Nestnachrichten: Klein-Rotschwanz ist da!
Gegen vier Uhr früh weckten mich schrille Pfiffe: Rotschwanz-Mutter auf höchster Lautstärke.
Man musste kein Vogel sein, um zu begreifen, dass etwas Besonderes im Gange war.
Also im Hemd ans Fenster, prüfender Blick: Frau Rotschwanz saß entspannt in der Tanne, dann huschte sie wieder aufs Haus. Falscher Alarm?
“Sie erzeugt durch Rufen von verschiedenen Stellen aus einen dreidimensionalen Klangraum”, erklärte mir mein Mann unterm Kopfkissen hervor. “Damit sich die Jungen später daran orientieren können.”
Ich war beeindruckt.
Hatte ich je für meine Kinder einen dreidimensionalen Raum geschaffen?
Als ich gegen sieben, immernoch im Hemd, die Erdbeeren wässern ging, schwirrte die Rotschwänzin an mir vorbei, im Schnabel ein Insekt mit gefühlten 20 Beinen. Sie verschwand damit im Vogelhaus.
Also sind die Babys noch drin. Sollte mein Mann Recht gehabt haben mit seiner Theorie? Er war früher mal ziemlich gut in Physik. Aber daß er was von Rotschwanz-Psychologie versteht, war mir neu.
Ich plätscherte mit dem Wasser rum und dachte an die Rechnung, die dieses Jahr hoch werden würde. Da sah ich IHN, bzw. ES.
ES saß zwischen Kompostierer und Mülltonne auf dem steifen runden Plastiksack, in dem ich Duales-System-Abfälle sammle.
ES war flauschig und geschippert und sah keinem seiner Eltern ähnlich.
Wirklich glücklich sah ES nicht aus, eher etwas desorientiert.
ES war ganz still.
Seine Mutter pfiff in höchsten Tönen aus der Eberesche, dann flatterte sie zum Zaun und piepste wieder aus voller Brust.

(Frau Rotschwänzchen wirft mir böse Blicke zu: Verschwinde! Du störst!)
Ich stellte das Wasser ab, rollte den Schlauch zusammen, ging in die Küche und machte mir Sorgen: Weiß sie etwa nicht, wo ihr Kind sitzt? ES war im tiefen Schatten in Deckung gegangen und gab seiner Mutter keine Antwort. Ich kenne das.
Das Mitleid mit der gefiederten Kollegin hätte ich mir sparen können. Von meiner Beobachterposition am Küchenfenster aus erkannte ich meinen Irrtum: Das verstörte Gehopse war nur ein Täuschungsmanöver! Natürlich wusste das Vogelweibchen, wo ihr Kleines war. Endlich allein mit ihm, flatterte sie in seinem Blickfeld auf höher gelegenen Zweigen herum, lockte, verbreitete Zuversicht und motivierte ES mit Leckerli, sich von der Müllecke weg und auf eine höhere Ebene zu begeben. Das konnte ich ihr nun wieder nachfühlen.

(Maaamaaa!!)

(Mama kommt)

(Und – huch??-ist auch schon wieder weg)
Ein guter Tag zum Flügge-Werden! Es war heiß wie nie, die Katzen würden schlafen. Aber nanu?? Was macht Frau Rotschwanz jetzt noch am Vogelhaus? Schleppt sie da wirklich weiter Futter rein?
Aufs Einflugloch gezoomt… Ha, da: ES II!!
Ein helles Schnäbelchen, ein schwarzes Äuglein…
Geht ES II jetzt auch “in Betrieb”? Schon sah ich den runden Bauch.



