Quecken bekämpfen – Tipps

20. Mai 2007 von Gärtnerin

Es gibt ein Unkraut wirklich übelster Art: Quecken (Gewöhnliche Quecke, Elymus repens), bzw. Quecken-Gras eine Unterart der Haargerste.

Andere Unkräuter gehen bei mir gern dezent als Wildpflanzen durch, Quecken sind aber DAS fiese Unkraut schlechthin. Sie wachsen unter allen Bodenverhältnissen hervorragend und bilden massenhaft unterirdische Ausläufer (weiße Wurzeln wie Schnüre), …

Quecken-Wurzeln:
quecke gras wurzeln weiss 3

denen man, wenn sie sich etabliert haben, kaum mehr Herr wird. Außerdem blühen und versamen sich die Quecken im Garten reichlich, wenn man nicht sehr aufpasst.

So kam bspw. diese Quecken-Pflanze in den Topf meiner Korkenzieherweide und gedieh unbemerkt prächtig über den milden Winter. Die Wurzeln der beiden waren dann untrennbar. Ich habe einen Steckling der Weide geschnitten und die Altpflanze samt Quecken entfernt. :-(

quecken

Was hab ich nicht alles übers Thema Quecken bekämpfen gelesen:

Man solle über ein oder mehrere Jahre mit Folie oder Karton abdecken, um die Quecken zu ersticken (auf kleinerer Fläche mal probiert, hat aber nicht wirklich genutzt. Die halten aus und kommen auch meterweit entfernt wieder aus dem Gartenboden.

Umgraben würde helfen. Umgraben führt m.E. eher zu einer Katastrophe, weil man die Quecken-Ausläufer schön in kleine Stückchen teilt, die sich dann umso schneller wieder vermehren wie die Pest.

Die einzigen gangbaren Wege, die ich bisher zur Quecken-Bekämpfung (gleiches gilt für den Giersch, den man außerdem noch essen kann) gefunden habe (mehr Tipps und Erfahrungen willkommen) sind:

1. Vorsichtig mit der Handschaufel den meterlangen Wurzeln nachgraben und sie so weit es geht entfernen. Vorsichtig, weil die dünnen Quecken-Wurzeln sonst abreißen und man nicht alles rauskriegt. Am besten komplett, wenn irgend möglich. Das ist eine ziemliche Arbeit, gewährleistet aber, dass sie sich anschließend nicht mehr oder weniger aus dem Boden regenerieren können. Jedes im Boden verbliebene Quecken-Stückchen ist in der Lage, neue Ausläufer und neue Pflanzen hervorzubringen.

2. Verbliebene Quecken-Reste an unzugänglichen Stellen (in den Bodendeckerrosen, in der Einfassungshecke etc.) …

Quecken in der Hecke:
quecken 2

Quecken in Rosen und Polsterstauden:
quecken 1

ganz vorsichtig mit Roundup und einem haarfeinen Pinsel unverdünnt bepinseln. Vorsicht ist King, denn Roundup plättet auch alle anderen Pflanzen, wenn es an ihre Blätter kommt. :-( Es ist ein systemisch wirkendes Mittel, das über die Blätter aufgenommen wird und es kommt bei mir nur auf die Quecken.

3. Gründlichkeit, Gründlichkeit, Gründlichkeit. Da der Quecken-Befall bei mir im dicht bepflanzten Hang (unwegsam) vor sich geht, muss ich eigentlich permanent hinterher sein. Der milde Winter hat ein Übriges getan, dass sich die Quecken sehr wohl fühlen dort und ich habs in letzter Zeit schleifen lassen. Ätzend!

Wenn also noch wer Tipps hat, wie ich in unwegsamem, bepflanztem Gelände ein paar Meter gut machen kann, her damit!

