Uta · 04. Dezember 2009, 00:08

Rhipsalis 50+ ?

Kommt mein kraftstotzendester, imposantester Rhipsalis verfrüht ins Greisenalter? Oder ist er krank? Er sieht jedenfalls voll daneben aus: schlaffe gelbe Ohren, trockene Haut. Mir war ziemlich klar, dass er an den Stellen, wo vorher Blüten waren, nicht mehr blühen würde. Aber dass sich die Glieder jetzt völlig verbschieden, frustriert mich.

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Rhipsalis
(Ich gebe zu, ich habe ihn in letzter Zeit öfter mal gegossen und sogar getaucht, weil er so welk aussah. Vielleicht war das ein Fehler und er wollte Ruhe?)

Erstmal habe ich ihn von seinen faul(ig)en Kindern getrennt, die sich immernoch schwer lösen ließen:

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(Richtig viele! Hätte, als sie noch appetitlich waren, die seltenste Marmelade Deutschlands ergeben: Rhipsalis-Jam)

Einige Glieder wollte sich die Pflanze wohl bereits selbst abhungern:

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Andere amputierte ich kurz entschlossen, weil sie doch irgendwie krank aussehen:

rhipsalis

An anderer Stelle treibt die Pflanze immerhin auch wieder aus:

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Aber selbst der Austrieb sieht irgendwie nicht ganz perfekt aus. Was meint ihr: krank? Oder noch tolerierbar?

Ich bin traurig, wollte eigentlich versuchen, diese Rhipsalis wenigstens annähernd wieder in den Zustand zu kriegen, in dem ich sie vor einem 3/4 Jahr kaufte, nämlich so, voll blühend. Damit ich mal den ganzen “Jahreskreis” mitmache.

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(Das war im April 2009)

Was meint ihr, sollte ich einfach mit neuen Gliedern, die gesund aussehen, neu anfangen? Oder abwarten? Oder beides?

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5 Kommentare bisher

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marion, 04. Dezember 2009, 09:22

Hallo Uta, das sieht böse nach einem Virus aus! Wenn es das sein sollte hilft nur die Radikalkur: gesunde Teile nehmen und erneut anfangen! Die Stapelien haben so etwas auch ganz gern! Und da hilft die Radikalkur gut und: Es tritt gern nach zuviel Wasser auf.

Keisha, 04. Dezember 2009, 11:43

Ja, wollte ich auch sagen… das schaut nach einem Virus aus.
Bei der Menge an Früchten würde ich fast sagen: Fang ganz von Vorne an, falls Ableger nichts nützen. Mein Disocactus und ein Lepismium (was auch zu den Rhipsen gehört) haben eine Keimquote von nahezu 100 %! Die Samen keimen i.d.R. innerhalb von 2 Wochen. Einfach aus den Beeren drücken und auf ein Zewa streichen, dann nach einem Tag abknibbeln, bissi mit Sand mischen (weil sie sonst am Finger kleben, statt in die Erde zu fallen ;-) ) und ausstreuuen. Sie sind völlig anspruchslos. Das Lepismium keimt grade in Ermangelung des Platzes am Fenster in einem langstieligen Weinglas mit Folie drüber *g*
Versuch macht kluch, Uta. Rette Ableger und säe trotzdem mal was aus.

Uta, 04. Dezember 2009, 12:00

Oh, Mist, ich habe die Früchte gleich weggeschmissen und der Mülleimer ist auch schon weg. Werde paar gut aussehende Ohren in Erde stecken… Ich geh jetzt ein bißchen heulen.

marion, 04. Dezember 2009, 14:16

Bitte nicht solange heulen ;o))) und dann nach dem Einpflanzen scheinbar gesunder Triebteile immer wieder kontrollieren auf braune und braunsilbrige Stellen! Diese sofort mit scharfem Messer entfernen,falls wieder ein Befall so heftig ist, wieder die selbe Prozedur! Auf die Weise bekommst Du wieder völlig gesunde Pflanzen die dann nicht mehr so umkippen. Bei meinen virenverseuchten Stapelien ist es nach einiger Zeit geglückt und sie sind nun frei von Schadstellen! Viel Glück

Uta, 04. Dezember 2009, 16:13

Danke! Um die Pflanze wäre es echt schade, sie sah wirklich klasse aus.
Übrigens hat sie dreieckige und flache Glieder gleichzeitig. Ich werde mal von jeder Sorte was Brauchbares auswählen.

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