Heuchera vermehren
Die Purpurglöckchen (Heuchera) waren gestern fällig zur Teilung. Heuchera gehören zu den eher schnell vergreisenden (= überaltert= lückig werdend) Stauden, obwohl sie dann auch noch kräftig blühen. Spätestens nach 3-4 Jahren müssen sie mal verjüngt werden, wenn man schöne, dichte, immergrüne Blatthorste haben will. Der Grund: aus den alten “Ästen” (dicht am Boden oder kurz drunter) wachsen immer wieder junge Austriebe und das alles wird relativ schnell knorrig.
Ich hab mal einen alten Ast abgebrochen. Das hier ist ein Stück:
Zumindest auf dem 2. Bild ist gut zu sehen, welch mächtig-dicke Äste die Pflanze im Lauf der Zeit entwickelt hat. Von denen kann man dann die jungen Triebe mit Austrieb abschneiden und wieder einpflanzen. Praktischerweise hat man dann damit auch gleich genug für die Vermehrung getan und kann sich vieler Jungpflanzen erfreuen. ;-)
Manchmal haben sie schon ein paar Wurzeln oder sie bilden dann nach dem Einpflanzen oder Eintopfen recht bald welche. So mancher würde das nach der Blüte machen, denn Blüten haben die Heucheras gerade schon angesetzt.
Aber wie der Rheinländer sagt: Et hät noch immer joot jejange. ;-) D.h. die Heuchera wachsen rasch an und blühen dann i.d.R. bei mir auch noch brav. :-))))
mehr über Heuchera
Abgesehen davon, dass Heuchera “dankbar” sind: Gründe für diese Pflanze gibts genug, einige hatte ich schon vermerkt:
Heuchera/Purpurglöckchen Normalo-Sorte
Mehr Heuchera-Blüten-Bilder
Noch eine Sorte.
Purpurglöckchen abschneiden
Selbiges (Überaltern, Teilen, Vermehren) gilt übrigens auch für Bergenien, die jetzt auch so langsam blühen.
zum Stauden-Lexikon
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Vor einem Jahr
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