Schnecken zertreten
… ist fuuuuurchtbar! :-(
Nicht, dass Schnecken im Garten ja besonders beliebt wären, aber aus Versehen drauftreten….
Näääääääääääääääääääääääääääää! Da schüttelts mich und ekelts mich und tuts mir irrationalerweise furchtbar leid. Da kommt echt das prototypische Mädchen durch.
Schneckenbekämpfung im Garten: logisch, klar, immer. Aber sobald ich auf eine Schnecke trete, versetze ich mich in ihre Lage. Man hat einfach zu viel Phantasie. Bwah! Und Gehäuseschnecken knirschen dabei auch noch so schrecklich. Vor allem, wenn man aus Versehen auch noch zum zweiten Mal drauftritt. *aaahhhhhh*
Wobei Nacktschnecken unter nackten Füßen auch kein Vergnügen sind. Vorher hatte ich nie über Fuß-Abhacken nachgedacht. Igitt! :-(
Das Foto hab ich kaum fertiggebracht (mit halbem Auge gemacht und bearbeitet). Da seht, was ich angerichtet habe, ich Meuchelmädchen:
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Schädlinge, Nützlinge im Garten
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21 Kommentare bisher
KommentierenOh je, Du Arme! (und die arme Schnecke!) Aber das kenne ich auch und finde es genauso eklig.
Aber: die letzten Tage habe ich eine Schnecke im Garten gesehen, auf die ich letzten Sommer draufgetreten bin und ihr Haus halb eingedrückt habe. Die hat das tatsächlich wieder repariert.
Liebe Grüße, Sus
Liebe Steffi,
als kleines Kind von 5 oder 6 Jahren hatte ich auf der Terrasse ein kleines Aquarium stehen mit vielen bunten Gehäuseschnecken. Die rosanen, wie kann es als Mädchen anders sein, hatte ich besonder innig geliebt.
Ein Nachbarsjunge, Alexander hieß er, hat eines Tages auf den Wiesen Schnecken gesammelt, auf die Straße gelegt und ist absichtlich und mit großem Vergnügen draufgetreten. Ich schwöre, das war das absolut einzige Mal, daß ich mich mit jemandem geprügelt habe, aber ich habe Alexander dermaßen den Frack versohlt… wegen einer Handvoll Schnecken. Und würde ich ihn heute sehen, als erwachsenen Mann, ich würde ihm noch einmal eine zentrieren.
Unfälle, liebe Steffi, liebe Sus, passieren im Garten. Aus Versehen eine Schnecke zu zertreten tut uns weh. Denn das war keine Absicht. Schneckenkorn streuen ist was anderes. Das ist Krieg im Beet ;-)
Eine Gehäuseschnecke kann man bedenkenlos und ohne schleimige Finger anfassen und beiseite setzen.
Übrigens: Wohl dem, der Glühwürmchen im Garten hat!! Die Larven und die Weibchen, habe ich neulich gelernt, ernähren sich von Schnecken!
BTW: Alex, wenn du das hier liest…. Ich hasse dich immer noch dafür!! Nach 27 Jahren! ;-)
Wir sind schon verrückt, oder? Mir gehts genauso, zertretene Schnecken tun mir leid, die Schneckenkornopfer nicht ganz so sehr. Aber behäuselte sind auch selten Schneckenkornopfer…
Kann man Glühwürmchen eigentlich ansiedeln?? Ich liebe die Dinger, aber habe seit bestimmt 20 Jahren keine mehr gesehen.
Glaub mir, Keisha, ich hätte Alexander auch verprügelt dafür! Ich fand (Gehäuse-) Schnecken schon immer toll und putzig. Hab die früher auch immer gesammelt und gehalten und sie “rennen” lassen. Aber nur für kurz, denn im Endeffekt, wie glücklich kann eine Schnecke in einer etwas größeren Tupperbox schon sein…
LG, Distel
Ach ja, immer, wenn ich mal aus versehen auf eine drauf trete tuts mir soooo furchtbar leid! Würd sie am liebsten mit heimnehmen und gesundpflegen. Aber das hat wohl in den seltensten Fällen Hoffnung. Also wende ich mich immer kummervoll ab und hoffe, dass sie wenigstens noch vielleicht ein leckere Mal für ein Amsel darstellt.
Eine Versehrten-Schnecke? Cool, Sus! Meine bewegt sich leider gar nicht mehr und mittlerweile sitzen auch noch zig grüne schillernde Fliegen drauf.
Keisha, ich kann das absolut nachvollziehen. Solche Regungen sind mir sehr bekannt, zumal ich mich an das A… erinnere, das den Kaulquappen bzw. Jungfröschen beim Schulausflug die Beinchen ausriss. Ich hatte Schnecken und auch so was in einer Schüssel auf der Terrasse als Kind. :-) Wenn wir diesen oder Deinen Typen zusammen treffen würden, würde ich denen auch glatt die F… polieren. *fg*
Ich habe aus dem Kindergarten auch immer Schnecken und Regenwürmer mit nach Hause gebracht und auf dem Balkon im ersten Stock im Blumentopf ausgesetzt. Komischerweise waren die am nächsten Tag immer weg, obwohl ich der Meinung war, daß sie es so gut bei uns hätten.
