Rosen richtig schneiden – Bild-Anleitung

29. Januar 2008 von Gärtnerin

Der Winter war mild, die Rosen im Garten treiben schon aus. Habe heute begonnen, die ersten Rosen zu schneiden. Das mache ich immer beim ersten Austrieb bzw. wenn die Knospen schwellen. Rosen richtig zu schneiden war für mich im ersten Garten erstmal der Horror. Ich hatte Angst, was kaputt zu machen und habe mich ausführlich von meiner Mama anlernen lassen, bevor ich die Rosenschere erstmals angesetzt habe. Deswegen dachte ich, ich dokumentiere hier mal für Rosen-Neulinge, wie ich es gelernt habe. Trägt vielleicht zur Angst-Reduktion bei anderen bei, denn das richtige Schneiden ist wirklich nicht schwer.

Erste Frage:

Wann und warum muss man Rosen schneiden?

Weil sie sonst “hochbeinig” werden, die Äste immer länger und unten kahl, weil viele dünne schwache Äste, die letzte Saison gewachsen sind, die Pflanzen eher schwächlich blühen lassen und weil man im Sommer auf schön gewachsene, starke, kräftige, toll blühende Rosen gucken will. Oder anders gesagt, das Schneiden als Pflegemaßnahme dient dazu, die Rosen kräftig, schön und gesund zu erhalten. So in etwa… Oder will jemand vielleicht in der Gartensaison noch auf Hagebutten und Verblühtes schauen? Der alte Putz muss runter!

rosen schneiden  abschneidenrosen schneiden verblühte blüten ab

Die folgende Reihenfolge der Schnitt-Maßnahmen entspricht meinen persönlichen Vorlieben, die dadurch entstanden sind, dass ich finde, man sieht so nach und nach am besten, was weg muss, bzw. kommt an manche Sachen an den Rosen dann auch besser dran. Ist sicher nicht zwingend, solange am Ende alles gemacht ist. ;-)
Die Schnitt-Maßnahmen 1-3 zusammen ergeben übrigens einen klassischen Auslichtungsschnitt, den man auch bei manch anderen Gehölzen macht.

Achtung: Stabile Handschuhe und umsichtiges Zugreifen sind beim Rosenschneiden Pflicht! Die Stacheln können üble Verletzungen und Entzündungen zur Folge haben.

Nach innen wachsende Äste, sich überkreuzende Äste entfernen

Zuerst entferne ich die Äste an den Rosenstöcken, die nach innen wachsen. Das gibt schonmal Luft für weiteres Schneiden. Nach innen wachsen bedeutet, dass der Ast nicht wie gewünscht nach außen wächst (stellt Euch einen gut gebundenen Blumenstrauß vor), sondern quasi entgegen den anderen Ästen zu Rosen-Mitte hin. Auf dem Bild wächst der dünne Ast nach innen.

rosen schneiden nach innen wachsend äste beschneiden

Solche Äste schneide ich komplett heraus, und zwar so, dass an der Anwachs-Stelle möglichst kein Strunk mehr stehenbleibt. Wozu ist das gut? Hat was mit dem Aufbau der Rose zu tun. Soll ja kein wirres Gebüsch werden, sondern eine gut aufgebaute Rose. Äste stehen so nie zu eng, die einzelnen Rosentriebe stehen alle luftig auseinander (beugt z.B. Pilzerkrankungen vor), es sieht besser aus, und man kommt anschließend an die weiteren Triebe besser dran.

Schwache / dünne Triebe an den Rosen abschneiden

Als nächstes schneide ich schwache bzw. dünne Äste heraus, ebenfalls direkt an der Stelle, wo sie entspringen, ebenfalls ohne verbleibenden Stumpf.

Beispiel-Bild für dünne Rosentriebe – man vergleiche mit den anderen Trieben!

rosen schwache dünne äste verschneiden

Wozu? Dünne Triebe bekommen noch dünnere Jungtriebe mit vermutlich schwachem Blütenansatz. Lieber einige kräftige Rosentriebe mit ordentlich Blüten dran, als schwaches Gewirre, das sich die Kraft der Pflanze aufteilt und dabei kaum Blüten bringt!

Totes Holz / morsche Äste an den Rosen entfernen

Ab und an stirbt ein Rosenast komplett ab. Seine Zeit ist halt gekommen, andere Triebe übernehmen seine Aufgaben. Dadurch findet man relativ regelmäßig an den Rosen sog. “totes Holz”, also Triebe, in denen absolut kein Leben mehr ist. Diese Triebe können eigentlich dran bleiben, sind aber nicht schön anzusehen. Deswegen entferne ich sie. Erst jetzt, weil die vorhergehenden Schnittmaßnahmen genügend Platz geschaffen haben, dass man besser dran kommt. In der Regel sind es so morsche Äste, dass man sie einfach ganz unten anfassen und an der Anwuchsstelle oder an der Bodenoberfläche abbrechen kann. Totes Holz erkennt man an der deutlich abweichenden Farbe. Es ist nicht mehr grün, sondern braun (oder im Fall alter Rosenäste vielleicht grau-bemoost und bröckelig).

Hier ein Beispiel für tote Äste. Das Braune auf dem Bild halt:

rosen totes holz entfernen

Sodele, jetzt sollte erstmal alles weg sein, was überflüssig war, und die Rosenbüsche stehen schon viel geordneter da. Der Feintuning-Schnitt kann beginnen. ;-)

Jetzt kommt DIE SACHE MIT DEM AUGE.

Was um Himmels Wille ist ein AUGE? Don´t panic, das ist leicht erklärt und bebildert. ;-)

Als “Auge” werden die Stellen an den Rosen bezeichnet, aus denen bei einsetzendem Wachstum die neuen Triebe herauskommen. Praktischerweise gibts dafür Regeln, an die sich alle Rosen halten, so dass man, wenn mans verstanden hat, nicht lange suchen muss. *g*

Rosen können, wie die meisten Pflanzen, nur an spezifischen Stellen austreiben, den sog. Blattknoten (Nodien), an denen wie der Name schon sagt die Blätter sitzen. Blattknoten sind Stellen am Trieb, die optisch auffallen, weil sie etwas dicker sind und irgendwie son bisschen wie ein Ring aussehen. Ich zeig Euch das mal, dann wird vielleicht auch deutlich, warum man das Auge nennt:

rosen auge schneiden

Wie viele Augen seht Ihr? Richtig, drei! Nochmal nachzählen? Oben ein Auge, das gerade schon so rötlich nen Trieb schiebt, ganz unten ein älteres Auge, das aber nicht minder austriebs-fähig ist, und kurz darüber links eine kleine Verdickung. Würde man von dieser Seite auf den Trieb gucken, sähe man ebenfalls ein Auge.

Von der Seite gesehen, treibt ein neuer Rosentrieb so aus dem Auge vom vorherigen Trieb aus. Wie ne kleine Nase. ;-)

rosen abschneiden

Falls noch alte Blätter an den Rosen hängen, ist das Auge am Blattknoten eventuell “verkleidet” und sieht dann so aus:

rosen  auge abschneiden

Altes Laub sollte man beim Schnitt entfernen und entsorgen. Das beugt Pilzkrankheiten wie z.B. Rosenrost oder Sternrußtau vor. Waren die Rosen im Vorjahr davon befallen oder sehen die Blätter entsprechend krank und fleckig aus, machen viele Rosenfreunde gleich eine Austriebsspritzung mit einem Pilzmittel.

Rosenschnitt-Regel

Jetzt kommt DIE ROSENSCHNITT-REGEL !!!
(Gilt für Edelrosen, Beetrosen, das Oberteil von Hochstammrosen, Floribundarosen und so was, bei anderen Rosen ist ein bisschen anders mit dem Schnitt. Siehe weiter unten.)

Die verbliebenen Rosentriebe auf 3-5 Augen zurückschneiden.

Dabei wird natürlich von unten gezählt.
Je stärker der Schnitt, desto kräftiger das Wachstum und die Blüte. D.h. wenn Du bis 5 zählen kannst, kannst Du Rosen richtig schneiden! :-))))

Abgezählterweise hat man also jetzt ein Auge pro Rosentrieb ins Visier zu nehmen. Für welches man sich entscheidet, hängt davon ab, in welche Richtung es weist. Weist das Auge nach innen zur Rosenpflanzen-Mitte hin, ist ein neuer Ast zu erwarten, der in eine Richtung wächst, die man nicht haben will. Also sucht man ein passendes Auge, das schön nach außen zeigt. Ob es dann das 3. oder 6. Auge ist, ist letztlich egal. Hauptsache, die Richtung stimmt, damit der neue Rosentrieb schön wächst! Wunsch-Auge gefunden? Gut! Jetzt nähern wir uns mit der Schere langsam dem Ziel…

Jetzt kann man nochmal absoluten Bockmist bauen, indem man den Schnitt versaut. 1. Eine scharfe Schere nehmen für einen sauberen Schnitt. Quetscht man die Rosenäste beim schneiden oder ist der Schnitt unsauber, haben Krankheitskeime leichteres Spiel mit den Pflanzen! 2. Der Schnitt ist schräg zum Auge hin zu führen, 0,5 cm über dem Auge etwa. An der Seite, an der das Auge ist, soll der höchste Punkt nach dem Schnitt sein, gegenüberliegend etwas tiefer. Schräg schneiden kann man falsch machen. Einige beliebte Rosenschnitt-Fehler:

Falsch: zu hoch geschnitten, auch noch schräg auf der falschen Seite:

rosen schneiden falsch zu hoch schräg

Es bleibt ein unschöner Stotzel oberhalb der Austriebsstelle übrig, der verzichtbar wäre. Nicht sooo schlimm, sieht nur unschön aus an der fertig geschnittenen und weiter gewachsenen Rose.

Falsch: zu schräg, zu tief geschnitten

rosen schneiden falsch

Das ist der riskanteste Rosenschnitt-Fehler. Dadurch, dass so tief geschnitten wurde, kann die Leitungsbahn im Trieb bis zur Knospe beeinträchtigt sein, worauf die Rosenknospe vielleicht abstirbt. Also lieber etwas höher ansetzen. So schräg ist außerdem nicht nötig.

Richtig: Schräg zur Rosenknospe hochschneiden, genügend Abstand lassen, also etwa 5 mm:

rosen schneiden richtig

Das macht man nun an allen Rosenästen, die noch übrig sind, mit dem entsprechenden angesteuerten Auge und fertig! Strauch für Strauch durchgehen, schneiden, und Rosenschnitt ist Geschichte bis zum nächsten Jahr. ;-)

Andere Rosen schneiden

Abweichend vom oben Gesagten kannst Du …

Bodendeckerrosen schneiden

wie andere Rosen oder beherzt und willkürlich mit der Heckenschere mähen (muss man aber nicht grundsätzlich, sie kommen ggf. auch ohne Schnitt aus oder nur mit alte-Blüten-Entfernen, bis man denkt, dass es Zeit wird. Nicht umsonst sind Bodendeckerosen pflegeleichte Pflanzen in öffentlichen Beeten).

Strauchrosen einen Auslichtungsschnitt

verpassen (oben Schritt 1-3) und die übrigen Äste um 1/3 bis 1/2 auf ein kräftiges Auge zurückschneiden.

Rambler gar nicht schneiden

oder nur nach der Blüte verblühte Rosentriebe entfernen, oder dann, wenn was stört, hemmungslos einkürzen.

Kletterrosen wenig schneiden

(Auslichtungsschnitt hin und wieder. Achtung: einmalblühende Kletterrosen besser nach der Blüte schneiden, sonst nimmt man sich was von der Pracht. Öfterblühende Kletterrosen können auch im Frühjahr ausgelichtet werden. Ansonsten gilt, dass Kletterrosen hauptsächlich am waagerechten Ästen blühen. So lange Sachen also lieber zur Seite binden, als abschneiden!

Wildtriebe und Veredelungsstelle

Veredelungsstelle erkennen, Wildtriebe entfernen

mehr Rosen-Wissen für Einsteiger: Schädlinge etc.

Rosen pflanzen
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Rosenbegleiter Lavendel schneiden und vermehren
Hortensien schneiden

eingewurzelt unter: Gehölze



271 Kommentare bisher

Kommentieren

Grossartige Beschreibung, vielen Dank und auf an die Arbeit!
LG Gabriele

Gabriele Drossos, 29. Januar 2008, 18:52

Danke auch von mir. Ich wußte im Prinzip wie’s geht, aber das mit den 5mm …

sivie, 29. Januar 2008, 19:58

Ich war gerade dabei, einen Hilferuf ins Netz zu stellen, was ich mit meinen Rosen machen soll, die aufgrund des milden Wetters mit dem Austreiben beginnen. Meine Fragen sind hiermit vollumfänglich beantwortet – und darüber hinaus. Vielen Dank dafür und ein schönes Rosenjahr für alle!

vreeland, 30. Januar 2008, 12:29

Freut mich, wenns hilft. :-)

Gärtnerin, 30. Januar 2008, 12:57

Liebe (auch) Rosenliebhaberin und Gärtnerin,
perfektund supertoll und ausführlich für Neuanfänger beschrieben. Seit mehr als 10 Jahren bin ich Rosenfan und habe in meinem Garten mehr als 110 Englische + Historische Rosen, Strauch- und Kletterrosen und Rambler. Als ich damals mit meiner Rosenleidenschaft begann, hätte ich mir einen solch tollen Bericht gewünscht. Habe damals viel nachgelesen, mir selbst beigebracht und weiß mittlerweile genau, wie jede einzelne Rose es mag, geschnitten, gehegt, gepflegt und geliebt werden will. Ein toller Bericht, für alle, die mit Rosenpflege beginnen wollen. Liebe Grüße von “Ulze im Gadde”

Ulla Sellin, 04. Februar 2008, 23:35

Dankedankedankesehr! Da ich nicht wirklich der totale Rosen-Freak bin, freut mich das natürlich ganz besonders, aus leidenschaftlich kundigem Munde dieses Urteil entgegenzunehmen!!! :-)

Gärtnerin, 05. Februar 2008, 08:40

Ich habe meinen Garten jetzt 8 Jahre und hab´noch nie einen so klaren und humorvollen Bericht über den Schnitt gelesen. Aber wie schon weiter vorne von Sivie erwähnt… die 5 mm! Danke Dir und wünsch weiterhin viel Freude bei unserem gemeinsamen Hobby.

Gartenbine, 05. Februar 2008, 16:47

[...] es bei uns jetzt noch eindeutig zu früh ist Rosen zu schneiden. Eine Fotoanleitung findet man aber hier, die ich noch um ein paar Punkte ergänzen möchte. Die beste Zeit etablierte Rosen zu schneiden [...]

