Gärtnerin · 07. März 2009, 09:34

Stauden teilen

In Vorbereitung für die Stauden-Bepflanzung für Garten 2 habe ich mich die Tage wie wild damit beschäftigt, schon mal einige Stauden zu teilen und so zu vermehren, und diese zwecks Übersiedelung verpackt. Hier mal ein Beispiel für Stauden, denen durch Teilung zu dieser Jahreszeit schon so mancher Ableger abzuringen war: Die Fetthenne (Sedum telephium):

stauden teilen

Stauden-Horst ausgraben, mit dem Spaten zerteilen, ein Stück der Staude wieder einpflanzen, den Rest am Stück in Eimer verpackt. Wird dann beim Pflanzen im Garten noch in diverse Stauden-Stücke zerlegt, und gibt dann ratzfatz mehrere blühfähige Stauden-Büsche. ;-)

Was die Bepflanzung fürs Staudenbeet betrifft, werde ich vorwiegend erstmal mal Stauden aus meinem 1. Garten verwenden, und schauen, wie die wachsen. Das gibt dann schonmal ein erstes Gefühl dafür, wie sich das hier mit Boden/Feuchte/Klima usw. verhält, im direkten Vergleich zu Garten 1.

Die Übersiedelung gestern war jedenfalls abenteuerlich. Kisten voll mit Stauden-Ablegern, …

stauden-ableger

die Steckholz-Hecke, diverse überzählige winterharte Kübelpflanzen usw. Knapp 100 werden´s wohl gewesen sein. Randvoll geladen, damit hier jetzt endlich mal agiert werden kann. Und es ist noch längst nicht alles an Pflanzen da, was ich brauche, weil noch nicht alle Stauden in Garten 1 so früh so weit sind. Temperaturen hier noch kühl, um 5 Grad tagsüber. Egal. Die Tage wird der Spaten ausgepackt, zum Staudenbeet-Abstechen. ;-)

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Auf Wunsch: Mein neuer Osterkaktus, 10 Grad, Sonnenschein, Taro-Blätter Nr. 1



5 Kommentare bisher

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Maren, 08. März 2009, 17:38

Ich habe heute unsere Balkonkästen von Tannengrün befreit und dabei erfreut festgestellt, dass die im Herbst gepflanzten Fetthennensorten aus diesem schönen Herbstzaubersortiment alle wieder neu austreiben. Jetzt habe ich mir überlegt, ich möchte einige auspflanzen, wenn die Sommerbepflanzung kommt. Entweder alle in einen großen Blumenkasten und oder auch einige zu meinen Eltern in den Garten. Gibt es da etwas zu beachten, wann ich vielleicht am besten die Pflänzchen aus den Kästen nehme und umpflanze? Wie gesagt, sie treiben gerade neu aus und noch sind sie recht “zierlich” anzusehen.

Maren, 08. März 2009, 17:41

Ach und meinen Lavendel habe ich auch radikal runter geschnitten. Mal gucken, ob er mir das verzeiht. Bisher habe ich das ja nie gemacht und keine Erfahrung damit. Habe einfach immer nur wuchern lassen. *duck*

Gärtnerin, 10. März 2009, 09:44

Nö, Maren, die sind unkaputtbar. ;-)
Drücke die Daumen für den Lavendel. Radikalschnitte im frühen Frühling halte ich für riskant, aber das hab ich ja im Lavendel-Schneiden-Beitrag schon gesagt.

Maren, 12. März 2009, 09:01

Dann werde ich mal schauen, was ich bei trockenem Wetter zu meinen Eltern schaffen bzw. bei mir umpflanzen kann.

Wenn es mit dem Lavendel ein wenig zuviel war, dann ist das Lehrgeld. Ich wollte es einmal “richtig” machen, damit ich nicht so ein Gehölzgezottel kriege. Mal schauen, ob er überlebt. Im Moment bin ich optimistisch. Sie ersaufen eher, als dass sie erfrieren. Es regnet mehr oder minder schon seit Tagen. Und zu allem Überfluss ist mein Schirm kaputt gegangen und ein neuer muss her. *grummel*

Gärtnerin, 12. März 2009, 11:10

Geteiltes Leid: Mein Schirm ist auch dahin, beim letzten Sturm zerrissen. Mist.

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