Pflanzenbörse Rückblick
Hier kommt der sehr kurz ausfallende Bericht von der Pflanzenbörse gestern in GG:
Das war wohl eine der besch… Pflanzenbörsen jemals. Pünktlich um 5.40 Uhr zum Tagesbeginn öffneten sich die Schleusen, so dass ich froh war, mein Auto schon am Vortag beladen zu haben. Nicht, dass es das erste Mal gewesen wäre, dass man bei einer Börse im mehr oder weniger strömenden Regen gestanden hat, aber die Groß-Gerauer Börsenbesucher scheinen nicht so regenfest zu sein wie ich die Rüsselsheimer kenne. :-) Es war extrem wenig los. Wenige, z.T. eher missmutige Käufer und sogar einige Verkäufer, die man seit Jahren dort trifft, waren nicht da. Was wohl mit den vielen Parallelterminen dieses Jahr zu tun hat. Man kann halt nicht gleichzeitig an drei bis vier Veranstaltungen teilnehmen.
So sah mein Haufen im Regen kurz vor 7 aus:
Nachdem später einer der dort fest installierten Schirme aufgespannt wurde, zog ich mit Sack und Pack dazu und teilte mir dann diesen mit der Organisatorin der Veranstaltung. Wenigstens von oben halbwegs trocken und für lange Schwätzchen angesichts Kundenarmut natürlich auch optimal. Nichtsdestotrotz durchweicht man an so einem Vormittag komplett zwischen den batschnassen Pflanzen. Tückisch v.a. das Thema Lederhandschuhe und Nässe.
Klar, die trocknen wieder nach dem Auswringen. Nur…. die Farbe… Also meine Hände sind insgesamt knallrot. Geht auch jetzt nicht ab. Intensiver und beständiger als jede Henna-Färbung anscheinend. :-(
Sonst noch:
Sus hat mich auf ein längeres Schwätzchen unterm Schirm besucht und mir ein noch näher zu bestimmendes Federgras (Stipa …)-Pflänzchen mitgebracht. Das zeige ich dann, wenn es größer ist, auch mal der Gartenfreundin.
Info vom Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Hessen in Sachen Gen-Mais aufgesammelt:
Die Uni Gießen plant den Anbau von gentechnisch verändertem Mais des Typs MON 810 (Bakterien-Erbgut gegen Schädling Maiszünsler / Insektengift enthalten) auf Groß-Gerauer Äckern. Bei der Unterschriftenaktion habe ich unterschrieben. Die Grünen reichten dazu kostenfreie Saatgut-Tütchen von gentechnikfreiem und samenfestem Bantam-Mais als Kontrapunkt, den ich versuchen werde anzubauen. Dahinter steckt eine interessante Aktion verschiedener Träger und eine Bantam-Landkarte, zu der man seinen Standort melden kann.
Eingekauft habe ich ein Helmkraut und eine noch näher zu bestimmende Pflanze, die die Verkäuferin nicht kannte, die aus Samen gezogen wurde und ein Wolfsmilchgewächs UND eine Papaya sein soll. Papaya kann ich ausschließen. Foto kommt dann demnächst.
Um 12 Uhr war ich fix und fertig und froh, nach Hause gehen zu können. Am ätzendsten finde ich immer das heimatliche Entladen von vielen Restbeständen. Umso mehr, wenn die, genauso wie das Auto, in Wasser schwimmen. Ätzend, echt. So ein Sch… Tag.
eingewurzelt unter: Ärgernis
Vor einem Jahr
Mehr Rosa, Hellblau, Drachenbaum-Problemchen mal wieder, Stunde der Gartenvögel (NABU), Hängeerdbeere nach dem Winter




2 Kommentare bisher
KommentierenIch war gestern dann noch kurz in Pfungstadt: Da war noch weniger los!! Die letzten beiden Jahre waren mindestens doppelt so viele Verkäufer wie in GG (schon aus Platzgründen), aber gestern habe ich genau 7 Verkäufer und 3(!) Käufer (myself included) gezählt.
Ups. Das klingt ja nicht so gut für Pfungstadt… Vergessen wir den Tag einfach komplett. :-)
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