Gärtnerin · 17. Mai 2007, 15:25

Stecklinge, Stecklingsvermehrung – Bild-Anleitung

Anlässlich Mariannes Frage nach Details zur Stecklingsvermehrung bei Sträuchern habe ich eine kleine Bild-Anleitung zur Stecklingsvermehrung geschrieben:

„Hallo Gärtnerin,

habe deinen Link gefunden weil ich wissen wollte ob ich *Weigelie* in einer mail richtig geschrieben habe…
Mein Grund aber dir zu schreiben ist…habe gelesen das man Weigelien durch einen Steckling selber züchten kann..nun aber nicht lachen… was schneide ich bitte wo ab?“

Kein Grund zum Lachen, Marianne, und danke Dir für das tolle Foto:

Stecklinge vermehren

Deine Weigelie ist allerdings eher eine Kolkwitzie denn eine Weigelia. Aber unabhängig davon geht die Vermehrung bei ihr wie bei vielen anderen Sträuchern (Forsythie, Pfeifenstrauch, Spierstrauch) genauso vonstatten. Wenn ich jetzt auch Bilder von einem eben für Fotodoku geschnitzten Weigelie-Steckling zeige. Wollte sowieso mal meine Patentrezepte zur Stecklingsvermehrung loswerden. ;-)

Stecklinge auswählen:

Du nimmst einen schönen Triebspitzen-Steckling, vielleicht 15-20 cm lang, der im unteren Bereich aber nicht mehr grün-labberig, sondern schon etwas fester („halbverholzt“) ist:

Stecklinge machen

Dass der Steckling „halb-verholzt“ sein soll, hat was mit unterschiedlicher Bewurzelungs-Geschwindigkeit zu tun. Grüne Stecklinge sind noch nicht ausgereift, zu weich und noch nicht richtig in der Lage, Wurzeln zu bilden, total holzige Stecklinge sind nicht mehr so aktiv und bewurzeln schlechter oder nur langsam. Halbverholzte Stecklinge sind in der Blüte ihrer Jahre bzw. ihres Wachstums und richtig „potent“. :-)
Ausnahmen von der Verholzungsregel gibts auch, z.B. Stauden-Stecklinge, hier Phlox, oder die Birnenmelone oder Tomaten-Stecklinge…. Klar sind diese nicht wirklich verholzt, sondern grün, aber es klappt besser mit der Vermehrung, wenn die Triebe schon etwas fester sind.
Aber wir sind ja auch bei Ziersträuchern im Moment:

Stecklinge abschneiden:

Stecklingsvermehrung - Stecklinge schneiden

Steckling vorbereiten/entlauben:

Der Bereich des Stecklings, der in die Erde kommt, wird von Blättern befreit. Meist kann man sie einfach von der Mitte des Stecklings nach unten abstreifen. Es ist wichtig, dass keine Blütenansätze am Steckling verbleiben. Blüten kosten die Pflanze Kraft, die sie besser in die Bewurzelung stecken sollte. Der später unterirdische Teil des Stecklings sollte mehrere Blattknoten bzw. Knoten (das sind die leicht verdickten Stellen, wo die Blätter/Jungtriebe vorher rauskamen) enthalten. Dort wachsen später die Wurzeln bevorzugt.

Du entfernst also a) alle Blüten und b) etwa in der unteren Hälfte des Stecklings die Blätter:

Stecklingsvermehrung -Steckling

Steckling stecken:

Solchermaßen nackig gemacht, rammst Du den Steckling zum Bewurzeln in ein Töpfchen mit Erde. Natürlich vorsichtig, damit er nicht abknickt!

Stecklinge stecken zum Bewurzeln

Warten:

Den Topf mit dem Steckling feucht, aber nicht klatschnass halten, zunächst schattig aufstellen, damit er nicht von der Sonne verbrannt und vertrocknet wird, und warten. Sobald am Steckling oben etwas zu wachsen beginnt, kannst Du sicher sein, dass auch ein Wurzelwachstum unterirdisch vonstatten geht. Wenn der Topf so weit durchwurzelt ist, dass Wurzeln unten herauswachsen, kann man den neuen Strauch auspflanzen oder in einen größeren Blumentopf umpflanzen.

Das wäre auch schon alles und es geht unabhängig von der Pflanzenart so ziemlich mit allen Ziersträuchern sehr einfach. Mit ein wenig Geduld kann man sich so z.B. eine gemischte Blütenhecke relativ schnell und preiswert selber ziehen. Die Bewurzelung dauert jedoch je nach Pflanze unterschiedlich lange. Einige kommen mit wenigen Wochen aus, wie Weigelie und Kolkwitzie (je wärmer, desto schnell), andere brauchen ziemlich lange, wie z.B. Kirschlorbeer-Stecklingsvermehrung, bei dem erst im Folgejahr wirkliches Wachstum einsetzt.

Steckling vor dem Verdunstungstod schützen

Wofür man ein gewisses Gefühl entwickeln kann, ist, wie viel Blattmasse man an den Stecklingen verschiedener Pflanzen belässt. Es geht im Prinzip darum, dem Steckling nicht mehr Blätter zu belassen, als ohne Wurzeln/mit erstmal geringer Wurzelmasse versorgt werden können. Blätter sind nämlich Verdunstungsfläche. Je mehr Verdunstungsfläche, desto schneller verliert der Steckling Feuchtigkeit, die durch fehlende Wurzeln nicht kompensiert werden kann. Das Prinzip, dass sich bei einer Pflanze Wurzelmasse und oberirdische Pflanzenteile in einem gewissen gesunden Gleichgewicht befinden müssen, gilt auch hier und zwar in besonderer Weise: Null Wurzeln unten können zunächst kaum etwas Oberirdisches versorgen. Sind zu viele Blätter dran oder der Steckling ist zu groß für das bisschen Wasser und Nährstoffe, das er reinziehen kann, vertrocknet der Steckling von oben her und stirbt ab. Um das zu verhindern, gibt es drei Möglichkeiten, die alternativ oder gleichzeitig zum Einsatz kommen:

