Gärtnerin · 14. Dezember 2006, 10:28

Wolläuse bekämpfen

Hier ein Wolläuse-Bild von meinem Ficus pumila. Wollläuse bzw. Schmierläuse sind meine absoluten Hass-Gegner unter den Schädlingen.

Wolläuse sind saugende Kerbtiere, die dazu führen, dass Blätter, Pflanzenteile und schließlich die ganze Pflanze absterben. Am besten kann man sie an den weißen watteartigen Wollgespinsten erkennen. Wolläuse sind wie Schildläuse recht große Schädlinge und im ausgewachsenen Zustand ungefähr 3-4 mm groß. Sie können sich auf den Pflanzen bewegen, sind aber keine Sprinter, sondern eher langsam. Foto eines typischen Wollaus-Nests und daneben zwei Wolläuse „oben ohne“.

Wollläuse

Da die Wollläuse im Gegensatz zu Schildläusen diesen schützenden filzig-weiß-wolligen Überzug oben auf dem Panzer haben, lassen sie sich super-schwer bekämpfen.

Hier sieht man ganz rechts, wie klein Wolllaus-Jungtiere sind:

Wolläuse, Schmierläuse

Wolläuse-Bekämpfung:

Wolläuse lieben trockene Luft und Wärme und können sich im Winter in der trockenen Heizungsluft plötzlich stark vermehren. Prävention bedeutet damit, für ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen, z.B. durch Verdunster, Nebler oder regelmäßiges Besprühen der Pflanzen.

Man kann Wollläuse abwischen oder befallene Pflanzenteile abschneiden, aber das ist müßig und man steht leicht auf verlorenem Posten, wenn man den Befall nicht durch große Sorgfalt in den Griff kriegt. Zumal die Jungtiere sehr klein sind und leicht übersehen werden.

Helfen können das Bepinseln der Wolläuse mit ölhaltigen Mitteln, die die Wolläuse ersticken (Achtung, nicht auf die Pflanze, Blätter können sonst absterben) und eine echte Chance hat man mit systemischen Mitteln. Systemisch wirken z.B. Lizetan oder Neem. Ehrlich gesagt habe ich aber dennoch so manchen Kampf mit Wollläusen bisher verloren. :-(

Zur Bekämpfung kann man auch Nützlinge gegen Wolläuse ins Feld führen. Der Australische Marienkäfer vertilgt Wolläuse in großer Zahl. Das klappt aber nur, wenn die Temperaturen im Zimmer größer 15 Grad sind, damit die Nützlinge nicht inaktiv werden oder sterben.

Letztlich bleibt, stark befallene Pflanzen wegzuwerfen, bevor Schlimmeres sich ausbreitet.

Wolläuse habe ich bisher an Zitruspflanzen, an Ficus-Arten, an Schefflera und am Kakteen gesehen. Meine erste Leidenschaft als Teenie galt den Kakteen. Ich habe sie schließlich aufgegeben, als Hunderte von Wolläusen befallen waren, an die man wegen der Stacheln der Kakteen nicht gescheit herankam. :-(

Eure Tipps zur Wollaus-Bekämpfung?

andere Läuse, andere Schädlinge

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Vor einem Jahr
Gartenträume, Unkraut



253 Kommentare bisher

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Klaus Scholl, 31. Dezember 2006, 18:43

Mein Tipp: Erde komplett verwerfen (da liegen Eier drin, und die Läuse verstecken sich auch in der Erde an den Wurzeln, je nach Pflanze), und Wurzeln der Pflanze sorgfältig per HAnd abwaschen, dann neue Erde nehmen. Hat bei mir geholfen.

Gärtnerin, 01. Januar 2007, 15:07

Danke für den Tipp, Klaus. Klingt mühsam, aber wenn Erfolg sich einstellt, ist es wunderbar!

Zufallsbesucherin, 13. Januar 2007, 19:48

Mein Tipp: Pflanze samt Kübel unter die Dusche schleppen und mit hartem Wasserstrahl abbrausen. Wenn dabei Blätter und kleine Zweige abfallen, egal die wachsen schon wieder nach. Dabei abgespülte Läuse nicht in die Erde spülen und überhaupt wenig Wasser in die Erde dringen lassen. Das alles möglichst vor der Wachstumsphase im Frühjahr wiederholen. Hat geholfen, meine Pflanze ist über einen Meter hoch und das Schleppen hat sich gelohnt. Die Wurzeln würde ich in Ruhe lassen.

Gärtnerin, 14. Januar 2007, 13:08

Hallo Zufallsbesucherin, vielen Dank für den Tipp. Sofern keine Wolläuse an den Wurzeln sind, sicher eine tolle Lösung!

Helga, 18. Februar 2007, 17:34

Hallo, habe an meinem Elefantenfuß leider auch Wolläuse festgestellt und fand Eure Beiträge recht interessant.Ich werde am besten auch den EF unter die Dusche stellen. Oder? Hoffentlich habe ich Erfolg damit. !!!???

Gärtnerin, 21. Februar 2007, 14:25

Hallo Helga,

ich neige eher dazu, Dir zu empfehlen, außerdem noch ein systemisches Mittel einzusetzen… Die sind recht hartnäckig!

katharina, 02. März 2007, 13:35

Hi, ich habe Wollläuse an meinem Drachenbaum entdeckt! Die saßen genau da drin, wo die Blätter vom Stamm abzweigen. Habe einfach Spülmittel tropfenweise von oben nach unten am Stamm entlanglaufen lassen, bis die „Höhlen“ der Läuse mit Spüli vollgelaufen sind. Nach 15 Minuten zucken die nicht mehr!!! Pflanze nach einem Tag aber mit Wasser abspülen!

Gärtnerin, 02. März 2007, 15:38

Hi Katharina, interessante Idee. Un das hat der Drachenbaum nicht übel genommen?

Vielleicht sollte ich für potenzielle User dieses Tipps noch ergänzen, dass das Spüli beim Abbrausen besser nicht ins Erdreich kommen sollte…

Stefan, 02. März 2007, 19:54

Was spricht gegen Spülmittel im Wurzelbereich?

Gärtnerin, 02. März 2007, 22:00

Es schäumt beim Gießen. :-)

Stefan, 13. März 2007, 22:22

*lach* Naja, wenn man es pur anwendet – vielleicht. ;-)

katharina, 16. März 2007, 09:37

Hi, nochmal was zum Drachenbaum, Spülmittel und Abbrausen: Damit das Spüli beim Abbrausen nicht in die Erde kommt, habe ich um den Stamm eine Tüte gebunden und den Topf damit abgedeckt. Kann also garnix schiefgehen! Und der Drauchenbaum freut sich, dass er die lästigen Mitbewohner los ist!!! Den Biestern kann man halt nur mit radikalen Mitteln entgegentreten, sonst lachen die uns aus und vermehren sich fröhlich….

Gärtnerin, 16. März 2007, 17:34

Super Katharina, genau das meinte ich.

@Stefan: Sie hats ja pur angewendet. ;-)

Dieter, 22. März 2007, 17:43

hallo, habe auch so einen Geldbaum, ca 30 Jahre alt Stammumfang ca 44 cm!! höhe von Oberkante Kübel 130 cm. Jetzt kränkelt er sehr , Blattabfall, kein nachwachsen, Wollläuse sehr viel ( kämpfe schon lange ) wegen der Grösse weiss ich nicht wie ich umtopfen soll. Ich wäre dankbar für Ratschläge.

Gärtnerin, 23. März 2007, 12:52

Hallo Dieter,

oh je, Umtopfen ist sicher nicht ganz einfach, weil Geldbäume ja etwas brüchig sind. Dazu fällt mir eigentlich nur ein, dass man das mit mehreren Leuten machen sollte, so dass er vorsichtig herausgehoben und umgebettet werden kann. Bzgl. Wolläuse und Geldbaum mag ich keine Empfehlung abgeben. Systemische Mittel und Sukkulenten?! Ich weiß nicht. Vielleicht sagt Stefan noch was dazu oder Du fragst mal in einem Kakteen-/Sukkulenten-Forum nach, was die so empfehlen.

niXda, 23. März 2007, 14:08

Beim Umtopfen von leicht brüchigen Sukkulenten und auch für Kakteen eiget sich Zeitungspapier, das man in mehreren Lagen um die Pflanzen wickelt.
Beim Geldbaum usw. die Bruchstücke eventuell zur Vermehrung nutzen.

niXda, 23. März 2007, 14:30

Zur Giftigkeit, der im Handel befindlichen Spritzmittel, kann ich nur sagen, das ich bei meinen Fleischfressern auch immer meine Bedenken habe. Die sind durchaus wesentlich empfindlicher wie die üblichen Zimmerpflanzen. Jedenfalls vertragen die kein Spülmittel. Mit den handelsüblichen Sprays habe ich aber gute Erfahrungen gemacht und der Geldbaum dürfte diese sicherlich vertragen! Anweisungen beachten!!!

Stefan, 24. März 2007, 17:02

Prinzipiell sehe ich keine Probleme. Die Wirkstoffe Methamidophos (Tamaron) und Oxydemeton-methyl wären problematisch, sonst gelten meines Wissens die üblichen Grundsätze.

Unverträglichkeiten sind wie auch beim Menschen nie sicher auszuschließen.

Beate Harzig, 29. März 2007, 14:35

Hallo Pflanzenfreunde,

mit Interesse habe ich Eure Artikel zur Bekämpfung der Wollläuse gelesen. Ich selbst habe vor einigen Wochen einen Ficus elastica, 150 cm hoch und sehr schön, geschenkt bekommen. Leider mit Wollläusen, von denen ich die Tiere selbst noch nicht gesehen habe, nur die „Wolle“.
Feinfühliges und gründliches Abwaschen der Blätter mit Spüli-Verdünnung haben wir hinter uns, doch nun fallen vereinzelt Blätter.
Meine Frage an Euch: Kann man denn die Biester nicht einfach ertränken indem man die Pflanze für einige Stunden in einem vollen Wassereimer stellt?
Die müssten doch herauskrabbeln … dann könnte man die Erde abdecken und die Pflanze ordentlich duschen … Oder bin ich zu naiv?
Euch allen einen grünen Daumen!

Keisha, 04. April 2007, 10:02

Ich entferne Wollläuse auf meinen Kakteen mit Schaschlikstäbchen. Funktioniert ganz gut und man piekst sich nicht dauernd

Ingo, 19. April 2007, 09:33

hi!

guter tipp, wenn eure pflanzen kurzzeitig kleine minusgrade abkönnen. einfach über nacht in die kälte stellen und schon ist ruhe im laushaus :)

hab das letzte nacht (-1.3°) bei einer pflanze gemacht und heute morgen war totenstille. nun noch abbrausen damit die unschönen wollreste und die abgestorbenen tierchen verschwinden. ich habe vor dem abbrausen auch einen plastiksack über den kübel gestülpt, damit die „seuche“ nicht ins erdreich dringen kann…

wünsch euch glück bei der bekämpfung!

Gärtnerin, 19. April 2007, 13:21

Danke Ingo, cooler Tipp. Könnte vor allem beim Oleander hilfreich sein zu wissen.

Keisha: Auch ganz prima, danke. Hätte ich mal wissen sollen, als dazumal mein Schwiegermuttersitz-Gott-hab-ihn-selig befallen war. Fies war das und man kam durch die Stacheln eben auch nicht richtig dran.

Beate: Ganz viel sorry, ich habe Deinen Kommentar leider übersehen. :-(
Mit Ertränkens-Erfolgen habe ich leider noch keine Erfahrungen und aktuell auch keine „Experimental-Pflanze“. Kannst Du es nicht einfach mal probieren und uns dann verraten, obs geklappt hat?

Keisha, 19. April 2007, 20:29

Hm, ich hätte eventuell ne Test-Pflanze…. die ist übersäet mit den Biestern und auch akribisches Absammeln und abspülen schafft nie alle Tiere :-/ Leider handelt es sich dabei um eine Kaktee, eine fragile Opuntien-Artige, und ich trau mich nicht ganz, sie in Wasser zu versenken… Andererseits, die Biester haben schon richtige Löcher in die „Blattränder“ gefressen, in denen sie sich wie in Höhlen toll in Sicherheit bringen können. Wenn ich den kleinen Schatz also nicht zu Tode ersäufe, machen ihm die Läuse den Garaus… mhh… ach, ich probier das morgen mal.

Die Wolläuse, die ich auf einer, vor dem Mülleimer geretteten Japanischen Wollmispel sitzen hatte, ließen sich allerdings mit einer kräftigen Dusche ganz leicht vertreiben.

Keisha, 20. April 2007, 13:09

So, ich habe meine Pflanze nun komplett eingetaucht. Inklusive Erde, Topf etc (Aus Faulheit) Die Erde werd ich später komplett austauschen. Schon, damit die Kaktee nicht verfault.
Hat jemand ne Idee, wie lange ich den Tauchgang durchführen müßte? Ich geh einfach stündlich mal hin und guck, was sich tut. Aber ehrlich gesagt, viel Hoffnung hab ich nicht…

Gärtnerin, 20. April 2007, 13:18

Drücke jedenfalls mal die Daumen fürs Experiment!

Keisha, 20. April 2007, 14:06

Nach einer Stunde:
Die Ungeduld hat mich hingelockt… ich hab die Pflanze rausgeholt, eine Wollaus gelöst und umgedreht. Sie ruderte wild-fröhlich mit den Beinchen :-( Ich weiß, daß Insekten ein anderes Atemsystem haben als zB Säugetiere, aber denen muß auch mal die Puste aus gehen…

Würde es sich um eine andere „normale“ Pflanze handeln, also um keine Stachelbewehrte, würd ich ja auch mal versuchen, ob ich sie einfach ins Aquarium tauche und die Läuse von den Fischen abzupfen lasse… die zerlegen ja auch Spinnen, Schnecken, Fliegen und Kellerasseln gerne…

Keisha, 20. April 2007, 16:24

2 weitere Stunden später:
Sie „winken“ immer noch :-( Wenn auch nicht mehr ganz so…. fröhlich. Langsam mache ich mir auch Sorgen um die Kaktee. Einzig den Nestern scheint es nicht mehr besonders gut zu gehen. Sie wirken ein wenig…. verwaschen ^^ Ich warte nun noch zwei weitere Stunden, dann breche ich den Versuch ab und probiere die gute alte Brause / neue Erde Version noch einmal aus.

Keisha, 20. April 2007, 20:59

Kaum zu glauben, wie zäh die Viecher sind! Gegen 19 Uhr holte ich sie das letzte Mal aus dem Wasser. Nichts regte sich… ich drehte eine Laus um… nichts! Kein Winken, kein Rudern, nichts! Juhu! dachte ich, topfte sie aus, wusch die Wurzeln aus. Die Basis des Kaktus war voll von Nestern, die unterirdisch zu immer neuen Invasionen auf mein Pflänzchen aufgerufen hatten. Nun weiß ich jedenfalls, wieso sie gar so hartnäckig gewesen waren… Jedenfalls, ich hab also die „nackte“ Pflanze vor mir liegen und fang an, die vermeintlich toten Läuse und Nester mit meinem Schaschlikstab runterzupuhlen, da sehe ich es! Es winkt! Die sind echt nicht tot zu kriegen, oder? Also hab ich folgendes gemacht: Mit Spüli-Wasser besprüht, abgebraust, Reste nochmal abgepuhlt, Fraßlöcher penibel ausgekratzt (Dabei nen kleinen Ableger aus Versehen abgebrochen…)und in einen frischen, sauberen Topf mit frischer Erde und Sandkastensand von Nachbars (natürlich gewaschen…)eingetopft. Die Kaktee steht nun zuätzlich auch noch in Quarantäne und hat vermutlich die nächsten Wochen keinen großen Durst mehr. *g*
Ich weiß, war viel Aufwand für dieses kleine, beinahe mickrige 15 cm Kakteechen, aber hier ging es mittlerweile ums Prinzip! Und wenn die Biester meinen, diesen Krieg weiterführen zu wollen, bitte sehr! Ich hab noch Atem für viele Schlachten gegen sie.

Gärtnerin, 20. April 2007, 22:30

Mein Beileid, Keisha. Dann erklären wir Ersäufen wohl für gescheitert…

Keisha, 23. April 2007, 13:10

Heute guck ich mir meine Kaktee prüfend an, ob sie das Bad unbeschadet überstanden hat, und was sehe ich?? Eine Wollaus :-( Das kann doch nicht mehr wahr sein, oder? Ich hab jetzt ein paar kleine Ableger herausgebrochen, um zwischen den einzelnen Pflanzenteilen größere Abstände zu haben, in die dann auch Zahnstocher etc passen, damit ich die Läuse besser herauspuhlen kann. Ich glaub, ich glaub, ich fahr nachher los und kauf den Chemiehammer :-(

Andi, 29. April 2007, 10:08

Ich hab‘ heute meine Kastanienplanze (kenne den Namen von dem Dingen nicht :-) ) mittels der Dusche von den kleinen Mistviechern befreit.

Vorm Haus steht allerdings ein Busch / Bäumchen, dass vollkommen übersäht ist von den Tierchen. Nun meine Frage: Können die irgendwie von diesem Busch „weitergetragen“ werden? (fliegen oder sowas in der Art ??)

Gärtnerin, 29. April 2007, 14:00

Wolläuse können meiner Info nach nicht fliegen, nur laufen. Blattläuse können z.T. fliegen.

Keisha, 29. April 2007, 17:48

Ich hab jetzt Lizetanstäbchen gekauft. Mein Krieg gegen die Kaktus-Wollaus-Armee geht in die nächste Runde… und die weißen Fliegen auf meinen Wandelröschen werd ich so hoffentlich auch los…

Gärtnerin, 29. April 2007, 18:10

Na dann viel Erfolg. Das dürfte hinhauen.

Rebecca, 30. April 2007, 10:39

Wenn meine Pflanzen Wollläuse haben besprühe ich diese mit Keyzers-Pflanzen-Fit dies ist ein Homöopatisches Mittel das den Pflanzen nicht schadet aber das Ungeziefer vernichtet. Das Mittel kann bei allen Pflanzen angewandt werden. Orchideen werden dazu aber noch in eine große tüte gestellt mit etwas Wasser versorgt angesprüht und dann die Tüte verschlossen und so drei Tage stehen gelassen dann sind die tiere alle abgetötet. Den Tipp habe ich von einem Gärnter bekommen.

niXda, 01. Mai 2007, 12:30

Ein homöopathisches Mittel, hört sich gut an! Wo bekommt man das?

Rebecca, 02. Mai 2007, 10:38

ich bestelle es immer bei QVC oder kaufe es auch auf messen gibt es allerdings nur von dem Gärtner Keyzers kann ich aber wirklich sehr empfehlen. Habe letztes Jahr sogar an meinen Rosen die Blattläuse damit weggebracht. Viel Glück mit dem Mittel.

Tanja, 03. Mai 2007, 16:45

Ich hab die Pflanze in regelmäßigen Abständen mit einem Spülmittel-Wassergemisch abgesprüht! Dabei aber darauf geachtet, dass wenig von dem Wasser in die Erde dringt, hat geholfen und ich bin die lästigen Biester los! Geht bei fast alles Lausarten!!!

Keisha, 03. Mai 2007, 19:41

Auf meinem kleinen Buchsbäumchen hab ich nun auch etwas, das ich nicht genau identifizieren kann. Oben auf den frischen Trieben sitzen grüne „Läuse“, von der Farbe her wie Blattläuse, von der Größe her fast so groß wie ne Wollaus. Über jeder „Laus“ bilden sich irgendwelche Fussel, die wie Baumwollfussel aussehen und sich beim dagegen pusten lösen und dann runterfallen. Die Viecher sitzen auch nicht in Massen an einem Trieb, sondern jedes Insekt scheint einen Trieb für sich alleine zu beanspruchen. Kennt das jemand?
Vielleicht, wenn das Wetter morgen paßt (immo regnets in Strömen…), fotografier ich mal und schick Steffi die Bilder.