Anderes fieses Garten-Unkraut:

Ambrosia artemisiifolia
Giersch
Schachtelhalm
Garten-Wolfsmilch

eingewurzelt unter: Unkraut im garten

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Schöne Gartenschlauch-Aufroll-Lösung, Garten-Glossar: Pinzieren/Entspitzen, Tomaten ausgeizen, ausbrechen Bildanleitung, Erste Weigelienblüte, Ich bin im Orkan, Die Überraschungs-Akelei,, Kräftige Calla



41 Kommentare bisher

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Die Quecke ist so gemein!…

Auch bei uns ist die Gemeine Quecke das gemeinste von allen Unkräutern! Die Quecke ist sogar so dermaßen gemein, dass ich ihr hier nun einen eigenen Artikel widme….

Trackback Wir sind im Garten, 20. Mai 2007, 15:56

Oh ja die lieben Quecken…, die gemeinen.., ganze Beete sind verseucht und warten auf den nächsten Regenguß um völlig auseinandergenommen zu werden(Queckenstränge herausziehen ist eine geradezu meditative Tätigkeit mit hohem Beglückungsgrad)…
Andererseits halten die Quecken die Sandhänge fest, wo diese noch nicht anderweitig bepflanzt sind.

Helfen sollen Kartoffeln – d.h. man bebaut verquecktes Gelände zunächst mit Kartoffeln, ehe man dort richtig bepflanzt im darauffolgenden Jahr. Natürlich muß man vorher schon einmal die Grabegabelmethode anwenden, die auch nach meiner Erfahrung in lockeren Sandböden ganz gut machbar ist.
Vertrieben wird Quecke auch von Efeu…aber natürlich mag man nicht überall Efeu….für etwas abgelegenere Gartenecken ist das aber ganz nützlich, es gibt ja sehr schöne Efeusorten…
Viel schlimmer als die Quecke ist in meinem garten ein Gras, das ich “Wilder Hafer” nennne, aber nicht weiß, ob es wirklich wilder Hafer ist.
Dieses Gras ist jetzt schon am Verblühen und wird sich dann sofort aussamen um erneut aufzulaufen…d.h. man muß eigentlich bis jetzt geschafft haben, alle Pflanzen herauszuziehen…(was verhältnismäßig leicht geht)…aber da das Gras sich so ungeheuer versamt, gibt es immer irgendwo einen Ecke, wo es doch stehenbleibt…

Gartenfreundin, 21. Mai 2007, 10:55

Danke Gartenfreundin, das sind doch schonmal ein paar mehr Queckentipps, wenn auch z.B. die Kartoffel-Methode nicht für mich gangbar (dicht bepflanzter Hang). Aber vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen mit Quecken-Problem, der freie Flächen.

Dein bester Tipp für mich ist, es als meditative Tätigkeit zu begreifen. Erinnert mich doch glatt an Retos Ansatz. Gelassen in meiner Mitte werde ich mich dem Problem immer wieder nähern. Das spart Frust. :-)

Wilden Hafer habe ich auch. Finde ich aber nicht so lästig, weil er sich wirklich leicht entfernen lässt.

Gärtnerin, 21. Mai 2007, 12:22

Ich habe ein ziemlich großes Gelände und der wilde Hafer und ich sind in einem jährlichen Wettstreit, wer schneller ist – in den Beeten….
Zum Quecken herausziehen nehme ich in eng bepflanzten Bereichen so ein besonderes schmales Häcklein zum Auflockern – eine Handhacke, die nur einen Finger hat, damit kommt man gut überall dazwischen, auch zwischen Rosenwurzeln, wo man ja sonst schlecht herankommt.

Gartenfreundin, 21. Mai 2007, 15:03

Danke Dir. Ich hab sowas Ähnliches, nämlich meinen Fugenkratzer, den ich dann quasi andersrum verwende. Vielleicht rüste ich aber gartengeräte-technisch nach, wenn ich mal so ein Teil sehe…

Gärtnerin, 21. Mai 2007, 15:17

Habe den Sch…. urplötzlich im ganzen Zierrasen! Wer hilft mir?

