Schlingknöterich – dumm gelaufen!
Hachje, also,… Meine selbst gezogenen Sommerblüher-Kletterpflanzen wuchsen dieses Jahr wieder an meiner alten verstorbenen Salix integra. Ich hatte mich entschlossen, sie nicht auszumachen, sondern so lang wie möglich als Klettergerüst zu nutzen. Schwarzäugige Susanne in weiß und Trichterwinde habe ich da im Frühling hingepflanzt. Bildtechnisch kann man sich in der Ecke nur schwer nähern, weil zugebaut,
Nun begab es sich, dass im Laufe der Gartensaison ein fremdes Gewächs durch die Hecke wuchs und am Baum anlandete: Nachbars Schlingknöterich (Fallopia baldschuanica), ich glaube, keiner mag ihn, außer Sus *fg*, schob seine wuchernden, in kürzester Zeit meterlangen Triebe vor und griff nach dem Blütenbaum. Vorgestern, die Blüten des Tages waren schon durch…
Ich dachte also, ich sollte ihn mal bissi eindämmen, damit er nicht alles erdrückt. Hab dann mal an zwei langen Trieben Schlingknöterich-Trieben kräftig gezogen, und dabei wohl so ziemlich alles abgerissen, was da sonst wachsen sollte. Jetzt stirbt alles ab. Dumm gelaufen. :-(
Kann nur froh sein, dass mir die Idee nicht früher gekommen ist, denn jetzt geht die Blütezeit ja eh langsam zu Ende, so dass es nicht mehr so schlimm ist. Jetzt wird die Samenernte schneller gehen, weil die schneller trocknen. Ärgerlich, aber egal. Wenn der nächstes Jahr kommt, werde ich ihn gleich vom Baum fernhalten und des Gartens verweisen.
andere Kletterpflanzen
verwandt: Wasserpfeffer
eingewurzelt unter: Ärgernis
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2 Kommentare bisher
KommentierenSiehste, hätt’s'n mal gelassen … der kann nämlich auch hübsch blühen. :-)
Ja, schon, aber dass er mir die mühsam gezogenen Sommerschlinger erblüht, kommt ja gar nicht in die Tüte! Autobahn-Lärmschutzwand-Unkraut, das! ;-)
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