Mammutbaum-Samen stratifizieren
Eeeendlich! Drei Jahre nach Beginn des 1000jährigen Mammutbaum-Blog-Events wende ich mich in winterlicher Langeweile nun auch mal der Mammutbaum-Samen-Anzucht zu. Ob die mich dort noch wollen, obwohl erste Mammutbäume schon über einen Meter hoch gewachsen sind? Sind ja erst drei von 1000 Jahren rum…. ? *hoff*
Gereizt hat mich das Projekt, solche riesigen Urwelt-Bäume zu ziehen, ja schon von Anfang an, obwohl ich Sorgen habe, was mit meinem(n) Mammutbäumen passieren könnte, wenn ich die nächsten 950 Jahre nicht mehr da bin, und / oder was binnen weniger Jahre mit ihnen passieren könnte, wenn nicht einige eigene Hektar Boden zum Auspflanzen vorhanden sind, und der Anzucht-Erfolg aber gigantisch gewesen sein sollte. Aber erstmal musses ja überhaupt klappen!
Die Mammutbaum-Samen muss ich jetzt erst mal stratifizieren (Kältebehandlung im Kühlschrank vor der Aussaat, um die Keimhemmung zu brechen. Laut Samentüte-Infos ist das bei den drei verschiedenen Sorten von Mammutbaum-Samen unterschiedlich lange nötig. Im einzelnen:
Der Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum, syn. Sequoia wellingtonia) wird auch Riesen-Mammutbaum genannt. Das ist die Art, an die man wohl zuerst denkt, wenn man kalifornische Mammutbäume schon mal im Fernsehen gesehen hat. Die Samen dazu sehen so aus, …
und sollen 8-10 Tage im Kühlschrank lagern, und anschließend 1-2 Tage in warmem Wasser vorquellen, bevor man sie sät. Lichtkeimer, also nicht abdecken.
Der Küsten-Mammutbaum (Sequoia sempervirens), “California Redwood” oder “Coast Redwood” soll von der Dicke her wohl etwas zierlicher sein als der Berg-Mammutbaum.
Die Küstenmammutbaum-Samen sind etwas dunkler und weniger flach als die des Bergmammutbaum-Kollegen:
Stratifizieren ist kürzer angegeben. 5-7 Tage Kühlschrank, nicht einweichen, dünn abdecken, steht auf der Samentüte.
Der dritte im Bunde ist der Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides). Im Gegensatz zu den anderen beiden ist er – das überrascht mich – gem. Zander nicht in Nordamerika beheimatet, sondern kommt aus China! Außerdem ist er im Vergleich zu den anderen beiden Mammutbaum-Arten in Sachen Endhöhe (40 m) ein rechter Winzling. :-)
Die Urweltmammutbaum-Samen aus der Nähe sehen wiederum den Bergmammutbaum-Samen ziemlich ähnlich. Ganz leicht heller sind sie:
10 Tage Kühlschrank, danach Aussaat dünn abdecken, steht drauf.
Mammutbäume sind Nadelbäume. In der Wikipedia steht, Mammutbäume gehören zu den Zypressengewächse (Cupressaceae). In meinem Zander sind sie den Taxodiaceae zugeordnet. Recherchiertermaßen sind die Taxodiaceae dann offensichtlich eine Unterfamilie der Zypressen.
Verwirrend ist für mich bei der Mammutbaum-Nomenklatur nur, dass alle drei Mammutbäume verschiedene “Vornamen” haben. Zwar führen sie alle den Namensbestandteil “sequoia” mit, aber eben einmal mit “Meta”-, einmal mit -dendron und einmal nur Sequoia. Drei Pflanzen mit dem Namen Mammutbaum in drei verschiedenen Gattungen. Nun ja, egal, jetzt gehts los!
