Schildläuse, Spinnmilben, Blattläuse bekämpfen
Die m.E. einfachste und sicherste Variante, hartnäckige Schädlinge wie Schildläuse oder Wolläuse zu bekämpfen, ist der Einsatz von systemischen Mitteln wie z.B. Lizetan Kombistäbchen oder Lizetan-Granulat, die beide in den Boden eingebracht werden. Systemische Mittel bedeutet, dass die Pflanzen den jeweiligen Wirkstoff über die Wurzeln oder Blätter aufnehmen und in sich transportieren. Die Schädlinge nehmen das dann auf und sterben ziemlich sicher. Erfolgreich ist das aber nur, wenn die Pflanzen nicht in der Ruhephase sind, denn sonst transportieren sie, weil sie ja ruhen, den Wirkstoff nicht nach oben. Deswegen ist diese Behandlung, die nebenbei bemerkt auch vergleichsweise teuer ist, fürs kühle Winterquartier nicht so der Hammer.
vergleichsweise teuer ist, fürs kühle Winterquartier nicht so der Hammer.
Auch nicht besonders effektiv ist bei der Überwinterung der Einsatz von Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung wie z.B. Raubmilben, die gegen Spinnmilben ins Feld geführt werden. Damit sie sich rasch vermehren und den Schädlingen an den Kragen können, brauchen sie üblicherweise höhere Temperaturen als das Winterquartier hergibt. Was kann man aber gegen die Schädlinge sonst machen, v.a. was kann man machen, ohne zu spritzen (was ja auch ätzend ist drinnen)?
Weil es wieder mal soweit ist mit der Überwinterung und dem Viehzeug, schreibe ich mal zusammen, was ich für Maßnahmen ergreife bzw. kenne bzw. ausprobiert habe und wäre Euch dankbar, wenn Ihr auch Eure Erfahrungen beisteuert.
Grundsätzliche Vorbeugung gegen Spinnmilben, Schädlinge & Co:
Winterquartier nicht zu warm wählen und alte Blätter regelmäßig entfernen. Zu viel Wärme stört die Winterruhe, auch der Schädlinge, und kann dazu führen, dass sie sich wesentlich stärker vermehren können. Alte Blätter und abgestorbene Pflanzenteile bieten Unterschlupf für Schädlinge, v.a. wenn sie feucht sind.
Schildläuse bekämpfen:
Schildläuse sind vergleichsweise große bräunliche Schädlinge, ca. Stecknadelkopfgröße, die sich flach an die Pflanzen anlegen und festsaugen, und zwar bevorzugt in der Nähe von Blattachseln und schwer zugänglichem Terrain. :-(
Weil sie relativ fest mit der Pflanze verbunden sind und sich mit den Rändern ihres Schildes dicht anschmiegen, sind sie in der Bekämpfung hartnäckig. Und wenn es viele sind, können sie eine Pflanze so stark schädigen, dass sie teilweise oder ganz abstirbt. Bei der Überwinterung ist in bezug auf Schildläuse besonders auf Oleander aufzupassen. Die mögen sie besonders. Alles was jetzt kommt, macht Arbeit, ist aber billig zu haben.
Schildläuse-Killer 1:
Billig und je nach Pflanzengröße und Befall zeitaufwändig, aber nachhaltig: Schildläuse abkratzen oder abschaben. Dazu taugt ein kleines Küchenmesser. Das ist eklig, killt aber garantiert. Allerdings nur wenn alle oder zumindest die meisten erwischt werden.
Schildläuse-Killer 2:
Auch günstig und zeitaufwändig: Aus Kernseife/Schmierseife eine Seifenlauge anfertigen und die Schildläuse mit einem seifenlaugegetränkten Lappen sorgfältig abwischen. Evtl. lassen sich nicht alle abwischen. Dann siehe 1. ;-)
Schildlaus-Killer 3:
Ölhaltige Mittel. Entweder irgendwas Passendes aus dem Pflanzenschutz-Regal oder auch Petroleum o.ß. vorsichtig mit einem zarten Pinsel auf die Schildläuse und möglichst nur die Schildläuse auftragen. Da ölhaltige Mittel außer den Läusen (die unter dem Ölfilm keine Luft mehr kriegen) auch das Blattgewebe schädigen, kann man sich gleichzeitig von den Blättern, die damit in Berührung kommen, verabschieden. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe eine Kranzschlinge/Stephanotis mit Schildläusen so zu Tode behandelt. Auf ßsten und in Astgabeln, vorzugsweise da wo schon verholzt, führt das Öl-Zeug allerdings nicht zu so schlimmen Folgen wie auf Blättern.
Blattläuse bekämpfen
Da Blattläuse sich meistens irgendwo oben an Triebspitzen, wo das Gewebe weich und wehrlos ist, zusammenrotten, und im Winterquartier in der Regel nicht so schnell zur nächsten Pflanze “verweht” werden, hilft fürs erste …
Blattläuse abwischen
Mit einem feuchten Lappen oder Schmierseifen-Lappen abwischen und entsorgen.
Blattläuse abschneiden
Abschneiden des blattläuse-befallenen oberen Pflanzenteils, entsorgen. Wenn man regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert hat, wird der erste Befall nicht so heftig sein, dass man viel abschneiden muss. Ich tendiere zu dieser Variante, z.B. bei Geranien, an denen ich letztes Jahr grüne Blattläuse bei der Überwinterung hatte. Natürlich muss man anschließend beobachten, ob das gereicht hat, oder anderswo welche nachkommen.
Spinnmilben bekämpfen
Die Spinnmilben, erkennbar durch feine Gespinste auf, zwischen oder unter Blättern, feine Pünktchen auf den Blättern (Saugstellen), abgestorbenen Blättern mit silbrigen Gespinsten, mögen es trocken und warm. Sollte man im Winterquartier mal welche haben, weiß man damit ja auch schon, was man tun kann, damit sie es weniger bequem haben: Ein wenig mehr Luftfeuchtigkeit durch Sprühen und den Raum wenn möglich kühler machen. Direkte Bekämpfung am besten durch Abwischen mit Schmierseifenlappen. Kleinere Pflanzen kann man in Seifenlauge tauchen: den Topf in eine Tüte packen, Tüte über dem Erdreich zusammenhalten, damit nichts rausfällt, rumdrehen, in einen Eimer tunken. Öfter mal wiederholen.
Kellerasseln bekämpfen
Meine Kübelpflanzen haben im Erdreich immer viele Kellerasseln im Schlepptau, die sich bei zu feuchtem Stand im Winterquartier dolle ausbreiten. Aber auch wenn die Pflanzen ziemlich trocken überwintert werden, halten sich die Asseln bis zum Frühjahr und schädigen u.U. das Wurzelwerk.
Kellerasseln und Alkohol:
Irgendwo habe ich gelesen, dass Asseln auf alkoholhaltige Sachen stehen und ihnen einen Himbeergeist angeboten, aber das hat nicht funktioniert. Der Alkohol-Test ist damit beendet.
Kellerasseln und Kartoffeln
Ein alter Trick. Kartoffeln halbieren und innen eine leichte Höhlung ausschaben, auf der Schnittfläche aufstellen. Aufgrund der Feuchtigkeit sammeln sich dann die Asseln darunter und können entfernt werden. Ist mir bei der Überwinterung zu blöd, dauernd auf Kartoffeln aufzupassen, die dann am Ende aufgrund der Stärke auch noch Silberfischchen anlocken. :-(
Kellerasseln und Köderdosen
Gar nicht öko und teurer als andere Möglichkeiten, aber für mich ok, weil wirksam: Köderdosen gegen Silberfischchen, die auch Kellerasseln anziehen, aufstellen und das Thema bis zum Frühjahr vergessen. ;-)
Trauermücken bekämpfen
Trauermücken, diese kleinen schwarzen Fliegen, kleiner noch als Fruchtfliegen, die einem bevorzugt im Gesicht rumfliegen und Gefahr laufen inhaliert zu werden, können sich explosionsartig ausbreiten, wenn das Erdreich der Pflanzen einladend feucht ist. Absolute Biowaffe, ich hatte es schon mal erwähnt: Pflanzen eine Weile nicht gießen und Blumenerde abtrocknen lassen. Gleichzeitig ein Wasserglas aufstellen. Die Trauermücken ersäufen sich dann freiwillig selbst im Wasserglas. Ein Wasserglas steht deswegen bei mir “präventiv” im Winterquartier. Im Wassergefäß von meinem Nebler im Wohnzimmer tun sie das übrigens auch, so dass ich nie mehr Trauermücken-Epidemien habe. ;-)
Weiße Fliege bekämpfen
Gelbtafeln aufhängen. Das sind so gelbe Plastikstreifen, die mit klebrigem Kleberzeugs bestrichen sind und an denen die Weiße Fliege zu Tode-festklebt. Gelbtafeln helfen übrigens auch absolut super gegen Rhododendron-Zikaden-Invasionen im Garten. Weitere Tipps gegen Weiße Fliege würde ich mir aber noch wünschen.
Auf dass sie alle das Zeitliche segnen mögen und die Pflanzen gut über den Winter kommen!
Womit habt Ihr gute Erfahrungen gemacht?
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127 Kommentare bisher
KommentierenSind Kellerasseln nicht Pflanzennützlinge? Soweit ich weiß, fressen sie abgestorbene Pflanzenteile sofern die auch schön feucht sind. Ihre Ausscheidungen sollten bereits Pflanzennährstoffe enthalten oder dienen nützlichen Bakterien.
Pascal, 13. November 2006, 17:34Vielleicht kann man Mulch in den Kübeln anbieten, damit sie nicht so stark an die Pflanze an sich gehen.
Oder reden wir über Zimmerkübelpflanzen … da wären die Asseln vielleicht nicht ganz so angenehm? ;)
Gute Idee, Pascal, das wäre vielleicht ne Möglichkeit! Nein, wir reden nicht über Zimmerpflanzen, sondern über die Kübelpflanzen, die im Sommer draußen und im Winter im Winterquartier stehen. Wenn die Asseln nichts Abgestorbenes mehr finden, gehen sie manchmal auch an lebendige Wurzeln. Bei großen Pflanzen kein Problem, aber bei Jungpflanzen manchmal schon.
