Liriope muscari – Traubenlilie
Am 23.9.07 entstanden diese Bilder der Liriope muscari beim Besuch im Palmengarten Frankfurt. Wie man sieht und am lateinischen Zunamen “muscari” merkt, sieht sie den Traubenhyazinthen (Muscari), die im Frühling blühen, nicht ganz unähnlich. Und blau blüht sie, was sie ja bei mir sowieso schon mal beliebt macht.
Ich finde, Liriope ist eine tolle Staude (wächst aus Blumenzwiebeln btw.)! Vor allem wegen ihrer späten Blütezeit (August bis Oktober). Leider nichts für mich, denn eher ein Liebhaber von humus-reichem, leicht feuchtem, leicht saurem, nicht zu trockenen Boden. Wird oft am Gehölzrand verwendet.
Beides kann ich ihr in meinem Garten leider nicht wirklich anbieten, so dass ich immer wieder sehnsuchtsvollen Blickes an den Pflanzen im Verkauf vorbeigehe. Verkaufszeit für Liriope ist natürlich vor allem zur Blütezeit, denn sonst machen sie für den gewöhnlichen Garten-Liebhaber nicht soooo viel her mit ihrem grünen gras-artigen Laub und kommen eher unscheinbar daher. Wobei als Bodendecker verwendet doch auch schon mal ganz nett anzusehen. Und: Was an ihr außer der Blüte noch toll ist: IMMERGRÜN!!!
Man liest viel verschiedenes über Lichtverhältnisse bei Liriope. Die einen behaupten, es sei eine Schattenpflanze, andere, sie benötige viel Sonne. Ich tendiere glaubenstechnisch bei der Optik der Blätter und so eher zu ersterem und die oben fotografierte Liriope stand halbschattig. *g*
Liriope-Vermehrung:
Liriope ist ein Knollen-Gewächs. Vermehrt wird vegetativ durch Teilung so eines Knollen-Horstes. Wenn die Zwiebeln zu dicht stehen, lässt die Blüte nach oder auf sich warten. Das ist doch ein guter Grund zu vermehren, oder?! ;-)
eingewurzelt unter: immergrün im Garten,Stauden
Vor einem Jahr
Löwenzahn




4 Kommentare bisher
KommentierenTraubenlilie: diese schöne Staude habe ich durch Teilung von einer Arbeitskollegin erhalten. Da wir beide zu diesem Zeitpunkt den Namen nicht kannten, habe ich sie einfach ins Rosenbeet gepflanzt: Süd-Ost. Bei mir bekommt diese Pflanze also relativ viel Sonne und obwohl ich nicht berücksichtigt habe, ob sie einen besonderen Boden benötigt, wächst sie prima.
Hallo, Ihr Gartenblogger,
das ist heute schon mein zweiter Kommentar …
Im vergangenen Frühjahr habe ich in einer sehr dunklen, im Sommer auch sehr trockenen Ecke neben der Haustür mehrere Liriopen gesetzt. Bis jetzt sehen sie noch recht verloren aus, sind aller-
dings gut ums Doppelte gewachsen – was sie angeb-
lich eh’ nur sehr langsam tun. Nun würde ich gerne vinca minor in die Lücken setzen. Passt das Immergrün zur Liriope oder hat jemand einen besseren Vorschlag?
Mit der Kombination hab ich keine Erfahrung, Sonja, möchte allerdings zu bedenken geben, dass Immergrün mit zu den konkurrenzstärksten Stauden gehört. Überwächst und killt so ziemlich alles, wenn man nicht aufpasst….
Hallo Gartenfreunde,
ich habe gleich 5 Stauden von der Liriope muscari.
In diesem Jahr sieht die Staude eher graus als grün aus. Zum auszupfen der grauen Blätter ist das zu viel. Wie sieht das mit habdbreit über dem EErdboden runterschneiden aus.
Wer hat damit Erfahrung? Würde mich auf eine Rückmeldung freuen.
Gartenliebhaber 16.03.2010
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