Gloxinien weiterpflegen?
Gloxinien (Sinningia) sind ja schon Hammer-Zimmerpflanzen, was die Blüten betrifft! Neulich habe ich mir ganz ausnahmsweise (sonst nur gucken und freuen) mal wieder eine gegönnt:
Gem. Zander stammen die Gloxinien aus Brasilien. Eine Art gibts, die wohl aus Mexiko kommt. Und sie gehören zu den Gesnerien wie der Streptocarpus, steht also unter Verbrennungsgefahr-Warnung und sollte nicht in die Sonne.
Bei uns werden sie im Supermarkt als Wegwerf-Pflanzen angeboten und so habe ich sie bisher auch notgedrungen behandelt. Probleme, Probleme…
Denn bald nach dem Kauf waren sie abgeblüht und stellte sich Blatt-Fäulnis ein, obwohl ich vorsichtig beim Gießen war (nicht zuviel möglichst) und ganz akriebisch drauf geachtet hatte, die Blätter nicht beim Gießen zu benetzen (von unten gegossen). Was man ja auch nicht soll, um genau das zu vermeiden. Und natürlich schön heller Standort ohne direkte Sonne, damit sie nicht verbrennt. Insgesamt stets Pech gehabt. Jetzt hab ich mal meine Mom befragt, die keine eigene gescheite Erfahrung mit Gloxinien hat, aber immerhin erinnert, dass man früher bei Oma daheim einige jahrelang gesund auf dem Fensterbrett stehen hatte…
Mein Nostalgie-Zimmerpflanzenbuch Grunert C. Zimmerblumen Dt. Bauernverlag 1958, S. 361 ff., verrät, dass Gloxinien und Sinningia (benannt nach dem Botaniker W. Sinning (gegoogelt: Vorname Wilhelm, Bonner Botanischer Garten)) was miteinander zu tun haben, aber “Sinningia weichen jedoch von diesen dadurch ab, daß sie Knollen bilden, welche bei den echten Gloxinien der Botaniker fehlen. …. …. Die meisten Gloxinien werden aus Samen herangezogen, …. abgeblühte Pflanzen wieder verwenden, die ja Knollen besitzen. Man lasse die Pflanze nach dem Flor einziehen, indem man aufhört zu wässern, sobald das Laub anfängt zu schrumpfen. Über Winter hebt man die Töpfe bei 12 Grad völlig trocken auf und holt sie Anfang des nächsten Jahres wieder hervor oder auch etwas später. Man putzt dann zunächst und legt die Knollen in Kästchen mit Torfmull, stellt sie warm und topft anschließend sofort in den Endtopf, der 12-13 cm sein soll, oder man setzt sogleich in etwas kleinere Töpfe und pflanzt später nochmals um. … Man topfe die Knollen nur flach und drücke vorsichtig an, denn alle Humusbewohner wollen locker in ihrer Erde stehen. Erscheinen mehr als drei Augen aus den Knollen, breche man diese aus. Als Wärme brauchen die heranwachsenden Gloxinien wenigstens 15 Grad, voll entwickelt können sie etwas kühler stehen. Man gieße nie übermäßig, lasse aber die Töpfe auch nicht austrocknen. …”
Die Sache mit den Knollen habe ich jetzt (Pflanze ist gerade verblüht) mal geprüft. Keine Knollen bei meiner Kauf-Gloxinie, also nicht weiterverwendbar, wenn ich Grunert richtig verstehe.