Gärtnerin, 13. November 2006, 17:53Wenn man doch mal genötigt ist, Insektizide zu sprühen, bin ich ein echter Neem-anhänger. Es ist toxikologisch unbedenklich, riecht sogar angenehm und hat neben guten insektiziden Eigenschaften auch allgemeine pflanzenstärkende Wirkkomponenten.
Stefan, 14. November 2006, 12:55Danke Stefan!
Das ist sicher eine gute Alternative zu fiesem Gift im Haus.
Neulich hat jemand gefragt, ob Erfahrungen mit Neem-Einsatz im Zusammenhang mit Grasmilben da sind. Hast Du da zufällig auch Infos für uns?
Gärtnerin, 14. November 2006, 13:35Hallo Gärtnerin!
Ich finde Deinen Beitrag zur Schädlingsbekämpfung recht amüsant geschrieben und natürlich auch nützlich.
Bei mir treiben es die Trauermücken bunt und ich versuche es seit geraumer Zeit mit den Gelbstickern – sie fliegen immer noch und die Weihnachtssterne haben das zeitliche gesegnet. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich diese Nematoden kaufe und die übrigen Blumen damit gieße. Im Spezialgeschäft Vorort hieß es jedoch, es gäbe keine natürlichen Feinde gegen diese Larven und ich solle Lizetanstäbchen verwenden – im Internet lese ich aber was anderes… Wie lange muss ich die Blumen trocknen lassen (ohne dass sie vertrocknen), um die Larven damit zu eliminieren? Ich habe sie in Orchideen, Weihnachtssternen, etc…
susi-sonne, 12. März 2007, 10:16Hallo susi-sonne,
gute Frage. Genaue Angaben kann ich dazu nicht machen, würde aber schätzen, dass es bei mir jeweils so nach 8-14 Tagen vorbei ist.
Gärtnerin, 12. März 2007, 10:29Hallo Susi,
Carsta, 12. März 2007, 15:10ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Nematoden gemacht. Damit bekommt man die Trauermücken zuverlässig beseitigt, vor allem wenn man nicht genau weiß, wie viele der Töpfe schon befallen sind. Bestellung und Versand der Nematoden übers Internet ist aber etwas kostspielig, lohnt sich nur für größeren Befall.
Eine weitere Möglichkeit, besonders wenn man nur einen befallenen Topf hat, ist das Aufstreuen einer Schicht trockenen Aquariensandes. Diese verhindert die erneute Eiablage der Trauermücken in die feuchte Topferde. Dazu dann Gelbsticker, um die erwachsenen Tiere wegzufangen und sehr wenig gießen. Dann braucht man nur noch eine Weile warten, bis keine Tiere mehr aus der Erde nachkommen.
Hallo Susi,
wie geschrieben sind Gelbsticker eher dazu da, den Befall zu erkennen. Einen vorhandenen Befall dämmen sie allenfalls ein.
Nematoden oder Raubmilben haben sich gut bewährt.
Alternativ bzw. ergänzend gibt es weitere Möglichkeiten.
- Giessen über Untersetzer: damit bleibt die Substratoberfläche relativ trocken, während die Pflanze selbst mit Wasser versorgt ist.
- Abdecken der Substratoberfläche mit Quarzsand: die Trauermücken können die Eier dann nicht mehr ablegen. Nachteil: evtl. ästhetisch störend.
- Einige Zeit bei jedem Giessen dem Gießwasser Bacillus thuringiensis israelensis zufügen, dann langsam ausschleichen. Das sonst harmlose Bakterium tötet die Larven. Erhältlich z.B. als Neudomück Stechmückenfrei. Die Anwendung erfolgt aus gärtnerischer Erfahrung heraus, Dosierung bis zu 1 ml pro Liter Gießwasser, aber auch niedriger zur Vorbeugung von Rückschlägen.
Vorteil: tropfenweise dosierbar, sehr sparsam und preiswert (weshalb der Hersteller kein Interesse an entsprechender Vermarktung haben könnte).
Stefan, 12. März 2007, 17:09Hallo und vielen Dank für die guten Tipps! Ich werde es zunächst mit weniger / nicht gießen versuchen. Da mehrere Pflanzen befallen sind, ist der Tipp mit dem Bacillus thuringiensis israelensis sehr interessant. Mal sehen, ob ich den hier irgendwo kaufen kann…
susi-sonne, 12. März 2007, 22:09Wow, bin gerade über diese Gentechnik-Geschichte mit dem Bacillus thuringiensis israelensis gestolpert. So Sachen kann man damit auch anstellen. :-(
Gärtnerin, 16. März 2007, 19:25Traurig finde ich vor allem, das transgene Pflanzen nicht mal auf dem Niveau von Pflanzenschutzmitteln geprüft werden müssen. Dabei sind die Einträge in die Umwelt dauerhaft.
Stefan, 21. März 2007, 20:06…und das http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15522 kommt dabei raus.
niXda, 21. März 2007, 23:51Na klasse, echt! :-(
Gärtnerin, 22. März 2007, 00:01Hallo!
Gibt es irgendwelche Pflanzen die Kellerasseln so garnicht mögen?? Oder haben die alles zum fressen gern??
Giraffe, 01. April 2007, 12:26Gruß Giraffe
Hallo Giraffe,
nicht dass ich da was wüsste. Kellerasseln haben halt alles gern, was feucht und dunkel ist. Insofern sammeln sie sich unter all meinen Töpfen, egal was da drin wächst. Und in der Not, wenn nix Gescheites da ist, fressen sie dann halt an den Wurzeln rum. Eigentlich macht das bei mir aber nur im Winterquartier was, wenn welche in Töpfen eingeschlossen sind. Draußen richten sie im Sommer nie so großen Schaden an, dass ich gegen sie was unternehmen würde. Kellerasseln sind ja auch Nützlinge.
Gärtnerin, 01. April 2007, 14:46Auf einer “Was die Großmutter noch wußte” – CD habe ich zu weißen Fliegen und Blattläusen folgenden Tip gefunden:
Man soll die Pflanze ca 24 Std lang kopfüber in einen Eimer lauwarmen Wassers stecken, dann seien alle ansitzenden Tiere und Eier abgetötet.
Ich habe es mit meinem stark befallenen, noch kleinen Wandelröschen ausprobiert. Es funktioniert halbwegs, wobei die Pflanze nach der Behandlung doch ein paar Tage lang die “Ohren” hängen ließ. Schwierig ist nur, den Top so zu verpacken, daß einem nicht die ganze Erde rausfällt, und man sollte die Pflanze auch nicht auf der Krone stehen lassen (sollte klar sein ^^)
BTW: Gegen Obstfliegen und eventuell auch Trauermücken hilft ein Gläschen Obstessig oder Balsamico mit einem Tropfen Spüli. Sollten “süße” Essige sein und das Spüli verringert die Oberflächenspannung, damit sie garantiert absaufen und nicht doch noch durchstarten.
Grüßlis Keisha
Keisha, 03. April 2007, 18:41Danke Keisha, super Tipps!
das mit der Erde ist eigentlich einfach. Ich mach immer zum Tauchen den gesamten Topf in eine Plastiktüte und binde unten am Pflanzenansatz zu. Zwei Bambusstäbe über den Eimer und er hängt prima, vorausgesetzt die Pflanze ist nicht größer als der Eimer tief. ;-)
Gärtnerin, 03. April 2007, 19:40Allerdings hab ichs noch nie so lange probiert, sie zu tauchen. Das mit dem Obstessig und den Fruchtfliegen, klar Mensch! Hab doch neulich erst in einem Restaurant mit Fruchtfliegen-Epidemie (war denen echt peinlich) mit einer Rotweinpfütze und dem Bierdeckel sagenhafte 32 Fruchtfliegen erlegt. Und ich war nicht die einzige am Tisch.
;-)
Drosophila hat nicht umsonst auch den Spitznamen “Essig-Fliege” ^^
Achja, da fällt mir nochwas ein zu den Mücken…
Keisha, 03. April 2007, 19:58Angepiekste Knoblauchzehen zwischen den Blumentöpfen sollen angeblich auch helfen. Naja, gegen Obstfliegen allerdings nicht, die legen da sogar ihre Eier rein :-(
ich bin auch sehr begeistert von der Fülle an Informationen über sämtliche Schädlinge… leider habe ich doch eine offene Frage und hoffe jmd kann mir helfen.
Sternlein, 17. April 2007, 14:01In meinem Kräuter-Balkon-Kasten mit Basilikum, Petersilie und Schnittlauch tümmeln sich nun kleine weiße Fiecher vorallem oben auf der Erde… bis zum Schnittlauch sind sie noch nicht vorgedrungen… Hat jmd eine Idee um was es sich da handelt und was ich ggf tun kann. Ich wäre sooooo dankbar!
Hallo Sternlein,
niXda, 17. April 2007, 14:19es dürfte sich um Jungexemplare von eventuell(?!) Springschwänzen handeln (wenn sie nicht nur krabbeln sondern auch hüpfen)…könnte ich mir vorstellen. Soweit ich weis sind die so gut wie unschädlich und ernähren sich in erster Linie von abgestorbenen Pflanzenteilen (ähnlich wie die Kellerasseln und Trauermückenlarven).
Hi, bin gerade erst auf diese Seite gestoßen und freue mich sehr.
Helga, 01. Mai 2007, 00:03Habe da eine Frage. Bei mir an den Kokardenblumen sieht es aus als hätte jemand da gegen gespruckt. Aber ich weiß genau, dass sich hinter diesem Schleim ein Insekt verbirgt – hatte ich irgendwann mal irgendwo gelesen.
Kennt jemand dieses Insekt, ist es schädlich? Muß ich es entfernen?
Liebe Grüße aus Hamburg von Helga
Also, ich weiß es natürlich nicht genau, ich denke, niXda weiß das mit Sicherheit :-) Aber ich vermute, daß es sich um Schaumzikaden handelt. So nannten wir die zumindest in der Kindheit.
Keisha, 01. Mai 2007, 09:32Es handelt sich doch um weißen Schaum?
