Gärtnerin · 03. Dezember 2008, 14:35

Mammutbaum-Samen stratifizieren

Eeeendlich! Drei Jahre nach Beginn des 1000jährigen Mammutbaum-Blog-Events wende ich mich in winterlicher Langeweile nun auch mal der Mammutbaum-Samen-Anzucht zu. Ob die mich dort noch wollen, obwohl erste Mammutbäume schon über einen Meter hoch gewachsen sind? Sind ja erst drei von 1000 Jahren rum…. ? *hoff*

Gereizt hat mich das Projekt, solche riesigen Urwelt-Bäume zu ziehen, ja schon von Anfang an, obwohl ich Sorgen habe, was mit meinem(n) Mammutbäumen passieren könnte, wenn ich die nächsten 950 Jahre nicht mehr da bin, und / oder was binnen weniger Jahre mit ihnen passieren könnte, wenn nicht einige eigene Hektar Boden zum Auspflanzen vorhanden sind, und der Anzucht-Erfolg aber gigantisch gewesen sein sollte. Aber erstmal musses ja überhaupt klappen!

Die Mammutbaum-Samen muss ich jetzt erst mal stratifizieren (Kältebehandlung im Kühlschrank vor der Aussaat, um die Keimhemmung zu brechen. Laut Samentüte-Infos ist das bei den drei verschiedenen Sorten von Mammutbaum-Samen unterschiedlich lange nötig. Im einzelnen:

Der Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum, syn. Sequoia wellingtonia) wird auch Riesen-Mammutbaum genannt. Das ist die Art, an die man wohl zuerst denkt, wenn man kalifornische Mammutbäume schon mal im Fernsehen gesehen hat. Die Samen dazu sehen so aus, …

Mammutbaum-Samen stratifizieren

und sollen 8-10 Tage im Kühlschrank lagern, und anschließend 1-2 Tage in warmem Wasser vorquellen, bevor man sie sät. Lichtkeimer, also nicht abdecken.

Der Küsten-Mammutbaum (Sequoia sempervirens), „California Redwood“ oder „Coast Redwood“ soll von der Dicke her wohl etwas zierlicher sein als der Berg-Mammutbaum.

Die Küstenmammutbaum-Samen sind etwas dunkler und weniger flach als die des Bergmammutbaum-Kollegen:

Küstenmammutbaum-Samen, Sequoia-Samen

Stratifizieren ist kürzer angegeben. 5-7 Tage Kühlschrank, nicht einweichen, dünn abdecken, steht auf der Samentüte.

Der dritte im Bunde ist der Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides). Im Gegensatz zu den anderen beiden ist er – das überrascht mich – gem. Zander nicht in Nordamerika beheimatet, sondern kommt aus China! Außerdem ist er im Vergleich zu den anderen beiden Mammutbaum-Arten in Sachen Endhöhe (40 m) ein rechter Winzling. :-)

Die Urweltmammutbaum-Samen aus der Nähe sehen wiederum den Bergmammutbaum-Samen ziemlich ähnlich. Ganz leicht heller sind sie:

Urweltmammutbaum-Samen

10 Tage Kühlschrank, danach Aussaat dünn abdecken, steht drauf.

Mammutbäume sind Nadelbäume. In der Wikipedia steht, Mammutbäume gehören zu den Zypressengewächse (Cupressaceae). In meinem Zander sind sie den Taxodiaceae zugeordnet. Recherchiertermaßen sind die Taxodiaceae dann offensichtlich eine Unterfamilie der Zypressen.

Verwirrend ist für mich bei der Mammutbaum-Nomenklatur nur, dass alle drei Mammutbäume verschiedene „Vornamen“ haben. Zwar führen sie alle den Namensbestandteil „sequoia“ mit, aber eben einmal mit „Meta“-, einmal mit -dendron und einmal nur Sequoia. Drei Pflanzen mit dem Namen Mammutbaum in drei verschiedenen Gattungen. Nun ja, egal, jetzt gehts los!
Ab in den Kühlschrank! Und wie man die Samen dann korrekt anspricht, nachdem sie ausm Kühlschrank kommen, ward an anderer Stelle auch schon dokumentiert:

„Liebe Mammutbaumsäminnen und Mammutbaumsamen,
ich freue mich außerordentlich, dass Sie heute so zahlreich zum Beginn der Einweichphase erschienen sind …“

Herrlich! So werde ich´s machen. *fg*

Für eine Bestätigung oder Korrektur der Samentüte-Infos durch erfahrene Sequoia-sten wäre ich übrigens dankbar. Soll ja möglichst wenig schiefgehen, und in der Kühlphase kann man ja sicher noch manches lernen, damit potenziell überflüssige Fehler nicht gemacht werden müssen …

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Vor einem Jahr
Maracuja - Passiflora edulis - Anzucht, Yucca-Palme vermehren, schneiden - Anleitung, Test-Bewurzeln



64 Kommentare bisher

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Earendil, 04. Dezember 2008, 17:34

Wow. Das ist mal ne Idee! Zurzeit hab ich ja nur ein kleines Chili-Aufzucht-Projekt, aber an Mammutbäum(ch)en hätt‘ ich auch meinen Spaß. Glaube, dass ich dann im Frühjahr auch mal versuche welche aufzuziehen. Bin dann Eurem Blog-Event drei Jahre hinterher, aber am Eurem Projekt-Ende macht es ja eh keinen Unterschied mehr, ob mein Baum dann 1000 oder nur 997 Jahre alt sein wird. ;-D

