Gärtnerin · 18. Februar 2009, 13:10

Mausefalle-Lebendfalle-Suche

*kreisch* Tatsächlich. Ein bisher nie eingetretener Umstand: Mäuse im Kübelpflanzen-Winterquartier. Sieht so aus, als ob die Kälte sie durchs Fliegengitter und gekippte Fenster (Souterrain) reingetrieben hat. Versteht man ja, aber ich schlafe da auch. :-(

Feines Näschen. Schon gestern dacht ich im Vorbeigehen einen unverkennbaren Mäusepipi-Geruch in der Nase zu haben. Für Mäusegeruch bin ich ebenso sensibel wie für deren Piepsen. Hochgradig! Bin extra noch mal durchgegangen und der Geruch war wieder weg. Einbildung, dacht ich. Nach nächtlichem Geraschel steht heute fest: Mäuse-Anwesenschaft ist bewiesen durch reichlich Mäusekot unterm Pflanzenregal. Entweder ist das ne ganze Mäusefamilie oder eine mit guter Verdauung. Ich hoffe Zweiteres.

mäusekot

Die Maus muss weg, und zwar schnell. Erfahrungsgemäß nisten Mäuse in allem Möglichen (Schon mal ein Vorkommnis im Handschuhfach gehabt. War nicht schön.) und schrecken auch nicht davor zurück, abgesehen von Pflanzen auch reichlich vorhandene Klamotten aus Nestbau-Ausgangsmaterial anzunagen.

Ich geh dann jetzt mal ne Mausefalle kaufen. Hoffe inständig, dass ich in einem von drei Baumärkten spontan auf eine Mäuse-Lebendfalle treffe. Das sind so Fallen, in die die Maus reinlaufen, aber nicht mehr rausgelangen kann. Später nach dem Fangen kann man sie dann draußen aussetzen. Mäuse lebend fangen ist die humaneste Variante meines Erachtens. Mäusegift funktioniert auch, aber wer möchte schon sein tierliebendes Gewissen belasten und vertrocknete vergiftete Mäuse unterm Kleiderschrank vorfinden. Die typischen Mäusefallen, die durch einen Schnappmechanismus die Maus erschlagen, sind auch nix für meine schwachen Nerven. Mag zwar noch humaner sein als Mäusegift, weil es ganz schnell geht für die Maus, aber buäh! :-(

Kleine Anekdote zum Thema Mäuse-Lebendfalle aus meiner Kindheit, die heute auch noch immer mal gern erzählt wird: Dad hatte von mir kategorisches Normal-Mäusefallen-Verbot, alles musste mit der Lebendfalle gefangen werden. Maus in Lebendfalle gehabt, zusammen extra ins Feld gefahren zum Maus-Aussetzen mit allem Tammtamm. Freigelassen. Dumm nur, dass die Maus nicht die Hellste war. Was mir damals schonend verschwiegen wurde: Die frisch-ausgesetzte Maus ward im Rückspiegel deutlich plattgefahren in der Reifenspur zu erkennen. :-(

Update 14.20. Diverse Mausefallen-Modelle im Baumarkt. Habe mich wieder für das Modell meiner Kindheit entschieden:

lebend-mausefalle

Käse und Wurst in die Falle rein (Früher haben einige Mäuse mal Käse geschmäht.), und los gehts. Nicht umsonst heißt das ja „Mit Speck fängt man Mäuse“. ;-)
Bin schon auf dem Weg zum neuen Haustier …

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40 Kommentare bisher

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Keisha, 18. Februar 2009, 14:23

Zum Thema Schnappfallen mit Schlagmechanismus kann ich auch was erzählen… die gute alte hölzerne mit Schnappbügel hat inzwischen nämlich ausgedient und es gibt mords schwere aus schwarzem PVC, die von sich den Anspruch erheben, sauber zu sein, schnell zu töten und eben „tierschutzgerecht und human“. Das weiß ich deshalb, weil ich inzwischen an die 10 Stück weggeworfen habe. Die kommen nämlich ganz von alleine zu mir. Vielmehr, meine Katze bringt sie heim, samt dem Inhalt. Und leider haben von den 10 Fallen 9 ihre Opfer nicht getötet, so daß ich das oftmals machen mußte, bzw meine Katze. Diese Mäuse waren allesamt ohnehin dem Tode geweiht, denn mit zerquetschtem Kopf lebt man nicht weiter. Wer diese Fallen als tierschutzkonform deklariert hat, hat meines Erachtens nicht alle Schrauben im Gebälk.

