Ein Kindergarten-Garten bittet um Ideen
Noch gibt es keinen Garten, nur eine Kita mit sehr viel “Gelände”.
So sieht sie aus:

(Ich weiß gerade nicht, wie das Gegenteil von “Schokoladenseite” heißt. Aber das wäre dann jedenfalls diese. )
Ringsum wird gerade heftig gebaut:
Das ist Berlin in der Nähe des ehemaligen Grenzstreifens. Eine Wohngegend, die das Zeug zum Geheimtipp hat. Nur sieht man das erst auf den zweiten Blick. Hier wohnt auch Gärtnerblog-Leserin Olga. Die ältere ihrer beiden Töchter, Lea (3), …

(hier bei der symbolischen Arbeits-Handschuh-Anprobe)
…. geht gern in diese Kita, denn innen ist alles bestens. Nur draußen fehlt etwas. Olga schrieb:
Ich möchte so gerne in der Kita meiner beiden Töchter ein Garten-Projekt anfangen und weiß nicht so recht wie. Die Überlegungen reichen von Blumenzwiebeln spenden und verbuddeln lassen bis hin zu kompletter Gartenneugestaltung … Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Kindern das Beste mitgeben kann, wenn ich ihnen das Gärtnern, das in-der-Natur-Sein und das Achtgeben auf die Umwelt vorlebe. Es ist ein bisschen so wie mit dem Vorlesen… Wir in Berlin-Mitte haben beileibe nicht alle einen privaten Garten und die Kinder sind so glücklich in ihrem Kita-Garten. Jedes Mal wenn ich sie abhole, kommen sie aus irgendeinem Gebüsch, schwarz vor Erde und freudestrahlend mit ihrer Beute in Form von Ästen und Steinchen beladen….
So sieht es jetzt rund um das Kinderhaus aus:
Das ist das bewusste geliebte “Gebüsch”. Die Stäucher sind als Labyrinth angelegt. Aber sie verkahlen. Brauchen, denke ich, dringend Dünger/Kompost und einen auslichtenden neuen “Grundschnitt”.
Von Kinderfüßchen festgetrampelte Erde, überall. Logisch. Da geht kein Spaten rein. Es sind auch gar keine Spaten vorhanden.
Aber es gibt Bänke, eine große überdachte “Laube”, neuer Rasen ist ausgesät….
Vorn soll eine Kirschlorbeerhecke Sichtschutz geben. Die hat jemand angelegt, der offenbar nicht wusste, dass die Früchte giftig sind.

(Was macht man nun damit? Rausreißen? Oder das Risiko eingehen?)
Hier soll später mal der Eingang sein:
Die Gartenträume der Eltern ranken sich um:
- ein Fleckchen mit Beerensträuchern zum Naschen. Möglichst schon im nächsten Jahr
- ein Hochbeet mit Kräutern. Mize, Lavendel, Salbei, Liebstöckel, Petersilie… Also Sachen zum Riechen und Schmecken in Kindernasen-Höhe. Und zum Tee-Aufbrühen.