Reduktion der Blattmasse beim Steckling

a) einige Blätter entfernen

Die unteren Blätter, da wo der Steckling in die Erde kommt, kommen ja sowieso ab, aber im oberen Bereich braucht er vielleicht auch nicht so viel Blattmasse bis zur Bewurzelung. Man nimmt einfach einige Blätter oder besonders große Blätter heraus. Das mache ich z.B. bei Rosenstecklingen so. Dran bleiben nur die jüngsten, oberen Blätter, um die Verdunstungsfläche minimal zu halten. Treibt der Steckling dann durch, bildet er rasch neue Blätter.

b) Einkürzen von Blättern

Pflanzen, die sehr langsam bewurzeln und oder eine sehr große Blattfläche haben, bekommen von mir die Blätter gekappt, um die Verdunstungsfläche zu reduzieren. Ich schneide etwa die Hälfte jedes verbleibenden Blattes ab. Sieht doof aus, hilft aber. Hier Kirschlorbeer:

Stecklinge bewurzeln Kirschlorbeer

„Gespannte Luft“

Besonders bei langsam wurzelnden Stecklingen und/oder heißem Wetter bekommen Stecklings-Töpfe eine Haube aus einer durchsichtigen Plastiktüte, die von oben locker-geräumig drübergestülpt wird (ggf. ein paar Stäbchen als Stütze für das Zelt in den Topf gesteckt). Es reicht, den Topf auf die Tüten-Enden zu stellen, damit so was wie ein Mini-Gewächshaus entsteht, in dem eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, die dann bis zur Bewurzelung dem Vertrocknen entgegenwirkt. Alle paar Tage muss die Tüte zum Lüften kurz abgenommen werden, damit nichts fault. Es ist wichtig, solche Konstruktionen nicht der Sonne auszusetzen, da sonst ein Brennglaseffekt den Steckling schädigen kann. Er verbrennt, die Blätter werden braun und die Vermehrung misslingt, wenn der Tüten-Topf zu sonnig steht.

Meiner Erfahrung nach sind Weigelien und Kolkwitzien aber anspruchslos bei der Vermehrung. Nur bei großer Hitze und Trockenheit würde ich bei ihnen zur Tüten-Haube raten.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen für Deine Stecklingsvermehrung!

mehr Tipps zur Pflanzen-Vermehrung
Steckhölzer-Anleitung
Absenker-Vermehrung

Buchtipp zur Vermehrung von Pflanzen:

eingewurzelt unter: Garten allgemein

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Erste Fuchsien-Blüten, Cotoneaster-Blüte, Sommer-Zwiebelblumen-Ausverkauf



92 Kommentare bisher

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felix, 05. Juni 2007, 22:44

Hi ,

Mein Agapanthus blüht nicht . Ich habe sie im April gekauft.Woran liegt es ?

Gärtnerin, 07. Juni 2007, 07:45

Hi Felix,
1. er ist noch zu jung und braucht noch ein (paar) Jahr(e)
2. es ist noch zu früh, er blüht später im Sommer noch oder
3. Topfgröße klick->Agapanthus blüht nicht

niXda, 07. Juni 2007, 11:39

Meine Agapanthus – Liebesblume bzw. Schmucklilie ist kurz vorm Aufblühen. Spätestens jetzt sollten Blütenstandansätze zu sehen sein, sonst kommen die Pflanzen dieses Jahr wohl nicht mehr zum Blühen.
Tiefe Überwinterungstemperaturen (zwischen 0°C und 5°C) sind wichtig für die Blütenbildung von Agapanthus, außerdem sollte sie während der Wintermonate nicht gegossen werden.
Letzten Winter war meine Agapanthus nur für kurze Zeit im Zimmer, als es etwas zu kalt wurde (unter -5°C) stellte ich sie für zwei Wochen rein. Nachdem es wieder milder wurde sofort nach draußen! Dieses Jahr blüht sie so üppig wie noch nie!!!:-)

Felix, 11. Juni 2007, 01:48

Hallo,

Danke Gärtnerin für deine Infor.

Ich habe einige Agapanthus im Baumarkt gesehen. Gibt es vielleicht verschiedene Arten von Blätter ? Meisten sind die Blätter vom Agapanthus leicht grün und weich, breite und nicht so lang.

Aber die Blätter von meinem Agapanthus sind sehr dick , dunklel blau , schmal , ziemlich lang (ca. 30 – 35 cm. Die Wurzel (nähe vom Boden )haben dunkle lila Farbe. Heißt das, dass sie noch sehr jung?

Der Topf ist nicht so groß, glaube ich , da ich die wurzel noch oben sehen kann und sie unten durch die Wasserabzug sprengen.

Ich habe sie im April in Schulbau gekauft und noch nicht umgetopft.

Wochenlich habe ich sie mit Flüssigdünger und Langzeitdünger gegeben.

Meine Balkon ist Südwest .

Was habe ich falsch gemacht ?

Für dein Anwort wäre ich sehr dankbar .

Ps : ich möchte gern auch die Bilder schicken.
Wie funtioniert das ?

jan, 26. Juli 2007, 22:32

Möchte weigelien vermehren,dankeschön für wie es gemacht wird.