Lebendfallen machen halt Arbeit, denn man muß die Maus hinterher ja irgendwohin tragen und freilassen. Und dazu sind die meisten Menschen viel zu faul.

Gärtnerin, 18. Februar 2009, 14:28

Igitt, das ist je ekelhaft. Das finde ich auch nicht in Ordung. :-(
Bin jetzt aufm Weg in den Keller.

Gärtnerin, 18. Februar 2009, 14:42

Äh… Nur mal für den Fall, dass ich jemals hoffentlich nicht in so ne Situation komme: Wie machst Du das denn dann, wenn Du musst?

Distel, 18. Februar 2009, 16:40

Mein Vater hat auch häufig die abgebildete Lebendfalle benutzt, hatte aber das Problem, dass manche (besonders schlanken/agilen) Mäuse eben auch wieder rauskamen.
Er hat dann immer einen Farbeimer genommen, ihn mit Zeitungspapier bespannt und eine kleine „Falltür“ angeritzt, wo das Lockmittel drauf gelegt wurde. Nun erinnere ich mich nicht mehr, ob da nicht auch noch Wasser unten rein kam… aber dann wärs ja keine Lebendfalle mehr gewesen. Aber ob die ohne Wasser unten drin da überhaupt drin bleiben oder eben einfach wieder rauskrabbeln… hmm. Alles etwas neblig in meiner Erinnerung. Aber falls dus ausprobieren möchtest wär natürlich noch n Leiterchen-Zugang nicht verkehrt, ums den Damen und Herren Mäusen einfacher zu machen, hoch zu kommen.

LG, Distel

Keisha, 18. Februar 2009, 17:59

Wie ich das mache, wenn ich muß… hm… meistens rufe ich laut nach Bella ^^ Aber wenn die nicht kommt, dann mach ichs so: Dicke Handschuhe an, falls sie beißt, mit einer Hand den Körper halten, mit der anderen Hand den Kopf und kurzer Ruck… ich habs zum Glück erst 2x machen müssen, und da wäre es ehrlich Quälerei gewesen, weg zu sehen. Ich tu es ehrlich nicht gerne, das will ich klar stellen. Wer mich kennt, weiß das.

Was Spitzmäuse angeht: Meine Katze fängt und tötet sie, falls sie sie erwischt. Aber sie frißt sie nicht. Spitzmäuse scheinen übel zu schmecken.
Da sie sie prinzipiell lebend heim bringt und erst auf dem Balkon zu töten gedenkt, stülpe ich einen Tontopf über die Maus, schnappe die Katze und sperr sie rein. Dann laß ich die Spitzmaus wieder laufen. (Andere, unversehrte Mäuse im Übrigen auch)

Keisha, 18. Februar 2009, 18:01

Achso noch was! Vergiss den Satz: Mit Speck fängt man Mäuse. Willst du, daß sie dir in die Falle geht, dann leg Nutella-Toast rein. Mäuse fliegen auf Nutella.
Der Tip ist von einem Schädlingsbekämpfer, den sie mal im TV gezeigt haben. Ich denke, der sollte es ja wissen.

Sonnenblume, 18. Februar 2009, 17:04

Sieht der abgebildete Mäusekot nicht eher aus wie der einer Spitzmaus? Die gemeine Hausmaus hinterlässt doch eher länglichen Kot, die Spitzmaus eher rundlichen.
Ich hatte vor 2 Jahren bei einer Kälteperiode eine Invasion von Spitzmäusen in meiner Waschküche. Igitt! Die lebten wie die Made im Speck, weil sie sich mit Katzenfutter redlich ernährten, bis ich die erste entdeckte. Und meine Katzen haben sie nicht gefangen, da Spitzmäuse keine richtigen Mäuse sind, sondern mit Igel und Maulwurf verwandt sind.

