

Hiiiilfe….suche ich hier ganz verzweifelt !
Wenn es Nacht wird ,so gegen Mitternacht,
verlassen hunderttauuusende Ohrenkneifer ihre Verstecke und überrennen uns !
Die Heerscharen fallen ein wie Heuschrecken !
Rennen am Haus hoch ,durch jede unbeabsichtigte offene kleine Ritze kommen sie rein !
Die Blattläuse u.andere Schädlinge sind längst vertilgt,jetzt macht sich die Invasion auf, den letzten grünen Halm zu vertilgen !!
Das ist nicht normal !
Wir sprechen hier nicht von einer Menge, die im großen Blumenkübel mit Holzwolle ausgestopft , ein zweites Zuhause sucht ! Der Kübel muss erst noch gebaut werden so groß muss der sein !
So liebe Naturliebhaber ( wohne seit 23 Jahren im Naturschutzgebiet ,direkt am Waldrand)…was kann die Ursache sein und welche Geschütze muss ich auffahren um wieder ein Gleichgewicht zu haben? Danke….

Sa, 11. Juni 2011, 06:15

Ich wohne nun den zweiten Sommer auf dem Land – letztes Jahr hatte ich im Haus eine regelrechte Ohrenschlitz-Plage. Die Viecher waren einfach überall – auch im Bett. Egal wie groß meine Tierliebe und Naturverbundenheit geht, das ging zu weit.Es macht einen irgendwann auch mürbe wenn die Tierchen überall sind. Im Bett, in der Wäsche, in der Küche,….
Im letzten Jahr habe ich dann Gitter vor ALLE Fenster gemacht, sie waren trotzdem noch da. Man konnte aber nicht wirklich sagen ob sie immer noch oder schon wieder da waren.
Seitdem sind ALLE Fenster (mittlerweile sogar Waschküche und Keller) vergittert (lückenlos). Meine Wäsche trocknet nur noch im Haus und die Tür zum Garten ist ebenfalls vergittert und wird immer direkt wieder geschlossen und steht nie offen. Es gibt sogar eine Zwischentür die ebenfalls immer wieder geschlossen wird und TROTZDEM: seit gestern beobachte ich wieder zahlreiche Ohrenkneifer in meiner Wohnung. In der Nacht habe ich einen erlegt der mein Bein hochkletterte….es ist einfach ekelhaft, ganz egal ob sie nun in Ohren krabbeln oder nicht.
Ich bin nun wirklich ratlos, da ich schon alle sinnvollen Maßnahmen ergriffen habe.In meinem Garten gibt es auch eigentlich genug Töpfe und Verstecke unter und in die sie kriechen könnten. Wir leben auf einem Bauernhof mit Ställen, altem Baumbestand, Sträuchern etc. Mir ist auch wirklich nicht mehr ganz klar wie sie überhaupt noch hier rein kommen?
Jedenfalls kann ich jeden, ansonsten noch so friedliebenden Menschen verstehen, der dabei auf Mordgedanken kommt.
Im Garten wenn es sein muss meinetwegen, wobei auch das nervt, denn meine Pflanzen sehen aus wie Schweizerkäse,…. aber im Haus eindeutig NEIN!
Hat irgendjemand noch eine Idee wie man sie los wird oder aus dem Haus vertreibt? Und warum sind sie an manchen Stellen so Plagenhaft vertreten und an anderen Stellen kaum? Ich habe kaum Blattläuse (obwohl mir die wirklich lieber wären, denn die kommen nicht in mein Bett) dafür aber sehr viele Ameisen (habe mal gelesen dass das auch in Verbindung steht???).

Bin zu allem bereit und um jede Idee dankbar
Sa

studi, 13. Juni 2011, 01:50

hallo,
ich kann mich nur allen geplagten anschließen. seit einigen tagen haben ich die ohris in meiner wohnung, v.a. im bett – liege nachts, wie gerade auch, schlaflos da und frage mich wann sie wieder aus ihren löchern kommen und so langsam wird das echt zum psychoterror. klar, sie tun nix, aber wenn plötzlich etwas am bein/arm krabbelt ist das einfach echt richtig unschön. im studentenwohnheim ist es auch eher schlecht irgendwas am raum, etc zu verändern, da 20m² einfach mal nur ein raum sind und auch bleiben kann man da relativ wenig machen, außer evtl nie mehr das fenster auf …
giftsprühen kann auch nicht wirklich die lösung sein, aber irgendetwas muss man doch auch in kleinen wohnungen gegen die tiere machen können!
Danke für eure hilfe

