Bodenbearbeitung wieder möglich
Wunderbar! Der Regen – nachts als Wolkenbruch, nachmittags als schöner sanfter Dauerregen, hat so langsam den Boden im Garten wieder tiefgründig durchtränkt. Seit Wochen warte ich auf diesen Moment, um die Sommerblumen-Nachzucht mit möglichst günstigen Startbedingungen im Garten loszulassen. Abends habe ich im Regen mein bisheriges Gründünger-Beet (Blaue Lupinen) vor der im Herbst gepflanzten Ligusterhecke gelockert. War auch höchste Zeit, denn die Blauen Lupinen hatten bereits Samenstände angesetzt und sollten sich an der Stelle nicht erneut aussäen. Soll ein Sommerblumen-Beet werden dieses Jahr. Die Blaue-Lupinen-Samenhülsen sind größer als die von Stauden-Lupinen, sehen aus wie dicke Markerbsen-Schoten (hätte ich nicht vermutet, bei den zierlichen Blütchen), stehen aber mehr als dass sie hängen:
Ich habe erst die Lupinen-Samen von den Pflanzen gesammelt (kann man sicher nochmal brauchen, falls sie vollständig ausreifen) und die Pflanzenreste dann leicht in den Boden eingearbeitet. Die Blauen Lupinen waren ganz nett, haben aber nicht die erhoffte Menge an Blattmasse gebracht. Für meine Bodenverhältnisse nicht so optimal wie Bienenfreund (Phacelia), meine ich. Vielleicht hätte ich sie beim Start auch mehr düngen sollen, aber das wollte ich nicht. War ja schon relativ spät bei der Aussaat. (->mehr Erfahrungen mit Gründüngung)
Gesetzt sind außerdem jede Menge junge Wunderblumen (Mirabilis jalapa), hoffentlich in allen Farben, die üblichen weißen Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) und die Mittagsblumen (Dorotheanthus). Ehrlich gesagt war das Letztere schrecklich. Zartgliedrige, brüchige Pflanzenkinder, die sich mittlerweile schon in die Kurve neigten…
Halb zog ich sie, halb legten sie sich hin. Und viele sind dabei abgebrochen. Echt totaler Bröckelkram. Mal sehen, was daraus noch wird.
:-(
eingewurzelt unter: Garten-Boden
Vor einem Jahr
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