Gärtnerin, 18. Februar 2009, 17:22

Hey, danke für Eure Beteiligung! Der Eimer-Mausefallen-Tipp ist ja auch nicht von schlechten Eltern! Keine Ahnung, ob die am glatten Eimer hochkönnen. An Wänden jedoch mühelos. Ganz offensichtlich ist meine Maus/Mäuse durchaus wand-kletter-tauglich, weil auch Mäusekot auf dem Fensterrahmen eines dauernd geschlossenen Fensters zu sehen ist. Sieht so aus als ob sie mühelos von Pflanzenregal-Boden zu Pflanzenregal-Boden klettern kann. Einen Leiterchne-Zugang könnte ich mir also theoretisch sparen, aber ersäufen will ich auch niemanden. Hm… Zur Art der Maus oder des mausartigen, aber nicht maus-mäßigen Tiers kann ich noch nix sagen. Wir werden´s erleben, wenn ich Fang-Erfolg habe. ;-)

Bisher noch nix.

Distel, 19. Februar 2009, 10:59

Nutella… ^^
Beeindruckend, was hier an Wissen zusammen kommt.

Gärtnerin, 19. Februar 2009, 13:55

Danke für die Anleitung, Keisha. Ich hoffe wirklich, so was nie zu müssen. :-(
Nutella? *fg* Leider keine Nussnougatcreme an Bord. Ob deswegen noch niemand in der Mausefalle ist?! Aussitzen ….

Sus, 19. Februar 2009, 14:40

Normale Schokolade tut’s auch.
Mir hat mal eine Maus den Schokoladen-Nikolaus auf dem Schreibtisch angeknabbert. Zum Glück nicht daheim, sondern bei meinem damaligen Brötchengeber.

Liebe Grüße, Sus

Gärtnerin, 19. Februar 2009, 15:35

Oh… Da fallen mir die Mon Cherie wieder ein, die vor 25 Jahren aus meinem Osternest geräubert wurden. Danke für die Erweiterung, Sus, das gibt der Haushalt nämlich her. ;-)

Gärtnerin, 19. Februar 2009, 21:42

Immer noch nix. :-(

Wühlmaus, 20. Februar 2009, 09:28

Ich muss hier mal etwas zur Ehrenrettung der neumodischen Kunsstoffschnappfallen tun. Wenn der Winter naht, habe ich immer mal wieder Mäuse im Haus (typisch Altbau) und mit Lebendfallen schlechte Erfahrung gemacht. Daher kommt bei mir die brutale Methode zum Einsatz und zwar auch mit Nutella als Lockstoff. Bisher gingen die Tierchen da immer in Minutenschnelle rein und waren auch sofort tot, ich kann mir gar nicht vorstellen, was für merkwürdige Fallen Keishas Nachbarn da verwenden. Bei den Lebendfallen war das Problem, dass die Mäuse aus irgendeinem Grund selten rein gingen und nach dem Aussetzen ganz schnell wieder da waren. Als ich dann eines Abends eine Maus aus meinem Bett springen sah, war es mit meinen Skrupeln definitiv vorbei. Gift würde ich aber auch nie nehmen.

Peter N., 20. Februar 2009, 09:30

Vielleicht handelt es sich um eine besonders erfahrene Maus, die schon alle Tricks der modernen Schädlingsbekämpfung kennt…

Keisha, 20. Februar 2009, 10:45

Ich kann dir jedenfalls sagen, Wühlmaus, daß 4 Stück bei Dehner über 17 Euros kosten… ich hab sie da nämlich im Regal gefunden und mir angeschaut. Es gibt sie in mehreren Größen, und die, die Bella heimbringt sind die Größen „klein“ bis „mittel“. Was mir extrem auffiel war, daß die Fallen ganz schön schwer sind.
Wüßte ich, wer diese Fallen benutzt, hätte ich demjenigen die halblebigen Mäuse zurück gebracht und denjenigen genötigt, seinen Scheiß zu bereinigen. Sprich, die Tiere zu erlösen.
Es scheint jedenfalls eine einträgliche Quelle für meine Katze zu sein, und ich bin gespannt, wie viele Fallen ich dieses Jahr zusammen bekomme….

