Wegwarte-Blau
Wo neulich noch der Klatschmohn alles rot färbte, ist jetzt alles blau vor Wegwarte. Die Gemeine Wegwarte/Zichorie (Cichorium intybus) erstrahlt dieser Tage wieder in klarem Blau an sämtlichen Feldrändern und auch in der Nähe unseres kleinen Gartens. Schon vor Jahren ist mir die Wegwarte auf dem Weg zur Arbeit besonders ins Auge geraten.
Irgendwann bin ich mit Schippchen losgezogen, um mir eine Wegwarte zu holen. Stieg aus dem Auto und entdeckte die Heerscharen von schwarzen Blattläusen an der total klebrigen Pflanze und … ließ sie genau da stehen. ;-)
Nichtsdestotrotz finde ich die schönen blauen Blumen, die sich morgens öffnen und gegen Mittag schon wieder schließen, unerhört schön, wenn sie in Massen am Straßenrand vorkommen!
Die Wegwarte wird ungefähr 120 bis 150 cm hoch. Bevor sie blüht, könnte man sie den Blättern nach fast mit einem Löwenzahn verwechseln:
Kriegskindern wird “Zichorie” ein Begriff sein. Als Reaktion sieht man regelmäßig ein verzerrtes Grinsen und ein “Wissen”. “Na klar weiß ich, wie eine Zichorie aussieht”, habe ich auf die Frage gehört. Dass das aber diese Pflanze hier sein soll, hat keiner der Befragten gewusst. :-)
Machte man doch in alten Zeiten des Kaffeebohnenmangels aus dem bitteren, gerösteten Wurzeln der Wegwarte den bekannten Zichorienkaffee, Landkaffee oder wie meine Oma ihn nannte: Muckefuck. Einen schönen Beitrag über die Geschichte der Zicchorie als Kaffeepflanze gibts hier (leider nicht mehr verfügbar, Link entfernt). Und übrigens ist der Chicorée, dessen zarte gelbe Blätter man im Winter aus zuvor ausgegrabenen Wurzelstöcken antreiben kann, am Namen schon erkennbar: eine Kultursorte der Wegwarte. ;-)
Die Wegwarte ist abgesehen von diesen mehr oder weniger genussvollen Verwendungen schon von Alters her eine Heilpflanze, die zu allen möglichen Zwecken eingesetzt wurde. Mir ist explizit nur die nachgesagte verdauungsfördernde Wirkung bekannt, aber sicher kann der Interessierte sich da Weiteres ergooglen.
Standortbedingungen Wegwarte
Die Standortansprüche der robusten Wegwarte kann man schon aus ihrem natürlichen Lebensraum ableiten: Trockene Ruderalflächen, Straßenränder, Feldränder sind ihr gerade recht.
Verwandt:
Chicoree-Anbau im Garten
Radicchio-Salat im Garten
Blaue Blumen im Garten
auch Kaffeeersatz: mehr zu Bucheckern
eingewurzelt unter: Stauden,Unkraut im garten
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21 Kommentare bisher
KommentierenHallo,
finde die Wegwarte auch wunderschön. Will verscuhen sie auch im Garten zu haben, und suche schon verzweifelt…. was brauche ich denn? Soll ich eine Wurzel ausgraben, oder hat sie Samen, die ich abpflücken und sammeln kann. Finde auf keiner Website, wie man sie selbst pflanzen kann.
Wie war das mit den vielen schwarzen Blattläusen?
Kann ich einfach ein Stück Boden mit Sand etwas “wegrandiger” machen?
wär für Antwort dankbar
Annette Wege, aus Hessen
Ich würde eine Wurzel ausgraben. Das geht sicher am schnellsten mit dem Wachsen dann. Klar, wenn der Boden fett ist, kann man ihn abmagern. Vielleicht gehts aber auch so. Einfach probieren. Blattläuse sind dann halt dran, aber wer genug Nützlinge hat, hat da sicher auch kein Problem.