Gärtnerin, 14. Juni 2011, 09:49

Zur Ursache: Meines Erachtens ist das natürliches Ungleichgewicht, nur mancherorts anscheinend viel extremer. Jedes Jahr Mai/Juni entwickeln sich die Schädlinge, Blattläuse etc. zahlreich, und kurze Zeit später (meist im Juli, dieses Jahr früher) übernehmen die Nützlingspopulationen, und machen ihnen den Garaus. Und gucken danach in die Röhre. Dass sich Ohrenkneifer explosiv vermehren, kann m.E. nur daran liegen, dass sie eine Weile äußerst üppige Nahrungsbedingungen /Schädlinge vorgefunden haben. Dann gehen die Schädlinge zur Neige und die Überpopulation Ohrenkneifer kämpft ums Überleben und sucht überall nach Nahrung und Unterschlupf. Zur Bekämpfung kann ich nicht mehr beitragen als das was oben steht. Vielleicht wendet Ihr Euch besser an einen professionellen Schädlingsbekämpfer.

P. D. bellumiustum, 20. Juni 2011, 17:10

Wir haben immer wieder das Problem, dass die Viecher in das Dampfbügeleisen kriechen, dort im Tank natürlich verenden. Was tun wir jetzt? das letzte Bügeleisen haben wir weggeschmissen. Jetzt ist es wieder passiert, aber keine Ahnung, wie man den Tank ausbaut um das Viech rauzszukriegen. Aber eine unhygienische Vorstellung, mit verwesenden Käfern die Wäsche zu bügeln.
Hat jemand eine Idee???

Karo, 23. Juni 2011, 16:34

Ich besprühe 1 -2x pro Woche den Rahmen meiner Terrassentüre mit AL FARAS, von Reinwelt (enthält Chrysanthemen-Blüten-Extrakt) – das vertreibt die Tierchen u. unser Haus ist seitdem
Ohrenkneiferfrei.Bei Pflanzen hab ich es mich allerdings noch nicht getraut, auszuprobieren.

derstefan, 10. Juli 2011, 00:45

ich bin in mein zimmer und hier sind 2 ohrkneifer rumgelaufen und ich habe ka was die machen hilfe pls

Tachilipp, 10. Juli 2011, 14:54

Hallo ihr Lieben Mit-Leidenden!
Mich beruhigt beim lesen am meisten,dass sooo viele andere Menschen auch so heftige Probleme mit den Ohrschlitzen haben-als wir die vor ein paar Jahren zum 1. Mal im Bett hatten bin ich fast kollabiert. Ein probates,hilfreiches und gleichermaßen umweltfreundliches Mittel gibt’s wohl nicht-schade eigentlich! Dass mit dem Essigwasser werde ich jetzt mal im Sandkasten der Kids ausprobieren. Im Zuge von Geiser Verzweiflung habe ich mal Haarlack gesprüht-garnicht lebenskonform u einen Ehrenplatz im Himmel bekomme ich dafür bestimmt auch nicht-aber in dem Moment war ich einfach nur froh,dass die Fiecher den Geruch/den Lack nicht abkonnten u verschwanden.

Hanne P., 12. Juli 2011, 00:42

habe diese Sch.-Viecher seit 1 Woche und finde tgl. bzw. nachts immer 1-2.Am ekeligsten unter dem Kissen im Bett(hab heute mal wieder Bettwaesche gewaschen.”Alfaras” werde ich nun mal ausprobieren,bibts wohl im Baumarkt?Insektennetz habe ich auch,dennoch sind die Viecher in meiner Wohnung.Weiss jemand wann die Zeit dieser Insekten vorbei ist?

tonne, 12. Juli 2011, 13:07

ok, jetzt müsste man nur wissen ,was Jawel ist.
Scheint ein allgemeiner bekannter Begriff zu sein.

Henry-Nils Müller, 13. Juli 2011, 21:47

Eigentlich schrecklich was man hier lesen muss.Schockiert einen einerseits, denn jeder der ein psychologisches Problem mit Insekten hat gehört in Therapie.Ich habe Ohrenkneiffer auf dem Balkon.Bin selber schuld.Jahrelang haben Vögel auf meinem Balkon gebrütet.Ich Trottel wollt diese Jahr nicht wieder die Wäsche vollgeschi….haben, also habe ich alles was als Brutplatz in Frage kam abmontiert.Tja, dummer Fehler.Ich lebe mit den Ohrenkneiffern,mit viel Glück, nächstes Jahr eben wieder mit Vogelkacke.Ich glaub aber nicht das ich ein Recht habe die Dinger zu töten.(liebe tote Ohrenkneiffer, sorry ich weiß es kam zu unabsichtlichen Opfern!)klar nervt mich das mit dem Brotkasten, der Wäsche und den Fensterbänken, aber es gibt schlimmeres als angefressene Pflanzen.Die wissen doch nicht das sie so ekelig aussehen und uns nerven.
@Gärtnerin…Respekt vor so viel Nerven um so manchen Beitrag zu verkraften… :-)

Henry-Nils Müller, 13. Juli 2011, 21:50

Ob sich die Ohrenkneiffer eigentlich auch fragen wann es mit den Menschen vorbei ist?!