Keisha, 03. Mai 2007, 19:53

Ach, ich glaub, ich hab den Täter… ich bin hier im Blog grade auf den Buchsbaumblattfloh (oder s.ä.) gestoßen. In dem Beitrag war von „weißen Würstchen“ oder „Flocken“ die Rede… Das klingt ganz nach meinen Viechern. Verkrüppelte oder zusammengerollte Blätter habe ich (noch) keine gefunden und Lizetan hatte ich zur Vorsorge neulich auch schon rein. Hach, in Zukunft such ich erst alles durch, bevor ich poste *grr*

Gärtnerin, 05. Mai 2007, 13:26

Danke Tanja!
Keisha, Du bist dann ja schon versorgt. ;-)

Keisha, 11. Mai 2007, 18:24

Ich wollte mal eben vermelden, das Lizetan scheint seine Arbeit zu machen. Nachdem ich das Stäbchen eingesteckt hatte, vermehrten sich die Biester rasant, oder krochen aus welchen Ritzen auch immer… jedenfalls dachte ich schon, ich muß den Kaktus aufgeben. Inzwischen aber ist kaum mehr eine Laus zu sehen, auch keine Nester mehr. „Mein kleiner grüner Kaktus“ hat mir offenbar auch die stressige Behandlung mit Tauchgang, abspülen etc völlig vergeben, denn er belohnt mich, wie es aussieht demnächst mit mindestens 2 Blüten :-)

Gärtnerin, 14. Mai 2007, 09:14

Na dann ist ja Entwarnung, Keisha. Möge das gequälte Stück sich erholen und gedeihen. ;-)

Keisha, 14. Mai 2007, 10:13

So lange die beiden Blüten nicht der „Lichtblitz vor dem Pilz“ sind und das Kakteechen nun seine ganze letzte Kraft in die Vermehrung steckt, bevor es gänzlich eingeht… Zur Sicherheit steht es immer noch in Quarantäne, vielleicht lass ich es da auch stehen, neben meinem Aquarium. Kann ja sein, daß ihm das Licht da gefällt :-)

Keisha, 16. Mai 2007, 08:36

Es ist nicht zu fassen! Vor nicht mal einer Woche erzählte ich, daß die Wolläuse weg zu sein scheinen… grade guck ich Kontrolle: Sie sind wieder da :-( Danke Lizetan, dachte ich erst, doch dann! Halt! Dann wurde mir alles klar! Auf einmal fühlte ich mich von den „Fachleuten“ ein wenig ver…. nunja, übers Ohr gehauen. Die Lizetanstäbchen waren schließlich nicht billig…
Ich hatte das Lizetan gekauft, weil eben mein KAKTUS und ein Drachenbaum (dieser möglicherweise, könnte aber auch nur zu viel Wasser gewesen sein…)Probleme hatten. Ich bekomme also STÄBCHEN, die ich zu einem Kaktus und einem Drachenbaum, der erstmal TROCKEN stehen soll, stecken soll. Nur… wie soll sich Wirkstoff und der enthaltene Dünger verbreiten, wenn beide kein Wasser brauchen?????
Ich werd den Kaktus jetzt erst mal gut gießen. Von den mittlerweise drei Blütenansätzen scheinen eh 2 stecken zu bleiben. Er braucht immo wohl einfach mehr Wasser als sonst. Und dem Drachi gönn ich jetzt auch mal wieder etwas Feuchtigkeit.
Das wars mal wieder von der Wollaus-Front. Ich befürchte fast, die kommen langsam aus dem Inneren des Kaktus… sie hatten sich da ja schon regelrecht Löcher reingefressen…

Gärtnerin, 16. Mai 2007, 09:14

Du vermutest richtig. Ohne Wasser kann der Wirkstoff nicht in die Pflanze gelangen. ;-)

christina, 22. Mai 2007, 09:41

Hallo!
Wie Ihr Euch denken könnt, hab ich ein Problem…mit Wollläusen!! Meine Terrasse wird von einem kniehohen Beet umrandet und darin steht ein – bisher wunderschönes – Holzapfelbäumchen, ca. 2,30 m hoch! Und das Bäumchen hat jetzt Wollläuse! Ich kann mir zwar eine chemische Keule holen, aber beim Abbrausen hinterher wird es schwierig, dass das Wasser nicht ins Erdreich einsickert. Ich kann zwar Folie unterlegen, aber irgendwohin läuft was Wasser doch ab! Und mit Erde austauschen ist es da natürlich auch schlecht, oder hat jemand eine Idee/Erfahrung damit? Ich möchte es nur sehr, sehr ungern umhauen! In den verflixten Efeu, der dahinter wächst wie Harry, da gehen die Biester nicht dran!

Gärtnerin, 23. Mai 2007, 16:11

Hallo Christina, evtl. ein systemisches Mittel, das über Boden/Wurzeln verabreicht wird, z.B. Lizetan. Erkundige Dich mal im Fachhandel.

peez, 12. Juni 2007, 14:04

Hallo Wolllausbekämpfungsgemeinschaft ;-)
Ich habe gestern mit großem Entsetzen festgestellt, das mein KRÄUTERBEET mit den Viechern befallen ist! Speziell der DILL ist voll mit den Biestern. Weiß jemand, ob es ein chemisches Mittel gibt, dass dem Mensch, der den Dill dan isst, nicht schadet???
Jedenfalls werde ich jetzt mal die „Knoblauch in die Erde – Methode“ ausprobieren…

Cristina, 19. Juni 2007, 15:24

Hallo Christina,
ich habe ein noch viel groesseres Problem. Mein Garten (3000qm), vor allem mit Mimosen, Zitrusfruechten, Sukkulenten wie Agaven, Kakteen , Aloe usw. bepflanzt,(ich lebe in Spanien) verwandelt sich nach und nach in ein Baumwollfeld. Ueberall sind diese Biester. Angefangen hat es vor einigen Jahren mit wenigen Pflanzen, die ich systematisch behandelt habe. Es schien zu bessern. In diesem Jahr stelle ich mit Schrecken fest, dass der Befall grosse Ausmassen angenommen hat. Wo es moeglich ist, habe ich die Pflanzen nun systematisch mit Confidor und l5 Tropfen/lt. Spuelmittel (damit dringt das ganze in die Wolle ein) behandelt. Nach 2 Tagen sehe ich nun, dass die kleinen Wuermchen sich nicht mehr bewegen und ich sie einfach abbrausen kann. Natuerlich ist es schwierig den ganzen Garten zu behandeln. Wichtig ist auch, ev. Ameisen zu bekaempfen; die verschlimmern die Sache nur noch.
In in einem nahegelegen Wald hatte ich vor etwa 3 Jahren festgestellt, dass alle Straeucher weiss besteubt und spaeter mit Baumwollklumpen uebersaet waren. Heute habe ich mir das Waldtstueck wieder angesehen und habe festgestellt, dass dort keine Wollaeuse mehr vorhanden sind. Die Natur hat alles wieder ins Gleigewicht gebracht. Vielleicht sollten wir etwas mehr Geduld und Nerven aufbringen und …abwarten??
P.S. Kann mir vielleicht jemand mitteilen, wo man australianische Marienkeafer beziehen kann?

Eli, 19. Juni 2007, 15:49

Hi Christina!
Zu deiner Frage wegen australische Marienkäfer!
Guck mal hier:schneckenprofi.de –> Nützlinge!Er hat jede menge kleiner Helferlein!

Gärtnerin, 19. Juni 2007, 20:55

Hallo Cristina,

mein Beileid zu Deinem Wollaus-Problem. Das klingt ja furchbar. Ich drück die Daumen dafür, dass es mit Deiner und der Hilfe der Natur bald besser wird!

Cristina, 20. Juni 2007, 10:15

Mein Garten (3000qm), vor allem mit Mimosen, Zitrusfruechten, Sukkulenten wie Agaven, Kakteen , Aloe usw. bepflanzt,(ich lebe in Spanien) verwandelt sich nach und nach in ein Baumwollfeld. Ueberall sind diese Biester. Angefangen hat es vor einigen Jahren mit wenigen Pflanzen, die ich systemisch behandelt habe. Es schien zu bessern. In diesem Jahr stelle ich mit Schrecken fest, dass der Befall grosse Ausmassen angenommen hat(Trockenheit, Wind?). Wo es moeglich ist, habe ich die Pflanzen nun systemisch mit Confidor und l5 Tropfen/lt. Spuelmittel (damit dringt das ganze in die Wolle ein) behandelt. Nach 2 Tagen sehe ich nun, dass die kleinen Tierchen sich nicht mehr bewegen und ich sie einfach abbrausen kann. Natuerlich ist es schwierig den ganzen Garten zu behandeln, da auch die Bodendeckenden Pflanzen, meist ebenfalls Sukkulenten, betroffen sind. Was kann ich tun? Ich versuche die Ameisen (Ameisenplage) zu bekaempfen; die verschlimmern die Sache nur noch.
In einem nahegelegen Wald hatte ich vor etwa 3 Jahren festgestellt, dass alle Straeucher weiss besteubt und spaeter mit Baumwollklumpen uebersaet waren. Heute habe ich mir das Waldtstueck wieder angesehen und habe festgestellt, dass dort keine Wollaeuse mehr vorhanden sind. Die Natur hat alles wieder ins Gleigewicht gebracht. Vielleicht sollte man etwas mehr Geduld und Nerven aufbringen und …abwarten? was natuerlich einigermassen schwierig ist, da man ja nicht weis ob sich Erfolg einstellt. Kann man sptaeter ev. eine Winterspritzung vornehmen?
Danke fuer eine Antwort.
Cristina

monio, 20. Juni 2007, 12:02

Jemand schrieb ganz oben vom dauernd bestäuben, aber Kakteen mögen das nicht, die faulen.
Die chemische Käule habe ich auch schon manchal versucht gerade bei feinen Sukkulenten und kleinen Kakteen, bei denen auch Entfernen mit Lupe nichts nützte: ich hatte ein Mittel weiß nicht mehr wie es hieß) das ätzte die verschiedensten Pfanzen habe es nicht benutzt. Entweder schmeiße ich die Pflanze weg, wenns nichts wertvolles ist, oder ich muß sie regelmäßig abwaschen. Nicht warten,bis alles weiß ist! Besiegt habe ich in 20 Jahren Wolläuse noch nie,wohl aber Schildläuse an Pflanzen mit großen Blättern, die einfach zu reinigen waren. Habe aber gerade gelesen, daß es auch in der Erde ist, das ist mir neu und muß untersucht werden. Traue mich aber bei Kakteen und kleine Sukkulenten nicht dran alle Erde auszuspülen. Beim meinem kleinen Pfennigbaum evtl. schon. Der ist ein Überlebenskünstler, war umgekippt, fast nicht mehr in der Erde und hat neue seitliche Wurzeln gebildet, ich habe es gelassen, fand es echt interessant das zu sehen. Und jetzt diese Wolläuse.

Keisha, 20. Juni 2007, 12:16

Meine Wolläuse am Kaktus scheinen endgültig besiegt zu sein. Lizetan sei Dank. Was ein bisschen Gießen doch Wunder vollbringt… *g* Die „Blütenansätze“ haben sich zu meinem absoluten Erstaunen als was ganz anderes entpuppt: Nämlich als eine Art Blattknospe und der Kaktus ist inzwischen gut 15 cm gewachsen. Toll einerseits, aber andererseits schade… ich hätte gerne Blüten gehabt.
Ich hoffe jedenfalls, daß wir damit jetzt vorerst durch sind, mein kleiner grüner Kaktus und ich…

Hexara, 02. Juli 2007, 14:32

Hallo Ihr geplagten,
war heute bei meiner Schwiegermama im Gewächshaus, überall in den Gurken Wattebäuschen!!! Ich tippe mal auf Wollläuse, finde aber nirgends etwas über befallene Gurken. Die Tomaten gegenüber haben nichts.
Einige Stiele und auch Früchte sind schon abgestorben, was machen wir da nur?
Was mich auch wundert, angeblich sollen die sich in der Trockenheit wohlfühlen, das Klima im Gewächshaus ist jedoch grade zur Zeit eher tropisch.
Bin für jeden Tipp dankbar, mal eben Erde auswechseln ist wohl schlecht bei 1,80 hohen Gurken.
Hexara

niXda, 02. Juli 2007, 16:30

Hallo Hexara und die anderen geplagten,
mit einem Neem-Kern-Extrakt dürfte sich das Plagenproblem optimal lösen!

niXda, 02. Juli 2007, 16:35

…und bei manchen Schädlingen hilft (egal was für ein Mittel man verwendet) nur eine zweite Anwendung nach 7 Tagen um die Biester alle zu erwischen! Maßnahmen wie z.B. erhöhte Luftfeuchtigkeit, sind nur präventiv und nutzen bei vorhandenem Befall nix.

niXda, 02. Juli 2007, 16:38

ach…und Erde auswechseln hilft nur sehr selten da die Tiere ihre Eier meist direkt an den Pflanzen (Wurzeln, Stiele, Blätter usw.) ablegen

niXda, 02. Juli 2007, 16:41

und die alle ab- bzw. auszuwaschen dürfte ´ne ordentliche „Sauerei“ und Plakerei sein.

Eli, 02. Juli 2007, 17:42

Hi!
Kann nur niXda zustimmen.Habe alles bei Befall ausprobiert und erst Neemöl hat geholfen.Das gibt es zum spritzen oder als Pellets um in die Erde miteinzugraben.Völlig natürlich also braucht keine Angst haben die Gurken kann man hinterher essen.

cherrypearl, 09. Juli 2007, 20:37

Hey!
Ich habe mir heute einen Bonsai gekauft. Dummerweise auch gleich Wolläuse mit -.-
Hab das natürlich im Laden nicht gesehen. Jetzt hab ich mich ein bisschen schlau gemacht und glaube, dass systemische Mittel die Beste Lösung sind. Scheinen ja wirklich fiese Biester zu sein. Hab aber noch was anderes im Netz gefunden:
1l Wasser, 2El Olivenöl und ein Spritzer Spüli auf die Pflanze sprühen. Aber leider kommen sehr empfindliche Pflanzen nicht gut weg (Obwohl es eine Mischung für empfindliche Pflanzen ist!).
Ich werd das mal ausprobieren und hoffen, dass es wirkt (allerdings in Kombination mit systemischen Mitteln).
Ich wünsch euch viel Glück (scheint man zu brauchen) für euren Kampf gegen die Viecher

Uta, 09. Juli 2007, 22:06

Hallo, cherrypearl,

warum bringst du den infizierten Bonsai nicht dahin zurück, wo du ihn hergeholt hast?

cherrypearl, 10. Juli 2007, 14:29

Tja, das würde ich ja machen, aber das Problem ist, dass ich den Befall erst mitbekommen hab als ich ihn in form geschnitten habe. Die wollen den einfach nicht mehr zurücknehmen -.-
Und außerdem hab ich mich ehrlich gesagt ein wenig in das Bäumchen verliebt ^^

sunbird, 27. Juli 2007, 14:40

Hallo Ihr lieben Pflanzenfreunde,

Wir haben die ganze Wohnung voll mit verschiedenen Zimmerpflanzen. Vor einiger Zeit haben wir an unseren Kakteen weisse Spuren entdeckt, und sie in Quarantäne gestellt. Über die Zeit waren aber immer mehr Kakteen befallen.
Heute haben wir dann an unserem Drachenbaum ca. 5mm grosse Wollknäule gefunden, und die Läuse gleich mit dazu.
Ich habe jetzt ein wenig gesucht und als Mittel Niem-Öl entdeckt. Hat jemand von Euch mit der Niem-Öl, Rimulgan, Mehlsalz Mischung Erfahrung gemacht??
Melde mich wieder wenn der Kampf begonnen hat…

Troll 599, 20. August 2007, 22:11

Hallo hatte mit meinen Zitrusbämen ein Lausproblem
Meine Lösung war auf 1ltr.Wasser 20ml Spiritus 10ml Schmierseife und die michung 2x die Woche abends versprühen bis keine mehr da sind.

sabrina, 22. August 2007, 18:32

Hallo alle miteinander!!!

Hab euer Forum mit „Begeisterung“ gelesen, weil ich seit kurzem auch Probleme mit Wollläusen habe (so scheints zumindest)! Die Läuse sehe ich zwar nie, aber umso mehr ihre Wollknäuel an meinem ganzen Bonsai.
Eure Tipps zur Bekämpfung sind zwar auch toll, jedoch habe ich Angst meinem Bonsai (Ficus Microcarpa) mit der Lösung aus Spülmittel, Öl und Wasser zu besprühen, da es für „empfindliche Pflanzen nicht gut ausgeht“! :(
Habt ihr denn noch andere Vorschläge, was einem Bonsai eventuell nicht so sehr viel ausmacht?! Ich hab keine Ahnung ob Spiritus der beste Weg ist, obwohl ich es schon einige Male gelesen und gehört habe… :?

Liebe Grüße, Sabrina

Anna, 27. August 2007, 20:36

Hola, Hallo,
ich lebe wie Cristina in Spanien und habe wohl auch diese Biester namens Wollläuse im Garten.
Als ich nach 4 Wochen Deutschlandurlaub wieder in meinen Garten kam waren die Tierchen schon mächtig über meine Buganvilla hergefallen. Nach Angaben meiner Nachbarn war eine Woche vorher noch nichts zu sehen. Können sich die Viecher so schnell ausbreiten? Und wie ist eigentlich der lateinische Name? – Damit ich hier mal fragen kann was es für ein Mittel gibt. Die Pflanzen sind seit 1 1/2 Jahren vor der Hauswand eingepflanzt und haben auch gemeine Stacheln, also is nix mit einfach Erde abdecken oder auswechseln.
Ich freue mich über Kommentare
Anna

Gärtnerin, 28. August 2007, 11:12

Mein Beileid, Anna. Bin gespannt, ob jemand helfen kann…

Anja, 24. September 2007, 10:47

hallo,

ein sehr interessanter Beitrag ihr lieben! Viele gute Erfahrungsberichte. Da teile ich doch auch gleich meine Erfahrungen it :)

1. wolläuse laufen – was ja auch oben die Gärtnerin beschreibt. Allerdings laufen sie schon recht flink! ich hatte mir eine Kolonie in einer Sukkulente gekauft *grr* und erstaunt der „kleinen weißen Assel“ hinterher geschaut, wie sie über unsere Fensterbank flitzt. Klar – sie sind keine Sprinter. aber nicht unterschätzen :) Ist nur eine Befallen dann denkt man das wahrscheinlich nur.

2. JA Wolläuse leben auch in der Erde! Sie können durchaus im Wurzelballen sitzen oder am Stamm. Ich habe heute eine gut befallene Pflanze durchsucht. auf ihr hab ich nur eine Laus gefunden. auf den Stecklingen, bzw. UNTER der Erde an den nur 2-3mm langen Wurzeln saßen HAUFENWEISE winzig kleine Läuse !!! Es bringt also nicht viel, wenn man beim abbrausen die Erde abdeckt — man befreit nur den oberen Teil der Pfanze. Bisschen Spüli oder besser Schmierseife verträgt die Pflanze durchaus in der Erde. würd halt das Spühli halt nicht IN die Erde spritzen. aber wenn man z.b. die Pflanze damit besprüht und die Seife gelangt so auch in die Erde kann sie dort durchaus auch wirken :P

Wenn man Sukkulente Pflanzen besprüht oder sie mal für ein Paar Stunden Ertränkt, dann macht es ihnen nichts aus. sie fangen nicht gleich an zu faulen. Sie sollten dann halt nicht kalt stehen bei >15°C damit auch flüssigkeit wieder Verdunsten kann. Erde austauschen ist schon eine gute idee — aber es reicht nicht aus. man kann nur mühsam alle Erde von den Wurzeln abspühlen und wenn irgendwo eine winzig kleine Laus überlebt kann sie sich mühelos vermehren und man hat nach einiger ZEit wieder einen ordentlichen Befall.

Entweder sammelt und spühlt man einfach ab wenn man sie sieht und lässt zu, das sie sich ausbreiten. Oder man schlägt mit der Chemie Keule zu.

@ Keisha – finde deinen Bericht toll! Mir hat es sehr geholfen. Habe mit Schädlingsbekämpfern nicht so tolle Erfahrungen gemacht und wollte mich auf das „eindämmen der Tierchen“ beschränken. Keine Lust wieder Scheinchen hinzulegen und dann ein nutzloses Mittel gekauft zu haben *grr*

@ Anne — schau mal hier

http://www.dooyoo.de/archiv-haus-garten/insektenbekaempfung/734528/

wenn du ein kleines „gewächshaus“ aus Holzgerüst und Folie aufstellst kannst du dir auch natürliche Feinde der Wollaus kaufen. da es nun aber auf die kalte Jahreszeit zugeht ?! ich bin nicht sicher ob es etwas nutzt. da diese Tierchen es warm brauchen s. oben im Text der Gärtnerin.

Anja, 24. September 2007, 11:03

muß noch etwas ergänzen:
habe mal nach dem mittel gesucht, das in dem link beschrieben wird, den ich Anna gepostet habe.

Das mittel heißt „Promanal AF Neu Schild- und Wollausfrei“ habe es im Internet für 20€ / L gefunden.

es gesteht — ganz simpel — aus 12 g Parafinöl pro Liter und enthält KEINE anderen Zusätze !! Man kann sich also durchaus auch ein gutes reines Parafinöl kaufen und sich das selbst mischen um die Pflanzen zu besprühen.

Im Testbericht wurde das Mittel auf Sukkulenten Pflanzen angewendet – gerade bei diesen muß man ja so forsichtig sein. Stäbchen müssen ohne Dünger sein und den Film auf der Pflanzen oberfläche würd ich auch nach ein paar Tagen lieber abwaschen wollen.