Gartenfreund Helmut, 11. September 2007, 22:55

leider hat bei uns immer nur die Grabgabel geholfen. Möglichst tief die Rhizome entfernen, sobald man einen grünen Teil der Quecke sieht sofort mit der Gabel die Wurzel des Übels aufspüren. In Kulturflächen sind Mulchfolien sinnvoll.

markus, 12. November 2007, 17:33

Ehrlich Markus? Grabegabel kann ich eigentlich nicht so empfehlen weil da immer viele Rhizome abreißen. Aber ist vielleicht auch eine Frage der Technik. ;-)

Gärtnerin, 12. November 2007, 23:14

ja die Grabgabel ist mein bester Tipp, denn wie erwähnt ist das Zerteilen der Rhizome ein großes Problem und mit einer schmalen Grabgabel wird dies fast verhindert, (so gut es halt geht) ein händisches “ausglauben” der Rhizome ist sowieso notwendig. Aber vielleicht ist es einfach auch schwer eine deratige Tätigkeit auf diese Art zu erklären.
liebe Grüße

markus, 16. November 2007, 10:12

Kommt wahrscheinlich auf den Boden an. Wenn der stark verdichtet ist, wozu meiner neigt, reißt mehr als dass was heil bleibt. Bei lockerem Boden kann man wahrscheinlich meterlange Schnüre hochholen.

Gärtnerin, 17. November 2007, 15:35

Ich finde die Quecke eigentlich eines der sympathischeren Unkräuter. Beim Hinterhergraben hat man gewisse Erfolgserlebnisse, z.B. lange “Schnürln” aus dem Boden zu ziehen, und anschließend ist immerhin der Boden gelockert. *g* Ganz nett ist auch, wenn die Wurzeln denken, sie könnten sich unter den Platten verstecken. Einfach die Platte gelüpft, und die weißen Teile rausgezogen. Das macht Spaß. ;-)

Viel schlimmer finde ich das kriechende Gänsefingerkraut (Potentilla reptans) – Du drehst Dich um, und es hat seine Langfinger schon wieder ausgestreckt. Und dann die “Butterblume” – einfach fies, krallt sich in den Boden, daß nichts hilft außer roher Gewalt.

Was macht Ihr denn gegen die “Butterblume”?

lollorosso, 06. Januar 2008, 01:21

Beileid Lollorosso, Beileid! Ich hatte im alten Garten schweren lehmigen feuchten Boden mit Butterblume flächendeckend. Da half nur der Spaten. Gemütlich Stück für Stück hochgehebelt und rausgepuhlt… :-(

Gärtnerin, 07. Januar 2008, 10:36

Danke fürs Mitgefühl, Gärtnerin. Ich kann es brauchen. Ich heute festgestellt, daß der Hahnenfuß – zuvor nur hie und da – nun ÜBERALL ist. Und er krallt sich aufs Übelste fest – z.B. im Himbeerbeet, und wenn ich da herumfuhrwerke mit roher Gewalt, werden die jungen Austriebe der Himbeeren leiden. Ich würde ja gerne mit der Grabegabel drangehen, aber die Himbeeren sitzen zu dicht.

Im Vergleich dazu war es ein Vergnügen, einen halben qm Gierschbestand mit Löwenzahn unter einer New Dawn rauszupulen.

Ich habe bisher kein Gift benutzt, sondern siebe geduldig Kubikmeter um Kubikmeter queckengierschgänsefingerkrautverwurzelte Erde durch, aber ich glaube, die schöne Butterblume wird mit der chemischen Keule erschlagen. Brutalstmöglich. ;-P

Lollorosso, 16. März 2008, 23:09

Als letzten Ausweg habe ich SCOTTS Unkrautvernichter mit Rasendünger namens:
SIERRAFORM angewandt. Aber minimalste Dosierung. 1 x im Jahr geht. Baut sich ab – sagt der Hersteller
Gruß Reinhard

Reinhard Zoller, 17. März 2008, 16:50

Unter Sträuchern hilft auch Mulchen mit Rasenschnitt oder Baumrinde zum Eindämmen der Quecke. Man wird sie damit zwar nicht ganz los, schwächt sie aber. Wenn man dann noch regelmäßig nachgräbt, bekommt man das Problem ganz gut unter Kontrolle. (Wenn sich das Material zersetzt, wird der Boden zudem lockerer, was wiederum das Ausgraben erleichtert.)