Klaus, 14. Juli 2011, 07:01

Hallo Henry-Nils Müller !
Ich muss dir völlig recht geben. Immer wenn der Mensch unangemessen in die Regularien der Natur eingegriffen hat kam es zu Katastrophen. Gibt es viele Blattläuse, dann vermehren sich die Ohrenkneifer und sobald deren Bestand aufgefressen ist, verringert sich auch die Zahl der Ohrenkneifer. Das sie dann auch mal auf Grünzeug ausweichen ist ganz normal. Besonders meinem Tabak haben sie zugesetzt. Was solls ! Er wächst wieder nach. Das Gleiche konnte ich bei dem Befall mit Wühlmäusen feststellen. Maulwürfe fressen Engerlinge und besonders gern die Brut von Wühlmäusen. Mein Nachbar hat seine Maulwürfe verjagt bzw. gefangen und getötet. Jetzt hat er das Problem mit abgefressenen Bäumen und anderen Pflanzen. Bei mir ist Ruhe und der ständige Nachkauf von Pflanzen gehört der Vergangenheit an. Auch die Maulwürfe haben sich, mangels Futter, verzogen. Fast alles im Lot.

Henry-Nils Müller, 14. Juli 2011, 10:16

diese aufregung finde ich völlig überzogen.mensch, wenn es Termiten wären die das Haus auffressen oder irgendwas was die Kinder anknabbert, dann wärs ja legitim, so aber keinesfalls.
ich für mein teil denke das es nur die latente Aggression ist und die Angst vor Krabbeltier an sich was die meisten so abdrehen läßt.ja schade um meine Bubtnesseln aber ich bin schuld.Ich hätte eben die Vögel brüten lassen sollen wie jedes Jahr.
Die Leut die hier so mit Hasstiraden abgehen sollten mal überlegen das das gift was sie kaufen teurer ist als der Schaden.Leute man kann leben respektieren oder verachten.Hier gehts um Blumen und Insekten, für mich lebt beides.Ich kann so ein krankes Verhalten nicht nachvollziehen.
Klaus, DANKE dir das nicht Alle so fanatisch sind :-) allen anderen, begebt euch in therapie, denn normal ist das nicht…tz tz tz

Henry-Nils Müller, 14. Juli 2011, 17:06

bei vielen hier spiegelt sich die anerzogene Abschäu gegen Alles was krabbelt wieder.
Da fragt man sich ob die “Plage” nicht einfach nur im Kopf existiert.

Klaus, 14. Juli 2011, 18:12

Sicher spielt die Erziehung über Generationen eine große Rolle aber das kann man nicht einfach verurteilen oder wegwischen. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern als von den Erwachsenen erzählt wurde die Ohrenkneifer kriechen ins Ohr und zerfressen das Trommelfell. Heute weis ich es besser und trotzdem hüte ich mich sie an meine Ohren zu lassen. In anderen Kulturkreisen zählen sie vielleicht als Delikatesse. Ich weis, daß meine Ringelnattern nicht giftig sind und außerdem sehr scheu und trotzdem gehe ich ihnen aus dem Weg. Hier sollte sich die Schule mehr engagieren und Vorurteile bereits bei den Kindern abbauen.