Pingback Rosen - Schnitt | GartenGeheimnisse.at, 06. Februar 2008, 08:34

Danke Gratenbine, und natürlich ne tolle Rosen-Saison 2008! ;-)

Gärtnerin, 06. Februar 2008, 10:55

Hallo Gärtnerin,
bin seit Tagen in Panik wegen der Rosen, da ich einen Garten betreue der Rosen hat. Sonst habe ich immer eine Freundin um den Rosenschnitt gebeten. Nach der Anleitung, werde ich es versuchen und hoffe es klappt.Vielen Dank und viele Grüße Gabi

Gabi, 07. Februar 2008, 14:58

TschakkaDuschaffstes! Trau Dich, Gabi. Wenn mal was daneben geht, ists meist auch nicht schlimm. Rosen sind schwer zu killen. :-)

Gärtnerin, 10. Februar 2008, 15:27

Hallo, ich hab´da mal eine Frage: Habe seit einigen Jahren eine Rose namens “Heritage” und wundere mich, dass sie so sparrig und zart wächst, nun habe ich erfahren, dass es sich hierbei um eine Kletterrose handelt und man eine Rankhilfe installieren sollte. Ist das so richtig? Habe sie nämlich nicht unter der Rubrik Kletterrose gekauft. Liebe Grüsse, Gartenbine

Gartenbine, 20. Februar 2008, 07:06

Hallo Gartenbine, die Heritage-Blüten gefallen mir sehr. Soweit ich weiß, ist die Rose Heritage keine Kletterrose, sondern eine Strauchrose. Also keine Rankhilfe nötig. Wenn sie viele dünn-spinzelige Triebe kriegt, kannst Du ihr durch richtiges Schneiden sicher ein etwas kräftigeres Aussehen verpassen. ;-)

Gärtnerin, 20. Februar 2008, 12:41

Liebe Gärtnerin, danke für Deine prompte Antwort, werde mein Glück mit der Beschneidung nochmal ein bißchen radikaler probieren,vielleicht dankt sie es mir, wie meine anderen Rosen mit kräftigeren Trieben, hatte mich nur noch nicht so richtig getraut. Liebe Gärtnergrüsse

Gartenbine, 20. Februar 2008, 18:06

Liebe Gärtnerin, danke für die Schnittanleitung. Kannst Du mir auch verraten, wann der richtige Zeitpunkt ist? Ich habe jetzt gelesen: wenn die Forsythsien blühen. Meine Ophelia treibt aber jetzt schon munter aus. Meine Centennaire de Lourdes scheint etwas langsamer zu sein, steht aber auch schon in den Startlöchern. Was rätst Du: jetzt schneiden oder später? Blütigen Gruß

Ophelia, 24. Februar 2008, 23:26

Ophelia, letztes Jahr haben die Forsythien ja schon total früh geblüht, ich glaube, dieses Jahr ists noch schlimmer. Bei meinem Lieblings- Rosenzüchter stand damals im Newsletter, sich dann lieber nicht nach den Forsythien zu richten, sondern ein wenig zu warten. Das hab ich natürlich erst gelesen, als ich schon geschnitten hatte. Geschadet hat es nicht, mag aber auch Glückssache gewesen sein, daß es nicht mehr so gefroren hat. Dieses Jahr warte ich lieber noch zwei oder drei Wochen oder so. Aber die Gärtnerin hat schon im Januar geschnitten und sicher auch gute Erfahrungen damit, wenn sie immer beim ersten Austrieb schneidet (ich persönlich bin da ja ein Angsthase!). Vielleicht solltest Du es davon abhängig machen, wie das Klima bei Dir so ist.
LG
Katharina

Katharina, 25. Februar 2008, 12:25

Liebe Katharina,
danke für Deine Antwort. Ich bin ja auch eher von der Langohr-Fraktion. Ich werde noch warten, damit die Rosen jetzt nicht wie wild neue Triebe anlegen, die dann erfrieren. Wahrscheinlich mache ich mir zu viel Gedanken. Als vergangenes Jahr schlechte Obsternten vorher gesagt wurden, weil die Obstbäume ausgetrieben haben und dann Frost kam, haben die Obstbäume sich nicht an die Vorhersagen gehalten sondern weiter ausgetrieben und getragen. :)
LG, Ophelia

Ophelia, 26. Februar 2008, 15:32

Äh… Sorry, hatte die Frage überlesen. Da ich im milden Klima gärtnere, interessieren mich Forsythien-Blüte und so beim Rosenschnitt überhaupt nicht. Ich schneide, wenn sie austreiben. Einfach deswegen, weil später der Schnitt nicht mehr so einfach ist, wenn die jungen Triebe überall im Weg sind, und man sie dann beim Schneiden eventül beschädigt. Da der Winter ja eigentlich nicht nur bei mir keiner in dem Sinne ist, würd ich mir da überhaupt keine Gedanken machen und zupacken und schneiden. Ehrlich, Rosen sind die Robusten unter den Gartenpflanzen. ;-)

Gärtnerin, 27. Februar 2008, 10:43

Habe mit sehr viel Interesse ihre Webseite gelesen,meine Rosen haben schon seit Anfang Februar Triebe, kann ich sie jetzt noch zurückschneiden.
Vielen Dank für eine kurze Antwort.
Friedhelm Krunke
45731 Waltrop
Leveringhs. Str. 109

Friedhelm Krunke, 29. Februar 2008, 13:28

Kurze Antwort: Ja. ;-)

Gärtnerin, 02. März 2008, 14:29

Habe erst heute mal wieder hier reingeschaut. Kann ich jetzt immer noch zurückschneiden? Wie sieht es mit den Rosen im Topf (Terasse) aus, ist es da genauso? Auch mit dem Schnitt und so?
Liebe Grüße und Danke für eine Antwort,
Nicole

Nicole, 10. März 2008, 08:04

Ja und Ja. :-)

Gärtnerin, 10. März 2008, 09:41

Vielen Dank für diese fantastische Seite. Habe sie Gott sei Dank vor dem “Rosenschnitt” gefunden. Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Allen wünsche ich ein rosenreiches Jahr
Herzliche Grüsse
Helga

Helga, 11. März 2008, 19:57

Gernegerne, Helga. So tolles Feedback erzeugt spontane Freude und natürlich Motivation zum Weitermachen. :-)

Gärtnerin, 11. März 2008, 22:21

Hallo Gärtnerin, ich hab kürzlich ein Rosenbeet “geerbt”, oder besser, dem Nachbarn abgeschwatzt (ist ne Arztpraxis und da kümmert sich keiner), die an sich hübschen Rosen waren ca. 2m hoch, unten völlig kahl und oben ein einziges Chaos. Ich habe alles ziemlich radikal auf mehr oder weniger gut erkennbare 5-8 Augen gekürzt, erwarte täglich Morddrohungen der Arzthelferinnen und hoffe sehr, daß sich Deine Aussage bezüglich der Robustheit von Rosen bewahrheitet! ;-) Eine beginnt von unten zu treiben, aber der Rest… nu ja, ist ja auch grad kein optimales Wetter (geschnitten hatte ich schon am Samstag bei schönem Wetter). Drück mir die Daumen!

Katharina, 12. März 2008, 18:06

Ja dann hoffe ich mal mit, mutige Katharina. Halt mich auf dem Laufenden, ob die Arzthelferinnen Dich leben lassen. :-)))))

Gärtnerin, 13. März 2008, 10:45

Danke, für diese genaue und auch noch lustige Erklärung zum Rosenschnitt !! Ich werde mich nun auch mal trauen , doch etwas mehr abzuschneiden.
Aber wenn man noch so viele Neue Rosen im Garten hat,ist man froh über jedes “bischen MEHR Rose” im Garten.
rosige Grüße
Heike

Heike, 16. März 2008, 12:01

Na klar, Heike. Wenn noch nix dran ist, kann mans ja kaum erwarten. Mit den Jahren zahlt sich ein richtiger Schnitt aber ganz sicher aus. :-)

Gärtnerin, 16. März 2008, 12:15

Hallo alle Gärtner! Zum Rosenschnitt hat man mich gelehrt: Nicht nur nach innen wachsende Triebe werden entfernt, sondern auch beim Rückschnitt auf 3-5 Augen wird kein nach innen zeigendes Auge stehengelassen. Denn: “Wenn das Aug’ nach außen zeigt, sich die Rose gut verzweigt”! Lieben Gruß und endlich Frühling wünscht ….Sabine

Sabine, 16. März 2008, 15:11

Danke Sabine. Bevor jetzt jemand aber seine Rosen dem Erdboden gleich macht: Die Aussage von Sabine kann sich nur auf das oberste Auge, das nicht nach innen zeigt, beziehen. Selbstverständlich muss man nicth ganze Äste entfernen, wenn weiter unten evtl. doch ein Auge nach innen zeigt.

Gärtnerin, 16. März 2008, 15:13

Oh mein Gott! Sory. Das meinte ich auch nicht! Ich fand nur den Reim ganz einprägsam, der mir jedes Jahr beim Rosenschnitt wieder ins Gedächtsnis kommt! Lieben Gruß

Sabine, 16. März 2008, 15:28

Kein Problem. Ich find den Spruch übrigens als Eselsbrücke richtig klasse! :-)

Gärtnerin, 16. März 2008, 15:44

Das ist ein toller Ratgeber, vielen Dank für die hilfreichen Infos.

Eine Frage habe ich aber noch… WANN werden denn die Rosen geschnitten und WANN ist es zu spät dafür?

LG Claudia

Claudia, 16. März 2008, 16:23

Es ist nie zu spät. Sinnigerweise schneidet man bei beginnendem Austrieb.

Gärtnerin, 16. März 2008, 16:29

Ganz große Klasse, dieser Artikel samt Kommentaren! Endlich gibt es keine Fragen mehr.
Ein großes Danke.

LG, Marlou

Marlou, 18. März 2008, 22:58

DANKE DANKE DANKE Gärtnerin, ich hab wirklich viel im Internet rum recherchiert aber mich am Ende doch nicht getraut, was von meinen 3 !!!!!! Lieblingen abzuschneiden (meine ersten Rosen, letztes Jahr gekauft), zumal sie schon ganzschön ausgetrieben haben.
Als ich deinen Beitrag gefunden hatte, hab ich allen Mut zusammengenommen und richtig runtergeschnitten…..bin guter Dinge, nun darf mir nur der Frost keinen Strich durch die Rechnung machen….
hab trotzdem nochmal ne Frage wegen den Augen,
eine Rose hat 3 dicke Triebe aus der Erde (wachsen extrem weit nach aussen),
da müssen doch auch Augen nach innen wachsen , wenn alle nach aussen wachsen wirds doch innen leer,
nun hab ich so geschnitten, dass das die oberen Augen nach aussen , die restlichen teilweise nach innen wachsen (logisch),
aber wie schneide ich dann nächstes Jahr,
werden dann die Triebe, die jetzt aus den Augen kommen, auch zu Hauptrieben, die stehen bleiben dürfen???
Vielleicht mach ichs auch zu kompliziert, will halt nichts falsch machen und im Sommer prächtig blühende Rosenbüsche auf der Terasse haben :-)
(und ich bin froh endlich mal aussagekräftige Hinweise zum Rosenschnitt zu bekommen)
Vielen Dank Sylvie

Sylvie, 19. März 2008, 22:01

Bittebittebitte, Sylvie!
Zu Deiner Frage: Ich stelle mir jetzt drei Triebe vor, die eher gen horizontal als gen vertikal wachsen. Vermutlich wird der eine oder andere Rosentrieb von dem flachen bisherigen aus in die Höhe streben und kräftig werden. Andere werden vielleicht murksige dünne Triebe, die sich wirklich nach innen überkreuzen und stören. In die Höhe ist vollkommen in Ordnung. Dann hast Du vielleicht, wenn Du nächstes Jahr beim Schnitt draufguckst, eine Gabel vor Dir. Schlage aber vor: Lass mal wachsen und schau Dir die Rosen nächstes Jahr um die Zeit an, wie sie aussehen. Dann kriegst Du schon ein Gefühl dafür.

Übrigens, liebe Rosenschneide-Mitleser: Zu einem üppigen Wuchs gehört dann auch noch ein wenig Dünger. Meine haben gerade je eine Handvoll Hornspäne bekommen, aber das ist Geschmackssache, was man nimmt.

Gärtnerin, 20. März 2008, 12:01

vielen lieben Dank, ich lass jetzt mal wachsen und freu mich schon auf die Ergebnisse….Rosendünger hab ich auch schon, warte aber, bis die “Winterphase” vorbei ist
viele Grüsse von Sylvie

Sylvie, 20. März 2008, 21:36

Endlich habe ich mal anhaltspunkte um meine rosen zu schneiden.nun muss ich noch herausfinden, ob das kletterrosen oder buschrosen oder wie die alle heißen , sind. da ich jahrelang nur totes holz und verblühtes geschnitten habe, sind alle so hoch wie kletterrosen.
herzliche grüße

marion, 24. März 2008, 18:19

HALLO Liebe Gärtnerin! Ihre Anleitung zum Rosen schneiden finde ich super.Sie ist vor allem für Anfänger sehr verständlich. Ich habe Rosen erst seit 4 Jahren und dieses Jahr hatte ich Probleme mit meiner Rosenresli.Im letztem Sommer bekam die Strauchrose sehr dicke Triebe fast 300 länge.Also bin ich nach Dortmund zum Westfallen-Park um mir die frisch geschnittenen Rosen anschauen. Ich dachte im Rosarium sind die Profis am Werk..Viele Strauchrosen wurden nicht ausgelichtet und manche Äste sich kreuzen und reiben sich wund,viele wachsen nach innen…
Viele Grüsse Kristina

Kristina, 24. März 2008, 23:42

Streng genommen heißt “Profi sein” ja nur, daß man das, was man macht, bezahlt bekommt ;-) Daß manche “Profis” keinen blassen Dunst haben, hab ich auch schon oft gemerkt…

Keisha, 25. März 2008, 09:43

Vielen Dank für die anschauliche, verständliche, fachlich einwandfreie – einfach ganz tolle – Beschreibung!!! Ich hatte offenbar schon einiges vergessen, seit ich vor 20 Jahren in einer Baumschule gearbeitet habe!!!
Liebe Grüße Inga

Inga, 27. März 2008, 23:43

Dankedankedanke! *verbeug*

Gärtnerin, 28. März 2008, 10:47

Hallo,
danke für die tollen Tipps!
Aber was mache ich mit den ganz alten, dicken unteren Stämmen, die kein Auge mehr haben? Schneide ich da auch? Damit die Rose untenrum mal wieder etwas nachwächst?

Anja, 28. März 2008, 14:11

Wenn sie tot sind, siehe oben. Wenn nicht, dann haben sie ziemlich sicher noch Augen.

Gärtnerin, 28. März 2008, 19:19

Vielen lieben Dank für diese tolle bebilderte Erklärung, die selbst mich Angsthase, was den Rückschnitt angeht dazu ermutigt hat, mir eben mit der wärmenden Frühlingssonne im Rücken meine Rosen vorzuknöpfen. Hab den Garten erst seit drei Jahren und hab mich bisher nur sehr selten an die Schere getraut. Glaube so lange hat sich noch niemand mit einer Rose beschäftigt ;o) Hab jetzt alles nach Anleitung runtergeschnitten und ein richtig gutes Gefühl dabei, alles richtig gemacht zu haben :-D *freu* Und bin nun gespannt wie ein Flitzebogen, wie sie sich weiter entwickeln. Insbesondere die eine ist eine Rose mit einem schon recht dicken Stamm, die oben wie wild verzweigt war, mit ganz vielen auch dünneren Trieben und vielen bis zu 2m langen, die sich gen Himmel reckten. Jetzt hat die Rose wieder richtig Form bekommen. Hab allerdings manchmal schon nach dem zweiten Auge schneiden müssen, weil alle weiteren nach innen zeigten oder andere Zweige berührt hätten… aber denke, das wird schon werden :o)))

Anja, 29. März 2008, 18:10

Liebe gärtnerin, gratulation!!!Beste beschreibung bisher!!
Liebe Katharina! keine Angst, die Rosen werden kommen, dauert nur länger.
Diese Erfahrung habe ich vorletztes Jahr gemacht. Da zitterte ich nach radikalem Rückschnitt sehr alter Rosen , dachte schon , ich hätte sie Umgebracht,aber…so üppig haben sie noch nie geblüht wie wie im letzten Sommer!!

Eva - Wien, 02. April 2008, 20:02

Danke, Eva. :-)

Gärtnerin, 03. April 2008, 16:04

Hallo liebe Gärtnerin!
Verfolge diesen Blog schon länger. Habe auch schon viele hilfreiche Tipps bekommen – aber die Anleitung zum Rosenschneiden ist einfach top -einfach und gut mit Bildern erklärt. Klasse, Klasse. Habe schon viele Erklärungen von Rosenkennern bekommen, aber jetzt weiß ich, daß ich mich noch einmal an meine Rosen “ranmachen” muß. Jetzt geht´s denen an den Kragen. Ratziputz, ha, ha!

Angelika, 07. April 2008, 22:30

Danke auch Dir, Angelika. Möge es gelingen! ;-)

Gärtnerin, 09. April 2008, 09:46

Habe meinen Garten erst angelegt und überhaupt keine Ahnung von Rosen. Ich bin froh über die Tipps

Anja Köhler, 13. April 2008, 17:18

toller Bericht! trotzdem eine Frage, als Nicht- Profi Rosenzüchter. Habe eine Kletterrose letzte Woche gekauft und in einen Kübel gepflanzt. Sie ist schon ausgetrieben und recht üppig. Soll ich diese nun noch mal schneiden?…so viel Stress, ist glaub ich nicht so gut, da sie sich auch an den neuen Standort gewöhnen muss… oder?

Birgit, 15. April 2008, 11:25

Hallo Gärtnerin,
ich habe auch mal wieder eine Frage. Ich habe meine drei rosigen Lieblinge geschnitten. Bei der einen wächst aber unten direkt an der Veredelungsstelle ein Trieb raus. Irgendwo hatte ich gelesen, daß solche Triebe abzuschneiden wären. Ich weiß aber nicht mehr warum und überhaupt bin ich neugierig drauf, wie die Rose aussieht, auf die veredelt wurde. Nimmt der Trieb der Rose nur Kraft weg? Lieben Gruß, Ophelia

Ophelia, 15. April 2008, 11:47

Hab die Tage noch einen netten Spruch zum Rosenschnitt gelesen: Bei Rosenschneiden braucht man eine heiße Schere und ein kaltes Herz! ;-)

Birgit, ich glaub Kletterrosen sollte man möglichst wenig bis gar nicht schneiden.

Ophelia, wenn Du das Ding wachsen läßt, wächst es viel kräftiger als die aufgesetzte Rose und bald hast Du nichts mehr als den Wildtrieb.

Katharina, 15. April 2008, 17:11

Anja: Guten Start!

Birgit: Genau, besser nicht schneiden oder kaum. Aber frisch nach der Pflanzung ist ja eh noch nicht viel dran.

Ophelia: Hast ja schon Antwort von Katharina bekommen. Wildtriebe wachsen lassen schwächt den oberen Rosenteil. Wozu das führt, sieht man u.a. hier auf dem Blog an meinem dahingeschiedenen Rosen-Hochstämmchen. :-( Also besser nicht.
Möglichst direkt am Stamm abschneiden, damit nix überstehen bleibt und nicht wieder austreiben.

Übigens: Das hartnäckige Gerücht, dass Wildtriebe immer 7 Blättchen pro Blatt hätten, während “richtige” Rosen 5 Blätter an einem Stiel hätten, stimmt nicht immer. Also vorsichtig prüfen, was ein Wildtrieb ist. Meistens unterscheidet er sich farblich (heller grün) und von der Gestalt her vom Rest. Und natürlich kommt er von unterhalb der Veredelungsstelle.