Leider haben Sie den link entfernt, der die Geschichte der Zicchorie als Kaffeepflanze beschreibt. Ausgerechnet dafür interessiere ich mich nämlich! Wurde nämlich die Z. schon geröstet, bevor die Leute den Kaffeegenuss (geröstete Bohnen) kannten???
nach 44 gab es diesen kaffee aus zichorie mit sacharin und wegen rachitis lebertran auf dem
löffel, nach dem krieg 10% unterernährt
kann die arbeit der cafépflücker nicht hoch
genug einschätzen
Vor ca. 3 Wochen habe ich mir von der Wegwarte Samenkapseln abgerupft und draußen in einer Schale ausgesät. Jetzt zeigen sich die ersten kleinen Keimlinge. Würdet Ihr die Wegwarten-Babys vorm Winter reinholen oder draußen lassen? Ich meine, draußen hilft ja auch keiner den Pflanzen über den Winter ;-)
Alternativ könnte ich mir auch noch einige Pflanzen Wegwarten samt Wurzel ausgraben, die wachsen hier am Mittellandkanal wie wild. Wäre namlich auch eine hübsche Pflanze für meine geplante Wildblumenwiese unter den alten Obstbäumen.
Hallo Stephanie, Du kannst Deine winterharten Wegwarten-Babys definitiv draußen lassen. Sowieso machen heimische Pflanzen drinnen meist schnell schlapp. Bei mir im Garten keimen Wegwarten manchmal sogar im Dezember im schönsten hellgrün – und sie sind dann eine kostbare Freude fürs Auge!
Den Boden abmagern würde ich nicht, Wegwarten mögen gerne nährstoffreiche Erde! Wegen der oben erwähnten schwarzen Läuse: In einem Garten ohne Gift halten die sich – wie von Steffi angenommen – wirklich nur zwei, drei Tage im Jahr – dann macht der Ohrenkneifer kurzen Prozess. Auch die Schwebfliegen oben im Foto lieben nicht nur die Blüten, sondern legen ihre Eier in die Blattlauskolonien, denn fast alle Schwebfliegen-Larven ernähren sich von Läusen.
Von der Wegwarte – Lokis “Blume des Jahres” 2009 – habe ich nicht die Wildform, sondern Zuckerhüte als Blattgemüse für den Wok. Wenn das Entbittern im warmen Salzwasser mal nicht hilft, kann ich die Blätter immer noch Flämischer Tradition gemäß in Béchamelsauce ertränken. Dieser grüne Zuckerhut heißt manchernorts auch Fleischkraut, im Süden “Faule Gretel” [sic!] – der Mittags schließenden Blüten wegen. Botanisch hört er wie der rote Radicchio – ja, auch der eine Wegwarte!! – auf Cichorium intybus var. foliosum. Von der Form her also ein blättriges Mischding von Chicorée und Salat.
Exemplare vom Vorjahr blühen auch jetzt im Oktober noch wunderschön blau und kosten jede Sonnenstunde aus – auch nachmittags! Das letzte Blau inmitten der gelb-orange-lila-pinken Vorstellung kann nicht genug gepriesen werden. Und parallel dazu bilden neuere Saaten ihre Köpfe – unbeirrrt vom kühlen Wetter. Der Zuckerhut ist so robust, dass er sogar nach dem Schnitt munter wieder austreibt. Das ist mir nur recht, ich kann nicht genug davon haben. Aus meiner Sicht ist dieses blaue Asterngewächs die easy-gardening-Variante vom klassischen Chicorée.
Zu guter Letzt: Bei mir gibt es als gesündere Ergänzung zum obligaten Frühstücks-Biobohnenkaffee jeden Tag heimischen Getreide-Kaffee mit Zichorien drin. Das ist, liebe Steffi, doch alles andere als ein veraltetes Kriegskinder-Getränk – es gibt ihn als “Land-Kaffee” in Bio-Qualität in jedem Netto dieser Republik ;-)
Hallo Gretel,
gaaanz vielen Dank für Deine Antwort. Mir war irgendwe gar nicht bewußt, daß der Zuckerhut quasi die Kulturform der Wegwarte ist, dazu auch noch als lecker Gemüse verwendbar (bin absoluter Gemüsenfan!!!). Getreidekaffee kommt bei mir übrigens auch öfters auf den Tisch.