Michiwendt, 15. Juli 2011, 03:59

Hallo an alle Geplagten oder auch Nicht-Geplagten,
habe Eure Einträge mit Interesse gelesen und kann der Geschichte mit der Fress-Kette nur zustimmen: ich wohne ziemlich ländlich, habe einen Hühnerstall mit 10.000 Hühnern (bodenhaltung) in unmittelbarer Nachbarschaft und JEDE MENGE Fliegen, jedoch wenig bis keine Ohrenkneifer… Jetzt wird mir einiges klar: zum einen haben die bei mir im Garten und rund um’s Haus genug Möglichkeiten, sich zu verstecken (Knick, Gebüsch, Holzstapel, Hecke), zum anderen hab ich hier jede Menge, ich fang mal bei den kleinsten an, Ameisen… draußen stören die mich ja nicht, ganz im Gegenteil, aber als die sich neulich zu Hunderten über meinen lecker Maikringel mit Marzipan und Zuckerguss in der Küche hergemacht haben, konnte ich nicht umhin, dann doch Köderdosen unter die küchenschränke zu legen… seitdem ist Ruhe… draußen treiben sie munter ihr Unwesen und ich lass sie…DAS wiederum scheint den Spatzen und Wühlmäusen zu gefallen: Habe jede Menge von beiden, die mir a) den Rasen umgraben, obwohl ich es garnicht will und b) alles hübsch mit weißen Flecken verzieren, obwohl ich auch DAS nicht will… aber egal: Wäsche trockne ich eh, wegen meiner Schichtarbeit, nur im Haus… tja, und was die Wühlmäuse angeht: die haben erst richtig losgelegt als der Maulwurf sich vom Acker gemacht hat… war ihm wohl zu unruhig, so mit Rasenmäher und mein Getrampel im Garten :-)… und es geht ja lustig weiter: 3 (DREI!) Wespennester unterm Dach haben die Dachdecker jetzt bei Wartungsarbeiten entdeckt… habe ich NIE mitbekommen, weil die sich immer von den Ameisen ernährt haben… Hab mich nur hin und wieder über vereinzelte Hornissen gewundert, die das Haus umschwirrten: aber DIE wiederum fressen die Wespen, brüten aber selber, wenn’s sich vermeiden lässt, nicht am oder im Haus sondern in hohlen Bäumen und davon hab ich hier reichlich… kurzum: Alles, was hier kreucht und fleucht ernährt sich von was anderem, was hier kreucht ud fleucht, hihi… ok, die Wühlmäuse nerven extrem, seitdem der Maulwurf weg ist, aber der Rest erledigt sich von allein… Selbst das mit den Fliegen geht in Ordnung (und es sind TAUSENDE…): die werden von Wespen und/oder Spinnen gefressen: Wespen, wiederum, werden von den Hornissen und den Spatzen gefressen… und sollte sich mal eine Spinne ins Haus verirren, ist das für meine drei Katzen ein willkommenes Spielzeug *ggg*…bis sie tot ist und/oder aufgefressen wird :-)…

Soviel also zum Thema Fress-Kette…

Klaus, 15. Juli 2011, 07:51

Hallo Michiwendt !
Besser hätte ich das Leben in und mit der Natur auch nicht beschreiben können. Nur wenn der Mensch unangemessen in die Natur eingreift, dann kommt es zu Katastrophen. Die besten Beispiele sind die span. Nacktschnecke, der Ochsenfrosch, der Waschbär, das amerikanische Eichhörnchen und nicht zuletzt die ausgesetzten Hunde und Katzen. Selbst gegen die von mir so gehassten Borkenkäfer ist ein Kraut gewachsen.

Henry-Nils Müller, 15. Juli 2011, 16:44

we are not alone.nicht mal im bett.das sollten sich einige in den kopf zurück holen.ich mag und mochte insekten schon immer.mich stören nur mücken :-)
maulwürfe sind süße tiere.

Georg, 16. August 2011, 19:53

Ich habe festgestellt die Ohrw.laufen in den Rolladenkasten und von da durch den Gurt in die Wohnung und durch das Schwitzwasserloch in den Türrahmen und wenn man die Tür öffnet in die Wohnung.Habe mit Dachlatten (weiß gestrichen)Fensterrahmen gebaut und mit Fliegennetz
bespannt und vor den Rolladen eingebaut.Bevor ich die Rahmen fertig hatte habe ich das Schwitzwasserloch und den Spalt vom Rolladengurt mit tesa zugeklebt.Habe jetzt seit ca 4 wochen keine mehr im Haus gesehen.Mache zwar immer noch Stichproben hebe Körbe und Vasen im Haus hoch aber nichts mehr zu sehen.Habe dem vermieter noch nichts gesagt von meinem Fensterbau aber ist Ordentlich gemacht und ist ihm bestimmt lieber als das wir ausziehen.