Ab in den Kühlschrank! Und wie man die Samen dann korrekt anspricht, nachdem sie ausm Kühlschrank kommen, ward an anderer Stelle auch schon dokumentiert:
„Liebe Mammutbaumsäminnen und Mammutbaumsamen,
ich freue mich außerordentlich, dass Sie heute so zahlreich zum Beginn der Einweichphase erschienen sind …”
Herrlich! So werde ich´s machen. *fg*
Für eine Bestätigung oder Korrektur der Samentüte-Infos durch erfahrene Sequoia-sten wäre ich übrigens dankbar. Soll ja möglichst wenig schiefgehen, und in der Kühlphase kann man ja sicher noch manches lernen, damit potenziell überflüssige Fehler nicht gemacht werden müssen …
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34 Kommentare bisher
KommentierenWow. Das ist mal ne Idee! Zurzeit hab ich ja nur ein kleines Chili-Aufzucht-Projekt, aber an Mammutbäum(ch)en hätt’ ich auch meinen Spaß. Glaube, dass ich dann im Frühjahr auch mal versuche welche aufzuziehen. Bin dann Eurem Blog-Event drei Jahre hinterher, aber am Eurem Projekt-Ende macht es ja eh keinen Unterschied mehr, ob mein Baum dann 1000 oder nur 997 Jahre alt sein wird. ;-D
Earendil, 04. Dezember 2008, 17:34Ja mach doch mal, Earendil, dann bin ich nicht so ganz allein mit meiner Nachzucht. :-)
Gärtnerin, 05. Dezember 2008, 14:32Ich wünsche Dir viel Erfolg. Meine Exemplare sind mittlererweile bereits ca. 10 Jahre alt und erfreuen mich noch immer. Ich habe versucht die Mammutbäume als Bonsai zu halten. Der Bergmammutbaum hat bis jetzt nichts dagegen, aber der Urweltmammutbaum wächst wie verückt und ist nicht zu bändigen. Er verlangte immer größere Töpfe. Im nächsten Frühjahr suche ich ihm ein Plätzchen im Garten. … Und dann schicke ich auch ein paar Bilder. Jetzt im Winter hat das Bäumchen alle Nadeln verloren und sieht ziemlich kahl aus.
Yomugasuki, 05. Dezember 2008, 23:59Tolle Seite hier, finde ich. Habe mal bei den Überwinterungsmethoden der anderen Gärtner für Olis gestöbert. Liebäugel auch mit draußen lassen und werde das nun auch auf jeden Fall tun.
Claudia, 29. Dezember 2008, 16:27Aber hier mal eine andere Frage:
Wie kann ich mir aus den Samen einer Blaufichte (leider schon einige Jahre alt, da bisher nicht geklappt) selbst ein Bäumchen ziehen? Was muß ich dabei beachten (Zeitpunkt, Temperatur, Vorbereitung)? Auf hilfreiche Tips bin ich gespannt. Grüße Claudia
Exoten-Samen-Status…
Alles noch weitgehend ruhig an der Anzucht-Front. Während der aufgegangene Scheinmohn so vor sich hin rumsteht (Ok, zwei Jungpflanzen sind bereits wieder umgefallen, aber ich hoffen noch für den Rest.), tut sich bei den Fledermauspflanze-Same…
Trackback Gärtner-Blog, 02. Januar 2009, 13:06Berg-Mammutbaum keimt…
Auch die Mammutbaum-Samen lassen mal was sehen, und zwar zuerst der Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum, syn. Sequoia wellingtonia). Das war der einzige von den drei gesäten Arten, dessen Samen auf die Anzuchterde gelegt wurden (Lichtkeimer…
Trackback Gärtner-Blog, 21. Januar 2009, 11:15Wer kann mir weiterhelfen?
Meine beiden 3-jährigen Mammutbäume (Sequ.giganteum)sind bislang fleißig gewachsen, nun zeigen sich jedoch zunehmend braune Stellen an den Enden der Zweige. Gießverhalten ist gleichgeblieben, habe jetzt in einen größeren Topf umgetopft (mit Kräutererde). Weiß mir nicht zu helfen… :-(
Holger, 24. Januar 2009, 20:23Ich leider nicht, meine sind noch keine drei Wochen alt. Frag mal die Mammutbaum-Freaks vom Event. Link siehe oben.
Gärtnerin, 25. Januar 2009, 11:57Hallo Aufzuchtspezialisten.
Danke für die Tipp’s.
Jetzt sollte es klappen.
Kann jemand etwas zum Wipfelsterben von Bergmamutbäumen sagen.
