Karl-Foerster-Garten im März
Es wäre idiotensicher, sagte die Gärtnerin, Texte und Fotos in ihre Vorlage für Mitschreiber einzubauen. Naja. Ich hatte doch eine ganze Weile zu basteln. Und dann muss man sich erstmal entschließen, auf die Taste “veröffentlichen” zu hauen… OK. Jetzt mach ichs! Und dann kommt mein erster selbst selbst gebloggter Beitrag auf dieser Site. Hoffentlich…
Ich bin nie in Potsdam ohne dem Karl-Foerster-Garten einen Besuch abzustatten. Er ist nicht besonders groß, aber durchdacht rund um ein altes Wohnhaus angelegt. Hier der Gartenplan:
[übersicht]
Und ein Blickauf das Haus, in dem heute Karl Foersters Tochter lebt.
[Wohnhaus]
Der Effekt des Senkgartens ist merklich. Die Pflanzen stehen windgeschützt und warm und sind deshalb deutlich weiter als anderswo. Ende März herrscht aber auch auf dem Wegen ringsum schönste Frühlingsstimmung.
[Frühblüher]
Man entdeckt nicht nur seltene Arten von Frühblühern, sondern überall hübsche Details. Zum Beispiel diese bepflanzten Schuhe:
[Schuh 1]
[Schuh 2]
Natürlich gibt es reichlich Sitzplätze. Der ungewöhnlichste ist wohl dieser:
[Mühlsteintisch]
Ich mag am liebsten Stellen mit Blick auf den kleinen Teich in der Mitte des Senkgartens. Wenn dort der rote japanische Ahorn austreibt, ist es sensationell.
[teichblick]
Auf dem Foto ist links vorn eine schöne Wolfsmilch zu sehen. Überhaupt wird diese Pflanzensorte in den verschiedensten Spielarten verwendet. Es gibt auch eine dunkelrote Sorte, die ich noch nie gesehen habe.
Was hier auf der Buchsbaumhecke liegt, ist kein herbeigewehter Dreck aus einem ausgeschüttelten Besen. Sondern ausgekämmtes Hundehaar, das Marianne Foerster immer im Frühling für die Vögel auslegt. Sie kleiden damit ihre Nester aus. Es sieht sehr lustig aus, wenn ein kleiner Vogel ein so großes Büschel im Schnabel davonträgt.
[Nisthilfe]
Speziell für die Gärtnerin, die schon mehrfach über ihre missglückten Osterglocken gejammert hat: Natürlich gibt es im Foerstergarten weiß blühende Narzissen! Und zwar Avalanche, die viele kleine weiße Blüten mit roter Krone ausbildet. Auf dem Foto kann man es nicht so gut sehen. Sie sind wirklich aber weiß und besonders zierlich. Echt hübsch!
[weiße Narzisse]
Zum Schluss noch ein diskreter Hinweis, sich zurück auf seinen eigenen Acker zu begeben und zu arbeiten, statt müßig zu lustwandeln:
[Warnschild]
Ich entdeckte den Spruch im Fenster. Es ist ein Zitat von Karl Foerster: “Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut”.
Hat man es auf die eine oder andere im Schau-Garten entdeckte Pflanze abgesehen, muss man nicht verstohlen Ableger klauen. Nebenan gibt es eine gut sortierte Staudengärtnerei, die die Gelüste der Garten-Touristen kennt und bedient. Im Herbst legt Marianne Foerster für Besucher auch manchmal Samen zum Mitnehmen in Schalen bereit.
eingewurzelt unter: Gartenbesichtigung
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Gartenangebote nächste Woche












1 Kommentar bisher
KommentierenHey cool, Uta! Du hasts geschafft. ;-)
Ich freu mich über den Karl-Förster-Garten-Beitrag besonders, weil ich da leider noch immer nicht war. Danke auch für die Narzissen. Damit wird die Auswahl größer. Bei mir hat sich aber auch eine Sorte hervorgetan, die ich die Tage bloggen werde.
Übrigens bist Du zeitlich etwas hinten (Zeitstempel von gestern, als Du den Beitrag angefangen hast). Den Zeitstempel für die Veröffentlichung kann man rechts in der Admin-Leiste sehen und ggf. auf aktuelle Zeit anpassen. Macht gar nix. Ich schieb Dich mal als aktuellsten Beitrag hoch.
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