Gärtnerin · 26. Mai 2007, 13:44

Kirschlorbeer – Falscher Mehltau

Die Kirschlorbeer-Hecke meines Nachbarn ist im dritten Jahr stark befallen. Falscher Mehltau, vermute ich. Falscher Mehltau ist anders als Echter Mehltau als weißer Pilz-Rasen auf der Blattunterseite zu finden.

Allerdings war mir nicht bekannt, dass Kirschlorbeer zu seinen bevorzugten Pflanzen gehört. Jedenfalls sind die jungen Blätter auf meiner Heckenseite mittlerweile alle krank.

kirschlorbeer krankheit 2

kirschlorbeer krankheit

Jedenfalls hat das Herausschneiden der befallenen Pflanzenteile (wir haben ein Agreement, dass ich die Hecke auf meiner Seite schneide) bisher nicht zum Erfolg geführt. Drum meine Frage: Kann jemand das Schadbild bestätigen und hat jemand Erfahrung mit Falschem Mehltau (wenn denn) bei Kirschlorbeer und kann mir raten?

mehr zu Kirschlorbeer

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mehr Pilz-Schadbilder:
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Falscher Mehltau-Tipp
Mehltau mit Essig bekämpfen

eingewurzelt unter: Schadbilder

Alle anzeigen mit Stichwort:



82 Kommentare bisher

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max, 03. Juni 2007, 21:19

Genau das Problem habe ich auch im Garten. Ganz plötzlich habe ich vor einigen Wochen bemerkt, dass die Blätter sich an – zu diesem Zeitpunkt – nur einer Stelle kreuseln und auf der Rückseite weiß sind. Jetzt hat es sich schon recht weit ausgebreitet. Werde die Hecke wohl zurückschneiden und mal im Gartencenter schauen, ob die etwas dagegen haben.

Gartenmeister, 08. Juni 2007, 10:38

Ich habe meine Kirschlorbeerhecke am vergangenen Samstag zurück geschnitten und mit einem Mittel gegen falschen Mehltau behandelt.
Im Moment sieht es recht gut aus und es scheint, als sei der Befall zum Stillstand gekommen.
Ich melde mich bei neuen Erkenntnissen…

Gärtnerin, 08. Juni 2007, 14:50

Ja, wäre dankbar für weitere Info. Hier hat sich noch nichts getan. Hab meinen Nachbarn noch nicht angesprochen. Muss ich jetzt aber wirklich mal machen.

Gartenmeister, 01. Juli 2007, 20:49

Hallo,

nachdem an einigen Blättern der „falsche Mehltau“ ein „Comeback“ versucht hat, habe ich noch einmal den Kirschlorbeer behandelt.
Man kann deutlich erkennen, dass der Mehltau „stirbt“, denn er wird schwarz. Alles in allem habe ich nun ein gutes Gefühl.

Viele Grüße

Gärtnerin, 02. Juli 2007, 09:26

Danke fürs Update, Gartenmeister. Mein Nachbar hat den Startschuss für alles-abschneiden gegeben, wird aber nicht mit irgendwas behandeln. Mal sehn…. :-(

Gartenmeister, 03. Juli 2007, 19:35

Hallo Gärtnerin,

nur abschneiden ohne Behandlung wird nicht funktionieren! Also: Entweder Abschneiden mit „Spritzen“ oder beim Sterben der Hecke zusehen…

Gärtnerin, 04. Juli 2007, 10:11

Ist mir klar. Da der Nachbar aber ausdrücklich bereit ist, sie sterben zu lassen und nicht spritzen wird, bleibt mir wohl nix anderes übrig…

cali-10, 14. Juli 2007, 14:40

Hallo Gartenfreunde
Auch ich habe das Problem mit dem Mehltau.Habe die betroffenen Stellen zurückgeschnitten.Hat den schon jemand eine Info mit was man dem Mehltau Chemisch zu leibe rücken kann ?
Ausserdem habe ich das Problem immer wenn der Kirschlorber neue Triebe bekommt werden die blätter gelb und serben ab . Was mache ich falsch ?
MFG

Gartenmeister, 22. Juli 2007, 12:22

Hallo @cali-10,

ich habe das Kupferspritzmittel Funguran benutzt und meine Hecke war wieder wie „NEU“. Allerdings muss man eventuell noch einmal nachbehandeln, falls der Pilz noch einmal zurück kommt.

Viele Grüße

Orsi, 25. Juli 2007, 16:15

Lebe seit vier Jahren in Belgien. Es ist das erste Mal, dass unsere Kirschlorbeerhecke vom Mehltau befallen ist. War heute beim Gärtner, er nennt es „Oidium perforant“ und hat etwas, was auch gegen Mehltau auf Rosen ist, zum Besprühen empfohlen. Unsere Hecke ist etwa 60m lang und über 3m hoch. Kennt nicht jemand etwas Natürliches, das man sich selbst herstellen kann?