Haselmaus, 17. August 2011, 13:40

An alle, welche sich von diesen Insekten bedroht fühlen! Wir hatten in unserem Garten ALLE!!! Obstbäume dick und fett mit Läusen besetzt und wollten jedoch keine chemische Keule dagegen einsetzen. Marienkäfer waren auch kaum zu finden und wenn, dann wurde der aus seinem Element gerissen und umgesiedelt auf unsere Obstbäume. Half nur leider nicht viel. Schwarz waren die Äste unseres jungen Pflaumenbäumchens und abhilfe kam tatsächlich von einigen Ohrenkneipern (so werden die in Sachsen genannt!). Ich wollt es nicht fassen. Wir hatten vor einigen Jahren auch Invasionen von diesen Tieren in unserem Schuppen, aber ins Gartenhaus sind sie nicht gekommen. Kann nur jedem empfehlen, was andere schon schrieben – kein Gift im Garten – sondern z.B. Steinhaufen (auch nützlich für Eidechsen und anderes Kleingetier) und Holzscheite. Hatte Töpfe mit Stroh ca. 1m hoch am Insektenhotel aufgehangen -> keine Gäste ->die Töpfe sind dann runter gefallen, da der Faden morsch wurde und siehe da => bewohnt von etlichen Ohrenkneipern!!! Versucht es doch auch mal mit einem Insektenhotel, da werden die unterschiedlichsten Materialien benutzt. Holz mit Rinde und gebohrten Löchern, Stroh, Chinaschilfstengel, Nusshälften u. v. m. Die Materialien gibt euch die Natur bei Spaziergängen! So tut ihr was für Euch!(für die Nerven!!!) und für die Umwelt! Baut sie selbst oder mit euren Enkel/Kindern – sie werden begeistert sein, es ist wirklich sehr interessant zu erleben wer sich da alles einfindet und ihr habt die “euch” so lästigen Insekten nicht im Haus sondern an euren Obstbäumen als Nützlinge und nicht in der Wohnung! Es funktioniert, das könnt ihr glauben! Auch finde ich sie gar nicht so ecklig, sondern eigentlich recht interessant. Wären sie größer, würde ich sie auf unsere Wühlmäuse abrichten, die sich an meinen guten Kartoffeln gütlich tun – “noch gins”! Also seht nicht immer alles so verbissen – “sie” beissen nur, wenn sie arg bedroht werden – ihr tötet sie schon, weil sie bei euch leben! Somit evtl. großes Gelingen und Grüße aus Dresden von Gundula

Kai, 17. August 2011, 15:29

Habe heute nach Wochen meinen Roller benutzen wollen, und musste feststellen, dass der KOMPLETTE Sitz (Leder mit Schaumstoff gefüllt)voller Ohrenkneifer war bzw. ist. Das ist echt wiederlich… Habe das Teil stehen lassen. Jemand eine Ahnung welches Insektengift wirkt? Will dieses Ungeziefer ausräuchern!!!

Henry-Nils Müller, 23. August 2011, 11:44

@Haselmaus.echt kranker kommentar.hier ist doch nicht die giftmischer-seite.
hättest den roller mal woanders hingestellt.meinste die wußten das das dein roller ist?!

Gärtnerin, 23. August 2011, 12:07

Hi Henry-Nils, ich bitte um Mäßigung. :-)
Jeder darf hier gern was sagen, aber bitte mit ggs. Respekt. Sonst muss ich hinterher löschen, und dazu hab ich wenig Lust.

Petra, 23. August 2011, 13:17

Zwar sind Ohrenkneifer eine Last, dennoch bleiben sie nützlich. Wer sie nicht braucht, sollte sie daher auch nicht bekämpfen. Ich würde da besser in der Nachbarschaft fragen, ob nicht jemand welche braucht für seinen Garten. Es wird sicherlich welche geben, die dankbar für solch einen Hinweis sind.

@ Kai Wenn du dich so davor ekelst, dann kauf dir einfach einen neuen Sitz! Ich weiß ja nicht wie schlimm es ist, aber sonst kann man auch einfach den Schaumstoff ersetzen, wenn sie das Leder nicht angegriffen haben. Und dann einfach mal die Nachbarn fragen. Für die ist es nämlich mehr ein Geschenk ;)

Haselmaus, 25. August 2011, 13:00

@ Henry-Nils – was ist an meinem Kommentar krank? Wäre schon interessant was Du damit meinst, auch wenn es den Rahmen hier sprengen würde. Meine Vorschläge etwa mal etwas anderes zu probieren als nur zu bekämpfen? Wie krank kann man werden, wenn mit Giften hantiert wird, noch dazu in einem Garten? Ich bin gewiss kein Biogärtner, aber Gift setz ich nur bei Wühlmäusen ein. Bei nichts anderen! Ich bin mir fast sicher, du meintest einen anderen Kommentartor. Trotzdem mäßige dich in deiner Wertung anderen gegenüber! Verstehen kann ich den Ärger bei Invasionen von Insekten wie Mücken und Wespen, aber auch deren Zeit auf Erden ist begrenzt.
@ Petra – ganz deiner Meinung! Es gibt noch andere Wege und Möglichkeiten.

Gärtnerin, 25. August 2011, 13:07

Der meint überhaupt nicht Dich, Haselmaus, sondern Kai mit dem Roller. Also einfach drüberlesen. :-)
Ich fand Deinen Kommentar übrigens klasse.

