Gärtnerin · 24. Januar 2009, 13:20

Gartenplanung: Staudenbeet 2

Staudenbeet 2 liegt am Schnittpunkt der beiden Kreisterrassen. Arbeitstitel “Paradebeet mit Sonnen-Stauden / Rosen”

gartenplanung basis
apricot: gepflasterte Flächen, grün: Rasenflächen, grau: Beetflächen aktuell

Das Beet ist leidlich rundlich, eiert aber irgendwie. Es fällt aus der Form beider Rund-Terrassen raus und sieht bissi hingekrümelt und mickrig aus. Gefällt mir so überhaupt nicht. Ebenso wenig wie die lückige Bepflanzung mit Sträuchern, unter der ständig jede Menge Unkraut Wildkräuter auflaufen.

Beet von oben und von der Seite (Zur Zeit Abstellpunkt für Pflanzen-Importe aus Deutschland, daher Topf-bestellt):

staudenbeet

garten 2 inselbeete

garten 2 inselbeet 3

Dieses hier ist so to say das Paradebeet, also das, auf das man vom Lieblings-Sitzplatz aus genau draufguckt. Nicht mit Kies abgedeckt, für knapp 2 Meter Breite mit viel zu vielen (6) noch kleinen Sträuchern und einigen wenigen, vereinzelten Stauden bepflanzt: Herbstanemone (kam im Sommer in der Sonne nicht gut klar), Verbena bonariensis (zu viel Wind an der Stelle für die hohen Pflanzen, zumindest, wenn keine Nachbarpflanzen stützen), blaue Geranium (o.k.), Kugeldistel (o.k., Staude war aber noch niedrig im ersten Jahr), hoher Rittersporn (ungestützt, zu viel Wind).

Aktuelle Ideen: Beetform verändern (türkis), also dem großen Kreis als schmaler Streifen dem großen Steinkreis folgend:

Paradebeet

Doofe Idee? Gute Idee? Alternativen?

Bepflanzung:

(Fast?) alle Sträucher rausnehmen, dafür dichte, attraktive, sonnenhungrige Staudenpflanzung mit richtig viel Blüten, paar Rosen & Lavendel dazwischen. Alles nicht zu hoch, da man ja im Sitzen auch noch den Blick auf dahinterliegenden Garten-Bereich haben will. Angepeilte Farben: Vermutlich wieder mal meine Lieblingsfarben blau-weiß-rosa (Bin ich langweilig….!)

Next: Kräuterbeet (3)

eingewurzelt unter: Garten-Gestaltung

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Gartengeräte, Gartenwerkzeuge..., Taro - Colocasia esculenta selbst ziehen?, Aronstabgewächse (Araceae)



10 Kommentare bisher

Kommentieren
Sus, 24. Januar 2009, 13:57

Gute Idee. Ich würde die Verbindung zwischen den beiden Kreisen schließen und vielleicht sogar viel breiter machen. Im Moment wäre mir dort nach einer hohen Bepflanzung als Abtrennung, aber Du schreibst ja, Du willst den hinteren Garten noch sehen. Großes Rankgerüst? Eine oder zwei … weiß nicht … Stammrosen z.B.- als optische Trenner?

Nur so als Idee, Sus

Gärtnerin, 24. Januar 2009, 14:09

Ja, der hintere Garten soll noch sichtbar bleiben, zumindest stellenweise. ;-) Außerdem je höher, desto vom Wind flach, wenn´s nicht grad ein holziges Gebüsch sein soll. Stammrosen mag ich nicht so. Vielleicht mittelhohes Staudenbeet und Pergola am Terrassenrand drüber?

Mit breiter meinst Du, dass der erhöhte Steinkreis und der rechts-untere Steinkreis quasi außen verbunden werden?!

Sus, 24. Januar 2009, 14:41

Pergola ist gut.

Ich glaube, das war, was ich mit “breiter” gemeint habe. Ich hatte es mir so vorgestellt, daß man dieses Beet von zwei Seiten unterschiedlich betrachten kann. In der Mitte die höchsten Pflanzen (1m?) und zur Terrassenseite und zur Rasenseite die Pflanzen wieder abfallend.

Gärtnerin, 24. Januar 2009, 14:54

Also ein Gebirgsprofil im Querschnitt zw. Ter. & Rasen?! Bin immer noch nicht sicher, ob ich´s richtig verstanden habe.

Sus, 24. Januar 2009, 15:10

Ja, glaub schon. Der türkisene Streifen ca. doppelt so breit wie eingezeichnet. Der Boden bleibt ebenerdig (sic), die Pflanzen steigen zur Mitte an und fallen zum Rasen wieder ab. Aber alles nicht wirklich hoch, eben max. 1 Meter (oder so), damit Du noch durchschauen kannst. Und dann eben die Pergola frei obendrüber, von Steinkreis zu Steinkreis. Gibt vielleicht auch Sichtschutz von oben.

So’ne Art Fenster mit Blumenbank in den Garten, oder so.

Gärtnerin, 24. Januar 2009, 15:23

Ok, jetzt hab ich´s verstanden. :-)

Iris, 24. Januar 2009, 16:32

Die Idee, mit dem Beet die beiden Kreise zu verbinden, finde ich auch gut. Wenn Du keine Stammrosen magst, wie wäre es dann mit Obelisken? Die geben Struktur und sorgen für Abwechslung in der Vertikalen, aber sie versperren nicht völlig den Blick in den Garten.

Gärtnerin, 24. Januar 2009, 16:45

Besser als Stammrosen, aber im Sturm schwer fixierbar, wenn ich nicht gerade in Punkt-Fundament mitten im Beet verwenden will. Kommt aber auf die Anregungsliste für die 3-D-Planung später. Danke Dir!

Iris, 24. Januar 2009, 17:15

Hm, ich hab’ seit zwei Jahren auch welche im Terrassenbeet stehen (aus schwarzem Eisenrohr), die hat auch der stärkste Gewittersturm bisher noch keinen Millimeter bewegt. Einbetoniert hab’ ich die nicht, nur einfach etwa 10cm in die Erde gesteckt. Wie viel Angriffsfläche sie für Wind bieten, hängt aber wahrscheinlich auch davon ab, was Du daran hochranken lässt (wie dicht das ganze wird). Die Gestelle selbst hingegen bieten aufgrund ihrer offenen Konstruktion so gut wie keine Angriffsfläche. An meinen Obelisken ranken verschiedene Clematis und ein Geißblatt. Damit gab’s, wie gesagt, bisher keine Stabilitätsprobleme.

Gärtnerin, 24. Januar 2009, 17:45

Dann drück ichDir weiter die Daumen. Ich bin misstrauisch. Hab schon so manches bewachsene und damit schwere Rankgerüst den Bach runter gehen sehen, und der doch kräftige Wind in Garten 1 kann mit dem Sturm hier nicht wirklich mit. :-(

Kommentar hinterlassen

Deine Mailadresse wird nicht angezeigt.

zur Gartenblog-Startseite