@Lollorosso
Hahnenfuß habe ich auch viel auf meinem schweren lehmigen Boden. Wenn man Sand und Kompost untermischt, lockert sich der Boden, sodass man die Planzen wesentlich leichter herausziehen kann (außerdem fühlen sie sich auf verdichtetem Boden viel wohler).

Mein “Hassunkraut” ist übrigens der Schachtelhalm, von dem ich schiebkarrenweise Wurzeln ausgegraben habe.

Corinna, 17. März 2008, 21:28

Ach ja… Schachtelhalm…. Kam bei mir nach dem Fräsen bei Übernahme des Gartens auch an drei, vier Stellen ans Tageslicht. Zum Glück hat ers nicht ganz so leicht im trockenen, sonnigen Sand, aber kommt trotzdem immer wieder. Da Schachtelhalm metertief wurzelt und man da so ganz nie dran kommt, ist das ein Teufelszeug. Mein Beileid. Falls Du ein entsprechend fieses Schachtelhalm-Foto beisteuern könntest, würde ich mich darüber sehr freuen. Bei mir sinds glücklicherweise immer nur einzelne Triebe, die das Licht der Welt erblicken.

Gärtnerin, 18. März 2008, 09:11

Och, ganz einfach: du mußt ihn nur mal wachsen lassen, dann kannst Du ihn auch photographieren. ;-)

Aua, bitte nicht hauen! :-)

Sus, 18. März 2008, 10:46

*dusch* *klopp*
Ich hab ihn schon fotofiert, aber mehr als ein Ästchen stark darf er niemals werden. Das ist mir das Foto nicht wert!!! Dreckszeug, das! Notfalls nehm ich den einen Ast.

Gärtnerin, 18. März 2008, 13:34

Schachtelhalm macht sich aber ganz gut in Harntees… falls es wer wissen will ;-) Ich versuch ihn allerdings trotzdem auch seit Jahren auszurotten.

Katharina, 24. März 2008, 00:37

Nicht schlecht, Katharina, werde bei evtl. Bedarf ain Deine Worte denken . ;-)

Gärtnerin, 24. März 2008, 11:06

Ich habe heute einen einzigen, wirklich guten Aspekt in der Quecke entdeckt: Sie ist das einzige Grünzeug, das mein Welli nicht innerhalb von 10 Sekunden in tausend Fetzen reißt und ausspuckt… Er ist inzwischen seit gut 15 Minuten mit einem einzigen Halm (und 2 Blättern) beschäftigt. Er fasert grade die Blätter in dutzende, hauchfeine Streifen auf *gg*

Zum Thema Schachtelhalm sei übrigens gesagt, daß es ein Archetyp ist, der schon zu Zeiten frühester Saurier auf Erden wuchs. Was so hartnäckig nicht aussterben will, bleibt sicher auch genauso hartnäckig im Garten *gg*

Keisha, 29. April 2008, 12:22

Ups. Beschäftigungstherapie. ;-)

Gärtnerin, 29. April 2008, 13:10

Zum Thema Schachtelhalm fällt mir nur positives ein,da er nicht nur im Harntee auftaugt. Aber ich habe was ganz anderes: Über 3/4 des Jahres esse ich tägl.Giersch.Habe in der Zeit kein Problem mit Rheuma.Aber im Winter–kein Giersch= Rheuma!!Kann dieses Wildkraut getrocknet werden und event.als Tee getrunken werden?