Katharina: Sehr coole Weisheit. :-)))

Gärtnerin, 15. April 2008, 18:33

Super.
Danke für die tolle Anleitung. Hab die Seite heute entdeckt und werde es ausprobieren.

Liebe Grüsse

Christine

Christine, 16. April 2008, 11:19

…ich kann mich nur anschließen. Das ist eine der besten Anleitungen im Web.

Eine Frage hab ich aber als Rosenneuling noch: Schneidet man die Strauchrosen jedes Jahr auf 3-5 Augen runter? Ergibt sich dadurch nicht ein stetig größer werdendes Grundgerüst aus den Stümpfen vom Vorjahr, das recht hässlich aussieht?

Grüße,
Minigarten

Minigarten, 16. April 2008, 11:38

Nö, Minigarten. Lies mal bitte oben unter Strauchrosen. ;-)

Gärtnerin, 16. April 2008, 17:28

Hallo Gärtnerin,

ich bin gerade etwas in Panik. Ich bin absoluter Rosenneuling und habe seit letztem Jahr einen eigenen Garten mit Beetrosen.
Mir wurde von einer bekannten die mich im Marz besucht hat gesagt ich müsse unbedingt noch warten mit dem Schnitt, bis mindestens Anfang Mai. Da ich in Österreich wohne war es bis vor kurzem auch noch ziemlich frisch hier nachts.
Allerdings haben meine Rosen jetzt total ausgetrieben (ca. 7cm) mit vielen neuen Blättern usw.
Ist es jetzt sinnvoll noch was zu schneiden oder ist es zu spät?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen
Liebe Grüße
Antje

Antje, 02. Mai 2008, 13:42

Keine Panik, Antje, es ist nie zu spät. ;-)

Gärtnerin, 03. Mai 2008, 22:01

Also sollte ich sie jetzt noch verschneiden oder besser gar nicht?
Wär es schlimm sie dieses Jahr gar nicht zu verschneiden und erst nächstes Jahr? Sind ja auch noch nicht so alt. Erst letztes Jahr gepflanzt worden.
LG

Antje, 04. Mai 2008, 17:19

Das lieb ich ja, wenn nach einer Antwort direkt die nächste Frage kommt. *g*

Gärtnerin, 05. Mai 2008, 11:48

Hallo, wir haben im Vorgarten eine große Rose stehn, leider weiß ich den genauen Namen nicht. Jetzt wollten wir sie aber an einen anderen Ort haben und haben sie dort hingeplanzt aber seitdem hängt sie nur noch alle Blätter von sich, obwohl sie schon so tolle neue Triebe hatte. Ist sie durch das versetzten kaputt gegangen? Es war warm als wir das gemacht haben also nicht so das sie erfroren sein könnten!!

Juliane, 17. Mai 2008, 13:08

Die hat mit Sicherheit beim Umpflanzen einige Würzelchen eingebüßt, Juliane. Dauernd gut, gut wässern, Juliane. Mit der Zeit dürfte sich das Problem lösen.

Gärtnerin, 17. Mai 2008, 13:16

Hallo Gärtnerin,

bin durch Zufall hier gelandet und total begeistert.
Eine Rosenschnitt-Anleitung dieser Art hab ich noch nie gesehen/gelesen. Wer es so nicht versteht, dem ist rosenmäßig nicht zu helfen.

Danke für die mir [bis jetzt]unbekannten 5 mm. :-))

Gruß
Brigitte

Brigitte, 17. Mai 2008, 17:23

Danke auch, Brigitte!

Gärtnerin, 19. Mai 2008, 09:45

Hallo Gärtnerin!

Danke für die gute Beschreibung mit den Fotos. Eine Frage die vermutlich nicht unmittelbar mit dem Schnitt zusammenhängt: Unsere Rosen haben jedes Jahr Sternrußtau, sie blühen wunderschön aber verlieren schon wieder die Blätter. Habe die Pflege auch erst jetzt übernommen, werde sie jetzt mal ordentlich auslichten. Aber was kann ich sonst dagegen tun? Weißt du auch dazu Rat?

Danke!
Carolina

Carolina, 06. Juni 2008, 18:53

Hallo Carolina, danke für das positive Feedback. Sternrußtau ist eine Pilz-Erkrankung, die sich über die Sporen auch abgefallener Blätter weiter vermehrt. Also befallene Blätter am Boden akriebisch aufsammeln. Ansonsten bleibt wohl nur eine Spritzung mit einem Pilz-Mittel. Gibt genug im Fachhandel, lass Dich beraten…

Gärtnerin, 09. Juni 2008, 14:24

Vielen Dank für die schöne Erläuterung. Jetzt hab’ auch ich endlich die Sache mit dem “Auge” verstanden! ;-)

Liebe Grüße
Sabine

Sabine, 10. Juni 2008, 12:18

Ich habe zwei Topfrosen bekommen, eine im 15 cm Topf und eine Mini, im 5,5 Topf, die meinem Mann ins Krankenhaus mitgebracht wurden (Eigentlich dachte man ja mit, weil Schnittblumen so schnell welken, aber Pflanzen in Erde im KH geht leider gar nicht). Zu was zählen die denn nun von den oben genannten? Das heißt, wie schneide ich die nächstes Jahr?
Die “große” scheinen 4 oder 5 Einzelpflanzen zu sein und die Mini auch immerhin 2… sollte ich die kleine noch umtopfen? Eventuell einzeln setzen?
Fragen über Fragen…

Keisha, 10. Juni 2008, 13:07

Danke auch, Sabine. :-)

Topfrosen sind nicht so meins, Keisha. In den letzten Jahren hatte ich keine mehr, aber die davor wurden meist sehr schnell unansehnlich, weil spinzlige schwache Rosen mit unschönen, schnell verblühenden Blüten. Aber vielleicht sind die Züchter ja in den letzten Jahren nicht untätig gewesen um die Sorten zu verbessern. Die m.E. größten Gefahren für sie sind der Austrocken-Tod im fingerhutgroßen Topf (Deswegen subito in ein viel größeres Gefäß pflanzen!). Von der Struktur her sind sie eigentlich den Bodendeckerrosen am ehesten vergleichbar, nur dünner (nach meiner Erinnerung). Ich würde sie im Frühjahr kräftig mit der Schere mähen, damit sie gut nachwachsen.

Ich würde sie nur vereinzeln, wenn sie sehr dicht beblättert dastehen, weil die zweite Gefahr (zumindest bei meinen damaligen Topfrosen) in Anfälligkeit für Mehltau-Befall liegt. Bessere Belüftung und wenig Feuchtigkeit von oben hilft, aber wenn Du sie auseinandersetzt und hast dann lauter dürre Gerippe, ists ja auch nicht schön.

Gärtnerin, 10. Juni 2008, 17:01

Alles klar, danke.
Daß die Minis gerne verdursten, weiß ich schon, ich hab in der Vergangenheit die eine oder andere heimtückisch und hinterlistig ermordet, weil zu wenig gegossen anscheinend…. diesmal wollt ichs halt besser machen, zumal die gelb mit einem Hauch Rosa zu blühen scheint, zumindest sind die Knospen gelb mit einem rosa Strich.
Auspflanzen würde denen auch nicht helfen, wie? Naja, was solls…. da ist eben die Sache mit dem geschenkten Gaul und dem Maul und so… ;-) Wenn’s nix is’, ‘is nix.

Keisha, 10. Juni 2008, 18:20

Doch, Auspflanzen wäre eine gute Idee. Ich hatte eine ein paar Jahre im Beet stehen, aber die war so wie beschrieben und musste dann irgendwann weichen.

Gärtnerin, 10. Juni 2008, 18:39

Na, dann werd ich das wohl machen. Ich werd schon ein Fleckchen finden, wo sie vor sich hin stehen können.

Keisha, 10. Juni 2008, 18:51

Super Beschreibung zum Rosenschneiden, danke, endlich mal verständlich!
Aber eine Frage hab ich auch:
hab bei Al..i Rosen gekauft, unter anderem eine “gelbe Kletterrose”.
Leider stellt sich die gelbe jetzt als rosa mit cremefarben angehauchten Blüten heraus -wunderschön, aber wie erkenne ich, ob es wirklich eine Kletterrose ist?
Kann man Rosen überhaupt nachträglich benennen, wenn man den Namen nicht kennt?

Liebe Grüße!

Susanne, 15. Juni 2008, 21:27

Hm. Nachträglich benennen können sie vielleicht Rosenzüchter oder absolute Freaks. Bei der Sortenfülle ist das aber anscheinend ziemlich schwierig. Ob die Rose einen Hang zum Klettern hat oder eine große Strauchrose wird, kann man mittelfristig erahnen, wenn man das Wuchsverhalten betrachtet. Während eine “Kleine” bis zur Blüte vielleicht (wasweißích) 20-30 cm Wuchsverhalten am Trieb hinlegt, macht eine Kletterrose sehr viel längere Triebe vom Frühjahr bis zur Blüte. Bei frisch gepflanzten Rosen, die noch nicht richtig im Wuchs sind, ists aber wahrscheinlich erstmal schwierig. Abwarten…

Gärtnerin, 16. Juni 2008, 13:45

Danke für die super anschaulichen Tipps mit den tollen Fotos! Das findet man ja kaum in einem Buch so in dieser Form. Klasse!

Sonja, aus Köln / Bonn, 17. Juni 2008, 20:39

Diese überaus informative Darstellung möchte ich auch mit einem Kommentar honorieren. Du hast mir meine durch Unwissenheit verursachte Unsicherheit vor falschem Schneiden genommen. Kein Buch und kein Verkäufer hat das geschafft – Danke, Danke, Danke.

Spicy, 29. Juni 2008, 07:11

Hallo,und Moin,moin, Reinhard sagt auch mal was zu Rosen: Vor längeren Jahren hatte ich mal an die 100 ( einhundert) verschiedene Rosen.Hier im Umland bei namhaften Rosenzüchtern in Schlwholst. erworben, teuer. Dann alles was gegen Rosen spricht erlebt, MEHLTAU -STERNRUSSTAU-BLÜTENFÄULE.
Da ich nicht gern mit Gift arbeite,reduzierten sich die Rosen, auch hatte ich die Lust dran verloren.Rosarium in Ütersen, Stadtpark HH, Volkspark HH Botanischer Garten HH und einige Freunde mit herrlichen Rosen ( NEID !!)da habe ich mich an Rosen erfreut. Bei mir kam langsam wieder das Interesse an Rosen auf, Bei MAX BAHR, der hatte ein gutes Angebot , eine rote Kletterrose für erträglichen Preis erstanden, steht jetzt nach 2 Jahren 2,5 m hoch in voller Blüte, dann zum Gebtag eine Gelbe Kletterrose zur selstauswaht beim Garten fachmarkt erhalten. nach 1 Jahr 2 m hoch viele Blüten ( GOLDSTERN ),alles verblühte rechtzeitig wegschneiden, das ist von früher noch hängengeblieben. DÜNGEN !! Wässern !
Ganz aufs Spritzen kann leider nicht verzichtet werden. Nun taste ich mich im fortgeschrittenen !!Alter wieder an Rosen heran. Meine Frau wollte mir was gutes tun und schleppt von AL . I 3 Rosen an. Sofort eingetopft. Eine hat sich zu einem mickrigen kleinen Bodendeckerrösle gemausert, 2 andern sind perdü. So ists mit LAVENDEL von LI..L.
Ebenso Margariten, von 3 hab ich eine mit viel Aufwand gepäppelt, blüht jetzt. Mein Frau hat mir versprochen nichts mehr bei diesen Consorten an Pflanzen zu kaufen. Von Topfrosen halte ich nicht viel, das ist nur für vorübergehnde Zeit bis zum Verkauf.
Heute will ich Zinnien Austopfen, hatte noch einen Rest Samen gefunden,der jetzt 4-5 cm hohe Pflänzchen ergeben hat. Werde berichten.
Übrigens Stammrose von Maxe B. hat sich auch prächtig entwickelt. ROSE Dame de Coer, kräftige rote Farbe, große Blüte. Wenn ich heute nicht zu faul bin mach ich 2 Bilder. Tschüss sagt Reinhard

Reinhard, 29. Juni 2008, 10:31

Danke sehr, Sonja und Spicy. Und natürlich dem Blog-Ältesten. ;-)

Gärtnerin, 29. Juni 2008, 13:08

Hallo Reinhard, kann ja gar nicht sein, daß DU zu faul für Bilder bist. Die Wahrheit ist doch wohl, daß du bei deinem Rumgewusel rund um Garten und sonstwas gar keine ZEIT für Bilder machen hast ^^

Freu mich, daß du dann doch noch ein Händchen für Rosen findest. Find ich schön. Mein Opa hatte nie Augen für Blumen. Das einzige, was der an Blüten duldete, waren blühende Gemüsepflanzen ala Tomate, Gurke, Kartoffel. Dafür hatte ich immer sehr satte, gemüse/obstreiche Ferien ;-)

Keisha, 29. Juni 2008, 16:10

Hallo, Keisha, ja das mit der Faulheit ist so wie Du schreibst. Denk doch mal was jetzt alles an TV Fussball war. Zum Glück vorbei.Nun kann ich auch mal wieder mit der Canon Powershot A 620 arbeiten und nicht immer nur mit dem Rasenmäher ( war aber heute doch wieder im Einsatz)Ich glaub ich werd mal ein Foto aus der Dachluke schießen, Gartenansicht, damit Du Dir eine Vorstellung machen kannst was ich zu bearbeiten habe. Es ist ja auch einiges an Gemüse da. Demnächst ist in Hamburg-Bahrenfeld wider im Dahliengarten Blütezeit. Über 14.000 Dahlien, da reicht mein Chip mit 1 GB nicht aus, man steht da wie besoffen vor der Blütenpracht.Meine Dahlien benötigen mal wieder Zuwachs an helleren Farben.Viel zu viele (zwar schön , aber zu dunkel)
violett – ist sonst nicht so meine Lieblingsfarbe.Die nächsten Tage werde ich wider mit Fahrradfahren anfangen, hatte noch Schiss wegen ungeschicktem Absteigen, das Knie würde das übelnehmen. Mal wieder klein anfangen.5 – 7 km.
Gruß zur späten Nacht ( Ihr seid ja auch alles so Nachteulen
Tschüss Mädels
sagt Reinhard
Guts nächtle

Reinhard, 01. Juli 2008, 00:02

Erste Fahrradtour Kurzstrecke wegen Bedenken.
5 Km. wollte Grühnkohlsamen besorgen, nix mehr da.
Heute wars schön warm 27 ° , die Rosen ordentlich gewässert.
Reinhard sagt Tschüss bis demnächst

Reinhard, 01. Juli 2008, 21:36

tolle beschreibung !!

eine frage: meine kletterrose ist unten sehr licht. weitere trieben von unten kommen nicht.
hab sie jetzt mal an zwei trieben sehr stark gekürzt.
hilft das ? was kann ich noch tun (oder unterlassen)

danke . .

was hilft ?

jutta, 02. Juli 2008, 11:13

Her kannst Du nicht machen, Jutta. Wenn die gestutzten Triebe weiterwachsen, dann halt zusehen, dass Du sie schon von unten her zur Seite und nicht in die Höhe bindest.

Gärtnerin, 02. Juli 2008, 12:42

Super Beschreibung. Eine Frage nur, meine Rose hat nun geblüht und auch schon angefangen Früchte zu treiben. Wie schneide ich jetzt am besten, damit sie nochmals blüht?

Sandra, 05. Juli 2008, 18:33

Am besten siehst Du zu, dass Verblühtes bald abgeschnitten wird, Sandra, denn wenn sie erst mal Samen angesetzt haben, haben sie zum Blühen keine Lust mehr. Du schneidest einfach die Blüte mit einem Stückchen Trieb so ab, dass der Schnitt oberhalb eines kräftigen Blattes ist. Da ist dann ein Auge, aus dem der nächste Blütentrieb wachsen soll. Thema Auge siehe oben. Früher hat man, soweit ich weiß, gesagt, dass man eine Rosenblüte mit soundsoviel (ich glaube 2-3 Blättern?!) zurückschneiden soll. Ich persönlich suche mir einfach eine Stelle mit einem kräftigen Blatt, das in eine günstige Richtung (Wuchsrichtung siehe oben)wächst.

Es gibt übrigens einmalblühende Rosen (z.B. viele sog. Rambler), die Du durch Abschneiden nicht zum Wiederblühen bringst.

