Uta · 07. Juni 2007, 16:08

Eberesche mit Gallen

Weiß jemand, womit ich dem Baum helfen könnte?
So sehen die Blätter aus, von oben:

Eberesche, pflanzengallen

Und von unten:

Eberesche, Gallen

Ebereche, krank, unten 1

Blattläuse sind auch dran, aber die sind, denke ich, nicht das Problem.

noch ein Gallmilben-Befall

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Rosenblüten, Pfirsichblättrige Glockenblume, Erste Steinkraut-Blüte, Verblühte Vergissmeinnicht, Hornveilchen nicht wegwerfen



8 Kommentare bisher

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Keisha, 07. Juni 2007, 17:05

Hast du so einen Hubbel mal aufgemacht? Ich meine mich zu erinnern, daß in meiner Kindheit die Bäume voll von den Dingern waren und wir sie immer aufgepuhlt haben, um zu gucken, ob was drin ist.
Wenn ich natürlich Blödsinn red, dann lösch den Beitrag wieder, aber: Ich glaube mich zu êrinnern, daß der Übeltäter eine Wespenart ist, die ihre Larven in diesen Knötchen heranwachsen läßt. Vielleicht isses auch ein anderer Sechsbeiner. Schaden dürfte das dem Baum jedenfalls nicht.
Schneid doch son Ding mal auf und guck mit ner Lupe nach, was drin ist ^^

Gärtnerin, 07. Juni 2007, 18:24

Du meinst wahrscheinlich Gallwespen, Keisha. Die gibts und sie machen sog. Gallen (Blasen, Klümpchen, Murmeln) an Blättern, um darin zu brüten. Ob es welche auf ebereschen gibt, weiß ich leider nicht.

XiongShui, 07. Juni 2007, 18:30

Das sieht nach Schildlausbefall aus (leider ist das Bild nicht so deutlich). Als Sofortmaßnahme hilft nur Gift spritzen. Mittel- und Langfristig gezielte Düngung/ Bodenverbesserung. Evtl. ist das auch eine Standortfrage (zuviel Zug, Staunässe, etc.)
Die Eberesche ist etwas heikel.

@ keisha, Du meinst warscheinlich die Gallwespe, die bevorzugt aber Eichen.

niXda, 07. Juni 2007, 19:53

@ XiongShui nee Schildlausbefall ist das sicher nicht! Es gibt übrigens nicht nur die Eichen-Gallwespen, außerdem könnten es auch noch diverse Käferarten sein, deren Larven zu ähnlichen Verwucherungen am Blatt führen, welche in der Regel völlig unschädlich für die betroffenen Pflanzen sind!

Uta, 07. Juni 2007, 20:18

Also, ich hab mit einer Nadel gepopelt und mit der Senioren-Lupe geguckt, aber in den Erhebungen war nichts drin.
Ein winziges rotes Käferchen, etwas kleiner als die größten Knubbel, ist mir aufgefallen, sein Kopf war etwas dunkler als der Körper.

Von der Blattoberseite und auch von unten her glaube ich Einstiche (oder Ausschlupflöcher) erkannt zu haben. Aber nur bei den braunen Huckeln. Die grünen sind zu. Aber ob was drin ist, konnte ich nicht erkennen. Wenn ja, dann ist es winzig klein.

Demnächst geht meine nette Nachbarin zum Gärtner, sie will ein Blatt zum Zeigen mitnehmen. Mal sehen, was der sagt.

Uta, 07. Juni 2007, 21:20

Ich habe gerade ein schlaues Buch gefunden(Adalbert Griegel, “Mein gesunder Ziergarten”). Darin sind gezeichnete (von Margarethe Griegel) Schadbilder der Eberesche. Am besten passt das von der Pockenmilbe (Eriophyes pyri var. sorbi, die es auch als Birnenpockenmilbe geben soll)verursachte. Man kann die Milben mit einer Allerweltslupe nicht sehen, sie sind 0,2 mm groß.

Zur Bekämpfung müsste ich schon bei schwachem Befall die Blätter abpflücken.

Die Milben überwintern zwischen den Knospenschuppen, besiedeln die jungen Blätter während des Austriebs und entwickeln mehrere Generationen pro Jahr. Helfen sollen bei starkem Befall “Schädlingsfrei Naturen – Celaflor (Im Abstand von 2-3 Wochen dreimal) oder auch schwefelhaltige Pilzbekämfungsmittel.

Wenn man nichts macht, wird der Baum nach einigen Jahren doch stark geschädigt.

Würde mir leidtun, ich sehe ihn vom Küchenfenster aus, im Herbst ist er immer ein beliebter Vogel-Treff. Dieses Jahr hat er nur eine Blüte.

Uta, 07. Juni 2007, 21:30

Der in Verdacht geratene Käfer ist also vermutlich unschuldig. War nur zufällig am Tatort.

Stefan, 08. Juni 2007, 20:24

Es dürfte in der Tat die Pockenmilbe sein. Schwefel und Neem sind eine umweltverträgliche Bekämpfungsmöglichkeit. Ansonsten wären nur spezielle synthetische Akarazide (Milbenmittel) wirklich hilfreich.

Zur allgemeinen Stärkung ist an ausreichende Düngung zu denken.

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