Gegen Schildläuse hatte ich 2 Pflanzen mit Neemöl besprüht. Meine zantedeschia hatte es NICHT vertragen und mir mit durchgeweichten blättern und häßlichen braunen blättern gedankt. Zur not kann man das ja wegschneiden! — wie jemand anderes schon oben geschrieben hat — schliesslich wachsen Blätter und zweige nach.

Stefan, 24. September 2007, 19:31

Der lateinische Name ist Pseudococcus, ggf. dann noch die Unterart. Spanisch müssten sie
„Cochinillas“ heißen.

Heuskel, 30. September 2007, 11:31

Ich bin Gärtner in einem großen Schwimmbad mit sehr viel Innenraumbegrünung. Woll- oder Schmierläuse sind schon eine Herausforderung. Mit eurem Lizitan und den ganzen anderen hervorragenden Tipps werdet Ihr nicht sehr weit kommen. Vielleicht wird sich vorrübergehend ein Erfolg einstellen aber ihr müsst der Sache anders begegnen. Höllderlein hat mal gesagt:“ Wo das Böse ist, wächst das Heilende auch.“ Mein Tipp sind Nützlinge. Ihr müsst zuerst einmal in Erfahrung bringen weche Läuse das sind. Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Schmier,- Wollläusen. Dysmicoccus neobrevipes, Planococcus citri Zitronenschmierlaus, Pseudococcus affinis, Pseudococcus longispinus, Spilococcus cactrarum Kakutsschmierlaus, um nur einige zu nennen.( gute Seite hat Neudorff oder Sauter und Stepper )Dann bestellt den Richtigen Nützling. Das geht vom Australischen Marienkäfer bis zur Schlupfwespe.
Ich habe den besten Erfolg mit der Schlupfwespe Leptomastix abnormis erzielt.Auf den Galapagos Inseln versucht man das Problem der Schmierläuse mit dem Australischen Marienkäfer zu lösen.Bezugsquellen sind Neudorff oder Sauter und Stepper.
Das ist zwar aufwendig aber von Erfolg gekrönt. Wenn ihr die Chemiekeule einestzen wollt, dann bitte kein Imidacloprid. Das ist der Wirkstoff in fast allen Mittel von Bayer. Lizitan, Confidor u.s.w. Ich habe festgestellt, dass der Wirkstoff Dimethoat einen größeren Erfolg verspricht. Ich wünsche euch noch viel Erfolg. G.Heuskel, Gärtner

goh - SHK (Saale-Holzland-Kreis), 30. September 2007, 17:46

Hallo, Ihr Wollläsebekämpfer!

Auch ich habe mit diesem Ungeziefer „Rote Wolllaus“ zu kämpfen.Bei mir haben sich diese Schädlinge auf meinen Sukkulenten, Kakteen eingenistet. Habe es mit Wattestäbchen und Pflanzenöl, mit der chem. Keule „Sprey“, mit Spülmitteln „Fitt“ versucht. Habe bisher keine Erfolge erzielt. Die gegebenen Hinweise sind teilweise vielversprechend, werde verschiedene
Beiträge anwenden. Danke für Eure guten Gedanken und Hinweise. Bei Erfolg werde ich mich wieder hier melden. Tschüss Ihr Vermittler von Anwendungsmöglichkeiten. „goh“(das bin ich)

Duran, 10. November 2007, 16:26

Tach!
Ich finde eure Tips hier wirklich prima.
Hatte so vor einem Jahr zum ersten mal ein Pflanze mit Befall von Wollläusen.
HAbe das Problem damals wohl etwas unterschätzt und habe die Dinger jetzt fast überall. Vor 2 Wochen habe ich auch schon in alle Pflanzen in meiner Wohnung so Stäbchen in die Erde gesteckt. Bisher mit eher mäßigem Erfolg.
Mein größtes Problem ist, dass die Viecher jetzt auch in meinem Terrarium sind. Dort kann ich schlecht mit Spuli und dem ganzen Kram angreifen, da das weder meine Agame noch die Orchideen vertragen würden.
Werde es jetzt mal mit Knoblauch versuchen.
HAt jemand Erfahrungen mit australischen Marienkäfern. Sind die sehr viel Unterwegs oder könnte ich die in meinem Therarium einsetzen, oder sogar bei allen Pflanzen. Hab halt keine Lust dann den ganzen Tag die Käfer um die Ohren fliegen zu haben.
Naja besten Dank für die ganzen Tips.
Ich werde mal berichten wie es so gelaufen ist:)

puetzchen, 14. November 2007, 14:30

Halli Hallo,
ich hatte vor ca. 2 Jahren einen Kaktus mit zwei Ablegern, die auch mit Wollläusen befallen waren. Mein Mittel, das geholfen hat waren Waschnüsse. ich habe 1-2 Waschnüsse (ohne Stein) mit kochendem Wasser(200-300ml, je nach dem wie stark die Lauge sein soll)übergossen und ca. 15-20min ziehen lassen. Bevor ich die Waschnüsse aus dem Wasser genommen habe, habe ich sie mit einem Löffel ausgedrückt. Die Kakteen habe ich getrennt und die Wurzeln von der Erde befreit, wo natütlich die meisten Wollläuse saßen. Habe die Kakteen mit dem handwarmem alkalischem Waschnusswasser „gewaschen“. Danach habe ich die Kakteen und Wurzeln mit Wasser abgespült und jeweils in einen seperaten Topf mit frischer Erde gepflanzt. Leider sind mir die beiden Ableger nach einiger Zeit gestorben, warum weiß ich nicht, aber der „Mutterkaktus“ hat sich wunderbar erholt,ist enorm gewachsen und hat mir dieses Jahr 5 Blüten geschenkt.
Jetzt habe ich noch einen Pfennigbaum(Geldbaum)der auch Wollläuse hat. Hier habe ich auch eine Waschnuss abgekocht. Wattestäbchen mit der Flüsstigkeit getränkt und dann die Nester an den sichtbaren stellen entfernt. Es hat auch was gebracht und es fallen nicht mehr so viele Blätter ab, aber um meinen Geldbaum wirklich von der Plage zu befreien hilft nur die Wurzeln abzuwaschen und in neue Erde zu setzten.

Barbara, 14. November 2007, 15:51

Hola,
habe alle Kommentare/Beiträge gelesen – und möchte mich fröhlich in die Wolllausfraktion einklinken.
Lebe wie Christina und Anna auch in Spanien – hier auf den Kanaran (El Hierro) nennt man die kleinen Plagegeister schlicht und einfach Pulgon.
Bisher war meine Finca (Wein, Obst und Gemüse) von den Biestern verschont geblieben – aber in diesem Frühjahr hat es zwei prächtige Bougainvilleas erwischt. Im Sommer war weder Blatt noch Blüte dran. Alles ist inzwischen wieder toll nachgewachsen – aber die Quälgeister sind putzmunter wieder am Werk. Und haben sich weiter verbreitet (Baumtomate, Peromelonen, Mangos u.s.w.)
Da ich Biowein anbaue, kommt eine chemische Keule nicht infrage.
Mein Kampf sah/sieht so aus:
1. Kräftig abduschen. Duschwasser nicht in Richtung Garten lenken (habe gottseidank einen kleinen Pool, in dem die Biester schwimmen lernen müssen).
2. Blätter und Blüten bei zu starkem Befall abpflücken (Wollläuse lieben Verstecke in den Blütenböden) und sofort verbrennen.
3. Niemöl spritzen (3 cl Niemöl auf 1 l Wasser), am Anfang zwei mal pro Woche.
4. Herunter gefallene (meist befallene) Blätter gleich verbrennen.

Aber etwas, liebe Christina, habe ich hier auch festgestellt:
Es gibt Plagejahre und andere. Ein Jahr wimmelt es von weißen Fliegen – ein anderes von kleinen grünen Blattläusen – dann gibt es wieder (vor allem am Oleander) Herden von Deckelschildläusen – und plötzlich im nächsten Jahr sind die Viecher (fast) verschwunden. Die Natur regelt schon ganz schön viel von allein …
Sonnige Grüße
von Barbara

Barbara, 14. November 2007, 17:08

Hola –

error! error!

Bevor ihr eure Lieblingspflanzen tot-ölt, muss ich mich ganz schnell korrigieren: Die Mischung Niemöl/Wasser ist nicht 3 cl/Liter sondern 3 ml Öl/1 l Wasser. Da ich immer große Mengen ansetze (10 l) – habe ich mich mit den cl’s und ml’s verpiepst!

SORRY!

Tilly, 17. November 2007, 14:58

Hi ihr grünen Daumen,
Habe mir jetzt auch mal alle Tips durchgelesen, da ich ien Problem mit den Wollläusen (wie in dem Bild anfangs auch zu sehen) an Orchideen habe. Vor ein paar Wochen habe ich drei Ablegen von Orchideen umgetopft (also neue Erde verwendet) und auch in einen anderen Raum gestellt und vorhin habe ich an dieses Wollläuse entdeckt. Die anderen „Mutterplanzen“ waren allerdings auch schon befallen, aber bislang hatte kein Mittel geholfen. Auch Spüliwasser, oder Milch (hab ich mal gehört) ergab keine Besserung. Sobald ich die Läuse sehe drück ich die kaputt, aber immer wieder entdeckt man neue, vor allem in den ansätzen der Blätter.
Da Orchideen ja etwas empfindlich sind: Was kann man denn da am besten nehmen, damit ich sie nicht „kaputtpflege“?

Sommergoldhaehnchen, 17. November 2007, 22:58

hallo,
fürchte mein kaktus hat wollläuse-befall, bin mir aber nicht sicher. hab gelesen, dass die WL gerne trockene und warme luft haben. mein kaktus steht allerdings im badezimmer, dh er bekommt dort regelmäßig feuchtigkeit (dusche). wie kann das dann sein, dass er Läuse hat? Hab ihn vor ca. 2 monaten gekauft. Kann es sein, dass er diese a, schon hatte und b, sie auch wieder weggehen von selbst?!
Lg Barbara

Walter, 18. November 2007, 07:18

Hallo Tilly
Meine Frau zeigte mir das sie auch Wollläuse an ihren Pflanzen hat. Von meinem verstorbenen Freund habe ich den Rat damals bekommen in ein Gartenfachgeschäft zu gehen und Brennspiritus zu holen. Dieser Brennspiritus wird 1:1 mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf die befallenen Pflanzen gesprüht. Achte aber darauf das die Pflanzen auch unter den Blättern eingespritzt werden. Ich habe unsere Pflanzen vor zwei Wochen damit besprüht und habe z.Z. keine Wollläuse mehr an den Pflanzen. Den gleichen Erfolg wünsche ich euch allen, gruß Walter

Tilly, 18. November 2007, 11:27

Hallo Walter,
Brennspiritus habe ich noch da, werde es mal ausprobieren und hoffen, dass die Orchideen es mir nicht über nehmen.
Ansonsten werde ich es mal mit einem Mittel probieren, dass Parafinöl als „Wirkstoff“ hat.
Grüsse,
Tilly

Okapi, 23. November 2007, 14:33

Ahoi ihr Lieben, jo, jetzt habe ich die Seite mit den Schädlingen und ihrer Bekämpfung auch gefunden. * lach …letztendlich ist hier aber auch soweit schon alles gesagt. Mit Brennspiritus habe ich auch schon in der Schädlingsbekämpfung gearbeitet. Trotz Verdünnung vertragen die meisten Pflnazen das scharfe Zeug aber nicht. Wie zum Beispiel der Orleander. Abschneiden der befallenen Triebe und ein harter Wasserstrahl führt zu meßbareren Ergebnissen. Je fleischiger die Pflanze, desto schwieriger ist die Beseitigung dieser miesen Schmier- und Wolläuse. Lichte Grüße, Okapi

Guini, 19. Januar 2008, 15:03

Hallo ihr Lieben, ich hoffe die seite ist noch aktiv…
Ich habe sehr viele Kakteen zu hause und heute musste ich auch feststellen, dass sich wollläuse auf einem kaktus eingenistet haben. natürlich hab ich den erst einmal seperat gestellt, aber ich weiß nicht genau wie ich ihn behandeln soll. mein freund hat auch sehr viele kakteen und schon länger das problem. er behandelt mit chemiezeugs ausm baummarkt. bis jetzt is den den kakteen auch nichts passiert und die tiere oben auf der pflanze sind auch abgestorben. jedoch nach einiger zeit sitzen immer wieder welche oben. jetzt zu meiner frage: wie bekomm ich die eier in der erde tot? reicht es wenn ich die erde austausche, wurzeln und alles richtig abspüle??? sind die eier nich so klein, dass man sie nicht sieht und auch nach sorgfältigen aus spülen der wurzeln noch welche vorhanden sind???

bitte helft mir, ich hänge sehr an meinen kakteen.

Keisha, 19. Januar 2008, 15:43

Hallo Guini,

steht dein Kaktus wirklich separat, so daß eine Ansteckung durch andere Pflanzen ausgeschlossen ist?
Erde austauschen und alle gründlichst abspülen ist auf gar keinen Fall falsch. Vergiß bitte auch nicht den Topf! Auch den Topf solltest du gut putzen, schrubben etc. Dann alles wieder eintopfen.
Bedenke: Manche Mittel gegen Schädlinge bedürfen mehrmaliger Behandlungen. Du hast leider nicht dazu geschrieben, welches Mittel benutzt wurde.
Es kann also immer mal wieder sein, daß neue Tiere auftauchen. Konsequent absammeln. Am besten mit Wattestäbchen, Schaschlikspießen oder so, um auch an die unzugänglichsten Stellen heran zu kommen.
Und auch wichtig, überprüfe regelmäßig den gesamten Bestand an Pflanzen, nicht nur die Kakteen. Wolläuse können auch im Ficus sitzen, oder im Drachenbaum etc.
Sei konsequent und hartnäckig, denn SIE sind es auch!

Keisha

Guini, 20. Januar 2008, 14:59

Hallo Keisha,

danke für deine schnelle Rückantwort, hilft mir auf jeden Fall schon mal weiter. Also wir benutzen das Mittel „Promanal neu Schild- u. Wolllausfrei“ von der Firma Neudorff. der wirkstoff ist reines weißöl.
Da werde ich mir in nächsten tagen wohl mehr Zeit nehmen müssen um alle Kakteen (habe nämlich keine anderen Pflanzen)abzusuchen. Aber was mir schon aufgefallen ist: nicht alle Kakteen werden befallen, zum Beispiel Säulenkakteen deren Dornen weiter auseinander sitzen oder manche Kakteen der Art Cephalocereus.
Könnte man eigentlich auch den sud aus zigaretten verwenden oder eignet sich der speziell für Kakteen nicht?

Vielen Dank schon mal!!!

Keisha, 20. Januar 2008, 16:51

Die Neudorff-Produkte sind an sich nicht schlecht. Allerdings sind Neudorff-Produkte meines Wissens nach biologisch und keine „Chemie-Keule“.
Zigarettensud… hmja… benutze ich nicht, hab ich nie probiert. Bitte aber zu bedenken, daß Zigaretten/Nikotin stark färbend sind, was man an Pflanzen in Raucherwohnungen immer toll am Gelbstich erkennt.
Ob sich das nun eignet oder nicht, kann ich nicht sagen.
Warum sich zB Säulenkakteen nicht mit Befall plagen müssen, kann ich mir nur so erklären: Diese Pflanzen müssen ein ganz anderes Gewicht und eine ganz andere Statik hervorbringen und benötigen dadurch eventuell eine härtere Außenhaut, die saugende Insekten nicht durchbohren können. Ob das natürlich stimmt, sei dahin gestellt.

Zu Neudorff-Produkten sei noch meine Meinung kund getan: Bei leichtem Befall nix Besseres, und mittleren Befall möge man auch noch in den Griff kriegen damit. Aber bei starkem Befall läßt einen das Mittel nach und nach im Stich. Meine Erfahrung bezieht sich auf das Neudosan AF Blattlausfrei, das bei den weißen Fliegen irgendwann gar nix mehr brachte außer stinkend-nasse Pflanzen. Nun ist die Problematik bei diesen Insekten, daß sie beim ersten Tropfen auffliegen. Was Wolläuse bekanntermaßen nicht können.
Also weiter konsequent anwenden und absammeln. Wenns nix bringt, vielleicht mal auf Lizetan umsteigen. Meine Exemplare haben das Spray ganz gut verkraftet.
Lizetan gibts als Granulat, Stäbchen (beide nur in Kombi mit Dünger, wegen der besseren Wirkstoffaufnahme der Pflanze, wurde mit erklärt), oder eben als Spray. Das sind systemische Mittel. Du vergiftest den Viechern also gewissermaßen das Essen, statt sie direkt. Den Pflanzen schadet der Wirkstoff i.d.R. nicht.

mel, 09. Februar 2008, 09:22

Hallo Zusammen!

Auch ich habe mir wohl damals mit einer Orchidee die Biester ins Haus geholt.Wußte aber nicht was das ist und hab es abgewischt und gut war es ne Weile.
Mittlerweile ist die Orchidee total befallen, so weh es mir tut, die schmeiße ich heute weg.
Aber nun seh ich, das mein Kaffeestrauch, den ich seit 6 Jahren hab und an dem ich sehr hänge, auch befallen ist.Aber noch nicht stark.
Werd den gleich abduschen.
Ob ich heut allerdings noch in den Fachhandel komme?Keine Ahnung.
Aber die anderen Tipps mit dem Knoblauch und allem biologischem ist mir lieber, ehrlich gesagt.Knobi kann ich noch im Supermarkt heut holen, ist ja um die Ecke.
Allerdings ist mir bei dem Kaffeestrauch die chemische Keule auch recht. Hänge halt dran :o)

Schön, das es solche „Hilfe-Seiten“ gibt

Sylvia, 16. Februar 2008, 13:50

Hallo zusammen!
Hab mir nun auch das alles durchgelesen,und weiss nun gar nicht mehr was ich tun soll…also bin etwas verwirrt durch die vielen und unterschiedlichen Tipps!
Ich habe vor ca 4 Tagen auf einem meiner vielen Kakteen,(Echinopsis-Hybride),leider auch Wolllaus-Befall festgestellt.Ich hatte noch vom Sommer her ein Supermarkt Produkt,was wohl sowas biologisches ist,drauf steht:MIO-PLANT NATURA,Natura Insektizid „Gebrauchsfertig“ und soll eben ua auch gegen Napfschild-wie Wollläuse sein aber Nützlinge wie zB Marienkäfer,Florfliegen oder Schlupfwespen schonen.
Also,ich dachte jedenfalls,das wird wohl schon seinen Dienst tun,hatte mich aber eben erst JETZT so richtig mit dem ganzen Thema befasst und vieles gelesen,was mir vor ein paar Tagen noch nicht bekannt war…!
Hab dann also diese zwei Hybriden-Köpfe eingespritzt und da regte sich anschliessend auch nichts mehr und es waren nicht mal Läuse zu sehen.Doch ihre wollartigen Nester lassen nur den Schluss zu,das es auch diese Viecher sind/waren.
Dachte schon ich hätte die Biester besiegt,doch irgendwas ist da schief gelaufen,denn gestern,als ich den Kaktus etwas genauer anschaute,fiel mir als erstes auf,das er eine ganz scheussliche Farbe hatte,so gelblich-giftgrün,bis hin zu weisslich!Das konnte ja nicht normal sein,also nahm ich eine Pinzette und „stupfte“ ihn mal so etwas an.Sofort fiel der erste Dornen (rsp ein „Büschelchen“ Dornen,glaub Areolen nennt man die auch,bin noch Anfänger,sorry) aus dem Kaktus raus!Dann sah ich das der Kaktus auch ganz weich war!Danach bemerkte ich,das wirklich ALLE Dornen ganz einfach nur noch abzupflücken waren,der Kaktus ist nun natürlich hin und in der Tonne!!
Jetzt meine eigentliche Frage an euch:was oder wer hat jetzt diesem Kaktus eigentlich so zugesetzt,das dieser eingegangen ist und das innert ein paar Tagen?!?
Bei euren ganzen Beiträgen,habe ich nicht EINMAL gelesen,das ihr die eurigen Pflanzen wegwerfen musstet,aufgrund des Wolllaus-Befalls!
Lag es vielleicht an meinem Produkt,mit dem ich ihn eingesprüht hatte oder was war da los?!Oder können die Läuse auch eine Pflanze „totfressen“?

Bitte um einen Rat,da ich 2 weitere Wollläuse auf dem (noch sehr kleinen) Nachbarkaktus festgestellt habe,diesen hab ich insofern in „Quarantäne“ geschickt,indem er einfach in der Küche steht,mit einem umgedrehten Glas drüber,damit diese Viecher sich nicht weiterverbreiten können.
Und ich werd nachher,heute noch, in den Supermarkt gehen und wollte mir eigentlich auch wieder dieses Produkt kaufen,bin nun aber unsicher,ob es nicht dem Kaktus schadet!?
Denn ich werfe den Kleinen sonst lieber gleich so weg,als ihn auch mit dem Produkt zu „killen“!(Mir fehlt einfach die Zeit und der Platz,EVTL befallene Pflanzen,langwierig zu behandeln,dann muss er leider halt weg!:-( )

Ich hoffe sehr,das mir jemand einen Rat hat, bitte!!!