Gärtnerin, 27. Juli 2007, 12:10

gern

Erika, 05. August 2007, 18:07

Hallo, ich habe eine Pflanze geschenckt bekommen eine Abutilon in Mai da blüte sie noch jetzt nicht mehr zeit Juni.gießen du ich jeden Tag dünge du ich auch( stäbchen).wann muß ich diese Pflanze umtopfen? wie kann ich züchten (stecklinge)?Ich habe die Pflanze in der Wohnung und manchmal drausen die Pflanze wächst schnell wie kann ich die Pflanze zurückschneiden .Den ich habe kein anung von Pflanzen es wäre schade wenn sie eingehen würde. Vielen Dank in voraus.Liebe Grüße Erika

Gärtnerin, 13. August 2007, 11:14

Lass sie mal draußen bis im Herbst, das ist ihr lieber, da hat sie mehr Licht. Stecklinge wie oben beschrieben.

Jasmin, 26. September 2007, 11:16

Hi. Mein Elefantenfuss hat sich von alleine vermehrt und hat jetzt seit ca. drei wochen nen ableger. der kleine ist ca. 6 cm gross und ich weiss nicht ob ich ihn jetzt erstmal bei der mutterplanze lassen kann oder soll, weil er recht nah am stamm wächst. ich habe jetzt schon ca. 20 internetseiten durchgelesen und überal steht nur was von samen die man für die nachzucht brauchen würde, aber nicht zu meinem noch kleinen aber enorm schnell wachsenden ableger. hat jemand evtl erfahrungen mit den kleinen und könnte mir nen tip geben?
schon mal danke.
mfg Jasmin

Gärtnerin, 28. September 2007, 10:59

Erfahrung nein. Aber rein gefühlsmäßig würde ich ein wenig warten, bis der Kleine eine stabile, kräftige Jungpflanze ist, und ihn dann vorsichtig samt seiner Wurzeln mit dem Messer von der Mutterpflanze trennen.

daniela, 24. Januar 2008, 18:09

hello, ich hab eine frage wegen der blatteinkürzungen bei stecklinge, und wollte wissen welche vorteile und nachteile das hat und das mir erklären.
Das wäre sehr netttttt bittttteeeee
danke
lg daniela

Gärtnerin, 24. Januar 2008, 20:23

Hi Daniela,

je größer die Blätter, desto mehr Fläche, an der die Pflanze Wasser verlieren kann (Verdunstung). Es ist quasi ein Wettlauf mit der Zeit: Wird der Steckling es schaffen, neue Wurzeln zur Wasserversorgung zu bilden, oder wird das vorhandene Wasser schneller zur Neige gehen, als er Wurzeln bildet (Steckling vertrocknet)? Bei großen Blättern /langsam wurzelnden Stecklingen schneide ich also etwas von den Blättern ab, damit der Steckling eine kleinere Oberfläche hat, an der er Wasser verlieren kann. So ungefähr verständlich?

Friedrich, 27. März 2008, 10:59

Können Stecklinge auch schon jetzt vor dem Austrieb also z. B. jetzt Anfang April erstellt und eingetopft werden oder muß man warten bis sie Blätter und Blüten tragen?

Gärtnerin, 27. März 2008, 17:14

Klar, das kann funktionieren. Bei vielen Ziersträuchern z.B. funktioniert ja auch Steckholzvermehrung (unbelaubte Triebe im Winter geschnitten und gesteckt).

Blüten solltest Du von Stecklingen immer entfernen, damit sie sich auf die Wurzelbildung besinnen und nicht auf Blüten.

Otto, 01. April 2008, 21:06

Hallo Gärtnerin,
habe heute unseren Buchsbaum geschnitten und da ist mir der Gedanke gekommen, einige Stecklinge zu vermehren. Bitte um Auskunft, ob dies beim Buchsbaum möglich ist und ob man die Stecklinge vor dem Einpflanzen in ein Bewurzelungshormon tauchen soll/kann. Was ist weiters bei dieser Vermehrungsform (z.b. welches Substrat) zu beachten????
Viele Grüße – Otto.

Gärtnerin, 02. April 2008, 09:37

Hallo Otto, klar geht das, gut sogar. Bewurzelungshormon habe ich noch nie bei einer Stecklingsvermehrung eingesetzt. Wenn Du guten Gartenboden hast, einfach in die Erde stecken. Ansonsten in Topf mit Blumenerde. Rationeller gehts, wenn Du gleich mehrere Buchsbaum-Stecklinge in Balkonkästen steckst, z.B. zweireihig. Bis die wachsen, dauert es ziemlich lang. Deutliches Wachstum siehst Du gen Herbst oder evtl. erst im nächsten Jahr.

Lisa, 02. April 2008, 15:10

Hallo! Auch ich hab Buchsbaumstecklinge gemacht, hab sie in Balkonkästen in ganz normale Blumenerde gesteckt, angegossen und fast vergessen – hab nur drauf geachtet, dass sie nicht vertrocknen! Alle (!!) Stecklinge sind angewachsen! Auch ich hab kein Bewurzelungsmittel verwendet!!!
Die Stecklinge sind jetzt etwa 20cm bis 25cm hoch. Die meisten haben zwei Verzweigungen – also drei Spitzen…. soll ich schon anfangen, sie zurückzuschneiden? Ich möchte sie gerne mit runder Wuchsform haben….ich denke, sonst wachsen diese drei Spitzen weiter und die Pflanzen werden nie verzweigter und dann auch rund. Oder????
LG Lisa

Gärtnerin, 02. April 2008, 17:56

Dann kannst Du anfangen mit entspitzen, Lisa. Immer schön die Spitzen kappen, dann wirds gemächlich ein Busch.

Lisa, 02. April 2008, 18:30

Danke und alles Liebe!!!
LG aus Österreich!!
Lisa

Regina Just, 20. Mai 2008, 11:07

habe gerade meinen lorber geschnitten und werde jetzt versuchen nach deiner anleitungstecklinge zu ziehen. werde mich wieder melden ob es geklappt hat.regina

Gärtnerin, 21. Mai 2008, 12:32

Viel Glück, Regina!

