Gartenblogs sind unkommunikativ
Böse Provokation, tut mir leid, aber irgendwie muss man ja zu Aufmerksamkeit und Antworten kommen. :-)
Warum sind die Koch- und die Garten-Blogosphäre eigentlich so unterschiedlich?
Wahrnehmung: Gartenblogs vernetzen sich seltener, bieten ihren Lesern kaum jemals auch nur RSS-Feeds an und halten sich auch sonst kommunikativ mehr zurück als die Köche, die ständig den gemeinsamen Löffel schwingen?! Oder ist das nur ein (mein) Vorurteil?
eingewurzelt unter: Garten allgemein
Vor einem Jahr
Wohnzimmer-Renovierung - die Fußleisten, Neue Zimmerpflanzen-Ecke mit Bank


10 Kommentare bisher
KommentierenHmmm, Gartenmenschen sind eher Eigenbrötler, die auf ihrer Scholle vor sich hin wurschteln, während die meisten Kochmenschen grundsätzlich für mehrere Leute kochen und somit kommunikativer sind (sein müssen)?
Aber Du hast Recht, es gibt viel mehr Koch-Blogs als Garten-Blogs (meinem Empfinden nach). In den Foren und Newsgroups scheint es gleichmäßiger verteilt auszusehen.
P.S: Funktionieren Deine Trackback-Adressen?
Danke für Deine Gedanken. Es gibt glaub ich nicht so sehr viel mehr Kochblogs als Gartenblogs, aber man findet zu den Gartenblogs kaum.
An sich sollte Trackback funktionieren. Zumindest ist heute schon einer von Polly eingegangen. Schaue gleich mal in der Moderation nach. Nee is nicht drin.
Sind Gartenblogs unkommunikativ?…
Auf eine solche Provokation muss ich natürlich sofort reagieren ;-) Der Gärtnerblog schreibt: Gartenblogs sind unkommunikativ. Natürlich hat die Gärtnerin nicht ganz unrecht, wenn sie bemängelt, dass etliche Gartenblogs ein wenig ihr eigenes Süpp…
Vielleicht liegt es daran, dass man mehr Zeit im Garten verbringt als im Internet? ;)
Finde ich auch bedauerlich. Dabei gibt es doch so einige Blogger, die mindestens eine Kategorie über Garten haben. Es muss ja nicht gleich ein ganzer Blog über das Thema sein :)
Danke übrigens für die Auflösung! :)
Gern geschehen.
Immer wieder werden in den Läden und Supermärkten die Taschen zu Unrecht kontrolliert, ohne jegliche Erlaubnis. Der Einzelhandel soll das nicht, um in die Privatsphäre des Kunden nicht einzugreifen. Die Tatsachen werden von ihnen verdreht, weil der Kunde meist diesen Konzernen sowieso schon ausgeliefert ist, das ist Teil eines unfairen Handels, der Armut ausbeutet auch hier in Europa Vermögenden hilft. Die Läden sind ja bereits schon mit Kameras überwacht, deshalb ist eine zusätzliche Kontrolle der Tasche überflüssig. Schade, dass sie nicht mehr Vertrauen haben zur Kundschaft, und einige Leute von ihnen zu Unrecht angegriffen werden.
Weitere Tricks:
Im Laden wird ein günstigerer Preis von ihnen selbst ausgeschildert z.B. als angebliches Sonderangebot. An der Kasse aber wird oft der Original Preis versucht abzurechnen. Hinter einem eine lange Schlange, so dass es natürlich schwer fällt das überhaupt anzusprechen, oder man hat keine Zeit und ist in Eile. Besser ist auch immer man hat den Betrag passend, weil sonst stimmt es vielleicht nicht. Ware muss man auch noch nach prüfen, weil sonst fehlt was. Für Kranke und Behinderte ist diese Situation problematisch.
Hallo Sus !
Du solltest mal die “Offenen Gärten” besuchen,
dann würdest du nicht mehr von Eigenbrödelei
sprechen.
Oder auch die Pflanzen-Tauschbörsen bieten eine
Vielzahl von kommunikativen Möglichkeiten.
Wenn z.B. zum Thema “Grasmilben” mehr als 600
Kommentare abgegeben werden, so ist das mehr
als kommunikativ und zeugt auch von einer
ansonsten unüblichen Hilfsbereitschaft.
Ich möchte den Blog nicht mehr missen!
Hallo, Klaus!
Mein Kommentar enthielt ein ganz kleines bißchen Ironie!
Aber Du hast natürlich recht: der Gärtner-Blog ist schon etwas Besonderes. Hier wird recht viel, offen und interessant diskutiert. Dies ist aber bei weitem nicht in allen Garten-Blogs der Fall.
Der Beitrag stammt übrigens von 2007, das ist schon einige Zeit her.
Ich war bereits zu dieser Zeit sowohl in Garten-Blogs als auch in Koch-Blogs aktiv. In den Koch-Blogs kommunizieren (auch heute noch) die aktiven Blogger viel stärker untereinander, während z.B. hier im Gärtner-Blog hauptsächlich Nicht-Blogger zuerst Fragen stellen, aus denen sich dann durch Antworten der Gärtnerin oder einiger Stammleser und Co-Autoren eine lange Diskussion entwickeln kann.
Das beste Beispiel ist wirklich der Grasmilben-Artikel. Hier hat sich über die Jahre hinweg aus dem Leidensdruck vieler Betroffener, die endlich eine Anlaufstelle gefunden hatten, besonders auch mit Deiner Hilfe, eine richtige Lösung entwickelt.
Es gab und gibt immer noch Unterschiede in der Garten- und in der Koch-Blogger-Szene.
Liebe Grüße, Sus
P.S.: Ich bin jetzt seit vier (oder fünf?) Jahren bei uns in der Gegend auf so ziemlich jeder Pflanzenbörse mit einem Stand vertreten.
Hallo Sus !
Ich bin erst seit diesem Jahr auf dem Gärtner-Blog präsent und kenne dich und deine Ansichten
schon ein wenig.
Aus diesem Grunde ging mir dein Beitrag von 2007
etwas gegen den Strich, denn du bist keinesfalls
unkommunikativ.
Die Richtigstellung des Kommentars, von 2007, war mir aus dem Grunde sehr wichtig.
Ich wollte das Negativ-Image nicht im Raum stehen
lassen.
Leider kann ich, aus gesundheitlichen Gründen,
nicht so oft auf Pflanzenbörsen erscheinen wie
du und muss warten bis jemand mich in meinem
Garten besucht.
Aber dann geht es so richtig zur Sache !
Nochmals Danke, Sus !!!
Auch der Kommentar von “Zocher” hat seine Berechtigung in diesem Blog.
Wir Hobbygärtner zeigen z.B. bei Pflanzenbörsen,
dass es im Handel auch ehrlich und seriös zugehen
kann.
Als Kaufmann im Ruhestand kann ich davon ein sehr
langes Lied singen.
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