- ein dichtes grünes gesundes Labyrinth
- Insektenhotel, Vogelhäuschen, Nistkästen
- eine Grundausstattung an kindgerechtem Arbeitsgerät z.B. kleine Gießkannen
- einen Komposthaufen mit vielen Regenwürmern drin
Es fehlt an:
- einem Konzept, das Laien umsetzen können
- Arbeitsgerät
- Know-How
- einem ordentlichen Berg frischer Erde
- Pflanzen
- einer Art “Gartengott” oder Garten-Pate in Form eines Grünzeug-erfahrenen männlichen oder weiblichen Wesens aus der Nachbarschaft, das einen guten Draht zu Kindern und Erzieherinnen hat
Etwas Geld ist schon gesammelt, bereitwillige Mütter und Väter stehen in den Startlöchern, die Zeit drängt. Wie würdet Ihr vorgehen? Was kann/muss sofort getan werden? Macht man noch im Oktober/November ein “Auftakt-Fest” und pflanzt Beeren-Sträucher? Oder plant über Winter und beginnt im Frühling? Wie bereitet man den Start am besten vor, damit die Leute, die helfen wollen, auch wirklich Nützliches tun? Der Garten ist recht schatting und sehr durchwurzelt – braucht man vielleicht doch “schweres Gerät”, um einen kleine Abschnitt urbar zu machen? Mit welchen Argumenten gewinnt man Sponsoren? (z.B. den direkten Nachbarn Vattenvall mit seinem häßlichen Heizkraftwerks+Schornstein, eine Wohnungsbaugesellschaft, einen Baumarkt…)
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Kindergarten-Garten-Projekten? Schreibt sie bitte hier auf! Es ist ja wirklich nicht so einfach. Der Elan der Eltern erlahmt, sobald ihr Kind in die Schule wechselt, aber ein Garten braucht Kontinuität. Erzieher und Hausmeister können sich damit auch nicht allzu lange aufhalten. Und viele romantische Garten-Ideen sind gar nicht vereinbar mit den Interessen stürmischer Vorschulkinder ….
Olga und die andere Kita-Eltern freuen sich über jeden Tipp.
Update: Neues vom Kindergarten-Garten
eingewurzelt unter: Garten-Gestaltung
Vor einem Jahr
Waldpilze, Zimmerpflanzen-Bestimmung, Babyboom-Pflanzen-Kollektion, Hibiscus Luna und Hibiskus zweifarbig







15 Kommentare bisher
KommentierenDenke auf ähnlichen Dingen rum, alldieweil der Tauschgarten in Lelystad ja zusammen mit einem (Grundschul-)Garten mit ähnlichen Anforderungen liegt. Dort ist noch nicht so viel passiert bisher, wohl auch, weil bei den Lehrern zwischenzeitlich ein Personalwechsel stattgefunden hat. Nicht meine Baustelle, denke aber trotzdem drauf rum, und erwarte mit Spannung, was da passiert. Die Wunschliste ist Eurer ähnlich. Die Kontinuität ist m.E. eines der größten Probleme, und nur durch Freaks in der Erzieherriege oder einen “externen” guten Geist herzustellen. Vorschlag zum Finden eines Garten-Mentors mit Ambition: Schaut Euch in der nächsten Kleingartenkolonie nach jemand um, der schon lange und erfahren gärtnert. Vielleicht ein Garten-Opa oder eine Garten-Oma mit Ahnung, oder der ganze Kleingartenverein als Patenverein. Die können außerdem vielleicht Pflanzen-Support in Form von Ablegern liefern, wenn sie für das Projekt entflammbar sind. :-) Vorschlag B: Freiwillige, die Spaß an diesem Job hätten, werden häufiger mal über Ehrenamts-Vermittlungsstellen in größeren Städten gesucht. Vielleicht wird man dort fündig.
Wichtig ist auch, den Pflegeaufwand relativ gering zu halten m.E. Die Kinder sollen Spaß am Garten haben und genießen lernen, ohne dass Erwachsene regelmäßig allzu viel buckeln müssen. Außerdem finden sie oft besonders spannend, Essbares beim Werden zu beobachten und dann auch was davon zu haben. Deswegen find ich die Beerensträucher-Idee ziemlich gut. Abgesehen von einem gelegentlichen Schnitt und etwas Dünger kommen sie ohne allzu viel Pflege klar. Wenn Ihr die Sträucher auch in Hochbeete pflanzt, könnt Ihr Euch das Pflügen des verdichteten Bodens eventuell sparen. Fürs Auge und weitere biologische Erkenntnisse könnte man ein Stückchen Blumenwiese säen, die recht pflegeleicht, aber attraktiv sein kann. Und auch Nahrung für die Insektenhotel-Bewohner liefert. Das haben die in unserem Schulgarten gemacht, mit großem Erfolg. Entweder fertige Saatmischung aus dem Handel, oder gleich auf heimische Wildblumen setzen. Schaut Euch dazu mal unter dem Stichwort Reinhold Witt über die Suchfunktion um.
