Stecklingsvermehrung – Bild-Anleitung

17. May 2007 von Gärtnerin

Anlässlich Mariannes Mail-Frage nach Details zur Stecklingsvermehrung bei Sträuchern habe ich eine kleine Bild-Anleitung zur Stecklingsvermehrung geschrieben.

“…hallo Gärtnerin,

habe deinen Link gefunden weil ich wissen wollte ob ich *Weigelie* in einer mail richtig geschrieben habe…hab ich…
Mein Grund aber dir zu schreiben ist…habe gelesen das man Weigelien durch einen Steckling selber züchten kann..nun aber nicht lachen… was schneide ich bitte wo ab?”

Kein Grund zum Lachen, Marianne, und danke Dir für das tolle Foto:

strauch-vermehrung

Deine Weigelie ist allerdings eher eine Kolkwitzie. Aber unabhängig davon geht die Vermehrung bei ihr wie bei vielen anderen Sträuchern (Forsythie, Pfeifenstrauch, Spierstrauch, ….genauso vonstatten, wenn ich jetzt auch Bilder von einem soeben für Fotodoku geschnitzten Weigelie-Steckling zeige. Wollte sowieso schon die ganze Zeit mal meine Patentrezepte zur Stecklingsvermehrung loswerden. ;-)

Steckling auswählen:

Du nimmst einen schönen Triebspitzen-Steckling, vielleicht 15-20 cm lang, der im unteren Bereich aber nicht mehr grün-labberig, sondern schon etwas fester (“halbverholzt”) ist:

sträucher selbst vermehren

Dass der Steckling “halb-verholzt” sein soll, hat was mit unterschiedlicher Bewurzelungs-Geschwindigkeit zu tun. Grüne Stecklinge sind noch nicht ausgereift, zu weich und noch nicht richtig in der Lage, Wurzeln zu bilden, total holzige Stecklinge sind u.U. nicht mehr so aktiv und bewurzeln schlechter oder nur langsam. Halbverholzte Stecklinge sind quasi in der Blüte ihrer Jahre bzw. ihres Wachstums und richtig “potent”. :-)
Ausnahmen von der Verholzungsregel gibts auch, z.B. Stauden-Stecklinge, hier Phlox, oder die Birnenmelone oder Tomaten-Stecklinge…. Klar sind die nicht wirklich verholzt, sondern grün, aber es klappt besser mit der Vermehrung, wenn die Triebe schon etwas fester sind.
Aber wir sind ja auch bei Ziersträuchern im Moment:

Steckling abschneiden:

strauch stecklingsvermehrung weigelie

Steckling vorbereiten/entlauben:

Der Bereich des Stecklings, der in die Erde kommt, wird von Blättern befreit. Meist kann man sie einfach von der Mitte des Stecklings nach unten abstreifen. Es ist wichtig, dass keine Blütenansätze dran bleiben. Diese kosten die Pflanze Kraft, die sie besser in die Bewurzelung stecken sollte. Der später unterirdische Teil des Stecklings sollte mehrere Blattknoten bzw. Knoten (das sind die leicht verdickten Stellen, wo die Blätter/Jungtriebe vorher rauskamen) enthalten. Dort wachsen später die Wurzeln bevorzugt.

Du entfernst also a) alle Blüten und b) etwa in der unteren Hälfte des Stecklings die Blätter:

sträucher steckling weigelie

Steckling stecken:

Solchermaßen nackig gemacht, rammst Du das gute Stück zum Bewurzeln in ein Töpfchen mit Erde. Natürlich vorsichtig, damit er nicht abknickt!

sträucher vermehren 4

Warten:

Den Topf mit dem Steckling feucht, aber nicht klatschnass halten, zunächst schattig aufstellen, damit er nicht von der Sonne verbrannt und vertrocknet wird, und warten. Sobald am Steckling oben etwas zu wachsen beginnt, kannst Du sicher sein, dass auch ein Wurzelwachstum unterirdisch vonstatten geht. Wenn der Topf so weit durchwurzelt ist, dass Wurzeln unten herauswachsen, kann man den neuen Strauch auspflanzen oder in einen größeren Blumentopf umpflanzen.