Gruß, Orsi

Thull, 06. August 2007, 20:49

Hallo,
auch ich habe das Mehltau-Problem an meiner Kirschlorbeerhecke. Habe in diesem Jahr schon 3x zurückgeschnitten und 5x mit Polyram WG Pilz-Frei
gespritzt, leider immer noch keine Besserung. Bei jedem Neuaustrieb sind die Blätter wieder befallen.Vielleicht kann mir jemand ein wirksameres Mittel empfehlen.
Gruß Anita

Sabine Müller, 09. September 2007, 19:03

Hallo,
bin gestern aus dem 2-wöchigen Urlaub zurückgekommen und habe heute mit Schrecken gesehen, dass unsere Kirschlorbeerhecke krank ist. Das Schädlingsbild sieht genauso aus wie auf den beiden Fotos, weisser Staub unter den Blättern und die Blätter sind auch so hell gescheckt und rollen sich ein.
Wir hatten unsere Hecke erst im Januar radikal schneiden lassen (Haus erst im letzten Jahr gekauft & die Hecke war ca 3-4m hoch!!!), so dass sie hinterher wie ein Skelett aussah. Bis jetzt ist sie wieder schön dicht geworden aber da sie so stark gestutzt wurde glaube ich nicht, dass man sie nochmals sehr zurückschneiden kann.
Geht die Behandlung auch ohne Schnitt?
Gruss,
Sabine

Gärtnerin, 11. September 2007, 15:12

Gute Frage. Ich habe wie gesagt keine Erfahrung damit, möchte aber zu bedenken geben, dass bei dichtem Kirschlorbeer-Wuchs evtl. schwierig alle Blätter von oben und unten erreicht werden können.

Gartenmeister, 18. September 2007, 20:52

Hallo @alle

leider wundere ich mich ein wenig, dass scheinbar die wirksamen Mittel völlig ignoriert werden, daher nochmals:

Im Abstand von ca. 14 Tagen die Hecke mit dem Kupferspritzmittel Funguran behandeln und die Hecke wird sich erholen…

Marc, 30. September 2007, 18:51

Hallo an Alle!!

Achtung! Man kann Prunus laurocerasus, durch starken Rückschnitt schnell töten. Älteres Holz/ Triebe treiben nur sehr langsam wieder aus.
Falscher Mehltau kann eine Zeigerkrankheit für einen zu feuchten Standort sein!
Auf lange Sicht gesehen ist da wohl ein Boden, welcher nicht so wasserhaltend und “ locker „ist, das beste Präventiv- Mittel gegen FMT.
Die beste chemische Keule scheint mir , dass von Gärtnermeister angepriesene Funguran zu sein, welches ebenso andere Pilzkrankheiten vorbeugt..
MfG, Marc

Gärtnerin, 02. Oktober 2007, 13:04

Hallo Marc, das wäre mir neu. Bis jetzt habe ich noch keinen erschnitten gekriegt, selbst wenn ich es wollte. ;-)

Auch lockerer Boden scheint leider nicht immer viel zu bringen. Wir haben hier durchlässigsten Sandboden und der Mehltau greift um sich.

Willi, 06. November 2007, 09:43

Ich kämpfe bereits seit 4 Jahren mit dem Pilz. Selbst ein Radikalschnitt im letzten Herbst hat nichts gebracht. Ich habe nicht ein Blatt mehr dran gelassen. Sämtliches Gehölz und Boden habe ich dann noch mehrfach mit Atempo Kupfer-Pilzfrei von Neudorff behandelt um den Pilz den Garaus zu machen. Im Frühjahr hat der K.Lorbeer er dann auch wieder super ausgetrieben doch ab Mitte Mai ging das Spielchen wieder von vorne los. Der Pilz ist zumindest so gnädig, dass er die Blätter die sich bis dahin voll entwickelt haben, in Ruhe zu lässt.
Interessant ist auch noch zu beobachten, dass es sich um einen Kreislauf handeln muss. Denn stets sind auch noch Ameisen an den Jungblättern zu Gange und melken die Blätter. Vielleicht sitzen im Blatt auch noch Schildläuse. Feuchtes Wetter forciert den Befall. Ich habe dann dem Kreislauf den Krieg angesagt: Die befallenen Triebe abgeschnitten, auf den Boden habe ich Ameisenmittel gestreut, dann noch abwechselnd Blattlausgift und Pilzmittel gesprüht und das Procedere in einer Zeit von ca. 8 Wochen mehrfach wiederholt. Es hat leider letztendlich alles keinen Erfolg gezeigt.

Gärtnerin, 07. November 2007, 16:32

Das liest sich ja schrecklich, Willi. Tut mir leid.

Willi, 08. November 2007, 08:27

@Gärtnerin – Nächstes Jahr geht es weiter :) Werde dann mal den systemischen Wirkstoff Myclobutanil (z.B. Pilzfrei Ectivo) probieren.

Laura Geier, 20. März 2008, 18:26

Meine KIrschlorbeer-Pflanzen habe ich an den Rand von meinem Gemüsegarten eingepflanzt. Wie gefährlich könnte es für’s Gemüse werden, wenn die Kirschlorbeer-Pflanzen krank werden?
Weis jemand Rat? Gruß
Laura

Gärtnerin, 21. März 2008, 08:26

Gute Frage. Bei mir liegen die kranken Kirschlorbeere und das Gemüsebeet auch nebeneinander. Bisher hatte ich im Gemüsebeet aber nur Echten Mehltau. Der Falsche Mehltau hat nicht übersiedelt. Vielleicht liegts aber an der Windrichtung. Bin mir also nicht sicher.