Mal eine Frage an Gloxinien-Freunde, falls welche da sind? Was macht Ihr mit abgeblühten Gloxinien mit und ohne Knollen? Wie wahrscheinlich ist es, dass man eine mit Knollen erwischt bzw. woran erkennt man das? Was lohnt sich, was nicht. Erfahrungen? Gloxinienhafte Fragen über Fragen…
mehr Gloxinien-Beiträge:
Gloxinie zum Blühen bringen erfolgreich
Gartengloxinie Incarvillea delavayi
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11 Kommentare bisher
KommentierenHallo,
selbst hab ichs auch noch nie versucht mit den Gloxinien, aber ich habe das Buch “Schöne Usambaraveilchen” von Anne&Walter Erhardt (sehr zu empfehlen für Usambara-Liebhaber übrigens), und da sind, da es ja die gleiche Sippe ist, auch Gloxinien und Sinningien mit abgehandelt. Sinningien sinds ja wohl meist, die man hier so bekommt. Hier steht zur Kultur jedenfalls, daß die meist zum Verkauf aus Samen gezogen werden und nach der ersten Blütezeit die Knollen noch nicht groß genug sind, um trocken zu überwintern. Man soll die Erde nach dem Einziehen leicht feucht halten und sie nicht so kühl wie völlig trocken überwinterte aufbewahren (hier werden für trockene 12-15Grad angegeben). Für Rhizome der echten Gloxinien wird hier trockene und warme Überwinterung (>15°C) angegeben. Antreiben der Sinningien bei >20°C, richtig Gießen erst, wenn der Trieb aus dem Boden raus ist. Soweit, so gut. Ich hoffe, es war was Hilfreiches dabei! ;-)
Liebe Grüße
Katharina
Danke schön, Katharina, das mehrt die Info! Meine hatte leider gar nix von ner Knolle, nichtmal ne Winzigkeit. Nichtsdestotrotz werde ich es wieder versuchen bei Gelegenheit und dann -vorausgesetzt, die Pflanze fault nicht wieder weg, mal Deinen Hinweisen nachgehen. ;-)
Hallo Gärtnerin
Mir ist es geglückt, eine Gloxinie wieder zum Blühen zu bringen. Die andere ist leider eingegangen. Also ist wohl auch noch ein bischen Glück zu den oben genannten Ratschlägen erforderlich. Wenn Dich Bilder interessieren, melde Dich per mail bei mir. Allerdings weiß ich nicht, ob Du sie so erfährst. Die Knolle meiner Gloxinie ist deutlich an der Oberfläche der Erde zu sehen. Sie ist übrigens schon etwa 15 Jahre alt und bisher hat meine Mutter sie zum Blühen gebracht. Voriges Jahr habe ich sie blühend geerbt und mich nicht getraut, sie aus der Erde zu entfernen. Also habe ich sie in ihrer alten Erde überwintert, aber eben nur ganz selten angefeuchtet. Vor etwa einem Monat trieb sie dann wieder aus und setzte etwa 50 Knospen an, die nun nach und nach aufblühen.
Wow, Alice! Gratuliere! Ein so altes Stück ist toll!
Gloxinie zum Wieder-Blühen gebracht…
Alice hat neulich bei meinem Gloxinien-Beitrag kommentiert, dass sie eine 15 Jahre alte Zimmerpflanzen-Gloxinie mit Erfolg pflegt. Ich bin tief beeindruckt ob meiner bisherigen Erfolglosigkeit!
“Die Knolle meiner Gloxinie ist deutlich an der Obe…
Hallo Gärtnerin,
ich kann dir einige Tipps zu Sinningia-Hybriden, also den handelsüblichen Topfgloxinien geben.
Gloxinien sind im Prinzip Stauden, sie perennieren, d.h. sie sind mehrjährig. Sie werden in den Produktionsbetrieben meist durch Invitrokultur( = Gewebekultur ) oder Aussaat vermehrt. Auch Blattstecklinge funktionieren, dies kannst Du sogar selbst am Fensterbrett ausprobieren.
Die Pflanzen, die Du im Frühjahr kaufst, wurden im Herbst ausgesät (meist Anfang bis Mitte Okt., je nach Sorte) und über den Winter assimilationsbelichtet, um im blühenden Zustand einen Verkaufstermin im Febr. zu erzielen. Langer Rede kurzer Sinn: die Pflanzen befinden sich im ersten Vegetationsjahr, sie sind also noch sehr jung.