Gärtnerin, 06. Juli 2008, 21:34

hallo
ich habe dieses jahr hochstammrosen gekauft
und sie kommen eifach nicht in die gänge !
im gegenteil mehrere äste werden einfach braun und
sind dann tot habe diese dann abgeschnitten aber langsam ist nicht mehr viel über.
viele grüsse

niki, 07. Juli 2008, 18:20

Habe dieses Frühjahr meine Rosen nach obenstehender Anleitung geschnitten (sehr anschaulich mit den klaren Fotos). Dazu reichlich Rosendünger von Aldi und Komposterde eingearbeitet. Dann wenn möglich regelmäßig gegossen, wenn es sehr trocken war. Und ich hatte eine ganz tolle erste Blüte. Jetzt machen alle meine Rosen Blühpause, die Queen Elisabeth sind sehr hochgeschossen und treiben viel zu hoch neue Triebe aus, die Kletterrose hat schwarze Flecken auf den Blättern, die auch teilweise gelb werden. Das Schneewittchen hat eingerollte Blätter und manche ganz abgeworfen (Ich habe versäumt, sie gleich im Entstehen zu entfernen, wie es hier im Blog steht). Es ist also viel zu tun, um sie zu einer gesunden zweiten Blühphase zu bringen. Ausputzen, zurückschneiden, düngen? Was kann ich noch für die Rosen tun, ich würde mich über einen Tip sehr freuen!

Agathe, 07. Juli 2008, 19:18

Hallo Niki, wenn Du sie nicht zu wenig gießt und das Vertrocknungserscheinungen sind, und ich richtig verstanden habe, dass oben die Krone langsam abstirbt, würde ich darauf tippen, dass die Veredelungsstelle irgendwie beschädigt ist, so dass der Wasser- und Nährstofftransport nicht richtig klappt. Mal einen Gärtner fragen, ob das noch zu beheben ist, oder die Pflanzen reklamieren, tät ich sagen.

Gratuliere, Agathe. Meine Rosen sind auch erstmal fertig jetzt. Achtung mit schwarzen Flecken, die Blattunterseits gelblich-mehlig ist. Rosenrost ist schwer in den Griff zu kriegen. Pilz-Spritzung. Vorsichtig mit zu viel Düngen (Hochgeschossen heißt gut genährt (*g), das macht sie weichlich und anfällig. Sonst fällt mir erstmal wenig ein. :-)

Gärtnerin, 08. Juli 2008, 11:57

Vielen Dank für die Hinweise, die mir sehr einleuchten. Werde erstmal nur mit Komposterde lockern, meine 3 Tage alte Brennesseljauche spritzen, kann ja nicht schaden! Auf Düngen verzichten. Vielleicht war es wirklich ein bisschen viel, was ich da ausgebracht habe. Bin schon sehr gespannt, wie die zweite Blüte ausfällt. Neue starke Triebe gibt es genug.

Agathe, 08. Juli 2008, 23:02

Vielen Dank, ich werd die Rose schneiden und hoffen, dass sie bereit ist nochmal zu blühen.

LG

Sandra, 09. Juli 2008, 11:03

Hallo Gärtnerin,
mein Mann und ich legen mit viel Liebe unseren großen Garten an,nun da unsere Rosen schön geblüht haben gehen unsere Meinungen auseinander.
Ich würde die verblühten Rosenknospen bis zu einem gesunden Blatt zurück schneiden, mein Mann ist der Meinung nur die Rosenköpfe mit den Fingern abzuzupfen(Sieht aus ,als ob Rehe die Knospen gefressen haben).
Wie ist es jetzt richtig??
Liebe Grüße Sabine 11.Juli 2008

Sabine, 11. Juli 2008, 20:20

Du hast eher Recht als Dein Mann. :-) Guckstu meinen Kommentar vom 6.7. hier obendrüber.

Gärtnerin, 12. Juli 2008, 14:30

Vielen Dank für die schnelle Antwort, das zaubert mir ein genugtuendes Laächeln ins Gesicht.Den Kommentar vom 6.7.2008 fand ich auch passend zu meiner Frage, aber von Dir nocheinmal erwähnt ist es vielleicht glaubhafter.

Danke Sabine

Sabine, 12. Juli 2008, 16:17

Ach gib´s zu! Du wolltest nur, dass Dein Mann sein Fett weg kriegt. :-)))

Gärtnerin, 12. Juli 2008, 18:12

wollte mich erstmal bedanken
werde erst noch etwas zeit geben und dann eventuell
doch noch reclamieren
ciao niki

niki, 21. Juli 2008, 16:41

Bin grad total happy, diese Seite gefunden zu haben, denn als absoluter Gartenneuling stand ich gerade mit einem großen Fragezeichen vor den verblüten Knospen der beiden Rosen die wider Erwarten aus den Stummeln die ich beim Einzug vorgefunden habe entstanden sind. Jetzt kann ich mit gutem Gewissen die Schere zücken und im Frühjahr hoffentlich noch an die Sache mit den Augen denken. DANKE SEHR!

-steelrose-, 25. Juli 2008, 15:53

Super tolle Seite! Wir haben gerade ein Rosenbeet angelegt und nach Pflegetipps gesucht und Eure Seite gefunden. Endlich habe ich das mit Augen verstanden und wie der Schnitt anzusetzen ist! Mit Eurer Hilfe werden unsere Rosen bestimmt super schön! Danke!

Holger, 27. Juli 2008, 18:21

Hallo Gärtnerin,

ich habe die verblühten Rosenblüten sofort weg geschnitten. Allerdings nur die Blüten und habe den Rest dran gelassen. Kann es sein, daß deswegen nichts nachkommt? Meine Rosen sollen Dauerblüter sein, aber da tut sich nix. Oder kann es daran liegen, daß es bei mir auf der Terrasse zu heiß ist? Die Blüten waren nämlich im heissen Wetter auch schnell perdü. Der Duft dementsprechend auch eher wenig. Ich sollte mir eine neue Wohnung suchen. Lieben Gruß, Ophelia

Ophelia, 28. Juli 2008, 14:45

Hallo Gärtnerin,

ich habe soeben die Antwort am Ende des Blogs gefunden.
Ich werde jetzt einfach mal ein wenig zurück schneiden. Mal sehen, was passiert.
Gruß, Ophelia

Ophelia, 28. Juli 2008, 14:48

Danke, danke, Ihr Lieben! Mögen Eure Rosen wachsen und gedeihen. Klappt schon. Andersrum ist es schwieriger. Ich habe 5 Jahre lang versucht, eine Rose zu erschneiden. Damals war sie mein Feind. Nix wars. Die Pest in Tüten an Widerstand und Regenerationsfähigkeit. ;-)

Gärtnerin, 28. Juli 2008, 15:51

Hallo,

dane für die schöne Beschreibung. Die Zeit, dass diese Gehölze wieder beschneitten werden müssen, ist ja bald ran.

Bärbel

Bärbel, 11. August 2008, 11:29

Hallo,

eine Frage zu Rosenwildtrieben:
kommen diese Triebe immer nur aus der Veredelungsstelle oder können sie auch aus den Äste weiter oben wachsen? Ich habe bei einigen Rosen viele dieser blütenlosen weichen Stile mit 7 Blättern. Manche Rosen haben 7 Blätter aber eine reiche Blüte. Sind das dann Wildrosen geworden?
Danke schon mal für die Antwort – Rosa

Rosa, 12. August 2008, 18:12

Hi Rosa,

die Wildtriebe können nur aus der Veredelungsstelle oder drunter kommen. Oben ist ja die aufgepfropfte, nicht wilde Rose. Es ist ein altmodischer Irrglaube, dass die guten Rosentriebe nie 7 Blätter hätten. Das hat damit zu tun, dass es früher irgendwann mal hauptsächlich nur Edelrosen mit 5 Blättern pro Stiel gab, soweit ich informiert bin.

Gärtnerin, 12. August 2008, 18:36

Danke liebe Gaertnerin für die schnelle Antwort. Noch eine Zusatzfrage: manche Triebe, die oberhalb der Veredelungsstelle wachsen, sind lange, weich und ohne Blüte. Werden die noch was? Ich habe sie zum größten Teil entfernt,damit die Rose nicht zuviel Kraft verliert.
Rosa

Rosa, 13. August 2008, 14:56

Hallo!
Ich möchte Rosen schneiden,die wohl schon lange nur sehr zaghaft beschnitten worden sind. Die Rosen sind unten totel verholzt, also ohne jeden Trieb so bis in 1,50 m Höhe….und dann fangen so in 2 m Höhe die ersten Blüten an, die aber total schön dunkelrot und groß sind. Kann ich die Rosen mal radikal bis auf einen halben Meter kürzen (im Frühjahr) oder kommen aus so altem Holz keine neuen Triebe mehr? Und wenn ja, was machen ich bis dahin über den Winter? Einfach nur die alten Blüten rausschneiden? Sie kippen sowieso schon fast um, da die Blüten so hoch sind…
Danke schön im Voraus!
Anne

Anne Fulst, 14. August 2008, 20:02

Die sollten eigentlich was werden, Rosa. Vielleicht hattest Du die Rosen ja vor Kurzem mal gedüngt, und die Triebe sind deswegen lang und weich gewachsen.

Kannst Du machen, Anne, sollte kein Problem sein. Entweder schneidest Du bis dahin nur die Blüten raus, oder Du kürzt schon mal das eine oder andere Ästlein, das dumm rumhängt ein. Rosen sind wirklich nicht leicht umzubringen! ;-)

Gärtnerin, 15. August 2008, 15:16

Danke liebe Gärtnerin, Deine Kommentare sind immer kanpp UND richtig. Es gibt noch andere Probleme im Garten- Du wirst mich also nicht mehr so schnell los…..

Rosa, 18. August 2008, 19:07

Och, wenn die immer richtig wären, wäre ich ein Übermensch. Manchmal rate ich, wie in Deinem Fall.
Bis zum Wiederlesen! ;-9

Gärtnerin, 19. August 2008, 14:09

Dieses Frage- u. Antwortspiel ist herrlich zu lesen. Endlich einmal Infos, die sofort verständlich sind. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob meine alte englische wunderbar duftende Kletterrose (vielleicht auch Rambler, ich hab den Namen vergessen)mal kräftig zurückgeschnitten werden sollte. Blüht nur einmal, vereinzelte Nachblüte im Herbst. Sie dient als Schattenspender über der Pergola, hat aber nur drei unten total verkahlte, verholzte Haupttriebe. Diesen Sommer sind viele wilde Triebe aus dem Erdreich im Umkreis von 1 – 2 m gekommen, die ich natürlich in irgendeiner Form entfernen muß. Wie, weiß ich noch nicht so recht, da alles komplett mit Stauden unterpflanzt ist. Vielleicht gibt es hier auch einen Tipp? Ich denke daran, einen Haupttrieb in ca. 50 cm zu entfernen. Besser nicht?

Angelika, 20. August 2008, 10:18

Na ja, zurückschneiden geht klar, würde ich sagen. Ich würde die Haupttriebe auch nacheinander einkürzen, damit Du Dich nicht völlig kahlschneidest. Wildlinge entfernen, wenn es denn welche gibt, kann – ganz ohne Tipp – einfach unbequem sein. Du buddelst ihnen bis zum Ursprung nach, und schneidest sie so ab, dass kein Stück mehr davon da ist. Das ist so ziemlich die einzige Möglichkeit. Sonst hast Du bald 5 Neuaustriebe am Wildling, und Deine oben aufgepfropfte Rose wird schwächer und schwächer, weil immer mehr Saft in die Wildtriebe geht.

Gärtnerin, 21. August 2008, 18:28

Hallo,
zuerst einmal ganz großes Lob für die ausführliche Darstellung.
Ich bin auch noch Rosen-Neuling und habe dieses Frühjahr erstmals verschiedene Rosen gepflanzt. Bis auf 2 oder 3 Rosen sind das alles öfter-blühende Rosen. Die Rosen sind auch gut angewachsen und blühen immer noch schön. Ich habe auch immer alles Verblüte gleich abgeschnitten. Dabei habe ich aber schon den ersten Fehler gemacht, ich habe immer unterhalb der Blüte abgeschnitten und nicht darauf geachtet, dass ich weit genug zurückschneide. Hier schon meine erste Frage. Wenn eine Rose in Büscheln wächst, schneidet man das Verblüte erst ab, wenn alle Blüten verblüht sind oder immer sofort nach jeder verblühten Blüte?
Dann, so wie ich gelesen habe, muss ich die öfterblühenden Rosen nur im Frühjahr kräftig zurückschneiden. Jetzt kommt meine nächste Frage. Wie weit muss ich dann meine Rosen zurückschneiden? Das ist ja verschieden bei den unterschiedlichen Rosensorten und ich kann meine Rosen nicht richtig zuordnen. Vielleicht kannst du mir, wenn ich meine Rosen aufliste sagen, bis zu welchem Auge ich meine Rosen im Frühjahr zurückschneiden sollte. Ich wäre darüber sehr dankbar. Also ich habe:
Louis Odier
The Generous Gardener
Heritage
Boule de neige
Abraham Darby
Gruß an Aachen
Leonardo da Vinghi
Papageno
Papagena und
Immensee (das ist eine Bodendeckerrose, das weiß ich, dass ich die nicht zurückschneiden muss)

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Liane, 31. August 2008, 14:58

Du kannst die Verblühten einzeln rausschneiden, und schließlich hinterher den ganzen alten Büschelstand, wenn Du eine fleißige Gärtnerin bist, Liane. Bei mir kommen die Büschel wegen Faulheit meistens hinterher komplett ab.

Sorry, ich mag jetzt Deine Rosen auch nicht zuordnen, weil ich da nicht so bewandert bin. Vielleicht mal in einem Rosenforum fragen oder Google bemühen. ;-)

Gärtnerin, 01. September 2008, 12:50

Super erklärt, auch für Unkundige. Danke!!!

K-H. Heinemann, 02. September 2008, 21:45

Hallo, vielen Dank, die Erklärungen sind super!
Ich habe wegen Umzugs zwei Rosen im Hochsommer umpflanzen müssen. Eine kleine, die ich bisher nicht sehr gepflegt hatte, weil sie einen schlechten Standort hatte und kaum gedieh, die früher eher einen kleinen Stamm hatte, jetzt nach dem Umpflanzen eher flach in die Breite wächst. Und eine Edelrose, tiefrot, herrlich duftend. Ein Bekannter hatte mir beide Rosen ausgegraben und zurückgeschnitten. Die kleine hat nun seit ca. 2 Wochen herrlich neue Blätter angesetzt, bei der großen Eldelrose warte ich sehnsüchtig darauf. Oder kommen jetzt keine neuen Blätter mehr? Ein Trieb kam, der aber fast wieder vertrocknet ist. Die alten Blätter sind bis auf sehr wenige alle abgefallen. Es kommen aber neue “Augen”, an der Spitze der Zweige kräftiger als in Bodennähe.
Meine Fragen: Sind jetzt keine neuen Blätter an der Edelrose mehr zu erwarten? Wie muss ich im Herbst (wann?) zurück schneiden? Muss ich befürchten, dass in Bodennähe keine Augen mehr kommen? Ist es verkehrt, die kräftigeren Augen an den Spitzen der Zweige “hüten” zu wollen? Wie muss die kleinere,nun mit zwei in die Seite wachsenden Zweigen geschnitten werden, an denen gerade neue Blätter noch heraus gekommen sind?
Ganz herzlichen Dank für eine Antwort! Ich finde es toll, dass du dir die Mühe machst und Fragen beantwortest! Danke!! LG
Aggi

Aggi, 03. September 2008, 22:36

Wenn nach dem Umpflanzen was abstirbt, Aggi, dann weil die Rosen bei der Aktion Wurzeln verloren haben. Nach dem Anwachsen behebt sich das wieder. Wenn Du sie gut pflegst, und sie nicht gerade vertrocknen lässt, wachsen sie bestimmt wieder an. Neue Augen-Austriebe zeigen das ja schon. Im Herbst nur Verblühtes abschneiden oder gar nicht. Rückschnitt-Zeit ist im Frühjahr s.o. Ja, es ist verkehrt, die kräftigeren Augen an der Spitze hüten zu wollen. Beim Rückschnitt sollte man nicht von der Kraft der Augen ausgehen, sondern von der Dicke des Triebes. Dicke Triebe eher nen Tacken weniger, dünnere Triebe tiefer schneiden oder entfernen s.o. Je tiefer man zurückschneidet, desto stärker der Austrieb.

Gärtnerin, 04. September 2008, 13:03

Danke, das macht Hoffnung.

Aggi, 04. September 2008, 15:33

Liebe Gärtnerin,
kann mich nur den ganzen Vorrednern anschließen.
Super Beschreibung. Nun mal sehen wies in der Praxis
dann ausschaut. Im Herbst also nicht schneiden nur
verblühtes ausputzen und den Rosenschnitt dann im
zeitigen Frühjahr ok.!? Bin ich dann gespannt, erstmal vielen Dank ,für die Mühe es anderen so gut
zu beschreiben. Sie haben Ihre Sache perfekt gemacht. Nun muß ich es im Frühjahr dann so gut in
der Praxis hinbekommen. Scharfe Schere ist wirklich das A und O!!!!!Liebe Grüße Katja K.

Klug Katja, 04. September 2008, 20:36

DAAAAAANNNNKKKEEEEEE!
Endlich eine, auch für blutige Anfänger, verständliche und superausführliche Anleitung zum Schneiden der Königin in meinem Garten!!!! Alle Anleitungen in den vielen Gartenbüchern haben mir nicht geholfen……aber diese ist einfach spitze!
Nochmal ein großes Dankeschön an die Verfasserin!