Gärtnerin, 05. Dezember 2008, 14:32

Ja mach doch mal, Earendil, dann bin ich nicht so ganz allein mit meiner Nachzucht. :-)

Yomugasuki, 05. Dezember 2008, 23:59

Ich wünsche Dir viel Erfolg. Meine Exemplare sind mittlererweile bereits ca. 10 Jahre alt und erfreuen mich noch immer. Ich habe versucht die Mammutbäume als Bonsai zu halten. Der Bergmammutbaum hat bis jetzt nichts dagegen, aber der Urweltmammutbaum wächst wie verückt und ist nicht zu bändigen. Er verlangte immer größere Töpfe. Im nächsten Frühjahr suche ich ihm ein Plätzchen im Garten. … Und dann schicke ich auch ein paar Bilder. Jetzt im Winter hat das Bäumchen alle Nadeln verloren und sieht ziemlich kahl aus.

Claudia, 29. Dezember 2008, 16:27

Tolle Seite hier, finde ich. Habe mal bei den Überwinterungsmethoden der anderen Gärtner für Olis gestöbert. Liebäugel auch mit draußen lassen und werde das nun auch auf jeden Fall tun.
Aber hier mal eine andere Frage:
Wie kann ich mir aus den Samen einer Blaufichte (leider schon einige Jahre alt, da bisher nicht geklappt) selbst ein Bäumchen ziehen? Was muß ich dabei beachten (Zeitpunkt, Temperatur, Vorbereitung)? Auf hilfreiche Tips bin ich gespannt. Grüße Claudia

Trackback Gärtner-Blog, 02. Januar 2009, 13:06

Exoten-Samen-Status…

Alles noch weitgehend ruhig an der Anzucht-Front. Während der aufgegangene Scheinmohn so vor sich hin rumsteht (Ok, zwei Jungpflanzen sind bereits wieder umgefallen, aber ich hoffen noch für den Rest.), tut sich bei den Fledermauspflanze-Same…

Trackback Gärtner-Blog, 21. Januar 2009, 11:15

Berg-Mammutbaum keimt…

Auch die Mammutbaum-Samen lassen mal was sehen, und zwar zuerst der Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum, syn. Sequoia wellingtonia). Das war der einzige von den drei gesäten Arten, dessen Samen auf die Anzuchterde gelegt wurden (Lichtkeimer…

Holger, 24. Januar 2009, 20:23

Wer kann mir weiterhelfen?

Meine beiden 3-jährigen Mammutbäume (Sequ.giganteum)sind bislang fleißig gewachsen, nun zeigen sich jedoch zunehmend braune Stellen an den Enden der Zweige. Gießverhalten ist gleichgeblieben, habe jetzt in einen größeren Topf umgetopft (mit Kräutererde). Weiß mir nicht zu helfen… :-(

Gärtnerin, 25. Januar 2009, 11:57

Ich leider nicht, meine sind noch keine drei Wochen alt. Frag mal die Mammutbaum-Freaks vom Event. Link siehe oben.

wellingtonia, 21. Februar 2009, 20:53

Hallo Aufzuchtspezialisten.
Danke für die Tipp’s.
Jetzt sollte es klappen.
Kann jemand etwas zum Wipfelsterben von Bergmamutbäumen sagen.
Hab schon mehrfach Riesenbäume gesehen, die nicht mehr weiter wachsen und oben braun werden.
In England hab ich dieses Problem noch nicht angetroffen.
Die Park’s mit den riesigen Bäumen sind fantastisch.

Wellingtonia

Tobias Ritter, 07. März 2009, 16:33

Hallo..
ich bin seit einigen Tagen vom Baumzucht-und pflanz-fieber angesteckt…

Tobias Ritter, 07. März 2009, 16:46

Sorry…
hab mich da wohl vertippt
also was ich sagen wollte…
ich hab mir vor ein paar Tagen Samen von Küsten- und Bergmammut und Gingkokerne gekauft,da ich alles richtig machen will hab ich mir im Vorraus infos von eurer Seite geholt.Aber ein paar Fragen hab ich immer noch.
Zum Beispiel würd mich mal interessieren wieviel Grad bei der Stratifizierung entscheidend sind, denn im Kühlschrank sind ja selten minus Grade und im Tiefkühlfach ist es bestimmt zuu kalt,sind denn so 3-6 Grad im Kühlschrank kühl genug für die mammuts und reichen dann um die 10 Tage aus zur Stratifizierung??
Und die Gingkosamen…müssen die auch in den Kühlschrank oder nicht?? Ich lese so viel verschiedene Meinungen… und wie stark müssen die angeraut werden wenns für sie ins Wasser geht,so das der innere Kern zu sehen ist oder wie??? Ich weiß das mit dem Gingko passt hier nicht so rein,wäre aber nett wenn da jemand infos für mich hätte… und wenn jemand Erfahrungen mit Goldkiefern und Sumpfzypressen Anzucht hat,wäre ich für Infos auch dankbar…

Gärtnerin, 10. März 2009, 09:09

Hi Tobias, meine Mammutbäume sind nach Kühlschrank-Aufenthalt schon gekeimt, die Ginkgo-Samen schlafen noch immer. Keine Ahnung wieviel Grad, jedenfalls hat das Aufbewahren im Kühlschrank gereicht. Nimms nicht gar so genau, damit stehst Du Dir selbst im Weg m.E. ;-)

Ich hab meine Ginkgos nicht im Kühli gehabt, weils nicht auf der Packung stand. Obs was wird, kann ich noch nicht sagen. Zu den anderen kann ich nichts beitragen. Wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg beim Baumzucht-Fieber!