Dann werde ich mal meine wilden Wegwarten draußen in Ruhe weiterwachsen lassen und mal sehen, wie es dann im nächsten Jahr mit Läusen etc. aussieht (komischerweise habe ich bei den wilden Exemplaren am Mittellandkanal nicht eine einzige schwarze Blattlaus gesehen). Die Florfliegen könnten dann im Garten schon eher ein Problem werden. Habe nämlich im letzten Jahr fleißig Florfliegenkästen gebastelt und damit wohl so viele Tierchen angelockt, daß ich dieses Jahr keienrlei Blattläuse im Garten gesehen habe (während bei den Nachbarn (bei denen ist die Giftspritze schon fast an den Händen festgewachsen) auf allen möglichen Planzen Läuse waren :-)))
Ich bin mir ganz sicher, Stephanie, bei Dir im Garten haben es nicht nur die Florfliegen gut, auch die Wegwarten werden was. Und Du kannst auch von der Wildform vor der Blüte die Blätter essen. Die Blüten sind auch essbar, zwar ziemlich bitter, aber eine Blaue Butter wäre den Versuch wert. Ab Juni darfst Du mit Blüten rechnen.
Eine wichtige Anmerkung noch: Im Bundesland Hamburg steht die Wegwarte auf der Roten Liste ! Wie immer gilt:
Selbst wenn eine Pflanze an einem Ort häufig scheint, darf man Samen und Wurzeln nur entnehmen, wenn es dort definitiv keine bedrohte Art ist. Und das ist von Land zu Land und von Jahr zu Jahr verschieden. Beim Service des Bundesamt für Naturschutz floraweb.de kann aber jedeR ganz schnell herausfinden, was in seinem Land aktuell gilt. Für jede Wildpflanze ist dort unter dem Punkt Gefährdung und Schutz der aktuelle Status vermerkt. Für Wildpflanzen-GärtnerINNEN wunderbar sind zudem die Infos über den natürlichen Lebensraum – bei der Wegwarte beispielsweise “nährstoffreiche Stauden- und ausdauernde Unkrautfluren”. Wenn vorhanden werden auch alle Schmetterlinge, die von der Pflanze leben genannt und mit Steckbriefseiten verlinkt.
Ich liebe die Wegwarte, in unserer Gegend wächst die Wegwarte übig an den Bundestraßen entlang und sie macht damit ihrem Namen alle Ehre. Schade ist, dass nach einer gewissen Zeit und während der schönsten Blüte die Mähmaschinen der örtlichen Kommue kommen und die ganze Pracht abmähen. Denn, die Straßenränder müssen sauber bleiben und es muss ordentlich aussehen !!! Welch eine Schande.
Schade um die blaue Pracht, eine Schande aber nicht unbedingt, Dorothea. Denn je nach dem, wann gemäht wird, kann es sogar dem Erhalt dienen: Eine Wiese wird schneller zum Gebüsch, als man denkt. Aber die Wegwarte blüht erst im Sommer, da hat sie freilich schlechte Karten, wenn schon Ende Juni und dann noch mal Ende August gemäht wird, wie bei der klassischen zweischürigen Wiesennutzung. Straßenränder werden oft noch häufiger gemäht, es gibt aber tolle Gegenbeispiele – hier im Blog vorgestellt: eine Verkehrsbegleitgrün-Versuchspflanzung.
Eben auch Ordentlichkeitswahn ist ein Grund dafür, dass die Wegwarte auf die Roten Listen der vom Aussterben bedrohten Pflanzen geraten ist: Weil die Lebensräume immer knapper werden. Da wird es eng – selbst für eine früher wirklich häufige Wegrandpflanze, die ziemlich flexibel ist. Und weil man sie ab und zu doch noch mal sieht, bemerken nur Experten, dass es rapide abwärts geht mit ihrem Vorkommen. Als Warnung an uns wurde die Wegwarte zur Blume des Jahres 2009 gekoren.