(Lebhaft dreht er das Köpfchen und beäugt die Welt. Wo ist wohl der große Bruder?)
Spot auf den Abfallsack: ES I war inzwischen irgendwie dünner und glatter geworden, hopste zaghaft und zirpte mit hellem Stimmchen. Wen knips’ ich nun? ES I ? Oder ES II? Fast eine Stunde lang tat sich bei beiden gar nichts. Ich fand plötzlich, Papparazzi verdienen mehr Respekt als ihnen allgemein gegönnt wird. Es ist ein harter Job.
Noch härter ist es nur, ein weiblicher Rotschwanz zu sein. Das Vögelchen sah inzwischen aus als hätte es von seinen 20 Gramm mindestens 4 verloren. Ich weiß nicht, ob man sich als Vogel über sowas freut.

(Sie pfeift übrigens mit vollem Mund!)
Allein ihr Dauer-Gezwitscher anzuhören, war anstrengend. Ich stellte mir vor, wie es ist, diese Töne hervorzubringen. Nein, danke. Aber, andererseits, welches Glück: Sie glaubt wirklich, ihre Kinder hören auf sie!
ES II im sicheren Haus hatte sich indessen überlegt, sein Coming- Out zu vertagen und sich wieder zur Ruhe zu begeben:

(Gähn! Gleich fallen die Augen zu…)
Tja, es gibt immer Spätstarter. Rotschwanz-Mama fütterte ihr Jüngstes weiter. Und schleppte jedesmal danach etwas Weißes aus dem Haus.

(Ob rein oder raus, niemals mit leerem Schnabel. Das sieht ja aus wie … äh..Bäh! Und alles mit demselben Besteck!))

(Sie hat überhaupt keine Freizeit!)
Wo ist eigentlich der verdammte Rotschwanz-Vater?

(Die schöne Frau ist ganz allein)
Von seinen Kindern wird ER nicht mehr viel haben. ES I testete bereits systematisch alle seine Funktionen:
1. Aufplustern: Klappt!
2. Rundum-Äugen: Klappt
3. Jubilieren: naja… muss noch üben.
4. Ortswechsel durch Flattern: klappt 1A!