Vielleicht hilft das Stichwort Schaumzikade ja bei Google ^^
Hallo Helga,
niXda, 01. Mai 2007, 10:58ja, Keisha hat recht es handelt sich um die Larve der Schaumzikade! Hatten wir hier schon beim Thema Olivenbaum Pflege, überwintern angesprochen. Ich kenne die Schaumzikadenlarven nur aus den Wiesen, wo sie an den Blütenständen von Gräsern und Blumen zu finden sind. Soweit ich weis sind die recht genügsam und es dürfte kein Schaden zu befürchten sein.
Bestätige. Schaumzikaden kamen zwar bei mir schon an allen möglichen Ziergehölzen mal vor, aber immer nur vereinzelt. Und keine Schäden.
Gärtnerin, 02. Mai 2007, 11:47Hallo Gärtnerin!Auf Deiner Seite habe ich erfahren, wie Spinnmilben sich am Besten vermehren. Ich habe ihnen genau das richtige Umfeld geboten. Dank Dir steht mein Oleander jetzt im Regen und die kleinen Biester können jetzt mal sehen, wo sie bleiben.Supergut und interessant geschrieben. Mach weiter so:-) Viele Grüße,Patti
Patricia, 14. Juni 2007, 15:34Danke Patricia. Viel Erfolg. Wenn Regen nicht reicht, was wahrscheinlich ist, solltest Du zu Seife oder Spüli greifen und wischen, oder eben ein passendes Mittel einsetzen. Viele Erfolg!
Gärtnerin, 17. Juni 2007, 12:28Hallo Gärtnerin! Mein Oleander hat alles gut überstanden. Die Schildläuse haben das Weite gesucht und der Oleander dankt es mir mit vielen, schönen Blüten. Jetzt habe ich ein neues Problem: in unserer Rhododendrun sind Tiere, die, wenn man dran rüttelt, hochfliegen und sich dann direkt wieder darauf niederlassen. sehen aus wie kleine, fliegende Heuschrecken. was kann ich dagegen tun? sind sie schädlich? ich hoffe, Du schaust bald auf deine Seite und kannst mir helfen. Viele, liebe Grüße, Patricia
patricia, 20. Juli 2007, 17:48Hallo Patricia, das sind Rhododendron-Zikaden, die u.a. Pilze auf die Rhododendronknospen übertragen können. Gegen Rhododendronzikaden helfen Gelbtafeln gut. Die kleben. Die Biester springen hoch und bleiben dran hängen.
Gärtnerin, 21. Juli 2007, 12:56hallo
Anke, 27. Juli 2007, 11:49ich habe eine frage.Ich habe eine Grünpflanze mit ganz kleinen blättern.(weis aber nicht,wie man diese nennt)
heute,beim gießen,habe ich festgestellt,das unter einem blatt ganz viele kleine weise eier klebten.
von welchem tier stammen diese eier.
Weißichleidernich.
Gärtnerin, 27. Juli 2007, 12:15Hallo Anke,
niXda, 27. Juli 2007, 12:21es dürfte sich um eine Schmetterlingsart handeln! Wenn ich an meinen Pflanzen so ein Gelege entdecke pflücke ich das belegte Blatt ab und lege es in die Wiese oder ins Gebüsch, da können die Raupen sich sättigen, sonst sieht die Pflanze, nach dem Schlüpfen der Larven bzw. Raupen (bei Schmetterlingen), etwas zerfressen aus oder wird komplett gegessen.
Mein Wandelröschen ist voller weißer Fliegen :-(( Lizetan interessiert die einen Dreck. Es ist furchtbar! Aber sie blüht immo so schön, daß ich da gar nix machen mag. Werd sie vor dem Einwintern, schon aus Platzgründen, wohl stark zurückschneiden und hoffen, daß sie nächstes Jahr wieder so dolle austreibt.
Keisha, 15. August 2007, 14:28Das Wandelröschen steht bei mir auf dem Minibalkon und braucht ne Menge Platz :-/ Wäre es, der Fliegen wegen, vielleicht besser, sie vors Haus zu stellen, damit sie/es mal Regen abkriegt?
Das wäre ganz nett, aber nicht der Knaller, denke ich. Kannste es nicht gelegentlich kopfüber in Nachbars Regentonne versenken? Das wäre schon schockierender für die. Oder eben Gelbtafel anbringen, so dass mans nicht so sieht.
Gärtnerin, 15. August 2007, 20:02Hallo,
Annette, 19. August 2007, 19:11habe mir im Frühjahr eine Engelstrompete gekauft weclhe auf unserem Balkon steht.Nachdem ich sie in einen Kübel gepflanzt habe hatte ich Trauermücken.Erst liessen sie nach,aber nun sind viele da.Wenn man gegen den Kübel haut dann fliegen die Viecher aus der Erde.
Und eben habe ich zwei schwarze raupen gefunden ,die die Blätter anfressen,auf den Unterseiten kleben dunkle Punkte,ich schätze das sind Eier.Da sitzen auch einige weisse,ja fast durchsichtige Fliegen? drauf.Was kann ich machen??
Hallo Gärtnerin! Ich habe mir für unseren Garten Gräser gekauft. jetzt knabbert unsere Katze an einer Japan-Segge herum. Ist es für eine Katze giftig? Lieben Gruß, Patricia
patricia, 28. August 2007, 08:03Ich glaubs nicht, aber bin kein Gift-Experte. Keishaaaaa, Katzenhalterin, sagmalwas!
Gärtnerin, 28. August 2007, 11:19hallo gärtnerin, ich habe auch last mit spinnmilben. im frühsommer fing es damit an, als ich versucht habe gemüse auf der fensterbank großzuziehen(die erbsen haben super geschmeckt), dass zunächst die erbsen und dann die möhren spinnmilben bekamen. das befallene gemüse habe ich dann nach draußen gestellt. in den sommerferien war ich finfeinhalbwochennicht zu hause und hatte meiner mutter die pflege meines gemüses, der 3 efeus (mit bis zu 1,6m langen ranken) und der minipalme überlassen. nach den ferien überkam mich das grauen. das übrige gemüse war wohl auch befallen worden und hatte den rest angesteckt. es mag auch an der pflege meiner mutter gelegen haben, da das größte efeu aus platzgründen in einem kaum genutzten zimmer am anderen ende des hauses untergebracht war. das gemüse hatte ich also weggeschmissen, die efeus hatte ich draußen in müllbeutel verpackt. der tipp ist ja auf vielen internetseiten zu lesen. die palme hat bis jezt noch nichts mitgekrigt. nach drei tagen hatte meine mutter ein chemisches spritzmittel besorgt, die pflanzen aus den tüten befreit und recht gründlich von allen seiten besprüht. dies hatte ich im abstand von ca. 6 tagen immer wiederhiolt, bis irgendwann auch die 2. flasche leer war. zwischendurch sah es so aus, als wären die milben weg. da hab ich die pflanzen wieder ins zimmer gestellt. seit etwa 2 wochen habe ich sie nicht mehr besprüht. h3ute hab ich mir die zeit genommen sie nochmal gründlich nachzugucken. bei der längsten sind knapp die hälfte der ranken komplett vertrocknet, bei der mittleren kommen am ansatz viele junge triebe, die vereinzelt jedoch auch schon silbrig gesprenkelt sind, das dritte, erheblich jüngere efeu (es ist auch aus einer anderen gärtnerei) zeigt außer klebrigen blättern keine anzeichen, dies führe ich jedoch auf die giftrückstände zurück. wie werde ioch diese mistviecher denn nun entgültig los? alles was ich im internet lese wiederspricht sich…. gegen gift werden sie resistent, in der plastiktüte verschimmeln sie, … bitte hilf mir …
ungluecksengel, 28. August 2007, 17:47Ichbinjaschonda!
Keisha, 28. August 2007, 18:34Also, da ich über dieses Gras die absolute, totale Sonn… ähm, Unkenntnis habe, habe ich versucht, das große, weise Orakel Google zu befragen. Ich hab viel gelesen über Japan-Segge, aber nirgends etwas davon, daß sie in irgend einer Art und Weise giftig wäre. Es ist schwer, da irgendwas zu raten. Katze beobachten, ob sie sich gehäuft übergibt (also häufig, nicht im Haufen… ;-) ) oder Durchfall bekommt. Meiner Erfahrung nach, können Katzen viel mehr ab, als man ihnen nachsagt. Meine Katzen sind bislang jedenfalls weder an Euphorbien, noch an Benjamins, Efeututen, Drachenbäumen und sogar Efeu gestorben, oder hätten in irgend einer Weise darauf kränklich reagiert. Zumal man bei Freigängerinnen ja nie weiß, was sie da draußen grade fressen.
Wenn ich das richtig gelesen hatte, ist Japan-Segge eine Teichrandbepflanzung. (Oder eignet sich jedenfalls sehr gut dafür.) Die Gefahr, daß das Kätzchen beim Libellen fangen ertrinkt, halte ich im Moment für die Größere ;-) Auch wenn die ach so wasserscheuen Miezen absolut exzellente Schwimmer sind! Unfälle passieren immer.
Danke Keisha. Danke Gärtnerin! Bin jetzt schon beruhigter. tja, bis jetzt habe ich noch nichts schlimmes bemerkt. werde meinen kleinen Schatz weiterhin beobachten. bis dann (Probleme im Garten hat man ja leider öfter, als einem lieb ist)Patricia
patricia, 29. August 2007, 08:17Hallo Unglücksengel! Die Gäetnerin hat mir im Frühjahr den Tipp gegeben, meine Pflanzen in den Regen zu stellen und es hat super geklappt. Die angegriffenen Blätter erholen sich nicht mehr, aber die neuen Triebe sind in Ordnung. Also, lass das Gift weg und dusche Deine Pflanzen öfter ab. Viel Glück! Liebe Gärtnerin, ich hoffe, Du hast nichts dagegen, dass ich mich mal kurz eingemischt habe ;-) Patricia
patricia, 29. August 2007, 08:26Gar nicht Patricia, ich bin ja auch nicht immer hier und weiß nicht immer, was ich schon so alles gesagt habe. :-)))
Gärtnerin, 31. August 2007, 12:07Hallöchen,
Keisha, 22. Oktober 2007, 21:12ich hab grade nen interessanten Tip zu den weißen Fliegen gelesen. Und zwar soll man befallene, aber auch unbetroffene (vorbeugend) Pflanzen ab und zu mit kaltem Pfefferminztee gießen. Hat das schonmal wer versucht? Bringt das was? Ich werd jedenfalls gleich mal mit meiner japanischen Wollmispel, die leider wegen des Schneefalls vorschnell hinein mußte, ein Täßchen Tee trinken *gg*
Hallo, ich habe an meinen Zimmerpflanzen kleine winzige weiße Tierchen entdeckt, d.h. beim gießen hüpfen die auf der Erde rum und sind sofort wieder im Boden verschwunden. Weiß jemand wie die heißen und wie gefährlich diese der Pflanze sind ?