Laubfrosch, 08. April 2008, 21:49

Ich habe heute 20 Meter Lorbeer gesetzt und bin zu meinem „Schrecken“ eben in diesem Forumsteil gelandet ;-) . Es gibt doch verschiedene Sorten „Lorbeer“. Ich habe z. B. die Sorte „Caucasica“. Müsste man beim „falschen Mehltau“ nicht angeben, um welchen Lorbeer-„Typ“ es sich jeweils handelt, oder sind alle gleich gefährdet?

Gärtnerin, 09. April 2008, 09:55

Ich kann nicht glauben, dass Du 20 Meter Lorbeer gepflanzt hast. Wohl eher Kirschlorbeer. Kirschlorbeer hat mit Lorbeer so viel zu tun wie Heckenkirsche mit Kirsche. :-)

Bei dem Problem oben geht es um Kirschlorbeer, die Heckenpflanze. Ob die unterschiedlich anfällig sind, dazu hat noch keiner was gesagt. Hier wächst Prunus laurocerasus rotundifolia.

Laubfrosch, 09. April 2008, 22:52

Ja, ja, natürlich. Ich streue Asche auf mein Haupt. Natürlich ist es Kirschlorbeer :-)

reifferscheid, 11. April 2008, 16:36

habe alles probiert. Bis mir ein gärtner sagte das es sich um echten mehltau handelt. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Ich spritze einmal die Woche

Tanja, 17. Mai 2008, 19:41

Ich kämpfe ebenfalls seit zwei Jahren mit meiner kranken Kirschlorbeerhecke. Eine Seite haben wir bereits fällen lassen (da wir den Garten so übernommen haben, bin ich nicht unbedingt traurig, ist nur kostspielig!). Die andere Seite möchten wir aus Sichtschutzgründen aber gerne halten. Bis jetzt hat nichts gewirkt. Die zwischenzeitlich gefällte Seite hatten wir völlig zurückgeschnitten, war nichts mehr da und mit jedem neuen Trieb kam der Pilz. Sah furchtbar aus. Ich werde es jetzt mit Schwefel versuchen. Habe ich beim „Biogärtner“ erfragt. Ist ökologisch weitgehend unbedenklich, wirkt gegen echten Mehltau. Zwischenzeitlich denke ich nämlich auch, so wie reifferscheid, dass es sich um den echten Mehltau handelt. Wünscht mir Glück.

Dirk, 27. Mai 2008, 16:26

Ich sehe gerade diesen Thread und habe mit Erschrecken festgestellt, dass unser Kirschlorbeer auch großflächig an „Falschem Mehltau leidet“! Kann man das von Gärtnermeister angepriesene Funguran auch verwenden, ohne dass unsere Kaninchen, die genau neben der Hecke ihr nicht transportables Gehege haben, beeinträchtigt werden????

Susanne Rinke, 28. Mai 2008, 11:43

Haben vor 1 1/2 Jahren eine Kirschlorbeerhecke
(prunus rotundifolia) neu gepflanzt. Seit einer Woche habe ich wieder einen Mehltaubefall festgestellt. Ich werde auch wieder sprizten müssen.
Mir wurde Dithane Neotec von Spiess Urania empfohlen.
Bei uns ist nur der „Rotundifolia“ befallen!

Bernd, 01. Juni 2008, 21:48

Habe gestern auch großen Befall der Kirschlorbeerhecke mit „falschem Mehltau“ festgestellt. Wo ist Funguran zu erhalten? es dieses Mittel Überhaupt noch zugelassen?

Willi, 02. Juni 2008, 10:40

Ich habe jetzt seit März mit Pilzfrei Ectivo alles 10 Tage gespritzt. Bisher, teu teu teu, ist dieses Jahr noch nicht ein Blatt befallen.

Maja, 03. Juni 2008, 08:19

Wir haben auch unsere komplette Kirchlorberr-Hecke befallen, an beiden Seiten und die Nachbarin ebenfalls. Die Pilzsporen werden durch den Wind oder Insekten transportiert. Ich habe gerade, auf Anraten eines Gärtners, das Pilzmittel Ectivo im Netz bestellt und alle befallenen Stellen runtergeschnitten. Ohne Chemie funktioniert hier nichts mehr. Von alleine wird sich die Hecke nicht mehr erholen, das steht fest!

the godfather of garden., 09. Juni 2008, 20:50

hallo alle.
der tip mit dem funguran ist ein guter. die geschichte mit dem feuchten standort halte ich für „quatsch“ wer mal einen blick an den fuss einer hecke geworfen hat der wird feststellen das es dort eher „furztrocken“ ist. und für das vermehrte auftreten ist wohl die witterung zuständig… warm feucht… pilz was willst du mehr. fragt im fachhandel nach einem mittel gegen den pilz und schaut das ihr an eine motorspritze gelangt… damit sind vier meter höhe überhaupt kein ding. ansonsten die hecken etwas ausdünnen damit mehr luft zirkulieren kann…

the godfather of garden., 10. Juni 2008, 06:22

kann man es denn abwaschen bzw abreiben? dann ist es echter mehltau wenn nicht dann falscher…

Willi, 10. Juni 2008, 07:53

Funguran hat den Nachteil, dass die gesammte Pflanze benetzt werden muß, was bei einem halbwegs ausgewachsenen Kirschlorbeer kaum möglich sein wird. Ectivo ist ein systemisches Fungizid welches in den Kreislauf der Pflanze übergeht und somit auch die nicht behandelten Blätter erreicht. Pilz sollte man vorzugsweise vorbeugend behandeln und nicht erst wenn der Befall da ist. Bei mir hat es 100% Erfolg gebracht.

the godfather of garden, 10. Juni 2008, 20:58

aliette würde (weil giesbar) auch gut dienste leisten.