Hab schon mehrfach Riesenbäume gesehen, die nicht mehr weiter wachsen und oben braun werden.
In England hab ich dieses Problem noch nicht angetroffen.
Die Park’s mit den riesigen Bäumen sind fantastisch.
Wellingtonia
wellingtonia, 21. Februar 2009, 20:53Hallo..
Tobias Ritter, 07. März 2009, 16:33ich bin seit einigen Tagen vom Baumzucht-und pflanz-fieber angesteckt…
Sorry…
Tobias Ritter, 07. März 2009, 16:46hab mich da wohl vertippt
also was ich sagen wollte…
ich hab mir vor ein paar Tagen Samen von Küsten- und Bergmammut und Gingkokerne gekauft,da ich alles richtig machen will hab ich mir im Vorraus infos von eurer Seite geholt.Aber ein paar Fragen hab ich immer noch.
Zum Beispiel würd mich mal interessieren wieviel Grad bei der Stratifizierung entscheidend sind, denn im Kühlschrank sind ja selten minus Grade und im Tiefkühlfach ist es bestimmt zuu kalt,sind denn so 3-6 Grad im Kühlschrank kühl genug für die mammuts und reichen dann um die 10 Tage aus zur Stratifizierung??
Und die Gingkosamen…müssen die auch in den Kühlschrank oder nicht?? Ich lese so viel verschiedene Meinungen… und wie stark müssen die angeraut werden wenns für sie ins Wasser geht,so das der innere Kern zu sehen ist oder wie??? Ich weiß das mit dem Gingko passt hier nicht so rein,wäre aber nett wenn da jemand infos für mich hätte… und wenn jemand Erfahrungen mit Goldkiefern und Sumpfzypressen Anzucht hat,wäre ich für Infos auch dankbar…
Hi Tobias, meine Mammutbäume sind nach Kühlschrank-Aufenthalt schon gekeimt, die Ginkgo-Samen schlafen noch immer. Keine Ahnung wieviel Grad, jedenfalls hat das Aufbewahren im Kühlschrank gereicht. Nimms nicht gar so genau, damit stehst Du Dir selbst im Weg m.E. ;-)
Ich hab meine Ginkgos nicht im Kühli gehabt, weils nicht auf der Packung stand. Obs was wird, kann ich noch nicht sagen. Zu den anderen kann ich nichts beitragen. Wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg beim Baumzucht-Fieber!
Gärtnerin, 10. März 2009, 09:09Erstmal rechtschönen Dank für deine Antwort…
Tobias Ritter, 12. März 2009, 20:40ich habe 5 Gingkokerne,3 von denen hab ich ohne “Kühli” 24h in die Thermoskanne im raumwarmen Wasser eingeweicht und dann in die Erde gesteckt,wo eine kleine Ecke aus dem Boden schaut.Das ist jetzt gut eine Woche her. Jetzt hab ich aber Angst,dass mir die 3 verschimmeln,weil die Erde anfangs recht nass war und ich Dummbatz auch noch Frischhaltefolie drüber machte,jetzt hab ich die Folie abgemacht, weil die Kerne schon so komisch aussehen…Ich glaub das wars wohl für die drei :( naja jetzt liegt meine Hoffnung in den anderen 2 Kerne.Diese will genau wie die Mammutsamen 4-5 Wochen im Kühli lassen und dann auch 48h einweichen…Hab meinen Kühli jetzt voll runter gedreht und mal ein Thermometer rein gelegt,es sind zwischen 0-1 Grad,was hoffentlich kalt genug ist,denn im Tiefkühli sind es -30 Grad und somit zu kalt…
ich weiß auch nicht um die Mammuts mach ich mir nicht solchr Sorgen,aber weil ich überall lese,dass Gingkos schwer zu ziehen sind,mach ich mir solchen Kopf.Und das schlimmste keiner hat dafür Verstädnis,dass ich grad nur Gingkos und Mammuts im Kopf habe,aber wenigstens hier habe ich gleichgesinnte gefunden…Hast du denn die Mammuts wirklich nur die oben genannte zeit im Kühli gehabt und die lange hast du die Gingkos im Wasser gehabt und die lange sind sie jetzt schon in der Erde,wäre echt nett,wenn du mir noochmal schreiben könntest,sonst will mir ja keiner weiter zu hören :(…
Zu den Mammutbaum-Samen: ja, aber ob das so gut war, wird man noch sehen. Bisher nur Bergmammutbaum und wenige Küstenmammutbaum gekeimt. Die Ginkgo-Samen siehe hier. So lange sind sie auch in der Erde. Ich hab nicht mehr viel Hoffnung für die zwei.
