Mergpijpjes mit Rosenblüten-Gelee-Füllung

25. Juni 2009 von Gärtnerin

25.6.: Weiter gehts mit den Aktivitäten zum Rosen-Garten-Koch-Event. Siehe unten ab Schritt 2. Und der Garten-Koch-Event-Beitrag hat jetzt seinen endgültigen Titel.

Juchhu, das Garten-Koch-Event jubiliert diesen Monat mit dem Thema Rosen-Rezepte!

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]

Obwohl das Garten-Kochevent hier schon so lange zu Hause ist, habe ich noch nie an einem teilgenommen. Überhaupt habe ich erst einmal an einem küchentechnischen Event anderswo teilgenommen. Absolute Premiere für mich hier also, und das Vorhaben findet auch absolut auf der Experimentalebene statt. Es schwebt mir etwas extrem Leckeres mit Rosengeschmack vor, das ich in den Niederlanden kennengelernt habe. Ich werde aber weitgehend ohne Rezept frei Schnauze – hoffentlich – da hin gelangen oder in Anlehnung dazu etwas Leckeres basteln. Demzufolge hat der Beitrag bis jetzt auch noch keine endgültige Überschrift. Wer weiß, was dabei rauskommt. Ich werde den Fortgang sukzessive weiter niederschreiben. Wenn ich schon mal ganz ausnahmsweise garten-koch-evente, mach ich das halt in epischer Breite. ;-)

Schritt 1: Rosengelee kochen

Da zwei Ecken weiter eine “öffentliche”, sensationell duftende Wildrosen-Hecke (Rosa rugosa, Kartoffelrose, schätze ich mal) steht, ….

wildrosen-hecke

habe ich kurz überlegt, und bin mit einer Tüte zum Rosenblätter-Sammeln losgezogen.
Viele, viele Rosenblätter sammeln

rosenblätter sammeln

und waschen, waschen, waschen …

rosenblätter waschen

Da sehr viele kleine Insekten und Tierchen in den Rosenblüten waren, habe ich die Rosenblätter drei mal ausgiebig mit kaltem Wasser gewaschen, bevor sie zwecks Kochens eines Ohne-Rezept-einfach-so-Freestyle-Rosengelees zusammen mit 1/4 l Weißwein und 3/4 Liter Wasser in einen Topf wanderten. Letztlich habe ich auch nur die Hälfte der gesammelten Rosenblätter (15-20 Blüten geschätzt) verwendet, weil ich mir dachte, dass das sonst wahrscheinlich zu intensiv wird. Ungefähr 10 Minuten gekocht, bis die rosa Rosenblätter ihre Farbe verloren hatten, und danach durch ein sauberes Küchentuch gegossen, um eventuell verbliebene Tierchen sicher auszufiltern. Danach mit 1 kg holl. Gelierzucker aufgekocht, und noch einen Spritzer Zitronensaft dran getan. Kochzeit wie angegeben 4 Minuten unter Rühren. In Ermangelung von Geleegläsern in normale Gläser gefüllt und mit Folie verschlossen. Ist nicht schlimm, dass das dann nicht so lange haltbar ist, da das Rosengelee ja in weiteren Schritten weiterverarbeitet werden soll.

Der Duft war schon während des Kochens köstlich, und das ganze Haus riecht seit gestern abend nach Rosenduft. :-)

So siehts aus, mein Rosengelee:

rosengelee

Dass so wenige farbige Blätter so eine Farbe hergeben, ist schon erstaunlich. Ist etwas dünner geworden als angenommen, aber sehr, sehr, sehr, sehr rosig und lecker!

Schritt 2: Biskuit backen (Standard-Rezept)

Zutaten:

4 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
4 EL Wasser
1 Tl Backpulver

Eigelb und Eiweiß voneinander trennen. Eigelb mit Wasser und Zucker schaumig rühren. Mehl und Backpulver drauf sieben und gut verrühren. Die Masse sollte sehr luftig-schaumig sein. Wenn man nicht in der eigenen Küche ist, und über kein Rührgerät verfügt, kann man das vergessen, ebenso wie die Eiweiße wirklich steif schlagen zu können, bevor man sie unterhebt. Hatte ich eigentlich schon erwähnt *jammer*, dass mir das Bloggen einen dauerhaft recht schmerzhaften Mausarm (Tennisarm) eingetragen hat? Ich bin mit dem rechten Arm leider nicht wirklich gut dabei, vor allem nicht mit monotonen Bewegungen. :-( Demzufolge ist mein hiesiger Bisquit auch relativ misslungen und nicht ordentlich luftig biskuitig aufgegangen. Backen jedenfalls ca. 20-25 Minuten auf 180 Grad auf einem kleine Backblech. Der Ofen hier ist insgesamt kleiner als ein Standard-Backblech. Ansonsten tut´s für das Rezept aber auch eine normale runde Springform. So sieht´s aus, das flache Brett:

biskuit

Schritt 3: Gute deutsche Buttercreme muss her

Basisrezept: Vanillepudding kochen, Stück weiche Butter, 50 g Zucker, Vanillezucker