Irene, 15. Juni 2008, 20:41

Hallo Willi
auch wir haben das problem mit dem Pilz.
Haben jetzt 2x mit Polyram WG Pilz Frei gespritzt
und die Hecke auch dabei auseinander gezogen.
Aber ich befürchte ohne erfolg.
Gepflanzt haben wir sie im Frühjahr 2006 sie ging super schön an(18 Pflanzen).
Ist jetzt ca. 1,80 hoch aber seit ca.1jahr haben wir probleme.Wann soll ich jetzt mit dem Mittel das du benutzt hast anfangen ? Soll ich die hecke vorher schneiden ( im Herbst)?
Wie oft hast du gegossen ?
Um Antwort wäre ich dankbar
Gruß Irene

Tanja, 10. Juli 2008, 13:06

Hallo alle zusammen,
wir haben in den letzten zwei Jahren ein kleines Vermögen in Spritzmittel investiert und mehrmals großzügig geschnitten.
Geholfen hat nichts !!!
Jetzt habe ich von einem Winzer erfahren, Schwefel wäre die einzige Lösung. Ich werde mich da die Tage mal schlaumachen!

LG Tanja

Elke Reubelt, 06. August 2008, 21:10

Nach Zurückschneiden und dreimaligem Spritzen mit ECTIVO scheint mein Kirschlorbeer vom Mehltau, zumindest bis auf weiteres, befreit zu sein. Die neuen Triebe weisen bisher noch keinen neuen Belag auf. Ein Tip für alle Interessierten: Bei RAIFEISEN gibt es das Spritzmittel SYSTHANE 20 EW, mit dem Wirkstoff MYCLOBUTANIL, viel preiswerter. Es ist konzentrierter, 20 ml reichen für 80 Liter Wasser. Elke Reubelt

Hannelore, 09. August 2008, 12:34

Hallo.Das gleiche Problem kenne ich nur zu gut. Seid eien halben Jahr versuche ich alles um meien hochbaun zu retten. Spritzen,schneiden.Nix hilft. Immer wieder bricht es aus.Kann mir vielleicht einer einen guten Tipp geben?

Küde, 24. August 2008, 17:58

Hallo zusammen, was wirklich nützt ist ein alt bekanntes Mittel das die Weinbauern heute noch brauchen. Wendet es jedoch Dosiert an, wie bezeichnet. Name „Netzschwefel Stulln“ hoffe euch allen gedient zu haben.

R.Schuessler, 24. August 2008, 21:55

Danke,

habe 9 Kirschlorbeerbüsche 3m x 2m x 3 m und das WE bemerkt, dass 3 schon mit Pilz (Mehltau)befallen ist.

Montag, ist „Netzschwefel“ dran !

Reinhard, 25. August 2008, 11:19

Nur weiter so mit der Chemischen Keule, um eine giftige Unkrautpflanze zu erhalten.
Ich empfehle mal in Wikipedia zu stöbern und sich über KL zu informieren, dann könnt ihr ja für euch entscheiden, ob der Einsatz der Chemie siinvoll ist,
ich hab ihn eliminiert, weil bei der Blüte allergische Probleme bie mir auftraten, da hab ich den Nachbarn beobachtet, wie er einen Strauch abgeholzt hat. Auf meine Frage WARUM ? Gleiche symptome wie ich. Bei mir steht er auf der Abholzliste.
Gut chem Spritz
Reinhard

Dietmar, 08. September 2008, 13:15

Wir haben auch mit falschen Mehltau an unserer Kirschlorbeer-Hecke zu kämpfen. Zunächst habe ich es dreimal mit Atempo Kupfer-Pilzfrei (Kupferoktanoat) versucht. Es hat die Lage leicht verbessert, aber zu keinem dauerhaften Erfolg geführt. Danach habe ich leider einmal Dr. Stähler Polyram WG Garten Pilz-Frei (Metiram) gespritzt. Das hat, warum auch immer, die Lage deutlich verschlimmert. Es ist sehr frustrierend immer wieder die neuen Triebe abschneiden zu müssen, weil sie wieder befallen sind. Die Symptome sind genau so wie Willi es in seinem Beitrag vom 06. November 2007 beschrieben hat. Ich werde es jetzt auch mal mit Celaflor Pilzfrei Ectivo (Myclobutanil) versuchen.

Reinhard, 08. September 2008, 15:02

Oder doch lieber mit der Axt ?

Reinhard, 08. September 2008, 15:04

Entschuldigt meine ätzenden Kommentare.
Ruhig dagegen wettern.

Dietmar, 08. September 2008, 17:42

Bei allergischen Reaktionen würde ich auch die Axt rausholen. Und ich habe auch nicht vor die Blätter zu essen.