Agathe, 20. Februar 2009, 11:15

Ich sage mir so: Die Maus versteht ja nicht, dass man ihr mit der Lebendfalle helfen will. Eine vorsichtige und erfahrene Maus wird selbst bei großem Hunger sehr zögern, in einen Käfig zu gehen. Bei Tötungsfallen fühlt sie die Gefahr nicht in derselben Weise. Diese Fallen bilden ja kein Gefängnis und im selben Moment, wo die Maus ihre Erfahrung macht, ist sie auch schon tot. Ich denke, deshalb hat man nur mit diesen Fallen sicheren Erfolg. Und es ist ein blitzschneller Tod, dann muss sie jedenfalls nicht leiden, sage ich mir.

Gärtnerin, 20. Februar 2009, 16:11

Immer noch nix. Ich halte aber vorerst weiter an meiner Taktik fest. Halbtot in Klappfalle wäre halt ein Albtraum für mich.

Zimtspinne, 20. Februar 2009, 18:07

ich wollte gerade vorschlagen, ein, zwei Katzen einzusetzen… das findest du aber sicher auch nicht so optimal, halbtote Mäuschen vor, neben oder auf dem Bett als Geschenk liegen zu haben ;)

hm, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mach… aber ich wusste gar nicht, dass es sowas wie Lebendfallen für Mäuse gibt… das ist ja ungefähr so wie Lebend-Gelbsticker für Insekten.

Sus, 20. Februar 2009, 19:23

@Gärtnerin:
Das kann ja nix werden, wenn Du mit trommelnden Fingern neben der Falle sitzt und auf die Maus wartest. :-)

@Zimtspinne:
Unsere Katze hat die gefangenen Mäuse immer aufgefressen. Die waren dann ganz tot. Und zum Geschenk hat sie uns die auch nicht gemacht, sondern selber behalten.

Liebe Grüße, Sus

Zimtspinne, 20. Februar 2009, 19:34

hallo Sus,

über den ersten Satz hab ich mich halb(mause)tot gelacht ;)

ich bin mit Katzen aufgewachsen; da gehören tote Mäuse (und auch Vögel) wohl dazu.
auch als Geschenk seviert, das ist völlig normal.
wenn Katzen das nicht tun, ist es ja auch ok.
aber wenn sie es tun, sollte man sie nicht verteufeln.
ich hatte auch immer Probleme mit gefangenen Vögeln, einmal sogar ein hübscher Buntspecht… aber das war schon damals für mich ok und jetzt als Biologiestudentin wäre es wohl ziemlich daneben, natürliches Tierverhalten zu verteufeln.
Deshalb auch eigentlich meine Frage nach Mäuselebendfallen und wer die wann und weshalb erfand.

Sus, 20. Februar 2009, 20:43

Das mit Katzen und ihrer Beute sehe ich auch so, wobei ich zugegebenermaßen Katzen, die ihre Beute verschenken, etwas merkwürdig finde. Als Kind hatte ich ein paar Jahre lang einen wunderhübschen Blaumeisenflügel, denn unsere Katze wohl als zu trocken verschmäht hatte.
Seit wann es Lebendfallen für Mäuse gibt, weiß ich nicht. Schon immer? (Nicht ganz ernst gemeinte Frage.)

Liebe Grüße, Sus

Keisha, 20. Februar 2009, 21:55

Es gibt dazu zwei Theorien, Sus.
Zum ersten sind Katzen bei weitem nicht die Einzelgänger, für die man sie immer verpönt. Kater streunen alleine herum, Kätzinnen dagegen bilden durchaus Lebensgemeinschaften. Auf Bauernhöfen hat man festgestellt, daß sie lockere Rudel bilden und sogar, ganz löwenlike, die Kinder der anderen stillen oder ihre Beute mit weniger erfolgreichen Kätzinnen teilen. Also könnte es sein, daß die Katze die Beute ganz einfach teilen will. Immerhin teilt der Halter seine Beute/Dose ja auch mit ihr.

