Ginkgo biloba
Hach ja, Ginkgo biloba (Gingko, nicht Ginko!)! Dieser aus China stammende Baum, heißt auch Ginkobaum, Fächerblattbaum, ist für mich mit besonderen Erinnerungen verbunden. Klassenfahrt 1987 … Besuch in Weimar, Goethe´s Haus… Ich als Literaturfreak und Pflanzenfan hin und weg von wunderschönen, mächtig großen Weimarer Ginkgobäumen, deren mittig geschlitzte Blätter Goethe in seinem gleichnamigen Gedicht verarbeitet hat….
Ginkgo biloba
Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut,Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?
Nicht nur, dass man das Ginkgo-Blatt samt Gedicht damals als Souvenir-Kettenanhänger kaufen konnte – musste ich natürlich haben! – , ich habe auch ein original “botanisches”, fächerförmiges Ginkgo-Blatt vom Baum aus Weimar mitgenommen, das seitdem als Glücksbringer in meiner Taschenrechnerhülle steckt. Ich möchte sagen, dass das bei den Klausuren meines Lebens immer gute Dienste erwiesen hat. ;-)
Mein Ginkgo-Blatt ist in die Jahre gekommen, wie ich heute entdecke. Jetzt besteht es leider aus zwei Teilen, was mich an seiner Glücksbringer-Eigenschaft aber nicht im geringsten zweifeln lässt. Aber ist ja auch schon 21 Jahre alt, also ein altes Ginkgo-Blatt. :-)))
Jedenfalls dachte ich an es, als ich in Aalsmeer diese Mini-Baby-Ginkgo-Bäumchen sah:
Ich habe öfter auf Pflanzenbörsen kleine Ginkgo zu kaufen gesehen, und mich jedesmal gefragt, welches Schicksal die Bäume wohl haben werden. Werden immerhin bis zu 40 Meter hoch, und sind für normale Topfkultur dauerhaft ungeeignet. Und wie viele Gärtner haben heute noch so große Gärten, dass sie einen solchen Baum-Riesen auspflanzen könnten? Und wie viele Gärtner wissen überhaupt um die Riesenhaftigkeit eines Ginkgobaums? Wegen dieses Vorurteils krieg ich immer die Trauer, wenn ich kleine Ginkgo-Pflanzen sehe. Bestimmt leben sie nicht lang. Man kann Ginkgo aber schon erfolgreich als Bonsai halten. Braucht aber viel Wasser, und wie viele Laien unter uns in der Lage sind, aus einer Jungpflanze einen Bonsai zu machen, weiß ich auch nicht so recht. :-(
Na ja, jedenfalls liebe ich diese Bäume innig, und freue mich immer, wenn mal eine Straße mit Gingko-Bäumen geschmückt ist. In unserer Gegend ist das selten, aber mancherorts werden die Teile viel gepflanzt, weil sie Schadstoff-resistent und schädlingsfrei sind. Außerdem wird Ginkgo, dessen Samen wirklich ziemlich ätzend nach Buttersäure riechen (weswegen sich Straßenbaum-in-der-Nähe-Anwohner auch nicht unbedingt glücklich schätzen dürften), als Heilpflanze verwendet, wie die Wikipedia neben vielem anderem Interessantem verrät.
Bleibt die Frage rein interessehalber: Was kann / wird aus so einem Jung-Gingko in Hobbygärtner-Hand mit der Zeit? Tät mich einfach mal interessiere, welche Pflegeerfahrungen Ihr da so gemacht habt, und wie lange das zum Beispiel so im Topf gutgehen kann. Vielleicht ist mein Vorurteil ja aber auch völlig unbegründet. Bisher habe ich immer so gedacht, dass ich auf keinen Fall einen zurechtgestutzten Ginkgo-Krüppel besitzen will, wenn daraus schon bei mir kein erhaben schön gewachsener Baum werden dürfte, andererseits mag ich ihn halt total….