Auf jeden Fall würde ich Teilprojekte bilden und kleine Eltern-Arbeitstrupps zusammenstellen. So kann sich jeweils einer pro Gruppe oder eine kleine Gruppe zu einem bestimmten Thema schläuen (Internet oder Bücher. Oder gleich hier *g*) und dann losgeschossen werden. Z.B. solche Arbeitspäckchen:
1. Hecken-Renovierung (“auf den Stock setzen”) (Timing Spätwinter/Frühjahr). Das geliebte Gebüsch ist dann vorübergehend erst mal leider sehr niedrig. Anders kriegt man es aber kaum dicht.
2. Insektenhotel, Vogelhäuschen, Nistkästen, Hochbeete – Prima Bastelarbeiten für Groß und Klein im Winter. Ganz einfachstes Insektenhotel findet Ihr auch auf dem Gärtnerblog, sowie ein paar Hinweise dazu.
3. Komposthaufen anlegen kann man im Prinzip jederzeit starten. Grundsätzlich reicht ein Haufen ohne bauliche Umfriedung. Sofern ein ausreichendes Volumen an Schnittgut drauf liegt, so dass er richtig heiß wird, geht die Verrottung sogar über Winter weiter. Ich würde den aber nicht zu groß wählen, wenn denn. Denke, dass wir mit dem Riesenkompost im Tauschgarten noch mächtig Spaß haben werden, wenn der gewendet werden muss. Knochenarbeit für Erwachsene! Vielleicht reicht als Anschauungsmaterial zu den natürlichen Vorgängen beim Kompostieren auch eine Wurmkiste?!
4. Jemand sollte sich zuerst mal recht bald mit der Bodenbeschaffenheit auseinandersetzen, nicht nur in Sachen Fruchtbarkeit, sondern auch in Sachen Wasserhaltefähigkeit (Im Hochbeet könnte man durch Verwendung bestimmter Materialien diese natürlich besser beeinflussen als direkt im “gewachsenen” Boden). Die Bodenfeuchte dürfte entscheidend für den Erfolg der Bepflanzung und/oder den Arbeitseinsatz im Sommer sein. Wenn das Dünensand ist, geht einfach vieles nicht, was gleichbleibend feucht braucht, wie z.B. Erdbeeren, oder es bedarf im Sommer eines täglichen Gießdienstes. Was ja doof wäre. Ne Menge zu diesem Thema gibt´s auf dem Gärtnerblog zu lesen, u.a. wie man eine Einfachst-Bodenanalyse macht, Bodenverbesserung pipapo.
5. Planung und Koordination der Naschbepflanzung – Zusammentragen von möglichen kostenlos zu kriegenden Pflanzen aus Elternbeständen, Kleingartenvereinen, Kleinanzeigen, Pflanzenbörsen, Sponsoren…. Ne Liste machen, was in den Garten soll und möglichst zur Bodenbeschaffenheit und einigermaßen dem Standort passt. Oder gar schon die Pflanzen zusammensammeln. Bei frostfreiem Wetter kann jetzt noch gut gepflanzt werden, wenn man Containerware (im Topf) oder weiträumig ausgegrabene Pflanzen mit gut Wurzeln dran hat hat. Wenn man ältere Exemplare von z.B. Johannisbeeren irgendwo abstauben kann, gibt´s nächstes Jahr Beeren. Kleine Billigware-Sträucher gibts im Frühling überall, aber im ersten Jahr hängt da meistens noch wenig oder nix dran. Baumschulware wäre teurer, und dann müsste vielleicht eine Baumschule als Sponsor gewonnen werden…. und so… Man kann grundsätzlich ohne Geld oder mit wenig Geld gärtnern, wenn man Pflanzen von anderen geschenkt bekommt oder selber zieht (was aber Geduld erfordert und länger dauert). Wenn Ihr da gut agiert, könnt Ihr das gesammelte Geld in die Kinderwerkzeuge stecken, falls sich da nix Besseres auftut.