Dorothea, 30. November 2007, 20:02Das dürften Springschwänze sein, Dorothea.
Gärtnerin, 02. Dezember 2007, 15:02Ich wollt mal eben schnell vermelden: Oleander und japanische Wollmispel sind seit einigen Wochen frei von Weißen Fliegen! Mit Pfefferminztee zu gießen scheint also zu funktionieren. Die Pflanzen vertragen das auch ganz gut, wie es aussieht.
Keisha, 02. Dezember 2007, 19:01Achja, zum Thema Trauermücken fällt mir noch was ein, weil grade aktuell:
Keisha, 02. Dezember 2007, 19:19Mir ist etwas Interessantes aufgefallen. Man sollte nämlich bei den Wasserfallen drauf achten, welche Farbe das Glas hat!! Und zwar bin ich so darauf gekommen. Ich habe zwischen meinen Pflanzen ganz normale Senfgläser stehen, also “weißes” Glas. Darin ertränken sich die Nervensägen auch ganz brav. Nur hats mich geärgert, daß sie sich bevorzugt in meinem Colaglas ertränkten, bis dahin auch weißes Glas. Dann hab ich zufällig mal ein anderes Glas genommen, eines das es mal bei einem Menü einer bekannten Fastfoodkette mit dem großen M in 4 verschiedenen Farben gab. Ich habe also ein blau gefärbtes Glas seit einer Woche in Benutzung, und es hat sich seither keine einzige Mücke darin ertränkt! Diese Färbung scheint anscheinend diesen Viechern nicht zuzusagen.
Meine sonnengelbe Muttertagstasse mit Cappuchino dagegen ist “der große Renner” unter den Mücken. Vielleicht sollte ich meinen Cappu ab sofort auch aus getönten Gläsern trinken?
Gratulation Keisha. Heißer Tipp! Was anderes als mit Pfefferminztee gießen fiele mir zu den Gebräu auch nicht ein. *brrschüttel*
Trauermücken: Super Beobachtung. Ich hab mich schon gefragt, warum die in die blaue Kaffeetasse nicht so reingehen. *g*
Gärtnerin, 03. Dezember 2007, 13:43hallo gärnerin! Jetzt ist der ganze text weg und ich versuche es noch einmal. mein ficus, der draußen ( regen- und frostsicher) steht, bekommt, von außen nach innen, braune blätter. schädlinge konnte ich auf den 1. blick nicht erkennen. ich hoffe, du kannst mir helfen, denn er ist über 20 jahre alt und er ist wunerschön gewachsen. viele grüße, patricia
patricia, 11. Dezember 2007, 15:58Hm… Wenns keine Schädlinge sind… Meine machen sich im Winter ja schon auch mal nackt. Lies mal bitte da. Und evtl. ist ihm kalt? Klick Dich mal beim alten Beitrag durch und lies, was Martina geschrieben hat…
Gärtnerin, 12. Dezember 2007, 14:39Hallo Ihr alle,habe keine Frage will mich nur mal als Leserin bei Euch allen bedanken, ist echt toll was man da für Anregungen von Euch bekommt, echt super
Rosi, 12. Januar 2008, 14:58Gruß Rosi
Ich glaube, ich habe auch in einer meiner Pflanzen Springschwänze entdeckt! Zumindest passen die vorhergehenden Beschreibungen, sie sehen aus wie winzige Würmer…
piepsi, 13. Januar 2008, 14:28Auch wenn sie der Pflanze nichts tun, finde ich es nicht sehr angenehm, dass mir beim Gießen diese Tierchen entgegenspringen. : ( Hat jemand eine Idee, wie man die wieder los wird???
Hallöschen
Sunny, 12. Februar 2008, 13:26Ich habe viele schwarze Fliegen in und an der Pflanze. Habe schon Gelbtafeln aufgestellt aber ich will sie endgültig los werden, kann mir jemand helfen? Wäre echt super lieb!
Hi Sunny, bitte oben unter Trauermücken lesen. :-)
Gärtnerin, 12. Februar 2008, 15:10Wie lange soll ich die nicht gießen? Nicht wenn mir die pflanzen eingehen^^
Sunny, 12. Februar 2008, 17:53Bis die Mücken weg sind. ;-)
Gärtnerin, 12. Februar 2008, 18:09Wenn ich solange warte, dann habe ich keine pflanzen mehr *lol*
Sunny, 12. Februar 2008, 22:50Kann man nicht irgendwas machen? Altes Hausmittel oder so?
Hallo Sunny,
Keisha, 12. Februar 2008, 23:09ich kämpfe diesen Winter auch ziemlich gegen Trauermücken. Man muß wissen, daß die herumfliegende Mücke an sich lediglich um die 3 Tage lebt und ihr Herumgetaumel ein Hochzeitsflug sein soll.
Was bei mir GAR NICHT eindeutig half bislang, waren so Sachen wie Gelbtafeln, Wassergläser, Knoblauchzehen (die keimen bloß und ziehen Springschwänze an, bzw werden von den Mückenlarven gefressen!) und Trockenheit im Topf. Ich hatte die Mücken sogar in den Kakteen, und die haben ALLE seit November keinen Tropfen Wasser mehr gesehen.
Meine Plage ist inzwischen jedoch bis auf wenige einzelne Mücken eingedämmt, denn ich habe gelesen, daß man eine Schicht (ca 1 cm) weißen (Quarz)Sand obenauf schütten soll. Ich habe natürlich keinen teuren, weißen Quarzsand daheim, aber immer einen 5 Kilo Sack Papageiensand. Und der tut es anscheinend genauso. Aus den sandbedeckten Töpfen klettern jedenfalls keine Mücken mehr. Vielleicht hilft das ja weiter :-)
Dann hoffe ich das es auch klappt :) da gehe ich gleich los und hole vogelsand. Aber kann weiterhin gießen normal oder?
Sunny, 13. Februar 2008, 13:13Naja, vielleicht nicht volle Kanne gießen. Und probier mal, wenns geht, über Untersetzer bzw Übertopf von unten zu gießen. Meine Marante muß ich allerdings von oben gießen, und bei der geht das gut.
Keisha, 13. Februar 2008, 13:37Wenn du ein bißchen mehr Geld ausgeben wolltest, könntest du mittelfeinen Aquariensand nehmen. Das ist meist Quarzsand.
Ich habe 2 Aufzuchtschalen, wo schon kleine Pflanzen kommen. Was mache ich mit denen? auch bissl Sand drüber?
Sunny, 16. Februar 2008, 10:59Die Anzuchtschalen würde ich jetzt mal ohne Sand lassen. Ich weiß nicht, wie junge Keimlinge darauf reagieren.
Keisha, 16. Februar 2008, 13:33Wie krieg ich da die Fliegen weg?
Sunny, 16. Februar 2008, 21:35Hallo Gärtnerin!
patricia, 04. März 2008, 19:53Dank dir habe ich meinen 20Jahre alten, nackten Ficus nicht entsorgt. Er stand wohl wirklich zu lange ( Mitte Dezember) draußen. Er steht jetzt hell und warm im Gästezimmer und treibt, wie verrückt.Dankeschön!!!!!! :-) Patricia
Hey, gratuliere!!! Freut mich, Deine Erfolgsmeldung zu hören.
Gärtnerin, 06. März 2008, 09:41Hi,
Manfred Jäger, 20. März 2008, 16:17wir haben einen 2 Jahre alten Olivenbaum aus Spanien. Beim überwintern im Treppenhaus bekamm er kleine gelbe Pünktchen an der Blattunterseite und halbrunde braune Kapseln an den Ästen dazu klebrige, durchsichtige Flüssigkeit an den Blättern. Andere Blätter trocknen ab, trotz ausreiender Flüssigkeit (1x in der Woche gießen)
Was kann das sein und wie wäre die beste Abhilfe.
MfG
Manfred
Hallo Manfred!
patricia, 17. April 2008, 09:35Er steht wohl zu trocken und warm. Das selbe Problem hatte ich mit meinen Olivenbäumen auch. Die halbrunden braunen Kapseln sind Schildläuse.Sie lieben dieses Klima! Sreich sie mit Öl ein, dann ersticken sie.
Ach ja, deren Nachkommen sind heller und schwerer zu erkennen. Die mußt Du natürlich auch bekämpfen!
patricia, 17. April 2008, 09:40Sprüh´ den Baum von Zeit zu Zeit mit einer Wasserspritze ein!
Viel Erfolg wünscht Dir Patricia
Halli hallo!Ich finde Eure Seite super.In meinem Garten tummelt sich auch allerlei Getier.Dank Euch kann ich sie jetzt bestimmen und bekämpfen.Daaaaaanke!
leenchen, 15. Mai 2008, 12:51Hallo,bin neu dabei!
Gernot, 16. Mai 2008, 01:21Hab die Seite gerade durch Zufall gefunden und finde sie prima!!!
Hatte ziehmlichen Stress mit Trauermücken.Mein Erfolgsrezept lautet,erst mal nur von unten gießen über Untersetzer,obere Bodenschicht trocken halten.
1-2cm Schicht Quarzsand verhindert Eiablage durch die erwachsenen Trauerkrücken.Giftsprays bringen nix,
die Larven sind ja an den Wurzeln am knabbern.
