Oleander kriegt gelbe Blätter

25. Juli 2006 von Gärtnerin

So durstig! Habe bei der langanhaltenden Hitze der letzten Tage den Oleander offensichtlich nicht ausreichend gegossen und er leidet unter der Trockenheit. Das gute Stück kriegt gelbe Blätter von innen/unten her noch und noch und wirft sie alle ab. :-(

nerium oleander gelb gelbe blätter

Besonders ärgerlich, dass es sich dabei um den Oleander-Hochstamm handelt. Die Krone wird so ganz kahl von innen her nicht mehr gut ausschauen. Werde sie stark zurückschneiden und komplett neu aufbauen müssen.

Oleander-Schädlinge: Spinnmilben

Weißer Oleander – Fotos vom letzten Jahr

Anleitung Oleander-Hochstamm basteln

mein Balkonblumen-Kübelpflanzen-Verzeichnis

meine Kübelpflanzen/Oleander Überwinterung

zur Anleitung Oleander umtopfen

Oleander-Krankheit Oleanderkrebs

Oleander als Buch

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46 Kommentare bisher

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Also das kann ich kaum glauben. Ich komme gerade aus Südspanien – da wachsen und blühen die prächtigsten Oleander. Seit Monaten ohne einen Tropfen Wasser…

Biggi, 25. Juli 2006, 15:25

Oh, ich beneide Dich!

Wenn sie in der Erde sitzen, haben sie natürlich auch ganz andere Möglichkeiten sich zu versorgen und ein viel tieferes Wurzelwerk als in einem 45 cm-Topf.

Gärtnerin, 25. Juli 2006, 17:38

Also an der Sache mit der Erde und dem Topf könnte was dran sein… ;-)

Biggi, 27. Juli 2006, 01:00

Dieser Blog ist zwar schon was älter…
Mein Oleander fing auch an, so auszusehen. Leider breitete es sich im Folgenden über die gesamte Pflanze aus und sie starb ab. An zu wenig Wasser mag ich es nicht fest machen, ich hab sie reichlich gegossen. Als ich die Pflanze entsorgte, fiel eine riesige, weiß-gelbliche Made aus dem Wurzelwerk heraus. Da hatte ich meinen Attentäter: Ein Engerling. Ein Gärtner erzählte mir im Nachhinein, daß diese Maikäferlarven in Töpfen und Kübeln gravierende Schäden anrichten und oft zum Tod der Pflanze führen.

Keisha, 03. April 2007, 19:20

Igittigitt! Das ist ja schrecklich. Hab meine Olis gerade die Tage in neue Blumenerde getopft und zum Glück nichts dergleichen gefunden.

Gärtnerin, 03. April 2007, 19:43

So, ich habe es noch einmal gewagt, und mir heute einen kleinen Oleander gekauft, der rot blühen wird (sagt zumindest das Schildchen und an den Knospen kann man das rot auch schon leicht erkennen…)
2 Dinge verwirren mich nun:
1. Auf dem Schildchen steht als Pflegehinweis:
“Sie muß im Frühjahr und im Herbst mit einem Akarizid behandelt werden.”
Muß sie das wirklich? Und… was genau ist ein Akarizid??
2. Wie kann ich verhindern, daß die Maikäfer dieses Jahr (oder die nächsten) wieder Eier in meine Erde legen, und mir den kleinen Oli kaputt machen? Gibts da irgend ne Möglichkeit? Erde im Mai/Juni abdecken oder so?

Keisha, 11. April 2007, 13:41

Ein Akarizid ist ein Pflanzenschutzmittel. Ist wohl vorbeugend gegen Spinnmilben gemeint. Vorbeugende Chemiekeule lehne ich zumindest ab und würde mich daher auch nicht dran halten. ;-)

Maikäfer-Vorbeugung im Topf ist mir nicht bekannt. Da die ihre Eier aber nur in lockerem Boden unterbringen können, würde ich dafür plädieren, den Oli in ein nicht zu großes Gefäß zu pflanzen, das er schnell kräftig durchwurzelt. Bei meinen Oleander-Wurzeln geht wohl kaum was durch. Wenn ich nicht mit der Schippe, sondern höchstens mit der Säge in den Wurzelballen vordringen kann, scheint mir der Maikäfer da auch Probleme zu kriegen. Nur so ne Idee…

Möglicherweise hilft auch “Ertränken” der Engerlinge durch stundenlanges Unter-Wasser-Tauchen des Topfes?! Der Oleander kann das jedenfalls gut ab.