diana, 29. April 2008, 16:05

Dina, du hast recht. Girsch ist wirklich sehr gesund und kann natürlich auch als Tee getrunken werden – ich nehme ihn als wohlschmeckenden Petersilienersatz.
Klar erfreut es mich nicht, wenn er fast alles zuwuchert – auch Quecken habe ich jede Menge – allerdings sind die doch viel harmloser als Girsch, weil sie andere Pflanzen eher durchlassen und nicht verdunkeln.
Ärgern und Vernichten, bringt jedoch auch wie bei den Schnecken schlechtes Karma, schade um die Zeit und Hauptsache grün denk ich mir da dann….ich finde da verholzende Cotoneaster, Koniferen und Wilden Wein , Kirschloorber und sonst. Gartencenter-Unkraut vieel schlimmer – sind nicht mal heimisch und auch fürchterlich hässlich und nervig.
Schachtelhalm macht doch auch fast keine Probleme – andere Pflanzen wachsen gut nebenher, er verdrängt meiner Langzeitbeobachtung so gut wie nichts, vermute sogar, er bereichert den Boden durch Wurzelausscheidungen.
Übrigens lässt sich aus dem Schachtelhalm eine wunderbare Spritzbrühe (Tee) gegen Pilzkrankheiten an Kulturpflanzen herstellen – Silizium mögen die Pilze wohl nicht.
Himbeeren sind auch super-robust und selber wie Unkraut – sie kommen mit der Zeit an den entlegensten Stellen durch Wurzelausläufer und sind wie Hopfen dann kaum mehr auszurotten.
Also: nicht ärgern, sonder arrangieren……
und Queckengras kann man doch gut abmähen. Die Wurzeln machen eigentlich keine Probleme als Konkurrenz, wenn man sich an der Ästhetik nicht stört.
Zu aufgeräumte Gärten sehen ohnehin nicht schön aus, und zeigen oft auch den Charakter seines Gärtners an.

Andi, 17. Juni 2008, 16:45

Hallo, habe in einem Rasen die Quecke und habe es schon mit Rundup versucht – eingesprüht – und dann neu angesät, aber vergeblich kommt wieder – ist wie die Pest. Habe wohl einen Fehler bemacht und mit dem Vertikutierer nachgearbeitet. Somit wohl die ganze Arbeit umsonst gewesen. Wo gibt es da einen sicheren Tip…., außer die Erde ganz abtragen und neue gesiebte Erde verwenden und das ganze neu ansähen.

Gardi, 05. August 2008, 18:44

Ich kämpfe seit Jahren in meinem Staudengarten mit der Quecke. Ausgraben ist da völlig hoffnungslos.
Ein Freund meiner “Jugendlichen” ist Gärtner, hat eine eigene Gärtnerei und war unlängst hier. Der kann ein Mittel beziehen, das wir Hobbygärtner nicht kriegen, das NUR gegen einkeimblättrige Pflanzen wirkt. Auf die Lilien und dergleichen muss man halt dann aufpassen, aber die Gräser sind nach zwei, dreimaligen Spritzen weg.

Such dir einen Gärtner, das Mittel, das ich hab, heißt Fusilade (Österreich), es gibt sicher andere. Der Gärtner sollte das hinkriegen, kann auch nicht die Welt kosten. Und dann ist, wenigstens eine zeitlang, Ruhe.

Gruß, Monika

monika Schleidt, 07. August 2008, 20:17

Die einzige wirkliche Lösung ist nur ein Boden austausch.Alle anderen stärkeren Mittel verbessern nicht gerade die Bodenqualität,erst recht nicht wenn dort später ein Rasen entstehen soll.
Gruß,A.Jacobs Garten-Landschaftsbau

Alexander, 02. September 2008, 09:56

Auch ich kenne Eure Sorgen – bin seit 2 Jahren Besitzerin einer “Ranch”. Nur Unkraut – Giersch – Quecken – Schachtelhalm, da ich vorher keine Ahnung hatte nahm ich es leicht. Das Schlimmste in diesem Garten aber war der “Götterbaum” aus jeden Stück Holz 100 neue Bäume – in einem Jahr bis zu 2,50 Meter hoch. Ich habe schon in diesem Jahr mind. einige hundert ausgerissen (Wurzelausläufer) – also kann ich nur warnen “Vorsicht!!!!” – Gegen schachtelhalm soll auch “Kalk” helfen – Giersch brenne ich oft ab und achte besonders darauf das er nicht Blüht. Sonst immer tiefe Sperkanten (habe alte Welldachpappe am Zaun 40cm tief) zum Außenbereich damit die Wurzeln nicht wieder zu uns reinkommen können und alles Durchgesiebt.
Haltet durch – gemeinsam werden wir weiterkämpfen