Gärtnerin, 13. März 2009, 09:36Guten morgen frau Gärtnerin,
Ich hab mal wieder eine Frage zu meinen Mammutbäumen.Es sin vor ca. zwei Wochen die ersten Mammuts gekeimt,bis lang sind magere zwei Berg-und immerhin 6 Küstenmammuts..Jetzt bilden manche schon die ersten Blätter/Nadeln nach den Keimblättern,jetzt wollt ich fragen, wann man sie denn pikieret?Ich habe nämlich schon oft gehört,dass sie sehr empfindlich drauf reagieren un viele ausfallen können…
Vielen Dank schon mal im Vorraus
Tobias Ritter, 11. April 2009, 07:55Tja, Tobias, ich kann nur unvollständig dazu Auskunft geben, wann der beste Zeitpunkt ist. Ich hab sie mir einfach irgendwann nach 4 oder 5 Wochen geschnappt und pikiert. Manchmal isses besser, wenn man nicht zu viel über potenzielle Schwierigkeiten weiß. ;-)
Gärtnerin, 12. April 2009, 00:50Frohe Ostern,Frau Gärtnerin…
Tobias Ritter, 12. April 2009, 21:48Da hast du wohl recht naja ich erde es einfach mal ausprobieren,wenn sie es nicht überstehen,werd ich noch mal ein paar ansetzen, sind ja nicht so komplziert wie Ginkgos…
Mal was anderes…Bist du eine richtige Gärtnerin oder machst du die vielen Sachen in deiner Startseite aus Hobby??
Hobbygärtnerin. :-)
Gärtnerin, 13. April 2009, 00:46Hallo Frau Gärterin
Ich wollte mich auch mal wieder melden,und dir von meinen Mammuts erzaählen…
Aber was soll ich sagen,es war total ernüchternt, von 30 Bergmammuts sind grad mal 2 gekeimt und heute ist der letzte von den beiden einfach umgekippt,obwohl er schon 10 Nadeln hatte… jetzt sind noch 2 Küsten mammuts übrigvon ebenfalls 30,sie sind nach und nach alle umgekippt, mal sehen wie lange die beiden noch leben.Ich will mir aber noch mal welche nachbestellen,auch wenn ich dann wieder Ärger mit meiner Freundin bekomme,weil dann wieder ihre ganze 48 qm 2-Raum-Wohnung mit Mini Gewächshäusern voll steht… Aber ich komme nun mal vom Dorf und brauchr wenigstens ein bisschen Garten um mich rum… Naja..was aber besser klappte sind die Sumpfzypressen und die Goldkiefern,die sind fast alle gekeimt und haben sogar bis JETZT das pikieren überstanden.Ja und auch sehr enttäuschent waren die Ginkgos, alle 5 Kerne von Maden ausgefressen,auch da versuch ich mich nochmal dran,muss doch mal funkionieren…
So liebe Gärtnerin,vielen Dank,dass du mir wieder so schön zu gehört hast und ich dir meine Sorgen wieder erzählen durfte,doch jetzt hab ich genug umhergeweint un werd mal zu meinen Bäumchen gucken,vielleicht schreibst du mir ja wieder zurück,würd mich freuen,Danke…
Tobias Ritter, 24. April 2009, 20:58Hallo Tobias, ich habe auch nur 8 Mammutbäumchen rausgekriegt, einige mickern.
Gärtnerin, 26. April 2009, 10:55Hallo leute,ich habe vor drei wochen 50 Mamuts in die Erde gesetzt.Ob ihr es glaubt oder nicht es sind schon 15 Samen aufgegangen.Zuerst 7 Tage Kühlschrank bei 7 Grad dann 2 Tage eingeweicht und ab in Aufzuchterde ins Minigewächshaus
Werner, 12. Mai 2009, 19:07Ich wollte eigendlich noch sagen das ich garnicht weiss wie es jetzt weiter gehen soll.Wann muß ich sie Pikieren usw.Könnt ihr mir da weiter helfen?