Wer hat noch Tipps? Würde mich auch interessieren…

Gärtnerin, 11. April 2007, 14:05

Ich habe mich heute bezüglich der Maikäfersache mit einer Gärtnerin unterhalten. Sie hielt zum einen das feste Durchwurzeln für eine tolle Idee :-) Zum anderen schlug sie vor, einen dichten, dickeren Vlies auf den Topf zu legen. Die Maikäfer haben anscheinend eine recht kurze Legeröhre, so daß sie die Eier dann ins Vlies legen und sie sich darin “verlieren”. Ich denke, ich werde ganz einfach eine Kombination aus beidem versuchen ^^. Zumal, so die Gärtnerin, es bei Oleandern besser sei, einen Topf zu wählen, der immer einen Tick zu klein für die Pflanze ist, sonst werden sie angeblich blühfaul. Normal gilt ja die Regel: Breite der Pflanze/Krone = Breite des Topfes.
Was die, leider bereits im Gartenhandel angewandte, Chemiekeule angeht… Meine Oli Blätter sehen aus wie verkalkt. Ich hab ihn schon abgesprüht, abgebraust, jedes Blatt von Hand abgewaschen…. aber kaum sind die Blätter trocken, sind sie wieder weiß :-( Ich hab schon gedacht, ob das nicht tatsächlich Kalk sein könnte, denn die hier im Gartencenter haben mit Sicherheit ähnliches Wasser wie ich. Könnte ich es mit ner Essiglösung versuchen oder so? Trau mich bisher nicht…

Keisha, 13. April 2007, 11:42

Cool! Hoffentlich hilfts!

Zu den Blattflecken. Ich würde nicht mit Essig drangehen. Könnte mir vorstellen, dass das die Blattoberfläche angreift. Sieht zwar unschön aus, aber wächst sich bestimmt bald aus, wenn ganz viele neue unbefleckte Blätter kommen. Mein Rat: Halt die Verunstaltung aus. :-)

Gärtnerin, 14. April 2007, 14:37

hallo,
laut meiner erfahrung liegt es an eisenmangel.
ich hoffe euch geholfen zu haben.

oleander, 01. Mai 2007, 19:47

Versuch es mit einen guten Dünger es hilft, und Du hast wieder eine große Freude.!!!!!!!

Gruß Johann

Johann, 25. Juni 2007, 14:18

Der starke Regen in den letzten Tagen hat meinen Geldbaum auf der Terrasse unter Wasser gesetzt und nun kamen 21 Engerlinge ertrunken an die Oberfläche!
Ich sehe im Garten nie einen Maikäfer und nun diese Bescherung. Werde die Pflanze, wie beschrieben, in einen kleinen Topf setzen und abdecken.
Grüße
Roswitha

Roswitha, 07. September 2007, 16:52

21 Engerlinge? Wow! Wenn ich bedenke, was bei mir ein einziger an Schaden angerichtet hatte! Liebe Güte…

Keisha, 07. September 2007, 16:57

Gelbe Blätter haben meine jedes jahr und sind trotzdem 2m groß geworden .
Ein paar gelbe Blätter sind ein Anzeichen von
Würzelwachstum also im Frühjahr umpflanzen.
Ps. meine sind schon 12 Jahre alt!!!!!

ralf klinz, 13. September 2007, 16:45

Hallo, habe gerade alle Kommentare zum Oleander gelesen und hoffe, jemand kann mir mal einen Rat geben: Meinen Oleander habe ich vor ca. 3 Jahren als kleinen Ableger aus Tschechien mitgebracht und langsam wurde er sogar bei mir größer. Ich habe so gut wie keine Pflanzen- und Gartenerfahrung, keinen “grünen Daumen”. Bestimmt habe ich mit dem Oleander etwas falsch gemacht, er hat noch niemals geblüht und zur Zeit wirft er jeden Tag ein, zwei Blätter ab. Im Sommer steht er auf dem Balkon, jetzt habe ich ihn ins Treppenhaus ans Fenster gestellt. Die Erde ist ziemlich feucht, ich dünge ihn ab und zu mit Substral. Was kann ich tun, ihn zum ersten Mal zum Blühen zu bringen??? Über einen guten Rat würde ich mich sehr freuen.

