Bärlauch-Restaurationsbrot Gärtnerinnen-Art
Hmpf. Irgendwie komme ich gerade nicht dazu, meine Planten un Blomen-Berichte und das viele, was hier passiert, so aufs Gärtnerblog zu schaufeln, wie ich gerne würde. Dafür zeig ich Euch mal mein Abendbrot. Das zweite Mal in fast zwei Jahren. :-)
Die Bärlauch (Allium ursinum)-Blätter hatten derart überhand genommen, dass sie nach Verarbeitung schrien. Und da ich schon immer Restaurationsbrote so toll fand (Schade, dass sie aus der Mode gekommen scheinen!), habe ich mir heute abend ein Kräuterbutter-Käseaufschnitt-Bärlauch-Tomaten-Gurken-Ei-Spundekäs-Brot gemacht. Leeeeeeeeeeeeeeeecker!
Und jetzt geh ich dann mal in den Garten ein paar Pflanzen retten. Heute nacht soll es Nachtfrost bis -5 Grad in Hessen geben. :-(
Mehr zum Bärlauch:
Bärlauch im Garten und im Wald
Bärlauch-Rezepte vom Garten-Koch-Event
Bärlauch-Pesto
alle Beiträge zu Bärlauch auf dem Gartenblog
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Vor einem Jahr
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10 Kommentare bisher
KommentierenAh – Bärlauch! Wunderbar! Einzigartig! Und es geht ja doch mit der Essenseinstellung ;-)
Wie meinste das denn? Ich hab überhaupt nichts gegen Essen. Ganz im Gegenteil! :-)
Das sollte auch nur der dezente Hinweis auf mögliche weitergehende Optionen im Blog sein :p
Das Abendessen-Blog? Ich weiß nicht. ;-)
[...] Foodblog, kochbuch (beiden noch herzlichen Glückwunsch zum Kresse-Blogevent), Knoblog und Gärtnerblog schon die Berichterstattung eingeleitet hatten, bot es sich an, auf dem samstäglichen Markt [...]
Liebe Gärtnerin!
Sei so lieb und erklär mir die Begriffe “Restaurationsbrot” und “Spundekäs”!
Das kennen wir hier in Österreich nicht!
Vielleicht erstellen wir mal ein Österreich/Deutsches Wörterbuch???!!!
Ich mag diese sprachliche Vielfalt – is spannend!!!
Vielen Dank!
LG Lisa
Na ich komm aus Deutschland und der Begriff Restaurationsbrot ist mir auch ein Rätsel! Spundekäs auch… muß wohl was regionales sein??
Wikipedia weiß es ;-) Und ich jetzt auch!
Aber ich laß das die Gärtnerin mal liebevoll mit eigenen Worten erzählen :-)
Inhaltlich habe ich der Wikipedia in beiden Fällen relativ wenig hinzuzufügen. Restaurationsbrote scheinen in der dann üppiger gewordenen Nachkriegszeit wichtiger gewesen zu sein als heute und üblicherweise sieht man das Brot auf dem Teller unter Wurst, Käse und verschiedenen Garnierungen gar nicht. Meinem erstes Restaurationsbrot bin ich als Kind im Urlaub in Österreich begegnet. Meine Mutter hat mich damals aufgeklärt, dass es sich um wahnsinnig üppig belegte Brote handele und was da gemeinhin im Unterschied zu oben so alles drauf ist. Ich finde die sowas von toll, dass ich, wenn sie mal angeboten werden, grundsätzlich eins bestellen muss. Ist mir im Lauf des Lebens ca. 5 x in der Gastronomie passiert. ;-)
Spundekäs ist eine äußerst deliziöse Einrichtung hier in der Gegend im Zusammenhang mit Weinlokalen/Besenwirtschaften/Straußwirtschaften, die ich sehr mag. Quasi die Rheinhessische Entsprechung des Obatzda. :-)
Üblicherweise wird der Spundekäs als kleine Kugel oder Häufchen gereicht, dazu frisches Laugengebäck, Deko aus Salzstangen und Sauergemüse (Gewürzgurken oder Eingelegtes gemischt. Harmoniert perfekt.)
Mmmmhhh…Danke! Das klingt ja köstlich!
Was ein “Obatzda” ist, weiß ich ja – mache ich auch selber manchmal!
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung – da kriegt man ja gleich einen Gusto!!!
LG Lisa
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