Marlou, 27. Mai 2008, 00:27

Hallo Gärtnerin,
hier in diesem Beitrag geht es um Stecklingsvermehrung von Gehölzen. Ich würde so gerne wissen ob, wie, wann und welche (sogenannte) Einjährigen man stecken kann.Zum Selbersähen habe ich nicht so die geeigneten Umstände.
Ich habe unter anderen Heliotrop und Margerite (Argyranthemum) jetzt im Garten, möchte sie aber nicht jedes Jahr neu kaufen müssen und habe gelesen, daß die Überwinterung von zB. Heliotrop ziemlich schwierig sein kann. Da hätte ich echt Lust es mit Stecken zu probieren. Ich vermute, daß die Grundregeln die Gleiche sind wie von Dir oben beschrieben. Aber wann mache ich das? Und was ist sonst zu beachten? Wie überwintere ich sie und sollte man sie auch irgendwann pinzieren?
Und von welchen Sommerblumen sonst noch könnte man sich Jungpflanzen ziehen fürs nächste Jahr.
Ich hoffe sehr, daß Du Lust hättest hier mal was darüber zu schreiben. Da ist kaum was drüber zu finden im Internet.

LG, Marlou

Gärtnerin, 27. Mai 2008, 13:50

Hallo Marlou, im Prinzip gehts da genau so. Am besten zur Haupt-Wachstumszeit jetzt/Juni / Juli und bei vielen am besten mit Tüte drüber. Zur Zeit wachsen sie recht schnell an und sind dann bis zum Einwintern im Herbst schon bissi stabiler. Vielleicht hast Du noch nicht so viel darüber gefunden, weil wir da sprachlich bissi auseinanderliegen. Ich unterscheide Einjährige (Sommerblumen) und (nicht winterharte) Kübelpflanzen, zu denen ich auch mal Geranien, Fuchsien etc., halt alles, was man überwintern kann, rechne. Schau Dich mal im Kübelpflanzen-Lexikon um, da findest Du eine Vielzahl von Pflanzen, oft mit Vermehrungstipps. Und zum Überwintern bitte in den Beiträgen lesen wo angegeben oder auf die Überwinterungs-Liste gucken.

Marlou, 27. Mai 2008, 22:39

Danke, Gärtnerin!
Hab wohl vor lauter Bäume den Wald nicht mehr gesehen.

Ursle, 05. Juni 2008, 19:37

Aber hey super tip top, mach mich gleich ans Werk sobald das Wetter wieder besser wird!!

Lieben Gruss an alle und vielen Dank

sabine, 09. Juli 2008, 01:31

danke für die tollen tips, möchte auch stecklinge setzen von einem wunderschönen busch, gelb blühend wie kerzen, weis leider den namen nicht. mach mich schnellstens ans werk.
grüße an alle

Gärtnerin, 10. Juli 2008, 12:39

Na dann viel Erfolg, Sabine und Ursle!

conny, 17. April 2009, 10:01

vielen Dank für die einfachen Hinweise zur Stecklingsvermehrung, ist wirklich super beschrieben, da habe selbst ich den grünen Daumen. Danke!!!

Gärtnerin, 17. April 2009, 11:06

Na dann mal los mit der Vermehrung, Conny! ;-)

Engelstrompetchen, 03. Juli 2009, 10:26

Liebe Gärtnerin,

wie bekomme ich die vollkommen degenerierten und verblödeten Ohrenkneifer aus meinen Engelstrompeten? Die fressen und fressen und fressen….. ca. 5m entfernt wären Blattläuse ……
Ich könnte heulen, es sind definitiv die Ohrenkneifer, selbst beobachtet.
Vielleicht ist es ja das Gift als Droge, das die Pflanze so anziehend für Ohrenkneifer macht.
Gibt es irgendetwas gegen Ohrenkneifer?
Für einen guten Tip wäre ich echt dankbar.

Viele Grüße

Gärtnerin, 08. Juli 2009, 16:03

Siehe Beitrag Ohrenkneifer, Engelstrompetchen ;-)

dornensplitter, 28. August 2009, 13:52

Kann ich jetzt noch Stecklinge ziehen für´s kommende Frühjahr?

Gärtnerin, 28. August 2009, 16:11

Klar, Probieren geht über … Kommt ein bisschen drauf an, von was. Sachen, die extrem langsam bewurzeln, schaffens vielleicht vor dem Winter nicht mehr.

karin, 15. September 2009, 20:16

hab gerade noch stecklinge von Liguster gesetzt.Wie lange dauert es wohl mit der bewurzelung und wie viele Blätter sollte man am Steckling lassen?
Karin 15.09.2009

Bernd, 22. September 2009, 09:59

Ich habe seit einigen Jahren einen Oleander, dessen Blätter fangen zeitweise an gelb zu werden und fallen dann irgendwann ab. Was ist die Ursache und wie kann ich das verhindern?

Gärtnerin, 22. September 2009, 11:53

Bei Oleander und gelbe Blätter weiterlesen, bitte.

Irmgard, 22. September 2009, 20:46

Habe dieses Jahr zum ersten Mal Zwergdahlien im Garten. Jetzt bilden sich dort Kapseln. Da sich daraus keine Blüten entwickelt haben, habe ich diese Kapseln geöffnet und Samen gefunden. Können Dahlien auch auf diese Weise vermehrt werden. Ich war immer der Meinung, das geht nur über Teilung der Knolle. Für eine Anleitung, wenn es auf diese Weise auch geht, wäre ich dankbar.

Gärtnerin, 24. September 2009, 08:38

Können wohl schon, Irmgard. Probiert habe ich das aber bisher noch nie. Hoffe, jemand anders kann Erfahrungen beisteuern.