Irmi, 24. November 2007, 13:01

Hallo Fachleute,

auch mein Olli braucht Hilfe. Seit gut 4 wochen steht er jetzt im treppenhaus, wo er auch letztes jahr gut überwintert hat, nur diesmal ist es eine katastrophe! Die blätter fallen und fallen, bleiben grün, werden aber trocken.
Dummerweise dachte ich, dass es an zuwenig wasser liegt, wurde aber heute in einem gartencenter mit einem gegenteiligen argument überrrascht. Das baümchen sei zu naß. Und gerade gestern habe ich es nochmals kräftig gegossen (zuletzt vor mindestens 3 wochen).
Die gute hälfte aller blätter ist schon verloren. Zudem habe ich regelmäßig mit blattläusen zu kämpfen. O-o-oh :-(.
Ich werde mich mich morgen auf die suche nach dem faulen wurzelwerk macghen, sprich den Olli umtopfen und etwas seramis auf dem boden platzieren. Oder ist es wieder eine falsche lösung?? Daskräftige zurückschneiden im frühling ist schon ok, hauptsache, er überlebt bis dahin. Wie hoch stehen da seine chancen?
Auch ich danke für einen guten rat!!

Leonie, 24. November 2007, 21:41

Hallo Irmi, leider keine Idee.

Leonie, das mit dem auf die Suche machen scheint mir eine gute Idee. Kein Seramis, einfach nur Blumenerde und die relativ gering-feucht halten, würde ich meinen. Wenn er noch intakte Wurzeln hat, steckt er das sicher weg. Wenn viel abgestorben ist, entkleidet er sich erstmal weiter, weil die Wurzeln dann nicht ausreichen, die Blätter zu ernähren. Falls viel kahl ist, würde ich ihn zum Frühjahr herunterschneiden, damit er von unten schön neu treibt. Good luck!

Gärtnerin, 26. November 2007, 11:43

Hallo Gärtnerin,

vielen Dank für die unterstützung! Seine wurzeln waren ziemlich ok, soweit ein nicht-fachmann es beurteilen kann. Es stand aber ziemlich viel wasser unten – wie vermutet. Jetzt ist alles in trocknen tüchern, seit einer woche gerade mal 2 blätter verloren – schon mal ein erfolg. Trotzdem verstehe ich diesen blätterfall nicht – ist es eine übliche reaktion von oleander auf zu viel wasser, dass die blätter vertrocknen und fallen?? komisch, ich hätte eher fäulnis erwartet.. Jedenfalls wird es mein letzter plastiktopf sein :-)
Liebe Grüße

Leonie, 02. Dezember 2007, 20:12

Super, das scheint ja auf einem guten Weg! Wenn im Wurzelbereich von Pflanzen was abstirbt, reagieren sie häufig mit trockenen Blättern. Matschig/faulig werden eher die von sukkulenten Pflanzen und Kakteen und so.

Gärtnerin, 03. Dezember 2007, 13:46

Von wegen Maikäfer! Hab ich auch lange gedacht. Die “Engerlinge” stammen aber nicht unbedingt von Maikäfern, sondern von Rosenkäfern! Ich habe sie selbst beobachtet, auch im übrigen Garten erstaunlicherweise sehr oft. Ich habe mich bei einem Käferspezialisten erkundigt. Diese Engerlinge sind weniger oder gar nicht schädlich, da sie kaum frische Wurzeln fressen (angeblich).
Auch im Garten kein Schaden (Salat z.B.) Seitdem freue ich mich über sie (sie sind übrigens auch geschützt!) und lege sie an einer passenden Stelle im Garten in die Erde. Ich finde sie auch im Kompost. Im Frühling dann die tollen Käfer am Flieder oder in den Rosen.
02.01.2008

Hans Link, 02. Januar 2008, 17:39

Danke für das Statement Hans und noch viel Freude an Deinen Käfern. :-)
Sicherlich gibts Engerlinge von verschiedenen Käfern.