Theorie 2: Die Katze hält den Menschen für ein bißchen blöd bzw unfähig und das nach Hause bringen der (lebenden) Beute soll unseren Jagdtrieb stärken, damit wir selber für uns sorgen können *g* Machen Katzenmütter mit ihren Jungen ja auch.

Für Kater gilt diese Theorie: Liebe geht durch den Magen. Eine satte Kätzin ist gefügiger, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, und wenn man eine Nascherei mitbringt, darf man vielleicht am ehesten seine DNS mit ihrer mischen.

Wie das nun Gärtnerins Maus in die Falle bringt? Gar nicht. Vielleicht ja doch mal mit Nutella / Schoki versuchen?

Sus, 20. Februar 2009, 22:58

Hmmm, und was sagt das über unsere (kurzzeitig weibliche) Katze aus? Geboren auf einem Bauernhof (von Bauernhof-Katzen-Eltern), Jugendjahre in der Innenstadt in der Wohnung, dann in die Vorstadt mit naheliegenden Feldern umgezogen.
Ich „weiß“, daß sie uns uns für unendlich verblödet hielt, obwohl wir definitiv ihre Familie waren. Soweit Familie oder Lebensgemeinschaft, daß sie ihre Beute vorzugsweise unter dem Eßtisch verzehren wollte. Teilen? No chance!

Mit Katern habe ich keine Erfahrung.

Liebe Grüße, Sus
(anscheinend doch mit einer merkwürdigen Katze aufgewachsen)

Gärtnerin, 21. Februar 2009, 10:20

Vermelde: Immer noch nix, aber gestern morgen rascheln hören im obersten Pflanzenregal, und gestern späten Abend Sichtkontakt gehabt. Falle ist jetzt ins 2. Regal gezogen.

Lebendfallen gibts zumindest solange ich lebe schon. Beim Gelbtafeln-Vergleich hast Du ja irgendwie schon sehr Recht, Zimtspinne. Schädling ist Schädling, so gesehen… Biologisch sinnvoll oder nicht, ich persönlich hab ein Problem mit Ekel zermatschten Viechern hinterher. Also in erster Linie menschenfreundliche Falle, würd ich meinen. Komme halt aus einem Nicht-Katzen-Haushalt. ;-)

Auf der Mausefalle ist übrigens ein lustiges Etikett mit Bildsymbolen, und da sieht man eine lustige Uhr, auf der 6 Stunden Wartezeit angemalt sind. *fg*

Yomugasuki, 21. Februar 2009, 23:29

Liebe Gärtnerin, mit den Mäuslein muss man Geduld haben, irgendwann tappen sie schon in die Falle. Diese Erkenntnis beruht allerdings auf Erfahrungen mit einer Lebendfalle mit Klappmechanismus. Und … je nach Mausart muss man mehr Geduld aufbringen. Die schokoladeknabbernden Hausmäuse tappten relativ schnell in die Falle. Die Spitzmäuse, die übrigens nie am Verzehr meiner Lebensmittel interessiert sind (dafür verteilen sie um so lieber mauseigene Duftstoffe), waren schon vorsichtiger. Aber mit einem Krümel Parmesan konnte ich sie dann doch locken. Und noch etwas solltest Du beachten. Mäuse gehen gerne immer dieselben Wege. Man ist also erfolgreicher, wenn man ihnen die Falle quasi auf den Weg legt.