Tobias Ritter, 12. März 2009, 20:40

Erstmal rechtschönen Dank für deine Antwort…
ich habe 5 Gingkokerne,3 von denen hab ich ohne „Kühli“ 24h in die Thermoskanne im raumwarmen Wasser eingeweicht und dann in die Erde gesteckt,wo eine kleine Ecke aus dem Boden schaut.Das ist jetzt gut eine Woche her. Jetzt hab ich aber Angst,dass mir die 3 verschimmeln,weil die Erde anfangs recht nass war und ich Dummbatz auch noch Frischhaltefolie drüber machte,jetzt hab ich die Folie abgemacht, weil die Kerne schon so komisch aussehen…Ich glaub das wars wohl für die drei :( naja jetzt liegt meine Hoffnung in den anderen 2 Kerne.Diese will genau wie die Mammutsamen 4-5 Wochen im Kühli lassen und dann auch 48h einweichen…Hab meinen Kühli jetzt voll runter gedreht und mal ein Thermometer rein gelegt,es sind zwischen 0-1 Grad,was hoffentlich kalt genug ist,denn im Tiefkühli sind es -30 Grad und somit zu kalt…
ich weiß auch nicht um die Mammuts mach ich mir nicht solchr Sorgen,aber weil ich überall lese,dass Gingkos schwer zu ziehen sind,mach ich mir solchen Kopf.Und das schlimmste keiner hat dafür Verstädnis,dass ich grad nur Gingkos und Mammuts im Kopf habe,aber wenigstens hier habe ich gleichgesinnte gefunden…Hast du denn die Mammuts wirklich nur die oben genannte zeit im Kühli gehabt und die lange hast du die Gingkos im Wasser gehabt und die lange sind sie jetzt schon in der Erde,wäre echt nett,wenn du mir noochmal schreiben könntest,sonst will mir ja keiner weiter zu hören :(…

Gärtnerin, 13. März 2009, 09:36

Zu den Mammutbaum-Samen: ja, aber ob das so gut war, wird man noch sehen. Bisher nur Bergmammutbaum und wenige Küstenmammutbaum gekeimt. Die Ginkgo-Samen siehe hier. So lange sind sie auch in der Erde. Ich hab nicht mehr viel Hoffnung für die zwei.

Tobias Ritter, 11. April 2009, 07:55

Guten morgen frau Gärtnerin,
Ich hab mal wieder eine Frage zu meinen Mammutbäumen.Es sin vor ca. zwei Wochen die ersten Mammuts gekeimt,bis lang sind magere zwei Berg-und immerhin 6 Küstenmammuts..Jetzt bilden manche schon die ersten Blätter/Nadeln nach den Keimblättern,jetzt wollt ich fragen, wann man sie denn pikieret?Ich habe nämlich schon oft gehört,dass sie sehr empfindlich drauf reagieren un viele ausfallen können…

Vielen Dank schon mal im Vorraus

Gärtnerin, 12. April 2009, 00:50

Tja, Tobias, ich kann nur unvollständig dazu Auskunft geben, wann der beste Zeitpunkt ist. Ich hab sie mir einfach irgendwann nach 4 oder 5 Wochen geschnappt und pikiert. Manchmal isses besser, wenn man nicht zu viel über potenzielle Schwierigkeiten weiß. ;-)

Tobias Ritter, 12. April 2009, 21:48

Frohe Ostern,Frau Gärtnerin…
Da hast du wohl recht naja ich erde es einfach mal ausprobieren,wenn sie es nicht überstehen,werd ich noch mal ein paar ansetzen, sind ja nicht so komplziert wie Ginkgos…
Mal was anderes…Bist du eine richtige Gärtnerin oder machst du die vielen Sachen in deiner Startseite aus Hobby??

Gärtnerin, 13. April 2009, 00:46

Hobbygärtnerin. :-)

Tobias Ritter, 24. April 2009, 20:58

Hallo Frau Gärterin
Ich wollte mich auch mal wieder melden,und dir von meinen Mammuts erzaählen…
Aber was soll ich sagen,es war total ernüchternt, von 30 Bergmammuts sind grad mal 2 gekeimt und heute ist der letzte von den beiden einfach umgekippt,obwohl er schon 10 Nadeln hatte… jetzt sind noch 2 Küsten mammuts übrigvon ebenfalls 30,sie sind nach und nach alle umgekippt, mal sehen wie lange die beiden noch leben.Ich will mir aber noch mal welche nachbestellen,auch wenn ich dann wieder Ärger mit meiner Freundin bekomme,weil dann wieder ihre ganze 48 qm 2-Raum-Wohnung mit Mini Gewächshäusern voll steht… Aber ich komme nun mal vom Dorf und brauchr wenigstens ein bisschen Garten um mich rum… Naja..was aber besser klappte sind die Sumpfzypressen und die Goldkiefern,die sind fast alle gekeimt und haben sogar bis JETZT das pikieren überstanden.Ja und auch sehr enttäuschent waren die Ginkgos, alle 5 Kerne von Maden ausgefressen,auch da versuch ich mich nochmal dran,muss doch mal funkionieren…