Karin Groenendyk, 05. September 2008, 00:50

Danke, Danke! Ist mir so langsam fast schon peinlich, wie Ihr mich hier belobigt. ;-)

Gärtnerin, 05. September 2008, 09:59

Ich muss noch mal nachfragen: Meiner kleinen Rose mit den neu angesetzten Blättern nach dem Umzug scheint es richtig gut zu gehen, ja? Woran erkenne ich, was für eine Sorte es ist? Ich meine, sie hätte ursprünglich ein Stämmchen gehabt, aber davon ist nichts mehr zu sehen. Von unten kommen ca. drei Triebe, die wie gesagt neue Blätter angesetzt haben. Meine große Rose, die Edelrose, hat einen furchtbaren Wuchs. Alle Triebe aus dem Hauptstamm sind in eine Richtung gewachsen. Ich hatte bisher keine Ahnung vom Schneiden, sie hat mir trotzdem immer ca. 15-20 herrlich duftende Rosen geschenkt! Vielleicht kommen auf der anderen Seite keine Triebe mehr? Die allerletzten Blätter, vielleicht sieben, haben schwarze Flecke. Normalerweise würde ich sie weg schneiden. Aber ich habe gehört, dass die Rosen über die Blätter atmen, deswegen lasse ich sie noch dran. Ansonsten sind alle Zweige nach dem Umsetzen kahl geworden. Was empfiehlst du? Die letzten Blätter jetzt oder etwas später im Herbst entfernen? Doch einen kleinen Schnitt auf 2/3 – Länge, damit die Pflanze sich noch weiter erholen kann? Geht es der kahlen Rose trotzdem gut, auch wenn sie keine Blätter mehr angesetzt hat? Neue Augenaustriebe kann ich nicht wirklich schon erkennen, ich hatte das verkehrt beschrieben. Nur das Bestreben, ganz an der Spitze des Zweiges mit den Blättern noch einen Trieb wachsen zu lassen, zeigt mir, dass sie noch nicht tot ist. Nur 1 mm ist da zu sehen.
Vielen Dank noch einmal für deine Antwort!!
Liebe Grüße
Aggi

Aggi, 05. September 2008, 20:59

Hallo!

Erstmal vielen Dank für die tollen Infos auf deiner Seite.

Eine Frage hätte ich allerdings. Seit 8 Wochen besitze ich einen ziemlich verwilderten Garten und ich versuche ihn auf Vordermann zu bringen (ein bissl wild is ja ganz schön…aber nur Girsch is auch nix). Darin steht eine etwa 2m hoher Rosen”strauch”. Von der Erde aus gehen etwa 8 Triebe nach oben. bei 1,2 verzweigt sich dann alles und dann kommen erst Blätter und Blüten. Um einen Rosenbusch zu bekommen, müsste ich vermutlich alles oben abschneiden. aber ich weiß nicht wie kurz ich das schneiden darf. Ich mein, die Sache mit den Augen ist mir schon klar, aber kann ich 2/3 der Pflanze einfach wegschneiden? Oder beschädige ich dann die Veredelungsstelle….was auch immer das ist ;)
Für jede Hilfe dankbar,
Gruß
wildesdenken

wildesdenken, 06. September 2008, 02:53

Hallo!

ich bin seit letztem Jahr Gärtneranfängerin und habe Rosen gepflanzt, die diesen Sommer eine Katastrophe waren. Genau wie beschrieben: Hochgewachsene einzelne Stengel und kaum sehenswerte Blüten. Nun ist mir auch klar warum. Super Beschreibung und die Bilder helfen auf jeden Fall!
Eine Frage habe ich jetzt allerdings: Wann sollte man im Herbst die Rosen zurückschneiden?

Gruß
Jo

Jo, 07. September 2008, 15:30

Blätter mit schwarzen Flecken – krank – gehören ab und weg, Aggi, das dürfte Sternrußtau sein.

Klar kannst Du, Wildesdenken, aber erst im Frühjahr schneiden! Die Veredelungsstelle sollte normalerweise unter der Erde sein, wenns nicht grad ein Rosenhochstämmchen ist. Die Veredelungsstelle ist die Stelle, an der die obere Rose auf die untere Rosenpflanze (Wildrose oder was weiß ich) aufgepfropft ist. Erkennbar als Verdickung oder wachsüberzogene Stelle, die irgendwie anders aussieht. Besser kann ichs nicht beschreiben. Bei korrekter Pflanzung sollte sie aber unterhalb der Erde sein. Bei Hochstämmchen ist sie üblicherweise oben am Stamm, da wo sichs verzweigt.

Gar nicht oder nur Verblühtes, Jo.

Gärtnerin, 07. September 2008, 19:41

Hallo!
Ich bin begeistert! Hier wird ja alles so toll beschrieben, das ich keine Fragen mehr habe.:-)
Vielen lieben Dank für diese tolle Seite!!!

Lg Andrea

Andrea, 13. September 2008, 08:22

Hallo!
eine tolle verständliche Beschreibung, ich bin Gartenneuling und werde mein Glück versuchen… Vielen Dank für die detaillierten Fotos!

LG Melanie

Melanie, 13. September 2008, 20:21

hallo Gärtnerin. ich habe ein Problem. deine Anleitung finde ich super. wir wohnen jetzt 11 Jahre hier und ich habe zur Einweihung eine Rose bekommen. nach ca 3 Jahren musste ich sie umpflanzen. seitdem habe ich sie nicht geschnitten, weil sie super geblüht hat. Vor zwei Jahren hat unser Nachbar Lebensbäume gesetzt. seit dem blüht sie nur noch kurz und nicht mehr so kräftig. Meine Frage an dich: Kann ich sie evtl. noch umpflanzen oder woran liegt das. Ich wollte sie heute oder in den nächsten Tagen schneiden. Darf ich es?

ines, 14. September 2008, 13:05

Danke-danke mal wieder an alle Lob-anten.

Ines, vielleicht kriegt sie durch die Lebensbäume weniger Wasser und oder Licht. Klar kannst Du sie umpflanzen, wenn Du sie rauskriegst. Großzügig mit viel Wurzeln möglichst. Schneiden grundsätzlich im Frühling! Oder beim Umpflanzen.

Gärtnerin, 14. September 2008, 13:23

danke dir für den tip. also wäre es ratsam sie im frühling umzupflanzen. Leider habe ich auf der anderen Seite genau das selbe Problem. Was mache ich wenn ich sie nicht heraus bekommen sollte. gibt es da evtl. noch eine andere Möglichkeit?

ines, 14. September 2008, 16:02

Hallo Gärtnerin,
dank der Rosen-schneiden-Anleitung haben meine Castle-Rosen den ganzen Sommer toll geblüht. Vorher war ich eigentlich mehr der feige Schneide-Typ ;-))
Gestern allerdings habe ich bei einer der Rosen Rost UND Mehltau entdeckt. Alles befallene habe ich weggeschnitten – allerdings nur bis zum nächsten (gesund aussehenden) Auge.
Reicht das aus oder muss ich mehr wegschneiden??? Und was kann ich zur Vermeidung tun??? Bin absolut ahnungslos, weil meine Lieben ausser ein paar Blattläusen noch nie was hatten…

gabi, 15. September 2008, 09:40

Nö, jetzt geht auch, Ines. Wenn Du es bald machst, hat sie noch gute Chancen, anzuwachsen. Die Rosen-Lieferanten versenden ihre wurzelnackte Ware ja auch im Herbst. Kann so falsch also nicht sein.

Prima, Gabi, das freut mich aber! Ob das reicht, wirst Du nächstes Jahr sehen, musste notfalls spritzen (Beides sind Pilzkrankheiten, also was dafür Passendes). Rosenrost ist zäher. Mach mal alle kranken Blätter laufend ab.

Gärtnerin, 15. September 2008, 11:57

Ganz tolle Beschreibung, die ich mir sofort ausgedruckt habe. LieGrü aus Wien!

Baitian, 28. September 2008, 09:41

Hallo Gärtnerin,
deine Seite ist wirklich aller erste Sahne!!!
Super tolle Beschreibung, das gibt kein Buch her!

Meine Anliegen:

1)
Ich habe eine Rose, die ca, 2 – 2,5m hoch ist und alljährig den ganzen Sommer über massenhaft große rosa Blütenbüsche trägt. Geschnitten habe ich bisher immer nach Gefühl, also “irgendwo” nahe unterhalb der letzten Blüten.
Frage: Sollte ich die Pflanze mal stärker zurückschneiden, oder so weiter machen wie bisher (natürlich die für mich o.g. neuen Schnittregeln beachtend)?

2)
stimmt es, dass Lavendelpflanzung in Rosennähe vor Schädlingen vorbeugt?

3)
ich habe eine kleine Rose (ca. 50 cm), die jedes Jahr krank und voller Raupen oder sonstigem Viehzeug ist. Sie ist jetzt sehr sehr mickrig. Soll ich (im Frühjahr) mal alle Triebe bis unten zurückschneiden oder die “3-5 – Augen – Regel” trotzdem beachten?

Danke dir im Voraus!

Mikel, 09. Oktober 2008, 23:35

Hallo Mikel,

danke Dir und ad
1) Kommt drauf an, ob sie hochbeinig ist, und ob sie Dir so gefällt. Wenn sie gut gewachsen ist, musst Du ja nicht unbedingt.
2) Ja, soll wohl, aber bei mir hilfts wenig ehrlich gesagt. Das machen dann eher meine Nützlinge wieder wett, die gern Blattläuse fressen. ;-)
3) Bis unten runterschneiden würde ich nicht machen. Raupen absammeln, Krankheiten behandeln und so weiter wird sich durch dem Erdboden gleichmachen nicht vermeiden lassen, tät ich sagen.

Gärtnerin, 11. Oktober 2008, 15:34

Hey, das hat ja Spass gemacht zu lesen. Nun bin ich so motiviert, dass ich kaum bis nächstes Jahr warten kann. Aber … ich werde warten, denn diesmal will ich es ja richtig machen!

Vielen, vielen, vielen Dank!
Barbara

Barbara Hülsewiesche, 12. Oktober 2008, 12:37

Hallo, super umfangreiche Seite, aber ist das eine generelle Regelung das Rosen nur im Frühjahr runtergeschnitten werden? Blöde Frage??? Mir strebt jetzt so danach der Sinn!
Viele Grüße
Sylvia

sylvia kuhenne, 25. Oktober 2008, 14:22

Erst runterfrieren lassen, dann schneiden, Sylvia. Andersrum ist ungeschickt. ;-)

Gärtnerin, 27. Oktober 2008, 15:50

Hallo!
Ich habe seit Jahren Angst mich an die Rosen zu vergreifen, habe immer jemand angesprochen der es dann irgendwie gemacht hat, aber jetzt nach dieser super Seite freue ich mich wenn ich endlich die Schere selbst in die Hand nehmen kann. Also wirklich ganz großes Lob, es ist super verständlich geschrieben. Weiter so !
Viele Grüße
Steffen

Steffen Schreiber, 01. November 2008, 19:58

Hallo liebe Gärtnerin,
glücklich im Besitz eines Gartens, wurde mir gesagt, die Rosen im Herbst um 1/3 und erst im Frühjahr weiter zurückzuschneiden. Nun war ich gestern dabei (Heute erst die Internetseite gelesen – war gestern noch nicht so forsch – es stehen noch zwei Drittel… und zwar oberhalb von Augen, aber vermutlich zu dicht und nicht schräg. Nach Anleitung dann erst im Frühjahr schneiden, oder jetzt nochmal korrigieren und weiter zurückschneiden?
Herzliche Grüße von
Verena Hueck

Verena Hueck, 02. November 2008, 10:14

…und was mache ich mit Heckenrosen? auch schneiden?…
Gruß
V. Hueck

Verena Hueck, 02. November 2008, 10:16

Im Frühjahr schneiden, im Frühjahr schneiden, im Frühjahr schneiden….. Bitte frag das jetzt nicht schon wieder jemand. Wird langweilig. ;-)

Klar, Verena, auch. Ich denke jetzt mal, Du meist Rosa rugosa oder so was.

Gärtnerin, 02. November 2008, 13:53

Verdammt! Ich hab das alles genauso gemacht wie bebildert. Nur ist mir nicht aufgefallen, das das Wann nicht beantwortet wurde im Text :-(((
Was wird nun mit meinen Rosen passieren?

Andreas, 11. November 2008, 10:12

Wohl, Andreas. “Frühling” steht drin, und das “Wann” wurde in den Kommentaren auch schon xmal beantwortet. ;-)

Mach Dir keine Sorgen, sie kommen ganz sicher nicht um, wenn Du das jetzt schon gemacht hast. Musste halt im Frühjahr mal gucken, ob was zurückgefroren ist, das du dann abschneiden kannst. Ansonsten: Don´t worry!

Gärtnerin, 11. November 2008, 13:58

Wunderbare Beschreibung und sehr verständlich.

Heidi, 11. November 2008, 20:00

Also ich bin ja zum ersten Mal hier und eigentlich nur durch Zufall hier gelandet, ich hatte was ganz anderes gesucht aber trotzdem passt es :-)
Ich muss Andreas in Schutz nehmen: unter “Wann und warum muss man Rosen schneiden” steht nix von Frühling!!! Dass Du im Frühling schneidest, könnte man allerdings der Anmoderation entnehmen – oder eben den Kommentaren ;-)

Ich bin erst seit dem vergangenen Sommer Rosenbesitzer – und die beiden leben auch noch in einem Kübel. Aufgrund fehlender Info und Faulheit hab ich im Herbst erstmal gar nix und damit wohl alles richtig gemacht. Außerdem sehen die Schneehäubchen auf den Hagebutten sehr hübsch aus!

Trotz Lavendel hatten sich im Sommer ein paar wenige Läuse auf meinen üppigen Lieblingen (selbst die Nachbarn haben mich auf die m. E. noch zarten Pflanzen von Bl…00 angesprochen angesiedelt, ich habe nicht bekämpft und sie haben auch keinen Schaden angerichtet. Wird der Winter schon richten…..

Auf alle Fälle herzlichen DankDankDank für die tolle, bebilderte Anleitung, nun kann ich getrost den Frühling erwarten – obwohl ich dann noch nicht soviel Arbeit haben werde :-)

Uhlenhorst, 04. Dezember 2008, 21:05

Ok, Andreas sei beschützt! ;-)
Auf alle Fälle: DankeDankeDanke!

Gärtnerin, 05. Dezember 2008, 14:34

… genau so probiere ich das bei meinen Rosen auch. Vielen Dank Gaertnerin für die aufwendige Beschreibung.
Beste Gartengrüsse von Wolfgang

Wolfgang Wenzel, 16. Januar 2009, 09:07

Eine solch hervorragende praxisnahe Ausarbeitung zum Rosenschnitt habe ich noch nie gesehen. Die Fotos (nicht nur Zeichnungen)- super hilfreich! Jedes Jahr überfällt mich eine gewisse Unsicherheit; jetzt freue ich mich aufs Rosen schneiden. Ein wirklich großartiger Beitrag, aus dem die Liebe zur Pflanze spricht. DANKE.

Marita Baldewein, 26. Februar 2009, 09:40

Danke für die umfassende Würdigung, liebe Marita, und allzeit guten Schnitt! ;-)

Gärtnerin, 26. Februar 2009, 17:10

Super, vielen Dank für die Tipps. Wollte heute schon loslegen, war aber unsicher. Morgen gehts los.
Marianne

Ruckdächel Marianne, 28. Februar 2009, 18:31

[...] küchenmesser über die kleine mickerige und verästelte rose in meinem guerilla-garten hergemacht. anleitung zum rosenschneiden fand sich hier. am ende hatte ich zerkratzte hände, ein noch mickeriger aussehendes [...]

Pingback triebtat < Madame Poupous geheimes Laboratorium, 05. März 2009, 15:27

Hallo, kann mir jemand erklären wie genau der Rückschnitt nach der ersten Blüte aussieht. War im letzten Jahr total am verzweifeln…Die erste Blüte war traumhaft schön, danach habe ich die vertrockneten Roseköpfe abgeschnitten aber damit war es mit der Schönheit auch vorbei. Die Triebe sind total hochgeschossen, der ganze Rosenstrauch sah total dünn und wild aus. Sollte ich die Rosen tiefer zurückschneiden, oder woran liegt es???

Kerstin, 10. März 2009, 11:52

Normalerweise schneidet man den verblüten Blütenstand (z.B. Einzelblüte bei Edelrosen, oder komplette Blütenrispe bei manchen anderen Rosen) komplett ab bis auf ein großes, kräftiges, voll entwickeltes, gesundes Blatt (, das nach dem Schnitt beim Neu-Austrieb dann aus einem kräftigen Knoten einen kräftigen neuen Trieb kriegt). Also nicht einfach nur die Blüte mit Stielchen ab, sondern alles bis zum obersten ausgewachsenen Blatt. Wenn Du nur die Blüte abschneidest oder bis auf ein Blatt, das in Blütennähe recht mickrig entwickelt ist, kriegste anschließend so dünne, schwache Triebe. Dass die Rose so hochgeschossen ist, könnte auch was mit der Düngung zu tun gehabt haben.