Tranportiert habe ich sie natürlich im Kindergarten-Täschchen. Fand meine Mutter nicht sonderlich witzig, besonders wenn ich mal welche dadrin vergessen hatte.
Später hat sie mir erzählt, daß sie sich jedesmal überwinden mußte, mir nicht zu sagen, wie eklig das ist, damit ich ihre Abneigung nicht auch übernehme. Finde ich immer noch richtig toll von ihr.
Klasse Mom! Ich habe die eine oder andere Abneigung nämlich übernommen. ;-)
Also ich habe da weniger Hemmungen. Die Schnecken richten so viel Schaden in meinem Garten an – die schone ich nicht. Wenn ich zufällig eine sehe, dann trete ich sie tot !
Komisch, Schnecken die vergiftet werden und langsam eingehen erregen kein Mitleid, zertretene dagegen schon. Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Wir haben entlang der Hecken leider viele dicke Nacktschnecken, die ich dort schon zertrete. Das geht schnell und tötet die Schnecken (die mit Haus sowieso) verlässlich und zwei Tage später sind keine Kadaver mehr zu sehen. Und abstossender als Zerschneiden ist es bestimmt auch nicht.
Karin, Ursula, danke für die unromantische Betrachtung. Ich dachte schon, ich wäre hier die einzige verkappte Sadistin und sollte mich besser in verschämtes Schweigen flüchten.
Jetzt wage ich doch das Coming-Out: Ich mache auch ALLES!!!
Aaah, tut das gut!
(Damit meine ich jetzt aber nur das Coming-out)
Die Schnecken mit Häuschen sind keine Schädlinge.
Weinbergschnecken ernähren sich vor allem von welken Pflanzenteilen, Garten-Bänderschnecken sogar hauptsächlich von Algen. Kann man bei Wikipedia nachlesen!
Heute nach dem Regen sind diese Untiere aus allen Löchern gekommen. Mein großes Gartenmesser war schon gewetzt und kam 15 mal zum Einsatz, ich glaube das ist doch besser als zertreten. Wir wohnen neben einer Wiese und ich benutze keine Schneckenkorn, das finde ich unschnecklich und grausam. Ein Messerschnitt und es hat sich erledigt (ohne hinsehen, tut mir auch leid) aber mein Gemüse und meine Salate möchte ich doch selbst essen. Die Häuserschnecken kommen zurück auf die Wiese. Damit kann ich gut leben. Jetzt mache ich mich noch mal auf Jagd.
Ja mei. Mich packt da halt der Ekel. Andere haben Höhenangst oder kriegen die Krise bei heißer Milch mit Haut. ;-)
Was würdest du jetzt in zukunft mit schnecken tun?
Was wäre wenn ich eine wäre?
Wie hättest Du es denn gerne? Zertreten werden, oder ein Körnchen Schneckenkorn? Oder wäre Dir Durchsägen lieber? :-))))
Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben .
Die Natur regelt alles selber .
Woher also nehmen wir uns das Recht heraus Lebe-
wesen zu zertreten ?
Wenn es wirklich ein Leben nach den Tod gibt, dann
Gnade uns Gott !
Wie oben gesagt, stehe ich da auch nicht drauf, Imot. Die Natur regelt alles selbst ist allerdings m.E. auch etwas kurz gesprungen. Wie hier auf dem Blog vielfach zu lesen ist, bin ich auch bemüht, biologisch zu gärtnern und so weiter, also kein Gift- und Zerstörungsfreak. Wenn wir die Natur aber insgesamt alles selbst regeln ließen, könnte man halt nicht “egoistisch” drauf bauen, wenigstens gelegentlich auch mal etwas im eigenen Garten zu ernten und – globaler betrachtet – befänden wir uns im nahrungssicheren Europa, die wir bei sattem Bauch höhere Werte voranstellen können, auch wieder in einer Gegend, in der Hungersnöte an der Tagesordnung sind, weil die Natur gelegentlich eben grad mal die Ernte gefährdet.
sehr interessant hier zu lesen! gehts euch eigentlich noch ganz gut? an schnecken ist überhaupt nichts süßes, sie fressen vieles weg und sind nur eine plage. wer eine Schnecke sieht hat draufzutreten und nicht noch geld für gift auszugeben! also echt, sowas hab ich ja noch nie gehört.
Also echt, ich kratze mir den Siff nicht von den Schuhen …
Also
Also bei mir im Garten wird jede Schnecke totgetreten, da sie quasi eine Schneise der Verwüstung im Beet hinterlassen haben. Viel Arbeit umsonst gewesen, deshalb hasse ich die Viecher! Chemie oder Bierfallen sind zu grausam, unter meinen Holz-Gartenclogs mache ich den Schnecken sicher und schnell den Gar aus!
Barbara
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