Marianne, 12. Oktober 2009, 17:43

Liebe Gärtnerin,
möchte die Hausfassade mit Wein und Efeu und Rotdorn bepflanzen und habe nun einen riesigen Bedarf an Pflanzen. Jetzt möchte ich es auch mit Stecklingsvermehrung versuchen. Kann ich das auch im Herbst beginnen und wo sollte ich die Stecklinge überwintern, draußen oder drinnen? Habe auch gehört, dass man die Stecklinge in eine Wanne mit Torf stecken sollte. Für Tipps wäre ich dankbar!
Liebe Grüße Marianne

Klaus, 15. November 2009, 16:35

Habe die besten Erfahrungen bei der Stecklings-
vermehrung bei Kiwi, winterhartem Oleander u.a.
gemacht. Jetzt versuche ich mich an Berg-
Mammutbaum. Samen klappt nicht richtig.
Wer hat Erfahrung damit?

karin arndt, 05. März 2010, 13:07

hallo gärtnerin ,ich habe mir samen von petunien besorgt un frage nich nun wann und wo ich den am besten einsäe ,im topf in der wohnung oder im frühbeet ?hat man vielleicht ein paar tipps für mich !lg.karin

Klaus, 05. März 2010, 15:29

Hallo Gärtnerin !
Habe mir heute nochmals dein Bild von der Kolkwitzie angesehen. Sie hat große Ähnlichkeit mit meiner Pflanze die ich als winterharten Baumoleander gekauft habe. Liege ich bei meiner Vermutung richtig ?
Die Stecklingsvermehrung hat auf jeden Fall geklappt. 6 von 7 und schon ca. 20 cm hoch.

Betula, 05. März 2010, 17:17

Das mit den Petunien hat mal jemand hier ausfürlich erklärt, Karin. Bemühe mal die Suchfunktion oben rechts, dann wirst du fündig werden.

Gärtnerin, 06. März 2010, 12:41

Stimmt, die sehen sich ähnlich. Kann ich nicht sage, Klaus, weil ich noch keinen hatte, ich fand aber bisher, dass die Baumoleander-Bilder in Gartenkatalogen deutlich größere Blüten als die Kolkwitzie (vielleicht 2 cm Durchmesser, oder so) haben.

Klaus, 06. März 2010, 14:59

Danke Gärtnerin !
Ich habe schon viel von dir gelernt, insbesondere was das surfen in diesem Blog angeht.
Ich habe mir deine anderen Beiträge zur Kolkwitzie
angesehen und du hast wie immer recht.
Die Blüten des Baumoleander sind größer als die der Kolkwitzie, aber nicht so monströs wie im
Katalog dargestellt. Mit ca. 2cm kommst du in etwa hin. Auch die Blütenbüschel sind nicht so
umfangreich wie bei der Kolkwitzie.

Tobi, 11. Mai 2010, 14:45

Finde die Beschreibung super :) Habs ohne die Anleitung versucht letztes Jahr mit Salix und Astilbe. Bin selber Gärtner und finde die Seite echt super. :) Wünscht mir Glück Diesen Monat ist Abschlussprüfung :b

Tobi, 11. Mai 2010, 14:46

PS: Vermehrung hat übrigens geklappt ;)

Klaus, 11. Mai 2010, 19:13

Glückwunsch ! Auch ich bin mir nicht zu fein einen guten Rat
anzunehmen. Tobi, Glückwunsch zum Berufsabschluss.
Du wirst dich in deinem Leben noch oft freuen etwas geschafft zu haben, ich wünsche dir das zumindest.
Glaub einem alten Dattergreis.
Ist die Prüfung noch nicht bestanden, dann nimm es
als gutes Omen.

Scarlett, 24. Juni 2010, 16:43

Hallo Gärtnerin, jetzt hab ich`s endlich kapiert mit der Stecklingsvermehrung! Danke für Deinen Tipp und sorry, daß ich dich damit so genervt hab.

Liebe Grüße, Scarlett

Doreen, 24. Juni 2010, 23:44

Hallo Gärtnerin. Ich habe eine Frage zum Schneeball. Kann ich beim Schneeball jetzt auch schon Stecklinge schneiden oder muss ich, wie ich es gerade gelesen habe, bis zum Herbst damit warten? Vielen Dank im Voraus.
Doreen

Gärtnerin, 25. Juni 2010, 07:20

Ausprobieren, Doreen. Oft klappt so was. Am allerschnellsten bewurzeln Pflanzen, wenn es am wärmsten ist und sie voll im Wachstum stehen. Ich hab unter vielen anderen gerade auch einen Schneeball Viburnum opulus gesteckt. Erster Versuch.

Mein neuester Stecklingsvermehrungs-Trick: Mein Balkonkasten mit Sträucher-Stecklingen steht im Gartenhaus. Da ist es Tag und Nacht sehr warm und immer etwas feucht. Das erspart die Tüte drüber, hab ich festgestellt. ;-)

Scarlett, 25. Juni 2010, 08:56

Hallo Gärtnerin, ich hab da mal ne Frage zu einem ganz anderem Thema und hoffe, du kannst mir helfen. Mein Mann und ich haben letztes Jahr einen chinesischem Rotahorn gepflanzt, er hatte 3 Hauptstämme und ist schön gewachsen, doch diesen Winter sind alle 3 Stämme verfroren. er treibt ein paar kleine Ästchen von unten aus. Denkst Du, es ist möglich, daß er wieder einen Hauptstamm entwickelt?

Liebe Grüße,
Scarlett

antonia, 25. Juni 2010, 13:55

Liebe Gärnerin
kann man von Philodendron auch Stecklinge machen
bzw.hat es Zweck?meine Stecklinge gehen nicht ein wachsen aber auch nicht,wenn ja wie lange dauert sowas?stehen im Topf im Gewächshaus.
Antonia

Gärtnerin, 26. Juni 2010, 08:51

Du meinst diesen Philodendron, nehme ich an. Dauer hängt von der Temperatur ab. Bei sehr warmem Wetter wenige Wochen.