Das wäre auch schon alles und es geht unabhängig von der Pflanzenart so ziemlich mit allen Ziersträuchern sehr einfach. Mit ein wenig Geduld kann man sich so z.B. eine gemischte Blütenhecke relativ schnell und preiswert selber ziehen. Die Bewurzelung dauert jedoch je nach Pflanze unterschiedlich lange. Einige kommen mit wenigen Wochen aus wie Weigelie und Kolkwitzie (je wärmer, desto schnell), andere brauchen ziemlich lange, wie z.B. Kirschlorbeer-Stecklingsvermehrung, bei dem erst im Folgejahr wirkliches Wachstum einsetzt.

Steckling vor dem Verdunstungstod schützen

Wofür man ein gewisses Gefühl entwickeln kann, ist, wie viel Blattmasse man an den Stecklingen verschiedener Pflanzen belässt. Es geht im Prinzip darum, dem Steckling nicht mehr Blätter zu belassen, als ohne Wurzeln/mit erstmal nur geringer Wurzelmasse versorgt werden können. Blätter sind nämlich Verdunstungsfläche. Je mehr Verdunstungsfläche, desto schneller verliert der Steckling Feuchtigkeit, die durch fehlende Wurzeln nicht kompensiert werden kann. Das Prinzip, dass sich bei einer Pflanze Wurzelmasse und oberirdische Pflanzenteile in einem gewissen gesunden Gleichgewicht befinden müssen, gilt auch hier und zwar in besonderer Weise: Null Wurzeln unten können zunächst kaum etwas Oberirdisches versorgen. Sind zu viele Blätter dran oder der Steckling zu groß für das bisschen Wasser und Nährstoffe, das er “ohne Beine” reinziehen kann, vertrocknet der Steckling von oben her und stirbt ab. Um das zu verhindern, gibts drei Möglichkeiten, die je nachdem alternativ oder gleichzeitig zum Einsatz kommen:

Reduktion der Blattmasse beim Stecken

a) einige Blätter entfernen

Die unteren Blätter, da wo der Steckling in die Erde kommt, kommen eh ab, aber im oberen Bereich braucht er vielleicht auch nicht so viel Blattmasse bis zur Bewurzelung. Man nimmt einfach einige Blätter oder besonders große Blätter heraus. Das mache ich z.B. bei Rosenstecklingen so. Dran bleiben nur die jüngsten, oberen Blätter, um die Verdunstungsfläche minimal zu halten. Treibt der Steckling dann durch, bildet er rasch neue Blätter.

b) Einkürzen von Blättern

Pflanzen, die sehr langsam bewurzeln und oder eine sehr große Blattfläche haben, bekommen von mir die Blätter gekappt, um die Verdunstungsfläche zu reduzieren. Ich schneide etwa die Hälfte jedes verbleibenden Blattes ab. Sieht doof aus, hilft aber. Hier Kirschlorbeer:

kirschlorbeer vermehren Prunus rotundifolia Steckling

“Gespannte Luft”

Besonders bei langsam wurzelnden Stecklingen und/oder heißem Wetter bekommen Stecklings-Töpfe eine Haube aus einer durchsichtigen Plastiktüte, die von oben locker-geräumig drübergestülpt wird (ggf. ein paar Stäbchen als Stütze für das Zelt in den Topf gesteckt). Es reicht, den Topf auf die Tüten-Enden zu stellen, damit so was wie ein Mini-Gewächshaus entsteht, in dem eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, die dann bis zur Bewurzelung dem Vertrocknen entgegenwirkt. Alle paar Tage muss die Tüte zum Lüften kurz abgenommen werden, damit nichts fault. Es ist wichtig, solche Konstruktionen nicht der Sonne auszusetzen, da sonst ein Brennglaseffekt den Steckling schädigen kann. Er verbrennt, die Blätter werden braun und die Vermehrung geht schief, wenn der Tüten-Topf zu sonnig steht.

Meiner Erfahrung nach sind Weigelien und Kolkwitzien aber anspruchslos bei der Vermehrung. Höchstens bei großer Hitze und Trockenheit würde ich zur Tüten-Haube raten.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen für Deine Stecklingsvermehrung!