Es war das große Verdienst der Naturschützerin Loki Schmidt, dass sie uns mit ihren Jahres-Blumen immer wieder hingewiesen hat – auf das mitunter geradezu lautlose Verschwinden der Arten vor unserer Haustür. Zu ihrem 90. Geburtstag wurden 2009 deshalb 90 sogenannte Loki Schmidt-Beete in ganz Deutschland angelegt. Und auf vielen dieser Beete blühen blau die Wegwarten.
Loki ist heute von uns gegangen. Ihre Blumen sollen bleiben.
Lasst uns Loki-Beete pflanzen. Rasen haben wir doch überall genug.
Mensch Gretel, ich bin immer wieder ganz platt von deinem Fachwissen, Hut ab. Habe aus deinen Kommentaren heute (auch bei der Iris) und in den letzten Tagen viel Neues erfahren.
Die Wegwarte blüht auch bei uns hier in der Gegend und ich konnte direkt bei uns in der Straße beobachten, wie sie in den letzten Jahren durch Brennnesseln verdrängt wurde. Schade. Warum die Nesseln an dieser Stelle so überhand nehmen verstehe ich nicht. Die Wiese wird einmal im Jahr gemäht und jedes Jahr wachsen da mehr Nesseln.
Kein echtes Fachwissen, liebe Betula – nur Gartenleidenschaft, Naturliebe, Sorge um den Planeten und obendrein ein Hang zum Ganzgenauwissenwollen und zum Werben für mehr Natur im Garten ;-)
Meine Vermutungen zum Wegwarten-Verschwinden bei Dir: Große Brennesselbestände sind immer ein Zeichen für Stickstoffüberfluss im Boden. Deshalb findet man sie im Garten oft in der Nähe des Kompost. Vielleicht gibt es einen höher gelegenen Acker, aus dem die Düngemittel eingetragen werden. Möglicherweise gehen auch Hunde viel spazieren dort. Im schlimmsten Falle hast Du eine zu hohe Feinstaubbelastung in der Straße. Denn auch Abgase können neuerdings zu einer Überdüngung am Wegrand führen – ein Nebeneffekt von Katalysatoren.
Fest steht: Wo die Brennessel einmal ist und immer weiter gedüngt wird, da haben andere keine Chance. Außer Brombeeren und Holunderbäume. Im Garten kann ich die Nesseln jedoch mit den Ackerschachtelhalmen zu Jauche verarbeiten und an Kürbisse und Tomaten verfüttern. Und gleich daneben den Schwebfliegen auf den Wegwartenblüten zuschauen.
In den Vorjahren hab ich immer Nesseln als Winterfutter für unsere Hasen getrocknet. So hat auch dieses “Unkraut” seine gute Seite. Nur dieses Jahr war das Wetter im Spätsommer zu schlecht:-(
Ich habe die Vermutung, dass die Brennnesseln deshalb so gut wachsen, weil das Schnittgut nicht abgefahren wird. Also wird eigentlich nicht gemäht, sondern gemulcht. Deine anderen Vermutungen kommen eher nicht in Frage. Der besagte Grünstreifen ist nämlich ein Damm, der einen Fußweg vom Bach trennt. Also auch kein Autoverkehr. Hunde kommen schon viele vorbei, wobei eigentlich nur unserer auf den Damm macht. Das zwar zweimal täglich, aber ich glaube nicht, dass das für ca. 130 m Brennnesseln reicht ;-) Außerdem ist nur knapp die Hälfte unsere Gassistrecke. Und in die Nesseln selber gehen Hunde sowieso eher ungern.
Es ist so schade, ich erinnere mich, als wir vor 12 Jahren hier her zogen, war der Damm eine herrliche Blumenwiese. Nach und nach sind die meisten Blumen verschwunden, sogar der Giersch, der an ein paar Stellen wuchs, ist weg. Nicht einmal Löwenzahn findet man mehr dort. Die Nesseln ersticken alles.