Scarlett, 28. Juni 2010, 05:34

Meine liebe Gärtnerin, habe alle meine Stecklinge jetzt schon über einer Woche gesetzt.
und allen gehts gut! Selbst der Rotahorn lässt keine Blätter hängen. Ich bin sehr zuversichtlich, daß all meine Stecklinge anwurzeln.
Danke für Deine guten Tipps!
Viele liebe Grüße,
Scarlett

Nicole, 28. Juni 2010, 23:05

Hallo,

ich habe vor 2 oder 3 Jahren einen Steckling von einer buntlaubigen Weigelie gezogen und einen Steckling von einem anderen Strauch, der vor kurzem rot geblüht hätte. Meine Frage nun: Warum blühen meine wachsenden Sträucher aus Stecklingen nicht? Brauchen sie ein paar Jahre bis zur ersten Blühte? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Nicole

Gärtnerin, 30. Juni 2010, 10:10

Die Weigelie sollte eigentlich direkt im nächsten Jahr blühen. Vielleicht ist der Standort nicht optimal. Was anderes fällt mir dazu leider nicht ein.

Dani, 05. Juli 2010, 19:53

Liebe Gärnterin, ich wusste nicht wo ich Dir schreiben kann, daher nun hier.
Ich liebe Deinen Blog, ich bin seit kurzem Gartenbesitzerin und hab nat. Sträucher und Blumen ohne Ende. Jetzt kommt dann bald die Zeit bezgl. Hecken, Lavendel, Rosen, Bäume etc. schneiden. Ich schwitze schon da ich nat. absolut keinen Plan habe. In den meissten Büchern steht vieles nur Grob und mit Fachwörtern beschrieben aber hier bei Dir, WOW mit Fotos und Deppensicher erklärt …. DANKE! Einfach nur DANKE !!!!
Ich bin ein wahrer Fan und stöbere jeden Tag :-))
LG
Dani

antonia, 05. Juli 2010, 22:47

Herzlich willkommen Dani.Auch ich bin noch nicht lange dabei und genauso begeistert wie Du,natürlich auch tausend Fragen.am Besten schaust Du immer bei den entsprechenden Pflanzen und stellst dort Deine Fragen,meistens gibt es schnell eine Antwort.
Antonia

Klaus, 06. Juli 2010, 08:14

Ich habe erstmalig Stecklingsvermehrung mit
einjährigen Trieben versucht.
Es scheint zu klappen.
Hier geht es insbesondere um die Vermehrung von
Actinidie kolomicta.
Diese Sorte der Kiwi (Amur-Stachelbeere) ist im
Handel noch nicht erhältlich und wird stark
nachgefragt.
Mit zweijährigen Stecklingen war der Erfolg nur
mässig.
Ich meine,daß man ruhig auch mal experimentieren
sollte.
Stecklingsbewurzelungspulver habe ich diesmal nicht verwandt.
Desweiteren stecke ich die Stecklinge einzeln
in Töpfe und vermeide dadurch beim Umsetzen
Schäden an Wurzeln.
Die Vermehrung des winterharten Baumoleander
hat übrigens gut geklappt.

Ute, 03. August 2010, 10:51

Ich habe eine Alabaster de Sansibar ??? Ich glaube so heißt sie :( da zwei Zweige „im Weg“ sind würde ich sie gerne abschneiden und bewurzeln. Wasser oder Erde ? Bitte Info . Danke und nen schönen Tag. Gruß Ute

Dietmar, 20. August 2010, 19:21

Hallo Gärtnerin,
habe Anfang Juli von Feigen Grünstecklinge genommen und in ein Torf-/Sandgemisch gegeben. 5 St. in einen größeren Topf. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Trennen und wie macht man das am besten, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen?
Die Stecklinge sind jetzt gut 6 Wochen alt, und fangen langsam an zu treiben (habe auch die Blätter stark eingekürzt)

Klaus, 08. Januar 2011, 15:47

Der Natur ein Schnippchen geschlagen oder nur
Ungeduld beim warten auf den Frühling?
Nach dem harten Frost habe ich Stecklinge
geschnitten und diese dann im Wintergarten eingetopft. Der Erfolg beim Treiben ist um ein
Vielfaches höher als bei im Herbst geschnittenen.
Ich gaugle den Stecklingen den Frühling vor.
Ich stecke immer nur einen Steckling in einen
Topf. Dadurch vermeide ich Verluste beim Umtopfen.
Gestec

Klaus, 08. Januar 2011, 15:57

Diese Technik !
Gesteckt wurden zwei Sorten Kiwi, Baumoleander
und weibliche Ginkgo.
Es sieht gut aus und die Pflanzen sind dann
zum Tag des Offenen Gartens abgabefertig.
Schließlich habe ich einen Ruf zu verlieren.
Schade dass ich, aus gesundheitlichen Gründen,
nicht nach Essen fahren kann.
Ich hätte die Gärtnerin gern mal persönlich
kennengelernt.
Außerdem lockt mich das Flair einer wirklich
großen Pflanzenbörse. Man lernt nie aus und
sicher gibt es dort auch viele Neuheiten.

Maltanja, 09. Januar 2011, 11:22

Huhuu, Gärtnerin, hab‘ irgendwo gefragt, wie ich mich in diesem Forum beteiligen kann, es aber nun kapiert ;)
Wichtig ist mir dir ein großes Lob für deine tollen Beiträge auszusprechen. Selten so gute Erläuterungen gefunden, die sogar ich umsetzen kann ;)))) Fange, sobald die Sonne hier in Aachen durchkommt, mit dem Kappen von Ästen meiner Sträucher an….