Reinhard, 09. September 2008, 12:43

Na Dietmar von Blätteressen war ich weit entfernt. Aber wenn der KL geblüht hat, habe ich stark unter Augenrötungen und Nasenlaufen und Hautjucken gelitten. Der Hautarzt – guter Allergologe – hat mir dringend von Kontakt mit KL abgeraten. Ich sollte das entfernen noch nicht mal selbst vornehmen. Aber das muss nicht bei jedem so elend dramatisch wie bei mir verlaufen.
Ich für meinen Fall bleibe KL abstinent.
Meine pers. Meinung: wir verfremden unsere Umgebung, von Natur kann man schon lange nicht mehr sprechen, immer mehr. Was dabei rauskommt kann man fast wöchentlich aus den Medien erfahren.
Hamburg macht einen Versuch, die Kastanienminiermotte zu bekämpfen. Wo die herkamm ist auch nicht geklärt. Ich drück Dir die Daumen mit dem Erhalt des KL. Wenn man Freude dran hat und keine nachteiligen Erscheinungen, dann ist der KL zu tolerieren. Also AXT weg.
Tschüss

Irene, 15. September 2008, 20:24

Hallo an alle Leidensgenossen
Wir haben auch vom Frühjahr bis in den Spätsommer damit gekämpft.Wie Dietmar habe ich wer weiss wie oft mit dem Polyram WG gespritzt, weil im Gartencenter immer gesagt wurde spritzen , spritzen spritzen. Das läge am Wetter es ist zu feucht davon kommt das.Es wurde nicht besser.(schlimmer wie auf den Bildern oben) Im August hat mein Mann den Radikalschnitt gemacht mind.1 meter runter. Jetzt kommen neue Triebe und ich habe 1maL mit Ectivo gespritzt wie Willi es gemacht hat, ich hoffe es wird helfen.(werde aber nochmal spritzen)
Mich würden eure Resultate mal interessieren.
Ob es besserung gibt an euren Pflanzen.
In der Hoffnung das wir unsere Pflanzen wieder Gesund machen auch wenn wir Gift spritzen
Liebe Grüße Irene

Master-of-Desaster, 20. September 2008, 19:10

Hallo zusammen!
Auch ich bin schon länger im Kampf gegen den falschen Mehltau…bisher hat man mir angeraten großzügig die befallenen Triebe auszuästen, und es würde gut.Nix is! Werde es jetzt mal mit der chemischen Keule probieren, danke für eure Erfahrungsberichte, werde ggf bei Erfolg auch nochmal berichten.Vor wenigen Wochen habe ich erst mit Neem-Extrakt gegen eine längliche schwarze Fliege behandelt, die in die Blätter „biss“ und dunkle Flecken blattoberseits und schwarze Punkte blattunterseits hinterlassen hat. Das hat aber gleich bei der ersten Anwendung „gezogen“.Hab die Pflanzen als einjährige gepflanzt damals waren sie ca 25 cm hoch und sind jetzt bei gut 120 cm, da dürfte zu schlechter Boden als krankheitsursache wohl ausscheiden, oder?

Markus, 14. April 2009, 15:29

Hallo zusammen,

Gibt es denn keinen natürlichen Stoff z.B. verdünnte Schmierseife o.ä.?

Unser KL steht direkt am Fischteich, hier ist die chem. Keule nicht zu verwenden, da die Fische elend eingehen würden.

kein Gartenfreak, 26. Mai 2009, 16:40

Hallo Leidensgemeinschaft,
nun, nach etwa 13 Jahren ist unser Riese von Kirschlorbeer auch von Mehrtau befallen. Nur als Info: ich werde heute und morgen und übermorgen… na und soweiter alle befallenden Spitzen entfernen und das allein wird dauern und dann verwende ich das nicht bienengefährliche GIFT
von Bayer FOLICUR E. Hat damit jemand Erfahrung, denn unser Teich beginnt in ca. 3 Meter Entfernung.

Kassy, 01. Juni 2009, 14:22

Hallo,
Eure Kommentare bringen mich dazu, jetzt den Kampf aufzunehmen. Ist Mehltau von KL auf andere Pflanzen übertragbar? Mir fliegen die Sporen beim schneiden nur so um die Ohren. Ist der Mehltau für den Menschen ungefährlich (beim einatmen, Allergie o. ä.)?
Gruß Kassy

Gärtnerin, 03. Juni 2009, 10:49

Ist übertragbar, Kassy. Bei einer Schimmelpilz-Allergie würde ich nicht die Hände ins Feuer legen, dass die Person das nicht vielleicht merkt. Tote durch Mehltau sind allerdings noch nicht bekanntgeworden. ;-)

Kassy, 18. Juni 2009, 12:42

… höchstens, wenn man beim Schneiden von der Leiter fällt… ;)
Danke und Gruß

Queen, 07. Juli 2009, 12:42

Es handelt sich bei diesem Pilz nicht um Falschen, sondern um Echten Mehltau. Es ist richtig, dass Falscher Mehltau im Grunde immer auf der Blattunterseite anzutreffen ist und Echter Mehltau meist auf der Blattoberseite, aber es gibt Ausnahmen. Echter Mehltau an Kirschlorbeer ist so eine Ausnahme, der Befall beginnt meist auf der Blattunterseite. Echter Mehltau ist sehr wirtspezifisch. Gemüsepflanzen werden von dieser Art nicht befallen, wie auch umgekehrt z.B. der Echte Mehltau an Tomaten nicht auf Kirschlorbeer geht. Konidien des Echten Mehltaus bilden mW auch keine Toxine und sind somit für den Menschen ungefährlich. Rückschnitt der befallenen Triebe (Reduzierung des Inokulums) und eine Behandlung mit einem für den Haus- und Kleingarten ausgewiesenen wirksamen Fungizid (derzeit z.B. verschiedene Präparate mit den Wirkstoff Myclobutanil, Azoxystrobin, Tebuconazol oder Schwefel)-Präparate. Von Polyram ist keine Wirkung auf den Echten Mehltau zu erwarten. Funguran wirkt nur bei mehrmaliger Anwendung sicher. Es hat aber keine Ausweisung gegen Echten Mehltau in Ziergehölzen mehr, d.h. es darf auch nicht mehr einsetzt werden.