Ginkgo-Baum aus Samen Anleitung
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38 Kommentare bisher
KommentierenIch habe einen von meinem Mann geschenkt bekommen, irgendwann im Frühjahr/Sommer. Er ist so “in Form gebogen”. Sicher sehr brachial, aber dennoch auch recht hübsch und ich habe ihn ja geschenkt bekommen… Auf jeden Fall steht er Südseite bei uns, bekommt 2 x die Woche etwas Wasser (damit er auf der Heizung bzw. im Sommer nicht austrocknet) und hin und wieder auch mal einen Schluck Dünger. Nun werden seine Blätter langsam gelb und werden wohl bald abfallen. Wie bei einem großen Baum eben. Ich bin dann auch mal gespannt, ob er im Frühjahr neue entwickelt und wie und ob er wächst. Mag ihn, er ist niedlich und einfach nur bezaubernd. :o)
Bei uns hier in der Gegend werde oft Ginkgos in Vorgärten gepflanzt. Mir tun diese Bäume leid, ich frag mich immer ob die Hausbesitzer wissen wie groß so ein Baum werden kann. Sicher ist, daß die Bäume oft vor erreichen ihrer Endgröße gefällt werden müssen, da für solche Baumriesen meist der Platz fehlt.
Die Kerne der Samen kann man übrigens rösten und essen. Probiert habe ich es aber noch nicht. Als ich auf der Straße mal so eine Frucht aufheben wollte, hab ich das stinkende, matschige Ding schnell wieder fallen gelassen :-)
Der Ginkgo-Baum hat aber wohl den Vorteil, recht langsam zu wachsen. Meine Mutter hat einen seit dreißig Jahren im Garten und der nur zehnjährige Ahorn ist höher. Außerdem hat sie auch seit langer Zeit einen Ginkgo als selbstgebastelten Bonsai. Beide wachsen immer noch nach oben und entwickeln noch keine Krone.
Ich kann mit Ginkgos im Topf nicht: zweimal versucht, zweimal eingegangen. Kein weiterer Versuch.
Liebe Grüße, Sus
Meine Ginkgos sind jetzt 4 Jahre alt – der größte ist ca. 40 cm und hat schon 2 Äste (2 cm lang).
Sehr gesund, wachsen langsam aber stetig. Derzeit tragen sie goldgelbe Blätter.
Hier (in Essen) gibt es viele Ginkgo-Bäume als Straßenbäume, sehen elegeant aus…
Tschüß, Yvonne
Hab auch so einen Mini mal gekauft gehabt, vor ein, oder zwei Jahren. Lange hat er nicht gelebt, leider.
Wie Sus schon sagte: kein weiterer Versuch.
Ich liebe allerdings diese uralten Lebewesen an sich, die so viele Jahrmillionen überdauern konnten, daher bewundere ich sie immer wieder, genau wie Araucaria,Palmfarne, Schachtelhalme und und und.
Wie, Maren, der steht bei Euch drinnen? *staun*
Hähä, an Essen denkt man sicherlich zuletzt bei dem Geruch, Betula. Ich jedenfalls auch. :-)
Danke für Eure (Misserfolgs-)Erfahrungen. Woran hat das wohl gelegen und welche Schwierigkeiten gibt´s denn da im Topf?
Yvonne, hast Du Deine auch drinnen, oder draußen?
Kann ich nicht mehr sagen, ist zu lange her. Ich glaube, sie haben einfach so vor sich hingemickert, bis sie irgendwann mal nicht mehr lebendig waren. Sie standen auf dem Balkon, Südseite; gegossen habe ich sie wie die anderen Pflanzen auch.
Ok, verstorben durch ungeklärte Ursache. :-(
Naja, meiner ist wohl eindeutig verdurstet. Ich neige ja bekanntlich dazu, eher zu wenig als zu viel zu gießen (außer bei Cyclamen *kicher*). Außerdem stand er im 5,5 cm Schühchen und ich hatte ihn (noch) nicht umgetopft. Da trocknen die ja doppelt so schnell aus.
Ehm, ja, das Kerlchen steht drinnen, in einem hübschen Übertopf auf der Fensterbank. Ich hätte ehrlich gesagt auch irgendwie Angst ihn rauszusetzen, wo es so ungemütlich und unfreundlich ist. Und um noch ehrlicher zu sein, ja ich weis, es gibt da große Bäume draußen von, aber ich bin einfach gar nicht erst drauf gekommen, ihn draußen zu halten. *dumdidum*
Hm… verstorben durch Vertrocknen ist mir plausibel, Keisha. Danke für die Info. Das sind Säufer. ;-)
Maren, ich wünsche viel Glück beim Überwintern. Sag doch im Frühling mal Bscheid, wie es gegangen ist.