Werner, 12. Mai 2009, 19:19Grüßt dich Werner…
Tobias Ritter, 16. Mai 2009, 11:41Also ich würd sie nicht zu früh pikieren,so nach 5 wochen und bei dem Wetter nach draußen stellen, jedoch eunwenig geschützt,sodass sie keine volle sonne abbekommen,denn ich hab die Erfahrung gemacht,dass die Bäumchen drinnen schneller schimmeln und umknicken.Ich hab jetzt auch noch mal 50 Bergmammuts und 30 Küstenmammuts gelegt,mal sehen ob diese besser kommen,denn von meinen letzten Versuch haben grad mal 2 Küstenmammuts überlebt,die jetzt gut 8 wochen alt sind.
Wäre mal schön wenn du mal schreibst wie es dann bei dir vorran geht.
Du Werner,mir ist grad noche eine schöne Seite eingefallen,wo du auch viele tipps findest,gib mal bei google,”rabenmammutginkgo-page”ein und dann auf heidereich.org,glaub ich.Vielleicht hilft dir das auch weiter.
Tobias Ritter, 16. Mai 2009, 12:27Ich hab mir einen Mammutbaum-Zapfen aus dem Botanischen Garten mitgenommen und hab eine reichliche Ernte eingefahren. Muss ich die Samen noch stratifizieren? Der Baum steht draußen und war demnach dem Frost ausgesetzt, so dass ich jetzt annehmen würde, dass ich die Samen direkt zum Einweichen geben kann. Stimmt das so? :)
Nils, 12. April 2010, 19:23Hallo Tobias !
Klaus, 12. April 2010, 20:48Genau wie du bin ich ein Landei und kann ohne die
Natur nicht leben. Da ich im Wald Probleme mit dem Borkenkäfer habe versuchte ich über den Weg
der Mammutbäume, Goldkiefern und Eukalyptus das
Problem zu klären. Bei den Mammutbäumen habe ich
gute Keimergebnisse aber dann.
Mit den Goldkiefern sieht es besser aus. Gute
Erfolge bei der Keimung und dann werden die Spitzen braun bzw. gelb. Die Nachzügler habe ich
dann in das kalte Gewächshaus gestellt und siehe da sie sind gesund.
Mit dem Eukalyptus ist es wie die Gärtnerin
kommentierte genau so. Nicht verwöhnen.
Wenn du jedoch nur einen Baum für den Garten möchtest dann entscheide dich für einen jungen
Baum aus der Gärtnerei. Siehe auch meinen Beitrag
“Fragen zum Tag des offenen Gartens”.
HI leute
Ich hab mir letzte woche mammutbaumsamen(bergmammutbaum) von meinen verwandten gehohlt
und mich ein wenig schlau gemacht,
jetzt wollte ich euch fragen womit ihr die besten erfahrungen gemacht habt
(wie lange sollten die bergmammuts im kühlschrank lagern, wie weiche ich sie in warmen wasser ein .)?
wär echt nett wenn ihr mir helfen würdet.( die samen wurden heute um 12 in den kühlschrank gelegt… (ist es normal das die Zapfen zwischen
100-200 samen geben ?)
naja vilen dank leute
RMbaum, 02. Mai 2010, 12:33Manchmal frag ich mich schon, warum ich alles aufschreibe, so auch die Stratifizierungdauer der unterschiedlichen Mammutbaum-Samen oben im Beitrag, wenn das keiner liest. *fg*
Gärtnerin, 04. Mai 2010, 08:37ich find deinen mhmm blog? schon sehr schön :) nen paar bilder von den kleinen wäre gut…
Flo, 18. Juli 2010, 12:42wir hatten uns auch mal mammutsamen geholt aber aus keinem kam einer
wer nen einfaches gewächs haben will probiert mal chili, geht wie unkraut ist supertoll :D
haben uns jetzt 5 ginkosamen geholt und fangen bald an man darf gespannt sein
mach weiter so mit deinem projekt
wir teilen den gleichen traum, nen riesigen mammutbaum im vorgarten =D den keiner abholzen darf muahahahah
Ich habe die Kommentare der Gärtnerin gelesen
Klaus, 18. Juli 2010, 16:24und die Keimung war gut.