Gärtnerin, 04. Januar 2008, 11:47

Hallo, habe schon viel gelent durch das durchlesen, habe aber trotzdem eine Frage, mein Oli hat ganze Spinnennetze in den Blütenspritzen, reicht da mit dem starken Wasserstrahl oder soll ich alle Blütentriebe, (sind noch vom letzten Jahr, er treibt noch nicht aus, abschneiden und was dann? Habe es leider erst jetzt gesehen, weiß nicht wie lange schon

Gruß Rosi

Rosi, 05. Januar 2008, 17:18

Hallo Rosi, Du kannst auch hier nochmal zu Spinnmilben lesen, wenn Du magst.

Gärtnerin, 07. Januar 2008, 10:34

Meine Frage ist, muß ich die ausgeblüten Blütenstände vom letzten Jahr rausschneiden ?

Danke.

Annette, 13. Februar 2008, 20:53

Hallo Annette, ich sag mal JEIN. Es kommt drauf an, ob ein Blütenstand am Oleander wirklich, wirklich vollständig abgeblüht ist, oder ob er auch in diesem Jahr weitere Blüten bringt. Mit etwas Übung kann man das sehen und nur verblühte Blütenstände rausschneiden. Leider kann ichs nicht beschreiben. Irgendjemand anders vielleicht?

Wenn Du unsicher bist, mach nur Samenkapseln ab und lass die Blütenstände dran. Später siehst Du dann, ob aus ihnen noch was kommt, und kannst die wirklich alten rausschneiden.

Gärtnerin, 14. Februar 2008, 11:27

Hallo ich habe meinen Oleander im April umgetopft er fängt auch an zu blühen bekommt aber gelbe Blätter habe angst das er eingeht . Hatte ihn auch gedüngt .Wer kann da weiter hefen ? Katrin

katrin, 06. Mai 2008, 21:48

Wo bekommt er gelbe Blätter? Sind Spinnmilben oder anderen Schädlinge dran? Hast Du mit Blaukorn oder sonst irgendeinem scharfen Zeug gedüngt?

Gärtnerin, 08. Mai 2008, 00:07

Ich hab vor ca. 2 Jharen einmal ein Bild von meinem blühenden Oleander geschickt und geschrieben, dass er im Freien überwintert. Mittlerweile ist mein Olli fast ein Baum geworden und müsste eigentlich schon wieder umgetopft werden. Dann hat der Topf aber eine nicht mehr zu transportierende Größe erreicht. Ich überlege jetzt, ihn im kommenden Frühjahr ganz in den Garten “auszuwildern”. Im Winter muß er dann natürlich eingepackt werden, damit er keinen Frost mitbekommt. Geht ja mit Palmen hier in Deutschland auch. Hat vielleicht jemand schon Erfahrungen in dieser Hinsicht gemach? Wenn ja, in welchem Teil Deutschlands – wegen dem Klima. Ich bin übrigends am Niederrhein. Wär schön, was zu lesen.

Ute, 08. Juni 2008, 19:03

Hi Ute, ich noch nicht, werde es aber über kurz oder lang auch versuchen. Ich denke, das sollte eigéntlich kein Problem sein, wenn sie geschützt stehen. In Erde ist in der Regel ja sicherer als im frostgefährdeten Topf! Meine beiden Oleander sind draußen im Topf prima über den letzten Winter gekommen. Danke nochmal für die Ermutigung, das zu versuchen.