Buchtipp zur Vermehrung von Pflanzen:

eingewurzelt unter: Garten allgemein

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Erste Fuchsien-Blüten, Cotoneaster-Blüte, Sommer-Zwiebelblumen-Ausverkauf



45 Kommentare bisher

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Hi ,

Mein Agapanthus blüht nicht . Ich habe sie im April gekauft.Woran liegt es ?

felix, 05. June 2007, 22:44

Hi Felix,
1. er ist noch zu jung und braucht noch ein (paar) Jahr(e)
2. es ist noch zu früh, er blüht später im Sommer noch oder
3. Topfgröße klick->Agapanthus blüht nicht

Gärtnerin, 07. June 2007, 07:45

Meine Agapanthus – Liebesblume bzw. Schmucklilie ist kurz vorm Aufblühen. Spätestens jetzt sollten Blütenstandansätze zu sehen sein, sonst kommen die Pflanzen dieses Jahr wohl nicht mehr zum Blühen.
Tiefe Überwinterungstemperaturen (zwischen 0°C und 5°C) sind wichtig für die Blütenbildung von Agapanthus, außerdem sollte sie während der Wintermonate nicht gegossen werden.
Letzten Winter war meine Agapanthus nur für kurze Zeit im Zimmer, als es etwas zu kalt wurde (unter -5°C) stellte ich sie für zwei Wochen rein. Nachdem es wieder milder wurde sofort nach draußen! Dieses Jahr blüht sie so üppig wie noch nie!!!:-)

niXda, 07. June 2007, 11:39

Hallo,

Danke Gärtnerin für deine Infor.

Ich habe einige Agapanthus im Baumarkt gesehen. Gibt es vielleicht verschiedene Arten von Blätter ? Meisten sind die Blätter vom Agapanthus leicht grün und weich, breite und nicht so lang.

Aber die Blätter von meinem Agapanthus sind sehr dick , dunklel blau , schmal , ziemlich lang (ca. 30 – 35 cm. Die Wurzel (nähe vom Boden )haben dunkle lila Farbe. Heißt das, dass sie noch sehr jung?

Der Topf ist nicht so groß, glaube ich , da ich die wurzel noch oben sehen kann und sie unten durch die Wasserabzug sprengen.

Ich habe sie im April in Schulbau gekauft und noch nicht umgetopft.

Wochenlich habe ich sie mit Flüssigdünger und Langzeitdünger gegeben.

Meine Balkon ist Südwest .

Was habe ich falsch gemacht ?

Für dein Anwort wäre ich sehr dankbar .

Ps : ich möchte gern auch die Bilder schicken.
Wie funtioniert das ?

Felix, 11. June 2007, 01:48

Möchte weigelien vermehren,dankeschön für wie es gemacht wird.

jan, 26. July 2007, 22:32

gern

Gärtnerin, 27. July 2007, 12:10

Hallo, ich habe eine Pflanze geschenckt bekommen eine Abutilon in Mai da blüte sie noch jetzt nicht mehr zeit Juni.gießen du ich jeden Tag dünge du ich auch( stäbchen).wann muß ich diese Pflanze umtopfen? wie kann ich züchten (stecklinge)?Ich habe die Pflanze in der Wohnung und manchmal drausen die Pflanze wächst schnell wie kann ich die Pflanze zurückschneiden .Den ich habe kein anung von Pflanzen es wäre schade wenn sie eingehen würde. Vielen Dank in voraus.Liebe Grüße Erika

Erika, 05. August 2007, 18:07

Lass sie mal draußen bis im Herbst, das ist ihr lieber, da hat sie mehr Licht. Stecklinge wie oben beschrieben.

Gärtnerin, 13. August 2007, 11:14

Hi. Mein Elefantenfuss hat sich von alleine vermehrt und hat jetzt seit ca. drei wochen nen ableger. der kleine ist ca. 6 cm gross und ich weiss nicht ob ich ihn jetzt erstmal bei der mutterplanze lassen kann oder soll, weil er recht nah am stamm wächst. ich habe jetzt schon ca. 20 internetseiten durchgelesen und überal steht nur was von samen die man für die nachzucht brauchen würde, aber nicht zu meinem noch kleinen aber enorm schnell wachsenden ableger. hat jemand evtl erfahrungen mit den kleinen und könnte mir nen tip geben?
schon mal danke.
mfg Jasmin

Jasmin, 26. September 2007, 11:16

Erfahrung nein. Aber rein gefühlsmäßig würde ich ein wenig warten, bis der Kleine eine stabile, kräftige Jungpflanze ist, und ihn dann vorsichtig samt seiner Wurzeln mit dem Messer von der Mutterpflanze trennen.