Bwährt hat sich bei mir Brühe aus Niemsamenmehl!50 Gramm in nem Baumwoll o. Damenstrumpf in 1L heißes Wasser einlegen,über Nacht stehen lassen.Damit Pflanzen einsprühen,Bitterstoffe versauen den Biestern den Appetit ,pur ins Gießwasser versauts den Larven das Leben,stört den Hormonzyklus der Schadinsekten,die können nicht weiter metamorphieren-sich nicht verpuppen.Wirkung tritt nach 2-3 tagen ein(stinkt etwas knobimäßig),hält
etwa 3-4 Wochen an.Googelt einfach mal unter Niemhandel.
Gegen Spinnmilben,Weichhautmilben,die gerade meine Chilipflanzen arg beuteln hilft Niem leider bislang gar nicht!
Da hilft bei mir bislang nur ein Akarizid namens
Vertimec.Laut Hersteller kann man nach 2-3 Tagen Gemüse trotzdem ernten?!
Es hilft definitiv,meine Pflanzen erholen sich,treiben neu und grün aus,Ernte ist eher in ein paar Wochen.
Bin hier neu in diesem Blog,kann man hier auch PN verschicken?
Idee wäre halt Niemprodukte als Sammelbestellung zu kaufen.Porto sparen,bei größeren mengen wird es deutlich billiger.Vertimec mußte ich ein größeres gebinde abnehmen,da könnte ich zum Einkaufspreis was abgeben im Raum Bremen.
Kann man leider nicht, Gernot. Das ist halt ein Blog und kein Forum. ;-)
Gärtnerin, 16. Mai 2008, 15:36Hallo Gärtnergemeinde!
An meinem roten japanischem Ahorn, der als Kübelpflanze gehalten wird, habe ich heute viel kleine ja ich würde es wie Miniatur Zuckerwatte beschreiben, schneeweisse Flockchen oder fette Punkte gefunden. Sie kleben mehr an den Unterseiten der Blätter oder der Äste, aber auch obendrauf. Wenn man sie entfernt greift man in eine flauschige klebrige Masse. Weiss einer um was es sich bei diesem Getier handelt. Wie sind die Folgeauswirkungen auf den Baum? Wie kann ich dieses Problem wieder in den Griff bekommen?
Victoria, 08. Juni 2008, 20:27Vielen Dank für Eure Hilfe!
Hallo Victoria, guck Dir mal die Wolläuse-Beiträge hier an. Suchfunktion bemühen.
Gärtnerin, 09. Juni 2008, 14:46Hallo,
ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Echt klasse die ganzen Tipps. Ich hab nun auch ein Problem, bzw. weiß gar nicht ob es ein Problem ist. Ich hab einen riesigen Buchsbaum. Dieser hat nun bei einigen Blättern so eine Art Schneebefall bekommen. Ganz leicht. Fliegt auch bei Wind weg und landet auf der Erde. Buchs macht das wohl nicht viel aus, aber ich mach mir Sorgen.
Noch ne Frage, ich hab gehört, dass man bei Blattläusen auch mit Spüliwasser besprühen kann. Stimmt das? Mein Basilikum hat Blattläuse :-(
Zumindest wenn Blattläuse kleine weiße Viecher sind, die sich vermehren.
Danke schon mal.
Katja, 26. Juni 2008, 10:11Katja
Katja, nur zur Blattlausfrage: Ja!
Uta, 26. Juni 2008, 10:59Unter folgendem Beitrag hat ein Anwender im Kommentar beschrieben, wie er es macht:
http://gaertnerblog.de/blog/2008/laeuse-epidemie-ameisen-invasion/
Auf dem Foto sind schwarze Läuse, lass dich davon nicht irritieren. Es gibt auch weiße bzw. eher hellgrüne.
Richtig weiß sind eigentlich nur Wollläuse, soviel ich weiß. Aber dass die an Basilikum interessiert sind, würde mich wundern.
Zum anderen Problem, Katja, schau mal hier:
Keisha, 26. Juni 2008, 11:17http://gaertnerblog.de/blog/2006/buchsbaum-pflanzen-schaedlinge/
Vielleicht hilft das ja weiter?
Hallo Gärtnerin,
ich brauche einmal mehr deinen Rat. Meine schöne große Dieffenbachia ist von Schädlingen befallen, die ich leider nicht identifizieren kann; auch Bilder im Netz brachten mir keine Sicherheit. Ich war schon im Pflanzencenter, aber leider schlägt das Mittelchen (Spruzid Schädlingsfrei gegen Blattläuse, Raupen, Soinnmilben, Weiße Fliegen etc.) nicht an. Ich habe die Pflanze schon drei Mal eingesprüht und auch die weißen Knubbelchen entfernt. Aber nun ist sie schon wieder voll davon ;(
Bitte hilf mir, mein geliebtes Zimmerpflänzchen zu retten! Im Voraus vielen Dank…
Liebste Grüße
syrinx, 01. Juli 2008, 20:25Syrinx
Hallo Gärtnerin,
Marone, 01. Juli 2008, 23:04HILFE; SO SCHLIMM WARS NOCH NIE!!!
Auf meinem Nordostbalkon kenn ich die Biester ja inzwischen ganz gut, aber dieses Jahr machen sie mir alles nieder … heul!
Schon im Frühjahr sind fast alle Tulpen gefault. hab dann die Erde ausgetauscht, weitgehenst nach der Drainage geschaut und mit Zitronensäure und Essig die Kästen gereinigt (hat gut geklappt gegen Kalkränder -Tipp!).
Dann danach,–weil ich ein bisserl viel Zeit hatte – zuviel gegossen: Trauermücken! Da hab ich mir noch nix gedacht: Wasserglas, Gelbtafeln, Sand, Untertauchen (2 tage lang: sah aus als wären sie weg: es war in der Küche bei geschlossenem Fenster: ich sag Euch die können 2 Tage die Luft anhalten!), “Giftzäpfchen”, etc, dann haben die Larven mir alle Wurzeln abgeknabbert, und 6 Pflanzen sind eingegangen. Die weisse Fliege hab ich aus dem Winterquatier der Fuchsien mitgebracht und verbreitet sich prima – auf ALLEM!– Spritzen hilft gar nicht. In einem Kasten ist glaub ich ein Pilz: alle Blätter vertrocknen, werden rotbraun. Die Blätter der Ballonblume (vom letzten jahr, mühsam überwintert) hat weiss gesprenkelte Blätter, werden graubraun-vertrocknet, die Stiele fangen an zu faulen, …
SO ! – hab jetzt dieses Bakterium (s.o.) bestellt und hoffe das ein paar Pflanzen überleben.
Liebe Gärtnerin und Gärtner-Blog-Freunde; bin für jeden neuen Tipp so dankbar!
die marone
@Syrinx:
Also ich würde stark auf Wollläuse tippen. Dagegen hilft mMn. nur das oben im Beitrag erwähnte Mittel.
Liebe Grüße, Sus
Sus, 02. Juli 2008, 09:37Ohoh, Marone, das ist ja ein Drama! Mögest Du Dein Händchen fürs Gießen weiterentwickeln können und durchhalten und nicht die Freude am Balkongarten verlieren.
Gärtnerin, 02. Juli 2008, 12:30Weiße Fliege kann ich auch nicht ab. Drechsviecher!
Danke Sus. Also,, ich besprühe sie einfach regelmäßig weiter und entferne das weiße zeugs in 2 wöchigem abstand. leidet die arme nicht sehr darunter???? sie wirft ein blatt nach dem anderen ab…
liebste grüße an euch alle
syrinx, 03. Juli 2008, 08:11syrinx
@Syrinx: Äh, nee, ich meinte das Lizetan, welches die Gärtnerin erwähnt hat. Ich bevorzuge das Granulat, weil es sich besser dosieren läßt. Mit Sprühen wirst Du die Viecher nie los, weil sie und ihre Eier in den kleinsten Ritzen (z.B. Blattacheln) versteckt sind. Und nach Anleitung solltest Du die Behandlung wiederholen, damit auch die neu geschlüpften Läuse erwischt werden.
Sus, 03. Juli 2008, 14:49ich hab ne ganz schwierige Frage.
Jenny, 10. Juli 2008, 11:25Mein Freund und ich haben in unserem Vogelspinnenterrarium eine Epidemie von Trauer- bzw. Erdmücken. Wir haben mittlerweile schon Gelbtafeln in die Erde gesteckt und halten das Becken sogut es geht trocken.
Leider kriegen wir die Plage trotz dieser Vorkehrungen nicht in den Griff…es fliegen immer noch Mücken im Terrarium umher.
Nun zu meiner Frage. Ich habe von den sogenannten Nützlingen (Fadenwürmern) gehört. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob diese Tierischen meiner Spinne nicht schaden.
Kann mir da irgend jemand einen Rat geben?
Wäre sehr dankbar…un meine Spinne auch. Das arme Ding hat vor lauter Mückenplage und kratzen mit den Hinterbeinen schon ganz kahle stellen.
Hallo Jenny,
ich würde mich da ehrlich gesagt auf keine Experimente einlassen. Meine erste Wahl wäre, das Terrarium komplett neu zu machen, neues Substrat etc, und Einrichtungsgegenstände sowie Substrat (auch das Neue) im Backofen sachte erhitzen, um Keime und eventuell schon bestehende Mückenlarven abzutöten. Klar ist das für die Spinne Streß, aber schlimmer als im Moment kanns kaum werden.
Keisha, 10. Juli 2008, 11:44Warum sie sich allerdings kratzt, ist mir schleierhaft, die Fliegen beißen weder noch stechen sie. Höchstens, daß sie ein bißchen kitzeln.
Was du eventuell auch machen könntest, wäre “anständige” Fallen hinein zu tun, vielleicht ein bißchen erhöht einhängen oder so. Schau dich doch mal in der Carnivorenabteilung eines Gartencenters um… Schlauchpflanzen oder ähnliches locken Insekten an um sie dann in ihren Schläuchen zu verdauen. Im Falle der Trauermücken wäre das von daher vorteilhaft, weil die sich in Flüssigkeiten stürzen und die Schlauchpflanzen immer Flüssigkeit in den Schläuchen enthalten.
