Geranien mit Grauschimmel
Regen und kühles Wetter tut auch den Geranien nicht gut. Schimmeln und faulen, die Blätter…
Selbst die heißgeliebten, “wichtigen” Geranien und deren Geranienstecklinge fürs nächste Jahr, die ich nicht verlieren will, sind jetzt unter Dach und frisch gelaust. Vor allem bei den Rosengeranien. :-(
Die einzige, die verschont geblieben ist, ist die Lieblings-hängende Geranie in rot-halbgefüllt, weil die eh schon unter Dach hängt:
Der Regen hatte im Inneren an alten Blättern Grauschimmel hervorgerufen. Das sieht dann, nachdem die Blätter unregelmäßige gelbe Blattflecken mit dunkler/brauner Mitte bekommen haben, aus, als ob sie von einem Schimmel-Pilzrasen in weißlich-grau überzogen ist. Das Blatt schrumpelt dabei ein und stirbt ab. Nix Schlimmes, wenns nicht zu weit fortschreitet, und nur einige Blätter betrifft. Faulende Blätter ab und vom Topfboden aufgesammelt, dicht stehende Blätter innen und in Bodennähe ausgeputzt, um das Ganze luftiger zu machen, und weiterer Ausbreitung vorzubeugen, trockener gestellt, damits nicht schlimmer wird. Das dürfte hoffentlich reichen, ohne dass ich irgendwas spritzen muss. Jetzt dürfen sie unter Dach weiterblühen, bis es für sie zu kühl und Zeit zum Überwintern wird. IVor dem Überwintern übrigens kein Rückschnitt der Geranien mehr bei mir (nur paar Blätter und Blüten). Man weiß nie, was nicht alles vertrocknet über Winter… Zurückschneiden im Frühling.
Letztes Jahr:Geranien-Vorbereitung für die Überwinterung und Zurückschneiden anderer Kübelpflanzen im Oktober.
eingewurzelt unter: Kübelpflanzen Balkonblumen, Schadbilder
zur Gartenblog-Startseite





2 Kommentare bisher
Kommentierenich hab mal eine frage zu diesen pflanzen – habe dieses jahr zum ersten mal typische balkonpflanzen in kästen, kübeln und hängekörben ausprobiert (was ich immer für spießergewächse hielt und mit der unterscheidung geranien, begonien, petunien etc immer noch nicht ganz durchblicke, aber die farben waren so schön grellrot, dass ich nicht widerstehen konnte)
aber von anfang an mickerten und faulten sie vor sich hin… obwohl ich sie in frische, hochwertige erde setzte, südwestsonne, überdacht und weder zu wenig noch zuviel gegossen (nach meiner einschätzung).
düngung alle zwei wochen mit blühpflanzendünger von baldur.
ich kultiviere ansonsten erfolgreich auch relativ schwierige zimmerpflanzen wie alle möglichen farne, calatheas, alokasie; auch mit zwei palmen und blüh-tropen wie hibiskus kein problem… aber mit den urbalkonpflanzen komm ich einfach nicht klar.
auch selbst ausgesäte trichterwinde und kletterpflanzenmischung kränkelten den ganzen sommer.
bei den “spießerpflanzen” hätte ich noch am ehesten darauf getippt, dass ich sie zu spät zu groß in viel zu kleinen töpfen im ausverkauf einer gärtnerei erstand… aber die selbstgezogenen doch ziemlich pflegeleichten trichterwinde, kapuzienerkresse usw. !?
schädlinge konnte ich keine entdecken, auch keinen grauschimmel.
die gekauften balkonlinge verfaulten oder gingen einfach ein, die selbstgezogenen verwelkten, hatten nur versprenkelte miniblätter, die auch nach zuerst gesundem nachgrünen schnell wieder nachsprenkelten und lustlos in der gegend herumhingen.
vor 5 jahren hab ich schon mal in einer anderen wohnung auf dem balkon sehr erfolgreich irgendwelche kletter- und hängepflanzen angebaut, die prächtig gediehen, obwohl ich mich damals kaum drum kümmerte. selbst nach einer woche urlaub, totaler austrocknung und null dünger erholten die sich wieder und blühten weiter.
sorry, wenn das jetzt etwas lang war… bin aber etwas frustiert und hab schon gar keine lust, nächstes jahr mich überhaupt wieder an balkonblühern zu versuchen (hab einen ziemlich großen balkon, der natürlich danach schreit).
gibt es vielleicht ganz pflegeleichte, mit denen einfach gar nichts schiefgehen kann?
Zimtspinne, 22. September 2008, 18:52Hallo Zimtspinne, sehr betrüblich, dass das bei Dir noch nicht so ganz gefluppt hat. Die Ansprüche der Genannten sind recht unterschiedlich. Geranien kann man m.E. nur zum Mickern bringen und oder umbringen, wenn es ihnen viel zu gut geht, also zu feucht oder Staunässe oder überdüngt oder so. Eventuell stimmte auch was mit der Erde nicht, wenn alle Pflanzen betroffen waren? Geranien können ne ganze Weile knochentrocken in der Sonne stehen, und mögen das auch. Petunien und Begonien sind da schon wieder anders, weil sie viel Wasser benötigen und Trockenheit schlecht wegstellen. Begonien sind als einzige von den von Dir genannten Schattenpflanzen. Kletterpflanzen wie die Trichterwinde, Wicken, Kapuzinerkresse & Co. sind in Töpfen meistens schlechter dran als im Gartenboden, weil sie zu wenig Wurzelraum haben und u.U. eben auch zu mager mit Wasser versorgt werden. Für alle Balkonpflanzen gilt, dass sie natürlich gern möglichst große Töpfe mit genug Platz drin haben. Ich schlage vor, Du liest Dich hier mal durch die einzelnen genannten Pflanzen und motivierst Dich, das nächstes Jahr nochmal zu versuchen. Wird schon! ;-)
Gärtnerin, 24. September 2008, 10:07Kommentar hinterlassen