Im ersten Jahr ist unsere Gloxinie erst einmal damit beschäftigt, Blattmasse zu bilden, um vernünftig assimilieren, d.h. sich gut ernähren zu können. Die Pflanze benötigt also erst mal eine gewisse Grösse. Man nennt das vegetative Phase. Als nächstes wird unsere Gloxinie etwas für ihre Fortpflanzung tun: sie wird Blüten ansetzen. Dies ist die generative Phase.
All das benötigt sehr viel Energie, deswegen wird die junge Pflanze im ersten Jahr nur eine sehr kleine Knolle bilden. ( Ca. 1cm Durchm.) Die Intensität der Knollenausbildung ist aber mit Sicherheit auch sortenabhängig, womöglich gibt es Sorten, die überhaupt keine Knolle ausbilden. Wichtig ist, dass die Gloxinien nicht sofort nach der Blüte abgeschnitten werden, da jetzt noch Reservestoffe eingelagert werden, ja überhaupt erst ein Überdauerungsorgan angelegt wird. Hier in Form eben jener berühmten Knolle.
Mit abnehmender Tageslänge, also abnehmender Assimilationsrate, wird die Pflanze einziehen, so etwa im Okt. bis Nov.. Sie begibt sich in die Ruhephase. Dabei werden die Blätter welk, die ganze Pflanze “vermickert”. Das ist normal, alle Perrenierenden tun das. Wenn dies allerdings schon deutlich vorher passiert, z.B.schon im Sommer,oder gar noch früher, dann ist im wahrsten Sinn des Wortes etwas faul.Der Verdacht auf eine Pilzerkrankung liegt nahe, z.B. Phytophtora. (= Grund-u.Stengelfäule ) Hier kann der Hobbygärtner nichts machen, da hier keine Pflanzenschutzmittel für den Hausgartenbereich zugelassen sind. Es bleibt nur die Entsorgung, aber nicht auf den Kompost! Die Sporen überdauern im Boden und stecken später andere Pflanzen wieder an. Ab damit in die Mülltonne.
Jedenfalls geht unsere Gloxinie auf den Winter zu erst mal rückwärts. Jetzt lässt man die Pflanze trockenfallen. ( = austrocknen ) Ab jetzt nicht mehr giessen, sie nimmt jetzt sowiewso nichts mehr auf, im Gegenteil, es erhöht sich nur die Fäulnisgefahr. Wenn der Topfballen so richtig schön ausgetrocknet ist, schneidet man den alten vertrockneten Habitus ( = Gesamtheit der oberirdischen Triebe ) knapp über der Knolle ab und lässt den Topf mit der hoffentlich vorhandenen Knolle bei 8 bis 12°C Raumtemperatur über den Winter einfach trocken(!) stehen. Es geht auch zur Not im geheizten Wohnzimmer, das habe ich auch schon praktiziert.
Im Frühjahr, ab etwa Anfang Febr., wird die Knolle entnommen und mit frischer Blumenerde in einen sauberen(!) Topf der Grösse 12 bis 13 getopft. ( In späteren Jahren je nach Knollendurchmesser grösser ) Dabei ist zu beachten, dass die Knolle mit dem Wurzelkranz nach oben getopft wird, sonst fault sie. Sie sollte gerade eben so mit Erde bedeckt sein, also die ganze Geschichte nicht zu tief setzen. Bei der Wahl der Blumenerde, des Substrats, wie der Fachmann sagt, sollte auf eine schwache Grunddüngung und geringen Salzgehalt ( unter 1,5g/l Substrat ) geachtet werden. Diese Werte sind in aller Regel auf den Substratverpackungen deklariert. Die botanischen Arten ( Wildformen ) unserer Sinningia-Hybriden sind in den süd- und mittelamerikanischen Urwäldern beheimatet und als Waldpflanzen sehr salzempfindlich, wie übrigens alle Gesnerien. Aus der Erkenntnis, dass es sich hierbei um Waldbewohner der südlichen Hemisphäre handelt, leiten sich im Übrigen auch alle anderen Ansprüche ab, wie sich später noch zeigen wird. Ein Tipp nebenbei, kann man machen, muss man aber nicht: ich mische noch ca. 1/3 Volumenanteil Weisstorf unter das Sustrat, dies lockert die Struktur und da Torf sehr nährstoffarm ist, senkt sich dadurch der Salzgehalt nochmals. Auch der pH-Wert geht so noch etwas in den Keller und kommt den natürlichen Bedingungen näher: Waldböden sind schwach bis mittelmässig sauer. Unsere frisch getopfte Knolle wird nun gleichmässig feucht gehalten, bis sich die neuen Blättchen zeigen.Keine Staunässe!!! Es ist übrigens immer wieder ein Erlebnis, den Neuaustrieb zu beobachten, da klopft der Frühling persönlich an die Tür.