Hallo! Ich hab die Seite grade entdeckt und mich mal durchgelesen. Ich hab so eine ca. 6 m lage Fensterfront Südseite und die steht voll mit diversen Pflanzen (viele Kräuter – ich mag Grünpflanzen halt lieber als Blühpflanzen :-) ). Leider hab ich auch immer wieder weisse Fliegen und Spinnmilben, vor allem am Salbei, am Estragon und am Oregano. Die sind mit nach einer Behandlung mit ner Schmierseifenlösung immer tagelang weg und tauchen dann wieder auf. Jetzt hab ich mir mal Vertimec besorgt, wie es der Gernot im Mai schon mal angesprochen hat. Hat damit schon jemand Erfahrung, vor allem, wie man das dosiert (welche Menge in 10l Wasser)? Danke schonmal im vorraus!
Peter, 29. Juli 2008, 17:41Hallo Leute,
in meinem Wintergarten habe ich immer wieder Probleme mit Spinnmilben. Ich möchte gerne auprobieren diese mit Raubmilben zu bekämpfen. Jetzt habe ich ein wenig gegoogelt und gelesen, daß die Raubmilben sich auch an Mensch und Tier vergreifen können. Stimmt das? Und wer hat schon Erfahrungen mit Raubmilben gemacht?
Gruß
Betula
Betula, 14. August 2008, 16:17Hallo Gärtnerin,
Klauschi, 19. September 2008, 13:28bin die Neue und komme jetzt wahrscheinlich öffter. Spaß beiseite. Brauche dringend Deine Hilfe vielleicht auch von anderen. Habe einen Wintergarten in Höhe von knappe 6 m. So hoch auch viele Pflanzen. Unter anderem ranken an den Wänden Wonga-Wonga Wein und Morgendämmerungsblüte. Wenn sie denn zum Blühen kommen, traumhafte Blüten. Aber ich kann sie nicht zum Blühen lassen. Auf halber Höhe setzt die Weiße Fliege ein, so dass ich immer wieder runtergeschnitten habe. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein. Irgendwann würde ich mich ja auch mal an Blüten erfreuen wollen. Vor zwei Jahren haben mir die Viecher plus Schildläuse eine fast 5m hohe Rademacherer so kaputt gemacht, dass sie eingegangen ist. Viele Tränen sind geflossen. Deshalb versuche ich beizeiten die Viecher zu tilgen. In meiner Not sogar mit Bi58, da bis jetzt nichts gewirkt hat. Aber auch das mit null Erfolg. Ich bin völlig ratlos. Kannst Du oder Ihr mir helfen. Der Wintergarten sollte mein Traum werden, jetzt wird er langsam zum Alptraum.
Viele Grüße
Tut mir leid, ich habe keine Lösung für Dich. Vielleicht jemand anderes…
Gärtnerin, 22. September 2008, 12:26Oha! Das klingt nicht gut! (*Übrigens neidisch auf so einen Wintergarten bin*)
Ilona, 22. September 2008, 13:07Ich vermute mal, dass GELBTAFELN schon zu Haufe im Wintergarten hängen?! Vor allem auf halber Höhe???
Hänge ruhig ein paar mehr davon auf. Ich weiß. Sehen nicht ganz schön aus, aber tun ihr bestes.
Vielleicht mal einen Sud aus Zigaretten-Kippen mischen.
Oder aber auch einen Brennessel-Sud mal versuchen?
Hast du schon mal Nematoden versucht?
Und unbedingt Lizetan-/Combistäbchen in die Erde setzen!!! Das dürfte dann erstmal reichen.
Hallo Ilona,
Klauschi, 23. September 2008, 19:46vielen Dank für Deine Tipps. Gelbtafeln hängen in allen Größen und in jeder erreichbaren Höhe. Combistäbchen habe ich auch schon angewendet.(habe gerade wieder 100 Stck bei ebay gekauft), bei den kleineren Töpfen wirken sie eigentlich ganz gut, ab bei den Pflanzbeeten mit einem Durchmesser von über einem Meter keine Chance. Zigaretten-Kippen nicht verfügbar, alles Nichtraucher. Aber was sind Nematoden? Wenn das Tiere sind, fliegen die dann nicht raus wenn ich lüften muss? Die Fenster sind immer leicht angeklappt, auch im Winter, da sonst, durch die ganzen Fensterfronten, hohe Temperaturen sind.
Aber klingt schon interessant.
Hallo Klauschi,
den Wirkstoff der Lizetan-Combistäbchen gibt es auch als Granulat zu kaufen, ist wesentlich billiger und in großen Töpfen und Kästen besser zu verteilen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Nematoden sind Würmer, die fliegen dir nicht davon :-), glaube aber die helfen nicht gegen Weiße Fliegen.
Ich habe auch einen Wintergarten von ähnlichen Dimensionen und kämpfe ständig mit Schädlingen. Bei mir sind Spinnmilben und Schildläuse Dauergäste. Ich habe mich damit abgefunden, daß ich wohl immer ungebetene Gäste im Wintergarten haben werde und versuche meine Bepflanzung daran anzupassen. Da ich außer Lizetan kein Gift anwenden will (Kinder, Haustiere und eine grundsätzliche Abneigung gegen Spritzmittel) kommen bei mir nur sehr robuste Pflanzen hinein.
Viel Glück beim Kampf gegen die schädlichen Untermieter!
Betula
Betula, 23. September 2008, 20:46Hallo Betula,
Klauschi, 24. September 2008, 16:33es tut so gut, mal mit einer Leidensgefährtin zu sprechen.
Also werde ich mich, bevor mir alles kaputt geht, von den meist befallenen Pflanzen trennen müssen.
Als absoluter Pflanzenfetischist und -liebhaber wird mir das wohl das Herz brechen. Aber es scheint mir letztendlich die beste Lösung zu sein. Gott sei Dank sind es “nur” meine beiden hohen Rankpflanzen, die die weiße Fliege anziehen. Meine “Schildlaus – und Blattlauspflanzen” habe ich so einiger Maßen unter Kontrolle. Kanns Du mir robuste Pflanzen empfehlen, mit denen Du gute Erfahrungen gemacht hast?
Viele Grüße
Klauschi
Klauschi, bevor du die Pflanzen abschreibst, probiere sie doch mal mit Pfefferminztee zu gießen. Bei mir hat das jedenfalls geholfen. Pfefferminztee gibts ja im Supermarkt in billig in Teebeuteln. Dann einfach ganz normal den Tee aufbrühen, abkühlen lassen und damit gießen. Meine Oleander jedenfalls haben daraufhin nicht nur keine Weiße Fliege mehr gehabt, sondern auch den ganzen Sommer auf dem Balkon ohne diverse Schädlinge überstanden.
Keisha, 24. September 2008, 16:56Hallo Keisha,
Klauschi, 25. September 2008, 19:17das ist ja mal ein toller Tipp, zumal ich Pfeffer-minze wie Unkraut im Garten habe. Reicht dann das Gießen oder wird auch gesprüht.
Auf alle Fälle werde ich das probieren.
Danke Dir.
Bei mir hatte gießen gereicht.
Ich probiere grade an einer Sukkulente aus, ob Pfefferminztee auch bei Wollläusen funktioniert.
Keisha, 25. September 2008, 19:32Hallo Klauschi,
bevor du dich ganz von deinen Pflanzen trennst, würde ich es noch mit radikal Runterschneiden versuchen. Dann ist die Menge Pflanze, die man behandeln muß kleiner und manchmal kommt sie gesund wieder. Im Sommer hilft auch manchmal ein Urlaub im Garten, ist aber bei großen Pflanzen oder Rankern natürlich schwierig.
Daß es traurig ist, Pflanzen wegzuwerfen kann ich verstehen. Ich versuche auch immer alles Mögliche und doktere an meine Pflanzen herum bis sie definitiv tot sind.
Ich habe eine südseitigen Wintergarten der etwas von einem großen Baum beschattet wird. Im Winter hat es dort Nachts ca. 8°C.
Bei mir gedeiht eine Bougainvillae seit Jahren prächtig, und auch eine Dattel- und eine Zwergpalme sind problemlos. Mit meinem Feigenbaum habe ich aber nur Sorgen. Ich will ihn im Frühjahr in den Garten auspflanzen. Und der Olivenbaum hatte zwar schon Schildläuse, aber die sind wieder verschwunden.
Falls du ein gutes Buch über Wintergärten suchst: Köchel, Christoph und Maria “Pflanzparadies Wintergarten”, gibt es aber nur noch im Antiquariat.
@Keisha: Das mit dem Pfefferminztee werde ich auch probieren! Meine Opfer sind Spinnmilben und Schildläuse.
Betula, 25. September 2008, 20:18Hallo Betula,
Klauschi, 30. September 2008, 21:08habe meine beiden Rankpflanzen runtergeschnitten. Es ging nichts mehr. So viele weiße Fliegen habe ich noch nie gesehen. Ich versuche, sie über den Winter nur “mannshoch” wachsen zu lassen, da habe ich sie dann etwas mehr unter Kontrolle. Mein neustes Sorgenkind ist eine von Spinnmilben befallene Palme von “nur” ca. 3 Meter. Da kriegt man die Kriese. Aber ich gebe nicht auf. Mit Pfefferminztee behandele ich aber auf jeden Fall weiter. Übrigens meine Wintergartenbepflanzung habe ich über Christoph und Maria Köchel machen lassen. War schon ne tolle Sache.
Viele Grüße
Spinnmilben!? Hier! Ich! das sind meine ärgsten Feinde!!! Ich glaube es gibt keine Banana ohne Spinnmilben…
Ilona, 01. Oktober 2008, 12:24Also bei Spinnmilben hilft bei mir immer folgendes:
Erstmal grob mit einem Tuch abwischen (wie oben beschrieben am besten mit Schmierseife getränkt).
Dann auf einen Lieter Wasser ca 1 Kaffelöffel Schmierseife (ich hab allerdings spüli genommen, ging aber auch) und 1/2 Kaffelöffel Spiritus.
Damit ordentlich einsprühen! (Erde abdecken!)
Nach 2-3 Tagen wiederholen wegen des NAchwuchses. Evtl. dann nochmal nach 2-3 Tagen. Danach haste erstmal ruhe und kannst mit besprühen von nur Wasser vorbeugen.
Hallo Klauschi,
tut mir leid, das mit deiner Palme. Ich würde auch einsprühen, so wie es Ilona oben vorschlägt.
