Oleander-Schädlinge
Den dunkelroten Oleander-Hochstamm habe ich mit einen der gleichen Sorte von meiner Tante getauscht. Der Tausch-Oleander hat Schädlinge, aber das wird sich kurzfristig geben.
Das mittlerweile wunderschön gewordene Hochstämmchen passt besser in ihren Garten und Überwinterungsraum. Sie hat mir dafür die “Mutter”, einen alten, verwachsenen Oleander, zurückgegeben, der den Vorzug für mich hat, bedeutend niedriger zu sein als der Hochstamm und deswegen durch die Windverhältnisse in meinem Garten nicht dauernd umfällt. Mal sehen, was ich mit diesem Oleander anstellen kann.
Oleander-Schädling Spinnmilben:
Im Moment hat er wie gesagt Schädlinge, aber meine zur Zeit unterforderten Nützlinge sind schon dabei, mit den Resten von ihnen aufzuräumen, nachdem ich den Oli mit dem harten Wasserstrahl abgeduscht habe. Die jüngsten Blätter sind schon gesund und grün. ;-)
Oleander neigen ja bisweilen zu Spinnmilben. So sieht das aus: Die Blätter schimmern silbrig und bei genauem Hinsehen entdeckt man kleine aufgehellte Pünktchen. Die Spinnmilben selbst kann man mit bloßem Auge kaum sehen, eher schon ihre feinen Gespinste, meistens unterseits der Blätter.
Biologische Schädlingsbekämpfung:
Was man gegen Spinnmilben sonst noch tun kann…
Wenn es denn schon sein muss, dann mit ölhaltigen Mitteln oder Produkte auf Neem/Niem-Basis spritzen, und zwar sorgfältig die Blattoberseiten und die Blattunterseiten! Klappt aber nur, wenn die Sonne nicht draufbretzelt, denn sonst können die Blätter und Blüten noch größeren Schaden nehmen.
Für Detailverliebte was Schreckliches: Abwaschen mit Seifenlauge, Blatt für Blatt, und zwar mehrmals im Abstand von wenigen Tagen.
Kontrollierter Nützlingseinsatz (für Innenräume wie Wintergärten eher geeignet): Florfliegenlarven, Raubmilben und Co kann man im Gartenhandel bestellen und dann gegen die Schädlinge einsetzen.
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Garten Juni 2004 - nach einem Jahr






23 Kommentare bisher
KommentierenHallo,bin absoluter Oleanderliebhaber.Danke,ihr habt mir weitergeholfen. Mein Oleander hat Spinnmilben.Werde diesen jetzt den Kampf mit Seifenlauge ansagen,da der Oleander in meiner Wohnung überwintert.Das auch nicht zum ersten Mal. Hab gute Erfahrungen bisher gemacht.Also dann,bis zum nächsten Mal
Ahoi Gartenfreunde,
unser Korallenbaum im Wintergarten neigt auch zu Spinnmilbenbefall. Ich habe festgestellt, das bei ausreichender Bewässerung der Pflanzen die Blattepidermis widerstandsfähiger gegen Befall ist.
Spinnmilben lieben die Trockenheit.Im Übrigen mögen Schädlinge im Allgemeinen keine Sonne. Je dichter die Pflanzen stehen, desto größer die Gefahr des Befalls. Das trifft vor allem im Wintergarten zu. Lichte Grüße Okapi
Hallo an alle Profis, ich bin sehr ratlos, denn mein schöner Orleander hat im Winterquartier Läuse bekommen und diese werden zusehens mehr und ich habe Angst, dass diese bald auf meine Zitrusbäumchen übersiedeln könnten (räumliche Trennung ist leider nicht möglich). Was kann ich tun bzw. vorbeugen. Ich bitte um Tipps. Liebe Grüße Christina
Hallo Christine, bitte hier weiterlesen. ;-)
hallo, Habe schon viel gelent durch die Beiträge, habe aber doch noch ein Frage, Mein Oleander hat schon ganz Spinnennetze an den Blütenspitzen, ist jetzt schon jede Hilfe zu spät oder hilft hier auch noch Seifenlauge?
Hallo Rosi, Du hast Dich ja schon in die richtige Richtung weiter-gelesen. ;-)
Hallo, mein Oleander hat im Winterquartier vermutl.Spinnmilben eingefangen (dachte erst, war Deckenputz vom Keller) Blätter sind gelb geworden und ich kann sie förmlich abpflücken. Die neuen Triebe sind gesund, aber inzw. ist Juli, und ich kann immernoch vereinzelt gelbe Blätter entfernen. Treibt der Oleander am Altstamm auch wieder Blätter aus? Sieht ja nun “untenrum” zieml. nackt aus. Chris
Eher nicht, Chris. Eine gute Gelegenheit, mal ein paar alte Äste zurückzuschneiden, damit neue Triebe mit Blättern nachwachsen. ;-)
Hallo, wollte mal wissen was die dunklen Punke auf der Unterseite des Blattes (auf der Strunkseite, Mitte des Blattes)bedeutet. Wer kann mir sagen, um was es sich da handelt – ist es eine Krankheit oder eine Art Verholzung?
Übrigens mein Oleander ist neu und vor 4 Mon. im Fachhandel gekauft.
Vermutlich Schildläuse, würde ich tippen, Renate. Viel Spaß bei der Bekämpfung. :-(
Spinnmilben kann man sehr gut mit erhöhter Luftfeuchtigkeit bekämpfen. Das Blattwerk packt man in eine durchsichtige Plastikfolie oder Tüte, sprüht nochmal kräftig und bindet dann zu. Nach ca. einer Woche dürfte das keine Spinnmilbe überlebt haben. Habe ich sehr erfolgreich an meiner Lithodora ausprobiert. Viel Erfolg!