Gärtnerin, 11. März 2009, 11:33

Danke für die Anleitung.
kann man auch erkennen was für eine Rose man besitzt. Strauch-
Beet oder Edelrose?

selina, 17. März 2009, 16:03

Tendenziell, würde ich sagen. Die präzise Sorte ist wohl schwierig, aber da bin ich auch nicht die richtige Person dafür, die man fragen sollte. Mittelfristig kann mans wohl am Wuchsverhalten ableiten, Selina. Edelrosen haben in der Regel nur eine Blüte pro Stiel. Viele andere haben mehrere. Wenn Du ein Gefühl für die Länge der Internodien bei den verschiedenen Rosen hast bzw. Dir aneignest, kannst Du daran zumindest ein wenig was ablesen: Eine größere Strauchrose z.B. wächst viel stärker in die Länge, als eine Bodendeckerrose beispielsweise, die ein niedriges Gebüsch bleibt.

Gärtnerin, 17. März 2009, 20:37

Hallo,

wie erkenne ich die Veredelungsstelle an der Rose? Wir haben eine Kletterrose. Die Erde geht über die Verzweigungsstelle der Äste.

Danke und Gruss,

mzehnder, 21. März 2009, 13:27

Hallo Gärtnerin,
habe mit großem Interesse deine Tipps gelesen.Meine Frage an dich (oder andere die es wissen)
Habe seit 14 Jahren einen Rosenstock im Garten, der immer super geblüht hat.
Der Hauptstamm ist sehr kräftig und teilweise morsch.Ich habe die toten Stämme abgesägt und schneide die Triebe (an den starken Stämmen) immer im Herbst und im Frühjahr herunter.
Bisher hat die Rose traumhaft geblüht, wurde über 2 m hoch und hatte mindestens 50 bis 70 Blüten.
Voriges Jahr war sie nicht mehr so schön. Blühte nur spärlich und hatte dünne Äste.
Soll ich jetzt die starken Stämme mal ganz runter schneiden?Ich trau mich nicht und wäre für deine Antwort sehr dankbar.Da die Rose tolle Blüten hat und wundervollen Duft,möchte ich auf keinen Fall etwas falsch machen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Möchte die Rose am Montag 23.03.09 schneiden.
Vielen Dank, Angelika

Angelika, 21. März 2009, 15:31

Liebe Gärtnerin,
auch ich danke dir herzlich für deine sehr verständliche Beschreibung des Rosenschnittes. Im letzten Jahr hat mich plötzlich die Liebe zu Rosen erwischt und ich habe 15 Stück gepflanzt und ein paar historische Rosen möchte ich in diesem Jahr noch hinzufügen.Den kalten Winter haben sie ganz gut überstanden und nun will ich auch den ersten Schnitt vornehmen.Dank deiner genauen Anleitung werde ich das bestimmt schaffen.Ich will nur noch die kalten Nächte jetzt vergehen lassen.
Vielen herzlichen Dank
Elisabeth

Elisabeth,21.3.2009 , 22:13

Elisabeth, 21. März 2009, 22:14

Die Veredelungsstelle ist normalerweise durch eine Verdickung erkennbar, und sollte abgesehen von Stammrosen unterhalb der Erdoberfläche liegen. Beim Rosen-Pflanzen drauf achten. Sieht ein bisschen aus wie zusammengelötet. Ich mach ein Foto, wenn ich eine der neuen Rosen pflanze, und dran denke.

Gärtnerin, 22. März 2009, 10:10

Schwer zu sagen, Angelika, was da los ist, und ob und ob nicht. Tendenziöse Antwort: Es ist hoffentlich kein Rosen-Hochstamm gewesen. Der hätte die Veredlungsstelle oben unter der Krone. Da drunter auf keinen Fall schneiden, sonst bleibt nur Rosen-Unterlage/Wildrose übrig. Wenn es vom Boden ab “eine” Rose ist, könnte man schon tiefer zurückschneiden, das bringt so schnell keine Rose um. Vielleicht war die Blüte nicht so üppig, weil Du im Vorjahr nicht oder weniger geschnitten hattest, und das ließe sich beheben, wenn obenrum wie siehe oben kräftiger geschnitten wird. Entscheidung überlasse ich Dir, und übernehme keine Verantwortung. :-)

Gärtnerin, 22. März 2009, 10:14

Danke, Elisabeth, und ganz viel Erfolg!

Gärtnerin, 22. März 2009, 10:17

Danke, danke, danke, liebe Gärtnerin! Dem Himmel sei Dank! ENDLICH eine gute Anleitung!
Es gibt soooooo viele Erklärungen, in denen der Schnitt über den AUGEN zwar halbwegs verständlich erklärt wird, aber nie gezeigt wird, was ein Auge ist! Sehe in den vielen Kommentaren, dass ich nicht die Einzige mit dieser Frage bin, bzw. war! Welch Trost! Alle Erklärungen helfen mir enorm weiter. Los gehts!
Danke! Bärbel

Bärbel, 24. März 2009, 10:49

Hallo Gärtnerin,
schiete – wäre ich nur vor meinem beherzten Schnitt meiner “Goldelse” auf deine Beschreibung gestoßen… Jetzt hab ichs bestimmt vermasselt (hab nicht bis 3 gezählt… kann ich schon – wußte es nur nicht). Über den Zeitpunkt mache ich mir nun auch sorgen. Es sind schon erste rote Blättchen ausgetrieben. Jetzt habe ich mir einen Link auf Deine Seite gelegt und kann dann immer wieder nachlesen, wenn BEVOR ich schneiden will. Kennst Du Dich eigentlich mit Stecklingen aus? Wenn die Goldelse nämlich nicht mehr will, kann ich ja immernoch die Vermehrung versuchen… Danke jedenfalls für die Anleitung, das nächste Mal zähl ich dann bis drei….
Herzliche Grüße ziegemone

ziegemone, 24. März 2009, 23:00

Ach Quatsch, Ziegemone, ne Rose kannst Du so schnell kaum erschneiden. ;-) Meine Stecklingsvermehrung-Anleitung und Rosen aus Steckhölzern vermehren findest Du oben als Link.

Gärtnerin, 26. März 2009, 08:14

Puhhh, danke für diese hilfreiche Anleitung. Ich hänge so an meiner Rose, die mir mein Vater mal geschenkt hat. Und nun schwitze ich Blut und Wasser, dass ich sie falsch schneiden könnte und sie eingeht. Da war doch was mit dem Auge und dem schräg schneiden…. aber in welche Richtung, schwitz. Und wieder eine Woche rum, ohne dass ich zur Schere gegriffen hätte. ABER nun: Deine Seite lässt mich sicheren Mutes ans Werk gehen!!! Vielen Dank!!

Doris, 05. April 2009, 01:18

Danke, Doris, und viel Erfolg. :-)

Gärtnerin, 07. April 2009, 08:24

Super Anleitung! Ich fang’ sofort an…

Danke vielmals für deine Mühe.

Lilly, 07.04.2009

Lilly, 07. April 2009, 10:28

Danke, Lilly, und Dank an alle, falls ich jemand überlesen habe. Sind so viele Kommentare immo. Ganz viel Erfolg beim Schneiden Eurer Rosen!

Gärtnerin, 08. April 2009, 09:22

hallo gärtnerin,

hab am wochenende meine ersten rosen gepflanzt und gerade mit begeisterung deinen bericht gelesen. gehe ich recht in der annahme, dass die schnippelei erst naechstes jahr ansteht?
danke & liebe gruesse aus dem warmen mexiko.
kristina

Kris, 14. April 2009, 03:27

Oh, super, das ist genau, was ich gesucht habe. Hatte überhaupt keine Ahnung, was zu tun ist, beim Schneiden, geschweige denn, was ein “Auge” sein könnte, und habe nun Antworten auf alle meine Fragen erhalten. Super Bebilderung.
Tausend Dank!!!

Petra Christoph, 15. April 2009, 10:58

Hallo Kris,

njein. Kommt drauf an. Wenn es wurzelnackte Rosen waren, und die schon sehr langbeinig sind, könnte man einen Pflanzschnitt wagen. Normalerweise hast Du aber eher Recht. Viel Erfolg!

Danke, Petra!

Gärtnerin, 17. April 2009, 10:27

hallo
ich habe eineen großen rosenstrauch oben alles sehr schön und lange bis in den winter hinein – aber unten nichts – was kann ich tun um ach unter wieder blätter und blühten zu bekommen ??
gibt es eien besonderen schnitt???
vielen dank im voraus für eine antwort!

horst, 22. April 2009, 19:56

Liebe Gärtnerin!
Du hattest recht: meine Rose “Goldelse” kam von unten wieder neu! An den neuen Trieben sind sogar schon Knospen! Insgesamt wirkt sie wieder viel buschiger! Vielen Dank für den Zuspruch – und natürlich nochmal für Deine tollen Anleitungen.

Wie lange müssen denn eigentlich Stecklinge durchhalten (grünes behalten), damit man weiß, dass sie es geschafft haben? Immerhin haben sie es seit Ende März bis jetzt im Topf geschafft. Traue mich nicht nach den Wurzeln zu kucken… Oder soll ich mal?
Viele Grüße ziegemone

ziegemone, 30. April 2009, 22:07

Meine Heckenrose (also so ein wildes Teil, Rosa canina glaube ich) wächst wie’s Lottchen. Sie steht jetzt seit gut 10 Jahren an ihrem Platz und ist sicherlich rd. 3 m hoch und entsprechend ausladend mit ihren Hängezweigen. Unten ist sie kahl, so dass ich Zwerg mit meinen 1,60 m bequem drunter stehen kann.

Da unser Reihenhausgärtchen sehr (!) klein ist (nur rd. 30 qm), würde ich die Rose gerne im nächsten Frühjahr radikal einkürzen. Ist mir schon klar, dass sie dann evtl. nicht oder weniger blüht.

Kann ich das einfach so machen? (Mir blutet das Herz, aber ich habe noch einen Holunder und einen Weißdorn und eine Felsenbirne und… und muss im Sommer echt mit der Machete durch den Garten. Für die Vögel ist es natürlich ganz toll, daher fällt es mir ja so schwer!) Treibt sie dann unten neu aus? Und ich kann sie evtl. etwas besser in Schach halten, wenn ich sie regelmäßiger schneide? Oder blüht sie dann gar nicht mehr?

nosupermom, 01. Mai 2009, 23:16

Ich hab so ein Teil vorm Balkon, da hat die Schildkröte im Sommer immer drunter in den Wurzeln gepennt. War toll, die da jedes Mal raus zu frickeln…
Jedenfalls wird die von den Hauswarten der Siedlung alle 2 Jahre bis jährlich bis fast zum Boden runter abgesäbelt. Das alte Holz besteht höchstens aus 15 cm Stamm. Sie wächst also wieder, treibt wieder aus, aber… ganz ehrlich… ich habe sie in den 6 Jahren, die ich hier jetzt wohne, ein einziges Mal blühen sehen… und zwar 2003.

Keisha, 01. Mai 2009, 23:26

Achso… dank meiner Schildi ist sie im letzten Jahr dem Schnitt entgangen. Vielleicht wirds ja dieses Jahr was mit Blüten… ist ja jetzt ein “Zaun” drum *g*

Keisha, 01. Mai 2009, 23:27

Gratuliere, Ziegemone!!! Stecklinge sollten anzeigen, dass sie Wurzeln schlagen, indem neue Blätter oben wachsen. Nicht nach Wurzeln buddeln! ;-)

Ich würds machen, Nosupermum, und dann regelmäßig runtersäbeln. Machen die Gärtner auf öffentlichen Flächen auch, und die blühen eigentlich immer dolle. Natürlich ohne Gewähr.

Gärtnerin, 03. Mai 2009, 18:40

bin absoluter rosen*neuling* und habe gerade nach deiner beschreibeung meine 1 u einzige augusta luise zurückgeschnitten…ich denke ich habs geschnallt ;-) danke für deine gute u einfache beschreibung…ich hab nämlich wirklich angst davor gehabt :-) alles liebe u viel sonne im herzen kalaha

kalaha, 17. Mai 2009, 17:57

Super! Mutig! Augusta Louise wirds danken, und Du berichtest, ob´s geklappt hat, Kalaha! Mögest Du in Rosenblüten schwelgen. ;-)

Gärtnerin, 18. Mai 2009, 22:02

[...] In fast jedem Garten stehen Sie, zum Jahrestag der Hochzeit, oder zum Valentinstag werden Sie gern verschenkt. Die Rede ist von den Rosen. Nur was viele nicht wissen ist, wie man diese richtig schneidet sodass die Rose auch Ihre volle Blütenpracht entfalten kann. Eine schöne Bild Anleitung gibt es im Gartenblog. [...]

Pingback Heimwerken und Garten » Rosen richtig verschneiden, 21. Mai 2009, 07:57

alle Achtung vor deiner Beschreibung. Sehr präzise wiedergegeben. Da wird der Blick ins Gartenbuch überflüssig; wenn es in dieser Art überhaupt so drinnen steht.

rosenbernd, 31. Mai 2009, 20:07

Hallo und vielen Dank! :) Dieser Rosenschnitt-Lehrgang war super beschrieben. Hab`immer mal was gelesen, aber nie soooo richtig kapiert. Will mich nämlich so nach und nach als Rosengärtnerin versuchen. Hat jemand eigenl. eine gute Versandadresse für Rosen?

Susanne Küchler, 01. Juni 2009, 18:12

Tolle Beschreibung des Rosenschneidens. Bitte jetzt nur noch fotografieren lernen, damit man das Beschriebene auch deutlich sieht (zB Makromodus auf der Knipsi einstellen).

Mike, 02. Juni 2009, 17:35

Super, den Lehrgang über Rosen richtig schneiden
habe ich bei Euch endlich kapiert.
Sie stehen alle in voller Blüte.
Aaaaaaaber, wie schneide ich die ersten verwelkten Blüten richtig ab. Einfach die Blüte kurz abschneiden, oder etwas tiefer, oder gar nicht?
Ich habe jetzt Angst etwas falsch zu machen.
Es kommen doch bestimmt immer wieder neue Triebe,oder?
Kann ich mit einer ganz kurzen Hilfe von jemanden rechnen? Bitte,bitte, ich muss das doch auch lehrnen.

Jana, 02. Juni 2009, 20:42

Danke Euch allen. Susanne, vielleicht gehst Du mal dem Stichwort “Steinfurth” nach. :-)

Jana, bis auf ein kräftiges, gesundes Blatt zurückschneiden. Irgendwo weiter oben wurde darüber schonmal gesprochen. Vielleicht die Browsersuche mal probieren.

Gärtnerin, 03. Juni 2009, 10:36

ich habe trotz wälzen von Büchern noch nie eine so super tolle Anleitung für den Rosenschnitt gefunden. Ich liebe Rosen, habe aber keine gepflanzt, weil ich mit dem schneiden absolut nicht klar kam. Ich bin jetzt total happy und finde das nach dieser Anleitung j e d e r Rosen schneiden kann. Danke

sonja schmidt, 15. Juni 2009, 17:53

Danke auch Dir sehr, Sonja. Überhaupt kann jeder alles im Garten und seinen Daumen vergrünen, wenn er nur Interesse zeigt. :-)

Gärtnerin, 17. Juni 2009, 11:05

Hallo,

hab auch eine Frage. Ein Unwetter (mit Hagel) in der letzten Woche hat meine vor ein paar Monaten gepflanzten Rosen (wir leben in Mexiko) regelrecht zerdroschen. Ich stehe jeden Tag vor den Stielen mit zerfetzten Blaettern und lauere auf neue Triebe. Was meinst du, bietet es sich an, ordentlich zurueckzuschneiden oder doch lieber warten, a lá “Die Natur erholt sich schon”.
Kristina

Kris, 25. Juni 2009, 13:20

Ich würde es davon abhängig machen, wie der Blütenstatus gerade so ist, Kris. Mit zerfetzten Blättern kann man eigentlich auch noch gut Fotosynthese betreiben. Die Rose störts vermutlich nicht so wie Dich, sonst hätte sie Unbrauchbares abgeworfen. Wäre aber schade, wenn Du Dir durch einen Rückschnitt jetzt Blütenknospen abschneidest. Langen Atem. Die Natur macht das schon, auch wenn kurzfristig das ästhetische menschliche Empfinden leidet. ;-)

Gärtnerin, 26. Juni 2009, 09:54

Dank Deiner Superbeschreibung ist alle Panik vorm
Rosenschneiden abgefallen.So witzig, spielerisch
und narrensicher hat mir das noch niemand erklärt.
Habe schon über manchem Gartenbuch gebrütet und war beim Schneiden nicht viel schlauer als vorher.Du hast mir nicht nur beigebracht, wie mans macht – sondern auch warum! Alles so klar und logisch. Danke, danke, danke, Angie

Angie, 04. Juli 2009, 16:25

Bitte, bitte, bitte! ;-)

Gärtnerin, 08. Juli 2009, 17:30

Hallo Gärtnerin, erstmal vielen Dank für die bebilderte Anleitung, hätte ich besser vor der “Verstümmelung” meiner Lieblinge gelesen, naja! Schon seit langem träume ich von so einem Rosenstock wie im Bot. Garten zu Münster, vielleicht warst du ja schon mal dort? Das was mich so besonders verzauberte war der betörende Duft, den der Stock verströmte. Kannst du mir einen Tip geben, nach welcher Sorte/ Namen ich mich umschauen sollte? Wie gesagt, die Blüte muss nicht perfekt aussehen, viel wichtiger ist mir die Intensität des Duftes. Ich danke dir im voraus.