Ich habe einen Ginkgo seit drei Jahren im Kübel draußen auf der Terrasse (leider kein Garten!) und mangels Überwinterungsplatz wie Garage, Keller, Treppenhaus o.ä. wird er einfach eingepackt, den Topf in Noppenfolie und der Baum in Vlies. Bis jetzt geht es ihm gut. Hat immer wieder fleißig Blätter angesetzt und ausgetrieben. Ich muss mal daheim schauen, was das für ne Sorte ist. Es gibt ja auch den berühmten kleinwüchsigen ‘Troll’… Aber ich denke, ein Baum, der Hiroshima überstanden hat, wird auch meine Terrasse überleben – bis ich meinen Traum vom eigenen großen Garten verwirklichen kann…
Hallo Gärtnerin, deine Fuchsien haben mich hergelockt. Mein Ginkgo macht sich inzwischen im Freiland recht gut. Es war auch so ein Mini im Topf, auch aus Weimar! 2003 Was bringt sich auch ein Gartenfreund sonst mit…Nach einer Überwinterung im Gewächshaus habe ich ihn nach draußen gesetzt. Er ist jetzt ca. 1m hoch. Platz hat er, was meine Kinder mal mit ihm machen, nun das steht in den Sternen.
Das klingt doch schomma gut, Neuhier und Ulme. Tät mich interessiere, wie sich die beiden mit der Zeit im Höhenwachstum verhalten. Einer im Topf, einer im Garten, das würde mich interessieren. Bitte um jährlichen Höhenreport. :-))))
“Höhenreport”? :-) Gut, ich wills versuchen. Hoffe, mein Zollstock hat genug Millimeter-Unterteilungen :-))) Hast Du gesehen? Bei Pötschke gibt’s wohl jetzt auch “Zimmer-Ginkgo” – wobei ich glaube, dass da nur der normale Ginkgo seine Kinderstube in der Stube verbringt. Inzwischen ist bei meinem das letzte Blatt ab und er steht nackig vor der Terrassentür. Die nächsten Tage sollte ich ihn mal gnädig einwickeln, bevor die angesagte Kältephase kommt. Man mag es ja nicht glauben, noch haben wir hier Frühlingstemperaturen! Ginkgo-Grüße!
Prima! Einmal jährlich reicht auch bestimmt. Gut-Überwintern! :-)
Hallo Ihr,
eigentlich bin ich nur auf Zufall auf diesen Bloc gekommen, denn ich habe Ginkgobilder gegoogelt.
Ich bin sehr beeindurckt über eure kleine Runde zu ehren dieses wunderbaren Baumes.
Ansich habe ich mit Gärtnerei oder ähnlichem nicht viel am Hut, aber der Ginkgo hat für mich eine besondere Bedeutung, da ich aus Gotha stamme und mich seit eh und je für Goethe interessiere. Bei meinen Eltern seht seit vielen Jahren ein ehemaliger Ginkgo aus Haushaltung im Garten. Meine Mutter hat ihn einfach mal rausgepflanzt, als er für den Topf zu klein wurde. Er wächst und gedeiht prächtig und ist wunderschön anzuschauen!
Nun fällt mir das erst auf, seit dem ich nicht mehr in Thüringen wohne. Zu dem nicht mehr Bäumchen haben wir alle eine besonder Beziehung, denn mein Vater hat sich im Alter von 16 Jahren, auch in Weimar einen Anhänger gekauft und ihn immer getragen, bis er ihn mir schenkte, zu meinem 16. Geburtstag! Diese Kette mache ich seit dem nicht mehr ab und ich glaube, dass würde sie nach den vielen Jahren auch nicht mehr, denn mittlerweile bin ich 23. Im letzten Winter habe ich mir nun diesen Anhänger auf meinen Arm tattoowieren lassen, dass ich für immer mit dieser Pflanze, meiner Heimat und Familie, sowie all dem für den er ein Symbol ist verbunden bin. Unzertrennlich. Seit einem Jahr habe ich nun auch einen Hausginkgo und sobald ich einen eigenen Garten habe, wird er ausgesetzt, egal wie groß er wird. Das palne ich dann mit ein, damit er nicht das Fällungsschicksal erleiden muss!
Ich hätte euch gern ein Bild von den echten Bäumen, dem Anhänger und meinem Arm gezeigt, aber leider habe ich es nicht hinbekommen.