Hallo zusammen,
von der “Wegwarten-Front” kann ich Erfolg melden. Aus meinen gesammelten Samen sind jetzt ein Topf voll Wegwarten gekeimt. Allerdings sind die im Herbst bereits gekeimten komplett verschwunden. Keine Ahnung, warum oder wohin…Damit an die Kleinen jetzt keine Schnecke o.ä. dran geht, stehen die Keimlinge erstmal vorübergehend im Gewächshaus. Und Zuckerhut-Saat habe ich mir auch besorgt.
Wie schön,hier so viel Wissenswertes über die Wegwarte zu lesen. Bei uns hat sich diese wunderschöne Pflanze seit etwa 3 Jahren ausgebreitet. Vorher war sie hier im Norden nirgends zu sehen. Der Deich vor meiner Haustür wird zweimal im Jahr gemäht. Ich werde versuchen, zwei prächtige Pflanzen vor der Mähmaschine zu retten. Der “Samentipp” ist Gold wert. Werde ich beherzigen.
LG Heidi
Eine Bitte an Alle,
meine Winterendivie blüht herrlich mit vielen kleinen blauen Blüten. Diese gehört (lt. Fachliteratur) zur Familie der Wegwarte. In meinem kleinen Selbstversorgergarten erzeuge ich so viel selbst als irgend möglich. Nun möchte ich auch den Samen der köstlichen Winterendivie herstellen. Was muss ich dazu tun? Die blauen Blüten werden zu unansehnlichen braunen welken Blättern, enthalten aber keinen Samen. Wo muss ich suchen? Was mache ich eventuell falsch?
(Die Endivienpflanze ist vom letzten Jahr und steht im Gewächshaus.)
Vielen Dank und liebe Grüsse an Alle, die hier so herrliche Berichte verfassen.
LG Jonny
Vielleicht ist es eine sterile Hybride. Das ist die einzige Idee, die ich dazu habe. Erfahrungen fehlen.
Danke liebe Gärtnerin,
eine sterile Hybride, sagt mir leider nichts.
Kann es sein, dass es sich hierbei um Sorten handelt, wie z.B. bei Tomatenspezialitäten (F1-Hybriden), aus deren Fruchtsamen keine neuen Tomaten gezogen werden können?
Evtl. fehlen auch die Bestäuber, Bienen, Hummeln oder ähnliches, denn ich kann trotz offenem Fenster und Türe (des Gewächshauses) keine davon fliegen sehen.
LG Jonny
Ich beginne auch gerade, mich in die welt der samengärtnerei einzuarbeiten.
Mein schaues buch (Andrea Heistinger) sagt:
E. sind fremdbefruchter. Man sollte also ca. 10-15 pflanzen haben, damit die gegenseitige befruchtung funktionieren kann. Wildbienen, hummeln, und schwebfliegen helfen beim befruchten. Handbestäubung ist aber auch möglich; dafür muss man die knospen am vorabend mit kreppband vorsichtig zukleben.
Danke keichwa,
das könnte sein, denn ich habe in meinem Gewächshaus nur eine Pflanze stehen lassen, da diese sehr ausladend wächst und etwa ein Drittel meiner gesamten Anbaufläche in Anspruch nimmt.
Handbestäubung werde ich gerne versuchen, das klingt wie bei den Tomaten, die man, falls Bienen oder Bestäuber fehlen, vorsichtig schütteln muss, damit sich diese selbst bestäuben.
Feedbach folgt.
Ich habe zum Testen eine eingeschrumpelte und vertrocknete Blüte zwischen den Fingern zerrieben. Dabei konnte ich winzigste Teilchen erkennen, die jedoch nicht mit den ursprünglich käuflich erworbenen Anzuchtsamen (woraus ich diese Pflanze gezogen habe) zu vergleichen sind.
Dennoch habe ich diesen feinen Staubsamen eingesät, um zu sehen ob daraus etwas entsteht. Treu dem Glauben: “Wer etwas sät, kann auch etwas ernten!”.
Viel Freude an Eurem Garten und
LG Jonny
Hallo liebe Mitleser,
wie versprochen das Feedback.
Leider hat dieser feine kleine Samen nicht gekeimt. Ich werde mir deshalb für das nächste Jahr wieder einen Winterendiviensalatsamen im einschlägigen Fachhandel besorgen.
LG Jonny
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