(Rotschwanz junior lässt mich leider nicht näher ran. Er ist schon von den summenden Fliegen genervt. Mach’s gut. Kleiner!)
14.22 Uhr: Kein Mini- Rotschwanz mehr zu sehen, kein Baby-Gesicht mehr am runden Fenster:
Auch die Mutter macht sich davon.
Im Garten ist es plötzlich ganz still.
Kleine Chronik des Rotschwanz-Watchings:
1. Nestbau-Beginn am 1.Juni
2. Abschluss der Innenausstattung am 4.Juni
3. Wir finden leere Eierschalen am 20.Juni
4. Klein-Rotschwanz Nr.1 ist da: am 3.Juli
5. Schwänzchen II zieht aus: 5.Juli
6. Nesthäckchens erste Reise und Abschied: 7.Juli
eingewurzelt unter: Garten allgemein
Vor einem Jahr
Euphorbia welche?, Graulaubige Pflanzen - Bestimmung, Spatz aus dem Nest gefallen, Drehfrucht, Streptocarpus "Blauer Paul", Kakteen im Farb-Rausch, Stein-Beet - organisch gewachsen, Gartenhibiskus-Showtime, Calla ohne Hochblatt, Hochheimer Staudengarten, Garten-Koch-Event: Raspberry - Himbeere
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29 Kommentare bisher
KommentierenTolle Geschichte! Danke für den wunderschönen Bericht! Und die Bilder sind auch super! Vögel zu photographieren ist wahrlich nicht einfach.
Liebe Grüße, Sus
Sus, 04. Juli 2008, 08:02Da kann ich Sus nur zustimmen…klasse Berichterstattung!!!!! Schade das nun schon wieder alles vorbei sein soll *schnüff* Ich mag aber gerne noch mehr von den Vögli-Familie lesen wollen…………….
Spreewaldgurke, 04. Juli 2008, 10:09Wir haben hier Schwalben, wobei ich das natürlich nicht so begrüße, wenn die morgens so einen Krach machen.
carsten, 04. Juli 2008, 11:21Hallo Uta,
ich möchte mich auch für die gelungene Berichterstattung und die tolle Fotoreportage bedanken …….. echt toll, ich hab herzlich gelacht heute morgen ….
Hoffe die Piepmätze gehen ihren Weg und Du hast bald wieder viele Vogelstimmen im Garten, die Dich über den Auszug der Rotschwänze hinweg trösten :-)
Liebe Grüße
jey-Key, 04. Juli 2008, 11:48jK
Mütter haben doch wirklich allerorten mit denselben Problemen zu kämpfen. :-)
Hedonistin, 04. Juli 2008, 11:52Köstlicher Bericht und hinreißende Fotos!
Hallo Uta, auch von mir vielen Dank für die wirklich gelungene Berichterstattung.
Dorothea, 04. Juli 2008, 12:56Hoffentlich schaut sich noch ein weiteres Paar die Eigentumswohnung an. Noch ist Brutzeit !
Lieben Gruss und schönes Wochenende.
Schön, dass es Euch gefällt, das freut mich sehr. Ich musste mich nämlich wirklich anstrengen. Diese Rotschwänzchen sind schnell, mit dem Fotoapparat unglaublich schwer “zu fangen”. Sie machen spektakuläre Manöver in der Luft. Rechte Winkel!
Also, Eulen wären leichter…
Schwalben wieder nicht…
Ich versprech’ Euch noch ein Ende. Einer ist ja noch drin.
Uta, 04. Juli 2008, 13:15Hallo Uta, ich glaube im Bild von 14:22 Uhr ist auf der rechten Seite vom Schlupfloch ein Schnäbelchen zu sehen, oder täusche ich mich ?
Dorothea, 04. Juli 2008, 16:09Es geht also weiter, schöner als alle Zoo-Geschichten.
Du guckst ja ganz genau, Dorothea. Stimmt.
Uta, 04. Juli 2008, 17:12danke für diese wunderbare dokumentation!
lg conny
conny weberpals, 04. Juli 2008, 19:43Das ist ein wunderbarer Fotobericht. Vielen Dank. Da möchte ich doch noch ein eigenes Erlebnis anfügen: Vor einigen Jahren hatten wir Rotschwänzchen und das Nesthäkchen konnte nicht aus dem Kasten ausfliegen, weil es sich sein Füßchen festgeklemmt hatte am Nistmaterial. Ich stieg auf der Leiter hinauf zum Kasten, wo es hilflos herumflatterte. Um es zu befreien, musste ich es in die Hand nehmen, das war ein Gefühl… So ein kleines süßes Vögelchen ohne Gewicht in der Hand und ließ sich dann ganz ruhig mit der Schere das Füßchen freischneiden , während die Alten zeternd drum herumflogen. Als alles Stroh weggeschnitten war, saß es da noch einige Zeit auf meiner Hand und … hui flog es los und die Eltern nahmen es gleich in ihre Obhut.