UtasRanch, 02. September 2008, 18:00

Quecken-Vernichtung
Hühner!Die packen’s!Jedenfalls hat ein Bekannter damit wohl Erfolg gehabt.Gegen scharfe Kratzzehen, unerbittlichen Schäbeln und Kotbomben ist selbst Queckenkraut nicht überlebensfähig. Ab April 2009 gehen wir selber auch in die Offensive mit zunächst 5 vitalen Hühnern. Wir werden sehen…Wir sind sehr sehr optimistisch!
Manfred H. 20.03.2009

Manfred, 20. März 2009, 21:22

Interessanter Ansatz. Im Reihenhausgarten mit niedrigem Zäunchen und Nachbarn aber für mich keine rechte Alternative. Berichte doch dann mal über den Fortgang der Offensive. ;-)

Gärtnerin, 21. März 2009, 11:02

Ihr Lieben! Ihr sorgt Euch um Q u e c k e n ?
Sie ist eine alte Heilpflanze: Pferde, Kühe,Hunde und Katzen fressen sie, weil sie Haarballen im Magen und Darm bindet. Sie ist d a s Heilmittel bei Nierenleiden.
Macht Euch selbst Tee daraus, der reinigt.
Und freut Euch, dass wir auf einer Welt leben dürfen, auf der es so viel Schönes gibt.

Annamirl, 21. März 2009, 13:06

habe auch große Probleme mit der Quecke, man probiert ja vieles aus, aber es hilft alles nicht viel. will dieses Jahr mal mit Lupinen dagegen angehen. Versuch macht klug! habe noch ein anderes Problem: ausufernder Flieder!!! Der Vorbesitzer meines Gartens hat dort nur gehackt und so sind immer neue Schößlinge entstanden, schlimm, wie Unkraut!!!

Simone, 24. März 2009, 10:30

Den wuchernden Sommerflieder habe ich mit einem schönen grossen Feuer ausgebrannt. Seither habe ich Ruhe und das Gras ist schnell darübergewachsen, nachdem ich die grösseren verkohlten Teile herausgebrochen hatte.
Mit der Quecke werde ich es wohl halten wie Andi. Scheint mir die einfachste Methode zu sein: Innere Einstellung ändern und die Schönheit der Natur mit anderen Augen sehen. Ade ewiger Queckenkampf! Tschüss Schnürgras-Gequäle! :0)

Belinda, 28. März 2009, 14:22

Gegen die Quecke mulche ich den ganzen Garten mit groben Grasschnit.Die verbleibenden Queckenwurzeln wachsen dann zwischen der Erde und der Mulchschicht.Dort lassen sie sich leicht ausziehen.

Wolfgang, 04. April 2009, 21:56

Hallo alle zusammen.
Ich habe seit Mai einen Schrebergarten. Dort wurde seit letztem Oktober nichts mehr gemacht und ich habe ihn übernommen. Somit konnte sich die Quecke ausbreiten und wohlfühlen wie Gott in Frankreich. Habe auch schon alles ausprobiert bis auf die chemische Keule. Meine besten Erfahrungen bisher habe ich mit folgender Taktik. Das Beet von der Größe 2×3 Meter (ich habe 6 Stück davon) mit der Schaufel ca. 60 cm tief ausgraben (hab ich einfach auf das Queckenüberfüllte Nebenbeet geschaufelt). Den Innenrand des Beetes mit einer festen Plastikfolie verkleiden. Die Erde in das Loch zurückgesiebt. Dazu habe ich mir eine große Plastikkiste genommen in die ich Löcher gebohrt habe. Die Löcher sollten nicht größer als 2,5 mm sein. Die Siebfläche sollte 30×30 cm nicht unterschreiten. War zwar etwas Akkord für meinen Akkuschrauber, aber es hat sich gelohnt. Die Kiste habe ich dann an meinen Schwenkgrill gehängt und konnte somit ermüdungsfrei sieben. Alle großen Steine, Glasscherben, zerbrochenes Plastig von früheren Pflanzschalen etc. konnte ich somit aus meinem Beet entfernen. Worauf es mir hauptsächlich ankam waren die Wurzeln der Quecke. Wunderbar konnte ich zu 99,99% alle Wurzel aus diesem Beet verbannen. Was nach 2 Wochen wieder langsam kam waren die 0,01% die doch durch das Sieb geschlüpft sind. Diese Triebe habe ich einfach mit der kleinen Handschaufel entfernt. Die Plastikfolie am Rand verhindert, das die Queckenwurzeln von der Seite sich wieder einschleichen. Diese Methode ist vielleicht nicht für Jedermann gedacht weil es ja unterschiedliche Böden gibt. Meiner ist recht sandig, für einen lehmigen Boden ist das natürlich nichts.
Ich hoffe, ich konnte einen guten Tip geben. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.