Olga, 20. August 2009, 17:38

Hallo an Alle,
ich habe 3 grosse KL im garten. 2 stehen in voller Sonne und der dritte im schatten. Alle 3 habe ich immer kugelig geschnitten. Nach dem letzten Winter sind alle 3 verfroren und so habe ich sie radikal, bis auf pures Holz, geschnitten. Die beiden, die in der Sonne stehen, treiben super schön aus und die Blätter glänzen gesund. Der dritte, der im schatten steht, treibt fast nur krankes, Laub. Das ist schon jedes Jahr so gewesen, dass die neue Blätter sofort krank waren. Ich habe nie gesprizt und meine schöne 2m h/b Kugel wird jezt ausgegraben und an diese Stelle kommt was, was Schatten verträgt – leider.

Carola, 21. August 2009, 18:30

Juhuuuhhhhh,
endlich habe ein wirksames einfaches Mittel gegen Mehltau gefunden: Essigwasser!!!!
Ich habe den Tipp von einem bekannten Gärtner, der geraten hat, ganz normalen Haushalts-Essig 1:1 zu verdünnen. Habe erst mal vorsichtig 1/4 Liter Essig mit 1 1/2 Liter Wasser gemischt und die Kirschlorbeerhecke (35m lang!!!) nach dem Schneiden damit eingesprüht. Schon am übernächsten Tag sah sie richtig erholt aus. Vorsorglich habe ich 4 Tage später noch mal gespritzt und siehe da, meine Hecke, Felsenbirne, Rosen & Co sind von sämtlichen Pilzen und Krankheiten befreit. Ich kann nur sagen, ein Pfennigartikel mit einer Bombenwirkung – danke an den Gärtner!
:-)

Gärtnerin, 23. August 2009, 12:27

Sehr interessant, Carola. Das scheint mir aber schon eine dolle ätzende Mischung zu sein. Ob das alle Pflanzen vertragen und wegstecken?! Ich werd´s auch mal ausprobieren bei Gelegenheit.

Carola, 26. August 2009, 21:34

Hi Gärtnerin, ich habe bisher von Kirschlorbeer bis Flieder über Rose, Clematis und Felsenbirne alles eingesprüht. Es sind an den Pflanzen keine Schäden entstanden. Im Gegenteil, endlich erholt sich mein Garten wieder – ich bin wirklich sehr froh!
Liebe Grüße, Carola

Dani, 26. August 2009, 23:01

Hallo,
bei uns ist auch die ganze KL Hecke mit falschem Mehltau befallen. Habe heute Aliette von CERAFLOR gespritzt auf Rat eines Baumarktverkäufers. Mal schauen, ob es was hilft.
Welche Sorte Essig habt Ihr genau verwendet ? Würde es gerne ausprobieren.

Gärtnerin, 28. August 2009, 15:47

Sehr klasse, Carola! Danke für die Konkretisierung Deiner Erfahrungen.

Carola, 07. September 2009, 18:57

Hi Dani,
nimm den ganz normalen Branntweinessig, den billigsten den du kriegen kannst.
Mein Garten ist übrigens immer noch komplett schädlingsfrei und es ist offensichtlich, wie glücklich meine Pflanzen sind! :-)
Liebe Grüße
Carola

Merowinga, 07. September 2009, 20:43

Hallo Carola, noch eine Frage: hast Du denn die Konzentration nachher auf 1:1 erhöht oder waren deine Pflanzen mit weiterhin 1:6 so glücklich :-)?

Gruß
Merowinga

Gärtnerin, 12. September 2009, 14:05

Ha! Ich habe ein Probierobjekt! Meine Hornveilchen-Sämlinge sind bissi mehltauig, so dass ich Deinen Tipp daran probieren werde.

Betula, 20. Februar 2010, 22:45

Also ich hab’s jetzt auch mit Essig probiert und es hat funktioniert! Ich versuche gerade eine Petunie zu überwintern und die hatte ein bißchen Mehltau angesetzt. Vor ca. 10 Tagen habe ich sie dann mit Essigwasser (1:1) gespritzt und nach 4 Tagen nochmal. Sie hat zwar ein paar braune Flecken bekommen, aber der Mehltau scheint tatsächlich weg zu sein.
Danke, Carola, für den tollen Tipp!