Agathe, 04. Juli 2008, 21:28Festgeklemmt?! Ich wär’ nie darauf gekommen, dass es sowas geben könnte. Wie gut, Agathe, dass du das beobachtet hast und helfen konntest!
Uta, 04. Juli 2008, 22:10Deine “Schwänzchen” hatten offenbar zwei Eltern… Wo ist nur unser Göttergatte hin? Er hat zwar längst nicht so fleißig gebaut wie seine Frau. Aber er hat sie dann beim Brüten zuverlässig gefüttert und auch gelegentlich abgelöst, wie mir schien.
Noch eine Frage: Hast du hinterher das Nest aufgeräumt? Ich meine, das Haus leer gemacht?
Und noch eine: Gehen ausgeflogene Junge ins Nest zurück? Ich habe das flügge Kleine am Tag 1 nochmal vorbeischwirren sehen. Es hatte sich nicht wirklich unter Kontrolle. Es flog eher wie ein loses Blatt. Es würde nie das Einflugloch treffen.
Übrigens, was ich gerade sehe: Wenn man genau ein Jahr im Blog zurückguckt, gibt es da von Ilona ein Spatzenbaby zu sehen:
Uta, 04. Juli 2008, 22:23http://gaertnerblog.de/blog/2007/spatz-aus-dem-nest-gefallen/
Auch mit so auffällig gelbem Fütter-mich-Schnabel. Und er saß, wie sie erzählte, auch fast eine Stunde still an derselben Stelle und war, wie ich finde, relativ groß.
Ich hatte mich nämlich gewundert, wie groß “mein” Jungvogel war. Wo die Eierschale doch sooo winzig war.
Ich muß es auch einfach loswerden, Dein Bericht samt Fotos ist toll!!! Ich bewundere, dass Du offensichtlich für uns Leser die Kamera parat hattest. Mir fehlt sie leider oft in entscheidenen Augenblicken ;-)
Yomugasuki, 04. Juli 2008, 22:39Hallo Uta, ich räume das Nest leer, wenn die Jungvögel ausgeflogen sind. Die Jungen sind meist ziemlich standorttreu, obwohl sie nie direkt ins Nest zurückkehren. Beide Eltern (Es wundert mich sehr, dass bei Dir nur die Vogelmutter beim Ausfliegen dabei war, es ist leider fast anzunehmen , dass dem Vogelvater etwas zugestoßen ist in der Zwischenzeit) sind dann noch eine ganze Zeit mit Füttern beschäftigt. Was ganz süß ist: wenn die Sonne untergeht bei schönem Wetter habe ich öfter beobachtet, dass die Alten ihre Jungen mit Futter an einen sicheren Ort locken, zum Beispiel auf einen Balken unterm Giebel unseres Hauses, und dann noch ein paar Mal dort füttern. Und dort bleiben die Jungen dann sitzen über Nacht und schlafen. Letztes Jahr, als die Rotschwänzchen gerade ausgeflogen waren, hatte sich doch die Alte ein sehr ungeschicktes Versteck ausgesucht, indem sie einem der Jungen einen Platz in einer Nische unserer Haustür aussuchte. Ich bat daraufhin alle Familienmitglieder, am Abend nur noch durch die Terrassentür zu gehen, denn jeden Tag war die Türnische nun Schlafplatz des Rotschwänzchenkükens. Aber an einem Abend öffnete eins meiner Kinder versehentlich die Tür, und in seinem Schreck kam das Rotschwänzchen ins beleuchtete Haus hereingeflattert. Nun war guter Rat teuer, denn jetzt kam es in Panik, es dauerte lange, bis es wieder hinausgefunden hatte, es war ja dunkel draußen, und danach kam es nie mehr zum Schlafen in die Haustürnische.
Agathe, 07. Juli 2008, 00:41Na gut, Agathe, danke. Dann kann ich ja das Nestchen rausholen. Ich hatte kürzlich schon reingeguckt und die große weiße Feder gesehen, die das Weibchen beim Bau mit so viel Mühe durchs Loch gestopft hatte.