Viele liebe Grüße und Zuchterfolge!
Susi
(PS: Ich trage im meiner Brieftasche ein Ginkgoblatt umher- auch aus Weimar)
Hey Susi, ist ja toll, dass Du da auch so ne Bindung hast, sogar noch mehr als ich. Fotos werden gern per Mail entgegengenommen. Siehe oben rechts “Bilder schicken”
Mein kleiner Ginkgo kommt wieder. :o) Seit gut 2 Wochen schiebt er an 2 Stellen neue Blättchen. Er steht immer noch drinnen und Südseite.
Wir haben auch einen Gingko im Garten, ich freue mich jeden Tag darüber. So schön hier all die persönlichen Geschichten und Erinnerungen zu lesen. Eine andere positive Seite von Gingko ist noch gar nicht erwähnt worden, er wird vielseitig in der Medizin eingesetzt, bzw. in Medikamenten verwendet.
Habe meinen Mini-Ginko vor gut 2 Wochen nach draußen gestellt. Irgendwie wollte es mit den neuen Blättern so gar nicht weiter gehen. Nach wie vor nur an zwei Stellen neue Blätter. Im letzten Jahr war er ganz voll. :o( Mal sehen, ob ihm die Sonne gut tut.
@Maren, ich gehe mal davon aus, dass Du Deinen Ginko nicht überdüngt hast. Aber schau mal ob sich Staunässe im Topf befindet oder ob etwas mit den Wurzeln nicht stimmt. Hatte auch mal das Problem, dass die Wurzelrinde kaputt war und konnte meinen Ginko leider nicht mehr retten.
Ich wünsch Dir noch viel Freude an Deinem Ginko.
Der Gingko hat noch einen Teil des Sommers draußen verbracht und sich etwas erholt. Staunässe hatte er definitiv nicht. Jetzt habe ich ihn wieder reingeholt. Im Frühjahr wollte ich ihn dann umtopfen. Mal sehen, wie es wird. :o)
Hallo Gärtnerin !
Dein mumifiziertes Ginkgo-Blatt ist weiblich.
Die Mini-Bäume sind männlich, langer Schlitz.
Vor 39 Jahren habe ich zur Geburt meiner Tochter einen Ginkgo-Baum gepflanzt und seit 3 Jahren trägt er Nüsse. Welch ein Erfolg !
Inzwischen ist er etwa 12 Meter hoch. Zu beachten ist, das er ein Pfahlwurzler ist. Die Kronenbreite ist etwa 6 Meter. Also keine Gefahr für die übrigen Bäume.
Einen weiblichen Ginkgo-Baum pflanzt man in jungen Jahren oder für die Nachkommen.
Bei der Anzucht aus Samen stellt man erst nach etwa 35 Jahren fest ob es ein männlicher oder weiblicher ist. Einen männlichen Baum kaufen und dann einen weibl. Reis aufpfropfen oder okulieren.
Junge Bäume müssen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden sonst verbrennen sie. Auch auf dem Balkon.
Wenn nach einem Sturm alle Blätter abgefallen sind dann keine Sorge denn der Baum ist intelligent. Er lässt die Blätter fallen und bringt dann sehr schnell neue nach. Er verringert den Winddruck um den Stamm zu schützen.
Er ist zwar ein Überlebenskünstler aber bei Topfhaltung neigt er dazu sich selbst zu erwürgen. Also Wurzelbehandlung wie bei Bonsai.
Coole Ginkgo-Information, Klaus! Du bist ja echt ein Experte.
Meiner treibt seit geraumer Zeit übrigens wie wild aus. :o))
Danke Gärtnerin !
Hallo Maren !
Sicher hat er eine Wasserader gefunden. Ginkgos sind Säufer.
Vielleicht versuchst du es im Frühjahr mal mit dem aufpfropfen eines weibl. Reises.
Die Blätter von “Damen” sind weicher im Geschmack und gesünder. Was wären wir ohne unsere Damen ?
Na ja, ich habe ihn drinnen, er ist so einer von der dekorativ zurecht gebogenen Sorte. Ich mochte das eigentlich nie, aber dann hat mir mein Mann einen eben solchen geschenkt. Ich wollte ihn jetzt mal in einen großen Topf packen, wenn das Wetter wieder schön ist und ich ihn gefahrlos raus packen kann. Im letzten Jahr hatte ich ihn auch – bis auf den Sommer – drinnen. Da hat er aber bei weitem nicht so stark getrieben wie jetzt.
