Staudenschnitt verarbeiten
Ratsch, die alte Margariten ab, obwohl immernoch nicht ganz hinüber.
Denn gleich daneben kommen, strategisch geplant, ihre Nachfolger. Gleich und gleich gesellt sich im Garten nicht gern.
Die neuen sind auch viel edler.
Könnt Ihr mir mal sagen, was Ihr mit den abgeschnittenen Stauden macht? In diesem fruchtbaren Jahr kommt eine unglaubliche Masse Grünzeug zusammen. Das soll der Garten auch zurück bekommen.
Mein Schredderer macht zwar dicke Äste super klein, aber der weiche bzw. halbharte Schnitt wird darin zu Brei, alles verstopft und verklemmt. Auch wenn ich Grünzeug zu was Hölzernem schmuggle, streikt er. Einen zweiten will ich nicht anschaffen. Und Ausleihen lohnt sich auch nicht so recht.
Alles mit der Handschere kleinschnippeln? Davon hab ich schonmal eine Sehnenscheidenentzündung bekommen.
Verjauchen hab ich auch probiert. Also alles mitsamt Unkraut und toten Nacktschnecken in eine große Tonne, Wasser drauf, warten. Nach einer Weile erhebt sich ein unbeschreiblicher Gestank. Die entstehende “Kraft-Brühe ” scheint mir aus gärtnerischer Sicht vielversprechend. Aber die Methode ist den Nachbarn nicht zuzumuten. Und die etwas härteren Stängel widersetzen sich ihr auch.
An mehreren Stellen im Garten türmen sich nun Häufchen und ich schleiche frustriert daran vorbei.
Bleibt wohl doch nur geduldige Handarbeit, oder?
eingewurzelt unter: Stauden
Vor einem Jahr
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3 Kommentare bisher
KommentierenAlternativen wären noch: Abgeblühte Stauden scheibchenweise mit der elektrischen Heckenschere von oben nach unten “nieder-schneiden” oder die Staudentriebe eine Weile liegen lassen, bis sie trocken sind. Dann kann man sie spielend durch Knicken zerbrechen und so kleinere Stücke gewinnen.
Die abgeblühten Stängel schnippel ich gleich an Ort und Stelle etwas kleiner und mulche damit, wo es not tut – das freut auch die Weinbergschnecken…
Normalerweise regnet es bei uns sehr wenig und das Mulchen hat sich sehr bewährt.
Staudenschnitt kommt immer auf den Kompost, da wird nichts geschreddert. Das machen wir nur mit verholztem Material, was dann als Mulch unter Gehölzen dient. Meistens schneide ich die abgeblühten Stauden etwas kleiner, aber unser im Herbst aufgesetzter Kompost wird auch erst immer im übernächsten Frühling ausgebracht, hat also längere Zeit zur Rotte.
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