Uta · 13. Juli 2007, 00:22

Glyzinie auf Draht, quer

Meistens ranken Glyzinien irgendwo in die Höhe. Meine ist quergelegt und bildet jetzt im Juli ein schönes grünes Dach und erfreut uns mit einer zweiten Blüte.

glyziinie auf draht im Juni

Ende März war es noch so kahl:

glyzinie ende märz

Praktisch an der Glyzinie als „Dach“ ist, dass sie im Herbst drastisch beschnitten werden soll, ehe sie die Blätter abwirft. (Damit sie noch Knospenansätze für das nächste Jahr bilden kann) Dadurch hat man auf der Terrasse nicht mit Bergen von Laub zu kämpfen.

Pflanzenporträt Blauregen/Wisteria

eingewurzelt unter: Garten allgemein

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Kapuzinerkresse Samen ernten, Starkregen und Hagel, Schadensbilanz, Agapanthus-Blüten nach dem Regen



4 Kommentare bisher

Kommentieren
Sisah, 14. Juli 2007, 15:50

Eine Glycine an einem Stahlseil winden zu lassen, habe ich auch vor-oder sie als Bäumchen zu erziehen. Meine Frage: Windet sich die Pflanze in die Richtung, die ihr vorgeben wird, muss man nachhelfen oder bevorzugt sie eine Himmelrichtung (wie beispielsweise ein Vitis, den es immer schön in Richtung Süden drängt)?
Wie sind die Stahseile verankert, die Triebe verholzen nämlich irgendwann, was passiert dann mit dem Draht? Könnte der Draht dann mit der Pflanze verwachsen?

Sisah, 14. Juli 2007, 15:54

Nachtrag: Ich habe hier ein paar schöne Seiten ergoogelt, die Dich vielleicht auch interessieren könnten: http://www.fassadengruen.de/uw/kletterpflanzen/uw/blauregen/blauregen.htm

Gärtnerin, 15. Juli 2007, 15:13

Meine Eltern haben eine betagte Glyzinie auf dem Garagendach. Ich finde die einfach nur toll. Da sie sehr raumgreifend wächst, muss zweimal im Jahr am Rand geschnitten werden. Daher weiß ich, dass die nach allen Himmelsrichtungen etwa gleich viel wächst. Wenn sie sich mal etabliert hat, wächst sie an allem weiter was sie kriegen kann. :-)

Tolle Terrassen-Überspannung, Uta! Erschreckt Ihr dann nicht ab und an, wenn die Samenschoten runterfallen? Blauregen-Samen neigen zu einem vernehmlichen Knall, wenn sie am Boden zerschellen. :-)))

Uta, 15. Juli 2007, 22:51

Hallo, Sisah,

aus Deinem Link gehen alle Probleme hervor, die man hat, wenn man Draht nimmt. Ich gucke auch immer gespannt nach oben, wie lange wohl die Konstruktion noch hält. Wir hatten die Macht dieser Pflanze unterschätzt. Wahrscheinlich werden wir irgendwann die Drähte durch ein Stahlgerüst ersetzen und die Pflanze mitsamt den „gefressenen“ Drähten dranbinden. Aber so sechs Jahre ging es ganz gut, die nicht zu straff gespannten Drähte wurden ordentlich fest. Ein System ist es nicht, einfach kleine Haken aus dem Baumarkt, in den Holzbalkon geschraubt.
Die Pflanze wächst nicht erkenbar in eine Richtung. Aber so leicht erziehen lässt sie sich auch nicht. Ich habe mehrfach erlebt, dass Triebe, die ich um ein leeres Drahtstück gewickelt hatte, einfach eingingen. Parallel führen und festbinden funktioniert eher, aber auch nicht immer.

Schoten? Hatte ich noch nie. Ich werde doch wohl keine Scheinglyzinie haben?

Kommentar hinterlassen

Deine Mailadresse wird nicht angezeigt.

zur Gartenblog-Startseite