6.Planung Kräuterbeet. Ich würde auf mehrjährige, ziemich winterharte Kräuter setzen, die da ausharren können. Petersilie ist z.B. einjährig und fällt schneller tot um, als man denkt.
Know-How: Was mich betrifft, fände ich es toll, das Projekt beim Werden mitzulesen und ggf. was dazu beitragen zu können, und damit einen Know-how-Austausch anzuzetteln, der vielleicht auch für andere Kindergarten-Garten-Projekte von Nutzen ist. Wäre klasse!
“Einem ordentlichen Berg frischer Erde” kann man entweder bei Mutterboden-Lieferanten erbetteln, oder man lässt das und fräst mal über die vorhandene Erde und bringt dabei Kompost (von der städtischen Kompostierungsanlage in der Nähe?!) und evtl. nützliche Bodenhilfsstoffe aus, um das vorhandene Erdreich urbar zu machen. Und sät hinterher noch ne Gründüngung (Suchfunktion betätigen) vielleicht. Im Frühjahr, würde ich vorschlagen. Motorfräse kann man leihen im Baumarkt oder bei Geräteverleihern, oder die Stadtgärtner oder ein Gartenbau-Unternehmen o.Ä. beknien, dass die das bitte mal eben machen.
“Wie bereitet man den Start am besten vor, damit die Leute, die helfen wollen, auch wirklich Nützliches tun?”
Ich bin wie gesagt für die Grüppchenbildung und dann den gruppenweisen elternlichen Kompetenzerwerb. Über Winter ist Zeit dazu. Ist ja sonst irgendwie auch nicht glaubwürdig, wenn die Kinder den Umgang mit Natur lernen sollen, und die Eltern da keinen eigenen Zugang kriegen. :-)))
Schreib mal bitte einen wohlübertitelten Beitrag hier zum Thema Sponsor für Kindergarten gesucht, Uta. Vielleicht meldet sich ja jemand.
Noch Ideen: Verbände durchgucken, inwiefern die weiterhelfen können. Naturfreundejugend, Kinder + Bauernhof, Naturschutzverbände… also alle, die was mit Nachhaltigkeit, Natur und Kindern am Hut haben… Verflixt, letzte Woche hat mir jemand so was erzählt. Muss ich nochmal nachfragen…
Dem eben Gesagten ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Auf jeden Fall erfordert ein solches Projekt eine gute Vorbereitung und viele fleißige Mitstreiter. Den Kirschlorbeer müsst ihr wirklich wieder entfernen. Bei so vielen Kindern kann man nicht jedes ständig beobachten. Wie soll man den kleinen Kindern beibribgen, dass ein Teil der Früchte genascht werden darf und andere giftig sind? Das Risiko ist viel zu groß. Reißt den Kirschlorbeer raus und versucht jetzt noch brauchbare Johannisbeeren, Himbeeren und dornenlose Brombeeren aufzutreiben. Eine Mischung einjähriger Blumensamen für die Wildblumenwiese kann ich euch schicken. Liebe Grüße Helga
Hier mal ein paar Stichpunkte/Ideen, die mir eingefallen sind, hab gerade keine Zeit für mehr:
*Kleingartenvereine wegen Stecklingen fragen – gerade Johannisbeeren, etc. lassen sich super durch Stecklinge ziehen und müssen ja eh im Herbst beschnitten werden
*Auf Trittfestigkeit beim Rasen achten (Grassorten, die schön vermatten) und andere trittfeste Pflanzen wie Klee, Löwenzahn, Wegerich, etc. mit säen
*Viele einjährige Kräuter haben mehrjährige Verwandte, z.B. Rasenkamille (trittfest!) statt einjähriger Kamille, ausdauerndes Bohnenkraut statt mehrjährigem
*Ausdauernde Gemüsepflanzen zum Naschen (muss mal schauen, ob ich später Zeit habe, eine kleine Liste hiervon zu posten)
*Nicht nur eine Nasch”ecke”, sondern vielleicht alle Gebüsche/Hecken/Pflanzen essbar gestalten
*Mulch statt Kompost – einfacher zu beschaffen und längerfristig düngend durch Förderung des Bodenlebens
*Es gibt trittfeste stachellose und kriechende Verwandte der Himbeeren: Rubus nepalensis – leckere essbare Beeren, wuchert gerne kriechend und hält somit Unkraut fern und man kann drauf laufen
Spannendes Thema, würde in Zukunft auch gerne mehr vom Projekt hören!