Gärtnerin, 09. Juni 2008, 14:45

Na ja, was heisst geschützt, Ich wollte ihn mitten auf die Wiese setzen. Mein Mann meint, wenn wir im Winter Noppenfolie drum machen, unten etwas offen lassen, damit Luft reinkommt, vielleicht auch irgendwie ein Dach, damit kein Schnee (lachhaft – Schnee in Viersen)draufkommt. Aber ich denke, min Asparagus der ja mit meinem Olli in “Symbiose” lebt, wird das auf keinen Fall überleben.
Vielleicht teste ich aber erst mal mit meinem kleinen Olli, der ist erst 1,70 hoch, wenn der nicht überlebt, bin ich eventuell, vielleicht, unter Umständen nicht ganz so traurig.
Hat es eigentlilch mittlerweile mit den Samen geklappt? Bei meinem gehen die Kapseln immer im Winter auf. Diesen Winter bestimmt 20 Stück die ich übersehen habe.

Ute, 09. Juni 2008, 20:54

Mein Oleander blüht prächtig aber unten wirft er Blätter ab – woran liegt das nur ?

Elke, 10. Juni 2008, 17:07

Wassermangel? Futtermangel?

Gärtnerin, 10. Juni 2008, 17:15

Ich habe den Kommentar gelesen vom überwintern im Freien von Oleander und Palmen. Wie verpackt ihr denn die über 2 m hohen Bäume? Ich wohne in Niederbayern und da sind die Winter schon etwas hart.
Auch interessiert mich das Thema Samenkapseln. Wenn die aufgehen fallen die Samen dann in den Topf oder wie soll man die behandeln.
Für eine Antwort bin ich sehr dankbar.

Christa, 11. Juni 2008, 12:32

Hallo,
Oleander zu überwinter würde mich auch sehr interessieren!Ich lebe auf der schwäbischen Alb und wir haben auch immer wieder mal strenge Winter… Doch einer unserer “Olis” ist inzwischen so groß, dass wir ihn einfach kaum mehr zwischen Winterquartier und Terasse hin und her tragen können! Für Erfahrungen und Tipps wäre auch ich sehr dankbar :o)
Mein Problem mit den gelben Blättern an einem meiner Olis kann ich nach den vielen Tipps hier nun auch angehen! Danke!!

Melanie, 06. Juli 2008, 15:51

Da wirds aber schon sehr kalt bei Euch, Melanie. Wenn ich höre, was Keisha von der Alb hier immer so erzählt, wäre ich mit draußen überwintern vorsichtig. Lieber ordentlich runterschneiden, dass er wieder reinpasst, würde ich meinen…

Gärtnerin, 06. Juli 2008, 21:52

Danke Gärtnerin!
Ich war mir bislang nicht sicher, ab man einen so großen Oleander wirklich radikal einkürzen kann… er misst fast 2m inklusive seinem großen Kübel… Könnte er dann auch wieder in einen kleineren Topf? Die ausladende Größe des Oleanders ist nicht so gravierend – das Gewicht ist so heftig ;o)
Aber das überwintern draußen ist nun kein Thema mehr – wir bleiben einfach dran, dass wir es anders schaffen.
Liebe Grüße von der Alb ;o), Melanie

Melanie, 13. Juli 2008, 13:17

Hallo Melanie, ganz so radikal würde ich es nicht machen, sonst wirst Du lange auf neue Blüten warten müssen nächstes Jahr. Besser ist selektiv, aber kräftig. Ich schneide immer mal wieder ganze Äste komplett heraus, so dass immer auch alte Äste mit Blüten dranbleiben. Klar könnte er auch wieder in einen kleinen Topf, wenn Du oben entsprechend viel wegmachst. Sollte ungefähr im Verhältnis zum verbleibenden Wurzelballen bleiben.

Gärtnerin, 14. Juli 2008, 10:45

an den heißen Tagen zeigte mein Orleander auf dem Balkon plötzlich eine Menge gelber Blätter.
Grund: Er war zu trocken. Wie man mir in Spanien geraten hat, sollte ein Orleander in einem angemessen großen Topf stehen und diesen Topf in einen Behälter mit reichlich Wasser stellen.Der Orleander ist mit Beginn der Knospenbildung sehr durstig und liebt es im Wasser zu stehen.Er nimmt sich so viel Wasser, wie erbraucht.
Seither zeigte er kein gelbes Blatt mehr und blüht prächtig.