Danke im voraus dafür!

Keisha, 16. Februar 2008, 16:09

Hallo Sylvia,

manche Kakteen mögen es gar nicht, wenn man sie mit Mittelchen besprüht. Leider. Ich bin bei meinen da auch eher vorsichtig, sprühe einzig Wasser, und das nie kalt.
Klar können die Läuse eine Pflanze „totfressen“, wenn sie zu zahlreich werden. Aber nicht innerhalb so kurzer Zeit und nicht mit dem Schadbild der Verfaulung etc. Das kommt garantiert von diesem Mittel.
Ich würde dazu tendieren, mir Lizetan Granulat zu besorgen. Das wird normal wie Düngegranulat verwendet, aber die Dehnerin neulich sagte, man könne das auch in Wasser auflösen (Dauert halt ein Weilchen) und damit ganz normal gießen.

imulo, 17. Februar 2008, 16:23

Hallo Wolläusbekämpfungs-Gemeinschaft,

seit einigen Monaten führe ich einen Krieg gegen Wolläuse an meiner Mini-Kaktee (16cm). Hab eure Ratschläge („Knoblauch-in-die-Erde-verbuddeln“, „Mit-Spüli-besprühen“ und „Pflanze-unter-Wasserstrahl-abwaschen“) ausprobiert. Leider erfolglos. Seit Wochen bekämpfe ich nun die Wolläuse auf meine Art: mit Wattestäbchen, die ich in die Flüssigkeit eines Nagellackentferners eintauche. Das ist zwar mühselig, aber klappt bislang ganz gut. Man muss nur aufpassen, dass die Pflanze nicht zu stark berührt wird.
Bei den Wolläusen hilft das schon: durch die Berührung mit der Flüssigkeit werden sie rot, verätzen und schrumpfen sofort. Das ist zwar sehr brutal, aber effektiv.
Allerdings trau ich mich nicht mit der Flüssigkeit (Nagellackentferner) an die Wurzel ran, da ich die Langzeitfolgen nicht kenne. Was meint ihr?
Ich befürchte: Solange ich die Wurzel nicht von den Viechern befreie, werde ich den Krieg gegen die Wolläuse nicht gewinnen können…

Antjonymer User, 20. Februar 2008, 17:20

Hallo ihr Pflanzenfreunde,
gestern hab ich mich doch mal wieder dazu aufraffen können, meine Arecapalmen ( glaube ich…) wie vorgeschrieben mit Wasser abzusprühen. Am Anfang hab ich das brav regelmäßig alle zwei Wochen gemacht ( etwa 5 Monate), aber jetzt, seit etwa einem halben Jahr, nicht mehr so häufig. Dafür konnte ich jetzt jedoch beobachten ( seit 4 Monaten ca), dass sie so weiße flauschige Knäule auf den Wedeln gebildet haben. Ich hab aber nie was auf den Wedeln rumlaufen sehen. Also dachte ich, dass die Blätter einfach anfangen so flauschige Krümel auszubilden, wenn sie nicht abgespritzt werden. Da sie auch dicht gedrängt mir einem Asperagus, zwei Drachenbäumen und einem Kaktus auf meiner Festernbank stehen und nur die Palmen betroffen sind, dachte ich, dass es nichts sei. Nur jetzt werd ich es nicht los ( ich habe sie gestern abgebraust und die Knäule sind wieder da – spricht also für Wollläuse) Jetzt bin ich ratlos: Der Kaktus in der Mitte ist nun schon 25 Jahre alt ( gehört noch meiner Mutter) und der Asperagus ist jetzt auch betroffen. Was würdet ihr mir empfehlen? Am besten einen Notfallplan, bis ich in vier Wochen den Krieg eröffnen kann. (Vorher habe ich nur wenig Zeit, da mein schriftliches Abi vor der Tür steht)
Zuversichtlich,
Antje

Gärtnerin, 22. Februar 2008, 10:26

Hallo Antjonymer User – cooles Pseudonym ;-) – Lösung meiner Wahl für sorgenfreie Übergangszeit wären Lizetanstäbchen, die man in den Boden steckt. Nicht die billigste Lösung, aber ziemlich vielversprechend. Good luck fürs Abi!!!

Antjonymer User, 24. Februar 2008, 18:23

Ich war die ganze Zeit noch unentschlossen, aber gestern hab ich dann doch so Stäbchen gekauftund sie in meine Arecapalmen und in den Asperagus (sicherheitshalber) gesteckt. Die Pflanzen stehen jetzt in Quaratäne. Angeblich sollen die Stäbchen innerhalb von einer Woche wirken, ich werde sie im Auge behalten. Aufwendige Aktionen die gesamte Erde auszutauschen war mir dann doch zu zeitraubend und ehrlich gesagt zu eklig… Ihgitt Wollläuse. Aber es sind sie definitiv, ich hab sie dann noch auf den Pflanzen rumtrappel gesehen. Danke für euren Rat. =)

Lydia, 24. März 2008, 11:39

Hallo
ich habe gestern an meinem Weihnachtsstern Wollläuse entdeckt und bin völlig verzweifelt weil ich nicht sicher bin wie ich die Dinger bekämpfen kann. Die Aussage “ Schmeiß weg kauf neu“ finde ich nicht so toll denn mein Weihnachsstern lebt schon das 3 Jahr bei mir und wir haben ganz untern angefangen ( wenn Ihr versteht was ich meine)Leider kann ich nirgendwo was darüber finden……………. könnt Ihr mir Helfen bitte :-)
Lg Lydia

Gärtnerin, 24. März 2008, 11:52

Beileid, Lydia. Ein kleiner Tipp: Die ganze Seite hier wimmelt vor Tipps.

Lydia, 26. März 2008, 11:23

Naja hätte ja sein können das jemand auch noch ein Weihnachststern mit dem Problem hatte

Gärtnerin, 26. März 2008, 11:48

Lieber auf das Problem konzentrieren als auf die Pflanzenart, Lydia. ;-)

Guini, 02. April 2008, 18:35

Hallöchen hallo ihr alle…Also ich hatte auch vor ner Weile das Problem und bei mir hat wirklich das Mittel “Promanal neu Schild- u. Wolllausfrei” von der Firma Neudorff geholfen. Der Wirkstoff ist reines Weißöl. und bis jetzt sind sie weg, außerdem ist mir aufgefallen, dass der Wolllausbefall wirklich mit der Luftfeuchtigkeit zu tun hat. Ich besprühe meine Kakteen jetzt immer 1mal in der Woche und das hilft. Mein Freund, der das selbe Problem, bloß extrema hatte, hat es bis jetzt auch geschafft und das Mittel hat bis jetzt noch keinen Kaktus zerstört und wir haben wirklich schon viele behandeln müssen…also ich hoffe, dass jeder für sich das beste Mittel findet und die Pflanzen insbesondere die Kakteen vor dem Sterben rettet:-)

Antjonymer User, 09. April 2008, 18:51

Jetzt endlich sind die Viecher weg ( hoffentlich) eine saß noch auf meinen Arecas aber die hab ich vorhin auch noch gelyncht. Jetzt können die Palmen wieder mit den anderen Pflanzen auf der Fensterbank kuscheln. Die Angabe, dass die Läuse innerhalb einer Woche ex und hopp gehen, hat nicht so richtig hingehauen. Vielmehr waren es sechs Wochen. Trotzdem würde ich sagen, es hat sich gelohnt, vor allem, da ich auf dem Fentsterbrett durch die Quarantäne gewonnenen Platz „Susannen“ züchten konnte =)
Liebe Grüße, und kämpfen lohnt sich doch, wenn man den anfänglichen Ekel vor den Dingern verloren hat *ngh*

Gärtnerin, 10. April 2008, 15:12

Glückwunsch Antjonymer User! Ich drück die Daumen, dass Du schädlingsfrei bleibst. Anzucht stattdessen? *g* Is doch alles für was gut. :-)

Mara, 03. Mai 2008, 12:24

hallo,

tolle Seite hier. Ich kämpfe seit 2 Monaten mit fiesen Wollläusen auf meiner Areca-Palme… hab schon so ziemlich ALLES ausprobiert von systhemisch bis biologisch, auch den Killer Nikotinsud (scheinen sie zu mögen….). Nun ist mir eingefallen, dass ich mal ein fieses Insekt mit drübergestülptem Glas und reingeschobenem Wattebausch, in Spiritus getränkt,gekillt habe. Nach kurzer Zeit rührte es sich nicht mehr. Jetzt frage ich mich: ganz große Plastiktüte über die Palme stülpen, ein Tuch mit Spiritus tränken und reintun, Tüte zubinden, Dämpfe wirken lassen, Läuse tot??? Oder ist die Idee komplett bescheuert?? Ich hab keine Ahnung, wie Pflanzen auf Spritusdämpfe reagieren. Vielleicht weiß es ja jemand.

Mara, 07. Mai 2008, 17:38

tolle Seite .. aber wohl leider nicht so oft frequentiert ;-) Jetzt weiß ich immer noch nicht …. Oder ob ich die Läuse einfach mal mit Spiritus betupfe, und auch (mit einem Wattestäbchen) mal in die Stängelansätze damit reingehe? Ich möchte meiner Palme aber echt nicht schaden…

Gärtnerin, 08. Mai 2008, 00:16

Doch, schon. Aber nicht immer weiß jemand was oder hat Erfahrung damit. Meine Erfahrungen und die anderer kannst Du oben lesen. Zu Deinem Vorhaben kann ich leider nix sagen.

Melanie, 20. Mai 2008, 15:13

Hi.

Ich hab heute an meinen 4 Orchideen Diese kleinen Biester von Wollläusen entdeckt. Und die sitzen genau da wo sie Blätter aus der Erde kommen. Hab schon versucht sie abzusammeln,aber an die meisten komme ich einfach nicht dran. so ekelik die dinger. Was kann ich tun??? Orchideen sind doch so schon so empfindlich und die meisten meiner Lieblinge bekommen grad neue Triebe..

Johanna, 20. Mai 2008, 15:15

Hallo zusammen,
alles hier geschriebene klingt gut, aber bei uns ist eine ca. 10m hohe Linde über einer Restaurantterrasse befallen. Was mache ich nun???

Gärtnerin, 21. Mai 2008, 12:39

Melanie, der Beitrag und die Kommentare handeln davon, was man tun kann. ;-)

Johanna, mein Beileid, dazu fällt mir echt nichts ein. Mal nen Gärtner fragen! Das ist eklig, aber üblicherweise fallen die ja nicht unbedingt runter. :-(

Johanna, 22. Mai 2008, 11:16

Hallo Gärtnerin,
ich werde weiter versuchen herauszubekommen, was man gegen den Befall der Linde machen kann. Wenn ich etwas herausbekommen habe, werde ich mich nochmals melden…

Ingo, 22. Mai 2008, 14:46

Ich finde, bevor man die Blätter mit Öl einpinselt kann man sie so oder so abschneiden, weil wenn man die Pflanze mit Öl einpinselt fallen die Blätter ggf. auch ab (weil durch die iosolierten Spaltöff- nungen keine Photosynthese mehr betrieben werden kann). Ansonsten sind die Tips ganz gut

Keisha, 22. Mai 2008, 15:00

Die Öl-Behandlung ist eigentlich so gedacht, daß man gezielt die Läuse damit betupft, und nicht die Pflanze.
Wobei ich sagen muß, wenn man jede Laus einzeln betupft, kann man sie auch einzeln absammeln. Kommt aufs Gleiche heraus mit der Arbeit.

Barbara, 23. Mai 2008, 11:01

Hallo,

weiß jemand, ob Orchideen Lizetan vertragen? Meine Phalaenopsis ist von Wollläusen befallen, und ich hab ein Combigranulat Lizetan mit Langzeitdünger da. Nur trau ich mich nicht so recht, es anzuwenden (einmal wegen dem Lizetan und dann auch wegen dem Dünger). Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.

Mangostene, 25. Mai 2008, 14:01

Tolle, informative Seite!

Hier noch eine pragmatische Lösung für Stapelien, Crassulaceen und alle Pflanzen, die leicht wiederbewurzeln: die stehen bei mir alle zusammen in ca 1 qm großen Behältnissen am Fensterbrett in den Dachfenstern und bilden eine Miniaturlandschaft. Das ging, trotz praller Sonne, lange gut (na gut, manchmal waren die vorderen Pflanzen etwas angebrannt oder gerötet), und die Stapelien haben immer wunderbar geblüht, bis ein Dutzend beim Dehner gekaufte Warzenkakteen ein paar Läuse mitbrachten >aaarghund dann wehe euch Läusen<). Ich denke gerade über die Version ‚dünne Plastikplane über alles, dann Wattebausch mit Chloroform getränkt hinein‘ nach. So haben wir zumindest im Bio Praktikum Insekten zum Bestimmen betäubt und getötet, und ich hoffe, dass es den Pflanzen, die ja ihre Spaltöffnungen verschließen können, nicht allzuviel ausmacht…

Kommentar zu Duran: der australische Marienkäfer wird bei manchen Anbietern in seiner Larvenform geliefert, d.h. die ersten Wochen fliegt nix umher, dürfte also durchaus für das Terrarium geeignet sein – falls die Luftfeuchtigkeit ausreichend hoch ist. Die Larven sehen übrigens in etwa so aus wie ein großes, weißes laufendes Wolllausbüschel, d.h. man muss sich beim Absammeln hüten, nicht versehentlich einen Nützling aufzuspießen. Allerdings fressen die Larven nicht so viel wie der erwachsene Käfer, nur kleine Läuse und Eier. Die erwachsenen Läuse geht nur der Käfer dann an.

Gärtnerin, 25. Mai 2008, 14:10

Interessanter Ansatz, Mangostene. Wenn Du es machst, lass uns lernen, wie es klappt!

Dein Nick bringt mich zum Schmunzeln. Habe gerade gestern abend eine schwärmerische Erzählung über den Genuss der gleichnamigen Früchte gehört und bekomme demnächst Samen mitgebracht. :-)

Mangostene, 25. Mai 2008, 14:17

…hoppla, hab da versehentlich gelöscht (gehört nach >aaargh< hinein ;)

…bei mir saßen also in diesen Behältern, die aufgrund ihrer Größe ein Abwaschen der Pflanzen unmöglich gemacht haben irgendwann überall Läuse drin und dran (meine Pflanzen werden sehr stiefmütterlich gepflegt und überwacht, deswegen hab ichs erst so spät gemerkt). Der austral. Marienkäfer hat bei mir nicht funktioniert: die Fenster sind nicht die neuesten, d.h. nicht sehr gut isoliert, im Winter wars dann zu kalt, im Sommer aber dann wieder zu trocken, obwohl ich gesprüht hab, und das ganze mit Plane zugehängt hab (schon, damit der sich nicht ins Zimmer verläuft.) Ausserdem sind die Käferchen sehr stark aufs Licht geflogen, und saßen mehr oben an der Scheibe als an den Pflanzen…

Langer Rede kurzer Sinn: irgendwann hab ich aus einem ohnehin völlig verwurzelten Kasten alles rausgerissen, alle Wurzeln bis auf die allergrößten, die sich gut reinigen ließen, abgeschnitten, alles in die Badewanne gepackt und gespült und geschrubbt (und ein wahres Schlachtfeld hinterlassen…). Die ‚Stecklinge‘ hab ich dann paar Tage im Schatten liegen lassen zum Abtrocknen und dann wieder in den gereinigten Behälter mit neuer Erde eingepflanzt. Die ersten Tage bis Wochen haben die völlig geschockten Pflanzen noch vereinzelt Blätter abgeschmissen, aber im Endeffekt haben alle die Roßkur gut überstanden, auch die 20-40 cm großen Pfennigbäume, die teilweise schon richtig dicke Stämme haben. Also eine Radikalkur für alle Sukkulenten, die sich gut abwaschen lassen und schnell wieder neue Wurzeln bilden können.

Mangostene, 25. Mai 2008, 14:19

… Mangostenes sind auch tolle Früchte, sehr lecker, und interessante Farbe (lila).

Mangostene, 25. Mai 2008, 14:25

Was mich bei meiner persönlichen ‚Sendung mit der Laus‘ >seufz< gewundert hat: die Pflanzen aus dem selben Behältniss haben völlig unterschiedlich reagiert:
Warzenkaktus: blühte munter weiter trotz dichter Läusematte
Stapelie: erstarrte beim Anblick der ersten Laus vor Schreck, seither kaum mehr geblüht (auch nicht an den neuen Trieben)
Pfennigbaum Variante weiß-grün-rosa: keine einzige Laus am Pelz zu sehen
Pfennigbaum Standardvariante: vereinzelt Läuse
Pfennigbaum mit kleinen, runden Blättern: hoffnungslos verlaust

Sind halt alles kleine Individualisten…

sigrun, 03. Juli 2008, 11:26

habe ein kleiner Silberfichten Baum er ist befallen mit Wollläusen sieht schon ganz traurig aus lässt ziemlich schon die Nadeln fallen was kann ich tun.

Maren, 04. Juli 2008, 14:09

Au Backe, mein neuer kleiner Geldbaum hat jetzt auch Wollläuse und ich habe echt Bammel, dass sie auch auf die Kakteen über gegangen sind. Ist mir gerade aufgefallen. Werde jetzt erst mal versuchen alles wei0e abzukriegen, dann die Erde zu tauschen und später im Reifeisen nach einer Chemiekeule gucken. Meine arme Pflanze. So etwas hatte ich noch nie. :o(

Maren, 04. Juli 2008, 15:01

So, wenn die Pflanze mein austopfen, abbraussen und ungeschicktes wieder einpflanzen je überleben sollte, wird sie mich hassen. Hab wie von Keisha beschrieben alles mit einem Schaschlickspieß abgeschubbert, was ich erwischen konnte. Zwischenzeitlich ist mir das Wasser leider manchmal etwas arg heiß geworden, ich hoffe, die Pflanze fühlte sich nicht gekocht. :o( Oh je, ich hatte ausser Trippse beim Elefantenfuß, Schnecken und die obligatorischen Blattläuse auf dem Balkon noch nie wirklich Schädlinge. Meine schönen Pflänzchen.

Maren, 05. Juli 2008, 15:34

So, hab gestern auf Empfehlung von meinem Reifeisenfachmann Herrn Druske Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray von meinem Mann mitgebracht bekommen. Da steht auch gegen Wollläuse drauf und „wirkt von innen“. Ich hoffe, es wirkt wirklich ordentlich; denn Herr Druske meinte, die Licedingsstäbchen wären mit Dünger, die er hätte und das wäre für mein Pflänzchen nicht so gut. Ok, wenn er das sagt. Wir haben auf jeden Fall alles großzügig eingenebelt – die Nachbarpflanzen/Kakteen direkt mit. Mal sehen, was passiert. Ansonsten haue ich Herrn Druske das Spray um die Ohren. *hmpf*

Keisha, 05. Juli 2008, 16:12

Lizetan gäbe es allerdings auch als Spray. Aber stimmt schon, Stäbchen und Granulat enthalten Dünger und sind zudem ja dazu gedacht, daß man die Pflanzen gießt. Das ist bei Kakteen ja sehr blöde. Im besten Falle vergeilen sie einem nur durch Wasser und Dünger… wenn man nicht gießt, kommt der Wirkstoff nicht an.
Berichte bitte, wie das Celaflor Spray ankommt. Spray ist bei vielen Kakteen so ne Sache….

Maren, 05. Juli 2008, 17:24

Werde ich machen. Betroffen war wie gesagt – zumindest was ich wirklich sehen konnte – nur das Geldbäumchen. Ist ein recht kleines, was sich als 4-teilig beim Austopfen und Abwaschen rausgestellt hat. Ich weis die Sorte leider nicht, gefiel mir nur recht gut, weil es recht dunkel und etwas rötlich gehalten ist.

Die Kakteen im direkten Umfeld haben wir nur vorsorglich mit besprüht. Zu sehen war da nichts. Ich hoffe einfach, das Zeug hilft wie auf der Flasche steht – binnen Stunden. Ich weis auch nicht, wie fix die Viecher wieder zu sehen wären, habe wirklich sehr gründlich gespült und schon ein schlechtes Gewissen, dass ich ersäuft habe…

Herr Druske meinte, durch den Dünger würden die Pflanzen wachsen, poröser werden (echt?) und ddadurch den Schädlingen bessere Bedingungen bieten. Aber wenn man normal düngt, werden die Stängelchen dann auch poröser durch das Wachstum? An und für sich hat es – bei schnellem Wachstum – ja eine gewisse Logik, aber bei normalem? Ich gebe zu, ich komme dabei ein wenig ins Grübeln.

