Garten-Koch-Event “Rotkohl”: Roundup
Schön, was Ihr im November mit Rotkohl ausprobiert habt! Es sind tolle Rotkohl-Rezepte zusammen gekommen! Vielen Dank für Eure Kreativität und die Freude am Ausprobieren neuer Rezepte und am Teilen mit uns.
Der November-Event ist vorbei. Hier sind Eure Rezepte:
Den Anfang macht Stephanie von SansSouci-Kochen ohne Sorgen mit einem Klassiker. Außerdem war das Timing des Events perfekt: Ein Rotkohl war nämlich schon gekauft und es gab richtig bayerisches Essen: Bayerisches Blaukraut nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck mit Nürnberger Rostbratwürstchen und Kartoffelbrei.
Für Nata vom Blog Pastasciutta war das Event-Thema der Anlass, endlich einmal eine Idee umzusetzen, die schon lange gärte: Wie schmecken Ente und Rotkohl asiatisch? Das kleine Entenessen beweist: Mariniert, gedämpft, im Wok frittiert, asiatisch gewürzt – die Ente wird außen kross und bleibt innen saftig und der Rotkohl passt perfekt dazu.
Ebenfalls asiatisch wird geht es im Blog kochessenz zu: Mangels geeignetem Rezept wird Martin selbst kreativ tätig, füllt Putenbrust asiatisch und rollt sie mit blanchierten Rotkohlblättern kunstvoll ein. Die asiatischen Rotkohlrouladen dürfen mit Weißwein und Sojasauce garen und schmecken gut zu einer Mischung aus Reis und Belugalinsen.
Die Reste des Rotkohls wären zu schade zum Wegwerfen. Deshalb verarbeitet Martin sie zu Rotkohl-Lauch-Pizza. Dafür wird ein Hefeteig mit Rotkohl, Speck, Ziegenkäse, Ricotta und Lauch belegt und gebacken. Zuvor kommt noch eine selbstgemachte Sauce drauf, die u.a. Holundersaft, Balsamico und Holunder-Apfel-Gelee enthält.
Edekaner vom Blog Chef, der Metzger hat gesagt muss diese Saison viele konventionelle Gänseessen über sich ergehen lassen und hat daher eine schöne Alternative gesucht. Das Rezept stammt von Johann Lafers letztjährigem Weihnachtsmenü und nennt sich Carpaccio von geräucherter Gänsebrust mit Rotkohlsalat.
Aus dem ersten Rotkohl, den Ursula von Kochfun je gekauft hat, wurde in Erinnerung an ein Gericht, das es vor 30 Jahren mal bei einer Nachbarin gab, Rotkrautsalat zubereitet. Das Rezept dazu kam dann aus einem Kochbuch: Dazu wird der Rotkohl erst al dente gekocht, gewürzt und mit Zwiebeln, Aprikosen und blauen Trauben vermischt.
Involtini di cavolo rossa heißen sie in einem der Lieblingsbücher von Andrea vom Kräuter & Blüten Blog. Grüne Genüsse aus der Toscana sehen jahreszeitlich kompatibel so aus: Rotkohl wird mit einer Farce aus Wildfleisch, Lammbratwürsten o.ä. gerollt, Reste angebraten und püriert – so werden daraus Rot Rot…Rotkohlrouladen mit Rotkohlsauce.
Eine ziegenkäsige Blaukrautquiche gab’s bei sammelhamster Noémi. Bisher war Blaukraut nur aus der Dose bekannt, als Beilage zu Klößen und Braten, wahlweise auch mit Gänsekeulen. Mit reifen Persimonfrüchten war Noémi dann so kreativ wie gewohnt. Der Versuch hat sich gelohnt – die Quiche der Woche mit Rotkohl war ein ganz freudiges Erlebnis.
Auch Susa vom Blog Monambelles war kreativ und hat eine Beilage zu griechischem marinierten Rinderfleisch namens Patourma gezaubert: Der Rotkohlsalat mit Pastourma war inspiriert von einem Kochbuch und enthielt u.a. Granatapfelsirup, Balsamessig und Walnüsse und schmeckte besser als das gekaufte Pastourma.