Gärtnerin, 22. Februar 2009, 16:08

Immer noch nix. Seit gestern liegt auch noch etwas Nussnougat-Creme im Angebot. War zufällig in einem verspeisten Karnevals-Kreppel (Krapfen, Pfannkuchen…). ;-)

Ich gedulde mich ja schon *grummel* :-)

Gärtnerin, 01. März 2009, 16:14

So langsam frage ich mich ja doch, ob ich mir das alles eingebildet habe. Aber das Bild oben spricht eigentlich dagegen. Nix ist passiert in der Mausefalle, es sind auch keine weiteren Kackerchen dazu gekommen und es riecht auch nicht mehr nach Maus. Dass die Mäuse bei gekipptem Fenster und dicken Minusgraden damals wieder durchs Fliegengitter raus sind, kann ich mir nicht so recht vorstellen. 2. Möglichkeit: Sie haben das Schlazi verlassen, bevor ich was gemerkt und die Tür geschlossen habe. Der Kellervorraum fungiert seitdem als permanent geschlossene Schleuse und da er ziemlich leer ist, würde man Mäusespuren auch schnell sehen. Oder sie sind oben in der Wohnung, aber da kann ich auch nix feststellen. Habe ich mir das Geraschel und den Sichtkontakt nur eingebildet? Ist die arme Maus vor der Falle verhungert? Keine Ahnung.

Annette, 12. November 2009, 17:56

In meinem Schuppen habe ich seit ca einer Wo ebenfalls eine Maus. Drum hab ich mir vor einigen Tagen eine gewöhnliche Mausefalle gekauft. Diese habe ich mit Nutella beschmiert und gewartet. Am nächsten Tag ist auch was passiert….
Die Nutella war weg, ansonsten nichts. Die Falle war weiterhin gespannt und keine Maus drin. Nun ist es jeden Tag so weiter gegangen, Futter weg uns sonst nichts.
Was meint ihr was ich falsch mache?

Ich, 21. Februar 2010, 10:59

ich finde die klappfallen schrecklich! okay, ich habe mäuse als haustiere aber…. naja, ich hab sogar bei lebendfallen bedenken…

tomaso, 30. August 2010, 14:16

Wir haben nach mehreren Fallenversuchen und einem zermürbendem Wochenende eine neue Technik entdeckt. Wir haben die Maus in einen Wohnzimmerschrank gejagt, den Schrank mit Pappe komplett zugeklebt und den ganzen Schrank (nur das Unterteil ;-) rausgetragen. So kann man das auch machen. Die Maus muß raus!

Merowinga, 30. August 2010, 20:59

ah, diese Schrankfallenvariante kannte ich noch gar nicht ;-)
Unsere Maus ist damals ins Bücherregal geflüchtet und ließ sich dann ganz verdattert mitsammt Buch herausziehen (und nach draußen verbannen, aber ohne Lektüre).
LG

Katja68, 13. April 2011, 21:21

Ich kann den Tipp den Keisha gegeben hat auch nur bestätigen. Da ich selbst Fachkraft für Schädlingsbekämpfung bin habe ich Jobmässig auch viele verschiedene Köder ausprobiert. Nutella ist und bleibt dabei immer auf der Top Ten Liste. Tiere laufen für gewöhnlich immer wieder an den selben Wegen vorbei. Daher ist es durchaus sinnvoll die Falle großzügiger Weise auch dort zu platzieren – die Schädlinge sollen doch auf ihrem letzten Spaziergang nicht noch einen riesigen Umweg laufen müssen. Es ist auch durchaus sinnvoll verschiedene Arten von Fallen zu verwenden da die Mäuse das Prinzip einer Falle auch verstehen können wenn sie schon mal gesehen haben wie eine solche Falle einen Artgenossen getötet hat. Deshalb kommt es auch gelegentlich vor das man zuerst relativ schnell 1-3 Mäuse fängt und danach immer nur noch die Köder weg sind bzw. bei Lebendfallen einfach keine Maus mehr hineinläuft. Wenn man Gift einsetzen will aber sich nicht traut weil man kleine Kinder oder Haustiere hat dann gibt es auch eine Lösung. Es gibt ganz spezielle Behälter die abgeschlossen werden können. So kann dann das Gift einfach innen platziert werden und weder Kinder noch Hunde oder Katzen kommen dann noch dran. Meist handelt es sich um Giftstoffe die die Blutgerinnung stören. Der Schädling wird dann träge und stirbt je nach Menge des gefressenen Giftes ungefähr 1 Tag später. Da dieses Gift nicht sofort tötet sondern nur langsam wirkt können auch Artgenossen nicht erkennen das es sich um eine Vergiftung handelt und gehen ebenfalls an diese Köder. In den meisten Fällen ist Gift immer noch die Waffe die am meisten Erfolg bringt.

alica, 22. August 2011, 16:20

ich find mäuse zucker süüüüüüüüüüüüßßßßßßß!!!!!!!!!!!!!!