Ist den schon ein Weidentunnel/Weidentipi vorhanden? Den Tunnel könnte man auch am Zaun entlang als Sichtschutz pflanzen, statt dem Kirschlorbeer.
Ich liefere einfach mal unsortiert meine spontanen Einfälle:
- Was den Mutterboden angeht: Da würde ich mal bei der Stadt nachfragen. Bei uns gibt es städtische Kompostieranlagen, die Boden verkaufen. Aber da es sich um einen Kindergarten handelt, könnte ich mir vorstellen, dass die Erde kostenfrei abgegeben wird.
- Labyrinth: Damit würde ich nach Möglichkeit jetzt schon anfangen. Denn es dauert eh eine Weile, bis die Hecken so hoch sind, dass die Kinder nicht mehr drüber schauen können. Ein einfaches Labyrinth würde ich allerdings nicht machen, das wird schnell langweilig. Es muss interessante Ecken darin geben, die eine spezielle Funktion erfüllen. Z. B. ein Aussichtstürmchen mit Rutsche in der Mitte, oder eine Art Ruhezone mit Duftkräutern und Liegen/Bänken. Außerdem würde ich das Labyrinth immer so stutzen, dass die Kinder zwar nicht über die Wände schauen können, die Erwachsenen aber die Möglichkeit haben, einen Blick hinein zu werfen. Wird sonst eventuell zu einem bevorzugten Rückzugsort für unbemerkte Zankereien und Mobbing.
- Essbares: Ich würde auch ein paar Obstbäume pflanzen. Die sind auch z. T. pflegeleicht und alle haben was davon.
- Ein Platz für Lagerfeuer/Grill wäre auch gut, das wird sich bei Festen auszahlen.
- Den Kirschlorbeer würde ich wohl auch entfernen. Wären es Schulkinder wäre es vielleicht sogar didaktisch wertvoll, ihnen anhand des konkreten Beispiels den Unterschied zwischen essbaren und giftigen Früchten zu erklären. Aber im Kindergarten sind die Kinder noch zu klein, als dass man sicher sein könnte, dass sie das verstehen und beherzigen.
- Thema Schokoladenseite: Die hässliche Hauswand sollte ev. auch begrünt werden. Z. B. mit Bohnen, Kiwi, Wein oder so. Das wächst alles schnell und trägt zügig zur Verbesserung der Optik bei. Nebenbei liefert das Zeug noch Essbares.
- Zum Vorgehen: Die Gartenplaner sollten sich eine Prioritätenliste machen und das Konzept über mehrere Jahre hin anlegen. Sonst wird die Sache schnell chaotisch und frustrierend. Langsam wachsendes, wie das Labyrinth, sollte möglichst schnell angepackt werden (sofern der Ort dafür schon gewählt ist).
- Beerenobst: Ein paar Beeren wird es auch schon im ersten Jahr geben, selbst wenn die Sträucher nicht jetzt schon gepflanzt werden können. Stachellose Brombeeren z. B. tragen schon an einjährigen Trieben Früchte, und bestimmt Himbeersorten und die japanische Weinbeere auch. Ist auch glaube ich nicht schlimm, wenn nicht alles stachelfrei ist. Auch daraus lernen die Kinder viel. Und motorisch sind sie durchaus schon in der Lage, Beeren auch aus piecksenden Sträuchern zu pflücken.
