Drachenbaum-Bewurzeln neue Methoden
Update zum Bewurzelungstest a la De Plaats / neue Möglichkeiten der Drachenbaum-Vermehrung für mich:
Ich hatte
a) einen Drachenbaum-Steckling mitbekommen, an dem ich den Tipp vom Profi mal ausprobiert habe: In die Erde stecken, gießen und durchsichtige Tüte drüber und vergessen… Vier Wochen später toll durchwurzelter Erdballen und so weiter. Zur Entwicklung: Funktioniert wie geschmiert! Werde ich jetzt immer auf diese Art machen. (Drachenbaum-Vermehrung bisher immer so gemacht.) Die Pflanze von oben nach Entzug der Tüte:
Und von unten: Wunderbarste Wurzeln, die bereits den Topf verlassen. Kann schon bald umgepflanzt werden in nen größeren Topf:
b) Es ward darüber gesprochen worden, dass das Ziehen des Drachenbaums aus einem Blatt wie bei der Sansevieria ebenfalls funktioniert. War mir völlig neu. Das Testblatt steht nach fünf Wochen immer noch wohlbehalten im Wasser…
allerdings hat eine Wurzelbildung noch nicht eingesetzt. Man schaut nach wie vor auf den Rand des völlig intakten Blattes, der so was wie Wimpernhärchen hat (und die ganze Zeit hatte, also nicht zu verwechseln mit Wurzeln):
Ich bin gespannt, wann/wie es weitergeht! Jedenfalls stehen beide unter den gleichen Bedingungen. Scheint, dass die Blattvermehrung länger dauert. To be continued (wenn sich was tut)…
eingewurzelt unter: Zimmerpflanzen
Vor einem Jahr
Pflegekinder






5 Kommentare bisher
KommentierenMeine Blattvermehrungsversuche sind nun gänzlich gescheitert. Das letzte, noch übrig gebliebene Sanderiana-Blatt ist, trotz Fuß im Wasser, braun geworden und vertrocknet (??). Immerhin ist es nicht gefault *g*
Da man die de Plaats Drachis zum Teil in diversen Supermärkten schon für 1,99 kriegt, verbuche ich die Blattvermehrung bei mir als Spielerei. ;-)
Oh schade, Keisha. Spielerei ists für mich natürlich auch. Oder eher Experiment. Bei zur Zeit 27 Drachis ist die Stellfläche ja auch dauernd begrenzt. Leider. :-(
Diese Bewurzelungsmethode funktioniert auch mit Gummibäumen, allerdings muss man die Ableger vorher sorgfältig “ausbluten” lassen und die Rückstände der Milch entfernen. Wobei ich eher das entgegengesetzte Problem habe – mein Gummibaum droht damit, ein echter Baum zu werden, verzweigt fleissig und ist im Begriff, sich in selbstmörderischer Absicht von meiner Fensterbank zu schubsen…
Danke, Susanne. Das werde ich dann irgendwann mal probieren, wenn an meinem was dran ist. Glückwunsch zum Gedeihen, denn bei mir war das mit dem Gummibaum bisher stets ein Drama. ;-)
Liebe Gärtnerin, Du bist höchstwahrscheinlich einfach zu gut zu Deinen Pflanzen :-) . Mein Gummibaum steht in einem Terrakottatopf in der prallen Sonne, wird max. 2x pro Woche gegossen und hat im Winter auch noch Heizungswärme. Damit hat er wahrscheinlich ein ähnlich trockenstressiges Klima wie die riesigen Gummibäume, die ich auf Kreta gesehen habe. Die einzige Pflanze, die das noch besser findet, ist übrigens seine Nachbarin, die Yucca-Palme.
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