Zusammenklopfen, Vanillepudding zuletzt (ohne Rührgerät auch Mist! :-() und gut im Kühlschrank durchkühlen….

- kurze Pause –

Rosen-Mergpijpjes selbst gemacht

So, jetzt bin ich so weit, das Ding in Gänze fertiggestellt zu haben. Vorab-Erklärung:
Das soll ein Rezept zum Selbermachen von Mergpijpjes sein. Mergpijp (= niederländisch für Markknochen). Es gibt ein Gebäck in so ziemlich jedem Supermarkt hier namens Mergpijpjes, dem ich gänzlich verfallen bin. Innenleben Bisquit, meistens (nur) Cremefüllung. Außenrum Marzipan, an den Enden Schokolade. Die Mergpijpen gibt es in größer und kleiner, je nachdem. Am liebsten mag ich die Reuzen-Mergpijpjes mit Cremefüllung und Rosenfüllung drin. Und da das Kochevent ja etwas mit Rosen erfordert, dachte, ich probiere mich mal an eigener Herstellung.
So sieht´s aus. Leider schon wieder nur noch eins drin. Warum wohl? ;-)

reuze mergpijpjes

Das Innenleben, damit man einen Eindruck von der Schichtung erhält, bevor ich meine eigenen Erfahrungen bei der Zubereitung damit kundtue:

mergpijp

Schritt 4 + 5 : Biskuit schneiden; Marzipan ausrollen

Zuerst habe ich den Biskuit mit Lineal und Messer in 3 cm breite Streifen geschnitten und dann je zwei Streifen zusammen mit Buttercreme bzw. mit dem selbst gemachten Rosengelee bestrichen. Dabei Lineal seitlich angelegt, damit nichts überlaufen kann.

mergpjjpjes selbst gemacht

Beim vorsichtigen Aufeinanderklappen haben sich aber die beiden Schichten nicht so gut voreinander bewahrt. Wahrscheinlich dank fehlender Stabilisatoren. Oder so. Die nächsten Versuche haben gezeigt, dass es verarbeitungstechnisch viel besser geht, wenn man zwischen die Biskuitstücke nur die Buttercreme macht, und das Rosengelee auf das Marzipan aufträgt, bevor das Gebäck darin eingerollt wird. Das pappt dann das Marzipan auch richtig schön fest drumherum.

Zum nächsten Problem:

Im nächsten Schritt Marzipan für die äußere Umhüllung ausrollen. Nudelholz vorhanden, GottseiDank! Nudelholz und Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben, damit nichts anklebt. Trotzdem ein Problem damit: Statt Marzipan (Marsepein) habe ich im Backregal versehentlich Amandelspijs rausgesucht.

amandelspijjs

Ich dachte, das ist dasselbe. Ist es aber nicht. Amandelspijs (Füllung für viele Gebäcke hier, z.B. Gevulde Koeken) ist viel, viel grober gemahlen als Marzipan, weswegen es sich für diesen Zweck nicht wie gewünscht verarbeiten (= dünn genug ausrollen, ohne zu brechen) ließ. :-(

Die Mandelhülle ist deswegen leider fast doppelt so dick ausgefallen wie bei der Mergpijpjes-Vorlage im Original, also ungefähr 5-6 mm dick. Egal, immerhin habe ich auf das ausgerollte Stück um den Kuchen gewickelt bekommen, bzw. die lange Kuchenrolle draufgelegt und eingewickelt, ohne dass es viele Brüche gab. Kleinigkeiten wie kleine Risse oder Fleckchen vom Puderzucker lassen sich mit einem Tropfen Wasser nachträglich glätten und unsichtbar machen. Die “Nahtstelle” vom Marzipan kann man so auch zusammenkleben und unsichtbar machen. Sie liegt später aber sowieso unten drunter, habe ich beschlossen. :-)

mergpijpjes selbst gemacht

Das Format stimmt mit der Vorlage ziemlich überein. Wäre der Biskuit richtig aufgegangen, wäre er wohl zu hoch gewesen. Also müsste man ihn im Normalfall eventuell durchschneiden, so dass ungefähr 1 cm hoher Biskuitboden als Ausgangsmaterial zur Verfügung steht, damit die Mergpijpjes später nicht zu hoch werden.