So liebe Gärtnerin,vielen Dank,dass du mir wieder so schön zu gehört hast und ich dir meine Sorgen wieder erzählen durfte,doch jetzt hab ich genug umhergeweint un werd mal zu meinen Bäumchen gucken,vielleicht schreibst du mir ja wieder zurück,würd mich freuen,Danke…

Gärtnerin, 26. April 2009, 10:55

Hallo Tobias, ich habe auch nur 8 Mammutbäumchen rausgekriegt, einige mickern.

Werner, 12. Mai 2009, 19:07

Hallo leute,ich habe vor drei wochen 50 Mamuts in die Erde gesetzt.Ob ihr es glaubt oder nicht es sind schon 15 Samen aufgegangen.Zuerst 7 Tage Kühlschrank bei 7 Grad dann 2 Tage eingeweicht und ab in Aufzuchterde ins Minigewächshaus

Werner, 12. Mai 2009, 19:19

Ich wollte eigendlich noch sagen das ich garnicht weiss wie es jetzt weiter gehen soll.Wann muß ich sie Pikieren usw.Könnt ihr mir da weiter helfen?

Tobias Ritter, 16. Mai 2009, 11:41

Grüßt dich Werner…
Also ich würd sie nicht zu früh pikieren,so nach 5 wochen und bei dem Wetter nach draußen stellen, jedoch eunwenig geschützt,sodass sie keine volle sonne abbekommen,denn ich hab die Erfahrung gemacht,dass die Bäumchen drinnen schneller schimmeln und umknicken.Ich hab jetzt auch noch mal 50 Bergmammuts und 30 Küstenmammuts gelegt,mal sehen ob diese besser kommen,denn von meinen letzten Versuch haben grad mal 2 Küstenmammuts überlebt,die jetzt gut 8 wochen alt sind.
Wäre mal schön wenn du mal schreibst wie es dann bei dir vorran geht.

Tobias Ritter, 16. Mai 2009, 12:27

Du Werner,mir ist grad noche eine schöne Seite eingefallen,wo du auch viele tipps findest,gib mal bei google,“rabenmammutginkgo-page“ein und dann auf heidereich.org,glaub ich.Vielleicht hilft dir das auch weiter.

Nils, 12. April 2010, 19:23

Ich hab mir einen Mammutbaum-Zapfen aus dem Botanischen Garten mitgenommen und hab eine reichliche Ernte eingefahren. Muss ich die Samen noch stratifizieren? Der Baum steht draußen und war demnach dem Frost ausgesetzt, so dass ich jetzt annehmen würde, dass ich die Samen direkt zum Einweichen geben kann. Stimmt das so? :)

Klaus, 12. April 2010, 20:48

Hallo Tobias !
Genau wie du bin ich ein Landei und kann ohne die
Natur nicht leben. Da ich im Wald Probleme mit dem Borkenkäfer habe versuchte ich über den Weg
der Mammutbäume, Goldkiefern und Eukalyptus das
Problem zu klären. Bei den Mammutbäumen habe ich
gute Keimergebnisse aber dann.
Mit den Goldkiefern sieht es besser aus. Gute
Erfolge bei der Keimung und dann werden die Spitzen braun bzw. gelb. Die Nachzügler habe ich
dann in das kalte Gewächshaus gestellt und siehe da sie sind gesund.
Mit dem Eukalyptus ist es wie die Gärtnerin
kommentierte genau so. Nicht verwöhnen.
Wenn du jedoch nur einen Baum für den Garten möchtest dann entscheide dich für einen jungen
Baum aus der Gärtnerei. Siehe auch meinen Beitrag
„Fragen zum Tag des offenen Gartens“.

RMbaum, 02. Mai 2010, 12:33

HI leute

Ich hab mir letzte woche mammutbaumsamen(bergmammutbaum) von meinen verwandten gehohlt
und mich ein wenig schlau gemacht,
jetzt wollte ich euch fragen womit ihr die besten erfahrungen gemacht habt

(wie lange sollten die bergmammuts im kühlschrank lagern, wie weiche ich sie in warmen wasser ein .)?

wär echt nett wenn ihr mir helfen würdet.( die samen wurden heute um 12 in den kühlschrank gelegt… (ist es normal das die Zapfen zwischen
100-200 samen geben ?)

naja vilen dank leute

Gärtnerin, 04. Mai 2010, 08:37

Manchmal frag ich mich schon, warum ich alles aufschreibe, so auch die Stratifizierungdauer der unterschiedlichen Mammutbaum-Samen oben im Beitrag, wenn das keiner liest. *fg*

