Bärenklau oder Akanthus
Susanne hat Bärenklau-/Akanthus-/Herkulesstaude-Zweifel. ;-)
“Habe in meinem Garten eine Pflanze, die ich absolut nicht bestimmen kann. Blüte ist noch nicht vorhanden.
Habe die Pflanze von jemandem geschenkt bekommen im Herbst, deshalb könnte es auch was “Gutes” sein.
Allerdings vermute ich, dass es Bärenklau ist, kann aber trotz Google und Wikipedia die Art nicht ganz festmachen. Da fehlt mir einfach die Erfahrung.Hoffentlich könnt ihr mir helfen, denn wenns wirklich Bärenklau ist muss ich es so schnell als möglich ausgraben.”
Ich meine: Keine Panik, Susanne! Vermutlich sitzt Du da eher einer Sprachverwirrung auf, als dass die schlimme Herkulesstaude (= Riesen-Bärenklau) Deinen Garten in Besitz nimmt! Dessen Blätter sehen schon ein wenig anders aus. Und der Name “Bärenklau” an sich ist ja noch nichts Schlimmes. Ich jedenfalls halte das für einen Akanthus, den man halt auch Bärenklau nennt. Akanthus-Vergleichsbilder I und Akanthus-Vergleichsbilder II von mir. Und so ähnlich (je nachdem, was für ein Akanthus das ist, siehts vielleicht später mal aus. Und für mehr Vorfreude: So blüht meiner dieses Jahr mitten im Lavendel-Geschwärm in einem Topf (Obwohl absolut winterhart). :-)
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Vor einem Jahr
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6 Kommentare bisher
KommentierenDanke für die schnelle Bearbeitung!
Bin aber immer noch im Zweifel, denn meine Kollegin (die mir die Pflanzen alle schenkte) kann sich nicht erinnern eine ähnliche Staude im Garten zu haben und die Herkulesstaude ist bei uns ziemlich verbreitet(wildes Land).
hab jetzt mal die Blätter abgeschnitten, in der Hoffnung, dass sich eine Notblüte bildet. Dann wäre die Bestimmung leichter und ich kann sie immer noch ausgraben.
Also abwarten und Tee trinken.
Gruß Susanne
Das mit der Notblüte wird wahrscheinlich nicht funktionieren, denke ich. Junge Pflänzchen brauchen ne Weile, bis sie überhaupt blühfähig sind.
Hallo,
wenn ich es mir recht bedenke, könnte es durchaus ein bärenklau sein, aber nicht der hohe und gefürchtete Riesen-Bärenklau, sondern sein kleinerer, harmloser und gut essbarer Wiesen-Bärenklau.
Was spricht dagegen, die pflanze einfach in ruhe den samenstand bilden zu lassen, dann wäre immer noch zeit, vor dem verbreiten der samen zu entscheiden, ob er dieser oder jener ist und ihn dann gegebenenfalls zu eliminieren.
Gruss von Rositta
Genau das werde ich jetzt auch tun,
aber ich dachte der Wiesenbärenklau ist auch giftig, nur nicht so stark? Jedenfalls hab ich das mehrfach gelesen.
Auf diesem link findt sich eine sehr gute nahaufnahmen zum Riesenbärenklau zwecks genauerer bestimmung:
http://inatura.at/cup/Z103/pictures/5365.jpg
Das mit dem gift des Wiesenbärenklaus bezieht sich auf die phototoxische wirkung, also auf hautausschläge, wenn sensible menschen bei sonnenschein intensiver damit in berührung kommen, das soll u.U. sogar stärker wirken als beim grossen bruder.
Wegen der küchenverwendung schau mal da
http://www.lfl.bayern.de/iab/flora_fauna/29485/linkurl_0_2_0_8.pdf
Grüssle Rositta
Herculesstauden gesichtet…
Hier am Niederrhein bin ich ja schon ein paar mal auf diese Pflanzen gestoßen – sie sind mindestens so beeindruckend wie unangenehm. Bei unserer Cachetour in der Nähe von Warstein – da wo das Bier herkommt – konnten wir einen ganzen Hand mit diesen……
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