So, nun noch einige allgemeine Pflegetipps: Standort: kein Südfenster, die Einstrahlung ist hier mit Sicherheit zu hoch. Im Sommer sollten die Pflanzen schattiert werden. Dies kann ganz einfach geschehen, indem sie vom Fenster weg etwas weiter in den Raum gerückt werden. …Oder ein Blatt Papier vor die Fensterscheibe heften oder die Gloxinie im Schatten grösserer Pflanzen aufstellen… hierbei kann man regelrecht einen ganzen Lebensraum am Fensterbrett nachemfinden, da bedarf es gar keines grossen Aufwandes. Ach übrigens: über der Zentralheizung mögen es Gesnerien überhaupt nicht, die Luft ist hier einfach zu trocken. Ich will jetzt hier nicht gross mit Luftfeuchtezahlen anfangen. ( Um die 70 % wären optimal, falls es jemanden interessiert ) Gloxinien funktionieren bei normalen Zimmerbedingungen i.d.R. sehr gut, aber eben nicht über der Heizung.
Temperatur: in der vegetativen und generativen Phase nicht unter 18°C, aber möglichst auch nicht über 25°C. So hohe Temperaturen ( um 30°C ) mag übrigens kaum eine Pflanze, hier nimmt auch die Photosyntheseleistung drastisch ab.
Wasser: möglichst weiches Giesswasser verwenden. Die Härtebildner Kalk und Magnesium erhöhen in ihrer Ionenform den Salzgehalt des Giesswassers. Regenwasser ist optimal. Wenn nur sehr hartes Wasser zur Verfügung steht, kann ein Ionentauscher eingesetzt werden, vielleicht ab einem Gesamthärtegrad von 15-20°dH ( Grad deutscher Härte ). Meiner Erfahrung nach gibt es aber, ausser
in Gegenden mit extrem kalkhaltigem Untergrund, ( Jura ) kaum Probleme. Wir wollen daraus deshalb nicht unnötig eine Wissenschaft machen. Das Giesswasser sollte temperiert sein, so in etwa um 18°C. Dies ist simpel zu bewerkstelligen: einfach das Wasser einen Tag lang bei Zimmertemperatur stehen lassen. Bei ständig kaltem Fuss gehen die Gloxinien ein.
Düngung: äusserst sparsam, am besten gar nicht. Erfahrungsgemäss reicht die Grunddüngung des Substrates für die ganze Saison aus. Sollten Mangelerscheinungen autreten, z.B. Gelbfärbung der Blätter oder das Christbaumsyndrom (= gelbe Blattspreite,die Mittelrippe und die Blattadern bleiben grün ) und trotz allem nachgedüngt werden muss,( Gloxinien benötigen rel.viel Spurenelemente, v.a. Bor ) wird nur höchstens die Hälfte der auf der Düngerpackung deklarierten Menge gegeben, also halbe Konzentration. Wie schon gesagt, Sinningia ist salzempfindlich.