Marta4, 22. August 2011, 17:01

ich bin ganz der Meinung von Alica, Mäuse sind doch nur Tiere die nichts machen, etwas nagen etc. aber wiso diese gleich umbringen? Das geht garnicht! Holt euch Lebendfallen wenn Ihr Probleme habt aber alles andere kann ich nicht unterstützen.

Anne, 23. August 2011, 10:27

Wir haben im alten Garten Heerscharen von Mäusen gefangen mit diesen Tunnel-Lebendfallen mit Klapptür. Zuckersüß sind sie, ja, aber leider hatten wir eine Vorliebe für die gleichen Blumen…
Zum Speiseplan kann ich sagen, dass es wohl solche und solche Mäuse gibt. Nach zwei, drei Tagen fanden sich keine Interessenten mehr für Nutella (oder Nougatschokolade, genausogut), dann sind wir auf Käse gewechselt, oder Speck, danach Vollmilchschoki. Oder Fer*ramol Schneckenkorn, offenbar eine besondere Delikatesse.
Dann kommt der mühsame Teil – man muss sie nämlich sehr weit chauffieren, sie finden über Kilometer wieder heim.

Dieter, 08. März 2014, 00:32

Wir hatten ein Brandmaus im Garten die aber auch einen Zugang ins Haus gefunden hatte. Deshalb wurde eine Lebendfalle mit Speck bestückt und auf gestellt.
Den Speck fand sie langweilig und nahm lieber das Vogelfutter. Ich hatte gestern Sonnenblumenkerne auf einen Pappstreifen geklebt und den auf den Auslösehebel der Falle gesteckt. Heute morgen saß ein leicht geschocktes Mäuslein in der Falle und sann über ihren Fehler nach.
Ihr Blick war nach dem Motto, du tust mir doch nichts. Ich habe sie dann in einem verlassenen Garten ausgesetzt. Falls sie wieder auftauchen sollte wird sie beringt.

Markus, 04. Februar 2015, 17:24

Bei uns überwintern gerade Mäuse in der Garage. Mir ist vorgestern eine entgegengesprungen, als ich die Biomüll-Tonne öffnete.
Du bekommst erstmal einen Schreck, die Mäuse sind extrem schnell wieder verschwunden. Bei genaumen hinsehen erkennst Du jedoch viele Spure (Kot ist dunkel und ähnelt einem Reiskorn).
Wir haben jetzt Handschuhe angezogen und Lebendfallen aufgestellt. Diese wurden mit Speck bestückt.
Eine Maus haben wir schon gefangen. Es sind aber noch weitere in der Garage, habe gestern 2 weitere gesehen.

Hoffe ich bekomme alle. Mal sehen. Ich halte EUch auf dem Laufenden.
Markus

Schmidi, 03. Dezember 2017, 19:17

Also ich bin selbstversorger bzw hab ich vohr . meun Garten 5000qm mit kleinem Haus soll mir ein durch selbst erzeugte Lebensmittel mich am leben erhalten. Mein Probleme Mausefallen 8 st. Sind zu nix drin.ich geh davon aus das ich was grösseres am start hab wie ne haselmaus.7 schläfer müssten jetzt haben wir Dezember schon schlafen.es gibt zwei möglichkeiten Gift will ich aber nicht wegen den siebenschläfern .sollten aber schon schlafen. Oder ein ansitz mit dem Luftgewehr. Oha werden jetzt viele Denken. Aber wenn Mausefallen 1m auseinander sind und 1 maus hat 2 fallen ausgelöst. Das kann nnicht tätlich sein.und ja alles ist dicht .jaja heisst die Russen kommen .wie kann ich rausfinden wo die scheiss dinger reinkommen

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