Veri, 26. Oktober 2011, 08:14

Ich verstehe jeden, der die Viecher loswerden will. Wohne jetzt seit einem Jahr in einer kleinen Studentenwohnung, hab alles abgesucht, ob sie irgendwo rein können und finde einfach nichts! Auch die Verstecke hab ich ausprobiert, hatte trotzdem weiterhin diese Viecher in der Wohnung. Ich kann ja verstehen, dass man keine Tiere töten soll usw. aber wie bereits gesagt wurde, im Bett hörts einfach auf. Kein normaler Mensch will mit Insekten im Bett schlafen, irgendwo hört einfach die Tierliebe auf. Hab einen Nexa Lotte Ungezieferköder gegen alle kleinen Insekten gekauft (von Müller), ich glaube der bringt was, hab einige wochen keine ohrwürmer mehr gesehen. die muss man aber alle paar wochen austauschen, sind ziemlich schnell leer gefressen. Vielleicht hilfts ja bei anderen auch.

Bibi, 03. Juli 2012, 17:00

Hallo,
ich habe einen Kaninchenstall aus Holz, der draußen steht. Als ich vor 3 Tagen die Stalltür öffnete, sah ich Ohrenkneifer daran. Ich habe sie entfernt. Als ich aber das Heu erneuert habe, sah ich ein Nest von den Viechern. Natürlich habe ich den Stall sofort gereinigt. Als ich dachte, die Ohrenkneifer wären weg, kamen sie nach 2 Tagen wieder. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich kann kein Gift verwenden, schließlich leben meine Kaninchen dort.

Dieter, 03. Juli 2012, 21:18

Hallo,

ich habe im Internet den folgenden Link gefunden. Darin wird erwähnt, daß die Ohrenkneifer sich bei Futtermangel Blumen und Nutzpflanzen zuwenden. Vielleicht liegt hier ein Ansatz. Man müßte nur herausfinden was sie bevorzugen um sie mit dem “Ohrenkneiferleckerli” einzufangen und umzusiedeln.
Ich mache gerade im Garten Versuche mit überreifen Beeren mal sehen ob sich Sympatisanten einfinden.

http://www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/gesundheit/gesundheitsschut_hygiene/beratung_schaedlingsbekaempfung/aktuelle_schaedlinge/april_bis_juni/gemeiner_ohrwurm.html

Betula, 03. Juli 2012, 21:37

Hallo Bibi,
wir haben auch Kaninchen – und Ohrenkneifer. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Ohrenwusler, wie sie bei uns heißen, die Kaninchen stören. Umgekehrt wohl auch nicht;-)
Wenn es nicht gar zu viele Ohrkneifer sind, würde ich mir also keine Gedanken machen und einfach abwarten bis sie von selbst verschwinden.

Gärtnerin, 04. Juli 2012, 10:02

Das ist es ja, Dieter. Die Population Ohrenkneifer wächst zur Zeit der Läuseplage/Schädlingsplage und wenn die aufgegessen sind, finden die Ohrenkneifer nicht mehr viel anderes… Spannender Versuch jedenfalls, vielleicht findest Du ja das Richtige.

Dieter, 05. Juli 2012, 22:27

@ Gärtnerin,

der Beerentest hat bisher nichts ergeben, selbst Ameisen waren nicht zu begeistern. Die Sonnenblumen haben vereinzelt Blattläuse und Ameisen offenbar in Symbiose. An diesen Pflanzen werde ich Marienkäfer und Ohrenkneifer einsetzen, mal sehen wie sich das entwickelt.
Bei dem Kaninchenstall von Bibi stellt sich die Frage welche Krabbeltiere da noch im Verborgenen hausten und die Ursache für die Anwesenheit der Ohrenkneifer sein könnten.
Bei Ohrenkneifern im Haus stellt sich die Frage ob Spinnen sie auf ihrem Speiseplan hätten.
Eventuell eine Venus geschickt an der Ohrenkneiferstraße plaziert.

Vogelweide, 06. Juli 2012, 07:19

Bin jetzt auch mal an dieser Sammlung höchst gegensätzlichen Naturverständnisses hängengeblieben.

Schlecht zu sprechen bin ich auf sie seit ich vor Jahren mal kriminalistisch versuchte herauszufinden, wer meine Clematisblütenblätter komplett zu traurigen Lappen verstümmelt…
seitdem konnte ich nur noch finster lächeln über die in Gartenzeitschriften regelmäßig zu lesende Aufforderung Nistmöglichkeiten zu schaffen.

Hab sie glücklicherweise nicht im Haus.
Dafür ist es dies Jahr auf meinem Ackergrundstück wirklich extrem.
Ich erneuere die Zäune und es fallen aus dem morschen Holz die Viecher traubenweise heraus, Haben die das Holz gefressen oder im Nachgang nur die Holzwürmer?
Auch in den Ritzen des Klohäuschen – sitzen sie zentimenterhoch.

Mich verblüfft die schiere Menge!