Michael, 04. August 2009, 16:02

uns wurde die quecke mit gartenerde “frei haus geliefert”letzten sommer haben wir begonnen umzustechen ca.200qm harren der gartengabel,stellenweise waren nur 2qm pro tag zu schaffen,denn es hieß schön schmale stücke 10-15cm vorsichtig abzustechen,die ich dann nur etwas hochheble,dann runter in die Hocke/Knie und die wurzelstränge fein säuberlich rauslösen…
dieses jahr werden wir die chemiekeule einsetzen um etwas schneller voranzukommen
manchmal habe ich den eindruck aliens im garten zu haben,solche wurzelkabelstränge gibt es stellenweise,darüber war nur mehr ein queckehochflorteppich auf dem man ohne boden/erdkontakt gehen konnte,zarte echte grastriebe konnten garkein sonnenlicht mehr erreichen ein apltraum….
aber gegen alles ist ein kraut gewachsen!!!!!!!!!

Angelika, 22. März 2010, 19:23

Vor 2 Jahren habe ich mir von Beckmann ein Sieb
zugelegt. Es ist mit rotierenden (handbetriebenen)
Stiften bestückt, in einem halbrunden Sieb.
Damit bin ich sehr zufrieden und bekomme die
Wurzeln der Quecken zu fast 100% heraus.
200qm möchte ich damit jedoch auch nicht
bearbeiten. Sehr gut bewährt hat sich das Sieben
der Erde aus Pflanzlöchern da man sehr gut Humus
und Dünger untermischen kann. Auch das Unter-
mischen von Nadelholzspänen zur Abwehr von
Wühlmäusen geht sehr gut und lockert zugleich den
Boden auf. Warum setzt du nicht einfach die Aliens
zur Unkrautbekämpfung ein. Wenn du wie Michael
lockeren Boden hast, dann würde sich die
Investition sicher lohnen. Meine Beete sind alle
frei von Quecken und der Kompost ist gut
gemischt.

Klaus, 22. März 2010, 20:01

Quecke, quecke – ich habe seit einem Monat einen Schrebergarten. lasse mich von der QUECKE nicht ärgern. Wo es geht grabe ich die Wurzeln aus. Nächstes Jahr wird der Rest des Gartens mit Kartofeln bestellt. da wo dieses Jahr Kartoffeln sind – steht dann Gemüse. Ich kann dann zwar mit Kartoffeln handeln aber egal. Die Quecke mag diese Erdäpfel nicht. Weiterhin viel Erfolg gegen dieses fiese Unkraut – das der teufel erfunden haben muß.

Michael / Rellingen, 19. Juni 2010, 07:44

Quecken sind echt eklig,aber hat jemand mal versucht den armdicken Pfahlwurzeln und Seitenausläufer des hopens Herr zu werden?
Für Rat wäre ich dankbar.

ilona, 20. Juli 2010, 20:41

Äääh, was ist hopens? Bei der Google-Suche krieg ich alles, vom T-Shirt bis zum Sternbild, aber keine Pflanze….

Betula, 20. Juli 2010, 23:41

des Hopfens? Hat der Pfahlwurzeln?

Uta, 21. Juli 2010, 00:34

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