Gärtnerin, 28. September 2007, 10:59

hello, ich hab eine frage wegen der blatteinkürzungen bei stecklinge, und wollte wissen welche vorteile und nachteile das hat und das mir erklären.
Das wäre sehr netttttt bittttteeeee
danke
lg daniela

daniela, 24. January 2008, 18:09

Hi Daniela,

je größer die Blätter, desto mehr Fläche, an der die Pflanze Wasser verlieren kann (Verdunstung). Es ist quasi ein Wettlauf mit der Zeit: Wird der Steckling es schaffen, neue Wurzeln zur Wasserversorgung zu bilden, oder wird das vorhandene Wasser schneller zur Neige gehen, als er Wurzeln bildet (Steckling vertrocknet)? Bei großen Blättern /langsam wurzelnden Stecklingen schneide ich also etwas von den Blättern ab, damit der Steckling eine kleinere Oberfläche hat, an der er Wasser verlieren kann. So ungefähr verständlich?

Gärtnerin, 24. January 2008, 20:23

Können Stecklinge auch schon jetzt vor dem Austrieb also z. B. jetzt Anfang April erstellt und eingetopft werden oder muß man warten bis sie Blätter und Blüten tragen?

Friedrich, 27. March 2008, 10:59

Klar, das kann funktionieren. Bei vielen Ziersträuchern z.B. funktioniert ja auch Steckholzvermehrung (unbelaubte Triebe im Winter geschnitten und gesteckt).

Blüten solltest Du von Stecklingen immer entfernen, damit sie sich auf die Wurzelbildung besinnen und nicht auf Blüten.

Gärtnerin, 27. March 2008, 17:14

Hallo Gärtnerin,
habe heute unseren Buchsbaum geschnitten und da ist mir der Gedanke gekommen, einige Stecklinge zu vermehren. Bitte um Auskunft, ob dies beim Buchsbaum möglich ist und ob man die Stecklinge vor dem Einpflanzen in ein Bewurzelungshormon tauchen soll/kann. Was ist weiters bei dieser Vermehrungsform (z.b. welches Substrat) zu beachten????
Viele Grüße – Otto.

Otto, 01. April 2008, 21:06

Hallo Otto, klar geht das, gut sogar. Bewurzelungshormon habe ich noch nie bei einer Stecklingsvermehrung eingesetzt. Wenn Du guten Gartenboden hast, einfach in die Erde stecken. Ansonsten in Topf mit Blumenerde. Rationeller gehts, wenn Du gleich mehrere Buchsbaum-Stecklinge in Balkonkästen steckst, z.B. zweireihig. Bis die wachsen, dauert es ziemlich lang. Deutliches Wachstum siehst Du gen Herbst oder evtl. erst im nächsten Jahr.

Gärtnerin, 02. April 2008, 09:37

Hallo! Auch ich hab Buchsbaumstecklinge gemacht, hab sie in Balkonkästen in ganz normale Blumenerde gesteckt, angegossen und fast vergessen – hab nur drauf geachtet, dass sie nicht vertrocknen! Alle (!!) Stecklinge sind angewachsen! Auch ich hab kein Bewurzelungsmittel verwendet!!!
Die Stecklinge sind jetzt etwa 20cm bis 25cm hoch. Die meisten haben zwei Verzweigungen – also drei Spitzen…. soll ich schon anfangen, sie zurückzuschneiden? Ich möchte sie gerne mit runder Wuchsform haben….ich denke, sonst wachsen diese drei Spitzen weiter und die Pflanzen werden nie verzweigter und dann auch rund. Oder????
LG Lisa

Lisa, 02. April 2008, 15:10

Dann kannst Du anfangen mit entspitzen, Lisa. Immer schön die Spitzen kappen, dann wirds gemächlich ein Busch.

Gärtnerin, 02. April 2008, 17:56

Danke und alles Liebe!!!
LG aus Österreich!!
Lisa

Lisa, 02. April 2008, 18:30

habe gerade meinen lorber geschnitten und werde jetzt versuchen nach deiner anleitungstecklinge zu ziehen. werde mich wieder melden ob es geklappt hat.regina

Regina Just, 20. May 2008, 11:07

Viel Glück, Regina!