Generell frage ich mich, wie ich mir die Wollläuse eingefangen haben könnte. Ob die schon in der Erde waren beim Kauf? Ist vielleicht ein wenig naiv von der Frage her, aber wir haben überall Insektenschutz vor den Fenstern und ich hatte die Dinger im Leben noch nicht. Allerdings hatte ich auch noch nie so viele Kakteen und Sukkulenten. Habe immer nur 2-3 gehabt und jetzt bis auf ein paar Veilchen, Orchideen und Weihnachtskakteen nur noch Stachelzeug.

Ich werde auf jeden Fall berichten, ob und wie das Zeug wirkt. Werde die Pflanze gleich mal genau angucken, ob ich was sehen kann. Krank sah sie gestern übrigens nicht aus, nur vermehrt das weiße Zeugs und die Viecher. Ansonsten gab es noch keine sichtbaren Schäden.

Keisha, 05. Juli 2008, 18:21

Wenn man Kakteen ganz normal düngt, sollte nichts passieren. Aber diese Lizetanstäbchen zB sind ja Langzeitdünger, die beständig Nährstoffe abgeben und zuviele Nährstoffe machen die Pflanze anfällig und labberig. Ist bei uns ja auch irgendwo nicht anders *g*

Wolläuse kann man sich auf vielerlei Art einfangen. Meist durch den Kauf einer neuen Pflanze, aber auch auf andere Art.
Hatte letztes Jahr im Herbst zB mal vor Gemüse gewarnt, das voller weißer Fliegen war.
Letztes Jahr war eh schon übel mit Schädlingen, aber dieses Jahr… ich hab auch Sachen, die ich noch nie hatte, Schildläuse zB.

Maren, 05. Juli 2008, 18:47

Und wieder was gelernt. :o)

Habe eben mal geschaut, an der Pflanze ist nix zu sehen. Werde sie weiter im Auge behalten und laut Spraydose dann noch einmal sprühen. Ich glaube, 14 Tage soll man warten.

Hm, dann waren die wohl in der neuen Pflanze. Tse. So etwas aber auch. Mal die zwei anderen aus dem Laden auch beobachten. Ist noch so eine „Shrek-Ohr“-Pflanze und was rosettenartiges sukkulentes. Wobei ich da wohl echt schlechte Karten habe, wenn die was haben sollten. Da kommt na ja an gar nichts ran. :o( Vielleicht die auch mal ansprühen…

Im letzten Jahr habe ich hauptsächlich Schnecken in den Blumenkästen gehabt (2. Etage, Flugschnecken? Ich habe echt gestaunt, aber später rausgefunden, dass ich mir die wohl mit einem Topf Bartnelken eingefangen habe.) und die obligatorischen Blattläuse an den Petunien. Die Schnecken haben mich echt Nerven gekostet. Habe Schneckenkorn gestreut wie wild, aber im Herbst dann doch alles rausgeschmissen und neu bepflanzt. Mistviecher…

Dafür haben wir auch viele Nützlinge, Marienkäfer und Raubspinnen zum Beispiel. Erst heute haben wir wieder wunderbar sehen können, wie eine Raubspinne regelrecht eine Chili nach der anderen abmarschiert ist und nach Futter gesucht hat.

Keisha, 05. Juli 2008, 19:02

Hab auch ettliche Springspinnen und andere Räuber auf dem Balkon, zum Glück.
Schnecken hab ich mir letztes Jahr auch eingefangen. Und zwar mit Blumenerde! Ich hatte sogar ein paar Schnecken auf Zimmerpflanzen rumkriechen, die alle mit der gleichen Erde kurz zuvor umgepflanzt oder „erderneuert“ wurden. Allerdings waren das sehr kleine Nacktschnecken, höchstens 1 cm lang. Und der Schaden begrenzte sich auf eine angeknabberte Erdbeere und ein Löchlein in einem Grünlilienblatt.

Maren, 05. Juli 2008, 22:26

Unsere Schnecken waren auch klein, aber es waren Schnecken und sie wollten an MEINE Blümchen und da bin ich leicht rabiat geworden und habe ihnen den Krieg erklärt. Alles was ich erwischen konnte, hat fliegen lernen müssen – schwupps über die Balkonbrüstung. Und Herrn Druskes Schneckenkorn durfen sie auch kosten. Ich glaube, der Mann verdient gut an meiner Angst um unsere Blumen. *hihi* Ich kaufe da jedes Jahr meine Anti-Blattlaussticks und wenn es Notfälle gibt, stehe ich da auch immer direkt auf der Matte. Aber na ja, er muss ja auch leben.

Schädlinge drinnen zu haben ist für mich das allerschlimmste überhaupt. Da schwanke ich immer zwischen Ekel und mittelschwerer Panik. *schäm*

kakteenwitwe, 22. Juli 2008, 21:53

habe seit vielen jahren kakteen und alle ganz ganz lieb, seit letzten dezember kann ich mich nun nach und nach verabschieden und erwäge die gesunden auch zu „beerdigen“ da es einfach nur weh tut. bislang sind nur noch die größten lieblinge übrig. hatte letztes jahr weihnachtssterne im teegut geschenkt bekommen. erst wurden sie immer billiger und zum schluss verschenkt – und damit hat alles angefangen. die dinger sind zuerst verreckt; hatte allerdings nichts gesehen, da ich auch nichts gesucht habe…. DAHER MEINE WARNUNG: FINGER WEG VON DEM BILLIG-ZEUGS IN NICHT-BLUMEN-FACHGESCHÄFTEN. Bewundere euer durchhaltevermögen und wünsche weiterhin viel erfolg.

Maren, 23. Juli 2008, 08:08

Och, das ist ja schade. :o(

Im Moment scheint es bei mir ok zu sein. Das Spray war wohl wirksam. Aber mein Geldbäumchen sieht ziemlich ko aus. Mein Rettungsversuch hat ihm wohl mehr geschadet, als die Wollläuse. *schäm*

krisi, 20. August 2008, 20:57

Ich rate nur kein billig zeug zu kaufen.
Meinen Pflanzen hat das ganz schön geschadet, ich sollte gleich diese Sprays vegschmeisen und nicht meine armen Pflanzen damit versäuchen.

Mary Lou, 20. August 2008, 21:09

Hatte schon mal jemand von euch eine wunderschöne Palme? Ich hatte eine. Nur leider habe ich einen dummen Fehler gemacht und hab meine Pflanze mit einen Spray gegen Wollläuse besprüt und nach zwei Wochen waren die Wollläuse zwar weg aber meine Palme sah nicht mehr so erragend aus wie vor den zwei Wochen. Dann bemerkte ich das sie so braune flecken bekamm und ich wuste nicht woher das kamm ich habe meine Palme einen Experten gezeigt er sagte nur ich hätte meine Pflanze mit einen Gift vergiftet. Seitdem benutze ich nur Sprays und andere Sachen aus einen Blumen-Fachgeschäft. Das war eine lehre die keine von euch oder keiner von euch machen sollte wen er oder sie ihre Pflanzen nicht so schnell verlieren will. Also viel spaß mit euren Pflanzen von Mary Lou

Peter, 29. August 2008, 17:36

Hallo es schreiben vielle über fachgeschäfte ich weiss schon nicht mehr wo mann noch Pflanzen kaufen kann hab vor kurzen bei einer kakteenaustellund in einem fachgeschäft drei schöne stücke erstanden und was hab ich jetzt wollläuse on mass. Am wenigsten ärger hatte ich bis jetzt bei Baumärkten aber das kann auch nur Glück gewehsen sein.ich hoffe nur ich bekomm die schädlinge wieder weg.

Maren, 29. August 2008, 18:10

Dito, kann ich so bestätigen, die Wollläuse von neulich hatte ich mir aus einem wirklich schönen Blumenladen geholt. Aus dem Baumarkt habe ich bisher auch nichts angeschleppt. Geholfen hat mir Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray und meine oben beschriebene Radikalkur. Das Pflänzchen hat überlebt und treibt nun wieder fleißig aus. Bei einem Kaktus habe ich auch soweit es ging alles entfernt und ihn ordentlich eingenebelt – Ruhe ist. :o) Viel Glück beim Beseitigen Deiner Schädlinge.

Markus Sorg, 08. September 2008, 13:53

Bei mir hat folgender Trick auch schon geholfen (geht allerdings nur bei kleineren Planzen): Man hülle die Befallene in einen Plastiksack und bitte danach einen rauchenden Freund, in den Plastiksack auszuhauchen und so den Sack nach und nach mit Zigarettenrauch zu füllen. Die Viecher wurden bei mir dann braun-schwarz und leblos, fielen ab bzw. liessen sich abduschen. Der Pflanze ist eine kurzzeitige Zigarettenrauchbegasung völlig egal … ;-)

Gabi, 08. September 2008, 14:30

Der Zigarettenrauch hilft – auch gegen Blattläuse. Alternativ kann man auch Nikotinpflaster einige Stunden in Wasser einweichen, ausdrücken und mit der entstandenen Lösung die Pflanzen besprühen. Die Läuse sind dann ruck-zuck tot ;-))
Ich habe beide Varianten in den letzten Jahren mehrfach angewendet und die beteiligten Pflanzen haben es mir nicht übelgenommen.

Gabi, 08. September 2008, 14:57

FALLS das jemand ausprobieren möchte:
Nikotinpflaster sind natürlich sehr teuer. Umfragen bei Rauchern ergeben jedoch einen hohen Prozentsatz an Restbeständen von gescheiterten Aufhör-Versuchen! Dieses Potential sollte man nutzen ;-))

Keisha, 08. September 2008, 20:09

Im Falle einer großen Pflanze hilft auch folgendes: Eine Zigarre anzünden und in den Topf legen. Der Rauch zieht ja bekanntlich nach oben und durch die Pflanze.

Den Tip bekam ich kürzlich von einer Gärtnerin, die mir erzählte, die „alten“ Gärtner in Gärtnereien würden regelmäßig im Gewächshaus Zigarren abbrennen gegen die Schädlinge…

pit, 11. September 2008, 08:36

gschirrspülwasser (mit tensiden) tötet blatt- und schmierläuse. pflanze besprühen, eine stunde einwirken lassen und dann abbrausen. die läuse trocknen ein und lassen sich ein paar tage später abbrausen. geht auch ¨bei zitruspflanzen. bei bedarf wiederholen.

pit, 11. September 2008, 09:26

von blattläusen befallene capsicum (pfefferschote. ich stecke den topf in einen plasticsack (abschliessen mit gartendraht) und tauche die pflanze in gschirrspülwasser.

Mercedes Nolte, 28. September 2008, 16:58

Hallo,
habe festgestellt, dass die unmittelbar neben den sehr heftig befallenen Kakteen stehenden Datura-Ableger NICHT befallen sind. Scheinbar mögen die Tierchen diese (giftige) Pflanzen nicht. Werde mal einen Tee aus den Bättern kochen oder eine „Jauche“aus den Blättern herstellen, dann damit spritzen. Habe sonst mit sämtlichen hier aufgeführten Bekämpfungsmethoden (mit Ausnahme des Erfrierens der Tiere, habe ich noch nicht ausprobiert) keine Erfolge gehabt, leider!

Maren, 29. September 2008, 08:14

Oh je, dann drücke ich mal die Däumchen, dass es noch was wird.

Gärtnerin, 29. September 2008, 10:43

Cooler Versuch, Mercedes! Berichte doch mal, wie es geklappt hat. Vielleicht wirds ein Geheimtipp. ;-)

Ellen, 06. Oktober 2008, 09:51

Hallo….
Habe ein Problem mit kleinen Fliegen die ich seit dem Umtopfen habe . Wie werde ich die wieder los und woher kommen die …?

Stefan, 06. Oktober 2008, 20:05

Such mal unter „Trauermücken“, Ellen.

Ellen, 07. Oktober 2008, 08:54

Danke Steffan,
jetzt bin ich schon erleichtert da ich nicht wußte was das für Fliegen sind . Jetzt ist die Frage ob ich es schaffe den Geldbaum zu retten. Da mich diese Trauermücken auch so nerven habe ich bereits den Baum von der Erde befreit um ihn jetzt mit den notwendigen Mitteln zu versorgen..
Vielen Dank Ellen

Nicole, 14. Oktober 2008, 19:51

Hallo ihr Lieben,

also ich musste vorher mit Entsetzen feststellen, dass meine Orchideen befallen sind, nur ganz leicht, aber die Biester sind durchaus da. Da ich für meine Kontaktlinsen eine aggressive 3%ige Peroxidlösung Zuhause habe, habe ich spontan beschlossen die Viecher mit Schaschlikstäbchen zu entfernen und sie ein Weilchen in der Lösung schwimmen zu lassen und siehe da, sie zucken nicht mehr. Ich werde nun meine Pflanzen mit noch verdünnteren Lösung abreiben und hoffen das Problem somit beseitigt zu haben.
Liebe Grüße
Nicole

Gärtnerin, 15. Oktober 2008, 09:08

Keine schlechte Idee, Nicole. Ich fürchte allerdings, dass großflächiges Abreiben nicht gut ist, weil die Oberfläche der Pflanze dann Schaden nehmen kann. Punktuell betupfen tät ich…

Nicole, 16. Oktober 2008, 21:20

Ja sieht bis jetzt auch nicht so gut aus. War heute im Baumarkt und hab da ne gute Beratung bekommen. Der hat mir ein systemisches Mittel empfohlen, das aber in Kapselform ist. Er hat gemeint ich soll es zermahlen mit neuer Orchideenerde vermengen und die Pflanze umtopfen.Bin mal gespannt obs auch wirklich hilft… und vorallem wie lang…
Liebe Grüße
Nicole

pit, 18. Oktober 2008, 07:31

klaus scholl, früher habe ich die erde der von schmier- und andern läusen befallenen pflanzen auch fortgeworfen. heute fülle ich sie in plasticsäcke ab und stelle diese während 48 stunden ins tiefkühlfach. keine laus hat diese behandlung überlebt.

Melly, 21. Oktober 2008, 21:01

Hallo Leidensgenossen,
Hatte vor eins zwei Jahren schonmal einen Befall von diesen verdammten Biestern.Nun kleben diese Viecher erneut an meinen geliebten Pflanzen und ich habe ihnen den Krieg erklärt,werde es mal mit Knolauchzehen probieren,mal sehen ich lasse mich von den kleinen weissen scheissern nicht unterkriegen.Euch allen auch viel Glück,klagt nicht kämft:-)
Gruß Melly

Björn, 23. Oktober 2008, 14:21

Hallo ich habe auch ein Problem mit den lästigen Fichern!! Ich habe drei Elefantenfüße die alle befallen sind! Das Problem dabei ist ich möchte sie nicht einfach wegschmeissen da ich besonders an dem einen hänge!! Was kann ich tun! Problem ist der eine Elefantenfuß ist ca. 2m hoch und wiegt mit Kübel so ca. 50-55 kg. Das Teil ist 35 jahre alt und ich hänge dran! Was kann ich noch tun? Habe jetzt die Krone abgsägt und mit Wacks versiegelt! Aber die scheiss Dinger sitzten ja auch auf dem Stamm!! Und auch in der Erde! Ich bedanke mich schon mal im Voraus!! MFG Björn

Sandra, 23. Oktober 2008, 14:32

Hallo, an alle Läusegeplagten!
So jetzt muß ich mich auch mal mitteilen! Habe an meine Orchideen nun auch Wollläuse entdeckt:(! Habe es schon mit Öl/Spüli versucht jetzt mal abwarten!

Habe mich schon auf der Seite Orchideenforum.de/doktor informiert:

Produkte des Niembaums wirken bei einen starken Befall nicht mehr im ausreichendem Maß. Sehr wohl können sie aber vorbeugend eingesetzt werden.
Bekämpfung:

Befallene Orchideen sollten sofort isoliert werden. Da die Bekämpfung sehr schwierig ist, sollte man sich überlegen, ob man sich von der betroffenen Pflanze trennt.

Natürlich gibt es auf dem Markt eine Auswahl an chemischen Mitteln. Die meisten werden in einer Sprühdose angeboten. Manche dieser Mittel enthalten neben dem Wirkstoff auch Öl. Gerade bei dünnblättrigen Orchideen ist hier vorsicht angebracht. Eine grossflächige Anwendung kann zum Absterben der Blätter führen. Öl verklebt die Poren der Blätter und lässt ihnen nicht mehr genug Luft zum Atmen. Ebenfalls wegen des Öls darf nach der Behandlung für mehrere Tage kein direktes Sonnenlicht (auch am Abend und am Morgen) auf die Blätter fallen. Ab besten wendet man bei Orchideen ein ölfreies Mittel an. Auch sollte man den auf der Dose vermerkten Mindestabstand zur Pflanze unbedingt einhalten, da das eiskalte Spray sonst Schäden durch Unterkühlung auf den Blättern hinterlässt. Gerade im Fall von Woll- und Schmierläusen ist eine Wiederholung der Anwendung meist unerlässlich. Bitte beachten Sie die Zeitangaben zur Wiederholung der Anwendung auf der Packung, sonst verbreitet sich eine neue Generation über die Pflanze.
Erhältlich sind auch Granulate und Stäbchen, die an die Wurzel gebracht werden. Sie wirken systemisch, d.h. der Wirkstoff wird über die Wurzeln aufgenommen und verteilt sich so im gesamten Pflanzengewebe. Auch schwer zu erreichende Stellen der Orchidee werden so erfasst. Zu beachten ist, dass diese Mittel neben dem Wirkstoff oft auch Dünger enthalten. Hier muss vor der Anwendung geklärt werden, ob die Orchidee sehr empfindlich auf Düngersalze reagiert. Für viele Naturformen sind diese Mittel keine Alternative, für grosse Hybriden schon. Oft kann es helfen, diese Mittel in Wasser zu verteilen, um den Dünger verdünnt an die Wurzeln zu bringen.

Bitte beachten Sie beim Einsatz chemischer Mittel diese Vorsichtsmassnahmen.

In manchen Fällen ist die Behandlung mit einer Lösung aus 15g Schmierseife und 10 ml Brennspiritus in 1l warmen Wasser wirkungsvoll. Spiritus weicht die Haut der Läuse auf und betäubt die Schädlinge. Viele weich- und dünnblättrige Orchideen reagieren aber empfindlich auf diese agressive Lösung. Deshalb sollte diese Lösung nie gespritzt, sondern nur mit einem Pinsel auf die Tiere aufgetragen werden. Wenn man sicher gehen will ob die betroffene Orchidee diese Lösung verträgt, sollte man erst einen Test an einem einzelnen Blatt durchführen.

Besser verträglich und auch wirkungsvoll ist die Anwendung einer Öl-Spülmittel-Wasser-Emulsion: 1 l Wasser werden mit 2 El. Olivenöl und einen Spritzer Spülmittel gemischt. Diese Emulsion wird auf die Orchideen gesprüht. In der angegebenen Konzentration ist das Öl für die meisten Orchideen verträglich.

Aufgrund der oben erwähnten Eigenschaften, haben Woll- und Schmierläuse nur wenige Feinde. Die Larven des Australischer Marienkäfer (Cryptolaemus montrouzieri) jedoch bilden eine wirksame Ausnahme und können deshalb als Nützlinge eingesetzt werden. Er braucht jedoch warme, feuchte Bedingungen, was den Einsatz im Winter, auf der Fensterbank und in Kalthäusern einschränkt.
Vielleicht kann es jemand helfen, ich versuchs mal!
LG Sandra

Sandra, 23. Oktober 2008, 15:06

Ja, hallo Nicole!
Werde dein Tip ausprobieren und gleich umtopfen! Die Ölemusion scheint zwar zu wirken, weiß aber nicht, wie es im Pflanzsubstrat aussieht!

LG Sandra

Keisha, 23. Oktober 2008, 17:00

Hallo Sandra,
bevor du den Einsatz von Marienkäfern in Betracht ziehst, solltest du dir erst mal das hier genau durchlesen:
http://gaertnerblog.de/blog/2008/marienkaefer-plage/

An Björn: Den Stamm abwaschen bzw die Läuse und Nester gründlich absammeln und das gute Stück ordentlich umtopfen (die alte Erde so gut wie möglich entfernen, auch an den Wurzeln) sollte helfen.

Björn, 23. Oktober 2008, 18:17

Vielen dank erst mal Keisha! Die frage ist ob es sinnvoll ist das Teil komplett mit nem Hochdruckreiniger abzusprühen? Natürlich vorsichtig!
MFG Björn

Stefan, 28. Oktober 2008, 19:01

Hallo,
so wie es aussieht habe ich die Läuse an meinen Drachenbäumen erfolgreich bekämpft.