Schritt 6: Mergpijpjes schneiden und Enden in Schokolade tauchen

Dunkle Kuvertüre im Wasserbad erwärmen. Die langen Kuchenstücke vorsichtig mit dem Sägemesser auf ca. 8 cm lange Stücke schneiden. Die Enden der Mergpijpjes in Schokolade tauchen, gut abtropfen lassen, zum Trocknen auf Backpapier legen. Fertig.

merkpijpjes zelf gemaakt

Lecker Mergpijpjes werden heute zum Kaffee vernascht. Auf Boerenbont. :-)

mergpijp 2

Soweit ich schon feststellen konnte, schmecken sie extrem lecker. Schon die Verschnittstücke mit Rosengelee, Mandelmasse und Creme waren klasse. :)

Ich werde das jedenfalls wieder tun. Ohne widrige Umstände wie fehlendes Rührgerät und falsche Mandel-Rohmasse selbstverständlich.

eingewurzelt unter: Gehölze

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Hagelschauer, Wollmispel-Keimlinge, Sempervivum-Blüte



34 Kommentare bisher

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Toll!!! Kannst Du da bitte in Massenproduktion gehen? Meine Töffelrose gibt immer nur zwei Blüten auf’s Mal her. Das reicht leider nicht …

Liebe Grüße, Sus

Sus, 09. Juni 2009, 09:45

Kein Problem. ;-)
Du meinst, ich soll dann einen internationalen Rosengelee-Versand eröffnen?

Gärtnerin, 09. Juni 2009, 09:53

Das klingt sehr interessant.
Schmeckt man den Wein stark heraus?
Was könnte als Flüssigkeit passen, wenn man keinen Wein verwenden möchte?

LG, Distel

Distel, 09. Juni 2009, 10:20

Man hat ihn stark herausgerochen. *dope* Vorschmecken tut er nicht. Ansonsten würde ich Saft verwenden, aber vielleicht weniger. Traubensaft ist mega-süß. Apfelsaft klappt aber bestimmt auch.

Gärtnerin, 09. Juni 2009, 10:30

Den Wein habe ich übrigens genommen, weil da mal ganz früher was war mit Wein in Rosengelee. Hatte aber glatt vergessen, da vorher mal nachzugucken. :-)

Gärtnerin, 09. Juni 2009, 10:36

Coole Idee: deutsch-holländischer Im- und Export: Brot rein, Rosengelee raus.

Sus, 09. Juni 2009, 11:21

*rofl*

Gärtnerin, 09. Juni 2009, 11:25

Tolle Idee Rosenblätter-Gelee. Habe schon einige Rosenblätter getrocknet. Vielleicht probiere ich
das Gelee einmal damit.

Ausprobiererin, 10. Juni 2009, 16:00

Wow, das ist eigentlich schon Dein erster Beitrag: Rosengelee!

Wir haben ein gekauftes im Kühlschrank, an Rosen mangelt es gerade noch – aber solche Wildrosen finden sich auch, müsste nur mal spazieren gehen. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! :-)

Barbara, 10. Juni 2009, 20:38

Ich bin momentan ja im Sirup-Fieber, daher werd ich wohl mal einen Rosensirup ausprobieren, wenn die ganzen Wildrosen, die die von mir in Bälde zu beerntenden Hollunderbüsche umgeben, noch nicht verblüht sind. Und sobald der Lavendel abgeblüht hat, wird er zurückgeschnitten und zu Lavendelsirup verarbeitet. Ich bin gespannt^^

LG, Distel

Distel, 11. Juni 2009, 14:01

Eine Klasse Idee von dir. Hier bei uns wachsen auch viele wilde Rosenstreucher. Weißt du ob man alle Rosenarten nutzen kann? Oder sind einige vielleicht unverträglich? Ich will meine Familie ja nicht vergiften :)

Brigitte, 13. Juni 2009, 13:51

Eine sehr ähnliche Frage wollt ich auch stellen. Kann ich auch ungespritzte Zierrosen aus dem garten benutzen? Solange es keine Schnittblumen sind?
LG, Distel

Distel, 13. Juni 2009, 14:35

Siruprezepte werden bestimmt auch gern entgegengenommen, Distel! Auf, auf zum Garten-Koch-Event!