Gärtnerin, 21. May 2008, 12:32

Hallo Gärtnerin,
hier in diesem Beitrag geht es um Stecklingsvermehrung von Gehölzen. Ich würde so gerne wissen ob, wie, wann und welche (sogenannte) Einjährigen man stecken kann.Zum Selbersähen habe ich nicht so die geeigneten Umstände.
Ich habe unter anderen Heliotrop und Margerite (Argyranthemum) jetzt im Garten, möchte sie aber nicht jedes Jahr neu kaufen müssen und habe gelesen, daß die Überwinterung von zB. Heliotrop ziemlich schwierig sein kann. Da hätte ich echt Lust es mit Stecken zu probieren. Ich vermute, daß die Grundregeln die Gleiche sind wie von Dir oben beschrieben. Aber wann mache ich das? Und was ist sonst zu beachten? Wie überwintere ich sie und sollte man sie auch irgendwann pinzieren?
Und von welchen Sommerblumen sonst noch könnte man sich Jungpflanzen ziehen fürs nächste Jahr.
Ich hoffe sehr, daß Du Lust hättest hier mal was darüber zu schreiben. Da ist kaum was drüber zu finden im Internet.

LG, Marlou

Marlou, 27. May 2008, 00:27

Hallo Marlou, im Prinzip gehts da genau so. Am besten zur Haupt-Wachstumszeit jetzt/Juni / Juli und bei vielen am besten mit Tüte drüber. Zur Zeit wachsen sie recht schnell an und sind dann bis zum Einwintern im Herbst schon bissi stabiler. Vielleicht hast Du noch nicht so viel darüber gefunden, weil wir da sprachlich bissi auseinanderliegen. Ich unterscheide Einjährige (Sommerblumen) und (nicht winterharte) Kübelpflanzen, zu denen ich auch mal Geranien, Fuchsien etc., halt alles, was man überwintern kann, rechne. Schau Dich mal im Kübelpflanzen-Lexikon um, da findest Du eine Vielzahl von Pflanzen, oft mit Vermehrungstipps. Und zum Überwintern bitte in den Beiträgen lesen wo angegeben oder auf die Überwinterungs-Liste gucken.

Gärtnerin, 27. May 2008, 13:50

Danke, Gärtnerin!
Hab wohl vor lauter Bäume den Wald nicht mehr gesehen.

Marlou, 27. May 2008, 22:39

Aber hey super tip top, mach mich gleich ans Werk sobald das Wetter wieder besser wird!!

Lieben Gruss an alle und vielen Dank

Ursle, 05. June 2008, 19:37

danke für die tollen tips, möchte auch stecklinge setzen von einem wunderschönen busch, gelb blühend wie kerzen, weis leider den namen nicht. mach mich schnellstens ans werk.
grüße an alle

sabine, 09. July 2008, 01:31

Na dann viel Erfolg, Sabine und Ursle!

Gärtnerin, 10. July 2008, 12:39

vielen Dank für die einfachen Hinweise zur Stecklingsvermehrung, ist wirklich super beschrieben, da habe selbst ich den grünen Daumen. Danke!!!

conny, 17. April 2009, 10:01

Na dann mal los mit der Vermehrung, Conny! ;-)

Gärtnerin, 17. April 2009, 11:06

Liebe Gärtnerin,

wie bekomme ich die vollkommen degenerierten und verblödeten Ohrenkneifer aus meinen Engelstrompeten? Die fressen und fressen und fressen….. ca. 5m entfernt wären Blattläuse ……
Ich könnte heulen, es sind definitiv die Ohrenkneifer, selbst beobachtet.
Vielleicht ist es ja das Gift als Droge, das die Pflanze so anziehend für Ohrenkneifer macht.
Gibt es irgendetwas gegen Ohrenkneifer?
Für einen guten Tip wäre ich echt dankbar.

Viele Grüße

Engelstrompetchen, 03. July 2009, 10:26

Siehe Beitrag Ohrenkneifer, Engelstrompetchen ;-)

Gärtnerin, 08. July 2009, 16:03

Kann ich jetzt noch Stecklinge ziehen für´s kommende Frühjahr?

dornensplitter, 28. August 2009, 13:52

Klar, Probieren geht über … Kommt ein bisschen drauf an, von was. Sachen, die extrem langsam bewurzeln, schaffens vielleicht vor dem Winter nicht mehr.