Premiere bei einem Garten-Koch-Event war bei Milliways vom gleichnamigen Blog. Seit einem Jahr hatte das Rezept Milliways angelacht – der Event war der Anlass, das Rezept für den Rotkohlsalat mit Feta von Nicky dann wirklich auszuprobieren. Schön! Die Farben sind super, er war lecker und erstaunlich bekömmlich.
Ich selbst von Barbaras Spielwiese wollte auch mal etwas unübliches mit Rotkohl ausprobieren und bin nach langem Suchen bei einem Nudelsaucenrezept hängen geblieben: Die Pasta mit Rotkohl-Tomaten-Sugo war von den Farben her zwar ziemlich schrill, aber erstaunlich ausgewogen vom Geschmack und schmeckte mir richtig gut.
Auf der Suche nach dem perfekten Rotkraut ist Robert vom Blog lamiacucina in der Zeitung auf ein Rezept von Christian Kuchler gestoßen. Das Feigen-Rotkraut war eines der besten, das er je gegessen hat. Schon am Kochsaft war das zu merken: Kein orientalische Gewürzkiste, einfach, fruchtig, perfekt.
Auch Lavaterra vom gleichnamigen Blog wollte für den Event etwas anderes machen und tat sich schwer mit der Suche, war dann aber doch erfolgreich: Der Rotkohl süss-sauer (Pickled Red Cabbage), ein interessantes Rezept der Amishpeople aus Pennsylvania hat ihr wegen seiner altmodischen Herstellung besonders gut gefallen.
Ein leicht verspätetes Martinsgans-Essen gab es bei Sus vom Corumblog nach einer Fahrt mit der Dampflok zum Weihnachtsmarkt. Die Gänsekeulen und Rotkraut aus dem Römertopf wurden von Semmelknödeln begleitet, die mit angebratenen Steinpilzen, Frühlingszwiebeln und etwas Rotkraut gefüllt waren.
Katia vom Blog Bolli’s Kitchen liebt Rotkohl als Salat oder Gemüse und immer nach Lust und Laune und ohne Rezept, mit vielen Äpfeln. Katia mag an diesem Event, dass die Themen der Saison entsprechen und kritisiert ganz leicht die viele Werbung hier… Die Bild-für-Bild-Anleitung zeigt genau, wie ihr Apfel- Rotkohl gemacht wird. Dazu gab’s Spare-Ribs.
So, das war’s für dieses Mal. 15 leckere Rezepte! Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Falls je doch, gebt mir bitte Bescheid.
Mit dieser Rezeptsammlung dürften für jeden ein paar Ideen für Rotkohl zu finden sein. Viel Spaß beim Nachkochen. Uns alle würde natürlich auch interessieren, wie die nachgekochten Rezepte geschmeckt haben. :-)
Nochmal ein herzlicher Dank an alle Teilnehmer!
eingewurzelt unter: Garten allgemein, Gemüsegarten
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3 Kommentare bisher
KommentierenIch wär auch gern dabei gewesen. Einerseits fand sich noch kein Rotkraut in der wöchentlichen Gemüsekiste, andererseits war ich saisonal noch nicht in Stimmung zum Zukauf. Dafür kann ich hier jetzt stöbern, wenn es dann doch bald soweit ist.
Schnick Schnack Schnuck, 03. Dezember 2009, 10:03@ Schnick Schnack Schnuck: Genau – falls in der nächsten Kiste 2 große Köpfe drin sein sollten, hast Du genügend Rezepte! :-)
Barbara, 03. Dezember 2009, 12:53Meine Mutter, die Weihnachten wie immer zu uns kommt, isst sehr gern Rotkohl. An meinen Kochergebnissen hatte sie aber immer was zu mäkeln, nie war es so gut wie bei ihr. Jetzt hätte ich genug Rezept-Munition, sie mal total sprachlos zu machen. Die asiatische Version und die mit Feigen eignen sich vorzüglich für ein Tochter-schlägt-zurück-Weihnachtsessen. Ha! Kill Kohl! Danke!
Uta, 03. Dezember 2009, 20:14Kommentar hinterlassen