Da ich aufgrund der zahlreichen Tipps hier erfahren habe, dass die Viecher hartnäckig sind, habe ich gleich das maximale Programm abgespult: Erde ausgetauscht, Wurzeln abgewaschen, Blätter mit Seifenlauge abgewaschen und anschließend mit Promanal eingesprüht und Lizetan Stäbchen in die neue Erde. Alle anderen Pflanzen im Haus wurden ebenfalls mit Lizetan versorgt.

Ich muss dazu sagen, dass der Befall recht stark war und langanhaltend und ich lange nicht wußte, wen ich da zu Gast habe. Die teils sehr alten und armdicken Pflanzen waren in einem Trog als Sichtschutz sehr, sehr eng gepflanzt. Absammeln u.ä. ging deshalb nicht. Den Sommer über stand der Trog auf der Terrasse wo sich Wespen über die Läuse hergemacht haben. Sie haben allerdings nicht alle geschafft, da sich die Läuse an unzugänglichen Stellen versteckt haben.

Seit ca. 4 Wochen habe ich jetzt nichts mehr gesehen, trotz intensiver Kontrolle. (Die Pflanzen leben alle noch!!)

Die Pflanzen stehen im ganzen Haus verteilt, weit voneinander entfernt. Ich würde sie nun gerne wieder in den Trog pflanzen, um den Sichtschutz wieder herzustellen.

Die Preisfrage ist nun, ob jemand Erfahrungswerte hat und evtl sagen kann, wie lange es dauert bis man sicher sein kann dass die Viecher wirklich weg sind?

Viele Grüße
Stefan

Likilikiliki, 01. November 2008, 13:13

In welchem Verhältnis löse ich Lizitan in Wasser auf?

Habe an meinen Orchideen den Befall von Wollläusen festgestellt und würde gerne Lizitan anwenden, da der Befall wohl schon weit fortgeschritten ist. Ich habe gelesen, daß Befreuung der Orchiedee vom Substrat und daß anschließende Tauchen der Wurzel Gießwasser mit aufgelöstem Lizitan am Besten sei. Leider finde ich niergendwo die Information darüber, in welchem Verhältnis Lizitan und Wasser stehen müssen, damit die Orchideen keinen Schaden nehmen. Für eine weiterführende Information wäre ich sehr dankbar. Liki

Timo, 06. November 2008, 15:20

Grüßt Euch!

Erstmal Respekt das sich dieser Thread schon fast zwei Jahre hält. Find ich echt gut! Ich habe (bzw. hatte) ebenfalls ein Wolllaus-Problem und habe mir sämtliche Beiträge durchgelesen und mir anschließend meinen eigenen Reim darauf gemacht: als erstes habe ich meine Palme (Zimmerpflanze) mit einem allgemeinen chemischen Lausvernichter (Wirkstoff Dimethoat) eigesprüht. Am nächsten Tag habe ich sämtliche alte Erde in den Müll und die Palme komplett in die Dusche gestellt. Die Blätter habe ich mit Spülmittel/Wasser abgewaschen, danach die ganze Palme inkl. Wurzel abgeduscht und anschließend neu eingetopft. Heute, drei Tage danach, sieht meine Palme so gut aus wie nie! Läuse bekämpft, dank Euch!

Lieben Gruß aus Oberfranken!

Timo

Gärtnerin, 09. November 2008, 10:50

Gratuliere, Timo! Freu Dich noch nicht zu früh, Du wirst erst mit der Zeit sehen, ob Du alle erwischt hast, oder die Wollaus-Invasion vonvorn losgeht. Drücke die Daumen!

Timo, 11. November 2008, 08:23

Na super … hat ja nicht mal eine Woche gedauert: seit heute morgen krabbelt’s wieder vereinzelt auf der Palme. Und was mache ich jetzt??? :-/

Anja, 11. November 2008, 10:52

Hallo Timo,

ich habe die verbliebenen Blätter meiner Seidenpflanze auch vor einigen Tagen erst mit Spüli abgewischt – dicke Wollknäuel in den Blattachseln und auf allen Blättern Gewimmel…

Ich hab die Erde nicht ausgetauscht, aber Kombi-Stäbchen-Hälften (Dünger & Schädlingsvernichter) im Topf verteilt, schön runter in den Wurzelbereich geschoben. Einzelne neue Viehcher sammle ich ab, und bei jedem Schluck Wasser (muss man natürlich von oben gießen…) geht auch etwas Gift und Dünger zum Stärken der Pflanze in Umlauf. Ich kann die Dinger wärmstens empfehlen, haben mir letztes Jahr bei Kalanchoen und einem Drachenbaum auch geholfen. Außerdem kriegen alle Pflanzen, die das mögen, mindestens jeden 2. Tag eine Dosis Regenwasser aus der Sprühflasche – Wolläuse hassen das :-P.

Gärtnerin, 11. November 2008, 13:59

Dranbleiben, Timo, sonst hilft nix. Hartnäckige Mistviecher!

Wollausgeschädigte, 14. November 2008, 17:17

Hallo, hab grad sämtliche Kommentare gelesen (nun krabbelts mir überall ;-)), weil ich auf meiner großblättrigen Pflanze Wolläuse entdeckt habe :-( Habe voriges Jahr 7 Affenbrotbäume ( 5 – 25 Jahre alt) nach fünfjährigen Kampf gegen Wolläuse entsorgen müssen. Das war sehr traurig!!! Allerdings hatte ich keine chemische Waffen eingesetzt, was vielleicht mein Fehler war. Nun nehme ich nach der Lektüre den Kampf auf – werde erstmal ablesen und morgen nach Chemie schauen. Drückt mir mal die Daumen!

Gärtnerin, 15. November 2008, 11:33

*drück*

Keisha, 07. Dezember 2008, 17:24

Hey Ursi,
berichte doch dann bitte, wie das Zigarrengeräuchere funktioniert hat :-) Und denk bitte daran, die Pflanzen nicht zu lange dem Rauch auszusetzen, denn das Nikotin greift auch Pflanzennerven nach einer Weile an…

LG
Keisha

Ursi, 07. Dezember 2008, 17:12

Hallo an alle Läuseinfizierten,

habe auch ein großes Wollläuseproblem. Sämtliche Orchideen und Klivien sind angegriffen. Habe heute das zweite Mal Lizetan gesprüht und in die Erde gegeben. Hoffe, dass ich diesmal alle erwische.

Der Tipp mit den Zigarren finde ich gut. Werde gleich morgen welche besorgen und in jede Pflanze eine reinlegen, sie dann mit Plastik verschnüren und hoffen, dass ich übermorgen den Krieg gewonnen habe.

Mir graut bloß schon vor dem Gestank!

Ursi, 11. Dezember 2008, 18:33

Hallo Keisha,

hab es noch nicht versucht, dafür durften meine Pflanzen frieren. Hab sie auf den Balkon so ca. 12 Stunden bei minus 2 bis minus 4 Grad getan. Dachte das würde reichen. Aber denkste, heute Morgen tummelten sich Hunderte von jungen Saftsaugern auf meinen Orchideen. Bin stinkesauer, die Biester lachen mich einfach aus! :(

Am Wochenende versuche ich es mit den Zigarren. Das ist mein letzter Versuch, die Viecher reagieren ja auch nicht auf Spritzen. Wobei ich sagen muss, bei meinen Klivien hat Lizetan funktioniert, aber bei meinen Orchideen, da kommt mir das kalte Grausen!

LG Ursi

Ursi, 30. Dezember 2008, 22:49

Ein fröhliches Hallo und einen gutes Neues Jahr an alle Leidgeplagten!

Ich habe meine Wollläuseplage los. Habe Lizetan als Spritzmittel in Wasser gelöst (die 4-fache Menge als angegeben) und meine Orchideen und Klivien darin getaucht, so ca. 1/2 Stunde pro Pflanze. Jetzt bin ich die Plagegeister los. Meinen Pflanzen hat es nichts gemacht, außer dass bei einer Orchidee 3 Knospen gelb wurden und abfielen. Das war aber auch alles. Dafür hat sie jetzt 3 neue Triebe. Ich freue mich auf die Blütenpracht.

Ich wünsche Euch allen viel Erfolg beim Bekämpfen und alles Gute im Jahr 2009.

Ursi

fressbienchen, 03. Januar 2009, 19:07

huhu ihr Mitstreiter…
starte gerade ein neues experiment. nachdem ich (fast) alle beiträge gelesen hab.
Hab einen 1 meter hohen ficus, der zum 2.mal an Wolllausbefall leidet. beim ersten mal haben die Combistäbchen von Bayer abhilfe gebracht… zumindest kurzzeitig… *grummel*
die Viecher sind wieder da, und die zeit seit der letzen behandlung zu kurz. :-(

Habe jetzt Radikalkur versucht… ganz oder gar nicht, wenn’s nicht klappt muss der Benjamin halt raus….

also habe ihn vorhin unter die Dusche gestellt und überall wo ich Plagegeister oder Nester gesehen habe ordentlich spüli drauf gekippt… dann noch einmal einen guten schwung verteilt und abgeduscht… nach 2 std. habe ich ihn erneut abgeduscht. einen Zimmerwechsel in das Zimmer mit den feuchten Wänden vorgenommen (wegen der anosnten eher trockenen Raumluft) und eine Komplette Knoblauchknolle geschnibbelt und in die ERde gesteckt… :-)

Habe gerade noch 8 Räucherstäbchen in die Erde gesteckt… und die Schlafzimmertür abgeriegelt..

Werde nacher bevor ich ins Bett gehe nochmal kräftig lüften… soll ja die Wollläuse exen und nciht mich… ;-)
weil ich keine Watte zur hand hatte habe ich einfach die Triebe da wo sie aus der Erde kommen komplet mit Sandelholz eingerieben (wegen dem Tipp mit dem ätherischen Ölen)

Hab dann noch Erzengel Raphael um Heilung gebeten… Schaden kann’s ja nicht… das ich keinen „Tanz“ um die Pflanze gemacht habe ist echt alles… :D:D:D

Werde euch berichten, wie’s geklappt hat…

Euch noch viel Erfolg bei der Wolllausbekämpfung…

lg fressbienchen

Gärtnerin, 08. Januar 2009, 10:50

Innovative Methoden, Fressbienchen. *schmunzel*
Viel Erfolg! ;-)

fressbienchen, 10. Januar 2009, 14:24

hi gärtnerin,

also dem benjamin geht es noch gut, der knobi spießt (auch wenn das eher unerwünscht war) und Wolli’s hab ich biher keine mehr gesehen… wobei das sicher noch nix heißen muss..???
mein freund wollte allerdings auch schon aus dem schlafzimmer ausziehen… hab wohl ein wenig zu kräftig geräuchert… :D:D:D

na wichtig ist mir aber in erster Linie das der Benjamin die behandlung bisher gut überstanden hat.
Am Wurzelwerk scheint noch alles ok zu sein, denn er belohnt mich damit, das er nur wenig Blätter abwirft und immer wieder neue Äste mit Grünzeug sprießen…

fressbienchen, 20. Januar 2009, 19:16

noch immer ist von den lästigen besuchern nichts mehr zu sehen… ;-)

wie lang hat es bei euch bisher gedauert, bis ihr saht, das die brut doch noch nicht bekämpft war?

gruß fressbienchen

Keisha, 27. Januar 2009, 16:18

Hallo Anna,

du kannst dir andere Zimmer theoretisch infizieren, wenn du zB Ableger woanders hin trägst, einen Topf zum Umtopfen benutzt, in dem mal eine infizierte Pflanze saß, oder eventuell zufällig mit Kleidung, Gießkanne etc.
Mir krabbelte nach einer Entsorgungsaktion einer befallenen Pflanze eine Wolllaus im Haar rum. (Frag mich nicht, wie die da hin kam…)
In diesem Kontext könnte auch eine Hauskatze, die mal auf dieser, mal auf jener Fensterbank hockt, Überträger sein.

Ich schreibe dazu aber THEORETISCH, denn ich habe meinen Wolllausbefall zu 100 % NUR im Wohnzimmer, in keinem anderen Zimmer sind Pflanzen befallen. Und ich ärgere mich damit schon seit über einem Jahr herum.

anna, 27. Januar 2009, 15:35

Hallo,
wir sind seit ein paar Wochen auch von Woll-Läusen geplagt: ein Drachenbaum und ein Ficus im Zimmer meiner Tochter sind befallen. Meine Frage: besteht die Gefahr, dass die Woll-Läuse sich auch auf Pflanzen in anderen Zimmern ausbreiten?
Gruß, Anna

fressbienchen, 30. Januar 2009, 18:51

noch immer hab ich ruhe… *froi*

Gärtnerin, 31. Januar 2009, 09:57

Daumen hoch! Weitermachen! ;-)

anna, 02. Februar 2009, 11:06

Hallo Keisha,

danke für deine Information. Wir haben jetzt die zwei großen Pflanzen in ein Quarantäne-Zimmer umquartiert und alle kleinen Pflanzen weggetan – die waren einfach voller Wollläuse. Das Zimmer meiner Tochter haben wir nun gründlich gereinigt. Wie lange können die Biester OHNE Pflanzen in irgendwelchen Ritzen überleben, d.h. wann können wir neue Pflanzen in das Zimmer stellen?

Anna

PS. Das mit der Laus im Haar wundert mich gar nicht – wenn ich den Ficus absuche, stecke ich ja auch mit dem Kopf zwischen den Blättern :-)

Erfolgreiche Bekämpfung, 15. Februar 2009, 17:20

Halli hallöchen

Ich hatte vor geraumer Zeit auch ein Problem mit Wollläusen. Aber jetzt sind sie weg – durch Zufall.

Im Zuge meiner Pflanzenrecherchen habe ich gelesen, dass man seine Blumen mit Schwarztee gießen soll; denn das bekämpft den Kalk und macht den Boden sauer.

Da die meisten Pflanzen sowie so einen leicht saueren Boden bevorzugen, dachte ich, ich gieße auch die befallene Pflanze damit.

Zuvor habe ich jedoch die befallene Pflanze mit einem Lappen abgewischt – als Vorbehandlung.
Dannach habe ich einfach mit purem Schwarztee gegossen.

Die Pflanze gedieh plötzlich hervorragend und die Wollläuse waren – wie durch ein Wunder – weg.

Die Dinger scheinen einen saueren Boden nicht zu mögen!

Zusatztipp: Pflanze regelmäßig besprühen und natürlich ersteinmal isoliert stellen *;o)

Gärtnerin, 15. Februar 2009, 18:27

Ehrlich? Das kann ich ja kaum glauben, dass das so einfach sein soll. Toller Tipp auf alle Fälle, EB werde ich probieren, wenn ich mal wieder welche habe. Drei Kreuze, ist schon jahrenlang Ruhe hier, obwohl ich immer viel neues Grünzeug reinschleppe.

Sope, 07. April 2009, 16:49

Gärtnerin, ich kann Dir gerne welche schicken…
Meine Zitrus-Sammlung war im Winter befallen. Ich habe Wasser, etwas Spüli, einige Eßlöffel Olivenöl und einen Sud aus Zigarettenkippen geschüttelt und auf allen Pflanzenteilen versprüht. Nikotin ist ein sehr starkes natürliches Zellgift, Olivenöl emulgiert durch Spüli mit Wasser, die Seuche war eingedämmt.
nun aber habe ich eine riesige Kolonie auf meinen überwinterten Cala-Knollen entdeckt. Der Läuse-Krieg geht weiter…

Gärtnerin, 08. April 2009, 09:23

Beileid, Sope! Bleib dran, was anderes bleibt Dir nicht übrig. :-(

Laushasserin, 27. April 2009, 23:22

Hallo, habe es auch schon mal mit Lizetan probiert, aber das hilft gar nichts. Ich habe alle befallenen Pflanzen jetzt auf die Terrasse gestellt. Ich hoffe der Regen oder Nützlinge werden die Arbeit erledigen. Werde dann im September entscheiden, ob ich sie nochmal einen Winter reinhole. Aber der Schwarztee-Tipp ist gut, bleibt sowieso morgens immer was über.

Gärtnerin, 29. April 2009, 12:23

Das hilft gar nix in der Zeit, in der die Pflanzen nicht wachsen, weil sie dann ihren Stoffwechsel quasi ausgeschaltet haben. Deine Hoffnungen kann ich leider nicht teilen, Laushasserin.

schoko, 02. Mai 2009, 11:43

hallo,
ich habe auf meiner Tradeskantie einen seltsamen weißlichen Befall entdeckt. Hatte mich vor wenigen Tagen schon über die seltsam gewellten und etwas krüppelig aussehenden neuen Triebe gewundert (die Pflanze schießt momentan total ins Kraut), aber erst jetzt das Desaster gesehen. Ich weiß nicht, ob es Wollläuse sind. An den jungen Trieben sitzen so ganz kleine weiße Teilchen, ich weiß noch nicht mal ob es die Tiere selbst sind, krabbeln seh ich sie nicht. Wenn ich die Pflanze anpuste, schweben diese Teilchen hoch… (?!)Die Wollläuse, die ich vor 2 Jahre auf meiner Palme hatte (Läuse haben gewonnen, trotz Nikotin, Lizetan und 5000 anderen vermeintlichen „Giften“) sahen irgendwie ganz anders aus und da flog auch nichts durch die Gegend, wenn man dagegenpustete. Also, die weiße Fliege ist es nicht. Aber was dann? Hat jemand eine Idee??
Viele Grüße

Kabra, 11. Mai 2009, 16:35

Hallihallo!
Na, das klingt ja alles gar nicht toll.
Ich habe eine riesige Buche im Garten, die mit (wahrscheinlich) Wollläusen befallen ist. Wir haben letztes Jahr schon diverses Gift ausprobiert – mehr oder weniger erfolgreich. Das Problem ist die Größe des Baumes. Wir kommen ja selbst beim Spritzen nicht bis oben rauf. Und die befallenen Blätter sind stark eingerollt, sodass man die Biester eh kaum trifft.
Schwarztee?? Vielleicht über ein in den Boden geschlagenes Gießrohr?? Wieviel Liter brauch ich denn da täglich???????????
Hat jemand noch einen Tipp für mich??

Catty, 24. Mai 2009, 09:12

Hallöchen….

ich habe eine selbstgezogene Passionblume… naja, diese ist dieses Jahr auf dem Balkon gewandert, nachdem ich die Spüli-Kur ca 5 mal angewendet hatte (danach direkt auf dem Balkon). Dazu hat sie noch einen großen Topf gekommen… nachdem ich noch Basilikum dazu gepfanzt hatte gab es bei mir keine Probleme mehr. Ich warte auf den Winter, die Pflanze ist leider nicht Frostfest und da muss ich sie eh‘ reinnehmen.

isi, 24. Mai 2009, 17:22

hi,

ich hab letztes jahr im herbst ein super schönes alpenveilchen zum geburtstag geschenkt bekommen, und seit neustem hat dieses nun wolläuse. umtopfen kann ich zwar machen, aber die wurzeln sind so fein und dicht verästelt, dass ich da kaum alle erde rausbekomme. ich wische nun immer schön fleißig die blätter ab, und hab es auch mit knobi gespickt, aber ca 1 mal in der woche sinda neue ganz klitze kleine dinger, kann ich das veilchen auch einfach in ein wasserbad stellen und die viecher sterben?????

Antonello, 25. Mai 2009, 22:15

Hallo Zusammen,
ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Rosen auf dem Balkon und schon geht es los mit den Schädlingen. Ich habe gesehen, dass weisse Flecken auf den Blätter erscheinen und dann verwandeln sich die Flecken in immer grösseren Löchern. Jetzt sieht die Hälfte der Blätter wild angefressen aus. Wer kann mir sagen, was für Schädlinge das sind und wie ich sie am besten bekämpfe? Danke, Antonello

Christa, 29. Mai 2009, 20:46

habe wunderschöne Baurenhortensien, Habe alle Spritzmitel schon ausprobiert, nichts hat geholfen. Komme vom Urlaub zurück, oh Schreck, habe hunderte Wollläuse auf den Blumen sitzen. Dieses Jahr hätte ich viele Blüten.

Gaby, 07. Juni 2009, 14:05

Auf meinen Hortensien auf meiner Terasse tummelt es sich auch. Aber nur auf den Unterseiten der Blätter. Die Blüten sind verschont. (vorläufig?)Werden heute große Spritzaktion mit Ceraflor wagen. Sprühe gleich die Umgebung mit. Muss man die Spritzaktion wiederholen. Wenn ja in welchem zeitlichen Abstand?

Irmgard, 07. Juni 2009, 15:46

Hallo Ihr Verzweifelten nun gibt es eine mehr.
Soeben habe ich bei meinen Hortensien, eine davon ist eine wunderschöne Tellerhortensie, Wolläuse entdeckt. Ich hatte mich gewundert, dass die Pflanze nicht sattgrüne Blätter – wie jedes Jahr hat.
Da kein Gift daheim, hab ich mal kräftig mit Seifenwasser gesprüht. Ich denke, dass die Sauger von meiner Nachbarin herübergewandert sind, deren Ficus total befallen ist und sie nichts dagegen getan hat. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Eventuell schneide ich dann sie Sträucher im Herbst Kräftig zurück…….SchADE…..