Soweit ich weiß, sind Rosen egal welcher Couleur ok. Man sollte halt drauf achten, dass sie nicht gegen Schädlinge gespritzt sind, dass sie vielleicht nicht direkt an der Autobahn wachsen, und dass es Duftrosen sind. Viele schöne Rosen duften nicht und haben dann auch kein Aroma, Brigitte und Distel.

Gärtnerin, 14. Juni 2009, 12:44

Rosen aus dem eigenen Garten können wohl problemlos verwendet werden, wobei besser auch krankheitsfrei sein sollten. Ob das giftig ist, weiß ich nicht, aber es kann den Geschmack beeinträchtigen.

Ich habe es einmal erlebt, daß die Rosenblüten bitter waren. Ich habe irgendwo gelesen, daß man das harte, weiße untere Ende der Blütenblätter abschneiden soll. Vielleicht vorher mal ein Blatt probieren?

Liebe Grüße, Sus

Sus, 14. Juni 2009, 12:51

Ach ja, natürlich sind Sirup- und Gelee-Rezepte aller Art willkommen …

Sus, 14. Juni 2009, 12:51

Habe natürlich sofort das tolle Rezept ausprobiert.
Es ist super lecker. Ich muss zugeben, dass ich die Weinmenge mit der Wassermenge vertauscht habe.
Man schmeckt es aber nicht heraus.
Da aber bei uns keine Kinder im Haus leben, kann ich ohne Bedenken meinen “Weingelee” anbieten.
Das Rezept ist bei mir sofort abgeheftet worden.
Heute morgen habe ich es der Nachbarin testen lassen.
Sie war begeistert und ging nicht mit Schwips nach Hause.
Es ist wohl egal wieviel Wein ich genommen habe.
Alkohol,das beim Kochen verwendet wird,ist doch schon verkocht, oder? Aber doch nicht mehr so hochprozentig? Macht nichts, es geht ihr gut.
Sie hat das Rezept schon eingesteckt.
Aber natürlich das Original von der Gärtnerin.

Jana, 15. Juni 2009, 22:12

Klar, das verdampft, Jana. Deswegen wird man wohl nur beim Kochen benebelt. :-))) Freue mich, dass das tendenziöse Unterfangen zum Nachmachen anregt. Zumal ich sonst die kochfaulste Person auf dem ganzen Gärtnerblog bin. :-))))

Gärtnerin, 17. Juni 2009, 11:17

Moechte nur mal fragen, ob jemand schon Rosenblaetterwein aus Wildrosen gemacht hat?

portulak, 22. Juni 2009, 13:46

Ichnich. :-)

Gärtnerin, 22. Juni 2009, 15:37

@Gärtnerin:
Ich dachte, Du schreibst jetzt:
“Versuch macht kluch!” :-)

Also, Portulak, wenn Du genügend Blüten hast, probier’s ruhig aus und berichte uns von Deinen Erfahrungen.

Liebe Grüße, Sus

Sus, 22. Juni 2009, 15:53

Ob das auch mit meiner Bobby-James-Rose geht? Die blüht grad über und über ;) Wein mag ich auch nicht, werde ich mit Saft versuchen, wie du vorschlägst. Aber morgen werde ich erstmal meine Erdbeerschwämme zu Marmelade verarbeiten … *hmm ;)

Conny, 26. Juni 2009, 00:19

Viel Erfolg, Conny. Hauptsache, die verwendeten Rosen haben ordentlich Duft, dann schmecken sie auch. ;-)

Gärtnerin, 26. Juni 2009, 09:57

Haben will, jetzt, sofort! Die sehen klasse aus! Solltest Du öfters machen!

Liebe Grüße, Sus (leicht sabbernd)

Sus, 26. Juni 2009, 10:01

habe das rezept mit apfelsaft und der rumpler-rose meiner mutter gemacht und wurde etwas komisch angesehen, als ich erzählte, was ich mit den rosenblüten vorhabe. hinterher wurden mir die gläser aus der hand gerissen. schmeckt sehr gut.

bri.ina, 26. Juni 2009, 11:14

ErdbeerSCHWÄMME? Was ist das nun wieder sonderbares?