Gärtnerin, 28. August 2009, 16:11

hab gerade noch stecklinge von Liguster gesetzt.Wie lange dauert es wohl mit der bewurzelung und wie viele Blätter sollte man am Steckling lassen?
Karin 15.09.2009

karin, 15. September 2009, 20:16

Ich habe seit einigen Jahren einen Oleander, dessen Blätter fangen zeitweise an gelb zu werden und fallen dann irgendwann ab. Was ist die Ursache und wie kann ich das verhindern?

Bernd, 22. September 2009, 09:59

Bei Oleander und gelbe Blätter weiterlesen, bitte.

Gärtnerin, 22. September 2009, 11:53

Habe dieses Jahr zum ersten Mal Zwergdahlien im Garten. Jetzt bilden sich dort Kapseln. Da sich daraus keine Blüten entwickelt haben, habe ich diese Kapseln geöffnet und Samen gefunden. Können Dahlien auch auf diese Weise vermehrt werden. Ich war immer der Meinung, das geht nur über Teilung der Knolle. Für eine Anleitung, wenn es auf diese Weise auch geht, wäre ich dankbar.

Irmgard, 22. September 2009, 20:46

Können wohl schon, Irmgard. Probiert habe ich das aber bisher noch nie. Hoffe, jemand anders kann Erfahrungen beisteuern.

Gärtnerin, 24. September 2009, 08:38

Liebe Gärtnerin,
möchte die Hausfassade mit Wein und Efeu und Rotdorn bepflanzen und habe nun einen riesigen Bedarf an Pflanzen. Jetzt möchte ich es auch mit Stecklingsvermehrung versuchen. Kann ich das auch im Herbst beginnen und wo sollte ich die Stecklinge überwintern, draußen oder drinnen? Habe auch gehört, dass man die Stecklinge in eine Wanne mit Torf stecken sollte. Für Tipps wäre ich dankbar!
Liebe Grüße Marianne

Marianne, 12. October 2009, 17:43

Habe die besten Erfahrungen bei der Stecklings-
vermehrung bei Kiwi, winterhartem Oleander u.a.
gemacht. Jetzt versuche ich mich an Berg-
Mammutbaum. Samen klappt nicht richtig.
Wer hat Erfahrung damit?

Klaus, 15. November 2009, 16:35

hallo gärtnerin ,ich habe mir samen von petunien besorgt un frage nich nun wann und wo ich den am besten einsäe ,im topf in der wohnung oder im frühbeet ?hat man vielleicht ein paar tipps für mich !lg.karin

karin arndt, 05. March 2010, 13:07

Hallo Gärtnerin !
Habe mir heute nochmals dein Bild von der Kolkwitzie angesehen. Sie hat große Ähnlichkeit mit meiner Pflanze die ich als winterharten Baumoleander gekauft habe. Liege ich bei meiner Vermutung richtig ?
Die Stecklingsvermehrung hat auf jeden Fall geklappt. 6 von 7 und schon ca. 20 cm hoch.

Klaus, 05. March 2010, 15:29

Das mit den Petunien hat mal jemand hier ausfürlich erklärt, Karin. Bemühe mal die Suchfunktion oben rechts, dann wirst du fündig werden.

Betula, 05. March 2010, 17:17

Stimmt, die sehen sich ähnlich. Kann ich nicht sage, Klaus, weil ich noch keinen hatte, ich fand aber bisher, dass die Baumoleander-Bilder in Gartenkatalogen deutlich größere Blüten als die Kolkwitzie (vielleicht 2 cm Durchmesser, oder so) haben.

Gärtnerin, 06. March 2010, 12:41

Danke Gärtnerin !
Ich habe schon viel von dir gelernt, insbesondere was das surfen in diesem Blog angeht.
Ich habe mir deine anderen Beiträge zur Kolkwitzie
angesehen und du hast wie immer recht.
Die Blüten des Baumoleander sind größer als die der Kolkwitzie, aber nicht so monströs wie im
Katalog dargestellt. Mit ca. 2cm kommst du in etwa hin. Auch die Blütenbüschel sind nicht so
umfangreich wie bei der Kolkwitzie.

Klaus, 06. March 2010, 14:59

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