Flo, 18. Juli 2010, 12:42

ich find deinen mhmm blog? schon sehr schön :) nen paar bilder von den kleinen wäre gut…
wir hatten uns auch mal mammutsamen geholt aber aus keinem kam einer
wer nen einfaches gewächs haben will probiert mal chili, geht wie unkraut ist supertoll :D
haben uns jetzt 5 ginkosamen geholt und fangen bald an man darf gespannt sein
mach weiter so mit deinem projekt
wir teilen den gleichen traum, nen riesigen mammutbaum im vorgarten =D den keiner abholzen darf muahahahah

Klaus, 18. Juli 2010, 16:24

Ich habe die Kommentare der Gärtnerin gelesen
und die Keimung war gut.
Aber dann habe ich die meisten Keimlinge
todgepflegt.
Die besten Überlebenschancen hatten die Urwelt-
mammutbäume und im nächsten Jahr werde ich den ersten in die Freiheit entlassen.
Der Bergmammutbaum, den ich als etwa 40 cm großen
Winzling kaufte, ist jetzt, nach 10 Jahren,schon
ca. 11 Meter hoch.
Also genau überlegen wo man ihn hinpflanzt.
Ab 15cm Stammdurchmesser steht er automatisch
unter Naturschutz.
Das gleiche passiert beim Ginkgo-Baum, der nach
39 Jahren eine Höhe von 15,5 Meter hat und Nüsse
trägt.
Flo schau doch einfach mal bei „Fragen zum Tag des
Offenen Gartens“ rein.
Meine Frage ist, wie alt ist der Mammutbaum um
Zapfen zu bringen?
Von einer Anzucht des Ginkgo aus Samen rate ich
ab, da es ungewiss ist ob der Keimling männlich
oder weiblich ist. Versuch es lieber mit
Stecklingen, es funktioniert.
Noch ein Hinweis zum Bergmammutbaum.
Wenn er auf Gelände mit hohem Grundwasserspiegel
gepflanzt wird, dann kann er im Jahr bis 2,5
Meter wachsen.
Ein solches Exemplar steht in Timmendorf bei
Bad Lobenstein.
Ich schäme mich für meinen Zwerg.
Für den Wald habe ich mich für den Urwelt-
mammutbaum entschieden, da der Bergmammutbaum
zu attraktiv,auch als Weihnachtsbaum, aussieht.
Die Gefahr,daß er in einem Zimmer landet,ist zu
groß.

Elisabeth, 19. Juli 2010, 07:55

Die Nachbarn unterhalb unseres Grundstücks haben einen Mammutbaum,ob Berg- oder Urwelt weiß ich nicht, er sieht koniferenmäßig aus und ist schon mächtig groß und sie sind ebenso mächtig stolz auf ihn. Nur haben sie ihn dummerweise vor ca. 20 Jahren als kleines Bäumchen knapp neben unseren, den Berg hinunterführenden Abwasserkanal gepflanzt, da ist Ärger vorprogrammiert! 2002 wurde der Kanal lt. Gesetz mit einer Kamera abgefahren – alles in Ordnung, 2007 war er eingedrückt,die Wurzeln im Kanal und unsere Fäkalien (vornehm ausgedrückt) auf ihrer Wiese. Wir haben ihn von einem Kanalreinigungsunternehmen ausschleudern lassen, es war nicht billig und wir werden wohl früher oder später nicht um eine, von uns bezahlte Komplettsanierung drumrumkommen. Wählt also den Standort sinnvoll aus!!!!

Gärtnerin, 19. Juli 2010, 09:55

Bilder-Update zu meinem Mammutbäumen nach 1,5 Jahren.

Das klingt gefährlich, Elisabeth. Danke für den Hinweis! Ob ich jemals einen Mammutbaum im eigenen Garten auspflanze, weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht….

Klaus, 19. Juli 2010, 11:34

Hallo Elisabeth !
Den Unterschied sieht man eindeutig daran, daß
der Urweltmammutbaum die Nadeln im Herbst
abwirft und der Bergmammut nicht.
Der Mammutbaum sucht das Wasser und bei dir hat
er es auch gefunden.
Mein Bergmammut kann, bis zur Grundstücksgrenze
noch ca. 3 Meter im Radius zulegen.
Das geschieht in den nächsten Tausend Jahren.
Meine Mammuts sind ja für den Wald vorgesehen.

Gärtnerin, 19. Juli 2010, 11:46

Ergänzung zu Klaus: Der Küstenmammut behält ebenfalls seine Nadeln (zumindest im Winterquartier), und die sehen denen der Eibe ähnlich, während die des Berg-Mammutbaum gräulicher und feiner sind, sehen eher nach Zeder aus.

Samu, 05. September 2010, 15:02

Bei mir gehen die Bäume oft Ein sie knicken 2 Wochen nach der Saat einfach ab was soll ich machen? Die die richtig wachsen sind einfach zu wenig

Jana Dalton, 31. März 2011, 12:49

Mein Freund hat im Garten einen Urwaldmamutbaum stehen. Nun habe ich einen Tick was Bäume angeht(Bonsai). Letzten Herbst habe ich einen der Zäpfchen auf Anzuchterde gelegt und draußen stehen gelassen. Immer hin 5 Samen sind schon aufgegangen. Kann man daraus auch Bonsais machen?
Im übrigen habe ich gennerel sehr gute Erfahrun damit gemacht sich die Bäume im Herbst an zu sehen dann die Samen zu sammeln und auf Anzuchterde zu legen.Es gelingt bei jadem Baum. Bei Kastanien,Eichen u.ä.sollte man einen Mäuse, Raten schutz einplanen. Jana

Lena, 06. September 2011, 10:38

Eine Freundin von mir war kürzlich in Amerika und hat den Sequoia National Park besuch, sie hat mir auch ein paar Samen mitgebracht. Wie lange müssen sie zum Stratifizieren in den Kühlschrank?
Ja, ich hab den Beitrag oben gelesen, aber auf meiner Packung steht das ich sie 20 Tage im Kühlschrank lassen soll! Außerdem steht dort auch nichts von Einweichen, was hier empfohlen wird. Ist das bei manchen Sorten nicht nötig, oder ist es einfach falsch?
Vielen Dank im Vorraus für alle Antworten!