Zu meinem Entsetzen sehe ich auf meinem fast schon Uraltoleander lauter schwarze Blätter – den Sohn hab ich sofort weggerückt, der begann auch schon, sich schwarz zu färben.
Da er auf dem Weg in sein Winterquartier ist, hab ich ihn radikal gekürzt – ganz zusammenschneiden konnt ich ihn ja doch nicht. Und jetzt warte ich auf guten Rat.
Sieht aus wie Ruß, ist schwer abzuwaschen.
Bestimmt was Pilzliches, Jeanne, genaueres weiß ich aber nicht. Ich hatte einige schwarze Blätter bei meinen draußen überwinterten Oleander´sen, die ich im Frühjahr abgemacht habe. Danach kam nix wieder…
Hallo Jeanne.Wenn es moglich war den schwarzen Belag abzuwasche, dan konte es sein das dein Oleander im Herbst Leuse hatte.Die haben die Blatter mit der klebrigen susen Masse besudelt. Bei kuhlem und feuchtem Herbstwetter haben dan Pilze die suse Masse befallen und nicht die Blatter,deshalb konntest du sie auch abputzen. Einen Pilz vom Blatt direckt kann man nicht wegwischen ,da bleibt trotzdem noch ein graue,braune oder schwarze Fleck.
du hast schon richtig gemacht,das ihn zuruckgeschnitten hast.ImFruhling wenn er autreibt,beobachte ob nich wieder Lause an den jungen Trieben sind.
Mein Oleander hat in den neuen Trieben, Millionen von gelben Punkten. Ich tippe natürlich auch auf Schildkäuse, oder so.
Heute habe ich ihn mit einer Essiglauge besprüht, auch die Untersseiten der Blätter.
Da ich leider wenig Ausdauer habe, ob sich etwas tut, kam heute abend die große Wasserdusche.
Es sieht jetzt so aus, als hätte ich alle Viecher geschafft.
Morgen werde ich die ganze Prozedur wiederholen.
Kann es sein, dass ich es auch so schaffe?
Hallo Jutta !
Du brauchst es nicht zu übertreiben!
Die Essiglauge lagert sich in den Blättern ab
und wirkt als Fraßschutz, den viele Pflanzen
selbst bilden können.
Heute war darüber ein sehr interessanter Artikel
in der Ostthüringer Zeitung.
Was die Forscher in jahrelanger Forschungsarbeit
erkannten, haben wir gemeinsam zufälligerweise
auch herausgefunden.
Mit der Ausdauer habe ich das gleiche Problem,
sodaß ich z.B. nicht mehr sagen kann was gegen den
Birnengitterrost geholfen hat.
Bei den Grasmilben ist es ja eindeutig der Essig.
Spritze bitte erst dann wieder wenn es zu erneutem Befall kommt. Und das kann dauern !
Vorbeugend kannst du ja gefährdete Pflanzen vor
dem Austrieb spritzen. Der Essig lagert sich dann
in den Blättern und der Rinde ein und macht diese
für Schädlinge ungenießbar.
Das wissenschaftliche Potential dieses Blogs ist
immens und preiswert.
Hallo Klaus!
Ich habe es heute erneut mit der Wasserdusche ausprobiert.
Nach der ersten Prozedur sind die Viecher,(sehen aus wie kleine gelbe Minieier) zu etwa 80% verschwunden. Essig spritzen habe ich zuerst einmal eingestellt, in der Hoffnung, dass es auch so klappt.
Es würde mich wundern, wenn Schildläuse so harmlos bekämpft werden können. Nach meiner Erfahrung und allem, was auf dem Gärtnerblog zu lesen ist über Schildläuse und Wolläuse, bin ich wenig optimistisch, Jutta.
Hallo Gärtnerin!
Du hast es gewusst, meine Mühe war umsonst.
Alle Schildläuse und andere Viecher sind wieder da.
Habe ich jetzt meinen Oli gerettet?
Bei trockenem Wetter habe ich ihn mit Spruzit gespritzt. Nach einem Tag konnte ich die Pünktchen, die sofort schwarz wurden, abfegen.
Ich werde es noch einmal spritzen, falls sich in den Knospen noch einige versteckt haben.
Es ist ein Mittel gegen Blattläuse, Käfer, Raupen und Blattwespen und nicht Bienengefährlich.
Hallo,
ich hatte Spinnmilben und ein paar Schmierläuse an meinem Oleander. Er war davon innen kahl geworden und sah ziehmlich gerupft aus. Jetzt hab ich kurzerhand einige Äste abgeschnitten- einerseits, um ihn jetzt einfacher pflegen zu können (Sprühnebel täglich) und andererseits hoffe ich gegen Frühjahr auf satt begrünte Neutriebe. Ich hab so knapp ein Drittel weggeschnitten und lass den Rest lieber stehn. War das jetzt richtig??
Anne, 07.Nov.2010
Hallo Anne,
genauso hätte ich das auch gemacht. Wenn eine meiner Pflanzen Schädlinge hat, schneiden ich sie auch meist zuerst mal zurück, um sie dann besser behandeln zu können. Außerdem sitzen die kleinen Biester meist an den zarten Blattspitzen und so sind die meisten schonmal weg.
Viel Erfolg beim Kampf gegen Läuse & Co.,
Betula
Heute musste ich meinen Oli entsorgen.
Er war wärmer eingepackt als ich im Winter, stand dabei noch an einer geschützten Hauswand.
Im letzten Sommer wurde er richtig aufgepäppelt, Läuse etc., hat alles nichts genützt.
Alles ist braun und schwabbelig geworden.
Also habe ich doch etwas falsch gemacht, schade.
Vielleicht versuch ich es noch einmal. Dann kommt er im Winter mit ins Haus.
Bin doch etwas traurig
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