Tischdeko für Falter
Also, wenn Ihr mal einen exotischen Schmettterling einladen möchtet, bastelt sowas:
Die sorgfältig bemalte Glasscheibe (Man beachte die gelben Äderchen in der roten Blume – ob das wohl nur künstlerische Gründe hat?) ist auf einem ca. 1.50 hohen Stab ins Beet gesteckt. Serviert werden eine Scheibe Orange und ein Stück Banane. Dann kommt er gern:
Der dünne Rüssel zwischen den Vorderbeinchen wird recht kraftvoll in die Frucht gerammt, die ihm wahrscheinlich sein ganzes Falterleben lang reichen würde. Wie er mit der Banane umgeht, konnte ich leider nicht sehen, aus der kann man ja wohl kaum Saft saugen…
(Gesehen im Leipziger Botanischen Garten, der gerade eine Schau exotischer Schmetterlinge zeigt. Hochinteressant! Schade, dass ich nichts Besseres zum Knipsen als mein Handy mit hatte)
eingewurzelt unter: Tiere im Garten
Vor einem Jahr
Blumenkasten-Wasserabzugslöcher aufmachen ohne Bruch




10 Kommentare bisher
KommentierenIm Luisengarten in Mannheim haben sie im Schmetterlingshaus auch genau solche Lockstationen. Beim Besuch gestern habe ich mich an diesen Eintrag erinnert. :)
Und ich dachte, eine sächsische Schmetterlingsforscherin hätte die Tafeln mit Glasmalfarbe selbst gemacht…
Dass jemand sechs Wochen später beim Spazieren in einer anderen Stadt an einen kleinen Gärtnerblog-Text denkt, hätte ich niiiie gedacht. Und ihn auch noch raussucht…:)))) Mike:)))))
Da siehste mal, was Du für unvergessliche Gärtnerblog-Momente bescherst! ;-)
Ich habe die Platte sogar extra fotografiert:
http://i16.photobucket.com/albums/b47/ilpadre/IMG_8809.jpg
Serviert wurden ebenfalls Orange und Banane. Im Zentrum der Blüten scheinen hier sogar Röhrchen mit Zuckerwasser angebracht zu sein.
Arme Sachsen-Falter, die mussten sich ihre Drinks selber suchen.
Waren in Mannheim auch so tolle fette Riesen-Raupen zu sehen, Mike? Wenn Du von sowas Fotos hast (meine Handy-Fotos sind leider nix geworden) könntest Du sie mir schicken, ich bastle sie in den Blog, dann können wir sie zeigen.
Mit fetten Raupen kann ich zwar auch nicht dienen, aber wenn du magst, Uta, ich hab an Pfingsten im Schmetterlingshaus der Wilhelma den Schlüpflingskasten geknipst, wo grade ein paar “neue” Schmetterlis an den Puppen hängen und Flügel trocknen lassen.
Solche Schmetterlingsbuffets gabs da zwar auch, aber die Flatterlinge saßen lieber an Wandelröschen & Co rum.
Kann ich nachfühlen, Mike, darüber ärgere ich mich auch jedes Mal im Zoo. Manchmal möcht man laut schreien und die Kids zusammen schei***, wenn es schon die eigenen Eltern nicht hinkriegen. Meine Kinder jedenfalls wissen, wie man sich im Umgang mit Tieren benimmt und kennen das Credo: Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz!
Ich hab sonst leider nur relativ wenige und unspektakuläre Bilder gemacht – und irgendwie überhaupt nicht daran gedacht, den Schlupfkasten zu fotografieren, in dem viele Kokons hingen. Raupen habe ich gar keine gefunden.
Es war überhaupt sehr voll (Sonntagnachmittag), und ich wollte auch bald wieder raus, weil ich nicht mitansehen mochte, wie aufgedrehte Kinder mit ihren Händen nach den Schmetterlingen tatschten und einige auf dem Boden sitzende fast zertrampelten.
Weitere Erkenntnis: Menschen sind zu blöd, Schleusen zu bedienen. Beide Türen wurden ständig aufgehalten und ein Vorhang zur Seite geschoben, so dass immer wieder wunderhübsche Schmetterlinge nach draußen flatterten.
Immer, wenn ich in Tierparks bin, die direkten Kontakt von Tier und Mensch erlauben, macht mich das Unvermögen so vieler Menschen traurig, den Tieren respekt- und verantwortungsvoll zu begegnen. Alles wird begrapscht und angebrüllt, Kinder trommeln gegen Scheiben, jagen und verängstigen die Tiere und die Eltern stehen teilnahmslos daneben.
Ach, ich ereifere mich schon wieder…
Keisha, zeig doch einfach mal Dein Bild. Man könnte vielleicht überhaupt mal was über Schmetterlinge sagen. Ich hab leider davon keine Ahnung und fürchte, ich habe schon etliche im Raupenstadium umgebracht (bzw. im Zweifel ob’s was Gutes ist oder nicht, zum Nachbarn umgesetzt).
Zu den bösen dummen Kindern: ich meckere die immer gnadenlos an, wenn sie nicht zu groß sind, und versuche dann, mich mit einem konstruktiven Vorschlag wieder einzukratzen. D.h. ich sage, was man alternativ tun könnte statt zu nerven. So haben einmal vier ca. Zehnjährige Frösche aus einem recht tiefen Betonschacht gerettet, die sie zuvor mit Steinen beschossen hatten. Hinterher waren sie höchst zufrieden. Im Schmetterlingshaus wäre mir aber bestimmt auch nichts anderes eingefallen als die Flucht.
Zu Zoos: Ich bin immer froh, wenn die Gehege so angelegt sind, dass die Tiere sich zurückziehen können. Im (Ost)berliner Tierpark ist das weitgehend der Fall.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben da eine schöne Internet Seite und würden uns Freuen wenn Sie uns einmal in Ihrem Blog erwähnen würden. Sollten Sie Info oder Content brauchen stelle ich diesen gerne zur verfügung. bei XXXXXX
Mit freundlichen Grüßen
Christian Schnur
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