Allerdings soll man, soweit ich weiß, immer im Abstand von 10 Tagen sprühen, um den Nachwuchs zu erwischen. Aber wie schon erwähnt, mit Spinnmilben habe ich auch so meine Probleme…
Das Dumme ist, daß man bei Sonnenschein nicht sprühen kann, da sonst die Blätter braune Flecken kriegen. Ich habe auch schon überlegt, es mit Raubmilben zu probieren. Die hätten bei mir das reinste Schlaraffenland :-)
Daß der Name Köchel dir ein Begriff ist, habe ich mir fast gedacht. Ich glaube jeder, der sich mit Wintergärten und deren Bepflanzung befasst, stößt früher oder später auf deren Bücher.
LG
Betula
Betula, 04. Oktober 2008, 12:10Hallo, ich habe gerade diese Seite gefunden auf der Suche nach Tipps gegen Schildläuse. Leider hat es meinen Weihnachtsstern erwischt – und zwar richtig schlimm. Auf Anraten meiner Mutter hab ich den Stamm und die Stiele mit Öl eingepinselt und dem Stern 2 Std. später ein Bad in fit-Wasser gegönnt und alles vorsichtig abgewischt. Aber die Viecher saßen auch zuhauf auf der Unterseite der Blätter – was kann ich noch tun?
Komischerweise ist auf den ersten Blick wirklich nur der Weihnachtsstern befallen – ich hab in dem Zimmer noch Buntnesseln, Dreimasterblumen, Grünlilien, zwei Palmen, mein Gummibäumchen und ein Fensterblatt. und eine der Palmen ist nur zur Pflege bei mir :(
Außerdem habe ich im Topf des Gummibaumes und einer Buntnessel Tausendfüßler gesehen. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?
Viele Grüße
Kate, 09. Oktober 2008, 23:26Hallo Kate,
hm… also so ekelig das immer ist…. ich würde die einzeln mit dem Messer vorsichtig abkratzen.
Und in nächsten Zeit die anderen Zimmerplanzen ganz genau absuchen. Es muss aber nicht sein, dass dort jetzt auch Schildläuse sind. Dein Weihnachtsstern war einfach zu lecker. ;-)
Tausendfüssler sind meiner Meinung nach KEIN Problem! Nur dann, wenn sie zuviel werden. Aber sie ernähren sich eher von abgestorbenen Pflanzenresten. Also nicht von Wurzeln.
Ilona, 10. Oktober 2008, 09:33Solange es also nur ein paar bleiben: kein Problem! Lass Hironimus man da. ;-)
Hm..habe im Winter öfter mal Spinnmilben an einem meiner Grapefruit-Bäumchen. Baum abduschen, die Blätter mit einem Lappen abwischen und ordentlich mit verdünntem Neembaumöl einsprühen. Das Ganze wiederhole ich wöchentlich, danach ist meistens 5-6 Wochen Ruhe, dann geht das Drama wieder von vorne los. Noch andere Ideen? Schmierseife erscheint mir so radikal? Im Sommer dagegen mampft irgendeine Raupe-Nimmersatt einfach mal die Blätter an – leider habe ich den Namen vergessen – hat vll. auch hier jemand eine Idee? Sieht so ähnlich aus, allerdings eher braun: http://www.bonsaiseiten.ch/Fotosderwoche08/DSCF0004.jpg
Viele Grüsse, Claudia
claudia, 01. Dezember 2008, 16:52Wen die Pflanzen bei zu trockener Luft in zu warmen Raum stehen,und mit sehr kalkhaltigem Wasser gegossen werden,dan besteht die gefahr,das die Pflanzen von Spinnmilben befallen werden,weil sich zu viel Kalk im Boden anstaut.Der Boden bekommt dan meistens einen hohen pH Wert.Um das zu verhindern, am besten mit Regenwasser giesen.Um den pH Wert im Boden zu senken,in 10 Liter Wasse 1gr Zitronenseure auflosen und damit die Pflanzen giesen.Man kan auch mit diesem Wasser die Pflanze komlet abspruhen.Im Februar-Maez,wen die Pflanzen wieder anfangen auszutreiben,mit stickstoffhaltigem flussigem Dunger giesen.Zum beispiel “Universaldunger von WUXAL”.Alle andere Masnahmen wurden oben mehrmal beschrieben.
Krustel, 21. Januar 2009, 16:25Hallo Krustel,
Keisha, 23. Januar 2009, 14:34da hab ich Fragen dazu gleich mal *g* Bei der Zitronensäure… ist das irgendwie ein bestimmtes Produkt (zB aus der Apotheke und für Lebensmittel was weiß ich), oder die “ganz normale” Reine Zitronensäure, die man im Supermarkt bei den Reinigungsmitteln findet? Man will ja nix falsch machen…
Und weil ich immer mehr den Eindruck habe, daß du dich gut auszukennen scheinst, gleich noch ne Frage zum Wasser ansäuern: Mir hat ein Holländer den Tip gegeben, ins Gießwasser 1-2 Tropfen Milch zu geben, speziell bei Farnen. Weißt du da was drüber? Hab mich bislang nie getraut, das klang mir ein wenig suspekt. Klar, Milchsäure und so, aber gibts da nicht dann Schimmel und Gerüche mit der Zeit?
Hallo
Seit fast 5 Jahren begleiten mich jeden Sommer & Winter drei Oleander. Vom Sommer-Platz sind diese bestens versorgt (Süd-Balkon, viel Sonne).
Überwintern tun die drei bei uns im Hausflur (kühl & dunkel).
Leider haben nun alle drei diese “netten und fetten” schwarzen Läuse. Vor zwei Jahren hatte ich nen Akt mit Umpflanzen, Seifenlauge/Spiritus-Spritzmischung und Abkratzen. Bringt das nochmal was?
Gegossen hab ich die drei aber wegen den Läusen seit 3 Wochen nicht mehr.
Gehn die “Tierchen” wieder weg, oder hat man da immer dabei?
Danke für die Hilfe
Grüße
Georg, 03. Februar 2009, 22:18Georg
Hallo, Georg,
da können doch die Oleander nichts für und jetzt bestrafst Du sie auch noch durch Nicht-Gießen. Wenn Du ihnen jetzt auch noch die Nahrung wegnimmst, nehmen sie durch die Läuse noch viel mehr Schaden.
Aber zu Deiner Frage: Wenn Du nichts dagegen unternimmst, haben Deine Oleander viele neue Untermieter. Im Beitrag oben steht eigentlich schon das Richtige: Am Effektivsten sind Mittel, die über die Wurzeln aufgenommen werden, allerdings halt nicht jetzt im Winter. Lebe mit den Läusen noch ein paar Wochen und erledige sie dann. Die Oleander halten das aus (wenn sie denn gegossen werden, gell?). Wenn es Schildläuse sind, kannst Du sie auch relativ leicht abkratzen oder -wischen. Umpflanzen brauchst Du sie meiner Meinung nach bei Schildläusen nicht.
Liebe Grüße, Sus
Sus, 04. Februar 2009, 12:51Stimme Sus zu. Zusätzlich würde ich die stark befallenen Bereiche bis zum Frühling mit feuchten Tüchtern gelegentlich abwischen, um die Anzahl der vermehrungsfähigen Läuse zu dezimieren. Das beugt zumindest der Massen-Vermehrung ein wenig vor. ;-)
Gärtnerin, 05. Februar 2009, 09:26Hallo Gärtnerin!
Patricia, 11. März 2009, 11:11In meinem Vorgarten stehen 2 Rhododendren, die nur noch obenrum Blätter haben. Darf ich sie auf 30cm zurückschneiden? Schlagen sie wieder aus, oder gehen sie dann ein?
Hallo Patricia, obwohl man Rhododendron normalerweise nicht schneiden soll, sind sie ziemlich schnittverträglich, wenn sie nicht grad kürzlich verpflanzt wurden und noch nicht angewachsen sind, und wenn der Standort ansonsten stimmt. Ich habe in meinem ersten Garten einen total verkahlten Rhododendron knallhart runtergeschnitten, und er hat prima wieder ausgeschlagen. Bis die Pflanzen auf alte Größe zurück-wachsen dauerts dann halt Jahre, weil Rhododendron relativ langsam wächst. Und es kann sein, dass er im nächsten Jahr nicht oder weniger blüht. Mein Tipp: Zurückschneiden absolut ja, entweder komplett (für Mutige, ohne Gewähr), oder (für weniger Mutige) verteilt über mehrere Jahre, z.B. ein Drittel in den folgenden drei Jahren. Der beste Zeitpunkt: Kurz nach der Blüte. Bis zur Blüte steckt der Rhodi erstmal die Kraft in die Blütenbildung, danach ins neue Blattwerk und die Blüten fürs neue Jahr.
Gärtnerin, 11. März 2009, 11:58Das ist schön, denn so sieht es nicht schön aus. Danke für den Tipp!!!
Patricia, 12. März 2009, 09:27Gern geschehen. Viel Erfolg!
Gärtnerin, 12. März 2009, 11:11Hallo,
Großstadtpflanze, 21. Mai 2009, 13:49neu hier hier. Schönen Gruß an alle. Ich schummel mich als Balkon-Gärtner mit ein. Meine Frage: gibt’s Krustel noch in diesem Blog? Oder auch an alle: Mich würde eine Antwort zu Keishas letzter Frage (23.1.09) interessieren. Trau mich auch nicht, Haushaltsreiniger (ohne Dosierungsanleitung) einzusetzen und stehe möglichen Milchsäure-Nebenprodukten ebenso skeptisch gegenüber. Wir haben wohl mit die übelsten pH-Werte im Lande. Dagegen steht nicht ausreichender Regen. Sind die beiden Varianten von Keisha Möglichkeiten, den pH-Wert zu senken? Welche mit verhältnismäßig geringem Aufwand gibt es noch? Bitte keine Regentonne empfehlen, die sieht echt besch… aus an der Außenseite von Balkonien.