Gärtnerin, 09. Januar 2011, 12:19

Herzlich Willkommen, Maltanja. Mach doch Steckhölzer, das geht jetzt. ;-)

Klaus, 09. Januar 2011, 15:02

Selbstverständlich hat die Gärtnerin recht,
denn jetzt schneidet man Steckhölzer und keine
Stecklinge.
Ansonsten wie oben !

Klaus, 01. Februar 2011, 15:58

Nicht nur wir Hobbygärtner, sondern auch die
Natur scharrt bereits mit den Hufen.
Bei meinen Steckhölzern der Kiwi zeigen die ersten
männlichen angewurzelten auch schon Blütenansätze.
Im Normalfall kommen die ersten Blüten erst nach 2-3 Jahren.
Vielleicht kommt es daher,daß ich die Steckhölzer Mitte Januar diesen Jahres geschnitten habe.
Mal sehen was daraus wird .

Wilfried Gabor, 02. Februar 2011, 16:42

Hallo zusammen,

ja das nenne ich mal eine sehr gut gemachte Anleitung. Ich selber habe auch schon mit sehr vielen Zimmer- und Gartenpflanzen gute Erfahrungen gemacht. Wobei meine Beobachtung ist, dass die Stecklinge von grünen Ästen besser bewurzeln als von verholzten Material. Zur Not nehme ich einfach ein Stecklingspulver.

Grüne Grüße
Willi

ChatMouse, 09. März 2011, 13:07

Hallo!
Habe gestern den Schmetterlingsflieder gekappt und würde jetzt gerne ein paar Stecklinge „ansetzen“; setze ich sie in Anzuchterde? Besser drinnen halten oder draußen?
Vielen lieben Dank für kurze Info!!
ChatMouse (mal wieder…;-) )

Stephanie, 01. April 2011, 11:07

Hallo,
auch von mir nochmal gaanz vielen Dank für die Stecklingsanleitung. Im letzten Jahr habe ich danach die ersten Stecklingsexperimente mit Buchs gemacht. Im Mai habe ich die ersten Test-Steckis direkt in die Gartenerde gesteckt. Im Oktober hatten diese bereits einiges an Wurzelwerk. Ohne weiteres Zutun, außer Gießen, meinerseits.

Im September habe ich dann unsere großen Buchsbüsche beschniiten und daraus Stecklinge für eine Hecke um meine Gemüsebeete gesammelt. Für die Hälfte der Beete hat es gereicht (6 Beete jeweils 2,40 x 2,40m + 2 Rundbeete dazwischen). Allerdings habe ich die Steckis auch sehr eng gesetzt. Den Winter haben sie gut überstanden. Lediglich an ein paar Pflanzen sind oben je 3-4 vertrocknete Blätter, im Inneren ist die Pflanze aber noch grün. Also mache ich mir da keine Sorgen, zumal bei einigen der großen Buchse dies auch der Fall ist. Ab Mai werde ich mich dabeimachen, und den Rest der Gemüsebeete mit Buchs umpflanzen, äh umstecken :-)

Auch von meiner Hortensie habe ich mir Stecklinge geschnitten. Wohlweislich. Da das große Exemplar im Garten auch scheinbar diesen Winter wieder nicht so recht mochte und jetzt nur ein wenig über dem Boden austreibt, werde ich die Stekis im Kübel behalten. In der Hoffnung, daß ich mal wieder Blüten sehe, und nicht alles draußen abfriert.

Außerdem habe ich mir von verschiedenen Wildhölzern Steckhölzer geschnitten, die jetzt auch allmählich treiben.

Franz, 10. April 2011, 09:44

Hallo Gärtnerin,
Supertolle Anregungen. Hab nun erstmalig einige stecklinge gezogen. Alles im grünen Bereich.

Danke nochmals für die tolle seite.

Tina, 16. April 2011, 15:17

Hallo Gärtnerin, habe 3 Stecklnge von Yukka Palmen.
Wie vermehrt man sie richtig? Soll man sie erst ein paar Tage antrocknen lassen und erst dann in Erde setzen, und gießen, und wie viel? Oder stellt man sie in ein Glas Wasser, bis sie Wurzeln bekommen?
Ich warte mit Spannung auf Deine Antwort.
Danke!
Tina

Fischi, 29. April 2011, 11:51

Hallo Gärtnerin,

Ich bin Anfang Juli in London und möchte dort unbedingt von einem Geißlatt einen Ableger mitnehmen da er so himmlich duftet.
Geht das überhaupt, daß ich mir einen Steckling abschneide und den erst am nächsten Tag am Abend in die Erde stecke? Wenn ja,worauf muß ich noch achten.

Elena, 18. September 2011, 09:32

Hallo Gärtnerin,

habe aus meinen alten Garten eine großen Busch mitgebracht. Da es die Vormieter eingeplanzt haben, auch keine Ahnung gehabt wie der Busch heißt. Nun ist zu sehen, dass der Busch langsam eingeht, zumindestens die Zweige, die sonst so schön geblüht haben, die langen Zweige sind Gott sei Dank noch grün. Inzwischen habe ich erfahren, dass es Weigelia ist. Was soll ich machen, um den Busch zu retten. Der war doch so schön

Betula, 18. September 2011, 10:03

Hallo Elena,
kannst du mal genauer beschreiben, wie das Schadbild bei deinem Busch aussieht? Wie groß/alt ist er? Wie lange ist es her, dass er verpflanzt wurde?
Als Vorabinfo: die Weigelie blüht nächstes Jahr an den Trieben, die dieses Jahr gewachsen sind. Vielleicht ist sie nur früh dran mit „herbsteln“?

Steinhaeuser-Dolgun Traudel, 05. Oktober 2011, 22:04

Hallo,
wer kann mir helfen, ich habe Rosenstecklinge jetzt gesteckt, kann ich die ohne Abdeckung überwintern?

Wer hat Erfahrung?