Gärtnerin, 06. September 2011, 13:29

Wenn Du dem Beitrag gelesen hast, erwartest Du von mir hoffentlich nicht, dass ich mir widerspreche? :-)

Klaus, 06. September 2011, 14:15

Heute habe ich mir die Mühe gemacht und die gesamten Beiträge zum Mammutbaum nochmals durchgelesen. G.s.D. waren es nicht so viele wie bei den Grasmilben. Ich experimentiere nun schon längere Zeit mit den Mammutbäumen und habe die besten Erfolge mit dem „Winzling“ Urweltmammutbaum. Seit vergangenem Jahr haben sie eine Größe von 80-100cm erreicht.Leider sind nur 5 Stück übriggeblieben. Die größten Fehler bei der Anzucht sind volle Sonne und zu fetter Boden. Am besten werden sie bei mir in ganz normaler Gartenerde. Aber jetzt habe ich eine Frage. Am Anfang des Blogs wurde auf eine Krankheit beim Bergmammutbaum hingewiesen. Die Spitze wird braun und stirbt. Ich habe mit Wasser,Bittersalz und Spezialdünger versucht die Krankheit zu bekämpfen aber kein Erfolg. Es betrifft den Zuwachs vom vorigen Jahr an. Wer kann mir helfen? Sollte die Ursache in tieferen Bodenschichten liegen?

Gärtnerin, 06. September 2011, 14:44

Nach dem letzten Winter hatte ich eine braune Spitze, die ich für zurückgefroren halte. Kann bei ganz jungen Bäumen wohl mal passieren. Die Mammutbaum-Pflanze hat sich gut erholt und wächst anstandslos weiter. Mehr kann ich nicht beitragen.

Klaus, 06. September 2011, 18:23

Danke Gärtnerin!
So ganz jung ist der Baum ja nun auch nicht mehr.Er ist etwa 9 Meter hoch,sodaß ich die Spitze nicht genauer untersuchen kann.Möglich ist natürlich auch eine hellere Farbe beim frisch getriebenen Teil.Der Baum ist so schön gewachsen,daß man bei Veränderungen die Flöhe husten hört.Danke für das Mutmachen!
Dafür habe ich heute in einer Thuja-Neuerwerbung 9 winzige Pflänzchen des Bergmammutbaumes gefunden!

Klaus, 15. September 2011, 18:03

Hallo Gärtnerin !
Du hattest wieder einmal recht. Heute habe ich mittels Leiter die Spitze erreicht und den Fehler entdeckt. Die Spitze war, warum auch immer,abgebrochen und nur teilweise wieder zusammengewachsen. Vielleicht mache ich einen Wundverband aus Lehm und Mist. Ob es etwas bringt weis ich nicht aber einen Versuch ist es wert.

schlenzi, 09. Mai 2012, 12:01

Hallo zusammen. Früher als Kind (vor ca. 30 Jahren) haben mich besonders Kastanienbäume fasziniert, denke mal wegen der Form der Früchte.
Jetzt also Mammutbäume. Bei über 40 Samen probierte ich mich bei den Mammuts nach ein paar Tagen Kühlschrank aus.
– Kokoserde
– Kokoserde mit zerkleinerten Eierschalen
– Kokoserde mit Holzasche (war ein Tipp im Internet)

Mein Fehler war jetzt aber wohl, daß ich die Samen mit Kokoserde bedeckt habe, weil Lichtkeimer.

Naja, mal sehen ob es und wie es klappt. Ich werde dann was posten …
Viele Grüße
schlenzi

Klaus, 09. Mai 2012, 14:51

Hallo Schlenzi!
Mit Holzasche klingt logisch, da Bergmammut in freier Natur nach einem Waldbrand und nachfolgendem Regen keimen.
An Infos bin ich sehr interessiert, insbesondere wenn du auch noch schreibst um welche Art von Mammutbaum es sich bei dir handelt.

schlenzi, 10. Mai 2012, 11:16

Hallo Klaus,
es sind Berg-/Riesen-Mammutbaum. Mal sehen wie riesig diese Bäumchen wirklich werden oder doch niedlich bleiben …
Bist du wirklich auf eine Leiter gestiegen um die Baumkrone deinen 9 Meter hohen Mammutbaumes zu kontrollieren?
… hättest du einmal filmen lassen sollen, um es bei youtube hochzuladen. Hätte bestimmt gute Bewertungen gegeben, aber auch lustige Kommentare dazu … vermutlich.
Würde gern ein Foto von deinem Baum sehen.