Hallo Großstadtpflanze,
ich habe auf diese Fragen leider auch noch keine Antwort bekommen, habe aber hier im Blog mal andere Möglichkeiten versucht. Vielleicht magst du lesen. Ob es hilft… sei dahin gestellt ;-)
http://gaertnerblog.de/blog/2009/wasserchemie-oder-lohnt-wasser-abkochen-wirklich/
Keisha, 21. Mai 2009, 14:20Yep. Hab ich kurz überflogen, das probier ich mal, muss mich gerade selbst disziplinieren und wieder an meine Übersetzung gehen. Gut dass neben den ganzen Pflanzen tatsächlich auch noch ein Sitzplatz (3 hihi) und einige cm Freifläche für die Bücher übrig geblieben sind. So läßt sich das Elend leicht ertragen, obwohl ich da schon wieder versucht bin, ständig aufzuspringen und die lästigen Viecher von Erdbeeren und Tomaten abzusammeln. (Die Blühpflanzen bekommen ‘ne Dusche). So mach mich auf die Mittelweg-Suche ;-)
Danke Keisha.
Großstadtpflanze, 01. Juni 2009, 16:48Hallo Gärtneri!Wir haben 1997 einen kleinen Magnolienbaum gekauft. Nachdem er zwei Jahre später immer noch keine Blüten bekam, haben wir ihn umgepflanzt! Nach 10 Jahren sieht er noch genauso aus, wie am Anfang! Er ist immer noch nicht größer, als 1,30m und der Stamm hat keine 2cm Durchmesser! Blüten hatte er dieses Jahr 2!!! Stück! Andere Bäume gedeihen an dieser Gartenseite prächtig! Was kann das sein? Für jede Antwort bin ich dankbar! LG Paticia
Patricia, 04. Juni 2009, 11:29Hallo,
was ich auch probiere, ich werde die Spinnmilben an meinen Mandarinenbäumchen nicht los. Hat da jemand noch einen Tipp für mich? Ich sprühe sie auch schon ständig ab.
Grüße
Manuela, 04. Juni 2009, 13:36Manuela
Langsam-wachsend ist ja nicht unüblich, Patricia, aber das ist wirklich sehr langsam. Ich habe keine Ahnung.
Gärtnerin, 05. Juni 2009, 09:38@ Patricia,
Magnolien haben’s nicht so mit dem Umpflanzen. Von Ausnahmen abgesehen, beginnt sie ihre Zeitrechnung von Neuem. Das bedeutet: Alles was sie als Blüh- und Wachskraft in den zwei Jahren bis 1999 entwickelt hatte, ist dahin und das Bäumchen fängt an seinem neuen Standort von vorne an (möglicherweise zuerst Wurzelbildung, ~orientierung?). Aber Dein Bäumchen signalisiert Dir ja mit den Blüten: Ich bin angekommen! Also Kopf hoch und freu Dich.
Viele Magnolienarten blühen übrigens nach dem Einpflanzen jahrelang nicht, ich hab leider vergessen, wieviele Jahre – irgendetwas zwischen 7 und 12 Jahren. (Wie das mit den schon großen aus den Baumschulenen etc. ist, kann ich nicht beurteilen.) Wir hatten jedenfalls meine Oma erfolgreich daran gehindert, mit ihrer Magnolie kurzen Prozess zu machen, nachdem sie wirklich jahrelang auf die Blüte gewartet hat. Meine Oma kann leider das ständige Umpflanzen von Mehrjährigen und Gehölzen jeder Art nicht lassen, daher hatte sie bei der Magnolie nie ein Blüten-Aha-Erlebnis, bis sie sich auf einen Kompromiss eingelassen hatte: Die Magnolie wird nicht mehr bewegt und siehe da, nach der “Wartezeit” kamen – wie bei Dir- erst die Blüten, dann das Wachstum auf ca. 1,80 in 2 Jahren und auch der Stamm wurde dicker. Bin allerdings kein ausgemachter Magnolien-Experte, das Wissen stammt von meinem Gärtner-Onkel und praktischer Anwendung bei meiner Oma. ;-)
Großstadtpflanze, 08. Juni 2009, 19:20Hallo Großstadtpflanze! Danke für Deinen Beitrag! Da ich nicht mehr vorhabe, sie umzupflanzen, bin ich mal gespannt, wann sie beginnt zu wachsen. ;-) Vielleicht wird aus dem Bäumchen doch noch einmal ein Baum! LG, Patricia
Patricia, 02. Juli 2009, 14:41Hallo,
hab mittlerweile auch ein Schädlingsproblem. Naja ein Problem ist es noch nicht, aber ich habe Angst, dass es eins werden könnte. Trauermücken. Bisher nur ein paar in 3 Töpfen. Hab gedacht es seien normale Fruchtfliegen, da es nicht viele waren, aber beim buddeln in der Erde habe ich im Drachenbaum dann die Larven entdeckt. Ich denke, dass es durch das umtopfen, also durch die Blumenerde kommt. Wirklich gesehen habe ich es nur an 3 Pflanzen und die Umtopfaktion ist auch schon über einen Monat her. Hab jetzt seit ca 9 Tagen nicht mehr gegossen. Aller Pflanzen sind trocken nur die 3 Betroffenen nicht wirklich. Hab ihnen jetzt mal die oberste Erdschicht weggenommen und sie in der Mikrowelle stark erhitzt und nach dem abkühlen wieder in den Topf zurück.
Ich denke allerdings nicht dass das reicht. Bisher ist noch nichts schlimmes passiert, aber das soll auch so bleiben.
Hab heute viel gegoogelt und darüber gelesen und bin dabei als Hausmittel auf Kaffee gestoßen. Einfach starken gekochten Kaffee abkühlen lassen und ab damit die Blume gießen oder einfach Kaffepulver oben auf die Erde. Anscvheinend sollen die Trauermücken Koffeein nicht mögen und dann abhauen wenn man es regelmäßig macht. Hat damit hier jemand Erfahrung gemacht, weil bisher habe ich mich nicht getraut zu gießen, keine der Pflanzen. Will die Plage jetzt im Keim ersticken bevor es zu spät ist und sie alle meine Pflanzen bevölkern.
Liebe Grüße
Melli, 13. August 2009, 22:47Melli
Hallo Gärtnerin! Ich habe meinen Rhododendron radikal beschnitten! Bis auf 30 cm! Er treibt, wie verrückt! Wenn das so weitergeht, wird er nächstes Frühjahr zwar klein, aber schön dicht sein! Ich freue mich sehr darüber!! Vielen Dank für Deinen Tipp!!!!
Patricia, 03. September 2009, 12:20Klasse, Patricia!!!!!!!
Gärtnerin, 12. September 2009, 13:40ich habe eine schöne buntnessel, leider habe ich schwarze kleine fliegen entdeckt, was kann ich dagegen tun?
birgit, 21. Oktober 2009, 10:12Hallo Birgit, schau mal unter dem Stichwort “Trauermücken” weiter. Dazu gibt es hier im Blog ne Menge Tips.
Keisha, 21. Oktober 2009, 12:04Hallo Zusammen,
zur Blattlaus-Bekämpfung hätte ich noch – ganzjährig – was beizusteuern… *kicher*… endlich kommen wir Raucher mal in die Abteilung “Nützlinge”. Kippen werden gebraucht. Aschenbecher nicht in den Müll entsorgen sondern als “Läusepampe” ansetzen. Wasser drauf und ein paar Tage stehen lassen. OK, appetitlich ist was anderes, aber das finden die Blattläuse auch. Ich gieß damit. Das haut dann innerhalb kurzer Zeit die Blattläuse aus den Pantienen. Bisher haben die Pflanzen durch das Nikotin nicht gelitten. Klar, man kann die “Pampe” auch als Spritzmittel verwenden, das find ich dann aber nicht so lecker. Übrigens… meine Mutter hat aufgehört zu zetern, wenn ich als einzige im Familen- und Freundeskreis noch bei ihr rauche. Früher wurde sogar mein Autoascherinhalt – wir wohnen gut 400 km auseinander – eingefordert. Sie hat damit die fies verlausten Margeritenbäumchen auf ihrer Terasse wieder bewohnerfrei bekommen.
Maggi, 21. Oktober 2009, 15:16Hallo,
Ute, 22. Oktober 2009, 09:34ich habe ein immer wieder kommendes Problem mit meiner Buntnessel. Irgendwelche kommaartigen Tierchen/Läuse?, die mir meine Pflanze aussaugen. Solange sie im Garten steht ist alles in Ordnung, kaum holen wir sie ins Haus dauert es nicht lange und diese weißen Viecher sind wieder da und geben einen klebigen Saft ab. Nicht nur die Blätter werden dann welk auch wo die Pflanze steht ist alles klebig. Hat jemand einen Tipp für mich oder kann mir sagen, nach was für einem Ungeziefer ich suchen soll. LG an alle!
Eventuell Weiße Fliegen. Die Biester mögen eher “rauhe” Blattsorten. Mit den Viechern hab ichs auch grad wieder zu tun- mein Wandelröschen hat die im Winterquartier regelmäßig. Im Sommer draußen geht es einigermaßen. Habs mit der “Ertränken”- Methode probiert. Eimer mit Wasser, zwei Kochlöffel oder Holzleisten oder sowas obendrauf legen, den Topf mit Folie so einpacken, dass keine Erde rausfallen kann und kopfüber die gesamte Pflanze ins Wasser. Einen Tag drinlassen. Hat auch ganz gut funktioniert. Hinterher einen Gelbstecker rein.
Heike, 25. März 2010, 23:56Interessanter Blattläuse-Tipp von Sui:
“Zu den Läusen eine Idee, die ich vor einigen Jahren mit Erfolg an meinen Rosen ausprobiert habe, als weit und breit keine Nützlinge in Sicht waren.
Gärtnerin, 07. Juni 2010, 09:22Ich habe Urgesteinsmehl, Bentonit o.ä. über die Läusekolonien an den Triebspitzen gestäubt. Also händisch, ohne Pumpe (es gibt solche Geräte zum Stäuben): Blatt festhalten, eine Prise Gesteinsmehl zwischen die Finger und direkt auf die kleinen Krabbler rieseln lassen.
Die Überlegung dabei war, dass die Kauwerkzeuge, die auf zartes Blattgrün optimiert sind, sich von knirschenden Mineralien vielleicht beeindrucken, besser beeinträchtigen lassen würden. Halt sowas wie Sand zwischen Blattlauszähnen. …” Weiter gehts in den Kommentaren bei der Kapuzinerkresse.
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