- Andere Pflanzen: Sehr dankbar sind auch Zucchini- und Kürbispflanzen und Tomaten. Da sehen die Kinder sehr deutlich, dass sich was tut. Besonders das Wachsen eines Kürbisses ist doch ziemlich spannend. Und besonders pflegeintensiv sind die Dinger auch nicht. Im ersten Jahr könnte man mit Kürbis-/Zucchinipflanzen auch Gartenstücke überwachsen lassen, die man aus Zeitmangel noch nicht beackern und langfristig begrünen kann.
Viele Grüße,
Bianca
Auf der Arbeit habe ich heute eine vielleicht für euch interessante Broschüre gesehen; “Kinderträume – Erlebnisräume: Naturkindergärten NRW” Da geht es um Umgestaltungen und Ideen für (Natur-)Kindergärten: http://www.nua.nrw.de/nua/content/de/oeffentl/publikat/br_16.htm
Außerdem meinte meine Kollegin, dass es man auch Berufsschulen ansprechen kann, z.B. Gärtnerei-Berufsschulen, weil die z.B. als Klassenprojekt ein Design für den Kindergarten entwerfen und vielleicht sogar umsetzen könnten.
war etwas mit meinem Beitrag nicht in Ordnung?
Falls Ihr bei den Ideen was und wo Euch etwas mau fühlt, dann forscht docch mal nach, ob es in Eurer Umgebung einen Studiengang Landespflege gibt. Da sind auch die Gartenarchitekten dabei! Solche Studenten kann man evtl für nix das Thema als Projekt anbieten! In Hannover ging sowas! Liebe Grüße Marion
Hey, das ist ja lustig. Ich arbeite in der NUA. :o) Falls also jemand Broschüren braucht, ich könnte gucken.
Vielen Dank, Euch allen, für die wirklich hilfreichen Gedanken. Olga hat einen Gesprächstermin bei der Kita-Leiterin. Dafür ist sie jetzt erst einmal präpariert, denke ich. Ich werd Euch natürlich erzählen, wie es weitergeht.
Schade das ich so weit weg von Berlin wohne, denn
ich hätte gern geholfen. Zum Tag des offenen Gartens waren ein Großteil der Besucher Kinder.
Diese gehen oft einfühlsamer mit den Pflanzen um als Erwachsene. Mehrfach hatte ich, im Verlaufe des Jahres, Kindergruppen als Besucher.
Als Zaun ist auf jeden Fall die Japanische Weinbeere zu empfehlen. Bereits im ersten Jahr bringt sie Ertrag und bietet Sichtschutz. Keine Angst vor Verletzungen da die Kinder mit “spitzen Fingern” ernten.
Für die hässliche Hauswand empfehle ich glattschalige kleinwüchsige Kiwi,da diese bereits Ende September reif sind und schnell wachsen.
Ich hätte gern in meinem Garten beraten aber ich
kann ihn nicht einpacken und mit der Post schicken. Unsere Kinder sind die wichtigste Investition in die Zukunft.
Schön wäre auch ein kleiner Irrgarten aus Sträuchern. So können sich die Kinder gut verstecken und dazwischen herum rennen. Wird später mal viel Arbeit mit verschneiden, kommt aber sicher gut an.
Viel Freude mit den Kindern
Danke Lothar, daß du den Blog wieder zum Leben
erweckt hast, aber auf meine Hilfsangebote gab es keinerlei Reaktion.
Sicher waren die Eltern der Kinder zumindest mal
in meiner Nähe.
Ich kann zu den Pflanzen anschaulich Fragen beantworten und habe auch immer kostenfrei Nachzucht im Angebot.
Da bin ich nochmal !
Ich war gerade auf deiner HP und muss sagen
: Voll gelungen !
Geh doch bitte mal auf “Berankte Bäume” und
sag mir was ich besser machen kann.
Obwohl das Insektenhotel bereits zu etwa 80%
belegt ist.
Nichts ist perfekt !
Liebe Uta, schreib mir doch mal eine Mail. Ich bin Fernsehredakteur und arbeite im Augenblick an einer Sendung über Garten-Verschönerung. Vielleicht kann ich ja was für euch tun. Herzliche Grüße, Teut Deese
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