Klaus, 10. Mai 2012, 14:54

Hallo Schlenzi!
Ein Foto des Baumes findest du hier im Blog unter „Fragen zum Tag des Offenen Gartens….“. Nachdem ich die Spitze abgedrosselt habe, sieht er etwas anders aus und ich habe nicht nur eine, sondern gleich drei Spitzen. Meine Frau findet ihn jetzt schöner. Wie schnell er wächst liegt an der Bodenbeschaffenheit und insbesondere am Grundwasserstand. Zwei der Spitzen werde ich waagerecht herabbinden und stelle mir schon die Kommentare dazu vor. „Zwerg erklimmt Riesenmammutbaum“ oder so ähnlich! Deine Idee von der fotografischen Dokumentation ist gut und bei entsprechendem Blickwinkel ….!

schlenzi, 15. Mai 2012, 11:16

Hallo Klaus,
ich bin etwas neidisch, daß dein Mammutbaum und auch der Ginkgo schon so groß ist. Ginkgo-Samen habe ich mir zwar auch geholt, aber ich zweifele schon daran, daß bei diesen etwas kommen wird, zumal manche in Foren meinten, daß diese sehr schwierig aus Samen zu ziehen sind. Bei der Stratifizierung war an der Schale Schimmel aufgetreten. Danach habe ich es aus dem Kühlschrank herausgenommen, den Schimmel abgerieben und versuche es jetzt – nach etwa einer Woche – gleich mit dem Eintopfen.
Vielleicht werde ich mal versuchen zu mogeln und versuchen mir einen Ableger von einem Ginkgo zu holen. Ob´s klappt, keine Ahnung … versuche es trotzdem.

Klaus, 15. Mai 2012, 17:21

Hallo Schlenzi !
Auch bei mir klappt nicht alles auf Anhieb. Ich mußte schon viel Lehrgeld zahlen. Mammutbäume aus Samen ziehen klappt manchmal. Am attraktivsten sind m.E. die Urweltmammutbäume,obwohl sie im Herbst die Blätter oder Nadeln abwerfen. Zudem sind sie starke CO – Killer. In den nächsten Jahren sollen diese deshalb auch verstärkt forstwirtschaftlich genutzt werden. Mein im Garten freigelassener Baum hat in diesem Jahr schon ca. 10cm Zuwachs. Über Alter und Größe entscheiden dann meine Nachkommen.
Das Vermehren von Ginkgo aus Samen habe ich wegen Mangel an Erfolg aufgegeben. Besser und sicherer ist die Vermehrung mittels Stecklingen oder Steckhölzern. Zumal du dann entscheiden kannst ob männlich oder weiblich. Ich habe beide Geschlechter im Garten und ernte schon fleissig Nüsse. Dazu muß der Baum aber mindestens 35 Jahre alt sein. Um Nüsse zu ernten mußt du nur einen weiblichen Baum haben. Schade dass du so weit weg wohnst, sonst hätte ich dir einen Sämling des Urweltmammutbaumes geschenkt. Am Sonntag ist mein Garten wieder offen und das Wetter soll auch schön werden.

schlenzi, 21. Mai 2012, 10:15

Die Samen von allerlei Pflanzen habe vor ich 3 Wochen ausgesäht, aber ich muß gestehen, daß ich ungeduldig werde … obwohl ich weiß, daß die ersten wohl noch mindestens drei weitere Wochen brauchen, andere bis zu 3-4 Monate. Eine blöde Geduldsprobe *lacht*. Von einem Ginkgo habe ich mir jetzt einen Zweig geholt, den ich dreigeteilt habe. Nur mich stört der Moos, der teilweise dem Zweig ist, der stört mich und macht mich unsicher, ob es nicht irgendwie ein Parasit und das Wachstum stören könnte.
Hast du vielleicht einen guten Rat dazu?
Ich hätte den kleinen (Urwelt-)mammut wirklich unglaublich gerne, schon um nur zu sehen, wie schnell er wächst …

Klaus, 21. Mai 2012, 15:02

Hallo Schlenzi !
Meine, in den eigenen Wald ausgewilderten,Urweltmammutbäume stehen gut und haben die derzeitige Trockenheit bisher gut überstanden. Das macht mir Mut weitere Bäume anzuziehen und in den Wald zu entlassen. Es ist eine Arbeit für künftige Generationen.
Über das Moos brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Es bildet sich immer an einzeln stehenden Bäumen und zeigt die Himmelsrichtung an. Im Zimmer verschwindet es von ganz allein. Ich wünsche dir viel Erfolg!

schlenzi, 22. Mai 2012, 09:13

Hallo Klaus,
wenn das Moos kein Problem ist, dann bin ich beruhigt, sieht aber dennoch „blöd“ aus.
Gestern ist das erste Pflänzchen der Granatäpfel zu Vorschein gekommen – das schenkt mir etwas Ruhe, daß ich doch nicht „alles“ falsch gemacht habe.

schlenzi, 02. Juli 2012, 10:54

Hallo Klaus,
der erste kleine Mammut ist nach einiger Zeit umgekippt und eingegangen. War in diesem Torf-Aufzuchttopf.
Aktuell habe ich zwei weitere, wie ich in eine Keramik-Teeschale umgesetzt habe. Einer der beiden sieht eigentlich ganz gut aus und wird in einigen Tagen die Samenhüle abstreifen. Bin vor allem mit Nummer 2 schon sehr zufrieden und sehr zuversichtlich, aber auch die nächsten Mammuts warte ich schon …
Ich habe für mich im Umsetzen in die Teeschale aktuell als gute Möglichkeit gefunden. Bei diesen Torftöpfen werde ich jedenfalls beim nächsten Mal viel vorsichtiger sein, weil diese nach einiger schnell zu schimmeln anfangen. Eine andere Sache, die man beachten sollte ist, daß der Torf die Feuchtigkeit anzieht, während die Samen eventuell kaum Wasser bekommen … somit also vielleicht sogar verdursten.