Ich werd mal Essig in den Türrahmen versprühen. Mal sehen was passiert.
Vergrämen muss erlaubt sein :)

Püppi, 06. Juli 2012, 14:46

Jetzt habe ich alles aufmerksam gelesen und auch das ganze Internet zum Thema Ohrschlitz-Plage “abgegrast”. LEIDER KEIN WIRKUNGSVOLLES MITTEL dabei, gegen unsere Ohrschlitzplage.
Wir bewohnen eine Dachgeschosswohnung mit einer Holzdecke. Aus den Löchern der Holzdecke, kommen immense Massen an Ohrschlitzen gekrabbelt. Teilweise haben wir die Löcher zugemacht, dann kommen sie aus den anderen Löchern raus. Es ist echt eklig und ich leide sehr darunter. Habe seit Tagen nicht geschlafen, da ich nachts wach liege und die Löcher in meiner Decke beobachte, ob da nicht schon wieder ein Ohrschlitz rauskriechen will. Ich weiss wirklich nicht mehr weiter. Wir haben wirklich alles probiert. Das mit den Töpfen, Zucker mit Limo, Essig, Fliegengitter, Insektizite, Licht anlassen. Waren sogar kurz davor die Löcher mit Silikon auszuspritzen. Leider löst das nicht das Problem….. wir haben uns an unseren Vermieter gewandt, der weiss auch nicht was er tun soll. Ich weiss wirklich nicht weiter und habe Angst, vor jeder weiteren Nacht…..

Betula, 06. Juli 2012, 17:53

Kammerjäger?

Dieter, 07. Juli 2012, 01:44

@ Vogelweide,

ich denke die Ohrenkneifer haben das morsche Holz als geschützte Rückzugsräume genutzt.
Du könntest ein Stück befallenes Holz in eine Schale legen und mit Essig behandeln. Eventuell könnte man ihre Reaktion auf die Maßnahme verfolgen. Wie verhalten sich Ohrenkneifer wenn sie Ameisen begegnen?

@ Püppi,

Die Dachwohnung ist bestimmt ein Problem weil die Dachschrägen eine Einheit mit der Holzdecke bilden und Wände und die Decken nach dem selben Prinzip aufgebaut sind. Ein erster Schritt könnte es sein an der bzw. den Decken Malerfolien zu spannen.
Ist das Haus alt und die Decke hat keine Dampfsperre oder Dampfbremse? Dann müßte die Wohnung im Winter relativ viel Heizenergie verbrauchen.
Ich könnte mir vorstellen, daß die Ohrenkneifer im Bereich der Deckenbaustoffe genug Nahrung finden um sich dort aufzuhalten.
Zu den direkten Schädlingen im Haus gehören sie nach dem Lexikon der Schädlinge offenbar nicht.
Man kann bestimmt viel Arbeit in die Renovierung stecken ohne das Problem an der Wurzel zu packen.
Wie ist eigentlich der Fußboden aufgebaut?

Ursula, 10. Juli 2012, 22:29

Hatte in einem der letzten Sommer auch eine Plage und mich wirklich schrecklich geekelt. Die lieben Biester kamen des nachts, zu Hunderten bei mir auf dem Balkon. Sie kamen auch durch die Rolladenkästen und dann zu mir ins Schlafzimmer durch den Schlitz des Rolladengurtes. Den habe ich dann hermetisch mit Tesafilm abgeklebt, da ich im Sommer den Rolladen sowieso nicht runterlasse. Auch das Schlafzimmerfenster absolut ohne kleinste Lücke mit Insektengitter abgeklebt. Dann hatte ich Ruhe. Allerdings bei Dunkelheit Sitzen aufm Balkon bzw. Öffnen der Balkontür unmöglich.
Jetzt wohne ich in Einfamilienhaus im Neubaugebiet und stelle mit Grausen fest, dass es hier auch Riesenexemplare gibt und vereinzelt kommen sie auch wieder ins Haus…. Heul!

Naddi, 18. Juli 2012, 23:27

Mannoman… Während ich die Kommentare gelesen habe, hab ich festgestellt das ich nicht meckern darf! Ich hab ehrlich gesagt nach einem Tipp gesucht um die paar Ohrenzwicker die ich im Garten habe zu beseitigen. Glücklicherweise habe ich keine in der Wohnung! Meine Fühlen sich im Gehege des Zwergkaninchens am wohlsten und unter der Halterung für den Sonnenschirm. Diese ist aus Plastik und
mit Kieselsteinen gefüllt. Das holzhäuschen vom Kaninchen gefüllt mit Stroh ist auch sehr beliebt… :)

wuzzi, 02. Juli 2014, 18:06

Diese Viecherln haben mir so ziemlich alles auf der Terrasse zusammen gefressen. Nach langen suchen habe ich jetzt eine zwar chemische Keule aber endlich etwas wirksames gefunden. Es reichen Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff d-Tetramethrin und d-Phenotrin.
Jetzt ist endlich Ruhe und wenn sie wieder auftauchen wird wieder gesprüht. Ich möchte anmerken das ich wahrlich kein Freund von Insektiziden bin, aber die Tiere haben mir einen wirklich enormen Schaden verursacht.