Essen wollte ich ihn eigentlich nicht.
Hallo Maren !
Stell ihn bitte erst nach der kalten Sophie raus.
Es wäre schade wenn er nach deiner liebevollen Pflege (nicht die Wasserader) Schaden nehmen würde. Unabhängig davon ob du ihn auspflanzt oder
einen größeren Topf gibst mußt du ihn vor dem direkten Sonnenlicht schützen.
Bleib bei Kopfsalat, der schmeckt besser und ist auch gesund.
Hallo Klaus,
das ist Ehrensache mit den Eisheiligen. Ich habe ihn meistens sogar erst raus gesetzt, wenn es draußen dauerhaft schön warm war. Und er kommt nur unter die Markise, wir haben nämlich Südbalkon.
Ob ein Kopfsalat tatsächlich noch Nährwerte hat, ich weis ja nicht. ;o) Aber es gibt ja noch anderes gesundes Zeug.
Viele Grüße,
Maren
Mir ging es in erster Linie um die Feststellung daß die Blätter geniesbar sind, also auch für Kindergärten gut geeignet. Nur bei der Verarbeitung als Tee kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen.
Übrigens schmecken die Blätter wie Sauerampfer.
Ich muss meinen kleinen Ginkgo jeztt erst einmal neu topfen.
Er sieht furchtbar aus. Er ist von der Blumentreppe gekullert und ich hole ihn jetzt rein. Seine Blätter hat er beim Sturz mehr oder minder alle verloren und durch den vielen Regen hat ihm der Aufenthalt draußen auch nicht so recht gut getan. :o( Das war einfach kein guter Sommer. Für gar nix. *hmpf*
Hallo Maren !
Wenn der Ginkgo die Blätter verliert, dann ist
noch nichts verloren. Er bringt wieder neue.
Spätestens im kommenden Frühjahr.
Ich habe auch wieder kleine (noch) Bäume aus
Stecklingen gezogen und einen weiblichen Reiss
auf einen männlichen Baum gepfropft.
Die Nachfrage nach weiblichen Bäumen ist sehr gross und ich trage dem Rechnung.
Am Sonntag werden erst mal wieder Blätter geerntet. Dazu habe ich nur noch wenige Tage Zeit,
da der Baum ab Mitte September beginnt die
Wirkstoffe zurückzuziehen.
Ich habe ja so einen kleinen, der zu einer Art Ziermuster gewunden worden ist. Ich habe jetzt seine Seitentriebe zurück geschnitten, die durch den Sturz gelitten haben. Nun steht er frisch getopft und mit ein klein wenig Dünger verwöhnt im Wohnzimmer am Fenster. Er soll sich erst einmal etwas erholen. Ich werde ihn hätscheln, hat er sich verdient. Und im Frühjar gibt er dann hoffentlich wieder Gas. Ich hoffe, er wächst dann wieder etwas. Ihm ist der “Sommer” draußen echt nicht bekommen. Finde ich echt klasse, dass es bei Dir so grünt und gut voran geht, Klaus. :o)
Hallo Maren !
Auch bei mir gibt es Rückschläge bei der Anzucht von Pflanzen.
Der s.g. Sommer schlägt auch bei mir aufs Gemüt
und verleitet so richtig die Lust zum Gärtnern.
Vielleicht kannst du dich doch dazu durchringen
dem Ginkgo die Freiheit zu geben.
Guten Morgen Klaus, wir haben leider nur einen Balkon (und wenig Platz) und auch wenn der Ginkgo ein echter Baum ist, ich hätte Angst, dass er mir über den Winter verfriert wie schon 2 Olivenbäume, die wir nur mit Winterschutz versehen und nicht reinholen konnten. :o(
Hallo Maren !
Bei Kübelhaltung kann das durchaus passieren,
da dieser durchfriert.
Ich war davon ausgegangen dass du einen Garten
hast.
Aus diesem Grunde habe ich auch noch keinen
Olivenbaum.
Meinen “Wintergarten” brauche ich für die Anzucht.
Ne, leider nur einen Balkon, wo im Sommer hauptsächlich Chilis stehen. Ich versuche jetzt einfach wieder Wohnung. Wird schon irgendwie gehen.
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