Pflanzenschutz: ich sage nur: Vorsicht vor Weichhautmilben. Das sind winzige Biester, die mit blossem Auge nicht zu erkennen sind. Sie verursachen Blattverkrüppelungen, die Blattränder rollen sich ein, es entstehen Wachstumsstörungen, die Terminalis (=Vegetationspunkt ) stirbt ab, die Pflanze geht ein. Hier ist kein Kraut gewachsen, es gibt z.Zt. nicht mal für den Produktionsgartenbau zugelassene PS-Mittel. Man kann die befallene Pflanze nur entsorgen. Vorbeugung: zu hohe Luftfeuchte fördert den Befall. Auch Saintpaulia ionantha (= Usambaraveilchen ) in der Nachbarschaft von Gloxinien ist mit Vorsicht zu geniessen. Sie sind wesentlich öfter befallen als Sinningia und stecken diese gerne an.
Noch ein Tipp zum Schluss: meiner Erfahrung nach sind Sorten mit einfachen, ungefüllten und einfarbigen Blüten vorzuziehen, da sie nicht so stark “verzüchtet” und somit robuster sind. V.a. Rot-, Rosa- und Violettöne liegen noch relativ nahe bei den Farben der Wildformen. Dies könnte auch mit der Ausprägung der Knolle zu tun haben. Ich besitze z.B. eine einfache rote Sorte, die jetzt im 3.Jahr bereits eine in etwa tomatengrosse Knolle angelegt hat, während eine gefüllte Sorte, die ich aus England mitgebracht habe im selben Zeitraum lediglich ein daumennagelgrosses Organ gebildet hat. Aber um hier eine allgemeingültige Aussage zu treffen, müsste man erst aufwendige Versuchsreihen fahren.
Man sieht also, dass Gloxinien durchaus keine Wegwerfpflanzen sein müssen und dass sie sich unter Beachtung einiger grundlegenden Dinge sehr wohl auch am Fensterbrett kultivieren lassen.
Viel Spass noch mit Deinen Pflanzen,
Aruncus
Hey Wahnsinn, Aruncus, vielen Dank! Wenn ich mal wieder ne Zimmergloxinie zu fassen kriege, werde ich mir das noch mal ganz doll zu Gemüte führen, und hoffentlich mehr Erfolg haben. Immo mache ich in Gartengloxinien. Hatte ich noch nie, hab aber Knollen diese Woche gekauft.
Danke für die Infos, ich dachte sie wäre für draussen, meine Mom hat einfach mal zwei gekauft. Ob die ne Knolle hat weiß ich nicht, aber ich finde sie auch sehr schön.
Es gibt auch Gartengloxinien, Landschaftsgärtner. Vielleicht hast Du so was.
Hallo, Gloxinienfreundinnen,
im Herbst im Supermarkt eine Pflanze, die für 0,50 €
angeboten, da beim Welken, gekauft. Verlor im WZ so-fort das noch vorhandene Laub. Pech gehabt, dachte ich. Aber ich entwickelte Ehrgeiz, der schon oft belohnt wurde. So auch dieses Mal.Habe die ver-schrumpelte Blume genauso gegossen wie meine anderen Blumen.Nicht vertrocknen lassen bei Heizungsluft. Jetzt im Februar entdeckte ich ein winziges Blättchen. Und heute erstrahlt meine Gloxinie, rot mit weißem Rand, mit 9 Blüten, wunderschön.
Als Erstes großes Lob an Aruncus für seinen Beitrag. Zwar ein wenig lang, aber durchgängig interessant und vor allem informativ.
Ich selbst habe auch mehrere (Zimmer-)Gloxinien. Angefangen hab ich damals mit einer geschenkten weissen Gloxinie für meine Freundin. Die ging im Winter ein und Freundin war traurig. Nachgeschaut: mehrjährig. Abgewartet: Trieb wieder aus. Nie zuviel giessen, lieber trocken. Falls Schädlinge, dann eintrocknen lassen: Pflanze oberirdisch verreckt, Schädlinge (hoffentlich) auch, Substrat wechseln (Müll), Knolle dunkel ruhen lassen, nächstes Jahr ohne Schädlinge, wenn nicht in Knolle eingedrungen.
Also, wer was wissen will, soll den langen Beitrag vom Aruncus lesen. Spitze!
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