Danny, 08. Juni 2009, 09:25

Hallo Wolllausbekämpfungsteam,

eure Beiträge sind echt interessant! Wenn ich meine Erfahrungen mit euren Beiträgen zusammentue stelle ich fest, dass gerade Kakteen, Geldbäume und Drackenpalmen bei den Wollläusen sehr beliebt sind.
Ich hatte vor einigen Jahren das erste mal mit den Viechern zu tun. Sie haben meinen Geldbaum befallen. Diese habe ich unter Quarantäne auf den Balkon gestellt, mühsam mit Schaschlik-Stäbchen alles sichtbare rausgepopelt, den Baum anschließend mit einem harten Strahl in der Badewann abgesprüht. Das Bäumchen hat alle Blätte verloren und nach einigen Wochen war der nackte Stamm nicht mehr nackig. Alles weiß. Habe ihn also entsorgt.
Kürzlich hatte meine Kollegin in ihrem Büro ein Pflanze, die auffällige weiße Stellen hatte. Meinem Adlerauge entging nicht, dass es sich hier ebenfalls um Wollläuse handelte. Der Befall war allerdings schon ziemlich fortgeschritten. Meine Kollegen warf ihre Pflanze weg.
Heute gieße ich ihre Blümchen, weil sie im Urlaub ist und sehe an ihrem wunderschönen großen Drachenbaum (Drachenpalme) so weiße Fellbüschel. Also genauer unter die Lupe genommen und BINGO – Herzlich Willkommen Wollläuse. Werde also mal Olivenöl kaufen und dieses mit Wasser mischen und ihre Palme täglich einsprühen. Hoffe, das bringt was. Habe sie erst mal so gestellt, dass die anderne Pflanzen nicht auch noch angegriffen werden.
Ich wünsche uns allen viel Glück bei unserem Kampf.
Viele Grüße, Danny

gaby, 06. Juli 2009, 19:35

Meine Hortensien haben trot Wolllausbefall herrlichst geblüht. Pflanzen habe ich mittlerweile jede Woche einmal besprüht mit Celaflora. Tiere scheinen tot zu sein, kleben aber nach wie vor fest am Stamm fest. Ob´s das war? Pflanzen sehen gut aus. Stellen sie scih gar etwa nur tot????

moonrise, 28. Juli 2009, 13:02

Hallo!
Mein Drachenbaum hat nun schon seit ca. 2 Jahren diese Wollläuse. Es sind 3 Stämme und die beiden kleinen sind befallen, am großen Stamm passiert nichts. Ich habe in der ganzen Zeit den Baum schon 2mal abgeduscht und 2mal mit einem Schädlingsmittel (finde es grade nicht mehr, deswegen kann ich keinen Namen liefern, aufjedenfall u.a. gegen Wollläuse) besprüht (also insgesamt 4mal, man soll ja nach ein paar Tagen die Anwendung wiederholen). Allerdings werde ich sie einfach nicht ganz los :(
Ich muss aber auch sagen, dass ich noch NIE eine gesehen habe, die sich bewegt, sind es dann wirklich Wollläuse? Es sind halt so weiße Stäbchen und sie sitzen hauptsächlich dort, wo die Blätter anfangen zu sprießen. Einmal vor Kurzem hatte ich aber mal ein kleines graues/schwarzes Tierchen, das evtl eine Laus war, gesehen, nicht auf der Pflanze sondern auf meinem Block als ich neben der Pflanze saß und was geschrieben habe.
Der Baum ist schon ziemlich groß, ca. 1,30m und ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, ihn komplett von der Erde zu befreien?!

Sus, 28. Juli 2009, 13:38

Laß bloß die Erde an Deinen Drachenbaum! Der hat schon genug mit den Läusen zu tun! Außerdem kommen die Läuse meines Wissens nicht aus der Erde.

Wie schon oben im Artikel beschrieben, helfen Bekämpfungsmittel, die über die Wurzeln der Pflanze aufgenommen werden, am Besten. Auch das muß ggf. mehrmals wiederholt werden, damit die Generation, die beim ersten Mal noch als unempfindliche Eier vorhanden sind, auch erwischt werden.

Liebe Grüße, Sus

Ilona, 28. Juli 2009, 14:43

Hallo Moonrise,
ich glaube nicht, dass Du Wollläuse hast. Die sind etws größer und deutlich zu erkennen. Die lassen sich auch herrlich zerdrücken.
Diese weißen Viecher, die Du meinst, hatte ich auch mal am Drachenbaum. Ich weiß aber bis heute nicht, was es war. Ich habe den Drachenbaum ordentlich abgeduscht und mit Anti-Viech-Zeugs besprüht. Nach einer gewissen Zeit waren die Viecher weg und dem Drachenbaum geht es heute gut.

Eckhardt, 31. Juli 2009, 15:21

Hallo, liebe Wolläuse-„Freunde“,
an diversen Apfelbäumen habe ich diese Plagegeister.
Gekaufte Mittel (chemische Keule,aber auch „Naturheilmittel“)haben leider keinen dauerhaften Erfolg. Erfolg hat jeweils nur der Hersteller!
Ich habe jetzt Motoröl auf die weißen Stellen gepinselt – scheint Erfolg zu haben. Ich werde über mein „Forschungsergebnis berichten.

gaby, 31. Juli 2009, 20:04

Mehrfach besprühte und nun wirklich (?) tote Wollläuse kleben nun wie kleine Kaugummistücke weiter an ihrem Platz. Kann ich sie getrost dort lassen, oder muss ich sie nun absammeln, was schwierig, weil, wie gesagt sehr zäh und klebrig?

jey-Key, 31. Juli 2009, 21:18

@ gaby, schon mit abduschen versucht?

Ich spitze die Wolläuse immer mit einem etwas stärkerem und gezielten Wasserstrahl von den Pflanzen.

Drauf lassen würde ich sie nicht unbedingt, weil Du so nur schwer kontrollieren kannst, ob sie wirklich alle abgetötet sind.

Lieben Gruß
jK

Petra, 31. Juli 2009, 21:31

Kann ich einen Geldbaum, der mit Wolläusen voll bewohnt ist einfach stutzen, den Rest abbürsten und hoffen dass das Problem somit erledigt ist.
Vor allem wachsen dem Baum wieder Blätter, wenn alles außer dem Stamm stehen bleibt.
Liebe Grüße Petra

silvis, 16. August 2009, 10:50

ich finde topf abdecken und abbrausen ist immer noch das beste. ich brause die aber mit 3-5 bar mit einem feinen strahl ab.

dazu braucht man eine Ulka Vibrationspumpe, eine EP 5 oder EX 5, die schaffen bis zu 15 bar.

dazu auch noch 2 schläuche 6/8 mm ,
1 schlauchadapter von 1/8″ zoll auf 6 mm,
und 1 gardena mikro-drip nebeldüse
und etwas basteln. kostenpunkt so um die 35-40 euro. dafür einmalig und hält ein lebenlang.

dadurch hat man einen kleinen sehr kräftigen strahl 3-5 bar an der nebeldüse, damit pustet man mühelos alles weg, aus der kleinsten ritze.

moonrise, 26. August 2009, 15:15

Ich habe mir mittlerweile ein systemisches Mittel besorgt und es vor einigen Wochen in die Erde getan.
Es sieht so aus, als wären die Tierchen tot, es werden nämlich nicht wirklich mehr und vor allem werden die Blätter nicht mehr eins nach dem anderen gelb.
Allerdings beobachte ich jetzt seit kurzem, dass viele Blätter gelbe Flecken bekommen. Größer als diese Punkte die von den Läusen entstanden sind. Kann das vom Mittel kommen?

Eva, 26. August 2009, 16:12

Hi, an meiner Zimmerpalme haben sich auch Wollläuse angesammelt! Ich habe sie schon dreimal unter der Dusche abgebraust, aber die Tiere kommen immer wieder und vermehren sich! Was kann ich tun?

Gärtnerin, 28. August 2009, 15:40

Ich hatte noch nie Blattschäden durch systemische Mittel, Moonrise. Aber wer weiß?! Tät mich interessieren, was andere dazu denken.

Gärtnerin, 28. August 2009, 15:42

Den Beitrag nochmal lesen, Eva. Kann gut sein, dass Massen von Wolläusen an den Wurzeln sitzen. Die erwischst Du nicht mit Duschen.

zitronenbäumchen, 01. September 2009, 20:17

hallo, habe gerade eben an meinem elefantenfuß wolläuse entdeckt. bääh. werde gleich morgen lizitan besorgen gehen und das beste hoffen. hatte sonst eher mäßigen erfolg bei der bekämpfung. meine kakteen mußte ich entsorgen da war nix mehr zu machen.

Anni, 26. September 2009, 13:07

Hallo an alle hier. Ich finde Eure Beiträge sehr spannend, weil ich seit Jahren mit diesen Wollmistviechern zu kämpfen habe. Selbst im Sommer über auf dem Balkon stehende Zimmerpflanzen, die 2mal täglich abgesprüht werden, sind befallen.
Auf einer anderen Webseite hatte ich heute gelesen, dass man die Pflanzen zur Stärkung mit Zinnkrauttee einsprühen soll. Zudem habe ich nach einem Expertentipp geschälte Knoblauchzehen in die Erde gesteckt.

Mich würde allerdings interessieren, was aus den Pflanzen geworden ist, die mit Schwarztee gegossen werden/wurden.

Würde mich freuen, wenn „Erfolgreiche Behandlung“ Ihre Erfahrung bis heute mit Ihrer Behandlungsmethode bestätigen könnte. Wenn ja, wie ist die Konzentration des schwarzen Tees? Reichen 4 Beutel auf eine Kanne?
Ich bin neugierig – ich versuchs mal.

Wolllausgenervte Grüße
von Anni

Maren, 26. September 2009, 15:03

Ich habe vorgestern was zum Thema Wollläuse auf Kakteen gehört. Wollte mal fragen, was Ihr davon haltet. Eine Kollegin meinte, sie sprüht ihre mit befallenen Kakteen mit Bier ein. Das würde zwar erbärmlich stinken, aber helfen. Und die Kakteen würden hinterher so schön glänzen.

Ich bin ehrlich gesagt sehr skeptisch. Gestank und sicherlich klebrige Pflanzen finde ich nicht sonderlich reizvoll.

Gärtnerin, 29. September 2009, 10:25

Ich bin ein ungemeiner Fan von biologischen Mitteln. Ehrlich gesagt glaube ich aber nach wie vor nicht, dass irgend ein simples Hausmitteln gegen Wolläuse hilft. Und Kakteen befeuchten finde ich grundsätzlich riskant. Die faulen leicht, wenn Pfützen irgendwo stehen bleiben…

Maren, 29. September 2009, 17:34

Die Kollegin meinte halt sprühen. Aber wie gesagt, mich schreckt der Gedanke an klebrige, stinkige Pflanzen ab…

Biggi, 16. Oktober 2009, 22:41

Hallo zusamen,
habe eure Beiträge nun auch gelesen. Das ist sehr interessant.In meinen Pflanzen hatte ich auch zur Zeit Krabbeltierchen, meine auch Wollläuse gesehen zu haben.
Eine gute Bekannte empfahl mir Knoblauchzehen um die Pflanzen zu setzen, Ich habe sie auch mit verdünntem Spüli eingenebelt, dann die Zehen in die Erde, Zufall oder Glück?
nach ca 14 Tagen war nix mehr da, was ich sehen konnte.
Hat es noch jemand mit Knobizehen probiert ?
Hoffe mit Euch das eure Pflanzen nicht mehr befallen werden.
LG Biggi

Claudi, 17. Oktober 2009, 15:51

Mein Geldbaum war auch mit Wollmäsuen befallen, einfaches abspülen mit Wasser hat nicht geklappt…Hab mich dann dazu entschieden die lästigen Parasiten zu verbrühen und heißes Wasser zu verwenden. Hab die betroffenen Stellen ganz kurz (!!!) mit heißem Wasser abgespült. Resultat: Die Wollmäuse waren weg, der Patient hat überlebt. Würde bei dieser Methode allerdings vorsichtig sein und nur Sukkulenten so behandeln…

Torsten, 18. Oktober 2009, 12:02

Ich behandle inzwischen alle meine befallenen Pflanzen mit heißem Wasser und mit großem Erfolg. Vorsichtig muß man bei den frischen Trieben sein, ansonsten klappt das sehr gut. Abdecken der Erde ist auch nicht erforderlich und Resistenzen habe ich noch keine beobachtet ;-)

Nicki, 30. Oktober 2009, 10:26

Nach Wochenlanger Quarantäne hab ich mich grade für die Kahlrasur meiner Pflanzen entschieden!
Ich hab sie täglich abgesucht und mehrmals Mit Combo-Spray behandelt aber so können die Blätter vorerst nicht mehr befallen werden (Da nicht vorhanden) Tat mir zwar im Herzen weh aber anders gings ja nicht.

Es handelt sich hierbei um 3 Orchideen (Konnten nätürlich nicht Rasiert werden)
2 Medinilla Magnifica ( Die mir die ganze Plage ins Haus gebracht hat)
Und zwei unschuldige Grünpflanzen

Meine Frage ist;
Hat schon jemand bei einer Medinilla Magnifica die Biester erfolgreich bekämpft?
Das sind Wunderhübsche Pflanzen aber mir haben sie bisher wenig Freude gebracht!
Und ich habe sie bei einem Gärtner teuer bezahlen müssen. Bei meinen Baummarktpflanzen hatte ich noch nie Probleme. Viel Glück beim Bekämpfen

vicky, 25. November 2009, 08:28

hallo ihr lieben,

ich lese hier, dass die wolläuse sehr flink und beweglich sind,… bei mir bewegt sich nichts, aber die blätter meiner pflanze (bergpalme) kleben und an einigen blättern befinden sich weisse plüschige stellen. sieht plüschig aus, aber wenn ich sie anfasse/abwische, dann verwandeln auch diese sich in eine klebige masse (wie die weisse masse von schokoküssen). sind das auch wolläuse ? oder ist das was anderes ? evtl. spinnenmilben oder sowas (lt. unserem hausmeister) ?

Nicki, 08. Dezember 2009, 16:46

Hallo ihr wolllauskrieger!

Ich glaube ich habe die schlacht gewonnen.
Bin seit sechs wochen lausfrei!
Meine pflanzen sehen alle gesund aus, mal abgesehen von den medinillas aber vieleicht überleben sie es ja auch.

Zuerst hab ich alle pflanzen abgesucht.
Dann habe ich Gift-Dünger-Stäbchen in die erde gesteckt und die pflanzen fast täglich mit heißem wasser abgesprüht. Vor allem die orchideen lieben das (Sie bedanken sich bald mit neuen Blüten).
Und ganz viel Geduld haben…

Werde sie aber noch weiter in Gewahrsam lassen um einen Rückfall zu vermeiden!

Viel glück weiterhin

Steffen, 21. Februar 2010, 23:13

Hallo Feinde der Woll-Läuse,
ich brause die Pflanzen mit richtig heißem Wasser (60 Grad)ab. Da sind die Pflanzen erst mal sauber und Ungezieferfrei und nehmen es auch nicht übel.
Man muß es nur ab und zu wiederhohlen und die Pflanzen regelmäßig auf Befall untersuchen.
Da ich es aber auch immer wieder versäume dranzubleiben, habe ich auch noch keinen 100-prozentischen Erfolg. Aber heißes Wasser in scharfem Duschstrahl hilft erst mal.
Viele Grüße von Steffen

Maren, 22. Februar 2010, 09:11

Kleine Anekdote vom Wochenende: Ich habe meine Kakteen bei meinen Eltern in meinem alten Zimmer (ausgebauter Dachboden) zum Überwintern geparkt. Nun erneuerte mein Vater die Isolierung und verstärkte sie u.a. auch damit, s.g. Perlite in Hohlräume zu pusten. Ich komme am Samstag zur Kontrolle und sehe, alles weiß, überall so kleine Pummelchen auf den Kakteen. Mittelschwere Panik und dann große Erleichterung, weil das alles nur Staub und Restbestände der Perlite war. *uff*

Nicki, 22. Februar 2010, 17:50

Da kannst du dich ja mal Glücklich schätzen Maren.
Bei mir wars leider kein Staub.
Aber bin jetzt 3 Monate Wolllausfrei!!!
;-) Bin sehr stolz darüber allerdings hat sich mein Efeu und die beiden Medinillas verabschiedet…
Aber die orchideen habens gepackt und danken mir mit einer hübschen Blütenpracht :-)))

Maren, 23. Februar 2010, 07:26

Ja. :o) Wobei, mich wundert, diesen Winter ist (bisher) noch nichts passiert. Letztes Jahr habe ich ein paar Pflanzen verloren. Da hat auch Sprühen mit Chemie nicht mehr geholfen.

Franzi, 02. März 2010, 13:11

Ich habe an meiner Miniorange (calamondin) leider auch Wollläuse. Ich habe es jetzt erstmal mit Combistäbchen (Gift und Dünger in einem) probiert. Damit hab ich bei Blattläusen schon ganz gute Erfahrungen gemacht. Was mich allerdings wundert. Auf der Erde krabbeln ganz winzig kleine Viecher (nicht mal einen mm groß). Was ist das? Sind das die jungen Wollläuse? Hat jemand sowas schonmal gesehen? Aber vielleicht/hoffentlich gehen die ja von den Stäbchen auch weg.

Betula, 02. März 2010, 14:11

Hast du die Calamondine sehr feucht gehalten? Sind die Krabbeldinger weiß und hüpfen? Oder können die Tierchen fliegen? Wenn sie fliegen sind es Trauermücken (siehe enspr. Beitrag der Gärtnerin), weiße Krabbelhüpfer sind Springschwänze und eher harmlos.
Ich hatte übrigens auch Wollläuse an meiner Calamondine. Da ich die Früchte immer zu Marmelade verarbeite (echt lecker!) konnte ich kein Litzan (Wirkstoff der Combistäbchen, ich habe das Granulat, ist besser zu dosieren und vermutlich auch billiger)verwenden. Also stellte ich die Pflanze den Sommer über ins Freie. Die Wollläuse waren im Herbst beim Einräumen komplett weg und sind bis jetzt nicht wieder aufgetaucht!

Franzi, 02. März 2010, 18:48

Zu feucht gehalten hab ich sie eher nicht. Ich hab immer die obere Erdeschicht austrocknen lassen und dann ganz langsam gegossen bis es unten anfing rauszulaufen. Also so, wie es auf der Pflegeanleitung stand.
Die Viecher auf der Erde können definitiv nicht fliegen. Ich hab sie noch nicht springen sehen (hab sie auch erst heute entdeckt) und sie sind auch eher grau, aber ich hab mal gegoogelt und ich denke, Springschwänze könnten schon hinkommen. Ich beobachte auf jeden Fall weiter.
Marmelade will ich aus den Früchten auch mal machen, aber bis dahin werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. Die Pflanze ist noch ziemlich klein und hat momentan nur zwei Früchte. Im Sommer hatte ich sie auch draußen, die Wollläuse kamen dann Anfang Winter, also wahrscheinlich zu wenig Luftfeuchte…

Stefan, 12. April 2010, 12:15

Ergänzend zu meinem Posting vom 28. Oktober 2008, 19:01

Ich denke ich bin die Biester nun los.
Nach der beschriebenen Radikalkur gab es immer wieder einzelne Läuse, auch nach Monaten.
Da ich regelmäßig kontrolliert habe, konnten sie sich aber wohl nicht wirklich vermehren. Seit einem halben Jahr ist nichts mehr zu sehen.

Bekämpft habe ich sie mit der Kombination aus Lizetan-Kombistäbchen und dem Promanal-Spray. Mit dem Spray habe ich die Pflanzen regelrecht geduscht. Meine Empfehlung: Gleich die Nachfüllflasche kaufen. Die Flasche ist nur sinnlos teuer und mit der enthaltenen Füllung kommt man nicht weit.

Da ich bei den Drachenbäumen immer beides verwendet habe, weiß ich natürlich nicht, welches Mittel welchen Anteil hatte.