Jenner, 22. Juli 2009, 21:24

Weil ich schon mal am fragen bin muss ich noch mal ganz dumm fragen: Meine Tante Gertrud hatte in ihrem Garten die schönsten Rosenstöcke, welche sie immer mit altem Kaffeesatz “einbetonierte”. Was hat das mit dem Kaffeesatz auf sich?

Jenner, 22. Juli 2009, 21:37

Hallo Gärtnerin,
vielen Dank für die tolle Anleitung! Als ziemlicher Laie eine sehr große Hilfe.
Ich habe aber noch eine Frage: Meine Rosen sind aktuell weitestgehend verblüht und die Äste wachsen mir in den Hauseinfahrt. Soll ich die Hagebutten (so heissen glaube ich die “Knubelligen Dinger”) jetzt abschneiden, und auch die Äste kürzen, oder lieber alles so belassen wie es ist und abwarten?

Besten Dank vorab!

Alexander, 29. Juli 2009, 08:53

Hallo,
wir haben ein Haus gekauft mit großem Garten und mehreren Rosenbeeten. Als absolute Anfängerin frag ich mich nun, was ich aktuell tun kann. Ich weiß nicht genau, um welche Rosen es sich jeweils handelt, aber sie haben schon kräftig geblüht als wir wegen Kaufvertrag da waren und nun als echte neue Besitzer sind nur noch ein paar Blüten da, der Rest sieht wüst, vertrocknet und verwildert aus. Was soll / kann ich tun??? Bin echt bissl besorgt, würde die vielen Rosen gerne behalten und nächstes Jahr in voller Pracht erblühen lassen. Kann ich die eigentlich auch umpflanzen? Wenn ja, wann ist der beste Zeitpunkt und worauf ist zu achten? Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen! Vielen Dank schon einmal

Adriane, 29. Juli 2009, 09:33

Vielen Dank, Alexander. Wenn was in der Einfahrt stört, würde ich bedenkenlos abschneiden. Je nachdem, ob es eine öfterblühende oder einmalblühende Rose ist, könnte ein Rückschnitt von Hagebutten (oder vorher: verblühte Blüten) Dir neue Blüten bescheren.

Rosen gehen nicht so schnell kaputt, Adriane. Ich würde jetzt nicht viel machen, sie im Frühjahr ordentlich schneiden und düngen, und dann schauen, wie sie zu neuem Glanz kommen. Klar kann man Rosen verpflanzen (am besten Herbst oder Frühjahr), ist aber eine ziemliche Buckelei, weil alte Rosenstöcke mächtig tief einwachsen. :-)

Wenn Du im Herbst verpflanzt, kannst Du sie dabei obenrum schon zurückschneiden. Das ist besser für´s Anwachsen (Gleichgewicht: Unten Wurzelverlust durch Ausgraben, oben weniger zu versorgende Triebe, wurzelnackte Rosen, die man im Herbst pflanzt, haben auch oben wie unten nicht viel). Wenn Wurzelreste im alten Loch verbleiben, können daraus immer wieder Wildtriebe entstehen. Schwierig, die loszuwerden.

Gärtnerin, 29. Juli 2009, 10:16

Danke für diese genial einfache aber gründliche Info zum Rosenschneiden. Meine Freundin hat auf ihrem Balkon einige Rosen im Topf, unter anderem Englische Rosen, die auch mal einen gründlichen Schnitt brauchen. Daher hab ich ihr Deinen Link gesendet in der Hoffnung, dass ihre Rosen im nächsten Jahr die Mühe danken. Ich selbst favorisiere den Herbstschnitt, bei manchen Rosen auch den im Frühling, irgendwie ist das Gefühlssache bei mir, je nach Zustand der Rose.

Dieser Blog hier ist wirklich klasse, prägnant und witzig. Danke dafür!

Gruß von Saarbine von der Saar

Sabine von der Saar, 19. August 2009, 18:56

Danke, Saarbine, und natürlich viel Erfolg für die Freundin. ;-)

Gärtnerin, 20. August 2009, 16:24

Liebe Gärtnerin,

eine tolle Anleitung, auch für mich als Anfänger sehr gut verständlich und mit den Bildern(sehr gut fotografiert)kann man kaum was falsch machen.

Herzlichen Dank

Achim

Joachim, 30. August 2009, 06:22

Prima, Achim, und guten Schnitt! :-)

Gärtnerin, 31. August 2009, 10:51

Hallo Gärtrnerin, erstmal vielen Dank für die tolle und leicht verständliche Beschreibung. Ich habe nur ein Problem: ich habe keine Ahnung, um was für eine Rosenart es sich bei meinem “Baum” handelt. Das Ding stand schon beim Kauf in meinem Garten und ist ca. 5 Meter hoch und trägt ca. 40 große rosafarbene Blüten. Was kann das für einer sein?

Kay, 31. August 2009, 12:24

Hallöle, bin seit Juli Gartenneuling. Rosen liebe ich. In meinem Garten gibt´s sehr viele Rosen, Kletterrosen, Stämmchen, Buschrosen. Kenne die Rosenarten jedoch nicht. Für mich ist der Artikel supergroßartig und anschaulich, allein durch die Lockerheit der Schneid-Beschreibung und die Bebilderung. Wollte schon jetzt loslegen mit schneiden. Werde bis zum Frühjahr warten und hoffe auf gutes Gelingen und viele Rosen.

Liebe Grüße und Danke von Carola

Carola, 05. September 2009, 11:03

Wird dann wohl eine hohe Strauchrose oder eine Kletterrose sein, Kay, denke ich.

Danke für´s Feedback, Carola.

Allgemein: Wenn man nicht so genau weiß, was für Rosen man hat, hilft nur, anhand der Wuchsform ungefähr zu raten und dann wie oben jeweils angegeben.

Gärtnerin, 12. September 2009, 13:09

Jetzt habe ich alles über das schneiden gelernt jetzt bleibt nur noch die Frage was tue ich wenn meine Rosenjetzt im September auf einmal Läuse bekommen?

Thomas, 20. September 2009, 17:14

Mit dem Gartenschlauch abspritzen, Thomas, oder über Dich ergehen lassen. Die Läuse bringen die Rosen sicher nicht um, und Gift wär jetzt auch nicht nötig, meine ich.

Gärtnerin, 20. September 2009, 21:25

Hallo,

ich muß sagen die Erklärung über “richtiges Rosen schneiden” ist wirklich klasse und sehr lustig erklärt. Aber natürlich nur positiv gemeint. Habe mich dieses Jahr erst selbstständig gemacht und muß nun das erste mal Rosen zurückschneiden. So bin ich im Internet auf diese Seite gestoßen und muß sagen. Alles verstanden und das in so kurzer genauer Anweisung. Echt richtig klasse.

Vielen Dank dafür, Jörg

Galabau Glaeßgen, 14. Oktober 2009, 15:45

Vielen Dank, meine bisherigen Rosenschnitt-Versuche waren eher auf Verdacht, im nächsten Frühjahr werde ich die Anleitung befolgen, ich bin sicher, die Rosen werden es danken.

Silke, 27. Oktober 2009, 12:42

Klasse, so bebildert und genau habe ich das noch nie gesehen / gelesen. Frage jetzt noch für mich = wann oder müssen Rosen für / vor den Winter “zurück geschnitten” werden?
pfoten (erstmals hier) 14.11.09

pfoten (erstmals hier), 14. November 2009, 14:48

Danke für die ausführliche Erklärung, war mir ein vergnügen deinen Beitrag zu lesen. Ich denke jetzt kann beim schneiden meiner Rosen ja nichts mehr schief gehen :-)

Roland, 08. Dezember 2009, 18:43

Sehr gur beschrieben,danke! Ich habe aber eine Frage: meine Rosenstoecke sind sehr alt,aber gesund (abgesehen von mancher Blatterkrankung). An machen Schnittstellen haben sich ‘Augen’ gebildet,aber nicht die gruenen beschriebenen,sondern kleine Loecher, die mich beunruhigen,denn sicher koennen da Tierchen,Wasser oder Keime eindringen. Was soll ich machen? Den ganzen Schnittknoten absaegen?
Danke K

kati, 28. Januar 2010, 15:15

Informier Dich mal über Rosentriebbohrer, Kati. Das wäre in der Tat ein Schädling, der beunruhigend sein sollte. Falls es der ist, wäre ich über Übersendung eines Fotos glücklich, weil ich bisher davon hier noch kein Bild für alle zur Verfügung stellen kann.

Gärtnerin, 31. Januar 2010, 12:42

Prima, hab alles glaube ich verstanden, danke, jetzt traue ich mich zur Gartenschere zu greifen

Christiane, 25. Februar 2010, 14:43

Danke! Hatte bisher keine Ahnung! Jetzt freue ich mich aufs schneiden und das hoffentlich Superergebnis!Ich gehe bei vielen Sachen nach dem Mond, zurückschneiden sollte man bei abnehmendem Mond in Stier, Jungfrau oder Steinbock (Erdzeichen)

Inge, 28. Februar 2010, 19:55

superanleitung, bin auch neuling, jedoch mit dieser detailierten beschreibung habe ich das gute gefühl, nichts falsch machen zu können.
danke liebe gärtnerin.

walter, 01. März 2010, 13:03

Wow ! Jetzt brummt mir der Kopf.
So viele nützliche und einfache Erklärungen zu Rosen. Bisher waren diese immer Stiefkinder in meinem Garten. Es bestand immer die Angst etwas falsch zu machen, aber das wird sich ändern. Besonders die Infos zu Kletterrosen haben mir sehr geholfen. Großes Bienchen an Alle insbesondere an die Gärtnerin.

Klaus, 01. März 2010, 16:10

Hey Ihr Rosen-Schneide-Willigen, haut, bzw. schneidet rein was das Zeug hält! Bin die Tage auch wieder damit beschäftigt. Ich wünsch Euch viel Erfolg! :-)

Gärtnerin, 01. März 2010, 17:15

Boah, DAS ist ja mal eine gelungene Anleitung!!!

Vielen lieben Dank für diese Anschauung der Dinge. Ich bin ein totaler Neuling, habe zig Seiten durchforstet, bis ich diese hier fand. Sie ist jetzt mein Favorit und ich würde sie immer wieder weiter empfehlen. Nochmals herzlichen Dank von Barbara

Barbara, 01. März 2010, 20:31

Nach einem Telefonat mit meiner mum hab ich mich grade entschieden damit noch bis ende März zu warten weil wir die nächsten Tage nochmal richtig Frost bekommen. Was mach ich denn mit meinen Stammrosen die ich letzten Sommer gepflanzt hab. Wieviel sollte man da auslichten oder besser garnicht? Sind ganz zarte Äste…

Nicki, 01. März 2010, 20:32

Sorry Gärtnerin, scheibchenweise… ;-)

Jetzt habe ich das mit dem Schneiden gut verstanden, bin dabei aber einen Schritt vorausgaloppiert, denn ich habe noch gar nicht geplanzt.. ;-))

Habe heute zwei Kletterrosen Chrysler Imperial ergattert, die sollen auf meinen Balkon in ein schönes großes Speissfass. Frage: Soll ich die Erde vor dem Pflanzen schon düngen oder erst im Sommer? Und geht das auch nur mit Hornspänen? Und letzte Frage: Muß ich die neue junge Pflanze auch schon zurückschneiden?

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, dann wäre alles perfekt! ;-) Liebe Grüße von Barbara

Barbara, 01. März 2010, 20:38

Kommt drauf an, was auf die Rosenstämme veredelt wurde, Nicki: Edelrosen, Bodendeckerrosen…. Im Prinzip machst Du das Gleiche wie mit den oben beschriebenen Rosenvarianten, nur auf Stamm, also etwas höher. Wenn´s bodendeckerrosen-artig ist, kannst Du auch zwanglos um die Kugel rumschnippeln.

Gratuliere zu den Neu-Rosen, Barbara. Langzeitdünger kannst Du bei der Pflanzung schon untermischen, der hält ne Weile. Hornspäne sind im Blumenerde-Topf nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, weil es zu ihrer Zersetzung Bodenlebewesen braucht, die dort u.U. zu wenig vorhanden sind. zur Rosen-Pflanzschnitt-Anleitung

Gärtnerin, 02. März 2010, 08:28

Vielen lieben Dank an die nette Gärtnerin.. ;-)) Ich wünsche uns allen ein schönes buntes blühendes Jahr und einen grünen Daumen! ;)

Barbara, 02. März 2010, 10:29

Hallo!

Letzten Sommer haben bei uns zwei Schnittrosen in der Vase unten am Stiel plötzlich so komische Verdickungen gemacht. Wir haben sie dann in Töpfe gesteckt und sie haben ziemlich bald begonnen auszutreiben.
Über den Winter hatten wir sie weiterhin auf der Fensterbank an der Wärme, weil wir dachten, sie würden es draussen nicht überleben. In letzter Zeit hat sich nicht mehr viel getan, jetzt beginnen aber beide wieder auszutreiben.
Sie sind mittlerweile ca. 30cm hoch und beide auf einer Höhe von ca. 15cm einmal verzweigt.

Wann, wie und wo müssen sie geschnitten werden, damit sich eine schöne Pflanze entwickelt? Sollten wir besser noch warten, bis sie ein bisschen älter sind und erst im nächsten Frühling schneiden?

Vielen Dank für die Hilfe!
Pohutakawa

Pohutakawa, 03. März 2010, 17:03

Frage ?
Ist es besser nach dem Schnitt der Rosen die Wunde zu versiegeln, da ja immer noch Frostgefahr besteht.

Klaus, 03. März 2010, 18:15

Super tolle Anleitung – danke – ich freu mich schon aufs Rosenschneiden!

Daniela Doppler, 03. März 2010, 19:21

Potuhawa, wie oben, oder siehe Beitrag Rosen pflanzen – Pflanzschnitt via oben.

Schnittstellen versiegeln habe ich bei Rosen noch nie gemacht, Klaus.

Gärtnerin, 06. März 2010, 12:33

Bin das 1. Mal hier, sehr gute Beschreibung zum Rosenschnitt. Wie ist das aber bei einer Kaskadenrose. Habe sie seit vorigem Jahr. Zur Zeit hat sie viele trockene Blätter und noch kein Auge zu sehen.Bitte, bitte eine Antwort

Uhrenomi, 17. März 2010, 09:40

Soweit ich verstanden habe, sind Kaskadenrosen Kletterrosen auf Stamm, Uhrenomi. So gesehen könnte man meinen, dass sie wie Kletterrosen siehe oben geschnitten werden, aber ganz so wird das von wegen des hängenden Wuchses nicht hinhauen. Die Kaskadenrosen können blütenbestückt heftig schwer werden mit der Zeit, also würde ich sie stärker schneiden als Kletterrosen. Eigene Erfahrungen habe ich leider nicht mit so einer feinen Rose, aber vielleicht kommt ja jemand, der eine hat, vorbei.

Gärtnerin, 17. März 2010, 10:18

Hallo, bin zum ersten mal hier und auch erst seit heuer gartenbesitzerin :-) diese tolle anleitung hilft mir sicher, meine rosen gut zu behandeln.

Brigitte Kurz, 21. März 2010, 09:03

Hallo liebe Gärtnerin, die Anleitung ist echt toll und auch für blutige Anfänger wie mich verständlich. Am nächsten WE soll unser Rosenbogen einzementiert und die neuen Rosen aus dem Schlafzimmer (weißt schon, teils Erde, teils Wasser)eingesetzt werden.
Nun meine Frage, es heißt im net immer, man soll die Rosen schneiden, wenn die Fosythien blühen. Meine Beetrosen haben aber schon gaaanz lange dicke Augen(?),na diese roten Dinger eben. Soll ich sie also nun schneiden oder warten oder wie??
Hilfe *ratlos-schau* ^^
Liebe Grüße
Susi

Susi, 21. März 2010, 13:46

Hallo Susi,
schneid mal die Rosen lieber jetzt, eh die noch mehr austreiben. Sonst stecken die zu viel Energie in die obersten Austriebe, die Du dann später wegschneiden würdest. Das kostet die Pflanzen unnötig Kraft und sie brauchen dann viel länger um aus den unteren Augen wieder auszutreiben. Außerdem fallen diese Triebe dann meist schwächer aus, und schwache Triebe sind Krankheitanfälliger als starke Triebe.

LG Sabinr Z.

Sabine Z., 21. März 2010, 19:18

Hallo Sabine,
und wenn wir hier unten noch Minusgrade in der Nacht haben, kann das den frisch geschnittenen Rosen dann schaden?
lieben Gruß
Susi

Susi, 21. März 2010, 20:17

Kommt draus an wie kalt. So 5-6 grad minus schadet nicht. Wenn es bei Euch noch kälter sein sollte dann schneide nicht gleich auf 3 Augen, sonden auf 5. Dann ist nicht alles weg wenns doch noch mal heftig wird und wenn nicht dann treibt zumindest nicht soviel durch und Du mußt nicht später nicht so sehr nachschneiden. Wenn Du die Rosen gern etwas höher haben willst mußt Du sie dann auch gar nicht nachschneiden.
Die Schnittregel mit den 3 Augen hat sich eingebürgert um Rosen kompackt, übersichtlich und pflegeleicht zu halten. Wer Sie höher will (gerade bei schwchwachsenden Sorten) kann auch generell auf 5-6 Augen schneiden.