Klaus, 21. Februar 2010, 15:28

Bisher habe ich nur meine Pfirsiche,gegen die Kräuselkrankheit, gespritzt und es hat geholfen.
Dank eurer Erfahrungen werde ich es in diesem Jahr auch bei anderen Pflanzen versuchen.
Erst einmal wie Carola 1:6, denn diese Konzentration scheint das Blattwerk nicht anzugreifen. Vielleicht hilft es auch bei Birnen-
gitterrost. Die braunen Flecken sind m.E. eine Folge des Mehltaus und nicht die des Essigs.
Dann wären die Flecken weiss.
10 l Branntweinessig kosten etwa 6 Euro.

karf, 02. April 2010, 13:50

Hallo, ich habe an meinem Rosmarin weiße pelzige Stellen entdeckt (ich würde ein Bild hochladen, wenn ich wüsste, wie), und ich werde auf jeden Fall mal das Essigwasser probieren. Was mich noch interessiert, wenn die sichtbaren Spuren dann mal weg sein sollten: Kann ich den Rosmarin dann wieder beim Kochen verwenden oder sollte ich die Finger davon lassen? Queen hat ja schon geschrieben, dass echter Mehltau wohl keine Toxine bildet, aber ich bin halt nicht sicher, dass genau der an meinem Rosmarin sitzt.
Danke für alle Hinweise!

Gudrun, 21. Mai 2010, 20:26

Hallo,
alles ausführlich gelesen, DANKE! Hab vor ein paar Wochen Obstbaumzwerge gekauft, nun haben wir heute am Apfelbäumchen einen Trieb mit pelzigen, weißen Blättern enteckt! Weiters Blätter mit braunen Flecken, andere kräuseln sich. Die Kirsche 2 m daneben hat zusätlich rote Pünktchen an den Blattaustrieben. Liegt das an der derzeitigen lausigen Kälte und Feuchte bei uns im SüdWesten? Der Essigwasser-Tipp ist echt wie nen Lotto-Sechser. Werde das morgen gleich ausprobieren und über meine Erfahrungen berichten. Wer mir noch Tipps hat, nehme alles an, Hauptsache meine Pflanzen überleben. Ein paar Palmen und junge Zitruspflanzen stehen in der Nähe, könnte das gefährlich werden? Wollte alles im Sommer rausstellen! HILFE + Dank im voraus

Hobbygärtnerin, 19. Mai 2011, 19:08

Hallo Zusammen
Also bei mir geht es um die Hecke meiner nachbarin!
Es ist ein Kirschlorbeerhecke die auch von falschen mehltau befallen ist die hecke steht schon seit fast 20 Jahren in ihrem Garten und ist jetzt zum ersten mal befallen und sie wüsste gerne ein Pflanzliches mittel um den befall in den griff zu kriegen wegen ihren Katzen und meinem Sohn
Kann uns vielleicht jemand helfen ???

Erbsenzähler, 23. Mai 2011, 07:15

Mehltaubefall wird, soweit ich weiss durch windstille und feuchte Umgebung begünstigt.
Auch die Verbreitung über saugende Blattläuse etc. ist nicht aus der Luft gegriffen. TROTZDEM: Der Einsatz von Fungiziden oder gar Insektiziden sollte auf jeden Fall vermieden werden! Schon im eigenen Interesse. Teufel mit Belzebub austreiben war noch nie eine gute Idee und kann sich schneller rächen als man Amen sagen kann. Nicht nur Allergiker könnten ihren Gesundheitszustand durch unnötigen Einsatz von Gift durchaus verschlimmern.

Vielmehr sollte man sich um ein gutes Ökologisches Gleichgewicht in seinem Garten bemühen. Z.B. wie man den Pflanzenstandort Standort durch extensivere Bewirtschaftung wie Verzicht auf Düngung!, spärliches Rasenmähen und reduziertes Gießen verbessern kann. Bei versauerten Böden hilft Aufkalken.

Eine gute Ausgangsbasis für einen Naturvertäglichen Garten ist die Errichtung eines sog. „Insektenhotels“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenhotel). Je vielfältiger die Nistmöglichkeiten umso eher kommt die Natur wieder ins Gleichgewicht und der Mensch erspart sich anschließend viel Frust und Arbeit…

Akuten Mehltaubefall sollte man neben dem Entfernen von stark befallenen Blättern (und deren Entsorgung im Hausmüll!) zusätzlich mit sanften Hausmitteln behandeln:
z.B.
1. Wässriger Moosextrakt (http://weitmar-mitte.com/5086889bb108e410b/5086889bb1095fd06/index.html)
2. Verdünnter Essig (1 Teil Apfelessig 5% und 1-5 Teile Wasser) über mehrere Tage verteilt aufgesprüht, sollte dem Mehltau das Leben schwer machen.
3. Im Internet finden sich auch plausibel klingende Tips zur Behandlung mit einer 1% Kochsalzlösung (10g Salz auf 1l Wasser).

Bei vernünftiger Anwendung sollte es bei letzteren beiden Substanzen zu keinen Schäden an Boden oder Pflanzen kommen. Insekten sollte man damit allerdings nicht mutwillig einsprühen, das wäre nicht nur kontraproduktiv sondern auch ethisch verwerflich.
Außerdem niemals in der prallen Mittagssonne spritzen! Bewässern immer nur von unten und nicht auf die Blätter!

Gutes Gelingen!

