Gärtnerin · 13. März 2008, 16:39

Tulpen-Tochterzwiebeln

Hach, wozu gärtnerische Schlamperei doch alles gut ist ….
Habe letztes Jahr nach dem Ausgraben der Tulpentest-Tulpen Lilienblütige Mischung wohl versehentlich einige Tulpenzwiebeln auf dem Beet nebenan liegen lassen. Sehr praktisch, denn jetzt sieht man mal so richtig, was Tulpen sonst unterirdisch machen: Tochterzwiebeln an ihrem Rand wachsen lassen:

tulpen tochterzwiebeln

Die kommen jetzt, weil noch so klein, erst zusammen und später, wenn sie größer sind, getrennt voneinander in die Mast (düngen und päppeln), so dass bald große, blühfähige Tulpenzwiebeln draus werden können. ;-)

Nachtrag: Ich Id… Das sind Narzissen. Mea culpa! :-(

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2 Kommentare bisher

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Stephanie, 07. Oktober 2010, 16:24

Hallo,

zunächst einmal ein gaaaanz großes Lob zu Deinem Blog, ich lese hier schon länger mit und habe auch schon viele hilfreiche Infos gelesen.

Heute habe ich auch meine Tulpenzwiebeln aus zwei Pflanzkästen herausgeholt, und die Tulpen haben fleißig Tochterzwiebeln gebildet (ungefährt 1,5kg Tochterzwiebeln konnte ich so ernten). Nun meine Frage: Würdest Du die kleinen Zwiebeln (einige sind nicht größer als eine einzelne Knoblauchzehe) jetzt schon in die große weite Welt des Gartens pflanzen oder die Kleinen lieber erst noch für ein Jahr in einen Kübel o.ä. setzen? Dort wäre es dann ja auch mit dem konsequenten Düngen einfacher.

Irgendwo meine ich auch mal gelesen zu haben, daß die jungen Tulpen das erste Jahr noch keine Blüten bilden, nur erst Blätter. Ist das korrekt so?

Schöne Grüße, Stephanie

Gärtnerin, 08. Oktober 2010, 10:33

Danke Dir! :-)
Ich würde sie in der Tat auch topfen, bis sie größer sind, dann hat man die Tulpen-Tochterzwiebeln besser im Auge. Blühfähig sind Tulpen erst ab einer gewissen Größe, vorher nur Blätter. Verkaufte Tulpen haben je nach Qualitätsstufe eine Größe von >= 10 cm Umfang (siehe z.B. Tulpen-Test). Das würde ich mal als Orientierungshilfe nehmen, wenn es um die Blühfähigkeit geht. Ganz viel Erfolg bei der Mast. ;-)

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