LG, Distel

Distel, 26. Juni 2009, 12:46

Ich nehme an, sie meinte Schwemme, Distel ^^ Also ihre Massen an Erdbeeren. Dank der Schlechtschreibreform weiß man ja bald gar nicht mehr, was man mit e oder ä schreibt bzw schreiben darf. Ich finde immer noch, daß es einen gewaltigen Unterschied in der Bedeutung zwischen “greulich” und “gräulich” gibt, und doch muß man beides nun mit ä schreiben…

Ich habe beschlossen, daß ich die Dinger irgendwann auch mal backen werde. Ich habs zwar nicht so mit Buttercremetörtchen, schon gar nicht, wenn Gelee oder Marmelade dabei sind, aber ich hab das Ganze ja auch noch nie mit Marzipan und Rosengelee probiert ^^

Keisha, 26. Juni 2009, 12:58

Steffi, je bent heelemal gek, meisje!
Ik zelf zou dan toch liever effkes over de grens rijden en mergpijpjes gaan halen, dan zoveel tijd in de keuken door te brengen.
Maar chapeau, hoor! Je kunt er trots op zijn – ze zien er echt lekker uit.

@ die MitleserInnen: Ein wenig verrückt muss sie ja schon sein, die Gärtnerin, und ich selbst würde dann doch lieber eben über die Grenze fahren und welche kaufen. Aber stolz darf sie schon sein, die Dinger sehen verdammt lecker aus. Ich musste auf der Stelle zwei Sirupwaffeln (stroopwafels) verspeisen, um diesen Anblick zu verkraften!

Gretel im Busch, 27. Juni 2009, 15:32

Oh, auf die Idee wäre ich überhaupt nicht gekommen, Keisha. Danke für die Aufklärung.

LG, Distel

Distel, 27. Juni 2009, 22:59

Danke sehr allerseits! Bin ganz stolz. *verneig*

“Helemaal gek”? Na endlich durchschaut mich hier mal jemand vollständig. :-)))))

Gärtnerin, 28. Juni 2009, 14:25

Danke für das Rezept, warte gerade darauf, dass mein “Saft” abkühlt, obwohl mir nicht ganz einleuchten will, warum man kalten Saft mit dem Zucker vermischen muss (so steht’s auf der Packung), wird doch sowieso wieder heiß gemacht.
Ansonsten wollte ich noch sagen: Tolle Seite, hab ich in den letzten sechs Wochen, seit ich wieder einen Garten habe, bestimmt häufiger besucht als alle anderen Websites zusammen. Liebe Grüße!

sharim, 29. Juni 2009, 19:24

Freut mich, Sharim. Hoffe schön gerosengeleet zu haben. :-)

Gärtnerin, 30. Juni 2009, 13:35

Ich lese das erst heute – dank Sus’ Zusammenfassung. Am 25.6. war ich nämlich auf dem Weg nach Holland. Dort habe ich kräftig eingekauft, aber leider nicht diese leckeren Teile.

Da bleibt nur Selbermachen… Nach Deinem Rezept und den Erfahrungen müsste das ja gut gehen. Sieht klasse aus, ich hoffe, Du verwöhnst uns in Zukunft häufiger mit solchen Leckereien! :-)

Barbara, 01. Juli 2009, 23:10

Jetzt binn auch ich im “Rosenfieber”
Hab heute 500 g Rosenblätter aus meinem eigenen
Garden gepflügt, diese dann 3x in kaltem Wasser gewaschen und gut abtropfen lassen. In der Zwischenzeit hab ich 700 ml Wasser und 300 ml Weiswein und den Saft einer Zitrone aufgekocht, dann hab ich die Rosenblätter hineingegeben und köcheln lassen bis sie an Farbe verloren haben (etwa 10 Minuten) dann hab ich alles durch ein gebrühtes Küchentuch geseit. Es ergab genau einen
Liter Saft. Nun wird der Saft mit 1 Päckchen Gelierzucker 1:1 aufgekocht. Fertig ist mein Rosengelee. Habe den Gelee nun in Gläser gefüllt und in jedes Glas noch 2-3 Rosenblätter gegeben
(sieht gut aus) und ich hab auch schon probiert–
das schmeckt.

Übrigens binn ich durch Zufall auf Euere Seite
gekommen. Gefällt mir sehr gut.

Wenn jemand von Euch noch ein leckeres Rezept für
Schnellgurken braucht. Ich hab ein sehr schönes.

Bis bald Euere Sckokooma

schokooma, 20. August 2009, 07:59

Danke sehr, Schokooma, und lass Dir das Gelee schmecken. ;-)

Gärtnerin, 20. August 2009, 16:28

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