Peter, 23. Juli 2008, 21:02

Hallo Gärtnerin,
ich hab mir das mit dem “Auswildern” überlegt. Werde ihn wohl “beschneiden”. Ich bin mir aber nicht sicher, soll ich das im Herbst noch tun oder lieber bis zum Frühjahr warten. Herbst wär mir lieber, da er sehr breit geworden ist und es auf der Terrasse im Winter etwas eng werden wird. Fragt sich nur, was dem Oleander lieber ist.

ute, 28. Juli 2008, 15:56

Je nachdem, wie kalt es bei Euch wird…. Je mehr an der Pflanze dran ist, desto mehr Dämmung, desto weiter bis zum vollständigen Erfrieren, würde ich mal sagen. Lieber im Herbst zusammenbinden, damit er schmaler wird, und im Frühjahr schneiden. Oder sowieso verteilt, also ein paar alte Äste im Herbst, einige im Frühjahr etc. Dann hast Du immer Blüten. ;-)

Gärtnerin, 28. Juli 2008, 16:36

Hallo liebe oli Gemeinde, Habe ein Problem mit meinen beiden rot blühenden Oli’s, die oberen Triebe und Zweige sind sehr labil ( instabil). auszuschließen ist Staunässe, Dünger ( Volldünger Regelmäßig ) und Schädlinge jeder Art . Meine Frage was haben meine Oli’s für ein Problem.
Ulli, 11.07.09

Ulrich Walter, 11. Juli 2009, 12:31

Hallo Ulrich,
meinst du mit den oberen Trieben die blühenden Zweigenden? Und blüht dein Oli gefüllt? Ich habe nämlich bei meinen gefüllt blühenden Oleandern auch dieses Problem: die Blüten sind einfach zu schwer für die Stängel! Das ist wirklich schade und sieht sehr unschön aus. Seit diesem Jahr habe ich auch eine einfachblühende Pflanze, bei der hab ich das Problem nicht.

Betula, 11. Juli 2009, 13:24

Entweder wirklich wie Betula sagt: sortenbedingt instabil.

Oder: Dünger zu viel des Guten. Dann schießen sie schonmal ins Kraut.

Oder: Im Winter zu warm gestanden, vergeilte, zu dünne, zu weiche Triebe ausgebildet.

Mehr fällt mir auch nicht ein.

Gärtnerin, 11. Juli 2009, 18:24

Hallo,
ich habe gestern meinen Oli geschnitten. Er ist jetzt ca 1m kleiner und hat eine Menge Blätter verloren. Ich bin jedoch mit dem Zurückschneiden noch nie kleinlich gewesen und er sah danach eigentlich immer bemitleidenswert aus. Er hat es mir aber noch nie übel genommen. Vielmehr ist er irre stabil und ab Frühjahr/Sommer dann wieder richtig dicht. Ich habe jedoch große Probleme, ihn zu transportiern und bekomme ihn nur noch mit Müh und Not durch eine zweiflügelige Tür in das Gewächshaus. Er ist in dem größten Kübel, den ich bisher im Bauhaus sah. Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass der Kübel so groß sein sollte wie die Krone ist…! Was mach ich mit ihm im nächsten Jahr? In dem Kübel ist eigentlich kaum noch Erde.

Gabi, 11. September 2009, 10:53

Diese Regel gilt bei Oleander nicht, Gabi. Oleander sollte einen möglichst engen Topf haben. Je enger der Topf, desto blüh, sagte mir eine Gärtnerin mal, und ich meine mich an die Faustregel “Topfgröße nicht mehr als 2/3 der Krone” zu erinnern.
Ich topfe meine Olis jedenfalls immer erst dann um, wenn sie drohen umzufallen, weil der Topf das Gewicht der Krone nicht mehr hält.
Gärtnerin, die diesen Blog hier betreibt, sägt zB den Wurzelballen ihrer Oleander ein bißchen kleiner und füllt den alten Topf mit neuer Erde auf. Schau dir einfach mal die anderen Oleanderbeiträge hier auf dem Blog an.

LG
Keisha

Keisha, 11. September 2009, 11:43

Der Beitrag zum Wurzelballen-Sägen ist unter “Pflanzen umtopfen” zu finden. :-)

Gärtnerin, 12. September 2009, 14:29

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