Karin, 16. Juni 2011, 07:48

Moin, Moin,
ich habe dieses Jahr an meiner KL-Hecke bei den neuen Trieben die „Kräuselkrankheit“ entdeckt, falls der Name richtig ist!! D.h. die neuen Blätter glänzen wunscherschön grün, haben keinerlei Schädlinge und Mehtau ist weder auf der Ober- noch auf der Unterseite zu sehen. Aber was hat meine Hecke denn dann? Vielleicht weiß jemand Rat!! Schon jetzt vielen Dank

Schnecke, 21. Juli 2011, 17:55

Hallo!
Hatte in den letzten 6 Jahren, seit dem die Hecke dort steht, noch nie Probleme mit Schädlingen o. ä. zu tun gehabt. Dieses Frühjahr fing das mit dem Mehltau an. Wollte nicht gleich zur Chemiekeule greifen und habe das mit dem Essig gemacht.
Habe meine KL mit Weinbrandessig 1:5 2 Wochen nach dem Radikalschnitt gespritzt. Nun sind jedemenge neue Triebe da und wieder dieser schreckliche Mehltau. Weiß wirklich nicht was ich tun soll.

Mirco, 29. Juli 2011, 16:58

Hallo an Alle!
Habe auch das Problem Mehltau an KL, leider ist noch unklar ob echter oder falscher Mehltau (siehe Artikel von Queen).

Hat jemand in diesem Zusammenhang Erfolge/Erfahrungen mit dem „Sechser-im-Lotto-Essigtip“ gehabt?

Vielen Dank für Eure Antworten!

Pauline, 18. Juni 2012, 12:36

Ich habe so ziemlich alle Tips gegen Mehltau auf Kirschlorbeerhecken gelesen und einiges ausprobiert. Unsere Hecken sind in Italien, eher trockener Standort mit viel Wind. Widerspricht allem, was ich gelesen habe. Trotz haben sie Mehltau seit einigen Jahren. Ich werde nun die Essigmischung ausprobieren, das ist die letzte Hoffnung.

Willi, 08. August 2012, 14:58

Wie oben geschrieben hatte ich den Superbefall. Ich hatte 2008 mit Pilzfrei Ectivo gespritzt (2 * Mai, 1 * Juni) und noch mal 1 * zu Sicherheit im Mai 2009 und seit dem nie wieder Befall. Außerdem sprühe ich den KL auch nicht mehr mit dem Gartenschlauch ab.

Jo, 08. August 2012, 15:28

Ich hab die Methode mit der Essiglösung ausprobiert das hat bis auf ein paar Ausnahmen echt super geklappt, vielen Dank für diesen Tipp!

Erwin, 21. November 2013, 01:31

Das teure Pilzmittel funktionierte bei
Kirschlorbeer nicht. Das Einreiben bzw.
Besprühen mit Branntweinessig 1:1 verdünnt mit Wasser hat den Pilz vernichtet. Pflanze bitte beobachten und notfalls öfter wiederholen.

Dirki, 01. Juni 2014, 17:05

Habe mir für meine KL-Hecke Funguran zugelegt.
Hat jemand eine Idee wegen der Dosierung (Liter Wasser zu Gramm Pulver).
Das wäre wirklich hilfreich!!

Vero, 13. Februar 2015, 10:15

Echter Mehltau lässt sich abwischen, falscher Mehltau nicht! Wer also unsicher ist, ob es sich bei seinem Kirschlorbeer um den echten oder falschen Mehltau handelt, kann mit einem feuchten Tuch an einem Blatt den „Wischtest“ machen!

„Echte Mehltaupilze fliegen als Sporen an, bleiben auf den Blättern liegen und keimen dort zu einem Pilzgeflecht aus.“

Nachlesen kann man es hier:
http://www.mein-schoener-garten.de/wiki/gartenwiki/Mehltaupilze:_Falscher_und_Echter_Mehltau

Ich habe auch gedacht, es würde sich bei uns um den falschen Mehltau handeln, es ist aber der echte. Es nützt nämlich nichts, mit den richtigen Mitteln eine falsche Krankheit zu behandeln. ;-)

maik, 06. März 2015, 10:36

Hallo zusammen vllt mal was grundlegendes vorab! Auch wenn ich grade noch meine Ausbildung mache möchte ich anmerken das Krankheiten immer da anzufinden sind wo pflanzen geschwächt sind über legt euch doch bitte mal ob Standort der Pflanze oder der bösen uberhaupt der richtige ist! Den Krankheiten gehen nie auf gesunde pflanzen immer auf auf geschwächte zumindest in den seltensten fällen! Schwach sein kann die pflanze auch durch falschen Dünger über prüft ggf. Bodenmüdigkeit wo auch immer die herkommen mag in diesem Fall das wissen meist nur die Garten Besitzer selber! Wenn alles soweit in Ordnung ist über legt ob der Mehltau von irgenrwo über greifen könnte und sollte all das mit Sicherheit ok sein dann hilft eben nur das spritzen und eine gesunde Pflanze wird das vertragen! Ansonsten mal in ner Baumschule erkundigen die kennen sich meist damit aus LGm maik

maik, 06. März 2015, 10:38

Sry für Schreibfehler hatte alles über s Handy geschrieben

Franco, 24. Juni 2015, 08:45

Hilfe. Meine Kischloorbeeren haben schon seit 3 Jahren diesen Pilz und es wird immer schlimmer. Habe schon mehrmals radikal zurückgeschnieden mit Mitteln besprüht , sogar mit dem wundermittel Funguran, nicht hilft. Ich kann mir nicht mehr helfen. Bitte um Hilfe eurerseits. Vielen DANK in voraus.

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