Aber dann habe ich die meisten Keimlinge
todgepflegt.
Die besten Überlebenschancen hatten die Urwelt-
mammutbäume und im nächsten Jahr werde ich den ersten in die Freiheit entlassen.
Der Bergmammutbaum, den ich als etwa 40 cm großen
Winzling kaufte, ist jetzt, nach 10 Jahren,schon
ca. 11 Meter hoch.
Also genau überlegen wo man ihn hinpflanzt.
Ab 15cm Stammdurchmesser steht er automatisch
unter Naturschutz.
Das gleiche passiert beim Ginkgo-Baum, der nach
39 Jahren eine Höhe von 15,5 Meter hat und Nüsse
trägt.
Flo schau doch einfach mal bei “Fragen zum Tag des
Offenen Gartens” rein.
Meine Frage ist, wie alt ist der Mammutbaum um
Zapfen zu bringen?
Von einer Anzucht des Ginkgo aus Samen rate ich
ab, da es ungewiss ist ob der Keimling männlich
oder weiblich ist. Versuch es lieber mit
Stecklingen, es funktioniert.
Noch ein Hinweis zum Bergmammutbaum.
Wenn er auf Gelände mit hohem Grundwasserspiegel
gepflanzt wird, dann kann er im Jahr bis 2,5
Meter wachsen.
Ein solches Exemplar steht in Timmendorf bei
Bad Lobenstein.
Ich schäme mich für meinen Zwerg.
Für den Wald habe ich mich für den Urwelt-
mammutbaum entschieden, da der Bergmammutbaum
zu attraktiv,auch als Weihnachtsbaum, aussieht.
Die Gefahr,daß er in einem Zimmer landet,ist zu
groß.
Die Nachbarn unterhalb unseres Grundstücks haben einen Mammutbaum,ob Berg- oder Urwelt weiß ich nicht, er sieht koniferenmäßig aus und ist schon mächtig groß und sie sind ebenso mächtig stolz auf ihn. Nur haben sie ihn dummerweise vor ca. 20 Jahren als kleines Bäumchen knapp neben unseren, den Berg hinunterführenden Abwasserkanal gepflanzt, da ist Ärger vorprogrammiert! 2002 wurde der Kanal lt. Gesetz mit einer Kamera abgefahren – alles in Ordnung, 2007 war er eingedrückt,die Wurzeln im Kanal und unsere Fäkalien (vornehm ausgedrückt) auf ihrer Wiese. Wir haben ihn von einem Kanalreinigungsunternehmen ausschleudern lassen, es war nicht billig und wir werden wohl früher oder später nicht um eine, von uns bezahlte Komplettsanierung drumrumkommen. Wählt also den Standort sinnvoll aus!!!!
Elisabeth, 19. Juli 2010, 07:55Bilder-Update zu meinem Mammutbäumen nach 1,5 Jahren.
Das klingt gefährlich, Elisabeth. Danke für den Hinweis! Ob ich jemals einen Mammutbaum im eigenen Garten auspflanze, weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht….
Gärtnerin, 19. Juli 2010, 09:55Hallo Elisabeth !
Klaus, 19. Juli 2010, 11:34Den Unterschied sieht man eindeutig daran, daß
der Urweltmammutbaum die Nadeln im Herbst
abwirft und der Bergmammut nicht.
Der Mammutbaum sucht das Wasser und bei dir hat
er es auch gefunden.
Mein Bergmammut kann, bis zur Grundstücksgrenze
noch ca. 3 Meter im Radius zulegen.
Das geschieht in den nächsten Tausend Jahren.
Meine Mammuts sind ja für den Wald vorgesehen.
Ergänzung zu Klaus: Der Küstenmammut behält ebenfalls seine Nadeln (zumindest im Winterquartier), und die sehen denen der Eibe ähnlich, während die des Berg-Mammutbaum gräulicher und feiner sind, sehen eher nach Zeder aus.
Gärtnerin, 19. Juli 2010, 11:46Kommentar hinterlassen