Gärtnerin, 06. Oktober 2011, 09:32

An sich ja. Eventuell nochmal den Beitrag Steckhölzer lesen, denn letztlich wäre das einer Steckholz-Vermehrung ggf. sehr ähnlich.

Klaus, 06. Oktober 2011, 11:02

Vor kurzem war ich bei einem Hobbygärtner der sich auf Steckholzvermehrung spezialisiert hat und sehr erfolgreich ist.
Zu den von der Gärtnerin gemachten Angaben zur Steckholzvermehrung ergänzend nur noch, daß man über die Hölzer noch Gläser stülpen kann um „gespannte Luft“ zu erhalten. Dies dient der besseren Bewurzelung. Aber auch dazu hat die Gärtnerin umfassende Angaben gemacht. Auch ich habe jetzt noch Steckhölzer gesteckt und hoffe auf gutes Gelingen.

Gärtnerin, 07. Oktober 2011, 07:37

Du meinst, Du hast Stecklinge gemacht, nehme ich an, Klaus. Steckhölzer sind unbelaubt, werden im Winter gemacht und ihnen ist eine andere Anleitung gewidmet. :-)

Klaus, 07. Oktober 2011, 08:50

Hallo Gärtnerin!
Beides! Steckhölzer und Stecklinge. Es ist ein Experiment, nach deiner Anleitung für die Vermehrung. Du hast ja ausführlich zu beiden Methoden geschrieben und durch den Herbstschnitt habe ich genug Holz zur Verfügung und im Gewächshaus noch etwas Platz dafür. Bei den Stecklingen habe ich auch die Blätter halbiert. Die Steckhölzer sind von Bäumen die jetzt schon das Laub verloren haben. Zusätzlich werde ich dann im Februar noch Steckhölzer schneiden und stecken. Ein Bekannter von mir hat damit die besten Erfolge erzielt. Aber er gehört zu denen die einen Besenstiel zum Treiben bringen. Er hat kein bestimmtes System. Er tut es einfach und hat Erfolg!!!

Gregor, 16. März 2012, 10:56

Netter bericht ier gefällt mir ! Habe so etwas ähnliches als Projekt !
Ich versuche gerade einen dicken mir unbekannten Ast zu bewurzeln der dann später von mir zu einen Bonsai gestalltet wird!
Wer sich dafür interessiert kan auf meinen Blog nachschauen ! :-D

http://bonsaiausast.blogspot.com/

LG.Gregor

Max33, 02. April 2012, 18:00

sehr sehr praktisch Deine tipps.
anleitung ist gut detailiert und es klappt wirklich :)
habe es mal aus probiert und nun habe ich 2 weidenkätzchen und 1 goldregen im garten stehen
danke Dir herzlich

monika, 21. April 2012, 13:40

Wie kann ich meine Cotoneaster-Bodendecker vermehren?
Danke herzlich

Walli, 18. September 2012, 18:16

Hallo,
herzlichen Dank für die wirklich guten Beiträge.
Leider habe ich nirgends gefunden WANN ich die Steckling von Veigelie und Forsythie setzen soll.
Über eine Beantwortung ……………
MfG Walli

Gärtnerin, 19. September 2012, 08:31

Am schnellsten geht die Stecklingsbewurzelung, wenn es warm ist, also so zwischen Mai und August, würde ich meinen. Oder im Winter Steckhölzer (lies den Beitrag über Steckhölzer).

Daria, 12. Juni 2013, 22:04

Hallo!

Vielen Dank für die tolle Beschreibung der Stecklingsvermehrung.
Ich habe mich an der Vermehrung von einer Weigelie versucht, 6 Stecklinge habe ich geschnitten. Und zwei Rosenstecklinge.
Nun – 3. Tag – lassen sie alle die Köpfe hängen…brauche ich ein bisschen Geduld? Oder deutet das auf einen Fehler hin?

Danke,
Daria

Dieter, 08. Oktober 2014, 08:21

Hallo,
klappt die Stecklingsvermehrung in der beschriebenen Art auch bei Ilex crenata – dark green ?
Bitte gebe mir hierzu entsprechenden Tip.
Danke

Bettina, 18. November 2014, 17:28

Danke für den sehr informativen Beitrag. Ich habe gerade einen Birkenzwieg mit nach Hause genommen und möchte dass er Wurzeln schlägt. Im Netz sind gegenteilige Auskünfte zu finde, ob dies bei der Birke geht oder nicht. Wie genau muss ich es machen,dass die Chance hoch ist das es klappt? So vorgehen wie hier zu den Sträuchern beschrieben? Gleich in die Erde, oder erst in Wasser? Vielen Dank!

GAst, 12. Juli 2015, 14:07

Ich nehme zum Abdecken eine abgeschnittete 2l Limoflasche. Durch das Loch oben brauche ich nicht regelmäßg lüften und kann auch, wenn nötig, Wasser zugeben

Ildiko, 17. September 2015, 13:54

Hallo, hab mal eine Frage an die gartenprofis
Und zwar habe ich im Vorgarten ein weidenkätzchenbaum, 1,5 Stamm mit hängenden Ästen (also wie ein Pilz). Jetzt das Problem, komischerweise sind die Wurzeln faul geworden, er ist heute umgefallen. Er hat auch paar weiße stellen unter dem Laubdach (evtl Schimmel?) wir hatten vor 1 Jahr Gasaustritt unter dem Vorgarten, vielleicht ist dies in die Erde gelangt? Kann ich von dem Baum Triebe züchten, das er wieder zu so einem Baum wächst, in dieser Form? Ich glaube nicht das ich ihn retten kann wenn die Wurzeln so und, oder doch?

Selma, 29. April 2016, 19:32

Hallo,
danke für die super Anleitung. Dann kann ich ja meine aus Versehen abgeschnittenen Melissenstengel retten – zu neuen Pflanzen.

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