Klaus, 02. Juli 2012, 14:40

Hallo Schlenzi!
Die Ursache für das Umfallen der Pflänzchen ist in der zu guten Qualität der Anzuchterde zu suchen. Leider ist der „Profi“ noch im Urlaub. Ich war zum Tag des Offenen Gartens begeistert von seinen Anzuchterfolgen bei Berg-, Küsten-
und Urweltmammutbaum. Auch die Goldkiefern standen wie eine eins. Meine Anzuchterde habe ich jetzt nach seinen Vorstellungen selbst gemischt. Je ein Teil Humus,Gartenerde und Sand. Nicht verhätscheln sondern Sonne und Wind aussetzen. Aber bald wissen wir es genau. Es waren zu viele Infos um sich Alles zu merken. Ich werde noch weitere Experimente machen, denn ich habe von „Ihm“ mehr als tausend frische Samen bekommen.

Susanne B, 02. Juli 2012, 16:28

Stimmt, Klaus, meine Jungpflanzen sind auf meinem Südwest-Balkon auch Wind und Wetter ausgesetzt, wenn auch ursprünglich aus Platzgründen. Eine Freundin, die überzählige Jungpflanzen von mir bekommen hatte, hat neulich erst bemerkt, dass meine Pflanzen kompakter und kräftiger gewachsen sind.
Japanische Gärtner imitieren den zausenden Wind, indem sie ihre Jungpflanzen streicheln. Die Pflanzen reagieren mit gestauchtem Wuchs darauf, um nicht vom vermeintlichen Wind abgeknickt zu werden.

Klaus, 02. Juli 2012, 18:09

Wenn ich meine Pflänzchen jetzt auch noch streichele, dann werden sie ja gleich wieder verwöhnt. Aber du hast recht mit dem Wind und ich werde es mal versuchen. Man staunt manchmal wie intelligent die Natur doch ist und wir können noch viel von ihr lernen und wir müssen auch wenn wir sie erhalten wollen.

schlenzi, 03. Juli 2012, 09:50

… das mit dem Streicheln ist sehr interessant, danke.

martin, 05. Juli 2012, 02:01

Die Beume sind fabel haft.

Steffen, 06. Dezember 2013, 04:37

zum Thema Stratifikation, worüber hier ja auch viele Fragen gestellt worden sind bezüglich der Notwendigkeit einer Kältebehandlung für bestimmte Sorten, kann ich nur sagen, es ist sehr oft nicht notwendig, Ginkgo z.b. geht auch ohne Stratifikation, nur ist dann die Keimrate evtl etwas geringer. Im Zweifelsfall kann eine Stratifikation ja nie schaden, ausser evtl tropischen Pflanzen. Für diejenigen, die es zu eilig zum stratifizzieren haben, gibt es ja Gibberellinsäure

Klaus, 06. Dezember 2013, 09:35

Und wem dies alles zu stressig ist der kann ja bei Steffen Jungpflanzen erwerben. Ich habe es jedenfalls so gemacht und versuche mich jetzt an der Anzucht der „Alaska-Schwarzkiefer“. Bei Ginkgo-Bäumen empfehle ich eher die Vermehrung mittels Steckhölzern. Dadurch kann man das Geschlecht festlegen.

Java, 10. Mai 2014, 22:57

Was versteht man bitte genau unter „pikieren” ??? Ich wäre über eine Antwort sehr dankbar. Habe nämlich vorgestern auch mit dem Aussäen von Sequoia begonnen…

Betula, 11. Mai 2014, 16:44

Schau hier: http://gaertnerblog.de/blog/2006/gartenglossar-pikieren/

Thomas, 01. Mai 2016, 19:39

Hello
Ich hab vor nem Monat Urwald und Berg Mammutbaum samen ausgesetzt.
Bei beiden hab ich spitzen Erfolge.
19 Berg Mammutbäume und 15 Urwelt Mammutbäume. Mein Problem ist aber ich lebe in einer Wohnung und kann sie nicht nach draußen stellen.
Besitze aber einen kleine Walt mit 2,5 ha und meine frage ist ab wann ich die kleinen raus setzten kann oder sollte. Da der platz irgendwann auf den fensterbrettern zu wenig sein wird
LG Thomas

Jürgen, 16. November 2016, 15:28

Hallo,

ich hab schon länger (seit 2007) einen Riesen-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum). Kann mir mal jemand sagen, wann der Baum anfängt Zapfen zu bilden?

LG Jürgen

Klaus, 16. November 2016, 20:06

Mein Bergmammutbaum hat die ersten Zapfen nach 12 Jahren gebracht. Also noch etwas Geduld!

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