Zu der Nischengeschichte: Vögel scheinen ja wirklich ein gutes Gedächtnis zu haben… Die Aufregung deiner Kinder kann ich mir vorstellen. Das Erlebnis vergessen sie bestimmt auch nicht.
Der fehlende Mann: Sein Wegbleiben fiel mit der Zeit zusammen, in der das Weibchen schon halbwegs allein klar kam. Das lässt mich hoffen, er geht fremd. Find’ ich besser als tot.
Uta, 07. Juli 2008, 10:01bin auf der Suche nach “Epiphyllum Ableger bzw. vermehren” auf den Gärtnerblog gestossen und fand die tolle Rotschwänzchen-Geschichte. Möchte dazu gratulieren. Das Futter/Nistkasten-Haus gefällt mir auch sehr.
Karin G., 07. Juli 2008, 10:55Hallo, super nette Geschichte. Und hilfreich für mich;-) Hatte in meiner Heukammer einen Tag vor dem Reinbringen des Heu´s auch ein Nest gefunden. Leider in solcher Höhe, daß wenn ich das Heu auf die eigentliche Stapelhöhe bringen wollte, ich die Jungvögel auch gleich in den Katzennapf legen kann;-(( Also habe ich aus Kaninchengitter einen “Einflugschutztunnel” gebaut. Gefunden hatte ich das Nest am 29. Juni, da sahen die 6 Kleinen ziemlich frisch aus. Bis gestern sah alles ganz ok aus. Heute war das Nest leer. Aber der Draht sah nicht so aus, als ob da Katzen oder Marder drauf gewesen wären. Daher musste ich jetzt erstmal nachlesen, ob sie denn schon ausgeflogen sein könnten… So kam ich zu Deiner Geschichte! Und denke nun, daß sie wohl auch ausgezogen sind, nur ich habe leider alles verpasst, da ich den ganzen tag nicht zu Hause war…*schnief*.
Pippilangstrumpf, 09. Juli 2008, 19:23Hi, Pippi,
Uta, 09. Juli 2008, 21:54es könnte schon hinkommen, dass sie vom 29. bis zum 9. genug Zeit hatten. Schade, dass du nicht ein Foto von den Kleinen im Nest gemacht hast. Hätt ich gern mal gesehen. Oder hast du?
Wo es doch gleich sechs waren…
Lustig übrigens, wozu man im Internet so alles Rat sucht: Könnte meine Katze meine Vögel gefressen haben? Und siehe da, es hat geholfen. Vielleicht kann ja mal ein Katzen-Experte sagen, ob man nach einer ev. Katzen-Attacke auf ein Nest Spuren sehen würde. Lose Federn und so…
Hach, da kommt gleich wieder Urlaubsfeeling auf! Wir hatten das Glück, dass einer Goldammer-Familie die Terasse unseres Ferienhauses ziemlich gut gefiel; wahrscheinlich wegen der Brotkrümel, die von unseren Mahlzeiten dort liegen blieben. Für lautes Gelächter sorgte das Junge, als es mitten in den Krümeln saß, sich aber trotzdem fleißig von Muttern das Futter in den Schnabel stopfen ließ – die wiederrum die Krümel aufpickte in denen ihr Junges saß und es damit fütterte.
Ilka, 13. Juli 2008, 18:36Richtig mitgelitten wiederum haben wir, als bei einem schweren Regenschutt die Eltern die Biege machten und das Junge sich nicht von der überdachten Terasse wegtraute. Ganz dick aufgeplustert saß es auf dem Boden und tschiepte herzerweichend in einer Lautstärke, die man ihm garnicht zugetraut hätte…
Dazu noch eine ständig zerzauselte Bachstelze und ein Fasan, der uns jeden Morgen lauthals weckte, und fertig ist die Ferienunterhaltung! Herrlich!
Einblick in die Rotschwänzchen-Kinderstube…
Diese Woche erstmals junge Rotschwänzchen gesichtet – zwei Junge machten dem Elternteil das Leben schwer, das genervt davonhoppelte, verfolgt vom flügelflirrenden Nachwuchs. Leider ist auf meinen Fotos mangels Tele kaum was zu erkennen, aber …
Trackback caipi, 09. August 2009, 21:00Habe in den letzten Wochen ebenfalls einen Rotschwanz im Garten entdeckt, ob Männchen oder Weibchen weiss ich noch nicht…