Sabine Z.

Sabine Z., 21. März 2010, 21:22

Hallo Ihr Lieben,
ich habe es getan! so,die Rosen sind geschnitten,es war warm heut und bedeckt und da hab ich die Mittagspause genutzt. Bin gespannt,ob sie es überleben? Hab sie gleich noch mit einem Mittel gegen Sternrußtau eingespritzt.
Liebe Grüße
susi

Susi, 22. März 2010, 21:11

Liebe Rosengärtnerin,
Danke für den tollen Tipp mit Rosen schneiden.Jetzt warte ich aber noch ein paar Tage da wir auf 1200m.ü.M.wohnen und wir noch reichlich Schnee Haben . Wir freuen uns aber sehr auf den Frühling und auf’s Gärtneren und auf viiiiiele schöne Rosen …. DANKE !

martine lindemann, 23. März 2010, 15:51

Hallo Gärtnerin.
So wie alle anderen auch möchte ich mich für diese Tolle Seite bedanken ;-)
Ich habs getan und hoffe das meine Rosen es mir danken werden. Hab auch gleich Rosendünger gestreut. Sonnige Frühlingsgrüße aus dem Norden wünsche ich allen

Nicki, 23. März 2010, 19:05

Also, ich finde die Beschreibung nicht so gut, weil…. bei dieser Anleitung bleibt ja kein Freiraum mehr für’s eigene Nachdenken. Es wird einem ja wirklich alles abgenommen. :-))
Spaß beiseite. Eine wirklich detailierte und gelungene Anleitung, die auch für mich das eine oder andere Neue beinhaltete.
Fazit: Einfach super. Wer lesen kann und jetzt noch Fehler macht, ist selber schuld.

Peter, 26. März 2010, 10:33

Ich finde Deine Anleitung ebenfalls sehr interessant.
Auch wenn man es aus seinen Rosenbücher und (irgendwann mal auswendig)kennt, ist es doch nett, es nachzulesen.
Derzeit ja wieder sehr aktuell, bin auch gerade dabei.
Leider liegt unser Garten in einer Feuchtzone (Auwald) und da gibt es Jahr f.Jahr Pilzprobleme.
So manche Rose ist daran (trotz Spritzmittel, auch beim 1.Austrieb…..)zugrunde gegangen.
Diesmal hat auch der lange Winter in meinem Garten mind 3 Rosen das Leben gekostet.
Aber auch von meinen Stecklingen, bereits im Herbst bewurzelt, hat nur 1/3 bis 1/4 überlebt.

Darf ich diese Anleitungsseite auf meinem Rosenblog verlinken?

Lg von Luna

Luna, 26. März 2010, 11:53

Hallo Gärtnerin,
Danke für die gute Anleitung!
LG Anne

Anne, 27. März 2010, 10:32

Hallo Gärtnerin,
ich habe ein Problem mit einer Rose und finde keinen passenden Platz,um das Problem anzusprechen,darum versuch ich es mal so:
also,meine neuen Rosen sind doch zu früh geliefert worden,als der Boden noch gefroren war.Dann gab es die Tipps von Euch,wie die Rosen zu lagen sind. Eine hab ich-wie Du gesagt hast,einfach in Wasser gestellt,sie hat Wurzeln gebildet und Triebe und ich hab sie nun ausgepflanzt.Die andere war in Erde eingeschlagen (schräg gestellt,im kühlen Schlafzimmer),die wirkt nun total vertrocknet.Und das war ausgrechnet die Nahema auf die hab ich mich so gefreut. Hab sie nun auch zwei Tage in Wasser gestellt und heut eingepflanzt,dann etwas eingekürzt,war aber meines erachtens nur trockenes Holz da. Meint Ihr nun, das da noch Hoffnung besteht,also besteht die Möglichkeit,das die rose aus der Wurzel heraus neu treibt??
Liebe Grüße
susi

Susi, 27. März 2010, 21:51

keine Hoffnung?? :-(

Susi, 28. März 2010, 16:20

Hallo Susi !
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich drück dir die grünen Daumen.

Klaus, 28. März 2010, 18:34

Klar darfst Du, Luna. Freut mich, wenn die Anleitung so gefällt.

Susi, Hoffnung bleibt. Wenn noch irgendwas lebt von der Wurzel, kommt die Rose mit Verspätung. Freut mich, dass mein Vorschlag zum Erfolg geführt hat.

Danke für all Eure positiven Kommentare zur Rosen-Schneiden-Anleitung, auch die zahlreichen per Mail.

Gärtnerin, 29. März 2010, 08:08

Einfach genial – vielen herzlichen Dank – endlich eine klare, praktische Anleitung fuer “Rosen Dummies” wie mich!!!

Gudrun, 30. März 2010, 16:32

Ich habe auch ein Problem mit einer Rose und weiß nicht ganz, ob ich es richtig mache. Es handelt sich um die “Gartenrose Amsterdam”, die ich vor 3 Jahren gepflanzt habe und sie ist immer schön gewachsen. Letztes Jahr hatte ich dann zum ersten Mal mit Wildtrieben zu kämpfen, die ich aber entfernt habe. In einer heißen Phase hat mein Bruder dann vergessen zu gießen und weite Teile sind vertrocknet, nur 1 Ast war noch grün und blühte. Ich habe viel angehäufelt für den strengen Winter. Vor 3-4 Wochen entdeckte ich am verbliebenen Ast dann einen grünen Mini-Ast, der sich jedoch nun bräunlich verfärbt. Blätter und Knospen sehe ich nirgendwo. Ich habe dann mal die Anhäufelung weggenommen und mir die Veredelungsstelle ansehen wollen, um zu wissen, ob und wo noch vielleicht Wildtriebe sind und was überhaupt zu erkennen ist. Alle ehemaligen Äste und der verbliebene Ast kamen aus einer dicken Stelle. Der Stamm ging aber fingerdick noch weiter nach unten und daraus kommen nun 2 neue Triebe. Ich war mir nun nicht sicher, ob es sich dabei um Wildtriebe handelt oder nicht. Der Wurzelstock muss aber offenbar noch leben, sonst kämen die ja nicht.

Können die zwei kleinen Triebe, falls es sich um Wildtriebe handelt, den grünen Mini-Ast ersticken?

Kann ich dem verbliebenen – im ganzen recht braunen – Ast irgendwie helfen?

Vielen Dank im Voraus für Tipps! Ansonsten wirklich sehr hilfreiche Seite!!!!

Primavera, 31. März 2010, 13:48

Hallo!
Was kann ich machen, Rehe fressen meine Rosen!? Auf keinen Fall möchte ich Giftstoffe verwenden. Gibt es irgendwelche Tipps? DAnke für die Hilfe

andrea, 02. April 2010, 21:20

Hallo,

eine wirklich gute Anleitung. Bisher sind meine Versuche, Rosen im Garten zu haben, immer kläglich gescheitert.

Toller Blog, weiter so!!!

Marcus, 06. April 2010, 13:41

Ja Primavera, können sie. Bissi abwarten und dann entscheiden, und die Wildtriebe ggf. vollständig abschneiden.

Gärtnerin, 07. April 2010, 09:06

Auch von mir ein riesen Lob.
Mit so einer Anleitung kann man sich teure Bücher sparen.
Bin heut durch den Garten, habe an die 300 Pflanzen zur Pflege übernommen, leider treibt erst eine Handvoll aus. Ich hoffe nicht, das mir alles erfroren ist.

Bigitti, 07. April 2010, 13:31

Eine Superanleitung, auch für absolute Rosenneulinge wie mich die gerade die Mama nicht in Reichweite haben…
Danke!

Bella, 07. April 2010, 17:56

Wow!!! Super, ganz herzlichen Dank für die tolle Anleitung. Dann mach ich mich mal gleich ans Werk :-)

Isabelle, 10. April 2010, 11:31

Euch allen erfolgreiches Rosen-Schneiden! :-)

Gärtnerin, 11. April 2010, 12:41

Vielen Dank, sehr anschaulich erläutert! Ich wollte vorhandenes Wissen auffrischen und da habe ich wirklich auf Anhieb eine gute Seite erwischt…
Herzliche Grüße, Edeltraud, 14.04.2010

Edeltraud, 14. April 2010, 18:05

Toll, dass du dir die Mühe gemacht hast, einen so ausführlichen und anschaulichen Bericht über das Rosenschneiden zu verfassen! (Erinnert mich ein wenig an “Wissen macht Ah!” oder “Ferdinand Fuchs”. Jedenfalls kann man jeden Schritt sehr gut nachvollziehen und es “klickt” letztendlich. Ich werde deine Anleitung an unerfahrene Rosenschneider im Freundeskreis weiterleiten. Danke! Heidi

Heidi Wong, 19. April 2010, 07:48

Seit Beginn 2010 bin ich ausgesprochener Rosen-liebhaber und habe mich mit Cordes-Rosen einge-deckt. An vielen Stellen habe ich eine gute Infor-mationsquelle gesucht und nicht gefunden. Heute Morgen, im Regen, habe ich im Internet diese ganz phantastische Anleitung entdeckt und bin spontan ein nocj größerer Rosenliebhaber geworden. Wirklich eine ganz grioßartige Anleitung. Danke

Carl-Volker Berger, 01. Mai 2010, 08:34

Hallo,
wie kann ich die extra dicken Rosenäste schneiden die die Schere nicht mehr schafft.
Danke für eine Antwort.
Übrigens eine SUPER seite

Ingrid, 03. Mai 2010, 17:24

Kauf dir eine Baumschere, am besten mit Ratsche.
Damit kannst du bis 5 cm dicke Äste schneiden,
ohne Kraftaufwand.
Diese Investition lohnt sich und ist für die
Pflanzen besser als eine Säge.
Außerdem kannst du damit bequem auch die spanischen Schnecken killen.
Du brauchst sie dann auch nicht wegräumen.
Es sind Kanibalen.

Klaus, 03. Mai 2010, 18:05

Mit einer Astschere oder Handsäge, Ingrid.

Gärtnerin, 04. Mai 2010, 08:43

vielen dank und großes lob. sie haben sich super viel mühe gegeben

lieben gruß

kristina, 21. Mai 2010, 20:28

[...] Rosen richtig schneiden – Bildanleitung im Gärtner-Blog [...]

Pingback Lebensglück Garten » » Anleitungen zum Pflanzenschnitt, 24. Mai 2010, 00:46

bin auch ein neuling und fand die beschreibung jetzt super!

Manuela, 08. Juni 2010, 10:13

DAAAAAAANKE! genau das, was ich brauchte! bist ein schatz! habe kürzlich meinen ersten rosenstrauch gekauft (ja, jetzt, wo ich gegen 40 gehe, darf ich das! ;o) und bin absolute anfängerin, aber du und dein genialer beitrag ihr habt mir sehr geholfen.
wünsche dir reichen, duftenden und farbigen blütensegen!

barbara, 11. Juni 2010, 11:25

Hallo!
Ich kann mich nur einreihen in die Reihe der Lobgesänge: Tolle Beschreibung!
Leider weiß ich als Rosenneuling nicht wirklich, wie ich mit meinen zarten Schönheiten verfahren soll, deren erste Blüten nun nach anhaltendem Dauerregen sehr schnell verblüht sind. Schneide ich diese Blüten ab? – Ich glaube, wenn ich keine Hagebutten möchte, dann muss ich das machen, oder?
Und wenn ich sie abschneide – gilt dann auch die “Augen-Regel” oder nehme ich nur die verblühten Blüten ab?
Ich würde sehr gerne noch diesen Blog als Link auf meinen eigenen Blog nehmen. Darf ich das?
Viele Grüße und danke für die Mühe
Jutta

Jutta, 22. Juni 2010, 14:52

Verblühte Rosen abschneiden: Weiter oben schrieb ich: “Du schneidest einfach die Blüte mit einem Stückchen Trieb so ab, dass der Schnitt oberhalb eines kräftigen Blattes ist. Da ist dann ein Auge, aus dem der nächste Blütentrieb wachsen soll. Thema Auge siehe oben. Früher hat man, soweit ich weiß, gesagt, dass man eine Rosenblüte mit soundsoviel (ich glaube 2-3 Blättern?!) zurückschneiden soll. Ich persönlich suche mir einfach eine Stelle mit einem kräftigen Blatt, das in eine günstige Richtung (Wuchsrichtung siehe oben)wächst.”

Gärtnerin, 24. Juni 2010, 11:30

Vor meinem Haus stehen (oder standen) drei rosafarbene Senioren-Hochstämmchen, vom Vorbesitzer gepflanzt. Nach der wunderbaren Gärtnerinnen-Vorschrift wurden sie vom mir alljährlich puschelkurz gestutzt, allerdings hat eins den letzten Winter nicht überlebt.
Vielleicht war seine Zeit gekommen oder es war trotz Winterschutz zu kalt (es stand ca. 1,50 m höher am Hang als seine Geschwister) oder eine Wühlmaus hat sie als Behausung entdeckt. Die beiden anderen blühen aber wie verrückt. Allerdings haben sie in jedem Jahr eine Macke. Obwohl rundherum gleichmäßig schön kurz verschnitten, treiben pro Hochstamm 1 oder 2 Äste immer höher (ca. 50 cm) als alle anderen. Dadurch ist die ganze symmetrische Schönheit dahin, sie sind einfach grauenvoll schief. Abschneiden mag ich sie auch nicht, denn ausgerechnet an den langen Kerls sind die meisten Blüten. Warum haben 1 oder 2 Triebe immer den Hang zu Höherem, es sind doch keine Wildtriebe!
Vielleicht hat die kluge Gärtnerin eine Idee? Oder ist es eben Natur, egal wie meine Vorstellungen von Rosenhochstämmen aussehen.

Elisabeth, 28. Juni 2010, 08:08

Hallo zusammen,
es ist einfach zum Niederknieen, dass es tatsächlich noch leicht verständliche und noch dazu humorvolle Sätze zu lesen gibt, und nicht verenglischt, oder in Beamtendeutsch formuliert daher gestammelt kommen, die eh kein normaldenkender Mensch versteht. Ich als Anfängerin neige mein Haupt. Merci vielmals für die fantastische Erklärung.
Gina, 29.06.2010

Angelina, 29. Juni 2010, 14:09

Je kräftiger ein Trieb, Elisabeth, und je kräftiger beschnitten, desto stärker der Austrieb. Vielleicht kannst Du es per Rosenschnitt im Frühjahr etwas angleichen, indem Du starke Triebe auf der Krone weniger tief schneidest, als schwächere. Also ungleichmäßig schneiden. Probier mal, und berichte.

Sammeln-Danke für das Feedback, Angelina, und Ihr lieben anderen mal wieder…

Gärtnerin, 30. Juni 2010, 10:07

Hallo und vielen Dank für die tolle Anleitung! Wir haben ein Haus mit tollem Garten gekauft. Darin ein alter, ca. 2,5m hoher Rosenstock (pinke und sehr pralle Blüten). Die unteren Zweige sind schon leicht verholzt, oben gibt es Hinweise auf immer erfolgten Schnitt.Meine Frage: Kann ich auf die unteren Hauptzweige zurückschneiden, um dem Stock die Schwere und Fülle zu nehmen? oder mach ich damit alles kaputt?
Vielen Dank für Eure Antworten im voraus…

barbara, 05. Juli 2010, 15:29

Das ist eine wunderbar informative Seite,bin froh, dass ich sie gefunden habe. Aber eine Antwort auf mein Problem habe ich noch nicht gefunden.
Wir haben seit einigen Jahren ein Haus mit Garten in Ungarn, darin auch einige sehr schöne alte Rosen. Das Rosenschneiden haben wir uns inzwischen angeeignet, funktioniert gut.
Aber die Wurzelstöcke sind unwahrscheinlich groß und unschön. Kann man die einfach absägen, wenn sie wie totes Holz aussehen. Vielleicht haben wir aber auch den Fehler gemacht, dass wir rund um die Rosen eine Mulde ausgehoben haben, damit wir ganz gezielt wässern können. Dadurch haben wir die Wurzelstöcke freigelegt. Die Sommer sind in Ungarn meist sehr heiß und man muss schon viel gießen und dann ist das gut, dass das Wasser konzentriert bei den Rosen bleibt und nicht auf dem Rasen drumrum. Im Winter werden die Rosen durch Anhäufeln von Erde geschützt. Bitte antwortet mir, was wir mit den Wurzelstöcken machen sollen. Wo da eine Veredlungsstelle ist, kann man nicht erkennen.
Danke im Voraus
Elke

Elke Romhányi, 08. Juli 2010, 16:41

Wie weit unter der verblühten Rose schneidet man den Trieb ab/zurück?

Fritz Fergg, 14. August 2010, 19:33

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