Saline, 20. Juli 2014, 22:06

AL FARAS von reinwelt finde ich einfach nicht war auf der HP aber ich finde das Mittel nicht, ich hab ständig die Ohrenkneifer um mich herrum an der Tür , im schrank bei den Babybodys in meinem schrank in der babyflasche die runtergefallen war in der Nacht im bad überall einfach ich könnte heulen!
Sagt mir bitte nichts von irgendwelchen töpfen will die tiere los haben hab den kompletten flur in der wohnung mit silikon abgedichtet xD damit nichts von den schlitzen reinkommt weil ich gesehen hab das am türrahmen einer sich versteht hatte , ich halt es nicht aus ! Welche mittel kann ich nehmen das ich sie los werde ?!

Dieter, 20. Juli 2014, 23:58

@ Saline,

ich habe gelesen, dass Ohrenkneifer sehr resistent sind. Deshalb wäre ein Insektenschutzmittel ggf auch für Menschen nicht gut. Auch wenn die Situation Dich sehr nervt könntest Du folgendes tun.
Sie mögen kein Licht und suchen Schlupfwinkel. Wenn Du welche bemerkst beobachte wo sie sich verkriechen. Die Ritzen kannst Du mit Klebeband abkleben, für Schranktüren gibt es selbstklebende Dichtbänder die Spalte schließen.
Ist euer Haus oder Wohnung alt, wohnt ihr im Erdgeschoß oder höher?
Bei neueren Häusern könnten sie Zwischenräume an Versorgungsleitungen und Rohre für Kabel (Telefon, Fernsehen, Strom) nutzen. Eventuell auch Lüftungsschächte.
Zu beachten was Du in die Wohnung hineinbringst, Blumentöpfe, Gemüse aus dem Garten oder vom Markt.
Gift kannst Du immer noch spritzen, ich würde bei aller Verzweifelung alle Räume nochmal sorgfältig untersuchen.

Gärtnerin, 22. Juli 2014, 00:45

Die kommen wirklich und wirklich nur deswegen rein, weil sie sich draußen vor der Tür nicht verstecken können. Du solltest vor der Tür Verstecke anbieten/was ändern (oder wenigstens gleich im Eingangsbereich, damit sie sich dort sammeln und rausgetragen oder aufgesaugt werden können), sonst helfen alle Mittel der Welt drinnen höchstens kurzfristig. Eine Wohnung so dicht zu kriegen, dass keiner mehr reinkommt, scheint mir unmöglich! Ich kann das Ekel- und Angst-technisch ehrlich absolut nachvollziehen, wenn auch bei mir so was bei anderen Tieren hochkommt als bei diesen hier. Versuch ruhig zu bleiben und Dich gedanklich darauf einzulassen, dass sie nicht da sind um Dir zu schaden, sondern nur weil sie Schatten suchen. Schatten anbieten, Problem gelöst!

Dieter, 23. Juli 2014, 22:26

@ Saline,

auch wenn Du noch auf Chemie hoffst, die Babysachen kannst Du ja wohl schlecht einsprühen. Also den Schrank umräumen ggf in Koffer, vorher alles untersuchen und ausschütteln. In den leeren Schrank setzt Du oder ein Helfer einen Ohrenkneifer und Ihr beobachtet wo er sich verdrücken will. Das wäre ein Ansatz um den Schrank abzudichten.
Warum kommen die Ohrenkneifer ins Haus und wo?
Wie sieht es draußen aus, sind da auch welche unterwegs?
Bei einem Kammerjäger las ich, dass sie wiederkommen auch nach der chemischen Keule. Nach meiner Ansicht ist es langfristig wirksamer ihre Zugänge zu kennen.
Wie die Gärtnerin schrieb haben sie nichts gegen Dich, sie suchen nur ruhige trockene Plätze.
Sie fressen z.B. auch kein heiles Obst sondern nutzen die Fraßgänge von anderen Tieren.
Also trau Dich, hilfreich wäre ein einsatzbereiter Staubsauger, dessen Staubbeutel ein Helfer für Dich bestimmt gerne sofort entsorgt. (Natürlich in sicherer Entfernung)

Kommentar hinterlassen

Deine Mailadresse wird nicht angezeigt.

zur Gartenblog-Startseite