Cain al Warkal, 11. Mai 2010, 15:49Hallo Uta !
Klaus, 11. Mai 2010, 16:31Ich habe deinen Beitrag wie einen spannenden
Roman gelesen. Einfach Klasse !
Du übertriffst dich immer wieder.
Auch die Kommentare haben durch dich noch mehr Farbe bekommen.
Ich bin gespannt, denn du hast noch mehr drauf !!!
Habe auch Neuigkeiten bei “Baum beranken”.
Beim Rotschwanz sind Männlein und Weiblein leicht zu unterscheiden: Die Männchen sind schwarz/grau, die Weibchen braun. Aus Erfahrung kann ich sagen, wenn man einen gesehen hat, ist meist auch der Partner nicht weit ;-)
Betula, 11. Mai 2010, 17:29Hallo, unsere Rotschwänzchen haben heute Ihre ersten Flugversuche gestartet.Ich bin als neuer Gartenbesitzer aufmerksam geworden, wegen dem heftigen Gezeter der Rotschwanz-Mama. Natürlich habe ich versucht ein Foto zu schiessen.Leider ist nicht viel zu sehen. Ich bin richtig glücklich, dass alles nun beobachten zu können. Schon lange füttere ich die Piepmätze im Winter und nun sind auch die restlichen Nistkästen belegt. Werden es 2 Gelege bei den Meisen?
christian, 21. Mai 2010, 21:5920.Mai 21.00 Uhr
Das Männchen der Gartenrotschwänze hat auf dem Kopf ein weißes Käppchen. Es sieht aus als trüge er ein Kirschblütenblatt darauf. Er ist dunkler, glatter und glänzender. Die Weibchen sind bräunlich und der rote Schwanz unscheinbarer gefärbt, nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
An der Chronik oben ist der Ablauf zu sehen:
Nestbau ca. 3-4 Tage
16 Tagen Brüten
14 Tage Füttern…
und fertig sind die Gartenrotschwänzchen
Sicher sind nicht alle gleich schnell oder langsam, aber so in etwa steht es auch in der Fachliteratur.
Uta, 26. Mai 2010, 10:24Hallöchen…
Hatice, 16. Juni 2010, 08:53Ich hatte im Carport ein Vogelnest mit einem Rotschwänchen Vogel. Ab und zu schaute ich rein wenn die Mama nicht a war und habe vor 1 woche Vogelbabys entdeckt. Aber 2 Tage später war weder Baby noch Mutter zu sehen!! Ich bin total traurig darüber… Ich war so stolz das sich ausgerechnet bei mir im Carport … . Naja unser Carport sollte abgerissen werden, weil unsere Nachbarin das so “wollte”. Als ich dann aber aus Sorge(da waren die Vogelmama und baby noch da) rief ich den Tierschutz an die mir sagten das es eben nicht aberissen werden darf. Doch dann schickte mir das Naturschutzamt eine IDIOTEN vorbei der kontrollieren sollte ob da noch was drin ist. Der Griff einfach rein ins nest… ! Durfte er das?? Ich finde nein, und wooo sind aufeinmal mama und baby hin… Donnerstag noch da und Freitag völlig leer?? Ich meine es wäre unmöglich das ein andere Vogel wie Rabe oder so sich das Baby gerissen hat es wäre zu eng…. ICH VERSTEH DAS NICHT…….:(((
vielen Dank für diese süße Geschichte!!!
bianca, 23. Juni 2010, 08:10Ich habe auch gerade Rotschwanz Nachwuchs im Garten und warte auf´s Ausfliegen,
bianca aus Lübeck
Gratuliere! Es heißt ja, sie seien vom Aussterben bedroht. Inzwischen sehen ich sie aber öfter. Die Jungen mit Eltern werden noch längere Zeit bei Dir herumfliegen. Sie sind anfangs ausgesprochen tollpatschig und werden leicht zur Katzen-Beute, wie mein alter Nachbar weiß.
Hatice, Deine Vögel können schon weggeflogen sein. Sie brauchen ca. 17 Tage ab dem Schlüpfen aus dem Ei. Dass ein Tierschutzmann in ein Nest greift, finde ich sehr seltsam. Es gäbe doch andere Methoden, um zu sehen, ob es noch bewohnt ist.
Uta, 23. Juni 2010, 10:12Kommentar hinterlassen