JJ, 02. Mai 2010, 12:42

Ich habe vor etwa 4 Jahren einen Stinknormalen Ahorn aus einer Wiese ausgegraben, bevor er einem Parkplatz weichen musste (ich hatte Erlaubnis ihn auszugraben) und in einen Kübel getopft. Er wird von mir wie ein sehr großer outdoor Bonsai gepflegt. (überwindert auch draußen) Also alle 2 Jahre Wurzelschnitt und Jährlich zurückschneiden im Frühjahr. Er hat dieses Jahr neue Erde bekommen und ich hab die Wuzeln geschnitten. Vertragen hat er das wie immer gut, er treibt weiterhin aus. Bisher hatte er in jedem Jahr irgendeinen Befall, letztes Jahr waren es schwarze Läuse, da er aber draußen steht und weiter seine Blätter bekam hab ich die gelassen wo sie waren, hat dem Bäumchen nicht geschadet. Dieses Jahr hat er Wollige kleine…ich weiß nicht mal was es ist. Die sitzen nicht an den Blättern sondern an den Astgabelungen. Ich schätze es sind denn Wollläause.
Sie verbreiten sich extrem langsam, was denn aber nicht zur Wollaus passt, wenn ich richtig gelesen habe.
Ich hab das Zeug, weil der Befall noch nicht groß ist mit einer Pinzette abgenommen und danach den Baum mit Spülmittelwasser eingesprüht. Bis jetzt ist Ruhe, was mich irritiert ist der Befall an sich. Bevor er neue Erde hatte hatte er nichts…nur durch übermäßige Wurzeln und zu wenig Platz im Kübel hat er die Blätter was hängen lassen. Die sehen jetzt wieder gut und gesund aus, mal davon abgesehen, dass sie warum auch immer nun rot werden. Hab ich die Wollläuse möglicherweise mit der Erde gekauft?

Keine andere Pflanze auf meinem Balkon ist von dem Befall betroffen.

Rokko, 08. Juni 2010, 18:59

Halloooo Ihr Pflanzensüchtels ;-))

Habe das mit den Wolläusen auch gehabt an meinen Kakteen vor Jahren – Sowie heute bei meinen Blattkakteen !
Habe Mir auch auf anraten eines Verkäufers das Promanal von Neudorf geholt und muss sagen es wirkt zu 100 % War erst sehr skeptisch und habe ganz vorsichtig gesprüht – Wenn Ich heute irgendwo mal wieder welche entdecke sprühe Ich die Pflanze ordentlich damit von allen seiten ein und wiederhole es nach ein par tagen und gut iss –

Estinkt nicht wie andere Mittel und naja der Preis von ca. 10 € pro Flasche ist Mir meine Sammlung alle male wert !!

Diese ganzen Hausmittel die hier aufgeführt sind mögen bei dem ein oder anderen ja vieeicht helfen !! Doch würde ich in der heutigen Zeit auf diese experimentiererei verzichten – Oft verliert man auf diese art und weise wertvolle Raritäten –

Abraten kann Ich nur von Bi58 eine Chemiekeule schlechthin – Hilft auch 100% aber incl. der Pflnanze – Bitte sehr vorsichtig mit umgehn !!!
Oder lieber im Regal des Händlers stehn lassen –

Nehmt gegen Wolläuse Promanal aus Weissöl ( Bio )und Eure Pflanzen werden es Euch danken !!

Grüner Daumen nach Oben ;-))

Gruß Rokko

mel, 09. Juni 2010, 22:34

Hallo,
also ich benutze Alkohol aus der Apotheke. Einmal drauf spruehen und sie sind gekillt. Danach braucht man die Pflanze nicht mehr zu waschen oder sontiges, funktioniert besonders gut auch bei Orchideen.
Habe jetzt allerdings Wolllaeuse in einer Kiefer im Garten, die riesengross ist, die kann ich ja schlecht einspruehen! Hat da jemand eine Idee? Der Australische Marienkäfer soll ja helfen, aber das ist doch mehr was fuer Wintergarten und Haus, oder? Hat jemand einen Rat?

Johanna, 06. August 2010, 13:58

Hallo! Habe an meinem Orangenbaum (ca. 20- 25 Jahre alt und 2,5 m hoch)zum ersten Mal Wollläuse. Fast in jeder Blattachsel sitzen welche, an den Blattunterseiten kleben die Eier. Mechanisches Ablesen reicht nicht, immer wieder entdecke ich neue, große Exemplare. Auch die Combistäbchen brachten keinen Erfolg – habe sie vor 2 Wochen großzügig in den Riesentopf gesteckt. Meinen Lieblingsbaum möchte ich nicht entsorgen, aber der Befall ist wirklich eklig. Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Betula, 06. August 2010, 15:53

Letztes Jahr hatte ich im Winterquartier das gleiche Problem bei meiner Calamondin-Orange. Ich habe sie dann im Sommer einfach raus gestellt (eigentlich sollte sie als Sichtschutz im Wintergarten bleiben). Im Herbst hatten der Regen und die Marienkäfer etc. das Problem beseitigt.
Lizetan habe ich gar nicht verwendet, da ich aus den Früchten immer Marmelade koche.
Bei hartblättrigen Pflanzen wie Citrus kann auch eine Spritzung mit einem ölhaltigen Mittel helfen, wie es auch im Obstbau eingesetzt wird. Probiert habe ich das selber noch nicht. Zur Sicherheit solltest du dich beim Gärtner beraten lassen.

Silvia, 22. August 2010, 16:42

Hallo,

ich hatte an Orchideen, Usambaraveichen und anderen Pflanzen Wolläuse. Habe absprühen, ersäufen, abwischen, Spülmittel ausprobiert, nichts hat letztendlich geholfen. Einen Teil der Pflanzen habe ich aus lauter Frust weggeworfen. Dann ha´be ich einen Versuch mit Paraffinöl gemacht, Pflanze in die Dusche gestellt und fleißig besprüht. Da es eine Hydrokuturpflanze ist musste ich mich nicht um die Erde kümmern und abdecken. Nach 2 Wochen soll man das Sprühen wiederholen. Habe ich nicht gemacht und nun sind schon 4 Wochen vorbei und noch immer keine Wolllaus. Kann mir jemand sagen woher die Viecher kommen? Wenn man eine Pflanze jahrelang hat und nichts ist, woher kommt das dann so plötzlich?

Bonsaifreund, 09. November 2010, 21:09

Mich laust die Wollaus

Gartenmaus, 12. Dezember 2010, 13:21

Hallo, ich lebe einige Monate im Jahr in Spanien und habe immer wieder das Problem mit Wolläusen, bzw. jeder Art von Läusen. Wenns gar zu arg wird, nehme ich Cuspede (gibts in Spanien) aber meistens vertraue ich auf Mutter Natur. Meine Bouganvillea ist riesengross, wenn die Wollläuse zu viel werden, wirft sie alle Blätter ab, und in 2 Monaten steht sie wieder in voller Blüte, schöner als vorher. Bei Befall im Garten, einfach warten, die verschwinden wieder von selbst.

flamingstar, 14. Februar 2011, 21:08

Meine Mutter hat mir geraten, bei Schädlingen Lavendelöl 1:1 mit Wasser mischen und die Pflanzen besprühen. Sie besprüht sogar die Fensterrahmen, damit kein Ungeziefer (Mücken) hereinkommt. Vielleicht hilft das ja gegen Wolläuse.

Jule, 27. März 2011, 12:51

Meine Goldfruchtpalme und mein Elefantenfuss sind auch stark von Wollläusen befallen. Meine Yucca seltsamerweise (oder zum Glück) wollen sie nicht. Jetzt habe ich hier an dieser Stelle von den australischen Marienkäfern gehört. Habe vorher schon verschiedenes vergeblich probiert (Spülmittel, Abduschen) und heute gerade ein Systemmittel angewendet.
Wie lange muss ich jetzt (wg. der Chemie)mit den Nützlingen warten, damit sie ihren Einsatz unbeschadet überstehen?

Thigmo, 30. April 2011, 22:39

Hallo,
ich habe soetwas wie einen Geldbaum (nenne es Fingerbaum weil er aussieht wie kleine röhrige finger). Ist auf jedenfall eine Sukkulente. Auf jedenfall hat sie seiteiniger zeit die fiesen wolläuse. AHb das erst nichte erkannt und gedacht das gehört zur pflanze (ich dummerchen) doch als ich dann die viecher gesehen habe war kla, die müssen weg! dieser baum ist ca. 20cm groß und ist sehr schön gewachsen. ich pflege das bäumchen schon so lange und will das es überlebt. Ich habs nun abgebraust..die erde so weis wie möglich ausgetauscht (die wurzeln sind so fein das ich erde dran lassen musst) und alles mit nem wattestäbchen abgesucht und die viecher abgepuhlt. wenn das nix hilft.. verträgt meine pflanze dann die chemie käule? Ich will sie nciht töten :(

ich finde euer forum sehr schön und viele beiträge haben mir sehr geholfen erstmal zu verstehen was du auf meinem bäumchen wächst.. vielen dank!

Stefan, 31. Mai 2011, 20:38

Ich habe einen Baum, dessen Name ich nicht genau kenne. Jedenfalls meinte jemand, es sei eine Bambusart. Dort sind seit etlicher zeit auch Wollläuse unterwegs. Besprühen mit Spüli hat bisher nicht allzuviel gebracht.
In der Hoffnung auf reichlichen Appetit sammelte ich letztens 15 Marinkäfer in meinem Garten und setzte sie alle auf den Bambusbaum. Irgendwie saßen die Marienkäfer alle nur faul rum und regten sich kaum. Einige spazierten rum, aber eine Verminderung der Wollläuse konnte ich nicht feststellen.

Keisha, 01. Juni 2011, 00:56

Hallo Stefan,
Marienkäfer mögen es anscheinend nicht so besonders, ans „Büffet“ gezwungen zu werden. Sie suchen sich ihr Futter lieber selber.

Christina, 03. Juni 2011, 10:29

Hallo,

auch ich hatte Wolläuse an meinen Pflanzen, habe diese mit Ouzo – ich weiß, es hört sich seltsam an – bekämpft. Jeden Tag Wattestäbchen in Ouzo und die Läuse damit entfernt. Die ganze Prozedur hat einige Wochen/Monate gedauert, aber es hat geholfen. Hatte u.a. einen Bonsai, der nur noch trockene Äste hatte, kein Blatt mehr und heute sieht er wieder wie neu aus

Kathi, 03. Juni 2011, 14:40

Hallo,
meine Melisse ist von der Wolllaus befallen, schön das ich hier so viele Tips von euch erfahren habe..ich hab die betroffenen Stellen mal komplett entfernt..ich hoffe sie überlebt:)Zudem habe ich Erdbeeren aufn Balkon gepflanzt..da sind swar keine Wolläuse aber Blattläuse (wenige) diese habe ich entfernt und versuch es mit der Tabaklaugen-Variante. Wie kann das in der 3.ten Etage alles passieren ?? Der Befall ist etwas nervig …können die sich nicht gegenseitig verspeisen bzw. kann diese Tabaklauge auch bei Wolläusen verwendet werden ??
LG Kathi :)

Kathi, 03. Juni 2011, 15:15

Zudem hab ich etwas Angst das mein ganzer Balkon von den beiden Lausarten übernommen wird….meine armen Pflänzchen ;( ….war mutig und hab mal alles eingesprüht was betroffen ist …ich meld mich bald wieder und hoffe die Läuse sind dann futsch xD
Schöne sonnige Tage :)

Kathi, 15. Juni 2011, 14:56

Ha , wär hätte das gedacht 12 Tage später und meine Erdbeeren tragen Blüten, das mit der Tabaklauge hat gut gefunzt,weder grüne noch wollige Tierchen in Sicht. Unterstützt hat das ganze scheinbar die Natur, da mein Balkon häufiger von Schwebefliegen und Marienkäfer besucht wird :)Nunja ma schauen obs auch dauerhaft so bleibt ….LG und schöne Tage Kathi

Stephan, 19. September 2011, 11:35

Hallöchen,
ich hatte bereits letzten Winter zum Teil starken Befall und habe gleich 1-2 Pflanzen entsorgt. Nun hatte ich bis vor wenigen Wochen Ruhe, bis ich die Tierchen wieder entdeckte. Die Chemiekeule brachte nur bedingt Erfolg; die Läuse auf der Pflanze waren hinüber. Doch offensichtlich haben sie sich schon längst in der Erde eingenistet. Bei mir sind die Viecher nichtmal 1mm groß. Befallen sind 1 Elefantenfuß, 1 Drachenbaum, meine Efeututenableger (schon entsorgt) sowie frisch eingepflanzte Efeututen und eine Sukkulenten-Art.

Die Dracena habe ich bereits anfang des Jahres mit einem Spiritus-Spüli-Gemisch eingenebelt, ist zwar nicht mehr so füllig wie anfangs, aber sie hats überlebt. Nur mittlerweile ist sie wieder befallen. Eine andere Dracena habe ich ebenfalls vor wenigen Wochen gleich entsorgt.

Ich bin mittlerweile soweit, dass ich am liebsten kapitulieren würde, auch wenn man die Viecher nur vereinzelt auf den Pflanzen sieht. Heute gesprüht, sind morgen wieder welche da.

Meine Frage: angenommen, ich schmeiss alles raus, bin ich die Viecher dann wirklich los oder bauen die sich möglicherweise irgendwie außerhalb der Pflanzentöpfe ihre Nester…?

Klaus, 19. September 2011, 15:22

Hallo Stephan!
Bevor du die Pflanzen entgültig entsorgst, versuch es doch erstmal mit einer Mischung Branntweinessig/Wasser im Verhältnis 1:5. Du warst schon auf dem richtigen Weg mit dem Spiritus. Die Pflanzen richtig einsprühen,damit der Essig in die Pflanze eindringen kann. Dadurch wird sie für die Schädlinge ungeniessbar. Mit der Suche der Läuse nach einer Wirtspflanze hast du nicht Unrecht. Eine andere Möglichkeit besteht darin mit saurem Wein spritzen.

Stephan, 20. September 2011, 08:12

Hallo Klaus,
danke für den Tip, ich werde es mal mit dem Branntweinessig/Wasser Gemisch versuchen. Befürchte nur, dass das die Tiere unter der Erde nicht interessiert? :(
Zusätzlich hätte ich noch Lizetan Stäbchen probieren wollen.

Dörte Heidecker, 19. Oktober 2011, 12:24

Liebe Wolllaus-geplagte Menschheit!

Wer kann mir bitte eine oder mehrere Wollläuse schicken, möglichst auf einem Pflanzenteil? Schön wäre, wenn sie lebendig wären.
Ich bezahle natürlich das Porto und Verpackung.
Mit bestem Dank!
Dörte Heidecker

Wahrscheinlich fragt Ihr Euch, was will man mit einer Wolllaus: Ich möchte daraus ein homöopathisches Mittel machen.

Dörte Heidecker, 19. Oktober 2011, 12:26

Meine Email-Adresse ist
doerte.heidecker/et/posteo.de
Da könnt Ihr Euch melden und auch Eure Bankverbindung schicken, damit ich Euch was für den Versand überweisen kann und ich schicke dann meine Postadresse.

Eva, 24. November 2011, 12:25

Hallo,

mein großer Ficcus 180cm hoch ist leider von Wollläusen befallen. Er steht in Hydrokultur. Habe mir australische Marienkäfer bestellt. Hat jemand Erfahrung mit diesen Nützlingen? oder sonst einen guten Tipp?

Moni, 25. November 2011, 14:09

Hallo ihr,
habe gestern alles in Ruhe durchgelesen was ihr geschrieben habt.

Meine Situation:
Ich bin vor 6 Monaten umgezogen und habe nur 3 Pflanzen aus der alten Wohnung mitgenommen.
Hier habe ich mir (aus einem Geschäft) mehrere Areca Palmen gekauft (2 Schlafzimmer, 2 Wohnzimmer) – alles Prima. Nach Kurzer Zeit hatte ich mir 2 weitere aus dem gleichen Geschäft geholt für das Badezimmer (also kein Kontakt mit den anderen Pflanzen). Diese waren mit Wolläuse befallen… als ich das bemerkt habe hab ich diese direkt zurück gebracht. Ich dachte damit sei mein Problem beseitigt. Das ist nun 4 Monate her und ich hatte bislang ruhe.
Jetzt mit der Heizungsluft, sind meine Arecas (im Wohnzimmer-wärmste Raum in der Wohnung) extrem befallen! Die neuen im Badezimmer sind ebenfalls leicht betroffen und die im Schlafzimmer scheinen noch verschont.

Ich frage mich wie man diese Tierchen überhaupt erst bekommt.

Hatten die Pflanzen (aus dem selben Geschäft) wahrscheinlich von Anfang bereits Wolläuse und man sieht es jetzt erst oder sind die über die 4 Monate dahin gewandert? – Ansonsten würde ich mich bei dem Geschäft nochmal beschweren!
Denn es ärgert mich total, vorher hatte ich noch nie Probleme :(

Wie weit müssen die Pflanzen auseinander stehen damit die nicht auch befallen werden? Denn ich habe noch 3 weitere Pfanzen im Wohnzimmer und ich möchte nicht das die es auch trifft (Jucca, ka und eine weitere Areca).
Die Jucca ist älter als ich, ich möchte gerade diese schützen!

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
Gruß

davissi, 13. Dezember 2011, 21:47

@ Moni

Ich vermute dass die Wollläuse im Wurzelbereich der Pflanzen saßen und jetzt aus der Erde kriechen (Wurzelläuse sind fast das Gleiche wie Wollläuse). Ich kann dir entweder Bayer Calypso oder Bayer Spinnmilben-Frei-Spry empfehlen, habe ich beides schon bei KuaS (Kakteen und anderen Sukkulenten) angewendet und bin mit der Wirkung bzw. der Verträglichkeit zufrieden.

Letztendlich kannst du einen Schädlingsbefall nicht verhindern da du u.U. auch z.B. mit dir selbst diese Viecher mitrumträgst. Allerdings kann es auch sein dass die Wohnung an sich schon mit Wolläusen belastet war/ist. Bei dem Geschäft würde ich mich beschweren, die Pflanzen behandeln und „Schadensersatz“ in € fordern. In Zukunft würde ich dir empfehlen deine Pflanzen in einer seriösen Gärtnerei zu kaufen!

Viel Glück!

Kaytie, 26. Juli 2013, 22:01

Hallo, habe alle Beiträge gelesen, aber leider keine Antwort auf meine Frage gefunden. Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen: Ich hatte Wollläuse an einer Orchidee, die ich auch entsorgt habe. Dabei sind aber wohl Wollläuse auf mein Bücherregal gekommen. Können die Viecher da überleben und was tue ich dagegen? Finde das wirklich ekelhaft und wäre super dankbar für eure schnelle Hilfe

Gärtnerin, 27. Juli 2013, 11:55

Zum Überleben brauchen sie Pflanzen. Sie sind in der Lage bis zur nächsten Pflanze zu laufen. In näherer Umgebung würde ich Pflanzen wegholen.

Frank, 14. März 2016, 13:11

Ich habe bereits meinen dritten Bonsai im Büro stehen und alle haben nach kurz oder lang den Befall von Wolläusen bekommen und sind eingegangen ! Ich hatte mich in dieser Zeit mit Gegenmassnahmen befasst, die entweder nichts gebracht haben, oder zu müßig waren ! Bei meinem dritten Bonsai habe ich nun eine eigene Methode entwickelt, die bisher sehr hilfreich war. Ich habe einen Draht an seiner Spitze mit einen Feuerzeug so lang erhitzt bis dieser glühte, damit bin ich dann direkt an die „Nester“ Wollknäule ran und habe diese förmlich verbrannt (stinkt ein bißchen). Danach hat man echt keine Rückstände mehr an der Pflanze. Dabei habe ich darauf geachtet, so wenige wie möglich den Stamm, oder die Ästen zu berühren !
Das verklebte Blätterwerk habe ich mit Spülwasser vorsichtig eingesprüht und nach ca. 30 min. wieder vorsichtig mit klarem wasser abgespült ! Bisher funktioniert das, ohne das ich den Bonsai aufgeben musste !

Gundi, 15. Juni 2016, 21:59

Ich habe einen großen Teebaum, den ich nicht mehr in die Dusche schleppen kann … daher habe ich zu einer sehr unkonventionellen und radikalen Methode gegriffen. Die Biester brennen nämlich wie Zunder … einfach an die betroffenen Stellen kurz ein Stabfeuerzeug halten. Der Baum ist feucht und brennt nicht … bei heftigen Stellen kurz Pause und dann wieder neues Feuer nachlegen … Achtung: Diese Methode funktioniert nicht bei Kakteen, die Stacheln sind zu trocken und würden auch brennen …. :-) Viel Glück!

haselmausdd, 16. Juni 2016, 15:10

Die Methode wird am Woend bei meinem Geldbaum ausprobiert. Er sieht zwar schon sehr mitgenommen aus, aber endlich mal eine radikale Variante um diese Biester loszuwerden! Ansonsten muss er eben auch noch gehen. Alle meine Orchideen waren mit diesen Saugern befallen und ich bin nicht mehr Herr dieser Lage gewesen. Es half nichts, abspülen, Spüli aufspritzen oder chem. Keule – die Viecher waren dann bereits schon wieder in der Erde und später wieder an den Pflanzen. Was die Wollläuse nicht geschafft haben – wurde von meinen Fellnasen angeknabbert oder von der Kante gewippt. Meine Fensterbretter sind fast leer! Der Rest wird jetzt abgebrannt!!! Seufz ;-((

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